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Sonntag, 26. Mai 2013
Grand AM
Alternativserie zur ALMS - Heim der "Daytona Prototypes"


Grand-Am of the Americas / RSCS-Lauf 2 in Austin Texas Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Stefan Volk   
Samstag, 16. März 2013

Nach einem Crash von Brendon Hartley im #8 Starworks-Riley-Ford holten sich Alex Gurney und Jon Fogarty in der #99 Stallings-Corvette-DP am vergangenen Wochenende beim zweiten Lauf der Rolex Sportscar Series das Triple (Training, Quali und Rennen).

In der GT-Klasse profitierten Bill Auberlen und Paul Dalla Lana im #94 Turner-BMW M3, dass die beiden Führenden Andy Lally im #44 Magnus-Porsche und Alessandro Pier Guidi im #63 Scuderia Corsa-Ferrari sich duellierten. Pier Guidi drängte in der Endphase Lally von der Piste und erhielt eine Zeitstrafe. Lally konnte den Speed nicht mehr mitgehen und den Turner-BMW ziehen lassen.

In der GX-Klasse ging der Sieg erneut an den BGB-Porsche Cayman, nachdem beide Mazda 6GX wieder mit größeren Problemen zu kämpfen hatten.

Mehr zum Rennverlauf auf GrandAm.de

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 16. März 2013 )
 
Daytona 2013 - das GT-Drama und ein paar Fakten Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 31. Januar 2013

Die 51. 24h von Daytona  (der Link führt zum endlich fertiggestellten Rennbericht auf unseren Seiten) sind Geschichte. Während an der Spitze wieder einmal das Ganassi-Team mit einer taktischen Meisterleistung alle anderen Crews ausstach, lieferte - wie auch in der Konkurrenzserie der ALMS - die GT-Klasse die wahre Show dahinter ab.

Insbesonders in der letzten Runde eskalierte die Situation zwischen den drei Audis, den beiden schnellsten Porsche von Magnus Racing und Alex Job Racing sowie den beiden schnellsten Ferrari, die sich alle nach einer späten Gelbphase noch eng beieinander liegend in einer Runde befanden, aber mit fast leeren Tanks in die letzten Runden gingen. Ein später Splash&Dash zu Schluss sicherte Felipe Albuquerque als Schlussfahrer im #24 Alex Job-Audi den Sieg. Rast konnte 4 Minuten vor dem Ende den in den Economy-Modus gewechselten Lietz überholen und für wenige Minuten für eine Audi-Dreifachführung sorgen. Dann bleibt zunächst der zweitplazierte Winkelhock in seiner letzten Runde ohne Sprit im Infield liegen. Und schliesslich rollte auch Richard Lietz im Magnus-Porsche mit trockenem Tank auf der Ziellinie aus. Lachende Dritte waren am Ende die Piloten des AIM-Ferraris #69, die sich hinter den beiden Audis von Alex Job und APR den letzten verbleibenden Podiumsrang in der GT-Klasse holten.

Wie unsere Kollegen von Dailysportscar.com zusammenfassten gab es einiges an bemerkenswerten Fakten zu bilanzieren:

  • Chip Ganassi Racing gewann zum fünften Male die 24h von Daytona.

  • Fahrerseitig holte sich Scott Pruett seinen fünften Fahrersieg. Kollege Juan-Pablo Montoya und Scott Dixon verbuchten jeweils ihren dritten Erfolg. Neu in der Siegerliste des Klasssikers ist der Name des vierten Ganassipiloten Charlie Kimball.

  • Riley verbuchte Chassis-seitig den neunten Sieg in Folge. Die Kombination Riley-BMW gewann zum 2. Male. Erst zum dritten Male erzielte ein BMW-befeuertes Fahrzeug den Sieg.

  • Zum ersten Mal kam eine der Corvette-DP auf ein Daytona-Podium.

  • Zum ersten Mal gewann einer der neuen Audi R8 Grand Am die GT-Klasse beim Klassiker.

  • Dank der Dreifachsieges der Caymans in der neuen GX-Klasse konnte Porsche zum 41. Male in Folge seine Wagen auf ein Daytona-Podium hieven.

Nächstes Jahr bekommt der Kampf um den Sieg eine neue Brisanz - denn dann sollen prinzipiell auch wieder die LMP2 im Nudeltopf von Daytona startberechtigt sein. Man darf 2014 auf das Debütrennen der neuvereinigten ALMS / Grand Am-Serie - die immer noch keinen konkreten Namen hat - gespannt sein.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 31. Januar 2013 )
 
24h von Daytona - Rennbericht Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Musileck   
Sonntag, 27. Januar 2013
Hier der Link zum GT-Eins-Bericht über das 51. 24-Stunden-Rennen von Daytona.
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 27. Januar 2013 )
 
Pole für Scott Pruett und Nick Tandy beim D24 Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Stefan Volk   
Freitag, 25. Januar 2013

Bereits im ersten Training am Donnerstagmorgen deklassierte Juan-Pablo Montoya im #01 Ganassi Riley-BMW die Konkurrenz und holte sich mit einer Sekunde Vorsprung die erste Bestzeit des Tages. Doch im zweiten Training am frühen Mittag landete man nur auf Platz 8. Dafür glänzte Nick Tandy beim zweiten Training im Konrad/Orbit-Porsche in der GT-Klasse und ließ den Vorjahressieger hinter sich.

pruettpoleday.jpgIm Qualifying über jeweils 15 Minuten für die DP- und die GT/GX-Fahrzeuge „beam-ten“ sich Scott Pruett (Bild) und Scott Dixon in den beiden Ganassi-Riley’s #01 und #02 in die Startreihe eins. Dane Cameron im #42 Sahlen-Riley-BMW machte das Triple perfekt und startet zusammen mit dem #6 Michael Shank-Riley-Ford (Bild oben) aus Reihe zwei. Die Corvette-DP’s taten sich bislang schwer, doch Spirit of Daytona schaffte es ihre Coyote-Corvette auf Startplatz 5 zu stellen.

Nach dem starken zweiten Training hatte Nick Tandy einen Lauf und stellte den Konrad-Orbit Porsche vor dem #44 Magnus-Porsche auf Startplatz 1. Bester Ferrari wurde der Wagen #63 von der Scuderia Corsa auf Platz 5 und teilt sich mit dem besten Audi R8 von Alex Job Racing die dritte Startreihe.

Wie zu erwarten holte sich der Napleton-Porsche Cayman vor dem BGB-Porsche in der neuen GX-Klasse den Platz an der Sonne. Weiterhin enttäuschend liegen die drei Mazda 6-GX gute 6 Sekunden hinter den Cayman abgeschlagen am Ende.

Mehr zum Training und Qualifying in Kürze auf GrandAm.de

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 25. Januar 2013 )
 
17 Porsche kämpfen in Daytona um den GT-Sieg Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Stefan Volk & Harald Gallinnis   
Freitag, 25. Januar 2013

Nach dem ersten Teil der GT-Übersicht gestern reichen wir heute die Porsche-Fraktion nach - dort starten 17 Fahrzeuge der Weissacher in diesem Jahr in 11 Teams.

