Letzte Woche setzte sich der Tross der Belgian Racing Car Championship Richtung Frankreich in Marsch. An Urlaub war allerdings nicht zu denken, denn in Dijon stand das zweite Rennwochenende der Saison auf dem Programm.
Das erste Sprintrennen gewann der BMW GT4 von Grammatico / Mena vor den Ginettas von Piron und Mondron. Im zweiten Abschnitt drehten die Ginettas den Spieß um, Piron siegte vor Mondron und Grammatico / Mena. Mondron seinerseits gewann den dritten Sprint vor Piron und Michael Schmetz im BMW M1, dieses Ergebnis hatte auch nach Ablauf der 35 Minuten Renndistanz Bestand, sodass die Sprintwertung 4 identisch ausfiel. Nach acht Rennen führt Michael Schmetz die Gesamtwertung mit 84 Punkten an, gefolgt von Gregory Paisse (Seat Leon; 70) und Edouard & Guillaume Mondon (60).
Im Endurance Rennen über 3 Stunden siegten Verbergt / Dupont / Redant im Aston Martin GT3 nach 129 Runden souverän mit 70 Sekunden Vorsprung vor den Teamkollegen Grivegnée / Schmetz, Bouvy / Coens / Grandjean im Prospeed-Porsche und Kumpen / Longin / Makelberge im Audi R8. Platz 5 sicherten sich Kenneth Heyer / Derdale / Mattheus im Belguim Racing-Porsche, die damit die Cup-Wertung vor den Thiers-Brüdern im Ferrari gewannen. Sarah Ganser und ihre Teamkolleginnen Charlotte Maes / Karen Vaes erreichten im Skylimit-Porsche den 18. Platz.
In der Gesamtwertung nach zwei Rennen führen Kumpen / Longin / Makelberge mit 83 Punkten vor Bouvy / Coens / Grandjean (82) und Derdaele / Heyer (81).Das nächste Rennen ist das Spa Euro Race vom 7.-9. Juni.
Auch in der Belgian Racing Car Championship stand der Saisonstart am vergangenen Wochenende in Zolder auf dem Programm. Wie schon im letzten Jahr gibt es wieder zwei separate Wertungen - eine Sprint und eine Endurance.
Bei den Sprints hat es mehrere Änderungen gegeben. Es werden ab sofort 4 Sprintrennen pro Wochenende durchgeführt, wobei jeweils zwei in einem Rennen gefahren werden. Die beiden Abschnitte laufen über je 35 Minuten - nach 15 Minuten gibt es die erste Wertung. Anschließend wird das Feld für eine Runde hinter dem Safety-Car neutralisiert, bevor es dann für die letzten knapp 20 Minuten ein zweites Rennen gibt, dem das Gesamtergebnis nach 35 Minuten zugrunde gelegt wird.
Ein ähnliches System hat es bereits vor einigen Jahren bei den V8-Stars
gegeben. Es ist allerdings zu bezweifeln, dass sich dieses Reglement in
der BRCC lange halten wird: Bei den Teams stößt es auf kein großes
Interesse, denn lediglich 12 Fahrzeuge hatten sich für die Sprintrennen
eingeschrieben.
Die erste Sprintwertung holt sich Pierre Piron im Ginetta vor Michael Schmetz im GC 10 und Lammens / Hurat im Porsche. Nach 35 Minuten hieß der Sieger des ersten Gesamtrennen (Wertung 2) Michael Schmetz vor Lammens / Hurat und Andre Grammatico im BMW. Die dritte Wertung gewann Michael Schmetz vor Mondron (Ginetta) und Andre Grammatico. Diese Reihenfolge änderte sich auch bis zum Ende des zweiten 35-Minuten-Rennens nicht mehr, sodass die vierte Wertung identisch war. Allerdings hätte Mondron dieses Rennen beinahe gewonnen, wurde jedoch in der letzten Runde in der Jacky Ickx-Schikane noch vom Schmetz abgefangen.
Beim Endurance-Rennen über 90 Minuten standen 22 Fahrzeuge am Start. Der
GPR-Aston Martin hatte sich die Pole Position gesichert, konnte diesen
Speed im Rennen allerdings nicht halten - am Ende wurde es der fünfte
Platz.
In einem spannenden Rennen siegte letztendlich der PK Carsport-Audi R8 mit Kumpen / Longin / Makelberge 5 Sekunden vor dem Prospeed-Porsche (Bouvy / Coens / Grandjean) sowie Van Hooydonk / De Weerdt in der Brass Racing-Viper. Die Ränge 4 und 5 gingen an die Aston Martin von Schmetz / Grivegnee und Verbergt / Redant / Dupont. Auf Platz 6 sicherte sich Kenneth Heyer zusammen mit Derdaele / Mattheus den Klassensieg im GT Cup vor dem Ferrari der Thiers-Brüder. Für Sarah Ganser lief das BRCC-Debut leider nicht wunschgemäß. In der Anfangsphase des Rennens hatte der Skylimit-Porsche, den sie zusammen mit ihren belgischen Teamkolleginnen Charlotte Maes und Karen Vaes pilotiert, einen Antriebswellen Schaden und musste lange an der Box repariert werden.
