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Freitag, 24. Mai 2013
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Sportscar Challenge
Die mitteleuropäische Sportprototypenrennserie


Sportscar Challenge Austria mit nassem Start Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Donnerstag, 16. Mai 2013

ascc1a.jpgMit zwei Gesamtsiegen für Andreas Fiedler ging der Saisonauftakt der Sports Car Challenge Austria auf dem Red Bull Ring über die Bühne. Der Doppelsieger setzte dabei auf seinen „Oldie“, den grünen PRC S4-BMW, nachdem er den zuvor frisch erworbenen PRC WPR60 Turbo am Donnerstag noch unsanft in die Begrenzung gefeuert hatte. Podestplätze gab es für Jacques Breitenmoser, Tommy Tulpe und Division 2-Pilot Gerhard Münch. Gut hatte das Wochenende für Andreas Fiedler nun wirklich nicht begonnen. Zuerst gab es den Crash im neuen PRC Turbo, dann strandete der PRC-Pilot mit dem Ersatzfahrzeug gleich zu Beginn des Qualifyings im Kiesbett. „Am Donnerstag bin ich auf Slicks raus. Es war Regen und ich habe versucht mich an das Auto zu gewöhnen. Da bin ich ins Rutschen gekommen und ab ging es in die Leitplanke“, so Andreas Fiedler. Rund 24 Stunden später war der missratene Auftakt allerdings völlig vergessen. Zunächst hatte sich Andreas Fiedler bei strömendem Regen im ersten Durchgang bereits nach zwei Runden auf die zweite Position vorgekämpft. Als der bis dato souveräne Spitzenreiter Fabian Plentz mit einem technischen Defekt ausfiel, übernahm der grüne PRC S4-BMW die Führung. Mit über 26s Vorsprung fuhr Andreas Fiedler nach elf Runden zum Gesamtsieg. 

ascc1b.jpgIm zweiten Heat zunächst Gesamtvierter übernahm Andreas Fiedler ab der zweiten Runde erneut das Kommando. „Tommy Tulpe“ blieb zwar dran, konnte den Spitzenreiter aber nicht wirklich gefährden. Zufrieden konnte auch Jacques Breitenmoser sein, der im roten PRC-Turbo gleich zweimal aufs Treppchen fuhr. Das erste Rennen konnte der Eidgenosse als Zweiter beenden. Von der sechsten Startposition aus arbeitete sich Jacques Breitenmoser Runde um Runde nach vorne. Im zweiten Rennen gelang als Gesamtdritter der erneute Sprung aufs Treppchen. Für „Tommy Tulpe“ hatte das erste Rennwochenende ebenfalls Erfreuliches zu bieten. Nach dem vierten Platz im ersten Rennen vor dem Trainingszweiten Andy Prinz konnte der Pilot vom HCB Racing Team einen starken zweiten Platz im Gesamtklassement einfahren. Hinter Teamkollege Fabian Plentz lag der PRC WPR60-BMW zunächst an zweiter Stelle, musste dann aber Eingangs Start und Ziel nach einem Quersteher Andreas Fiedler passieren lassen. Durch den erneuten Ausfall von Fabian Plentz war der erste Sieg zumindest in greifbarer Nähe, doch am Ende fehlten 2s zum ersten Saisonerfolg.

Plentz erwischte dagegen ein Wochenende zum Vergessen. Dabei hatte am Freitag alles noch so gut begonnen. Mit einer 1:28,060 gelang dem PRC-Piloten die klare Bestzeit vor Andy Prinz und Turi Breitenmoser. Damit war der Hannoveraner noch einmal 0,368 Sekunden schneller als Sven Barth vor zwei Jahren. Das erste Rennen ließ an dieser Dominanz überhaupt keinen Zweifel aufkommen. Fast 7s war der 25-jährige schneller als die übrige Konkurrenz. Doch ein technischer Defekt beendete den starken Auftritt frühzeitig. Auch im zweiten Rennen sollte Plentz kein Glück beschieden sein. Ein Boxenaufenthalt wegen eines gelösten Schlauchs am Turbo-Lader warf den letztjährigen Sports Car Challenge-Meister weit zurück. Danach ging es erneut in atemberaubendem Tempo um die Strecke. Wiederum knapp 7s schneller als das übrige Feld reichte die Aufholjagd aber nur noch zum achten Platz im Gesamtklassement und Rang 5 in der Division 1 hinter Andy Prinz.

Ähnlich wie Fabian Plentz ging es Turi Breitenmoser, der in der Startaufstellung zum ersten Rennen noch auf der dritten Position gestanden hatte. Zwar konnte er seinen dritten Platz zunächst halten, doch ein Dreher in der vierten Runde sorgte für das frühe Aus. Nicht viel besser lief es in Durchgang 2, wo das Aus ebenfalls im vierten Umlauf kam.

ascc1c.jpgIn der Division 2 konnte Gerhard Münch mit dem dritten Platz im Gesamtklassement den leistungsstärkeren Fahrzeugen in Durchgang eins ein Schnippchen schlagen. Nach dem Dreher von Turi Breitenmoser nistete sich der Norma-Honda-Pilot auf dem dritten Platz ein. Weder Tommy Tulpe, noch Andy Prinz konnten den Division 2-Boliden von dieser Position noch verdrängen. Zweiter in der Division 2 wurde Dr. Nobert Groer als Gesamtsechster, der damit Markus Kläy hinter sich ließ. Besonders erfreulich war, dass Beat Eggimann nach seinem schweren Unfall auf dem Eurospeedway Lausitzring in der letzten Saison endlich wieder ins Cockpit zurückkehren konnte. Der zeigte als Divisions-Vierter vor Prinz Marcus von Anhalt und Hans Christoph Behler (beide Radical SR3) gleich ein gutes Rennen im neuen PRC S4-Honda. Beim Start zum zweiten Rennen musste sich Gerhard Münch zunächst hinten anstellen. Sowohl Markus Kläy, als auch Dr. Norbert Groer waren vorbeigeschlüpft. Während Münch den PRC von Kläy in der dritten Runden knacken konnte, biss er sich diesmal an Groer die Zähne aus. Ein Dreher von Münch sorgte dann dafür, dass der Österreicher bei seinem Heimspiel den Sieg in der Division 2 sicher nach Hause bringen konnte. Die Plätze 2 und 3 gingen an Gerhard Münch sowie Markus Kläy.

Das nächste Rennen der Sports Car Challenge Austria ist gleich das große Saisonhighlight im Terminkalender. Auf dem Nürburgring treten die Piloten vom 12.-14. Juli beim ADAC Truck Grand Prix an. Davor geht es noch im AvD German Sports Car Cup vom 14.-15. Juni um Meisterschaftspunkte.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 15. Mai 2013 )
 
German Sportscar Cup der SCC vor dem Saisonstart Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Mittwoch, 17. April 2013

sccesw1.jpgIn wenigen Tagen startet der AvD German Sports Car Cup - die deutsche Teilserie der Sports Car Challenge (wir berichteten) - auf dem Nürburgring in seine erste Saison. Vom 19. bis 20. April werden um die 20 Sportprototypen in der bis dahin hoffentlich nicht mehr ganz so kalten Eifel erwartet. In den Klassen sind viele Teilnehmer mit auf neuem Stand gebrachten Material unterwegs.

So wird Fabian Plentz erstmals einen Division 1 PRC WPR60-Audi Turbo in einem Rennen pilotieren. Sven Barth (PRC WPR60-Audi Turbo) und Andreas Fiedler (PRC S4-BMW), die in den letzten Jahren vier Sportwagen-Gesamtsiege einfuhren, sind seine potenziellen Hauptgegner. Erstmals werden Turi und Jacques Breitenmoser mit zwei PRC WPR60-Audi Turbo die Saison in Angriff nehmen. Während Vater Turi Breitenmoser bereits im letzten Jahr bei den Sprintrennen antrat, war Jacques Breitenmoser vor allem bei den AvD 100 Meilen am Start. Andy Prinz von HCB Racing wird einen vierten PRC WPR60-Audi Turbo pilotieren. Dagegen vertraut Tommy Tulpe auf einen PRC WPR60 mit BMW-Triebwerk.

Auf ein anderes Motorenkonzept setzt dieses Jahr Peter Kormann, dessen PRC WPR60 über den Winter ein neues Honda-Kompressor-Aggregat erhielt. Damit hat das Einsatzfahrzeug ein Gewichtsvorteil von mindestens 40 kg gegenüber der Konkurrenz. Einen ähnlichen Weg geht auch Willi Pfeiffer, der dieses Jahr erstmals mit einem Norma M20F mit Honda-Kompressor antritt. Ebenfalls auf ein Norma-Chassis, allerdings der Nachfolgegeneration M20FC, wird Henry Uhlig setzten. Dazu kommt Bernard Charriere, der einen PRC-BMW der älteren Generation bewegen wird.

sccfinale.jpgIn der Division 2 wird die spannende Frage zu klären sein, wer die Nachfolge von Fabian Plentz antritt. Gerhard Münch auf einem Norma M20 2B-Honda dürfte sich sicherlich sehr gute Hoffnungen auf einen Platz ganz vorne machen. Mit Markus Kläy im PRC S4-Honda wartet aber kein leichter Gegner. Ebenso wird der wiedergenesene Beat Eggimann erstmals einen PRC-Honda pilotieren. Eine gute Rolle könnte Dominik Kocher mit einem Wolf GB08-Honda spielen. Der Schweizer belegte in der letzten Saison in der Trophy-Wertung des ATS Formel 3 Cup den dritten Platz. Dazu kommen John Shepard, Evi Eizenhammer (beide PRC-Honda), David Schuster (Tatuus-Honda) sowie die Radical-Piloten Prinz Marcus von Anhalt, Hans-Christoph Behler und Fabio Botta.

Am Freitag startet das Wochenende mit dem freien Training um 13:10 Uhr, während um 15:40 Uhr das Zeittraining ausgetragen wird. Die beiden Rennen finden Samstag um 11:05 Uhr bzw. um 13:45 Uhr statt.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 17. April 2013 )
 
Sportscar Challenge - warum die Serie sich 2013 aufteilt Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 26. März 2013

Die Sports Car Challenge startet auch 2013 wieder in eine neue Saison – die mittlerweile 17.te der CN-Sportprototypenserie um Serienpromotor Walter Pedrazza. Der zeigt sich angesichts von Herausforderungen wie der neuen FIA-Gebührenordnung für Auslandsrennen als alter Fuchs – und hat seine Serie flugs in zwei formell unabhängige Serien aufgeteilt: Offiziell werden nächstes Jahr eine österreichische Sports Car Challenge Austria und ein deutscher German Sports Car Cup ausgetragen. Dieser Schachzug erspart der Serie alleine in den nächsten zwei Jahren 110.000€ an FIA-Gebühren – und den Teilnehmern eine entsprechende Erhöhung der Nenngelder.

Dsccnring1.jpgies zeigt schon erste Wirkungen: Anstelle der den FIA-Gebühren zum Opfer gefallenen Speed Euroserie (wir berichteten heute morgen) ist nun die Sports Car Challenge vom ADAC-Mittelrhein in das Rahmenprogramm des Truck GP aufgenommen worden. Dabei zählt diese Runde aufgrund eines Reglementsschlupflochs als Auslandsrunde der österreichischen Challenge. Unabhängig davon startet die Doppelserie am Nürburgring am 19.-21.04. mit der Auftaktrunde des German Sports Car Cups ebenfalls am Nürburgring.