The Racers Group daypre066gt.jpgist seit Gründung der Grand Am-Serie ein treues Einsatzteam für Porsche. Nachdem die Weissacher ihre Werksunterstützung aufgrund der Entwicklungsarbeit des eigenen LMP's für 2013 zurückgeschraubt haben, schloss sich Teamchef Kevin Buckler mit Aston Martin zusammen und wird ab dem zweiten Lauf in Austin mit dem Aston Martin Vantage GT3 an den Start gehen. Gerüchten nach plant das The Racers Group-Team an einem Aston-Daytona Prototypen, dessen Einsatz im Laufe des Jahres kommen könnte. Doch Daytona gehört für das Team einfach zur Pflicht und so setzt man insgesamt 3 GT3-Porsche ein. Mit dabei sind neben Jörg Bergmeister auch Dominik Farnbacher, Emmanuel Colard, Romain Dumas und Tracy Krohn mit seinem Schützling Niclas Jönsson. Als Eigentümer zweier Lola-DP könnte Tracy Krohn einer der Bausteine des Aston Martin DP sein. Immerhin setzt Multimatic mehrere Aston Martin Vantage GT4 im Continental-Cup ein und haben kürzlich mit Carl Haas Lola vor der Insolvenz gerettet. Zudem hat das Team von Tracy Krohn zwei Wochen vor dem Rennen auf dem Circuit of the Americans in Austin einen Test angemeldet. Nähere Einzelheiten folgen in Kürze.

Seit 2010 mit dabei ist das Team Magnus Racing von John Potter. Im Vorjahr holte man sich den Sieg beim Jubiläumsrennen und setzt dieses Jahr erstmalig einen zweiten Wagen ein. Wie nahezu jedes Porsche-Team erhält auch Magnus Racing heuer durch Porsche-Werkspiloten hilfreiche Unterstützung. Im Vorjahr noch mit Dempsey Racing und dem Mazda RX-8 am Start greifen Charles Espenlaub und Charles Putman in das Steuer des zweiten Magnus-Porsche, während Teamchef Potter gemeinsam mit Andy Lally, Niclas Armindo und Richard Lietz den anderen Wagen pilotieren werden.

Im Vorjahr eher im Mittelfeld unterwegs sorgte das Team von Park Place Racing (Horton) beim Vortest für mächtig Aufsehen, als man die Konkurrenz gut eine halbe Sekunde hinter sich halten konnte. "Was bekommt man schon für einen Trainingssieg? Natürlich könnte man als neues Team damit prahlen und fühlen auch für das Rennen zuversichtlich", sagte Patrick Long im Interview. "Die Leistungen im Vorjahr haben mich dazu bewegt, bei ihnen zu für einen Start zu melden. Das Team ist ein Haufen junger, hungriger und motivierter Leute." daypre019gt.jpgLong startet gemeinsam mit Spencer Pumpelly, Mitgründer Patrick Lindsey sowie den Youngsters Daniel Graeff und Jason Hart. Der zweite Wagen ist als Kundenfahrzeug mit Chuck Cole, Grant Phipps, Alex Whitman und Sponsor Mike Vess besetzt.

Ein weiteres zwei-Wagen-Team ist wie im Vorjahr das in Spa-Francorchamps und in DeLand, Florida ansässige Mühlner Motorsport Team von Bernhard Mühlner. Wie bereits gemeldet soll dieses Jahr sogar ein Fahrzeug die ganze Saison mit dabei sein. Noch steht die endgültige Fahrerpaarung noch nicht fest. Als mögliche Piloten stehen der kanadische Mark J. Thomas sowie die beiden Chilenen Elisio Salazar und Eduardo Costabal bereit.

Zuletzt 1998 beim 24-Stunden-Rennen von Daytona dabei gibt das brasilianische Dener Motorsport-Team ein Comeback und haben gleich 2 Top-Piloten an den Start. Neben ex-Formel 1-Pilot Rubens Barrichello greift sein ehemaliger IndyCar-Teamkollege Tony Kanaan, der ehemalige IRL-Pilot Felipe Giaffone sowie die beiden StockCar Brasil-Fahrer Ricardo Mauricio und Flavio Figueiredo ins Lenkrad. Auf einem zweiten Dener-Porsche starten Constantino Junior, Clemente Lunardi und Marcel Visconde.

Ein weiterer Comeback'ler ist Konrad Motorsport. Gemeinsam mit dem Orbit Racing-Team setzt man einen Wagen für Michael Christensen, Christian Engelhart, Nick Tandy und Lance Willsey ein. Mit rund einer halben Sekunde holte man sich beim Vortest die zweitbeste Zeit. Mit der Fahrerpaarung dürfte man über den elften Platz aus dem Vorjahr hinaus kommen.

Ein weiteres traditionsreiches Rennteam ist Brumos Racing. Das 1971 gegründete und von einem der ältesten Porschehändlern in der USA gesponserten Team kehrte 2011 in die GT-Klasse zurück und holte sich auf Anhieb die Meisterschaftsschale. Unterstützt werden die Stammpiloten Andrew Davis und Leh Keen beim diesjährigen D24 durch Bryan Sellers und Marc Lieb.

Ebenfalls schon lange mit dabei ist Alex Job Racing. Geschasst durch den Einsatz des Lotus Evora GTE in der ALMS will man diesen einmotten und dafür parallel zum Einsatz eines Porsche GT3 in der ALMS auch in der Grand Am starten. Ob hierfür der Porsche oder der beim Daytona-Rennen eingesetzte Audi R8 zum Einsatz kommen wird, steht noch nicht fest. daypre017gt.jpgAn Bord des Porsche stehen für das 24-Stunden-Rennen Jeroen Bleekemolen, Damien Faulkner, Marco Holzer sowie Cooper MacNeil. Auf dem Audi R8 starten neben Dion von Moltke die Audi-Werkfahrer Filipe Albuquerque, Oliver Jarvis und Edoardo Mortara. 

Anfänglich mit dem Team The Racers Group unterwegs startet Teamchef Claudio Burtin mittlerweile mit seiner eigenen Crew. Nach etlichen Problemen landete man im Vorjahr lediglich auf dem 24. Platz und hat daher noch eine Rechnung offen. Mit Mario Farnbacher, Martin Ragginger und Robert Renauer hat das Team ebenfalls ein paar Top-Piloten an Bord der markant lackierten #17.

Letztmals 2004 war mit Martin Snow ein Vertreter der Snow-Familie am beim Daytona-Klassiker Start. Sonst hauptsächlich im amerikanischen Porsche GT3-Cup unterwegs starten Mutter Melanie und Sohn Madison mit den beiden deutschen Piloten Sascha Maassen und Marco Seefried sowie dem österreichischen Porsche-Junior Klaus Bachler im Team Snow Racing / Wright Motorsports.

daypre030gt.jpgZwischen 2006 und 2007 sporadisch in der DP-Klasse am Start fuhr das Team rund um Gründer Rob Morgan wie Snow Racing und einige andere Teams bislang zumeist im Porsche GT3-Cup. Mit dem 2008er Grand-Am GT-Meister Kelly Collins als Zugpferd fahren Phil Fogg, Tom Haacker und Jim Walsh auf einem 5 Jahre alten Porsche GT3.

Last but not least ist wie im Vorjahr wieder das NGT Motorsport-Team mit ihrem "MOMO" gesponserten GT3 am Start. Neben Stammpilot Henrique Cisneros fahren der Pole Jakub "Kuba" Giermaziak, der Brite Sean Edwards sowie der Franzose Patrick Pilet.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 24. Januar 2013 )
 
Daytona 24h - die GT-Klasse abseits der Porsche-Fraktion Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 24. Januar 2013

daypre061gt.jpgAudi kehrt nach dem Premierenjahr 2012 mit einem Großaufgebot beim 24-Stunden-Rennen an. Alle drei Kundenteams werden auf ihren insgesamt vier Autos gleichermaßen mit Werksfahrern bestückt - diese haben wir bereits am Montag vorgestellt. Daher folgt hier eine Zusammenfassung des restlichen GT-Feldes, das allerdings auf die Fahrzeuge abseits der starken Porsche-Fraktion beschränkt ist – die beleuchten wir morgen!

