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Le Mans 2019 - Der Rennthread (Gelesen: 44970 mal)
956er
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #550 - 16.06.19 um 18:26:04
 
Alonso ist sicherlich kein einfacher Typ, aber lasst jetzt mal die Kirche im Dorf. Ich gebe Martin zwar durchaus recht, dass er evtl nicht der größte Entwickler ist, allerdings fahrerisch war er zweifellos einer der Stärksten der letzten 15 Jahre. 2006 war der Renault dem Ferrari definitiv nicht überlegen und auch wenn ich bei euch bin, dass Alonso 2007 WM hätte werden müssen, sind die Jahre danach absolut starke Vorstellungen gewesen. Er hat aus dem Renault wesentlich mehr rausgeholt als man erwarten konnte, er hat mit Ferrari zweimal gegen den überlegen Red-Bull um die WM gekämpft & und ihm McLaren hat er definitiv sehr konstant gute Leistungen abgeliefert.

Mir hat das diesjährige LM auch nicht zugesagt, aber das lag sicher nicht an Alonso. Der Umgang mit FCY etc ist wirklich äußerst fraglich (ich will nicht bei jedem Reifenplatzer das Rennen entschärft haben!!!) und tlw auch absolut nicht nachvollziehbar, die BOP der GTE-Pro verhindert leider, dass selbst kleine Rückstände wieder egalisiert werden können, die Privatfahrerpolitik des ACO entspricht nicht dem Niveau bzw. dem Stellenwert der 24h Le Mans und die Strafe gegen Fässler war für mich die absolute Härte.

P1: Gähnend langweilig an der Spitze aber SMP & Rebellion haben Spaß gemacht

P2: Dieses Jahr wirklich weniger siegfähige Crews (und man braucht immernoch Oreca zum Siegen) -> alte LMP2 mit Garagenkonstruktionen a la Welter gefiel mir besser

GTPro: Anfang sehr geil wenn die 17 Autos alle noch im Infight sind, langfristig aber faktisch alles was mal 30sec iwo liegen lässt nicht mehr relevant, da man die nicht mehr aufholen kann. Finde ich persönlich schlecht und für 24h-Rennen ungeeignet.

GTAm: Viele Feldfüller... weiß nicht ob ich ein Rennen durch Amateure entscheiden lassen sollte und Vollprofis wie Bergmeister oder Fisco zu Statisten machen würde... aber konnte mit der Klasse noch nie wirklich was anfgangen. Tlw heftig wie niedrig das Niveau einiger Paydriver ist.

-> Habe beim ACO leider immer das Gefühl man bemüht sich lediglich um zahlbare Kundschaft als um fanfreundlichen Sport. Man kann sich nach so einem Rennen doch nicht ernsthaft hinstellen und so tun als wäre das gut gewesen... gähnend lw; alles Spec-Autos; lediglich 11 Ausfälle!!!!!! - tut mir leid aber das ist deutlich zu wenig um 24h mit Inhalt zu füllen - hat leider keinen Spaß gemacht dieses Jahr

Einzig die Rückkehr von Aston Martin in die Topklasse mit einem V12 ist als Sieg zu werten.

Trz Glückwunsch an die Teams (oder vll eher großteils als Spec-Auto-Betreiber zu bezeichnen) die einen erfolgreichen Einsatz verbuchen konnten.
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Fred G. Eger
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #551 - 16.06.19 um 18:55:16
 
Zum ersten mal nachlanger Zeit, dass ich dem ACO nicht dabei zugesehen habe, wie sie die 24h vermurksen.
(Ich war gestern und heute lieber in meinem - noch existierenden - Atelier und hab rumgemalt.)

Und es sieht so aus, dass exakt nichts verpasst habe.
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hrkothe
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #552 - 16.06.19 um 19:05:04
 
Nun wurde ja eigentlich schon alles gesagt, die ersten Stunden waren sehenswert und haben wirklich Spaß gemacht, der Rest....naja....

Was dieses Jahr für mich 'perfekt' gemacht hätte: Safety Car Phasen durch FCY ersetzen  ( sind ja auch dafür da ), einige Strafen weg zu lassen und keine Toyota bei den LMP1 sondern ein paar Private mehr ( vielleicht die weiter entwickelten Ginetta oder ein anderes Team mit einem eigenen Fahrzeug ).
Ist jetzt nur meine Vorstellung von einem 'perfekten' Le Mans  Smiley
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« Zuletzt geändert: 16.06.19 um 19:06:01 von hrkothe »  

Corvette C7.R        Ferrari 458 GTE        Ferrari 488 GTE / GT3        BMW Z4 GT3        McLaren 720S GT3        Dallara P217        Rebellion R13        ENSO CLM P1/01        BR Engineering BR1
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jancre
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #553 - 16.06.19 um 19:33:51
 
Da ich das Rennen über Eurosport verfolgt habe möchte ich mich bei allen Kommentatoren für die gute Arbeit bedanken, selbst in der Phase wo „die Luft aus dem Rennen“raus war was bei einem Langstreckenrennen auch mal vorkommt, hat es Spaß gemacht euch zuzuhören. Und ihr habt euere wechselnden Gesprächspartner sehr gut zu Wort kommen lassen

Jetzt steigt die Vorfreude auf das N24h Rennen, und dort wird es keine Safety Car Phasen geben also ist Rennspannung bis zum Schluß geboten
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fozzl
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #554 - 16.06.19 um 19:58:41
 
Ja, das ES Team darf mit Ausnahme von Sittler so bleiben, der redet soviel Blödsinn, das geht gar nicht.
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bambule
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #555 - 16.06.19 um 21:23:28
 
Frank-Do schrieb am 16.06.19 um 18:11:43:
Wenn ich einen Bericht über das Le Mans Rennen schreiben würde bekäme er die Überschrift: FIA, ACO und deren Rennleitung scheitern an sich selbst.

Der Bericht würde in zwei Abschnitte aufgeteilt werden. Das erste Renndrittel und die letzten beiden.

Das erste Drittel würde sehr gut bewertet werden. Geiles Racing in allen Klassen. In den GT Klassen war richtig Action drin und selbst in der LMP1 haben sich Rebellion und SMP schöne Duelle geliefert. Das war Rennsport so wie er sein sollte. Harte Kämpfe, wenig Zwischenfälle und kaum Ausfälle. Ich würde dem ACO ein Kompliment aussprechen (was bei mir sehr selten vorkommt) für eine wirklich gute und ausgeglichene BOP die so gut wie schon seit Jahren nicht mehr war. Alle Voraussetzungen für ein interessantes 24h Rennen waren abgesehen vom „Kampf“ um den Gesamtsieg gegeben.