Der Terminkalender liest sich wie folgt: 

Termine German Sports Car Cup
19.-21.04. Nürburgring
14.-16.06. Hockenheim
06.-08.09. Dijon-Prenois
11.-12.09. Hockenheim

Termine Sports Car Challenge Austria
10.-12.05. Red Bull Ring
12.-14.07. Nürburgring (Truck-GP)
23.-25.08. Red Bull Ring
27.-29.09. Monza

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 26. März 2013 )
 
Fabian Plenz ist Champion der SCC 2012 Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Freitag, 19. Oktober 2012

fabianplenz.jpgFabian Plentz gab sich beim Finale der Sports Car Challenge in Hockenheim am vergangenen Wochenende keine Blöße. Mit 2 Siegen in der Division 2 fuhr der PRC-Honda Pilot souverän zum Meistertitel. Damit musste sich Sven Barth mit dem zweiten Rang in der Endabrechnung zufrieden geben. Nach der fehlerlosen Vorstellung von Fabian Plentz nützten dem Meisterschaftszweiten auch die zwei Rennsiege zum Saisonabschluss nichts mehr. „Es war schön als Favorit ins Finale zu gehen, aber man hat auch einen gewissen Druck und Verantwortung. Etwas schief gehen kann immer und dann steht man als Vollidiot da. Deshalb habe ich alle voreiligen Glückwünsche abgelehnt“, so Fabian Plentz.

Sven Barth hatte derweil gleich im ersten völlig verregneten Qualifying einen kleinen Rückschlag zu verkraften. Während Fabian Plentz in der Division 2 die schnellste Zeit gefahren war, verpasste Sven Barth die Pole. Damit gingen drei wichtige Punkte flöten. Das zweite Qualifying sorgte dann für eine Konstellation, die Sven Barth schon eher schmeckte. Der K.Motorsport Pilot fuhr in die erste Reihe. Daneben stand ausgerechnet Meisterschaftskonkurrent Fabian Plentz, der im Regen den größeren Fahrzeugen die Show stahl.

Die Geschichte vom ersten Rennen ist dann im Grunde schnell erzählt. Zunächst sorgte eine längere Saftey-Car Phase dafür, dass sich an der Reihenfolge nichts änderte. Eine zweite Gelb-Phase kurz vor Schluss nahm dem Rennen dann endgültig den Wind aus den Segeln. Da zudem Gerhard Münch nach spektakulärer Showeinlage in der Sachskurve ans Feldende zurückgefallen war, konnte Plentz souverän zum Sieg in der Division 2 fahren. Damit war der Meistertitel schon vor dem letzten Rennen perfekt. „Das erste Rennen war natürlich blöd so lange hinter dem Saftey Car herzufahren. Das macht niemandem Spaß. Ich wäre lieber ein richtiges Rennen gefahren, obwohl mir das natürlich entgegen gekommen ist“, erzählte Plentz.

sccfinale.jpgBeim zweiten Heat konnte der neue Titelträger nun entspannt auffahren. Dabei ärgerte der PRC-Austria Pilot in gewohnte Manier die Division 1 Fahrzeuge und wurde nach 19 Runden als Gesamtfünfter abgewinkt. Sven Barth demonstrierte mit einem ungefährdeten Start- und Zielsieg noch einmal sein Können. Mit fast einer Minute Vorsprung sah er das letzte schwarz-weiß karierte Tuch der Saison 2012. Davor war der 31jährige auch im ersten Durchgang siegreich gewesen. Damit sicherte er sich wie schon im letzten Jahr den Vizetitel und den Sieg in der Division 1. Hinter Sven Barth rauschte Thorsten Rüffer im Norma-Nissan als Zweiter über den Zielstrich. Im ersten Rennen hatte der Norma-Pilot noch als Gesamtdritter aufs Stockerl kraxeln dürfen. Für den entthronten Vorjahresmeister war es eine Rückmeldung nach Maß und zumindest ein versöhnlicher Saisonabschluss. Andreas Fiedler schaffte ebenfalls in beiden Rennen den Sprung aufs Treppchen. Nach dem zweiten Platz im ersten Durchgang holte sich Fiedler den zweiten Gesamtrang, nachdem er in der Spitzkehre unverschuldet fast bis ans Ende des Feldes zurückgefallen war. Siegmar Pfeifer (PRC BMW) hatte in beiden Rennen zunächst auf Podestkurs gelegen, wurde dann aber noch von Thorsten Rüffer bzw. Andreas Fiedler abgefangen. Damit musste sich der PRC -Pilot zum Saisonabschluss mit zwei vierten Rängen zufrieden geben. Im ersten Rennen hielt er dabei den schnellen Gaststarter Claus Christensen, der sich im Aquila CR1 zudem die Pole gesichert hatte, hinter sich. Der Däne hinterließ mit dem fünften Platz knapp vor Turi Breitenmoser (PRC WPR60 Turbo) aber einen starken Eindruck. Das zweite Rennen verlief für die Truppe aus Dänemark weit weniger erfreulich, nachdem sowohl Christensen und Dennis Holbaek-Pedersen im zweiten Aquila ausgeschieden waren.

plenzfinale.jpgGerhard Münch hatte gleich zu Rennbeginn in der Sachskurve für mächtig Wirbel und Kies auf der Strecke gesorgt. Von ganz hinten kämpfte sich der Norma-Pilot aber noch auf den 13. Gesamtrang und Platz zwei in der Division 2 nach vorne. Das zweite Rennen endete mit Gesamtplatz sechs schon weitaus besser. Viel wichtiger war aber, dass am Ende der dritte Platz in der Meisterschaft sowie Platz zwei in der Division 2 zu Buche stand. Den dritten Platz in der Division 2 schnappte sich John Shepard, der kontinuierlich punktete. Ein dritter und vierter Rang beim Finale sorgten zudem dafür, dass der PRC-Pilot im Gesamtklassement auf der sechsten Position landete. Beim zweiten Heat wurde Shepard von einem stark fahrenden Dr. Robert Schönau im Radical SR3 von der dritten Position in der Division verdrängt. Wie schon im ersten Rennen war Schönau damit bester Radical-Pilot vor Prinz Marcus von Anhalt und Hans Christoph Behler.

Besonders viel Spannung bot die Entscheidung um den Titel in der Division 3. Vor dem Finale hatten mit Willi Pfeifer (Ligier Honda), Evi Eizenhammer (PRC Honda) und Markus Kläy (PRC Honda) noch drei Piloten Chancen auf den Divisions-Titel. Sowohl in beiden Rennen, als auch im Zeittraining hatte sich Markus Kläy als schnellster Pilot präsentiert. Die Frage war nur, ob Willi Pfeifer und Evi Eizenhammer ihren Vorsprung über die Ziellinie würden retten können. Als bei Evi Eizenhammer das Getriebe zwei Runden vor Schluss streikte, schien Willi Pfeifer nun gute Chancen auf den Titel zu haben. Mit dem zweiten Platz vor Noah Stutz im PRC-Opel und KTM X-Bow-Pilot Rene Voss hatte der Kerpener wertvolle Punkte gesammelt. Bei einem Sieg von Markus Kläy hatte dem Ligier Piloten ein zweiter Platz zum Titel gereicht. Doch in Runde zehn verdrängte ihn Reto Stutz auf den dritten Klassenrang. Doch es kam noch dicker, denn kurz vor Schluss rollte der Ligier auf der Start- und Zielgeraden mit gerissenem Gaszug aus. Gute Laune war demgegenüber beim neuen Divisionsmeister Markus Kläy angesagt, der nach dem Motorschaden in Monza erneut mit einem PRC-Honda antrat. Hinter Willi Pfeiffer belegte Evi Eizenhammer einen starken dritten Platz in der Endabrechnung der Division 3.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 20. Oktober 2012 )
 
Vorschau auf das Finale der SCC am Samstag Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Mittwoch, 10. Oktober 2012

sccrbr2.jpgWie schon im vergangenen Jahr findet das Finale der Sports Car Challenge erneut in Hockenheim statt. Nach dem Rennwochenende in Monza vor drei Wochen war im Titelkampf noch keine Entscheidung gefallen.

Als Meisterschaftsfavorit reist Fabian Plentz im PRC-Honda an die badische GP-Strecke. Der Division 2 Pilot führt die Meisterschaftstabelle vor Sven Barth an. Sven Barth hat im PRC-Audi Turbo bisher die meisten Gesamtsiege in dieser Saison eingefahren. Zwischen diesen beiden Piloten wird die Entscheidung um den Titel 2012 fallen. Sven Barth muss dabei allerdings einen Rückstand von 32,5 Punkten aufholen und dabei hoffen, dass Plentz nicht voll punktet. Spannend wird es auch im Kampf um Gesamtposition drei. Hier streiten sich ebenfalls mit Gerhard Münch (Norma-Honda) und Andreas Fiedler (PRC-BMW) zwei Piloten aus der Division 2 und Division 1.

In den einzelnen Divisionen sind die Entscheidungen um die vorderen Plätze ebenfalls noch offen. In der leistungsstärksten Division 1 führt Sven Barth vor Andreas Fiedler. Hier ist besonders der Kampf um den dritten Podestplatz noch voll in Gange. sccoschbarth.jpgSiegmar Pfeifer und Tommy Tulpe, die sich in Monza schon ein tolles Rennen lieferten, haben hierbei die besten Chancen. Hinter Plentz und Münch rechnen sich in der Division 2 John Shepard, Hans Christoph Behler und nach seiner Punkteausbeute in Monza Prinz Marcus von Anhalt noch Chancen auf Platz drei aus.

Fahrzeuge, die nicht in die beiden ersten Divisionen passen, finden in diesem Jahr ihren Platz in der Division 3. Hier ist die Entscheidung um die Divisionswertung noch völlig offen. Gleich drei Piloten können sich noch Hoffnung auf den Titel der Division 3 machen. Mit den momentan besten Karten reist Willi Pfeiffer im Ligier-Honda an. Mit nur vier Punkten Rückstand sitzt ihm die einzige Dame des Feldes im Nacken. Evi Eizenhammer hat nach ihren beiden zweiten Plätzen in Monza nochmals eifrig Punkte gesammelt und hat Platz zwei inne. Der Schweizer Markus Kläy konnte trotz Motorschaden in Monza an den beiden vor ihm liegenden dran bleiben und liegt in Schlagdistanz.

Auf der badischen GP-Strecke wird sich vom 12.-13. Oktober zeigen, wer bei den noch ausstehenden Entscheidungen die Nase vorn haben wird. Die Zuschauer dürfen sich auf zwei spannende Rennen mit den schnellen Sportprototypen freuen. Die Piloten der Sports Car Challenge greifen erstmals am Freitag mit einem freien Training und dem Qualifikationstraining ins Volant. Die beiden Rennen werden am Samstag ausgetragen.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 10. Oktober 2012 )
 
Rückblick auf die vorletzte Runde der SCC in Monza Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Montag, 8. Oktober 2012

sccmonza.jpgIn der Sports Car Challenge bleibt es zum Finale am kommenden Wochenende in Hockenheim spannend. Beim siebten Lauf in Monza vor 10 Tagen holten sowohl Tabellenleader Fabian Plentz im PRC-Honda, als auch Sven Barth im PRC-Turbo jeweils zwei Klassensiege. Durch seinen vierten Doppelpack in dieser Saison konnte der Meisterschaftszweite die Titelentscheidung aber weiter offen halten. Dabei verwies er zweimal einen stark fahrenden Andreas Fiedler im PRC-BMW auf den zweiten Rang.

