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Donnerstag, 9. September 2010
Gruppe C
Historische Rennserie der Gruppe C-Boliden der 80´er


Gruppe C-Läufe am Nürburgring Drucken E-Mail
Gruppe C Serie
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 27. Juni 2010

grc_merc_niss

Nur eine Woche nach dem Le Mans-Rennen zog der Gruppe C-Tross weiter zum nächsten Rennen in die Eifel. Der Auftritt beim 69. ADAC Eifelrennen in der vergangenen Woche war der einzige Gruppe C-Lauf in Deutschland. In Lauf 1 siegte Nathan Kinch im Spice vor den beiden Nissan-Piloten Bob Berridge und Kent Abrahamsson. Rennen Nr. 2 gewann Christian Gläsel im Mercedes C11 mit drei Runden Vorsprung vor den Briten Nick und Richard Chester im Spice SE88P und ihren Markenkollegen Duncan McKay und Robin Ward im SE88C. Unter diesem Link kann ein weiterführender Bericht auf unseren Seiten mit weiteren Fotos und Details zu den Rennen eingesehen werden.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 27. Juni 2010 )
 
Mercedes C11 Renndebut Drucken E-Mail
Gruppe C Serie
Geschrieben von Werner Katzenberger   
Samstag, 26. Dezember 2009
Wie das britische Printmagazin Motorsport in der jüngsten Ausgabe meldet, dürfen sich die Fans der historischen Gruppe C/GTP Rennwagen über einen spektakulären Neuzugang freuen. Bob Berridge hat den britische Kollegen zufolge eines der sechs gebauten Fahrzeuge des 1990 in der Weltmeisterschaft für Sportwagenprototypen dominierenden Mercedes C11 von Peter Sauber erworben. Genau genommen handelt es sich um das nie zuvor in einem Rennen eingesetzte Chassis mit der Nummer 89-00, also den Entwicklungsträger.

mercedes_sauber_c11Nachdem Mercedes schon ab dem Jahr 1985 Motoren für das schweizer Team von Peter Sauber lieferte, entschloss sich der Vorstand des Stuttgarter Herstellers diese Zusammenarbeit zu intensivieren und ein Werksengagement zu starten. Das Modell C11 war damit der erste echte Silberpfeil nach dem schweren Unfall in Le Mans 1955 und dem darauffolgenden Rückzug der Stuttgarter Premiummarke aus dem Motorsport. Angetrieben wurde der Wagen von einem turboaufgeladenem V8 mit vier Ventilen/Zylinder und 5 Litern Hubraum. Das Chassis wurde im Workshop von David Price in England hergestellt. Es war übrigens das erste Kohlefasermonocoque in einem Sauber.

Der C11 erlebte sein Debutrennen beim Lauf 2 zur Weltmeisterschaft 1990 in Monza. Das erste Rennen in Suzuka bestritten die Paarungen Mauro Baldi / Jean-Louis Schlesser und Jochen Mass / Karl Wendlinger noch im Vorjahresmodell C9. Das besagte Rennen in Monza dominierten die beiden Silberpfeile. Einzig die beiden Werks-Jaguar XJR-11 konnten den Speed der beiden Mercedes mitgehen. Der verbrauchsärmere Motor gab dann letztendlich den Ausschlag zu Gunsten des Teams Sauber-Mercedes. Dieser Trend setzte sich während das ganzen Jahres fort. Die Kombination aus (großteils) alten Haasen im Langstreckensport und einem überlegenem Wagen führte die Truppe von Sieg zu Sieg. Einzig beim Rennen in Silverstone überlies man der Heimmannschaft von Tom Walkinshaw den Sieg. Zuvor fiel allerdings das weit in Führung liegende Duo Schlesser / Mass mit Motorschaden aus. Der Klassiker in Le Mans zählte in diesem Jahr nicht zur Weltmeisterschaft. Das führte zur Nichtteilnahme des schweizerisch/deutschen Teams.

Bei Bob Berridge ist Wagen in besten Händen. Der erfahrene britische Fahrer ist sowohl bei den modernen Sportwagen der Le Mans Serie als auch im historischen Motorsport eine bekannte Größe. So stehen 13 Teilnahmen in Le Mans genauso in seiner Biografie wie mehrere Titelgewinne bei der Weltmeisterschaft für historische F1 und unzählige Erfolge am Steuer historischer Sportwagen und GT.

Die Gruppe C/GTP-Serie tritt 2010 bei sechs Veranstaltungen an. Höhepunkt ist zweifelsohne die Einladung bei den 24h in Le Mans, das Legendenrennen am Samstagvormittag zu bestreiten. Auch für die deutschen Fans, die es nicht nach Le Mans schaffen, besteht die Möglichkeit diese spektakulären Sportwagen auf der Strecke zu erleben: Vom 18. bis 20. Juni gastiert die Serie am Nürburgring.
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 26. Dezember 2009 )
 
Gruppe C 2010 mit 6 (+2) Rennwochenenden Drucken E-Mail
Gruppe C Serie
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 30. November 2009

grclmDie Historische Gruppe C Serie hat für das nächste Jahr eine Saison mit sechs Meetings auf dem Programm. Den Saisonhöhepunkt wird dabei der Auftritt am 12.06. im Vorprogramm der 24h Le Mans bilden. Zum dritten Mal tritt die Serie der Sportwagensaurier dann auf dem legendären Circuit La Sarthe an.