Im Abschnitt zwei würde sich meine Sichtweise deutlich ändern. Denn da kam dann Herr Freitas ins Spiel der mit seinen drei Safty Cars für völliges Chaos sorgte. Niemals wurde der Führende von einem der Safty Cars eingefangen, Klassen auseinander gerissen und Kampfgruppen gesprengt. Die drei Führungsfahrzeuge fuhren genau so willkürlich auf die Strecke wie auch der Wechsel zwischen FCY und SC sich keinem so richtig erschließen mochte. Völlig übertriebene Strafen setzten dem ganzen die Krone auf.  Das Resultat endete in einem reinen Glücksspiel und hatte sportlich keinen Wert mehr. Dass dann zum Schluss noch dem ehemaligen F1 Weltmeister der Sieg in den Schoß fiel konnte wohl niemanden ernsthaft überraschen. Das Rennen endete am Ende in einer unwürdigen Farce was dem geneigtem Rennsportfan wohl kaum gefallen dürfte.

Das es so gekommen ist war leider zu befürchten ist aber um so ärgerlicher da man mit tollem Rennsport im ersten drittel den Fans eine Wiedergutmachung für das Desaster aus dem Vorjahr präsentieren konnte. Leider klaffen Anspruch und Wirklichkeit in der WEC weit auseinander was man auch in der unrühmlichen Posse um das beliebte Livetiming erkennen konnte.

Bevor man sich beim ACO lang und breit über zukünftige Hypercars Gedanken macht sollte man lieber die Personalstruktur in den eigenen Reihen überdenken und sich fähiges Personal für die Zukunft der WEC an Land ziehen die so in der jetzigen Form keinen Wert mehr hat.  


Dem pflichte ich voll und ganz bei. Wort für Wort.
Was habe ich mich über das Racing der ersten Stunden bis in den Abend hinein gefreut, da waren echt tollte Zwei- und Dreikämpfe zu bestaunen.
Am Ende habe ich dann allerdings ebenfalls nach SC- und FCY-Willkür (und etwas Übermüdung) 2 Stunden vor Rennende die Flimmerkiste ausgemacht (Auch ich habe das Rennen bei Eurosport verfolgt und möchte den Kommentatoren Team vor Ort ein großes Lob aussprechen, hat Spaß gemacht euch zuzuhören!) und habe mich lieber zum Nachmittagsschlaf hingelegt, so dass mir wenigstens die Toyota-Posse erspart geblieben ist.
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« Zuletzt geändert: 16.06.19 um 21:32:11 von bambule »  
 
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bambule
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #556 - 16.06.19 um 21:30:34
 
956er schrieb am 16.06.19 um 18:26:04:
P1: Gähnend langweilig an der Spitze aber SMP & Rebellion haben Spaß gemacht

P2: Dieses Jahr wirklich weniger siegfähige Crews (und man braucht immernoch Oreca zum Siegen) -> alte LMP2 mit Garagenkonstruktionen a la Welter gefiel mir besser

GTPro: Anfang sehr geil wenn die 17 Autos alle noch im Infight sind, langfristig aber faktisch alles was mal 30sec iwo liegen lässt nicht mehr relevant, da man die nicht mehr aufholen kann. Finde ich persönlich schlecht und für 24h-Rennen ungeeignet.

GTAm: Viele Feldfüller... weiß nicht ob ich ein Rennen durch Amateure entscheiden lassen sollte und Vollprofis wie Bergmeister oder Fisco zu Statisten machen würde... aber konnte mit der Klasse noch nie wirklich was anfgangen. Tlw heftig wie niedrig das Niveau einiger Paydriver ist.



Möchte ich ebenfalls unterstreichen! Genau meine Gedanken!
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Andy962
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #557 - 16.06.19 um 22:53:04
 
War das eigentlich das letzte Rennen des RSR in der WEC? Kommt Porsche in der nächsten Saison ab September  mit dem 992?

Für die C7R war es ja der letzte Le Mans Einsatz, im nächsten Jahr kommt man doch sicher mit der C8?

Wird sich ja bestimmt einiges ändern in der GTE Pro in  Le Mans 2020...
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« Zuletzt geändert: 16.06.19 um 22:53:19 von Andy962 »  
 
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #558 - 16.06.19 um 22:56:52
 
Andy962 schrieb am 16.06.19 um 22:53:04:
War das eigentlich das letzte Rennen des RSR in der WEC? Kommt Porsche in der nächsten Saison ab September  mit dem 992?

Für die C7R war es ja der letzte Le Mans Einsatz, im nächsten Jahr kommt man doch sicher mit der C8?

Wird sich ja bestimmt einiges ändern in der GTE Pro in  Le Mans 2020...


Ja !
Das mit der C8 ist noch nicht in trockenen Tüchern...
Ob sich was ändert.. wie sagte der Franz so treffend.. schau mer mal..   Zwinkernd
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homieray
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #559 - 16.06.19 um 22:57:38
 
Andy962 schrieb am 16.06.19 um 22:53:04:
War das eigentlich das letzte Rennen des RSR in der WEC? Kommt Porsche in der nächsten Saison ab September  mit dem 992?

Für die C7R war es ja der letzte Le Mans Einsatz, im nächsten Jahr kommt man doch sicher mit der C8?

Wird sich ja bestimmt einiges ändern in der GTE Pro in  Le Mans 2020...


C7R müsste auch nächstes Jahr noch fahren weil das neue Auto ja erst im Herbst das erste mal eingesetzt wird.
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Klaus
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #560 - 16.06.19 um 23:18:39
 
Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich meinen Plan nacb Le Mans zu fahren aus diversen Gründen verschoben habe. Natürlich waren die Rebellions und SMPs richtig gut. Auch war die GT-Pro dank der BOP sehr eng zusammen. In der LMP2 gab es auch sehenswerte Zweikämpfe.
ABER:
Das was Toyota macht ist doch echt zum kotzen. Aufgrund der Technik UND des Reglement ist der Gesamtsieg doch schon vorher klar. Ich hätte mal gerne gesehen wenn ein Toyota ausgefallen wäre und der zweite Aufgrund eines Problems gewaltigen Rückstand hätte. Dann hätten Toyota mal mit offenen Karten spielen müssen und den Herren vom ACO wäre aufgefallen wieviel schneller ein Toyota wirklich sein kann.