Die nächsten BRCC-Veranstaltung findet vom 10.-12. Mai in Dijon statt.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 25. April 2013 )
Im Rahmen der neuen FIA-GT-Serie bestreitet die Belgian Racing Car Championchip ihr erstes Saisonrennen am Wochenende in Zolder. Wie schon im vergangenen Jahr wird es pro Rennwochenende wieder zwei Sprintrennen sowie ein Langstreckenrennen geben. Die Sprints werden um 5 Minuten auf nun 35 Minuten Fahrzeit verlängert.
Wie stark die Klassen frequentiert sein werden lässt sich noch nicht genau einschätzen, da es leider noch keine offiziellen Teilnehmerlisten gibt. Die Vergangenheit hat allerdings gezeigt, dass die Langstreckenrennen von den Teams deutlich besser angenommen werden als die Sprintrennen. Zu den Titelkandidaten gehören sicherlich der Prospeed-Porsche, der Scuderia Monza-Ferrari, der PK Carsport-Audi R8, die Brass Racing-Viper und der GPR-Aston Martin. Interessant dürfte auch das BRCC-Debut von Sarah Ganser im Skylimit-Porsche sein. Für die 18-jährige Rheinländerin ist es die erste Saison im GT-Sport.
Neben dem bekannten Porsche 911 GT3 von Frederic Bouvy / Damien Coens, die den Titel von 2011 und 2012 verteidigen wollen, tritt man auch erstmals mit einem VW Golf V TDi in der Tourenwagenklasse an. Als Fahrer wurde bisher Sven Van Laere bestätigt.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 10. April 2013 )
Im ersten 30-Minuten-Sprintrennen siegte Stephane Lemeret im Volvo vor dem Prospeed-Porsche von Frederic Bouvy, Maxime Soulet (Aston Martin), Hans Thiers (Ferrari) und Pascal Muller (Porsche). Den zweiten Sprint gewann der Ferrari von Frank Thiers vor Frederic Bouvy und Didier Grandjean (beide Porsche), Andre Grammatico (BMW M3) und Jean-Pierre Lequeux (Ginetta).
Die Thiers-Brüder gewannen souverän die Sprint-Gesamtwertung mit 504 Punkten vor Franck Radet (BMW Solution; 441), Stephane Lemeret (Volvo; 440) und Frederic Bouvy (372).
Das Langstreckenrennen wurde diesmal nicht über die übliche 3-Stunden-Distanz ausgetragen sondern es wurde 5 Stunden lang um die letzten Meisterschaftspunkte des Jahres gekämpft. Da das Rennen erst um 16:45 Uhr gestartet wurde, war es quasi ein Nachtrennen auf der in Flutlicht getauchten Strecke.
Nach dem frühen Ausfall des Aston Martin, dem Unfall der Viper mit einem BMW und den Problemen des Volvo im zweiten Sprintrennen, der einen Start im langen Rennen verhinderte, fand an der Spitze des Rennen quasi ein Porsche-Cup statt. Es gab einen fünffach-Sieg der Zuffenhausener Marke. Letztendlich siegten Frederic Bouvy / Damian Coens nach 163 Runden und konnten damit den Titel für Prospeed Competition gewinnen.
Platz zwei ging an Patric & Dylan Derdale / Xavier Maassen vor Van Elslander / Goegebuer / Longin, Grandjean / Muller / Mattheus und den Thiers-Brüdern, die das Rennen nicht mit ihrem Ferrari sondern mit einem Porsche bestritten. Auf dem sechsten Platz kam der Ginetta von Lequeux / Ueberecken / van de Poele ins Ziel vor dem KIA von Dockerill / Steveny / Kane.
Frederic Bouvy gewann die Langstrecken-Gesamtwertung mit 250 Punkten vor Dockerill / Steveny (233), Coens / Kelders (200) und Dylan Derdaele / Michael Albert / Nicolas Leonard (197).
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 13. November 2012 )
Nach einer sehr langen Pause fand am Wochenende in Zolder der nächste Lauf zur Belgian Racing Car Championchip statt. Das erste Sprintrennen über 30 Minuten gewann Michael Schmetz im Aston Martin vor Frank Thiers im Ferrari. Platz drei ging an Didier Grandjean im Porsche, vierter wurde der Kia von Iain Dockerill und auf Platz fünf kam der Porsche von Mirzoev Fakhraddin ins Ziel. Im zweiten Sprint siegte Stephane Lemeret im Volvo vor Hans Thiers im Ferrari, Michael Schmetz im Aston Martin und den beiden Porsche von Karim Al Azhari und Pascal Muller. In der Sprintwertung führen nun die Thiers Brüder mit 421 Punkten vor Stephane Lemeret mit 390 und Franck Radet mit 365.