Los geht die Saison auf der neuen Strecke in Portimao, wo die Gruppe C-Wagen zum ersten Mal einen Auftritt haben. Die folgenden Rennen finden in Spa-Francorchamps, Le Mans, am Nürburgring beim Eifelrennen-Wochenende, in Brands Hatch und dann auf dem HTTT in Paul Ricard statt, wo das Saisonfinale steigen wird. Zusätzlich zum sechs Events umfassenden Kalender plant man zwei Gastauftritte im Rahmen der amerikanischen HSR-Serie in Daytona und Sebring am Ende des Jahres. Eine neue Gruppe C-Weltmeisterschaft ist aber ob dieses mit nicht geringem Reiseaufwand verbundenen Kalenders nicht im Gespräch.

Das Rennformat ändert sich derart, dass mit Ausnahme von Le Mans (ein 45 Minuten-Lauf) je zwei einstündige Rennen am Samstag und Sonntag gefahren wird. Damit wird prinzipiell die Möglichkeit geschaffen, dass sich zwei Fahrer ein Auto teilen können. Die Veranstalter rechnen nach eigenen Angaben mit 20-30 Wagen, wobei in Le Mans erfahrungsgemäß das grösste Feld starten wird.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 30. November 2009 )
 
Gruppe C Pläne bei Brunn Racing Drucken E-Mail
Gruppe C Serie
Geschrieben von Werner Katzenberger   
Montag, 2. November 2009

tigaDas in Eberbach angesiedelte Team von Siggi und Philipp Brunn plant für die kommende Saison den Einstieg in die Historische Gruppe C. Zu diesem Zweck wurde ein Fahrzeug mit großen internationalen Rennerfolgen angekauft.
In den Händen von Gordon Spice und Ray Bellm gewann der von einem Cosworth DFL-Motor angetriebene Tiga GC85-279 die Sportwagenweltmeisterschaft für C2-Fahrzeuge im Jahr 1985. Auf dem Weg zum Titel erzielte das prominente Fahrerduo Klassensiege unter anderem bei den 1000km Rennen in Monza, Mosport und Spa sowie als absolutes Highlight bei den 24h in Le Mans.
Im darauffolgenden Jahr - von Kelmar Racing eingesetzt - schauten weitere Podiumsplatzierungen heraus. Der Sieg bei den 500km in Kyalami sowie die zweiten Plätze bei den beiden 1000km Rennen in Silverstone und Brands Hatch sind vor allem erwähnenswert. Am Ende der Saison reichte es trotz nur vier Zielankünften immerhin noch für den fünften Meisterschaftsrang.

Im Jahr 1987 absolvierte das Chassis die letzte volle Saison. Ranieri Randaccio trat mit wechselnden Partnern bei den europäischen Läufen zur Sportwagenweltmeisterschaft an. Konstante Ergebnisse in den Top 5, gegipfelt von einem zweiten Platz am Nürburgring brachten am Ende des Rennjahres einen dritten Rang in der Meisterschaftswertung. 1988 ging das Chassis zurück an das Werk, von wo es in den privaten Besitz von Howden Ganley, dem Gründer und Eigentümer von Tiga überging.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 3. November 2009 )
 
Sauber Mercedes C9 siegt beim AvD Oldtimer Grand Prix 2009 Drucken E-Mail
Gruppe C Serie
Geschrieben von Roland Neumann   
Montag, 10. August 2009

sauber_c9Beim 37. AvD Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring sicherte sich der heutige Besitzer Rob Sherrard (AUS) auf seinem Sauber-Mercedes C9 beide Laufsiege in der Gruppe C. Genau wie vor 20 Jahren als dieses Fahrzeug mit der Chassisnummer 5 und den Werksfahrern Jean-Louis Schlesser (F) und Jochen Mass (D) an gleicher Stelle bei einem WM-Lauf hier am Nürburgring siegreich war. Der Sauber-Mercedes C9 erreichte am Ende der Start- und Zielgeraden stolze 285 km/h und war somit das schnellste Fahrzeug an diesem Renn-Wochenende.

Der Günzburger Peter Schleifer belegte mit seinem aus der amerikanischen IMSA-Serie stammenden roten Budweiser March 85G jeweils den zweiten Platz. Das Podium vervollständigte im ersten Lauf der Schweizer Eric Rickenbacher auf einem Cheetah CT sowie im zweiten Lauf der Brite Paul Livesey auf einem Spice SP89

Letzte Aktualisierung ( Montag, 10. August 2009 )
 
IG 956-104 mit ambitionierten Plänen Drucken E-Mail
Gruppe C Serie
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 3. Dezember 2008

956-104Das IG 956-104 Team von Ex-SCC Champion Alexander Seibold hatte sich in den letzten Jahren darauf konzentriert, einen der Ex-Joest New Man-Porsche zu restaurieren. Im vergangenen Jahr kam zudem die Betreuung eines weiteren Gruppe-C Porsches für einen dänischen Kunden hinzu. Diesen Service möchte die aktuell auf der Motorshow in Essen ausstellende schwäbische Mannschaft nun weiter ausbauen - und eventuell weitere ambitionierte Pläne verfolgen, wie Seibold (auf dem Foto rechts, neben Mechaniker Mike) uns gegenüber erläuterte.

