Ende der letzten Woche kamen die beiden Serien der GrandAm nach Homestead. Während der ContinentalCup noch recht trocken davonkam, wurde das Rennen der Rolex Sports Car-Serie zur Wasserschlacht.
Einen ausführlichen Rennbericht zu den beiden Rennen gibt es auf GrandAm.de
Ein Video mit den Renn-Highlights der RSCS sowie einen rund 90-minütigen Beitrag gibt es auf GrandAmTV.
Ein Crash-Race gab sich die Continental Tire Sports Car Challenge Ende März auf dem Barber Motorsports Park: Gleich am Start kam es zu einer Massenkollision, bei dem darauf folgenden Restart knallte es dann erneut. Es folgte eine mehr als halbstündige Gelbphase, dann ging das Feld dann etwas gesitteter ins Rennen.
Nach einer 24-Runden langen Führung durch dem #01 Camaro holte sich der #55 Aston Martin kurz den Spitzenplatz, bis er durch den #13 RumBum-Porsche abgelöst wurde. Dem Duo Longhi / Plumb konnte - trotz immer wieder einsetzender Gelbphasen sowie zum Ende des Rennens einsetzender Regen - dann niemand mehr das Wasser reichen. Einen ausführlichen Rennbericht gibt es auf GrandAm.de, eine Video mit den Rennhighlights bei GARRA.
Bei regennasser Strecke und leichtem Nieselregen startete die Continental Tire Sports Car Challenge in Daytona in ihre zwölfte Saison. Shelby Blackstock mit dem #51 Mustang in der GS-Klasse und Andy Lally mit dem #10 Kia in der ST-Kategorie gingen von der jeweiligen Pole-Position des 81 Fahrzeuge umfassenden Feldes ins Rennen.
Nach ständigen Positionswechseln an der Spitze wurde das Rennen spät noch einmal neutralisiert, als Gareth Nixon im #44 Mazda Speed 3 mit gebrochener Aufhängung und einem kleinen Feuer in Turn 1 liegen blieb.
Drei Runden vor Schluss wurde dann die Strecke wieder frei gegeben und es kam zu einem spannender Schluss-Sprint. Am Ende schafften es Billy Johnson / Jack Roush jr. im #61 Roush-Mustang, die Meute von gleich drei Fall Line-BMW's in Schach zu halten.
Der amtierende ST-Champion Kinetic Motorsports mit Andy Lally und dem Schweden Niclas Jönsson wurden nach langer Führung von Pierre Kleinubing im #31 i-Moto-Mazda kurz vor der Ziellinie überholt.
Teilnehmerliste, Qualifying- und Rennresultat gibt es auf GrandAm.de
Mit Michael Shank Racing als Überraschungssieger und dem #8 Starworks-Riley auf dem 2. Platz hatte anfanglich niemand gerechnet. Nach dem frühen Ausfall des von Startplatz 2 ins Rennen gegangenen #10 SunTrust Corvette-DP fiel auch der #99 Stallings Corvette-DP weit zurück.
Für den lange mit in Führung gelegenen #01 Ganassi Riley-BMW mit Joey Hand / Scott Pruett / Memo Rojas / Graham Rahal reichte es wegen kurz vor Schluss auftretenden Getriebeproblemen am Ende nur für den vierten Rang. Michael McDowell sowie die GrandAm-Newcomer Jorge Goncalvez, Gastavo Yacaman und Felipe Nasr komplettierten mit dem zweiten #6 Shank-Riley - also einem weiteren Ford-befeuerten Fahrzeug - das Podium.
In der GT-Klasse kam es zu einem "Start-Ziel"-Duell zwischen dem #44 Magnus-Porsche, dem #67 TRG-Porsche und dem amtierenden Meister, dem #59 Brumos-Porsche.
Letztlich waren es Andy Lally / John Potter / Richard Lietz / Rene Rast, die sich mit dem #44 Porsche durchsetzen konnten.
Für die neuen Ferraris sprang nach einigen Problemen noch ein fünfter Platz mit dem #63 Risi Competizione-F458 heraus. Für Audi hingegen war die Premiere ein schwarzes Wochenende.
Einen vollständigen Rennbericht gibt es auf GrandAm.de
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 31. Januar 2012 )
Da waren es nur noch 59 - nicht mit Peter Baron! Nach dem plötzlichen und unerwarteten Rückzieher von Starworks Hauptsponsor musste Teamchef Peter Baron den Rotstift zücken und strich kurzerhand den #2 Riley mit der Besetzung Hunter-Reay, Kanaan und EJ Viso. Doch Baron hatte nicht mit dem großen Interesse von Pay-Drivern gerechnet - er erhielt zahlreiche Anfragen und kann nun doch mit einem Gen.2- und einem Gen.3-Riley an den Start gehen.
Neben einigen Streams und einer Webcam von SpeedTV oder z.B. der Pit-Webcam von Turner Motorsports kann hierzulande das Rennen nur über Sender MotorsTV oder Eurosport 2 verfolgt werden. Spotterguides.com bietet dazu erstmals seinen entsprechenden Guide an.
