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Donnerstag, 18. Dezember 2014
Gulf12h
Sonstige GT
Diverse nationale GT-Meisterschaften weltweit


Schubert Motorsport mit 3 BMW in Dubai Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 14. Januar 2010

Al Faisal Z4Mit drei Wagen und zwölf eingesetzten Piloten bringt die Oscherslebener Mannschaft vom Team Schubert Motorsport eines der stärksten Kontingente bei den 24h Dubai an den Start. Ähnlich wie die beiden schon vorgestellten Teams ist auch die unter der Nennung von Al Feisal Motorsport antretende BMW-Mannschaft bislang bei allen vier abgehaltenen Ausgaben des 24h-Rennens dabei gewesen. "Wir hatten bisher jedes Jahr mindestens einen Klassensieg und möchten dies auch wiederholen", formuliert Stefan Wendl von Schubert Motorsport das Ziel des Teams.

In diesem Jahr werden das erfolgreiche BMW Z4 M Coupé, der neue BMW M3 GT4 und ein BMW 120d eingesetzt. Das BMW Z4 M Coupé mit der Startnummer 2 in der Klasse A5 stellt dabei wieder die Speerspitze des Teams dar. Claudia Hürtgen, Marko Hartung, sowie die beiden einheimischen Kundenpiloten Abdulaziz Al Faisal und Khaled Al Faisal bilden die Besatzung des Wagens, der vor einem Jahr lange in Aussichtsreichem Kampf um die Führung lag. Am Ende wurde man um die Kleinigkeit von 58s vom siegreichen Land Motorsport-Porsche geschlagen. In der am stärksten besetzten Klasse SP3 wird der BMW M3 GT4 mit der Startnummer 22 ins Rennen gehen. Hier wurde rund um den erfahrenen Briten Paul Spooner, einem Raceinstruktor der Rennstrecke in Dubai, ein einheimisches Team aus Nachwuchspiloten rekrutiert.

Den BMW 120d von Schubert hat das ungarische BMW Team Hungary in der Klasse D2 genannt. Schon bei den 24 Stunden Nürburgring und den 12 Stunden von Budapest gingen die Ungarn Lászlò Palik, János Vida, Csaba Walter und Gábor Weber in dem Wagen an den Start. Genau fünf Jahre nach dem Debüt 2006 des Autos wird der BMW 120d erneut in Dubai starten.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 14. Januar 2010 )
 
Weitere GT-Masters Piloten in Dubai Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 13. Januar 2010

Das rhino´s Team Leipert ist nicht die einzige Abordnung aus dem ADAC-GT-Masters, die am Freitag in die 24 Stunden von Dubai startet. Mit am Start sind laut der Website des GT-Masters weitere Piloten aus der deutschen Top-GT3-Serie.

Auch Jürgen Häring und Dimitrios "Taki" Konstantinou bereiten sich unter der Sonne Arabiens auf die neue Motorsportsaison vor. Die beiden letztjährigen Mühlner Motorsport-Porsche-Piloten teilen sich in Dubai das Cockpit eines Porsche, den das Vorjahressiegerteam Land Motorsport einsetzt. Die Teamkollegen von Häring und Konstantinou in dem von Wolfgang Land präparierten Cup-Porsche sind alte Bekannte im ADAC GT Masters: Schubert Z4 2009Marc Basseng, 2008 Laufsieger am Norisring und der GT1-Teambesitzer René Münnich, ein Masters-Pilot der ersten Stunde.

Frank Schmickler und Michael Bleekemolen setzen dagegen auf BMW, allerdings der besonderen Sorte. Dem Besaplast Racing-Dolate Motorsport BMW M3, den sich Schmickler mit seinem ehemaligen Teamkollegen Sebastian Asch teilt, wurde ein Fünf-Liter-V10-Motor implantiert. Auch Bleekemolens Einser-BMW präsentiert sich reichlich aufgebohrt - unter der Haube des Kompaktwagens verrichtet ein vier Liter großer V8-Motor seinen Dienst.

Claudia Hürtgen, die als erste Frau ein ADAC GT Masters-Rennen gewann und Johannes Stuck sind in Dubai ebenfalls am Start. Sowohl Hürtgen wie auch Stuck starten in je einem BMW Z4 M Coupé der Teams Schubert Motorsport/Al Faisal Racing  (Foto aus dem letzten Jahr) bzw. im Falle von Stuck im japanischen Petronas Syntium Team.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 12. Januar 2010 )
 
Leipert debütiert den Ascari in Dubai Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 11. Januar 2010

Leipert-AscariDas rhino´s Team Leipert ist eine routinierte Mannschaft, was die 24 Stunden von Dubai anbelangt. Bei allen vier bisherigen Ausgaben des Marathons am Golf nahm die Wegberger Mannschaft teil. Doch dieses Jahr ist Alles anders. Zum ersten Mal wird mit dem Ascari KZ1R GT3 ein GT-Bolide vom Team an den Start gebracht. Mit dem Debüt der Marke Ascari beim Langstreckenrennen am Golf betritt das Team Neuland. Ist der aus dem ADAC-GT-Masters bekannte, 520 PS starke Bolide gar ein Anwärter auf das Podium?

Im Cockpit des GT3 werden Piloten aus dem In- & Ausland sitzen. Der Deutsche Roland Hertner, der in der ADAC Procar (Div. 1) in der Saison 2009 den dritten Platz holte wird von Teamchef Ingo Leipert erstmals im Ascari ans Steuer gelassen. Der Schweizer Peter Röschmann hat sich bisher seine Meriten im Porsche Sports Cup verdient. Andzej Dzikevic stößt aus Litauen als Gesamtsieger der 24h Dubai 2009 auf dem Land Motorsport Porsche zum Team und sammelte schon Erfahrung in der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring Nordschleife sowie im Radical Race Cup und dem Radical European Masters. Komplettiert wird die Crew durch Roland Rehfeld (bekannt aus VLN, ADAC GT Masters) und Marcel Leipert, den man aus dem GT-Masters als Pilot des Ascaris kennt.