Im Langstreckenrennen über 3 Stunden siegte der Prospeed-Porsche mit Bouvy / Coens / Kelders am Steuer. Somit war es ein versöhnliches Ende für das Team, welches in beiden Sprintrennen nicht ins Ziel gekommen war. Platz 2 ging an den Volvo von Viron / Mondron / Richard vor dem Aston Martin von Schmetz / Grivegnee, dem Porsche von Patric / Dylan Derdaele und dem Kia von Dockerill / Steveny. In der Langstreckenwertung führen Bouvy / Kelders mit 200 Punkten vor Dockerill / Steveny mit 196 und Albert / Leonard mit 187 Zählern.
Das Saisonfinale findet am 10. November ebenfalls in Zolder statt.
Im Vorfeld des Belgian Masters gab Kronos den vorläufigen Rennkalender für 2013 bekannt. Er umfasst 6 Rennwochenenden an den wie bisher zwei Sprintrennen über 30 Minuten und ein Langstreckenrennen gefahren werden.
Parallel zu den 24h in Barcelona lief an diesem Wochenende ja auch die Ausgabe der 24h von Zolder, wo es einen erneuten Audi-Sieg zu feiern gab. Aufgenommen wurde der Lauf von insgesamt 22 Mannschaften. Nach den letzten Qualifying-Sessions war es der Audi GT3 vom W Racing Team mit Bonanomi / Vanthoor / Sandström / Kumpen die mit 1:29,465 die Pole-Position holten. Mit einer 0,257 Sekunden langsameren Rundenzeit sicherten sich Catsburg / Moser / Palttala / Leinders im Marc VDS-BMW Z4 GT3 Startplatz 2 für das 2012er 24 Hours of Zolder. Schnellster offener Prototyp war der Radical von Thuis / Koppejan / van de Haterd, die sich gegen Marchal / Haane / Schreurs / Wauters im Wolf GB08 durchsetzten konnten.
Im Rennen überquerten nach 24h Edward Sandström, Laurens Vanthoor, Anthony Kumpen und Marco Bonanomi im WRT-Audi R8 LMS als Sieger die Ziellinie. Erst 50 Minuten vor dem Ende hatte sich der Prospeed Competition-Porsche von Marc Goossens / Maxime Soulet / Bert Redant / Fred Bouvy nach einem Ausritt aus dem Kampf um den Sieg verabschieden müssen, belegte aber am Ende dennoch Platz 2. Einen guten dritten Platz konnte das Belgium Racing Team mit Dylan Derdaele / Patric Derdaele / Danny De Laet / Frank Thiers / Hans Thiers feiern. Bester Prototyp des erstmals für CN-Fahrzeuge geöffneten Feldes war der KRK Racing-Radical - man belegte Gesamtposition 4 mit 795 Runden.
21 Wagen – 8 GT-Fahrzeuge, 4 Tourenwagen und 9 Prototypen – sind laut den ersten gezeiteten Sessions bei den 24h von Zolder wirklich an der Strecke erschienen. Damit hat sich bestätigt, was sich schon in den vergangenen Wochen andeutete: Die parallele Austragung der beiden 24h Rennen in Barcelona (wir berichteten heute morgen) und Zolder am selben Wochenende schadet beiden Veranstaltern, wobei allerdings Zolder das deutlich kürzere Hölzchen gezogen hat.
Dazu später mehr - erst mal zu den Fakten: Mit den WRT Team-Audis, dem Marc VDS-BMW Z4 GT3 und dem Prospeed Competition-Porsche starten die 3 besten belgischen Mannschaften an diesem Wochenende beim Traditionsevent. Insgesamt 4 GT3 – First Motorsport bringt noch einen Porsche GT3 Cup S an den Start – und 4 weitere Cup-Porsche bilden die GT-Fraktion des Rennens. Während sich die Tourenwagen allesamt aus BMW-Fahrzeugen rekrutieren, wagt man nach dem Nennungsfiasko 2011 (mit nur 8 Fahrzeugen im Ziel) dieses Jahr ein Experiment: Erstmals wurden auch CN-Prototypen zu den 24h von Zolder zugelassen, die damit auf einen Schlag zum weltweit längsten Rennen für Fahrzeuge dieser Art avancieren. Insgesamt 9 Teams haben sich auf das Wagnis eines 24h-Ausdauerlaufes eingelassen und bringen 4 Radical-, 3 Wolf- und je ein Norma- und Ligier-Chassis an den Start. In dieser Klasse startet mit Wolfgang Kaufmann auch der einzige deutsche Pilot, der einen von Guess Racing Europe vorbereiteten und unter der Nennung des Atlantic Teams laufenden Wolf GB08-Honda pilotiert. Ansonsten sind nur belgische Teams und Piloten aus dem BeNeLux-Bereich bei der diesjährigen Ausgabe des Traditionsevents gemeldet. Einzige Ausnahme sind die beiden Top-Teams von WRT (Sandström, Bonanomi, Vanthor, Kumpen) und Marc VDS (Moser, Palttala, Catsburg, Leinders), die zusätzlich auf internationale Verstärkung bauen.
