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Stellenwert der VLN im Vergleich (Gelesen: 16181 mal)
speed junky
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Königsegg und Apollo Fahrer

Beiträge: 260

Stellenwert der VLN im Vergleich
09.10.17 um 13:42:59
 
Ich konnte diesen Samstag leider nur eine Stunde das Rennen gucken, aber da kam wieder das Thema auf, was mich schon länger beschäftigt. Die Antwort gab es aber leider nicht...
Und zwar: Alle Fahrer, die in der VLN fahren sagen eigentlich durch das komplette Fahrerfeld, dass die VLN und die NOS das Beste ist, was es im Motorsport gibt!  Ist denke ich durchaus auch als Zuschauer verständlich. Jetzt frage ich mich, (Blick auf die GT3 bezogen zum vergleichen), warum ziehen dann viele Fahrer andere Rennen, die parallel sind vor? (GTM, BEC, BSC, 24h Serie,...) ich meine, ich mach doch das eher, was mir mehr Spaß macht aus Fahrersicht, oder täusche ich mich da?  Auch aus Werkssicht, die NOS hat doch wesentlich mehr Aussagekraft, wie so ne Serie, die von nem Uhrenhersteller gesponsert wird. Geht es da nur um die Medienpräsents?
Wenn es mich nicht täuscht, schreibt man sich für jeden VLN-Lauf einzeln ein und im GTM zum Beispiel verpflichtet man sich für die ganze Saison. Natürlich als nicht Gaststarter. So bindet man natürlich seine 'Kunden'.
Wo liegt denn dann da der Hund begraben?
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Peter_B
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #1 - 09.10.17 um 13:54:31
 
Meidenpräsenz wird sicherlich ein Grund sein, die ist nämlich immer noch ausbaufähig, wobei in diesem Jahr mit dem internationalen Stream mit englischsprachigen Kommentatoren schon ein großer Schritt in die richtige Richtung gemacht wurde.
Zudem fährt man in anderen Serien um die Meisterschaft mit Preisgeldern, was in der VLN für SP9 Teilnehmer nur schwer machbar ist (die Speed-Throphäe interessiert ja keinen).
Vielleicht werden auch einige Tems durch die Gefahren und die damit verbundenen Kosten abgeschreckt. Ich würde mal behaupten, dass ein Totalschaden in der VLN wahrscheinlicher ist, als im GT Masters oder der Blancpain GT Series, auch wenn es dort immer öfters mal ruppig zu geht
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« Zuletzt geändert: 09.10.17 um 13:55:28 von Peter_B »  
 
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #2 - 09.10.17 um 15:06:04
 
Peter_B schrieb am 09.10.17 um 13:54:31:
Meidenpräsenz wird sicherlich ein Grund sein, die ist nämlich immer noch ausbaufähig, wobei in diesem Jahr mit dem internationalen Stream mit englischsprachigen Kommentatoren schon ein großer Schritt in die richtige Richtung gemacht wurde.
Zudem fährt man in anderen Serien um die Meisterschaft mit Preisgeldern, was in der VLN für SP9 Teilnehmer nur schwer machbar ist (die Speed-Throphäe interessiert ja keinen).
Vielleicht werden auch einige Tems durch die Gefahren und die damit verbundenen Kosten abgeschreckt. Ich würde mal behaupten, dass ein Totalschaden in der VLN wahrscheinlicher ist, als im GT Masters oder der Blancpain GT Series, auch wenn es dort immer öfters mal ruppig zu geht


So sehe ich das auch.
Die Medienpräsenz ist definitiv ausbaufähig. Da wo viele Medien sind gibt es auch mehr Aufmerksamkeit. Mehr Aufmerksamkeit bedeutet mehr Geld.
Ein weiterer Grund ist meiner Meinung nach die komplizierten Regeln (Code 60 usw.). Viele Fahrer tuen sich mit den Regularien schwer.
Ebenso kann ich mir vorstellen dass die Teams auf die Nordschleife eher weniger Interesse haben da an den GT3-Fahrzeugen Umbaumaßnahmen (Heckspoiler, Auspuff, höheres Fahrwerk usw.) durchgeführt werden müssen.
Ob die Nordschleife immer noch eine so große Aussagekraft hat mag ich zu bezweifeln. Ferrari, Lamborghini, McLaren zeigen weiterhin wenig bis kaum Interesse. Einzig bei den deutschen Werken ist das Interesse sehr hoch.
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Marcel Racing
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #3 - 09.10.17 um 16:08:23
 
Im Gegensatz zu allen größeren Rennserie fährt die VLN immer auf der gleichen Strecke, das ist ein großer Nachteil für die Sponsoren und damit auch für die meisten Teams und Hersteller.
Für die regionalen Sponsoren (Schreiner etc.) ist das perfekt, aber für die überregionalen/ internationalen ungeeignet. Ein Sponsor bringt gerne seine Kunden an die Strecke, doch die meisten sind Europaweit verteilt, da ist es einfacher einen Spanier nach Barcelona oder einen Italiner nach Monza zu locken, als ihm eine Eintrittskarte zum VLN Lauf auf dem Nürburring zu schenken.
Das gleiche gilt für die GT Masters nur auf kleinerer Ebene. Beispielweise hat der Herr Geipel zu seinem Heimspiel am Sachenring ganz viele Leute eingeladen, die wären sicher nicht alle bis zum Ring gekommen.

Außerdem wünschen sich viele der Pay-Driver Abwechslung (wäre ich in der Situaton würde ich auch lieber jedes Rennwochenende eine neue Strecke entdecken).
Der Mythos Nordschleife ist zwar Weltweit, aber im Grunde genommen ist es für die meisten (außer vielleicht in Deutschland) doch einfach nur eine weitere Rennstrecke.
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« Zuletzt geändert: 09.10.17 um 16:09:25 von Marcel Racing »  
 
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #4 - 09.10.17 um 20:18:53
 
Die Profis fahren in der VLN nicht mit um die Meisterschaft, deshalb macht es nichts aus, ein Rennen nicht mitzufahren, wenn Parallelveranstaltungen stattfinden. Im Prinzip ist es das gleiche mit den GT3-Teams.
In den Blancpain-Serien wie auch im GT Masters und anderen Serien sinken dagegen die Chancen auf die Meisterschaft drastisch, wenn man einen Lauf auslässt.

Obwohl die VLN ja ein relativ großes Stammpublikum hat, ist es dennoch schwierig, immer mehr neue Zuschauer zu gewinnen, da der Nürburgring halt doch recht abgelegen liegt. Da fährt man nicht mal eben so hin. Fans aus dem Ausland kommen dann eher zum 24h-Rennen, wo man über das ganze Wochenende Action hat. Vielleicht wäre es ein Ansatz ein bis mehrere Male pro Saison ein Sprintrennen im Rahmenprogramm auszutragen und dafür das VLN-Rennen 1-2 Stunden später zu starten.

Der Mythos Nordschleife ist schon sehr international. Viele meiner Kollegen aus Amerika kennen die Nordschleife und planen bei Gelegenheit mal hinzufahren. Das 24h-Rennen am Nürburgring ist ihnen ein Begriff, während sie z.B. die 24h von Daytona nicht kennen.
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KOTR
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #5 - 09.10.17 um 22:27:30
 
Die Profis fahren da, wo ihre Arbeitgeber, häufig Hersteller, sie gerade hinschicken.
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1927AD
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #6 - 10.10.17 um 08:20:51
 
Ich habe extrem viel mit Leuten aus dem Ausland zu tun, die den Ring besuchen um ein Rennen zu sehen oder den Ring mal selber unter die Räder zu nehmen. Dabei kommen sehr viele aus dem englischsprachigen Ausland (USA, Kanada, Australien, Neuseeland), als auch aus Asien. Für etwa 95% der Leute ist "der Ring" ein Punkt auf der Bucket-List, den man unbedingt einmal erlebt haben muss. Aber nach diesem einen Mal ist es dann auch gut.

Zumal der Nürburgring ja auch wirklich was für Hardcore Motorsportfans ist. Wer seine Frau und Familie mitbringen will/muss, hat auf Dauer keine Beschäftigungsmöglichkeit, wenn man eben kein Motorsportfan ist. Das Alternativprogramm ist ja an einem Vormittag abgefrühstückt und in der Eifel ist ja dann eben auch nicht mehr viel und die nächste Stadt weit weg. Von daher sehe ich die Publikumsbindung am Ring auch in Zukunft nicht besser als heute. Und wo kein wachsendes Publikum zu erwarten ist, erwartet man dann auch keine größeren Engagements der Werke.
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Olli_Martini
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Nordschleife - was sonst?

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Adenau
Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #7 - 10.10.17 um 08:41:32
 
1927AD schrieb am 10.10.17 um 08:20:51:
Zumal der Nürburgring ja auch wirklich was für Hardcore Motorsportfans ist. Wer seine Frau und Familie mitbringen will/muss, hat auf Dauer keine Beschäftigungsmöglichkeit, wenn man eben kein Motorsportfan ist. Das Alternativprogramm ist ja an einem Vormittag abgefrühstückt und in der Eifel ist ja dann eben auch nicht mehr viel und die nächste Stadt weit weg. Von daher sehe ich die Publikumsbindung am Ring auch in Zukunft nicht besser als heute. Und wo kein wachsendes Publikum zu erwarten ist, erwartet man dann auch keine größeren Engagements der Werke.


