Beim Porsche Mobil1 Supercup-Saisonauftakt in Barcelona hat der Brite Sean Edwards das erste Rennen mit dem Porsche 911 GT3 Cup-Fahrzeug, der auf der siebten Generation des 911 basiert, gewonnen. Mit seinem vom Team Allyouneed by Project 1 eingesetzten 460 PS starken Wagen lag er im Ziel 7,346 Sekunden vor dem Dänen Nicki Thiim im Attempto Racing-Porsche, der seine sehenswerte Aufholjagd mit dem zweiten Platz krönte. Michael Ammermüllervom Lechner Racing Team passierte als Dritter die Ziellinie. Bester Rookie auf dem Circuit de Catalunya war Porsche-Junior Michael Christensen auf dem DAMS-Porsche, der Fünfter wurde.
Von der Pole-Position setzte sich Sean Edwards vom Start weg an die Spitze der 25 Porsche 911 GT3 Cup. Auf der Strecke, auf der er schon 2011 gewonnen hatte, holte er erneut einen souveränen Start-Ziel-Sieg. „Das war heute ein perfekter Tag. Ich danke meinem Team, das mir diesen Erfolg ermöglicht hat. Ich wusste, dass ich am Start gut wegkommen musste, um mich absetzen zu können, das ist dann auch gelungen. In der zweiten Rennhälfte konnte ich es recht locker angehen lassen. Jetzt freue ich mich auf mein Heimrennen in Monaco.“
In seinem Windschatten bildete sich zunächst eine Verfolgergruppe mit Kuba Giermaziak im Verva Racing-Porsche, Michael Christensen und Michael Ammermüller, den der Porsche-Junior nach einem guten Start überholt hatte. Halten konnte er diese Position allerdings nur etwa bis zur Hälfte der 14-Runden-Distanz, dann verbremste er sich und musste sowohl Michael Ammermüller als auch den von hinten immer stärker drängenden Nicki Thiim überholen lassen. Während sich Sean Edwards schon weit vom Rest des Feldes abgesetzt hatte, blieb der Kampf um die restlichen Podiumsplätze weiter spannend. Lange sah Kuba Giermaziak wie der sichere Zweite aus, doch seine Verfolger gaben sich nicht geschlagen und setzten den Polen in den letzten Runden mächtig unter Druck. Als er bei einem Überholversuch von Michael Ammermüller in der letzten Runde von der Ideallinie abkam, nutzte Nicki Thiim die Gunst der Stunde und fuhr an seinen Vorderleuten vorbei auf den zweiten Platz. Damit krönte der Rookie-Sieger 2012 seine starke Leistung, die ihn vom zehnten Startplatz bis fast ganz nach vorne geführt hatte. „Das war zweifellos eines meiner besten Rennen, das ich bisher gefahren bin. Meine Taktik ist super aufgegangen. Es war für alle das erste Rennen mit dem neuen Auto, das war meine Chance. Vom zehnten Startplatz auf Rang zwei nach vorne zu fahren, ist einfach unglaublich.“ Kuba Giermaziak als Vierter verpasste dagegen den Sprung aufs Podium.
Bei seinem ersten Gaststart im Porsche Mobil 1 Supercup lieferte sich Rallye-Star Sébastien Loeb spannende Zweikämpfe mit den Supercup-Spezialisten. Der neunfache Rallye-Weltmeister, der im Verlauf seiner Karriere 78 WM-Rallyes und 899 Sonderprüfungen gewonnen hat, kam mit dem neuen Porsche 911 GT3 Cup in Barcelona von Tag zu Tag besser zurecht. Im Rennen landete er als Elfter nur knapp außerhalb der Top 10.