"Was hier in Deutschland fehlt, ist eine Serie, die es den Besitzern dieser Autos gestattet, diese regelmäßig auf der Strecke zu bewegen. Klar gibt es die britische Gruppe C Serie, aber diese ist von den Nenngebühren her recht teuer geworden und zudem sehr auf den britischen Raum fokussiert, wo ein Grossteil der Rennen stattfindet. Das können sich viele Privatiers, die einen solchen Wagen besitzen, nicht antun. Was uns vorschwebt, wäre eine Interessengemeinschaft von Besitzern dieser Wagen im deutschsprachigen Raum und der näheren Umgebung, die sich zuerst einmal zusammenfindet und dann gemeinsam Auftritte bei historischen Meetings unternimmt. Das Rennformat wäre zunächst egal – wenn man über ein Dutzend dieser Wagen zusammenbekäme, wäre schon einmal eine gute Basis gelegt. Selber kennen wir etwa fünf Eigentümer, die sich einer solchen Idee anschliessen würden. Bekäme man weitere zehn in Deutschland und den umgebenden Ländern zusammen, dann könnte man als Gruppe auftreten, die dann Trackdays oder gar eigene Rennen unternehmen könnte.”

Planungen zum Rennformat oder konkrete Auftrittsabsichten gibt es bei Seibold und seinen Mitstreitern derzeit noch nicht denn ”... zuerst mal musst du den ersten Schritt vor dem zweiten machen. Es nützt nichts eine detailierte Saisonplanung zu beginnen, wenn die Kontakte zu den Besitzern nicht da sind. Wenn man erst mal ein ansehnliches Feld zusammen hat, dann ergeben sich - wie wir gesehen haben - die Kontakte zu den Veranstaltern historischer und aktueller Meetings recht schnell. Auch muss man in einem zweiten Schritt dann sehen, wohin die Interessen der Besitzer tendieren, was zum Beispiel ein entsprechendes Rennformat anginge.”

Eine erste Präsentation hatte Seibold beim Jim Clark Revival in Hockenheim geplant. Doch dort ist nun die Britische Gruppe C Serie von den Organisatoren verpflichtet worden. Das gibt ihm und seinen Mitstreitern nun Zeit, weitere Kontakte zu knüpfen, die der Teamchef der IG 956-104 unter seiner E-Mailadresse gerne sammelt und entgegen nimmt. Vielleicht wird ja daraus tatsächlich die Keimzelle einer neuen Gruppe C-Serie in naher Zukunft?

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 3. Dezember 2008 )
 
Gruppe C / Donington Park Drucken E-Mail
Gruppe C Serie
Geschrieben von Werner Katzenberger   
Mittwoch, 8. Oktober 2008

nissanr90ckNach einer langen Sommerpause trafen 17 Fahrzeuge zum vierten Rennwochenende der Gruppe C, welches gleichzeitig den Saisonabschluss markierte, in Donington Park ein. Erfreulicherweise wieder mit dabei war der Sauber Mercedes C9 von Rob Sherrard. Noch beim letzten Meeting in Silverstone wurde er beim Start zum Sprintrennen in einen Crash verwickelt und der Wagen stark beschädigt. In Donington überlies Sherrard nun das Steuer seinem sonstigen Co-Piloten Wayne Park.

Die Zeiten des Qualifying zeigten eine deutliche Teilung in drei Gruppen. Vorne weg machten Andy Purdie und Stefano Rosina im Nissan R90-CK respektive im Spice Pontiac die Poleposition unter sich aus. Dahinter eine Gruppe von fünf Teilnehmern innerhalb von zwei Sekunden. Gefolgt vom Rest des Feldes mit Abständen von jeweils ca. einer Sekunde zum Vordermann. Wayne Park konnte im Sauber Mercedes keine gezeitete Runde absolvieren, weshalb er vom Ende des Feldes startete.

Entgegen der sonst üblichen Reihenfolge wurde in Donington Park zuerst das Endurance-Rennen ausgetragen, der Sprint folgte dann am Sonntag.

Ergebnis Rennen 1:

1. Andy Purdie Nissan R90-CK  
  1:26:26.385   (71 Runden)
2.
Chris Buncombe
Jaguar XJR9
14.304
 
3.
McKay / Ward
Spice SE88C
- 1 R
 
4.
Pearman / Wilds
Porsche 962
- 2 R
 
5.
Andrew Haddon
Spice SE90
- 2 R
 
6.
Oddie / Hepworth  
Argo JM20
- 6 R
 

Ergebnis Rennen 2:doningtongrc

1.
Andy Purdie Nissan R90-CK
28 Rd. in  30:06.334
  
2.
Chris Buncombe
Jaguar XJR9
10.2886
 
3.
Wayne Park
Sauber Mercedes C9  
13.399
 
4.
David Hart Porsche 962
43.368
 
5.
Andrew Haddon
Spice SE90
-1 R  
6.
Henry Pearman
Porsche 962
-2 R  
7.
Gary Pearson
Jaguar XJR11 -3 R  
8.
Peter Schleifer
March 84G -3 R
 
9.
Stephen Hepworth  
Argo JM20
-4 R  
10.
Richard Chester
Tiga GC287
-4 R
 
11.
Duncan McKay
Spice SE88C
-4 R
 
12.
Stefano Rosina
Spice SE89P Pontiac -6 R
 

 

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 9. Oktober 2008 )
 
Vorschau Gruppe C - Silverstone Drucken E-Mail
Gruppe C Serie
Geschrieben von Werner Katzenberger   
Dienstag, 22. Juli 2008

Einen Monat nach dem Auftritt im Rahmen der 24 Stunden an der Sarthe findet die klassische Le Mans Revanche für die Teilnehmer der historischen Gruppe C/GTP statt. 32 Nennungen sind für die dritte Veranstaltung des Jahres in Silverstone eingegangen. Zu den altbekannten Starten wie Justin Law, Gary Pearson, John Edwards, Chris und Nick Randall gesellen sich auch hier einige neue Teilnehmer. Zu erwähnen wären Donald Coaster, der einen Nissan aus der amerikanischen IMSA-GTP an den Start bringt. Aber auch der Jaguar XJR5 von Donald Miles und der von Richard Eyre genannte Jaguar XJR16 werden in ihrer jeweiligen Klasse für Aufsehen sorgen. Wie schon in Spa wird ein Sprint über 30 Minuten und ein Endurance Lauf über 90 Minuten ausgetragen.