Pikanterweise ziehen ein Grossteil der niederländischen Teams und selbst 4 belgische Mannschaften den Start in Barcelona vor – kein Wunder, nachdem man sich im vergangenen Jahr den Lapsus erlaubte die nördlichen Nachbarn, die mit der Dutch Supercar Challenge am selben Wochenende in Zolder zu Gast waren, zwar prinzipiell starten zu lassen, ihnen aber eröffnete selbst im Falle eines Gesamtsieges den Gang aufs Podium zu verwehren. Ob die zeitgleiche Ansetzung der beiden Endurance-Rennen nun eine Retourkutsche der Niederländer ist – die Creventic-Organisation ist immerhin Mitausrichter des katalanischen Events – kann nur vermutet werden.
Auch wenn nun 9 Prototypenteams das Feld verstärken, so sollte auf diese Klasse keine all zu grosse Hoffnung gesetzt werden, was das Gesamtergebnis anbelangt. Die längsten Rennen, für die CN in der Regel gebaut werden, sind bislang die VdeV-Events bei denen maximal 4-6h Renndistanz zu absolvieren sind. Wie die Gulf-12h in Abu Dhabi anfangs des Jahres zeigten, bringt schon eine doppelt so lange Veranstaltung das CN-Feld an die Grenze der Haltbarkeit – dort schaffte es nur ein einziges von 5 Autos bis zur Zielflagge. Das lange Zeit aus Le Mans bekannte Prinzip des „last man standing“ wird hier wohl entscheidender für den Klassensieg sein als die zutage gelegte Durchschnittsgeschwindigkeit.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 6. September 2012 )
Im Rahmen des 24 Stunden Rennens von Spa-Francorchamps fand die vierte Rennveranstaltung der Belgian Racing Car Championchip satt. Zum dritten und letzten Mal in dieser Saison wurde auf der wallonischen Rennstrecke gefahren. Im Gegensatz zu den bisherigen Veranstaltungen gab es dieses Mal kein 3-Stunden-Rennen, sondern lediglich einen einstündigen Lauf. Dazu wie üblich die beiden Sprintrennen über 30 Minuten.
Das erste Sprintrennen gewann Stephane Lemert im Volvo S60 nach 13 Runden mit 16s Vorsprung vor Frank Thiers im Ferrari und Gregory Servais im BMW M1. Die Plätze 4-6 gingen an die Porsche von Grandjean / Muller, Caira / Al-Azhari & Dylan Derdaele vor dem BMW Solution F von Vandenabeele-Radet, dem Ginetta von Jean-Pierre Lequeux, Schmit / Bailly im BMW M3 und Jean-Christophe Montant im Ginetta.
Im zweiten Sprintrennen siegte van de Poele ebenfalls mit dem Volvo nach 11 Runden mit 7s vor Michael Schmetz im Aston Martin, der einen kleinen Einschlag im Reifenstapel unbeschadet überstand, welcher aber ihn den Sieg kostete, und Hans Thiers im Ferrari. Auf Platz 4 der Porsche von Frederic Bouvy vor Gregory Servais im BMW M1 und drei weiteren Porsche von Patric Derdaele, Grandjean / Muller und Caira / Al-Azhari.
In der Sprintwertung führen nun Hans & Frank Thiers mit 332 Punkten vor Stephane Lemeret (318), Franck Radet (287) und Frederic Bouvy (283).
Das Langstreckenrennen gewann der Prospeed Competition-Porsche von Bouvy / Coens / Kelders nach 20 Runden ganz knapp vor dem Aston Martin von Schmetz / Grivegnee und van de Poele / van der Straten im Volvo. Auf Platz 4 kam der Kia von Dockerill / Steveny ins Ziel vor dem Thiers-Ferrari, dem Ginetta von Piron / Rosoux und dem Cup-Porsche von Albert / Leonard. In der Langstrecken-Gesamtwertung führen Steveny / Dockerill mit 160 Punkten vor Albert / Leonard mit (156) und Bouvy / Kelders (150).
Nun legt die BRCC eine längere Sommerpause ein. Die letzten beiden Saisonläufe finden am 20./21. Oktober sowie am 09./10. November in Zolder statt.
Die 3. Runde der Belgian Racing Car Championchip fand vor 10 Tagen in Spa-Francorchamps statt. Aufgrund der Terminkollision mit der Dutch Supercar Challenge in Zolder waren diesmal leider deutlich weniger Fahrzeuge als zuletzt am Start. Anders als in der Vergangenheit nutzte auch kein anderes GT3-Team die Chance, diesen Lauf als Testfahrt für das 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps in drei Wochen zu bestreiten. Somit standen lediglich 25 Fahrzeuge am Start für das drei-Stunden-Rennen. Für die beiden Sprintrennen waren es sogar nur 18 Autos.