Im Fernduell um die Meisterschaft hielten sich beide Kontrahenten im Qualifying schadlos. Während Sven Barth zweimal souverän auf die Gesamtpole fuhr, hatte auch Fabian Plentz in der Division 2 die Nase vorne. Vor allem Gerhard Münch im Norma-Honda machte es aber zwischendurch spannend und stand bis kurz vor Schluss auf Pole in der Divison 2. Für den Norma-Piloten geht es dabei um den dritten Platz in der Meisterschaft.

In den beiden Rennen am Samstag bestätigte Sven Barth indes die Eindrücke aus dem Zeittraining. Zweimal wurde der K.Motorsport-Pilot als Gesamtsieger abgewinkt. Bei Fabian Plentz lief es am Samstag mit den zwei Siegen in der Division 2 ebenfalls erwartungsgemäß. Gerhard Münch entpuppte sich als stärkster Konkurrent und schnappte dem Meisterschaftsführenden im ersten Heat die zwei Punkte für die schnellste Rennrunde weg. Trotz des kleinen Wehmutstropfens zeigte sich der Pilot von PRC-Austria mit der Ausbeute des Wochenendes sehr zufrieden. Gegen die deutlich leistungsstärkeren Division 1 Fahrzeuge war auf dem ultraschnellen Kurs zwar kein Kraut gewachsen, sccmonzplenz.jpgdoch die Ränge sechs und sieben im Gesamtklassement waren ein äußerst respektables Ergebnis.

Nach dem missglückten Dijon-Wochenende präsentierte sich Andreas Fiedler in starker Form. Im ersten Rennen von Platz vier aus gestartet, reihte sich der dreimalige Saisonsieger zunächst hinter dem PRC-Trio Barth, Pfeifer und Turi Breitenmoser ein. Doch bereits in der zweiten Runden setzte sich Fiedler an die zweite Position, die er bis zum Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge nicht mehr abgab. Beim zweiten Heat quetschte der schnelle Bayer noch einmal alles aus seinem PRC heraus und landete erneut auf einem starken zweiten Rang. Dabei hatte Fiedler seine alte Monza Bestmarke noch einmal um 1,5s unterboten.

Im zweiten Rennen konnte Pfeifer mit angeknackstem Heckspoiler nicht mehr im Konzert um die Podestplätze mitmischen und belegte Rang sechs. Diesmal setzte sich Turi Breitenmoser nach seinem Abflug im ersten Durchgang beim Kampf um Platz drei durch. Somit musste sich Tommy Tulpe, der für den zweiten Heat in einen PRC BMW geklettert war, erneut mit dem vierten Rang zufrieden geben. Wiederum fehlten nur 1,4 Sekunden zum Platz auf dem Stockerl. Hinter Tulpe belegte wie schon im Rennen zuvor Georg Hallau im PRC-BMW den fünften Gesamtrang. Damit hielt der Berliner Teamkollege Henry Uhlig im Norma-BMW und Bernard Charrier im PRC-BMW zweimal hinter sich.

sccmonzbarth.jpgIn der Divison 2 waren Fabian Plentz und Gerhard Münch nicht zu stoppen. Markus Kündig (Wolf GB08) holte sich hinter den beiden den dritten Podestplatz. Vierter wurde Prinz Marcus von Anhalt, der sich in einer Nacht und Nebelaktion flugs noch einen neuen Radical SR3 besorgt hatte, nachdem der eigentliche Dienstwagen am Vortag den Dienst versagt hatte. Im zweiten Rennen lief es für den Radical-Piloten sogar noch besser. Nach dem Ausfall von Kündig holte sich Prinz Marcus von Anhalt den dritten Klassenrang vor John Shepard (PRC Honda) und Markenkollege Hans-Christoph Behler

Markus Kläy (PRC Honda) und Reto Stutz (PRC Opel) teilten sich in der Division 3 die Siege. Bei den Crosslé-Fahrzeugen war Caspar Huggenberg nicht zu stoppen. Gleich zweimal ließ der Schweizer Heinz Grau und René Voss im KTM X-Bow hinter sich. Pech hatte dagegen der schnelle Gaststarter Gwyn Pollard, der in beiden Rennen jeweils die Klassenführung inne hatte. Beide Male musste der Brite jedoch seinen Crosslé vorzeitig abstellen.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 6. Oktober 2012 )
 
SCC-Rückblick auf Dijon Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Dienstag, 25. September 2012

sccbarthbarisone.jpgWährend am vergangenen Wochenende schon die 7. Runde der Sports Car Challenge in Monza abgehalten wurde, müssen wir euch noch den Bericht zur 6 Runde in Dijon-Prenois nachreichen. Dort sicherte sich Sven Barth (auf dem Foto links)  seinen dritten Doppelpack in dieser Saison.

Der K.Motorsport-Pilot gewann beide Rennen vor Division 2 Sieger Sandro Bickel im Ligier-Honda und Siegmar Pfeifer  (Foto unten) auf PRC-BMW. Pech hatte dagegen Andreas Fiedler, der seinen PRC-BMW nach einem starken Rennen mit langer Gesamtführung in der letzten Runde mit Getriebeschaden abstellen musste. Durch die beiden Saisonsiege rückte Sven Barth wieder etwas an Fabian Plentz im PRC-Honda heran. Der Tabellenführer musste sich in der Division 2 zweimal Sandro Bickel im Ligier-Honda des Pegasus Racing-Teams geschlagen geben.

Die anfänglichen Motorenprobleme von Barth konnte zunächst Andreas Fiedler ausnutzen, der ab der 4.Runde die Führung übernahm und den Vorsprung kontinuierlich ausbaute. Als kurz vor Schluss eine Saftey-Car Phase einsetze, kam Sven Barth wieder ran. Beim Restart konnte sich Fiedler noch vorne halten, musste aber in der vorletzten Runde Barth passieren lassen. Zu allem Überfluss zerbröselte bei Andreas Fiedler im letzten Umlauf auch noch das Getriebe, wodurch der PRC-Pilot bis auf den zehnten Rang zurückgereicht wurde. Während Siegmar Pfeifer in der Division 1 zweimal den zweiten Platz erreichte, schafften Mauro Barisone (Lucchini-Nissan - Foto oben rechts) im ersten und „Tommy Tulpe“ (PRC-Cosworth) im zweiten Heat den Sprung auf das Klassentreppchen. Dahinter platzierte sich in beiden Rennen Turi Breitenmoser (PRC Turbo) vor Georg Hallau (PRC-BMW). 

sccpfeiffer.jpgIn der Division 2 musste sich Fabian Plentz erstmals wieder einem Kontrahenten geschlagen geben. Sandro Bickel gab ein starkes Comeback im Pegasus Racing-Ligier und siegte zweimal souverän in der Division 2. Dabei kraxelte der junge Österreicher gleich in beiden Rennen als Gesamtzweiter aufs Stockerl. Hinter den beiden reihte sich Gerhard Münch im Norma-Honda ein, der im ersten Durchgang einen starken Alessandro Latif (Wolf GB08) hinter sich gelassen hatte. Nachdem Latif zum zweiten Rennen nicht mehr angetreten war, sicherte sich John Shepard im PRC-Honda vor Markus Kündig (Wolf GB08) und Hans-Christoph Behler (Radical SR3) den vierten Platz.

Die Division 3 sah im ersten Heat Willi Pfeiffer mit seinem Ligier-Honda vorne, während sich im zweiten Rennen Evi Eizenhammer gegenüber dem Ligier-Piloten durchsetzte.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 25. September 2012 )
 
Rückblick auf die SCC-Läufe am Red Bull Ring Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Dienstag, 4. September 2012

sccrbr1.jpgSven Barth und Andreas Fiedler hießen am Red Bull Ring vor einer Woche die Sieger beim 5. Lauf der Sports Car Challenge. Das erste Rennen entschied K.Motorsport-Pilot Sven Barth zunächst klar für sich. Im zweiten Heat nutzte Andreas Fiedler im PRC-BMW die Gunst der Stunde und holte sich den dritten Saisonsieg. Zuvor hatten Sven Barth gleich beim Start und der lange führende Andy Prinz im PRC-Turbo die Segel streichen müssen.

Zum Heimspiel in Spielberg auf dem Red Bull Ring lockte herrliches Sommerwetter zahlreiche Zuschauer an die im letzten Jahre wieder eröffnete Rennstrecke. Die sahen im ersten Durchgang eine souveräne Vorstellung von Sven Barth. Dessen im Winter von K.Motorsport in Zusammenarbeit mit Jutec aufgebautes Fahrzeug war auch in der Steiermark einmal mehr das Maß aller Dinge. Gleich vom Start weg dominierte der letztjährige Division 1-Sieger das Geschehen nach Belieben. Erst als in der letzten Runde plötzlich Zündprobleme auftraten, musste der Gesamtführende das Tempo reduzieren. sccrbr2.jpgDadurch kam ein erneut stark fahrender Andreas Fiedler noch einmal auf knapp unter 11s heran. Den siebten Saisonsieg für Sven Barth konnte aber auch er nicht mehr verhindern. „Ich bin beim Start gleich gut weggekommen und konnte so recht schnell einen Vorsprung herausfahren. Bis zur letzten Runde verlief das Rennen problemlos. Da traten dann auf einmal Zündprobleme auf, weswegen ich vorsichtshalber Speed herausgenommen habe, um sicher ins Ziel zu kommen“, erklärte Sven Barth, der damit die volle Punktzahl einstrich.

Um im Meisterschaftskampf weiterhin an Fabian Plentz dran zu bleiben, wäre ein Sieg  für Barth im zweiten Durchgang Pflicht gewesen. Doch gleich beim Rennstart traten erneut Zündprobleme auf, woraufhin Sven Barth den PRC Turbo abstellte. Das Durcheinander im Startgetümmel nutzte überraschenderweise Andy Prinz aus, der mit dem letztjährigen Einsatzfahrzeug von Sven Barth an die Spitze stürmte. Andreas Fiedler, der zunächst hinter Siegmar Pfeifer und Tommy Tulpe festsaß, konnte dem PRC Turbo-Piloten zunächst nicht folgen. Erst als Fiedler freie Fahrt hatte, kam der Führende wieder in Sichtweite. Bei nur noch vier verbleibenden Runden schien aber dennoch alles auf den ersten Gesamtsieg von Andy Prinz hinzudeuten. Kurz vor Schluss ging aber Andreas Fiedler am wegen eines Lichtmaschinenschadens langsamer werdenden PRC-Turbo von Prinz vorbei, der wenig später sein Dienstfahrzeug ganz abstellte. Somit durfte sich Andreas Fiedler über seinen dritten Saisonsieg freuen. sccrbr3.jpg„Schon das erste Rennen war gut für mich. Meine Zeiten waren gut und alles hat prima gepasst. Wenn bei Sven Barth aber alles normal läuft, kann ich ihn nicht halten“, so Fiedler, der seine Siegesfahrt von der fünften Stelle aus angetreten war.

Hinter Fiedler platzierte sich „Tommy Tulpe“ jeweils auf den Rängen 3 und 2. Für den PRC-Cosworth Piloten scheint es nun nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte endlich wieder aufwärts zu gehen. Damit zog Siegmar Pfeifer (PRC-BMW) zweimal den Kürzeren, durfte sich aber im zweiten Rennen auf dem Stockerl über den dritten Platz im Gesamtklassement vor Turi Breitenmoser freuen. In Durchgang 1 war der PRC-Pilot noch als Gesamtvierter vor Norma-Pilot Henry Uhlig und Peter Kormann abgewinkt worden. Henry Uhlig, der mit seinem neuen Norma auf dem Red Bull Ring wie schon in Oschersleben eine gute Leistung bot, landete im zweiten Rennen erneut auf der fünften Position und konnte damit Teamkollege Georg Hallau, Peter Kormann und Bernard Charriere hinter sich lassen.