Vielleicht kann man sich diesbzgl. mal was einfallen lassen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Freizeitpark für die Kinder (incl. einer Achterbahn zum Beispiel) und für die Frauen so eine Art Shoppingmeile mit hochwertigen Geschäften? Dazu noch einige Restaurants und Kneipen an zentraler Stelle, ggf. noch eine Art Arena, in der dann abends hochkarätige Bands auftreten. Noch ein Kino dazu, und alle wären glücklich ...

Oder?  Laut lachend  Laut lachend  Laut lachend  Laut lachend
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speed junky
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Königsegg und Apollo Fahrer

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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #8 - 10.10.17 um 13:21:18
 
Olli_Martini schrieb am 10.10.17 um 08:41:32:
[quote author=HendrikK link=1507549379/6#6 date=1507616451]

Vielleicht kann man sich diesbzgl. mal was einfallen lassen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Freizeitpark für die Kinder (incl. einer Achterbahn zum Beispiel) und für die Frauen so eine Art Shoppingmeile mit hochwertigen Geschäften? Dazu noch einige Restaurants und Kneipen an zentraler Stelle, ggf. noch eine Art Arena, in der dann abends hochkarätige Bands auftreten. Noch ein Kino dazu, und alle wären glücklich ...

Oder?  Laut lachend  Laut lachend  Laut lachend  Laut lachend


Das ist mal ne bahnbrechende Idee  Augenrollen sollte man den Oberen und der Landesregierung mal vorschlagen, Gebäude &  Co sind ja schon da Laut lachend als hätte einer schon vorgearbeitet  Laut lachend
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Frank-Do
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #9 - 10.10.17 um 13:21:54
 
1927AD schrieb am 10.10.17 um 08:20:51:
Ich habe extrem viel mit Leuten aus dem Ausland zu tun, die den Ring besuchen um ein Rennen zu sehen oder den Ring mal selber unter die Räder zu nehmen. Dabei kommen sehr viele aus dem englischsprachigen Ausland (USA, Kanada, Australien, Neuseeland), als auch aus Asien. Für etwa 95% der Leute ist "der Ring" ein Punkt auf der Bucket-List, den man unbedingt einmal erlebt haben muss. Aber nach diesem einen Mal ist es dann auch gut.

Zumal der Nürburgring ja auch wirklich was für Hardcore Motorsportfans ist. Wer seine Frau und Familie mitbringen will/muss, hat auf Dauer keine Beschäftigungsmöglichkeit, wenn man eben kein Motorsportfan ist. Das Alternativprogramm ist ja an einem Vormittag abgefrühstückt und in der Eifel ist ja dann eben auch nicht mehr viel und die nächste Stadt weit weg. Von daher sehe ich die Publikumsbindung am Ring auch in Zukunft nicht besser als heute. Und wo kein wachsendes Publikum zu erwarten ist, erwartet man dann auch keine größeren Engagements der Werke.


Das kann ich so bestätigen.  Für viele auswärtige ist es ein Traum mal den Ring zu besuchen.  Aber für die meisten von ihnen wird es auf Grund der Entfernung ein einmaliger Besuch bleiben. Also muss man auf ein Stammpublikum aus dem erweiterten Umfeld setzen.  Und denen sollte man schon versuchen etwas zu bieten. Insbesondere muss man versuchen etwas für die jüngere Generation zu tun,  da das Publikum an unseren Rennstrecken eher älter wird.  Wenn diese irgendwann aus Altersgründen wegfallen wird es nicht besser.  

Zumal man ja in den letzten Jahren alles versucht um die Zuschauer zu verscheuchen.  Zäune entlang der Nordschleife,  Zuschauer Sperrzonen und Reduzierung der Soundkulisse.  Von den Jahren mit den ewigen roten Flaggen und dem Tempolimit ganz zu schweigen.  Beim 24h Rennen kommen noch die total übertriebenen Ticket und Campingpreise hinzu.  Ich bin bis vor 10 Jahren mehrmals im Jahr zur VLN gefahren und auch zu den 24h. Seit dem habe ich die 24h nicht mehr besucht und die VLN Läufe kann man an einer Hand abzählen.  Ich habe da keine Lust mehr drauf.

Wir haben jetzt hier beim Petit Le Mans zwei amerikanischen Rennfans die uns auf die 24h am Ring angesprochen haben da sie gerne mal nach Europa kommen wollen empfohlen statt dessen lieber die 24h von Spa zu besuchen und unter der Woche mal zum Ring zu fahren und an den Touristen Fahrten Teil zu nehmen.  Sie waren erst überrascht aber als wir ihnen die Gründe nannten meinten sie dass es wohl keine schlechte Idee sei. Denn hinter Zäunen stehen um sich leise Autos anzusehen ist nichts für Leute die das komplett anders gewöhnt sind.  
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« Zuletzt geändert: 10.10.17 um 13:37:52 von Frank-Do »  
 
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #10 - 10.10.17 um 20:31:44
 
Prinzipiell hätte die Gegend um den Ring ja schon etwas zu bieten, aber es gibt noch viel Potential und es wird zu wenig beworben. Die Natur in der Gegend ist echt schön, so dass man wandern gehen kann, es gibt das ein oder andere historische Gebäude bzw. die ein oder andere Burg in der Nähe, es werden Quad-Touren angeboten etc..

Viel Gastronomie oder Geschäfte an den Ring zu bringen macht einfach keinen Sinn, da die Gegend zu abgelegen ist und die Großveranstaltungen dann doch nicht so viele sind. Naja, der Versuch war ja da, hat nicht geklappt und sollte auch nicht wiederholt werden.

Der VLN würde ich (wie bereits geschrieben) empfehlen, irgendwie ein Rahmenprogramm anzubieten, um die Anfahrt für Fans von weiter weg lohnenswerter zu machen.
Allen Rennserien würde ich empfehlen, etwas mehr auf Familienfreundlichkeit zu achten, heißt auch für Frauen und Kinder Programmpunkte zu bieten. Da sind die Kollegen in Belgien (Spa und Zolder) einfach besser aufgestellt. Bei den großen Veranstaltungen dort, wird eigentlich immer etwas für Kinder geboten. Oder man sehe sich die Gamma-Racing Days in Assen an.

Was ich am Ring auch bemängeln muss, ist die Verfügbarkeit von Hotels. Bei vielen Veranstaltungen ist es schwierig, mittelfristig oder kurzfristig ein Zimmer zu bekommen, weil direkt am Ring nur wenige Hotels verfügbar sind und in der Umgebung halt auch nur kleine Orte sind. Gerade bei einer längeren Anreise, möchte man vielleicht am Vortag anreisen oder einen Tag später abreisen, um nicht eine lange An- und Abreise an einem Tag zu haben. Auch wenn ich selbst gar nicht so weit vom Ring entfernt wohne, habe ich mir dort schon mehrmals ein Zimmer für die BEC genommen, um einfach mehr vom Wochenende zu haben und nicht mehrfach anreisen zu müssen, weil ich z.B. am Samstag schon das Training usw. sehen wollte. Ein Zimmer war aber nur bei Buchung weit im Voraus zu bekommen und dann auch noch richtig teuer. Da fehlt irgendwie ein Self-Service Hotel mit vielen, kleinen, aber günstigen Zimmern. Auf Komfort lege ich da gar nicht so viel wert, da man eh die meiste Zeit an der Strecke ist. Sauberes Zimmer mit Bett, WC, Dusche reicht. Sollte nur so nah wie möglich an er Strecke sein (also zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar).
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #11 - 12.10.17 um 13:49:55
 
Olli_Martini schrieb am 10.10.17 um 08:41:32:
1927AD schrieb am 10.10.17 um 08:20:51:
Zumal der Nürburgring ja auch wirklich was für Hardcore Motorsportfans ist. Wer seine Frau und Familie mitbringen will/muss, hat auf Dauer keine Beschäftigungsmöglichkeit, wenn man eben kein Motorsportfan ist. Das Alternativprogramm ist ja an einem Vormittag abgefrühstückt und in der Eifel ist ja dann eben auch nicht mehr viel und die nächste Stadt weit weg. Von daher sehe ich die Publikumsbindung am Ring auch in Zukunft nicht besser als heute. Und wo kein wachsendes Publikum zu erwarten ist, erwartet man dann auch keine größeren Engagements der Werke.


Vielleicht kann man sich diesbzgl. mal was einfallen lassen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Freizeitpark für die Kinder (incl. einer Achterbahn zum Beispiel) und für die Frauen so eine Art Shoppingmeile mit hochwertigen Geschäften? Dazu noch einige Restaurants und Kneipen an zentraler Stelle, ggf. noch eine Art Arena, in der dann abends hochkarätige Bands auftreten. Noch ein Kino dazu, und alle wären glücklich ...

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Olli, das war lediglich eine Feststellung und kein Genöhle, dass es anders sein soll. Ich glaube wir haben in dem Punkt eine sehr deckungsgleiche Meinung Zwinkernd

Viele Grüße,
Hendrik  Zwinkernd
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Olli_Martini
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Nordschleife - was sonst?