Mit etwas geringerer Werksunterstützung treten gleich sieben Ferrari 458 beim Langstrecken-Klassiker an. Vorjahresmeister AIM Autosport verstärkt sich beim 24-Stunden-Rennen mit Ferri Racing und kann so gleich zwei 458er einsetzen. Die beiden Meisterpiloten Emil Assentato und Jeff Segal werden auf die beiden Fahrzeuge verteilt. Assentato bleibt auf dem #69 FXDD-Ferrari gesetzt und wird durch Anthony Lazzaro und Nick Longhi unterstützt. Jeff Segal hingegen startet auf dem #61 Ferri Racing-Ferrari mit dem Italienern Massimiliano "Max" Papis und Giancarlo Fisichella sowie dem Finnen Toni Vilander.

Im Vorjahr nur bei den drei NAEC-Events sowie dem zweiten Watkins Glen-Rennen dabei kehrt auch AF-Waltrip dieses Jahr mit zwei Fahrzeugen zurück. Da man sich nicht sicher war, ob der neue Ferrari bis zum 24-Stunden-Rennen rennbereit wäre, entschied man sich, den "alten" Ferrari als Reserve anzumelden. Doch schon beim Vortest konnte man den neuen auf seine Jungfernfahrt schicken. Mit überraschend guten Zeiten entschied man sich kurzerhand, nun beide 458er an den Start zu bringen. daypre103gt.jpgAktuell sind der Portugiese Rui Aguas mit den Amerikanern Clint Bowyer, Robert Kauffman und Teamchef Michael Waltrip auf beiden Fahrzeugen gemeldet. Dies wird sich aber bis zum Rennen noch ändern.

Nach der Rennpremiere von Extreme Speed Motorsports von ex-IndyCar und IRL-Piloten Scott Sharp startet man nun in die zweite Saison. Zur Stammbesatzung mit Johannes van Overbeek und Teamchef Scott Sharp greifen Ed Brown und Mike Hedlund, die sich durch einige Einsätze im Vorjahr empfohlen hatten, ins Lenkrad des Grün-Schwarzen Fahrzeugs.

Im Laufe der Vorjahres-Saison übernahm die Scuderia Corsa die Fahrzeuge von Risi Competizione. Auch hier wird man zwei Fahrzeuge ins Rennen schicken. daypre093gt.jpgNeben Stammpilot Alessandro starten seine italienischen Landsmänner Marco Frezza und Alessandro Pier Guidi auf dem Wagen #63 während der Wagen #64 mit Chico Longo, Raphael Matos, Xandinho Negrao und Daniel Serra rein brasilianisch besetzt sein wird. 

BMW ist mit 2 Fahrzeugen – eingesetzt durch Turner Motorsport – am Start. Turner Motorsports, als führender BMW-Tuner und -Teilespezialist in Nordamerika, stieg 2010 mit einem BMW M6 in die Grand-Am GT auf. In der darauf folgenden Saison stieg man auf den M3 E92 um und holte sich nach Platz elf in 2010 und P7 in der Meisterschaft im Vorjahr sogar P3 beim Daytona-Klassiker. Bill Auberlen und BMW-Werkspilot Maxime Martin werden an dem Wochenende auf beiden Fahrzeugen an den Start gehen und durch Michael Marsal, Andy Priaulx und Gunter Schaldach auf dem Wagen #93 und durch Paul Dalla-Lana, Billy Johnson und Boris Said auf dem Wagen #94 unterstützt.

daypre031gt.jpgDas Chevy-Kontingent der Camaros/Corvettes zeigt sich gegenüber den letzten Jahren deutlich eingedampft: Durch die Balance-of-Performance eingebremst ist Stevenson Motorsports nun das einzigste Team, das mit dem von Pratt & Miller konstruierten Chevrolet Camaro antritt. Besetzt wird der "Rentner" mit John Edwards, Tom MIlner, dem Briten Robin Liddell sowie dem Chevy-Werkspiloten Jan Magnussen. In der Grand-Am GT schon seit einigen Jahren dabei tritt Marsh Racing erstmals auch beim 24-Stunden-Rennen an. Die von Bowling Green aufgebaute C6-Corvette wird von Lawson Aschenbach, Eric Curran, Brandon Davis sowie Boris Said gesteuert.

daypre087gt.jpgAnfänglich mit Dodge-Unterstützung aufgebaut und kläglich beim 24-Stunden-Rennen untergegangen übernahm Vehicle Technologies die einzige Dodge Viper im Feld zur Mitte der Saison. Doch auch Vehicle Technologies war ohne Werksstütze mit dem Musclecar überfordert und landete bei den beiden Events nur im Hinterfeld. Das Team geht mit viel Schwung in die zweite Saison und starten mit der alten Besatzung Tony Ave, Doug Peterson und dem Belgier Jan Heylen.

Auch Mazda ist nur noch mit einem Wagen dabei: Nachdem Mazda die Unterstützung der RX8-Teams ab dieser Saison eingestellt hat, ist Racers Edge Motorsports das letzte Team, das noch auf den Wagen setzt. Doch das mit mexikanischen Paydrivern besetzte Fahrzeug wird ähnlich wie die Dodge Viper eher am Ende des Feldes zu finden sein.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 24. Januar 2013 )
 
24h Daytona - die DP-Vorschau Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Stefan Volk & Harald Gallinnis   
Dienstag, 22. Januar 2013

17 Daytona Prototypen starten am kommenden Wochenende bei den 24h von Daytona. Mit einem kleinen Überblck über die Top-Klasse beginnen wir die Berichterstattung über den zweiten 24h-Event des Jahres.

actionexpress5dp.jpg6 Corvette DP stehen in diesem Jahr am Start. Mit verjüngter Fahrerbesetzung geht Action Express Racing in die diesjährige Saison. War man beim November-Test mit Christian Fittipaldi, Joao Barbosa, Brian und Burt Frisselle noch gut dabei, lief es beim Vortest nur mittelmäßig. Doch bereits im Vorjahr waren die Corvettes beim Test schwach und beim 24-Stunden-Rennen vorne mit dabei. Während sich Barbosa und die beiden Frisselle-Brüder den #9 Wagen teilen, erhält Fittipaldi in der Corvette #5 Verstärkung durch Ex-Formel 1-Pilot Nelson Piquet junior sowie Filipe Nasr, der 2011 die Sunoco Daytona Challenge für sich entscheiden konnte.

Beim 2005er-Meisterteam von Wayne Taylor Racing tat sich in der „SillySeason“ einiges. Eigentlich wollte man dieses Jahr von Beginn an mit zwei Fahrzeugen starten, doch nach dem Wegfall von Hauptsponsor „SunTrust“ ging es erstmal darum, den Wagen #10 mit Max Angelelli und Sohn Jordan Taylor zu finanzieren. Doch Teamchef Wayne Taylor sieht sich sehr zuversichtlich, im Laufe der Saison möglicherweise den zweiten Wagen bereit zu haben.