“Unser Ziel ist ein Platz unter den besten 5 des Gesamtklassements“, erklärt Marcel Leipert vor dem Abflug in die Wüste. „Wir haben hart dafür gearbeitet, in Dubai am Start sein zu können. Eine Top-Platzierung wäre ein gerechter Lohn dafür.“

Letzte Aktualisierung ( Montag, 11. Januar 2010 )
 
24h Dubai - die Favoriten Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 10. Januar 2010

dubaistartAm kommenden Freitag gegen 11 Uhr startet die Sportwagensaison 2010 in Dubai offiziell mit dem Start zu den 24 Stunden von Dubai. Der erst zum fünften Male ausgetragene Event hat mit seinem frühen Datum mittlerweile den 24h von Daytona den Rang abgelaufen. Auch wenn am Emirat um diese Zeit noch mit Regenfällen gerechnet werden muss, so ist das Wetter doch voraussichtlich deutlich freundlicher als in Florida, wo die Teams derzeit bei den Testtagen mit lausiger Kälte und sogar Schneefall zu kämpfen haben sollen. Ursprünglich als gemischter Tourenwagen- und GT-Event angelegt, führt der Sieg mittlerweile fast sicher über die GT-Klasse. Vor einigen Wochen hatten wir schon einmal einen Abriss des bis zu 80 Autos starken Starterfeldes präsentiert. Daher sei an dieser Stelle auf den Artikel verwiesen. Lediglich die Viper des britischen DXB-Teams wird mittlerweile als Absage vermeldet.

IMSASchauen wir statt dessen heute auf die voraussichtlichen Favoriten. Das stärkste Piloten-Team schickt unzweifelhaft die französische IMSA-Performance Mannschaft an den Start. Der Porsche mit der Nummer 66 wird von Raymond Narac, Patrick Pilet und Marco Holzer bewegt. Zwei Porsche-Werksfahrer, dazu ein anerkannt starker Privatier - alle mit Le Mans- sowie LMS-/ALMS-Erfahrung - das klingt nach einem todsicheren Siegesrezept; vorausgesetzt die Defekthexe bleibt daheim auf den Blocksberg. Schon im letzten Jahr war das Besaplast Racing Team die Überraschungsmannschaft bei den 24h am Golf. Die fahrerisch homogene Mannschaft aus Sebastian und Roland Asch, Kurt Thiim, Franjo Kovac und Martin Tschornia verspricht auch wieder eine solide Performance, die den Wagen auf das Podium führen könnte. Bei den 12h von Ungarn zeigte auch die ungarische Mannschaft von Bovi Motorsport mit dem Brokernet Silversting eine starke Leistung. Der Exot dürfte daher für ein Top-10 Ergebnis oder gar ein Podium gut sein.

Die Titelverteidiger von Land Motorsport wollen sich dagegen scheinbar auf ein Ergebnis in den Top-10 bescheiden. Mit Xavier Pompidou und Marc Basseng sitzen je ein schneller Pilot auf den beiden Fahrzeugen. Ob die anderen Kundenpiloten deren Tempo halten können ist allerdings die Gretchenfrage. Der in Ungarn bei den 12h noch siegreiche Schubert-BMW hat mit Claudia Hürtgen und Marko Hartung lediglich zwei schnelle Piloten am Volant, könnte aber aufgrund der Zuverlässigkeit des Teams für ein Podium in Frage kommen. donkervoort_d8gt_2010Auch die Mannschaften des Schweden Hubert Bergh (Porsche) sowie die österreichische Jetalliance Racing Truppe sollte man für ein gutes Top-10-Ergebnis im Auge haben. Ein Geheimtip dagegen ist der weiterentwickelte Donkervoort D8GT auf dem mit Peter Kox und dem gesammelten GT4-Pilotenkontingent Nico Pronk, Stephane Wintenberger und Dennis Donkervoort eine fahrerisch hochwertige Crew zu einem Härtetest des sonst für Sprintrennen ausgelegten urigen Boliden (Foto) ausrückt.

Vier Ausgaben der 24 Stunden von Dubai hat es bislang gegeben, wobei zweimal BMW mit den Fahrzeugen von Duller Motorsport (2006&7) sowie zweimal Porsche (2008: VIP Petfood, 2009: Land Motorsport) erfolgreich waren. 2010 geht es für die beiden deutschen Hersteller also um die Vorherrschaft am Golf – oder spuckt ein dritter Konkurrent den beiden Sportwagenherstellern am kommenden Wochenenden in die Suppe? Die ersten freien Trainings zu den 24h finden am kommenden Donnerstag statt. Am Freitag startet das Rennen um 14 Uhr Ortszeit, was 11 Uhr unserer Zeit entsprechen dürfte, Samstag morgens um die selbe Zeit steht dann das Ergebnis fest.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 10. Januar 2010 )
 
Brasil GT3 – Kalenderentwurf für 2010 Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Donnerstag, 7. Januar 2010
Die Brasilianische GT3-Meisterschaft wird voraussichtlich auch in der kommenden Saison wieder aus acht Veranstaltungen zu je zwei Läufen bestehen. Der folgende Terminplan bedarf noch einer offiziellen Bestätigung: 14.03. – Sao Paulo, 18.04. – Curitiba, 23.05. – Sao Paulo, 18.07. – Rio de Janeiro, 05.09. – Sao Paulo, 26.09. – Velopark, 31.10. – Curitiba, 28.11. – Sao Paulo.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 6. Januar 2010 )
 