Mit dem Eröffnungsrennen der GrandAm beim Rolex 24 beginnt auch das Rennen um die "Triple Crown". Hierunter verbirgt sich die von der GrandAm dieses Jahr ins Leben gerufene "North American Endurance Championship". Zur NAEC zählen neben dem D24 auch das 6-Stunden-Rennen von Watkins Glen Anfang Juli sowie das Indianapolis-Rennen Ende Juli. Beim D24 werden nach 6, 12, 18 und 24 Stunden jeweils 5-4-3 sowie 2 Punkte für jeden weiteren vergeben. Beim 6-Stunden-Rennen in Watkins Glen wird nach 3 und 6 Stunden gewertet und die Punkteanzahl verdoppelt, während beim Super Weekend at the Brickyard nach dem Fallen der Zielflagge nach drei Stunden nur einmal Zähler vergeben werden und dann mit 4 multipliziert wird. Die maximale Punktzahl je Event beträgt also 20 Punkte und wird sowohl für die Fahrer als auch für die Teams vergeben.
Während des Daytona-Wochenendes wird GrandAm.de ausführlich über das Rennen berichten.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. Januar 2012 )
Mit derzeit 46 Fahrzeugen - darunter alleine 24 Porsche - ist die GT-Klasse beim 24-Stunden-Klassiker extrem stark besetzt. Porsche selbst schickt hiefür mit Wolf Henzler, Jörg Bergmeister, Petrick Long, Marco Holzer, Patrick Pilet, Richard Lietz und Marc Lieb einige seiner Werkspiloten nach Florida.
Aber auch Sebastian Asch, Martin Ragginger, Franz Engstler, Emmanuel Collard, Rene Rast, Mike Rockenfeller, Sascha Maassen, Emanuele Pirro, Giancarlo Fisichella, Gianmaria Bruni, Andrea Bertolini, Dominik Farnbacher, Allan Simonsen, Jeroen Bleekemolen, Marc Goossens, Marino Franchitti, Dirk und Jörg Müller oder auch Dirk Werner sind uns hier keine Unbekannten.
Auch für die GT-Klasse gibt es GrandAm.de nun einen kurzen Team-Preview.
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 22. Januar 2012 )
Nur noch wenige Tage bis zum 50. 24-Stunden-Rennen von Daytona. Mit aktuell 60 eingeschriebenen Fahrzeugen - 14 DP und 46 GT (darunter 24 Porsche GT3) - wird es in den Boxen heuer wieder etwas enger.
Einen kurzen Preview zu den DP-Teams sowie den Zeitplaner und die aktuelle Teilnehmerliste gibt es auf GrandAm.de.
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 22. Januar 2012 )
Wayne Taylor vor Action Express, Bob Stallings und Spirit of Daytona - so das Resultat des ROAR before the Rolex 24. Sämtliche "Corvette DP" landeten beim letzten großen Test vor dem 24-Stunden Rennen vor den restlichen Gen.3-DP von Chip Ganassi und Michael Shank und den drei älteren DP's.
Bei den vorherigen Tests lagen die neuen DP's noch hinter den alten DP's der ersten und zweiten Generation. Um dies zu ändern, verpassten die Offiziellen den alten DP's eine "Drag Plate" unterhalb des Heckflügels. Lucas Luhr, einziger Deutscher DP-Pilot, landete im #2 Starworks Riley (Gen.2) mit seinen Kollegen, Tony Kanaan, Ryan Hunter-Reay, EJ Viso und Allan McNish auf Platz 9.
Mit insgesamt 46 gemeldeten Fahrzeugen war die GT-Klasse am besten besetzt. Der Finne Toni Vilander legte im #63 Risi-Ferrari 458 GA am Samstag Vormittag die schnellste Zeit hin. Dahinter folgt der #03 "Patrons" ESM-Ferrari 458 GA vor den Porsches von #23 Alex Job und #18 Mühlner Motorsports. Wie beim letzten Test war auch diesmal Audi mit einem Werksteam und Fahrer Frank Stippler vor Ort - allerdings nicht um sich für das Rennen vorzubereiten, sondern um die Kundenteams von Oryx und APR (u.a. mit Dion von Moltke und Emanuele Pirro) zu unterstützen.
Bilder und die vollständigen Testergebnisse wie gewohnt auf GrandAm.de
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 15. Januar 2012 )
Der Audi R8 GRAND-AM hat seine Feuertaufe erfolgreich bestanden. Auf der Rennstrecke von Daytona erhielt das neue Modell am Dienstag und Mittwoch bei letzten Erprobungsfahrten seinen Feinschliff. Basis des neuen Audi R8 GRAND-AM ist der Audi R8 LMS GT3. Der im Vergleich zum GT3-Rennwagen deutlich modifizierte R8 GRAND-AM erlebte nach Erprobungsfahrten in Europa seinen endgültigen Test im Herzen des künftigen Einsatzgebietes. Frank Stippler absolvierte mit im "Stars-and-Stripes-Design" versehenen Testträger an den beiden Testtagen rund 1000 Kilometer. Der Einsatz diente der Vorbereitung auf die 24 Stunden von Daytona, das private Renn-Kunden am 28. und 29. Januar 2012 mit dem R8 GRAND AM bestreiten.
