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ADAC GT Masters 2027 (Gelesen: 171 mal)
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GT-Eins-Forumsmitgli
ed
Beiträge: 641

ADAC GT Masters 2027
22.10.26 um 18:50:52
 
Im kommenden Jahr feiert die Serie ihr 20-jähriges Bestehen.  Durchgedreht Hoffentlich geht es mit den Staerterzahlen bergauf.

Rennkalender 2027

| Datum | Strecke |
| 23.–25.04. | Red Bull Ring (A) |
| 18.–20.06. | Lausitzring |
| 09.–11.07. | Nürburgring (Truck-Grand-Prix) |
| 06.–08.08. | Zandvoort (NL) |
| 24.–26.09. | Sachsenring |
| 08.–10.10. | Hockenheimring |

Es bleibt bei sechs Rennwochenenden, von denen fünf im Rahmen der DTM stattfinden. Der Nürburgring ist erneut Bestandteil des Truck-Grand-Prix.

Neu gegenüber 2026 ist die Rückkehr an den Sachsenring, auf dem die Serie zuletzt 2023 gastierte. Dafür entfällt der Salzburgring. Sehr schade, wie ich finde, gerade der Salzburgring war ein Alleinstellungsmerkmal der Serie.

Änderungen am Rennformat

Ab 2027 wird es ausschließlich Sprintrennen über 60 Minuten geben. Die zuletzt ausgetragenen 80-Minuten-Endurance-Rennen entfallen damit wieder.

Eine weitere Neuerung betrifft die Boxenstopps. Beim weiterhin vorgeschriebenen Fahrerwechsel mit Mindeststandzeit müssen künftig auch die Reifen gewechselt werden. Damit möchte der ADAC die Nachwuchsfahrer noch gezielter auf die DTM vorbereiten, insbesondere auf das Fahren mit kalten Reifen nach einem Boxenstopp.

erste Teams und Fahrer

Razoon – more than Racing – Porsche 911 GT3 R

Leo Pichler und Colin Bönighausen werden auch 2027 gemeinsam für das österreichische Team an den Start gehen.
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GT-Eins-Forumsmitgli
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Beiträge: 641

Re: ADAC GT Masters 2027
Antwort #1 - Gestern um 11:11:06
 
Interessante Hintergründe zu den Anpassungen für die kommende Saison:

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Das Endurance-Format und auch der Salzburgring waren für die Teams offenbar keine überzeugenden Argumente, um zusätzliche Fahrer und Budgets zu generieren. Stattdessen konzentriert sich das GT Masters zunehmend auf die Rolle als Nachwuchs- und Aufstiegsserie in Richtung DTM.

Mal sehen, ob die Änderungen tatsächlich zu größeren Starterfeldern führen. Ich würde es mir wünschen, bin da allerdings skeptisch. Das grundsätzliche Problem sehe ich in der Konkurrenz zur GT Open und GTWC. Dort bekommen Fahrer für vergleichbare Budgets ein internationales Umfeld, größere Starterfelder und einen entsprechend stärkeren Wettbewerb geboten.

Meiner Meinung nach sollte der ADAC deshalb auch wieder verstärkt zahlungskräftige Amateure ansprechen, die der Meisterschaft über mehrere Jahre treu bleiben. Der starke Fokus auf Nachwuchsfahrer hat ja den Nachteil, dass die erfolgreichsten Fahrer die Serie möglichst schnell wieder verlassen möchten.

Eine interessante Ergänzung könnte daneben evtl. eine eigene Klasse für ältere GT3-Fahrzeuge sein. Die GT3-Revival-Serien erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und auch einige deutsche Fahrer sind dort bereits unterwegs. Warum also nicht versuchen, einen Teil dieser Fahrzeuge für das GT Masters zu gewinnen und als zusätzliche Klasse ins bestehende Starterfeld zu integrieren?

Das könnte nicht nur zusätzliche Teilnehmer bringen, sondern wäre auch für die Zuschauer attraktiv. Einen Z4 GT3 oder andere GT3-Klassiker noch einmal im DTM-Umfeld zu erleben, hätte durchaus seinen Reiz. Smiley
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