Stephane Lemert gewann das erste Sprintrennen mit seinem Volvo S60 nach 13 Runden mit zehn Sekunden Vorsprung auf Michael Schmetz (Aston Martin; Foto) und Frank Thiers (Ferrari). Platz 4 ging an Jerome Thiry (BMW) vor den beiden Porsche von Prospeed Competition mit Christian Kelders und Didier Grandjean.
Im zweiten Short Race gelang es Michael Schmetz (Aston Martin) seine knappe Führung von 0,6 Sekunden gegenüber dem Ferrari von Hans Thiers ins Ziel zu retten. Den dritten Platz sicherte sich Frederic Bouvy (Porsche) vor Iain Dockerill (Kia) und Alexandre Viron (Volvo). In der Sprintwertung führen nun Hans & Frank Thiers mit 245 Punkten vor Bouvy mit 244 und Lemert mir 217.
Das Langstreckenrennen über 3 Stunden gewann der Prospeed Competition-Porsche mit Bouvy / Kelders / Coens am Steuer. Nach 69 Runden siegten sie mit 25s Vorsprung vor dem Belgian Racing-Porsche mit Patric & Dylan Derdale sowie Maxime Soulet. Den dritten Platz eroberten Schmetz / Grivegnee im Aston Martin vor dem Porsche von Grandjean / Muller / Mattheus und dem Kia von Dockerill / Steveny. In der Langstreckenklasse führen Dylan Derdale, Phillipe Steveny und Iain Dockerill mit 122 Zählern vor Michael Albert und Nicolas Leonard mit 117 und Bouvy und Kelders mit 100 Punkten.
Der nächste Lauf findet im Rahmen des 24 Stunden Rennens in Spa-Francorchamps am 27./28. Juli statt.
Das zweite Rennwochenende der Belgian Racing Car Championchip wurde am vergangenen Wochenende auf der Ardennenachterbahn in Spa-Francorchamps ausgetragen. Für die beiden Sprintrennen über 30 Minuten waren 23 Fahrzeuge gemeldet.
Im ersten Lauf hatte Roger Grouwels auf dem RaceArt-BMW Z4 GT3 alles im Griff. Nach 13 Runden siegte er mit 17 Sekunden Vorsprung vor dem Ferrari von Frank Thiers und Yves Weerts im WRT Team- Audi R8. Die Plätze 4 und 5 gingen an die beiden Prospeed Competition-Porsche von Damien Coens und Didier Grandjean gefolgt von Edouard Mondon im Cup-Porsche, dem Kia von Christopher Dockerill und Jean Pierre Lequeux im Ginetta.
Das zweite Rennen wurde von Christopher Haase im WRT Team-Audi dominiert. Mit 51 Sekunden Vorsprung auf Frederic Bouvy im Prospeed Competition-Porsche überquerte er als erster die Ziellinie. Platz 3 ging an Pieter Dubois im BMW Z4 GT3 vor dem Porsche von Stephane Lemert und Hans Thiers im Ferrari.
Am Abend folgte dann das dritte Rennen über die Distanz von 3 Stunden. Darin bewies erneut Christopher Haase erneut seine Klasse. Zusammen mit seinen Teamkollegen Mollekens / Weerts gewann er nach 66 Runden mir mehr als einer Runde Vorsprung vor dem Ferrari der Thiers Brüder und Lumbeeck / Moonens / Redant in der Dodge Viper. Den vierten Platz belegte der Cup-Porsche der Familie Derdaele vor Dockerill / Steveny im Kia vor 5 weiteren Cup-Porsche welche auf den Plätzen 6-10 ins Ziel kamen. Der Prospeed Competition -Porsche von Bouvy / Coens und der BMW von Grouwels / Dubois hatten mit technischen Problemen zu kämpfen. Längere Boxenstopps verhinderten ein gutes Resultat.
Für einige Verschiebungen im Feld sorgten mehrere Code„60“-Phasen. Dieses wurde von der Rennleitung bei Unfällen eingesetzt anstelle des Safety Car. In diesem Fall müssen alle Fahrer mit 60 Stundenkilometern um den Kurs fahren. Dieses soll verhindern, dass wie es bei einer Safety Car-Phase passiert, die Fahrer ihren herausgefahrenen Vorsprung verlieren und sich teilweise die Positionen verschieben. Die Idee ist sicherlich gut, die Umsetzung klappte allerdings nicht so wie erhofft. Währen einige Fahrer sich an das Tempolimit hielten, fuhren andere mit normalem Rennspeed weiter. Hier besteht noch deutlich Handlungsbedarf bis zum nächsten Rennen. Dieses findet am 06,/07. Juli erneut in Spa-Francorchamps statt.