Beim Saisonauftakt des Porsche Mobil1 Supercup am 12. Mai in Barcelona können sich die Motorsportfans gleich auf zwei Höhepunkte freuen – auf die Rennpremiere des neuen Porsche 911 GT3 Cup und den Gaststart des neunfachen Rallye-Weltmeisters Sébastien Loeb. Der Franzose fährt das von der Porsche AG eingesetzte VIP-Auto im legendären Martini-Racing-Design. Martini ist neuer Partner für die VIP-Einsätze von Porsche Motorsport. Mit dem Revival der legendären Partnerschaft knüpfen beide Marken an eine erfolgreiche gemeinsame Motorsportgeschichte an. „Für mich ist der Start im besten Markenpokal der Welt eine ganz besondere Herausforderung“, sagt Sébastien Loeb, mit 78 Rallye-WM-Siegen der wohl erfolgreichste Motorsportler der Gegenwart. „Es wird nicht einfach werden, gegen die schnellen und erfahrenen Supercup-Piloten zu bestehen. Aber ich liebe solche Herausforderungen.“
26 Fahrer aus 13 Nationen bilden das Starterfeld in der Topserie der 20 weltweit ausgetragenen Porsche-Markenpokale. Darunter sind erfolgreiche Routiniers wie der Brite Sean Edwards und der Schweizer Alain Menu. Ab dem zweiten Saisonrennen in Monaco ist auch der zweimalige Supercup-Gewinner Jeroen Bleekemolen wieder am Start. Herausgefordert werden sie von ehrgeizigen Nachwuchsfahrern. Drei dieser Piloten werden von Porsche gefördert: Klaus Bachler und Michael Christensen gehen in ihre zweite Saison als Porsche-Junioren. Jean-Karl Vernay hat sich als Gewinner des International Cup Scholarship Programms die Unterstützung von Porsche Motorsport für eine Supercupsaison gesichert. Er hat ebenfalls schon Erfahrungen mit dem Elfer gesammelt und 2012 den Porsche Carrera Cup France gewonnen.
Der 460 PS starke Porsche 911 GT3 Cup ist die Motorsportversion des neuen 911 GT3 (Typ 991) und basiert auf der siebten Generation des 911. In dieser Saison wird der seriennahe Rennwagen von elf Teams aus acht Nationen exklusiv im Porsche Mobil 1 Supercup eingesetzt, der seit 1993 im Rahmen der Formel-1-Rennen seinen festen Platz im weltweiten Motorsportkalender hat.
Acht Veranstaltungen mit neun Rennen bilden den Kalender 2013: 12.05. Barcelona (E) 26.05. Monte Carlo (MC) 30.06. Silverstone (GB) 07.07. Nürburgring (D) 28.07. Budapest (H) 25.08. Spa-Francorchamps (B) 08.09. Monza (I) 03.11. Abu Dhabi (VAE)
Das Rennen in Barcelona wird am 12. Mai von den TV-Sendern Eurosport 2 (11:45 Uhr) und Sky (11:40 Uhr) live übertragen. Eurosport bringt am Sonntag um 18:15 Uhr zusätzlich eine Zusammenfassung in der Sendung „Motorsport Weekend Magazin“.
Im Rahmenprogramm der FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Runde in Spa-Francorchamps trat die Porsche GT3 Cup Challenge Benelux zu ihrem ersten Rennwochenende ihrer Geschichte an. Das Feld war mit 11 Fahrzeugen aus drei Baureihen in drei Klassen etwas schwach besetzt. Das Format unterscheidet sich von den anderen Porsche Markenpokalen: 1-2 Piloten teilen sich ein Fahrzug und bestreiten je ein 25min Rennen und eines über 50min mit Fahrerwechsel.
Der Premierensieger der Serie war Jochen Harbets vom Team Belgium Racing, der duch einen Ausfall von Paul van Splunteren profitierte. Zweiter wurde Hunter Abbott (DVB Racing) vor Carlos Rivas (Speedlover).
Im 50min-Rennen am Samstagmorgen konnten Paul van Splunteren / Christiaan Frankenhout (Porsche Groep Zuid) ihren Ausfall wegstecken und gewannen souverän vor Jeffrey van Hooydonck / Hunter Abbott (DVB Racing), die sich trotz eines Drehers am Start wieder nach vorne arbeiten konnten. 30s hinter den Führenden wurden Dylan Derdaele / Jochen Habets (Belgium Racing) abgewunken. Das Fahrzeug von Bert Longin / Frank Belien konnte bei dem Rennen nichts ausrichten: Man geriet beim Start in eine Kollision und drehte sich mehrfach auf der Startzielgeraden (siehe Video).
Das dritte und damit letzte Rennen war wieder ein 25min-Sprint. Diesen gewann Christiaan Frankenhout vor Melroy Heemskerk (NGT) und dem aus der Grand Am bekannten Amerikaner Charles Espenlaub (First Motorsport).
Die AM-Klasse konnte sich bei allen drei Rennen Attempto Racing-Pilot Sven Heyrowsky sichern, der alle Rennen alleine bestritt. Die Langenhagener Mannschaft war trotz des parallelen Porsche Carrera Cup Deutschland-Auftakts in Hockenheim mit zwei Autos zu einem Gaststart ausgerückt.
Das nächste Rennwochenende der Serie findet vom 17.-20. Mai auf dem Circuit Park Zandvoort statt.
