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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Patrick Holzer
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Dienstag, 20. Juli 2010 |
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Mitch Mitländer ist derzeit in der Sportscar Challenge nicht zu stoppen. Beim dritten Meeting der Serie vor einer Woche in Oschersleben behielt er im Norma-Nissan erneut eine weiße Weste und sicherte sich nach zweimaliger Pole die Saisonsiege Nummer 5 und 6. Im ersten Rennen belegten PRC-Pilot Bruno Küng sowie Mauro Barisone auf seinem Lucchini-BMW die weiteren Plätze auf dem Treppchen. Das zweite Rennen sah eine starke Vorstellung von Sabrina Hungerbühler auf dem PRC-Turbo und Sven Barth im Ligier JS51, der im schnellsten Division 2-Auto zum dritten Mal aufs Stockerl durfte.
Die heißen Temperaturen verlangten von Fahrern und Material an diesem Wochenende alles ab. Für Thorsten Rüffer begann das Wochenende dabei wenig erfreulich - bei den Testfahrten verabschiedete sich der Hondamotor in einer blauen Qualmwolke. "Eigentlich hatte ich mich gerade auf das Duell mit Sven Barth sehr gefreut. Wir haben dann überlegt nach Hause zu fahren oder den Ersatzmotor einzubauen. Am Ende entschieden wir uns für die dritte Option und haben einen PRC aus Berlin geholt. Ein großes Kompliment an mein Team", so Rüffer. Im Quali markierte Mitländer zweimal die Bestzeit. Eine 1:26,953 im zweiten Quali-Durchgang war aller Ehren wert. Weder Bruno Küng noch Sabrina Hungerbühler kamen an diese Topzeit heran. In den beiden Rennen war Mitch Mitländer genauso wenig zu stoppen wie im Quali. Bruno Küng startete zwar wie schon in Hockenheim optimal, bekam aber beim Anbremsen der Schikane einen leichten Schubser von hinten. Dadurch kam Mitländer gleich wieder vorbei, während Küng hinter Mauro Barisone zurückgefallen war. Drei Runden hing der Schweizer hinter dem gelben Lucchini fest, so dass Mitländer bereits einen Vorsprung herausgefahren hatte. Beim Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge fehlten 4,402 Sekunden auf Mitländer. Dahinter wurde Mauro Barisone mit weiteren 19s Abstand Gesamtdritter. P4 holte sich Sven Barth, der bis zur Rennmitte hinter Siegmar Pfeifer und Andreas Fiedler (beide PRC-BMW) gelegen hatte. In der neunten Runde überholte Barth gleiche beide Division 1-Autos. Erst einmal vorbei machte der ehemalige Formel 3 Cup-Vizemeister ordentlich Boden auf Barisone gut. Doch die verbleibende Zeit war zu kurz, um noch einmal um das Treppchen kämpfen zu können. Für seine Klassenkonkurrenten war Barth zu schnell, doch der Kampf um den zweiten Platz in der Division 2 erfreute die Zuschauer. Mirco Schultis behielt auf seinem PRC-Honda nach 14 Runden die Oberhand über Gerhard Münch im Norma-Honda und Sandro Bickel im PRC-Honda. Bickel lag bis zur sechsten Runde vorne, musste dann aber mit technischen Problemen Schultis und zwei Runden vor Schluss auch noch Münch vorbeilassen.
Im zweiten Rennen war Sabrina Hungerbühler die stärkste Kontrahentin von Sieger Mitländer. Nach dem frühen Aus in der ersten Runde in Rennen 1 (Ausrutscher) war die Schweizerin stark unterwegs. Bruno Küng klebte zunächst am Heck des neuen PRC-Turbo, doch nach 7 Runden war mit Motorschaden Schluss. Mit 5,522 Sekunden Rückstand blieb Sabrina Hungerbühler in Schlagdistanz zum derzeit überlegenen Norma-Nissan. "Wir stehen momentan bei etwa 60%. Spätestens in Monza wird die Sache anders aussehen", äußerte sich Teamchef Walter Pedrazza optimistisch. Ein erneut starker Auftritt von Sven Barth führte den Ligier-Piloten zum dritten Mal in dieser Saison auf das Gesamtpodest. Gerade Oschersleben liegt den leistungsschwächeren Division 2-Fahrzeugen besonders gut. Mauro Barisone, der bis zur fünften Runde an dritter Stelle gelegen hatte, wurde hinter Barth GesamtvVierter. Den zweiten Platz in der Division 2 holte sich diesmal Gerhard Münch, der sich gegen Mirco Schultis durchsetzen konnte. Wie schon in Rennen eins kämpfte Sandro Bickel mit Schultis und Münch, musste aber nach neun Runden seinen PRC abstellen. Hinter Henry Uhlig (Norma-Honda) belegte Thorsten Rüffer im Ersatzfahrzeug noch den fünften Rang in der Division 2.
