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Freitag, 24. Mai 2013
Norma1
Blancpain Endurance Serie
Die BES kommt - Monza platzt aus allen Nähten Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 12. April 2013

Während in Silverstone an diesem Wochenende jeweils knapp 30 Autos in ein 3h- bzw. ein 6h-Rennen starten, können Fans des gepflegten GT-Sports in Monza sich an einer komprimierteren Variante des Langstreckensports erfreuen. Die Blancpain Endurance Serie startet in Monza mit fast 60 Wagen in ein 3h-Rennen. Die Langstreckenserie der SRO für die GT3-Klasse platzt im 3. Jahr ihres Bestehens aus allen Nähten: 59 Autos von 9 verschiedenen Herstellern, an den Start gebracht in 3 verschiedenen Klassen von 36 Teams aus 13 Nationen mit knapp 180 Piloten (der Link führt wie man sich denken kann zur Nennliste) - alleine diese puren Zahlen sind schon eindrucksvoll genug. Und dies ist nur der Auftakt zur 5 Rennen umfassenden Serie, die mit den 24h von Spa und dem 1000km-Finale in Deutschland am Nürburgring zwei Saisonhöhepunkte besitzt.

In den drei Klassen PRO Cup, PRO-AM Cup und der Gentlemen’s Trophy werden auf dem Kurs nördlich von Mailand genug Action in den 3 Rennstunden garantiert sein. Grund genug im Vorfeld mal einen Blick in die Pro-Klasse zu riskieren:

Die zweimaligen Titelträger des Audi Club Team WRT - zumindest nach Fahrertiteln - haben sich wie bereits gemeldet mit 3 Autos für den Kampf um den Titel zurückgemeldet. Phoenix Racing verstärkt die Audi-Fraktion in der Top-Klasse wie ebenfalls gemeldet mit 2 weiteren R8. Der Fehdehandschuh nimmt erneut die Marc VDS-Truppe auf, die den neu in den BMW-Fahrerkader berufenen Yelmer Buurman in ihren Reihen haben. Das Vita4One-Racing-Team ist die zweite Macht im BMW-Lager. Extra für Monza bringt man ein zweites Pro-Auto an den Start.

Auf Seiten der McLaren MP4-12C GT3-Teams haben Gulf Racing mit Adam Carroll, Nico Verdock und Rob Bell, Hexis-Racing mit dem Fahrertrio Alvaro Parente, Alexander Sims, Stef Dusseldorp und ART Grand Prix jeweils eine Profi-Besatzung in der Top-Fahrerklasse gemeldet. James Rumsey Motorsport bringt mit dem Nissan GT-R Nismo GT3 für Peter Dumbreck, Steven Kane und Lucas Luhr ein neues, vielversprechendes Fahrzeug für die Serie an den Start.

Während auf Porsche-Seite die französische Mannschaft von SMG Challenge und die belgische Prospeed Competition-Truppe mit Marc Hennerici die Flagge der Weissacher hochhalten, ist Ferrari in Monza mit nicht weniger als 18 (!) Fahrzeugen (soviele bekommt manche nationale Ferrari-Challenge nicht zusammen) präsent. Davon starten 3 F458 in der Pro-Klasse. Diese werden von Kessel Racing, Vita4one Italia und dem russischen SMP Racing-Team an den Start gebracht.

Zwar hat die britische Fortec Motorsport-Truppe ihre 2 Mercedes SLS AMG GT3 mittlerweile zurück gezogen, doch wird damit der Verkehr in Monza am Wochenende nicht wesentlich abnehmen. Die Rennaction startet am Sonntag um 14:30 Uhr Ortszeit. Das Qualifying wird am Samstag um 10:35 Uhr abgehalten. Die Rennaction wird online auf der Webseite der Blancpain Endurance Serie live übertragen.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 12. April 2013 )
 
ARC Bratislava-Porsche weiter in BES dabei Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 7. April 2013

Die ARC Bratislava-Mannschaft des slovakischen Teamchefs Miroslav Konopka plant 2013 eine weitere Teilnahme an der Blancpain Endurance Serie. Der auffällig gelbe Porsche der osteuropäischen Mannschaft weilte laut einer Kurzmeldung unserer Kollegen von Endurance-Info.com just auf dem Slovakiaring zu einem Test, wo man für die Saison in Frage kommende Kundenpiloten unter die Lupe nahm.

Unter anderem testete der slovakische Offroad-Motorradpilot Ivan Jakes den Porsche. Ob Jakes, bei der diesjährigen Dakar-Rallye Vierter bei den Zweirädern auf einer KTM, 2013 auch zum Lineup der slovakischen Mannschaft gehören wird, bedarf noch der Bestätigung.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 7. April 2013 )
 
Roal Motorsport in BES und Italienischer GT aktiv Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 1. April 2013

roal.jpgDas italienische Team ROAL Motorsport um Teamchef Roberto Ravaglia - Tourenwagen-Weltmeister von 1987 und hierzulande aus seiner Zeit bei BMW in der DTM bekant - startet in der Saison 2013 gleich in zwei GT3-Rennserien. Mit dem BMW Z4 GT3 tritt ROAL Motorsport sowohl zur Titelverteidigung in der Italienischen GT-Meisterschaft als auch erstmals in der Blancpain Endurance Serie an. Dort wird der Wagen von der Pilotin Michela Cerruti und ihren beiden Teamkollegen Edoardo Liberati und Mario Ferraris gefahren. Das Trio soll in der umkämpften Pro-Am-Klasse an den Start gehen.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 1. April 2013 )
 
AMG GT3-Kundenprogramm 2013 in voller Fahrt Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 28. März 2013

2013slstest.jpgAMG stellt sich auch 2013 auf ein umfangreiches und erfolgreiches Kundensport-Programm mit dem Mercedes SLS AMG GT3 ein. Nachdem das Jahr mit 2 Langstreckensiegen bei den 24h von Dubai und den 12h von Bathurst (die Links führen zu den Rennberichten) schon einmal bestens begann, hat man nun anlässlich eines Testwochenendes in Portimao die Rennpläne der Einsatzteams für die kommende Saison eindrucksvoll zusammengefasst.