Ein besonderes Bonbon haben die Organisatoren des 'Silverstone Classic' für die Fans des historischen Rennsports parat. Der europaweit zu empfangende Sender "MotorsTV" überträgt das gesamte Wochenende über die Rennen aus Silverstone live.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 22. Juli 2008 )
 
Gruppe C-Rennen Le Mans Drucken E-Mail
Gruppe C Serie
Geschrieben von Maximilian Graf   
Samstag, 14. Juni 2008

gruppec_lemans_startIm Rahmen des 24-Stunden-Rennens von Le Mans fand auch ein Lauf der Gruppe-C-Serie statt. Das Rennen über zehn Runden auf dem rund 14 Kilometer langen Kurs an der Sarthe konnte Justin Law im #3 Jaguar XJR12 souverän für sich entscheiden. Der Brite verwies von der Pole-Position gestartet seinen Landsmann Mark Sumpter im #7 Porsche 962C mit einem Vorsprung von knapp 20 Sekunden auf den zweiten Platz.


Den letzten Podiumsplatz sicherte sich der Deutsche Oliver Mathai in seinem #27 Porsche 962C, dem über eine Minute auf den Sieger fehlte. Auf dem vierten Platz folgte der #4 Jaguar XJR11 von Gary Pearson, der seine Podiumsplatzierung aufgrund einer Kollision in der letzen Schikane mit dem  #11 Spice SE GTP des Tschechen Fredy Kumschick verschenkte.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 18. Juni 2008 )
 
Gruppe C / Saisonauftakt in Spa-Francorchamps Drucken E-Mail
Gruppe C Serie
Geschrieben von Werner Katzenberger   
Freitag, 23. Mai 2008

Typisches Ardennenwetter begrüßte die 29 Starter der historischen Gruppe C bei ihrem Saisonauftakt im belgischen Spa-Francorchamps. Im Qualifying am Samstagmorgen setzte Mark Sumpter im ex-Joest Porsche 962 auf nasser Bahn die Bestzeit. Ihm folgten mit Respektabstand Andy Purdy (Nissan R90CK) und Justin Law im altbekannten Jaguar XJR12. Rob Sherrard ging das Zeittraining vorsichtig an. Am Ende der 40-minütigen Session stand für den frischgebackenen Eigentümer des legendären Mercedes C9 Startplatz 9 zu Buche.

gruppec_spa1Wie nicht anders zu erwarten spielte das Wetter auch beim 1. Rennen über 30 Minuten, dem sogenannten "Supersprint" eine wichtige Rolle. Da die Strecke während der Startvorbereitungen nach einem Schauer wieder abzutrocknen begann, riskierten einige Piloten den Start auf profillosen Slicks. Sie sollten aber schnell ihre Entscheidung bereuen und schon am Ende der ersten Runde auf Regenreifen wechseln. Davon betroffen waren unter anderem die beiden Schnellsten des Qualifyings, Mark Sumpter und Andy Purdy. Die Gunst der Stunde nutzend setzte sich Justin Law bereits in der ersten Runde 13 Sekunden vom Feld ab. Dahinter brannte allerdings die Luft. Peter Sowerby, Kent Abrahamsson, David Hart und Rob Sherrard ritterten um Platz 2.

In Runde 3 war für Nick Rini Schluss - er musste seinen Jaguar XJR12 in La Source anhalten. Auch für den mittlerweile auf Regenreifen gewechselten Mark Sumpter war das Rennende bald gekommen: Probleme im Motorumfeld zwangen ihn den Porsche abzustellen. Nach einigen Platzwechseln stabilisierte sich langsam die Rangfolge auf den Verfolgerplätzen - und Justin Law baute seinen Vorsprung weiter aus. Währenddessen startete Fredy Kumschick im Spice GTP eine Aufholjagd. Von Startplatz 4 gestartet, lag er nach beendeter Runde 2 mit einem Rückstand von mehr als zwei Minuten nur auf Platz 20. Von dort kämpfte er sich Runde um Runde mit den deutlich schnellsten Zeiten durch das Feld. Dieser Einsatz wurde mit Endrang 4 belohnt. Seinen Rückstand nach der zweiten Runde reduzierte er um ganze 50 Sekunden. Auf das Podium wurden Justin Law (Jaguar XJR12), David Hart (Porsche 962 "From A") und Peter Sowerby (Nissan R90C) gerufen.

Für das Hauptrennen über 90 Minuten mit obligatorischem Boxenstopp verstärkten sich so manche Teams mit Profis als zweitem Fahrer. So gab Andy Wallace einen Gastauftritt an der Seite von Justin Law, Stefano Rosina holte seinen jungen slowakischen Namensvetter Stefan Rosina ins Cockpit und Harald Grohs unterstützte Oliver Maierhofer im Porsche 962.

In der Startaufstellung blieben einige Plätze frei. Unter anderem fehlten Sumpter und Rini. Ihre Rennwagen konnten nach den Ausfällen im Sprintrennen nicht rechtzeitig repariert werden.

