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Mittwoch, 30. Juli 2014
Sonstige GT
Diverse nationale GT-Meisterschaften weltweit


Audi siegt beim ersten Lauf zur GT-Eins Langstreckenserie Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 25. Januar 2010

gt1lss_bitburger_400Die Premiere kam an: Das erste Rennen der virtuellen GT-Eins-Langstreckenserie - das „Bitburger 400“ auf dem Nürburgring-GP-Kurs nahmen 27 Teams unter die Räder. Am Ende gab es realitätsgetreu der vergangenen Saison den Sieg eines Audi R8 LMS GT3-Teams zu feiern. Das SR-Engineering Team von Phillip Kollo und Michael Groiß hatte nach 79 Rennrunden und 400 km Renndistanz die Haube vorne. Den zweiten Platz belegten die virtuellen Porsche-Piloten Florian Strauss und Matthias Meier auf dem Three Sixty Racing GT3-S, die sich in der Endphase des Rennens trotz nachlassender Reifen gegen den online-simracing.de-Ferrari von Olaf Matzenbacher und Björn Driske durchsetzen konnten. Das F430-Duo verlor fünf Runden vor dem Ende durch einen Dreher ausgangs der Dunlop-Schleife Rang 2.

gt1lss_bitburger_400_cEigentlich hätte der Sieg im Rennen dem Ford-GT-Team HP-Racing der Vater-Sohn-Paarung Manuel und Ronny Hähnel zugestanden. Doch die über 30s Vorsprung die Ronny Hähnel herausfahren konnte wurden durch technische Probleme beim Fahrerwechsel, die schliesslich zur unfreiwilligen Rennaufgabe in der 60.ten Runde führten entwertet. Technisches Pech hatten auch die teilnehmenden Piloten aus dem GT-Masters-Lager. Frank Kechele fuhr als bester Vertreter aus dem Profi-Lager gegen Rennende in einer hart umkämpften Kampfgruppe um Rang 8 als ein technischer Defekt ihn drei Runden vor der Zielflagge aus dem Rennen riss.

Insgesamt zeigten sich die Autos im Mod als gut gegeneinander ausbalanciert. Das am Ende nach über 2½h Renndistanz ein Audi, ein Porsche, ein Ferrari, zwei Corvette, sowie ein weiterer Audi und ein Ford in einer Runde lagen, zeugt auch von einiger fahrerischer Qualität. Nun warten alle Beteiligten mit Spannung auf den nächsten Lauf in zwei Wochen, der ein virtuelles 4h-Rennen in Spa-Francorchamps beinhaltet.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 25. Januar 2010 )
 
Abschliessender Dubai-Statistik-Überblick Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 24. Januar 2010

Anbei zum Ende unserer Berichterstattung von den 24 Stunden von Dubai (hier der Link zum Rennbericht) noch eine sehr kleine Statistikübersicht.

  • Porsche gewann zum dritten Mal in Folge den Marathon am Golf. Somit steht es zwischen den Weissachern und der Münchner Konkurrenz von BMW 3:2.

  • Die einzigen Piloten, die das Rennen bislang zweimal gewinnen konnten, sind Dieter Quester und Phillip Peter (2006 und 2007). Ebenso ist Duller Motorsport das einzige Team, das zweimal den Sieg errang.

  • Insgesamt fünf deutsche Namen finden sich in den Siegerlisten des 24h-Rennens wieder: Marco Holzer (2010), Carsten Tilke, Gabriel Abergel, Nico Kentenich (2009) und Dirk Werner (2007). Mit Hans-Joachim Stuck, Dieter Quester, Phillip Peter und Toto Wolff sind zudem vier österreichische Piloten in der Siegerliste präsent. 

  • Überwiegend Porsche und BMW-Fahrzeuge teilten sich bei allen bisherigen Ausgaben die Podiumsplätze. Ausnahme: 2008 fuhr ein Renault Megane Trophy des belgischen Delahaye-Teams auf P3. Dubai -Kampfgruppe

  • Die Klassensieger in diesem Jahr lauteten wie folgt:
    A2 # 89 Team Sally Racing, Renault Clio
    A3T # 74 Sunred 1, SEAT Leon Supercopa
    A4 # 88 Team Black Falcon 2, BMW Z4 Coupé
    A5 # 40 Petronas Synthium Team, BMW Z4 Coupé
    A6 # 66 IMSA Racing Performance, Porsche 911 GT3 RSR
    D1 # 112 Marcos Racing International 1, BMW 120D
    D2 # 33 BMW Team Hungary with E.D., BMW 120D
    SP1 # 168 Bovi Motorsport, Brokernet Silversting
    SP2 # 111 Team Black Falcon 1, BMW M3 E92
    SP3 # 122 AUH Motorsports 2, Aston Martin Vantage GT4

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 24. Januar 2010 )
 
Chevron – eigene Rennserie für das neue Modell GR8 Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Sonntag, 24. Januar 2010

10chev008Chevron machte sich ab 1965 als Chassis-Hersteller im Motorsport einen Namen, als noch der Firmengründer Derek Bennett den Betrieb führte. Bennett, der durchaus das Format eines Colin Chapman von Lotus oder eines Eric Broadley von Lola hatte, kam 1978 bei einem Hängegleiter-Umfall ums Leben. Nach einigen Jahren unter wechselnden Eigentümern wurde es dann Mitte der 80er-Jahre still um die Marke.

Seit 2007 versucht nunmehr die Chevron Racing Ltd. - neben dem Geschäft mit der Restaurierung und Instandhaltung von historischen Rennwagen - den klingenden Namen mit aktuellen Fahrzeugmodellen wieder zu beleben. Unter der Bezeichnung Chevron GR8 entsteht derzeit ein Mittelmotor-Coupe (Bild), das im kommenden Februar erstmals getestet werden soll.