In der Motorsport-Saison 2013 tritt der Renn-Flügeltürer in mehr als 22 Rennserien auf fünf Kontinenten an. In der neuen FIA GT-Serie setzt das deutsche Team H.T.P. Motorsport an diesem Wochenende wie berichtet drei SLS AMG GT3 ein. Auch Seyffarth Motorsport wird in dieser Rennserie an den Start gehen. Beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring und dem Enduro-Klassiker in Spa-Francorchamps wollen die Flügeltürer um den Gesamtsieg kämpfen. Voraussichtlich drei SLS AMG GT3 nehmen im ADAC GT-Masters teil. Drei Teams stellen sich dem Wettbewerb in der japanischen Super GT Series, zwei SLS AMG GT3 sind seit neuestem in der US-amerikanischen Pirelli World Challenge bei den Teams Black Swan Racing und Green Hornet Racing am Start.

Zum deutschen Rennprogramm: Bei den 41.ten 24 Stunden am Nürburgring werden die Teams von Black Falcon, ROWE Racing und Car-Collection versuchen den ersten Mercedes-Sieg in der Geschichte des Klassikers mit Hilfe der AMG-Werkspiloten einzufahren. Bernd Schneider wird im Team Black Falcon und Lance David Arnold und Thomas Jäger werden bei ROWE Racing aktiv am Langstreckenklassiker in der Eifel teilnehmen. Im ADAC GT-Masters gehen 2013 drei Mercedes SLS AMG GT3 in den Titelkampf - H.T.P. Motorsport setzt zwei Fahrzeuge ein, Seyffarth Motorsport bringt ein Fahrzeug an den Start.

In der Blancpain Endurance Serie kann sich AMG auf drei Kundenteams verlassen, welche die umkämpfte europäische Langstreckenserie bestreiten werden. Black Falcon geht mit zwei Renn-Flügeltürern an den Start. Wie bereits in den vergangenen Jahren ist das britische Team Preci-Spark mit von der Partie. In diesem Jahr neu dabei ist Fortec Motorsport aus Großbritannien. Alle Teams werden auch beim 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps am Start stehen. Das Finale der Meisterschaft findet auf dem Nürburgring am 22. September 2013 mit einem 1000km-Rennen statt.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 28. März 2013 )
 
WRT stellt Pilotenkader und vollständiges Programm 2013 vor Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 27. März 2013

wrtpiloten2013.jpgDas belgische WRT-Team hat sich für 2013 ein Mammutprogramm vorgenommen. Zwei wichtige internationale Serien, die Blancpain Endurance Serie und die FIA-GT-Meisterschaft, bilden mit einer Pilotenbesatzung von insgesamt 9 Fahrern das Hauptprogramm des Audi R8 LMS-Einsatzteams. Gleichzeitig stehen gleich drei 24h-Rennen in Spa-Francorchamps, Zolder und am Nürburgring auf dem Restprogramm der Truppe aus Baudour (bei Mons).

Mit jeweils 3 aktuellen Audi R8 LMS ultra in 2013´er Spezifikation startet die wallonische Truppe in den beiden SRO-Meisterschaften. In der FIA-GT werden 2 Autos mit den Fahrerpaarungen Stephane Ortelli / Laurens Vanthoor und Edward Sandström / Frank Stippler in der Pro-Wertung an den Start gebracht. Für die Pro-Am-Klasse ist die Nennung eines dritten Audis mit Kundenpilot Nikolaus Mayr-Melnhof – letztes Jahr noch bei Vita4One-Racing im BMW unterwegs – und René Rast vorgenommen worden.

In der Blancpain Endurance Serie wird ein Kader von 9 Piloten (Bild) zum Einsatz kommen. Auf dem Audi mit der Meisternummer #1 starten 2013 Vorjahres-Champion Stephane Ortelli, Laurens Vanthoor und René Rast. Die #2 pilotieren Mayr-Melnhof, Matt Halliday und die aus der DTM zu den Belgiern gewechselte schweizer Pilotin Rahel Frey. Auf der #13 werden Stippler und Sandström von Vorjahres-Champion Christopher Mies ergänzt. Der dritte letztjährige Champion, Christopher Haase, ist ja wie bereits vermeldet zu Phoenix Racing gewechselt.