Einziger Bestandteil des Rahmenprogramms der 6h von Spa-Francorchamps am kommenden Wochenende ist das Debüt der Porsche GT3 Cup Challenge Benelux 2013, des neu eingerichteten Porsche-Markenpokals für unsere westlichen Nachbarn. Während eine Reihe von auch hierzulande bekannten belgischen und niederländischen Teams sich auf das neue Betätigungsfeld vorbereitet (im Bild: der Porsche von First Motorsport), gibt es im Rahmen des Cups auch ein aus deutscher Sicht bemerkenswertes technisches Debüt zu vermelden. Denn hier absolviert erstmals nach Jahren der Abstinenz ein grosser deutscher Reifenfabrikant wieder sein Comeback in den europäischen Motorsport.
Der deutsche Reifenhersteller Continental rüstet die belgisch-niederländische Serie in diesem Jahr exklusiv mit Reifen für die Porsche aus. Dabei nutzt man wie in den vergangenen drei Jahren die Kooperation mit dem amerikanischen Hersteller Hoosier, die im Auftrag der hannoveraner Zentrale ein entsprechendes Wettbewerbsreifen-Portfolio für die Grand Am, die Continental Tire Sports Car Challenge (die 2. Liga der GA) und seit diesem Jahr auch für die LMPC-Klasse der ALMS entwickelt haben. Die speziell für die heckmotorisierten Porsche entwickelten Pneus kommen nun erstmals in Europa zum Einsatz.
Mit Conti betritt einer der grössten Reifenhersteller weltweit wieder die europäische Bühne, die derzeit von Michelin, Dunlop, Pirelli und einer Reihe von asiatischen Herstellern (Yokohama, Kumho, Falken, Hankook) dominiert wird. Der deutsche Konzern ist nach Bridgestone, Michelin und Goodyear der viertgrösste Reifenhersteller der Welt. Seit 2009 baut man in der Zentrale in Hannover behutsam aber kontinuierlich das marketing-wirksame Wettbewerbsengagement wieder auf.
Die goldenen Zeiten im Motorsport liegen für die Hannoveraner allerdings weit zurück: 1952 gelang dem deutschen Hersteller der bislang erste und einzige Sieg in Le Mans: mit dem Mercedes-Benz 300 SL der Piloten Hermann Lang / Fritz Riess. Von 1954-1958 fuhr man zudem 10 Siege in der F1 ein.
Im Porsche Mobil1 Supercup und in der Europäischen Le Mans Serie wird 2013 auch eine amerikanische Mannschaft antreten. Treibende Kraft hinter dem MOMO-Megatron-Team ist Andreas Leberle. Der deutsche Teamchef, der eine weit zurückreichende Vergangenheit in der Indycar-Szene hat, hat mit Momo (Tuning) und Megatron (Logistik) zwei namhafte Partner zusammengespannt, mit denen man nach eigener Aussage ein langfristiges Engagement im internationalen Porsche Mobil1 Supercup aufbauen will.
In der Top-Porsche-Serie will man 2013 mit 2 Autos für den Italienischen Supercup-Champion Alessandro Zampredi und dem belgischen Dutch Supercar-Vizechampion Jochen Habets antreten. Zudem kommt bei 2 Runden am Nürburgring und in Spa-Francorchamps der belgische Belcar Endurance-Champion Dylan Derdaele anstelle des verhinderten Zampredi zum Einsatz.
Das Renndebüt des Teams ist freilich schon Ende dieser Woche terminiert. Dann wird man in Kooperation mit dem österreichischen Downforce1-Team des umtriebigen Teammanagers Norbert Walchhofer einen Audi GT3 in der Europäischen Le Mans Serie an den Start bringen. Die Fahrer für das Langstreckenprogramm der amerikanischen Mannschaft sind Dylan Derdaele, der schweizer Porsche Sports Cup-Champion Raffi Bader und der polnische Porsche Mobil1 Supercup-Pilot Kuba Giermaziak (auf dem Foto von links nach rechts entsprechend abgebildet). In der erstmals in der europäischen Serie startenden GTC-Klasse will das Trio für Momo-Megatron-DF1 den Sieg bei den GT3-Fahrzeugen erringen.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 10. April 2013 )
In knapp zwei Monaten - am Wochenende von 18. bis 20. April - startet am Red Bull Ring in der Steiermark die neue Porsche Alpenpokal-Saison in ihre bereits 23. Saison. Neben den bewährten Wettbewerben wie Clubsport, GT-Challenge, der SuperSport-Serie und dem einstündigen Super GT Race werden in der bevorstehenden 23. Saison mit dem „ALPENPOKAL 996 GT3 Cup“ sowie der „ALPENPOKAL Transaxle Trophy“ zwei neue Serien im Paket ausgetragen.