Nach einer kurzen Sommerpause geht es für die vom 27.-29. August in Most weiter. Im Rahmen des Czech Truck Prix erwarten die Sportscar Challenge-Teams wie schon im letzten Jahr viele Besucher auf der anspruchsvollen tschechischen Rennstrecke. |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 19. Juli 2010 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Patrick Holzer
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Dienstag, 22. Juni 2010 |
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An Mitch Mitländer im Norma-Nissan führte beim zweiten Lauf der Sportscar Challenge in Hockenheim wie schon in der Eifel kein Weg vorbei. Zweimal Pole und zwei Siege sprachen am Ende eine deutliche Sprache. Bruno Küng im PRC-BMW erwies sich als stärkster Widersacher des Wochenendes. Vor allem im zweiten Rennen war der Schweizer eine hart zu knackende Nuss. Vor Jade-Pilot Tony Sinclair belegte er in beiden Rennen den zweiten Gesamtrang.
Die Zeit von 1.38,569 von Mitländer im ersten Quali war eine deutliche Ansage. Daneben stellte sich Bruno Küng im schnellsten PRC, während dahinter schon Thorsten Rüffer im Division 2 Norma-Honda geführt wurde. Der Division 2-Sieger der Vorsaison war mit 1:40,309 deutlich schneller als Klassenkonkurrent Sven Barth im Ligier auf Gesamtstartplatz 9. Damit verwies er mit Sabrina Hungerbühler, Tony Sinclair, Siegmar Pfeifer und Andreas Fiedler gleich vier Division 1-Fahrzeuge auf die dahinterliegende Startpositionen. Das zweite Qualifying sah auf den vorderen Plätzen die selbe Konstellation, Mitländer vor Küng und Rüffer. Tony Sinclair sicherte sich die vierte Startposition vor Fiedler und Barth.
In Rennen 1 gab es am Sieg von Mitländer nichts zu rütteln. Souverän und jederzeit Herr der Lage zog er an der Spitze seine Runden. „Das war heute nicht so einfach wie Nürburgring. Bruno Küng war ein sehr ernstzunehmender Gegner, obwohl ich das Rennen selbst von der Spitze bestimmen konnte. Gerade nach der Parabolica kam er immer wieder an mich heran, da er einen höheren Topspeed hatte“, so der Sieger. Bruno Küng musste sich mit der zweiten Gesamtposition zufrieden geben. Rund um zufrieden war der Drittplatzierte Tony Sinclair im Jade. Nach seinem schweren Rennunfall in Monza vor vier Jahren fühlte sich der Brite erstmals wieder richtig wohl im Renncockpit. „Das war heute ein schönes Rennen und ich hatte großen Spaß dabei. Ich fühlte mich nach meinem Unfall endlich wieder sehr gut“, so Tony Sinclair.
Immer besser in Fahrt kam Sabrina Hungerbühler im neuen PRC WPR 60 Turbo (Bild rechts). Die Vizemeisterin von 2009 kämpfte sich bis auf Rang 5 nach vorne und war dabei sogar leicht schneller als in der letzten Saison. „Wir sehen die gesamte Saison als einen Test für das neue Auto. Sabrina hat im ersten Rennen einen tollen Job gemacht“, war Walter Pedrazza mit dem ersten Rennauftritt des neuen Geschoss zufrieden. „Uns fehlt einfach noch eine ausgiebige Testphase mit dem Auto. Es ist schon eine Umgewöhnung gegenüber dem 2009er Auto“, erklärte Sabrina Hungerbühler. Gesamt-Sechster wurde Siegmar Pfeifer, der anfangs mit kalten Bremsen hinter Andreas Fiedler (beide PRC-BMW) fest hing. An der Parabolica bremste sich Pfeifer vorbei, schnappte sich sogar noch Sven Barth. „Der war nicht einfach zu überholen“, fand Pfeifer lobende Worte für den ehemaligen Formel 3 Cup-Vizemeister.
