GT-Eins - Sportwagen-News-Site über  Le Mans, FIA-GT, LMS, ALMS, & andere Sportwagenserien
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12 Tage bis 42. ADAC 24h Rennen Nürburgring

13 Tage bis 4h Imola (ELMS)

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Montag, 4. Mai 2015
Sonstige GT
Diverse nationale GT-Meisterschaften weltweit


26 Teams in der GT-Eins Langstreckenserie Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 2. Januar 2010

gteins_lss26 Teams stehen auf einer ersten Nennliste für die GT-Eins-Langstreckenserie. Wie berichtet wird in den kommenden Wochen in einer Kooperation von GT-Eins und den Sim-Racing Spezialisten von Sim-Racing.de erstmals eine virtuelle Langstreckenserie ausgerichtet, die reale Piloten und die Sim-race-Szene in einer fünf Events umfassenden Mini-Serie vereint. Nach Ablauf der Nennfrist werden nun gemäß dem derzeitigen Stand neun Ford GT, fünf Audi, je vier Porsche und Ferraris und drei Corvette-Teams starten. Lediglich für den ebenfalls bereit stehenden Aston Martin GT3 haben sich (noch) keine Einsatzteams finden lassen.

Von Seiten der professionellen Volanteure nehmen drei Piloten aus dem ADAC-GT-Masters den Kampf gegen die gesammelte Sim-Racing Riege auf. Der amtierende GT-Masters Vizemeister Marc Hennerici, Argo-Racing Audi-Pilot Frank Kechele und rhino´s Team Leipert Ascari-Pilot Daniel Keilwitz haben Wagen für die Serie genannt. Während Keilwitz und Kechele auf erfahrene Partner aus der Sim-Szene vertrauen (die Langstreckenrennen werden mit Fahrerwechseln absolviert), will Hennerici weitere Pilotenkollegen als Gaststarter gewinnen. So soll nach dem derzeitigen Stand beim ersten Lauf, dem 400km-Rennen auf dem Nürburgring-GP-Kurs am 24.01., Tom Schwister, ehemaliger Meister der Formel BMW, Teampartner von Hennerici sein. Weitere, zum Teil hochrangige Piloten aus der VLN-Szene will Hennerici für die verbleibenden vier Läufe gewinnen.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 3. Januar 2010 )
 
Rückblick auf ein ganzes Sportwagenjahrzehnt Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 31. Dezember 2009

Liebe Freunde von GT-Eins & Sportwagenenthusiasten.

Jahresrückblicke sind in der letzten Newsmeldung des Jahres ja mittlerweile Tradition auf diesen Seiten. Und doch erfüllt es den Autor dieser Zeilen aus zwei aussergewöhnlichen Anlässen mit einem gewissen Stolz diese Gedanken in Worte fassen zu dürfen. Der erste Grund ist, das wir dieses Jahr nicht nur auf ein weiteres Sportwagenjahr zurückblicken, sondern auf ein ganzes Sportwagenjahrzehnt!

Start FIA-SWM 2000 am NringWenn man sich die Entwicklung des Sports seit 2000 ins Gedächtnis ruft, dann darf man dieser Motorsportkategorie eine positive Entwicklung bescheinigen. In der Saison 2000 stand die noch um Anerkennung kämpfende FIA-GT Meisterschaft gerade vor ihrer vierten Saison. Der FIA-Sportwagencup für offene Prototypen war auf seinem Hoch angelangt und in Le Mans hatte im Jahr zuvor bei der bis dato grössten Schlacht der Werke die Ära Audi begonnen – auch wenn BMW die Lorbeeren eingefahren hatte. Im nationalen Bereich dagegen fristeten die Sportwagen und GT ein eher untergeordnetes Dasein: Sportscar Challenge und der Porsche Carrera Cup waren die ausgeprägtesten Serien der Szene. Allenfalls gemischte Serien wie die damals noch Veedol Langstreckenpokal genannte Serie auf der Nordschleife, die Spezial Tourenwagen Trophy, der Divinol-Cup und die GTP-Porsche-Clubserie boten hierzulande den Aktiven und den wenigen Interessierten Fans die Gelegenheit schnelle Produktionssportwagen – meist gemeinsam mit aufgebohrten Tourenwagen – zu Gesicht zu bekommen.

Es war ein langer und unterhaltsamer Weg seitdem. In Le Mans war es noch am unspektakulärsten, weil die Gegner Audi über lange Jahre das Feld überliessen. Einzig der Einstieg von Peugeot nach Beginn der Diesel-Ära brachte ab 2007 ein wenig Feuer in das Rennen und führte dazu das die historische Masstäbe setzenden Ingolstädter 2009 nach drei hoch spannenden Werksschlachten zum ersten Mal an der Sarthe geschlagen werden konnten.

Start LMES 2004 NringDie Prototypenszene erlebte nach dem Niedergang des FIA-Sportwagencups 2003 eine Neugeburt unter dem Le Mans Banner. Mit der Wiederbelebung der traditionellen 1000km-Rennen unter dem Banner des ACO gelang diesem ein Volltreffer der 2004 in Monza einen neuen Schub in die professionelle Sportwagenszene brachte. Legendäre Rennen, Action in vier Klassen, Felder von über 50 Autos – den Fans öffnete sich nach Jahren der Schmalkost das Herz, als ab 2004 ausgeprägte Spitzenrennen den Höhepunkt der Sportwagensaison markierten und die Le Mans-Autos endlich auch in Europa wieder eine Bühne abseits des Klassikers bekamen. Gleichzeitig verbreitete sich mit der VdeV Endurance Serie auch die Basis der Prototypenszene, aus der mittlerweile zunehmend Teams in die Top-Serie nachrücken.

startsilverstoneIm GT-Bereich absolvierte die FIA-GT Meisterschaft dank stetiger und umsichtiger Pflege durch ihren Kopf Stephane Ratel und seiner Crew ein unterhaltsames Jahrzehnt. Mit der Schaffung einer Produktions-GT-Standardklasse unterhalb der GT2 gelang Ratel dabei sein Meisterstück. Die GT3 hat sich mit ihrer Markenvielfalt und dank ihrer Kostenstruktur als Standard in den GT-Serien weltweit durchgesetzt und sorgt als Quellklasse für immer neue Teams, die in höhere Klassen aufsteigen und so die Paradeklasse der SRO - die GT1 – am Leben halten. Mit dem Ende dieses Jahrzehnts endet deren Konzept gemeinsamer Lang- und Mittelstreckenrennen mit der GT2 .