Die Transaxle Trophy ist für die Frontmotor-Modelle der 1980er- und 1990er-Jahre ausgeschrieben: 924 Turbo, 944, 944 Turbo, 968 usw. starten dabei nach Leistungsgewicht getrennt in zwei Klassen und erhalten eine separate Wertung. Neu ist auch der „ALPENPOKAL 996 GT3 Cup“ für die Modelle 996 GT3 Cup der Klassen 1 und 2 - diese gehen als separates Starterfeld mit eigenem Pace-Car im Rahmen der GT-Challenge ins Rennen. Neu ist auch der Reifen-Ausstatter: Mit der Firma Pirelli wurde ein Dreijahres-Vertrag als exklusiver Reifen-Ausrüster abgeschlossen.
Die Renntermine 2013 lauten wie folgt: 18. bis 20. April: Red Bull Ring 06. bis 08. Juni: Pannoniaring 21. bis 22. Juni: Eurospeedway Lausitzring 26. bis 28. Juli: Slovakiaring 19. bis 21. September: Slovakiaring 11. bis 12. Oktober: Autodrom Brünn
Letzte Aktualisierung ( Montag, 25. Februar 2013 )
Die neu geschaffene Porsche GT3 Cup Challenge Benelux (wir berichteten) hat ihren Kalender für die Premierensaison 2013 veröffentlich. Dieser sieht 6 Rennen auf 4 Rennstrecken in Belgien und den Niederlanden vor.
Den Auftakt macht ein Auftritt im Rahmenprogramm der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft bei den 6h von Spa-Francorchamps. Zolder wird gleich zweimal besucht - von 28.-30. Juni, wenn der Kurs sein 50-jähriges Bestehen feiert und am 30./31. August im Rahmen der 24h von Zolder. Ebenso wird man zweimal nach Zandvoort kommen (nebenstehend ein Foto vom deutschen PCC-Auftritt 2009): Von 17.-20. Mai als zweite Runde der Meisterschaft sowie beim finalen Wochenende von 27.-30. September, wo man im Rahmen der DTM startet.
Der vollständige Kalender lautet wie folgt: 02.-04.05. Spa-Francorchamps (B) FIA WEC 17.-20.05. Zandvoort (NL) Pinksterraces 07.-09.06. Assen (NL) Dutch Power Pack Festival 28.-30.06. Zolder (B) 50-jaar Zolder 30.-31.08. Zolder (B) 24 Hours of Zolder 27.-29.09. Zandvoort (NL) DTM
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 18. Januar 2013 )
Das Kit beinhaltet Front und Heckdesign des „R“, die auf die geringere Breite des Cup-Modells zugeschnitten wurden sowie Abtriebsecken, Verbreiterungen und Kotflügel. Frontlippe, Flügel und Heckdiffusor können vom „R“ übernommen werden. Während die Gitter der Ein- und Auslasskanäle in der Frontstange normalerweise vom Werk eingeklebt sind, sind sie bei Zimspeed wartungsfreundlich als Edelstahlgitter im Carbonrahmen eingeschraubt. Optional ist eine Radhaus-Innenverkleidung nutzbar, um den Auftrieb geringer zu halten und die Luftzuführung optimaler zu gestalten.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. Januar 2013 )
Unsere westlichen Nachbarn bekommen einen neuen Markenpokal: Die Porsche GT3 Cup Challenge BeNeLux wird 2013 als 20.ter Markenpokal des deutschen Herstellers die bisher vakante Lücke westlich von Deutschland schliessen. Die Serie wird in Zusammenspiel mit dem belgischen Importeur D’Ieteren Porsche Import, dem holländischen Importeur Pon Porsche Import und dem Luxemburger Importeur Autosdistribution Losch aus der Taufe gehoben. Für die Rennorganisation zeichnen die belgische Mannschaft von Prospeed Competition und die niederländische Equipe GT3.nl verantwortlich, die beide als Partner von Porsche Motorsport agieren.
Gefahren wird der Cup mit den letztjährigen Cup-Modell Porsche 911 GT3 Cup auf Basis der 997´er Modellreihe (die neue 991´er Reihe steht 2013 wie berichtet nur dem Porsche Mobil1 Supercup zur Verfügung), wobei optional auch 911er auf Basis des 996´er Modells zum Einsatz kommen können. Geplant sind für die 2012´er Saison sechs Rennen die im BeNeLux-Umfeld stattfinden soll. Einen definierten Kalender gibt es noch nicht – die infrage kommenden Strecken wären die Kurse von Zandvoort, Assen, Spa-Francorchamps, Zolder, Mettet und Colmar-Berg. Details zum Kalender werden in den nächsten Wochen erwartet.
