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IMSA Laguna Seca (Gelesen: 7164 mal)
Rene
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Re: IMSA Laguna Seca
Antwort #100 - 10.09.18 um 01:51:21
 
Alles in allem wieder ein Imsa rennen der besonderen Art.

Die Jungs & Mädels geben es sich einfach von Anfang bis Ende so richtig. Laut lachend Laut lachend

Gut das wir nochmal 10h lang Imsa zusehen bekommen dieses Jahr. Cool Cool
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Frank-Do
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Re: IMSA Laguna Seca
Antwort #101 - 10.09.18 um 07:32:56
 
Rene schrieb am 09.09.18 um 13:56:55:
Habt ihr den schweren Unfall von sheeren monk im lambo gesehen?  Schockiert/Erstaunt Schockiert/Erstaunt


Ja genau den Unfall meinte ich.  In der Luftaufnahme im von Ralli geposteten Video sieht man Ralf und mich auf unseren Stühlen sitzen. Bei 0:35 Minuten links mittig neben der Grafik auf Höhe der Positionen 7 und 8. Der Abflug  war direkt vor unserer Nase.
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« Zuletzt geändert: 10.09.18 um 07:53:44 von Frank-Do »  
 
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Frank-Do
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Re: IMSA Laguna Seca
Antwort #102 - 10.09.18 um 07:39:21
 
Schnitzer75 schrieb am 09.09.18 um 07:45:11:
Frank-Do schrieb am 09.09.18 um 04:27:35:
Konntet ihr das Continental Tyres Rennen im Stream sehen? Was ein Chaos Rennen.  Nach dem der führende McLaren ein Rad verlor und dem danach führenden Cayman sowie dem zweitplatzierten Christan  Hohenadel in der letzten Runde der Sprit ausging siegte völlig überraschend der TGM Mercedes.  


Ja war im Stream zu sehen.  Smiley
Gute Unterhaltung. Wie hast du die Aktion des Team RS1 mit Heylen gesehen?



Leider gar nicht.
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Frank-Do
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Re: IMSA Laguna Seca
Antwort #103 - 10.09.18 um 07:49:03
 
Rene schrieb am 10.09.18 um 01:51:21:
Gut das wir nochmal 10h lang Imsa zusehen bekommen dieses Jahr. Cool Cool


Willst du dort wieder für Regen sorgen?  Smiley
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Frank-Do
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Re: IMSA Laguna Seca
Antwort #104 - 10.09.18 um 07:53:10
 
Kurzes Fazit: Das war ein seltsames Rennen.  Die erste Rennhälfte war Müll. Danach gab es aber ordentlich Action.  Hat wieder extrem viel Spaß vor Ort gemacht.  Einen ausführlicheren Bericht gibt's wenn ich wieder daheim bin.

Ich melde mich jetzt hier aus Kalifornien ab.  Tschüss und Grüße aus Laguna Seca.
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« Zuletzt geändert: 10.09.18 um 07:54:30 von Frank-Do »  
 
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Rene
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Re: IMSA Laguna Seca
Antwort #105 - 10.09.18 um 10:45:53
 
Frank-Do schrieb am 10.09.18 um 07:49:03:
Rene schrieb am 10.09.18 um 01:51:21:
Gut das wir nochmal 10h lang Imsa zusehen bekommen dieses Jahr. Cool Cool


Willst du dort wieder für Regen sorgen?  Smiley


Da wir nicht rüber fliegen , bin ich nicht verantwortlich fürs wetter. Laut lachend Laut lachend
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Homepage Rene 172999673  
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Frank-Do
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Re: IMSA Laguna Seca
Antwort #106 - 18.09.18 um 02:13:25
 
Da bei mir schon Beschwerden eingegangen sind dass ich noch keinen Bericht unserer Tour geschrieben habe, wozu ich bisher leider noch keine Zeit hatte, mache ich mich nun zu nachtschlafender Zeit mal ans Werk um euch nicht länger hinzuhalten.

Fangen wir mit dem Rennen in Laguna Seca an. Es war klasse die IMSA mal wieder live zu sehen und zu hören. Auch wenn die erste Rennstunde mit den Unfällen und dem ganzen Safty Car ganz und gar nicht nach meinem Geschmack verlief wurden wir am Ende doch noch von interessanten Zweikämpfen verwöhnt und haben unter dem Strich ein leider kurzes aber spannendes Rennen gesehen. Es war auch sehr angenehm für die Ohren mal wieder den RSR, Corvette und Cadillac Sound genießen zu dürfen. Bei der Corvette dürfte es wohl das letzte Mal gewesen sein. Denn das mit dem Turbomotor für die neue Saison überzeugt mich leider noch nicht.

