Hendrik schrieb am 23.04.09 um 16:13:45:Ein echten Prototypenreglement gibt m.E. nur die gröbsten Eckdaten zum Motor bzw. zur Aerodynamik vor und lässt den Teams/Werken eine möglichst große Freiheit. So hat jeder die Möglichkeit gemäß seines Willens und seiner finanziellen Möglichkeiten am Wettbewerb teilzunehmen.
Also irgendwie wiedersprichst du dir gerade selbst. Einsereits größte Freiheiten und andererseits Eckdaten vorgeben. Wenn ich Eckdaten vorgeben - wie die auch immer sein sollen - dann bevorzuge ich direkt oder indirekt immer eine bestimmte Lösung.
Beispiel?
Alle Autos mit 4l Hubraum - Baue ich ein 4l Turbo-Wankel. Es wird wohl kaum einen 4l-Motor geben der mehr Leistet, wenn man mit Wankel etwas Erfahrung hat..
Die einzige wirklich Lösung ist wohl oder übel ein Reglement das entweder wo ganz anders anpackt (Energieverbrauch pro Rennen á la Gruppe C) oder eben per Homogilation über 10000 Serienmotoren (pro Jahr) die weitesgehend Baugleich zur Rennversion sein sollen.
Zitat:Zum Anderen sollte man beim ACO mal über den Turbofaktor nachdenken - ich meine er liegt der Zeit bei 1,7. Möglicherweise gibt es für Dieselmotoren einen anderen Turbofaktor, 1,5 oder ähnlich - das wäre ein weg, wie man die Diesel zur Balance bringt. Und nicht künstlich gestreckte Standzeiten sowie Zusatzgewicht - von dem hoffentlich niemand glaubt, das es auch nur ein bisschen bringt.
Warum sollte man den Turbofaktor senken. Das würde ja noch mehr Leistung bringen.

Übrings gibt es beim Diesel kein Turbofaktor. 5.5l x 1.5 = ~8,3l so ein Benziner möchte ich sehen.