Schon ab Mai 2010 ist in Großbritannien eine eigene Challenge-Serie für diese Wagen vorgesehen. Man möchte im Rahmen der BARC-Meetings antreten, die Termine dafür wären: 08./09.05. – Silverstone, 05./06.06. – Brands Hatch, 19.06. – Oulton Park, 03./04.07. – Croft, 31.07./01.08. – Anglesey, 07./08.08. – Thruxton, 03.10. – Mallory Park.

10chev000Der GR8 wird über ein Chassis nach FIA-Standards verfügen und rund 625 kg auf die Waage bringen. Als Triebwerk dient ein Cosworth 2,0 YD-Vierzylinder mit 255 PS bei 8200 Umdrehungen. Das Fünf-Gang-Getriebe stammt von Hewland, die Bremsen von AP. Der Listenpreis wurde mit 49.500,-- Britischen Pfund festgesetzt. Zum Saisonauftakt hofft man, zehn bis zwölf dieser Autos rennfertig zu haben, ausreichendes Interesse von potentiellen Challenge-Teilnehmern soll angeblich vorhanden sein.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 24. Januar 2010 )
 
GT-Eins-LSS - Saisonauftakt am 24.01. Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 23. Januar 2010

gt1lss_s-lineaudiNach mehrmonatiger Vorbereitung startet die GT-Eins-Langstreckenserie mit dem „Bitburger 400“ in ihre erste Saison. Wie bereits Anfangs des Jahres berichtet, haben die Macher dieser Seiten zusammen mit Online-Motorsport.com anlässlich des 10-jährigen Bestehens von GT-Eins die Kooperation der virtuellen und reellen Rennszene aus der Taufe gehoben. Am 24.01. soll nun das erste Rennen steigen – und jeder interessierte Leser dieser Seiten ist herzlich eingeladen, einmal kurz in die Live-Übertragung herein zu schauen. Die Starterliste für das erste Rennen der auf der Rennsimulation rFactor basierenden Rennserie umfasst nach letzten Informationen 24 Teams. Zum Einsatz kommt dabei ein exklusiv für die Serie zusammengestellter GT3-Mod, der nach den ersten Testrennen viel Lob bei den teilnehmenden Sim-Racern erntete.

Durch unterschiedliche Wagencharakteristiken wird ein starkes taktisches Element bei den Langstreckenrennen mit Fahrerwechseln aufkommen. Nach den ersten drei Testrennen haben sich nun auch zwei Einsatzteams für den Aston Martin gefunden. Somit werden morgen abend ab 19 Uhr die teilnehmenden Teams mit sechs Fabrikaten - Aston Martin, Corvette, Porsche, Ferrari, Audi und Ford – in das erste, 79 Runden umfassende Rennen starten. Ein kommentierter Live-Stream zum Rennen kann auf sim-racing.de verfolgt werden. Das Live-Timing ist unter diesem Link zu verfolgen.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 24. Januar 2010 )
 
Doppeleinsatz für Kaufmann in Dubai Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 23. Januar 2010

kaufmannnicmeevantageFür Wolfgang Kaufmann zahlte sich die Reise zu den 24 Stunden von Dubai gleich doppelt aus. Obwohl sein ursprünglicher Plan, auf einem britischen Porsche zu starten schon im Vorfeld durch die Absage des Teams zunichte gemacht wurde, machte sich der Westerwälder auf an den Golf. Am Ende sprang vor Ort ein erfolgreicher Doppeleinsatz heraus. Zum einen auf dem ungarischen Brokernet Silversting GT-Prototypen - mit dem Kaufmann und seine ungarischen Co-Piloten den Klassensieg in der Klasse für Silhouette-Fahrzeuge errangen - und zum anderen auf dem Aston Martin GT4 des Teams von Nicolas Mee Racing. Auf dem Vantage GT4, auf dem der Deutsche einen gesundheitlich angeschlagenen Stammfahrer ersetzen musste, gelang Kaufmann mit der britischen Truppe mit dem dritten Klassenrang ebenfalls ein Podium in der Klasse für GT4-Fahrzeuge.

Beide Teams gaben zu dem Doppeleinsatz ihr Einverständnis. "Natürlich war mir bewusst, dass ein solcher Doppeleinsatz in Dubai eine große Anstrengung ist, aber ich wollte mit beiden Fahrzeugen unbedingt aufs Podest fahren. Die Vorzeichen hierzu standen nicht schlecht, in der hart umkämpften SP3 Klasse stellte ich den Aston Martin Martin auf die Pole Position und auch der Wagen von Bovi Motorsport startete von der Pole." Ein gutes Konditionstraining für Wolfgang Kaufmann war der Wechsel zwischen den beiden Fahrzeugen. Bovi Motorsport hatte die erste Box, der Aston Martin stand in der letzten Box.

kaufmannsilversting"Das war mein erster Einsatz auf einem Aston Martin und dann gleich die Pole Position war schon ein genialer Einstand, gekrönt von der Ehre das Fahrzeug nach 24h Stunden auf dem dritten Klassenrang ins Ziel zu fahren. Beim Silver Sting von Bovi Motorsport gab es leider in der zweiten Rennrunde eine Feindberührung von Startfahrer Racz und das Fahrzeug fiel durch einen Reifenschaden bis auf den letzten Platz im Gesamtklassement zurück. Als wir uns wieder auf den 17. Platz im rund 85 Fahrzeuge starken Feld nach vorne gekämpft hatten, ereilte uns erneut ein Reifenschaden und wir verloren wieder wertvolle Zeit. Aus eigener Kraft wäre ein Platz unter den Top 5 durchaus realistisch und verdient gewesen.“

Das Fazit des Westerwälders für den Saisonauftakt fällt somit positiv aus: "Ich bin ja schon viele 24h Rennen gefahren, ob in Le Mans, Nürburgring, Spa, Daytona, Bahrain oder Dubai. Dieses Rennen war bisher für mich jedoch das absolut härteste und sicherlich mit zwei Podiumsplätzen und beiden Fahrzeugen unter den Top 20 ein sehr erfolgreiches. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf weitere Einsätze mit diesen beiden Teams.“

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 22. Januar 2010 )
 
EOS / Coppa Italia - Terminpläne für die Serien von Peroni-Promotion Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Montag, 18. Januar 2010

Im Kalenderentwurf für die neue Endurance Open Serie (EOS) gab es eine Änderung – die Veranstaltung am 09./10.10. soll nunmehr in Imola statt in Brünn stattfinden.

