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GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen (Gelesen: 24098 mal)
Frank
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GT-Eins Forums-User
Beiträge: 180

GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
08.05.12 um 23:52:17
 
Hallo,

eine Zusammenstellung der Argumente der letzten Wochen. Hoffentlich nachvollziehbar, aber sicherlich nicht vollkommen, da ich nicht alles lesen konnte. Alles ohne Wertung.

Das ist doch eine Grundlage für Diskussionen. Aber nicht einfach ...

Gruß

BoP-Reglement:
-      Ohne BoP weiterhin langweilige Rennen von einzelnen Spitzenautos
-      BoP bringt die Arbeit der Teams mehr in den Vordergrund
-      Streit um Einstufungen nervt
-      Konsequente Kontrollen der BoP
-      VLN-Podestkandidaten vor dem 24h-Rennen dürfen für das 24h-Rennen keine zusätzliche Bestrafung erhalten
-      Zu Saisonbeginn gültige BoP beibehalten, aber keine Änderungen während der Saison vollziehen
-      Benzinlimit zur Begrenzung der Motorleistung einführen
-      Kraftstoffdurchflusslimit macht es für den Ingenieur wieder spannend
-      Budgetbegrenzung, weil technische Vorgaben nur Profis bevorzugen
-      Gleiche Leistungsgewichte mit Prüfstands-/Rollenergebnisse einführen
-      Aerodynamik- und Reifenvorgaben so belassen
-      Qualifyers verbieten
-      Durch die BoP darf keine Entwicklungsarbeit bestraft werden, Engineering fördern

GT3 – SP9
-      GT3 gut für den Ring, keine langweiligen Rennen mehr
-      GT3-Fahrzeuge wollen die Zuschauer auf der NS sehen
-      Werkssport derzeitig Zugpferd für Veranstalter
-      Werke bestimmen die GT3-Regeln und Kosten
-      SP9 in der Spitze zu überlegen, kaum Ansporn für SP6, 7+8 Fahrzeuge
-      GT3 erfolgreich, weil in mehreren Rennserien einsetzbar und wiederverkaufbar
-      GT3-Spitze zu schnell für die VLN und die NS
-      Ohne schweren Unfall, GT3 noch länger am Ring zu sehen
-      GT3 international evtl. bald am Ende, am Ring noch einsatzfähig
-      Mehr Internationalisierung der GT3 erwartet, bevor das Ende kommt

Sicherheit:
-      Größte Gefahr durch mehr als drei Autos, die um den Sieg kämpfen
-      Topspeed kein Problem, Fahrer müssen verantwortungsvoller werden
-      Topspeed zu hoch, daher Geschwindigkeitsunterschied zu hoch
-      Wegen BoP-Gleichheit, erhöhtes Risiko der Fahrer beim Überholen
-      8:30 Min. konsequent durch Einschränkungen umsetzen
-      Profis gegen Amateure immer ein Problem
-      Überprüfung von Gelbphasen durch Onboard-Kameras nötig
-      Drastische Strafen für Gelbphasenverstöße
-      Sektoren mit Tempo 100 km/h bei Gelb einführen
-      Fahrzeuge sind sicherheitstechnisch verbessert, die NS nicht
-      Cup-Porsche und SP7 derzeitig nicht viel langsamer
-      Reifenentwicklung zurücknehmen
-      Für Zuschauersicherheit Fangzäune aufgestellt
-      Ausbildung und Ausrüstung der Streckenposten verbessern
-      Sicherheitsreserven durch asphaltierte Auslaufzonen ermöglichen
-      Kerbs absenken
-      Jeder weiß, worauf er sich auf der NS als Rennfahrer einläßt
-      Langsamere Kurvengeschwindigkeiten
-      Reduzierte Teilnehmerzahl


VLN + 24h allgemein:
-      SP6, 7+8 müssen wieder interessanter werden
-      Gestiegene Kosten durch GT3 nachteilig für private Teams
-      Größere Prämien an VLN-Sieger ausschütten
-      Wo bleiben die Exoten
-      Kleine Teams dürfen durch die Diskussionen nicht bestraft werden
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Frank
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GT-Eins Forums-User
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #1 - 09.05.12 um 00:11:36
 
Ich muss dazu sagen, die begrenzte Zeichenanzahl hat mir etwas die Erklärung bei der Einleitung genommen und auch einige Ideen und Argumente gefordert. Ich will nur klar stellen, dass ist eine Sammlung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber sinngemäß aus dem Internet in meinem Sinne.

Ebenfalls sind evtl. teilweise Zitate dabei, die ich aus dem Zusammenhang gegriffen haben mag und einfach übernommen habe. Diese Sammlung soll viele Ideen der letzten Monate einfach wiedergeben. Sie sind so oder so ähnlich in diesem und im Ring1-Forum zu finden.

Gruß
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« Zuletzt geändert: 09.05.12 um 00:14:04 von Frank »  
 
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Rene
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #2 - 09.05.12 um 09:03:50
 
[quote author=1B2F3C33360213242E2938335D0 link=1336513937/0#0 date=1336513937]

Sicherheit:

-      Sektoren mit Tempo 100 km/h bei Gelb einführen

[quote]

Tempo 100 km/h bei Gelb? Schonmal in der Box gestanden und n Auto mit 60 km/h auf dich zufahren gehabt? Ich finde wenn Doppelt Gelb oder sogar diese mobilen "safetycar" Zonen gemacht sind wäre 60km/h sinn voller!

Klar müssen diese früh genug angekündigt werden damit die Fahrer noch zeit zum reagieren haben!
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Frank-Do
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #3 - 09.05.12 um 11:38:21
 
Sicherheit:
-      Für Zuschauersicherheit Fangzäune aufgestellt
-      Langsamere Kurvengeschwindigkeiten
-      Reduzierte Teilnehmerzahl


NEIN - wem es zu gefährlich ist der soll zu Hause bleiben
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Manuel1
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #4 - 09.05.12 um 17:44:22
 
[quote author=083C2F20251100373D3A2B204E0
-      Sicherheitsreserven durch asphaltierte Auslaufzonen ermöglichen


Damit würdest Du den Charme der NS zerstören, mal abgesehen davon, dass das  gar nicht umzusetzen wäre.
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Frank
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #5 - 09.05.12 um 18:06:38
 
Ich möchte nochmals darauf hinweisen, das sind alles gesammelte Argumente der letzten Wochen zu diesen Themen und sie spiegeln nicht, oder nur zum Teil meine persönliche Meinung wieder. Sie sollen zur Diskussion anregen.