Während alle drei Crews beim zur Blancpain Endurance Serie zählenden 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps erwartet werden, hat das Team für das 24 Stunden Rennen am Nürburgring und den 24h-Event in Zolder lediglich die Nennung von nur jeweils einem Wagen projektiert. Die Namen der dort startenden Piloten werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Als Saisonauftakt steht an diesem Wochenende der Start der FIA-GT auf dem Plan.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 27. März 2013 )
 
Phoenix stellt Farben und Crews der beiden Autos vor Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 25. März 2013

2013_bes_phoenix.jpgPhoenix Racing hat die Lackierung seiner beiden Audi für die Blancpain Endurance Serie vorgestellt. Auf dem schwarz-weissen Audi werden in dieser Saison der amtierende BES-Champion Christopher Haase, Harold Primat und Sebring-Sieger Oliver Jarvis ins Steuer greifen. Auf dem Rot-Weissen Audi R8 LMS ultra starten Enzo Ide, Anthony Kumpen und FIA-GT-Weltmeister Markus Winkelhock in die neue Saison. Ide und Kumpen treten darüber hinaus auch in der neuen FIA-GT-Serie mit Phoenix an.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 25. März 2013 )
 
SRO-Testtage am HTTT: 55 Teams präsent Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 14. März 2013

httttestaudis.jpgDie Blancpain Endurance Serie hat an den vergangenen zwei Tagen ihren ersten Pflichttermin absolviert. 55 Teams nahmen an den beiden offiziellen Testtagen auf dem HTTT teil. Allerdings werden wohl nicht alle Mannschaften an der Langstreckenserie teilnehmen – einige der Teams aus der neuen FIA-GT-Sprintserie waren ebenfalls vor Ort. Unter den Teilnehmern fanden sich etliche aus dem deutschsprachigen Bereich, die wir hier separat beleuchten wollen:

Phoenix Racing war in Le Castellet mit 2 Autos präsent. Während auf dem ersten Audi R8 LMS ultra Anthony Kumpen und Enzo Ide (wir berichteten) ihre Runden drehten, waren auf dem zweiten Fahrzeug Christopher Haase und Harold Primat unterwegs. Der Schweizer hatte bereits 2012 beim Gastspiel von Phoenix auf dem Nürburgring teilgenommen. Zudem gab es bereits erste Gerüchte, die Markus Winkelhock als Co-Piloten im R8 der beiden Belgier platzierten. Interessant erscheint der Wechsel von BES-Champion Christopher Haase ins Phoenix-Cockpit, während seine letztjährigen Mit-Meister Christopher Mies und Stephane Ortelli beim WRT-Team verbleiben. 

httttestgulf.jpgGanze 11 Teams mit McLaren MP4-12C GT3-Fahrzeugen waren auf dem Circuit Paul Ricard unterwegs. Deutschsprachige Vertreter gab es jedoch nur in zwei diesér Wagen: MRS GT-Racingr ückte mit einem Fahrzeug und dem Österreicher Philipp Eng sowie dem Brasilianer Carlos Kray aus. Während Eng quasi als Referenz- und Entwicklungsfahrer ins Lenkrad griff, waren für den Brasilianer Carlos Kray die Testtage Teil der Saisonvorbereitung. Wer neben Kray im MRS-Team an den Start gehen wird, wird derzeit in finalen Verhandlungen mit potentiellen Fahrern geklärt. Gulf Racing setzte auf ihrem MP4-12C Roald Goethe als Fahrer ein, der sich das Cockpit mit dem letztjährigen Teamkollegen Stuart Hall teilte.

Auf Seiten der Mercedes-Fraktion nahmen das HTP-Gravity-Charouz-Team mit Maximilian Buhk als Piloten und die Black Falcon-Mannschaft mit jeweils zwei Fahrzeugen teil. Black Falcon testete dabei nach Angaben unserer Kollegen von Endurance-Info.com insgesamt 7 Piloten auf den beiden Mercedes SLS AMG GT3 der Meuspather Truppe.

Im Gegensatz zum letzten Jahr könnten gleich 2 Aston Martin Vantage GT3 2013 in der Blancpain Endurance Serie engagiert sein. Neben dem britischen Beachdean AMR-Team hatte auch die Young Driver AMR-Mannschaft in den vergangenen zwei Tagen Runden auf dem HTTT notieren lassen. Am Steuer des Vantages, der auch im ADAC GT-Masters zum Einsatz kommen könnte, wechselten sich die letztjährigen Jaguar-Piloten Lorenz Frei, Gabriele Gardel und Freddy Barth ab. Den Testtag nutzten auch Gottfried Grasser und Harri Proczyk, die mit dem österreichischen Grasser Racing Team-Lamborghini wie vermeldet die Blancpain Endurance Serie 2012 als Haupteinsatzgebiet auserkoren haben. Seitens der Porsche-Fraktion hielt in Le Castellet das Haribo-Racing-Team mit den Stammpiloten Collard, Stursberg und Riegel (wir berichteten) die deutsche Fahne hoch.

httttestrjn.jpgBei Nissan wird zudem neben Lucas Luhr im James Rumsey Motorsport Nissan GT-R Nismo GT3 auch ein zweiter Deutscher Pilot in der Blancpain Endurance Serie zum Einsatz kommen: Der deutsche Nissan-GT-Academy Sieger Peter Pyzera soll gemeinsam mit den beiden auch in der FIA-GT startenden RJN Motorsport-Piloten Shulzhitskiy / Reip auf einem beiden der vom Nissan-Nachwuchsprogramm eingesetzten GT-R des britischen Teams starten. Dagegen suchte man Lucas Luhr in Paul Ricard vergebens – der aktuelle ALMS-Champion bereitet sich in Sebring auf das 12h-Rennen vor.