Wenig Änderungen hingegen fand beim Meisterteam von 2009 statt. „GAINSCO“ bleibt dem Team Bob Stallings Racing treu und die Stammpiloten Jon Fogarty und Alex Gurney erhalten Verstärkung durch Darren Law und Memo Gidley. Auch beim Team Spirit of Daytona (SDR Motorsports) bleibt vieles beim Alten: Wie im Vorjahr wird Antonio Garcia nur sporadisch ins Lenkrad des Coyote greifen. Dafür erhält Stammpilot Richard Westbrook den 2012er WTR-Pilot Ricky Taylor zur Seite. Mit einer absoluten Starbesetzung geht Newcomer 8Star Motorsports ins Rennen - im Team von Enzo Potolicchio starten Toyota-Werkspilot Anthony Davidson, ELMS-Champ Stephane Sarrazin sowie Nicolas Minassian und Pedro Lamy.

ganassi01dp.jpg4 BMW-Riley werden auf der Nennliste geführt. Konnte das Team von Chip Ganassi 2010 noch 9 von 12 Rennen und 2011 deren 5 von 12 Rennen gewinnen, war man im Vorjahr nur zweimal auf dem Treppchen ganz oben. Auch im Vortest lag man nicht unter den Top 3. Trotzdem steht auch dieses Jahr die Mannschaft auf der Favoritenliste ganz vorne. Neben den Stammpiloten Scott Pruett und Memo Rojas starten Juan-Pablo Montoya und Charlie Kimball auf dem Wagen #01 sowie Scott Dixon, Dario Franchitti, Joey Hand und Jamie McMurray auf dem zweiten Riley-BMW mit der #02.

Als 2004 die Crew vom Phoenix ProMotion der Familie Nonnamaker samt Co-Pilot und Sponsor Joe Sahlen vom Continental-Cup in die Rolex Sports Cars Serie aufgestiegen ist, hätte man sicher nicht damit gerechnet, dass man eines Tages einen Daytona Prototypen einsetzen würde. Nach einem Start auf Porsche GT3 Cup-Fahrzeugen folgten sporadische Einsätze mit dem stets kränkelnden Pontiac GTO und Chevrolet Corvettes. 2010 folgte dann der Einsatz von insgesamt 3 Mazda RX-8. Für das 24-Stunden-Rennen holt man sich Verstärkung durch Simon Pagenaud, Bruno Junqueira und Tomy Drissi - und sorgte beim Vortest für mächtig Aufsehen, als man am zweiten Tag die Bestzeit auf den Asphalt legte. Nach der Premiere im Vorjahr überlässt Teamleader, AC/DC-Frontmann und Hobbyrennfahrer Brian Johnson lieber den Profis das Lenkrad des "neuen", von Alegra Motorsports vorbereiteten Riley-BMW. Beim Vortest schaffte es das Team allerdings nicht unter die Top 10 und ist eher im Mittelfeld wieder zu finden.

shank6dp.jpg6 Ford-motorisierte Riley bzw. ein Dallara komplettieren das Feld in der Top-Klasse: Auch ohne Stammpilot "Ozz" Negri, der während eines Fitnesstrainings einen Fahrradunfall hatte, war der Vorjahressieger von Michael Shank Racing im Vortest nicht zu bremsen. Verstärkt durch die beiden NASCAR-Piloten Marcos Ambrose und A.J. Allmendinger sowie Justin Wilson holte man sich gleich am ersten Tag des Vortests die Tagesbestzeit. Auch die Piloten des zweiten Shank-Riley waren schnell und holten sich mit der Tagesbestzeit am letzten Tag auch noch die Gesamtbestzeit. An Bord des zweiten Gen.3-Riley-Ford greifen die beiden Kanadier Chris Cumming und Michael Valiante sowie Jorge Goncalvez und Gustavo Yacaman ins Lenkrad. Auch ohne Enzo Potolicchio hat Peter Baron in seinem Starworks-Riley wieder eine starke Besatzung zusammenstellen können. Sebastien Bourdais, Allan McNish sowie die Stammpiloten Ryan Dalziel und Alex Popow sind an Bord der #2. Auf dem zweiten Riley startet neben Scott Mayer auch der Sunoco Daytona Challenge Gewinner von 2012 Ivan Bellarosa.

Eher zu den "Backmarkern" zählen dürfte das Team von Doran Racing mit Dr. Jim Lowe. Beim Vortest noch mit der Gen.2-Aerodynamik soll der Wagen zum 24-Stunden-Rennen auf die aktuelle Generation umgebaut werden. Fahrzeughersteller Dallara hat allerdings kein Gen.3-Kit im Angebot. Daher dürfte der Wagen auf die Aerodynamik des Rileys umgebaut werden. Neben Lowe startet Paul Tracy, Jon Bennett und Colin Braun auf dem Wagen. Newcomer BTE Sport startete bislang im Continental-Cup mit Ford Mustangs. Erst kürzlich erwarb man von Alegra Sports den letztjährigen "Highway to Help"-Riley mit der alten Gen.1-Aerodynamik. Ein Update des Wagens bis zum 24-Stunden-Rennen ist nicht auszuschließen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 22. Januar 2013 )
 
Die 4 Audi-Crews für Daytona Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Audi Pressetext   
Montag, 21. Januar 2013

arp1audir8ga.jpgGleich 4 Audi R8 Grand Am werden am kommenden Wochenende bei den 51.ten 24h von Daytona starten. Mit erweiterter Unterstützung der Audi-Kundensportabteilung setzen die amerikanischen Teams Alex Job Racing, APR Motorsport und Rum Bum Racing insgesamt vier der für die GT-Klasse gebauten Boliden ein. Die US-Version des erfolgreichen Kundensport-Rennwagens der AUDI AG wurde für die Saison 2013 technisch weiterentwickelt. Durch optionale Flaps an der Front, die Entlüftung der vorderen Radhäuser durch Gitter ("Louvres") oberhalb der Vorderräder und eine neue Heckflügelposition wurde die aerodynamische Effizienz verbessert. Um das vom Reglement vorgegebene Mindestgewicht zu erreichen, hat Audi Türen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff verbaut. Speziell für die USA entwickelt wurden die Feder-Dämpfer-Einheiten mit weicheren Federraten und angepassten Dämpfer-Kennlinien für die Bodenwellen auf dem Oval und dem teils betonierten Infield.

ajraudir8ga.jpgAlle vier Einsatzautos wurden nach dem "Roar before the Rolex 24", dem letzten gemeinsamen Test in Daytona, in der US-Dependance von Audi Sport customer racing in Indiana gemeinsam mit den Teams aufgebaut und auf den aktuellsten technischen Stand gebracht. Auch beim Rennen werden die Teams AJR, APR und RBR von Technikern und Mechanikern der quattro GmbH unterstützt. 

Alle drei Audi-Kundenteams können in Daytona auf Piloten zurückgreifen, die mit der GT3-Version des Audi R8 bereits große Erfolge erzielt haben. Für die Mannschaft von Alex Job Racing starten die drei Audi-Werksfahrer Filipe Albuquerque, Oliver Jarvis und Edoardo Mortara (Italien/Frankreich). Filipe Albuquerque wurde 2010 mit dem Audi R8 LMS Vizemeister in Italien. Oliver Jarvis bestritt mit dem Audi R8 LMS ultra im vergangenen Jahr die FIA-GT1-Weltmeisterschaft. Edoardo Mortara gewann mit dem R8 zuletzt zweimal in Folge den GT-Cup in Macau und 2012 bei zwei Gastauftritten im Audi R8 LMS Cup in China. Komplettiert wird die AJR-Mannschaft vom US-Amerikaner Dion von Moltke, der 2012 beim 12-Stunden-Rennen in Sebring in der GTC-Klasse siegte. rumbumaudir8ga.jpg

Ähnlich stark besetzt ist der R8 von Rum Bum Racing, dem amtierenden Meisterteam der im Rahmen der GRAND-AM-Serie ausgetragenen Continental Tire Sports Car Challenge. Der fünfmalige Le-Mans-Sieger Frank Biela wird von Christopher Haase und GT1-Weltmeister Markus Winkelhock, die beide 2012 das 24 Stunden Rennen am Nürburgring gewinnen konnten begleitet. Der Amerikaner Matt Plumb verpasste im vergangenen Jahr nur knapp den Fahrertitel in der Continental Tire Sports Car Challenge.