26 Teams in der GT-Eins Langstreckenserie Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 2. Januar 2010

gteins_lss26 Teams stehen auf einer ersten Nennliste für die GT-Eins-Langstreckenserie. Wie berichtet wird in den kommenden Wochen in einer Kooperation von GT-Eins und den Sim-Racing Spezialisten von Sim-Racing.de erstmals eine virtuelle Langstreckenserie ausgerichtet, die reale Piloten und die Sim-race-Szene in einer fünf Events umfassenden Mini-Serie vereint. Nach Ablauf der Nennfrist werden nun gemäß dem derzeitigen Stand neun Ford GT, fünf Audi, je vier Porsche und Ferraris und drei Corvette-Teams starten. Lediglich für den ebenfalls bereit stehenden Aston Martin GT3 haben sich (noch) keine Einsatzteams finden lassen.

Von Seiten der professionellen Volanteure nehmen drei Piloten aus dem ADAC-GT-Masters den Kampf gegen die gesammelte Sim-Racing Riege auf. Der amtierende GT-Masters Vizemeister Marc Hennerici, Argo-Racing Audi-Pilot Frank Kechele und rhino´s Team Leipert Ascari-Pilot Daniel Keilwitz haben Wagen für die Serie genannt. Während Keilwitz und Kechele auf erfahrene Partner aus der Sim-Szene vertrauen (die Langstreckenrennen werden mit Fahrerwechseln absolviert), will Hennerici weitere Pilotenkollegen als Gaststarter gewinnen. So soll nach dem derzeitigen Stand beim ersten Lauf, dem 400km-Rennen auf dem Nürburgring-GP-Kurs am 24.01., Tom Schwister, ehemaliger Meister der Formel BMW, Teampartner von Hennerici sein. Weitere, zum Teil hochrangige Piloten aus der VLN-Szene will Hennerici für die verbleibenden vier Läufe gewinnen.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 3. Januar 2010 )
 
Rückblick auf ein ganzes Sportwagenjahrzehnt Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 31. Dezember 2009

Liebe Freunde von GT-Eins & Sportwagenenthusiasten.

Jahresrückblicke sind in der letzten Newsmeldung des Jahres ja mittlerweile Tradition auf diesen Seiten. Und doch erfüllt es den Autor dieser Zeilen aus zwei aussergewöhnlichen Anlässen mit einem gewissen Stolz diese Gedanken in Worte fassen zu dürfen. Der erste Grund ist, das wir dieses Jahr nicht nur auf ein weiteres Sportwagenjahr zurückblicken, sondern auf ein ganzes Sportwagenjahrzehnt!

Start FIA-SWM 2000 am NringWenn man sich die Entwicklung des Sports seit 2000 ins Gedächtnis ruft, dann darf man dieser Motorsportkategorie eine positive Entwicklung bescheinigen. In der Saison 2000 stand die noch um Anerkennung kämpfende FIA-GT Meisterschaft gerade vor ihrer vierten Saison. Der FIA-Sportwagencup für offene Prototypen war auf seinem Hoch angelangt und in Le Mans hatte im Jahr zuvor bei der bis dato grössten Schlacht der Werke die Ära Audi begonnen – auch wenn BMW die Lorbeeren eingefahren hatte. Im nationalen Bereich dagegen fristeten die Sportwagen und GT ein eher untergeordnetes Dasein: Sportscar Challenge und der Porsche Carrera Cup waren die ausgeprägtesten Serien der Szene. Allenfalls gemischte Serien wie die damals noch Veedol Langstreckenpokal genannte Serie auf der Nordschleife, die Spezial Tourenwagen Trophy, der Divinol-Cup und die GTP-Porsche-Clubserie boten hierzulande den Aktiven und den wenigen Interessierten Fans die Gelegenheit schnelle Produktionssportwagen – meist gemeinsam mit aufgebohrten Tourenwagen – zu Gesicht zu bekommen.

Es war ein langer und unterhaltsamer Weg seitdem. In Le Mans war es noch am unspektakulärsten, weil die Gegner Audi über lange Jahre das Feld überliessen. Einzig der Einstieg von Peugeot nach Beginn der Diesel-Ära brachte ab 2007 ein wenig Feuer in das Rennen und führte dazu das die historische Masstäbe setzenden Ingolstädter 2009 nach drei hoch spannenden Werksschlachten zum ersten Mal an der Sarthe geschlagen werden konnten.

Start LMES 2004 NringDie Prototypenszene erlebte nach dem Niedergang des FIA-Sportwagencups 2003 eine Neugeburt unter dem Le Mans Banner. Mit der Wiederbelebung der traditionellen 1000km-Rennen unter dem Banner des ACO gelang diesem ein Volltreffer der 2004 in Monza einen neuen Schub in die professionelle Sportwagenszene brachte. Legendäre Rennen, Action in vier Klassen, Felder von über 50 Autos – den Fans öffnete sich nach Jahren der Schmalkost das Herz, als ab 2004 ausgeprägte Spitzenrennen den Höhepunkt der Sportwagensaison markierten und die Le Mans-Autos endlich auch in Europa wieder eine Bühne abseits des Klassikers bekamen. Gleichzeitig verbreitete sich mit der VdeV Endurance Serie auch die Basis der Prototypenszene, aus der mittlerweile zunehmend Teams in die Top-Serie nachrücken.

startsilverstoneIm GT-Bereich absolvierte die FIA-GT Meisterschaft dank stetiger und umsichtiger Pflege durch ihren Kopf Stephane Ratel und seiner Crew ein unterhaltsames Jahrzehnt. Mit der Schaffung einer Produktions-GT-Standardklasse unterhalb der GT2 gelang Ratel dabei sein Meisterstück. Die GT3 hat sich mit ihrer Markenvielfalt und dank ihrer Kostenstruktur als Standard in den GT-Serien weltweit durchgesetzt und sorgt als Quellklasse für immer neue Teams, die in höhere Klassen aufsteigen und so die Paradeklasse der SRO - die GT1 – am Leben halten. Mit dem Ende dieses Jahrzehnts endet deren Konzept gemeinsamer Lang- und Mittelstreckenrennen mit der GT2 .