Für die Coppa Italia, in deren Division 1 GT-Fahrzeuge laufen, sind 2010 folgende Termine vorgesehen: 24./25.04. – Adria, 15./16.05. – Imola, 29./30.05. – Vallelunga, 12./13.06. – Magione, 11./12.09. – Mugello, 25./26.09. – Varano, 09./10.10. – Imola, 23./24.10. – Vallelunga.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 18. Januar 2010 )
 
Marco Holzer gewinnt sein erstens 24h-Rennen Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 17. Januar 2010

dubaisiegerMit dem Sieg bei den 24 Stunden von Dubai (hier der Link zum Rennbericht auf unseren Seiten) begann die neue Saison für Marco Holzer so, wie die alte aufgehört hatte. Zuletzt hatte er 2009 mit Richard Westbrook das Saisonfinale der FIA-GT-Meisterschaft in Zolder gewonnen. An diesem Wochenende galang dann mit Patrick Pilet und Raymond Narac der Sieg beim 24-Stunden-Rennen in Dubai. „So kann’s gerne weitergehen“, sagte der Porsche-Junior, der sich bei seinem ersten Einsatz für das Team IMSA Performance Matmut sichtlich wohl fühlte: „Ich wurde toll aufgenommen, alle haben mir geholfen. Dafür ein herzliches Dankeschön. Das ist mein erster Sieg bei einem 24-Stunden-Rennen. Ich bin total happy. Mit dem Auto über die Ziellinie zu fahren und all die jubelnden Menschen an der Boxenmauer zu sehen, war ein irres Gefühl.“

Der vom französischen Team IMSA Performance Matmut eingesetzte 911 GT3 RSR absolvierte die 608 Runden auf der 5,390 Kilometer langen Strecke im Dubai Autodrome ohne größere Probleme. imsadubaiDer dritte Sieg von Porsche in Folge beim 24h-Rennen am Golf gelang trotz des grösseren Durstes des GT2 gegenüber den konkurrierenden BMW Z4 durch eine homogene Fahrerleistung und den schnelleren Grundspeed des GT2.

Eine Schrecksekunde gab es lediglich in der ersten Stunde, als Startfahrer Patrick Pilet beim Überrunden mit einem langsameren Konkurrenten kollidierte und dabei die Hinterachse seines Porsche etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde. „Wir hatten zunächst die Befürchtung, dass sich das vielleicht auf die Reifen auswirken würde“, meinte der Porsche-Werksfahrer, „doch das war zum Glück nicht der Fall. Wir konnten trotzdem angreifen und bis zum Schluss schnelle Rundenzeiten fahren.“

Letzte Aktualisierung ( Montag, 18. Januar 2010 )
 
24h Dubai: IMSA-Porsche siegt vor 2 Z4 Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 16. Januar 2010

IMSA-PorscheDas IMSA-Performance-Team hat die fünften 24h von Dubai für sich entscheiden können. Die Mannschaft um die Piloten Raymond Narac, Patrick Pilet und dem Deutschen Marko Holzer schlug die beiden BMW-Z4 der Teams Petronas Synthium und Al Faisal Racing alias Schubert Motorsport mit einer konstanten Leistung über die gesamte Renndistanz. Dabei gelang der japanischen Mannschaft mit den Piloten Johannes Stuck, Nobuteru Taniguchi, Masataka Yanagida, Fariqe Hairuman und Hiroki Yoshida eine in dieser Form nicht unbedingt erwartete überraschend starke Vorstellung. Der türkis-weisse Z4 und sein Schwesterfahrzeug lagen fast über die gesamte Renndauer in den Top-10 und hatten während einiger Stunden die Rennführung inne. Die homogenere fahrerische Leistung der IMSA-Porsche-Besatzung gab am Ende den Aussschlag für den Sieg, um den die Z4 dank ihres Verbrauchsvorteils lange mitkämpften. Der Al Faisal-Z4 holte mit den beiden einheimischen Piloten das Optimum heraus und kam schliesslich noch mit Rang 3 auf das Podium.

Der Rennbericht ist unter diesem Link einzusehen.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 18. Januar 2010 )
 
IMSA Performance-Porsche auf Pole in Dubai Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 15. Januar 2010

24hdubaiimsa72 Wagen sind zur entscheidenden Qualifying Session für die 24 Stunden von Dubai am gestrigen Tage auf die Strecke gegangen. Die Pole ging dabei an das französische Favoritenteam von IMSA Performance. Marko Holzer, Raymond Narac und Patrick Pilet erzielten mit einer 2:02,701 die beste Zeit auf der 5390m langen Strecke. Mit ihnen aus der ersten Reihe wird am heutigen Freitag gegen 11 Uhr das Gravity Racing International Team starten. Die belgische Mannschaft um die Piloten de Sordi, Rademecker, Lux, Lopez und Lemeret sicherte sich mit einer 2:03,536 P2. Dahinter folgen der erste Porsche des italienischen De Lorenzi-Teams und der zweite IMSA Performance-Porsche. In Reihe 3 finden sich die beiden ersten deutschen Mannschaften im Feld. Das rhino´s Team Leipert erzielte beim Ascari-Debüt am Golf (wir berichteten) mit einer 2:05,627 die fünftschnellste Zeit und konnte sich damit sogar noch vor dem von Schubert Motorsport eingesetzten Al Faisal-BMW Z4M Coupé plazieren, das nur 0,4s hinter dem GT3-Boliden rangierte.