In der Division 2 war Fabian Plentz, der die Siege 8 und 9 unter Dach und Fach brachte, im PRC-Honda nicht zu schlagen. Trotz starker Rückenschmerzen kämpfte er sich im Gesamtklassement auf die Ränge 7 und 8. Dass es diesmal nicht für das Gesamtpodest reichte, lag in erster Linie aber daran, dass die Powerstrecke gerade den Autos aus der großen Division entgegen kommt. Mit seinen zwei Divisionssiegen liegt der schnelle PRC-Pilot weiterhin souverän an der Spitze der Meisterschaftswertung. Gerhard Münch (Norma-Honda), der im ersten Heat von der Klassenpole aus ins Rennen gegangen war, musste zweimal mit dem zweiten Platz in der Klasse vorlieb nehmen. Norbert Groer platzierte sich in einem weiteren PRC-Honda in beiden Rennen auf dem dritten Rang in der diesmal stark besetzten Division 2.

Bei den Fahrzeugen der Division 3 gab Erich Weber alias „Tessitore“, der 2005er Meister der Sports Car Challenge, sein Comeback. Der schnelle Rückkehrer bot eine tolle Leistung und ließ im ersten Rennen die PRC-Opel-Piloten Markus Kläy und Reto Stutz hinter sich. Auch im zweiten Durchgang war er stark unterwegs und schnappte sich den erneuten Divisions-Sieg vor Willi Pfeiffer im Ligier-Honda und Rene Voss im KTM X-Bow, nachdem Markus Kläy, Noah Stutz (PRC-Opel) und Reto Sutz ausgeschieden waren.

Nun geht es für die Piloten der Sports Car Challenge am kommenden Wochenende ins französische Dijon. In der Senfmetropole stehen vom 7.-8. September die Saisonläufe 11 und 12 auf dem Programm.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 4. September 2012 )
 
SCC Oschersleben - 2 Siege für PRC-Pilot Sven Barth Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Mittwoch, 18. Juli 2012

sccoschbarth.jpgIn Oschersleben schlug PRC-Audi-Pilot Sven Barth erneut doppelt zu. Beim 4.Lauf der Sports Car Challenge feierte er die Saisonsiege Nummer 5 & 6. Andreas Fiedler und Tony Sinclair landeten in beiden Rennen auf dem Treppchen. Tabellenführer bleibt aber weiterhin Fabian Plentz, der mit seinem PRC-Honda zweimal in der Division 2 den Sieg holte. Dagegen lief es bei Vorjahresmeister Thorsten Rüffer weiterhin nicht rund.

Wie schon in Hockenheim hatte das Wochenende für Thorsten Rüffer erneut sehr vielversprechend begonnen. In beiden Quali-Durchgängen war der Norma-Pilot schneller als Sven Barth. Im Rennen war dagegen wieder einmal der Wurm drin. Ein Regenschauer sorgte für nasse Streckenverhältnisse , die Sven Barth am besten für sich zu nutzen wusste. Der mattschwarze PRC schnappte sich gleich die Führung, sccoschstart.jpgdie er bis ins Ziel auf über 18s ausbauen konnte. Im zweiten Heat ging der letztjährige Vizemeister gleich beim Anbremsen der engen Links-Rechts-Kombi an Thorsten Rüffer vorbei. Nach 20 Runden stand Barth erneut ganz oben auf dem Treppchen.

Andreas Fiedler platzierte sich jeweils zweimal dahinter auf dem zweiten Gesamtrang. Während der zweifache Saisonsieger im ersten Rennen gleich zu Beginn P2 übernahm, musste er sich im zweiten Heat zunächst hinter Thorsten Rüffer anstellen. Als dieser sich in der zehnten Runde verabschiedete, übernahm Fiedler den zweiten Gesamtrang. Somit musste der Meister der letzten Saison nach P5 im ersten Rennen eine erneute Nullnummer hinnehmen.

Hinter Fiedler holte sich in beiden Durchgängen Tony Sinclair den dritten Gesamtrang. Dabei war der Brite im ersten Rennen nur von der siebten Gesamtposition aus ins Rennen gegangen. Doch gerade Regenwetter scheint britischen Rennfahrern besonders gut zu liegen und nach nur 3 Runden hatte Sinclair die dritte Position übernommen. Am Ende behielt der Jade-Pilot mit 0,646s Abstand auf Siegmar Pfeiffer die Oberhand. Klarer war dagegen die Situation im zweiten Heat. Diesmal sah Sinclair vor Fabian Plentz mit 7,4s Vorsprung das schwarz-weiß-karierte Tuch.

sccoschplenz.jpgFabian Plentz holte sich mit dem starken vierten Gesamtrang den zweiten Sieg in der Division 2 an diesem Tag. „Ich habe ordentlich Punkte gesammelt und so langsam können wir auf die Meisterschaft schauen. Es kann aber noch viel passieren. Man sagt ja so schön, abgerechnet wird am Schluss. Zum Gesamtpodest hat es heute leider nicht gereicht, aber da liegen an die 250 PS dazwischen“, war Plentz mit dem Rennen auf seiner Hausstrecke zufrieden. Dahinter platzierte sich Gerhard Münch zweimal auf dem zweiten Platz in der Division 2. Auf dem dritten Platz landete im ersten Rennen Prinz Marcus von Anhalt im Radical SR3 vor Willi Pfeiffer, Hans Christoph Behler und Evi Eizenhammer. Im zweiten Durchgang drehte Pfeiffer den Spieß um und verwies den Radical-Piloten auf den vierten Platz in der Klasse.

Während auf den vorderen Plätzen in der erneut stark besetzten Division 1 alles klar war, gab es dahinter erneut tolle Positionskämpfe zu bestaunen. Vor allem Peter Kormann (PRC WPR60-BMW) war bei den nassen Witterungsbedingungen schnell unterwegs. Als Gesamtsiebter verwies er die PRC WPR60-Piloten Tommy Tulpe und Turi Breitenmoster auf die weiteren Plätze.

Die Division 1 sah an diesem Wochenende zudem zwei interessante neue Fahrzeuge am Start. Henry Uhlig brachte erstmals einen nagelneuen Norma mit BMW V8-Triebwerk nach Oschersleben. Nach Anfangsproblemen am Freitag lief es immer besser und beim zweiten Durchgang wurde der Berliner Elfter hinter dem PRC WPR60-BMW von Jay Boyd. Zwölfter wurde Bernard Charriere im ältesten Division 1-PRC des Feldes. Andreas Kjærgaard startete außerdem mit einem ganz besonderen Exoten. Der Däne erwarb einen von drei existierenden Scotty GT, die dem GT Le Mans-Sieger-Porsche von 1996 zum Verwechseln ähnlich sehen. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einem rund 470 PS starken Porsche-Triebwerk aus dem GT3.

Der fünfte Lauf der Sports Car Challenge findet vom 24. Bis 25. August auf dem österreichischen Red Bull Ring statt.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 19. Juli 2012 )
 
SCC Hockenheim - 2 Siege für Barth Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Samstag, 23. Juni 2012

scchock34a.jpgBeim dritten Lauf der Sports Car Challenge am vergangenen Wochenende in Hockenheim ließ Sven Barth im PRC-Audi Turbo die Saisonsiege 3 & 4 folgen. In Hockenheim siegte der letztjährige Vizemeister im ersten Rennen sogar mit nur vier funktionierenden Gängen. Mauro Barisone auf seinem Lucchini-BMW und Andreas Fiedler (PRC-BMW) landeten jeweils einmal auf Gesamtrang 2. Ein rabenschwarzes Wochenende erwischte dagegen Thorsten Rüffer, der mit seinem Norma-Nissan zwar schnell, aber auch glücklos unterwegs war.

Irgendwie war es nicht wirklich das Wochenende des Thorsten Rüffer. Dabei begann doch eigentlich alles so gut. Am Ende triumphierten aber andere – allen voran Sven Barth. Die Ergebnisse des Zeittrainings versprachen ein spannendes Rennen. Denn sowohl Sven Barth als auch Thorsten Rüffer hatten sich jeweils einmal die Bestzeit notieren lassen. Da der Norma-Pilot aber im zweiten Trainingsdurchgang einen Hauch schneller war, sicherte sich Rüffer die Pole.

Die konnte der Meister der vergangenen Saison sogleich in eine Führung vor Andreas Fiedler ummünzen. Mitfavorit Sven Barth folgte dagegen erst hinter Fabian Plentz im PRC-Honda und Siegmar Pfeifer im PRC-BMW auf Gesamtrang 5. Gleich beim Start hatte sich der fünfte und sechste Gang verabschiedete. Somit musste der PRC mit maximal Tempo 210 die lange Parabolica entlangzuckeln. scchock34b.jpgFür Thorsten Rüffer im blauen Norma schien der erste Saisonsieg mit dem neuen Auto greifbar, zumal der engste Verfolger Andreas Fiedler mit gerissenem Gaszug in der siebten Runde ausgefallen war. Als alles gelaufen schien, kam urplötzlich der erste Nackenschlag. „Am Start lief zunächst alles rund und nach Plan. Zehn Minuten lang bin ich recht souverän vorne weg gefahren. Beim Überrunden gab es Probleme mit zwei langsameren Fahrzeugen, wovon sich eines gedreht hatte. Ich habe mich beim Ausweichmanöver dann auch gedreht und mein Motor ging aus. Beim Abschleppen ging er dann wieder an“, so ein zerknirschter Thorsten Rüffer. Im zweiten Heat tauchte dann auch noch die gelockerte Batterie im Cockpit auf und blockierte die Pedale. Damit war das Wochenende endgültig gelaufen.

Dagegen hatte Sven Barth allen Grund zur Freude. Gerade im ersten Durchgang hatte der PRC-Pilot nicht mehr mit einem Sieg gerechnet. „Gleich am Anfang hatte ich keinen fünften und sechsten Gang mehr. Ich bin dann quasi das gesamte Rennen mit nur vier Gängen gefahren. Eigentlich wollte ich nur noch das Rennen zu Ende fahren, damit es wenigstens ein paar Punkte gibt. Als dann Thorsten und Andreas ausfielen, konnte ich noch Mauro Barisone niederringen. Daher ist es natürlich toll auf Platz eins zu kommen“, so der Sieger. Der Italiener war zwar auf den langen Geraden im Vorteil, doch vor allem auf den langsameren Streckenabschnitten konnte Barth Boden gut machen. Platz drei in der Division 1 ging im ersten Durchgang an Turi Breitenmoser im PRC Turbo vor Peter Kormann (PRC-BMW).

Das zweite Rennen gestaltet sich für Sven Barth nach den Problemen bei Thorsten Rüffer nun deutlich entspannter. Andreas Fiedler blieb auf Distanz und beendete das Rennen als Gesamtzweiter vor Mauro Barisone und Turi Breitenmoser. Noch nicht richtig rund lief es bei Tommy Tulpe. „Mit dem neuen Motor haben wir die Elektronik noch nicht in Griff. Beim Rennen hatte mein Auto dann immer wieder Fehlzündungen“.scchock34c.jpg Im zweiten Rennen brach dann die Antriebswelle und bescherte einen unbequemen Kontakt mit den Reifenstapeln.