Gruß
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Stephan_F.
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Neuss
Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #6 - 09.05.12 um 19:43:18
 
nur mal so meine 2 cent zum Thema 24h

gerade dieses Jahr ein sehr großes Aufgebot an "Bigbangern" im Verhältniss zu ausländischenTeams und Fahrern ( um die 23 Nationen).

Da wurde wie schon beschrieben die SP 2 mit Ringspezies am Steuer  rausgekickt, das Starterfeld der sehr ringerfahrenenen Breitensportfahrer schrumpft, wird so gerade noch mit ausländischen Teams und Fahrern so mehr schlecht als recht aufgefüllt.

Finde ich keine so schöne Entwicklung.

Das der ein oder andere Bigbänger an dem ein oder anderen unerfahrenen hängen bleibt muß ja wohl nicht extra erwähnt werden.

Es bleibt zu hoffen das es nur beim Blechschaden bleibt.
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« Zuletzt geändert: 09.05.12 um 19:46:35 von Stephan_F. »  

Männer denken, daß der schnellste Weg zu einem bestimmten Punkt der gerade Weg ist. Frauen wissen, daß der Weg über die Kurven führt.  (Dayana Mendoza Wahl Miss Universe 2008)
 
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McSchu
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #7 - 09.05.12 um 19:58:16
 
Wäre es nicht möglich, die kleineren Klassen wieder einzuführen, unter der Voraussetzung:

- das Fahrzeug ist mindestens 3 VLN-Rennen mit der Besatzung gefahren
- hat ansprechende Rundenzeiten hingelegt
- es sind keine Beschwerden/Strafen bekannt

So ein SP2-Fiesta war ja niemals langsam, jedenfalls mit den richtigen Fahrern.
So könnte man zum einen das Feld wieder auffüllen, zum anderen geht es wieder mehr in Richtung Breitensport.
Und: Man bietet den Fans wieder mehr unterschiedliche Autos.

Durch dieses Verfahren könnte man verhindern, dass die Fahrzeuge zu "rollenden Schikanen" werden - auch wenn man von seinem Grundsatz abweicht, nichts unter 2 l Hubraum (außer SP2T) zuzulassen.

Autos, wie der alte Mini wären dadurch zu langsam und werden nicht zugelassen. Andere, wie der besagte Ford Fiesta dürften aber mit von der Partie sein.


In ähnlicher Form macht man es ja schon mit den Fahrern, die eine bestimmte Anzahl von Läufen absolviert haben müssen, sowie mit den SP9 und E1-XP-Fahrzeugen.
Nur müssten man in diesem Fall vielleicht noch etwas genauer hinschauen.


Ich hoffe, dass dieser Vorschlag nicht schon kam  Zwinkernd
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Frank
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #8 - 09.05.12 um 21:10:03
 
Egal, ob irgendwelche Vorschläge schon da waren, oder nicht. Die Zulassung von leistungsschwachen Fahrzeugen ist mit Sicherheit eines der Probleme am Ring, das man lösen muss.

Der Ansatz Fahrzeug und Fahrerpaarung min. drei Rennen absolvieren zu lassen, ist m.M.n. weiterführend. Aber da ergibt sich schon ein erstes Problem. Welches Team fährt in der VLN mit soviel Fahrern, wie beim 24h-Rennen? Das ergibt sich ja teilweise schon nicht von den Boxenstopps her.

Das Wichtigste scheint mir aber, ein kleines Auto, wie ein Fiesta, fährt evtl. gute Rundenzeiten, mit guten Fahren. Aber sie haben eben keine Leistung und sind an gefährlichen Stellen langsam. Man stelle sich nur das Kesselchen vor und die Spitze naht von hinten im Kampf. Dann ist ein normaler kleiner Motor mit seiner Kraft am Ende. Somit wird der Geschwindigkeitsunterschied noch größer und es muss noch mehr von der Spitze getrixt werden. Deshalb fand ich es auch richtig, für die 24h nur Autos mit entsprechend stärkeren Motoren zu zulassen. Bei den derzeitigen Spitzenkämpfen und Überrundungsmanövern für mich der richtige Schritt.
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« Zuletzt geändert: 09.05.12 um 21:22:03 von Frank »  
 
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Andy
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GT-Eins Forums-User
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #9 - 09.05.12 um 23:16:52
 
Ich sehe es eigentlich anders herum: Leistungsschwaechere Autos duerften doch fuer die Big Banger leichter zu ueberrunden sein, als aehnlich stark motorisierte, an denen man sich in den Kurven vorbeibremsen muss.

Klar, wenn man mal hinter einem Fiesta feststeckt und im Geschlanegel nicht vorbeikommt, wird es uebel, aber prinzipiell sollte man an solchen Gegnern mit reinem Geschwindigkeitsueberschuss vorbeigehen, waehrend man einen SP7 Porsche mit gleicher Motorisierung eher in den Kurven knacken muss.
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« Zuletzt geändert: 09.05.12 um 23:17:08 von Andy »  
 
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dr.fitsch
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #10 - 09.05.12 um 23:28:19
 
Tja, was kann man bei der Sicherheit an der NS verbessern? Größere Auslaufzonen? Die Strecke verbreitern? Alles schwer umsetzbar. Eine strikte Einhaltung der Gelbphasen ist sehr sinnvoll. Ansonsten muss man an die Fahrer appelieren. Letztes Jahr beklagten sich einige darüber, dass am Flugplatz das Auto zu stark abhebt. Der Kommentar von Sabine Schmitz war sehr passend: "Man kann auch einfach mal Bremsen...."

Zu GT3:
Die GT3 Klasse ist eine Bereicherung. Es war doch selten für die Werke einfacher ihre Topautos in Rennen zu messen. Viele Sportwagen gibt es auch als GT3 Versionen. Die Meisterschaften sind auf dem Vormarsch, so wie die GT Masters. Die Rennen sind interessanter und spannender als F1 und DTM.
Ich hoffe, dass die GT3 Klasse sich als große Klasse über viele Jahre etabliert und dass die Rennserien zumindest in Deutschland auf annähernd dem Niveau der DTM kommen können. Hier fahren nicht die Werke ihre Autos gegeneinander, sondern die privaten Teams, die sehr viel Herzblut in die Sache stecken.
Woher nehmt ihr eure Annahmen, dass die GT3 in ein paar Jahren untergeht? Das einzigen Probleme, dass ich sehe ist die Kostenenxplosion und der Entwicklungsstau. Die Kosten müssten von der Fia eingegrenz werden. Und das große Problem ist, dass Entwicklungen durch die BOP negiert werden. Die Werke können noch so gut entwickeln, das Auto wird trotzdem eingebremst (Hybridporsche, auch wenn er in einer anderen Klasse gestartet ist).