Nach langem Hin und Her fand vor 3 Wochen in Zolder der erste Lauf zur neugegründeten Belgian Racing Car Championchip statt. Diese neue Serie, die vom Promoter Kronos veranstaltet wird, löst die ehemalige Belcar sowie die Belgian Touring Car Serie ab. Auf Grund der zuletzt schwachen Teilnehmerzahl wird es nur noch eine Serie geben, die sowohl Sprint- als auch Langstreckenrennen fährt. Pro Wochenende wird es drei Läufe geben - zwei Sprintrennen über 30 Minuten sowie ein Lauf über drei Stunden. Alle Teams können beide Rennformate mit den gleichen Autos und Fahrern bestreiten, es darf aber auch gewechselt werden.
Das erste Sprintrennen gewann Hans Thiers im GT3-Ferrari nach 19 Runden vor Christian Kelders (Prospeed Competition-Porsche) und Yves Weerts (Audi). In Rennen 2 siegte Frederic Bouvy im Prospeed Competition-Porsche (Bild) vor Stephane Lemeret ebenfalls mit einem GT3-Porsche und Frank Thiers im Ferrari. Das erste Langstreckenrennen dieser Saison konnte der WRT-Audi R8 mit dem Fahrerduo Weerts / Mollekens für sich entscheiden. Nach 104 Runden siegten sie knapp vor Bouvy / Kelders (Porsche GT3) sowie Gomez / Gomez / Poitevineau (V8 BMW M1). Platz 4 ging an den Cup-Porsche der Brüder Derdaele und auf Platz 5 kam der Kia von Stéveny / Dockerill ins Ziel.
Der Punktestand nach dem ersten Rennwochenende: 1. Bouvy / Kelders - 50 2. Gomez / Gomez / Poitevineau - 47 3. Derdaele / Derdaele - 40
Die weiteren Renntermine für diese Saison im Überblick: 08.-10. Juni Spa-Francorchamps 05.-07. Juli Spa-Francorchamps 26.-28. Juli Spa-Francorchamps (im Rahmen des 24-Stunden-Rennens) 20.-21. Oktober Zolder 09.-10. November Zolder
In den letzten Wochen ist es ruhig geworden um die neue Belcar - zumindest was den sportlichen Bereich angeht. Intern ist offenbar ein Machtkampf zwischen der Organisation, dem Veranstalter und dem belgischen Automobilclub entfacht, dessen Ausgang zur Zeit noch ungewiss ist.
Es stellt sich die Frage, welcher Veranstalter die Rennen durchführen soll. Kronos ist bereit diese Aufgabe zu übernehmen, konnte sich aber mit dem bisherigen Rechteinhaber Speedworld nicht einigen. Nun wird sich ein Gericht mit dieser Angelegenheit beschäftigen. Auf Grund dieser ungewissen Situation und der Frage, wie und ob es in der kommenden Saison weitergeht, haben sich bereits einige Teams dazu entschlossen, lieber in der Dutch Supercar Challenge antreten zu wollen. Die Zahl der Teams, die in der Belgian Endurance starten wollen, ist sehr überschaubar.
Deshalb hat Kronos bereits angekündigt, die beiden Serien Belgian Endurance und den Sprint Cup zu einem Rennen zusammenlegen zu wollen. In welchem Rennformat dann gefahren werden würde, ist noch nicht bekannt. Ebenfalls könnte es Veränderungen am Rennkalender geben - insbesondere das erste Rennen am Osterwochenende in Zolder scheint zu früh zu kommen.
Es bleibt also abzuwarten, wie sich diese Situation entwickelt. Im Interesse aller beteiligten Teams, Fahrer und Fans ist zu hoffen, dass es auch weiterhin GT-Rennen in Belgien geben wird.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 15. März 2012 )
Der belgische Automobilclub justiert für das Jahr 2012 seine Rennserien neu. Sowohl die Belcar Endurance Championship als auch die Belgian Touring Car Series (BTCS) wird es nicht mehr geben - sie werden durch zwei neue Serien ersetzt.
Zum einen wird dies die Belgian Endurance Championship als neue Langstreckenserie sein. In dieser Serie sollen alle Teilnehmer der diesjährigen Belcar und BTCS mit Ausnahme der aktuellen GT3-Fahrzeuge und der Silhouetten aus der S1 Klasse startberechtigt sein. GT3-Modelle der älteren Generationen dürfen unter gewissen Voraussetzungen starten. Sechs Meisterschaftsläufe soll es im kommenden Jahr geben. Den Saisonhöhepunkt stellt das 500 Meilen Rennen in Spa-Francorchamps, welches das ehemalige 12 Stunden Rennen ablöst. Die anderen fünf Läufe sollen über die Distanz von 150 Minuten ausgetragen werden. Die 24 Stunden von Zolder werden zu keiner dieser Meisterschaften gehören.
Zum anderen ist die Belgian Sprint Championship geplant. Dort sind alle aktuellen BTCS-Fahrzeuge sowie die GT4-Klasse zugelassen. Diese Serie wird alle Rennen gemeinsam mit der Belgian Endurance Championship austragen, damit Teams die Chance haben, in beiden Serien zu starten. An allen sechs Wochenenden wird die Sprint Serie drei Rennen austragen: Zwei mit 30 Minuten Renndistanz und einen 60-Minuten-Lauf.