Der Audi R8 GRAND-AM unterscheidet sich deutlich vom GT3-Schwestermodell und musste grundlegend neu abgestimmt werden. Beispielsweise fällt der Abtrieb drastisch geringer aus. Etwa 70 bis 80 % der aerodynamisch erzeugten Bodenhaftung gehen verloren, weil die Grand Am-Regularien geänderte Karosseriebauteile vorschreiben. So darf der neue vordere Splitter nur noch 38 mm über die Bugkonturen hinausragen. Der vordere Unterboden muss flach ausgeführt sein. Der Diffusor am Heck entspricht dem Serienbauteil, der Einheits-Heckflügel ist nur 152cm breit und damit 260 mm schmaler als der des R8 LMS. "Weil die aerodynamischen Kräfte geringer ausfallen, sind auch geänderte Dämpferkennlinien und weichere Federraten notwendig", erklärt Armin Plietsch, Leiter Technik Kundensport bei der quattro GmbH. Das Reglement schreibt zudem eine Standhöhe von 65mm vor - das sind rund 10mm mehr als das Minimum in den FIA-Serien.
Gleichzeitig lernte Audi in Daytona die Reifen von Einheitsausrüster Continental kennen. Die Reifenmodelle GTR (für Rundstrecken) und GTO (für Ovalkurse) beeinflussen die Fahrwerksabstimmung ebenfalls. ABS und Traktionskontrolle, die im Audi R8 LMS serienmäßig eingebaut sind, mussten für den R8 GRAND-AM stillgelegt werden. Das optimierte Kühlerpaket, das Audi für den R8 LMS ultra entwickelt hat, kommt auch beim R8 GRAND-AM zum Einsatz. "Die gesamten Modifikationen haben wir in Daytona erfolgreich erprobt", resümiert Romolo Liebchen, Leiter Kundensport der quattro GmbH. "Wir haben mit Frank Stippler eine gute und solide Abstimmung für unsere Kunden entwickelt und auch bei den Dauertests wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Die Haltbarkeit von Verschleißteilen und der Einsatz bei hohen Außentemperaturen erfüllen hohe Anforderungen. Wir können unseren Renn-Kunden nun konkrete Ratschläge und Referenzwerte für den Renneinsatz unterbreiten."
Offen bleibt die letztendliche Einstufung. Bis Januar soll eine "Balance of Performance" ein Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Fahrzeugen in der GT-Klasse herstellen. Ein Exemplar des 5,2-Liter-V10-FSI-Aggregats aus dem Audi R8 GRAND-AM hat Audi den Technikern der Rennserie für eine exakte Leistungsanalyse zur Verfügung gestellt. Erst mit dieser Einstufung werden die Motorleistung und das Homologationsgewicht definiert sein.
Bereits heute steht ein Kundenteam für die Saison 2012 fest. APR Motorsport aus Opelika im US-Bundesstaat Alabama wird die erste Mannschaft sein, die den Audi R8 GRAND-AM einsetzt. Sie plant, die 24 Stunden von Daytona und die restlichen Läufe mit eigenen Fahrerkombinationen zu bestreiten. Verhandlungen mit drei weiteren Teams befinden sich in der Abschlussphase. Im Sinne einer individuellen Betreuung und einer abgestimmten Logistik werden maximal vier Audi R8 GRAND-AM für die Saison 2012 ausgeliefert. Audi of America übernimmt den Vertrieb und die Betreuung der Kunden in Nordamerika.
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 11. Dezember 2011 )
Vergangene Woche wurde mit der Präsentation der Corvette-DP Grand-Am Geschichte geschrieben. Das von Pratt & Miller hergestellte Aerokit wird ähnlich wie ab 2013 bei den IndyCar's über eines der neuen Gen.3-DP Chassis von Riley, Dallara oder Coyote gestülpt und hat gewisse Züge anderer Hersteller wie Saleen oder Mosler.
Mit SunTrust/Wayne Taylor Racing (Dallara), Action Express Racing sowie GAINSCO/Bob Stallings Racing (Riley) und Spirit of Daytona (Coyote) werden gleich fünf der Corvette-DP an den Start gehen. Eine weitere Corvette-DP wird es noch von Spirit of Daytona geben - ob diese allerdings als SpareCar gilt oder sporadisch in Einsatz gebracht wird, ist bislang unklar. Mit Michael Shank, Chip Ganassi und Doran Racing stehen auch andere Gen.-3 DP's auf der Starterliste für das kommende Jahr. Angezogen durch die Premiere in Daytona kommen immer mehr neue Teams auf die Starterliste - mit Alex Job, NGT und Orbit (Porsche) sowie "Patron's"/Extreme Speed Motorsports (Ferrari) sind darunter auch einige ALMS-Teams.
Seitens Audi R8 sind in Kürze ebenfalls erste Nennungen zu erwarten. Eines der Teams dürfte das aus der Continental Challenge bekannte APR Motorsports-Team sein.
Kurz vor dem November-Test wurde nun auch der Ort des Saisonfinales bekannt gegeben: Sowohl die RSCS als auch die CTSCC werden Ende September auf dem Gelände des Lime Rock Park starten.
Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 23. November 2011 )
Nächste Woche kommen die GrandAm-Teams zum zweiten Wintertest nach Daytona. Mit der Riley Mk.XXVI-Corvette #AA-001 bringt das GAINSCO Team denersten Daytona Prototype der neuen Generation-3. Ebenfalls genannt haben Starworks mit zwei Riley-Ford, Michael Shank Racing mit dem #23 Riley-Ford und Spirit of Daytona mit gleich zwei Coyote-Chevrolet's. Schon zum Dezember-Test (06./07.12.) wird SDR mit dem neuen von Pratt & Miller überarbeiteten Coyote kommen.
Nicht auf der Entryliste - aber dennoch für den November-Test bestätigt - ist das neue Team Fifty+ Racing mit einem Riley-BMW. Hinter Fifty+ steckt neben Predator Performance auch das aus früheren Zeiten bekannte Alegra Team rund um Carlos de Quesada. Mit dabei sind Byron de Foor, Rennlegende Elliott Forbes-Robinson, Jim Pace und der ACDC-Sänger Brian Johnson.
In der GT-Klasse wird es am kommenden Wochenende ebenfalls zu einer Premiere kommen. Das "kleine" Team von Racers Edge (bislang mit einem Mazda RX-8 unterwegs) bringt zum ersten mal seit 2002 eine Dodge Viper an den Start. Auf der Starterliste für das kommende Jahr sind aktuell neben dem GAINSCO-Riley, der Racers Edge-Viper bereits einige Porsche GT3 gemeldet, darunter sind unter anderem Orbit Racing, Alex Job und das Team von Bernhard Muehlner.
Nach sporadischen Starts in der DP-Klasse 2011 fährt AIM Autosports im kommenden Jahr zweigleisig. Neben dem bisherigen Gen. 2-Riley hat man vor kurzem einen der neuen Ferrari 458 Italia GT/GA gekauft, der von Emil Assentato und Jeff Segal die ganze Saison über pilotiert werden wird.
Vom Einsatz der Audi R8 ist derweil nicht viel zu hören. Lediglich Magnus Racing wird derzeit der Einsatz eines der Ingolstädter Sportwagen nachgesagt.
Auch Tracy Krohn juckte es immer noch in den Fingern und testete abseits der Konkurrenz für die kommende Saison mit ihrem Lola DP - ein Start wurde aber bislang noch nicht bestätigt.
Zusammen mit der NASCAR Sprint Cup und der Nationswide Series startet die Rolex SportsCar Series (RSCS) und der Continental Tire SportsCar Challenge (CTSCC) Ende Juli in Indianapolis. Während die NASCAR auf dem Oval fahren werden, benützt die GrandAm den 2,605 Meilen langen Straßenkurs. In Watkins Glen und in Montreal kommt es dann zu weiteren Aufeinandertreffen mit der Nationswide Series. In Detroit und auf dem Barber Motorsports Park gibt es unterdessen Dates mit den neuen IndyCars. Einzigst der Austragungsort für das Finale Ende September steht noch aus.
Hier die Termine der RSCS & CTSCC:
27.01. - 29.01. Daytona (24h) 30.03. - 01.04. Barber MSP 27.04. - 29.04. Homestead 11.05. - 13.05. New Jersey MSP 02.06. Detroit / Belle Ilse (RSCS only) 08.06. - 10.06. Mid-Ohio 22.06. - 24.06. Road America 29.06. - 01.07. Watkins Glen (6h) - GP-Track 27.07. Indianapolis 10.08. - 12.08. Watkins Glen - NASCAR-Track (RSCS only) 17.08. - 19.08. Montreal (RSCS only) 07.09. - 09.09. Laguna Seca 28.09. - 30.09. tba
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 11. November 2011 )
Anlässlich der 2012 anstehenden 50ten 24h von Daytona und der Öffnung des Grand Am-Reglements für GT3-Modelle bereitet Audi nun auch den Audi R8 LMS GT3 in einer speziellen Version für den amerikanischen Markt vor. Ab 2012 soll die Variante, die auf die speziellen Sicherheitsbestimmungen der Grand Am Rücksicht nimmt, verfügbar sein. Für den Einsatz in den USA modifiziert die quattro GmbH den bislang über 40mal verkauften R8 in den Bereichen Chassis, Karosserie, Motor und Fahrwerk. Das Chassis wird von einem Überrollkäfig versteift, dessen Wandstärken auf 2mm erhöht werden. Ein neuer vorderer Splitter, ein geänderter Diffusor am Heck und ein einheitlicher Grand-Am-Heckflügel verändern die Aerodynamik des Sportwagens. Die Nennleistung des Motors wird per Restriktor und Motorelektronik auf 450 bis 470 PS reduziert. Gleichzeitig wird das Tankvolumen des nun von beiden Fahrzeugseiten befüllbaren Kraftstoffreservoirs von 120 auf 83,3 Liter begrenzt. Im Fahrwerksbereich kommen dreiteilige Felgen zum Einsatz. Ferner werden das ABS und die Traktionskontrolle ausgebaut.