Jaguar XJR12 Fredy Kumschick knüpfte vom Start weg an seine Leistung vom Vortag an und stürmte mit seinem aus der IMSA-GTP stammenden Spice bereits in der ersten Runde an den vor ihm gestarteten Law und Purdy vorbei auf Platz 1. Rosina, ebenfalls auf Spice von Platz 8 ins Rennen gegangen, folgte dem Schweizer bald darauf. In ihrem Schlepptau folgten Law, Oliver Mathei und Wayne Park, der den Startturn im Sauber-Mercedes fuhr. Gar nicht nach Plan lief es dagegen für Richard und Nick Chester. Ihr Tiga-Buick versagte bereits am Start den Dienst.

Mit Fortdauer des Rennens trocknete der Belag deutlich ab, was dazu führte das die Rundenzeiten deutlich schneller wurden. Kurz vor Rennhalbzeit trennten die aus fünf Wagen bestehende Spitzengruppe nur wenige Sekunden. Wayne Park im Sauber Mercedes C9 hatte sich freilich vom Ende dieser Gruppe bis an die Spitze durchgekämpft. Derweil waren die Abstände im restlichen Feld deutlich größer. Runde 16 setzte den Beginn einer Serie, die an das Kinderlied von den 10 kleinen Negerlein erinnert, die Führungsgruppe langsam zu dezimieren. Als ersten erwischte es Oliver Mathei im ‚Primagaz' Porsche 962. Motorprobleme zwangen ihn das Rennen zu beenden. In Runde 19 kamen die ersten Wagen zum Nachtanken und Fahrerwechsel an die Box. Genau das nutzte der in Front liegende Australier im Sauber-Mercedes aus. Er blieb noch auf der Bahn und drehte ein Paar schnelle Runden im Weltmeisterauto von 1989, ehe auch er in die Boxengasse abbog und an seinen Landsmann übergab.

Die nächste Dezimierung des Feldes traf Andy Wallace, der mittlerweile den Jaguar XJR12 mit der Nummer 3 übernommen hatte. Der 12-Zylindermotor im Heck der britischen Raubkatze begann zu überhitzen. Wenige Runden vor Schluss erwischte auch die bis dahin zweitplatzierten Fredy Kumschick / Martin Stretton die Defekthexe. Von den Ausfällen der schnellen Wagen profitierten unter anderem die beiden Briten Peter Sowerby und Calum Lockie, die sich am Steuer eines Nissan R90C abwechselten und der Niederländer David Hart. Zu erwähnen bleibt noch, dass dem von der Poleposition gestarteten Andy Purdie nach einem frühen Rückfall ins Mittelfeld mit 2:12.268 die schnellste Rennrunde gelang.

Das Podest des 2. Laufes: 1. Rob Sherrard / Wayne Park (Sauber Mercedes C9), 2. Peter Sowerby / Calum Lockie (Nissan R90C), 3. David Hart (Porsche 962).

Der nächste Auftritt der historischen Gruppe C erfolgt am 14. Juni in Le Mans, wo sie am Samstag Vormittag ein 40-minütiges Rennen im Vorprogramm des 24-Stunden-Klassikers bestreitet.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 23. Mai 2008 )
 
Vorschau Gruppe C - Spa Francorchamps Drucken E-Mail
Gruppe C Serie
Geschrieben von Werner Katzenberger   
Montag, 5. Mai 2008
Am 16.-18. Mai findet im Rahmen der RMU-Classic im belgischen Spa-Francorchamps der Saisonauftakt der Gruppe C statt. Viele Fahrer/Teams nützen dieses Meeting als Vorbreitung auf den Saisonhöhepunkt im Vorprogramm der 24h von Le Mans. So kommt ein Rekordstarterfeld von 33 Fahrzeugen zustande. Zu den alt bekannten Startern aus den vergangenen Jahren stoßen heuer auch einige neue Rennwagen. Der sicherlich spektakulärste Neuzugang dürfte der Sauber Mercedes C9 mit Rob Sherrard sein. Wie die Kollegen auf  Endurance-info melden, handelt es sich dabei um das Chassis #05A, das Weltmeisterauto von Jean-Louis Schlesser im Jahr 1989. 1992 durch Sauber neu aufgebaut, ging es danach in den Besitz von Coxx Kocher über. Im März diesen Jahres erstand Rob Sherrard den Silberpfeil, um ihn wieder zurück auf die Rennstrecke zu bringen. Für ein spektakuläres Feld sorgen aber auch die restlichen genannten Wagen, so stehen Prototypen von insgesamt 11 Herstellern auf der Entryliste. Dazu zählen unter anderem ein Aston Martin, fünf verschiedene Jaguar, fünf Nissan, sieben Porsche sowie vier Spice. Der Zeitplan sieht für Samstag einen 30-minütigen Sprint sowie ein 90-Minuten Endurancerennen am Sonntag vor.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 6. Mai 2008 )
 
Gruppe C Kalender und Neuerungen Drucken E-Mail
Gruppe C Serie
Geschrieben von Werner Katzenberger   
Mittwoch, 20. Februar 2008

Traditionell präsentierten die Organisatoren der „Group C Racing“ Mitte Februar den Rennkalender für die kommende Saison - dieser ist heuer etwas kurz ausgefallen. Lediglich vier Veranstaltungen stehen auf dem Programm. Den Anfang macht am 17. Mai das „RMU Classic“ im belgischen Spa-Francorchamps, wo die Serie eine der Hauptattraktionen sein wird. Einen Monat später folgt der unumstrittene Höhepunkt: Wie schon 2004 starten die von den Fans geliebten Sportprototypen aus den 1980’er Jahren als Vorprogramm zum 24h Rennen in Le Mans. Damals brachten die Veranstalter mit 34 Wagen ein stattliches Feld an den Start. Nach diesen beiden Ausflügen auf den Kontinent kehren die Wagen auf die britischen Inseln zurück. Ende Juli sind sie beim „Silverstone Classic“ zu bewundern, ehe nach einer langen Sommerpause in Donington der Abschluss der Saison begangen wird. Leider fanden so traditionsreiche Events/Strecken wie das ‚Oldtimer Festival’ auf dem Nürburgring oder Brands Hatch keine Aufnahme in den Kalender.

