doomwarrior schrieb am 19.12.09 um 15:55:49:die Grand-Am ist aber genau von dem von dir angesprochenen Konzept weggegangen. In Daytona fährt nur noch DP + GT und das eigentlich bislang mit Erfolg.
In Daytona werden's heuer auch wieder unter 50 Startern, vielleicht wird sogar der alte Negativrekord von 2003 (44 Autos) unterboten. Klar kann man da jetzt auf die Wirtschaftskrise verweisen, aber die Grand Am hat schon bedeutend bessere Tage gesehen. Dazu kommt, dass man in Daytona eigentlich genau den umgekehrten Weg gegangen ist: Man hat die robusten Ami-Karren behalten und ist von den teuren europäischen Fabrikaten abgerückt...
Zitat:Das Problem ist bei der ALMS eben, es ist teuer(er) da bietet der Cup-Porsche eine gesunde Basis. Ich denke bei der IMSA wird man wohl eher die IMSA-Lights-Fahrzeuge zulassen, statt beim 12-Stunden-Rennen von der Konkurrenz-Automobilclubs was freizugeben.
Ich denke, dass wir heuer schon bei den Cup-Porsches einige Teams sehen werden, die zuerst Daytona und dann Sebring fahren. Das Grand Am Modell ist ab diesem Jahr in der Challenge-Klasse zugelassen.
Und mal ehrlich: Würde man nicht eigentlich der Konkurrenz mehr schaden als sich selbst, wenn man deren Autos an den Start ließe?
Nehmen wir mal an, ein Gentleman-Driver-Team bestreitet normalerweise die volle Grand Am Saison - hat aber ganz klar keine Chance in der Tabelle irgendwo weiter vorne zu landen. Jetzt bekommt man die Möglichkeit in Sebring zu fahren, kostet zwar so viel wie drei oder vier Grand Am Sprintrennen, aber man fährt vor nem gescheiten Publikum und in der Challenge-Klasse gibt's ne Pro-Am-Regel, weswegen man sogar eine Chance auf eine gute Platzierung hat.
Endresultat: Größeres Feld in Sebring und kleineres Feld bei der Grand Am, weil ein Teil des Budgets bei der ALMS verbraten wird.