Zu BOP: Ich finde die BOP momentan gut. In der VLN sind alle Autos annähernd gleich schnell. Klar, 100% kann man nicht alles austarieren, aber im Grunde haben BMW, Audi, Porsche, Mercedes udn auch Aston Martin oben den gleichen Speed. Das zeigt, dass die BOP funktioniert. Das System dahinter sollte nur transparenter und besser nachvollziehbar werden. Dann passt das. Wenn alle meckern, so wie bisher, dann kann das System gar nicht so schlecht sein.


Ich glaube, das Problem ist die nachhaltigkeit. Wo jetzt immer mehr auf Spritsparen und die Umwelt Wert gelegt wird, werden die Autos belohnt, die besonders sparsam sind. Das müsste man aus der BOP herausnehmen. Die Spritschlucker könnten ja noch ein Hybridsystem verbauen (mal so als Beispiel). Die BOP ist sehr Heikel und wird schwieriger, je mehr Autos davon betroffen sind. Kein einfaches Thema.
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dr.fitsch
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #11 - 10.05.12 um 23:21:39
 
sorry für den Doppelpost.

Marc Hennerici hat sich auch des Themas Sicherheit auf der Nordschleife angenommen und folgende Vorschläge in einem Konzept zusammengefasst:

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Interessante Ansätze.
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« Zuletzt geändert: 10.05.12 um 23:21:50 von dr.fitsch »  
 
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Niederrhein
Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #12 - 11.05.12 um 00:07:07
 
dr.fitsch schrieb am 09.05.12 um 23:28:19:
...Wo jetzt immer mehr auf Spritsparen und die Umwelt Wert gelegt wird, werden die Autos belohnt, die besonders sparsam sind. Das müsste man aus der BOP herausnehmen. Die Spritschlucker könnten ja noch ein Hybridsystem verbauen (mal so als Beispiel).... Kein einfaches Thema.


Sorry, aber mit der Aussage kann man jetzt nicht wirklich punkten.

Wenn ein Auto einen guten Verbrauch hat, dann sollte es bestraft werden??? Schockiert/Erstaunt
Und im gleichen Zug sollte man den "Spritfressern" auch noch einen Bonus in Form eines Zusatzantrieb zugestehen?

Ich kann mich noch an die Zeiten der "Verbrauchsformel" in Le Mans erinnern, als für 24h nur eine bestimmte Menge an Kraftstoff pro Auto zugestanden war.
Wenn jetzt ein V12-Motor mehr geschluckt hat als ein 6Zylinder-Boxer dann hatten die Ingineure der entsprechenden Firmen wenigstens einen Anreiz einen verbrauchsgünstigen Motor zu konstruieren.
Ohne diese Entwicklung  würde der Motorsport immer noch auf dem Niveau von 1970 rumkrebsen und die "Karren" mit 100 Liter würden nur 6 Runden fahren anstatt deren acht oder neun.

Ich kann vieles bei der BoP nachvollziehen, aber beim Thema Verbrauch sollte man anders vorgehen.
Aber da spielen ja anderen Faktoren eine Rolle - sprich wer den entsprechenden Event sponsert etc...
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« Zuletzt geändert: 11.05.12 um 00:11:54 von RacersGroup »  

Porsche Motorsport
 
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #13 - 11.05.12 um 16:22:58
 
Hallo,
wenn man den Gedanken von Marc Hennerici aufgreift,es sei von den Verantwortlichen die Absicht gewesen,...die VLN professioneller und attraktiver zu machen.., muss man den Gedanken auch nach "unten" weiterdenken.
In den letzten Jahren wurden die GT 3 Fahrzeuge -Werksunterstützt und mit Werksfahrern besetzt - immer schneller, ohne das die kleinen Klassen nach kamen.
Hier sollte man limitieren.
Die Zeit, als die VLN noch für motorsportbegeisterte "Bastler" vorbehalten war ist vorbei.
Mindestleistung der Fahrzeuge und NS-Erfahrung der Fahrer sollten abgefragt werden.
Auch auf die Gefahr hin, dass vielleicht 20-30 Fahrzeuge weniger am Start sind...(die Veranstalter hätten dann weniger Startgeld...!!)
käme es erstmal der Sicherheit zu gute.
Viele werden jetzt erbost widersprechen wollen (...Breitensportserie..usw.), aber dann muss die VLN eine "Breitensportserie" bleiben.., und sich nicht TV-gerecht mit schnellen Autos und Spitzenfahrern präsentieren wollen.
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Frank
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #14 - 11.05.12 um 19:08:51
 
dr.fitsch schrieb am 10.05.12 um 23:21:39:
Marc Hennerici hat sich auch des Themas Sicherheit auf der Nordschleife angenommen und folgende Vorschläge in einem Konzept zusammengefasst:

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Interessante Ansätze.


Sehr interessante Ansätze von Marc und professionell dargestellt.
Das Thema "Tempo bei Gelbphasem" und deutlich höhere Sicherheit für die Streckenposten bei den Bergungsarbeiten, ist momentan ganz bestimmt das wichtigste Thema, weil soviel Verstöße bemängelt werden. Deshalb würde ich mir auch wünschen, dass bald diese Lösungsansätze in einer Regelung umgesetzt werden.

Aber es regelt, wie im Forum 20832 bereits geschrieben wurde, eben nur die Folgen. Die Ursache, also die Unfallvermeidung, muss ebenso jetzt angegangen werden. Dazu würde ich mir ebenso gut ausgearbeitete Vorschläge von einem Fachmann wünschen.