24hdubaimoslerHinter dem dahinter liegenden ersten Land Motorsport-Porsche – immerhin das Siegerteam der letzten 24h am Golf – sind die beiden Z4-Coupés des japanischen Petronas Synthium Teams zu stehen gekommen. Diese konnten sogar den AF Corse-Ferrari F430 GT2 verdrängen, auf dem einem um die Piloten Rui Aguas und Nikki Cadei gruppiertes Quintett der Sprung in die Top-10 des Qualifyings gelang. Den verpasste das Besaplast Team um die Piloten Kovac, Tschornia, Thiim und 2*Asch mit Rang 11 nur knapp um 0,4s. Die Top-15 beschliessen die beiden Porsche von Land Motorsport und ARC Bratislava sowie der First Motorsport-Ferrari GT3 und der Ginetta des Craft Racing Teams.

Der Start zu den fünften 24 Stunden von Dubai erfolgt heute am Freitag um 11 Uhr MEZ (=14 Uhr Ortszeit). Unter diesem Link ist der Zugriff auf Webcams der Strecke, einem Live-Ticker, einem Live-Timing und den stundenweisen Ständen des Klassements des Langstreckenrennens möglich.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 15. Januar 2010 )
 
Schubert Motorsport mit 3 BMW in Dubai Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 14. Januar 2010

Al Faisal Z4Mit drei Wagen und zwölf eingesetzten Piloten bringt die Oscherslebener Mannschaft vom Team Schubert Motorsport eines der stärksten Kontingente bei den 24h Dubai an den Start. Ähnlich wie die beiden schon vorgestellten Teams ist auch die unter der Nennung von Al Feisal Motorsport antretende BMW-Mannschaft bislang bei allen vier abgehaltenen Ausgaben des 24h-Rennens dabei gewesen. "Wir hatten bisher jedes Jahr mindestens einen Klassensieg und möchten dies auch wiederholen", formuliert Stefan Wendl von Schubert Motorsport das Ziel des Teams.

In diesem Jahr werden das erfolgreiche BMW Z4 M Coupé, der neue BMW M3 GT4 und ein BMW 120d eingesetzt. Das BMW Z4 M Coupé mit der Startnummer 2 in der Klasse A5 stellt dabei wieder die Speerspitze des Teams dar. Claudia Hürtgen, Marko Hartung, sowie die beiden einheimischen Kundenpiloten Abdulaziz Al Faisal und Khaled Al Faisal bilden die Besatzung des Wagens, der vor einem Jahr lange in Aussichtsreichem Kampf um die Führung lag. Am Ende wurde man um die Kleinigkeit von 58s vom siegreichen Land Motorsport-Porsche geschlagen. In der am stärksten besetzten Klasse SP3 wird der BMW M3 GT4 mit der Startnummer 22 ins Rennen gehen. Hier wurde rund um den erfahrenen Briten Paul Spooner, einem Raceinstruktor der Rennstrecke in Dubai, ein einheimisches Team aus Nachwuchspiloten rekrutiert.

Den BMW 120d von Schubert hat das ungarische BMW Team Hungary in der Klasse D2 genannt. Schon bei den 24 Stunden Nürburgring und den 12 Stunden von Budapest gingen die Ungarn Lászlò Palik, János Vida, Csaba Walter und Gábor Weber in dem Wagen an den Start. Genau fünf Jahre nach dem Debüt 2006 des Autos wird der BMW 120d erneut in Dubai starten.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 14. Januar 2010 )
 
Weitere GT-Masters Piloten in Dubai Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 13. Januar 2010

Das rhino´s Team Leipert ist nicht die einzige Abordnung aus dem ADAC-GT-Masters, die am Freitag in die 24 Stunden von Dubai startet. Mit am Start sind laut der Website des GT-Masters weitere Piloten aus der deutschen Top-GT3-Serie.

Auch Jürgen Häring und Dimitrios "Taki" Konstantinou bereiten sich unter der Sonne Arabiens auf die neue Motorsportsaison vor. Die beiden letztjährigen Mühlner Motorsport-Porsche-Piloten teilen sich in Dubai das Cockpit eines Porsche, den das Vorjahressiegerteam Land Motorsport einsetzt. Die Teamkollegen von Häring und Konstantinou in dem von Wolfgang Land präparierten Cup-Porsche sind alte Bekannte im ADAC GT Masters: Schubert Z4 2009Marc Basseng, 2008 Laufsieger am Norisring und der GT1-Teambesitzer René Münnich, ein Masters-Pilot der ersten Stunde.

Frank Schmickler und Michael Bleekemolen setzen dagegen auf BMW, allerdings der besonderen Sorte. Dem Besaplast Racing-Dolate Motorsport BMW M3, den sich Schmickler mit seinem ehemaligen Teamkollegen Sebastian Asch teilt, wurde ein Fünf-Liter-V10-Motor implantiert. Auch Bleekemolens Einser-BMW präsentiert sich reichlich aufgebohrt - unter der Haube des Kompaktwagens verrichtet ein vier Liter großer V8-Motor seinen Dienst.

Claudia Hürtgen, die als erste Frau ein ADAC GT Masters-Rennen gewann und Johannes Stuck sind in Dubai ebenfalls am Start. Sowohl Hürtgen wie auch Stuck starten in je einem BMW Z4 M Coupé der Teams Schubert Motorsport/Al Faisal Racing  (Foto aus dem letzten Jahr) bzw. im Falle von Stuck im japanischen Petronas Syntium Team.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 12. Januar 2010 )
 
Leipert debütiert den Ascari in Dubai Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 11. Januar 2010

Leipert-AscariDas rhino´s Team Leipert ist eine routinierte Mannschaft, was die 24 Stunden von Dubai anbelangt. Bei allen vier bisherigen Ausgaben des Marathons am Golf nahm die Wegberger Mannschaft teil. Doch dieses Jahr ist Alles anders. Zum ersten Mal wird mit dem Ascari KZ1R GT3 ein GT-Bolide vom Team an den Start gebracht. Mit dem Debüt der Marke Ascari beim Langstreckenrennen am Golf betritt das Team Neuland. Ist der aus dem ADAC-GT-Masters bekannte, 520 PS starke Bolide gar ein Anwärter auf das Podium?

