Im Rahmen des 24h-Rennens am Nürburgring gab es eine Reihe von Unterstützungsaktionen für Tim Bergmeister. Der 37-jährige ADAC-GT-Masters Champion von 2008 war vor zwei Wochen beim Super GT-Lauf in Fuji schwer verunglückt und dabei dem Tod nur knapp von der Schippe gesprungen, wie sein Bruder Jörg, der das dortige Rennen auf dem Team ART-Porsche mit Tim bestritt, uns im Vorfeld des 24h-Klassikers erklärte.
„Tim hatte auf der Start-Zielgerade in Fuji einen Reifenschaden erlitten und ist dann quer in eine rechtwinklig zur Strecke stehende Leitplanke mit Reifenstapeln gerutscht. Beim Aufprall auf der Fahrerseite hat er sich 15 Rippen gebrochen und etliche innere Verletzungen erlitten. Rückblickend muss man sagen, dass ihm der schnelle Helikoptertransfer von der Strecke zum Hospital das Leben gerettet hat. Seine Lungen waren schon kollabriert, als er im Hospital ankam. Er hat jetzt eine Reihe von Operationen hinter sich, aber seine Genesung macht schon jetzt sehr gute Fortschritte, so dass sich die Ärzte und Pfleger schon über seine Kondition wundern. Derzeit sind meine Eltern bei ihm in Japan und sie haben mir gerade eine SMS geschickt, dass Tim heute schon auf Krücken das Bett verlassen konnte und dafür auf der Station Standing Ovations der Pfleger erhalten hat.“
Wie Jörg - der die ersten fünf Tage an der Seite seines Bruders verbrachte - erklärte, wird es wohl noch einige Wochen dauern, ehe Tim soweit transportfähig ist, dass er Japan wieder verlassen kann. Insofern dürfte sich der nach wie vor rennbesessene Champion der deutschen GT3-Serie bis dahin über aufmunternde Kommentare und Infos aus dem Renngeschehen freuen, die man ihm über seine Facebook-Seite zukommen lassen kann.
Wie die die Kollegen von Racecar Engineering und Motorsport-Guide.com berichten, sind die Verhandlungen zwischen der japanischen Super GT-Serie und der DTM vorerst abgebrochen worden. Bei einem Treffen der Parteien in Tokyo konnte keine Einigkeit darüber erzielt werden, wessen Chassis und Motoren in Zukunft eingesetzt werden. So verlangte die ITR vom japanischen Veranstalter GTA eine Übernahme der deutschen Carbon-Monocoques. Dies kam für die Japaner nur in Frage, wenn die Chassis in Japan gebaut würden und auch japanische Zulieferer zum Einsatz kämen. Fremd gekaufte Fahrzeuge für die Top-Kategorie der GT500-Klasse lehnten Honda und Toyota ab.
Uneinigkeit herrschte ebenfalls in der Motorenfrage. So setzt die japanische Top-Serie auf 3,4 Liter V8-Motoren aus der Formel Nippon, während die DTM 4,0 Liter Einheits-V8 einsetzt. Ab 2014 wollen die Japaner auf 2,0 Liter Turbomotoren mit Hybrid-Power wechseln, ein Schritt den die ITR nicht verfolgt. Mit der 3,4l/2l-Turbo-Formel hätten die fernöstlichen Hersteller zudem ein Le Mans/WEC-kompatibles Motorenportfolio, das die ITR so nicht bieten kann.
Ob der Abbruch der Verhandlungen ein Ende der Zusammenarbeit bedeutet, ist aktuell unklar. BMW hatte den Einstieg in die DTM unter der Voraussetzung genehmigt, dass DTM-Fahrzeuge in Zukunft auch in Japan und den USA starten könnten. Neben der SuperGT war von den ITR-Verantwortlichen auch die US-amerikanische GrandAm und eine eigene US-DTM genannt worden. Dabei will man aber nicht Fahrzeuge in andere Serien als neue Klasse einbinden.
Mit ihrem Einsatzgerät, dem Audi R8 LMS, wurde sie bei nasskalten Bedingungen im Rahmen eines Evaluierungstests auf dem Fuji Speedway sehr schnell warm. Als sie aus dem Auto ausstieg, bekundete ihr der Teambbesitzer, Mikio Hitotsuyama, sofort sein Interesse, sie für die kommende Saison unter Vertrag zu nehmen.
2012 setzt Hitotsuyama Racing gleich zwei Audi R8 LMS in der Super GT ein. Allemann's Teamkollege wird der 36-jährige Akihiro Tsuzuki, welcher im Hitotsuyama-Audi beim letztjährigen ILMC-Lauf in Zhuhai den Sieg in der GTC-Klasse errang.