Insgesamt 17 (!) Ferrari F458, 11 McLaren MP4-12C GT3, 7 Porsche, 5 Audi R8 LMS ultra, 4 BMW Z4 GT3, 4 Mercedes SLS AMG GT3, je 2 Nissan GT-R Nismo GT3, Lamborghini Gallardo und Aston Martin Vantage GT3 sowie ein Ford GT - das machte am Ende 55 Autos, die sich sowohl aus FIA-GT sowie Blancpain Endurance Serie-Teams rekrutierten. Auch wenn man noch genauer aufdröseln müsste, auf welche Serien sich die Teams verteilen werden, so bleibt festzuhalten, dass zumindest die Langstreckenserie der SRO sich über zuwenig Resonanz beileibe nicht wird beklagen können. Die hiesigen Fans dürften sich die Termine in Spa-Francorchamps und die 1000km am Nürburgring sicher dick in ihren Notizbüchern angekreuzt haben.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 14. März 2013 )
 
Prospeed Competition's PRO-Besatzung für die BES 2013 Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 12. März 2013

Die belgische Mannschaft von Prospeed Competition ist auch 2013 wieder in der Blancpain Endurance Serie engagiert. Nach dem bestätigtem Engagement in der Europäischen Le Mans Serie hat die Siegermannschaft des 3h Rennens am Nürburgring 2012 nun die Besatzung des ersten Porsches für die GT3-Langstreckenserie veröffentlicht. Wie schon 2012 werden der deutsche Pilot Marc Hennerici und der Belgier Xavier Maassen zum Lineup des Teams gehören. Anstelle von Marc Goossens, der dieses Jahr die SRT-Viper in der ALMS fährt, wechselt nun der im letzten Jahr auf dem Pro-Am-Porsche der Belgier engagierte Maxime Soulet in das Cockpit des in der Profi-Wertung antretenden Porsches.

Mit prospeed_bes13_hennerici.jpgdieser starken Besatzung will Teamchef Rudi Penders einen neuen Anlauf auf den Titel in der GT3-Langstreckenserie nehmen. „Wir haben letztes Jahr schon den Grundstein für ein starkes Team gelegt – und der erwies sich als sehr solide. Nun haben wir zwei neue Elemente - einen jungen, aber starken Piloten, der schon seit 4 Jahren mit uns arbeitet, und die neue Evo-Version des Porsche 911 GT3 R. Als erste Aufgabe haben wir 3 Testtage auf drei verschiedenen europäischen Rennstrecken anstehen, um uns mit den Fähigkeiten des neuen Porsche GT3-Modells vertraut zu machen.“

Marc Hennerici (Foto), der als Sportkoordinator des ADAC Mittelrhein auch an der Organisation des Blancpain-1000km-Rennens am Nürburgring direkt beteiligt ist, sieht seine Saisonplanungen mit dem weitergeführten Engagement bei der belgischen Truppe realisiert: „Verbundenheit ist ein wichtiges Element im Motorsport. Eine zweite Saison bei Prospeed Competition war auch mein ausdrücklicher Wunsch und mit den 2012 erreichten Resultaten war die Entscheidung dafür nicht all zu schwer zu treffen. Es ist schade, dass Marc nicht mehr dabei ist, aber mit Maxime haben wir einen würdigen Nachfolger. Mit unserer Besatzung ist das Ziel klar: Wir wollen vorne mitspielen! Der Wettbewerb wird an der Spitze 2013 noch härter werden wie im letzten Jahr, aber speziell unser Sieg am Nürburgring hat gezeigt, dass wir den Willen haben, uns vorne durchzusetzen!“

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 13. März 2013 )
 
Leipert-Gallardos 2013 in neuen Farben Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 10. März 2013

Das2013_bes_leipert.jpg Leipert Motorsport-Team hat auf seiner FB-Seite erste Entwürfe seiner beiden Lamborghini Gallardos gezeigt, mit denen die Truppe 2013 auf der Rennstrecke unterwegs sein will. Beide Wagen sind in den Farben des Hauptsponsors Rhino's gehalten, wobei man die Wagen allerdings mit Bezug auf verschiedene Produktlinien des Energydrinks in unterschiedlichen Farben gehalten hat. So dürften die beiden Autos auf der Strecke gut zu unterscheiden sein.

Bislang steht für die Leipert-Gallardos lediglich ein bestätigtes Engagement in der britischen GT-Meisterschaft fest (wir berichteten) - daneben wird dem Team derzeit auch ein Engagement in der Blancpain Endurance Serie angerüchtelt. Tatsache ist hingegen, dass die Mannschaft in den letzten zwei Wochen sehr intensiv Testfahrten in Hockenheim, Zandvoort und Silverstone unternommen hat. Eine endgültige Bestätigung des 2013´er Programms steht von Teamseite noch aus.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 10. März 2013 )
 
Protest gegen BES-Champions abgelehnt Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 10. März 2013

haase_ortelli_mies.jpgDas internationale Berufungsgericht der FIA hat am vergangenen Freitag das entgültige Urteil über das Finale der Blancpain Endurance Serie 2012 gesprochen. Beim Rennen in Navarra am 14.10. des vergangenen Jahres hatte das belgische WRT-Audi-Team mit den Piloten Christopher Haase, Christopher Mies und Stephane Ortelli zwar den Titel gewonnen, die nur um 3 Punkte unterlegene ebenfalls belgische Marc VDS-BMW-Mannschaft hatte jedoch umgehend Protest gegen die Wertung eingelegt. Grund war ein Vergehen beim letzten Boxenstop der WRT-Mannschaft, wo man angeblich die maximal erlaubte Zahl der am Auto erlaubten Arbeitskräfte überschritten hatte.

Nachdem bereits die Rennstewards den Protest abgelehnt hatten, hat das daraufhin vom VDS-Team und dem RACB angerufene Berufungsgericht der FIA nun entschieden, dass die WRT-Mannschaft zwar einen Regelementsverstoss vorgenommen hatte, die Entscheidung der Stewards gegen den Ausschluss aus der Wertung - wie von Marc VDS gefordert - jedoch Bestand hätte. Dem WRT-Team wurde lediglich eine zusätzliche Geldstrafe von 10.000€ und die Kosten für das Verfahren auferlegt.