Im Cockpit des GT3 werden Piloten aus dem In- & Ausland sitzen. Der Deutsche Roland Hertner, der in der ADAC Procar (Div. 1) in der Saison 2009 den dritten Platz holte wird von Teamchef Ingo Leipert erstmals im Ascari ans Steuer gelassen. Der Schweizer Peter Röschmann hat sich bisher seine Meriten im Porsche Sports Cup verdient. Andzej Dzikevic stößt aus Litauen als Gesamtsieger der 24h Dubai 2009 auf dem Land Motorsport Porsche zum Team und sammelte schon Erfahrung in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring Nordschleife sowie im Radical Race Cup und dem Radical European Masters. Komplettiert wird die Crew durch Roland Rehfeld (bekannt aus VLN, ADAC GT Masters) und Marcel Leipert, den man aus dem GT-Masters als Pilot des Ascaris kennt.

“Unser Ziel ist ein Platz unter den besten 5 des Gesamtklassements“, erklärt Marcel Leipert vor dem Abflug in die Wüste. „Wir haben hart dafür gearbeitet, in Dubai am Start sein zu können. Eine Top-Platzierung wäre ein gerechter Lohn dafür.“

Letzte Aktualisierung ( Montag, 11. Januar 2010 )
 
24h Dubai - die Favoriten Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 10. Januar 2010

dubaistartAm kommenden Freitag gegen 11 Uhr startet die Sportwagensaison 2010 in Dubai offiziell mit dem Start zu den 24 Stunden von Dubai. Der erst zum fünften Male ausgetragene Event hat mit seinem frühen Datum mittlerweile den 24h von Daytona den Rang abgelaufen. Auch wenn am Emirat um diese Zeit noch mit Regenfällen gerechnet werden muss, so ist das Wetter doch voraussichtlich deutlich freundlicher als in Florida, wo die Teams derzeit bei den Testtagen mit lausiger Kälte und sogar Schneefall zu kämpfen haben sollen. Ursprünglich als gemischter Tourenwagen- und GT-Event angelegt, führt der Sieg mittlerweile fast sicher über die GT-Klasse. Vor einigen Wochen hatten wir schon einmal einen Abriss des bis zu 80 Autos starken Starterfeldes präsentiert. Daher sei an dieser Stelle auf den Artikel verwiesen. Lediglich die Viper des britischen DXB-Teams wird mittlerweile als Absage vermeldet.

IMSASchauen wir statt dessen heute auf die voraussichtlichen Favoriten. Das stärkste Piloten-Team schickt unzweifelhaft die französische IMSA-Performance Mannschaft an den Start. Der Porsche mit der Nummer 66 wird von Raymond Narac, Patrick Pilet und Marco Holzer bewegt. Zwei Porsche-Werksfahrer, dazu ein anerkannt starker Privatier - alle mit Le Mans- sowie LMS-/ALMS-Erfahrung - das klingt nach einem todsicheren Siegesrezept; vorausgesetzt die Defekthexe bleibt daheim auf den Blocksberg. Schon im letzten Jahr war das Besaplast Racing Team die Überraschungsmannschaft bei den 24h am Golf. Die fahrerisch homogene Mannschaft aus Sebastian und Roland Asch, Kurt Thiim, Franjo Kovac und Martin Tschornia verspricht auch wieder eine solide Performance, die den Wagen auf das Podium führen könnte. Bei den 12h von Ungarn zeigte auch die ungarische Mannschaft von Bovi Motorsport mit dem Brokernet Silversting eine starke Leistung. Der Exot dürfte daher für ein Top-10 Ergebnis oder gar ein Podium gut sein.

Die Titelverteidiger von Land Motorsport wollen sich dagegen scheinbar auf ein Ergebnis in den Top-10 bescheiden. Mit Xavier Pompidou und Marc Basseng sitzen je ein schneller Pilot auf den beiden Fahrzeugen. Ob die anderen Kundenpiloten deren Tempo halten können ist allerdings die Gretchenfrage. Der in Ungarn bei den 12h noch siegreiche Schubert-BMW hat mit Claudia Hürtgen und Marko Hartung lediglich zwei schnelle Piloten am Volant, könnte aber aufgrund der Zuverlässigkeit des Teams für ein Podium in Frage kommen. donkervoort_d8gt_2010Auch die Mannschaften des Schweden Hubert Bergh (Porsche) sowie die österreichische Jetalliance Racing Truppe sollte man für ein gutes Top-10-Ergebnis im Auge haben. Ein Geheimtip dagegen ist der weiterentwickelte Donkervoort D8GT auf dem mit Peter Kox und dem gesammelten GT4-Pilotenkontingent Nico Pronk, Stephane Wintenberger und Dennis Donkervoort eine fahrerisch hochwertige Crew zu einem Härtetest des sonst für Sprintrennen ausgelegten urigen Boliden (Foto) ausrückt.