Die Einsatzteams gehen mit jeweils zwei Piloten pro Wagen an den Start. Geplant ist eine zwei-Klassen-Struktur, die eine Pro-Am-Klasse für durch Profipiloten unterstützte Herrenfahrer und eine Gentlemanklasse für zwei Amateurpiloten vorsieht.
Ricardo Baptista (#27 Porsche 997 GT3 Cup), der sich bereits vorzeitig den Gesamtsieg in der Porsche GT3 Cup Challenge Brasil gesichert hatte, gewann in Sao Paulo beide Rennen des Saisonfinales und erreichte mit 292 Zählern einen neuen Punkterekord in dieser Serie. Vize-Champion wurde Clemente Lunardi (262), das Duell um Tabellenrang 3 konnte Fabio Viscardi (228) gegen Marcel Visconde (222) für sich entscheiden.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 11. Dezember 2012 )
Porsche wird 2013 neben seinen neun offiziellen Werkspiloten fünf weitere Nachwuchsfahrer fördern. Wie Im Rahmen der Night of the Champions am 8. Dezember in Weissach bekannt gegeben wurde, bleiben alle neun Werks-Piloten - Jörg Bergmeister, Patrick Long, Timo Bernhard, Richard Lietz, Patrick Pilet, Marc Lieb, Romain Dumas, Marco Holzer und Wolf Henzler (Bild: v.l.n.r.) - im Kader. Sechs von ihnen gehen beim 24h-Rennen in Daytona am 26. Januar an den Start. Jörg Bergmeister pilotiert einen The Racers Group-Porsche 911 GT3 Cup. Mit dem Team von Kevin Buckler holte Bergmeister bereits 2003 den Gesamtsieg in Daytona. Marco Holzer geht für Alex Job Racing an den Start, Marc Lieb fährt erneut für Brumos Racing und Richard Lietz für die Vorjahressieger Magnus Racing. Patrick Long startet für Park Place Motorsport und Patrick Pilet für die Mannschaft von NGT Motorsport.
Auch die Porsche-Junioren Michael Christensen und Klaus Bachler bestreiten in Daytona zum ersten Mal überhaupt in ihrer Karriere ein 24-Stunden-Rennen. Christensen fährt gemeinsam mit Christian Engelhart und Porsche Cup-Sieger Nick Tandy für das Team Konrad Motorsport, mit dem er bereits 2012 im Porsche Carrera Cup Deutschland angetreten ist. Bachler verstärkt das Team Snow Racing. Noch ausgespart vom Daytona-Engagement sind die beiden neuen Porsche-Junioren - der US-Amerikaner Connor de Phillippi und der Spanier Alex Riberas Bou.
Zusätzlich zur Förderung der vier Porsche-Junioren unterstützt Porsche den Franzosen Jean-Karl Vernay, der den Carrera Cup Frankreich in der zurückliegenden Saison auf Anhieb gewinnen konnte, im Porsche Mobil1 Supercup 2013 mit einer erklecklichen Fördersumme. Der aus der Formelszene kommende Vernay war 2011 Test- und Reservefahrer bei Peugeot. Gleichzeitig fuhr Vernay im Intercontinental Le Mans Cup und wurde Champion in der LMP2-Klasse auf dem Signatech-Oreca.
Als Sieger des Porsche Cups – der werkseigenen Privatfahrerwertung – wurde der Brite Nick Tandy (Bild) ausgezeichnet. Zusätzlich erhielt Tandy, der in der zurückliegenden Saison 7.510 Punkte sammelte, einen neuen Porsche 911 Carrera S. Tandy startete 2012 als amtierender Meister des Porsche Carrera Cup Deutschland mit dem Traditionsteam Manthey Racing auf einem Porsche 911 GT3 RSR in der GT-Open. Gemeinsam mit dem Werksfahrer Marco Holzer gewann Tandy fünf Rennen. Im ADAC GT-Masters war Tandy für das Team Geyer & Weinig EDV - Schütz Motorsport mit einem 911 GT3 R am Start. Tandy und sein Teamkollege Christian Engelhart gewannen vier Rennen. Weitere Punkte für den Porsche Cup gewann Tandy bei Starts für Flying Lizard Motorsport und The Racers Group in der ALMS. In der Britischen GT Meisterschaft stieg er bei ausgesuchten Läufen in das Cockpit eines 911 GT3 R des Team Motorbase.