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Adenau
Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #12 - 12.10.17 um 16:30:38
 
Weiß ich doch Hendrik, deshalb habe ich mir den kleinen Scherz erlaubt.

Aber eigentlich war der Grundgedanke von Nürburgring 2009 ja gar nicht so schlecht, allerdings war die Umsetzung natürlich eine Katastrophe.
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #13 - 12.10.17 um 20:10:51
 
Olli_Martini schrieb am 12.10.17 um 16:30:38:
Weiß ich doch Hendrik, deshalb habe ich mir den kleinen Scherz erlaubt.

Aber eigentlich war der Grundgedanke von Nürburgring 2009 ja gar nicht so schlecht, allerdings war die Umsetzung natürlich eine Katastrophe.


Das Problem fängt immer dann an, wenn Größenwahn regiert. Es gibt ja durchaus weitere Beispiele wie Symphonien, Flughäfen, Bahnhöfe etc.. Vielleicht sollte man solche Projekte in mehreren Schritten realisieren. Wenn das Konzept nicht aufgeht, hat man nur einen Teil der Kohle verpulvert...
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speed junky
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Königsegg und Apollo Fahrer

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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #14 - 24.10.17 um 18:41:54
 
Wenn man das also mal zusammenfasst, müsste die VLN unter folgenden Punkten für Fahrer(GT3) und Fans (für alle) attraktiver werden:
-      Erhöhung der Medienpräsents
-      Einführung einer separaten, öffentlichkeitswirksamen und lukrativen Wertung der ‚Bigbanger‘ (SP9, SPX, …)
-      Attraktivitätssteigerung für die Werke
-      Vereinfachung der Regeln (Code60, Umbauten an Autos, etc.), ohne an Sicherheit einzusparen
-      Auf verschiedenen Strecken fahren. Da das bei der VLN ja nicht so geht, da sie dann ja nicht mehr die VLN ist, vielleicht die Formate umstellen, also variieren zwischen 4-12h Rennen/Winterkalendar und 24h als Saisonende (wurde ja glaube schon mal diskutiert. Was ist da eigentlich der Stand der Dinge)
-      Eine vernünftige Infrastruktur im gesunden Maße im Umland
Gefühlt ist das ja eigentlich gar nicht so viel… Laut lachend
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #15 - 24.10.17 um 19:35:59
 
Mein Wunsch als Fan wäre, bin nicht ganz sicher ob da jetzt hier reingehört, das die VLN mehr aus dem Wochenende macht.
Man fährt ja "nur" Freitag und Samstag. ich hätte gerne ein längeres Rennen zb. 6 Stunden anstatt 4 und 12 Stunden anstatt 6 Stunden.
Ich hätte auch nichts dagegen wenn man sich mit anderen Serien zusammentun z.b. RCN oder Youngtimer-Trophy. alternativ könnten RCN und Youngtimer am Sonntag.
Ist mir allerdings bewusst das der Sonntag mit den Tourifahrten eine Gelddruckmaschine ist.

Den ich habe folgendes Anliegen: Ich fahre Freitag knapp 600 Kilometer in die Eifel und Sonntag 600 Kilometer wieder nach Hause für ein Tag Rennen, das ist mir manchmal ein bischen zu wenig. Ich hätte kein Problem Donnerstag an- bzw. erst Montag abzureisen. In der Voraussetzung ich kriege am WE ein attraktives Programm zu sehen und mein Chef gibt mir frei.
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #16 - 24.10.17 um 19:38:30
 
1. Was gerade auch mit Vodafone in den letzten Jahren passiert ist ist echt der Hammer. Eine immense Steigerung,  u.a. die Liveonboards und deutlich mehr boxengasseninterviews. Seit diesem Jahr gibt es ja auch noch einen englischen Stream.
Man kann sich endlich auch die Rennen im re-live anschauen  (was ganz praktisch ist wenn man vor Ort war oder das Rennen warum auch immer nicht anschauen könnte.
Aber besser geht immer ich hoffe auf noch mehr starre Kameras und noch bessere Onboards , wobei das jammern auf höchstem Niveau ist.
Die Sport1 Reportage vermisse ich nicht, das waren ja eh 50% Werbung
Was Daten unter aller Sau ist, ist die Vermarktung der 24h. Man ist nicht in der Lage ein relive hochzuladen. Ein privater User "Motorsport 2017" hat's hochgeladen und die Clickzahlen zeigen ganz klar dass daran ein immenses Interesse besteht.
Bei der VLN besteht bei den Themen Twitter und Instagram ein gewaltiger Rückstand, den es dringend aufzuholen gilt. Damit könnte man nämlich extrem viele Leute erreichen.
Man könnte sich evtl. an einer Vodafone TV Werbung -Die am besten im März läuft- beteiligen und den Livestream bewerben

2. Die Wertung gibt's bereits, die VLN speed trophäe muss nur noch besser vermarktet werden

3. Äh nö. Die markenvielfalt  passt finde ich perfekt und nach dem 24h brauch ich in der VLN keine 40 SP9.
Man muss die Eigenbauten fördern und das geht nur über weniger Cups.

4. An Code 60 muss nix vereinfacht werden, das ist Eine perfekte Lösung die Funktioniert und da muss man nicht wieder rumbasteln.
Die 5mm Erhöhung der SPX / SP9 gehört wieder abgeschafft. Macht die Autos nur unruhiger.
Ich würde den Top Autos mehr Leistung geben, dann würden die überrundungen auch wieder leichter...


5. Entschuldige, aber solch einen Stuss habe ich schon lange nicht mehr gehört. Die VLN gehört auf den ring und nirgendwo anders hin. Dafür gibt's die Creventic, in der nächstes Jahr glaube ich auch V Autos mitfahren dürfen.
Die Wintersaison ist zum Glück von Tisch.
Frag Mal ein Team was die davon halten... Stichwort Sponsoren.
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #17 - 24.10.17 um 19:41:05
 
6. Die Infrastruktur muss verbessert werden. Gerade die launischen Tankanlagen und die Steckenpostenkommunikation.
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #18 - 24.10.17 um 20:38:08
 
Spitzkehre schrieb am 24.10.17 um 19:35:59:
Mein Wunsch als Fan wäre, bin nicht ganz sicher ob da jetzt hier reingehört, das die VLN mehr aus dem Wochenende macht.
Man fährt ja "nur" Freitag und Samstag. ich hätte gerne ein längeres Rennen zb. 6 Stunden anstatt 4 und 12 Stunden anstatt 6 Stunden.
Ich hätte auch nichts dagegen wenn man sich mit anderen Serien zusammentun z.b. RCN oder Youngtimer-Trophy. alternativ könnten RCN und Youngtimer am Sonntag.
Ist mir allerdings bewusst das der Sonntag mit den Tourifahrten eine Gelddruckmaschine ist.

Den ich habe folgendes Anliegen: Ich fahre Freitag knapp 600 Kilometer in die Eifel und Sonntag 600 Kilometer wieder nach Hause für ein Tag Rennen, das ist mir manchmal ein bischen zu wenig. Ich hätte kein Problem Donnerstag an- bzw. erst Montag abzureisen. In der Voraussetzung ich kriege am WE ein attraktives Programm zu sehen und mein Chef gibt mir frei.


Da kann ich voll und ganz zustimmen. Meine Anfahrt ist zwar wesentlich kürzer, aber trotzdem ist mir das manchmal für 4h Rennen einfach zu weit. Das Qualifying ist für mich, da ich erst am Samstag hinfahre zu früh, also versuche ich zur Einführungsrunde an der Strecke zu sein. Mehr Serien ggf. auch nur auf der GP-Strecke wären ein Traum. Warum nicht mal ein volles Wochenende mit GT Masters, GT Open, Blancpain oder ähnlichem? Da würde ich direkt von Freitag bis Sonntag da bleiben und die Gastronomie in der Region stärken.
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« Zuletzt geändert: 24.10.17 um 20:39:50 von 787B »  
 
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #19 - 24.10.17 um 20:51:24
 
1. OK
2. Das Wertungssystem in der VLN ist eine Katastrophe. Was soll denn bitteschön ein Punktesystem mit 2 Nachkommastellen?
3. Ja, Eigenbauten bzw. Exoten wie SCG oder Renault sollte man fördern, aber in Realität habe ich das Gefühl dass das Gegenteil geschieht. Und wenn ich eh kaum Eigenbauten oder Exoten sehe, sind mir 40 SP9 wesentlich lieber als jede Menge Cup-Einheitsbrei. Den Cup 3 finde ich übrigens mal sowas von absolut blödsinnig! Warum wird ein Cup für Autos ausgeschrieben die eh schon in die GT4 Klasse fallen?
4. von mir aus
5. Natürlich bleibt die VLN am Ring, aber warum nicht über eine Zusammenarbeit mit Creventic nachdenken, z.B. ein gemeinsamer Lauf. Oder halt Rahmenserien um das Programm aufzuwerten und mehr verschiedene Formate anbieten.
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Soundlover
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #20 - 24.10.17 um 21:47:14
 
Das gesamtwerungspunkteschema ist zwar Kompliziert, aber fair.