Start 24h Nring 2009Doch vor dem Ausblick 2010 blicken wir noch einmal auf das nationale Sportwagenjahrzehnt zurück. Dieses verharrte im Schatten der Ära Schumacher und der DTM, die viele aussichtsreiche Konzepte scheitern liessen, lange im Amateurstatus, ehe die GT3 auch hier eine Chance bot, die der ADAC in Zusammenarbeit mit der SRO endlich zur erfolgreichen Gründung einer GT-Serie nutzte. Nach drei erfolgreichen und unterhaltsamen Saisons muss man dem Konzept des GT-Masters bescheinigen, dass es sich etabliert hat, zudem man die Beschränkung auf Privatfahrer aussetzte und damit die fahrerisch hochwertigste GT3-Meisterschaft weltweit schuf. Davon inspiriert setzten sich die GT3 auch in der beliebtesten Pro-Am-Serie der hiesigen Motorsportszene, der BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring durch und sorgten dafür, dass nicht nur deren Rennen sondern auch die 24 Stunden am Nürburgring mittlerweile zu einem weltweit beachteten Sportwagenevent geworden sind. Serien wie die Sportscar Challenge, die Spezial Tourenwagen Trophy und der Porsche Carrera Cup Deutschland gibt es natürlich auch weiterhin, aber die interessantesten Akzente gehen nun auch hierzulande von den GT3 aus.

Logo 2000Es gibt heuer noch einen zweiten Grund diesen Rückblick zu vertiefen, denn über das gesamte abgelaufene Jahrzehnt waren diese Seiten als ständige Begleiter der hiesigen GT- und Prototypenszene dabei. Heute vor 9 Jahren und 364 Tagen wurden diese Seiten unter dem Titel „GT-Eins“ neu auf den Weg gebracht, nachdem im April zuvor mit „GT-One“ ein Vorläufer vom Autor dieser Zeilen aus der Taufe gehoben wurde. Wohl nur wenige Webprojekte im Motorsportbereich dürfen sich einer solchen Kontinuität rühmen. Mit GT-Eins wurde seinerzeit der Versuch unternommen, den an diesem Sport Begeisterten eine gemeinsame Infoplattform im Web zu schaffen, was mit dem ab 2003 eingerichteten Forum unterstrichen wurde. Dessen fachlicher Ruf ist durch die zahlreichen mitwirkenden Mitglieder immer weiter ausgebaut worden. Nicht zuletzt auch die Erweiterung des Kreises der an diesen Seiten mitwirkenden Autoren und Fotographen hat seit 2001 auch zu einer immer weiter ansteigenden Qualität des hier angebotenen Materials geführt. Davon dürft ihr als Leser euch gerne überzeugen, da seit einigen Tagen auch die allerersten Berichte (inklusive der Berichte 1999 – den Klassiker in Le Mans eingeschlossen) wieder auf unseren Seiten online zur Verfügung stehen.

Es ist an dieser Stelle mit Sicherheit unstatthaft, Selbstbeweihräucherung zu treiben. Dennoch sei die Anmerkung gestattet, dass es den Autor dieser Zeilen mit einem gewissen Stolz erfüllt, sein damals gestecktes Ziel erreicht zu wähnen. Das beweist jedes Mal aufs neue das per Mail oder mündlich eintreffende Feedback bei den Rennen, das diese Seiten seit Jahren begeisterten Anhängern dieses Sportes als erste Anlaufstelle dienen. An dieser Stelle gebührt der Dank unzweifelhaft allen Mitwirkenden, wobei ich alleine aus dem letzten Jahr Harald Musileck, Jan Hettler, Alexander Müller, Henning Stubbe, Maximilian Graf, David Heimann, Horst Bernhard, Fabian Wilkening, Rene Jüptner, Thomas Roth, Jürgen Ruhrmann, Sören Herweg, David Tarallo, Roland Neumann, Johannes Gauglica, Stefan Volk, Markus und Patrick Zieger, Daniel Gensch, Andreas Lutz, Jochen Merkle, Christian Reinsch, Hardy Ellis und Martin Berrang erwähnen möchte (Asche über mein Haupt falls ich irgendwen unterschlagen haben sollte). Mindestens eben so viele Beitragende haben im Laufe der letzten 10 Jahre mitgewirkt und auch in diesem Projekt ihre Spuren hinterlassen, wobei einige uns immer noch in der Motorsportszene regelmässig als Weggefährten, teils der professionellen Journalistenszene, über den Weg laufen.

