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Dienstag, 21. Mai 2013
Grand AM
Alternativserie zur ALMS - Heim der "Daytona Prototypes"


Daytona Testtage 2008 Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 4. Januar 2008

Heute beginnen die Testtage für die 24h von Daytona, die in drei Wochen die amerikanische Langstreckensaison eröffnen werden. Die zur Grand Am-Serie zählende Veranstaltung ist einer der Langstreckenklassiker und lockt jedes Jahr ein großes Feld von über 70 Fahrzeugen und über 250 Piloten nach Florida, unter denen sich auch einige aus dem deutschsprachigen Raum wieder finden.

loladp2Insgesamt sind 64 Fahrzeuge gemeldet worden - 22 Daytona-Prototypen und 42 GT-Fahrzeuge - wobei diese GT in etwa den GT3 entsprechen. Die GA pflegt ihren eigenen Reglementstil, ersichtlich am Erscheinungsbild der eigenwillig aussehenden Daytona-Prototypen. Bei den DP starten 14 Riley-Chassis, 3 Fabcars, 2 Crawfords, 1 Doran sowie 2 Chassis des erstmals an den Start gehenden Lola. Der Einstieg des britischen Konstrukteurs in die Szene wird allenthalben interessiert verfolgt. Das Einsatzteam von Krohn Racing wird zwei Pontiac-befeuerte Lola u.a. mit den Piloten Eric van de Poele, Oliver Gavin und Darren Turner an den Start bringen. Deutschsprachige Piloten sind in dieser Klasse zunächst laut Nennliste nicht gemeldet, wobei es allerdings einige „TBA“-Platzhalter in der Liste gibt – hier könnte sich also noch etwas ändern.

Unter den 42 GT-Nennungen wird man am ehesten fündig, wenn es um deutschsprachige Piloten und Teams geht. 25 Porsche, 6 Mazda, 5 Pontiac, je zwei Mustang & Corvette sowie je ein Ferrari und ein BMW sind hier für die Testtage gemeldet. Die größten Fahrzeugkontingente bringen die beiden Teams von The Racers Group und Farnbacher-Loles an den Start, die mit je 7 bzw. 6 Porsche GT3 Cup-Fahrzeugen starten. Das deutsch-amerikanische Farnbacher-Loles Team wird dabei das größte Kontingent an deutschen und österreichischen Piloten betreuen. Wolf Henzler, Dirk Werner, Dominik Farnbacher, Pierre Ehret, Timo Bernhard und Jörg Hardt befinden sich auf der Pilotenliste. Darüber hinaus starten noch LM-GT2-Klassensieger Richard Lietz und Lance Arnold auf je einem Synergy Racing-Porsche, Ralf Kelleners auf dem Autometrics-Porsche, die beiden 24 Stunden am Nürburgring-Sieger Marc Lieb und Marc Basseng auf dem Alegra-Motorsports Porsche und Martin Ragginger auf einem Porsche der Racers Group. Es ist zu erwarten, dass sowohl das Feld als auch die Liste der einheimischen Piloten für das Rennen noch länger wird. Insgesamt acht Testtsessions werden von heute ab bis Sonntag abend stattfinden. Eine kurze Zusammenfassung auf unseren Seiten wird Dienstag zu lesen sein.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 5. Januar 2008 )
 
Wolf Henzler 2008 wieder mit Doppelprogramm Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 21. November 2007

farnbacherloles_87 Wolf Henzler, der Carrera Cup Sieger 2006, wird auch 2008 wieder ein umfangreiches Doppelprogramm jenseits des grossen Teiches unter die Räder nehmen. In der Grand Am ist Henzler vom diesjährigen Meisterteam Farnbacher Loles für einige Rennen verpflichtet worden. Der amerikanische Arm von Farnbacher Racing wird Henzler bei den längeren Grand Am Rennen, so den 24h von Daytona, den 6h von Watkins Glen und den 1000km von Salt Lake City einsetzen. 2007 hatte Henzler Einsätze beim Team von Tafel Racing absolviert und die GT-Wertung als 12. abgeschlossen, während er 2006 noch den 3. Rang gemeinsam mit Robin Liddell erringen konnte. 

Farnbacher Loles hat bereits erste Test an diesem Wochenende für den traditionellen Saisonauftakt-Klassiker in Daytona mit Henzler (Bild), dem 2007´er Grand Am GT-Champion Dirk Werner, Dominik Farnbacher, und den Amerikanern Eric Lux, Leh Keen und Ian Baas bestritten.

Neben den Grand Am Rennen wird Henzler erneut die gesamte ALMS-Saison mit dem Tafel Racing Team bestreiten – dort wird der 31-jährige allerdings wahrscheinlich von Porsche auf Ferrari umsteigen. Auch 2007 hatte er schon die gesamte Saison auf Porsche für Tafel Racing bestritten und dort hinter den beiden führenden Fahrerduos Melo / Salo und Bergmeister / van Overbeek Rang 3 in der GT2-Punktewertung belegen können. Ein jeweils 2. Rang bei den beiden letzten Rennen, dem Petit Le Mans und den 4h von Laguna Seca, stand für Henzler, der mit Patrick Long, Robin Lidell und Dominik Farnbacher gleich drei Partner über die Saison hatte, am Ende als bestes Ergebnis zu Buche.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. November 2007 )
 
2.GA-Lauf Mexico: Sieg für Gurney/Fogarty Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 5. März 2007

gamexicowinnerDen 2. Lauf zur Grand Am-Meisterschaft in Mexico City haben Alex Gurney und Jon Fogarty auf einem Pontiac Riley des Bob Stallings Racing Teams gewonnen. Sie übernahmen die Führung im 18 Fahrzeuge starken DP-Feld knapp vor Schluß vor dem Krohn Racing-Pontiac Riley von Max Papis und Colin Brown. Mit einer Runde Rückstand wurden Wayne Taylor, Jan Magnussen und Max Angelelli auf dem Sun Trust Racing-Pontiac Dritte. Der amtierende Champion Jörg Bergmeister machte mit seinem Porsche Crawford des Alex Job Teams da weiter, wo er im vergangenen Jahr aufgehört hatte: Mit Punkte sammeln und konstanten Top-10 Resultaten (in Mexico wurde er 5.) will er den Titel auch in diesem Jahr verteidigen.