Meine Gedanken:
> Nur qualifizierte Fahrer auf der NS zulassen. evtl. sowas wie eine NS-Lizenz einführen.
> Wenn hoffentlich Onboard-Kameras bei allen Wagen eingeführt werden, dann könnte man zu risikohaftes Fahren drastisch bestrafen.
> Teilnehmeranzahl reduzieren.
> Den Unterschied zwischen Kleinen und Großen dadurch reduzieren, dass man die Großen wirklich auf 8:30 Min einbremst. Evtl. auch bei kleinen Fahrzeugen über Vorgaben nachdenken. Aber das wird schwierig, sie gehören dazu.
> Auch bei der VLN ein "Warnsignal" wie die blauen Blinklichter beim 24h-Rennen einführen. Blaue Flaggen sind teilweise zu allgemein, wenn 4 bis 5 Wagen aufeinander treffen.

Ich bin aber kein Fahrer. Notwendige Schritte können sie besser beurteilen. Ich bin nur der Meinung, es muss etwas geschehen.
Es darf aber auch nicht darin enden, dass zukünftig nach jedem Rennen erst eine lange Zeit vergeht, bevor der Sieger feststeht. Es müssen also "online-Regeln" gefunden werden.

Gruß
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« Zuletzt geändert: 11.05.12 um 19:35:47 von Frank »  
 
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Frank
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #15 - 11.05.12 um 23:04:16
 
Auf 20832 wird geschrieben, dass sich schon einige Fahrer in Facebook über das Thema Sicherheit unterhalten haben. Da ich nie bei Facebook zu finden sein werde, darf ich trotzdem fragen, ob Jemand wichtige Aussaugen hier im Forum posten will?
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« Zuletzt geändert: 11.05.12 um 23:07:42 von Frank »  
 
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #16 - 12.05.12 um 08:26:50
 
nur "qualifizierte" fahrer per NS-Lizenz zuzulassen halte ich generell für bedenklich. woran soll diese Qualifizierung gemessen werden? wird nicht soetwas ähnliches nicht sowieso schon gemacht? ebenso die "allgemeinen" Rennlizenzlehrgänge. dort sollte soetwas durchgegangen werden, nur wird sowas wohl nur einmalig gemacht und dann nie wieder. zudem gibt es ja noch andere strecken mit langen rennen und hohem verkehrsaufkommen. wenn, dann sollte soetwas allgemein geregelt werden, kein ns-alleingang. das riecht dann, auch wenn im sinne der sicherheit, zu sehr nach einer weiteren, "alternativlosen" (um mal ein politikunwort aufzugreifen) einnahmequelle für die üblichen verdächtigen.
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Bonn
Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #17 - 13.05.12 um 07:48:39
 
dr.fitsch schrieb am 10.05.12 um 23:21:39:
sorry für den Doppelpost.

Marc Hennerici hat sich auch des Themas Sicherheit auf der Nordschleife angenommen und folgende Vorschläge in einem Konzept zusammengefasst:

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Interessante Ansätze.


Dem kann ich mich nur anschließen. Warum muss erst immer ein Unglück geschehen bis etwas unternommen wird. Ein schwerer Unfall mit Verletzten oder Schlimmerem muss auch immer als Gefahr für den gesamten Rennbetrieb am Ring gesehen werden. Das wäre Wasser auf die Mühlen derer, denen die gesamte Rennerei (speziell am Ring) ein Dorn im Auge ist.

Ich bin praktisch immer da, wenn ein Rennen ansteht. Höre ich von einer 8:13 im Rennen, kann ich mich von einer gewissen Faszination nicht frei sprechen, aber mal ehrlich ... Spitzenzeiten um die 8:30 wären doch wirklich kein Unglück und als Zuschauer an der Strecke kaum wahrnehmbar.

Wenn's dem Großen Ganzen dient, wären doch die genannten Maßnahmen (Tempolimit an Gefahrenstellen) und ein allgemeines Einbremsen der Großen (TT-RS nicht vergessen  Zwinkernd) probate Mittel.

Ich will noch lange Zeit am Ring attraktiven Motorsport sehen. Wenn man jetzt agiert, können vernünftige Konzepte umgesetzt werden. Tritt erst eine Katastrophe ein, regiert der Aktionismus und es besteht die Gefahr ins andere Extrem zu verfallen.

Ich freu' mich auf die 24-Stunden (hoffentlich ohne größere Vorkommnisse) und vielleicht ist ja der Wettergott auch mal gnädig.

Gruß
Stefan
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ThomasR
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #18 - 20.05.12 um 22:08:12
 
Es ist mehr als nur sinnvoll, dass da nix mehr unter 2 Liter Hubraum rumschleicht!
Breitensport schön und gut, aber man muss es ja nicht provozieren.
Ich fahre z.B. bei Tourifahrten mit 140 Kesselchen hoch, irgendwo zwischen dritter und vierter Welle.
1600er mit 120PS. Jetzt nehm vielleicht nochmal 150kg aus dem Auto und ein höhrer Speed aus Bergwerk raus dank Slicks und Fahrwek dann sinds 150-160

Und es sind ja nicht nur die bösen Werke. Frikadelli, die ganzen SP7 etc. die haben auch locker über 100km/h mehr anliegen.
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« Zuletzt geändert: 20.05.12 um 22:08:50 von ThomasR »  
 
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Frank
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #19 - 06.06.12 um 22:50:27
 
Das 24-ziger, der Saisonhöhepunkt ist jetzt schon länger vorbei. Wir haben alle unsere Erfahrungen damit gemacht und es wurde viel geschrieben. Es wurden Berechnungen in den Foren veröffentlicht, wer bevorzugt und benachteiligt ist, wir mußten schlimme Unfälle sehen, bei denen zum Glück nichts Schlimmes passiert ist.

Das Problem mit den GT3's, der BoP und der Sicherheit bezogen auf den Leistungsunterschied besteht aber noch immer. Auch hier gab es Vorschläge zur Verbesserung. Man hört auch, die Reglementshüter machen sich ernsthafte Gedanken. Wie soll es denn jetzt weitergehen?

Meine Meinung ist:
> Reduziert die Rundenzeiten der Top Teams auf 8:30. Wir wollen noch länger spannende Rennen auf der NS sehen.
> Ich meine, starke Überarbeitung des jetzigen BoP-Reglements (was nicht heißen soll, dass alles falsch ist)
> Und wenn von oben Einbussen hingenommen werden müssen, dann auch bei den leistungsschwachen Teams streichen. Das tut weh, aber der Leistungsunterschied wird zu groß.
> Oder man besinnt sich wieder auf die größte Breitensportklasse der Welt - und nicht auf die größte GT3-Veranstaltung mit den besten Teams und Fahrern und verbietet einfach die Fahrzeuge der SP9.