Vier Ausgaben der 24 Stunden von Dubai hat es bislang gegeben, wobei zweimal BMW mit den Fahrzeugen von Duller Motorsport (2006&7) sowie zweimal Porsche (2008: VIP Petfood, 2009: Land Motorsport) erfolgreich waren. 2010 geht es für die beiden deutschen Hersteller also um die Vorherrschaft am Golf – oder spuckt ein dritter Konkurrent den beiden Sportwagenherstellern am kommenden Wochenenden in die Suppe? Die ersten freien Trainings zu den 24h finden am kommenden Donnerstag statt. Am Freitag startet das Rennen um 14 Uhr Ortszeit, was 11 Uhr unserer Zeit entsprechen dürfte, Samstag morgens um die selbe Zeit steht dann das Ergebnis fest.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 10. Januar 2010 )
 
Brasil GT3 – Kalenderentwurf für 2010 Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Donnerstag, 7. Januar 2010
Die Brasilianische GT3-Meisterschaft wird voraussichtlich auch in der kommenden Saison wieder aus acht Veranstaltungen zu je zwei Läufen bestehen. Der folgende Terminplan bedarf noch einer offiziellen Bestätigung: 14.03. – Sao Paulo, 18.04. – Curitiba, 23.05. – Sao Paulo, 18.07. – Rio de Janeiro, 05.09. – Sao Paulo, 26.09. – Velopark, 31.10. – Curitiba, 28.11. – Sao Paulo.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 6. Januar 2010 )
 
26 Teams in der GT-Eins Langstreckenserie Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 2. Januar 2010

gteins_lss26 Teams stehen auf einer ersten Nennliste für die GT-Eins-Langstreckenserie. Wie berichtet wird in den kommenden Wochen in einer Kooperation von GT-Eins und den Sim-Racing Spezialisten von Sim-Racing.de erstmals eine virtuelle Langstreckenserie ausgerichtet, die reale Piloten und die Sim-race-Szene in einer fünf Events umfassenden Mini-Serie vereint. Nach Ablauf der Nennfrist werden nun gemäß dem derzeitigen Stand neun Ford GT, fünf Audi, je vier Porsche und Ferraris und drei Corvette-Teams starten. Lediglich für den ebenfalls bereit stehenden Aston Martin GT3 haben sich (noch) keine Einsatzteams finden lassen.

Von Seiten der professionellen Volanteure nehmen drei Piloten aus dem ADAC-GT-Masters den Kampf gegen die gesammelte Sim-Racing Riege auf. Der amtierende GT-Masters Vizemeister Marc Hennerici, Argo-Racing Audi-Pilot Frank Kechele und rhino´s Team Leipert Ascari-Pilot Daniel Keilwitz haben Wagen für die Serie genannt. Während Keilwitz und Kechele auf erfahrene Partner aus der Sim-Szene vertrauen (die Langstreckenrennen werden mit Fahrerwechseln absolviert), will Hennerici weitere Pilotenkollegen als Gaststarter gewinnen. So soll nach dem derzeitigen Stand beim ersten Lauf, dem 400km-Rennen auf dem Nürburgring-GP-Kurs am 24.01., Tom Schwister, ehemaliger Meister der Formel BMW, Teampartner von Hennerici sein. Weitere, zum Teil hochrangige Piloten aus der VLN-Szene will Hennerici für die verbleibenden vier Läufe gewinnen.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 3. Januar 2010 )
 
Rückblick auf ein ganzes Sportwagenjahrzehnt Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 31. Dezember 2009

Liebe Freunde von GT-Eins & Sportwagenenthusiasten.

Jahresrückblicke sind in der letzten Newsmeldung des Jahres ja mittlerweile Tradition auf diesen Seiten. Und doch erfüllt es den Autor dieser Zeilen aus zwei aussergewöhnlichen Anlässen mit einem gewissen Stolz diese Gedanken in Worte fassen zu dürfen. Der erste Grund ist, das wir dieses Jahr nicht nur auf ein weiteres Sportwagenjahr zurückblicken, sondern auf ein ganzes Sportwagenjahrzehnt!

Start FIA-SWM 2000 am NringWenn man sich die Entwicklung des Sports seit 2000 ins Gedächtnis ruft, dann darf man dieser Motorsportkategorie eine positive Entwicklung bescheinigen. In der Saison 2000 stand die noch um Anerkennung kämpfende FIA-GT Meisterschaft gerade vor ihrer vierten Saison. Der FIA-Sportwagencup für offene Prototypen war auf seinem Hoch angelangt und in Le Mans hatte im Jahr zuvor bei der bis dato grössten Schlacht der Werke die Ära Audi begonnen – auch wenn BMW die Lorbeeren eingefahren hatte. Im nationalen Bereich dagegen fristeten die Sportwagen und GT ein eher untergeordnetes Dasein: Sportscar Challenge und der Porsche Carrera Cup waren die ausgeprägtesten Serien der Szene. Allenfalls gemischte Serien wie die damals noch Veedol Langstreckenpokal genannte Serie auf der Nordschleife, die Spezial Tourenwagen Trophy, der Divinol-Cup und die GTP-Porsche-Clubserie boten hierzulande den Aktiven und den wenigen Interessierten Fans die Gelegenheit schnelle Produktionssportwagen – meist gemeinsam mit aufgebohrten Tourenwagen – zu Gesicht zu bekommen.

Es war ein langer und unterhaltsamer Weg seitdem. In Le Mans war es noch am unspektakulärsten, weil die Gegner Audi über lange Jahre das Feld überliessen. Einzig der Einstieg von Peugeot nach Beginn der Diesel-Ära brachte ab 2007 ein wenig Feuer in das Rennen und führte dazu das die historische Masstäbe setzenden Ingolstädter 2009 nach drei hoch spannenden Werksschlachten zum ersten Mal an der Sarthe geschlagen werden konnten.