Start 24h Nring 2009Doch vor dem Ausblick 2010 blicken wir noch einmal auf das nationale Sportwagenjahrzehnt zurück. Dieses verharrte im Schatten der Ära Schumacher und der DTM, die viele aussichtsreiche Konzepte scheitern liessen, lange im Amateurstatus, ehe die GT3 auch hier eine Chance bot, die der ADAC in Zusammenarbeit mit der SRO endlich zur erfolgreichen Gründung einer GT-Serie nutzte. Nach drei erfolgreichen und unterhaltsamen Saisons muss man dem Konzept des GT-Masters bescheinigen, dass es sich etabliert hat, zudem man die Beschränkung auf Privatfahrer aussetzte und damit die fahrerisch hochwertigste GT3-Meisterschaft weltweit schuf. Davon inspiriert setzten sich die GT3 auch in der beliebtesten Pro-Am-Serie der hiesigen Motorsportszene, der BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring durch und sorgten dafür, dass nicht nur deren Rennen sondern auch die 24 Stunden am Nürburgring mittlerweile zu einem weltweit beachteten Sportwagenevent geworden sind. Serien wie die Sportscar Challenge, die Spezial Tourenwagen Trophy und der Porsche Carrera Cup Deutschland gibt es natürlich auch weiterhin, aber die interessantesten Akzente gehen nun auch hierzulande von den GT3 aus.

Logo 2000Es gibt heuer noch einen zweiten Grund diesen Rückblick zu vertiefen, denn über das gesamte abgelaufene Jahrzehnt waren diese Seiten als ständige Begleiter der hiesigen GT- und Prototypenszene dabei. Heute vor 9 Jahren und 364 Tagen wurden diese Seiten unter dem Titel „GT-Eins“ neu auf den Weg gebracht, nachdem im April zuvor mit „GT-One“ ein Vorläufer vom Autor dieser Zeilen aus der Taufe gehoben wurde. Wohl nur wenige Webprojekte im Motorsportbereich dürfen sich einer solchen Kontinuität rühmen. Mit GT-Eins wurde seinerzeit der Versuch unternommen, den an diesem Sport Begeisterten eine gemeinsame Infoplattform im Web zu schaffen, was mit dem ab 2003 eingerichteten Forum unterstrichen wurde. Dessen fachlicher Ruf ist durch die zahlreichen mitwirkenden Mitglieder immer weiter ausgebaut worden. Nicht zuletzt auch die Erweiterung des Kreises der an diesen Seiten mitwirkenden Autoren und Fotographen hat seit 2001 auch zu einer immer weiter ansteigenden Qualität des hier angebotenen Materials geführt. Davon dürft ihr als Leser euch gerne überzeugen, da seit einigen Tagen auch die allerersten Berichte (inklusive der Berichte 1999 – den Klassiker in Le Mans eingeschlossen) wieder auf unseren Seiten online zur Verfügung stehen.

Es ist an dieser Stelle mit Sicherheit unstatthaft, Selbstbeweihräucherung zu treiben. Dennoch sei die Anmerkung gestattet, dass es den Autor dieser Zeilen mit einem gewissen Stolz erfüllt, sein damals gestecktes Ziel erreicht zu wähnen. Das beweist jedes Mal aufs neue das per Mail oder mündlich eintreffende Feedback bei den Rennen, das diese Seiten seit Jahren begeisterten Anhängern dieses Sportes als erste Anlaufstelle dienen. An dieser Stelle gebührt der Dank unzweifelhaft allen Mitwirkenden, wobei ich alleine aus dem letzten Jahr Harald Musileck, Jan Hettler, Alexander Müller, Henning Stubbe, Maximilian Graf, David Heimann, Horst Bernhard, Fabian Wilkening, Rene Jüptner, Thomas Roth, Jürgen Ruhrmann, Sören Herweg, David Tarallo, Roland Neumann, Johannes Gauglica, Stefan Volk, Markus und Patrick Zieger, Daniel Gensch, Andreas Lutz, Jochen Merkle, Christian Reinsch, Hardy Ellis und Martin Berrang erwähnen möchte (Asche über mein Haupt falls ich irgendwen unterschlagen haben sollte). Mindestens eben so viele Beitragende haben im Laufe der letzten 10 Jahre mitgewirkt und auch in diesem Projekt ihre Spuren hinterlassen, wobei einige uns immer noch in der Motorsportszene regelmässig als Weggefährten, teils der professionellen Journalistenszene, über den Weg laufen.