Mir sind die Sp9 auch deutlich lieber als Dutzende V4 BMW und Cup 235er.
Die MR Throphy ist wirklich so was von lächerlich. Anstelle der GT4 Förderung wird ein konkurrenzpridukt Erstellt.
Die CupX ist was anderes; da die Autos dich deutlich schneller sind.

Ich hoffe inständig dass der Opel und Toyota Cup ERSATZLOS gestrichen wird.
Maximal 4 Cup sind für mich erträglich. Mehr nicht.

Deshalb sag ich ja Exoten fördern. Dh. CUP Klassen, V4 und V5 nenngelder hoch; in den anderen dafür runter.

Dann fände ich eine Zusammenarbeit mit der RCN sinnvoll. Freitag gemeinsame T&E, Samstag GLP & RCN und Sonntags VLN.
Von einer Zusammenarbeit mit Creventic halte nix.
Genauso wenig von einem 12h Rennen, das ist nur Konkurrenz zum 24er


Anderes / weiteres Verbesserungspotential für VLN/ 24h

Rückkehr zum Top40 Quali um Dampf aus dem Kessel bei den Vorbereitungsrennen zu nehmen und mehr Spannung zu haben

Japanischer Livestream, denn da wird der ring richtig gefeiert, tim schrick sagte mal in einem Interview , in Japan hätten die 24h Quoten wie bei uns ein Länderspiel mit deutscher Beteiligung...

Eingliederung des QR in die VLN als 10 Wertungslauf. Zb. als "×tes ADAC Nordrhein Rheinlandpokal"
Das Rennen als standalone ist mMn überflüssig. Dann eher als gemeinsamer öffentlicher Testtag mit zeitnahe, ala Le Mans.

Gemeinsames Reglement von VLN und 24h mit gemeinsamer Nennungsplatform

Gemeinsame Vermarktung von VLN und 24h ala WEC und 24h MM

Neue 24h Rennen Homepage mit deutlich mehr Infos, allen 45 Ergebnislisten; einem großen Bildarchiv und Historieteil. Die Geschichte der 24h wird da nur stiefmütterlich behandelt.  Dafür keine teampresseaussendungen.
Und natürlich alles in Deutsch, Englisch, Japanisch und Französisch
Ganz Wichtig: Rückkehr des legendären Countdowns!

Offizieller 24h Rennen Instagram Account

Besseres Rahmenprogramm beim 24er. Der TTcup ist ja eingestellt und PCD geht nicht wegen überschneidung mit Klobrillen WM in Barcelona, wo ja der supercup fährt und supercup und nationaler cup will porschecja nicht
Vielleich ein BritischeGT Comeback wie 2013?

Boxenzugang beim 24h, gerne auch gegen Aufpreis

Bessere Armbändchen, denn die billigen Papierdinger sehen schwer mitgenommen aus nach einer 24h Woche - oder plastikkärtchen für alle

Eine Autogrammstunde mit allen Teams und Fahrern- auch von den kleinen- nach dem TopQuali am Freitag

Eine autogrammstunde / Interviewunde mit ehemaligen VLN Meistern/ 24h Siegern um den Mythos zu vergrößern



Das sind einige Kleinigkeiten, die jedoch denke ich mit dem nötigen Goodwill preiswert zu verbessern wären.
Vielleicht lesen es ja die Verantwortlichen...




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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #21 - 24.10.17 um 22:08:38
 
Soundlover schrieb am 24.10.17 um 21:47:14:
Deshalb sag ich ja Exoten fördern. Dh. CUP Klassen, V4 und V5 nenngelder hoch; in den anderen dafür runter.

Ich glau ich muss ko...n
V4 und V5 sind das was VLN ausmachen.
Keinesfalls Nenngelder hoch hier.
Das einzige was Eigenbauten fördert ist die SP9 und SPx zu verbieten.
Dann sind auch selbstgebaute SP8T Gesamtsiegfähig
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« Zuletzt geändert: 24.10.17 um 22:09:13 von Maggo »  
 
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #22 - 24.10.17 um 23:53:06
 
Hallo. Ich habe leider auch knapp 600km Anreise, so das ich bis jetzt lediglich zum 24h Rennen oder WEC da war. Zum Glück kann ich die Rennen ja nun seit einiger Zeit live bei YouTube verfolgen.
Was mich beim 24h Rennen stört, ist die Tatsache das man ohne Handy/ Tablet bei Zeiten keinen Überblick mehr hat.
Warum kann man die Türme im Bereich GP Strecken nicht wieder in Betrieb nehmen. So kann man wenigstens schon  mal die besten 10 jederzeit erkennen. Nützlich vorallem für die die nicht so in der Materie drin sind und eventuell nur als Tagesgäste da sind.
Eine weitere Leinwand im Bereich Fordkurve  (hoffe das war jetzt nicht falsch) und gegenüber der BMW Tribüne wäre auch nett.
Desweiteren finde ich das Angebot an Essen/ Getränke extrem schlecht. Ne ganze Woche vor Ort und es hängt einem nach 2 Tagen zum Halse raus. Mein Zelt nutze ich nur zum pennen, kurz Frühstück und Abends den Grill an werfen.... Den Rest der Zeit bin ich halt irgendwo an der Strecke so das ich öfters mir irgendwo was kaufen muss. Daher würde ich mir mehr Abwechslung wünschen und nicht nur ein Anbieter der überall den selben Rotz verkauft.
Eventuell könnte man auch die Wege entlang der Nordschleife etwas besser ausschildern bzw die Wege an und für sich verbessern.
Dennoch ist es für mich persönlich immer noch das Highlight im Jahr... Ich komme jedes Jahr gerne wieder
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1927AD
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #23 - 25.10.17 um 08:05:43
 
Tatsächlich gibt es immer mal wieder Gespräche, das Wochenende interessanter zu gestalten und beispielsweise die RCN mit in das VLN Wochenende zu packen. Gerade für Rennteams die in beiden Serien Autos laufen haben, könnte das sehr attraktiv sein und natürlich profitiert der Fan, da er quasi das komplette Wochenende vollgepackt hat mit Rennen, angefangen bei der "kleinen" GLP.

Für mich wäre ebenfalls die Information nach außen hin dringend zu verbessern. Beispielsweise ist ein gutes Livetiming einfach nicht zuverlässig gegeben und selbst die Zeitenmonitore in der Box sind eine völlige Katastrophe. Verfolgt mal ein Auto aus Startgruppe zwei oder drei auf dem Monitor und sagt dem Fahrer bei Zielüberfahrt den Abstand nach vorn und hinten durch: unmöglich! Abgesehen davon das es bei 35(?) Fahrzeugen pro Seite keine farbliche Differenzierung zwischen den Zeilen gibt, "hüpft" das Auto aus der späteren Zieldurchfahrt durch den späteren Start immer weit nach oben und man sucht ihn ewig. Die Abstände nach vorn und hinten sind nicht ersichtlich, da der Gap nur auf Gesamtpositionen angezeigt wird - totale Katastrophe. Ein gutes anderes Livetiming wie Timingdeluxe, welches auf die Wige Daten zugreift, geht  oft gar nicht.  

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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #24 - 25.10.17 um 08:24:58
 
Denke auch man sollte die Werksaufbauten erst ab einem gewissen Preisniveau erlauben. Also unter 350-400PS sollte man klipp und klar nur Schrauber zulassen und auch keine Mini-Tourenwagen ala Fiesta etc, welche nicht selbst aufgebaut sind. Eine Gesamtwertung der SP9/SPX, eine für GT4, eine für Klassiker, eine für Porsche-Cup, eine für die werksaufgebauten Wagen und eine für die selbstaufgebauten Privaten.
-> ein gutes und Marketingkonzept und ständig aktuelle Punktestände auf der vielsprachigen Inet-Seite.

Bei der Historie vom 24h-Rennen gebe ich euch vollkommen recht... lediglich offizielle Ergebnislisten seit 2010 ist nicht der heutige Standard!

Auch sollte man, zumindest in den Profi-Wagen die Mindeststandzeit abschaffen... die letzte halbe Stunde sollte On-Track-Action um den Gesamtsieg bieten und nicht Boxenstops bei allen Beteiligten um Standzeit zu sparen. Dann würde ich doch lieber alle Profiteams nach vorne in die Box stellen, damit zumindest in diesen Klassen auf Mindeststandzeit verzichtet werden kann! - Das sind Profiteams mit professionellen Boxenmannschaften und modernster Technik. Die können schnelles Stoppen lieber DMSB!!!

Zusätzlich wäre ein 12h-Rennen schön und diese Vorqualifikation fürs Top-40 halte ich auch für Schwachsinn... zB wo damals in einem chaotischen Regenquali der Raeder-TT reingefahren ist und eine Zeitnachteil erhielt... dazu sag ich mal nichts.  Augenrollen

Das Training vom Qualirennen auf dem 24h-Kurs würde ich allerdings als Qualifikationszeit fürs Top-30 (Top-40 war mMn schlechter) hernehmen und es vll mit anderen Serien (GT Masters - Porsche-Cup oder DMV) zu einen "Pro-Event für GT3, GT4 und Porsche-Cup" und gemeinsamen Wertungslauf zusammenfassen und somit evtl ein frühes Saisonhighlight setzen.