Die Division 2 beherrschte Thorsten Rüffer indes ebenso souverän wie Mitländer die große Division. Zwar konnte der Norma-Pilot die dritte Startposition nicht behaupten, aber ein starker vierter Gesamtrang bestätigte die ausgiebige Überarbeitung des Autos in der Winterzeit. „Ich persönlich bin zunächst glücklich, gerade da wir am Nürburgring noch mit Problemen zu Kämpfen hatten.“, freute sich Rüffer über das gute Ergebnis. Sven Barth belegte vor Teamkollege Thomas Rudel den zweiten Rang in der Division 2. Letzterer hatte sich nach packendendem Dreikampf mit Gerhard Münch im Norma-Honda und Mirco Schultis im PRC-Honda durchgesetzt.
Beim Start zum zweiten Rennen überrumpelte Küng gleich nach der Startfreigabe Polesitter Mitländer. Zwei Runden hielt er den Norma hinter sich, ehe Mitländer wieder vorbeiging. Diesmal musste sich der TV-Moderator aber richtig ins Zeug legen, um den stark fahrenden Küng erneut zu bezwingen. In der vierten Runde knallte Mitländer einen Bombenzeit von 1:37,107 in den Asphalt. Küng konterte zwei Runden später mit einer 1:37,978. Zum Vergleich, letztes Jahr war eine 1:40,225 die schnellste Rennrunde. Nach elf Runden hechtete Mitländer mit 2,175 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie. „Die Gedanken gehen jetzt natürlich schon Richtung Meisterschaft, so war es auch gut, dass ich noch die schnellste Runde fuhr und die zwei Zusatzpunkte bekam“, war Mitländer mit seinem Wochenende rundum zufrieden. Hinter Küng war es erneut Tony Sinclair, der den Sprung aufs Stockerl schaffte. Dieser dritte Gesamtrang war hart erkämpft, da Sabrina Hungerbühler ab der fünften Runde ständig attackierte und zeitweise kurz vorbei war. „Ich musste mächtig kämpfen, um die Position zu behaupten. Sabrina ist eine tolle Fahrerin“, war Sinclair vom Duell mit der Schweizerin angetan. Glück im Unglück hatte Andreas Fiedler, dem bei der schnellen Einfahrt auf die Start- und Zielgeraden das rechte Hinterrad gebrochen war. Nur knapp schlitterte der grüne PRC an der Betonmauer vorbei.
Thorsten Rüffer behielt in der Division 2 wieder die Oberhand, auch wenn es diesmal etwas enger wurde. Wieder erwies sich Sven Barth als der schnellste Kontrahent um den Divisionssieg. Gerhard Münch belegte vor Mirco Schultis und Thomas Rudel Rang 3. Jürgen Bender war zwar allein in der Division 3 unterwegs, lieferte sich aber mit den offenen Sportwagen sehenswerte Positionskämpfe.
Der nächste Lauf der Sportscar Challenge findet vom 09. bis 11. Juli in der Motorsport Arena Oschersleben statt.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 22. Juni 2010 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Patrick Holzer
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Freitag, 18. Juni 2010 |
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Nach der tadellosen Sportscar Challenge-Auftaktleistung auf dem Nürburgring heißt es für Mitch Mitländer (Norma-Nissan) diese auf dem Hockenheimring zu bestätigen. Der zweite Saisonlauf am kommenden Wochenende dürfte besonders interessant werden, da Sabrina Hungerbühler und Wolfgang Payr erstmals mit dem neuen PRC WPR 60 in das Geschehen eingreifen sollen. Während die Schweizerin in der Eifel noch fehlte, setzte Rückkehrer Payr noch auf einen PRC mit BMW-Motor. Ebenfalls mit dem neuen PRC WPR 60, statt des Turbos aber mit einem BMW-Motor bestückt, wird Peter Kormann in Hockenheim starten.