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Neues gibt es auch in Sachen Rennformat zu berichten. Wie gewohnt werden pro Veranstaltung zwei Rennläufe ausgetragen. Am Samstag steht ein 30-minütiger Sprint auf dem Programm. Diesem folgt dann am Sonntag ein Endurancelauf über 90 Minuten. Bei diesem steht es den Teams bzw. Fahrzeugeigentümern offen einen zweiten Fahrer einzusetzen.

Der Kalender im Detail:

14. April  Snetterton  Testtag 
30. April  Silverstone  Testtag und Medienpräsentation 
16.-18. Mai  Spa-Francorchamps     RMU Classic 
15.-17. Juni  Le Mans  24h Rennen 
24.-27. Juli  Silverstone  Silverstone Classic 
3.-5. Oktober   
Donington Park  Donington Speed Festival 
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 21. Februar 2008 )
 
75 Gruppe C auf einem Bild Drucken E-Mail
Gruppe C Serie
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 9. August 2007
60grc

Es ist zwar schon zwei Wochen her, aber dieses Bild wollen wir euch dann doch nicht vorenthalten. Anlässlich des Silverstone Classics-Meeting am 28. und 29.7. schafften es die Organisatoren der historischen Gruppe C-Serie, eine Ausstellung von 75 der legendären Boliden zu organisieren. Highlight waren unter anderem sechs Werks-Porsche, die im Paddock zu besichtigen waren. 29 der Wagen namen an den beiden Rennen der Serie teil, die von Gary Pearson im Jaguar XJR 11 bzw. Andy Purdle im RLR Porsche 962 C gewonnen wurden. Der nächste Lauf der Serie findet am 15.-16.9. in Donington Park statt, ehe man Mitte Oktober in Spa-Francorchamps den Saisonabschluss feiert.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 9. August 2007 )
 
Gruppe C/GTP Saisonfinale Dijon Drucken E-Mail
Gruppe C Serie
Geschrieben von Werner Katzenberger   
Sonntag, 15. Oktober 2006

Auf der, im französischen Depardement "Cote d'Or" gelegenen, Strecke von Dijon-Prenois absolvierte die Gruppe C/GTP den Abschluss der Saison 2006. Bei leicht feuchter Piste schossen sich die Fahrer am Freitag auf die Strecke ein. Doch ein Mann nahm von Anfang an das Zepter in die Hand. David Mercer setzte mit 1:14.521 eine erste Richtzeit, an die keiner seiner Konkurrenten herankam. Dahinter zeichnete sich ein Zweikampf zwischen Richard Eyre im Porsche 962 "Leyton House" und dem zuletzt siegreichen Chris Randall (Nissan NTP1) ab.
Start Rennen 1 Pünktlich zum Wochenende zeigte sich der Spätsommer noch einmal von seiner schönsten Seite. Bei angenehmen Temperaturen klarte der Himmel im Laufe der Samstags immer mehr auf. Das mittägliche Qualifying stand abermals im Zeichen des weißen Spice SE90C von Mercer. Im Laufe seiner 12 Runden knallte er eine Bestzeit von 1:12.208 auf den Asphalt. Mit einem Respektabstand folgten ihm Randall, Eyre, Jim Mullen (Spice GTP) und Gary Pearson im schnellsten der C2 Prototypen.
Bereits vor dem ersten der beiden Rennen am Sonntag schlug das Schicksal hart zu. Ein Schaden im bereich der Ölpumpe verhinderte den Start des Polessetters. Blieb zu hoffen, das die Mechaniker den Defekt rechtzeitig zum Start des zweiten Rennens beheben können. Die vakante Pole Position nützte Chris Randall am Start perfekt und etablierte schnell eine komfortable Führung. Dahinter zeigt wieder einmal, das ein hart gefahrener Wagen aus der kleinen Klasse der C2 die eigentlich stärkeren C1 durchaus in Bedrängnis bringen kann. Gary Pearson im ADA Cosworth klebte am Heck des zweitplatzierten Porsche 962. Einzig die höhere Topspeed des Porsche auf der langen Start/Zielgeraden verhinderte ein erfolgreiches Überholmanöver. Einen sehenswerten Zweikampf lieferte sich auch das Ecosse-Duo Andrew Smith und Alasdair McCaig. Es entschied sich erst bei den anstehenden Überrundungen. Der vorne liegende McCaig kam etwas besser durch den Verkehr und konnte sich von seinem Markenkollegen leicht lösen. Später im Rennen ließ Smith McCaig ziehen. Ein schleichender Plattfuß bremste den schnellen Briten ein. Währenddessen schlug das Schicksal ein zweites Mal zu. In Runde 20 brach am ADA des, immer noch im Getriebe von Eyres Porsche hängenden, drittplatzierten Gary Pearson ein Scharnier der Tür. In langsamer Fahrt rollte er zurück in die Boxengasse. Davon profitierte Jim Mullen. Ein eher farblosen Rennen brachte ihm trotzdem noch einen Podiumsplatz ein. Eine sehenswerte Aufholjagd bescherte Richard Oddie dem Publikum. Vom Ende des Feldes gestartet, rang er Gegner um Gegner nieder. Sein Einsatz wurde mit einem schönen 6. Platz belohnt. Erfreuliches gibt es auch vom Mazda 757 zu berichten. Schön langsam dürfte sowohl Jim Loftis als auch das Einsatzteam den Exoten in den Griff bekommen. Erstmals konnte er sich vom letzten Platz im Klassement lösen und mit Platz 7 immerhin 2 Konkurrenten überholen. Der Wagen scheint vor allem in den Kurven noch deutliches Verbesserungspotenzial zu haben. Der Sieg ging an Chris Randall (Nissan NPT1) vor Richard Eyre (Porsche 962)  und Jim Mullen (Spice GTP).