Zur Strecke. Laguna Seca ist eine der Strecken die man gesehen haben sollte. Speziell die Corkscrew ist eine, wenn nicht sogar die bekannteste Kurve im Motorsport weltweit. Spätestens seit  dem berühmten „The Pass“  von Alex Zanardi gegen Bryan Herta beim Indycar Rennen 1996. Corkscrew ist gemeinsam mit Eau Rouge und den Esses in Road Atlanta die Kurve welche man als Rennsportfan mal live erleben muss. Ähnlich wie in Atlanta kann man Corkscrew perfekt ohne Zäune mit freier Sicht genießen. Und das wenige Meter von den Autos entfernt. So macht Rennen gucken Spaß. Auch für private Fotografen ohne Media Akkreditierung eine perfekte Stelle zum Fotos machen. Und bevor jetzt wieder die Panikmache einiger Leute hier im Forum losgeht – alle Zuschauer haben überlebt und hatten viel Spaß. Das einzige Problem an dieser Position ist dass man ausschließlich Corkscrew sehen kann während man von anderen Stellen deutlich mehr von der Strecke einsehen kann. Hier empfiehlt sich insbesondere Turn 1 oder die Tribüne an Turn 4. Hier kann man einen ordentlichen Teil der Strecke einsehen. Lediglich die Haupttribüne taugt überhaupt nichts. Hier hat man einen Zaun vor der Nase und sieht lediglich die halbe Start Ziel Gerade da diese ja eine hohe Kuppe samt Kurve beinhaltet. Hier habe ich mir lediglich mal ein IMSA Training angesehen und auch nur aus dem Grund um mir mal ordentlich die Ohren frei pusten zu lassen. Da die Fahrzeuge dort voll am beschleunigen sind ist es schön laut. Campingmöglichkeiten gibt es rund um die Strecke genügend. Auch der Shuttle Service für Fans, die mit Golfkarts um die Strecke gefahren wurden, war sehr angenehm. Das erspart einem kräftiges Bergauf gelatsche. Wenn man mit einem Camping Stuhl in der Hand und einer Palette Bier im Rucksack zum Corkscrew hoch laufen will ist das nämlich ziemlich anstrengend.  

Alles in allem gibt es von mir für Laguna Seca eine klare Reiseempfehlung.

Teil 2 des Berichtes folgt später.
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« Zuletzt geändert: 18.09.18 um 02:16:41 von Frank-Do »  
 
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Frank-Do
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Re: IMSA Laguna Seca
Antwort #107 - 19.09.18 um 01:33:27
 
In der Woche vor dem IMSA Rennen in Laguna Seca haben wir das Indycar Rennen in Portland besucht. Das Rennen selbst war spektakulär und wusste zu gefallen. Der Zeitplan war ebenfalls gut ohne allzu lange Pausen. Neben den Indycars boten die USF2000 und der Mazda MX5 Cup gute Rennen. Die Indy Lights und die Pro Mazda fielen leider ziemlich aus dem Rahmen. Lediglich 8 Fahrzeuge waren in beiden Serien am Start. Das ist natürlich selbst auf einer sehr kurzen Strecke wie Portland viel zu wenig. Bei den Lights sollte sich dringend etwas ändern. Die Pro Mazda Serie wird ohnehin am Saisonende eingestampft.

Der Portland Raceway hatte mir vom Fernseher aus bisher gut gefallen. Wie sehr so etwas täuschen kann mussten wir vor Ort feststellen. Dort konnte die Strecke meinen Anforderungen nicht entsprechen. Das fängt zum einen mit dem Thema Zäune an. Es gab nur sehr wenige Stellen von denen aus man freie Sicht auf die Stecke hatte. Dazu kam dass viele Zuschauerplätze, insbesondere die Tribünen, doch unnötig weit von der Strecke entfernt sind. Das kenne ich von Strecken in den USA doch ganz anders.

