Zum Aufgalopp der Gruppe C-Rennserie auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona versammelten sich leider nur 13 Teilnehmer. Mit dabei aber die Sieger in den Klassen C1 und C2 aus 2012, Gareth Evans / Bob Berridge (Mercedes C11) und Mike Donovan (Spice SE88 C).
Die Meister ließen auch in 2013 nichts anbrennen, denn das Duo Evans / Berridge siegte in beiden Läufen und C2-Champion Mike Donovan belegte in Lauf 1 den 2. Platz. Er musste jedoch im zweiten Rennen bereits nach 5 Runden die Segel streichen.
Im Westen nichts Neues ...? So könnte man die Situation der Gruppe C-Rennen bezeichnen. Group C Racing aus England hält eiserne Ruhe an der Informationsfront und somit wäre es in der Flut der Informationen zum "Rennwochenende des Jahres" - ELMS und WEC in Silverstone, BES in Monza, VLN am Ring - beinahe untergegangen, dass an diesem Wochenende auch die Gruppe C in ihre 2013er Saison startet !
Dieses vom 12./13.04.2013 auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona: Bis heute liegt nur eine provisorische Entry-List vor auf der 15 Fahrzeuge genannt werden - starke 14 Teilnehmer in der C1-Klasse, jedoch nur Mike Donovan mit seinem Spice SE88C als einziger Teilnehmer in der C2. In der C1 sind u.a. gemeldet: Jeweils zwei Lancia LC2, Nissan R90 CK und Porsche 962 sowie ein Jaguar XJR16!
Der komplette Terminkalender für 2013: 12.-14. April - Barcelona / Masters Historic Racing 03.-05. Mai - Donington / Historic Promotions 24.-26. Mai - Spa / Peter Auto 14.-16. Juni - Nürburgring / ADAC Eifelrennen 26.-28. Juli - Silverstone / Silverstone Classic 07.-08. September - Mugello / Gruppo Peroni 04.-06. Oktober - Paul Ricard / Peter Auto
Nach dem letzten Auftritt der Gruppe C Rennserie-Boliden beim Historic Grand Prix - Luigi Musso in Imola verständigten sich der Veranstalter des Rennes, die Gruppo Peroni Race, und die Macher von Group C Racing aus England nur wenige Wochen später auf einen erneuten Gaststart in 2013. Am 07./08. September 2013 werden die Gruppe C-Fahrzeuge zusammen mit Historischen F1, GT und Tourenwagen wieder die Motorsportfreunde in Bella Italia begeistern – dann aber auf der Strecke von Mugello.
Traditionell gibt es im Dezember Rückblicke auf das abgelaufende Jahr - aber wir schauen mal weiter zurück, auf die Ära der Sportwagen und der Gr. C mit Ihren 1000 km bzw. 6h Auftritten in Mugello: 1975, zur Zeit der Marken-WM, erfolgte der erste Start der Sportwagen und Prototypen und die Sieger lauteten Jabouille / Larousse auf Alpine-Renault A441-Turbo. In 1982, als Gr. 5, Gr. 6 und Gr. C Fahrzeuge die Klingen kreuzten, gab es nach 1000 km einen Doppelsieg der Lancia LC1 mit Alboreto / Ghinzani (das abgebildete Foto vom 1983´er Lancia stammt von Racing-Sportscars).
Drei weitere Jahre gastierten die Fahrzeuge der Gruppe C-WM auf dem zwischen Bologna und Florenz gelegenen Autodromo Mugello. Beim letzten Auftritt 1985 siegten Ickx / Mass mit dem unvergessenen Rothmans-Porsche 962C.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 5. Dezember 2012 )
Und noch kurz - Ehre wem Ehre gebührt: Gareth Evans (Mercedes C9) ist der Champion 2012 in der C1-Klasse. Den Titel bei den C2 sicherte sich in Imola Mike Donovan auf Spice SE88.