Heikle Argumente, was meint Ihr?

Gruß

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Frank
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #20 - 29.11.12 um 22:23:23
 
Na ja, geantwortet hat keiner, aber das Thema Sicherheit ist deswegen nicht uninteressanter geworden.

Ich habe gerade mal die Ausschreibung des 24h-Rennes 2013 überfolgen. Damit kann man die Diskussion eigentlich wieder aufnehmen. Vieles ist im Detail geändert worden, aber auch manch Wichtiges.

Beispiele:
> Die SP2T ist wieder zugelassen. Zwar von 1350 bis 1500 ccm nur auf Antrag, aber darüber bis 1600 ccm frei.
> Es wird in Betracht gezogen, allen Teilnehmern ein GPS vorzuschreiben, eine onboard Video-Kamera ist keine Pflicht. Sie muss sogar extra beantragt werden. Allerdings ist man dann verpflichtet, alle Daten auch für den Veranstalter freizugeben.
> Von einer Geschwindigkeitsbegrenzung bei Unfällen unter Gelb habe ich nichts gefunden. Es wird jetzt früher durch eine dauerhafte gezeigte gelbe Flagge auf die darauffolgende doppelt gelb ausgewiesene Unfallstelle hingewiesen.
> Die Restriktorgrößen sind nach meinem Verständnis auch nicht verändert. Vergleichbare Blendengrößen werden garnicht angegeben. Damit wird sich die Rundenzeit nur verbessern - keine Absenkung auf 8:30 Min.
> Dieselzapfsäulen gibt es nur noch als mobile Ausführung hinter den Boxen...
> Alternative Antriebe beläßt man mehr oder weniger bei den alten Regularien und fördert sie nicht.

edit: Ich habe noch etwas vergessen. Ab SP6 aufwärts wird eine mindest Boxenzeit einzuhalten sein. Sie wird von Boxeneinfahrt bis Boxenausfahrt gemessen. Die einzuhaltende Zeit steht aber noch nicht fest und wird nach einem Schlüssel der gefahrenen Runden berechnet. Bis 90 Minuten vor Schluss, dann darf jeder machen, was er will.

Damit bleibt also fast alles beim Alten. Fast, nur die Leistungsunterschiede werden durch die nicht eingeschränkte Entwicklung an der Spitze und die Einführung der SP2T wieder größer. Und eine vernünftige Überwachung der Gelbphasen ist nur unwesentlich gegeben.

Wir können davon ausgehen, dieses Reglement wird bis auf die Besonderheiten des 24h-Rennens auch für die VLN wie immer übernommen. Das Reglement ist in meinen Augen noch genau so "gefährlich", wie bisher. Warum wurde wieder nur so "kurz gesprungen"?  
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« Zuletzt geändert: 29.11.12 um 23:07:36 von Frank »  
 
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Alexander Keller (BMW-Power)
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #21 - 29.11.12 um 22:33:19
 
Die vorderen werden nicht langsamer gemacht weil man Angst hat das die dann nicht mehr fahren.

Das ist der offiziell inoffizielle Grund den ich ohne Quellenbenennung vom einem DMSB angehörigen gehört habe.

Um Sicherheit geht es schon lange nicht mehr am Ring..

GPS war doch schon probeweise beim vorletzten VLN Lauf verbaut in allen GT3 plus 5-6 anderen Fahrzeugen. Scheint geklappt zu haben und wird nun zusätzlich zu Zeitnahme und Lärmtransponder ans/ins Auto müssen
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Frank
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #22 - 29.11.12 um 22:59:05
 
Alexander Keller (BMW-Power) schrieb am 29.11.12 um 22:33:19:
Die vorderen werden nicht langsamer gemacht weil man Angst hat das die dann nicht mehr fahren.

Das ist der offiziell inoffizielle Grund den ich ohne Quellenbenennung vom einem DMSB angehörigen gehört habe.

Um Sicherheit geht es schon lange nicht mehr am Ring..

...


Ich glaube wir brauchen keine offiziell, inoffiziellen Gründe ohne Quellenbenennung. Wir wissen alle, worum es hier geht und wer wie denkt.

Aber das werfe ich der Technikkommission ja schon seit Jahren vor, sie haben sich in dem Punkt Leistungsbeschränkung nie durchsetzen können. Vielleicht wollte man es auch nicht, mit einem "alt Racer" Norbert Kreyer an der Spitze.

Aber genau sie müssen sich dann verantworten, wenn es zu einem schweren Unfall aus den angeführten Gründen kommt. Zum Glück ist der "Ludwig-Unfall" ohne Verletzte oder sogar Tote ausgegangen. Aber diese Situation wird sich so oder ähnlich irgendwann mit anderem Ausgang wiederholen. Leider wird sich vermutlich erst dann etwas ändern.
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« Zuletzt geändert: 29.11.12 um 23:00:34 von Frank »  
 
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Harald
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #23 - 30.11.12 um 06:07:06
 
Ich weiss nicht ob man der Nordschleife damit nicht doch einen Bärendienst erweist. Denn schlechte Nachrichten oder Horrormeldungen können schnell die FIA auf den Plan rufen und dann ist es ganz schnell aus mit der GT3 auf der Nordschleife - oder mit der Klassenstruktur der VLN.

Ich bin ebenfalls der Meinung das man die Top-Teams ruhig um 20-30s einbremsen könnte - die Frage ist wie das zu machen sein soll ohne die Autos zu sehr von den STD-GT3 abweichen zu lassen.
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« Zuletzt geändert: 30.11.12 um 06:08:34 von Harald »  
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #24 - 30.11.12 um 12:10:38
 
Vielleicht sollte man auch die Anzahl der GT3 Fahrzeuge anpassen.
Pro Team ein Fahrzeug und nur 25- 30 GT3 Teams zu lassen
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #25 - 30.11.12 um 12:41:31
 
ich1970 schrieb am 30.11.12 um 12:10:38:
Vielleicht sollte man auch die Anzahl der GT3 Fahrzeuge anpassen.
Pro Team ein Fahrzeug und nur 25- 30 GT3 Teams zu lassen  


Die Limitierung über die Teams wird nicht funktionieren.
Dann gibt's halt einen Porsche unter Nennung von "Manthey Racing" und der zweite unter dann eben "Team Manthey".

Hatte der ACO doch vor Jahren auch mal versucht so die Autos pro Team zu limitieren - dann gab's nur Änderung bei den Nennungen.
Zwei Audi's unter Nennung von "Joest", der dritte dann unter Flagge von "Audi North America".