Und die internationale Vermarktung, gerade in Asien, wär extrem wichtig!  Zwinkernd
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Soundlover
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #25 - 25.10.17 um 13:40:30
 
Die Boxenzeiten wurden mWn. auf Druck eines SP9 Teams mit einem gelben Bären auf der Tür eingeführt.
Die Zapfsäule war bei denen stets kaputt oder spinnte und man kündigte den Veranstaltern klipp und klar an, das wenn man keine Lösung findet man das Programm Einstampft.
Wenn die asbachuralte zapfsäule mal wieder ihre Launen hat kann man noch schnell zur Nachbarbox eilen ohne Zeit zu verlieren.

Ich Frage mich warum Diverse Geschäftsführer das Problem welches seit 2011 regelmäßig Auftritt und den Besitzern bekannt ist; aussitzen.
Das MUSS dringend was passieren und zwar noch diesen Winter. Wenn die Firma Mundorf nicht in der Lage ist die Tankanlage im Griff zu haben oder eben ersetzen- jede örtliche Tankstelle hat mittlerweile modernere Zapfanlagen- sondern nur ihre logos drauf kleben und berträge jenseits von gut und böse verlangen kann, muss man die halt in die Wüste schicken und einen besseren Partner finden.

Mit den Positiondtürmen kann ich auch nur zustimmen. Man könnte sich einen Sponsor suchen, in dessen Farben sie lackiert wird und sie wieder funktionstüchtig machen.
Zudem bitte auch das System vom 24er mit in der Scheibe in die VLN bringen.


Ein weiterer Punkt für einen besseren Livestream wäre das Fällen der 3 Bäume zwischen Hohenrainschikane und Alter nordschleifenauffahrt, da diese immer im Weg du s und die Sicht versperren.

Das Livetiming welches die Sporttotal AG, so nennt sich seit september de Firma, die sich früher _wige nannte (nach jahrelangen roten Zahlen treibt man im Moment eine konzernumbau Vorrang, u.a. würde die münchner TVproduktionsfirma "_wige south and browse" (u.a. für Galileo aktiv) und die Beteiligung an der "sMg sportMEDIAgroup" (Formel1.de , motorsport-total) an das Motorsport Network verkauft) ist einfach nur erbärmlich.  Bis letztes Jahr war alles perfekt mit dem Timing (man nutzte ja das selbe wie Creventic) , seit man dieses Jahr rumgepfuscht hat ist es nur noch murx. Warum kann man etwas Funktionierendes nicht einfach in Ruhe lassen ?!?
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Mr.Harman
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #26 - 25.10.17 um 14:11:34
 
also den Livestream find ich super. Einzig der asynchrone Ton zum Bild stört bzw ist etwas verwirrend wenn das Karussell mit Vollgas gefahren wird.
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Calimero
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #27 - 25.10.17 um 19:49:55
 
RCN und VLN sollten mehr zusammen arbeiten. (gleiches Wochenede)
Ich erninnere mich das ich von 1984 bis weit in die 90er , morgens VLN und abens immer noch an der damaligen ADAC GLP 18 Runden , Castrol Haugg 12R, Calypsol Cup 12R und wie auch immer die ganzen Bezeichnungen waren teilgenommen habe , bevor man es ich glaube 2000 RCN nannte.
Ich finde den Live Stream Megaa, da ich nun als Teilnehmer fahren kann und die Woche über mir das komplette geschehen vom Wochened nochmal als Fan anschauen kann Smiley
Ein zusätzliches 12h Rennen, über ein oder zwei Tage würde mir auch gefallen.
Ein Top Quali für alle Teilnehmer aus dem Gesamtergebniss der ersten zwei VLN Läufe fände ich Interessant.
So würden auch Teilnehmer in das 24h Quali kommen die keinen Werksstatus haben.
Laustärkenregelungen in der Nacht (VLN Motorenruhe) wie in anderen Ländern.
Es gibt immer noch Ballermänner ,die abens oder in der Nacht im Fahrerlager verückte fahrten in Rennautos unternehmen, die sehr gefährlich und laut sind.
Nenngelder in der V hoch und der SP 1-6 runter.
Warum soll ein toller Renault Clio 2,0l, BMW M3 E46 oder andere Special bis 4,l Hubraum 1000 bis 1500 Euro plus doppelter Leitplankengebühren bezahlen und ein 325i V4 500 Euro.
So würde man mehr Interesannte Fahrzeug aus RCN und NES oder DNRT BGDC , DMV oder andere Serien bekommen, anstatt noch mehr Cup oder V Fahrzeuge .
Zumindest könnte man darüber nachdenken bis 3000l , die Sp Klassen an die Nenngelder anzupassen.
Ein Italiener Holänder Franzose oder Belgier versteht nicht warum ein V4-V6 mit 2,5l bis 3,0l weniger bezahlen muss als ein 2,0l Clio.
so würde man international vergelichbarer aufgestellt sein.
Gibt es ja beim 24h Rennen auch nicht.
Ein Regelwerk das 24h Rennen und VLN gleich stellt.

Na mal schaun was die neue Ausschreibung für 2018 mitbringt.
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Soundlover
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #28 - 25.10.17 um 20:26:35
 
Im Vodafoneporschestream war am Freitag (Samstag hab ich den nicht angeschaut-  alles tonsynchron und ruckelfrei. Sogar an den kritischen stellen Schwedenkreutz und Bergwerk, wo er sonst immer hängt.
Sogar der Funk war klar zu verstehen, keine störende Raschelgeräusche.
Und es war eine Top Bildqualität.
Wenn das ein fingerzeig für 2018 ist, dann wäre es echt Top.


Ja das mit der Nachtruhe ist auch so ein Thema. Beim 24er ist man mit Motorrollerlautsärke päpstlicher als der Papst und bei der VLN herrscht abends Narrenfreiheit.
Als ich dieses Jahr bei VLN 6 oder 7 freitags  nach einem Abendessen in adenau noch einmal durch das fahrerlager lief -so gegen 21:30 Uhr- raste ein Team mit einem Vehikel mit -der Typ der fuhr sagte "Yes, 100km/h"- durch das fahrerlager. Das war gemeingefährlich. Ich weiss nicht ob du dich auf das bezogen hast, Calimero.

Der Gipfel ist für mich aber 2015, als die Sexbomb falsch rum durch die Boxengasse fuhr und man zurecht eine Strafe bekam. Dann hat man über Facebook noch dagegen gewettert das alles so unfair ist und Pipapo...


Ich beobachte dass oftmals Teams ohne blaue Lampe mit dem Messer zwischen den Zähnen fahren, je weniger Lampen verfügbar sind. Deshalb fände ich eine Rückkehr zu 40 Autos sinnvoll, da zb. dieses Jahr 35 SP9 +SCG und RS01 am Start waren. Dann würden noch 2 SP7 Autos mit reinrutschen.

@Maggo: ich weiss nicht was für dich an 17 äuserlich identischen BMW (V4) und 10 identischen Cayman (V5) den Reiz der VLN ausmacht?
Da kann ich gleich an die Bundesstrase stehen, da muss ich nur 300m laufen statt über 4h zum Ring hoch zu fahren...
Ich will Eigenbauten sehen, und deshalb würde ich die H4, V1 ,V1T , V2, V2T ,V3, V3T und SP1-6 inkl. der dazugehörigen T Klassen sowie die SP8 und SP8T fördern.
Die Vielfalt macht für mich den Reiz aus, die meisten Teams aus der V4 und V5 sowie den Cup Klassen sind für mich Emotionlsose Teams.
Leider fährt der Mercedes in der V4 ja nicht mehr und in der V5 hat sich der letzte Mohikaner,  der Thiemann BMW, nun auch verabschiedet.


Ich rechne damit das nächstes Jahr einige Fahrer und Teams aus der RCN in die VLN kommen werden. Stichwort: Hankook einheitsreifen
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« Zuletzt geändert: 25.10.17 um 20:29:42 von N/V »  
 
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Maggo
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #29 - 25.10.17 um 20:35:42
 
Soundlover schrieb am 25.10.17 um 20:26:35:
@Maggo: ich weiss nicht was für dich an 17 äuserlich identischen BMW (V4) und 10 identischen Cayman (V5) den Reiz der VLN ausmacht?
Da kann ich gleich an die Bundesstrase stehen, da muss ich nur 300m laufen statt über 4h zum Ring hoch zu fahren...
Ich will Eigenbauten sehen, und deshalb würde ich die H4, V1 ,V1T , V2, V2T ,V3, V3T und SP1-6 inkl. der dazugehörigen T Klassen sowie die SP8 und SP8T fördern.
Die Vielfalt macht für mich den Reiz aus, die meisten Teams aus der V4 und V5 sowie den Cup Klassen sind für mich Emotionlsose Teams.
Leider fährt der Mercedes in der V4 ja nicht mehr und in der V5 hat sich der letzte Mohikaner,  der Thiemann BMW, nun auch verabschiedet.