Die Termine 2013: 12.-14. April: Barcelona - Masters Historic Festival 03.-05. Mai: Donington - Donington Historic Festival 24.-26. Mai: Spa-Francorchamps 14.-16. Juni: Nürburgring - ADAC 26.-28. Juli: Silverstone - Silverstone Classic 04.-06. Oktober: Le Castellet - Dix Mille Tours
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 6. November 2012 )
Im Rahmen der von Peter Auto veranstalteten "Dix Mille Tours" auf dem HTTT (Paul Ricard), nahmen auch wieder die Teilnehmer der Gruppe C Rennserie teil. 18 Fahrzeuge waren am Samstag, 06.10., zu den beiden Quali-Läufen angetreten und aufgeteilt in 12 C1 und 6 C2 Teilnehmer.
Die Pole-Position bei den C1 holten sich G. Evans & B. Berridge, (MERCEDES C11) vor S.Tandy & J. Osborne, (NISSAN R90CK – nebenstehend ein Video von der Qualifying-Runde des Nissan). In der C2 Klasse war M. Donovan im SPICE SE88-Cosworth erfolgreich.
Das 1h Rennen am Sonntag begann mit der Überraschung, dass 3 Teilnehmer (u.a. auch der Jaguar XJR-16) wegen unterschiedlichen Problemen, nicht zum Start erschienen. Im Rennen gab es dann gleich 5 Ausfälle, u.a. erwischte es in Runde 23 die Trainingsbesten Evans und Bob Berridge. Danach gab es ein einsames Rennen des NISSAN R90CK und Tandy/Osborne siegten mit einer Runde Vorsprung. Platz zwei ging mit 27 Runden an P.A. France auf Porsche 962C und auf P.3 kam bereits der Sieger der C2 Klasse Mike Donovan ins Ziel.
Bei der Pressekonferenz bestätigte Patrick Peter bereits den Termin für 2013 ( 04./06.10. ) und im 20. Jahr nach der Gründung der BPR-Serie (Barth-Peter-Ratel in 1993) soll es im nächsten Jahr auch ein Rennen für GT's aus der BPR Zeit von 1993- bis 1996 geben.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 10. Oktober 2012 )
Nach der Regenschlacht in Le Mans hoffen nicht nur die Veranstalter sondern speziell auch die Gruppe C-Rennserie-Teilnehmer auf besseres Wetter auf der grünen Insel. Eine finale Entry-List liegt dem Autor der Zeilen bis heute noch nicht vor, aber es werden ca. 15-17 Teilnehmer in den Klassen C1 und C2 erwartet. Turmhoher Favorit ist der Peugeot 905, der von keinem geringeren als dem (ex-)Werksfahrer Nicolas Minassian pilotiert wird ! Da werden sich die beiden Mercedes-Piloten Bob Berridge und Gareth Evans schon ordentlich strecken müssen, um in der Nähe des Franzosen zu bleiben.
Leider noch nicht am Start ist der speziell von den "Sound-Fetischisten" erwartete Screamer Mazda 767/B. Dieser befindet sich noch beim Mazda-Experten Jim Downing in den USA im Aufbau. Erwartet wird das vom Südafrikaner Alan Dike erworbene Wankel-Monster spätestens zum Rennen auf dem HTTT.
Der Auftritt der Gruppe C-Rennserie im Rahmenprogramm des 24 Stunden Rennen von Le Mans ist zwar schon einen Monat her, aber anlässlich der nächsten Runde der Serie bei den Silverstone Classics am kommenden Wochenende blicken wir noch mal auf das Rennen in Le Mans zurück:
„It was raining Cats and Dogs“, sagte kein geringerer als der fünfmalige Le Mans-Sieger Derek Bell und er konnte sich nicht erinnern, jemals in Le Mans bei diesen Wetterverhältnissen am Start gewesen zu sein.