Sowohl beim am 28.-29.01. angesetzten Langstrecken-Klassiker in Florida als auch bei den übrigen Läufen der Grand Am-Rennserie werden die neuen Kunden 2012 durch Audi Sport customer racing betreut. Darüber hinaus prüft Audi, ob der neue R8 künftig auch bei anderen Langstrecken-Wettbewerben in den Staaten eingesetzt werden kann. So stand schon im vergangenen Jahr eine eventuelle Zulassung des abgespeckten Modells in der GTC-Klasse der ALMS im Gepräch. Daneben kommt auch die Einrichtung eines nordamerikanischen Audi-Cups als Alternative in Betracht.
Mit dem Kundenprogramm für die Grand Am geht Audi im Nordamerikanischen Markt in direkte Konkurrenz zum Konkurrenten Porsche. Die Weissacher sind bislang der einzige Hersteller, der seit Jahren ein Kundensportmodell nach Anforderungen der nordamerikanischen Serie baut. Interessant dürfte in diesem Zusammenhang sein, welchen Preis die Ingolstädter für ihre abgerüstete R8 LMS-Variante verlangen werden.
Letzte Aktualisierung ( Montag, 10. Oktober 2011 )
Vergangenes Wochenende endete die GrandAm-Serie in Mid-Ohio.
Mit Startplatz 7 von 11 verlief für Ganassi Racing das Qualifying nicht ganz nach Wunsch. Doch mit 20 Punkten Vorsprung (für den Sieg gibt es 35) ging man das Rennen eher "gemütlich" an. In der GT-Klasse ging es hingegen recht hart los. Die Meisterschafts-Führenden Autohaus-Camaro-Piloten Bill Lester und Jordan Taylor starten nur von Platz 9. Von ganz hinten ging es für die mit drei Punkten Rückstand liegenden Andrew Davis und Leh Keen im Brumos-Porsche ins Rennen.
Gleich zu Beginn drehte dann Davis den #94 Turner- BMW in der Haarnadelkurve um. Die Rennstewards entschieden aber nicht in die Meisterschaft einzugreifen und hakten den Zwischenfall als Rennunfall ab. In Runde 14 räumte Neuzugang John Fergus im Dick Greer-Porsche Bill Lester ab und löste die erste Gelbphase aus. Lester kam mit einer Runde Rückstand zurück ins Rennen - doch die besten Meisterschafts-Chancen lagen nun bei Bomarito / Tremblay im #70 SpeedSource-Mazda. Wenig später wurde dann der Autohaus-Camaro bei einer Überrundung durch den Ganassi Riley-BMW erneut umgedreht. Auch die Mazda-Teams gaben sich untereinander harte Kämpfe und sorgten für spektakuläre Abflüge.
Von Startplatz 2 ins Rennen war nach 63 Runden für die Meisterschafts-Zweiten Max Angelelli / Ricky Taylor im SunTrust/WTR-Dallara-Chevrolet das Rennen mit defekter Kupplung zu Ende - Scott Pruett / Memo Rojas im Ganassi-Riley-BMW mussten nun nur noch das Rennen beenden um Meister zu werden. Am Ende holte man sich mit Platz 2 im letzten Rennen den fünften Titel in der DP-Klasse.
Spannung bis zur letzten Sekunde ging es in der GT-Klasse ab. Mit einem knappen Vorsprung kam der Brumos-Porsche auf Platz 4 liegend ins Ziel - direkt dahinter der SpeedSource-Mazda #70. Somit ging der Titel in ihrem ersten Jahr an das Brumos-Team. Der Rennsieg von Robin Liddell und dem Dänen Ronnie Bremer war nur "Nebensache".
Bereits am 17. und 18. Oktober werden einige der Teams zum Oktober-Test zum Barber Motorsports Park kommen. Bereits einen Monat später soll es dann zum ersten "Stell-dich-ein" der Daytona-Prototypen der neuen 3. Generation in Daytona kommen.
Endstände:
DP-Fahrer: 1) Rojas / Pruett 385; 3) Angelelli / R. Taylor 353; 5) Donohue / Law 318; 7) Fogarty / Gurney 315; 9) Barbosa / France 314. GT-Fahrer: 1) Davis / Keen 319; 3) Lester / Taylor 317; 5) Bomarito / Tremblay 315; 7) Cameron / Gue 306; 9) Assentato / Segal 302.
Am kommenden Wochenende geht die Grand Am RCSC- Meisterschaft mit dem Rennen in Mid-Ohio zu Ende. Nach dem Rennsieg auf dem New Jersey Motorsports Park, einem zweiten Platz in Watkins Glen und einem fünften Rang in Montreal führen die Ganassi-Piloten Scott Pruett und Memo Rojas mit 20 Punkten vor Max Angelelli / Ricky Taylor. Für David Donohue / Darren Law im #5 Action Express-Riley ist der Meisterschaftszug bereits seit einiger Zeit abgefahren.