Ist aber jetzt auch egal. Hoffen wir auf 2020
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Andy962
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #561 - 16.06.19 um 23:29:27
 
Danke für die Antworten...!
Corvette ist doch ein Einladungs Team und kann deswegen mit dem neuen Auto in 2020 starten?
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Frank-Do
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #562 - 16.06.19 um 23:45:34
 
homieray schrieb am 16.06.19 um 22:57:38:
Andy962 schrieb am 16.06.19 um 22:53:04:
War das eigentlich das letzte Rennen des RSR in der WEC? Kommt Porsche in der nächsten Saison ab September  mit dem 992?

Für die C7R war es ja der letzte Le Mans Einsatz, im nächsten Jahr kommt man doch sicher mit der C8?

Wird sich ja bestimmt einiges ändern in der GTE Pro in  Le Mans 2020...


C7R müsste auch nächstes Jahr noch fahren weil das neue Auto ja erst im Herbst das erste mal eingesetzt wird.


Ist das so?  Ich dachte das es in Daytona seinen ersten Einsatz hat. 🤔
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Mr.Harman
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #563 - 17.06.19 um 09:44:03
 
Hoffentlich bleibt die C7-R. Auf ne C8 mit Mittelmotor und kleinem Turbomotor habe ich echt keine Lust.

Die zwei Sauger RSR und C7-R sind in der heutigen Zeit meine absoluten lieblinge.. Nix gegen mittelmotor Wagen aber bitte nicht das komplette GTE Feld. Gerade der Kampf der unterschiedlichen Konzepte war im GT-Sport doch immer das Salz in der Suppe.


Zum Rennen: LMP1: Randsportart, LMP2: ein paar schönes Fights aber ich bin kein Fan der derzeitigen LMP2, GT-Pro: DIe erste hälfte war sensationell bis das Safty Cars mal wieder das Rennen zerstörte.. GTE-AM: Viele fahrer welche auf der Strecke nichts zu suchen hatten, gefreut hats mich aber für die Ford Truppe.
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« Zuletzt geändert: 17.06.19 um 09:46:30 von N/V »  
 
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homieray
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #564 - 17.06.19 um 12:27:46
 
Frank-Do schrieb am 16.06.19 um 23:45:34:
homieray schrieb am 16.06.19 um 22:57:38:
Andy962 schrieb am 16.06.19 um 22:53:04:
War das eigentlich das letzte Rennen des RSR in der WEC? Kommt Porsche in der nächsten Saison ab September  mit dem 992?

Für die C7R war es ja der letzte Le Mans Einsatz, im nächsten Jahr kommt man doch sicher mit der C8?

Wird sich ja bestimmt einiges ändern in der GTE Pro in  Le Mans 2020...


C7R müsste auch nächstes Jahr noch fahren weil das neue Auto ja erst im Herbst das erste mal eingesetzt wird.


Ist das so?  Ich dachte das es in Daytona seinen ersten Einsatz hat. 🤔


Hab was von Petit LM gehört.
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Mighty_Hotte
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LK Harz
Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #565 - 17.06.19 um 17:34:36
 
Mighty_Hotte schrieb am 16.06.19 um 15:17:28:
John Dagys
‏ @johndagys

Per @Toyota_Hybrid: No. 7 car had only one puncture (RR). Sensor issue indicated RF and team only changed one tire on first unscheduled stop. #LeMans24

Wurde gerade nochmal bestätigt.
Was soll man dazu sagen?


Hier nochmal alles zusammengefasst:

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Weissach_Power
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Höpfge
Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #566 - 17.06.19 um 18:32:58
 
Andy962 schrieb am 16.06.19 um 15:11:34:
Das erste mal das mich Le Mans emotionslos zurücklässt... Traurig

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*Porsche Werksteam 2015* 17 Jahre nach dem bisher letzten Sieg.Porsche gewinnt zum 17. Mal in Le Mans -Endlich*
 
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KOTR
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #567 - 17.06.19 um 18:50:04
 
Ich meine, Rennleiterbashing ist ja ein beliebter Zeitvertreib, aber auch wenn die Frage gerne mal ausgespart wird, sie sollte doch mal Beachtung finden: warum kommt es überhaupt dazu, daß es so viele Situationen gibt, die FCY und SC brauchen?
Das hat mich irgendwann doch genervt, daß das Rennen dermaßen zerfahren war...
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Johnnyrico
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #568 - 17.06.19 um 19:13:45
 
Was ich mich bei der Thematik SC und FCY wundert, und wo ich denke das hätte man gewaltig besser lösen können ist, wieso hat man nicht bevor man über haupt das SC holt, quasie als vorstufe. Erstmal ne FCY geschmissen um das Feld zu beruhigen und Sicherheit herzustellen.  Danach hätte man dann genug Zeit gehabt die SC so zu bringen das die Klassen / Kämpfe grade nicht zerissen werden.

Damit wäre auch die Frage nach der angemessenen Reaktion etwas entschärft.

Dennoch möchte ich den Job von Freitas nicht machen... Da kannste eig nur alles falsch machen!
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #569 - 17.06.19 um 20:13:08
 
KOTR schrieb am 17.06.19 um 18:50:04:
Ich meine, Rennleiterbashing ist ja ein beliebter Zeitvertreib, aber auch wenn die Frage gerne mal ausgespart wird, sie sollte doch mal Beachtung finden: warum kommt es überhaupt dazu, daß es so viele Situationen gibt, die FCY und SC brauchen?
Das hat mich irgendwann doch genervt, daß das Rennen dermaßen zerfahren war...


Der ganze Prozess ist einfach zu aufgeblasen...

Ein Auto sollte nur geborgen werden wenn es auch unbedingt nötig ist und dann immer auf dem schnellsten Weg. (Bspw steht das Auto in der Innenseite einer Kurve geht keine große Gefahr davon aus -> bleibt es bis Rennende stehen)

Code-60 immer erst dann wenn sich Personen für längere Zeit auf der Strecke befinden... zB um Dalla Lana zu bergen hol ich keinen Kran sondern mach eine Kette ans Auto und ziehe ihn hinten Richtung Auslaufstraße aus dem Kies und schwenke mit einfachgelb ein Überholverbot damit niemand von der Strecke abkommt und die Marshalls gefährdet.