Ein Bild wie zu besten Gruppe C-Zeiten gab es noch direkt nach dem Start. 2 Mercedes, ein Lancia LC2 und der Nissan R90CK fuhren nebeneinander auf der Start- & Zielgeraden. Aber der Regen wurde immer stärker und es kam wie es halt kommen musste, auf dem Weg zur Forza Motorsport Schikane berührte Mike Donovan im Spice SE88 den Tiga GC287 von Alain Schlesinger. Beide C2 mußten die Erde um sich kreisen lassen, ein Fahrzeuge strandete an den Leitplanken und der Tiga kam mitten auf der Fahrbahn zu stehen. Die Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und die Rennleitung schickte das Safty Car auf die Rennstrecke.
Diverse Runden mußten die Piloten hinter dem Safety-Car verbringen. Nach dem Re-Start ließ Bob Berridge im Mercedes C11 an der Spitze nichts mehr anbrennen. Zur Überraschung vieler konnte ausgerechnet der Lancia LC2 von Roger Wills fast den Speed von Bob Berridge mitgehen und kam nur knapp geschlagen als Zweiter ins Ziel. Auf den P3 & P4 folgten Gareth Evans im Sauber-Mercedes C9 und Kent Abrahamson im Nissan R90CK. Die C2-Klasse gewann Pierre-Francois Rousselot im Spice SE89 vor dem Markenkollegen Tommy Dreelan auf Spice SE86.
Einen typisch britischen Spruch warf nach dem Rennen Paul Stubber, Pilot des Aussie-Exoten Veskanda (immerhin auf P.8 im Ziel) in die Runde: „Die meisten Piloten fuhren in ihren Limits. Ich fuhr um zu überleben !!“
Neben dem mit Spannung erwarteten Duell Audi vs. Toyota freuen sich auch zahlreiche Sportwagenfreunde, dass die Boliden der Gruppe C wieder in Le Mans am Start sind. Ein attraktives Starterfeld wird laut der Entry-List erwartet, denn diese zeigt uns 22 Nennungen in der C1 und 12 in der C2 Klasse.
Sieben Porsche 956 und 962 werden sich den Angriffen von gleich 4 NISSAN, 2 Spice SE90, sowie 3 Lancia LC2 erwehren müssen. Dazu bringen Bob Berridge und Gareth Evans je einen Mercedes an den Start. Die Liebhaber der Coventry-Katzen müssen sich leider mit einem XJR 16/IMSA (Bud Light) begnügen und als Exot im C1-Feld wird der aus Australien gemeldete Veskanda mit 6.0L-V8 Ford Power erwartet.
In der C2-Klasse trifft ein einsamer Jaguar XJR5 auf ein Rudel von sechs Spice-Modellen, einem ARGO, zwei Tiga-Cosworth und die Rolle des Exoten in dieser Klasse übernimmt einer der seltenen ALBA AR2 aus Bella Italia.
Neben den bekannten Gesichtern im Starterfeld, wird der fünfmalige Le Mans-Sieger Derek Bell einen Porsche 962 pilotieren. Auch der Inhaber von United Autosport, Zak Brown, hat einen 962er genannt.
Am Donnerstag von 16-17:00h ist das Qualifying abgelaufen, das mit den Doppelpole der Mercedes von Evans und Berridge vor Roger Wills im Lancia in der C1 sowie der C2-Pole von Mike Donovan im Spice SE88 endete. 30 Wagen hatten insgesamt das Training aufgenommen. Das Rennen über 10 Runden startet am Samstag um 10:05h.
Veskanda 5.8L Chevy Gr. C1 - bei diesem Fahrzeug musste auch der Autor dieser Zeilen zunächst im Kleinen Ratespiel in unserem Forum passen. Der Veskanda wurde 1985 von K&A Engineering in Adelaide aufgebaut und ist eines von nur zwei jemals in Australien aufgebauten Gruppe C-Fahrzeugen.