Auch im kommenden Jahr, dem Jubiläumsjahr dieses Webprojektes, werden diese Seiten als Anlaufpunkt der Szene erhalten bleiben. In Erwartung einer spannenden Saison, die uns mit der Neustrukturierung der SRO-Serien – Stichwort FIA-GT1 Weltmeisterschaft , den angekündigten Neuerungen in der Le Mans Serie und Le Mans sowie der weiterhin wachsenden deutschen GT-Szene sicherlich weiteren interessanten Diskussionsstoff und Nachrichtenmaterial liefern wird, verbleibt als Webmaster

euer Harald Gallinnis.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 31. Dezember 2009 )
 
24h Dubai – je ein französisches und ein italienisches Favoriten-Team? Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Dienstag, 29. Dezember 2009

09igto516pZwei namhafte Mannschaften aus Frankreich bzw. Italien dürften - zumindest was die Fahrer-Besetzung ihrer Top-Wagen betrifft - zum Favoritenkreis für den Gesamtsieg bei den Mitte Jänner stattfindenden 24h von Dubai zu zählen sein:

Das französische Team IMSA Performance plant, dort zwei Porsche 997 RSR an den Start zu bringen, wobei die stärker einzuschätzende Fahrercrew aus Raymond Narac und Patrick Pilet (nach deren Leistungen in den 2009er GT-Open-Läufen; Bild) samt Marco Holzer als dritten Piloten besteht.

Auch der Porsche 997 GT3 Cup S von GDL Racing wird mit Gianluca de Lorenzi und Stefano Borghi, in der vergangenen Saison auf einem 997 Cup S Zweite der GT3-Gesamtwertung der Italienischen GT-Meisterschaft, sowie Marco Cioci und Piergiuseppe Perazzini, zuletzt im Megadrive-Ferrari F430 nationale GT2-Vize-Meister, über eine erstklassige Fahrer-Crew verfügen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 29. Dezember 2009 )
 
Superstars GT Sprint - „… und noch eine neue GT-Serie“ Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Mittwoch, 23. Dezember 2009

Die obige Überschrift zitiert ein Posting aus dem GT-Eins-Forum – berechtigterweise wird dort die Frage gestellt, ob es denn neben FIA-GT und GT-Open (sowie allen nationalen Serien) noch machbar ist, ein entsprechendes Teilnehmerfeld an den Start zu bekommen.

Ausgeschrieben werden sollen im Rahmen von Superstars-Series-Veranstaltungen zwei über je 25 Minuten plus eine Runde führende Läufe für die Klassen GT2, GT3, GT4 und GT Cup. Der vorläufige GT Sprint-Kalender umfasst laut Marketing-Broschüre des Promotors Roma Formula Futuro folgende Termine: 28.03. – Monza / 18.04. – Imola / 23.05. – Portimao / 13.06. – Hockenheim / 19.09. – Paul Ricard / 10.10. – Vallelunga / 28.11. – Kyalami. Gerade in Italien, wo drei dieser sieben Events stattfinden werden, gibt es mit der zuletzt wieder erstarkten offiziellen GT-Meisterschaft des ACI, der Coppa Italia bzw. ab 2010 der EOS von Peroni-Promotion sowie zwei GT-Open-Läufen bereits ein umfangreiches Betätigungsfeld für Mannschaften aus der GT-Szene.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 23. Dezember 2009 )
 
Brasil GT3 – Saisonrückblick 2009 Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Dienstag, 22. Dezember 2009

09bras903cDas Jahr 2009 verlief für die Brasil GT3 zwar spannend und abwechslungsreich, litt aber ein wenig an den - im Vergleich zum Vorjahr - kleineren Teilnehmerzahlen. Gegenüber 2008 präsentierte sich das Starterfeld der Meisterschaft auch von der Marken-Zusammensetzung her stark verändert.

Waren es in der vorigen Saison noch zwei Ford GT-Teams, welche drei Viertel der Laufsiege und den Titel untereinander ausmachten, so wurde 2009 großteils zum Ferrari-Jahr: In den 16 Rennen gab es acht Erfolge für die Wagen aus Maranello, fünfmal gewann ein Porsche, je einen Sieg gab es für die Marken Lamborghini, Dodge und Ford. Zwei Ferrari-Besatzungen fanden sich am Ende im Duell um den Fahrertitel - Claudio Ricci / Rafael Derani (CRT-F430 GT3, Bild rechts; 220 Punkte / fünf Siege, viermal Zweite, einmal Dritte) konnten die gegen Saisonende immer stärker werdenden Marcelo Hahn / Allam Khodair (Equipe Blausiegel-F430 GT3; 216 / zwei Siege, zweimal Zweite, dreimal Dritte, in allen Rennen in den Punkten) knapp auf Distanz halten.

09bras908gIn der Teamwertung setzte sich WB Motorsport-Porsche (400) gegen CRT-Ferrari (363), Equipe Blausiegel-Ferrari (216) und Scuderia 111-Lamborghini (154) durch. Bester Porsche-Pilot war dabei als Gesamt-Dritter Miguel Paludo (WB Motorsport-997 GT3 Cup S, im Bild links, #5; 172), der zwölfmal antrat und dabei vier Siege und drei weitere Podiumsplätze erzielte. Die Ford GT- und Dodge Viper-Mannschaften gingen nur vereinzelt an den Start, erwiesen sich aber in der Regel als durchaus konkurrenzfähig. Bemerkenswert war das Debut des Lamborghini Gallardo LP 560 beim Saisonfinale in Sao Paulo (im Bild links, #8), wo Claudio Darhuj / Rafael Daniel im zweiten Lauf sogar ein Sieg mit dem neuen Fahrzeug gelang.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 21. Dezember 2009 )
 
Peroni-Promotion plant Endurance Open Serie Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Montag, 21. Dezember 2009
Die Peroni-Gruppe will laut einer Presseaussendung im nächsten Jahr unter der Bezeichnung EOS (Endurance Open Serie) ein neues Langstrecken-Championnat für GT und Tourenwagen anbieten, für welches folgende sieben Termine vorgesehen sind: 10.-11.04. – Monza (3h) / 01.-02.05. – Paul Ricard (3h) / 26.-27.06. – Monza (3h) / 17.-18.07. – Misano (6h) / 11.-12.09. – Mugello (3h) / 09.-10.10. – Brünn (3h) / 20.-21.11. – Vallelunga (6h).
Letzte Aktualisierung ( Montag, 21. Dezember 2009 )
 
Brasilianische Trofeo Maserati – Endstand Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Montag, 7. Dezember 2009

09brtm930Erst beim letzten Saisonlauf fiel die Titelentscheidung in der Brasilianischen Trofeo Maserati: Der zuvor nur auf dem dritten Tabellenrang gelegene Cleber Faria (Itaipava Racing; Bild) überholte mit einen zweiten Platz in Sao Paulo überraschend noch seine beiden favorisierten Konkurrenten: Pedro Queirolo (Itaipava Racing) fiel beim Finalrennen aus, Andre Posses (Team Manelao) belegte nur Rang 9.