Nick Tandy ist nach John Fitzpatrick (1972, ‘74, ’80) und Tim Sugden (2005) der dritte Brite, den Porsche mit dem seit 1970 ausgeschriebenen Porsche Cup ehrt. Zweitplatzierter des Porsche Cups wurde in der abgelaufenen Saison IMSA-Performance Teamgründer Raymond Narac vor dem italienischen GT-Champion und Proton-Felbermayr-Pilot Paolo Ruberti.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 14. Dezember 2012 )
Der Porsche 911 GT3 Cup darf wohl als wirtschaftlich erfolgreichster Rennwagen der Welt bezeichnet werden. Seit 1998 wurden 2.395 Exemplare des seriennahen Kundensportfahrzeugs produziert. Die Neuauflage des 911 GT3 Cup ist die Motorsportversion des zukünftigen 911 GT3 und damit das erste Rennfahrzeug, das auf der Baureihe 991 - der siebten Generation des Sportwagenklassikers - basiert. Zum Einsatz kommt der neue 911 GT3 Cup im Jahr 2013 exklusiv im Porsche Mobil 1 Supercup. Seine Weltpremiere feierte das neue Markenpokalauto heute im Rahmen der Motorsport-Saisonabschlussfeier „Night of Champions“ im Entwicklungszentrum Weissach.
Der 3,8 Liter große Sechszylinder-Boxermotor leistet 460 PS / 338 KW bei 7.500 Umdrehungen und damit 10 PS mehr als das Triebwerk der Vorgängergeneration. Die Kraftübertragung auf die Hinterachse erfolgt mittels eines von Porsche Motorsport selbst entwickelten Sechsgang-Klauengetriebes, das erstmals in einem Porsche-Cup über Schaltwippen am Lenkrad bedient wird. Neu sind auch die einteiligen Rennfelgen mit Zentralverschluss mit einem Durchmesser von 18 Zoll. Die Breite der Michelin-Rennslicks wuchs an der Vorderachse um zwei auf 27 Zentimeter, an der Hinterachse um einen auf nun 31 Zentimeter.
Für eine noch bessere Langstreckentauglichkeit im Vergleich zum erfolgreichen Vorgänger sorgt eine neu entwickelte Rennbremsanlage. Die jeweils 38 Zentimeter großen, geschlitzten und innenbelüfteten Stahlbremsscheiben werden an der Vorderachse von Sechskolben-Aluminium-Monobloc-Rennbremssätteln verzögert, an der Hinterachse kommt eine Vierkolben-Version zum Einsatz. Bei Überschlägen und Kollisionen schützen ein neu berechneter Überrollkäfig und ein neuartiger, im Kopf- und Schulterbereich besonders stark ausgeformter Rennschalensitz den Piloten. Eine Rettungsluke im Dach erleichtert der Streckensicherung die Erstversorgung und Bergung verunfallter Fahrer.
„Der neue 911 GT3 Cup ist im Grenzbereich deutlich einfacher zu fahren“, sagt Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, der maßgeblich an der Entwicklung des neuen Fahrzeugs beteiligt war. „Das Auto ist hervorragend ausbalanciert. Die neue Achsgeometrie wirkt sich äußerst positiv auf das Fahrverhalten aus. Obendrein macht der neue Cup-Elfer jede Menge Spaß.“
Der neue Porsche 911 GT3 Cup wird wie sein Vorgänger auf der gleichen Produktionsstraße in Stuttgart-Zuffenhausen gebaut, wie die Straßenmodelle. Im Motorsportzentrum Weissach erhält er eine Basisabstimmung für die Rennstrecke und wird vor der Auslieferung an die Kunden von einem Profi-Rennfahrer getestet. Der Grundpreis des ausschließlich in Weiß lieferbaren Fahrzeugs beträgt 181.200 Euro zuzüglich der länderspezifischen Umsatzsteuer.
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 9. Dezember 2012 )
Beim Saisonfinale des Porsche Carrera Cup Australia in Sydney gewann Jonny Reid (Hunter Sports Group-Porsche 997 GT3 Cup) alle drei Läufe. Der schon vor diesem Wochenende als Titelträger festgestandene Craig Baird (Jet Travel Insurance-Porsche 997 GT3 Cup) wurde zweimal Zweiter und einmal Dritter, Daniel Gaunt (Skye Sands / Wilson Security-Porsche 997 GT3 Cup) belegte die Ränge 4, 3 und 2.
Die Top-5 der Abschlusstabelle: Baird (1267 Punkte) - Reid (1104) - Alex Davison (Phase 8 / Roma Caravans-Porsche 997 GT3 Cup; 1041) - Gaunt (920) - Steven Richards (Laser Plumbing & Electrical-Porsche 997 GT3 Cup; 884).