An der Spitze der mit 20 Fahrzeugen besetzten GT-Klasse lieferten sich gegen Ende des Rennens die Speed-Source-Mazdas und die Farnbacher-Loles-Porsches einen engen Kampf. Am Ende war die Mazda-Crew Tremblay/Ham/Heskell vor dem Porsche von Lee Keen und Dominik Farnbacher erfolgreich. Dritter wurde der zweite Mazda RX-8. Für Dominik war dies dennoch ein erfolgreicher Test für seinen nächsten offiziellen ALMS-Einsatz als Tafel-Racing-Pilot bei den 12h von Sebring.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 6. März 2007 )
 
Eine Rolex für Marc Basseng Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 2. Februar 2007

daytonagtsiegerAm Ende hat sich bei diesen 24h in Daytona doch noch ein deutscher Pilot eine Rolex ergattert: Marc Basseng (1.v.rechts),  Scooter Gabel, Jean-Francois Dumoulin und Carlos de Quesada erzielten im Alegra Motorsports/Fiorano Racing Porsche GT3 mit der Nummer 22 den Klassensieg in der GT-Klasse. Der Vorsprung auf den 2.platzierten Banner Racing Pontiac GXP.R betrug dabei nach 24h am Ende nur 7s. Dabei hatte das Rennen für das am Ende siegreiche Team mit einem Unfall begonnen. Zu Rennbeginn war man heftig mit den Reifenstapeln in Turn 1 in Kontakt geraten und hatte 5 Runden verloren. Als aber 90Minuten vor Ende der lange führende Farnbacher-Loles Racing Porsche #85 mit einem Motorschaden die Segel streichen musste war der Weg frei für Basseng und seine Teamkollegen. Nur die letzten 48 Runden lag die Crew in Führung, allerdings auch in der entscheidenden letzten Runde – und die war es die am Ende zählte.

Allegra-Porsche „Das ist der bisher größte Erfolg meiner Karriere“ ließ sich Basseng in den offiziellen Meldungen der Grand Am zitieren. „Die Rolex ist unter den deutschen Piloten ziemlich begehrt. Der Sieg hat uns nach dem frühen Unfall jedenfalls sehr gut getan.“

Bei der 45. Ausgabe der 24h von Daytona hatten 41 Wagen in der GT-Klasse das Rennen aufgenommen. Das war damit die bislang am stärksten besetzte Klasse in der Geschichte des Klassikers. Das Allegra Team hatte ein eher verhageltes Trainingsergebnis bei den Testtagen. Aber eine bis auf den frühen Zwischenfall durchweg solide Pilotenleistung und eine fehlerlose Leistung der Boxencrew spülten das Team immer weiter nach vorne. Für Marc Basseng dürfte das Jahr damit optimal begonnen haben.

 

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 2. Februar 2007 )
 
Alzens DP-Einsatz nach frühem Unfall beendet Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 31. Januar 2007

vicidaytonaDer XM Satellite Radio VICI Racing Porsche-Fabcar von Uwe Alzen, Robert Renauer, Terry Borcheller, Gastón Mazzacane und Nicky Pastorelli hatte ein kurzes Rennen in Daytona: Nach nur 8 Stunden beendete kurz nach Einbruch der Dunkelheit ein massiver Unfall die Vorstellung des schwarzen Daytona-Prototyps. Der Argentinische Ex-F1-Pilot Mazzacane kam um 21.46 Uhr Ortszeit nach 240 absolvierten Runden in Turn 5 im Infield des Kurses in Florida von der Strecke ab und krachte mit voller Wucht in die Leitschienen. Der Crash machte einen kurzen Check im Medical Center erforderlich, der aber keine weiteren Verletzungen beim Piloten zutage förderte.

Während der Startphase des Rennens hatte Starfahrer Borcheller ein problemloses Rennen absolvieren können. Anschließend kam Uwe Alzen für einen Doppelstint zum Einsatz. Fahrwerksprobleme ließen das Team dann nach dem Stint von Robert Renauer aus dem vorderen Feld in die 25. Position zurückfallen. Von dort war man in der Aufholjagd, als dann kurz nach Einbruch der Dunkelheit der Crash passierte.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 31. Januar 2007 )
 
Wendlinger spektakulär in Daytona ausgeschieden Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Christian Kuda   
Dienstag, 30. Januar 2007

Karl Wendlinger überstand bei den 24h von Daytona einen Horror-Crash praktisch unverletzt. „Das war wirklich sehr knapp“, gestand der Tiroler, nachdem er nach einer Visite das Medical Center verließ!

Sigalsport Riley-BMWDer Unfall geschah knapp vor Mitternacht: „Nach einem Doppelstint war ich schon auf dem Weg zurück zum Fahrerwechsel an die Box“, schildert der Kufsteiner, „plötzlich krachte mir ein Auto rechts hinten hinein.“ Daraufhin drehte sich Karl mit seinem Riley vom amerikanischen Team Sigalsport in die rutschige Wiese, der Porsche kam ebenfalls von der Strecke und krachte Wendlinger voll in die Seite – „und das mit vollem Geschäft“, so Wendlinger, „da hat wirklich nicht viel gefehlt. Das Auto sah aus wie eine Banane, sogar die Sitzhalterung ist verbogen.“

Obwohl etwas unter Schock, fuhr Wendlinger die paar Meter an die Box – der stark beschädigte Riley wurde in knapp einer Stunde so gut es ging repariert, man versuchte weiter zu fahren, doch Karls Teamkollege Auberlen kam nach einer Runde zurück: „Unfahrbar“ – das war das endgültige Aus.