Die 25-jährige Schweizerin Cyndie Allemann bleibt der GT-Szene erhalten und wird heuer für das Team Hitotsuyama Racing in der GT300 Klasse der Super GT an den Start gehen. Sie hat damit einen mehr als vollwertigen Ersatz für die gestrichene indische i1 Super Series gefunden.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 13. Februar 2012 )
Am vergangenen Wochenende wurde in Motegi die letzte reguläre Runde der Japanischen Super GT Meisterschaft ausgefahren. Der Vorjahresmeister Andre Lotterer konnte mit seinem Teamkollegen Juichi Wakisaka im Lexus-SC430 zwar den Lauf gewinnen, jedoch verlor man den Titel im gleichen Atemzug an das Honda-Duo Takashi Kogure / Loic Duval, die unmittelbar hinter Lotterer's Lexus mit nur 0,326s Abstand die Ziellinie kreuzten.
Über die gesamte zweite Rennhälfte hatten sich Wakisaka und Kogure einen packenden Kampf um den Rennsieg geliefert. Die Grundlage zum Triumph der Lexus-Mannschaft hatte Lotterer in einem kampfbetonten Auftaktstint gelegt, in dem er sich von P5 kommend bis in die Führung vorkämpfte. Die Rennentscheidung überliess er dann seinem japanischen Teamkollegen. Das Finale in Motegi war Lotterers & Wakisakas einziger Sieg 2010 und das zweite Mal, dass das deutsch-japanische Duo in dieser Saison auf einem Podiumsplatz ins Ziel kam.
Duval / Kogure erzielten nicht nur den Fahrer- sondern auch den Teamtitel in der japanischen GT-Serie. Es ist gleichzeitig auch der erste Titel der neuen Konstruktion von Honda, des HSV-010, die Anfang des Jahres den in die Jahre gekommenen Honda NSX abgelöst hatte - und von dem es nach wie vor keine Strassenversion gibt. Im Kampf um Rang 3 im Rennen setzte sich mit dem Keishin-Honda von Toshihiro Kaneishi / Koudai Tsukakoshi ein weiterer HSV-010 nur knapp (0,38s) gegen einen weiteren Lexus des Kraft-Teams durch.
In der kleinen GT300-Klasse gelang dem Tomica-Nissan-Team von Kazuki Hoshino und Masataka Yanagida mit einem Sieg beim letzten Rennen der Titel. Deren Nissan Fairlady Z konnte sich gegen den Shiden von Hiroki Katoh / Hiroshi Hamaguchi sowie gegen den JLOC Lamborghini von Koji Yamanishi / Yuhi Sekiguchi behaupten.
Am 14.11. hält die japanische Serie noch eine Special-Runde auf dem Kurs von Fuji ab, die nicht zur Punktewertung der Meisterschaft zählt. Bis dahin kann man sich unter diesem Link die Zusammenfassungen der Japanischen Super GT Meisterschaftsläufe 2010 anschauen.
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 29. Oktober 2010 )
Die Honda-Mannschaft siegte beim Saisonhöhepunkt am Wochenende mit 22s Vorsprung auf den Nissan GT-R des Motul Autech-Teams von Benoit Treluyer und Satoshi Motoyama. Dritter wurde mit weiteren 3s Rückstand der Raybrigg-Honda HSV-010 mit Izawa / Yamamoto. Dem einzigen deutschsprachigen Teilnehmer, Andre Lotterer, gelang mit seinem mit reichlich Zusatzgewicht bestückten Lexus lediglich ein zehnter Rang.
Das Rennen, das seit zwei Jahren von der ursprünglichen 1000km-Distanz auf 700km verkürzt wurde, wurde von insgesamt 36 Teams in Angriff genommen. 33.000 Zuschauer sahen in der kleinen GT300-Klasse den Sieg des R&D Sport-Subaru Legacy von Yamano / Sasaki, die sich vor dem Arta Garaia und dem Aixo-Toyota Corolla durchsetzen konnten. Der nächste Lauf der Super-GT findet in 2 ½ Wochen in Fuji statt.
Eine kurze Webcast-Zusammenfassung des Rennens kann unter diesem Link eingesehen werden.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. August 2010 )
Das Rennen der Japanischen Super GT Meisterschaft am vergangenen Wochenende auf den Kurs von Sugo ist an die Honda-Mannschaft des Keihin-Teams gegangen. In einem packenden Finish, das erst auf der Ziellinie um 0,025s entschieden wurde, übernahmen die beiden Piloten Toshihiro Kaneishi / Koudai Tsukakoshi die Führung erst 50m vor dem Rennende vor ihren Markenkollegen Loic Duval / Takashi Kogure auf dem Honda HSV-010 der Weider-Mannschaft. Vorher hatten sich die beiden Hondas rundenlang vor 27.000 begeisterten Zuschauern im Verkehr um die Führung duelliert, nachdem der dominierende Motul Autech-Nissan GT-R von Treluyer / Motoyama in Führung liegend mit einem Elektrik-Defekt auf P6 zurückgefallen war. Dritter wurde die Eneos-Lexus-Mannschaft um Daisuke Ito / Bjorn Wirdheim, die damit ihre Tabellenführung verteidigten.