In der Division 2 durfte Fabian Plentz im PRC-Honda einen erneuten Doppelsieg feiern. Gerhard Münch belegte im Norma-Honda zweimal die zweite Position in der Division 2. Dritter wurde im ersten Heat Tim Seidel in einem weiteren Norma-Honda, der jedoch schon vor dem zweiten Rennen aufladen musste. Den dritten Klassenrang sicherte dort Prinz Marcus von Anhalt mit einem Radical SR3 vor Knut Lehman und Prinz Oliver von Anhalt. In der Division 3 lieferten sich im ersten Rennen Evi Eizenhammer (PRC-Honda; Bild) und Willi Pfeiffer (Ligier-Honda) einen tollen Fight um den Sieg - den holte sich nach mehreren Positionswechseln die derzeitig einzige Dame im Starterfeld.

Nach einer kurzen Pause geht es für die Sports Car Challenge bereits vom 07.-08. Juli in Oschersleben weiter.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 25. Juni 2012 )
 
Sven Barth und Andreas Fiedler siegen in der Lausitz Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Dienstag, 8. Mai 2012

sccesw1.jpgMit Gesamtsiegen für Sven Barth und Andreas Fiedler endete der Auftritt der Sports Car Challenge bei der DTM am Eurospeedway Lausitzring. Am Samstag holte sich Sven Barth im PRC-Turbo in der Lausitz seinen zweiten Gesamterfolg. In Durchgang zwei rumpelte der letztjährige Vizemeister unfreiwillig über die hohen Curbs und ruinierte sich das Hinterrad. Der Sieg ging dadurch nach tollem Zweikampf an Andreas Fiedler vor Thorsten Rüffer.

Nach 2005 bot sich für die Sports Car Challenge die erneute Gelegenheit, im Rahmen der DTM vor großem Publikum zu starten. Wie schon vor sieben Jahren trat die österreichische Sportprototypen-Serie auf dem Eurospeedway Lausitzring an. Die kurze DTM-Variante kam gerade den kleineren Fahrzeugen entgegen. Am Ende standen jedoch die Großen ganz oben auf dem Stockerl. Sven Barth sicherte sich am Samstag nach der Pole auch noch den Gesamtsieg. Der PRC-Turbo-Pilot hatte beim Fallen des schwarz-weiß karierten Tuchs einen Vorsprung von 27,5s herausgefahren. „Die Verhältnisse waren heute sehr schwierig. Die Strecke war durch den Gummiabrieb der anderen Serien für unsere Reifen nicht gut. Dazu fing es kurz vor dem Start an zu regnen und Strecke wurde immer rutschiger“, fasste der Sieger die Problematik des gesamten Starterfeldes zusammen. sccesw3.jpgPünktlich während der Startaufstellung waren die ersten Regentropfen gefallen. Nachdem der Regen stärker wurde, brach die Rennleitung kurz vor Schluss ab. Zu dem Zeitpunkt hatte Sven Barth den Sieg bereits in der Tasche.

Spannend war es in der Tat. Dafür sorgten vor allem Thorsten Rüffer im Norma-Nissan und Andreas Fiedler auf dem PRC-BMW. Im ersten Heat verwies Rüffer den grünen PRC noch auf den dritten Rang. Damit kraxelte der letztjährige Meister nach dem missglückten Auftakt in der Eifel im neuen Renner erstmals aufs Treppchen. Das tat nicht nur dem Punktekonto, sondern auch dem Ego besonders gut.

Am Sonntag drehte Andreas Fiedler den Spieß um. Gleich beim Start kam der Bayer auf Rang 2 vor. Thorsten Rüffer war im Startgetümmel über den Bremspunkt hinaus geschossen und versuchte sich zwischen den hohen Curbs hindurch zu schlängeln. Während die Flugeinlage des Normas glimpflich ausging, erwischte es kurz darauf Sven Barth an derselben Stelle. Für den Leader war das Rennen nach einem Volltreffer nach zwei Runden beendet. „Ich kam zu weit nach außen, konnte weder nach rechts oder links ausweichen und erwischte die Curbs voll“, so Sven Barth. sccesw2.jpgSomit ging es zwischen Andreas Fiedler und Thorsten Rüffer um den Gesamtsieg, welchen der PRC-Pilot nicht einmal einer Sekunde Abstand für sich entschied. „Dass ich gleich beim Start vorkomme und dann hinter Sven bleibe, war genau der Plan. Danach war es ein schöner Zweikampf mit Thorsten“, so Andreas Fiedler zu seinem zweiten Gesamtsieg.

Der dritte Platz im Gesamtklassement ging an Fabian Plentz im PRC-Honda. Tags zuvor hatte der Division 2-Pilot noch den vierten Gesamtrang belegt. Somit gab es für den 24-jährigen gleich zwei Klassensiege in der Division 2 zu feiern. Rang 2 bei den Division 2-Fahrzeugen ging in beiden Rennen an Gerhard Münch im Norma-Honda. „Die Überrundungen haben immer wieder Löcher gerissen, doch am Ende war ich knapp hinter Siggi Pfeiffer. Vielleicht wäre da noch mehr möglich gewesen, wenn das erste Rennen länger gedauert hätte“, so Gerhard Münch. Der dritte Platz in der Division 2 ging im ersten Durchgang an Radical-Pilot Hans-Christoph Behler, während John Shepard im PRC-Honda beim zweiten Heat aufs Klassentreppchen durfte.

Mit 13 Startern war die große SCC-Division stark besetzt. In der ebenfalls gut besetzten Division 3 hielt sich Markus Kläy im PRC-Opel in beiden Rennen schadlos. Die beiden Crosslé-Piloten Beat Eggimann und Heinz Grau belegten die weiteren Ränge. Für Beat Eggimann war es trotz des tollen Ergebnisses leider kein schönes Wochenende. In der elften Runde war der Crosslé Pilot nach einem Rennunfall heftig in die Betonmauer eingeschlagen. Nach einer längeren Bergungsaktion gab es schließlich Entwarnung. Dennoch trug der Schweizer schwere Beinverletzungen davon.

Nach diesem ereignisreichen Wochenende geht es für die Teams vom 15.-17. Juni auf dem Hockenheimring weiter. Dort dürfte ein ähnlich starkes Starterfelder auf die Fans und Freunde der Serie warten.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 8. Mai 2012 )
 
Die SCC zum 2. Mal zur Gast bei der DTM Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Donnerstag, 3. Mai 2012

Für die Sports Car Challenge ist die DTM kein Neuland. Bereits im Jahr 2005 trat die in Österreich beheimatete SCC im Rahmen der DTM an. Schon damals waren die offenen Sportprototypen vor der eindrucksvollen Kulisse auf dem Eurospeedway Lausitzring zu Gast. Dieses Jahr gibt es somit die erneute Gelegenheit, sich vor einem großen Publikum zu präsentieren.

SCC - das bedeutet in erster Linie Geschwindigkeit pur. Denn die offenen Sportprototypen der Division 1 verfügen bei nur um die 700 kg Gewicht über eine Leistung von über 400 Pferdestärken. In den Chassis von Herstellern wie PRC, Norma oder Pilbeam werkeln verschiedene Triebwerke. So sind Turbo-Aggregate, genauso verbaut wie etwa seriennahe V8-Saugmotoren. In der Division 1 tritt Vorjahresmeister Thorsten Rüffer mit seinem Norma-Nissan an. Dieser trifft gleich auf eine ganze Flotte von PRC-Boliden, darunter die Auftaktsieger vom Nürburgring Andreas Fiedler und Sven Barth. Während Andreas Fiedler einen älteren PRC-BMW steuert, fährt Sven Barth auf einem PRC-Audi Turbo von Jouhsen Racing. Turi Breitenmoser und Andy Prinz werden zwei weitere PRC-Modelle mit einem Turbo-Aggregat steuern. Tommy Tulpe setzt dagegen auf einen Ford Motor in seinem PRC, während bei Georg Hallau ein 4-Liter BMW V8 zum Einsatz kommt. Genau wie für Henry Uhlig (Norma-Honda) ist das Rennen in der Lausitz eine Art Heimspiel für die Berliner Motorsportler.

Die Division 2 ist den Fahrzeugen nach dem CN-Reglement vorbehalten. Dabei wiegen die Chassis der Marken PRC, Norma und Wolf samt Motor gerade einmal 535 kg, während die 2-Liter Triebwerke um die 250 PS leisten. Gerade bei feuchten Witterungsbedingungen können die Kleineren weit nach vorne fahren, wie Fabian Plentz im PRC-Honda beim ersten Rennen in der Eifel zeigte. Eines der ganz funkelnagelneuen PRC-Modelle wird John Shepard pilotieren. Die PRC-Piloten müssen jedoch auf Gerhard Münch im Norma-Honda achtgeben. In der Eifel zeigte dieser, dass mit ihm zu rechnen ist.

In der Division 3 treten alle Fahrzeuge an, welche nicht in die beiden anderen Divisionen eingeordnet werden können. So sind hier neben dem Ligier-Honda von Willi Pfeiffer oder dem PRC-Honda von Evi Eizenhammer auch ältere Fahrzeuge am Start. So setzte das Schweizer SCS Racing-Team gleich vier PRC-Opel ein. Außerdem starten bei den Division 3-Fahrzeugen noch die flinken Crosslé-Ford, die mit 520 kg Gewicht die Leichtgewichte im Feld sind. Weitere Fahrzeuge in der Klasse sind der Radical SR3 von Hans Christoph Behler und ein KTM X-Bow.

Nach dem Lauf in der Lausitz geht es für die Piloten der Sports Car Challenge Mitte Juni auf dem Hockenheimring weiter. Weitere Läufe folgen auf dem Red Bull Ring, in Dijon und Monza, ehe das Finale in Hockenheim ansteht.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 2. Mai 2012 )
 
Saukalter SCC-Saisonauftakt am Nürburgring Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Mittwoch, 11. April 2012

Andreas Fiedler auf PRC-BMW und Sven Barth auf PRC-Audi siegten beim Saisonauftakt der Sports Car Challenge auf dem Nürburgring. Bei regelrechtem Gruselwetter bot Andreas Fiedler am Samstag eine starke Vorstellung auf dem GP-Kurs. Dahinter foppte Fabian Plentz im PRC-Honda die größeren Fahrzeuge und sicherte sich Rang 2. Sonntags gab es indes kein Vorbeikommen an Sven Barth. Trotz Ausrutscher kurz vor Schluss war ihm der Sieg nicht zu nehmen.

„So etwas habe ich bisher auch noch nicht gehabt“, meinte PRC-Chef Emanuel Pedrazza über das Wetter beim Auftakt der Rennsaison 2012. Bei Graden um den Gefrierpunkt schneite es in der Eifel immer wieder, was für schwierige Streckenverhältnisse sorgte. Vor dem Rennen lag vor allem eine Frage im Raum: Regenreifen oder Slicks?

Andreas Fiedler scherte das wenig. Zwar musste sich Fiedler nach dem Start zunächst hinter dem schnellen Fabian Plentz im Division 2-PRC einreihen. Nach einigen Runden schnappte sich Fiedler jedoch die Führung, die bis zum Fallen des schwarz-weiß karierten Tuchs hielt. 

„Das hat schon alles gut gepasst. Besser kann es nicht losgehen. Ich habe es zwar gehofft, aber dass ich den Auftakt gewinnen würde, habe ich nicht unbedingt erwartet. Die Bedingungen waren schwierig und die Strecke sehr schlüpfrig“, sccnring2fiedler.jpgso der Sieger des Samstagsrennens. Am Sonntag gelang Fiedler als Dritter der erneute Sprung aufs Stockerl. Diesmal waren zwar Sven Barth und Mirco Schultis im Oreca-LMPC schneller.