In der Zwischenzeit wurde Wendlinger im Medical Center untersucht, bekam auch eine Infusion. „Jetzt geht es wieder so halbwegs. Mal sehen, wie sich das alles in den nächsten Stunden entwickelt“, so Wendlinger, der etwas mit dem Schicksal hadert: „Klar ist das wichtigste, das mir nichts passiert ist. Auf der anderen Seite waren wir total gut unterwegs. Zum Zeitpunkt des Unfalls lag ich auf Rang drei, nur fünf Sekunden hinter dem Zweiten. Da wäre noch alles möglich gewesen. Aber der Wahnsinn ist, dass bei solchen Rennen immer Piloten am Start sind, die einfach zu schwach sind. Da sollte man sich etwas einfallen lassen!“

Schon das Qualifying hatte bei seinem 3. Antreten bei den 24 Stunden von Daytona nicht nach Wunsch begonnen : Mit seinem Riley-BMW, dem einzigen BMW-befeuerten Daytona Prototype im Feld,  erzielte der Kufsteiner im ersten Qualifying zwar die sechstschnellste Zeit - die wurde wenig später aber annulliert!

"Die Sport-Kommisare haben festgestellt, dass unser Riley zu nieder war. Deshalb wurde uns die schnellste Runde auch gestrichen", erzählt der Tiroler. Damit war klar, dass das Quartett aus hinteren Regionen an den Start gehen musste. Denn laut Reglement stehen nach dem ersten Qualifying die ersten 20 Plätze fest, im zweiten ging's nur noch um die Ränge 21 abwärts. Und da war dann Wendlingers Teamkollege Bill Auberlen erwartungsgemäß der Schnellste.

Im Rennen holte man dann bis auf Position 3 auf, da der BMW zwar einen Tick langsamer als die Konkurrenz war, im Gegensatz zu den Pontiac-befeuerten Wagen aber weitaus besser mit der Einheits-ECU von Bosch harmonierte, die dort reihenweise die Zündkerzen verschmorte. Wer weiß was ohne den Unfall noch möglich gewesen wäre.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 30. Januar 2007 )
 
Ganassi wiederholt Vorjahressieg bei den 24h Daytona Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 29. Januar 2007

Finish 24h Daytona 2007Bei der diesjährigen, zum 45. Male ausgetragenen Auflage der 24h von Daytona wiederholten Scott Pruett, Salvator Duran und Juan Pablo Montoya für die Ganassi-Mannschaft den Vorjahressieg. Damit konnte zum ersten Mal seit 1987, als dies dem Team von Al Holbert gelang, eine Mannschaft den Vorjahreserfolg wiederholen. Für die beiden Daytona-Neulinge Montoya und Duran war es ein Premierensieg beim ersten Daytona bzw. Grand Am-Einsatz. Pruett hat damit zwei Gesamtsiege und 7 Klassensiege bei den 24h zu Buche stehen, womit er in der Statistik der Klassensiege zum erfolgreichsten Fahrer aller Zeiten beim Traditionsevent aufstieg. Mit nun 13 Grand Am-Siegen zieht er in dieser Statistik mit dem mittlerweile zurückgetretenen James Weaver als erfolgreichster Grand Am-Pilot gleich. Juan Pablo Montoya wurde mit dem gestrigen Sieg zum ersten Fahrer der sowohl das Daytona 24h als auch den F1-GP in Monaco, das Indianapolis 500 und eine Champ-Car bzw. Indycar-Saison gewinnen konnte.

Daß im zweitplatzierten Samax-Pontiac Riley mit Milka Duno / Carpentier / Manning / Dalziel eine Frau auf das Gesamtpodium stieg, dürfte das Ergebnis des prestigeträchigen Rennens medienwirksam abgerundet haben. Taylor / Angelelli / Gordon / Magnussen im drittplatzierten SunTrust-Riley komplettieren das Podium der 45. 24h von Daytona. Der vollständige Rennbericht auf unseren Seiten kann unter diesem Link erreicht werden.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 29. Januar 2007 )
 
Rolex 24 at Daytona Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis, Harald Musilek & Johannes Gauglica   
Sonntag, 28. Januar 2007
Start Daytona 24 2007

Der Rennbericht zu den 24h von Daytona ist unter diesem Link hier (über unsere Berichteseite) zu finden. Live-Timing und ein Audio-Stream des Streckensprechers sind wie schon angekündigt auf der Website der Grand Am zu erreichen.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 29. Januar 2007 )
 
Daytona-Qualifying Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 27. Januar 2007

daypolesetter2Alex Gurney hat für die 45. Ausgabe der 24h von Daytona die Pole Position für sein Team Bob Stallings Racing im Riley-Pontiac erzielen können. Der Sohn von Rennlegende Dan Gurney erzielte mit einer 1:43.475 die beste Zeit in den beiden Qualifying-Sessions. Damit wurde die erfolgsverwöhnte Sun Trust Racing Mannschaft mit ihrem Riley Pontiac im Qualifying um nur 5 Tausendstel Sekunden geschlagen. In der 2. Startreihe werden sich beim morgigen Start zum Klassiker der Matthews Motorsport-RileyPontiac und der Red Bull Brumos-Riley Porsche wiederfinden. Bester deutschsprachiger Starter ist Jörg Bergmeister der mit den Teamkollegen Patrick Long und Romain Dumas den Alex Job Racing-Crawford Porsche auf Startplatz 7 pflanzte. Timo Bernhardt im Truspeed-Riley Porsche startet von Platz 9, Sascha Maassen im Cheever Racing-Crawford Porsche auf Platz 12 und Uwe Alzen/Robert Renauer im VICI-Racing Fabcar-Porsche von Platz 20.

daypolesetter In der GT- Klasse wird Richard Lietz dank der Qualifying - Leistung seines Teamkollegens Patrick Huisman im Synnergy Racing-Porsche von der Pole Position aus starten. Gleich dahinter hat sich der Tafel Racing-Porsche mit Dominik Farnbacher und Wolf Henzler eingereiht. Die Reihe dahinter belegen der Speed Source-Mazda RX8 und einer der Racers Group-Porsches. Pierre Ehret, Dirk Werner und Dirk Hardt werden im Farnbacher Loles-Porsche von Platz 5 der GT-Klasse aus starten. Dieter Quester, Phillip Peter und Lars Erik Nielsen starten im 2.schnellsten Tafel-Porsche von Rang 7 der Klasse.