Der Endstand der Serie, die heuer neun Veranstaltungen umfasste, lautet somit: Faria (99 Punkte / ein Sieg, dreimal Zweiter, einmal Dritter) – Posses (95 / drei Siege, einmal Zweiter, einmal Dritter) – Queirolo (95 / drei Siege, einmal Zweiter).

Letzte Aktualisierung ( Montag, 7. Dezember 2009 )
 
24h Dubai 2010 mit starker Sportwagenfraktion Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 7. Dezember 2009

Land MotorsportFünf Wochen vor den 5. 24 Stunden von Dubai können die Veranstalter teilnehmerseitig ein volles Haus melden. Der Event am Golf, der seit seiner Einrichtung die 24h von Daytona als Auftakt der weltweiten Sportwagenszene abgelöst hat, ist mit derzeit 79 eingeschriebenen Teams mal wieder ausgebucht.

Was ins Auge fällt: Mit fast zwei Drittel GT´s wird de Veranstaltung zunehmend zum Sportwagen-Event. Eigentlich hatten sich die Orgaisatoren um die niederländische Creventic-Gruppe vorgestellt, hier den Tourenwagen-Teams einen Endurance-Lauf für den kleinen Geldbeutel einzurichten. Doch die Tatsache, dass man in Dubai mit einem Cup-Porsche relativ weit vorne landen kann, lockt mittlerweile Zuhauf nicht nur Besitzer der Zuffenhausener Boliden ins Golf-Emirat.

Die Liste der genannten Teams liest sich beeindruckend. 22 Porsche, 13 BMW, sieben Aston Martin, sechs Renault, je vier Ginetta und Seat, je zwei Bufori und Ferrari sowie Einzelnennungen von Ascari, Bufori, Brokernet, Dodge, Donkervoort, Holden, Lotus, Maserati, Marcos, Mosler, Saker und VWBesaplast-Porsche sorgen für Markenvielfalt. Die Liste der deutschsprachigen Teilnehmern führen die Titelverteidiger von Land Motorsport mit gleich zwei genannten Porsche an, auf deren Wagen Xavier Pompidou als schnellster Pilot zu nennen ist. Im vergangenen Jahr war der Besaplast-Porsche eine starke Überraschung, auf dem nun wieder Sebastian und Roland Asch sowie Kurt Thiim, Franjo Kovac und Martin Tschornia eine starke Vorstellung im Auge haben. Weitere Porsche-Teams aus dem deutschsprachigen Bereich sind Jetalliance Racing, CC Car Collection und Hermes Attempto Racing.

Nicht auf Weissacher Produkte schwören dagegen die Mannschaften vom rhino´s Team Leipert, die den aus dem GT-Masters bekannten Ascari dem Marathon zweimal rund um die Uhr unterziehen, das Aston Martin Team von Gentle Swiss Racing mit einem GT4-N24, die schweizer Maserati-Truppe von Scuderia Jolly sowie RED-Motorsport 12hungarnbmwmit dem Lotus Exige. Schliesslich sollten auch nicht die beiden BMW Z4 Teams von Schubert Motors (unter der Nennung von Al Feisal-Racing) und Black Falcon ausser Acht gelassen werden. Schubert hat mit den 12h von Ungarn schon den Schwesterevent der 24 Stunden von Dubai in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge gewinnen können. Ein Sieg in Dubai - wo schon Duller Motorsport in der Vergangenheit mit dem Z4 erfolgreich war - fehlt der Oscherslebener Mannschaft noch in den Meriten. Mit Claudia Hürtgen und Marko Hartung plant man zudem zwei angesehene Gasfuss-Artisten einzusetzen.

Die 5. 24 Stunden von Dubai werden von 14.-16. Januar ausgefahren. Auch in diesem Jahr werden wir wieder vom Event am Golf berichten.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 7. Dezember 2009 )
 
GT-Eins-Langstreckenserie 2010 Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 5. Dezember 2009

Jubiläen haben ihre Pflichten – und so geht es auch den Machern dieser Seite. Im kommenden Monat steht das 10jährige Bestehen von GT-Eins.de an. In den Überlegungen wie dieses am Besten begangen werden könnte, wurden zahlreiche Ideen geboren und wieder verworfen. Anregungen unserer neuen Mitarbeiterriege und einiger aktiver GT-Masters-Piloten brachten schliesslich die Idee einer virtuellen Rennserie auf, die der Autor dieser Zeilen gerne aufnahm – und mit dem heutigen Tag in die offizielle Startphase treten lässt.