Damit dürfen Haase, Ortelli & Mies (Foto) sich nun entgültig als Champions der Blancpain Endurance Serie 2012 feiern lassen. Das Berufungsverfahren hatte sich über Gebühr hingezogen. Umso wichtiger ist nun, dass man das Ergebnis des Finales nicht umstiess. Nach dem Titelgewinn in der Pro-Klasse des WRT-Piloten Greg Franchi 2011 hat die belgische Truppe damit nun erneut die Champions stellen können. 2013 wird man das Triple in der Pro-Klasse in Angriff nehmen können.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 9. März 2013 )
 
Phoenix Racing mit BES-Programm Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 7. März 2013

Mindestens ein weiteres deutsches Team wird 2013 an der Blancpain Endurance Serie teilnehmen. Wie der belgische Pilot Anthony Kumpen über Facebook bestätigte, wird er 2013 die GT3-Langstreckenserie zusammen mit seinem Landsmann Enzo Ide auf einem Audi R8 LMS ultra des Phoenix Racing-Teams bestreiten. Als dritter Fahrer soll zudem ein weiterer deutscher Pilot zum Einsatz kommen.

Phoenix Racing war bereits 2012 beim ersten Auftritt der Blancpain Endurance Serie - den 3h am Nürburgring - mit einem Testeinsatz präsent. Das Team erreichte mit den Piloten René Rast, Luca Ludwig und Harold Primat einen 13.ten Gesamtrang im 47 Autos starken Feld. Der Einsatz hat bei der Truppe aus Meuspath offensichtlich die Lust auf mehr Langstrecken-Action geweckt. Angesichts der Endurance-Kompetenz der Truppe von Ernst Moser und Dirk Theimann dürfen sich die GT-Fans auf ein weiteres starkes deutsches Team in der Serie freuen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 7. März 2013 )
 
Marc VDS 2013 in der BES und bei den 24h am Ring am Start Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 5. März 2013

Marc VDS wird 2013 einen erneuten Angriff auf den Titel in der Blancpain Endurance Serie wagen. Dabei krempelt die belgische Truppe des motorsport-begeisterten Aristokraten Marc van der Straten ihre Fahrerpaarungen auf den beiden BMW Z4 GT3 um: ein Wagen wird mit schnellen Routiniers und eines mit schnellen Young-Guns bestückt. Im kommenden Jahr werden Teammanager Bas Leinders, Maxime Martin und der Niederländer Yelmer Buurman im Auto mit der #3 auf Titeljagd gehen, während die #4 von Markus Palttala, Henri Moser und Nicki Catsburg bewegt werden. Im vergangenen Jahr waren die Autos mit den Trios Palttala/Martin/Leinders und Hezemans/Longin/Moser in der Langstreckenserie unterwegs. Die beiden Niederländer Buurman – von der deutschen Vita4One-Racing-BMW-Truppe zu den Belgiern gewechselt - und Catsburg ersetzen somit Hezemans und Longin und sorgen für frisches Blut im Team.

Neben dem 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps, das als Höhepunkt zur Blancpain Endurance Serie gehört wird die belgische Mannschaft dabei auch wieder das 24 Stunden Rennen am Nürburgring bestreiten. Unter dem Namen BMW Sports Trophy Team Marc VDS nimmt die belgische Mannschaft am 19. und 20. Mai 2013 nach Gesamtrang vier im Vorjahr erneut das Treppchen bei dem Langstreckenklassiker ins Visier. Dabei kann man am Ring auf BMW-Werksunterstützung bauen, denn beim Klassiker wird die Mannschaft von BMW Motorsport sowohl technisch als auch durch weitere, noch zu benennende Werksfahrer mit Nordschleifen-Erfahrung unterstützt. Zur Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen absolviert das BMW Sports Trophy Team Marc VDS die Test- und Einstellfahrten im Rahmen der VLN-Langstreckenmeisterschaft sowie den ersten und dritten VLN-Lauf auf der Nürburgring-Nordschleife. Lauf 2 muss man hingegen wegen der Terminkollision mit dem Blancpain Endurance Series-Auftakt in Monza auslassen.

Auch beim heimischen Saisonhöhepunkt, dem 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps dürfte dann wieder mit einer starken Vorstellung gegen die konkurrierenden Teams gerechnet werden. Dort war die belgische Mannschaft ebenfalls 2012 nur auf Platz 4 ins Ziel gekommen und hatte den letzten Podiumsplatz gegen die BMW-interne Konkurrenz von Vita4One-Racing nur knapp verpasst. Möglicherweise wird die Truppe auch in Spa-Francorchamps auf Unterstützung seitens BMW vertrauen können.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 5. März 2013 )
 
WRT plant 3-fach-Programm für 2013 Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 5. März 2013

Das WRT-Team hat sein Programm für 2013 laut einer Meldung unserer Kollegen von Endurance-Info.com nun auch komplett festzurren können. Die belgische Audi-Mannschaft wird in der kommenden Saison mit drei Audi R8 LMS ultra die Blancpain Endurance Serie bestreiten, wo man als Titelverteidiger nach dem Titelgewinn durch Haase / Mies / Ortelli die Kohlen erneut aus dem Feuer holen will. Zudem will man sich an der FIA-GT-Serie mit mindestens zwei Autos beteiligen und prüft hier sogar den Einsatz eines dritten Wagens.