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 7. Dezember 2012 )
Bereits bei der vorletzten Runde der Porsche GT3 Cup Challenge Brasil, die in Interlagos im Rahmenprogramm des F1-GP stattfand, fiel die vorzeitige Titelentscheidung: Ricardo Baptista (#27 Porsche 997 GT3 Cup) wurde in diesem Lauf Zweiter hinter Clemente Lunardi (#7 Porsche 997 GT3 Cup), was im in der Punktetabelle einen uneinholbaren Vorsprung verschaffte. Baptista führt vor dem für 08./09.12. in Sao Paulo angesetzten Saisonfinale mit 270 Zählern vor Lunardi (222) und Marcel Visconde (#55 Porsche 997 GT3 Cup; 206).
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 4. Dezember 2012 )
Nachzutragen ist auch noch das finale Klassement der amerikanischen IMSA GT3 Cup Challenge: Sean Johnston (Wright Motorsport-Porsche 997 GT3 Cup, Bild; 278 Punkte) holte in den 15 Saisonrennen acht Siege, hinzu kamen fünf zweite Platze sowie ein dritter und ein fünfter Rang. Er gewann damit die Platinum Cup-Wertung überlegen vor Madison Snow (Snow Racing / Wright Motorsport; 223), Fernando Pena (Wright Motorsport; 213) und Michael Mills (Effort Racing; 170).
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 23. November 2012 )
Martin Ragginger (Team Eagle Jiejun & Junbaojie-Porsche 997 GT3 Cup) und Alexandre Imperatori (PICC Team StarChase-Porsche 997 GT3 Cup; Bild) holten bei der abschließenden Veranstaltung des Porsche Carrera Cup Asia in Shanghai je einen Laufsieg.
Der mit Schweizer Lizenz fahrende, 25-jährige Imperatori gewann die PCC Asia-Gesamtwertung mit 199 Zählen vor Keita Sawa (LKM Racing; 155), Rodolfo Avila (Team Jebsen; 137), Ragginger (134) sowie Ho-Pin Tung (Budweiser Team StarChase; 130).
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 13. November 2012 )
Ein zusammenfassender Nachtrag sei den Porsche Carrera Cups in Großbritannien, Italien und Frankreich gewidmet:
Den Gesamtsieg im Porsche Carrera Cup Great Britain holte nach 20 Saisonrennen Michael Meadows (Redline Racing-Porsche 997 GT3 Cup; 320 Punkte) vor Ben Barker (Parr Motorsport; 282), Sam Tordoff (Team Parker Racing; 274), Jonas Gelzinis (Juta Racing; 259) und Rory Butcher (Celtic Speed; 254). Die Laufsiege teilten sich Meadows (6), Barker (5), Tordoff (4), Butcher (2) sowie Gelzinis, Richard Plant (Team Parker Racing) und Daniel Lloyd (Team Parker Racing; je 1).
Gesamtsieger des 14 Rennen umfassenden Porsche Carrera Cup Italia wurde Vito Postiglione (Ebimotors-Porsche 911 GT3 Cup; 157) vor Daniel Mancinelli (Mik Corse by CP Padua; 132), Edoardo Piscopo (Petri Corse Motorsport; 128), Enrico Fulgenzi (Heaven Motorsport; 117) und Matteo Malucelli (Antonelli Motorsport; 112). Sechs Piloten standen im Laufe der Saison auf dem oberster Treppchen des Podiums - Postiglione (4x), Piscopo (3x), Mancinelli (2x), Fulgenzi (2x), Malucelli (2x) sowie Max Busnelli (Petri Corse Motorsport; 1x).
Der Titel im Porsche Carrera France ging an Jean-Karl Vernay (Sebastien Loeb Racing-Porsche 997 GT3 Cup; 253) vor Come Ledogar (ProGT by Almeras; 231), Vincent Beltoise (Sebastien Loeb Racing; 185), Gael Castelli (Castelli Racing Team; 148) sowie Sylvain Noel (Racing Technology; 140). In den 14 Läufen der Serie gewannen Vernay und Ledogar je viermal, Sebastien Loeb (Sebastien Loeb Racing) und Kevin Estre (Nourry Competition) je zweimal sowie Julien Briche (JSB Competition) einmal.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 13. November 2012 )
Mit den Läufen in Phillip Island ging die Saison der Australischen Porsche GT3 Cup Challenge zu Ende: Kane Rose (Melbourne's Cheapest Cars-Porsche 997 GT3 Cup; Bild) erzielte dort zwei Siege sowie einen dritten Platz und holte mit 423 Zählern den Challenge-Titel.