Die GT300-Klasse gewannen Hiroki Katoh und Hiroshi Hamaguchi im K-ONE-Shiden. Dahinter verloren die Piloten Koki Saga / Kosuke Matsuura im apr-Corolla Platz 2 an an den Hasemi Sport Tomica-Nissan Z von Kazuki Hoshino / Masataka Yanagida.
Das dritte Rennen der Japanischen Super GT Meisterschaft - die 400km von Fuji – wurden am vergangenen Wochenende zu einer klaren Angelegenheit für Lexus. Die beiden Piloten des MJ Kraft-SC430, Hiroaki Ishiura und Kazuya Oshima, gewannen den Lauf knapp vor Andre Lotterer und Juichi Wakisaka. Auf Rang 3 setzte sich der Eneos-Lexus SC430 von Wirdheim / Ito gegen das CENT Cerumo-Team durch.
Damit übernahmen die amtierenden Champions Lotterer und Wakisaka wieder die Tabellenspitze der Serie, die sie nun mit 34 Punkten zwei Zähler vor den Dritten des Laufes in Fuji - Wirdheim und Ito - anführen. Insgesamt starteten zur dritten Runde der Meisterschaft wieder 13 GT500 und 24 GT300-Teams vor gut besuchtem Haus.
Die kleine Klasse der GT300-Wagen gewann der Corolla Axio der Piloten Iguchi / Kunimoto mit weniger als 1s Vorsprung vor dem Arta Gayara und dem triple A-Aston Martin Vantage GT2. Eine Videozusammenfassung des Laufs kann unter diesem Link eingesehen werden.
Die nächste Runde der Meisterschaft findet am 20.06. auf dem Sepang Circuit in Malaysia statt.
Beim zweiten Lauf der Japanischen Super GT-Meisterschaft in Okayama hat Honda mit einem Start-Ziel-Sieg des von Pole gestarteten Weider-Honda HSV-010 einen standesgemäßen Premierenerfolg mit dem in dieser Saison erstmals eingesetztem Nachfolger des Honda NSX eingefahren. Die beiden Piloten Takashi Kogure und Loic Duval fuhren den Sieg unbeeindruckt von den Scharmützeln um die folgenden Positionen ein. Dahinter beharkten sich in der Endphase die beiden Lexus-Mannschaften von Zent Cerumo (Yuji Tachikawa / Richard Lyons) und Petronas Tom´s (Andre Lotterer / Juichi Wakisaka) um die verbleibenden Podiumsplätze. Lotterer - heuer einziger deutscher Pilot in der Serie - hatte seinen SC430 von Startplatz 8 auf P4 gefahren, als sein Team sich beim Wechsel auf Partner Wakisaka den Tausch der Vorderreifen sparte und dadurch weitere 35s auf die Konkurrenz gewann. Gegen Ende des Rennens konnte Wakisaka im Verkehr mit seinen verschlissenen Vorderreifen jedoch Richard Lyons nicht mehr halten und musste die Gegner ziehen lassen. Wenigstens gelang es ihm jedoch, den dritten Platz gegen die beste Nissan-Crew des Calsonic-Impul-Teams abzusichern.
Neben den 13 GT500-Crews starteten auch wieder 20 GT300-Wagen vor den 16.000 Zuschauern auf dem 30 km nordöstlich von Okayama in der japanischen Hügellandschaft gelegenen Kurs. In der kleineren Klasse gewann der Up-Start Mola-Fairlady Z von Naoki Yokomizo und Tsubasa Abe das Rennen mit 26s Vorsprung vor den Shiden von Hiroki Katoh / Hiroshi Hamaguchi und einem weiteren Nissan-Fairlady Z des Hasemi Sport-Teams. Den vierten Rang verpasste das JLOC-Team mit einem seiner Lamborghinis nur knapp. Nicht zum Einsatz im Rennen kam leider der GT300-Mosler, den Martin Shorts Partner Melvin Choo zusammen mit Tim Sudgen pilotieren wollte.
Anfang dieser Woche hat Martin Shorts Rollcentre Racing-Truppe den für die Japanischen Super GT Meisterschaft aufgebauten Mosler erstmals einem Rollout unterzogen. Anders als die bisher von Shorts Firma aufgebauten Autos des amerikanischen Herstellers ist dieser Wagen um ein Rohrrahmenchassis mit den Formen des Moslers konstruiert worden, um den grösseren aerodynamischen Freiheiten des Reglements der nationalen asiatischen Serie entgegen zu kommen. Wie bereits berichtet wurde der 7l-Chevy-Motor durch einen Judd XV 3,4lV8 - effektiv ein LMP2-Motor - ersetzt, der gemäß den Regularien der GT300-Klasse mit einem Restriktor auf 300 PS eingegrenzt wurde. Die Kraft des Treibsatzes wird über ein Hewland NLT-Getriebe an die Hinterachse des 1100kg schweren Wagens weitergegeben.