Das Rennen startet am heutigen Samstag um 19.30 Uhr MEZ (13.30 Uhr Ortszeit). Interessierte Rennfans können den Live-Kommentar und den Online-Zeitenmonitor auf der Grand Am-Homepage verfolgen.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 28. Januar 2007 )
 
24h Daytona - heute geht es los! Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 25. Januar 2007

gatest1.jpgMit dem heutigen Tag beginnen in Florida die ersten Trainingssessions und Qualifyings für den Grand Am-Saisonauftakt - die 24h von Daytona. Ein Feld von 71 Wagen -  28 Daytona-Prototypen und 43 GT -  wird sich am Samstag auf die traditionelle, zum 45. Mal ausgetragene Hatz durch den Nudeltopf begeben, um den Kampf um den Gesamtsieg aufzunehmen. Bei den Daytona-Prototypes sind 19 Riley, 6 Crawford, zwei Fabcar und ein Doran chassisseitig engagiert. Bei den Treibsätzen vertrauen 10 Teams auf Pontiac-Motoren, 9 auf Porsche, 6 auf Lexus, zwei auf Ford und ein Team auf BMW.

Just dieses Team dürfte auch das Interesse der deutschsprachigen Fans auf sich ziehen. Wie vermeldet fährt Karl Wendlinger im hellblauen Sigalsport-Riley-BMW zusammen mit Bill Auberleen, Mathew Alhadeff und Gene Sigal dieses Jahr die 24h. Favoriten dürften aber auch in diesem Jahr wieder die beiden Chip Ganassi-Riley Lexus sein. Mit Scott Pruett und Juan-Pablo Montoya hat man zwei Top-Fahrer auf dem Top-Wagen des Teams sitzen, die zusätzlich vom mexikanischen Youngster Salvador Duran unterstützt werden. Der Sun Trust-Riley Pontiac dürfte mit dem Fahrerquartett Taylor / Angelelli / Gordon / Magnussen von vornherein als heißer Siegesanwärter gehandelt werden können.

cheeverdpMindestens genauso stark besetzt ist der dunkelblaue Cheever Racing-Crawford Porsche mit Fittipaldi / Cheever Jr. / Collard und Sascha Maassen einzustufen. Grand-Am Titelverteidiger Jörg Bergmeister hat mit Patrick Long und Romain Dumas auch ein starkes Lineup im Alex Job-Crawford Porsche an seiner Seite. Howard Motorsport hat in seinen beiden Crawford Porsche mit den Dysons, Guy Smith, Oliver Gavin, Andy Wallace, Butch Leitzuinger und Tony Stewart auch Top Fahrer versammelt. Mit Howard, Target, Alex Job Racing und Cheever sind schon die Hauptakteure für den Kampf um den Sieg 2007 genügend eingekreist.

Aus deutschsprachiger Sicht sollten die Fans noch ein Auge auf den VICI-Racing Porsche Fabcar haben. Dort sind Uwe Alzen und Robert Renauer bei der Ausgabe 2007 mit am Start.  Porsche Werkspilot Timo Bernhardt unterstützt die Crew des Tru Speed Motorsports Porsche Riley.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 25. Januar 2007 )
 
Karl Wendlinger mit Sigalsport bei den 24h Daytona Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Johannes Gauglica   
Montag, 22. Januar 2007

wendlinger300Für Karl Wendlinger beginnt am Wochenende die neue Motorsport-Saison – und das gleich mit einem Klassiker: Der Kufsteiner bestreitet mit dem, in Los Angeles beheimateten Team Sigalsport die 24 Stunden von Daytona! Ein Anruf, danach ein reger mail-Verkehr – dann war alles perfekt: „Wir haben uns schnell geeinigt“, sagt Wendlinger, der am Samstag mit einem Riley an den Start gehen wird. Seine Partner im Prototyp mit BMW-Motor: Der amerikanische Routinier Bill Auberlen, Matthew Alhadeff und der Teamchef Gene Sigal persönlich.

 

Für den Tiroler ist es das dritte Antreten in Daytona, wo er 2000 Geschichte schrieb: Karl gewann damals mit einer Dodge Viper, war der Erste, der mit einem GT-S Fahrzeug die Gesamtwertung für sich entscheiden konnte. „Das war schon ein wirklicher beeindruckender Moment“, erinnert sich der 36jährige, der 2005 – mit einem Porsche – wegen eines Defektes ausschied.

 

Und 2007? Das Team war bei den Vortests Anfang Jänner – wo Wendlinger noch nicht dabei war – sehr schnell unterwegs: Einmal zweitschnellste, einmal fünftschnellste Zeit. Und das bei 26 Prototypen! Deshalb rechnet sich Karl auch ganz gute Chancen aus: „Wir haben sicher das Potential, ganz vorne mit zu fahren. Viel hängt natürlich auch vom berühmten Defektteufel ab. Wenn er uns halbwegs verschont, könnte uns schon eine Überraschung gelingen. Ich fliege jedenfalls morgen sehr optimistisch nach Amerika. Denn Daytona ist immer eine Herausforderung!“ Dazu wartet ja auf den Sieger traditionell mit der Rolex „Daytona“ noch eine sehr begehrte Uhr...

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 23. Januar 2007 )
 
WTF-Corvette wieder mit Schweizer Besatzung Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 17. Januar 2007

wtfcorvetteBei den 24h von Daytona am 27.-28.1. wird auch eine gewohnte schweizer Abordnung wieder in der GT-Cup-Klasse unterwegs sein. Bei den Daytona-Tests war die WTF Engineering-Corvette mit Robert Dubler / Hans Hauser sowie den beiden Amerikanern Ed Magner und Michael DeFontes mit regelmäßigen Rundenzeiten unterwegs. Das Team wird sicher nicht im Kampf um den Klassensieg beim 24h-Klassiker zu finden sein. Die Truppe treibt mehr der Gedanke an die Herausforderung, die 24h zu überstehen, wie Robert Dubler uns erklärte: „Die erreichte Zeit von 2.00 ist nur ein guter Beginn, 1.57 sollte gut möglich sein. Ist natürlich immer noch langsam gegenüber den GT Topzeiten von 1.52. Unser erstes Ziel wird eine Zielankunft sein und dabei hoffentlich mindestens 600 Runden zurückgelegt zu haben. Vergleicht man den Aufwand, wäre dies ein ausgezeichnetes Resultat. Ganz wichtig bei der ganzen Sache ist natürlich die Freude an der Sache. If You cannot do it with a smile, forget it!“

