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Samstag, 25. Mai 2013
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Gelungene Nordschleifen-Premiere für den Ford GT Drucken E-Mail
Geschrieben von Alexander Müller   
Dienstag, 5. Mai 2009

0505_ford_gt1Ein äußerst gelungenes Debüt lieferte Raeder Motorsport mit dem Ford GT auf der Nordschleife vergangenen Samstag ab. Das Fahrzeug absolvierte solide die Distanz von vier Stunden und machte keinerlei Sorgen durch Kinderkrankheiten, die bei Fahrzeug-Premieren auf der Nordschleife sonst doch recht häufig vorkommen.

Bereits am Freitag hatte man beim Roll Out des Boliden nur mit kleineren Problemen zu kämpfen, wie ein zufriedener Marc Hennerici erklärt: „Wir hatten am Freitag eigentlich nur 2-3 kleinere Probleme, die jedoch alle auf das Setup zurückzuführen waren. Unter anderem hat sich das Fahrzeug in den schnellen Ecken zunächst ein wenig nervös verhalten. Das haben wir aber bis Samstag dann in den Griff bekommen.“

Im Qualifying entschied man sich, keinen neuen Satz Reifen zu verwenden, mit einer Zeit von 8:39 min stand man aufgrund der hohen Leistungsdichte folglich „nur“ auf P17. Dass man das Potential des Autos trotzdem nicht nur an Startpositionen festmachen sollte, zeigte sich dann im Rennen. Zum Einen machte Dirk Adorf mit seiner Aufholjagd in den ersten Runden den Zuschauern viel Freude an der Strecke, zum Anderen lies man aber auch durch die drittschnellste Rennrunde (8:28 min), gefahren im letzten Stint von Adorf, aufhorchen: „Im Laufe des Rennens konnten wir uns immer mehr an das Auto gewöhnen und gegen Ende waren auch weniger Fahrzeuge auf der Strecke“, wie Hennerici die Steigerung gegenüber der Qualifikation erklärt. Trotz dieser Tatsachen möchte man noch nicht von der Performance, wie sie Audi oder Manthey zu bieten haben, sprechen: „Ich denke, wir sind momentan auf einem Niveau wie der Schall-Astra oder der Getrag-Z4. Den Speed von Manthey und den Audis werden wir beim 24h Rennen wohl nur schwer mitgehen können, eine Top5-Top10 Platzierung sollte zunächst das Ziel sein.“ Der 51. ADAC ACAS H&R Cup war somit das Debüt des Ford GT, jedoch zugleich auch die letzte Testmöglichkeit vor dem 24h Rennen. Nun liegt es am Team, das Fahrzeug bestmöglich auf das Saisonhighlight vorzubereiten, wo Adorf, Tilke und Hennerici noch von Thomas Mutsch Unterstützung erhalten werden.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 6. Mai 2009 )
 
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