Der ex-LMS-Teamchef Short selber führte die Jungfernfahrt des Boliden in Silverstone durch. Dabei bestätigten sich seinen Aussagen zu Folge die Erwartungen bezüglich der aerodynamischen Leistungsfähigkeit und der verbesserten Gewichtsverteilung des Wagens. Dieser wurde mittlerweile gen Okayama in Japan verschifft, wo er zur nächsten Runde der Japanischen GT-Meisterschaft am kommenden Wochenende debütieren soll.
Teamchef wird dort der in Singapur beheimatete Geschäftsmann Melvin Choo sein, der den Wagen bei der zweiten Runde der Japanischen Super GT Meisterschaft zusammen mit Tim Sudgen bewegen wird.
Die erste Runde der Japanischen Super GT Meisterschaft in Suzuka ist von einem Nissan GTR-Team gewonnen worden. Das HIS Advan Kondo-Team von J.P. Lima de Oliviera und Hironobu Yasuda gewann das Auftaktrennen zur nationalen GT-Serie nach 52 Runden mit einem Vorsprung von neun Sekunden auf den Eneos-Lexus von Daisuke Ito und Björn Wirdheim. Weitere 6s dahinter kam mit dem Honda HSV-010 des Raybrigg-Teams der dritte Hersteller in der Meisterschaft ebenfalls auf das Podium. Andre Lotterer, heuer einziger deutschsprachiger Starter im Championnat, büsste bei schwierigen Streckenbedingungen, denen einige Teams bei Unfällen zum Opfer fielen, durch einen Ausrutscher auf der feuchten Strecke einige Sekunden ein, was dem am Ende viertplazierten Lexus-Piloten und seinem Partner Juichi Wakisaka im Endeffekt einen Podiumsplatz kostete.
In der GT300-Klasse gewann das Mutiara Motors-Team von Nobuteru Taniguchi und Ryo Orime mit einem Mazda RX7 die Klasse vor dem Nissan Fairlady Z des Mola-Teams und dem Weds Sport-Lexus. Insgesamt starteten vor 31.000 Zuschauern 13 GT500 und 19 GT300 zur ersten Runde des Championats, das in diesem Jahr aus acht Meisterschaftsrunden und einer Special-Runde auf dem Kurs von Fuji besteht.
Ein Video-Podcast der Auftaktrunde kann unter diesem Link eingesehen werden.
Martin Shorts Mosler-Unternehmung wird auch im kommenden Jahr trotz der fehlenden Homologation in der FIA-GT3 Europa-Meisterschaft reichlich Wagen in verschiedenste europäische Meisterschaften wie der VdeV Endurance Serie, der Dutch Supercar, der Britcar, der Belcar und weiteren Championaten absetzen. Aber das interessanteste Projekt sieht „Shorty“ nun in der Japanischen Super GT Meisterschaft auf sich zukommen. Der asiatische Geschäftsmann Melvin Choo hatte schon im vergangenen Jahr eine GT3-Version des Mosler in der asiatischen GT3-Meisterschaft an den Start gebracht. Nun plant man für die Super-GT-Serie die Konstruktion eines Mosler mit 3,4l-Judd-Motor für die GT300-Klasse, wie Short erläutert.
„Unsere Berechnungen hatten ergeben dass mit dem durch Restriktoren heruntergebremsten Standard-Motor von Chevrolet die maximal zugelassene Leistung von 300 PS schon ab einer Drehzahl von 3500 Umdrehungen angelegen hätte, was die Haltbarkeit der Getriebekomponenten stark gefordert hätte. Wir kamen darüber mit John Judd in das Gespräch und sein Vorschlag war, statt dessen einen der 3,4l XV-Motoren zu nehmen. Die Regularien der Super-GT-Klasse erlauben den Einsatz jedes beliebigen Motors, sofern er auf 300 PS Leistung limitiert werden kann. Zudem zielen sie darauf ab 2012 nur noch 3,4l-Motoren zu verwenden (Anm: in der GT500-Klasse!), also war es ein logischer Weg diese Richtung einzuschlagen. Die Spitzenleistung liegt dann bei 6500 Umdrehungen an und der Motor ist ähnlich wie in der LMP2-Klasse - wir kennen das Triebwerk ja schon aus dem Radical - damit nicht am Limit, was die Einsatzkosten niedrig halten sollte.