Einige technische Verbesserungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr, als man nach 174 Runden aufgeben musste, aus Sicht von Dubler bezahlt gemacht: „Die originale Polyesterkarrosserie wurde entfernt und durch eine geschraubte aus Carbon ersetzt, deshalb die neue Farbe - "hugger orange", eine alte Chevroletfarbe aus den 70ern. Der originale Kabelstrang von 17 Kilo wurde auch entfernt und durch einen nur noch 4 Kilo schweren ersetzt, dadurch wurde ein neues ECM nötig, was möglich wurde, weil Ed Magner bei Delphi Motormanagementsysteme entwickelt. Zusätzlich haben wir nun auch ein Schnellhebesystem, was die Boxenstops vereinfachen sollte.“

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 18. Januar 2007 )
 
Ergebnis der Daytona-Testtage Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 10. Januar 2007

ImageWir schulden euch noch das Ergebnis der Testtage, die als Vorbereitung auf die 24h von Daytona am vergangenen Wochenende abgehalten wurden. Die Bestzeit bei den Daytona-Prototypes erzielte der Sun Trust Racing-Riley Pontiac von Wayne Taylor, Max Angelelli, Jeff Gordon und Jan Magnussen mit einer 1:43.483 vor dem Stallings Racing-Riley Pontiac und dem Chip Ganassi-Riley Lexus. Bester deutschsprachiger Pilot blieb Karl Wendlinger, dessen Sigalsport-Mannschaft mit dem hellblauen Riley BMW mit einer 1:44.213 weniger als 1s hinter dem schnellsten Team als fünftbeste Mannschaft geführt wurde. Grand Am-Champion Jörg Bergmeister konnte sich zusammen mit Patrick Long und Romain Dumas mit einer 1:44.605 im Alex Job-DP auf Platz 12 klassieren. Sascha Maassen wurde im Cheever Racing-Crawford Porsche mit seiner Mannschaft auf Platz 16 klassiert. Die stärksten 20 DP-Teams konnten sich innerhalb von 2s platzieren – das lässt für die 24h hoffen. Auf Rang 20 fand sich übrigens Timo Bernhardt mit dem TruSpeed-Riley Porsche wieder.

ImageBei den GT war es der ATSpeed Motorsports-Porsche von Bruce McQuiston / Joel Feinburg / Joe Safina, der mit einer 1:51.946 die Bestzeit markieren konnte. Direkt dahinter wurde der Farnbacher Loles-Porsche von Pierre Ehret, Dirk Werner Jörg Hardt und Leh Keen (Foto rechts) geführt. Sechstbester GT wurde der Tafel Racing-Porsche von Wolf Henzler und Dominik Farnbacher. Ralf Kelleners im TRG-Porsche wurde 12. im GT-Lager.

Die 24h werden am 25.-28.1. in Daytona über die Runden gehen. 70 Teams werden wieder zum Traditionsevent erwartet – dem nun zweiten 24h-Rennen in diesem Jahr nach den 24h von Dubai an diesem Wochenende.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 10. Januar 2007 )
 
Daytona-Tests: Wendlinger schnell unterwegs Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 5. Januar 2007

Unter den deutschsprachigen Piloten, die derzeit bei den Daytona-Tests unterwegs sind, ist uns in unserer gestrigen Newsmeldung einer der wichtigsten Namen durch die Lappen gegangen. Um uns daran zu erinnern, hat Karl Wendlinger auch gleich mit seinem Signalsport-BMW Riley-Team am gestrigen Donnerstag die viertschnellste DP-Zeit in den Asphalt gebrannt. Mit einer 1:44.977 waren er, Bill Auberleen und seine beiden anderen Teamkollegen nur eine halbe Sekunde langsamer als die Bestzeit des SunTrust-Pontiac Riley von Taylor/Angelelli/Gordon/Magnussen die in der 3. Session mit einer 1:44.357 die bisherige Bestzeit markierten. Gefolgt wurde man von den beiden Krohn Racing Pontic Rileys.

Bei den GT liegt derzeit der Farnbacher-Loles-Porsche von Ehret / Werner / Hardt / Keen mit der Bestzeit vorne. Aber auch der Tafel-Racing-Porsche von Dominik Farnbacher und Wolf Henzler findet sich mit guten Zeiten immer in den Top 5 der mit 40 Wagen recht gut besetzten Klasse.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 6. Januar 2007 )
 
68 Wagen bei den Grand Am-Tests Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 4. Januar 2007

Daytona-TestHeute beginnen in Daytona die offiziellen Testtage für das in 23 Tagen stattfindende 24h-Rennen von Daytona. 68 Wagen - 40 GT-Fahrzeuge und 28 Daytona Prototypes -  sind für die Testtage gemeldet. Die Details der Nennliste können von der offiziellen Website der Grand Am entnommen werden – wegen des Umfangs hier nur ein Blick auf das deutschsprachige Fahrerkontingent:

Bei den DP sind Uwe Alzen und Robert Renauer auf dem VICI Racing-Porsche Fabcar gemeldet. Jörg Bergmeister wird zusammen mit Patrick Long und Romain Dumas seine Grand Am-Titelverteidigung auf dem Alex Job-Porsche Crawford angehen. Sascha Maassen ist auf dem Porsche Crawford des Cheever Racing Teams genannt. Timo Bernhardt fährt auf einem Porsche Riley des TruSpeed Motorsport Teams.

Bei den GT sind ebenfalls zahlreiche deutschsprachige Fahrer unterwegs. Einer der vier gemeldeten Farnbacher-Loles-Porsche wird mit Pierre Ehret, Dirk Werner und Jörg Hardt unterwegs sein. Tafel Racing, die just ihre zwei für die ALMS gedachten Porsche geliefert bekommen haben, werden Dominik Farnbacher, Wolf Henzler, Dieter Quester, Phillip Peter und Lars-Eric Nielsen mit an Bord der drei Porsche GT3 Cup des Teams haben. Auf einem der 5 Racers Group-Porsche wird Ralf Kelleners antreten. Zwei Corvette-Piloten kommen aus der Schweiz: Robert Dubler und Hans Hauser werden die WTF-Engineering Corvette steuern und auf dem Doncaster Racing-Porsche geht Cup-Pilot Lance Arnold mit an den Start.  