Das tat aber der Freude über ein rundum gelungenes Wochenende keinen Abbruch, zumal es Fiedler dem Oreca-Piloten nicht gerade leicht machte. Erst als gegen Rennende beim PRC die Warnleuchte für den Sprit aufblinkte, konnte sich Schultis sicher sein. Gegen Gesamtsieger Sven Barth war am Sonntag jedenfalls kein Kraut gewachsen. Hatten sich am Vortag die Siegambitionen noch in Luft aufgelöst, nachdem sich der PRC-Audi auf Slicks gleich in der Einführungsrunde gedreht hatte, gab es diesmal kein Halten mehr. Souverän schoss der schwarze PRC-Audi in Front, wobei sogar ein kurzer Kiesbettaufenthalt wegen nachlassender Bremsen den Erfolg nicht gefährden konnte. sccnring1.jpg„Im ersten Rennen habe ich verwachst. Nachdem ich zum Aufwärmen die Hinterreifen durchdrehen ließ, kam der Turbo plötzlich zu stark und ich habe mich gedreht. Dazu habe ich unter Gelb überholt, was ich nicht gesehen habe und daraufhin eben zu Recht eine Zeitstrafe bekommen. Der Sonntag ist natürlich perfekt gelaufen. Zur Rennhälfte ließ die Bremse nach und nach dem Ausrutscher ins Kiesbett versuchte ich den Sieg ins Ziel zu bringen“, so Sven Barth.

Gefährlich hätte höchsten noch Mirco Schultis werden können, der nach einem Unfall im Quali mit nur drei gefahrenen Runden beim ersten Rennen nun schnell unterwegs war. Von ganz hinten gestartet pflügte der Oreca-FLM durchs gesamte Feld bis auf Rang 2. Knapp 24 Sekunden hinter Barth überquerte Schultis schließlich den Zielstrich.

Hinter Schultis und Fiedler wurde Alessandro Lativ auf Wolf-Honda als Gesamtvierter Sieger der Division 2. Im ersten Rennen hatte Fabian Plentz mit einem starken zweiten Gesamtrang noch den Klassensieg bei den CN-Fahrzeugen geholt, während Lativ erst gar nicht angetreten war. Dabei hatte der 24jährige Plentz mit Tommy Tulpe (PRC WPR60-Ford) als Gesamtdritter sowie Jay Boyd und Peter Kormann (PRC WPR60-BMW) einige leistungsstärkere Fahrzeuge hinter sich gelassen. Sandro Bickel im neuen CN-PRC gelangte zweimal auf Platz 3. Ein Wochenende zum Vergessen erwischte dagegen der letztjährige Meister Thorsten Rüffer. Der neue Norma-Nissan wollte einfach nicht recht. Wegen eines gebrochenen Kabels oder defekten Steuergeräts verpasste der Norma-Pilot zunächst den Start. Als Rüffer zur Aufholjagd ansetzte, bekam das Auto Bremsprobleme, was in einem wilden Ritt durchs Kiesbett mündete. Im zweiten Rennen verweigerte das Auto erneut den Dienst.

sccnring3.jpg„Das Wetter hätte am Sonntag gerne wieder schlecht sein dürfen“, scherzte Andy Feigenwinter. Mit seinem Crosslé ärgerte er am Samstag die gesamte Sportwagenfraktion und wurde sogar Gesamtzehnter im großen Sportwagenfeld. Das bedeutete am Ende sogar den Sieg in der Division 3. „Bei dem ersten Rennen war es natürlich toll, mit einem schwächeren Auto nach vorne zu fahren. Das hat Spaß gemacht. Aber das geht leider eben nur bei Regen. Da kann man mehr aus dem Auto herausholen oder einfach etwas mutiger fahren“, war der Schweizer mit seiner starken Leistung zufrieden. Bei trockenen Bedingungen landete Feigenwinter im zweiten Durchgang auf Rang 2 in der Division 3. Davor platzierte sich Landsmann Markus Kläy im PRC-Opel, der sich somit für den zweiten Platz im ersten Heat revanchierte. Zweimal auf Platz 3 landete Beat Eggimann vor Heinz Grau in einem weiteren Crosslé.

Insgesamt präsentierte sich die Sports Car Challenge mit einem starken Teilnehmerfeld. Serienchef Walter Pedrazza zeigte sich hochzufrieden und blickt nun auf das erste große Highlight im Terminkalender: Vom 5.-6. Mai gastiert die Sports Car Challenge bei der DTM auf dem Eurospeedway Lausitzring.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 16. April 2012 )
 
Sportscar Challenge vor dem Start in die 17.te Saison Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Dienstag, 3. April 2012

sccchamp11.jpgAm kommenden Wochenende startet die Sports Car Challenge auf dem Nürburgring in ihre mittlerweile 17. Saison. Im vergangenen Jahr holte Thorsten Rüffer in einem spannenden Finale den Meistertitel in der Sportprototypenserie. Damit stand nach 2007 erstmals wieder ein Fahrer der Division 2 in der Endabrechnung ganz oben. Für 2012 werden die Karten nun neu gemischt.

Interessant wird es vor allem, da Thorsten Rüffer in die Division 1 aufgestiegen ist. Der Komo-Tec-Pilot wird den Norma-Nissan steuern, mit dem Mitch Mitländer bereits vor zwei Jahren zum Titel fuhr. Konkurrenz kommt in erster Linie aus dem PRC-Lager. Neun PRC-Sportwagen werden in der grossen Division in der Eifel erwartet, dazu kommt noch ein weiterer Norma von Henry Uhlig. Für das Team PRC Austria werden Tommy Tulpe und Turi Breitenmoser ins Lenkrad greifen. Genau wie HCB-Racing Pilot Andy Prinz wird Breitenmoser mit einem WPR60 Turbo antreten. Zweiter Fahrer bei HCB-Racing ist Jay Boyd, dessen PRC allerdings von einem BMW-Triebwerk befeuert wird. Immer für einen Sieg gut sind Andreas Fiedler und Siegmar Pfeifer, die zwei ältere PRC-Modelle steuern werden. Georg Hallau ist zudem vom Pilbeam auf einen PRC-BMW umgestiegen. Genau wie im Norma von Uhlig wird dabei erstmals ein 4-Liter V8-Motor verbaut, welcher nur nach dem CN-Motorenreglement verändert werden darf. Weitere PRC-BMW steuern Peter Kormann und Bernard Charrier.

sccnring.jpgDie Division 2 ist in diesem Jahr den CN-Fahrzeugen bis 2l vorbehalten. Hier wird der junge Österreicher und Divisions-Vizemeister Sandro Bickel auf einem neuen PRC-Honda starke Konkurrenz in Person des 24-jährigen Fabian Plentz auf dem selben Fabrikat bekommen. Zudem will Gerhard Münch auf seinem Norma-Honda ein Wörtchen um den Sieg mitreden. Außerdem bringt das HCB Racing Team zwei PRC-Honda für John Shepard und Prinz Marcus von Anhalt an den Start.

Fahrzeuge, die nicht in die ersten beiden Divisionen passen, finden in diesem Jahr ihren Platz in der Division 3. Hier dominieren ebenfalls die PRC-Sportprototypen. Gleich fünf PRC-Opel bringt das Schweizer SCS-Racing Team um Reto Stutz in die Eifel. Evi Eizenhammer bewegt einen PRC-Honda und Willi Pfeiffer wird mit seinem Ligier-Honda antreten. Dazu werden wieder sechs der flinken Crosslé mit von der Partei sein, die mit nur 520 kg die Leichtgewichte im Feld stellen. In der Division 3 starten außerdem noch Radical SR3-Pilot Hans Christoph Behler und René Voss im KTM X-Bow.

Den beiden Qualifyings am Samstag folgt an diesem Wochenende das Rennen am Samstag um 15:.40 Uhr und der zweite Lauf am Sonntag um 11:15 Uhr.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 3. April 2012 )
 
SCC - Kalender 2012 Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 7. Dezember 2011

scchockstart.jpgAuch die Sportscar Challenge hat nun ihren Kalender für 2012 fixiert. Die Serie um den Voralberger Promotor, Konstrukteur und Teamchef Walter Pedrazza plant für die 17. Saison in Folge mit acht Rennwochenenden. Die Sportprototypen vom 2l-CN bis zum Big-Banger werden dabei in drei Klassen eingestuft. Pro Wochenende sind zwei Sprintläufe über 20 bzw. 30 Minuten Renndauer geplant. Aus- und Einschreibeunterlagen sowie weitere Infos können direkt bei Walter Pedrazza per Mail angefordert werden.

06.-07.04.: AvD Race Weekend Nürburgring
04.-06.05.: DTM-Event Eurospeedway Lausitzring
15.-16.06.: MSC-Stuttgart Hockenheim
06.-07.07.: MSC Stuttgart Motorsport Arena Oschersleben
24.-25.08.: AvD Race Weekend Red Bull Ring
07.-08.09.: AvD Race Weekend Dijon-Prenois
21.-23.09.: AvD Race Weekend Monza
12.-13.10.: MSC-Rheintal Hockenheim

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 7. Dezember 2011 )
 
SCC - Thorsten Rüffer ist Champion 2011 Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Dienstag, 18. Oktober 2011

sccchamp11.jpgAm Ende war es dann doch eine souveräne Angelegenheit: Beim Finale der Sportscar Challenge holte Norma-Pilot Thorsten Rüffer die maximale Punktausbeute. Da Meisterschaftskonkurrent Sven Barth bereits im Quali Federn gelassen hatte, stand der Titelgewinn in der Sportscar Challenge  bereits nach dem ersten Rennen fest. Mit Gesamtrang 4 und dem zwölften Sieg in der Division 2 im zweiten Rennen schloss Thorsten Rüffer die Saison erfolgreich ab. „Die letzte Runde war einfach nur geil. Es war ein tolles Gefühl. Alles hat gepasst, jetzt bin ich überglücklich“, freute sich Rüffer.