Hinzu kommt der Einsatz zumindest eines Wagens beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring, der mit 1-2 vorbereitenden Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft unterstützt werden soll. Die Piloten der Wagen sind noch nicht fixiert - hier wird mit entsprechenden Mitteilungen in den nächsten Wochen gerechnet.

Das WRT-Team hatte vor zwei Jahren den ersten 24h-Sieg für Audi beim 24 Stunden Rennen von Spa 2011 erzielen können. Bei den 24h am Ring 2012 hatte man letztes Jahr als eines von 6 Audi-Teams ebenfalls teilgenommen. Den Marathon auf der Nordschleife beendete man an Gesamt-32.ter Stelle. Ehrensache für die belgische Mannschaft, dass man in diesem Jahr eine bessere Position anpeilt!

Letzte Aktualisierung ( Montag, 4. März 2013 )
 
Luhr & Dumbreck vor voller BES-Saison mit JRM Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 17. Februar 2013

James Rumsey Motorsport lucas_luhr2011.jpgverstärkt peter_dumbreck.jpgsich für die kommende Blancpain Endurance Series-Saison mit einem professionellen Pilotenduo. Lucas Luhr, der mit dem britischen Team und Copilot Michael Krumm 2011 den letzten FIA-GT1 Weltmeisterschafts-Titel gewann, wird zusammen mit Peter Dumbreck den in der Pro-Klasse genannten Nissan GT-R Nismo GT3 bewegen. Gemeinsam soll das deutsch-britische Duo auf Titeljagd in der Lang- und Mittelstreckenserie gehen.

Luhr, der gerade seine Teilnahme am 24 Stunden Rennen von Le Mans mit dem Team Jota fixieren konnte (wir berichteten), hat damit ein erstes offizielles fixes Programm in Europa. Nun muss nur noch sein ALMS-Programm mit dem Muscle Milk-Team unter Dach und Fach gebracht werden, mit dem er 2012 den LMP1-Titel in der ALMS einfahren konnte. Peter Dumbreck ist ebenfalls kein neues Gesicht im JRM-Kader. Der seit Gründung des Teams fest angestellte britische Pilot fuhr in der vergangenen Saison im HPD ARX-03a LMP1 des Teams die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft mit, welche die Mannschaft in diesem Jahr zugunsten des Entwicklungseinsatzes des selbst konstruierten GT3 aus budgetären Gründen auslässt.

Luhr freut die Rückkehr in die Meistermannschaft von 2011: „Ich kenne das Team sehr gut und der Nissan GT-R Nismo GT3 basiert ja im Wesentlichen auf dem GT1-Meisterfahrzeug von 2011 (Bild). Ich denke der Wagen hat ein sehr hohes Potential. Der Wagen sieht sehr gut aus und hat die Performance, jrmnissan2011.jpgum sich gut in der Meisterschaft zu schlagen. Ich denke ein gutes Jahr liegt vor uns.“

James Rumsey sieht auch nur Vorteile in der Rückkehr seines deutschen Meisterpiloten: „Peter und Lucas sind ein formidables Paar mit massig Erfahrung im GT1-Nissan, der ja der Vorgänger des GT3 war. Mit ihnen und ihrer Erfahrung und Expertise im Auto werden wir die Weiterentwicklung in Richtung Leistung und Fahrbarkeit des GT3 richtig vorantreiben können. Gespräche zur Besetzung des dritten Sitzes im Auto sind schon im Gange und werden sie hoffentlich bald abschliessen können.“

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 17. Februar 2013 )
 
JRM wechselt von WEC in die BES Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 11. Februar 2013

James Rumsey Motorsport nissan2013_03.jpgstartet in diesem Jahr in der Blancpain Endurance Serie. Nachdem das LMP-Programm des britischen ex-FIA-GT1-WM Meisterteams aus finanziellen Gründen eingestellt wurde, will sich die Mannschaft aus Daventry (Northamptonshire) auf die Weiterentwicklung des Nissan GT-R Nismo GT3 konzentrieren. Zwei der Wagen sollen in der kommenden Saison in der Langstreckenserie zum Einsatz kommen - einer in der Pro-Klasse und einer in der Pro-Am-Kaegorie. Die Fahrer für die beiden Wagen sollen in den nächsten Wochen verkündet werden.

„Die Blancpain Endurance Serie hat sich zur höchstklassigen Einsatzserie für GT3-Wagen in ganz Europa entwickelt und ist sehr populär geworden. Das Wettbewerbslevel unter Teams und Fahrern ist hart und die technischen Herausforderungen sind beträchtlich. Es ist die ideale Bühne, um die Weiterentwicklung eines solchen Wagens unter Wettbewerbsbedingungen zu vollziehen“, begründet Teamchef James Rumsey den Wechsel.