Und FCY bei großen Zwischenfällen wo wirklich Arbeiter auf der Strecke notwendig sind. Da Sefatycar für mich eigentlich den selben Effekt wie FCY hat finde ich eigentlich ein Safetycar sollte wenn dann nur bei absoluten Worstcases mit schweren Streckenschäden angewendet werden... das letzte mal in LM wäre der Unfall von Rocky für mich wsl in die Kategorie gefallen.

Fakt ist nämlich man hat Aufnahmen, Streckenposten & Radio zur Verfügung um jedem Fahrer absolut klar zu sagen wo genau sich Arbeiter oder Wracks befinden, (und das Kommentar "stay right in Indianapolis" kann selbst die Holzklasse noch befolgen) und man hat tolle Sicherheitsvorschriften für die Autos, also guten Schutz für die Fahrer. Die sehr guten Lampen an den Fahrzeugen machen auch das nächtliche Passieren von Unfallstellen möglich und wenn die Flaggenregeln dann noch von diversen gebrochen werden muss ich entsprechende Strafen anwenden. (evtl auch Teilnahmeverbot für die nächsten x-Jahre)

Man braucht sicher ein durchdachtes Sicherheitskonzept allerdings ist dann auch mal gut... das Autorennen eine gewisse Gefahr für die Beteiligten beinhaltet erkennt jeder Mensch und jedes Gericht.

Andererseits misfällt mir wirklich, dass Sicherheit so großgeschrieben wird man dann aber jeden Rüpel der den Geldbeutel aufmacht auf die Strecke lässt... gibt der Sache einen faden Beigeschmack
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #570 - 17.06.19 um 20:15:44
 
Johnnyrico schrieb am 17.06.19 um 19:13:45:
Was ich mich bei der Thematik SC und FCY wundert, und wo ich denke das hätte man gewaltig besser lösen können ist, wieso hat man nicht bevor man über haupt das SC holt, quasie als vorstufe. Erstmal ne FCY geschmissen um das Feld zu beruhigen und Sicherheit herzustellen.  Danach hätte man dann genug Zeit gehabt die SC so zu bringen das die Klassen / Kämpfe grade nicht zerissen werden.

Damit wäre auch die Frage nach der angemessenen Reaktion etwas entschärft.

Dennoch möchte ich den Job von Freitas nicht machen... Da kannste eig nur alles falsch machen!


Naja und dann zereist du mit Willkür 3 Klassen nicht und die vierte schaut in die Röhre? Also das kann man sportlich dann wirklich nicht machen, das wäre ja gegenüber allen Klassenführenden unfair, da die ja ihren Vorsprung auf jedenfall verlieren.

SCs sucken zwar aber dann doch lieber ein per Zufall aufgefangenes Feld  Zwinkernd
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #571 - 17.06.19 um 21:53:49
 
#68 Ford disqualifiziert, der Tank war 0,83 L zu groß und Radio Fahrerlager rüchtelt auch dem Keating AM-Ford in trouble...  

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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #572 - 17.06.19 um 22:08:45
 
956er schrieb am 17.06.19 um 20:15:44:
Johnnyrico schrieb am 17.06.19 um 19:13:45:
Was ich mich bei der Thematik SC und FCY wundert, und wo ich denke das hätte man gewaltig besser lösen können ist, wieso hat man nicht bevor man über haupt das SC holt, quasie als vorstufe. Erstmal ne FCY geschmissen um das Feld zu beruhigen und Sicherheit herzustellen.  Danach hätte man dann genug Zeit gehabt die SC so zu bringen das die Klassen / Kämpfe grade nicht zerissen werden.

Damit wäre auch die Frage nach der angemessenen Reaktion etwas entschärft.

Dennoch möchte ich den Job von Freitas nicht machen... Da kannste eig nur alles falsch machen!


Naja und dann zereist du mit Willkür 3 Klassen nicht und die vierte schaut in die Röhre? Also das kann man sportlich dann wirklich nicht machen, das wäre ja gegenüber allen Klassenführenden unfair, da die ja ihren Vorsprung auf jedenfall verlieren.

SCs sucken zwar aber dann doch lieber ein per Zufall aufgefangenes Feld  Zwinkernd


Nja die Frage ist ja dann muss das Safety Car wirklich noch kommen... Wie du selbst schon schreibst SC brauchste eig ja nur wenn du auf die Lücken zwischen den Schlangen angewiesen bist... Meiner Meinung nach sind 3 von 4 Klassen ein besserer Schnitt als 4 von 4... Natürlich kann man sonst auch noch 4. SC dabei nehmen... Letztlich wird immer irgendwo nen Cut gemacht und wenn einer inne Pit muss ist auch Mist... Aber es wäre zu mindest nen ansatz
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #573 - 17.06.19 um 22:25:37
 
Jaguar44 schrieb am 17.06.19 um 21:53:49:
#68 Ford disqualifiziert, der Tank war 0,83 L zu groß und Radio Fahrerlager rüchtelt auch dem Keating AM-Ford in trouble...  

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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #574 - 17.06.19 um 22:30:54
 
Hallo,
ich habe mal wieder die alljährliche Frage:
Habe bei lemans.org alles durchsucht und finde keine Seite, auf der die Top Speeds der verschiedenen Fahrzeuge genannt werden.
Hat da jemand eine Site gefunden?


edit: Happs gefunden, bei den Trainingsergebnissen, irgendwo ganz unten.
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« Zuletzt geändert: 17.06.19 um 22:55:14 von rinato »  
 
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #575 - 17.06.19 um 22:34:34
 
Jaguar44 schrieb am 17.06.19 um 21:53:49:
#68 Ford disqualifiziert, der Tank war 0,83 L zu groß und Radio Fahrerlager rüchtelt auch dem Keating AM-Ford in trouble...

Kannste dir gar nicht ausdenken...
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #576 - 17.06.19 um 22:38:01
 
Hallo,
wieder da oder immer noch am Werken?
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #577 - 17.06.19 um 22:38:38
 
Och nö...

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Die einzigen für die ich mich wirklich gefreut habe....