Anfang des kommenden Jahres wird GT-Eins daher in Zusammenarbeit mit online-Motorsport.com erstmals die virtuelle GT-EINS-LANGSTRECKENSERIE 2010 ausrichten. Dabei handelt es sich um eine GT3-Sim-Racing Serie, die auf Basis des Spiels rFactor bei fünf Veranstaltungen von Januar bis März 2010 Rennen über Distanzen von 3-6h beinhalten soll. So soll eine Zusammenarbeit zwischen der rellen und der virtuellen Rennszene geschaffen werden, die den teilnehmenden Piloten eine zusätzliche kostengünstige Trainingsmöglichkeit bietet und der Sim-Race-Szene einen engeren Kontakt zum realen Rennbetrieb ermöglichen soll. Die Rennen werden über sim-racing.de über die volle Renndauer live übertragen. Darüber hinaus erfolgt eine Berichterstattung auf GT-Eins.de

Der Rennkalender 2010 sieht nach dem aktuellen Stand wie folgt aus:
Sonntag, den 24. Januar - "Bitburger 400" - Nürburgring GP 400km
Samstag, den 6. Februar - 4h Spa-Francorchamps
Samstag, den 13. Februar - 3h-Rennen Hockenheim
Samstag, den 27. Februar - "Mille Miglia" - 1000km Mugello
Sonntag, den 14. März - Eifelpokalrennen - 500km Nürburgring Nordschleife

Ausgefahren wird die Serie mit einem exklusiv von sim-racing.de zusammengestellten GT3-Mod der die folgenden aktuellen GT3-Modelle umfasst:

1. Porsche GT3S
2. Ferrari F430
3. Lamborghini Gallardo
4. Audi R8
5. Corvette C6R
6. Aston Martin DBRS9
7. Ford GT (geplant)

Die Fahrzeuge werden für die Rennserie mit Pilotenduos besetzt, die während der Boxenstopps Fahrerwechsel durchführen können – mit ein Grund warum statt des populäreren GTR rFactor als Simulation gewählt wurde. Bei den Strecken wurde auf eine für Piloten und Simracer gleichermassen attraktive & relevante Auswahl geachtet. Die Nennfrist für die Serie beginnt mit dem heutigen Tag und endet an Heiligabend.

Weitere Informationen zum Reglement, den technischen Voraussetzungen zur Teilnahme und Nennunterlagen können interessierte Piloten und Simracer unter diesem Link einsehen.

Erwartet werden 15-25 genannte Teams, wobei auch Teilnehmer aus der professionellen Rennszene im Vorfeld ihr Interesse bekundet haben und unabhängig von den bereits verschickten Einladungen immer gerne willkommen sind. Sollte die Idee gut ankommen, dann wäre eine Fortsetzung und Erweiterung der Serie im kommenden Jahr denkbar.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 5. Dezember 2009 )
 
Brasil GT3 – Sao Paulo - Lauf 2 Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Montag, 30. November 2009

09bras808bBeim Abschlussrennen der Brasil-GT3-Saison in Sao Paulo krönten Claudio Dahruj / Rafael Daniel das Debut des Scuderia 111-Lamborghini Gallardo LP 560 (Bild) mit einem Laufsieg – sie gewannen mit 6,859 Sekunden Vorsprung auf Valdeno Brito / Miguel Paludo (WB Motorsport-Porsche 997 GT3 Cup S).

Den verbleibenden Platz auf dem Podium erbten Bruno Garfinkel / Chico Serra (Scuderia 111-Lamborghini Gallardo GT3; +23,070s), nachdem Marcelo Hahn / Allam Khodair (Equipe Blausiegel-Ferrari F430 GT3; +27,707s) wegen Überfahrens der weißen Linie der Boxenausfahrt eine 20-Sekunden-Zeitstrafe erhalten hatten. Rang 5 belegten Amilcar Collares / David Muffato (Hot Car-Dodge Viper Competition Coupe; +36,672s) vor Chico Longo / Norberto Gresse (Via Italia-Ferrari F430 Scuderia; +51,900s).

Der Endstand in der Punktetabelle der Brasilianischen GT3-Meisterschaft lautet: Claudio Ricci / Rafael Derani (CRT-Ferrari F430 GT3; 209) – Marcelo Hahn / Allam Khodair (181) – Ricardo Mauricio (WB Motorsport-997 GT3 Cup S; 145) – Miguel Paludo (139) – Walter Derani (CRT-Ferrari F430 GT3; 119). Der Sieg in der Teamwertung ging an WB Motorsport-Porsche (400) vor CRT-Ferrari (363) und Equipe Blausiegel-Ferrari (216).

Letzte Aktualisierung ( Montag, 30. November 2009 )
 
Brasil GT3 – Sao Paulo - Lauf 1 Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Sonntag, 29. November 2009
09bras806bNachdem in den Trainings und Qualifyings die Ferrari und Lamborghini das mit nur 13 Wagen besetzte Feld der Brasil GT3 dominiert hatten, brachte das Samstags-Rennen in Sao Paulo überraschend einen Porsche-Erfolg: Valdeno Brito / Miguel Paludo (WB Motorsport-997 GT3 Cup S) siegten nach 34 Runden vor Marcelo Hahn / Allam Khodair (Equipe Blausiegel-Ferrari F430 GT3; +5,322s) sowie Hoover Orsi / Julio Campos im zweiten WB-Porsche (+8,365s). Rang 4 belegten Claudio Ricci / Rafael Derani (CRT-Ferrari F430 GT3; +28,117s) gefolgt von den beiden Scuderia 111-Lamborghini-Crews Claudio Dahruj / Rafael Daniel (Gallardo LP560, +35,619s) und Bruno Garfinkel / Chico Serra (Gallardo GT3; +37,462s).
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 29. November 2009 )
 
Brasil GT3 – Sao Paulo - freie Trainings Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Samstag, 28. November 2009