James Rumsey Motorsport ist der Haustuner von Nissan für das seit 2011 laufende GT3-Projekt. Dieses hat allerdings noch keine wirklich zählbaren Erfolge einfahren können. Lediglich 3 Teams haben sich bislang Kundenautos des Sportcoupes zugelegt, darunter neben den britischen Teams von RJN-Motorsport und JMH auch die deutsche Schulze Motorsport-Mannschaft, die mit dem Auto 2012 im ADAC GT-Masters startete und für die kommende Saison die VLN Langstreckenmeisterschaft als Einsatzgebiet ins Auge gefasst hat. James Rumsey Motorsport will sich somit auf die Rennentwicklung des Boliden konzentrieren, um damit in Zukunft auch den Absatz von Kundenmodellen beflügeln zu können. Mit bislang nur 4 gebauten Chassis – für den eigenen Einsatz dürfte ein fünftes Auto in der Mache sein – hängt man den eigenen Plänen was den Absatz anbelangt weit hinterher.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 8. Februar 2013 )
 
Grasser-Lamborghini 2013 in der BES Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 9. Februar 2013

grt2013c.jpgDas österreichische Grasser Racing Team wechselt für 2013 die Einsatzserie. Statt wie in den vergangenen Saisons im ADAC GT-Masters will die alpenländische Equipe 2013 vorrangig in der Blancpain Endurance Serie antreten. Zudem stehen Gastauftritte in der Europäischen Le Mans Serie und im ADAC GT-Masters bei den Heimrunden auf dem Red Bull Ring bei der in Knittelfeld stationierten Mannschaft auf dem Programm. Optional will die Mannschaft auch wie im vergangenen Jahr ausgewählte Läufe der City-Challenge und der FIA-CZE bestreiten.  

Mit der Mischung aus 3h, 6h und 24h-Rennen hat Teamchef und Pilot Gottfried Grasser zwei Landsleute als Kundenpiloten für die mindestens 7 Rennen umfassende Saison verpflichten können. In dem auf aktuellem Stand aufgerüsteten Lamborghini Gallardo LP600+ werden in der Pro-Am-Klasse neben Grasser auch Gerhard Tweraser und Hari Proczyk ins Lenkrad greifen. Ein vierter Fahrerplatz für die 24h von Spa steht noch zur Vergabe an.

Gerhard Tweraser ist seit 1995 im Motorsport tätig. In der abgelaufenen Saison fuhr der 25-jährige KFZ-Techniker aus Spielberg, der über eine Formelkarriere in die GT3 einstieg, auf den Leipert-Lamborghinis Einsätze im ADAC GT-Masters und in der FIA-GT3 Europa-Meisterschaft. Hari Proczyk, Fahrsicherheitsinstruktor aus St. Margarethen bei Knittelfeld, ist ebenfalls seit 1995 im Motorsport aktiv. 2012 erreichte er auf einem Lamborghini den 3. Gesamtrang in der FIA-GT3 Europa-Meisterschaft sowie auf einem Mercedes SLS AMG GT3 des Heico Motorsport-Teams den 9. Gesamtrang im ADAC GT-Masters.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 9. Februar 2013 )
 
Reiter und Lamborgini intensivieren Zusammenarnbeit Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 1. Februar 2013

Lamborghini und Reiter Engineering intensivieren ihre Zusammenarbeit für die kommenden Jahre. Während bislang die Crew von Hans Reiter seit nunmehr fast 12 Jahren intensiv und erfolgreich an der Entwicklung von Lamborghini-Rennfahrzeugen werkelt (dieses Jahr soll die Anzahl der insgesamt aufgebauten GT3-Gallardo endlich dreistellig werden), wird man mit dem anbrechenden Jahr nun offiziell von Lamborghini als Entwicklungspartner des Werkes eingebunden. Das wurde jetzt offiziell vom Lamborghini-CEO Stefan Winkelmann bekannt gegeben.

„Aufgrund auf der hohen technischen Kompetenz, dem Engagement, der guten Kenntnis der Marke und der Fahrzeuge von Lamborghini sowie den bisherigen Erfolgen im Rennsport sind wir sehr erfreut, den Abschluss eines über mindestens fünf Jahre laufenden Vertrags mit Reiter Engineering als unserem alleinigen Entwickler und Partner für Lamborghini GT3 ankündigen zu können. Unser Engagement für den Motorsport in Europa und Asien im Jahre 2013 wird im Jahre 2014 außerdem auf die USA ausgedehnt: Die GT3-Rennen zusammen mit unserer erfolgreichen Marken-Meisterschaft Lamborghini Blancpain Super Trofeo in Europa, Asien sowie in diesem Jahr auch in den USA, passen hervorragend zu unserer Marke und erlauben es uns, die Erfahrungen bei unserer Supersportwagen von der Straße auf die Rennstrecke zu übertragen.“

Ein erweitertes Motorsport Team, angesiedelt im Bereichs Forschung & Entwicklung von Lamborghini, verantwortet das GT3-Motorsportprogramm unter der Leitung von „Lamborghini Squadra Corse", ein Bereich, der dem Motorsport einschließlich der GT3-Rennen, dem Lamborghini Blancpain Super Trofeo Markenpokal sowie den Fahrerlebnisprogrammen für Kunden gewidmet ist.

hansreiter.jpgAls erster gemeinsamer Schritt soll mit dem Gallardo GT3 FL2 eine Evo-Version des aktuellen 2013´er GT3-Gallardo gemeinsam von Reiter Engineering und den entsprechenden Abteilungen von Lamborghini aufgelegt werden. Der Schwerpunkt der Entwicklung des neuen Modells liegt auf der Leistung für die Langstrecke und umfasst die „24-Stunden“-Bremsanlage, eine verbesserte Motorkühlung sowie einen geringeren Kraftstoffverbrauch. Das Fahrzeug weist eine äußerst effiziente Aerodynamik auf, einen neuen Frontspoiler mit aerodynamischem Profil, einen hinteren Diffusor aus Carbon sowie ein um 25 kg verbessertes Leistungsgewicht. Mit 320.000€ zzgl. Steuern liegt man mit dem Wagen nun auf einem Level mit den Mitkonkurrenten von Audi, Mercedes, BMW oder Aston Martin.