Und der Skandal ist ja, ohne das lächerliche in-die-box-holen vom ACO wegen der "kaputten" Front und dem Wheelspin hätten die trotzdem gewonnen. Was für eine Schrottveranstaltung dieses 24h Rennen war...
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #578 - 17.06.19 um 22:40:20
 
Jaguar44 schrieb am 17.06.19 um 21:53:49:
#68 Ford disqualifiziert, der Tank war 0,83 L zu groß und Radio Fahrerlager rüchtelt auch dem Keating AM-Ford in trouble...  

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t/


Ich will ja nicht unken, aber bei Porsche war das früher immer so: Wenn bei einem Auto etwas nicht stimmte, stimmte es bei allen nicht, denn sie hatten immer identische Teile in alle Wagen verbaut...
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #579 - 17.06.19 um 22:55:58
 
Soundlover schrieb am 17.06.19 um 22:38:38:
Och nö...

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Die einzigen für die ich mich wirklich gefreut habe....


Und der Skandal ist ja, ohne das lächerliche in-die-box-holen vom ACO wegen der "kaputten" Front und dem Wheelspin hätten die trotzdem gewonnen. Was für eine Schrottveranstaltung dieses 24h Rennen war...

In dem Bericht steht das Auto wurde komplett disqualifiziert: It initially resulted in a post-race time penalty of 55.2 seconds, which would have cost them the win, although a second infraction, for the car exceeding the minimum fuel capacity, has resulted in the car’s disqualification.

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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #580 - 17.06.19 um 22:58:58
 
956er schrieb am 17.06.19 um 20:13:08:
Der ganze Prozess ist einfach zu aufgeblasen...

Ein Auto sollte nur geborgen werden wenn es auch unbedingt nötig ist und dann immer auf dem schnellsten Weg. (Bspw steht das Auto in der Innenseite einer Kurve geht keine große Gefahr davon aus -> bleibt es bis Rennende stehen)

Code-60 immer erst dann wenn sich Personen für längere Zeit auf der Strecke befinden... zB um Dalla Lana zu bergen hol ich keinen Kran sondern mach eine Kette ans Auto und ziehe ihn hinten Richtung Auslaufstraße aus dem Kies und schwenke mit einfachgelb ein Überholverbot damit niemand von der Strecke abkommt und die Marshalls gefährdet.

Und FCY bei großen Zwischenfällen wo wirklich Arbeiter auf der Strecke notwendig sind. Da Sefatycar für mich eigentlich den selben Effekt wie FCY hat finde ich eigentlich ein Safetycar sollte wenn dann nur bei absoluten Worstcases mit schweren Streckenschäden angewendet werden... das letzte mal in LM wäre der Unfall von Rocky für mich wsl in die Kategorie gefallen.

und wenn die Flaggenregeln dann noch von diversen gebrochen werden muss ich entsprechende Strafen anwenden. (evtl auch Teilnahmeverbot für die nächsten x-Jahre)

Man braucht sicher ein durchdachtes Sicherheitskonzept allerdings ist dann auch mal gut... das Autorennen eine gewisse Gefahr für die Beteiligten beinhaltet erkennt jeder Mensch und jedes Gericht.

Andererseits misfällt mir wirklich, dass Sicherheit so großgeschrieben wird man dann aber jeden Rüpel der den Geldbeutel aufmacht auf die Strecke lässt... gibt der Sache einen faden Beigeschmack


Mein Reden. Leider hat man es halt die letzten 20 Jahre verpennt vehement durchzugreifen. Angefangen von ganz oben mit Mika Häkkinen und seinem den Streckenposten winken und dann auf den Daten 98% statt 100% Gaspedalstellung nachweisen...

Ich bin letztens über Le Mans 1996 auf youtube gestolpert. Da lässt man einen Kremer K8 auf der Anfahrt zum Rechtsknick vor Indianapolis auf der Wiese stehen. Ok, das ist zu krass, die Autos sollten schon geborgen werden, aber man hat z.B. auch Fahrbahnverengungen gemacht, in dem einfach die Streckenposten mit Gelber Flagge auf der Bahn standen...

Es ist fast alles mit lokaler gelber Flagge - gerne auch doppelt - machbar. Man muss nur wollen und rigoros durchgreifen. Der Hoshino hätte eigentlich schon nach seinem Dreher bei der FCY mit der schwarzen Flagge rausgeholt werden müssen. Die wird über Funk angekündigt, die Posten schwenken Fahnen und zeigen Tafeln und der brettert da fast in den Project1 Porsche rein....

Übrigens: Der Posten gegenüber der Boxeneinfahrt hat zumindest bis ca. 2010 noch den Postenwechsel unter grün mit Streckenquerung gemacht. Um 20:00 sind die Herrschaften mit Ihrer Kühlbox über die Strecke gerannt...
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« Zuletzt geändert: 17.06.19 um 23:00:47 von ThomasR »  
 
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #581 - 17.06.19 um 23:17:37
 
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Keating Motorsports verliert den Klassensieg in der GTE-Am bei den 24h Le Mans. Die Mannschaft bekam eine Zeitstrafe von 55,2 Sekunden verpasst, da man gegen die vorgeschriebene minimale Nachtankzeit verstoßen hat.

Vorgeschrieben ist eine Nachtankzeit von 45 Sekunden, doch die FIA gab am späten Montagabend bekannt, dass die Zeit am Ford GT 44,4 Sekunden betrag, weshalb das Team einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz hatte.

Der Ford von Fahrzeugeigner Ben Keating, Jeroen Bleekemolen und Felipe Fraga überquerte die Ziellinie nach 24 Stunden mit einem Vorsprung von 44,943 Sekunden, welcher nicht ausreichend war um den Sieg zu behalten. Den Klassensieg erbt damit der Project 1 Porsche 911 RSR von Jörg Bergmeister, Egidio Perfetti und Patrick Lindsey. Das Team aus Niedersachsen sicherte sich gestern auch bereits den Meistertitel in der GTE-Am (hier mehr dazu).

Die FIA erklärte dazu auch, wie die Rennleitung auf die Zeitstrafe von 55,2 Sekunden kommt. Die Rennleitung nahm die zu kurze Nachtankzeit pro Boxenstop (0,6 Sekunden) und multiplizierte diese mit der Anzahl an Boxenstops (23). Das Ergebnis multiplizierte man wiederum mit 4, was die Strafe darstellen soll.

Bill Riley, der Teamchef von Keating Motorsports bestätigte gegenüber Sportscar365, dass man gegen die Strafe keine Berufung einlegen wird.