Jeff Bobik (Creative Colour-Porsche 997 GT3 Cup; 333 Punkte) belegte in Phillip Island die Ränge 6, 3 bzw. 1 und wurde damit Gesamt-Zweiter vor John Modystach (Prosurv Racing-Porsche 997 GT3 Cup; 322), John Morriss (Mission Foods-Porsche 997 GT3 Cup; 270) und Brent Odgers (Odgcorp Motorsport-Porsche 997 GT3 Cup; 239).
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 26. September 2012 )
René Rast hat es wieder geschafft: Mit seinem vom Lechner Racing Team eingesetzten Porsche 911 GT3 Cup holte der Titelverteidiger aus Frankfurt in Monza seinen fünften Sieg in dieser Saison – und kürte sich damit zum dritten Mal hintereinander zum Gesamtsieger Porsche Mobil1 Supercup. Es war gleichzeitig Rasts 20. Sieg in der Serie.
Im Autodromo Nazionale di Monza war alles angerichtet für das Finale. Die fünf Fahrer, die noch mit Titelchancen nach Italien gereist waren, standen auf den ersten fünf Startplätzen. Die besten Karten im Titelkampf hatten René Rast und der Franzose Kévin Estre, die vor dem letzten Rennen der Saison nur durch einen Punkt getrennt an der Spitze der Gesamtwertung lagen. Doch ihre Verfolger steckten keineswegs freiwillig zurück. Vor allem Norbert Siedler glaubte noch an seine Chance: Von der Pole-Position übernahm der Österreicher von Veltins Lechner Racing die Führung, konnte sich aber trotz seiner neuen Reifen nicht entscheidend absetzen.
Der Brite Sean Edwards ging kurz nach dem Start mit seinem von Konrad Motorsport eingesetzten 911´er an Kévin Estre vorbei und heftete sich ans Heck des Spitzenreiters. Hinter dem Franzosen folgte René Rast als Vierter. Die Konstellation im Titelduell Rast gegen Estre war vergleichsweise klar: Wer vor dem anderen ins Ziel kommt, ist Meister. Entsprechend setzte Rast, der in dieser Saison bereits die Rennen in Bahrain, Valencia, Silverstone und Hockenheim gewonnen hatte, seinen Vordermann von Anfang an unter Druck. Kévin Estre ließ sich von dem ausgekochten Profi in der fünften Runde in einen Fahrfehler treiben, geriet in der berühmten Parabolica-Kurve kurz in den Kies neben die Strecke und machte dadurch den Weg frei für Rast. Der war in diesem Moment Meister.
An der Spitze lieferten sich Norbert Siedler und Sean Edwards bis zur vorletzten Runde einen sehenswerten Zweikampf um den Sieg. Nach mehreren erfolglosen Angriffsversuchen verlor der Brite dann allerdings die Geduld und ging auf recht unsanfte Weise auf Tuchfühlung zum Spitzenreiter – was zur Folge hatte, dass beide aus der Spur gerieten und nach hinten durchgereicht wurden. Norbert Siedler landete auf dem achten Platz, Sean Edwards fuhr als Sechster ins Ziel, wurde von den Sportkommissaren aber disqualifiziert. Der lachende Dritte war René Rast. Mit all seiner Routine hatte er sich zuvor aus allen Rangeleien herausgehalten, war voll auf seinen dritten Titelgewinn fokussiert – und nutzte die unverhoffte Siegchance eiskalt aus.
Hinter dem Gesamtsieger der 20. Supercup-Saison belegte Kévin Estre den zweiten Platz und konnte sich als bester Rookie des Vorjahres über die Vizemeisterschaft freuen. Sein Teamkollege Nicki Thiim wurde eine Woche nach seinem Sieg in Spa diesmal Dritter. Damit sicherte er sich nicht nur den dritten Platz in der Gesamtwertung, sondern auch den Gewinn der Rookiewertung als bester Supercup-Neuling. Der Sieg in der Teamwertung ging an Hermes Attempto Racing.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 10. September 2012 )
Beim heutigen Saisonfinale des Porsche Mobil1 Supercup in Monza wird der jetzige Porsche 911 GT3 Cup zum letzten Mal zum Einsatz kommen. Das Fahrzeug auf Basis des Typs 997 wird in der kommenden Saison vom Cupfahrzeug auf Basis des neuen 991 abgelöst. Das neue Einsatzfahrzeug kommt 2013 exklusiv im Porsche Mobil1 Supercup zum Einsatz. In allen übrigen Markenpokalen starten die Teams weiterhin mit dem 911 GT3 Cup auf Basis des 997.
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 9. September 2012 )