Neben diesen Vier dürfte PRC-Pilot Andreas Fiedler eine gute Rolle spielen, nachdem er letzte Saison beim Endlauf in Hockenheim seinen ersten SCC-Gesamtsieg einfuhr. Er zählte genau wie Siegmar Pfeifer und Bruno Küng zu den Pechvögeln des Nürburgring-Wochenendes. Vor allem Bruno Küng hatte im ex-Hungerbühler Auto mit guten Zeiten aufhorchen lassen. Die Division 2 scheint in dieser Saison besonders ausgeglichen und bärenstark besetzt zu sein. Zwar dominierte Sven Barth beim Auftakt in der Klasse und stellte den Ligier sogar einmal auf Gesamt-Pole, doch die Konkurrenz dahinter war ebenfalls schnell unterwegs. Thorsten Rüffer kämpfe noch mit kleineren Problemen an seinem über den Winter völlig neu aufgebauten Norma-Honda. Erst einmal in Fahrt fuhr der Division 2-Sieger des Vorjahres mit an der Spitze. Gerhard Münch konnte sich gegenüber der Vorjahressaison noch einmal deutlich steigern, wofür auch Serienchef Walter Pedrazza lobende Worte fand. Bei den PRC-Honda hielten Mirco Schultis und Valentin Hummel die Flagge hoch. In der Division der Crosslé wird erneut mit einer starken Beteiligung gerechnet, bedeutet das Rennen in Hockenheim für die vielen Schweizer quasi eine Art Heimspiel. Bei den GT-Fahrzeugen wird es erneut auf Jürgen Bender im Porsche 997 Cup ankommen, der in der Eifel noch zweimal von Jens Hochköpper im leistungsstärkeren Turbo-Porsche geschlagen wurde. |
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 18. Juni 2010 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Patrick Holzer
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Montag, 3. Mai 2010 |
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Für Mitch Mitländer (Norma-Nissan) war der Auftakt der Sportscar Challenge 2010 in der Eifel ein voller Erfolg. Mit RWT Racing von Vorjahres-Champ Gerd Beisel scheint er die perfekte Liason eingegangen zu sein. Nicht nur Mitchländer setzte auf dem Nürburgring ein Ausrufezeichen. Bei der ersten Standortbestimmung machte Sven Barth im Division-2-Ligier-Honda mit der Polezeit auf sich aufmerksam. In den Rennen knüpfte der Formel VW-Meister von 2002 an die starken Qualileistungen nahtlos an und belegte im Gesamtklassement zweimal den zweiten Platz. Den verbliebenen Platz auf dem Stockerl sicherte sich Wolfgang Payr im PRC-BMW.
Im ersten Qualifying knackte Sven Barth als Einziger die Zweiminuten-Marken. Bruno Küng im letztjährigen Hungerbühler PRC-BMW hatte mit 2.00,068 das Nachsehen. Nach Startposition drei im ersten Quali, legte Mitchländer während des zweiten Durchgangs nach. Eine Zeit von 1.59,048 bedeutete eine Verbesserung von fast zwei Sekunden. „Ich bin die letzten Jahre immer ältere Autos gefahren. Jetzt fahre ich endlich ein konkurrenzfähiges Fahrzeug“, so der Polesitter für das zweite Rennen. Thorsten Rüffer behielt diesmal mit Startposition 2 gegenüber Barth die Oberhand.
Der Start zum ersten Rennen am Freitagnachmittag brachte gleich eine Vorentscheidungen für den Rennausgang. Während PRC-Pilot Siegmar Pfeifer mit gebrochener Antriebswelle erst gar nicht loskam, erwischte es Bruno Küng mit dem selben Defekt wenige hundert Meter weiter in der Einführungsrunde. Dementsprechend betrübt war Walter Pedrazza über den Saisonauftakt. Da man mit den neuen Autos, die zuvor in Hockenheim erste Tests absolviert hatten, nichts riskieren wollte, blieb für Payr vorerst nur das Vorjahresauto. „Es war für uns eigentlich nur ein Testlauf, da das neue Auto noch nicht fertig war“, erklärte Payr. Im weiteren Startprozedere berührte Payr beim Anbremsen Markenkollege Andreas Fiedler am Heck. Dessen linke Heckpartie verflüchtigte sich spektakulär in einem hohen Bogen (siehe Bild oben). Mitch Mitländer hielt sich dagegen schadlos und bog als Erster in die Mercedesarena ein. Das Leistungsmanko auf der langen Startgeraden konnte Sven Barth nicht kompensieren und musste gegenüber dem Norma-Nissan zurückstecken. Den weiteren Rennverlauf kontrollierte Mitchländer bis ins Ziel souverän. In gleicher Manier holte sich Sven Barth Gesamtrang 2 und den Sieg in der stark besetzten Division 2. Wolfgang Payr gab die dritte Position ebenfalls nicht aus der Hand, so dass beim Comeback gleich der Sprung aufs Podium gelang.