Das Team von APR Motorsport, das bereits im vergangenen Jahr mit dem Audi R8 in der GRAND-AM-Serie an den Start ging, setzt in Daytona zwei Fahrzeuge ein. arp2audir8ga.jpgIm R8 GRAND-AM mit der Startnummer "52" starten mit Marc Basseng, René Rast und Frank Stippler drei weitere deutsche Langstrecken-Asse. Frank Stippler gewann mit dem R8 LMS ultra in der vergangenen Saison die 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa und ist einer der Entwicklungsfahrer der quattro GmbH für den Motorsport. Marc Basseng gehörte 2012 auf dem Nürburgring ebenfalls dem siegreichen Audi-Team an, René Rast in Spa. Komplettiert wird das APR-Quartett vom Amerikaner Ian Baas, der 2006 einen GT-Sieg in Daytona feierte.

Die "51" teilen sich die beiden US-Amerikaner Matt Bell und Alex Figge mit den Kanadiern David Empringham, John Farano und Dave Lacey.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 21. Januar 2013 )
 
ROAR before the Rolex 24 Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Stefan Volk   
Donnerstag, 10. Januar 2013

Für Mazda läuft es aktuell alles andere als nach Plan. Erst kürzlich zog man den Einsatz des SkyActive-D Triebwerkes für das diesjährige Le Mans-Rennen zurück und vergraulte Kundenteams wie Dempsey Racing oder StatusGP. Selbst Anfragen von Chassis-Herstellern blieben unbeantwortet. Scheinbar verzettelte man sich, als man der Entwicklungsmannschaft von SpeedSource den Auftrag auf die Nase drücken wollte - die aber bereits fieberhaft am Mazda-Projekt für die GrandAm feilten.

Und auch beim Vortest zum 24-Stunden-Rennen blamierte sich die Mannschaft, als man bis zu 20 Sekunden hinter der Konkurrenz aus der eigenen Klasse landete. Ursprünglich waren vier Fahrzeuge gemeldet - doch bereits kurz vor dem Test wurde ein Wagen zurückgezogen. Als das Team dann nur ein Fahrzeug aus dem Transporter rollte, staunten die Fans nicht schlecht. Ein defekter Motor und etliche Kinderkrankheiten sorgten am Ende dafür, dass man mehr in der Box als auf der Strecke war und zum Ende des Tests 9 Sekunden Rückstand hatte.

Bei den DP’s brillierte das Team von Michael Shank Racing, das trotz des verletzten Oswaldo Negri zwei Top-Fahrerpaarungen an den Start brachte und 5 der 8 Testsessions für sich verbuchen konnte. Auch das DP-Newcomer-Team Sahlen zeigte sich als schnell und holte sich an Samstag die Tagesbestzeit.

In der GT-Kategorie hatten die insgesamt 18 gemeldeten Porsche sowie die vier Audis die Überhand.

Mehr zum „ROAR before the Rolex 24“ auf GrandAm.de
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 10. Januar 2013 )
 
Grand Am - Preview 24 Stunden von Daytona 2013 Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Stefan Volk   
Donnerstag, 3. Januar 2013

Bereits Ende Oktober wurde auf dem Kansas Speedway das letzte Grand-Am Jahr vor der Vereinigung im Jahr 2014 eröffnet. Doch nur 4 DP, 3 GT und einige Fahrzeuge des Continental-Cup nahmen die Reise auf sich. Am Ende des zweitägigen Test standen Joao Barbosa in der Action Express Corvette-DP mit einer Zeit von 1:09,138 sowie Christopher Haase im #52 Audi of America-Audi R8 auf der inoffiziellen Bestenliste ganz oben.

Mitte November trafen sich dann 8 DP’s und 12 GT’s in Daytona zum letzten offenen Testwochenende. Mit dabei war auch das Conquest-Team aus der ALMS, die mit ihrem LMP2 Morgan-Nissan die Serienreifen der Grand-Am testeten und so erste Daten für den Zusammenschluss von ALMS und RSCS gewinnen konnte. Während Joao Barbosa für das Action Express-Team mit einer Zeit von 1:41,334 erneut die Bestzeit hinlegte, schaffte es Martin Plowman im LMP2 sogar auf eine inoffizielle Zeit von 1:40,569. In der GT-Klasse lag der 5-fache LeMans-Sieger Frank Biela mit 1:48,953 im #52 Audi of America-Audi R8 voran.

Nach den Tests füllte sich die Entrylist für das 24-Stunden-Rennen sowie dem ROAR before Daytona zunächst nur langsam - doch mittlerweile sind mehr Fahrzeuge gemeldet als beim 50. Jubiläum im Vorjahr.

17 DP, 34 GT und 6 GX-Fahrzeuge sind mittlerweile fest gemeldet. Auch wenn Fahrzeuge mit alter Aerodynamik in der DP-Klasse weiterhin zugelassen sind, setzt in diesem Jahr alles auf die neue 2012er Generation und mit BTE Sports, Team Sahlen und dem 8-Star Racing Team von Enzo Potolicchio ein paar Newcomer in der Klasse. Neben den Titelfavoriten Ganassi und Starworks, die mit Sebastien Bourdais, Dario Franchitti, Joey Hand, Jamie McMurray, Allan McNish und J.P. Montoya wieder einige Top-Piloten am Start haben, sind bei den anderen Teams ebenfalls viele bekannte Namen auf der Nennliste. Anthony Davidson, Pedro Lamy, Nicolas Minassian und Stephane Sarrazin sind z.B. bei Enzo Potolicchio’s 8-Star Motorsports-Team gemeldet. Aber auch Christian Fittipaldi, Nelson Piquet jr., Paul Tracy, Oliver Gavin oder Tom Drissi, Bruno Junqueira oder Simon Pagenaud sind in der Top-Klasse am Start.

Auch in der GT-Klasse sind beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen etliche Stars aber auch Newcomer am Start. Mit Dener Motorsports ist erstmals seit sehr langer Zeit wieder ein Team aus Brasilien mit dabei, die ihre beiden Porsche GT3 unter anderem mit den IndyCar-Piloten Tony Kanaan und ex-Formel 1-Star Rubens Barrichello besetzen. Neben Muehlner Motorsports, die zwei Porsche einsetzen, gibt Konrad Motorsports als zweites europäische Team sein Comeback. Konrad Motorsports setzt seinen Wagen gemeinsam mit dem Team Orbit Racing ein und bekommt von Porsche die Werkspiloten Nick Tandy und Junior Michael Christensen an die Hand, auch Christian Engelhart ist mit an Bord. Ebenfalls wieder dabei ist das Team Snow Racing, das gemeinsam mit Wright Motorsports und Porsche-Werksjunior Klaus Bachler an den Start geht. Auch die anderen Porsche-Werkspiloten Jörg Bergmeister (bei TRG), Marco Holzer (Alex Job), Marc Lieb (Brumos), Richard Lietz (Magnus), Patrick Long (Park Place) und Patrick Pilet (NGT) sowie Mario und Dominik Farnbacher, Martin Ragginger und Emanuel Collard sind mit dabei.

