Noch was zu der Mk.III-Geschichte:
Zitat:Gut - das war das erste Jahr der ALMS und diese Fahrzeuge waren der Restbestand an WSC aus dem USRRC-Lager (Grand-Am vorgängerserie). Die ganzen Panzer konnten aber bald nicht mehr mit den aktuellen LMP mithalten - spätestens nachdem die Audi R8 in Amerika auftauchten sind die Boliden alle sehr schnell verschwunden.
Das war aber auch das einzige Jahr in der die ALMS Prototypenfelder hatte, die mit denen, die die LMS aktuell hat, vergleichbar waren. Schon im zweiten ALMS-Jahr hatte man meistens nur noch um die 12 Prototypen in der Startaufstellung.
Der Anfangserfolg der ALMS beruhte meiner Meinung nach mehr auf der Aussicht darauf, nach dem ganzen Andy Evans Fiasko wieder eine stabiles Management zu haben, als auf die Anziehungskraft des Le Mans-Namens oder der technischen Regeln.
Klar, die Auto-Entries sind ganz nett, aber wieviele Ami-Teams kommen denn nach LM und wer von denen würde nicht auch ganz normal ausgewählt werden, wenn man sich bewerben würde?
Die WSC-Regeln waren so schlecht nicht, wurden aber ein Opfer der Situation: Zum einen das ganze Management-Chaos um Andy Evans und zum anderen das selbe Problem, das z.B. die Supertourenwagen in Deutschland hatten, d.h. sie waren die Nachfolger einer Überserie und erschienen deswegen im Vergleich ziemlich unspektakulär. Ohne diese schlechten Voraussetzungen hätten wir die WSCs wohl bedeutend besser in Erinnerung, genauso wie die Briten ja immer noch den Supertourenwagen hinterhertrauern...