Mehr zu den NJMP-Rennen, dem Watkins Glen Rennen und dem Rennen in Montreal auf GrandAm.de
Nach erfolgreichen Tests des Ferrari 458 Italia GrandAm haben sich gleich mehrere Teams gemeldet, die den Wagen im kommenden Jahr einsetzen möchten. Zum 50. Daytona 24h rechnet man mit mindestens fünf der in Italien vorbereiteten Fahrzeugen. Aber nicht nur Ferrari möchte im kommenden Jahr in der Serie mit dabei sein. Auch von Audi ist zu hören, dass eine Version des R8 LMS zur Zeit vorbereitet wird.
Auch hinsichtlich der neuen Daytona Prototypen der dritten Generation sind mittlerweile ein paar CAD-Bilder zu sehen. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um den Riley Mk. XXVI, der neben einer kleineren Fahrzeugkanzel höhere Nase und Heck aufweist. Bereits zum November-Test sollen sowohl die neuen GT's als auch einige der Riley "DP-G3" auf die Piste gehen.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 13. September 2011 )
In der vorletzten Juli-Woche ging es für die Grand Am dann zum ersten Mal seit 2001 wieder auf die Strecke Road America in Elkhart Lake. Beim Team Sahlen kam es nach dem Watkins Glen-Rennen zu einer Neubesetzung der drei Mazda RX-8. Memo Gidley schied aus dem Team aus "Erfolglosigkeit" aus und wurde durch John Edwards ersetzt. Vom frischen Blut gepuscht schaffte man dann auch gleich die Pole-Position in der GT-Klasse.
Von dem Elkhart Lake-Rennen hatte sich die Grand Am-Gemeinde im Vorfeld viel versprochen, doch das das Rennen zu einem Crash-Festival wird, war nicht vorherzusehen. Den wohl spektakulärsten Crash legten direkt zu beginn des Rennens Gunter Schaldach mit dem #07 LRPG Camaro hin. Beim Anbremsen der ersten Kurve verlor er den Bremsdruck. Mit stehenden Rädern knallte er in das Heck des #40 Dempsey Mazda's von Joe Foster, schlitterte dann wie auf Eis über das Kiesbett, wurde vom Reifenstapel vor der Leitschiene katapultartig in die Luft gehoben und flog über den Fangzaun. Während Schaldach dem Wrack unverletzt entkam, musste Foster, der ebenfalls über das Kies flog und in den Reifenstapel einschlug, aus dem Wagen über das Dach geborgen und zur Beobachtung in das nächstgelegene Hospital geflogen werden.
Während Pruett / Rojas im #01 Ganassi Riley-BMW den Sieg ungefährdet nach Hause fuhren, ging es in der GT-Klasse in den letzten Runden noch einmal heiß her. John Heinricy in der #31 Marsh-Corvette hing der #42 Sahlen-Mazda schier im Auspuff, doch Heinricy konnte jegliche Versuche abwehren und fuhr den ersten GT-Sieg für das Team ein.
Am zweiten Juli-Wochenende ging es dann nach Laguna Seca. Nach kurzer Rennpause kehrt TV-Star Patrick Dempsey wieder in das Renngeschehen zurück. Den In Elkhart Lake schwer beschädigte Mazda muss allerdings komplett neu aufgebaut werden. Für die Zwischenzeit erhielt Dempsey von Yellow Dragon den beim Daytona24 mit der Startnummer #36 gestarteten Mazda zur Verfügung gestellt.
Mit dem #10 W. Taylor Dallara und dem #99 Stallings Riley standen erneut zwei Chevrolet befeuerten DP's in der ersten Startreihe. Nach einem Ölleck an Wayne Nonnamaker's #42 Sahlen-Mazda kam es Ausgangs des Corkscrew zu einer Versammlung mehrerer Mazda's im Kiesbett, was die erste Gelbphase auslöste. Lange führte danach das Team von Wayne Taylor das Rennen an. Nach einem Problem beim Boxenstopp beim #10 W. Taylor Dallara-Chevrolet kam es zu einem erbitternden Tür-an-Tür-Zweikampf zwischen dem #01 Ganassi Riley-BMW und dem #99 Stallings Riley-Chevrolet. 20-Minuten vor Schluss kam es dann zum Dreikampf um Platz 2 zwischen dem W. Taylor Dallara, dem Ganassi Riley und dem #8 Starworks Riley-Ford. Zunächst konnte sich Angelelli durchsetzen, doch Pruett hatte noch ein paar Reserven und holte sich mit zwei Wagenlängen Rückstand auf den Stallings Riley P2.
In der GT-Klasse sichern sich Leh Keen und Andrew Davis ihren zweiten Sieg im #59 Brumos-Porsche.
Nach 8 von 12 Rennen führten damit noch immer Scott Pruett und Memo Rojas im #01 Ganassi Riley Technologies-BMW mit 260 Punkten vor Max Angelelli / Ricky Taylor im #10 W. Taylor Dallara-Chevrolet (234) und Jon Fogarty / Alex Gurney im #99 Stallings Riley-Chevrolet (220). Knapp dahinter folgten die Action Express-Piloten des #5 und des #9 Riley-Porsche (212 bzw. 211 Punkte). In der GT führten nach Lauf 8 die beiden Brumos-Piloten Keen und Davis mit 222 Zählern vor Bill Lester / Jordan Taylor im #88 Autohaus-Camaro (212) sowie Paul Dalla Lana im #94 Turner-BMW (207).