Start LMES 2004 NringDie Prototypenszene erlebte nach dem Niedergang des FIA-Sportwagencups 2003 eine Neugeburt unter dem Le Mans Banner. Mit der Wiederbelebung der traditionellen 1000km-Rennen unter dem Banner des ACO gelang diesem ein Volltreffer der 2004 in Monza einen neuen Schub in die professionelle Sportwagenszene brachte. Legendäre Rennen, Action in vier Klassen, Felder von über 50 Autos – den Fans öffnete sich nach Jahren der Schmalkost das Herz, als ab 2004 ausgeprägte Spitzenrennen den Höhepunkt der Sportwagensaison markierten und die Le Mans-Autos endlich auch in Europa wieder eine Bühne abseits des Klassikers bekamen. Gleichzeitig verbreitete sich mit der VdeV Endurance Serie auch die Basis der Prototypenszene, aus der mittlerweile zunehmend Teams in die Top-Serie nachrücken.

startsilverstoneIm GT-Bereich absolvierte die FIA-GT Meisterschaft dank stetiger und umsichtiger Pflege durch ihren Kopf Stephane Ratel und seiner Crew ein unterhaltsames Jahrzehnt. Mit der Schaffung einer Produktions-GT-Standardklasse unterhalb der GT2 gelang Ratel dabei sein Meisterstück. Die GT3 hat sich mit ihrer Markenvielfalt und dank ihrer Kostenstruktur als Standard in den GT-Serien weltweit durchgesetzt und sorgt als Quellklasse für immer neue Teams, die in höhere Klassen aufsteigen und so die Paradeklasse der SRO - die GT1 – am Leben halten. Mit dem Ende dieses Jahrzehnts endet deren Konzept gemeinsamer Lang- und Mittelstreckenrennen mit der GT2 .

Start 24h Nring 2009Doch vor dem Ausblick 2010 blicken wir noch einmal auf das nationale Sportwagenjahrzehnt zurück. Dieses verharrte im Schatten der Ära Schumacher und der DTM, die viele aussichtsreiche Konzepte scheitern liessen, lange im Amateurstatus, ehe die GT3 auch hier eine Chance bot, die der ADAC in Zusammenarbeit mit der SRO endlich zur erfolgreichen Gründung einer GT-Serie nutzte. Nach drei erfolgreichen und unterhaltsamen Saisons muss man dem Konzept des GT-Masters bescheinigen, dass es sich etabliert hat, zudem man die Beschränkung auf Privatfahrer aussetzte und damit die fahrerisch hochwertigste GT3-Meisterschaft weltweit schuf. Davon inspiriert setzten sich die GT3 auch in der beliebtesten Pro-Am-Serie der hiesigen Motorsportszene, der BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring durch und sorgten dafür, dass nicht nur deren Rennen sondern auch die 24 Stunden am Nürburgring mittlerweile zu einem weltweit beachteten Sportwagenevent geworden sind. Serien wie die Sportscar Challenge, die Spezial Tourenwagen Trophy und der Porsche Carrera Cup Deutschland gibt es natürlich auch weiterhin, aber die interessantesten Akzente gehen nun auch hierzulande von den GT3 aus.

Logo 2000Es gibt heuer noch einen zweiten Grund diesen Rückblick zu vertiefen, denn über das gesamte abgelaufene Jahrzehnt waren diese Seiten als ständige Begleiter der hiesigen GT- und Prototypenszene dabei. Heute vor 9 Jahren und 364 Tagen wurden diese Seiten unter dem Titel „GT-Eins“ neu auf den Weg gebracht, nachdem im April zuvor mit „GT-One“ ein Vorläufer vom Autor dieser Zeilen aus der Taufe gehoben wurde. Wohl nur wenige Webprojekte im Motorsportbereich dürfen sich einer solchen Kontinuität rühmen. Mit GT-Eins wurde seinerzeit der Versuch unternommen, den an diesem Sport Begeisterten eine gemeinsame Infoplattform im Web zu schaffen, was mit dem ab 2003 eingerichteten Forum unterstrichen wurde. Dessen fachlicher Ruf ist durch die zahlreichen mitwirkenden Mitglieder immer weiter ausgebaut worden. Nicht zuletzt auch die Erweiterung des Kreises der an diesen Seiten mitwirkenden Autoren und Fotographen hat seit 2001 auch zu einer immer weiter ansteigenden Qualität des hier angebotenen Materials geführt. Davon dürft ihr als Leser euch gerne überzeugen, da seit einigen Tagen auch die allerersten Berichte (inklusive der Berichte 1999 – den Klassiker in Le Mans eingeschlossen) wieder auf unseren Seiten online zur Verfügung stehen.

Es ist an dieser Stelle mit Sicherheit unstatthaft, Selbstbeweihräucherung zu treiben. Dennoch sei die Anmerkung gestattet, dass es den Autor dieser Zeilen mit einem gewissen Stolz erfüllt, sein damals gestecktes Ziel erreicht zu wähnen. Das beweist jedes Mal aufs neue das per Mail oder mündlich eintreffende Feedback bei den Rennen, das diese Seiten seit Jahren begeisterten Anhängern dieses Sportes als erste Anlaufstelle dienen. An dieser Stelle gebührt der Dank unzweifelhaft allen Mitwirkenden, wobei ich alleine aus dem letzten Jahr Harald Musileck, Jan Hettler, Alexander Müller, Henning Stubbe, Maximilian Graf, David Heimann, Horst Bernhard, Fabian Wilkening, Rene Jüptner, Thomas Roth, Jürgen Ruhrmann, Sören Herweg, David Tarallo, Roland Neumann, Johannes Gauglica, Stefan Volk, Markus und Patrick Zieger, Daniel Gensch, Andreas Lutz, Jochen Merkle, Christian Reinsch, Hardy Ellis und Martin Berrang erwähnen möchte (Asche über mein Haupt falls ich irgendwen unterschlagen haben sollte). Mindestens eben so viele Beitragende haben im Laufe der letzten 10 Jahre mitgewirkt und auch in diesem Projekt ihre Spuren hinterlassen, wobei einige uns immer noch in der Motorsportszene regelmässig als Weggefährten, teils der professionellen Journalistenszene, über den Weg laufen.