Ergebnis Rennen 1

1.
GTP1
Chris Randall
Nissan NPT1 GTP
 40:08.245
2.
GTP1Richard Eyre
Porsche 962
45.293
3.
GTP1Jim Mullen
Spice GTP
50.981
4.
GTP4Alasdair McCaig
Ecosse Rover
- 2 RND
5.
GTP4
Andrew Smith
Ecosse ford 285
- 2 RND
6.
GTP1
Richard Oddie
Argo JM20C
- 3 RND
7.
GTP4
Jim Loftis
Mazda 757
- 4 RND
8.
GTP4
Duncan McKay
Bardon Ford DB2
- 5 RND
9.
GTP4
Richard Bateman
Tiga Rover GC287
- 5 RND
10.
GTP3
Gary Pearson
ADA Cosworth
- 11 RND
11.
GTP4
Richard Chester
Tiga Buick GTP
- 14 RND

Gary Pearson - Spice Chevrolet GTPZum zweiten Rennen konnte der Trainingsschnellste wieder antreten. Die Mechaniker konnten die Reparatur am Spice von David Mercer rechtzeitig abschließen. Leider nicht mehr dabei war der ADA Cosworth von Gary Pearson. Der Schaden an der Tür konnte vor Ort nicht behoben werden. Pearson bekam aber die Gelegenheit einen anderen Wagen zu übernehmen. Der am Vormittag drittplatzierte Jim Mullen musste die Strecke vorzeitig in Richtung Flughafen verlassen. Ein Termin in den USA verlangte nach seiner Anwesenheit. Mullen bot Pearson das Cockpit im Spice Chevrolet an, was dieser dankend annahm. Randall nahm Startplatz 1 ein während die beiden Jäger im Spice von ganz hinten das Feld aufrollen wollten.Erwartungsgemäß setzte sich der Nissanpilot am Start durch und ergriff die Flucht. Und er hatte allen Grund dazu. Denn bereits am Ende der ersten Runde waren Pearson und Mercer bereits auf die Plätze 3 und 4 vorgestürmt. Für Mercer sollte das Rennen aber schon bald wieder zu Ende sein. In Runde 4 streikte der Cosworth im Heck des Spice. Doch für Pearson ging die Jagd weiter. Bald fiel ich Richard Eyre zum Opfer als er ihn in Runde 8 überholte. Derweil gab Randall an der Spitze alles was der Nissan hergab. Scheinbar verlangte er dem 3 Liter Turbomotor zu viel ab. In Runde 12 gab dieser den Geist auf. Mit dem Ausfall des Nissan übernahm Pearson die Führung und gab sie nicht mehr ab. Nicht nur um den Sieg wurde hart gekämpft. So gab es wie schon im ersten Rennen ein packendes Duell zwischen Alasdair McCaig und Andrew Smith mit mehreren Platzwechseln. Dieses Mal behielt Smith die Oberhand. Denn in Runde 9 hauchte der neue Rovermotor sein Leben aus. Wiederum ein schönes Rennen lieferte Jim Loftis im Mazda ab. Wie schon am Vormittag rang er die Klassenrivalen Bardon Ford DB2 und Tiga Rover GC287 von Duncan McKay bzw. Richard Bateman nieder. Mit Endrang 5 schaffte er im letzten Rennen die beste Platzierung des Jahres.

Ergebnis Rennen 2

1.
GTP1
Gary Pearson
Spice GTP
40:49.646
2.
GTP1Richard Eyre
Porsche 962
1:00.416
3.
GTP4Andrew Smith
Ecosse Ford 285
- 3 RND
4.
GTP1Richard Oddie
Argo JM20C
- 4 RND
5.
GTP4Jim Loftis
Mazda 757
- 5 RND
6.
GTP4Duncan McKay
Bardon Ford DB2
- 5 RND
7.
GTP4Richard Bateman
Tiga Rover GC287
- 5 RND
8.
GTP4Alasdair McCaig
Ecosse Rover
- 23 RND
9.
GTP1Chris Randall
Nissan NPT1 GTP
- 24 RND
10.
GTP1David Mercer
Spice SE90C
- 29 RND

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 15. Oktober 2006 )
 
Gruppe C in Paul Ricard Drucken E-Mail
Gruppe C Serie
Geschrieben von Werner Katzenberger   
Montag, 28. August 2006

Lediglich ein Rumpffeld mit 10 Prototypen trat zu den beiden Läufen der Gruppe C/GTP auf dem HTTT Paul Ricard an. Unter anderem dürfte der recht spät fixierte Termin, als Ersatz des Rennwochenendes in Monza, für das eher bescheidene Teilnehmerinteresse gesorgt haben. Daran konnte auch die Möglichkeit sich erstmal im Rahmen der FIA-GT zu präsentieren nichts ändern.