09bras808Vielversprechend begann das Debut des neuen Lamborghini-GT3-Modells in der Brasilianischen Meisterschaft: Claudio Dahruj / Rafael Daniel erzielten mit dem Gallardo LP 560 (Bild) am Vormittag eine Bestzeit von 1:35,974 und blieben damit über eine Sekunde vor Marcelo Hahn / Allam Khodair (Equipe Blausiegel-Ferrari F430 GT3; 1:37,025) und Bruno Garfinkel / Chico Serra (Scuderia 111-Lamborghini Gallardo GT3; 1:37,292). In der zweiten Freitags-Session gab es dann engere Zeitabstände: Lico Kaesemodel / Nelson Merlo (CRT-Ferrari F430 GT3; 1:36,754) platzierten sich vor Dahruj / Daniel (1:37,059), Garfinkel / Serra (1:37,099), Claudio Ricci / Rafael Derani (CRT-Ferrari F430 GT3; 1:37,131) sowie Hahn / Khodair (1:37,165). Die Porsche- und die Dodge Viper-Piloten kamen vorerst noch nicht an die Top-Zeiten der beiden italienischen Fabrikate heran.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 28. November 2009 )
 
Brasil GT3 – Sao Paulo - Vorschau Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Donnerstag, 26. November 2009

Das von 27. bis 29.11. stattfindende Finale der Brasilianischen GT-Meisterschaft09bras909 wird in Sao Paulo ausgetragen, wo die Serie bereits zum vierten Mal in diesem Jahr zu Gast ist. Die bisherigen sechs Saisonläufe auf der 4,3 km langen Strecke von Interlagos brachten drei Siege für Ferrari, zwei für Porsche und einen für Ford.

Nachdem die Entscheidung um den Fahrertitel vorzeitig zu Gunsten des CRT-Ferrari-Duos Claudio Ricci / Rafael Derani gefallen ist, dürfte diesmal wohl eher der erste Auftritt eines neuen Fahrzeugtyps in Mittelpunkt des Interesses stehen: Angekündigt wurde, dass Claudio Dahruj und Rafael Daniel in einem der neuen Lamborghini Gallardo LP 560 aus dem Hause Reiter Engineering (Bild) an den Start gehen sollen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. November 2009 )
 
Racing Box-Lolas gewinnen 6h von Vallelunga Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 23. November 2009

vallelungafinish28 Autos – 20 Sportwagen und 8 Tourenwagen - nahmen am gestrigen Sonntag letztendlich die 6h von Vallelunga in diesem Jahr unter die Räder. Am Ende des Tages gab es den erwarteten Doppelsieg für die Racing Box-Mannschaft mit ihren beiden Lola B09/80-Judd zu verzeichnen. Dabei siegte der Wagen von Francioni / Piscopo / Biagi mit 223 Runden Distanz und acht Runden Vorsprung vor den Teamkollegen Piccini / Piccini / Geri sowie dem auf Rang 3 klassierten Audisio & Benvenuto-Lucchini CN, auf dem die beiden Piloten Rigon & Mastrangelo den zweiten Platz nur mit 16s Rückstand auf den LMP2-Lola verfehlten. Den Polesettern auf dem Lola war der Verlust der Heckhaube während der Fahrt zum Verhängnis geworden. Der Rückstand auf die Sieger resultierte hauptsächlich aus der Reparatur dieses Defekts.

Auf Rang 4 kam der AF Corse-Ferrari der Piloten Aguas / Cadei / Kauffmann (Robert) als bester GT ins Ziel. Die im vorigen Jahr noch siegreichen Teamkollegen Perazzini / Cioci / Bruni mussten mit einem Antriebswellenschaden vorzeitig die Segel streichen. Zur relativ kurzen Liste der Ausfälle gesellte sich leider auch der Stadler Motorsport-Porsche GT2 mit Marco Seefried und Karl Renz, für die schon nach 17 Runden das Aus aufgrund mechanischer Probleme kam. Auf Rang 5 kam der GT2-Porsche des Teams GDL-Racing - ein ex-Prospeed Competition-Fahrzeug - ins Ziel, während Gesamtrang 6 an ein italienisches Corvette-Team fiel, bei dem unter anderem Emanuele Pirro ins Lenkrad griff.

vallelungarossifeuerValentino Rossi schlug sich bei seinem Langstrecken-GT-Debüt wacker und kam auf dem Kessel Racing-Ferrari GT3 trotz kleinerer technischer Zwischenfälle (siehe Foto) als Klassen-Dritter und Gesamt-Zwölfter mit seinen Teamkollegen Salucchi und Ceccato ins Ziel. Die Tourenwagenwertung gewann als Gesamt-Neunter die österreichische Duller Motorsport-Mannschaft mit jenem BMW M3, mit dem man auch im vorigen Jahr die Silver Cup getaufte Variante des 6h-Rennens gewinnen konnte. Das siegreiche Trio lautete am Ende Cappellari / Calderari / Mulacchiè. Die Alpenländer räumten mit ihren BMW insgesamt einen überzeugenden Dreifachsieg ab.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 23. November 2009 )
 
Lola-Frontreihe bei den 6h von Vallelunga Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 22. November 2009

vallelungapolesetterDie Pole Position für die 6h von Vallelunga hat wie erwartet das Racing Box-Team errungen. Die Lola-Piloten Piccini / Piccini / Geri haben sich mit einer 1:26,799 auf dem 4,085km langen Kurs die vorderste Startposition vor ihren Teamkollegen Biagi / Francioni / Piscopo sichern können. Der Audisio & Benvenuto-Lucchini CN4 der beiden Piloten Rigon / Mastrangelo konnte Startplatz 3 vor dem AF Corse-Ferrari F430 GT2 von Cioci / Perazzini / Bruni erobern.