Auch im kommenden Jahr, dem Jubiläumsjahr dieses Webprojektes, werden diese Seiten als Anlaufpunkt der Szene erhalten bleiben. In Erwartung einer spannenden Saison, die uns mit der Neustrukturierung der SRO-Serien – Stichwort FIA-GT1 Weltmeisterschaft , den angekündigten Neuerungen in der Le Mans Serie und Le Mans sowie der weiterhin wachsenden deutschen GT-Szene sicherlich weiteren interessanten Diskussionsstoff und Nachrichtenmaterial liefern wird, verbleibt als Webmaster

euer Harald Gallinnis.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 31. Dezember 2009 )
 
24h Dubai – je ein französisches und ein italienisches Favoriten-Team? Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Dienstag, 29. Dezember 2009

09igto516pZwei namhafte Mannschaften aus Frankreich bzw. Italien dürften - zumindest was die Fahrer-Besetzung ihrer Top-Wagen betrifft - zum Favoritenkreis für den Gesamtsieg bei den Mitte Jänner stattfindenden 24h von Dubai zu zählen sein:

Das französische Team IMSA Performance plant, dort zwei Porsche 997 RSR an den Start zu bringen, wobei die stärker einzuschätzende Fahrercrew aus Raymond Narac und Patrick Pilet (nach deren Leistungen in den 2009er GT-Open-Läufen; Bild) samt Marco Holzer als dritten Piloten besteht.

Auch der Porsche 997 GT3 Cup S von GDL Racing wird mit Gianluca de Lorenzi und Stefano Borghi, in der vergangenen Saison auf einem 997 Cup S Zweite der GT3-Gesamtwertung der Italienischen GT-Meisterschaft, sowie Marco Cioci und Piergiuseppe Perazzini, zuletzt im Megadrive-Ferrari F430 nationale GT2-Vize-Meister, über eine erstklassige Fahrer-Crew verfügen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 29. Dezember 2009 )
 
Superstars GT Sprint - „… und noch eine neue GT-Serie“ Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Mittwoch, 23. Dezember 2009

Die obige Überschrift zitiert ein Posting aus dem GT-Eins-Forum – berechtigterweise wird dort die Frage gestellt, ob es denn neben FIA-GT und GT-Open (sowie allen nationalen Serien) noch machbar ist, ein entsprechendes Teilnehmerfeld an den Start zu bekommen.

Ausgeschrieben werden sollen im Rahmen von Superstars-Series-Veranstaltungen zwei über je 25 Minuten plus eine Runde führende Läufe für die Klassen GT2, GT3, GT4 und GT Cup. Der vorläufige GT Sprint-Kalender umfasst laut Marketing-Broschüre des Promotors Roma Formula Futuro folgende Termine: 28.03. – Monza / 18.04. – Imola / 23.05. – Portimao / 13.06. – Hockenheim / 19.09. – Paul Ricard / 10.10. – Vallelunga / 28.11. – Kyalami. Gerade in Italien, wo drei dieser sieben Events stattfinden werden, gibt es mit der zuletzt wieder erstarkten offiziellen GT-Meisterschaft des ACI, der Coppa Italia bzw. ab 2010 der EOS von Peroni-Promotion sowie zwei GT-Open-Läufen bereits ein umfangreiches Betätigungsfeld für Mannschaften aus der GT-Szene.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 23. Dezember 2009 )
 
Brasil GT3 – Saisonrückblick 2009 Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Dienstag, 22. Dezember 2009

09bras903cDas Jahr 2009 verlief für die Brasil GT3 zwar spannend und abwechslungsreich, litt aber ein wenig an den - im Vergleich zum Vorjahr - kleineren Teilnehmerzahlen. Gegenüber 2008 präsentierte sich das Starterfeld der Meisterschaft auch von der Marken-Zusammensetzung her stark verändert.

Waren es in der vorigen Saison noch zwei Ford GT-Teams, welche drei Viertel der Laufsiege und den Titel untereinander ausmachten, so wurde 2009 großteils zum Ferrari-Jahr: In den 16 Rennen gab es acht Erfolge für die Wagen aus Maranello, fünfmal gewann ein Porsche, je einen Sieg gab es für die Marken Lamborghini, Dodge und Ford. Zwei Ferrari-Besatzungen fanden sich am Ende im Duell um den Fahrertitel - Claudio Ricci / Rafael Derani (CRT-F430 GT3, Bild rechts; 220 Punkte / fünf Siege, viermal Zweite, einmal Dritte) konnten die gegen Saisonende immer stärker werdenden Marcelo Hahn / Allam Khodair (Equipe Blausiegel-F430 GT3; 216 / zwei Siege, zweimal Zweite, dreimal Dritte, in allen Rennen in den Punkten) knapp auf Distanz halten.

09bras908gIn der Teamwertung setzte sich WB Motorsport-Porsche (400) gegen CRT-Ferrari (363), Equipe Blausiegel-Ferrari (216) und Scuderia 111-Lamborghini (154) durch. Bester Porsche-Pilot war dabei als Gesamt-Dritter Miguel Paludo (WB Motorsport-997 GT3 Cup S, im Bild links, #5; 172), der zwölfmal antrat und dabei vier Siege und drei weitere Podiumsplätze erzielte. Die Ford GT- und Dodge Viper-Mannschaften gingen nur vereinzelt an den Start, erwiesen sich aber in der Regel als durchaus konkurrenzfähig. Bemerkenswert war das Debut des Lamborghini Gallardo LP 560 beim Saisonfinale in Sao Paulo (im Bild links, #8), wo Claudio Darhuj / Rafael Daniel im zweiten Lauf sogar ein Sieg mit dem neuen Fahrzeug gelang.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 21. Dezember 2009 )
 
Peroni-Promotion plant Endurance Open Serie Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Montag, 21. Dezember 2009
Die Peroni-Gruppe will laut einer Presseaussendung im nächsten Jahr unter der Bezeichnung EOS (Endurance Open Serie) ein neues Langstrecken-Championnat für GT und Tourenwagen anbieten, für welches folgende sieben Termine vorgesehen sind: 10.-11.04. – Monza (3h) / 01.-02.05. – Paul Ricard (3h) / 26.-27.06. – Monza (3h) / 17.-18.07. – Misano (6h) / 11.-12.09. – Mugello (3h) / 09.-10.10. – Brünn (3h) / 20.-21.11. – Vallelunga (6h).
Letzte Aktualisierung ( Montag, 21. Dezember 2009 )
 
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