Auch im kommenden Jahr, dem Jubiläumsjahr dieses Webprojektes, werden diese Seiten als Anlaufpunkt der Szene erhalten bleiben. In Erwartung einer spannenden Saison, die uns mit der Neustrukturierung der SRO-Serien – Stichwort FIA-GT1 Weltmeisterschaft , den angekündigten Neuerungen in der Le Mans Serie und Le Mans sowie der weiterhin wachsenden deutschen GT-Szene sicherlich weiteren interessanten Diskussionsstoff und Nachrichtenmaterial liefern wird, verbleibt als Webmaster

euer Harald Gallinnis.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 31. Dezember 2009 )
 
24h Dubai – je ein französisches und ein italienisches Favoriten-Team? Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Dienstag, 29. Dezember 2009

09igto516pZwei namhafte Mannschaften aus Frankreich bzw. Italien dürften - zumindest was die Fahrer-Besetzung ihrer Top-Wagen betrifft - zum Favoritenkreis für den Gesamtsieg bei den Mitte Jänner stattfindenden 24h von Dubai zu zählen sein:

Das französische Team IMSA Performance plant, dort zwei Porsche 997 RSR an den Start zu bringen, wobei die stärker einzuschätzende Fahrercrew aus Raymond Narac und Patrick Pilet (nach deren Leistungen in den 2009er GT-Open-Läufen; Bild) samt Marco Holzer als dritten Piloten besteht.

Auch der Porsche 997 GT3 Cup S von GDL Racing wird mit Gianluca de Lorenzi und Stefano Borghi, in der vergangenen Saison auf einem 997 Cup S Zweite der GT3-Gesamtwertung der Italienischen GT-Meisterschaft, sowie Marco Cioci und Piergiuseppe Perazzini, zuletzt im Megadrive-Ferrari F430 nationale GT2-Vize-Meister, über eine erstklassige Fahrer-Crew verfügen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 29. Dezember 2009 )
 
Superstars GT Sprint - „… und noch eine neue GT-Serie“ Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Mittwoch, 23. Dezember 2009

Die obige Überschrift zitiert ein Posting aus dem GT-Eins-Forum – berechtigterweise wird dort die Frage gestellt, ob es denn neben FIA-GT und GT-Open (sowie allen nationalen Serien) noch machbar ist, ein entsprechendes Teilnehmerfeld an den Start zu bekommen.

Ausgeschrieben werden sollen im Rahmen von Superstars-Series-Veranstaltungen zwei über je 25 Minuten plus eine Runde führende Läufe für die Klassen GT2, GT3, GT4 und GT Cup. Der vorläufige GT Sprint-Kalender umfasst laut Marketing-Broschüre des Promotors Roma Formula Futuro folgende Termine: 28.03. – Monza / 18.04. – Imola / 23.05. – Portimao / 13.06. – Hockenheim / 19.09. – Paul Ricard / 10.10. – Vallelunga / 28.11. – Kyalami. Gerade in Italien, wo drei dieser sieben Events stattfinden werden, gibt es mit der zuletzt wieder erstarkten offiziellen GT-Meisterschaft des ACI, der Coppa Italia bzw. ab 2010 der EOS von Peroni-Promotion sowie zwei GT-Open-Läufen bereits ein umfangreiches Betätigungsfeld für Mannschaften aus der GT-Szene.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 23. Dezember 2009 )
 
Brasil GT3 – Saisonrückblick 2009 Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Dienstag, 22. Dezember 2009

09bras903cDas Jahr 2009 verlief für die Brasil GT3 zwar spannend und abwechslungsreich, litt aber ein wenig an den - im Vergleich zum Vorjahr - kleineren Teilnehmerzahlen. Gegenüber 2008 präsentierte sich das Starterfeld der Meisterschaft auch von der Marken-Zusammensetzung her stark verändert.

Waren es in der vorigen Saison noch zwei Ford GT-Teams, welche drei Viertel der Laufsiege und den Titel untereinander ausmachten, so wurde 2009 großteils zum Ferrari-Jahr: In den 16 Rennen gab es acht Erfolge für die Wagen aus Maranello, fünfmal gewann ein Porsche, je einen Sieg gab es für die Marken Lamborghini, Dodge und Ford. Zwei Ferrari-Besatzungen fanden sich am Ende im Duell um den Fahrertitel - Claudio Ricci / Rafael Derani (CRT-F430 GT3, Bild rechts; 220 Punkte / fünf Siege, viermal Zweite, einmal Dritte) konnten die gegen Saisonende immer stärker werdenden Marcelo Hahn / Allam Khodair (Equipe Blausiegel-F430 GT3; 216 / zwei Siege, zweimal Zweite, dreimal Dritte, in allen Rennen in den Punkten) knapp auf Distanz halten.

09bras908gIn der Teamwertung setzte sich WB Motorsport-Porsche (400) gegen CRT-Ferrari (363), Equipe Blausiegel-Ferrari (216) und Scuderia 111-Lamborghini (154) durch. Bester Porsche-Pilot war dabei als Gesamt-Dritter Miguel Paludo (WB Motorsport-997 GT3 Cup S, im Bild links, #5; 172), der zwölfmal antrat und dabei vier Siege und drei weitere Podiumsplätze erzielte. Die Ford GT- und Dodge Viper-Mannschaften gingen nur vereinzelt an den Start, erwiesen sich aber in der Regel als durchaus konkurrenzfähig. Bemerkenswert war das Debut des Lamborghini Gallardo LP 560 beim Saisonfinale in Sao Paulo (im Bild links, #8), wo Claudio Darhuj / Rafael Daniel im zweiten Lauf sogar ein Sieg mit dem neuen Fahrzeug gelang.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 21. Dezember 2009 )
 
Peroni-Promotion plant Endurance Open Serie Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Montag, 21. Dezember 2009
Die Peroni-Gruppe will laut einer Presseaussendung im nächsten Jahr unter der Bezeichnung EOS (Endurance Open Serie) ein neues Langstrecken-Championnat für GT und Tourenwagen anbieten, für welches folgende sieben Termine vorgesehen sind: 10.-11.04. – Monza (3h) / 01.-02.05. – Paul Ricard (3h) / 26.-27.06. – Monza (3h) / 17.-18.07. – Misano (6h) / 11.-12.09. – Mugello (3h) / 09.-10.10. – Brünn (3h) / 20.-21.11. – Vallelunga (6h).
Letzte Aktualisierung ( Montag, 21. Dezember 2009 )
 
Brasilianische Trofeo Maserati – Endstand Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Montag, 7. Dezember 2009

09brtm930Erst beim letzten Saisonlauf fiel die Titelentscheidung in der Brasilianischen Trofeo Maserati: Der zuvor nur auf dem dritten Tabellenrang gelegene Cleber Faria (Itaipava Racing; Bild) überholte mit einen zweiten Platz in Sao Paulo überraschend noch seine beiden favorisierten Konkurrenten: Pedro Queirolo (Itaipava Racing) fiel beim Finalrennen aus, Andre Posses (Team Manelao) belegte nur Rang 9.