Das Rennen startet heute um 09:30 Uhr. Ob es ein Live-Timing auf der Webseite des Veranstalters Peroni Promotions geben wird, steht leider noch nicht fest.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 22. November 2009 )
 
Ein "Facharzt" auf dem Kessel-Ferrari in Vallelunga Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 20. November 2009

rossif430In Vallelunga haben die ersten Sessions in Vorbereitung für die 6h von Vallelunga begonnen. Mit von der Partie ist als einer der prominentesten Piloten der neunfache Motorrad-Champion Valentino Rossi, der sein Sportwagendebüt auf einem der Kessel-Racing GT3-Ferrari zusammen mit seinen Co-Piloten Alessio Salucci und Andrea Ceccato geben wird. Die legendäre Nummer 46 des „Dottore“ ziert den F430, der gegen zwei weitere Teamkollegen und die deutsche Mintgen Motorsport-Viper am kommenden Wochenende um den GT3-Klassensieg beim italienischen Langstreckenklassiker fahren wird.

Mittlerweile bestätigt sich immer mehr, dass sich die Organisatoren mit der Zusammenlegung des Tourenwagen- und Sportwagenfeldes keinen Gefallen taten. Wolfgang Kaufmann wollte ursprünglich wie schon im vergangenen Jahr mit der Lavaggi-Mannschaft und deren LS1-LMP1 beim Rennen antreten. „Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen einem LMP1-Fahrzeug und den deutlich langsameren Tourenwagen stellt schon ein enormes Sicherheitsrisiko dar. Daher haben wir die Nennung der Scuderia Lavaggi zurückgezogen. Vallelunga ist eine sehr schnelle Rennstrecke mit teilweise nicht einzusehenden Passagen. Ich hatte mich wirklich gefreut, in Vallelunga und mit Giovanni zusammen das Rennen zu bestreiten, immerhin haben wir hier 2008 auf Pole-Position gestanden und die Klasse gewonnen. Dieses Jahr wollten wir den Gesamtsieg, darauf hatte das Team Scuderia Lavaggi extrem hart hingearbeitet."

Eine Terminüberschneidung mit der VdeV Endurance Serie sowie die allgemeine Wirtschaftslage hatten dieses Jahr für ein sehr spartanisches Feld gesorgt. Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich die Geschwindigkeitsunterschiede auf der Strecke unter den Teilnehmern aussortieren lassen.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 20. November 2009 )
 
6h Vallelunga - 30 Autos in endgültiger Liste Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 18. November 2009

vallelungawinnerMittlerweile ist für die 6h von Vallelunga eine aktualisierte Nennliste vom Veranstalter herausgegeben worden. Diese unterscheidet sich wesentlich von der ersten Version, die noch in der vergangenen Woche kursierte. Offiziell sind als einzige LMP´s die beiden Lola des Racing Box Teams übrig geblieben. Weder der Lavaggi noch Strakka Racing oder der italienische Courage oder die österreichische AT Racing-Corvette finden sich mehr in der Liste.

Prototypenseitig sind nur fünf weitere italienische CN-Teams (drei Lucchini, ein Norma und ein Juno) engagiert, so dass der Gesamtsieg im Rennen mutmasslich unter den beiden Lola-Mannschaften von Thomas Biagi / Filippo Francioni / Edoardo Piscopo bzw. Ferdinando Geri / Giacomo Piccini / Andrea Piccini entschieden wird. Sollten die Racing Box- Autos unerwartet straucheln, dann werden wohl die fünf antretenden GT2 (zwei Porsche der Teams Stadler Motorsport und GDL Racing und drei AF Corse-Ferraris) die Jagd auf den Gesamtsieg übernehmen. Auf dem Stadler-Porsche starten laut Nennliste der Schweizer Karl Renz und Marco Seefried als Piloten.

Vier GT3 nehmen am Sonntag das Rennen unter die Räder, wobei mit der Mintgen Motorsport-Viper das einzige deutsche Team auf der Nennliste steht. Altmeister Gianni Giudici, Andrea Perlini und Dirk Riebensam werden sich in ihrer Kategorie mit drei Ferraris des Kessel Racing Teams messen. Mit dem Scuderia Corse-Maserati GT4 - pilotiert von Nicky Pastorelli und Andrea Bertolini - und einem Porsche Cayman starten lediglich zwei GT4-Fahrzeuge. 12 weitere Tourenwagen komplettieren das Feld, das heuer mit nur 30 Autos im kombinierten Touren- und Sportwagenfeld schwach besetzt ist.

Die Nennliste für das am kommenden Sonntag anstehende Rennen kann unter diesem Link (PDF) eingesehen werden.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 18. November 2009 )
 
Coppa Italia - Endstand 2009 Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Mittwoch, 18. November 2009

09sogt888cNachgetragen sei noch ein Endergebnis aus der Coppa Italia: Mario Benusiglio (AeffeM-Ferrari F430 Challenge; Bild) holte mit 44 Zählern aus acht Läufen den Gesamtsieg in der Division 1 dieser Serie. Zweiter wurde Carlo Graziani (Scuderia Ventidue-Corvette Z06; 42), der die letzten beiden Saisonrennen auf dem Adria Raceway sowie in Vallelunga gewonnen hatte.

Mit deutlichem Abstand folgen auf den Rängen 3 bis 6 der Punktetabelle Michele Consoli (Piloti Forlivesi-Porsche 996 GT3 Cup; 22), Mario Bassetto (La.Na.-Ferrari F430, 12), Roberto Ragazzi (Superchallenge-Ferrari F430, 11) sowie Alain Valle (Team Form-Audi TT-R; 10).