Viel Spannung bot der Kampf um den zweiten Platz in der Division 2. Der 19jährige Valentin Hummel (Foto rechts) setzte sich im PRC-Honda gegen Gerhard Münch im Norma Honda und Mirco Schultis im PRC Honda durch. Valentin Hummel, der in der ersten Runde hinter dem beschädigten PRC von Fiedler fest hing, war da schon weit zufriedener. Zwar blieben Münch und Schultis zunächst am Youngster dran, doch mit zunehmender Renndauer riss der Kontakt ab. Hinter Münch und Schultis lief der neue PRC-WPR 60 BMW von Peter Kormann als Gesamtsiebter ins Ziel ein. Das bedeutet für Kormann beim ersten Auftritt im neuen Einsatzgefährt gleich Rang drei in der Division 1. Bei den GT-Fahrzeugen musste sich Jürgen Bender im Porsche 997 GT3 Cup knapp dem leistungsstärkeren GT2 von Jens Hochköpper geschlagen geben. Andy Feigenwinter (Bild unten) behielt bei den Crosslé-Piloten die Oberhand. Spannung bot hier vor allem der Kampf zwischen Heinz Grau und Kaspar Huggenberg um Platz 2 in der Klasse.
Das zweite Rennen war zumindest an der Spitze ein Abziehbild vom vorherigen. Mitchländer und Barth fuhren souverän vorneweg und liefen in der selben Reihenfolge wie am Freitag im Ziel ein. Wolfgang Payr, zunächst hinter Küng, beendete das Rennen ebenfalls wieder unter den ersten Drei. Küng hatte in der sechsten Runde den PRC-BMW frühzeitig abgestellt. Davon profitierte Andreas Fiedler, der genau wie Payr kampflos aufrückte und Platz 4 im Gesamt belegte.
Für Thorsten Rüffer war nach dem etwas verpatzten Auftakt Wiedergutmachung angesagt. Beim Start zum ersten Rennen war das Auto ausgegangen, so dass er dem Feld hinterher jagen musste. Dass das Paket, dennoch stimmt, bewies er mit der schnellsten Rundenzeit der Division 2-Fahrzeuge. In einem spannenden Duell mit Valentin Hummel holte sich Rüffer letztlich Rang 2 in der Klasse, auch weil sich bei Hummel der Endschalldämpfer auf Nimmerwiedersehen verabschiedet hatte. Genau wie Hummel hatte auch Rüffer mit einem Manko zu kämpfen. „Ich fuhr im Rennen mit geplatzter Batterie, wodurch mir rund 50 PS fehlten und ich besonders nach den Kurven nicht richtig herauskam“, so Rüffer. Platz 3 in der Klasse ging diesmal an Gerhard Münch. Das selbe Bild herrschte bei den GT-Fahrzeugen und Crosslés. Sowohl Jens Hochköpper, als auch Andy Feigenwinter wiederholten ihre Klassensiege vom Vortag.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 3. Mai 2010 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Patrick Holzer
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Freitag, 23. Oktober 2009 |
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Das Finale der Sportscar Challenge hielt was es im Vorfeld versprochen hatte. Am Ende entschieden 0,44 s über den Meistertitel. Den holte sich wie schon im Vorjahr Gerd Beisel im Norma Nissan. Sabrina Hungerbühler (PRC BMW) musste sich nach einer starken Leistung denkbar knapp geschlagen geben. Den Grundstock zum Titel hatte Beisel mit dem Sieg in Rennen eins gelegt. Das zweite Rennen gewann Andreas Fiedler im PRC BMW, der damit indirekt Zünglein an der Waage spielte. Weder Sabrina Hungerbühler, noch Gerd Beisel kamen bei nasskalten Wetterbedingungen im Training richtig in Schwung. Die Pole im ersten Qualidurchgang sicherte sich Jürgen Güllert im Radical SR8. Musste sich da Andreas Fiedler noch mit P2 begnügen, drehte er im zweiten