nissan_npt1.jpgIm freien Training tasteten sich die Fahrer an die Ideallinie auf der für sie neue Strecke mit den typischen, farbig hervorgehobenen, asphaltierten Auslaufzonen heran. Nick Rini und Mauro Pane kämpften auf ihrem Jaguar XJR12D mit Elektrikproblemen. Das Team schaffte es aber den Wagen wieder rechtzeitig flott zu machen. Die Startaufstellung für die beiden Rennen am Sonntag wurde in einem 30 minütigen Qualifikationstraining ermittelt. Dabei gab es die ersten Überraschungen dieses Wochenendes. Die Poleposition sicherte sich erstmals Chris Randall im Nissan NTP1. Hinter ihm reihten sich Paul Whight (Aston Martin AMR1) und Philipp Brunn/Henry Pearman im 'Skoal Bandit' Porsche 956B ein.

Der Sonntag brachte am Vormittag ein Sprintrennen über 30 Minuten. Vom Start weg setzte sich das Spitzentrio vom Rest des Feldes ab. Dahinter balgten sich Jim Mullen und Klaus Frers um Platz 4. Nach dem frühen Ausfall von Paul Whight zerfiel dann auch die Spitzengruppe. Der deutsche Philipp Brunn gab zwar alles um den aus der amerikanischen IMSA GTP stammenden Nissan in Schlagdistanz zu halten, blieb aber mehrmals beim Überrunden im Verkehr hängen. Der Kampf um den letzten Podiumsplatz blieb hingegen während des ganzen Rennes spannend. Der mit deutscher Lizenz fahrende Schwede Klaus Frers konnte seinen Kontrahenten mehrmals überholen. Jim Mullen im Spice konnte aber immer kontern. Währenddessen rollte ein weiterer Spice das Feld von hinten auf. Neil Clark steigerte sich gegenüber dem Qualifying um 14 Sekunden und lies Richard Oddie, Nick Rini und Nick Randall hinter sich und sicherte sich Platz 5. Zwischen Oddie im Argo JM20C und Rini entbrannte in den letzten Runden ein heißer Kampf den Rini schließlich mit einem Vorsprung von 1,5 Sekunden für sich entschied.

Ergebnis Rennen 1

1.
GTP1 Chris Randall Nissan NPT1 GTP 31:28.665 
2. GTP2 Philip Brunn Porsche 956B 3.740 
3. GTP1 Jim Mullen Spice GTP 1:59.409 
4. GTP1 Klaus Frers Porsche 962 2:00.615 
5. GTP1 Neil Clark Spice C1 - 1 RND 
6. GTP1 Nick Randall Spice SE90C - 1 RND 
7. GTP1 Nick Rini Jaguar XJR12D
- 1 RND 
8. GTP4 Richard Oddie Argo JM20C
- 1 RND 
9. GTP4 Jim Loftis Mazda 757 - 3 RND 

Nachdem die FIA-GT ihr 3 Stunden Rennen absolviert hatte rückte das Feld der Gruppe C/GTP zu ihrem zweiten Rennen an diesem Wochenende aus. Wie schon in Spa war es auf 60 Minuten angesetzt und ermöglichte den Fahrern sich im Cockpit abzuwechseln. Ein Änderung gab es im Cockpit des Jaguar XJR12D. Justin Law ersetzte Nick Rini und absolvierte das Rennen gemeinsam mit Mauro Pane. Wie schon am Vormittag bildeten sich rasch kleine Gruppen in denen beherzt um die Plätze gerungen wurde. Einzig an der Spitze hatte Randall im Nissan diesesmal keine Gegner. Nach nur 5 Runden betrug sein Vorsprung bereits 13 Sekunden. Damit konnte Randall nach dem Debutsieg des Nissan am Vormittag gleich einen weiteren Erfolg feiern. Seine Verfolger verstrickten sich derweil in einen sehenswerten Kampf. Pane im Jaguar und Brunn überholten sich mehrmals. Der Boxenstop von Brunn brachte hier die Entscheidung. Pearman, der das Steuer des Porsche übernahm, konnte erst nach einem langen Aufenthalt in der Box das Rennen wieder aufnehmen. Die Turbolader am 6-Zylinder verweigerten den Dienst. Auf den Plätzen dahinter verlief das Rennen ziemlich ereignislos. Jim Mullen sicherte sich trotz nachlassenden Bremsen souverän Platz 3 vor Klaus Frers.

jaguarporsche.jpg

Ergebnis Rennen 2

1. GTP1 Chris Randall Nissan NPT1 GTP 1:01:56.560 
2. GTP1 Mauro Pane / Justin Law Jaguar XJR12D 42.163 
3. GTP1 Jim Mullen Spice GTP - 1 RND 
4. GTP1 Klaus Frers Porsche 962 - 3 RND 
5. GTP1 Neil Clark / Ian Stinton Spice C1 - 8 RND 
6. GTP2 Henry Pearman / Philipp Brunn Porsche 956B - 9 RND 
7. GTP1 Nick Randall Spice SE90C - 23 RND 
8. GTP1 Paul Whight Aston Martin AMR1 - 28 RND 
9. GTP4
Richard Oddie / Stephen Hepworth Argo JM20C - 28 RND 

Der Saisonabschluss der Gruppe C/GTP vom 6.-8. Oktober 2006 wird wie schon 2004 auf dem Circuit in Dijon-Prenois ausgetragen.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 27. August 2006 )