Im ersten Durchgang war der Norma-Pilot beim Start hinter Klassenkonkurrent Sandro Bickel auf die siebte Position zurückgefallen. Mitten im Pulk ging es so durch die Spitzkehre, die immer ein kritischer Punkt im Rennen ist. Nachdem alles glatt gegangen war, zog sich das Feld etwa auseinander. In der vierten Runde nutzte Thorsten Rüffer Tommy Tulpes Überholmanöver gegen Bickel und schlüpfte mit durch. „Wichtig war natürlich, die Division 2 zu gewinnen, was mir dann auch gelungen ist“, so der neue Meister. 

flmschulties.jpgSven Barth pflügte indes von der vorletzten Startreihe aus durchs gesamte Feld. Nur zwei gezeitete Runden im Quali und ein Antriebswellenschaden hatten den PRC-Turbo auf die 26. Startposition verschlagen. In der zweiten Runde lag der neue Vizemeister bereits an dritter Stelle. Zwei Umläufe lang wehrte sich PRC-BMW-Pilot Siegmar Pfeifer. Dann zog Barth vorbei und setzte dem etwas enteilten Mirco Schultis nach. Der war als frischgebackener Champion der Formula Le Mans in der Le Mans Serie von der Pole aus ins Rennen gegangen und hatte sich mit seinem Oreca FLM V8 nach einer Runde hinter Pfeifer in Front gesetzt. Sven Barth drückte nun mächtig aufs Tempo. Bis zum Beginn des zehnten Umlaufs konnte Schultis den PRC-Turbo hinter sich halten. Dann schnappte Barth sich den Führenden. Kurz vor Schluss riskierte Schultis an der Spitzkehre auf der Bremse noch einmal Alles, doch Barth kam besser aus der engen Kehre heraus. Mit 1,414s Vorsprung holte sich der PRC-Turbo den engsten Erfolg in dieser Saison. Der knapp geschlagene Schultis haderte vor allem mit der Anfangsphase. „Ich bin mit dem ersten Rennen nicht so zufrieden. In den ersten vier Runden hätte ich mehr Gas geben müssen. Den PRC-Turbo bekommst du nur auf der Bremse. Auf den Geraden ist er schneller. Daher habe ich es kurz vor Schluss beim Anbremsen versucht, noch einmal vorbeizukommen“. 

finalebarthschuties.jpgIm zweiten Rennen war die Sachen dann etwas klarer. In gewohnter Barth-Manier zog der PRC-Turbo vorneweg. Nachdem sich Mirco Schultis noch einen Dreher ausgangs Motodrom geleistet hatte, war das Rennen vorzeitig entschieden. „Thorsten hat die ganze Saison super gekämpft und sein Team einen sehr guten Job geleistet“, fand der neue Vizemeister und Division 1-Gewinner lobende Worte für Thorsten Rüffer.

Andreas Fiedler (PRC-BMW) sicherte sich mit seinen beiden dritten Plätzen endgültig den Vizetitel in der Division 1. Nach dem Quali schien zunächst mehr für Siegmar Pfeifer (PRC-BMW) zu sprechen. Im ersten Rennen hielt der Monza-Sieger sogar eine Runde lang die Spitze, musste dann aber sowohl Mirco Schultis, als auch Sven Barth passieren lassen. Vier Runden vor dem Ende schnappte sich Fiedler seinen Division 1-Konkurrenten. Als dieser im zweiten Rennen kurz vor Schluss langsam in die Box rollte, war der zweite Platz in der großen Division für Fiedler endgültig perfekt.

seibold.jpgMit zwölf Fahrzeugen bot die Division 1 ein starkes Bild zum Saisonabschluss. Dabei gab der 2001er Meister Alexander Seibold im mittlerweile eher betagten PRC-BMW im New-Man-Design ein starkes Comeback. Im ersten Rennen holte sich Seibold den fünften Platz vor Georg Hallau auf Pilbeam-Nissan und Tommy Tulpe (PRC-Ford). Tulpe hatte lange mit dem schwarz-gelben PRC von Seibold gerungen und war auch vorbei, als er sich im Motodrom drehte. Im zweiten Heat holte sich Tulpe diesmal den vierten Rang in der Division 1 gefolgt von Jürgen Güllert (Powertec-Suzuki) und Hubert Jouhsen. Der war erstmals im PRC-Turbo unterwegs und verwies dabei Prinz / Boyd (PRC-BMW) und Heinz Lange (Radical SR8) auf die Plätze. Erstmals in der SCC war der dänische Sportwagen Aquila CR-1 zu sehen. Beim diesem ersten Auftritt hatte aber Pilot Claus Christensen gleich zwei Ausfälle zu beklagen.

aquilacr1.jpgDie Division 2 war bereits in Monza entschieden worden. Neben Rüffer als neuem Titelträger stand schon Sandro Bickel als Vizemeister vorzeitig fest. Der junge Österreicher benötigte zudem nur noch zwei Zähler für den dritten Gesamtrang in der Endabrechnung. Die holte sich der PRC-Honda-Pilot gleich im ersten Durchgang, wobei er zunächst sogar Thorsten Rüffer in Schach hielt. Nachdem Rüffer vorbei war, schien ein erneuter zweiter Platz in der Division 2 zu winken. Doch nach Rennende bekam der Youngster eine 30s-Strafe aufgebrummt. Durch die Zeitstrafe fiel er hinter Ligier-Pilot Uwe Burk und Gerhard Münch auf Norma-Honda auf Rang 4 zurück.

Im zweiten Heat stellte der PRC-Pilot die alte Ordnung wieder her und sicherte sich vor Burk und Münch Rang 2. Gerhard Münch konnte nach eine Zwangspause wegen eines Motorschadens endlich wieder ins Renngeschehen eingreifen. Da aber der frisch eingebaute Ersatzmotor nicht hoch genug drehte, fehlte dem Norma-Honda einiges an Leistung. Dennoch setzte er im zweiten Durchgang Uwe Burk lange unter Druck. Gegen Rennende kam ihm aber Roman Hoffmann im PRC-Honda gefährlich nahe. Nicht einmal eine halbe Sekunde wurde der Österreicher hinter Münch als Klassenfünfter abgewinkt. Diesen Platz hatte sich im ersten Rennen noch Henry Uhlig vor Evi Eizenhammer sowie den beiden Radical von Hans Beher und John Shepard geholt.

Die Division 2 CR ging im ersten Rennen an Markus Kläy (PRC-Opel) vor Andy Feigenwinter und Beat Eggimman (beide Crossle-Ford). Im zweiten Heat behielt Andy Feigenwinter vor Eggimann und Kaspar Huggenberg die Oberhand.

Mit einem bärenstarken Teilnehmerfeld von 28 Fahrzeugen ging eine spannende Saison für die Piloten der Sportscar Challenge zu Ende. Mit Thorsten Rüffer gewann nach 2007 erstmals wieder ein Division 2-Fahrer den Meistertitel. Sven Barth musste sich indes wie schon im letzten Jahr mit Platz 2 in der Meisterschaft begnügen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 18. Oktober 2011 )
 
SCC-Finale mit vollem Feld und prominentem Gaststarter Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 14. Oktober 2011

scctitelfight2011.jpgAm Wochenende startet die Sportscar Challenge zu ihren beiden Finalläufen in Hockenheim. Ganze 35 Teams (14 Div.1, 14 SCC-Light, 5 Crossle und 2 GT) stehen auf der vorläufigen Nennliste für die beiden Finalrennen. Die Titelentscheidung fällt dabei zwischen Thorsten Rüffer im blauen Norma und PRC-Turbo-Pilot Sven Barth. Der Rückstand für Barth vor dem Finale beträgt 19,5 Punkte. Insgesamt sind noch maximal 37 Punkte zu holen. Sollte alles normal laufen, wird die Entscheidung damit wohl erst im Hauptrennen fallen.

Einer der prominentesten Gaststarter an diesem Wochenende ist Le Mans Serie-LMPC-Champion Mirco Schultis der seinen Formula Le Mans-Boliden an den Start bringt. Der ehemalige Sportscar Challenge-Champion will in Hockenheim seinen Titel mit seiner Pegasus Racing-Mannschaft feiern.

dflsilvbox.jpg„Es geht nur ums Spass haben. Gegen die leichten und fast genauso starken Topwagen aus der Sportscar Challenge habe ich mit meinem Panzer und den Holzreifen keine reelle Siegchance. Aber es war die letzte Gelegenheit, noch einmal mit dem Team zusammen was zu unternehmen und den Titel in der Le Mans Serie danach gebührend zu feiern.“ Leider fehlt Patrick Simon wegen andersweitiger Verpflichtungen am Wochenende.

Was Mirco, der sich in diesem Jahr von seiner Firma getrennt hat und in der kommenden Saison Motorsport als Vollzeitbusiness betreiben will, 2012 unternimmt, ist noch offen. „Es ist noch nichts fixiert. Ich schwanke zwischen der Le Mans Serie, die aber noch sehr viele Fragezeichen offen hat und der ALMS, die mich bei meinem Besuch in Road Atlanta beim Petit Le Mans sehr beeindruckt hat. Beide Serien bieten eine Reihe von Vor- und Nachteilen. Das Ziel ist jedenfalls nächstes Jahr mit dem LMPC-Auto weiterzumachen.“ Schultis besitzt mittlerweile nun zwei der Chassis, nachdem er das ex-Hope PoleVision-Auto ebenfalls erworben hat.

Am heutigen Freitag startet um 11:00 Uhr das freie Training, ehe um 14:10 Uhr das Qualifying auf dem Programm steht. Um 13:10 Uhr wird es am Samstag ernst. Dann startet das erste Rennen, während um 16:30 Uhr das alles entscheidende Finale folgt.

GT-Eins-Forumsmitglieder, die in Hockenheim vor Ort sind und sich als solche zu erkennen geben, können bei Mirco Schultis übrigens noch ein paar Andenken aus der LMS-Saison 2011 bekommen.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 15. Oktober 2011 )
 
SCC - Monza - Rüffer baut Tabellenführung aus Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Sonntag, 2. Oktober 2011

sccmonzrueffer.jpgDer vorletzte Lauf der Sportscar Challenge in Monza vor einer Woche endete überraschend. Nicht Sven Barth, sondern Siegmar Pfeifer im PRC-BMW stand im zweiten Heat ganz oben. Eine kaputte Antriebswelle verhinderte den zweiten Sieg des Tages. Viel ärgerlicher waren aber die verlorenen Punkte im Kampf um den Meistertitel. Hier brachte sich Thorsten Rüffer im Norma-Honda (Bild) mit zwei Klassensiegen in eine perfekte Ausgangslage.

Nach der klaren Pole sicherte sich Sven Barth beim ersten Rennen den zehnten Gesamtsieg. Fast 41s hatte der PRC-Turbo im Ziel an Abstand rausgefahren. Ein Sieg im Hauptrennen war nun besonders wichtig, um den Abstand zu Tabellenführer Thorsten Rüffer nicht größer werden zu lassen. Wie schon so häufig in dieser Saison schien sich das Spielchen an der Spitze zu wiederholen. Sven Barth fuhr mit deutlichem Abstand zum restlichen Feld vorneweg. Vier Runden vor Schluss fehlte der PRC plötzlich. „Bei 280 ist die Antriebswelle gebrochen. Bis dahin war es eigentlich ein schönes Wochenende. Es macht viel Spaß, mit dem Turbo hier in Monza zu fahren“, äußerte sich Sven Barth. Zur Meisterschaft meinte der Tabellenzweite: „Der Zug ist abgefahren.“

Es liegt nun an Thorsten Rüffer, den Matchball in Hockenheim zu verwandeln. In Monza präsentierte sich der Meisterschaftsführende jedenfalls in blendender Verfassung, wenn auch etwas nervöser als sonst. „Heute vor den Rennen war ich schon etwas aufgeregt. Als ich im Auto saß, hat sich das dann gelegt. Ein erstes Rennen mit einer Schikane ist immer etwas kritisch.“ Im ersten Rennen steuerte der Norma-Pilot souverän den neunten Division 2-Sieg an. Damit war der Divisions-Titel schon vorzeitig im Sack. Die leistungsüberlegnen Division 1-Fahrzeuge waren auf der Highspeed-Strecke von Monza naturgemäß überlegen. Somit landete Thorsten Rüffer auf der siebten Position im Gesamtklassement. Der Start zum zweiten Rennen ging etwas in die Hose. Dadurch schlüpfte der junge Österreicher Sandro Bickel noch vorbei und hielt die Position zwei Runden lang. „Für Sven ist dies natürlich schon katastrophal, aber ich kann beim letzten Rennen in Hockenheim auch ausfallen. Zu Ende ist es aber erst, wenn zwei Rennen noch vorbei sind. Dann wird abgerechnet, vorher ist alles nur Theorie“, erklärte Rüffer, der im zweiten Heat das Ziel als Gesamt-Fünfter gesehen hatte.

sccmonzpfeifferfiedler.jpgWährend Sven Barth auf dem Abschlepper in die Box zurückkam, feierten andere auf dem Treppchen. Siegmar Pfeifer hatte sich im zweiten Heat nach spannendem Zweikampf gegenüber Wolfgang Payr durchgesetzt. Damit setzte Pfeifer nach dem zweiten Platz im ersten Durchgang dem Wochenende noch das i-Tüpfelchen auf. Wie schon am Samstagmorgen hatte Andreas Fiedler zunächst vor Pfeifer gelegen. Als der Kupplungsprobleme bekam, war Pfeifer weg. Siegmar Pfeifer robbte sich so immer näher an Payr heran. Im letzten Jahr hatte der Österreicher hier noch einen Doppeltriumph gefeiert. Nun musste er sich dem Druck von Pfeifer beugen und sich mit dem zweiten Gesamtrang begnügen. Dritter wurde wie schon im ersten Rennen Andreas Fiedler, der nach dem Unfall in Dijon vor zwei Wochen viel zu tun hatte, um seinen PRC wieder flott zu bekommen. Der vierte Platz in der Division 1 ging an Tommy Tulpe im PRC-Ford, nachdem er beim ersten Durchgang noch Georg Hallau im Pilbeam-Nissan den Vortritt lassen musste.