Quali den Spieß um. Mit 1,8s Vorsprung auf PRC -Pilot Peter Kormann holte sich Fiedler die Pole für Rennen zwei. Nur Startplatz 9 & 10 im ersten Quali, sowie 7 & 8 im zweiten Durchgang für Hungerbühler und Beisel standen schliesslich zu Buche. Es war zum Start zu Lauf 1 fast schon Nebensache, dass Jürgen Güllert das Startduell gewann. Alle Blicke waren auf das Duo Beisel und Hungerbühler gerichtet. Gerd Beisel entpuppte sich einmal mehr als guter Starter und machte gleich ordentlich Plätze gut. Weniger gut kam Sabrina Hungerbühler aus den Startlöchern. Jürgen Güllert führte das Feld als Erster ins Motodrom. Dahinter kam bereits Gerd Beisel vor Peter Kormann, Thorsten Rüffer und Sabrina Hungerbühler. Dann klaffte eine große Lücke zu Siegmar Pfeifer auf PRC BMW, hinter dem Jürgen Bender lag. Auf den Plätzen 8 & 9 kämpften Norma -Pilot Gerhard Münch und Mirco Schultis im PRC um die zweite Position in der Division 2. Nachdem Beisel die erste Position von Rüffer übernommen hatte, setzte sich der Norma-Pilot etwas ab. Sabrina Hungerbühler war indes an Rüffer vorbeigegangen. In der folgenden Runde schnappten sowohl Kormann, als auch Hungerbühler den Radical von Güllert, der damit auf Vier lag. Thorsten Rüffer kam ebenfalls gefährlich nahe.Spannend wurde es dann als Sabrina Hungerbühler nach dem Überholmanöver gegen Kormann auf P2 hinter Beisel lag. Beisel Vorsprung schmolz zusammen. Bis auf 0,27s verkürzte die Schweizerin den Vorsprung und holte mit der schnellsten Runde ganz am Schluss noch einen ganz wichtigen Punkt für die Meisterschaft. P3 ging an Siegmar Pfeifer, der sich von Platz 6 aus nach vorne gearbeitete hatte. Peter Kormann behielt nach spannendem Kampf mit Thorsten Rüffer die Oberhand. Hinter Division 2 Sieger Thorsten Rüffer sahen Gerhard Münch, Adi Gärtner im Martini Alfa und der starke schwedische Gaststarter Robert Myrsäter im PRC-Honda die Zielflagge. Der 17-jährige möchte nächstes Jahr weiter in der Sportscar Challenge an den Start gehen. Sieger bei den GT-Fahrzeugen wurde Martin Dechent, während bei den Crossle Kaspar Huggenberg den Sieg einfuhr. Damit waren die Vorzeichen nun umgekehrt und Gerd Beisel der Gejagte. Zwischen den Rennen wechselten sich Sonne und Regen ständig ab, so dass die richtige Reifenwahl erneut eine gewichtige Rolle spielte. Diesmal ließ Fiedler nichts anbrennen. Gleich vom Start weg lag er in Führung, die er bis zum Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge nicht mehr abgab. Gegen Rennende kam Jürgen Güllert zwar bis auf 1,402 Sekunden noch heran, doch am verdienten ersten Sportscar Challenge-Gesamtsieg gab es nichts mehr zu rütteln. Für Gerd Beisel schienen sich seine Starterqualitäten erneut auszuzahlen. Wieder konnte er Sabrina Hungerbühler beim Start überrumpeln und sich auf P6 vorarbeiten. In Runde 4 lagen beide Titelkandidaten aber wieder hintereinander auf den Rängen 3&4. Von nun an folgte die Schweizerin dem Norma wie ein Schatten und suchte einen Weg an Gerd Beisel vorbeizukommen. Aber heran fahren ist die eine Sache und überholen die andere. Zweimal war die Schweizerin kurz vorbei, doch erst in der allerletzten Runde schien sie dann einen Weg vorbei gefunden zu haben. Mit 4s Vorsprung auf Gerd Beisel wurde sie als Gesamtdritte abgewunken. Beisel war nach der Zieldurchfahrt stinksauer und verwies auf das seiner Meinung nach