Insgesamt acht Trainingssessions werden bis zum Samstag auf der in diesem Jahr leicht umgebauten Strecke - der Ausgang aus dem Infield führt nun nicht mehr direkt in die Steilkurve sondern auf die Gegengerade - abgehalten werden. Danach dürfte ein erster Ausblick auf den 24h-Klassiker in Florida erlaubt sein.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 4. Januar 2007 )
 
1. Grand Am Test für 2007 in Daytona Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 7. November 2006

gatestnova.jpgSeit dem gestrigen Montag laufen die ersten offiziellen Testtage zur kommenden Grand-Am Saison in Daytona. An der Stätte des Saisonauftakts und –Höhepunktes  sind derzeit 21 Daytona Prototypes und 19 GT-Teams am Testen. Auch zwei deutsche Piloten greifen ins Lenkrad. Dominik Farnbacher ist an Bord der 3 genannten Farnbacher Loles-Porsche 997 Cup (Foto) unterwegs um die Testarbeit voranzubringen. Im GT3-Cup des Tafel Racing-Teams, die ja in der kommenden Saison in die ALMS umsteigen, ist Wolf Henzler unterwegs. Weitere Details zur Entry-Liste und den Testergebnissen können unter diesem Link erkundet werden.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 7. November 2006 )
 
Jörg Bergmeister ist Grand AM DP-Champion 2006 Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 3. September 2006
bergwinga.jpg

Jörg Bergmeister hat es geschafft. Der ehemalige Porsche-Werksfahrer ist der erste deutsche Daytona Prototype-Champion. Ein sechster Platz beim Saisonfinale, dem 10stündigen Rennen auf dem neuen Millers Motorsport Park in Utah genügte Bergmeister um den Fahrer-Titel 2006 mit 462 Punkten und 16 Punkten Vorsprung auf die schärfsten Verfolger, Scott Pruett und dessen Teamkollegen Luis Diaz, unter Dach und Fach zu bringen. Es war die Konstanz die dem 30jährigen Langenfelder den ersten Titel des Jahres sicherte.

„Wir sind bei jedem Rennen ins Ziel gekommen und waren bei allen Rennen jeweils unter den ersten Neun. Das war die größte Leistung des Teams, besonders da es sich ausnahmslos um lange Rennen handelte. Alle meine Teamkollegen haben mich super unterstützt. Speziell Nic Johnsson und Colin Braun haben heute ein fehlerfreies Rennen abgeliefert, wofür ich ihnen nicht genug danken kann.  Ich hatte schon einige Teamkollegen in diesem Jahr, so Boris Said und Max Papis und alle haben mir bei den konstanten Zielankünften geholfen.“

gafinalsieger.jpgDas 10 Stunden Rennen in Utah ging an den Michael Shank Racing Lexus Riley mit der Startnummer 60 von Mark Patterson und Oswaldo Negri Jr., die in der letzten Rennstunde die Führung nach einer Gelbphase von Michael Mc Dowell, Memo Gidley und Guy Cosmo im Uniden Racing Ford Crawford übernehmen konnten. Das zweite deutschsprachig besetzte Team, der Alex Job #23 Porsche-Crawford von Mike Rockenfeller, Terry Borcheller und Ralf Kelleners, führte zwar für 31 Runden das Rennen an, fiel aber durch einen Aufhängungsschaden zurück und konnte sich am Ende auf Rang 10 zurückkämpfen.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 3. September 2006 )
 
Podium für Rocky & goldige Aussichten für Jörg Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 16. August 2006

gaglenstart.jpg

gaglenrtporsche.jpgBeim letztem Grand-Am-Lauf in Watkins Glen gab es am Ende wieder deutschsprachige Beteiligung auf dem Podium.

Zwar verloren Meisterschaftsleader Jörg Bergmeister und sein Teamkollege Collin Braun durch eine Kollision und zwei Penalties den Anschluß an die Spitze, was sich letztendlich mit einem 9. Platz im 26 Wagen umfassenden Feld niederschlug.  Dafür rettete Mike Rockenfeller mit Teamkollege Patrick Long seinen dritten Startplatz auf dem Alex Job Racing Porsche Crawford bis zum Fallen der karierten Flagge. Der Sieg ging an den Chip Ganassi Lexus Riley von Scott Pruett und Luis Diaz, die eine halbe Sekunde vor dem Pontiac Riley von Max Angelelli, Wayne Taylor und Ryan Briscoe ins Ziel kamen.

Zwei Rennen vor dem Ende der Grand Am 2006 haben mathematisch noch 7 Fahrer eine Chance auf die Meisterschaft. Jörg Bergmeister führt mit 415 Punkten vor Max Angelelli (386), den Watkins Glen-Siegern Pruett und Diaz (383), Braun (357), Rockenfeller / Long (348) sowie Mc Dowell (345).

In Sonoma (28.08.) und eine Woche später im Millers Motorsport Park in Utah (02.09.) wird sich entscheiden, ob Jörg Bergmeister erster deutscher Daytona Prototype-Champion der Serie nach Terry Borcheller (2003), Scott Pruett & Max Papis (2004) und Max Angelelli & Wayne Taylor (2005) werden kann.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 16. August 2006 )
 
Rolex 24: Picchio? Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Johannes Gauglica   
Montag, 16. Januar 2006

Picchio (Quelle: ADi Motorsports)

Beim jüngsten Test in Daytona abwesend, arbeitet die italienische Firma Picchio dennoch weiter an einem GrandAm-Comeback, möglichst schon Ende Jänner in Florida.

Zwei Fahrzeuge stehen zur Verfügung, die aus den Beständen des früheren Entwicklungspartners G&W zurückgekauft und auf den neuesten Stand gebracht wurden; eines soll beim Rolex 24 an den Start gehen. Laut Aussendung der Firma wird mit interessierten italienischen Fahrern verhandelt.