Der Endstand der Serie, die heuer neun Veranstaltungen umfasste, lautet somit: Faria (99 Punkte / ein Sieg, dreimal Zweiter, einmal Dritter) – Posses (95 / drei Siege, einmal Zweiter, einmal Dritter) – Queirolo (95 / drei Siege, einmal Zweiter).

Letzte Aktualisierung ( Montag, 7. Dezember 2009 )
 
24h Dubai 2010 mit starker Sportwagenfraktion Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 7. Dezember 2009

Land MotorsportFünf Wochen vor den 5. 24 Stunden von Dubai können die Veranstalter teilnehmerseitig ein volles Haus melden. Der Event am Golf, der seit seiner Einrichtung die 24h von Daytona als Auftakt der weltweiten Sportwagenszene abgelöst hat, ist mit derzeit 79 eingeschriebenen Teams mal wieder ausgebucht.

Was ins Auge fällt: Mit fast zwei Drittel GT´s wird de Veranstaltung zunehmend zum Sportwagen-Event. Eigentlich hatten sich die Orgaisatoren um die niederländische Creventic-Gruppe vorgestellt, hier den Tourenwagen-Teams einen Endurance-Lauf für den kleinen Geldbeutel einzurichten. Doch die Tatsache, dass man in Dubai mit einem Cup-Porsche relativ weit vorne landen kann, lockt mittlerweile Zuhauf nicht nur Besitzer der Zuffenhausener Boliden ins Golf-Emirat.

Die Liste der genannten Teams liest sich beeindruckend. 22 Porsche, 13 BMW, sieben Aston Martin, sechs Renault, je vier Ginetta und Seat, je zwei Bufori und Ferrari sowie Einzelnennungen von Ascari, Bufori, Brokernet, Dodge, Donkervoort, Holden, Lotus, Maserati, Marcos, Mosler, Saker und VWBesaplast-Porsche sorgen für Markenvielfalt. Die Liste der deutschsprachigen Teilnehmern führen die Titelverteidiger von Land Motorsport mit gleich zwei genannten Porsche an, auf deren Wagen Xavier Pompidou als schnellster Pilot zu nennen ist. Im vergangenen Jahr war der Besaplast-Porsche eine starke Überraschung, auf dem nun wieder Sebastian und Roland Asch sowie Kurt Thiim, Franjo Kovac und Martin Tschornia eine starke Vorstellung im Auge haben. Weitere Porsche-Teams aus dem deutschsprachigen Bereich sind Jetalliance Racing, CC Car Collection und Hermes Attempto Racing.

Nicht auf Weissacher Produkte schwören dagegen die Mannschaften vom rhino´s Team Leipert, die den aus dem GT-Masters bekannten Ascari dem Marathon zweimal rund um die Uhr unterziehen, das Aston Martin Team von Gentle Swiss Racing mit einem GT4-N24, die schweizer Maserati-Truppe von Scuderia Jolly sowie RED-Motorsport 12hungarnbmwmit dem Lotus Exige. Schliesslich sollten auch nicht die beiden BMW Z4 Teams von Schubert Motors (unter der Nennung von Al Feisal-Racing) und Black Falcon ausser Acht gelassen werden. Schubert hat mit den 12h von Ungarn schon den Schwesterevent der 24 Stunden von Dubai in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge gewinnen können. Ein Sieg in Dubai - wo schon Duller Motorsport in der Vergangenheit mit dem Z4 erfolgreich war - fehlt der Oscherslebener Mannschaft noch in den Meriten. Mit Claudia Hürtgen und Marko Hartung plant man zudem zwei angesehene Gasfuss-Artisten einzusetzen.

Die 5. 24 Stunden von Dubai werden von 14.-16. Januar ausgefahren. Auch in diesem Jahr werden wir wieder vom Event am Golf berichten.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 7. Dezember 2009 )
 
GT-Eins-Langstreckenserie 2010 Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 5. Dezember 2009

Jubiläen haben ihre Pflichten – und so geht es auch den Machern dieser Seite. Im kommenden Monat steht das 10jährige Bestehen von GT-Eins.de an. In den Überlegungen wie dieses am Besten begangen werden könnte, wurden zahlreiche Ideen geboren und wieder verworfen. Anregungen unserer neuen Mitarbeiterriege und einiger aktiver GT-Masters-Piloten brachten schliesslich die Idee einer virtuellen Rennserie auf, die der Autor dieser Zeilen gerne aufnahm – und mit dem heutigen Tag in die offizielle Startphase treten lässt.