unsaubere Überholmanöver mit dem die PRC-Pilotin sich an ihm vorbeigebremst hätte. "Ich hatte rechts keine Bremse mehr", entschuldigte sich diese. Doch das wurde angesichts des Punktestandes zur Nebensache. Aufgrund eines Punktgleichstands nach 16 Rennen musste die Anzahl der Siege entscheiden und die sprach für Gerd Beisel. Während Beisel 9 Siege eingefahren hatte, waren es 4 für die Schweizer PRC Pilotin. Von entscheidender Bedeutung war die 11.te und vorletzte Runde in Hockenheim . Mit 1.51,176 fuhr Gerd Beisel die schnellste Rennrunde. In der selben Runde schaffte Sabrina Hungerbühler eine 1.51,220. Diese 44 Hunderstel Unterschied brachten Gerd Beisel die nötigen Punkten um mit Sabrina Hungerbühler wieder gleich zu ziehen. "Auf die Saison gesehen, ist die Meisterschaft sicherlich verdient. Es war eine enge und spannende Entscheidung. Am Ende hat die schnellste Runde über die Meisterschaft entschieden. Viel spannender geht es nicht", erklärte Walter Pedrazza. „Am Ende habe ich einfach den Kopf ausgeschaltet und mir gesagt, jetzt klappte es entweder oder nicht", beschrieb Gerd Beisel sein Rennen. "Ich wusste nach dem Rennen gar nicht was los ist und ob ich mich nun ärgern oder freuen sollte. Dass es mit dem Titel geklappt hat, ist natürlich schön. Mein Dank geht ans Team, ohne das dieser Titel nicht möglich gewesen wäre." Meisterschaftsdritter in der Gesamtwertung wurde Thorsten Rüffer, der mit 11 Klassensiegen, davon 6 in den letzten 6 Rennen eine starke Vorstellung im Division 2 Norma ablieferte. Den Titel in der Division 2 hatte sich Rüffer bereits in Monza gesichert. Bei den GT-Fahrzeugen siegte Jürgen Bender. Kaspar Huggenberg holte den Titel bei den Crossle . Mit einem spannenden Finale verabschiedete sich die Sports Car Challenge in die Winterpause, ehe es im April 2010 wieder weitergeht. |
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 23. Oktober 2009 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Patrick Holzer
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Samstag, 3. Oktober 2009 |
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Im ersten Rennen der Sportscar Challenge in Monza am vergangenen Samstag gewann Sabrina Hungerbühler im PRC BMW bei nasser Strecke deutlich vor Gerd Beisel (Norma-Nissan). Wie schon so oft in dieser Saison konterte Beisel und holte sich am Sonntag den Sieg in Lauf 2. Den Sprung aufs Podest gelangen Andreas Fiedler mit seiner bis dato besten SCC-Platzierung und Siegmar Pfeifer (beide PRC-BMW). Die Division 2 sah zweimal Thorsten Rüffer (Norma-Honda) vor Norbert Groer (PRC-Honda) in Front. Bei den GT-Fahrzeugen war Albert Kierdorf im Porsche 997 RSR nicht zu schlagen.
In beiden Qualidurchgängen hatte Gerd Beisel die Nase vorn. Mit 1:46,832 gelang ihm gleich in der ersten Trainingssitzung die schnellste Zeit des Tages. Sabrina Hungerbühler stellte sich zweimal daneben in Startreihe 1. Auf der Powerstrecke von Monza waren die Division 1-Boliden auf den vorderen Startplätzen unter sich. Thorsten Rüffer gab in der Division 2 den Ton an und schnappte sich zweimal die Klassenpole vor Gerhard Münch (Norma-Honda) bzw. Mirco Schultis (PRC-Honda). Auf der Powerstrecke von Monza konnte sich auch Albert Kierdorf mitten unter die Sportwagengemeinde mischen. Den bärenstarke RSR chauffierte Kierdorf auf die Startpositionen 7 und 8.