Das Siegerfahrzeug der Australischen Sportwagenserie 1986/87, damals von keinem Geringeren als V8-Superstar John Bowe pilotiert, wurde nun von dem Engländer Paul Stubber gekauft. Bereits komplett restauriert soll der Veskanda alle Läufe der Gruppe C Rennserie 2012 bestreiten. Als Einsatzteam wurde Xtec Engineering mit Rennleiter Paul Knapton bestätigt.
Der Dank für das Foto geht an den australischen Fotografen Peter Ellenbogen, der auf seiner Flickr-Seite weitere Fotos von down under bewegten Gruppe C-Fahrzeugen beherbergt.
30 Jahre sind vergangen seit dem die Gruppe C-Fahrzeuge das Licht der Welt erblickten. Das wird gebührend honoriert und neben der Einladung zum 24 Stunden Rennen von Le Mans, kommt nun auch noch eine von den Veranstaltern des "Goodwood Festival of Speed". Zu den bereits fixierten Terminen am 28.06.-01.07.2012 werden Rennfahrzeuge von Porsche, Jaguar, Mercedes, Toyota, Nissan, Aston Martin, Lancia und Peugeot die Parkanlagen von Goodwood unsicher machen.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 24. Februar 2012 )
Zum ersten Male könnten gleich zwei Toyota in der neuen Saison der Gruppe C Rennserie am Start stehen. Kent Abrahamsson, der bis jetzt einen Nissan R90/C pilotierte, hat es geschafft direkt zwei der seltenen Gr. C/GTP-Toyotas zu erwerben.
Bei den Fahrzeugen handelt es sich um einen Toyota Gr C/87 in der blauen Minolta Lackierung, der bei den 24h Le Mans 1987 mit Alan Jones / Geoff Lees / Eje Elgh eingesetzt wurde Aus den USA kommt der abgebildete Eagle-Toyota HF89 GTP, welcher dort von 1989 bis 1990 startete und sich laut Kent Abrahamsson exakt im Zustand nach dem letzten Rennen in 1990 befindet.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. Februar 2012 )
Ein Highlight bei den "Spa-Francorchamps-Classic" war das am Sonntag durchgeführte ein-Stunden-Rennen der Gruppe C Rennserie. Die Mercedes C11 Flundern waren bereits in den beiden Quali-Sessions am Samstag eine Klasse für sich. Bob Berridge knallte mit dem Mercedes eine 2:05,295 auf die Ardennen Achterbahn und hätte mit dieser Zeit bei dem vor kurzen erfolgten 1000KM Rennen / ILMC vor dem Oreca-Peugeot die Position 4 erreicht!
Im Rennen kam leider nach 52 Minuten das Aus für Bob Berridge und seinen C11. Auch die Wunder an Zuverlässigkeit, zwei Porsche 962 der Lokalmatadore Vater & Sohn Martin und Herve Regout sahen die Zielflagge nicht. Von Position 2 gestartet erzielte somit Christian Glaesel auf seinem Mercedes C11 einen ungefährdeten Sieg vor Katsu Kuboto auf einem Nissan R90C. Das Stockerl komplettierte auf dem dritten Platz Ferdinand de Lesseps mit seinem Spice SE90C.
Sieger in der C2 Klasse wurde das Duo McKay / Ward (Spice SE88C) mit nur 3 Sekunden Vorsprung auf den IMSA Jaguar XJR5B von Don Miles. Die Gruppe C-Organisation war von der Veranstaltung, die Patrick Peter und seine Partner aufgezogen hatten, so begeistert, dass auf der Homepage bereits jetzt bestätigt wird auch 2012 in Spa zu starten.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. Juni 2011 )
Am Wochenende starten bei den Spa Franchorchamps Classic u.a. die Sixties Endurance, die Classic Endurance Rennserie und die Fahrzeuge der Group C, die wir hier einmal kurz beleuchten wollen.