Anfang des kommenden Jahres wird GT-Eins daher in Zusammenarbeit mit online-Motorsport.com erstmals die virtuelle GT-EINS-LANGSTRECKENSERIE 2010 ausrichten. Dabei handelt es sich um eine GT3-Sim-Racing Serie, die auf Basis des Spiels rFactor bei fünf Veranstaltungen von Januar bis März 2010 Rennen über Distanzen von 3-6h beinhalten soll. So soll eine Zusammenarbeit zwischen der rellen und der virtuellen Rennszene geschaffen werden, die den teilnehmenden Piloten eine zusätzliche kostengünstige Trainingsmöglichkeit bietet und der Sim-Race-Szene einen engeren Kontakt zum realen Rennbetrieb ermöglichen soll. Die Rennen werden über sim-racing.de über die volle Renndauer live übertragen. Darüber hinaus erfolgt eine Berichterstattung auf GT-Eins.de

Der Rennkalender 2010 sieht nach dem aktuellen Stand wie folgt aus:
Sonntag, den 24. Januar - "Bitburger 400" - Nürburgring GP 400km
Samstag, den 6. Februar - 4h Spa-Francorchamps
Samstag, den 13. Februar - 3h-Rennen Hockenheim
Samstag, den 27. Februar - "Mille Miglia" - 1000km Mugello
Sonntag, den 14. März - Eifelpokalrennen - 500km Nürburgring Nordschleife

Ausgefahren wird die Serie mit einem exklusiv von sim-racing.de zusammengestellten GT3-Mod der die folgenden aktuellen GT3-Modelle umfasst:

1. Porsche GT3S
2. Ferrari F430
3. Lamborghini Gallardo
4. Audi R8
5. Corvette C6R
6. Aston Martin DBRS9
7. Ford GT (geplant)

Die Fahrzeuge werden für die Rennserie mit Pilotenduos besetzt, die während der Boxenstopps Fahrerwechsel durchführen können – mit ein Grund warum statt des populäreren GTR rFactor als Simulation gewählt wurde. Bei den Strecken wurde auf eine für Piloten und Simracer gleichermassen attraktive & relevante Auswahl geachtet. Die Nennfrist für die Serie beginnt mit dem heutigen Tag und endet an Heiligabend.

Weitere Informationen zum Reglement, den technischen Voraussetzungen zur Teilnahme und Nennunterlagen können interessierte Piloten und Simracer unter diesem Link einsehen.

Erwartet werden 15-25 genannte Teams, wobei auch Teilnehmer aus der professionellen Rennszene im Vorfeld ihr Interesse bekundet haben und unabhängig von den bereits verschickten Einladungen immer gerne willkommen sind. Sollte die Idee gut ankommen, dann wäre eine Fortsetzung und Erweiterung der Serie im kommenden Jahr denkbar.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 5. Dezember 2009 )
 
Brasil GT3 – Sao Paulo - Lauf 2 Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Montag, 30. November 2009

09bras808bBeim Abschlussrennen der Brasil-GT3-Saison in Sao Paulo krönten Claudio Dahruj / Rafael Daniel das Debut des Scuderia 111-Lamborghini Gallardo LP 560 (Bild) mit einem Laufsieg – sie gewannen mit 6,859 Sekunden Vorsprung auf Valdeno Brito / Miguel Paludo (WB Motorsport-Porsche 997 GT3 Cup S).

Den verbleibenden Platz auf dem Podium erbten Bruno Garfinkel / Chico Serra (Scuderia 111-Lamborghini Gallardo GT3; +23,070s), nachdem Marcelo Hahn / Allam Khodair (Equipe Blausiegel-Ferrari F430 GT3; +27,707s) wegen Überfahrens der weißen Linie der Boxenausfahrt eine 20-Sekunden-Zeitstrafe erhalten hatten. Rang 5 belegten Amilcar Collares / David Muffato (Hot Car-Dodge Viper Competition Coupe; +36,672s) vor Chico Longo / Norberto Gresse (Via Italia-Ferrari F430 Scuderia; +51,900s).

Der Endstand in der Punktetabelle der Brasilianischen GT3-Meisterschaft lautet: Claudio Ricci / Rafael Derani (CRT-Ferrari F430 GT3; 209) – Marcelo Hahn / Allam Khodair (181) – Ricardo Mauricio (WB Motorsport-997 GT3 Cup S; 145) – Miguel Paludo (139) – Walter Derani (CRT-Ferrari F430 GT3; 119). Der Sieg in der Teamwertung ging an WB Motorsport-Porsche (400) vor CRT-Ferrari (363) und Equipe Blausiegel-Ferrari (216).

Letzte Aktualisierung ( Montag, 30. November 2009 )
 
Brasil GT3 – Sao Paulo - Lauf 1 Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Sonntag, 29. November 2009
09bras806bNachdem in den Trainings und Qualifyings die Ferrari und Lamborghini das mit nur 13 Wagen besetzte Feld der Brasil GT3 dominiert hatten, brachte das Samstags-Rennen in Sao Paulo überraschend einen Porsche-Erfolg: Valdeno Brito / Miguel Paludo (WB Motorsport-997 GT3 Cup S) siegten nach 34 Runden vor Marcelo Hahn / Allam Khodair (Equipe Blausiegel-Ferrari F430 GT3; +5,322s) sowie Hoover Orsi / Julio Campos im zweiten WB-Porsche (+8,365s). Rang 4 belegten Claudio Ricci / Rafael Derani (CRT-Ferrari F430 GT3; +28,117s) gefolgt von den beiden Scuderia 111-Lamborghini-Crews Claudio Dahruj / Rafael Daniel (Gallardo LP560, +35,619s) und Bruno Garfinkel / Chico Serra (Gallardo GT3; +37,462s).
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 29. November 2009 )
 
Brasil GT3 – Sao Paulo - freie Trainings Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Samstag, 28. November 2009