G&W ist mittlerweile im neuen Synergy-Team aufgegangen, die Einsätze in Amerika werden von ADi Motorsports durchgeführt, einem neuen Team mit Personal von Synergy und G&W. Der revidierte DP3 wurde bereits vorigen Herbst in Virginia vorgestellt.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 16. Januar 2006 )
 
Vorschau Rolex 24: die Prototypen Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Johannes Gauglica   
Sonntag, 15. Januar 2006

Das Rolex 24 des Jahres 2006 wird ein All-Star-Gipfeltreffen, gegen das sogar Le Mans blaß aussieht - der frühe Termin macht es möglich. Neben Größen aus NASCAR, ChampCar und IndyCar treten etliche Sportwagenstars an; Dementsprechend schwer ist es, aus den 34 genannten Prototypenteams für das Rennen Favoriten herauszufiltern, zumal einige Fahrerbesetzungen noch nicht feststehen. Jedenfalls fest steht jedoch die große Attacke des Hauses Porsche auf das World Center of Racing.

Porsche, Porsche (Quelle: daytona24hr.com)1996 fand sich Porsche nach einem überraschenden Turbo-Verbot für die Prototypenklasse aus der „Victory Lane“ der 24 Stunden von Daytona ausgesperrt. Zehn Jahre später ist ein Porsche-Doppelsieg in beiden Kategorien durchaus im Bereich des Möglichen. Für den kleinsten Motor im DP-Feld gab es gewisse Zugeständnisse, die an sich schon leichteren Prototypen mit Motoren unter 5 Liter Hubraum müssen heuer 25 Pfund Ballast zuladen, alle anderen 75 Pfund – davon profitieren auch Lexus und die nur mehr theoretisch vorhandenen Infiniti, aber die Porsche-Autos - weil unter 4l Hubraum, damit das niedrigste Basisgewicht - am meisten. Außerdem fahren die 3,99l-Boxer ohne Luftmengenbegrenzung. Früher „exklusiv“ in den Fabcar, tauchen Porsche-Triebwerke jetzt auch in anderen Chassis auf.

Crawford

Der große Aufmacher des gesamten Tests war selbstverständlich die Rusty & Danica-Story. Nach einem kurzen Paarungsritual (Danica: „ich fahre gerne mit, wenn ich eingeladen bin“; Rusty: „wir laden sie gerne ein, wenn sie mitfahren will“; usw.) steht es jetzt fest: Danica Patrick und Rusty Wallace werden sich den Crawford-Pontiac Nr. 2 von Howard-Boss Motorsports mit Allan McNish und Boris „ich fahre alles“ Said teilen - das war die Pole Position in den Medien, aber nicht auf der Strecke.

AJR-Crawford (Quelle: daytona24hr.com)Die schnellste Rundenzeit der drei Testtage in Florida ging an die GrandAm-Newcomer Alex Job Racing (mit operativem Partner Emory Motorsport) und der bis dato unerprobten Chassis-/Motor-Kombination Crawford-Porsche. Die Fahrermannschaft spricht eine deutliche Sprache: Patrick Long, Mike Rockenfeller und Lucas Luhr, der mit 1:43.431 die schnellste Runde der drei Testtage und den inoffiziellen DP-Rekord für sich beanspruchen darf. Das neue Auto funktioniert, Alex Job und Freunde waren dementsprechend zufrieden.

Bei Crawford wurde teamübergreifend gearbeitet; ein Porsche-Werksfahrer, dessen Name uns momentan entfallen ist, kletterte in das Rustymobil und hievte den noch noch immer in Citgo-Farben gehaltenen Wagen incognito ganz nach oben in der Zeitentabelle. Auch Andy Wallace fuhr dieses Auto, nachdem sein eigenes Chassis (Howard-Boss Nr. 4, ein „heißer“ Favorit) im zweiten Training abbrannte. Im Rennen sehen wir von ihm und seinen Teamkollegen, Jan Lammers und Nextel-Cup-Meister Tony Stewart, sicher mehr.

Weitere schnelle Crawford: auf Lexus setzt Cheever Racing - neben Eddie Cheever/Patrick Carpentier/Christian Fittipaldi sind mittlerweile auch Stefan Johansson und die LMP2-Sieger in Le Mans 2005, Mike Newton/Tommy Erdos/Warren Hughes bestätigt. Ford-Power arbeitet in der Nr. 5 von Essex Racing (bisher stehen Duncan Dayton und der ehemalige ALMS-Racer Jim Matthews fest) sowie Finlays Nr. 19 (Memo Gidley/Alex Barron/Michael McDowell) und Nr. 38 (Rob Finlay/Michael Valiante/Brian Herta/Buddy Rice). Interessanter Außenseiter ist das Hobby-Auto der Familie Dyson unter Betreuung von Howard-Boss; Rob und Chris Dyson fahren mit Oliver Gavin und Guy Smith den Crawford-Pontiac Nr. 16. Und ein weiterer Crawford-Porsche taucht bereits auf der Nennliste auf, unter Nennung des ehemaligen Lamborghini-Teams Vici Racing.

Fabcar

Neben dem Crawford sieht der Fabcar, das allererste nach DP-Reglement designte Chassis, schon recht altbacken aus – aber er lebt. Die von GrandAm sanktionierte Verjüngungskur und einige Unterstützung von Porsche in Verbindung mit dem erwähnten Gewichtsvorteil haben dem Auto einen zweiten Frühling beschert. Sascha Maassen drehte die insgesamt drittschnellste Runde, die Fahrer attestierten dem früher schlecht zu fahrenden Fabcar deutlich verbessertes Handling. Maassen wechselte sich Ted Christopher, David Donohue, JC France, Hurley Haywood und Darren Law ab, die Teams fürs Rennen werden erst zusammengestellt. Neben den Brumos-Autos war nur ein weiterer Fabcar dabei, mit einem Pontiac-V8 drehte der „RVO Speedwagon“ der Rock Valley Oil & Chemical Company im hinteren DP-Feld seine Runden. Dieses Auto muß auf den Gewichtsvorteil der Porsche-Motoren verzichten.