Die gut gefüllte Entry-List der C1-Klasse liest sich wie das who is who der Gruppe C Ära: Porsche 956 und 962, Lancia LC2, Jaguar, Nissan, Spice, Cheetha und Mercedes C11. Insgesamt 22 Fahrzeuge sind in der C1-Klasse genannt. Neben dem Mercedes C11 des Briten Bob Berridge kommt auch der Deutsche Christian Glaesel mit seinem C11. Als Lokalmatadore gehen die bekannten belgischen Fahrer Jean-Michel Martin und Herve Regout, beide auf Porsche 962, an den Start.
Der Sieger des FIA-Cup für die C2 in 1992 und mehrfacher Teilnehmer bei den 24h Le Mans, Ferdinand de Lesseps, startet wie angekündigt auf dem Spice SE90C ex Euro-Racing. Mit nur sechs Fahrzeugen ist die C2-Klasse leider etwas dünn besetzt. Die Spice-Fraktion setzt fünf Fahrzeuge gegen einen Jaguar XJR5B ein. Dabei handelt es sich um eine der von Group44 aufgebauten Katzen aus der IMSA Zeit.
Am Samstag wird in zwei Qualifikationen die Startaufstellung für Sonntag ermittelt, das ein-Stunden-Rennen beginnt um 14:10h.
Ein optimales Ergebnis für das erste Rennen der Saison erzielte Bob Berridge beim Auftakt der Group C Racing Serie in Donington: Pole, schnellste Rennrunde und Sieg im Mercedes C11. Mit einer Runde Rückstand okkupierten die Piloten, Justin Law (Jaguar XJR9) und Katsu Kobota (Nissan R90C) das Podium. Selbst in der Gruppe C nicht vom Glück verfolgt war die Mannschaft um Andy Wallace. Der Aston Martin AMR-1 schied nach nur 29 Runden mit technischen Gebrechen aus.
Die C2-Kategorie wurde eine Beute der wohl immer populärer werdenden Vater und Sohn Teams. Peter und Andy Meyrick siegten auf einem Spice SE89C. Pearson / Lockie mit ihrem ADA und Ward / McKay (Spice SE88C) sicherten sich die Plätze auf dem Stockerl der kleinen Klasse.
Am 30.04./01.05 startet im Rahmen des Donington Historic Festivals die neue Rennsaison der Group C Racing Serie. Einem Rudel von fünf NIssan stellen sich zahlenmässig auf Augenhöhe auch fünf Coventry Cats (=Jaguars). Bob Berridge und Gareth Evans pilotieren einen Mercedes C11 und die ebenso hübsche wie schnelle Amanda Stretton bewegt einen der kleinen GC287 TIGA. Laut der Entry List liegen nicht weniger als 26 Nennungen für das 1h Race am Sonntag vor.
Freunde von Aston Martin werden hier vermutlich mehr auf ihre Kosten kommen als in den letzten Wochen. Der sicher als ausgereift bezeichnete "AMR-1" von 1989 wird von keinem geringeren als der Sportwagenlegende Andy Wallace pilotiert.
Nur eine Woche nach dem Le Mans-Rennen zog der Gruppe C-Tross weiter zum nächsten Rennen in die Eifel. Der Auftritt beim 69. ADAC Eifelrennen in der vergangenen Woche war der einzige Gruppe C-Lauf in Deutschland. In Lauf 1 siegte Nathan Kinch im Spice vor den beiden Nissan-Piloten Bob Berridge und Kent Abrahamsson. Rennen Nr. 2 gewann Christian Gläsel im Mercedes C11 mit drei Runden Vorsprung vor den Briten Nick und Richard Chester im Spice SE88P und ihren Markenkollegen Duncan McKay und Robin Ward im SE88C. Unter diesem Link kann ein weiterführender Bericht auf unseren Seiten mit weiteren Fotos und Details zu den Rennen eingesehen werden.