Das Saisonfinale der Belcar Endurance Championship 2011 fand auf dem Ardennenkurs in Spa-Francorchamps statt. Es war nicht nur das letzte Rennen in diesem Jahr sondern auch das letzte in diesem Format. Im kommenden Jahr werden die Belcar und die Belgian Touring Car Series (BTCS) zusammengelegt, so dass in Zukunft Tourenwagen und GT-Fahrzeuge in einem Rennen gegeneinander antreten werden. Dazu werden die Fahrzeuge in zwei Klassen eingeteilt - eine wird lediglich Sprintrennen bestreiten, die andere Langstreckenrennen. In diesem Zusammenhang gab der belgische Automobilclub bekannt, dass die bisherige Topklasse der Belcar, die GT3, nicht mehr Teil dieser Meisterschaft sein wird.
Den letzten GT3-Belcar-Titel konnte sich Prospeed Competition bereits beim vergangenen Rennen in Zolder sichern, sodass es lediglich um die allerdings hart umkämpfte Vizemeisterschaft ging. Im Gegensatz zu den letzten Rennen gab es einige Änderungen bei den Teilnehmern: Vita4One-Racing setzte als Gaststarter ebenso einen Ferrari ein wie Chad Racing und Swiss Racing. Raeder Motorsport war mit dem aus der VLN Langstreckenmeisterschaft bekannten Audi TT RS am Start. Das Freeman Team setzte zwei, Brunstedt Motorsport einen Cup-Porsche ein. Marc VDS war erstmals mit einem BMW Z4 GT3 in der Belcar vertreten, nachdem man zuvor einen Ford GT eingesetzt hatte. Nicht am Start waren der KRK Racing-Mercedes SLS von Kris Wauters / Raf Vanthoor, der Lamborghini vom DVB Racing Team und der Scuderia Monza-Ferrari der Thiers-Brüder.
Im Qualifying sicherte sich der Vita4One-Racing-Ferrari die Pole Position. Der Prospeed Competition-Porsche komplettierte die erste Startreihe.
Am Start übernahm Ferrari-Pilot Frank Kechele die Führung, diese hielt allerdings nicht lange. Bereits in der ersten Runde eroberte Marc Goossens im Porsche den Platz an der Sonne. Dahinter fuhr Maxime Martin im Marc VDS-BMW auf der dritten Position vor den beiden WRT Racing-Audis. Während sich Goossens etwas absetzten konnte, überholte Martin Frank Kechele und übernahm Platz 2. Aber Vita4one holte sich durch einen schnellen ersten Boxenstop diese Position zurück. Nachdem der Swiss Racing-Ferrari wegen technischer Probleme in Blanchimont parkte, kam das Safety Car zum Einsatz. Da der bis dato Führende Marc Goossens seinen Boxenstop noch nicht absolviert hatte, verlor er etwas Zeit und fiel hinter den Ferrari zurück.
Aber auch dieses mal hielt die Führung nicht lange. Nachdem das Rennen wieder freigegeben wurde überholte Maxime Soulet, der nun den Prospeed Porsche pilotierte, in Eau Rouge erneut den Ferrari. Dahinter verlor der BMW zwei Positionen an den SLS von Kumpen / Wauters und den Audi von Longin / Maassen / Jousse. Doch Frederic Bouvy übernahm beim zweiten Boxenstopp das Steuer des BMW Z4 und startete eine Aufholjagd, welche am Ende mit Platz 3 belohnt wurde. An der Spitze machte Vita4One Racing noch mal kräftig Druck auf den Prospeed Competition-Porsche, schaffte es aber nicht mehr vorbei.
Der Porsche gewann das Rennen nach 72 Runden in einen Fotofinish mit 0,057s Vorsprung vor dem Ferrari. Auf dem dritten Platz querte der Marc VDS-BMW vor dem KRK Racing Mercedes SLS AMG GT3 die Ziellinie. Auf Platz 5 kamen Longin / Maassen / Jousse im WRT Racing-Audi vor den Teamkollegen Verbist / Ide / Ortelli ins Ziel. P7 ging an Verbergt / Van Hooydonk im Aston Martin, denen auf P8 der Raeder-Audi TT von Hohenadel / Piccini folgte.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 25. Oktober 2011 )
Geschrieben von Frank Bresinski / Harald Gallinnis
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Am vergangenen Sonntag fand in Zolder der fünfte Lauf zur Belcar Endurance Championship 2011 statt. Es war das vorletzte Saisonrennen, welches über die klassische Belcar Distanz von 125 Minuten absolviert wurde. Leider wurde der Lauf, bei dem Marc Goossens und Maxim Soulet im Prospeed Competition Porsche als Sieger gewertet wurden, von einem tragischen Zwischenfall überschattet. Nach knapp 90 gefahrenen Minuten zur zweiten Runde der Boxenstopps kam es in der Boxengasse zu einem folgenschweren Unfall; als der Ferrari mit Hans Thiers am Steuer die Box ansteuerte, versagte offenbar die Bremse an seinem Scuderia Ferrari-Auto. Zwei Personen wurden angefahren. Mehrere Krankenwagen fuhren an der Box vor. Am gestrigen Tage wurde nun bekannt, dass eines der Opfer, mutmasslich ein Zuschauer (andere Quellen sprechen von einem Mechaniker), den Unfall nicht überlebt hat. Nach 1 Stunde und 35 Minuten wurde das Rennen mit dem hinter dem Safetycar liegenden Feld mit der roten Flagge beendet.