Wir sind daher nun pausenlos damit beschäftigt, einen Mosler für Choo aufzubauen, der zudem die aerodynamischen Freiheiten des Super-GT-Reglements ausnutzt. Dazu benutzen wir CFD-Software die einige Experten der Firma TotalSim in Brackley für uns bereitstellen.“
Für den GT300 Mosler soll Tim Sudgen als Pilot im kommenden Jahr zur Verfügung stehen. Darüber hinaus will Melvin Choo seinen GT3-Mosler – Choo ist Shorts Vertriebspartner in Asien – bei Rennen zur asiatischen GT3-Serie und bei den 12h von Sepang weiterhin einsetzen.
2010 wird Aston Martin auch wieder in der Japanischen Super GT Meisterschaft vertreten sein. Allerdings liegt dieses mal der Fokus wohl auf der kleinen GT300 Klasse. Das A-Speed-Team, letztes Jahr unter dem Namen "triple a" für den Einsatz von bis zu drei Lamborghini in der Serie verantwortlich, plant laut einer Meldung unserer Kollegen von Endurance-Info.com, einen Vantage GT2 in der kleinen Klasse der Serie einzusetzen. Das Team will dabei auf Yokohama-Reifen vertrauen. Die stark umkämpfte GT300-Klasse gilt mit über einem Dutzend vertretenen Herstellern als Privatiers-Klasse der japanischen Meisterschaft.
Schon 2009 war mit Hitotsuyama Racing ein Aston Martin-Team in der grossen GT500-Klasse engagiert. Das nach ACO-GT1-spec aufgebaute Fahrzeug erwies sich gegen die reinen GT500-Boliden jedoch als chancenlos. Die japanische Mannschaft hat für das kommende Jahr auch mehr Einsätze in Rennen nach ACO-Reglement - wie Rennen zur Asiatischen Le Mans Serie oder das 24 Stunden Rennen von Le Mans - im Auge.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 7. Januar 2010 )
Wie wir berichteten sind die Tage des Honda NSX seit dem letzten Lauf der Japanischen Super GT Meisterschaft nach einer 15-jährigen Rennkarriere gezählt - nun gibt es erste Bilder vom Nachfolger. Überraschenderweise hat Honda doch den eigentlich schon aus finanziellen Gründen aufs Abstellgleis gestellten Nachfolger HSV-10 GT aus der Garage geholt und plant mit dem Entwicklungsauto eine Verwendung als Rennmodell in der japanischen Top-GT-Meisterschaft.
Zur Zeit sind nur wenige Fakten bekannt. Anders als sein Vorgänger hat der HSV-10 GT den Treibsatz nicht im Heck sondern unter der Fronthaube verbaut. Ein 3,4l-V8 bildet die Motorisierung des Karbonfaserchassis. Im Wagen arbeitet das selbe Ricardo-Getriebe wie im Nissan und im neuen Lexus. Aktuell soll der Wagen, von dem bis dato keine Strassenversion geplant ist, dem 2010er Reglement der Super-GT entsprechen, die nur noch frontgetriebene Fahrzeuge vorsieht.
Ob über die Homologation für die nationale Meisterschaft hinaus weitere Pläne - etwa in Richtung GT1 – bestehen, kann zum derzeitigen Zeitpunkt nur vermutet werden. Da es vorerst kein Strassenmodell geben wird, ist dies wohl eher problematisch. Jedenfalls hat das 3,4l-Triebwerk Potential, auch in der LMP-Szene als Motorisierung eingesetzt werden zu können. Vielleicht treffen sich Honda, Toyota/Lexus und Nissan in den kommenden Jahren als Motorenlieferanten an der Sarthe wieder?
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 25. Dezember 2009 )
Beim letzten Japanischen Super GT Meisterschafts Lauf gewann der ARTA-NSX das Saisonfinale. Dieser Sieg wird in die Geschichtsbücher eingehen, denn er markiert nach dem derzeitigen Stand gleichzeitig das Ende der 15-jährigen Rennkarriere des Honda-Spitzenmodells. Eine Reglementsänderung in der nationalen Meisterschaft für 2010, die nur noch frontmotorisierte Wagen mit Heckantrieb vorschreibt, bedeutet nach 13 Jahren und 36 Siegen das Aus für den Mittelmotorwagen in der ranghöchsten japanischen GT Meisterschaft. Ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht - Honda hatte die Entwicklung des NSX-Nachfolgers im vergangenen Jahr aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtlage eingestellt. Ausser dem S2000 hat der dritte japanische Hersteller neben Nissan und Lexus/Toyota kaum einen passenden Wagen im Portfolio.