Die 4 Audi R8 sind mit Filipe Albuquerque, Oliver Jarvis, Edouardo Martara (alle bei Alex Job), Frank Biela, Christopher Haase, GT1-Weltmeister Markus Winkelhock (RumBum Racing), Marc Basseng, Rnee Rast und Frank Stippler (APR) bestens besetzt. Bei den 6 Ferrari’s hingegen sind nur weniger bekannte Namen gelistet. Beim Team Turner Motorsport und ihren beiden BMW M3 steht hingegen die Fahrerbesetzung noch nicht offiziell fest. Möglicherweise wird es hier wie im Vorjahr auch den einen oder anderen Werksfahrer geben. Das GT-Feld vervollständigt eine Corvette von Marsh Racing, ein Camaro vom Team Stevenson, ein Mazda RX-8 von Racers Edge und eine Dodge Viper vom Team Vehicle Technologies.

In der neuen GX-Klasse waren zunächst 4 der mit dem Skyactiv-D Diesel-gepowerten Mazda 6 GX vom Team SpeedSource gemeldet. Mittlerweile hat man einen Wagen zurückgezogen und trifft hier auf zwei Porsche Cayman und einen Lotus Evora von McMahon Raceworks. Favorit hier ist der Werks-Mazda #70 mit Jonathan Bomarito, Marino Franchitti, James Hinchcliffe und SpeedSource-Boss Sylvain Tremblay.

Bereits am morgigen Freitag geht's in Daytona mit dem dreitätigen "ROAR before the Rolex 24" rund, bevor am 24. Januar die Saison mit dem 24-Stunden-Rennen eröffnet wird.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 3. Januar 2013 )
 
Mühlner Motorsport startet 2013 in Grand-Am und Supercup Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 22. November 2012

muehlnerdaytona24h.jpgBernhard Mühlners Truppe war im vergangenen Jahr an mehreren Fronten aktiv. Neben den Einsätzen im ADAC GT-Masters fungierte man als Einsatzteam der Porsche GT3 in der FIA-GT Weltmeisterschaft, wo man unter der Nennung des Exim Bank Team China in Zolder auch einen Laufsieg einfahren konnte. Zudem nahm die Truppe an den 24h von Daytona teil. Den Saisonabschluss bildete die Teilnahme an der City Challenge in Baku. Für 2013 hat sich Mühlner Motorsport nun schon auf 2 zusätzliche Programme festgelegt, die uns der Teamchef telefonisch noch einmal im Detail erläuterte.

„2013 werden wir in den USA permanent in der Grand-Am starten. Dazu haben wir unsere Werkstattfläche in einer Halle in der Nähe von Daytona auf das 5-fache erweitert. Bereits in den Vorjahren haben wir die Logistik geklärt und einen Rennauflieger und einen Anhänger gekauft. Unsere beiden Porsche werden am 24h Rennen zum Einsatz kommen. Danach soll eines der Autos über die ganze Saison in der Grand Am zum Einsatz kommen, wobei wir es so stark besetzen wollen, dass wir damit um den Titel in der GT-Klasse mitfahren können. Der zweite Wagen soll dann zumindest bei den 24h von Daytona, den 6h von Watkins Glen und beim Lauf in Indianapolis für Paydriver zum Einsatz kommen. Für diesen Einsatz haben wir schon ein komplettes Einsatzteam zusammen gestellt, das von Deutschland aus zu jedem Lauf anreisen wird. Die Fahrer für die Einsatzfahrzeuge werden in Kürze bekannt gegeben.“

„Daneben werden wir noch ein Programm im Porsche Mobil1 Supercup starten, wo wir 2 Einsatzfahrzeuge über die gesamte Saison an den Start bringen werden. Die Verhandlungen mit Porsche sind schon so weit, dass wir dieses Programm als fixiert ansehen. Lediglich bei den von uns geplanten Piloten müssen wir noch das OK von Porsche abwarten, wobei wir einen bekannten Fahrer auf die Meisterschaft ansetzen und einen Rookie auf das zweite Auto setzen wollen.“

„Zusätzlich werden wir 2013 auch im GT3-Bereich weiter Einsätze vornehmen, wobei wir uns da zur Zeit noch nicht konkret auf eine Serie festlegen können, weil noch zu viele Variablen – etwa Termine und interessierte Kundenpiloten – offen sind. Wir beobachten zur Zeit alle Optionen: Blancpain Endurance Serie, die SRO-Sprintserie, das ADAC GT-Masters, die City-Challenge, die VLN Langstreckenmeisterschaft und weitere, wobei wir uns erst entscheiden werden, wenn alle Fakten die in die Entscheidung einfliessen werden, wie zum Beispiel TV-Pakete, Kundeninteresse und Kalender, feststehen.“

muehlnercc.jpg„Wichtig dabei ist, das wir unsere Einsatzteams so aufgestellt haben, dass Terminkonflikte für uns kein Problem darstellen. Zur Not könnten wir sogar bei 3 Serien gleichzeitig antreten. Das amerikanische Einsatzteam zum Beispiel läuft komplett separat. Ebenso das Supercup-Team für das wir einen separaten Truck angeschafft und ebenfalls ein eigenständiges Team aufgestellt haben. Unsere Mechanikercrews sind standardmässig mit 4 Mechanikern pro Auto und 2 Mann Overhead organisiert. Unser Personalstamm kann vom Umfang her so flexibel organisiert werden, dass wir die Einsätze sicherstellen können.“

Mühlner Motorsport hat somit ein umfangreiches Programm für das kommende Jahr in Planung. Sowohl die Engagements in der Grand Am als auch im Porsche Mobil1 Supercup werden dafür sorgen, dass die in Spa-Francorchamps ansässige deutsche Mannschaft zahlreiche Schlagzeilen im Sportwagenbereich schreiben wird. Zusätzlich kommt noch ein GT3-Programm hinzu, mit dessen Fixierung man sich allerdings noch Zeit lassen wird. Man darf auf weitere News aus dem Haus Mühlner gespannt sein.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 22. November 2012 )
 
RSCS: Sieg für Angelelli/Taylor * Pruett/Rojas Meister 2012 Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Stefan Volk   
Mittwoch, 10. Oktober 2012

Das GrandAm-Finale in Lime Rock dominierten die Corvette-DP's. Nach der Trainingsbestzeit und Pole für Spirit of Daytona gingen Max Angelelli und Ricky Taylor mit der #10 SunTrust/WTR Corvette-DP schon sehr früh im Rennen in Führung und holte sich nach 167 Runden den Sieg vor den 4 Markenkollegen (SDR, Stallings und den beiden ActionExpress).

Für Scott Pruett und Memo Rojas langte nach einem Turbolenten Rennen ein 7. Platz um sich den 3. Meisterschaftssieg in Folge (6. Sieg insgesamt für Ganassi Racing) zu holen.

In der GT war bereits beim letzten Rennen in Laguna Seca die Meisterschaft zugunsten von Emil Assentato und Jeff Segal im AIM Ferrari entschieden.

Mehr zum GrandAm-Finale sowie der Kalender 2013 bei GrandAm.de

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 9. Oktober 2012 )
 
Grand Am - Laguna Seca - Sieg für Sahlen / AIM GT-Meister Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Stefan Volk   
Mittwoch, 26. September 2012

Am kommenden Wochenende ist es soweit und die Grand Am geht in die Winterpause. In Lime Rock wird ein volles Feld erwartet, sodass man beim Continental Cup einen Split vornimmt und pro Klasse ein Rennen absolviert.