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Alexander Keller (BMW-Power)
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #26 - 30.11.12 um 13:58:31
 
Harald schrieb am 30.11.12 um 06:07:06:
Ich bin ebenfalls der Meinung das man die Top-Teams ruhig um 20-30s einbremsen könnte - die Frage ist wie das zu machen sein soll ohne die Autos zu sehr von den STD-GT3 abweichen zu lassen.


Klar ist sowas ohne Zweifel möglich. Aber sie wollen es nicht.

Nebenbei gesagt müssten dann sogar bis zu den SP3 T hinunter abgestuft werden.

Selbst der Scirocco kratzt doch schon an den 8:37
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Creep89
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #27 - 30.11.12 um 14:11:52
 
Wollte ich nämlich auch gerade sagen. Da sind ja durchaus einige Autos kleinen Kalibers, die mühelos solche Zeiten fahren. Kann ja auch nicht sein, dass ein Scirocco fast so schnell wie ein GT3 wird.
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alpinist77
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #28 - 30.11.12 um 18:08:24
 
Jetzt geht die Diskussion um Sicherheit wieder los. Die hatten wir doch schon letztes Jahr  Schockiert/Erstaunt
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Frank
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #29 - 06.12.12 um 21:52:43
 
alpinist77 schrieb am 30.11.12 um 18:08:24:
Jetzt geht die Diskussion um Sicherheit wieder los. Die hatten wir doch schon letztes Jahr  Schockiert/Erstaunt


Ganz genau. Und da wir jetzt die 24h- und VLN-Ausschreibungen kennen und sich gegenüber 2012 zu wenig geändert hat, muss dieses Thema präsent bleiben.

Es wird ja hier schon völlig richtig gesagt, selbst die kleineren Turbo-Klassen fuhren 2012 mit den Spitzenwagen schon nahe an die 8:30 Grenze heran. Wobei die 8:30-Grenze ja auch nur mal als Ziel vorgegeben wurde. Sehr schnell ist man da immer noch.

Dazu führt man wieder die SP2T bei den 24h ein. Die Leistungsunterschiede werden wieder größer und die Topfahrzeuge nicht langsamer - habe ich ja alles bereits geschrieben ...

Da muss man sich doch Gedanken machen, warum die Veranstalter bei der BoP und bei niedrigeren Klassen für die NS nicht reagieren und die Rundenzeiten endlich anheben?
Ich schreibe extra "für die NS", denn ein Crash mit evtl. Toten und den Diskussionen um die Sicherheit ist das aller Wenigste, was der Nürburgring jetzt noch braucht.

Wir können nur hoffen, dass 2013 wieder alles "normal" verläuft, ohne große Zwischenfälle. Denn den Regelhütern wird die Argumentation sehr, sehr schwer fallen, warum man nichts gegen die Leistungsentwicklung und abfallenden Zeiten unternommen hat ...

Also Augen zu und durch, oder wie?  
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« Zuletzt geändert: 06.12.12 um 21:56:24 von Frank »  
 
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Alexander Keller (BMW-Power)
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #30 - 06.12.12 um 22:04:06
 
Frank schrieb am 06.12.12 um 21:52:43:
Dazu führt man wieder die SP2T bei den 24h ein. Die Leistungsunterschiede werden wieder größer und die Topfahrzeuge nicht langsamer - habe ich ja alles bereits geschrieben ...


Das ist eher nur um Mini wieder nen Klassensieg geben zu können.
Gefahren sind die SP2T Autos immer in der SP3T

Frank schrieb am 06.12.12 um 21:52:43:
Also Augen zu und durch, oder wie?  


Traurig aber wahr... Lehnen wir uns zurück und schauen uns das Spektakel an.  unentschlossen

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Frank
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #31 - 06.12.12 um 22:41:27
 
1350 bis 1500 ccm in der SP2T nur auf Antrag, so steht es geschrieben. Gab es diese kleinen Hubräume im letzten Jahr auch beim 24-ziger? Habe ich nicht nachgeschaut, aber wenn, dann ist die Regel "auf Antrag" sogar eine kleine Verbesserung. Trotzdem ändert es nur wenig an meiner Meinung, dass die Leistungsunterschiede zu groß werden. Wenn man also bei den kleinen Klassen verständlicherweise nicht streichen will, dann muss man bei den Topklassen eingrenzen. Das wissen auch alle, nur die Verantwortlichen tun nichts!

Grundsätzlich will ich mich aber nicht "zurücklehnen" und mir das "Spektakel" nur anschauen. Meine Meinung ist, es werden vor einigen Dingen die Augen absichtlich verschlossen. Die Gründe können wir uns alle gut vorstellen. Aber ich will auch in den kommenden Jahren noch zum Nürburgring fahren, um guten und spannenden Rennsport auf der NS zu sehen. Soetwas muss gerade in den Foren diskutiert werden, denn sie werden wahrgenommen.

Also hinsetzen und abwarten, gilt nicht   Smiley
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #32 - 06.12.12 um 23:03:41
 
Frank schrieb am 06.12.12 um 22:41:27:
1350 bis 1500 ccm in der SP2T nur auf Antrag, so steht es geschrieben. Gab es diese kleinen Hubräume im letzten Jahr auch beim 24-ziger? Habe ich nicht nachgeschaut, aber wenn, dann ist die Regel "auf Antrag" sogar eine kleine Verbesserung. Trotzdem ändert es nur wenig an meiner Meinung, dass die Leistungsunterschiede zu groß werden. Wenn man also bei den kleinen Klassen verständlicherweise nicht streichen will, dann muss man bei den Topklassen eingrenzen. Das wissen auch alle, nur die Verantwortlichen tun nichts!

Grundsätzlich will ich mich aber nicht "zurücklehnen" und mir das "Spektakel" nur anschauen. Meine Meinung ist, es werden vor einigen Dingen die Augen absichtlich verschlossen. Die Gründe können wir uns alle gut vorstellen. Aber ich will auch in den kommenden Jahren noch zum Nürburgring fahren, um guten und spannenden Rennsport auf der NS zu sehen. Soetwas muss gerade in den Foren diskutiert werden, denn sie werden wahrgenommen.