Weitere Details zu den Rennen, alle Ergebnisse und viele weitere Fotos können unter diesem Link auf Grand Am.de eingesehen werden.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 28. Juli 2011 )
Ende Mai ging es für die Grand-Am Serie zum Lime Rock Park. Fast hätte es für Garcia / Edwards im #90 SDR Coyote-Chevrolet zur dritten Pole in Folge gelangt - doch Ricky Taylor im #10 W. Taylor Dallara-Chevrolet legt zum Ende des Qualifyings noch eine letzte Top-Zeit hin. Mit Robin Liddell im #57 Stevenson-Camaro und Boris Said in der #31 Marsh-Corvette starteten bei den GT ebenfalls zwei Chevrolet's aus der Startreihe 1.
Im Rennen folgte dann für Ganassi Racing ein Deja Vu. Wie im Vorjahr fiel man zu Rennbeginn nach einem Zweikampf mit dem #5 Action Express Riley-Porsche mit einer stark beschädigten Front weit zurück. Am Ende siegten Max Angelelli / Ricky Taylor vor Oswaldo Negri / John Pew im #60 M. Shank Riley-Ford und Ryan Dalziel / Mike Forest im #8 Starworks Riley-Ford. In der GT holten sich Robin Liddell / Jan Magnussen im #57 Stevenson-Camaro den Sieg vor den Markenkollegen Bill Lester / Jordan Taylor im #88 Autohaus-Camaro.
Anfang Juni wurde dann mit dem Sahlen 6h in Watkins Glen der Saison-Höhepunkt eingeläutet. Wieder einmal sollte an dem Wochenende das Wetter nicht mitspielen. Mit einer exzellenten Boxentaktik gelang es in der GT-Klasse Leh Keen und Andrew Davis für Brumos Racing den ersten Sieg seit dem Sahlen 6h im Jahr 2003 nach Hause zu fahren. In der DP-Klasse schafften Angelelli / Taylor im #10 W. Taylor Dallara-Chevrolet erneut den Sieg. Auf Platz 2 kamen Scott Pruett / Memo Rojas im #01 Ganassi Riley-BMW vor Fogarty / Gurney im #99 Stallings Riley-Chevrolet.
Weitere Details zu den Rennen (alle Ergebnisse und viele weitere Fotos) können unter diesem Link auf Grand Am.de eingesehen werden.
Die Grand Am steht an diesem Wochenende vor dem neunten Saisonlauf auf dem New Jersey Motorsports Park. Die Midseason-Rennen hatten wir aus zeitlichen Gründen noch nicht beleuchtet, daher folgt hier in den nächsten Tagen eine Rückschau auf die Rennen, von denen wir noch nicht berichtet hatten.
Nach dem Eröffnungsrennen, dem Datyona 24 Ende Januar und dem März-Rennen in Homestead-Miami ging es Anfang April auf den Barber Motorsports Park. Erstmals seit langem stand mit dem #90 Spirit of Daytona (SDR) Coyote-Chevrolet kein Riley mehr auf der Pole. Nach einem mäßigen Qualifying ging es für die Meisterschaftsführenden und Vorjahres-Champions Scott Pruett und Memo Rojas im #01 Ganassi Rily-BMW nur aus dem Mittelfeld los. Für die Ganassi-Jungs hieß es also Gas geben und so kam es dann bei der Überrundung langsamer GT’s zur Kollision mit dem #43 Sahlen-Mazda, der heftig in die Leitschiene einschlug. Am Ende siegte dennoch das Ganassi-Team. Dahinter folgt der #99 Stallings Riley-Chevrolet mit Jon Fogarty / Alex Gurney vor dem #8 Starworks Riley-Ford mit Ryan Dalziel / Mike Forest. In der GT-Klasse holte sich Bill Auberlen und Paul Dalla Lana im #94 Turner-BMW M3 den zweiten Sieg in Folge vor dem #07 LRPG Camaro von Oliver Gavin / Gunter Schaldach sowie dem #70 SpeedSource-Mazda mit Jonathan Bomarito / Sylvain Tremblay.
Gegen die schier nicht zu stoppende Siegesserie des Ganassi-Teams rief die GARRA für das 4. Rennen auf dem Virginia International Raceway ein "Kopfgeld" in Höhe von 25.000 USD für jenes Team aus, das die Siegesserie beenden würde.
Auf einer extrem nassen Strecke ging das Feld, angeführt durch den #90 SDR Coyote-Chevrolet, ins Rennen. Auf der Start-Ziel-Geraden geriet dieser aber in heftiges Aquaplaning, wodurch sich das Feld aufstaute. Durch die Gicht der vorausfahrenden übersah Memo Rojas im #01 Ganassi Riley-BMW seinen Vormann und knallte diesem ins Heck - beide konnten aber ohne größere Schäden weiter fahren. Auf abtrocknender Strecke rutschten dann im weiteren Rennverlauf der #67 TRG- und der #44 Magnus-Porsche im Parallelflug von der Strecke. In der Endphase beharkten sich dann der #90 SDR Coyote-Chevrolet und der zu überrundende #99 Stallings Riley-Chevrolet und flogen gemeinsam von der Piste.