Die ersten Exemplare des neuen Lamborghini Gallardo GT3 FL2 werden an Teams in Europa und Asien ab Mitte März 2013 ausgeliefert und sollen in der Blancpain Endurance Serie, der Asiatischen Le Mans Serie und der GT3-Meisterschaft in Italien zum Einsatz kommen.

Mit der intensivierung der Zusammenarbeit vereinfachen sich für Hans Reiter (Bild) nicht nur die Entscheidungswege bei der Weiterentwicklung der Rennwagen. Es ist ein Stück weit auch eine Anerkennung seiner Bemühungen und deren Früchte für das sportliche Image der Marke Lamborghini, das er entscheidend in den letzten Jahren mitgeprägt hat.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 30. Januar 2013 )
 
BES auch 2013 mit grossen Feldern Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 29. Januar 2013

Die Blancpain Endurance Serie wird auch 2013 ein Garant für ausgiebigen GT-Sport bleiben. Das hat die SRO als Zwischenbilanz der Nennliste schon einmal bekannt gegeben. Die Serie wartet im dritten Jahr ihres Bestehens mit einigen Neuerungen auf. So hat sich der Hauptreifenpartner geändert: Statt Michelin wird nun Pirelli die Serie mit den offiziellen Einsatzpneus ausrüsten. Auch hat man mit den 6h am Nürburgring - vom Titel "1000km" ist man mittlerweile wohl aus rechtlichen Gründen wieder abgekommen - ein zweites längeres Rennen im Programm. Das 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps ist bislang der Saisonhöhepunkt der Serie und haben im vergangenen Jahr ein Feld von annähernd 70 Autos angezogen.

Auch 2013 erwartet man - wie in den Vorjahren - ein Feld von an die 40 Autos pro Rennen. Fast 30 Teams haben jetzt schon ihre Einscheibungen perfekt gemacht. so umfasst eine kürzlich veröffentlichte Liste die Namen der Mannschaften von ART Grand Prix, Team SOFREV-ASP, Beechdean Motorsport, das Haribo Racing Team, Hexis Racing, Gulf Racing, Preci-Spark, das WRT-Team, TDS Racing, Boutsen-Ginion Racing, GPR-Racing und DKR Engineering. Herstellerseitig werden Aston Martin, Audi, BMW, Mercedes, Nissan, McLaren, Ferrari, Jaguar, Lamborghini und Porsche wieder in der Serie erwartet. Das Amateurfahrerfreundliche Langstreckenformat zieht damit deutlich mehr Teams als die geplante Sprintserie der SRO.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 29. Januar 2013 )
 
GPR-Aston 2013 in BES, GT-Open und BRCC Drucken E-Mail
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 25. Dezember 2012

Die belgische Truppe von GPR Racing plant ihren Aston Martin Vantage GT3 2013 in insgesamt drei Serien einzusetzen. Dies melden unsere französischen Kollegen von Endurance-Info.com. Mit dem Antreten in der GT-Open und der Blancpain Endurance Serie will man gleich zwei internationale Programme bei zwei miteinander konkurrierenden Veranstalterpaketen – der von der SRO ausgerichteten Langstreckenserie und die von der iberischen GT Sport-Organisation ausgerichteten Sprintserie – unter die Räder nehmen. Bereits 2012 hatte die Brüsseler Mannschaft beide Serien mit ihrem britischen GT3-Boliden beschickt. Zudem plant man auf nationaler Ebene eine Teilnahme an der Belgian Race Car Championship.

Details zu den Fahrerbesatzungen werden in den nächsten Wochen erwartet. Dann wird sich auch klären, ob die Mannschaft in der Langstreckenserie in der Pro- oder Pro-Am-Klasse an den Start gehen wird. Bei den letzten Läufen in der GT-Open 2012 war das belgische Team mit Maxime Martin und Betrand Baguette als Piloten angetreten. Da Martin nun in den BMW-Werkspilotenkader aufgenommen wurde, fällt er zumindest als Einsatzpilot weg. Ein gleichwertiger Ersatz scheint hier - zumindest für die GT-Open - wahrscheinlich.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 22. Dezember 2012 )
 
DKR Engineering mit neuem Einsatzfahrzeug Drucken E-Mail
Geschrieben von Daniel Gensch   
Mittwoch, 19. Dezember 2012

drk_z4.jpgNach einer Saison in der man partnerschaftlich mit anderen Teams wie Vita4One (GT-WM) oder Race Art (Blancpain Endurance Series) zusammengearbeitet hat, will das Luxemburger DKR Engineering-Team im kommenden Jahr wieder in den eigenen Farben starten. Wenig überraschend greift man dazu auf den BMW Z4 GT3 zurück, den die Mannschaft in diversen Einsätzen 2012 schon kennenlernen konnte - außerdem bestehen durch die Kooperationen in dieser Saison beste Kontakte zu BMW Motorsport.

In welchen Meisterschaften der Bolide aus Bayern rennen soll, ist noch völlig offen. In der engeren Auswahl des Teams sind die Blancpain Endurance Series, die neue GT-Sprint-Serie, die französische GT-Meisterschaft und sogar die GT-Open. Mit den SRO-Serien hat DKR Engineering bereits gute Erfahrungen gemacht: Von 2009 bis 2011 setzte die Truppe um Teambesitzer Kendy Janclaes mehrere Corvette C6R in der FIA-GT1-Meisterschaft ein, außerdem gewann man 2009 die Team- und Fahrerwertung der französischen GT-Meisterschaft.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 19. Dezember 2012 )
 
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