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Andy
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Ich denke, das Problem ist da irgendwie die starke Fokusierung als Nachwuchs- und Amateurklasse. ich schätze, mit dem Geld das man für eine Saison im GT4-Europacup braucht, kann man als Amateur in einer "offenen" regionalen Serie (Britcar/DSC/etc.) mit einem bedeutend schnelleren Spielzeug an den Start gehen. Und als Profi darf man in der Serie mehr oder weniger gar nicht antreten, was dazu führt, dass es keine Profiteams gibt. Wobei das auf Grund der fehlenden Öffentlichkeitswirksamkeit wahrscheinlich eh ein Schuss in den Ofen wäre.
Anders schauts aus, sobald die GT4 selbst eine Top-Serie (und eben keine Nachwuchsklasse) ist. Siehe Holland, oder auch USA, wo in der entsprechenden Klasse der Conti Challenge regelmäßig um die 30 Autos am Start sind. In beiden Fällen aber halt mit Profifahrern (NL: Duncan Huisman, J. Bleekemolen; USA: Bill Auberlen, Terry Borcheller, Andy Lally, etc.) und gerade in den USA auch als wichtige Tuner-Spielwiese.
Ich denke, dass man die Serie einfach falsch am Markt positioniert hat. Eigentlich ist das was da geboten wird nämlich Tourenwagensport, und wenn man das entsprechend als echte für sich stehende Top-Kategorie vermarkten und die entsprechende Resonanz finden würde (dass das ein gewaltig großes "WENN" ist, weiss ich), wäre das eine bedeutend stärkere Serie, irgendwo als Nachfolger der alten (Langstrecken-)Tourenwagen-EM wie es sie bis in die 80er Jahre gab.
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