Die Division 3, eigentlich den Crosslé-Fahrzeugen vorbehalten, wurde diesmal durch zwei ältere 2-Liter PRC ergänzt. Markus Kläy im PRC holte sich vor Andy Feigenwinter beide Klassensiege. Dritter wurde im ersten Rennen Marcus Messmer, während in Rennen 2 Reto Stutz im PRC-Junior auf Rang 3 landete. Bei den GT-Fahrzeugen setzte sich in beiden Rennen Jürgen Bender gegenüber Martin Dechent durch.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 2. Oktober 2011 )
 
Barth-Siege #8 und #9 bei der SCC in Dijon Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Donnerstag, 15. September 2011

barthdijon.jpgDie Barth-Show in der Sportscar Challenge ging in Dijon-Prenois in die nächste Runde. Dort war Sven Barth im PRC Turbo erneut das Maß aller Dinge und ließ sich zwei weitere Gesamtsiege notieren. Da Meisterschaftskonkurrent Thorsten Rüffer aber in der Division auf seinem Norma-Honda ebenfalls zwei Klassensiege einfuhr, bleibt erst einmal alles beim Alten. Im Gesamtklassement landete der Tabellenleader jeweils auf Rang 3.

Bereits im Qualifying trumpfte der 30-jährige Barth mit einer Fabelzeit von 1:13,841 auf. Thorsten Rüffer stellte seinen Norma mit über 3,3 Sekunden Rückstand daneben in Startreihe 1. Gleich nach der Startfreigabe legte der PRC Pilot aber los wie die Feuerwehr. Vier Runden später betrug der Abstand auf den Zweitplatzierten bereits über 20s und summierte sich bis zum Fallen des schwarz-weiß karierten Tuchs auf fast 36s. Im zweiten Rennen über die etwas längere Distanz dasselbe Spielchen - wieder holte sich Barth trotz losem Frontsplitter mit über 36s Vorsprung den nun insgesamt neunten Gesamtsieg in diesem Jahr.

Thorsten Rüffer (Foto unten - links) konnte seine zweite Startposition im Rennen zwar nicht halten, durfte aber dennoch hoch zufrieden sein. Zweimal landete er als Gesamtdritter auf dem Stockerl, zwei Klassensiege inklusive. Im ersten Heat zogen zunächst Sportscar Challenge-Rückkehrer Mike Roberts im Lola-MG Turbo und Siegmar Pfeifer im PRC-BMW vorbei. In Runde 4 musste Roberts Pfeifer passieren lassen und auch Rüffer zog kurz darauf nach. Am Ende fehlten knapp 4,7s auf das Division 1-Auto.

rueffer_bickel.jpgBesser schienen die Chancen in Rennen 2 zu stehen, nachdem Pfeifer bereits nach zwei Runden ausgeschieden war. Doch diesmal drehte Roberts den Spieß um und überholte den blauen Norma in Runde 3. Wiederum zog Rüffer mit etwas über 4s den Kürzeren. „Im zweiten Rennen lag der LMP2 besser und wir etwas schlechter, so dass ich nur hinterherfahren konnte, aber nicht näher herankam“, erklärte der Tabellenleader.

Dahinter behauptete sich Sandro Bickel (rechts im Bild) im PRC-Honda. Der schnelle Österreicher baute in Dijon seinen Vorsprung auf die Konkurrenz um den dritten Meisterschaftsplatz noch einmal aus. Somit konnte sich Bickel sogar eine Ehrenrunde durch die Boxengasse leisten, wodurch Uwe Burk im Ligier-Honda den zweiten Klassenrang holte. Im zweiten Heat strich Bickel dann die wichtigen Punkte für den Rang 2 ein. Klassendritter wurde Uwe Burk, der damit in der Meisterschaftswertung auf den vierten Tabellenrang kletterte.

Schon in zwei Wochen steht für die SCC-Piloten der nächste Saisonlauf an. Auf der italienischen Highspeed-Rennstrecke von Monza geht es in die vorletzte Runde der Rennsaison 2011.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 16. September 2011 )
 
SCC-Läufe auf dem Red Bull Ring Drucken E-Mail
Sportscar Challenge
Geschrieben von Patrick Holzer   
Dienstag, 30. August 2011

sccbarthrbr.jpgSven Barth meldete sich auf dem Red Bull Ring eindrucksvoll zurück. Nach dem Pech in der Eifel geigte der PRC-Pilot beim vierten Lauf der SCC groß auf. In Österreich holte Barth zwei lupenreine Gesamtsiege vor Andreas Fiedler und Siegmar Pfeifer (beide PRC-BMW). Tabellenführer bleibt aber weiterhin Thorsten Rüffer (Norma-Honda), der ebenfalls zwei Siege verbuchte.

Bereits im Qualifying machte Sven Barth deutlich, dass der Sieg nur über ihn gehen wird. Nur fünf Runden reichten zur Polezeit. Eine 1:28,607 konnten weder Pfeifer (1:31,901) noch Fiedler (1:32,200) unterbieten. Gleich in der ersten Runde nahm Barth den Verfolgern fast 6s ab. Mit 49,737 Sekunden Vorsprung holte er seinen sechsten Gesamtsieg in dieser Saison. Heftiger Gewitterregen und Hagel sorgten vor dem zweiten Rennen für erhebliche Startverzögerungen. Wahre Sturzbäche ergossen sich über die Piste, als das Rennen nach zwei Runden hinter dem Saftey-Car doch noch gestartet werden konnte. Als nach neun Runden das Rennen vorzeitig beendet wurde, hatte Barth einen komfortablen Vorsprung von über 27 Sekunden herausgefahren. Dabei hatte letztjährige Vizemeister sichtlich Spaß auf der Strecke. „Es hat einen Riesenspaß gemacht. Schön ist aber auch, dass alle Fahrer gut angekommen sind“.

Dahinter beharkten sich Andreas Fiedler und Siegmar Pfeifer in beiden Rennen um Rang 2. Zunächst lag Pfeifer vor Fiedler auf dem zweiten Gesamtrang, ehe der Markenkollege in Runde 2 vorbei ging. Vorerst blieb Pfeifer dran, doch mit zunehmender Renndauer setzte sich Fiedler ab. Das selbe Spielchen im zweiten Heat - wiederum kam Pfeifer als Zweiter aus der ersten Runde zurück, ehe sich der grüne PRC von Fiedler wieder auf den zweiten Gesamtrang schob. sccfiedlerrbr.jpgDahinter holte sich Tommy Tulpe im ersten Durchgang den vierten Rang. „Mit dem vierten Platz bin ich natürlich zufrieden gewesen. Für mich ist es das erste Jahr mit dem Auto. Wir hatten da noch einige technische Probleme, aber so langsam wird alles o.k.“, so Tommy Tulpe. Dabei musste sich der PRC Pilot noch den Angriffen von Division 2-Sieger Thorsten Rüffer erwehren. Im Regen schwamm Tulpe schließlich zum sechsten Gesamtplatz vor den Klassenkollegen Andy Prinz (PRC-BMW) und Georg Hallau (Pilbeam-Nissan).

Den Division 2-Fahrern kam die Strecke mit den drei langen Geraden eher weniger entgegen, so dass diesmal die großen Fahrzeuge deutlicher im Vorteil waren. So konnte Rüffer zwar an dem PRC-Cosworth von Tulpe dran bleiben, einen Weg vorbei gab es aber nicht. Letzten Endes war der Sieg in der Division 2 wichtiger als das Gesamtergebnis. Im zweiten Durchgang hatte der Tabellenführer dann wie alle Piloten mit den schwierigen Verhältnissen zu kämpfen. „Das zweite Rennen war eine Strapaze für die Nerven, da der Start wegen den Wetterbedingungen ständig verschoben werden musste. Beim Rennen dachte ich dann natürlich an den Meisterschaftsstand und versuchte das Auto als Klassenerster übers Ziel zu bringen“, so Rüffer. Mit 16,6 Sekunden Vorsprung auf Sandro Bickel (PRC-Honda) gelang dies bestens. Der junge Österreicher hatte sich als starker Gegner präsentiert und war im ersten Rennen kurzzeitig sogar in der Division 2 vorne. Den dritten Platz in der Division 2 sicherte sich im ersten Heat Gerhard Münch vor Norbert Groer, Uwe Burk und Henry Uhlig. Der Berliner zeigte sich trotz der weitesten Anfahrt zur Strecke begeistert. „Es hat enorm viel Spaß gemacht. Das hier ist eine richtig schöne Naturrennstrecke“, war Hallau von der Strecke angetan. Im zweiten Durchgang musste der Norma-Pilot wegen einer defekten Drosselklappe bereits zu Rennbeginn aufgeben. Diesmal holte Uwe Burk den letzten verbliebenen Podestplatz vor Gerhard Münch und Norbert Groer.

Dahinter kämpfte die Radical-Fraktion um die weiteren Plätze. Im ersten Rennen holte sich Prinz Marcus von Anhalt den siebten Klassenplatz vor John Shepard und Hans Christoph Behler. Dieser war im Regen diesmal vor von Anhalt und Shepard als Klassensechster bester Radical. Ihre Sportscar Challenge-Premiere gab Evi Eizenhammer im PRC-Honda. sccfeigenwinterrbr.jpgDie einzige Frau im Feld landete nach Platz 18 im Qualifying leider schon zu Beginn im Kies, so dass die eigentliche Rennpremiere erst am Sonntag stattfand. Da machte Eizenhammer aber ihre Sache gleich so gut, dass es bei den AvD 100 Meilen zum Sprung aufs Stockerl reichte. 

In der Crosslé-Klasse konnte sich Andy Feigenwinter über zwei weitere Siege freuen. Im ersten Rennen hielt er Reto Stutz und Beat Eggimann in Schach. Beim zweiten Durchgang pilotierte der Schweizer seinen Crosslé auf einen starken elften Gesamtrang. Klassenzweiter wurde diesmal Beat Eggimann vor Rainer Kueschatt.

Schon in zwei Wochen geht es für die Sportscar Challenge vom 09. bis zum 10. September im französischen Dijon-Prenois weiter.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 30. August 2011 )
 
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