Seit 2005 hat Honda die Produktion des Strassen-NSX eingestellt. 1994 hatte die Motorsportkarriere des Honda-Spitzenmodells begonnen: Das Kölner Kremer-Team hatte damals in Le Mans drei GT2-NSX an den Start und auch alle ins Ziel gebracht (Gesamt-14., -16. und -18.). Im Folgejahr nahm man wieder mit drei Wagen teil, darunter zwei GT1 mit Turboladern. Diese fielen zwar beide aus, aber der GT2-Wagen erreichte als Klassensieger und Gesamt-Achter einen Erfolg. 1996 verabschiedete sich der NSX beim letzten Auftritt an der Sarthe mit einem Klassen-Podiumsplatz (3. GT2). Danach begann die nationale Karriere des Supersportlers, die in den Super-GT-Titeln 2000 und 2007 gipfelte.
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 14. November 2009 )
Das Abschlussrennen der Japanischen Super GT Meisterschafts-Saison 2009 fand am vergangenen Wochenende auf dem Kurs in Motegi statt. Nissan war mit dem amtierenden Meister und Tabellenführer Satoshi Motoyama mit der Hoffnung auf eine Titelverteidigung erschienen. Am Ende des 250km-Rennens schaute der Vorjahresmeister jedoch in die Röhre. Der ARTA-NSX von Ralph Firman und Takuya Izawa nahm am Ende die Siegerehren in Empfang – beim letzten Rennen, das die NSX bestritten. In der GT300-Klasse gewann der Daishin Advan-Ferrari von Takayuki Aoki / Tomonobu Fujii. Durch einen zweiten Platz sicherten sich Juichi Wakisaka / Andre Lotterer auf dem Petronas Tom's-Lexus SC430 den Meistertitel.
Gleich von Anfang an war klar, dass die Lexus-Mannschaft von Lotterer und Wakisaka die letzte verbleibende Titelchance nutzen wollte. Auf weiche Reifen setzend konnte Lotterer schon in der ersten Kurve die Führung von Polesetter Firman übernehmen. Doch der Grip wurde mit einem höheren Verschleiss bezahlt und so musste Lotterer schon in Runde 22 an Wakisaka übergeben, der sich einen neuen Satz Pneus aufschnallen liess. Firman konnte neun Runden länger draussen bleiben und ein schneller Stop liess den Honda die Führung übernehmen. Daran konnte auch eine Safetycar-Phase aufgrund eines brennenden Fahrzeugs am Streckenrand nichts ändern. Izawa überquerte am Ende die Ziellinie mit 9s Vorsprung auf Wakisaka. Doch die 15 Punkte für den zweiten Platz reichten der Lexus-Truppe am Ende aus. Beim Zweikampfgetümmel im Hinterfeld war der vom fünften Rang gestartete Titelverteidiger Motoyama mit seinem GTR an einem Konkurrenten hängen geblieben. Der folgende Reifenschaden und die dadurch notwendigen Karosserieretouschen kosteten dem Team fünf Runden und somit den Titel. Den sicherte sich Lotterer zum zweiten Male nach 2006 auf dem Lexus. Den letzten Podiumsplatz belegten mit Daisuke Ito / Bjorn Wirdheim ebenfalls zwei Lexus-Piloten.
In der GT300-Klasse setzte sich der von Pole gestartete Daishin-Ferrari von Takayuki Aoki / Tomonobu Fujii eine Woche nach dem Auftritt der Mannschaft bei der Asiatischen Le Mans Serie in Motegi durch. Allerdings wurde es am Ende knapp, da die Mazda-Mannschaft Nobuteru Taniguchi / Ryo Orime nur knapp um 0,4s geschlagen werden konnte. Mit einem dritten Rang sicherte sich das Weds Sport-Duo Manabu Orido / Tatsuya Kataoka mit ihrem Lexus IS320 die nötigen Punkte für den Titel in der kleinen Klasse - Toyota's Edelmarke stellt somit in beiden Divisionen die Champions.
Ein Kurzvideo des letzten Laufs kann unter diesem Link eingesehen werden.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 10. November 2009 )
Andre Lotterer ist zum zweiten Mal Champion der Japanischen Super GT Meisterschaft geworden. Im heutigen Saisonabschluss-Rennen auf dem Kurs in Motegi reichte dem deutschen Lexus-Piloten ein zweiter Rang an der Seite seines japanischen Partners Jyuichi Wakisaka, um den führenden Nissan-Piloten Satoshi Motoyama auf den letzten Saisonmetern noch abzufangen. Motoyama blieb punktelos, da sein Wagen nach einem Reifenschaden in der ersten Rennhälfte als 14. mit 5 Runden Rückstand auf die führende Honda-Mannschaft Firman / Izawa ins Ziel kam. Für Lotterer, der 2006 bereits die Meisterschaft für Lexus gewann, ist es der krönende Abschluss einer Saison, in der er bereits vielbeachtete Auftritte bei den 24h von Le Mans (gemeinsam mit nur einem Teamkollegen wuchtete er den R10 bei seinem Debüt an der Sarthe auf Gesamt Rang 7) und den 24 Stunden am Nürburgring ablieferte.