09bras808Vielversprechend begann das Debut des neuen Lamborghini-GT3-Modells in der Brasilianischen Meisterschaft: Claudio Dahruj / Rafael Daniel erzielten mit dem Gallardo LP 560 (Bild) am Vormittag eine Bestzeit von 1:35,974 und blieben damit über eine Sekunde vor Marcelo Hahn / Allam Khodair (Equipe Blausiegel-Ferrari F430 GT3; 1:37,025) und Bruno Garfinkel / Chico Serra (Scuderia 111-Lamborghini Gallardo GT3; 1:37,292). In der zweiten Freitags-Session gab es dann engere Zeitabstände: Lico Kaesemodel / Nelson Merlo (CRT-Ferrari F430 GT3; 1:36,754) platzierten sich vor Dahruj / Daniel (1:37,059), Garfinkel / Serra (1:37,099), Claudio Ricci / Rafael Derani (CRT-Ferrari F430 GT3; 1:37,131) sowie Hahn / Khodair (1:37,165). Die Porsche- und die Dodge Viper-Piloten kamen vorerst noch nicht an die Top-Zeiten der beiden italienischen Fabrikate heran.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 28. November 2009 )
 
Brasil GT3 – Sao Paulo - Vorschau Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Musileck   
Donnerstag, 26. November 2009

Das von 27. bis 29.11. stattfindende Finale der Brasilianischen GT-Meisterschaft09bras909 wird in Sao Paulo ausgetragen, wo die Serie bereits zum vierten Mal in diesem Jahr zu Gast ist. Die bisherigen sechs Saisonläufe auf der 4,3 km langen Strecke von Interlagos brachten drei Siege für Ferrari, zwei für Porsche und einen für Ford.

Nachdem die Entscheidung um den Fahrertitel vorzeitig zu Gunsten des CRT-Ferrari-Duos Claudio Ricci / Rafael Derani gefallen ist, dürfte diesmal wohl eher der erste Auftritt eines neuen Fahrzeugtyps in Mittelpunkt des Interesses stehen: Angekündigt wurde, dass Claudio Dahruj und Rafael Daniel in einem der neuen Lamborghini Gallardo LP 560 aus dem Hause Reiter Engineering (Bild) an den Start gehen sollen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. November 2009 )
 
Racing Box-Lolas gewinnen 6h von Vallelunga Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 23. November 2009

vallelungafinish28 Autos – 20 Sportwagen und 8 Tourenwagen - nahmen am gestrigen Sonntag letztendlich die 6h von Vallelunga in diesem Jahr unter die Räder. Am Ende des Tages gab es den erwarteten Doppelsieg für die Racing Box-Mannschaft mit ihren beiden Lola B09/80-Judd zu verzeichnen. Dabei siegte der Wagen von Francioni / Piscopo / Biagi mit 223 Runden Distanz und acht Runden Vorsprung vor den Teamkollegen Piccini / Piccini / Geri sowie dem auf Rang 3 klassierten Audisio & Benvenuto-Lucchini CN, auf dem die beiden Piloten Rigon & Mastrangelo den zweiten Platz nur mit 16s Rückstand auf den LMP2-Lola verfehlten. Den Polesettern auf dem Lola war der Verlust der Heckhaube während der Fahrt zum Verhängnis geworden. Der Rückstand auf die Sieger resultierte hauptsächlich aus der Reparatur dieses Defekts.

Auf Rang 4 kam der AF Corse-Ferrari der Piloten Aguas / Cadei / Kauffmann (Robert) als bester GT ins Ziel. Die im vorigen Jahr noch siegreichen Teamkollegen Perazzini / Cioci / Bruni mussten mit einem Antriebswellenschaden vorzeitig die Segel streichen. Zur relativ kurzen Liste der Ausfälle gesellte sich leider auch der Stadler Motorsport-Porsche GT2 mit Marco Seefried und Karl Renz, für die schon nach 17 Runden das Aus aufgrund mechanischer Probleme kam. Auf Rang 5 kam der GT2-Porsche des Teams GDL-Racing - ein ex-Prospeed Competition-Fahrzeug - ins Ziel, während Gesamtrang 6 an ein italienisches Corvette-Team fiel, bei dem unter anderem Emanuele Pirro ins Lenkrad griff.

vallelungarossifeuerValentino Rossi schlug sich bei seinem Langstrecken-GT-Debüt wacker und kam auf dem Kessel Racing-Ferrari GT3 trotz kleinerer technischer Zwischenfälle (siehe Foto) als Klassen-Dritter und Gesamt-Zwölfter mit seinen Teamkollegen Salucchi und Ceccato ins Ziel. Die Tourenwagenwertung gewann als Gesamt-Neunter die österreichische Duller Motorsport-Mannschaft mit jenem BMW M3, mit dem man auch im vorigen Jahr die Silver Cup getaufte Variante des 6h-Rennens gewinnen konnte. Das siegreiche Trio lautete am Ende Cappellari / Calderari / Mulacchiè. Die Alpenländer räumten mit ihren BMW insgesamt einen überzeugenden Dreifachsieg ab.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 23. November 2009 )
 
Lola-Frontreihe bei den 6h von Vallelunga Drucken E-Mail
Sonstige GT
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 22. November 2009

vallelungapolesetterDie Pole Position für die 6h von Vallelunga hat wie erwartet das Racing Box-Team errungen. Die Lola-Piloten Piccini / Piccini / Geri haben sich mit einer 1:26,799 auf dem 4,085km langen Kurs die vorderste Startposition vor ihren Teamkollegen Biagi / Francioni / Piscopo sichern können. Der Audisio & Benvenuto-Lucchini CN4 der beiden Piloten Rigon / Mastrangelo konnte Startplatz 3 vor dem AF Corse-Ferrari F430 GT2 von Cioci / Perazzini / Bruni erobern.

Das Rennen startet heute um 09:30 Uhr. Ob es ein Live-Timing auf der Webseite des Veranstalters Peroni Promotions geben wird, steht leider noch nicht fest.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 22. November 2009 )
 
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