Riley

Es fahren nicht nur Porsche mit: am ersten Testtag gab der Riley-Pontiac des GAINSCO/Blackhawk-Teams das Tempo an. Im Lauf der Saison 2005 hat dieses Team zu seiner Form gefunden. Alex Gurney (Sohn von „All American Racer“ und Le-Mans-Sieger Dan Gurney) ist ein Siegfahrer, sein Partner Bob Stallings (Mr. GAINSCO) leider nicht unbedingt. Ihre Rolex-Partner sind der zurückgetretene ChampCar-Veteran Jimmy Vasser und Rocky Moran jr., der das Auto allerdings am Freitag in die Reifenstapel setzte. Moran ist bis auf eine Nackenmuskelzerrung wohlauf, das Team musste den Test abbrechen.

SunTrust-Riley (Quelle: daytona24hr.com)Schnellster Riley war somit das Werksauto von SunTrust Racing. Die Titelverteidiger Wayne Taylor, Max „the axe“ Angelelli und Emmanuel Collard werden heuer von ex-Ganassi-Mann Ryan Briscoe unterstützt, das Auto ist brandneu - zweitschnellste Testzeit, mit schönem Gruß nach Zuffenhausen. Unter der Aufsicht von Bill Riley persönlich ist SunTrust wohl das heißeste Riley-Eisen im Feuer von Daytona.

Bereits erwähnt wurde Milka Duno und ihr Wechsel zu SAMAX Racing, gemeinsam mit Kevin McGarrity und den Franchitti-Brüdern fährt sie den Riley-Pontiac von Brian Tuttle, der jetzt nach einem Cockpit sucht, um (gegen sein eigenes Auto) am Rolex 24 teilnehmen zu können. Riley-Pontiacs mit Außenseiterstatus sind das Krohn/TRG-Auto Nr. 75 (Tracy Krohn/Jörg Bergmeister/Colin Braun/Nic Jönsson), ex-Corvette-Team Pacific Coast Motorsports (mit Alex Figge/Ryan Dalziel/Jon Fogarty/David Empringham und Pontiac-V8) und die Nr. 40 von Derhaag mit Chris Bingham, Randy Ruhlman und GM-Legende Ron Fellows.

Briscoes früheres Arbeitsumfeld war ebenfalls nicht weit entfernt, mit Lexus-Power und einem gut aufgelegten Scott Pruett bei Chip Ganassi Racing with Felix Sabates. Mit Luis Diaz und Max Papis bildet er das fahrerisch vielleicht stärkste Team. Weniger Endurance-Erfahrung, aber auch jede Menge Talent haben IRL-Champion Dan Wheldon, Scott Dixon (ebenfalls IRL) und Casey Mears (Nextel Cup), die drei sind ehemalige Gegner aus der früheren IndyLights-Serie.

Zwei weitere interessante Riley-Lexus bringt Michael Shank Racing; im Fusion/MSR-Auto Nr.6 fährt neben Mike Borkowski, Paul Mears jr. und seinem kanadischen Landsmann Kenny Wilden auch Paul Tracy, der einen Le-Mans-Sieg und NASCAR-Erfolge als weitere Karriereziele nach seinem wohl bevorstehenden ChampCar-Rücktritt angibt. Seine ChampCar-Kollegen A.J. Allmendinger und Justin Wilson sitzen im Schwesterauto Nr. 60 mit Oswaldo Negri jr, der in der GrandAm-Saison 2005 bei einigen Gelegenheiten sein Können hat aufblitzen lassen; ein Fahrer wird noch dazustoßen.

Doran

Doran (Quelle: daytona24hr.com)Teilten Crawford und Riley sich die Schlagzeilen, so ging Kevin Doran es ruhiger an; das Siegerteam von 2004 hatte zwei JE4 vor Ort, fix ist bis jetzt nur der Einsatz des Autos Nr. 77 mit Terry Borcheller und Harrison Brix für die gesamte Rolex-Saison, mit Forest Barber und Michel Jourdain jr. als Partner für die 24 Stunden. Der frühere Teamkollege Christian Fittipaldi ist in Richtung Cheever Racing abgewandert. Hauptpilot im Auto mit der Nummer 78 war BJ Zacharias, hier ging es primär um eine „Leistungsschau“ für potentielle Mitfahrer. Neben Crawford und Riley ist Doran der dritte wichtige Chassishersteller, auch hier gibt es jetzt ein Porsche-getriebenes Auto für Synergy Racing. Patrick Huisman erzielte die zehntschnellste Zeit, im Rennen wird er gemeinsam mit den Brüdern Burt und Brian Frisselle antreten.

Keine Rede mehr ist offenbar von der „Squadra Azurra“ Matteo Bobbi/Fabrizio Gollin. Beide haben bereits Tests mit den Aston Martin DBR9 von BMS Scuderia Italia hinter sich, Gollin zeigte sich außerdem in Interviews unzufrieden über die Entwicklungsarbeit bei Doran Racing.

Die Anderen

Zu dieser Gruppe gehört mittlerweile auch Multimatic. Gemeinsam mit Fabcar einer der Pioniere dieser Kategorie, ist man mittlerweile mit dem Panoz Esperante in der ALMS und der Entwicklung des Ford Mustang im GrandAm Cup ausgelastet. Ein einsamer Multimatic-Ford von Primus Racing, einem Team aus der Formel-Ford-Szene, wurde von Jay Howard (Meister der „Cooper Series“ Formel Ford 2000), Enzo Pottolichio und Nick Boulle gesteuert.

Ebenfalls nur ein Chassis hatte Chase Competition Engineering vor Ort. Das nach dem Vorbild des Mosler MT900 gestaltete Auto ist sicher der eleganteste Daytona-Prototyp, aber nicht der schnellste. Man gibt dennoch nicht auf: unter Nennung von Maverick Motorsports testete unter anderem Cort Wagner das modifizierte Chassis 02. - Ein Spitzenplatz einer dieser beiden Mannschaften wäre eine Sensation.

Chase (Quelle chasecompetition.com)

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 31. Oktober 2006 )
 
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