Also hinsetzen und abwarten, gilt nicht   Smiley  


Naja, was heißt da dass die Unterschiede zu groß werden ? Der Alpecin Schirra Mini ist auch ein SP2T und umrundet mit seinem 1600ccm Turbo die VLN Variante in unter 9 Minuten wenns sein muss.  Smiley

Es kommt halt sehr stark auf das Team und deren Fahrer an, wie zügig ein Auto um die Schleife bewegt wird. Gibt ja auch Clio Cups, die in der VLN schon fast an der 9:20er Marke kratzen  Durchgedreht
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #33 - 06.12.12 um 23:36:33
 
Flo schrieb am 06.12.12 um 23:03:41:
Frank schrieb am 06.12.12 um 22:41:27:
1350 bis 1500 ccm in der SP2T nur auf Antrag, so steht es geschrieben. Gab es diese kleinen Hubräume im letzten Jahr auch beim 24-ziger? Habe ich nicht nachgeschaut, aber wenn, dann ist die Regel "auf Antrag" sogar eine kleine Verbesserung. Trotzdem ändert es nur wenig an meiner Meinung, dass die Leistungsunterschiede zu groß werden. Wenn man also bei den kleinen Klassen verständlicherweise nicht streichen will, dann muss man bei den Topklassen eingrenzen. Das wissen auch alle, nur die Verantwortlichen tun nichts!

Grundsätzlich will ich mich aber nicht "zurücklehnen" und mir das "Spektakel" nur anschauen. Meine Meinung ist, es werden vor einigen Dingen die Augen absichtlich verschlossen. Die Gründe können wir uns alle gut vorstellen. Aber ich will auch in den kommenden Jahren noch zum Nürburgring fahren, um guten und spannenden Rennsport auf der NS zu sehen. Soetwas muss gerade in den Foren diskutiert werden, denn sie werden wahrgenommen.

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Naja, was heißt da dass die Unterschiede zu groß werden ? Der Alpecin Schirra Mini ist auch ein SP2T und umrundet mit seinem 1600ccm Turbo die VLN Variante in unter 9 Minuten wenns sein muss.  Smiley

Es kommt halt sehr stark auf das Team und deren Fahrer an, wie zügig ein Auto um die Schleife bewegt wird. Gibt ja auch Clio Cups, die in der VLN schon fast an der 9:20er Marke kratzen  Durchgedreht


Gut gesagt, aber nur auf einen Punkt gebracht. Die Kleinen werden eben auch immer schneller. Die Topteams werden aber eben schneller schneller.
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #34 - 07.12.12 um 10:56:36
 
Hallo,
man könnte auch den Eindruck haben dass die Veranstalter der 24h
möglichst viele Starter = Startgelder haben wollen, wenn kleinere Klassen wieder zugelkassen werden.
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #35 - 07.12.12 um 12:00:38
 
Frank schrieb am 06.12.12 um 23:36:33:
Flo schrieb am 06.12.12 um 23:03:41:
Frank schrieb am 06.12.12 um 22:41:27:
1350 bis 1500 ccm in der SP2T nur auf Antrag, so steht es geschrieben. Gab es diese kleinen Hubräume im letzten Jahr auch beim 24-ziger? Habe ich nicht nachgeschaut, aber wenn, dann ist die Regel "auf Antrag" sogar eine kleine Verbesserung. Trotzdem ändert es nur wenig an meiner Meinung, dass die Leistungsunterschiede zu groß werden. Wenn man also bei den kleinen Klassen verständlicherweise nicht streichen will, dann muss man bei den Topklassen eingrenzen. Das wissen auch alle, nur die Verantwortlichen tun nichts!

Grundsätzlich will ich mich aber nicht "zurücklehnen" und mir das "Spektakel" nur anschauen. Meine Meinung ist, es werden vor einigen Dingen die Augen absichtlich verschlossen. Die Gründe können wir uns alle gut vorstellen. Aber ich will auch in den kommenden Jahren noch zum Nürburgring fahren, um guten und spannenden Rennsport auf der NS zu sehen. Soetwas muss gerade in den Foren diskutiert werden, denn sie werden wahrgenommen.

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Naja, was heißt da dass die Unterschiede zu groß werden ? Der Alpecin Schirra Mini ist auch ein SP2T und umrundet mit seinem 1600ccm Turbo die VLN Variante in unter 9 Minuten wenns sein muss.  Smiley

Es kommt halt sehr stark auf das Team und deren Fahrer an, wie zügig ein Auto um die Schleife bewegt wird. Gibt ja auch Clio Cups, die in der VLN schon fast an der 9:20er Marke kratzen  Durchgedreht


Gut gesagt, aber nur auf einen Punkt gebracht. Die Kleinen werden eben auch immer schneller. Die Topteams werden aber eben schneller schneller.


Nicht unbedingt. Gibt ja auch 911er Cups mit Fahrern, die dann in der Nacht von nem Kampfclio niedergerungen werden, wenn entsprechende Unterscheide bei den Fahrer vorhanden sind. Vll. sollte man hier mehr nach Teams und Fahrer Ausschau halten und sich mal genauer ansehen was die Zeitenmäßig sicher fahren können. Unterschiede von 2 Minuten sind in den Klassen ja keine Seltenheit. So können die Backmarker ner kleinen Klasse schon mal zu langsam sein, die Topleute aber aus der SP2T halt man nen 911er versägen  Durchgedreht. Das wäre imo ein Punkt, welcher sich quer duch viele Klassen zieht und es wäre viel mehr geholfen wenn man evtl. mal ein langsames und vll. noch unsicheres Team nicht zum Rennen zulässt. Gemeint sind Teams und Fahrer die nur mit Ach und Krach und viel Risiko aktzeptable Zeiten fahren können.
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #36 - 07.12.12 um 12:13:24
 
Ich verstehe die Ratlosigkeit, wie man die SP9-Autos einbremsen kann, nicht so recht. Die ganze Klasse existiert rund um eine Balance of Performance, die sind so schnell, wie man sie haben will; also wieso kann man die GT3 nicht einfach runterbalancieren. (Vielleicht weils die teuren jährlichen Upgrades endgültig ad absurdum führt?)
Das Qualifying-Limit verschärfen wäre auch eine leichte Maßnahme, mit einer einzigen Korrektur im Reglement. Da gäbe es aber sicher wieder ein Geschrei "immer auf die kleinen Amateure".
SP2T wiederum ist in Anbetracht des stetigen Downsizings bei den Straßenautos mE zukunftsweisend.
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #37 - 07.12.12 um 12:21:20
 
Ein schier endloses Thema. Meine Meinung:

Qualitätsanforderungen an Fahrer erhöhen
schnelle Fahrzeuge einbremsen

Es sehe gerne auch die "Kleinen" auf der Schleife, andererseits fällt es nicht großartig auf, wenn die Schnellen etwas langsamer werden. Und bitte keine A8 mehr!
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Andy
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #38 - 17.05.14 um 22:00:27
 
Ich glaube nach dem 3. Abbruch im 4. Rennen des Jahres ist auch dieser Thread wieder aktuell.