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 18. November 2009 )
 
Mühlner Motorsport - Dubai statt Vallelunga Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 16. November 2009

muehlnerporscheBernhard Mühlners Team wird nun doch nicht bei den 6h von Vallelunga am kommenden Wochenende teilnehmen. Das teilte der deutsche Teamchef der ADAC-GT Meistermannschaft von 2008 uns gegenüber in einem Telefonat mit. Mühlner (auf dem Bild links am Heckflügel seines Porsches im tatkräftigen Einsatz) weilte dabei in Dubai, wo er im Rahmen der arabischen GT3-Challenge einen Kundenporsche mit seiner Mannschaft betreute. „Wir hatten zwar eine Nennung deponiert, dann hat sich dafür aber kein ausreichendes Kundeninteresse an dem Rennen materialisieren lassen. Die Tatsache, dass dort mittlerweile LMP´s und Tourenwagen in einem Lauf fahren, um ein Feld voll zu bekommen, macht den Lauf nicht gerade attraktiv und zeigt, dass das Rennen von der Bedeutung her nicht mehr den Stellenwert wie in den vergangenen Jahren besitzt. Wir sind in den vergangenen Jahren immer regelmäßig dort genannt gewesen, nur dieses Mal ging das Interesse bei unseren Fahrern gegen Null.“

Statt dessen konzentriert Mühlner sich nun darauf, schon frühzeitig seine Nennung für Dubai unter Dach und Fach zu bringen „Das ist mit ein Grund warum ich jetzt hier bin. Wir betreuen in der hiesigen Porsche-Serie einen Kunden und wie man hört vermelden die Organisatoren der 24h von Dubai ja jetzt schon ein volles Feld.“ In der Tat zeigt eine erste Nennliste das das zum fünften Male ausgetragene 24h-Rennen sich allen Plänen der Organisation zum Trotz - die ein im Prinzip kostengünstiges Endurance Event auf die Beine stellen wollten - mehr und mehr zum Sportwagen-Ereignis mausert. Etwa 70% des Feldes bestehen aus GT-Teams. Mehr zu den Details dieses Events sollen in der kommenden Woche auf unseren Seiten folgen.

Bezüglich Vallelunga wird das Team von Bernhard Mühlner nicht die letzte Korrektur auf der Nennliste bilden. Wie mittlerweile durchsickerte, hat die Mannschaft von Strakka Racing entschieden, ihren frisch erworbenen Acura nun doch nicht der Gefahr auszusetzen mit einem der Minis, Fiat Abarth oder Renault Clios der Tourenwagenfraktion zu kollidieren. Es bleibt abzuwarten wie gross das Feld des italienischen Langstreckenklassikers am Ende der Woche noch sein wird.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 16. November 2009 )
 
6h Vallelunga - Touren- und Sportwagen in einem Feld Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 13. November 2009

vallelungastartIn etwa einer Woche startet die diesjährige - neunzehnte - Ausgabe der 6h von Vallelunga, eines Rennens, das es in den vergangenen Jahren immer in zwei Editionen gab. Doch statt getrennten Tourenwagen- bzw. Sportwagen-Rennen werden der „Silver-Cup“- und der „Gold-Cup“-Lauf heuer mangels ausreichender Nennungen zusammengelegt. Das heisst in der Konsequenz, dass waschechte LMP´s wie die Lolas von Racing Box und der Lavaggi LS1 sich am nächsten Wochenende auf der nicht gerade langsamen Strecke mit Renault Clios, Fiat 500 Abarth und Mini Coopers herumschlagen dürften. Ein Fakt, der schon einige Teams dazu bewogen hat, ihre ursprünglich eingereichten Nennungen noch einmal zu überdenken. Vielleicht kam neben dem viel zitierten Sündenbock „Wirtschaftskrise“ den Organisatoren in diesem Jahr auch das zeitgleich und relativ spät angesetzte VdeV Endurance Serie-Finale in Estoril in die Quere, das auch einige Teilnehmer, zumindest im Sportwagenbereich, gekostet haben dürfte.

Zum Stand der Nennungen: In der LMP-Klasse, in der sowohl aktuelle als auch ältere LMP1 und LMP2 starten dürfen sind neben den beiden mittlerweile auch besetzten Racing Box Lola (Piccini / Piccini / Geri – Biagi / Francioni) die Teams von Lavaggi und Strakka Racing eingeschrieben.  Racing Box LolasDie Briten testeten just in Misano ihren vom Lowes Fernandez Racing frisch erworbenen Acura ARX01b, so dass man den neuen Wagen eventuell schon auf der 5km langen Strecke nördlich von Rom im Einsatz erleben könnte. Ferner auf der Nennliste findet man die italienische Audisio & Benvenuto-Mannschaft mit ihrem Courage C65 und die britische Protran-Mannschaft. Desweiteren soll noch das britische Solaris-Radical-Team sowie ein italienischer Lucchini die Absicht bekundet haben, das Rennen mit zwei Wagen unter die Räder zu nehmen.

Ebenso wie die LMP-Liste ist auch die ursprünglich veröffentlichte GT-Liste noch im Umbruch: Einer GT1-Corvette des AT-Racing Teams stehen GT2-Ferraris und -Porsches – unter anderem der Teams Advanced Engineering, Autorlando und Ebimotors – einige GT3-Boliden (Kessel Racing soll drei F430 planen) und einige GT4-Wagen (darunter ein offiziell werkseingesetzter Maserati GT4) sowie etliche Cup-Porsche auf einer ersten Liste, die aber mittlerweile schon einige Absagen zu verzeichnen hat. So konnte zum Beispiel das Team von Bernhard Mühlner seinen Porsche nicht besetzen und hat sich mittlerweile aus dem Entry verabschiedet. Auf Seiten der Tourenwagensektion werden neben einigen BMW - u.a. des österreichischen Duller Motorsport Teams - auch einige der oben angesprochenen Kleinwagen erwartet. Derzeit ist von einer Feldgrösse zwischen 30 und 40 Wagen für das Rennen in neun Tagen auszugehen.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 13. November 2009 )
 
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