Wie das britische Printmagazin Motorsport in der jüngsten Ausgabe meldet, dürfen sich die Fans der historischen Gruppe C/GTP Rennwagen über einen spektakulären Neuzugang freuen. Bob Berridge hat den britische Kollegen zufolge eines der sechs gebauten Fahrzeuge des 1990 in der Weltmeisterschaft für Sportwagenprototypen dominierenden Mercedes C11 von Peter Sauber erworben. Genau genommen handelt es sich um das nie zuvor in einem Rennen eingesetzte Chassis mit der Nummer 89-00, also den Entwicklungsträger.
Nachdem Mercedes schon ab dem Jahr 1985 Motoren für das schweizer Team von Peter Sauber lieferte, entschloss sich der Vorstand des Stuttgarter Herstellers diese Zusammenarbeit zu intensivieren und ein Werksengagement zu starten. Das Modell C11 war damit der erste echte Silberpfeil nach dem schweren Unfall in Le Mans 1955 und dem darauffolgenden Rückzug der Stuttgarter Premiummarke aus dem Motorsport. Angetrieben wurde der Wagen von einem turboaufgeladenem V8 mit vier Ventilen/Zylinder und 5 Litern Hubraum. Das Chassis wurde im Workshop von David Price in England hergestellt. Es war übrigens das erste Kohlefasermonocoque in einem Sauber.
Der C11 erlebte sein Debutrennen beim Lauf 2 zur Weltmeisterschaft 1990 in Monza. Das erste Rennen in Suzuka bestritten die Paarungen Mauro Baldi / Jean-Louis Schlesser und Jochen Mass / Karl Wendlinger noch im Vorjahresmodell C9. Das besagte Rennen in Monza dominierten die beiden Silberpfeile. Einzig die beiden Werks-Jaguar XJR-11 konnten den Speed der beiden Mercedes mitgehen. Der verbrauchsärmere Motor gab dann letztendlich den Ausschlag zu Gunsten des Teams Sauber-Mercedes. Dieser Trend setzte sich während das ganzen Jahres fort. Die Kombination aus (großteils) alten Haasen im Langstreckensport und einem überlegenem Wagen führte die Truppe von Sieg zu Sieg. Einzig beim Rennen in Silverstone überlies man der Heimmannschaft von Tom Walkinshaw den Sieg. Zuvor fiel allerdings das weit in Führung liegende Duo Schlesser / Mass mit Motorschaden aus. Der Klassiker in Le Mans zählte in diesem Jahr nicht zur Weltmeisterschaft. Das führte zur Nichtteilnahme des schweizerisch/deutschen Teams.
Bei Bob Berridge ist Wagen in besten Händen. Der erfahrene britische Fahrer ist sowohl bei den modernen Sportwagen der Le Mans Serie als auch im historischen Motorsport eine bekannte Größe. So stehen 13 Teilnahmen in Le Mans genauso in seiner Biografie wie mehrere Titelgewinne bei der Weltmeisterschaft für historische F1 und unzählige Erfolge am Steuer historischer Sportwagen und GT.
Die Gruppe C/GTP-Serie tritt 2010 bei sechs Veranstaltungen an. Höhepunkt ist zweifelsohne die Einladung bei den 24h in Le Mans, das Legendenrennen am Samstagvormittag zu bestreiten. Auch für die deutschen Fans, die es nicht nach Le Mans schaffen, besteht die Möglichkeit diese spektakulären Sportwagen auf der Strecke zu erleben: Vom 18. bis 20. Juni gastiert die Serie am Nürburgring.
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 26. Dezember 2009 )
Die Historische Gruppe C Serie hat für das nächste Jahr eine Saison mit sechs Meetings auf dem Programm. Den Saisonhöhepunkt wird dabei der Auftritt am 12.06. im Vorprogramm der 24h Le Mans bilden. Zum dritten Mal tritt die Serie der Sportwagensaurier dann auf dem legendären Circuit La Sarthe an.