Die Infrastruktur an der Rennstrecke entspricht auch nicht dem Standard der für eine Großveranstaltung wie ein Indycar Rennen gelten sollte. Es gab kaum feste Toiletten. Im Regelfall musste man mit Dixiklos auskommen. An den wenigen Verpflegungsständen bildeten sich lange Schlangen. Sonderlich viele Parkplätze gab es nicht und Camping für „normale Rennbesucher“ suchte man vergebens. Es gab lediglich einen kleinen Bereich im hinteren Streckenabschnitt der ausschließlich für Wohnmobile reserviert war und nur schlanke 1200 $ Campinggebühr für das Wochenende kostete. Als Service für die Camper standen auch hier ein paar Dixiklos. Richtige WC´s oder Duschen – Fehlanzeige. Das ist eine bodenlose Frechheit !

Auch andere Dinge liefen nicht gerade besser. Die Mitnahme von alkoholischen Getränken an die Rennstrecke war verboten und wurde auch kontrolliert. Als Begründung hieß es dass sich die Strecke in einer öffentlichen Parkanlage befindet und man dort keinen Alkohol Konsum wünscht. Was die Streckenbetreiber allerdings nicht davon abhielt an den Getränkeständen Bierdosen für 8 $ zu verkaufen. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Donnerstag vor dem Rennen fand noch ein Testtag statt bei dem außer den Indycars alle Serien am Start waren. Leider fand dieser unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Auch mit gültigen Wochenendtickets wurde uns der Zutritt verweigert. Da die Strecke in einem Park liegt konnten wir von außerhalb des Geländes das Geschehen auf der Strecke trotzdem verfolgen, Service für Rennfans sieht für mich aber völlig anders aus. Als wir letztes Jahr beim Indycar Rennen in Road America waren war die Strecke bereits am Donnerstag für Fans geöffnet. In Sonoma war das ebenfalls der Fall. Sogar für den zusätzlichen Testtag der Indycars war die Strecke für Zuschauer zugänglich.

Portland ist keinen Besuch wert. Hier kann ich keine Reiseempfehlung aussprechen.
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« Zuletzt geändert: 19.09.18 um 01:36:52 von Frank-Do »  
 
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Frank-Do
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Re: IMSA Laguna Seca
Antwort #108 - 19.09.18 um 02:01:40
 
Auch zwischen Portland und Laguna Seca waren wir nicht ganz untätig. Neben vier Autospeedway Rennen haben wir noch das Dragster Rennen in Sears Point / Sonoma besucht. Die Dragster Piste ist Teil des Sonoma Raceway. Für uns eine ideale Gelegenheit neben der Rennaction und dem sehr lauten Sound des Dragrennens uns auch diese Rennstrecke mal genauer anzusehen. Schon auf dem ersten Blick wusste die Strecke zu gefallen und auf dem zweiten Blick noch viel mehr. Eine geniale Berg und Talbahn mit einem einzigartigem Verlauf und Zuschauerplätzen von denen man weitestgehend ohne Zäune einen sehr guten Rundumblick auf die Strecke hat. Fahrerisch sicherlich eine große Herausforderung. Auch das Personal an der Strecke war ausgesprochen freundlich. Man konnte überall mit dem Auto herum fahren. Bei großen Rennen fährt eine Bimmelbahn um die Strecke damit die Zuschauer den sehr beschwerlichen Weg rund herum nicht laufen müssen. Die Strecke hat mir richtig gut gefallen. Hierfür gibt es eine klare Reiseempfehlung. Wenn jemand dieses wirklich tun sollte würde ich unbedingt eigene Verpflegung mit an die Strecke nehmen. Die Preise vor Ort sind unverschämt teuer. Eine 24 OZ (ca. 0,7 Liter) Dose Bier kostete dort 15 Dollar. Das sind schon Preise wie in Dubai. Auch nicht alkoholische Getränke und Burger waren sehr teuer. Da es aber zum Glück hier keine Beschränkung gibt was die Mitnahme angeht sollte man hiervon Gebrauch machen.

Insgesamt waren es zwei sehr intensive Wochen in Oregon und Kalifornien. 7 besuchte Rennveranstaltungen, knapp 2000 gefahrene Kilometer, Stadtbesichtigungen in San Francisco und Monterey und einige Paletten Budweiser – so stelle ich mir Urlaub vor. Ausruhen kann man sich hinterher auf der Arbeit.   Laut lachend
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Re: IMSA Laguna Seca
Antwort #109 - 19.09.18 um 15:46:55
 
Hartelijk bedankt Mijnheer Frank.   Cool

Ia Reiseberichte und wo Du recht hast...  Ausruhen kann man sich hinterher auf der Arbeit.    Durchgedreht
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