@Soundlover: Worin unterscheiden sich "V1 ,V1T , V2, V2T ,V3, V3T" von V4 und V5?
Da du ja V4 und V5 nicht magst und die anderen fördern willst?
Für mich sind die V-Klassen das Rückrat der VLN. V-Klassen sind selbst gebaute Autos und keine Cup Fahrzeuge und der EInstieg für viele in die VLN. Das sollte man so günstig wie möglich gestalten
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #30 - 25.10.17 um 20:50:24
 
Schau mal in die einstufungsliste Produktionswagen- zu finden auf der VLN HP- was für tolle Autos in den besagten Klassen starten könnten. Coole Exoten.
In der V4 und V5  starten fast ausschließlich Caymänner und BMW 325i.
Um nen 325i zu sehen kann ich an besagte Bundesstrasse stehen.
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #31 - 25.10.17 um 21:03:39
 
Maggo schrieb am 25.10.17 um 20:35:42:
Soundlover schrieb am 25.10.17 um 20:26:35:
@Maggo: ich weiss nicht was für dich an 17 äuserlich identischen BMW (V4) und 10 identischen Cayman (V5) den Reiz der VLN ausmacht?
Da kann ich gleich an die Bundesstrase stehen, da muss ich nur 300m laufen statt über 4h zum Ring hoch zu fahren...
Ich will Eigenbauten sehen, und deshalb würde ich die H4, V1 ,V1T , V2, V2T ,V3, V3T und SP1-6 inkl. der dazugehörigen T Klassen sowie die SP8 und SP8T fördern.
Die Vielfalt macht für mich den Reiz aus, die meisten Teams aus der V4 und V5 sowie den Cup Klassen sind für mich Emotionlsose Teams.
Leider fährt der Mercedes in der V4 ja nicht mehr und in der V5 hat sich der letzte Mohikaner,  der Thiemann BMW, nun auch verabschiedet.

@Soundlover: Worin unterscheiden sich "V1 ,V1T , V2, V2T ,V3, V3T" von V4 und V5?
Da du ja V4 und V5 nicht magst und die anderen fördern willst?
Für mich sind die V-Klassen das Rückrat der VLN. V-Klassen sind selbst gebaute Autos und keine Cup Fahrzeuge und der EInstieg für viele in die VLN. Das sollte man so günstig wie möglich gestalten


Kann ich auch nicht nachvollziehen, warum man die Teilnehmer der in diesem Jahr am zweitstärksten besetzten Klasse mit erhöhten Nenngeldern vergraulen will. Das in der V4 fast auschließlich der BMW 325i genutzt wird liegt wohl daran, dass sich dieses Fahrzeug über die Jahre als bestes Gesamtpaket entpuppt hat. Und wer nicht nur auf die Gesamtsieger achtet, sondern sich auch für die kleinen Klassen interessiert, hätte mitbekommen, dass es in fast jedem Lauf ziemlich enge und gute Kämpfe in der V4 zwischen Manheller, Adrenalin Motorsport, Derscheid, Sorg und noch einigen anderen gegeben hat.


V5 ist ein ganz anderes Thema, dort fahren nämlich neben dem Cayman noch diverse Z4, E36, E90 und E92
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Maggo
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #32 - 25.10.17 um 21:10:47
 
Soundlover schrieb am 25.10.17 um 20:50:24:
Schau mal in die einstufungsliste Produktionswagen- zu finden auf der VLN HP- was für tolle Autos in den besagten Klassen starten könnten. Coole Exoten.
In der V4 und V5  starten fast ausschließlich Caymänner und BMW 325i.
Um nen 325i zu sehen kann ich an besagte Bundesstrasse stehen.


Da es wie gesagt um Einsteigerklassen geht sollten die Teams nicht über Nenngelder zu bestimmten Fahrzeugen gezwungen werden. Welches Fahrzeug gewählt wird reguliert sich normalerweise von selbst. Über Potenzial, Verfügbarkeit von Motorsport-tauglichen Teilen, Einsatzkosten Revisionskosten usw. Ich sehe das eher aus Sicht eines Teams, nicht des Zuschauers.
Dass der Cayman so oft gefahren wird, deutet darauf hin, dass es keine bessere Alternative gibt.
Wir hatten das schon damals in der V5 mit den E36 M3 oder in der V2 mit den 318is. Wie gesagt, das reguliert sich von selbst.
Ich fand damals die V2 Kämpfe Merten gegen Schmickler sensationell.

Für die breite Masse sind die SP9 Autos da.
Wobei ich in in der SP9 das Problem sehe. Die SP9 Autos verdrängen die spektakulären Eigenbauten, da man mit einem Eigenbau niemals gegen eine Werkskonstruktion gewinnen kann.
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« Zuletzt geändert: 25.10.17 um 21:13:30 von Maggo »  
 
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Soundlover
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #33 - 25.10.17 um 21:22:41
 
Habe ich das gebotene Sportliche kritisiert? Nein.

Nur zur allgemeinen Information ich verfolge ALLE Klassen der VLN.

Es ist als Zuschauer an der Strecke eben doof wenn ständig Caymänner, Cup 235er und 325i vorbeifahren.
Ich will Exoten sehen, wie den Subaru vom Tim Schrick, Eigenbauten und Unikate, Autos an  denen auch was entwickelt werden darf und die auch mal einen TD haben. DAS ist der VLN Spirit.

In der V5 herrscht zwar noch keine Cayandiktatur, aber die anderen werden immer weniger. Nächstes Jahr fährt der Thiemann BMW nicht mehr.

Das Problem ist das gefühlt jedes 2. Auto ein Cayman (aus welcher der 8 Klassen in denen die dieses Jahr alles unterwegs waren auch immer) Cup BMW oder V4 BMW ist und das ist mit der Zeit einfach langweilig.

Ich will die Eigenbauten in den Kleineren Klassen haben und dass sollte mMn. den Teams eben über die nenngelder schmackhaft gemacht werden
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Andy
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #34 - 25.10.17 um 21:26:59
 
Zitat:
Ich will die Eigenbauten in den Kleineren Klassen haben und dass sollte mMn. den Teams eben über die nenngelder schmackhaft gemacht werden


In welchen Bereich lägen denn die Ersparnisse je Saison? Und welche Entwicklungskosten stehen dem gegenüber? Wie viel kann man als Team von den Bezahlfahrern nehmen, wenn immer die Möglichkeit eines TD im Raum steht?
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #35 - 26.10.17 um 00:21:13
 
Ich verfolge die VLN seit >30 Jahren regelmäßig vor Ort. Bisher war alles dabei, von hinterm Lenkrad, mal an der Strecke, mal als Teamchef/Vermieter, mal als Schrauber/Ing.

Manche Forderungen hier kann ich nachvollziehen, manche absolut nicht.
Bei einigen habe ich die Befürchtung, sie kennen die VLN erst ein paar Jahre und wollen nun ihre eigene Vorstellung - überwiegend als passive Teilnehmer - mit reinbringen und diese auf die VLN adaptiert sehen.
Die Jahre seit den 80/90ern haben sie offensichtlich nicht wirklich live erlebt und sehen nicht, dass sich so grundlegend nicht viel geändert hat, sondern lediglich dem Zeitgeist angepasst hat.

Ich finde beispielsweise einen Cup-BMW oder selbst einen V5 Cayman am Limit bewegt wesentlich spektakulärer als die gefühlt 35-40 Peugeot 205, Citroen AX oder Suzuki Swifts in Ende 80/Anfang 90.
Oder einen Cup-Astra deutlich prägnanter als ein Fahrzeug aus den diversen Honda-Cups vor ~15 Jahren.

Mir persönlich gefallen die Kämpfe und das Fahren am Limit der Serienwagen sehr gut, ich würde mir sogar noch viel mehr solcher Fahrzeuge wünschen, als einen selbst gebauten SP6 Wagen mit nicht funktionierender, aber eindrucksvoll aussehender Aero und Rundenzeiten im Bereich eines V5-Frontrunners.

E90/E46 sind doch schon wirklich uralte Kisten, teilweise älter als damals ein Golf 1/2 oder C-Kadett waren, als davon mehr als 1 Dutzend fuhren.
Ich fände es positiv, wenn die Hersteller Clubsport-Kits/Sondermodelle bringen würde, damit Klassen wie VT1, VT2, VT3 noch deutlich voller und mit aktuellen Modellen gefüllt werden würden!
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1927AD
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #36 - 26.10.17 um 14:29:07
 
Ich kann hier einige Meinungen auch nicht so ganz nachvollziehen, gerade was die Anpassung der Nenngelder angeht. Die Nenngelder sind damals absichtlich so angepasst worden, dass die "Großen" den Bärenanteil der Kosten tragen. Hier mal als Beispiel:

V4: Geringstes Nenngeld mit 500€
CUP5 (M235i): Das Nenngeld für so ein Auto ist mit 1000€ ebenfalls eher gering
SP9 Team Pro: Das Nenngeld wird mit horrenden 4.500€ angegeben

Jetzt mal ein wenig zu den Gesamtkosten. Das SP9 Pro Team kann an einem Wochenende mit 80 - 100.000€ Gesamteinsatzkosten rechnen. Da machen die nenngebühren nicht einmal 5% des Budgets aus.

Das M235i Team braucht deutlich weniger Geld in die Hand zu nehmen, mit 10 - 12.000€ ist man dabei. Hier macht das Nenngeld dann aber gleich >10% des Budgets aus.