Beim vergangenen Rennen auf dem Mazda Raceway Laguna Seca holten sich Antonio Garcia und Richard Westbrook in der #90 SDR-Corvette DP den dritten Sieg in diesem Jahr.

Von elektrischen Problemen gebeutelt kam Robin Liddell im #57 Stevenson-Camaro nur auf Platz 8 ins Ziel und schenkte somit Emil Assentato und Jeff Segal, die mit ihrem #69 AIM Autosport-Ferrari auf Platz 2 ins Ziel kamen, die diesjährige GT-Trophäe.

Einen ausführlichen Rennbericht gibt es auf der runderneuerten Seite von GrandAm.de

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 26. September 2012 )
 
Fusion zwischen Grand-Am und ALMS ab 2014 Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Stefan Volk   
Donnerstag, 6. September 2012

In einer gemeinsamen Pressekonferenz gaben die Verantwortlichen der GrandAm (Jim France & Ed Bennett) und der ALMS (Dr. Don Panoz & Scott Atherton) am gestrigen Mittwoch in Daytona Beach bekannt, dass die beiden Rennserien ab dem Jahr 2014 fusionieren werden. Noch stehen weder der Name der Serie noch der 12 Rennen umfassende Kalender fest. Die Saisoneröffnung könnte aber in Daytona mit dem 52. 24-Stunden-Rennen erfolgen, dem dann das 12-Stunden-Rennen in Sebring folgt. Sowohl das 6-Stunden-Rennen von Watkins Glen, das 1.000-Meilen-Rennen "Petit LeMans" in Road Atlanta sowie ein Rennen in Indianapolis stehen auf der Wunschliste ganz oben. Die verbleibenden Rennen sollen gleichmäßig auf die NASCAR bzw. Panoz-eigene Veranstaltungsorte verteilt werden.
 
Die meiste Arbeit für die Verantwortlichen wartet aber in Sachen Rennklassen auf. Nachdem die GrandAm 2003 mit den Daytona Prototypen eine eigene Klasse startete, gilt es nun die bestehenden Klassen der ALMS mit deren der GrandAm zu vereinigen. Trotz der Ende 2013 auslaufenden Vereinbarung zwischen ALMS und ACO möchte man aber auch weiterhin den Teilnehmern ermöglichen, sich für das 24-Stunden-Rennen von LeMans zu qualifizieren.
 
Eine mögliche Gruppierung wäre, die beiden schwach besetzten ALMS-Klassen P1 und P2 zu einer gemeinsamen Prototypenklasse sowie die LMPC-Klasse mit den Daytona Prototypen zu vereinen. Nach anderen Quellen würde die Teilnehmerschwache LMP1-Klasse ab 2014 eliminiert und durch die nach wie vor ACO-konforme LMP2 ersetzt werden. Bei den Grand Touring's wird es vermutlich auch zwei Klassen geben, wobei die untere Klasse sich der europäischen GT3 nähern soll und aus der GrandAm-GT und der ALMS-GTC besetzt wird, während die obere Klasse wohl ausschließlich durch die in der ALMS eingesetzten GTE-Fahrzeuge bestehen würde. Problematischer wird es bei der ab 2014 in der GrandAm startende "US"-DTM in der neuen nordamerikanischen Sportwagenserie, die man dann wohl in die Prototypen-Klasse einstufen wird.

Weitere Details zur sicherlich spannenden Fusionierung der lange Zeit opponierenden Serien werden auf diesen Seiten hier zeitnah verfolgt werden.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 6. September 2012 )
 
RSCS - zweite Saisonhälfte (Rennen 8 - 11) Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Stefan Volk   
Mittwoch, 29. August 2012

Rennen 8: Sahlen 6h (Rennbericht auf GrandAm.de)
Ein besonderes Highlight beim 6h-Rennen war der Einsatz des „Werks“-Audi R8 mit Marc Basseng und Frank Stippler. Doch nach einem guten zweiten Startplatz fiel man im weiteren Rennverlauf immer weiter ins Mittelfeld zurück und belegte zum Schluss Platz 12. Schlimmer erging es den in der Meisterschaft führenden Andy Lally und John Potter, deren Magnus-Porsche nach dem Desaster in Elkhart Lake erneut ein Raub der Flammen wurde. Auch der #17 Burtin-Porsche von Martin Ragginger ging in der letzten Rennstunde in Flammen auf.

Am Ende holen sich Joao Barbosa / Darren Law in der #5 Action Express-Corvette-DP den Sieg vor der #99 Stallings-Corvette-DP und dem #8 Starworks-Riley-Ford. Mit John Edwards / Robin Liddell holt sich die Stevenson-Crew mit ihrem Camaro einen weiteren Chevy-Sieg.

Rennen 9: Indianapolis (Rennbericht auf GrandAm.de)
Das Saison-Highlight der diesjährigen RSCS war auch gleichzeitig das Finale in der NAEC-Meisterschaft. Mit zum Teil schwersten Regenfällen fiel es etlichen Fahrern nicht leicht, ihren Wagen auf der Strecke zu halten - sie sorgten für mächtig „Unterhaltung“ für die gebeutelten Fans. Bereits im laufe des Rennens sorgte Gaststarter Juan-Pablo Montoya im #02 Ganassi-Riley-BMW für reichlich Aufregung als er die #9 Action Express-Corvette-DP von der Strecke boxt. Als Montoya dann 15 Minuten vor Rennende Enzo Potolicchio im #8 Starworks-Riley-Ford in einer lokalen Gelbphase überholen will und diesen dabei ins Kiesbett schickt, platzt nicht nur Starworks-Teamchef Peter Baron der Kragen. Fahrer und Teamsponsor Potolicchio verkündet kurz nach dem Rennen den sofortigen Rücktritt aus der Serie.

Aber auch Montoya’s Teamkollege Memo Rojas auf dem #01 Ganassi-Riley-BMW sorgte bei einem Überholmanöver des #75 Stevenson-Camaro, der dadurch heftig in die Mauer bei Start und Ziel einschlug für mächtig Gesprächsstoff. Trotz des Montoya-Crashs konnte Peter Baron noch ein Lächeln entrungen werden, als „Sebas“ Bourdais und Alex Popow als Rennsieger sich dann auch noch die NAEC-Trophäe vor dem Ganassi-Team krallen konnten. In der GT durften sich Andy Lally / John Potter im #44 Magnus-Porsche freuen die mit dem Rennsieg in Indianapolis auch die NAEC-Trophäe holen konnten.


Rennen 10: Watkins Glen II (Rennbericht auf GrandAm.de)
Nach dem Rückzug von Potolicchio fiel es Teamchef Peter Baron nicht leicht und er dachte zunächst ein Rennen auszusetzten – doch Potolicchio hatte ein Herz für das Team und unterstützt es finanziell weiter.

Das Team Sahlen nutzte das Heimrennen und präsentierte ihr Programm für das kommende Jahr, bei dem man mit zwei BMW-befeuerten Generation 3-Rileys an den Start gehen will. Am Start des 200-Meilen-Rennes rasselten dann die beiden in der GT führenden- der #57 Stevenson-Camaro und der #69 AIM-Ferrari - zusammen. Schlimmer traf es Spirit of Daytona Racing, die ihre Corvette-DP schon nach einer Runde mit defekter Kraftübertragung in der Box abstellen mussten. Während Ryan Dalziel im #8 Starworks-Riley-Ford das Rennen problemlos anführte, kam es hinter ihm zu etlichen Mehrkämpfen bei dem unter anderem der #73 Horton-Porsche heftig in die Leitschiene geschickt wurde. Hinter Dalziel holten sich dann Bourdais / Popow im #2 Starworks-Riley-Ford Platz 2 vor dem Ganassi-Riley-BMW. In der GT-Klasse holten sich Bill Auberlen / Paul Dalla Lana im #94 Turner-BMW nach Mid-Ohio den zweiten Rennsieg in dieser Saison.