Die Argumente wurden ja größtenteils schon ausgetauscht, aber so langsam hab ich bei der Sache echt ein ungutes Gefühl.

Wobei ich nach wie vor nicht verstehe, warum die Abbrüche in den letzten paar Jahren so gehäuft nötig werden. Es wurde ja auch vorher schon ein paar Jahre mit den GT3s gefahren, und da gingen die meisten Rennen, an die ich mich erinnern kann. noch über die volle Distanz... Ist der Wettbewerb jetzt nochmal so viel härter geworden?

Weiter oben im Thread wurde mal erwähnt, dass die Anzahl der GT3-Autos beschränkt werden müsste. Vielleicht wäre das tatsächlich nicht die schlechteste Lösung. Wäre eventuell mittels einer festen Kontingentierung, durch die die Zahl der GT3-Nennungen hart gedeckelt wird, auch durchaus umsetzbar.

Ansonsten wäre es vielleicht an der Zeit an einem Plan B zu arbeiten, für den Fall, dass GT3s auf der Schleife plötzlich nicht mehr zugelassen sind. Wobei ich mir selber etwas unschlüssig darüber bin, wie ein solcher aussehen könnte... die  anderen großen SP-Klassen sind ja nur unwesentlich langsamer und noch dazu arg Porsche-lastig, von daher wäre das nicht wirklich eine Alternative falls man Markenvielfalt und Werksbeteiligung erhalten will.
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« Zuletzt geändert: 17.05.14 um 22:01:03 von Andy »  
 
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Thorsten
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #39 - 18.05.14 um 11:22:08
 
Auch hier wieder nur das Thema GT3...... Das ist doch in meinen Augen das kleinste Problem. Es liegt doch viel mehr daran das jeder mit Kohle so ein Ding fahren darf. Zusätzlich sitzen in einigen Autos Fahrer, die einfach Ihr Gehirn ganz abschalten. Das geht aber auf der NOS nicht. Es gibt genauso Autos in den kleinen Klassen, die sich unfair verhalten.

Der Olaf Manthey sagt es doch, es geht mit kleinen sowie mit großen, nur müssen einige Fahrer mal 3-4 Kurven länger warten, dann geht das auch miteinander. Man sollte vielleicht die GT3 Fahrzeuge nur für bestimmte Fahrer zulassen, einfach eine Fahrerbewertung wie in den ELMS oder WEC AM Klassen. Leute wie Sabine Schmitz, Stippi.....USW hätten dann einen Gold Status. Wie das Bewertet wird, ist natürlich nicht einfach, aber machbar.

Aber immer wieder nur auf die großen einhauen.....nene, da sehe ich eher Probleme bei Fahrer und der Kommunikation.....

Warum waren gestern eigentlich über 200 Autos amStart, vielleicht müssten man nach dem Training auf 180 reduzieren. Gab es das nicht mal ?

Warum hat man bei über 200 Autos das Training so verkürzt, glücklicherweise ist da nix mehr großes passiert.....aber dann noch knapp 30 min......mhm.....

Und wenn die Autos 20 Sekunden langsamer werden, bleibt das Problem des Überschusses bestehen.....die GT3 selber lassen sich laut vieler Fahrer relativ einfach über die NOS knallen......da fliegt doch kaum einer ab.
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« Zuletzt geändert: 18.05.14 um 11:26:18 von Thorsten »  
 
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #40 - 22.05.14 um 18:30:16
 
Auch hier wieder nur das Thema Paydriver!  Zwinkernd

Das sind doch beileibe nicht die einzigen, die immer und überall volle Lotte stehen lassen --- nicht wahr Herr Manthey (Nachtigal ick hör dir trappsen.... Augenrollen - auch seine Fahrer haben schon den einen oder anderen "übersehen")

Hier sind ALLE in der Verantwortung: Amateure und Profis, Fahrer und Teamverantwortliche und auch die Rennleitung. Konsequentes Durchgreifen ohne Rücksicht auf Rang, Namen und Fanansehen!!! Eine Runde auf der Strafbank hat schon manches Mütchen gekühlt. Was im Eishockey funktioniert, kann auch hier helfen.
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Andy
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #41 - 20.06.15 um 11:58:30
 
Oli Martini eben im VLN-Stream: Man arbeitet an einer Lösung, ohne Speedlimits fahren zu können. Schikanen sollen nicht kommen, man geht wohl in Richtung reduzierter Aerodynamik und Leistung.
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #42 - 21.06.15 um 18:19:37
 
Da man  das Tempo in der Boxengasse auf 50 km/h runtergesetzt hat, fehlt den SP7 Porsche nun den Speedlimiter auf 60 km/h. Dadurch werden viele Strafen bei code 60 provoziert. Aktuell waren 16 Fahrzeuge betroffen. Jetzt werden Einige sagen daß man ja auch den Tacho beobachten kann. Aber macht das mal im Rennen.
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #43 - 21.06.15 um 23:03:34
 
Andy schrieb am 20.06.15 um 11:58:30:
Oli Martini eben im VLN-Stream: Man arbeitet an einer Lösung, ohne Speedlimits fahren zu können. Schikanen sollen nicht kommen, man geht wohl in Richtung reduzierter Aerodynamik und Leistung.


Das klingt endlich mal nach einer vernünftigen Lösung
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Re: GT3, BoP, Sicherheit: Die immer wieder diskutierten Fragen
Antwort #44 - 21.06.15 um 23:31:08
 
Frank-Do schrieb am 21.06.15 um 23:03:34:
Andy schrieb am 20.06.15 um 11:58:30:
Oli Martini eben im VLN-Stream: Man arbeitet an einer Lösung, ohne Speedlimits fahren zu können. Schikanen sollen nicht kommen, man geht wohl in Richtung reduzierter Aerodynamik und Leistung.


Das klingt endlich mal nach einer vernünftigen Lösung


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