Andre Lotterer und sein japanischer Partner Juichi Wakisaka haben mit einem Sieg bei der vorletzten Runde der Japanischen Super GT Meisterschaft das Titelrennen weiter offen gehalten. Der Deutsche und sein japanischer Co-Pilot siegten auf ihrem Petronas Tom´s Lexus erstmals in dieser Saison vor 28.000 Zuschauern auf dem 4,67km langen Kurs von Autopolis bei Kyushu. Von Platz 4 gestartet überholte Lotterer gleich in der ersten Kurve 2 Konkurrenten und zettelte in der Folge einen Zweikampf mit Markenkollege Richard Lyons im Zent-Lexus an. Fast zeitgleich kamen beide Wagen an die Box zum Fahrerwechsel. Lotterers Crew fertigte den Wagen jedoch schneller ab. Eine Zeitstrafe für den Zent-Lexus wegen eines regelverstosses während des Boxenstopps sowie ein Ausrutscher in die Barrieren besiegelte den Sieg des Deutschen und seines Japanischen Partners, der sich gegen Rennende noch erfolgreich gegen den Nissan GT-R von Satoshi Motoyama und Benoit Treluyer zur Wehr setzen musste. J.P. de Oliveira und Seiji Ara im Advan GT-R komplettierten das Podium.
Vor dem letzten Lauf in Motegi am 7.-8.11 haben nun noch 6 Fahrer Titelchancen. In der Tabelle führt Nissan-Werkspilot Motoyama mit 78 Zählern vor Teamkollege Treluyer und den Autopolis-Siegern Lotterer und Wakisaka mit 73 Punkten. Die Honda-Piloten Ralph Firman und Takuya Izawa haben mit 61 Punkten ebenfalls noch numerische Titelchancen.
In der GT300-Klasse die wieder 19 Wagen im 33 Wagen umfassenden Feld stellte, gab es erneut einen Ferrari Sieg zu feiern. Dieses Mal setzte sich der Jim Gainer Ferrari mit Tetsuya Tanaka und Katsuyuki Hiranaka als Sieger über den Mutiara Motors Mazda RX7 der Piloten Nobuteru Taniguchi und Ryo Orime mit 1,5s Vorsprung durch. Den dritten Rang belegte der Weds Sports Lexus IS350 von Manabu Orido und Tatsuya Kataoka.
In der GT300-Wertung führen die Lexus-Piloten jedoch weiterhin mit 74 Zählern vor den Arta Garaiya-Piloten Morio Nitta und Shinichi Takagi und den in Autopolis siegreichen Jim Gainer Ferrari-Piloten mit je 71 Zählern. 3 weitere Crews haben ebenfalls noch Titelchancen. Das abschliessende Rennen wird in 3 Wochen in Motegi ausgetragen. Von der Runde in Autopolis ist auf der Website der Japanischen Super GT Meisterschaft mittlerweile ein Kurz-Video erhältlich das unter diesem Link eingesehen werden kann.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. Oktober 2009 )
Nach Nissan steht nun der nächste Hersteller aus Japan bereit für ein Debüt eines GT1-Autos. Lexus wird sich als nächste japanische Marke an die Homologation eines Modells nach den 2010´er GT1-Regeln machen. Hintergrund ist die Umstellung der Japanischen Super GT Meisterschaft auf die neuen GT-Vorgaben. Da die derzeitigen stark auf Abtrieb getrimmten GT500-Chassis über die Jahre zu kostspielig geraten sind, hat sich das Serienmanagement entschlossen, die FIA-Regeln für 2010 als Basis für ihre Top-Klasse zu nehmen. Das hat neben der billigeren Einsatzbasis für die japanischen Teams auch den Vorteil, dass die Wagen dann auch in anderen Meisterschaften, so der FIA-GT, der Le Mans Serie und in Le Mans eingesetzt werden können.
Noch ist das Modell nicht offiziell bekannt gegeben worden, daher ist es reine Spekulation, ob es sich beim Lexus GT1 um das abgebildete LF-A-Modell handelt das bei den vergangenen 24 Stunden am Nürburgring startete. Nach Nissan, die bereits ihr Modell in der FIA-GT Meisterschaft debütierten und Lexus wird nun auch bald ein Nachfolger des Honda NSX für die GT1-Klasse zu erwarten sein. Dann hätten theoretisch auch alle drei grossen Hersteller aus Japan (Nissan, Toyota und Honda) ein passendes Einsatzgerät parat, um bei den 24h von Le Mans 2010 den Klassensieg in der neuen GT1-Klasse untereinander auszufechten. Vorausgesetzt man einigt sich auf ein Antreten beim Klassiker ...