Rennen 11: Montreal (Rennbericht auf GrandAm.de)
Auch in Montreal hatte die Spirit of Daytona-Crew kein Glück, als sie in der ersten Kurve von den Markenkollegen im #9 Action Express gedreht wurden und dann von Gaststarter Paul Tracy in der zweiten #5 Action Express-Corvette-DP torpediert wurden. Für Starworks ist es ein Wochenende zum Abhaken. Zuerst dreht sich der #2 Riley heraus und fällt zurück bis es dann auch das Schwesterauto #8 im Kampf um Platz 3 erwischt, das viele Runden an der Box verliert.

Besonders viel Pech hatte das Magnus Racing Team als auf der langen Geraden vor Start/Ziel im Kampf im Platz 2 plötzlich der Kühler in die Luft geht. Bestens aufgelegt war hingegen die Ganassi-Crew die zum Schluss die besten Karten hatte und das Rennen für sich behaupten konnte. In der GT holte sich Stevenson Motorsports einen weiteren Rennsieg und liegt nur noch 30 Punkte hinter dem AIM-Ferrari der sich bei seinem Heimrennen Platz 2 holen konnte.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 29. August 2012 )
 
CTSCC - Elkhart Lake - Road America 200 Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Stefan Volk   
Samstag, 30. Juni 2012

Wieder einmal wurde das Conti Tire Sportscar Challenge-Rennen zur Crash-Challenge. Schon beim Start zur 6. Meisterschaftsrunde in Elkhard Lake knallte es heftigst. Kaum war die Gelbphase aufgehoben, folgte wenig später schon die nächste. Am Ende siegte im 54 Wagen starken Feld  der #13 Rum Bum-Porsche von Matt Plumb und Nick Longhi vor dem #61 Roush-Mustang und dem #83 Porsche.

Mehr zum Rennen gibt es im Rennbericht unserer Kollegen von GrandAm.de nachzulesen.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 30. Juni 2012 )
 
RSCS - Elkhart Lake - Rolex 250 Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Stefan Volk   
Donnerstag, 28. Juni 2012

Gleich zu Beginn des Rennens in Elkhart Lake kam es zu einem schweren Unfall. Nach einem Side-by-Side Kontakt zwischen dem #51 APR-Audi und dem #67 TRG-Porsche flog der Porsche kurz darauf wegen eines schleichenden Plattfusses in "The Kink" bei voller Fahrt in die Leitschiene. Fahrer Bertheau musste aus dem Wagen herausgeschnitten werden. Nach einem kurzen Aufenthalt im Trauma-Zentrum von Milwaukee düfte Bertheau dieses leicht verletzt verlassen.

Wenig später im Rennen ging an der #99 Stallings-Corvette-DP die Aufhängung durch einen Kollision mit einem Kontrahenten kaputt. Riesiges Pech hatte auch wieder einmal Ricky Taylor in der #10 SunTrust-Corvette-DP. Wenige Runden vor Rennende wollte Taylor seine Reifen in einer Gelbphase durch das übliche Zick-Zack-Fahren aufwärmen. Plötzlich brach der Wagen aus und Taylor knallte in die Streckenbegrenzung. Für Taylor war es nach dem Sieg in Homestead und Thunderbolt nun der dritte Ausfall in Folge. Da wegen zu starker Regenfälle das Qualifying abgesagt werden musste und somit wieder einmal nach dem aktuellen Punktestand gestartet wurde, holten sich die Meisterschafts-Führenden Scott Pruett und Memo Rojas im #01 Ganassi-Riley-BMW ihren ersten Rennsieg.

Mehr zum Rennen gibt es im ausführlichen Rennbericht auf GrandAm.de.

Einen Video-Broadcast zum Rennen sowie ein Video mit den Rennhighlights gibt es wie üblich auf GrandAmTV.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 28. Juni 2012 )
 
RSCS/CTSCC in Mid-Ohio Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Stefan Volk   
Freitag, 15. Juni 2012

Gemeinsam mit der Rolex SportsCar Series startete dieses mal wieder die Continental SportCars Challenge.

Als erstes durfte die CTSCC auf dem Mid-Ohio SportsCar Course ran und bot sich ein packendes Rennen. Bryan Heitkotter im #14 Doran-Nissan 370z ging von der Pole ins Rennen - kam letztlich aber nur auf Platz 8 ins Ziel.

Nach vielen Gelbphasen schafften es Billy Johnson und Jack Roush jr. auf dem #61 Roush-Mustang und holten sich den Sieg vor dem #01 CKS-Camaro und dem #13 RumBum-Porsche. In der ST-Klasse siegten Chad Gilsinger und Michael Valiante im #93 HART-Honda Civic vor Mark und Mat Pombo im #12 Kia.

Einen vollständigen Rennbericht gibt es auf
GrandAm.de

Nach der CTSCC ging es für die DP und GT's los.

Von Platz 3 ins Rennen  gegangen, lief es für das Team von Wayne Taylor Racing zunächst sehr gut. Doch kurz vor Schluss kam es zu einem Zusammenstoss mit Joao Barbosa in der #9 Action Express-Corvette-DP - und man schied mit defekter Felge aus.

Den Sieg holten sich letztlich Michael Valiante und Richard Westbrook in der #90 SDR-Corvette-DP vor dem #01 Ganassi-Riley-BMW und der #5 Action Express-Corvette-DP von Terry Borcheller / David Donohue. In der GT-Klasse holte sich der #94 Turner-BMW den Sieg vor dem #69 AIM-Ferrari und dem #57 Stevenson-Camaro.

Auch hierzu gibt es einen vollständigen Rennbericht auf
GrandAm.de

Ein 109-minütiges Video zum RSCS-Rennen gibt es auf GrandAmTV. Wem dies zu lang ist kann sich auch eine Zusammenfassung mit den Renn-Highlights auf GrandAmTV ansehen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 14. Juni 2012 )
 
RSCS: Premiere auf dem Bell Isle Park mit Chevy-Sieg Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Stefan Volk   
Donnerstag, 7. Juni 2012


Mit einem Doppelerfolg holte sich die Action Express Racing-Mannschaft ihren ersten Sieg in diesem Jahr.

Ein packendes Rennen und eine Gelbphase kurz vor Ende hielten die Spannung bis zum Schluss oben. Einige Kontrahenten - wie etwa Richard Westbrook in der #90 SDR-Corvette-DP oder Ricky Taylor in der #10 W. Taylor-Corvette-DP - fielen durch Fahrfehler in guter Position aus dem Rennen.

Eine vollständige Berichterstattung gibt es wie gewohnt bei GrandAm.de. Ein 95-minütige Rennzusammenfassung findet man bei GrandAm-TV.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 7. Juni 2012 )
 
RSCS & CTSCC - Heisse Schlacht in New Jersey Drucken E-Mail
Grand AM
Geschrieben von Stefan Volk   
Samstag, 19. Mai 2012

 

Ausführliche Rennberichte zu den Rennen der Rolex SportsCar Serie und der Continental Tire SportsCar Challenge finden sich wie gewohnt auf GrandAm.de.

Eine 130-minütige Race-Coverage zum RSCS-Rennen gibt es auf GrandAmTV.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 19. Mai 2012 )
 
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