Nach dem Restart holte sich dann die Crew des #9 Action Express Riley-Porsche den ersten Sieg der Saison. In der GT-Klasse sicherten sich Bill Lester / Jordan Taylor im #88 Autohaus-Camaro ebenfalls den ersten Saisonsieg vor den Markenkollegen Oliver Gavin / Gunter Schaldach im #07 LRPG-Camaro.
Weitere Details zu den Rennen - so alle Ergebnisse und viele weitere Fotos - können unter diesem Link auf Grand Am.de eingesehen werden.
Wir schulden euch noch die Ergebnisse des Continental Tire Challenge Rennens vom Virginia International Raceway von vor zwei Wochen: Nach einer turbulenten Schlussviertelstunde bei einsetzendem Regen setzten sich Billy Johnson und Jack Roush Junior in ihrem Ford Mustang Boss 302R knapp vor den beiden BMW-Crews Bill Auberlen / Paul Dalla Lana und Tom Boden / Terry Borcheller durch. Der Schlüssel zum Erfolg für die Roush-Truppe war hierbei ein perfekt ausgeführter letzter Boxenstopp durch, welchen man aus dem Mittelfeld an die Spitze des Feldes vorgespült wurde. Wirklich sicher war der Sieg jedoch erst drei Minuten vor Rennende, als der zu diesem Zeitpunkt führende BMW-Werksfahrer Auberlen von Johnson in einen Fehler gedrängt wurde und zwischenzeitlich bis auf Platz 3 zurück fiel.
Den Sieg in der kleinen Division sicherten sich Ryan Eversley und Karl Thomson (Honda Civic Si) vor Tyler McQuarrie und Nico Rondet (BMW 328), auf den Klassenrängen 3 und 4 kamen mit den beiden Mazda MX-5 von Carbonell / O'Doski und Long / Whitis die beiden besten Vertreter der Roadster-Fraktion ins Ziel. Die im Qualifying stark auftrumpfenden Porsche Boxster konnten die Trainingsleistung im Rennen erneut nicht abrufen. Für Rick Deman endete das Rennen gar in einem spektakulären Mehrfach-Überschlag (Video-Link).
Am gestrigen Samstag standen dann in Lime Rock Park die beiden nächsten Rennen der Serie auf dem Programm. Auf dem extremen kurzen Kurs in Neuengland fuhren die beiden Divisionen in getrennten Läufen. Bei den GS-Fahrzeugen siegten Nick Longhi und Matt Plumb vor Auberlen / Dalla Lana und Roush/Johnson.
Beim Rennen den kleineren Autos in der ST-Division reichte es erstmals seit längerem wieder zu einem Erfolg eines Roadsters über die Tourenwagen-Fraktion: Tom Long und Derek Whitis siegten im Mazda MX-5 vor Matt Plumb, der an diesem Wochenende einen Doppelstart hinlegte, und Dicky Riegel im Mini Cooper S. Dritter wurde Virginia-Sieger Eversley, diesmal mit Bob Beede als Beifahrer. Alle drei profitierten von einem Unfall 12 Runden vor Schluss, als die beiden zu diesem Zeitpunkt führenden Andrew Carbonell (Mazda) und Owen Trinkler (Mini) auf der Start-/Ziel-Geraden aneinandergerieten und ausschieden. Carbonells Mazda wurde hierbei in einen mehrfachen Überschlag verwickelt, blieb jedoch wie Rick Deman vor zwei Wochen am VIR unverletzt. In der GS-Meisterschaft führen zur Saisonmitte Auberlen / Dalla-Lana mit 161 Punkten vor Maxwell / Foster (Mustang) mit 134 Zählern. Die gesamten Punktestände können hier eingesehen werden: Link.
Nachzutragen sind noch die Ergebnisse der Grand Am Continental Tire Challenge vom vergangenen Wochenende. Im Barber Motorsports Park erzielten Joe Foster und Scott Maxwell den ersten Sieg mit einem der seit etwas mehr als einem Jahr in der Serie eingesetzten Ford Mustang Boss 302R. Zweite wurden Bill Auberlen / Paul Dalla-Lana auf einem BMW M3, nachdem Auberlen bis vor Runden vor Schluß geführt hatte, dann aber dem heftig drängenden Maxwell ziehen lassen musste. Auf Rang 3 kamen Billy Johnson / Jack Roush Jr. auf einem weiteren Mustang ins Ziel. Der beste Chevrolet Camaro landete nach zweieinhalb Stunden Renndistanz und fünf Gelbphasen auf Rang 5, bester Porsche wurde der Cayman des BGB-Teams auf Platz 8.
In der kleinen Klasse holten Nic Jönsson und Michael Galati mit ihrem Forte Coupe den ersten Rennsieg für das KIA-Werksteam, auf den Plätzen folgten die beiden BMW-Crews Bell / Zacharias und Combs / Mosing.
Das gesamte Rennergebnis gibt es hier, die aktuellen Punktestände unter diesem Link.