Los geht die Saison auf der neuen Strecke in Portimao, wo die Gruppe C-Wagen zum ersten Mal einen Auftritt haben. Die folgenden Rennen finden in Spa-Francorchamps, Le Mans, am Nürburgring beim Eifelrennen-Wochenende, in Brands Hatch und dann auf dem HTTT in Paul Ricard statt, wo das Saisonfinale steigen wird. Zusätzlich zum sechs Events umfassenden Kalender plant man zwei Gastauftritte im Rahmen der amerikanischen HSR-Serie in Daytona und Sebring am Ende des Jahres. Eine neue Gruppe C-Weltmeisterschaft ist aber ob dieses mit nicht geringem Reiseaufwand verbundenen Kalenders nicht im Gespräch.
Das Rennformat ändert sich derart, dass mit Ausnahme von Le Mans (ein 45 Minuten-Lauf) je zwei einstündige Rennen am Samstag und Sonntag gefahren wird. Damit wird prinzipiell die Möglichkeit geschaffen, dass sich zwei Fahrer ein Auto teilen können. Die Veranstalter rechnen nach eigenen Angaben mit 20-30 Wagen, wobei in Le Mans erfahrungsgemäß das grösste Feld starten wird.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 30. November 2009 )
Das in Eberbach angesiedelte Team von Siggi und Philipp Brunn plant für die kommende Saison den Einstieg in die Historische Gruppe C. Zu diesem Zweck wurde ein Fahrzeug mit großen internationalen Rennerfolgen angekauft. In den Händen von Gordon Spice und Ray Bellm gewann der von einem Cosworth DFL-Motor angetriebene Tiga GC85-279 die Sportwagenweltmeisterschaft für C2-Fahrzeuge im Jahr 1985. Auf dem Weg zum Titel erzielte das prominente Fahrerduo Klassensiege unter anderem bei den 1000km Rennen in Monza, Mosport und Spa sowie als absolutes Highlight bei den 24h in Le Mans. Im darauffolgenden Jahr - von Kelmar Racing eingesetzt - schauten weitere Podiumsplatzierungen heraus. Der Sieg bei den 500km in Kyalami sowie die zweiten Plätze bei den beiden 1000km Rennen in Silverstone und Brands Hatch sind vor allem erwähnenswert. Am Ende der Saison reichte es trotz nur vier Zielankünften immerhin noch für den fünften Meisterschaftsrang.
Im Jahr 1987 absolvierte das Chassis die letzte volle Saison. Ranieri Randaccio trat mit wechselnden Partnern bei den europäischen Läufen zur Sportwagenweltmeisterschaft an. Konstante Ergebnisse in den Top 5, gegipfelt von einem zweiten Platz am Nürburgring brachten am Ende des Rennjahres einen dritten Rang in der Meisterschaftswertung. 1988 ging das Chassis zurück an das Werk, von wo es in den privaten Besitz von Howden Ganley, dem Gründer und Eigentümer von Tiga überging.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 3. November 2009 )
Beim 37. AvD Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring sicherte sich der heutige Besitzer Rob Sherrard (AUS) auf seinem Sauber-Mercedes C9 beide Laufsiege in der Gruppe C. Genau wie vor 20 Jahren als dieses Fahrzeug mit der Chassisnummer 5 und den Werksfahrern Jean-Louis Schlesser (F) und Jochen Mass (D) an gleicher Stelle bei einem WM-Lauf hier am Nürburgring siegreich war. Der Sauber-Mercedes C9 erreichte am Ende der Start- und Zielgeraden stolze 285 km/h und war somit das schnellste Fahrzeug an diesem Renn-Wochenende.
Der Günzburger Peter Schleifer belegte mit seinem aus der amerikanischen IMSA-Serie stammenden roten Budweiser March 85G jeweils den zweiten Platz. Das Podium vervollständigte im ersten Lauf der Schweizer Eric Rickenbacher auf einem Cheetah CT sowie im zweiten Lauf der Brite Paul Livesey auf einem Spice SP89