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 23. September 2009 )
Den siebten Lauf zur Japanischen Super GT Meisterschaft in Fuji hat am vergangenen Wochenende das Arta Honda NSX-Team gewonnen. Ralph Firman und Takuya Izawa gelang ein Sieg aus der sechsten Startreihe, nachdem das Team nach P2 im Qualifying wegen eines Motorenwechsels nach der Session in der Startaufstellung um 10 Plätze nach hinten versetzt wurde.
Am Ende trennten das zweitplazierte Team, den Motul-Nissan GT-R von Benoit Treluyer / Satoshi Motoyama, nach 66 Rennrunden nur 1,7s vom Führenden. Dahinter erzielte Andre Lotterer mit seinem Partner Juichi Wakisaka endlich wieder ein Podium. Mit 3,1s Abstand auf den Führenden kreuzte der Lexus SC430 des Deutschen die Ziellinie. Wakisaka hatte zu Rennbeginn vor offiziell 33.000 Zuschauern auf dem Fuji Speedway sogar zeitweise die Führung übernehmen können. Später musste sich Lotterer Izawa im Honda und - zwei Runden vor Rennende - Treluyer im Nissan beugen. Sein Debüt im 15 Autos starken GT500 Feld in Fuji gab der vom Team Nova betreute Aston Martin DBR9 der am Ende mit drei Runden Abstand auf die Führenden Rang 14 erreichte.
In der GT300-Klasse gab es einen Ferrari-Doppelsieg zu vermelden. In dem aus 22 Autos bestehenden Feld der kleinen Klasse setzte sich am Ende der orangene Ferrari des Daishin Advan Teams mit den Piloten Takayuki Aoki / Tomonobu Fujii gegen den vom Jim Gainer Team eingesetzten F430 durch. Den letzten Podiumsplatz erzielte mit dem vom JLOC-Team eingesetzten Triple-A-Lamborghini Murcielago, ebenfalls ein GT mit italienischen Genen. Die Schlacht um den Sieg zwischen den beiden Ferraris hielt die Zuschauer die letzten Runden über im Bann, da beide F430 sich Seite an Seite ein Duell vom Feinsten lieferten. Am Ende kreuzte der orangene Ferrari 0,37s vor dem roten Wagen die Ziellinie. In einer früheren Phase des Rennens hatten auch zwei der Porsche im Feld Führungsluft in der Klasse schnuppern dürfen, waren dann aber aus technischen Gründen zurückgefallen. Der nächste Lauf der Japanischen Super GT Meisterschaft findet am 18. Oktober in Autopolis statt.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 17. September 2009 )
15 GT300 und 22 GT300 werden an diesem Wochenende zur Runde der Japanischen Super GT Meisterschaft auf dem Fuji Speedway erwartet. Dies ist das siebte von neun Rennen zur japanischen Meisterschaft, die weiters noch Runden in Autopolis und Motegi ausstehen hat. Bei dem Rennen soll in der Top-Klasse auch erstmals der Aston Martin DBR9 des Team Nova zum Einsatz kommen, der auch für die Runde der asiatischen Le Mans Serie in Okayama genannt worden ist und von dem wir schon Anfangs des Jahres berichteten. Wegen der Berichterstattung von den 1000km Silverstone könnte die Nachbetrachtung auf diesen Seiten eventuell etwas später erfolgen, weswegen wir hier schon einmal den Link auf die Website der Serie zur Verfügung stellen wollen.
Vor 2 ½ Wochen fand das letzte Rennen – die 700km von Suzuka – ebenfalls parallel zum 1000km-Klassiker am Nüburgring statt. Pikaterweise sind die 1000km von Suzuka und die am Ring die beiden 1000km-Rennen mit den meisten Ausgaben (Nürburgring 40 / Suzuka 38). Dass die Japaner nun die Distanz verkürzten, lässt den Ring in der Statistik der traditionsreichsten 1000km-Klassiker seine Führung weiter ausbauen – den einheimischen Fans wird’s recht sein.
Auch ein Ergebnis haben wir noch nachzutragen: Den Lauf am 23.08. gewann der Kraft-Lexus (Foto) von Hiroaki Ishiura / Kazuya Oshima mit 10s Vorsprung vor dem Ebbro-Nissan von Ronnie Quintarelli / Hironobu Yasuda und dem Zent-Lexus von Yuji Tachikawa / Richard Lyons. Den Sieg in der GT300 Klasse trug der S Road Mola-Nissan von Kazuki Hoshino / Masataka Yanagida davon. Der einzige permannent in der Serie antretende deutsche Pilot – Andre Lotterer – kam lediglich auf Rang 8 an und liegt nun mit 42 Punkten sechs Zähler hinter dem meisterschaftsführenden Satoshi Motoyama auf Rang 3 der Punktewertung.
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 12. September 2009 )