Zudem gab die Rennleitung etwas später bekannt, dass das Fahrzeug aus der Wertung genommen wird. Das Fahrzeug hatte einen größeren Tank, als die BoP den Wagen vorgeschrieben hatte. Während die Balance of Performance dem Ford GT in der GTE-Am einen Tank von 96 Litern vorschreibt, gab man bekannt, dass der Tank am Auto mit der Startnummer #85 mindestens 96,1 Liter groß war.

Auch in einer Nachkontrolle bestätigte sich der zu große Tank und die Rennleitung sah sich gezwungen das Fahrzeug aus der Wertung zu nehmen.
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #582 - 17.06.19 um 23:17:55
 
Eigentlich keine Antwort auf meine Frage, weil das Thema ist ja, warum es überhaupt erst mal soviele Vorfälle gibt. Es sei denn, die These wäre, die Rennleitung würde zu häufig zu Neutralisationen greifen

956er schrieb am 17.06.19 um 20:13:08:
KOTR schrieb am 17.06.19 um 18:50:04:
Ich meine, Rennleiterbashing ist ja ein beliebter Zeitvertreib, aber auch wenn die Frage gerne mal ausgespart wird, sie sollte doch mal Beachtung finden: warum kommt es überhaupt dazu, daß es so viele Situationen gibt, die FCY und SC brauchen?
Das hat mich irgendwann doch genervt, daß das Rennen dermaßen zerfahren war...


Der ganze Prozess ist einfach zu aufgeblasen...

Ein Auto sollte nur geborgen werden wenn es auch unbedingt nötig ist und dann immer auf dem schnellsten Weg. (Bspw steht das Auto in der Innenseite einer Kurve geht keine große Gefahr davon aus -> bleibt es bis Rennende stehen)

Hab ich eine leicht andere Sicht drauf: alles zwischen beiden Mauern oder Leitplanken ist potentielle Sturzraum. Ist ein Auto nicht mehr fahrfähig -> hinter die Mauer damit.

Zitat:
Code-60 immer erst dann wenn sich Personen für längere Zeit auf der Strecke befinden... zB um Dalla Lana zu bergen hol ich keinen Kran sondern mach eine Kette ans Auto und ziehe ihn hinten Richtung Auslaufstraße aus dem Kies und schwenke mit einfachgelb ein Überholverbot damit niemand von der Strecke abkommt und die Marshalls gefährdet.

Die ES-Moderatoren haben es IMO eigentlich recht anschaulich beschrieben: früher hat man tatsächlich die Autos mit dem Seil aus den Kiesbetten gezogen, und damit entweder mehr an den Autos kaputt gemacht als durch den Vorfall selber Schaden war, da hat sich auch ein leichtes Umdenken durchgesetzt, weil man doch mit einigen Werten hantiert. Früher hat man sich mit dem Regelpassus verabschiedet, daß der Veranstalter nicht für Schäden durch Bergemaßnahmen entstehen haftbar gemacht werden kann. Dann gabs auch schon mal so Dinger, daß sich beim Rausziehen das Bergefahrzeug festgefahren hat und dann beide Fahrzeuge geborgen werden mußten. Und zu guter Letzt, beim Rausziehen zieht man sich noch mehr Kiesel in die Fahrzeuge, wenn der Teilnehmer dann doch weiterfährt, verteilt er die großzügig auf der Strecke. 1999 oder 2000 hat sich Toni Seiler mal einen Reifenschaden durch Kiesel auf der Strecke eingefangen, natürlich an der schnellsten Stelle, das Auto wurde nachhaltig zerstört - und das Safetycar mußte rauskommen...

Ich mach gleich weiter...
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #583 - 17.06.19 um 23:36:26
 
956er schrieb am 17.06.19 um 20:13:08:
Und FCY bei großen Zwischenfällen wo wirklich Arbeiter auf der Strecke notwendig sind. Da Sefatycar für mich eigentlich den selben Effekt wie FCY hat finde ich eigentlich ein Safetycar sollte wenn dann nur bei absoluten Worstcases mit schweren Streckenschäden angewendet werden... das letzte mal in LM wäre der Unfall von Rocky für mich wsl in die Kategorie gefallen.

Fakt ist nämlich man hat Aufnahmen, Streckenposten & Radio zur Verfügung um jedem Fahrer absolut klar zu sagen wo genau sich Arbeiter oder Wracks befinden, (und das Kommentar "stay right in Indianapolis" kann selbst die Holzklasse noch befolgen) und man hat tolle Sicherheitsvorschriften für die Autos, also guten Schutz für die Fahrer. Die sehr guten Lampen an den Fahrzeugen machen auch das nächtliche Passieren von Unfallstellen möglich und wenn die Flaggenregeln dann noch von diversen gebrochen werden muss ich entsprechende Strafen anwenden. (evtl auch Teilnahmeverbot für die nächsten x-Jahre)

Das ist eigentlich auch recht gut von den ES-Kommentatoren erläutert worden: SC hat gegebenenfalls den zusätzlichen Vorteil, daß man die Fahrzeuge tatsäch an einem bestimmten Punkt wo nötig zusätzlich herunterbremsen und auf einer bestimmten Spur am Ort des Geschehens vorbeileiten kann. Ich hatte an sich auch eher Verständnis dafür, daß man nachts eher zum SC denn zur FCY gegriffen hat, in Bezug darauf, daß in der kurzen Zeit, in der eine Entscheidung getroffen werden muß, sich im Hellen die Situation besser beurteilen lässt als nachts.

Zitat:
Man braucht sicher ein durchdachtes Sicherheitskonzept allerdings ist dann auch mal gut... das Autorennen eine gewisse Gefahr für die Beteiligten beinhaltet erkennt jeder Mensch und jedes Gericht.

Gerichte erkennen an, daß manche Tätigkeiten eine potentielle Gefahr für Leben und Gesundheit bergen, aber nicht, wenn mit dem Verweis, daß diese Tätigkeit eh gefährlich ist, fahrlässig gehandelt wird. Da gibts aber noch ein paar andere Faktoren.