Im V4 ist es vergleichbar. Die Kosten des V4 sind geringer als in den Klassen darüber, aber Prozentual gesehen wirkt das Nenngeld bei den viel kleineren Budgets auch schwerer. V4 ist für viele eine bezahlbare Möglichkeit und entspricht dem Breitensportgedanken der VLN, den ja ach so viele schmerzlich vermissen.

Das die V4 nur aus dem 325 besteht, liegt tatsächlich am Gesamtkonzept. Der BMW hat sich in der Klasse bis 2,5 Liter einfach als unschlagbar erwiesen. Darüber hinaus ist die Ersatzteilversorgung klasse und das Auto eben einfach bezahlbar. Wer einen Exoten haben will, hat 36 andere Klassen zur Auswahl, wo ist das Problem?

Und wer den 325i als Einheitsbrei sieht, bekommt einfach nicht mit, wie gerade die Top Teams in der Klasse jedes Jahr an diesem Auto weiterentwickeln und immer noch ein Zehntel finden. Der Rundenrekord wird noch immer jedes Jahr weiter verbessert. Gerade weil es in der Klasse eng zugeht und die Klasse mit so vielen Autos VLN Gesamtwertungsrelevant ist, ist da an der Spitze auch richtig guter Motorsport zu sehen.
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Maggo
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #37 - 26.10.17 um 16:44:52
 
1927AD schrieb am 26.10.17 um 14:29:07:
Ich kann hier einige Meinungen auch nicht so ganz nachvollziehen, gerade was die Anpassung der Nenngelder angeht. Die Nenngelder sind damals absichtlich so angepasst worden, dass die "Großen" den Bärenanteil der Kosten tragen. Hier mal als Beispiel:

V4: Geringstes Nenngeld mit 500€
CUP5 (M235i): Das Nenngeld für so ein Auto ist mit 1000€ ebenfalls eher gering
SP9 Team Pro: Das Nenngeld wird mit horrenden 4.500€ angegeben

Jetzt mal ein wenig zu den Gesamtkosten. Das SP9 Pro Team kann an einem Wochenende mit 80 - 100.000€ Gesamteinsatzkosten rechnen. Da machen die nenngebühren nicht einmal 5% des Budgets aus.

Das M235i Team braucht deutlich weniger Geld in die Hand zu nehmen, mit 10 - 12.000€ ist man dabei. Hier macht das Nenngeld dann aber gleich >10% des Budgets aus.

Im V4 ist es vergleichbar. Die Kosten des V4 sind geringer als in den Klassen darüber, aber Prozentual gesehen wirkt das Nenngeld bei den viel kleineren Budgets auch schwerer. V4 ist für viele eine bezahlbare Möglichkeit und entspricht dem Breitensportgedanken der VLN, den ja ach so viele schmerzlich vermissen.

Das die V4 nur aus dem 325 besteht, liegt tatsächlich am Gesamtkonzept. Der BMW hat sich in der Klasse bis 2,5 Liter einfach als unschlagbar erwiesen. Darüber hinaus ist die Ersatzteilversorgung klasse und das Auto eben einfach bezahlbar. Wer einen Exoten haben will, hat 36 andere Klassen zur Auswahl, wo ist das Problem?

Und wer den 325i als Einheitsbrei sieht, bekommt einfach nicht mit, wie gerade die Top Teams in der Klasse jedes Jahr an diesem Auto weiterentwickeln und immer noch ein Zehntel finden. Der Rundenrekord wird noch immer jedes Jahr weiter verbessert. Gerade weil es in der Klasse eng zugeht und die Klasse mit so vielen Autos VLN Gesamtwertungsrelevant ist, ist da an der Spitze auch richtig guter Motorsport zu sehen.


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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #38 - 26.10.17 um 20:29:15
 
Soundlover schrieb am 25.10.17 um 21:22:41:
Habe ich das gebotene Sportliche kritisiert? Nein.

Nur zur allgemeinen Information ich verfolge ALLE Klassen der VLN.

Es ist als Zuschauer an der Strecke eben doof wenn ständig Caymänner, Cup 235er und 325i vorbeifahren.
Ich will Exoten sehen, wie den Subaru vom Tim Schrick, Eigenbauten und Unikate, Autos an  denen auch was entwickelt werden darf und die auch mal einen TD haben. DAS ist der VLN Spirit.

In der V5 herrscht zwar noch keine Cayandiktatur, aber die anderen werden immer weniger. Nächstes Jahr fährt der Thiemann BMW nicht mehr.

Das Problem ist das gefühlt jedes 2. Auto ein Cayman (aus welcher der 8 Klassen in denen die dieses Jahr alles unterwegs waren auch immer) Cup BMW oder V4 BMW ist und das ist mit der Zeit einfach langweilig.

Ich will die Eigenbauten in den Kleineren Klassen haben und dass sollte mMn. den Teams eben über die nenngelder schmackhaft gemacht werden

Ist ja alles schön und gut nur mann muss auf die Kosten  Nutzung  achten mann nimmt das Auto was am besten in der klasse paßt und so Standarte Porsche BMW wie auch immer  da bekommste ja alles für und günstig    ,  ist so . wie hier auch schon gesagt wurde mit den wilden Eigenbau Autos mit flügel usw ob das nachher über habt zusammen  pst fraglich ? Oder man kauft sich ein Tcr   Auto die auch schick aussehen breit flügel alles gut was auch schon wieder 120000 oder so kostet .
Alles so lassen wie es ist nur drei cups  , teuer Mittel günstig  Porsche  carrera cup2 , Cayman  cup , und so etwas wie Toyota  cup  fertig .
Besseres Timing  . Die Tank  Anlagen können so bleiben wegen W Land  sonst muss er sich total  um gewöhnen ein Jahr ohne  Sprit Problem   Durchgedreht geht ja nicht  Zwinkernd  
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #39 - 25.11.17 um 15:05:36
 
Um nochmal das Thema Medienpräsenz der VLN aufzugreifen:

Die Mediadaten aus 2017 sind nun verfügbar und im direkten Vergleich zu 2016 zeigt sich, dass es eine sehr gute Idee war, die Zusammenfassung auf Sport1 zu streichen und lieber den Livestream auszubauen und internationaler zu werden.

2016:
Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen

2017:
Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen


Bei allen 10 Events 2016 wurden insgesamt 667.814 Zugriffe auf den Livestream gezählt, die Einschaltquoten bei Sport1 lagen bei 390.000 Zuschauern.
In 2017 konnte man bei 9 Events 3.563.030 Aufrufe des Livestreams erzielen.

Auf anderen Kanälen (Social Media, Youtube usw) herrscht noch immer nachholbedarf, ich finde aber, dass man insgesamt auf dem richtigen Weg ist.
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #40 - 15.07.25 um 14:54:06
 
Interessanter Thread! Wie siehts es denn fast 10 Jahre danach aus, was meint ihr? Es wurde sogar ein Bau eines Postions-Turms vorgeschlagen.  Durchgedreht
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956er
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #41 - 15.07.25 um 19:38:05
 
Spannende Frage - mal durch die Tabs gehen und schauen welche Punkte umgesetzt wurden... ich nehme mal die ersten 4

1. Medienpräsenz:
Ist sicher besser als noch 2017, liegt allerdings eher am Zeitgeist und den Möglichkeiten. Wobei man mit Youtube-Übertragungen sicherlich ein guten Weg gefunden hat um eine breite Verfügbarkeit zu gewährleisten. Die Zuschauerzahlen sind hierbei oft recht ordentlich. 200k bei NLS 3 dieses Jahr auf beiden Streams.

2. Bewerbung der Big Banger:
Nicht so gut. Gerade in der zweiten Saisonhälfte ein Rückgang an Startern. Die Sonderregeln für SP-X Entries, wo die VLN mit den GT3-Erlkönigen und Entwicklungsfahrzeugen ein absolutes Alleinstellungsmerkmal (und damit auch eine andere Aufmerksamkeit) hatte hat man durch Regulierung kaputt gemacht. Kein smarter Move!
Darüber hinaus nutzt man das Potential der SP-X oder SP8, die ja theoretisch auch gesamtsiegfähig sein könnten, gar nicht. 6h-Ruhr-Pokal ist immer schwächer besetzt und 12h auf 2 Etappen war ja von Anfang an schwachsinnig.
Einzig über Reifenentwicklung hat man noch 2-3 sehr interessante und marketingfähige Projekte dabei.

3. Attraktivitätssteigerung für die Werke
Für die zählt das 24h-Rennen und das passt auch so. Ansonsten nur noch zum Testen in der SPX.
Generell muss man aber tatsächlich mal versuchen etwas Abwechslung zu schaffen. Die Strecke ist sicher top aber es bleibt halt immer diesselbe. Also aus dem Grund wären individuelle Veranstaltungen evtl. eine möglicher Weg um mehr Abwechslung, und damit auch Interesse bei ausländischen Piloten und Zuschauern zu schaffen.