Der Unfall wird mit Sicherheit nicht nur in der Belcar Konsequenzen über den Zugang und Umgang in der Boxengasse haben. Durch die Endwertung des Rennens ist das Team von Prospeed Competition vorzeitig Meister der diesjährigen Belcar und erobert den Titel zurück, den man letztes Jahr um gerade einmal 0,5 Punkte gegenüber Audi verloren hatte. Das letzte Rennen der Serie findet nun am 23. Oktober in Spa-Francorchamps statt.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 6. Oktober 2011 )
Das Belgische Speedlover Team setzt 2011 zumindest einen Porsche 997 GT3 in den Belcar Endurance Series ein. Fix für die komplette Saison im Porsche ist Maarten Makelberge(B). Makelberge belegte 2010 beim 24h Zolder in einem NGT Porsche Platz 5. Für das erste Rennen bekommt er Unterstützung vom letztjährigen Porsche Super Sports Cup Meister Lars Kern aus Deutschland. Kern gewann darüber hinaus 2009 die Porsche Sports Cup Endurance Meisterschaft. Angedacht sind weitere Einsätze für Speedlover, fix ist jedoch erst mal nur das erste Rennen.
Auf der just veröffentlichten ersten Starterliste der Belcar Endurance Serie umfasst 21 Autos in genau genommen sechs verschiedenen Klassen. Es gibt die GT3, GT3B für GT3 mit älterer Homologation, GT Open über 3500ccm, GT Open für Porsche 996 Cup und alles unter 3500ccm, die D2/CI2 und Gast Klassen.Das größte Wagenkontingent kommt aus den beiden GT3 Klassen mit insgesamt 11 Startern. Acht Autos sind es in den zwei GT Open Klassen, die anderen beiden Fahrzeuge starten zu einem in der Gast bzw D2/CI2 Klasse.
Als Fahrzeuge stehen jeweils zwei Mercedes SLS AMG GT3, Audi R8 LMS & Aston Martin DBRS9 sowie ein Ferrari 430 GT3, Corvette Z06, Ford GT40 GT3, Lamborghini Gallardo und Porsche 997 GT3R als GT3/GT3B auf der Starterliste. In den zwei GT-Open Klassen werden es laut Liste 6 Porsche und 2 „alte“ Dodge Viper sein. Hinzu kommen 2 BMW´s in der D2/CI2 bzw Gast Klasse. Die SLS AMG GT3 Flügeltürer werden von KRK Racing an den Start gebracht, das W-Racing Team zeichnet sich für den Einsatz der zwei R8 LMS verantwortlich. Die DBRS9 werden von GPR Aston Martin und Petronas Barwell eingesetzt. Delaye Racing kommt mit einer GT3 Corvette Z06, die Scuderia Monza vertraut weiterhin auf einen Ferrari 430 GT, der Ford GT40 GT3 wird von Kuismanen Competition und der einzige Lamborghini von DVB Racing eingesetzt.
Zwei Porsche 997 Cup bzw. Supercup werden von Level Racing an den Start gehen, desweiteren setzten sowohl Speedlover genauso wie Mc Donals als auch das Skylimit Race Team weitere Porsche ein. Die ex GLPK Viper wird genau wie der Gallardo von DVB Racing eingesetzt. Die andere Dodge Viper läuft unter der Nennung von Brass Racing. Die zwei verbleibenden BMW´s kommen von MSE sowie Hamofa Motorsport. Noch nicht auf der Liste steht der angekündigte Packeisen Motorsport BMW, genauso wie wohl ein zweiter Porsche von Speedlover und der Marc VDS Ford GT40 der am ersten Rennen teilnehmen soll.
Das in Eupen beheimatete Level Racing Team wird 2011 zwei Porsche 911 in der „GT Open“-Klasse des Belcar Endurance Championship auf die Konkurrenz ansetzen. Im „neuen“ zweiten Porsche des Team wird Ward Sluys am Steuer sitzen, ein Copilot ist noch nicht genannt. Den „alten“ Porsche werden sich höchstwarscheinlich wieder Bert Redant und Chris Mattheus teilen und damit versuchen den Vizetitel in der „GT Open“-Klasse zu verteidigen.