Zitat:
Andererseits misfällt mir wirklich, dass Sicherheit so großgeschrieben wird man dann aber jeden Rüpel der den Geldbeutel aufmacht auf die Strecke lässt... gibt der Sache einen faden Beigeschmack

Wie gesagt, da gibts noch ein paar andere Faktoren. Ich kenne die Situation in F nicht, hierzulande muß der Veranstalter eine Versicherung für die Streckenwarte (und bedingt auch Zuschauer) abschließen. Eben für den Fall, wenn was passiert. Die Versicherung diktiert dann halt auch einen Großteil der Bedingungen, und kann oder will der Veranstalter diese nicht, wird er keine Versicherung bekommen und seine Veranstaltung nicht durchführen können.
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #584 - 17.06.19 um 23:46:31
 
Ja, Prost Mahlzeit, laut Ford war der Tank der #68 zu groß, weil man nach der letzten BoP-Anpassung den genauen Tankinhalt nicht mehr richtig kalibrieren konnte... Augenrollen

...ein Grund mehr diesen ganzen BoP-Mist abzulehnen!
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #585 - 18.06.19 um 00:13:52
 
Ja aber ich finde ja gerade, dass es eben viel weniger Zwischenfälle gab als früher... wir haben 10 Ausfälle bei 61 Startern und wirklich nicht übermäßig viele Autos in den Boxen gehabt.

Aber das ist meiner Meinung nach definitiv keine positive Entwicklung des Sports. Der Kampf gegen die Zeit und damit der Urgedanke von LM gehen von Jahr zu Jahr verloren. Dafür wird jetzt jeder Reifenschaden mit FCY gewertet und man kriegt ihn minutenlang unter die Nase gerieben. Schäden an Autos gehören in dem Rennen einfach dazu und manchmal geht eben auch ein Auto dabei kaputt... das Risiko müssen die Teams eingehen wenn Sie starten. (egal bei welchem Rennen oder in welcher Serie)

Vll sollte man eher mal diskutieren warum man nicht mit preiswerteren Fahrzeugen antritt. Ein 911 GT3 R kostet halb so viel wie der RSR, verliert aber auf der Runde in LM mit vll 10 Sekunden kaum merklich an Zeit und die meisten GTE-Hersteller haben ja auch GT3s im Angebot. Es wäre viel logischer GT3s antreten zu lassen. (ja ich weiß warum der ACO das nicht tut  Augenrollen)

Aber für mich stimmt da doch das Performance - Preis - Verhältnis einfach nicht mehr überein. Man braucht dringend mal Reglements die die Kosten wirklich niedrig halten. Man kann nicht mehr lange darauf bauen, dass die Hersteller so viel in Benziner investieren. Man braucht ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anstatt nur die aktuellen Teams zu liebhuddeln. Wenn wir mal ein Reglement haben, welches den ganzen unnötigen Schei*dreck weglässt und einfach wieder normale Autos hinstellt und anfängt klar gegen Überinvestitionen vorzugehen dann attracted man auch genug Hersteller und Teams die bereit sind für überschaubares Geld Autos einzusetzen und man muss sich keine Sorgen bei der Bergung eines millionenteuren Autos machen. (Zumindest außerhalb der P1)
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« Zuletzt geändert: 18.06.19 um 00:15:12 von 956er »  
 
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #586 - 18.06.19 um 00:17:21
 
KOTR schrieb am 17.06.19 um 23:17:55:
Eigentlich keine Antwort auf meine Frage, weil das Thema ist ja, warum es überhaupt erst mal soviele Vorfälle gibt. Es sei denn, die These wäre, die Rennleitung würde zu häufig zu Neutralisationen greifen



Das ist exakt der Punkt. Heftige Szenen gab es auch zu früheren Zeiten in denen der Motorsport noch deutlich gefährlicher war als heute. Nur gab es damals nicht diese Heulsusen Mentalität.

Es gibt leider viele Leute die keine 99 prozentige Sicherheit akzeptieren sondern ein 100000000000000000 prozentige Sicherheit haben wollen. Die gibt es aber im Motorsport nicht. Dehalb mein Tipp, geht lieber Mikado spielen und passt auf dass sich kein Stäbchen bewegt. Nicht dass ihr euch daran noch verletzt.  Laut lachend
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« Zuletzt geändert: 18.06.19 um 00:18:09 von Frank-Do »  
 
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #587 - 18.06.19 um 00:38:42
 
956er schrieb am 18.06.19 um 00:13:52:
Ja aber ich finde ja gerade, dass es eben viel weniger Zwischenfälle gab als früher... wir haben 10 Ausfälle bei 61 Startern und wirklich nicht übermäßig viele Autos in den Boxen gehabt.

Aber das ist meiner Meinung nach definitiv keine positive Entwicklung des Sports. Der Kampf gegen die Zeit und damit der Urgedanke von LM gehen von Jahr zu Jahr verloren. Dafür wird jetzt jeder Reifenschaden mit FCY gewertet und man kriegt ihn minutenlang unter die Nase gerieben. Schäden an Autos gehören in dem Rennen einfach dazu und manchmal geht eben auch ein Auto dabei kaputt... das Risiko müssen die Teams eingehen wenn Sie starten. (egal bei welchem Rennen oder in welcher Serie)

Vll sollte man eher mal diskutieren warum man nicht mit preiswerteren Fahrzeugen antritt. Ein 911 GT3 R kostet halb so viel wie der RSR, verliert aber auf der Runde in LM mit vll 10 Sekunden kaum merklich an Zeit und die meisten GTE-Hersteller haben ja auch GT3s im Angebot. Es wäre viel logischer GT3s antreten zu lassen. (ja ich weiß warum der ACO das nicht tut  Augenrollen)

Aber für mich stimmt da doch das Performance - Preis - Verhältnis einfach nicht mehr überein. Man braucht dringend mal Reglements die die Kosten wirklich niedrig halten. Man kann nicht mehr lange darauf bauen, dass die Hersteller so viel in Benziner investieren. Man braucht ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anstatt nur die aktuellen Teams zu liebhuddeln. Wenn wir mal ein Reglement haben, welches den ganzen unnötigen Schei*dreck weglässt und einfach wieder normale Autos hinstellt und anfängt klar gegen Überinvestitionen vorzugehen dann attracted man auch genug Hersteller und Teams die bereit sind für überschaubares Geld Autos einzusetzen und man muss sich keine Sorgen bei der Bergung eines millionenteuren Autos machen. (Zumindest außerhalb der P1)

Stimmt, es waren auffallend wenig technische Defekte dieses Jahr. Vor allem die üblichen Verdächtigen, die die gesamte Saison schon am rumhantieren waren. Ist irgendwo natürlich auch ein Kompliment für die Qualität der Autos und die Vorbereitung durch die Teams...