4. Vereinfachung der Regeln (Code60, Umbauten an Autos, etc.)
Insbesondere für Privatteams sollte man die Regeln bewusst weit fassen. Selbst wenn die Basteleien die Kiste schnell machen, muss es trz erstmal x-Stunden funktionieren und Startklassen mit 6 Fahrzeugen braucht man eigentlich nicht.

Code 60 finde ich eigentlich in Ordnung aber die Permit ist bescheuert. Positive Effekte bleiben nahezu aus und als negativer Effekt wird man für Gaststarter unattraktiv. Denke viele Privatiers aus internationalen Serien würden sich sonst sicher mal einen Gaststart überlegen.
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Heini von der Steilstrecke
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #42 - 18.07.25 um 08:42:17
 
ich sehe viel Positives in der Entwicklung der VLN/NLS seit Herr Jäger das Steuer übernommen hat, trotz Plandemie und grün/schwarzer Wirtschaftskrise gehen die Starterzahlen wieder nach oben...
Negativ sehe ich persönlich nur die Einstellung des Ringradios und der Übertragung von Stream und livetiming über DVB-T. Internet ist da für mich keine Option, einfach weil es technisch nicht funtioniert überall Empfang zu haben.
Man muss dann echt Erfahrung haben, um das Rennen so lesen zu können, daß man auch ohne Infos weiss was grade abgeht...
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787B
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #43 - 22.07.25 um 14:48:05
 
Ich habe mir am Wochenende meine gesammelten Fotos aus fast 2 Jahrzehnten angeschaut und komme zu dem Fazit, dass die NLS/VLN für mich deutlich an Stellenwert verloren hat. Ich habe seit 2008 jedes Jahr bis auf 2022 (Covid) mindestens ein Rennen live gesehen. In manchen Jahren fast alle. Dieses Jahr werde ich wahrscheinlich auf einen Besuch verzichten.

Die Hauptgründe dafür sind:

1. Die Vielfalt hat enorm abgenommen. Früher gab es eine unglaubliche Vielfalt über alle Klassen und Exoten, die man quasi nur am Ring sehen konnte. Heute wird ein Dacia als Exot gefeiert...  Lippen versiegelt

2. Andere Veranstaltungen haben deutlich an Attraktivität gewonnen. GT World Challenge und WEC boomen und machen meistens echt Spaß. Da bekommt man für die investierte Zeit (und Geld) mehr geboten. Wenn die BoP stimmt, fahren da etliche Autos um den Sieg und es gibt spannende Positionskämpfe. Bei der NLS beschränkt sich in manchen Rennen der Favoritenkreis auf den Gesamtsieg auf wenige Fahrzeuge. In den Klassen abseits der SP9 ist es schwierig nachzuvollziehen, wer gerade mit wem um Positionen fährt.

3. Die Nordschleife ist wohl Vorteil und Nachteil für die Serie:
Die Strecke ist und bleibt geil, aber am Ende ist es immer die gleiche Strecke mit Dingen wie Permit, Lautstärkelimit, vielen Zäunen etc.
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ForzaFerrari
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #44 - 22.07.25 um 15:36:18
 
787B schrieb am 22.07.25 um 14:48:05:
Ich habe mir am Wochenende meine gesammelten Fotos aus fast 2 Jahrzehnten angeschaut und komme zu dem Fazit, dass die NLS/VLN für mich deutlich an Stellenwert verloren hat. Ich habe seit 2008 jedes Jahr bis auf 2022 (Covid) mindestens ein Rennen live gesehen. In manchen Jahren fast alle. Dieses Jahr werde ich wahrscheinlich auf einen Besuch verzichten.

Die Hauptgründe dafür sind:

1. Die Vielfalt hat enorm abgenommen. Früher gab es eine unglaubliche Vielfalt über alle Klassen und Exoten, die man quasi nur am Ring sehen konnte. Heute wird ein Dacia als Exot gefeiert...  Lippen versiegelt

2. Andere Veranstaltungen haben deutlich an Attraktivität gewonnen. GT World Challenge und WEC boomen und machen meistens echt Spaß. Da bekommt man für die investierte Zeit (und Geld) mehr geboten. Wenn die BoP stimmt, fahren da etliche Autos um den Sieg und es gibt spannende Positionskämpfe. Bei der NLS beschränkt sich in manchen Rennen der Favoritenkreis auf den Gesamtsieg auf wenige Fahrzeuge. In den Klassen abseits der SP9 ist es schwierig nachzuvollziehen, wer gerade mit wem um Positionen fährt.

3. Die Nordschleife ist wohl Vorteil und Nachteil für die Serie:
Die Strecke ist und bleibt geil, aber am Ende ist es immer die gleiche Strecke mit Dingen wie Permit, Lautstärkelimit, vielen Zäunen etc.


Und früher konnte man auch ohne Eintrittskarte ans Brünnchen...
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McSchu
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #45 - 22.07.25 um 20:21:56
 
Ich finde den Eintritt am Brünnchen "OK", denn ich erhalte ja auch etwas dafür.
Bin aber auch der Meinung, dass die Vielfalt einfach fehlt. Das sieht man denke ich aber in vielen Serien.
Auch die GT3 sind ja schön, und die Plattform bietet auch die Möglichkeit, dass verschiedene Marken um Siege kämpfen können. Andererseits sind das aber auch wieder Fahrzeuge, die man mittlerweile überall sieht.
Die NLS-Light war auch in Bezug darauf vlt. ein Versuch mal was anderes zu bieten, leider aber nicht so stark angenommen worden wie gewünscht. Ich hoffe, dass man dem nächstes Jahr nochmal einen Versuch gibt.

Das fehlende DVB-T hat mich auch mal gestört, auch das Radio Nürburgring nicht mehr auf 87,7 läuft. Aber mittlerweile habe ich mich da tatsächlich ans Internet gewöhnt.
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HAL9000
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GT-Eins-Forumsmitgli
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #46 - 17.08.25 um 13:21:16
 
Ich stimme 787B in allen Punkten zu. Das Rennen am Samstag hat auch gezeigt, dass unbedingt Handlungsbedarf besteht: acht Porsche GT3 in den Top 10, das ist einfach viel zu langweilig, zumal auch die beliebten Teams wie Grello, Rowe etc nicht am Start waren. Es gibt durch die neue Gt3-Regelung in der DTM auch eine sehr starke Konkurrenz und da besteht Handlungsbedarf. Ich zahl auch gerne Eintritt, aber dann möchte ich eine Vielfalt sehen und auch ein entsprechenden Sound hören.

Die Chance für die NLS sollte/könnte darin liegen, dass sie die erste Anlaufstelle ist, für Leute, die sich so ein bisschen für Motorsport interessieren und mal das erleben wollen. Die DTM ist ja mittlerweile auch zu teuer geworden für Einsteiger-Zuschauer und da wäre das die Chance für die NLS. Aber, wie gesagt, da ist mittlerweile einfach die Vielfalt nicht mehr gegeben und der Sound auch nicht da. Zumindestens eine Klasse sollte wirklich bisschen Gänsehaut erzeugen beim Vorbeifahren.

Vielleicht wäre es ja auch eine Chance eine Tourenwagen-Klasse mit viertürigen Stufenheck-Limousinen zu etablieren (wie ist die DTM früher war).  Ich denke, dass da eine Lücke entstanden ist, da könnte man noch eine Vielfalt vielleicht erreichen, indem Bastler eine Alfa Romeo Giulia, Peugeot 405 oder Volvo S60 neben den üblichen BMWs aufbauen. (Ich schaue gerade die BTCC, das sieht spektakulär aus). Das wäre ein USP.

Es ist auch ein Unding, dass soviele Top-Teams die N24h fahren und sich dann aus dem Staub machen. Da muss man einen Riegel vorschieben, wie soll da eine Fanbindung entstehen?
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Max Le Mans 1996
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #47 - 17.08.25 um 16:21:36
 
Der GT-Sport hat einen toten Punkt erreicht. Man sieht seit zehn Jahren überall die gleichen Autos mit denselben Fahrern auf denselben Strecken. Die VLN ist nun nicht einmal mehr eine GT3-Serie unter vielen.
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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #48 - 17.08.25 um 16:22:20
 
Max Le Mans 1996 schrieb am 17.08.25 um 16:21:36:
Der GT-Sport hat einen toten Punkt erreicht. Man sieht seit zehn Jahren überall die gleichen Autos mit denselben Fahrern auf denselben Strecken. Und die VLN ist nun nicht einmal mehr eine GT3-Serie unter vielen.

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Re: Stellenwert der VLN im Vergleich
Antwort #49 - 17.08.25 um 21:25:30
 
Die Terminkalender sind mittlerweile so voll und die meisten Teams stellen sich immer breiter auf, da ist man über jedes freie Wochenende froh, vor allem jetzt in der Ferienzeit, und die NLS fällt dann bei vielen weg, da sie auch nicht den Charakter einer vollwertigen Meisterschaft für die großen Teams bietet.
Selbiges gilt für die stetig steigenden Kosten, die Budgets werden für andere Serien gebraucht und auch die Sponsoren zieht es auch vermehrt in internationale Serien. Walkenhorst hatte zum Beispiel am Wochenende auch einen GT3 mitgebracht, allerdings nur für die Testfahrten am Freitag, während des Rennens stand der Wagen dann verlassen in der Box.
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