...Kosten niedrig halten... Naja, der Wettbewerb bestimmt die Kosten, und je weniger sich ein Unterschied im Fahrzeugentwurf machen lässt, desto mehr Aufwand marschiert in den optimierten Aufbau der Fahrzeuge. Und erhöht die Wahrscheinlichkeit für Beschiss. Und auch ein GT3 ist kein Schnäppchen. Ein GT4 auch nicht. Ein TCR auch nicht.

Aber ich lese schon raus, der Trend scheint in Richtung zu wenig Brot und Spiele zu gehen.
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #588 - 18.06.19 um 10:15:51
 
rinato schrieb am 17.06.19 um 22:38:01:
Hallo,
wieder da oder immer noch am Werken?

Immer noch am werken. 9 Tage noch.
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #589 - 18.06.19 um 18:43:13
 
Feuer frei in Richtung Mr. Eduardo Freitas, GTE/Pro Manager und Fahrer sind über den FCY/Safety Car Experten, mal wieder not amused:   Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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Die JLOC Trophy   Cool für die "Super Season"  geht an = Eduardo Freitas ! 😱

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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #590 - 18.06.19 um 19:21:44
 
Keating hat aber finde ich sehr gut reagiert: Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
/ Zumindest bei mir hat er damit nochmals Sympathiepunkte gesammelt.
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #591 - 18.06.19 um 20:28:43
 
Eigentlich fast mein Highlight dieses Jahr, ein Sportsmann, der sich zu seinen Fehlern bekennt.

Das ist selten geworden im Sport.
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« Zuletzt geändert: 18.06.19 um 20:29:05 von KOTR »  
 
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #592 - 18.06.19 um 20:33:48
 
Julian_K schrieb am 18.06.19 um 19:21:44:
Keating hat aber finde ich sehr gut reagiert: Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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da schwillt mir der Kamm. Minimum Pitstop time gehört verboten
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #593 - 18.06.19 um 21:23:55
 
homieray schrieb am 17.06.19 um 23:17:37:
Vorgeschrieben ist eine Nachtankzeit von 45 Sekunden, doch die FIA gab am späten Montagabend bekannt, dass die Zeit am Ford GT 44,4 Sekunden betrag, weshalb das Team einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz hatte.


Wie wird diese Zeit eigentlich gemessen? Mittels Handstoppung?
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #594 - 18.06.19 um 21:52:51
 
Leo schrieb am 18.06.19 um 21:23:55:
homieray schrieb am 17.06.19 um 23:17:37:
Vorgeschrieben ist eine Nachtankzeit von 45 Sekunden, doch die FIA gab am späten Montagabend bekannt, dass die Zeit am Ford GT 44,4 Sekunden betrag, weshalb das Team einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz hatte.


Wie wird diese Zeit eigentlich gemessen? Mittels Handstoppung?


Data Logger im Fahrzeug messen das.
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #595 - 18.06.19 um 22:18:57
 
Norbert Ockenga hat auf pitwalk ein Telefoninterview mit Jeroen Bleekemolen. Da schwillt mir echt der Kamm.
@Harald: Legst du wert auf deine WEC Akkreditierung? Nein? Dann frage beim nächsten Mal untenstehende Themen nach.

1. Wie kann ich denn beweissicher auf 100ml genau einen 70(?) Liter Tank auslitern? Sicherlich schütten die Wasser rein statt Benzin, welches sich bei unterschiedlichen Temps ausdehnt - siehe Hitzeschutzdecken bei der MotoGP - oder ist dass bei Wasser auch so?
Geht da was verschüttet, ist der Flow Meter überhaupt so genau kalibriert (70.000ml gegen 100ml), wo hört der Tank auf und wo fängt der Einfüllstutzen an?

2. Die Tankzeit ist 45 Sekunden für einen vollen Tank. Natürlich steht das Fahrzeug immer mit 3-8 Litern Restsprit an der Säule und die Tankzeit wird legal und logischerweise unterschritten. Am Rennende wird dann geschaut, was man nachgetankt hat und wie lange das gedauert hat. Auch hier sehe ich wieder Ungenauigkeiten und wie will ich das überhaupt auf die Sekunde genau bestimmen? Prof. Dr. Dr. math. am Kommandostand?
Da wir hier über die GTE-Am Klasse reden und der ein oder andere ältere, übergewichtige, ungelenkige Herr in diesen 45 Sekunden einsteigen muss, sollte man doch lieber eine Zeit von pit-in bis pit-out definieren, in der alle routinemäßigen Arbeiten locker erledigt werden können.

3. Wieso habe ich nicht genug Personal um zumindest die 4 Klassensieger bis Sonntag 18:00 Uhr untersucht zu haben? In Zeiten von Internet und Social Media ist es absolut unverständlich, dass 24h nach der Zielflagge plötzlich ein Sieger disqualifiziert wird. Es würde keinen Menschen interessieren, wenn es P18 in der LMP2 wäre, aber ein Sieger?!?!?
Selbst mein persönlicher Tweet des Jahrhunderts von Filipe Albuquerque "Good Morning, it's 09:45am at Daytona" und ein Foto seines Handgelenks vor der Haupttribüne von Daytona wäre witzlos...

So kann man auch ganz nonchalant eine Meisterschaft kaputtmachen...

PS: So sehr ich über die DQ für Bleekemolen traurig bin, so sehr freut es mich für den langen...
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #596 - 18.06.19 um 23:19:18
 
Minimum-Pitstop oder 45 Sekunden Minimum Tankzeit bei einem Langstreckenrennen.
Da hätte man sich vor Jahrzehnten - ach was, Jahren - noch die Frage gefallen lassen müssen: "Jung, bist du betrunken?"

ThomasR schrieb am 18.06.19 um 22:18:57:
...So kann man auch ganz nonchalant eine Meisterschaft kaputtmachen...

Das könnte man als Eingangsthese benutzen. Bei erkennbaren Muster könnte man darauf hin eine Theorie formulieren.
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Re: Le Mans 2019 - Der Rennthread
Antwort #597 - 19.06.19 um 20:34:01
 
Und die lautet: Wer künftig nicht mehr mitmachen will, soll auch nicht Meister werden.
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