Auf nasser Strecke legte Sabrina Hungerbühler in Lauf 1 gleich in der ersten Runde den Grundstein zum Sieg. Knapp vor Siegmar Pfeifer kam die Schweizerin als erste aus Runde eins zurück. Auf den weiteren Plätzen folgten Albert Kierdorf, Andreas Fiedler und Jürgen Güllert (Radical SR). Erst auf P6 fuhr Polesitter Gerd Beisel zum ersten Mal an der Boxenmauer vorbei. Im Verlauf der zweiten Runde schob sich Porsche-Pilot Kierdorf sogar auf Rang 2 hinter Hungerbühler. Diesen hielt er eine weitere Runde vor Andreas Fiedler und Siegmar Pfeifer. An der Spitze war Hungerbühler bereits zur Rennmitte mit deutlichem Vorsprung enteilt. Dahinter setzten sich Andreas Fiedler und Jürgen Güllert erst einmal fest. Gerd Beisel erkämpfte sich gegen Ende den zweiten Platz von Fiedler, nachdem Jürgen Güllert eine Runde vor Schluss die Segel strich.
Hinter Rüffer beendete Albert Kierdorf das Rennen als starker Gesamt-Fünfter. Jürgen Bender und Martin Dechent (beide 997 Cup) mussten sich mit den Plätzen 2 und 3 in der Division 3 zufrieden geben. Die Crossle-Wertung ging an Kaspar Huggenberg vor Heinz Grau und Beat Eggimann.
Die Führung in der Division 2 wechselte zu Rennbeginn von Mirco Schultis zu Gerhard Münch und dann zu Torsten Rüffer. Erst einmal vorne, setzte sich Rüffer von Münch und Groer ab. Der Norma-Pilot zeigte einmal mehr seine Klasse im Regen. Mit Gesamtplatz 5 und der schnellsten Runde im Feld konnte der Division 2-Sieger nach Rennende voll und ganz zufrieden sein. Norbert Groer hatte im Ziel mit knapp über 18 Sekunden Rückstand das Nachsehen, nachdem er genau wie Felix Geisser (PRC-Honda) noch an Münch vorbeigekommen war. Pech hatte Mirco Schultis. „Bereits nach vier Runden hatte ich massive Probleme mit meinen Regenreifen“, so Schultis.
Im zweiten Rennen blieb Beisel von Beginn an vorne. Sabrina Hungerbühler folgte dicht dahinter, während Güllert und Pfeifer mit knapp 2s Rückstand die erste Runde beendeten. Auf trockener Piste gaben wieder die PS starken Division 1-Boliden den Ton an. Hinter Mauro Barisone im Lucchini-BMW und Andreas Fiedler reihte sich Albert Kierdorf als Gesamtsiebter ein. Wirklich absetzen konnte sich Beisel aber nicht, zumal der Überrundungsverkehr sein übliches dazu beisteuerte. Nach zehn Runden gaben 0,594 Sekunden den Ausschlag zum Sieg für den Norma-Piloten. Früh entschieden waren hingegen die Plätze 3 und 4. Mit 31,886 Sekunden rollte Siegmar Pfeifer als Dritter vor Jürgen Güllert über den Zielstrich. Hinter Mauro Barisone wurde Albert Kierdorf als Gesamtsechster erneut Sieger der Division 3.
Thorsten Rüffer fuhr zu Beginn in der Division 2 bereits einen kleinen Vorsprung auf Gerhard Münch und Mirco Schultis heraus. Bis zu einer Durchfahrtsstrafe in Runde 7 blieb Mirco Schultis an Thorsten Rüffer dran. Durch die Ehrenrunde in der Boxengasse wurde der PRC-Pilot hinter die Klassenkonkurrenten Norbert Groer und Gerhard Münch zurückgeworfen. Da tröstete die schnellste Rennrunde der Division 2 nur bedingt über die verlorenen Punkte hinweg. „Warum ich die Drive Through bekommen habe, weiß ich leider gar nicht. Dazu hielten die Bremsen das ganze Wochenende nicht, sodass ich mehrmals in der Schikane ohne Bremsdruck den Notausgang nutzen musste. ...“, so ein enttäuschter Mirco Schultis.
Die Ausgangslage vor dem Finale in Hockenheim könnte damit nicht spannender sein. Mit 331 Punkten liegt Sabrina Hungerbühler nur einen einzigen Punkt vor Titelverteidiger Gerd Beisel. Thorsten Rüffer hat mit 324 Zählern auf dem Konto ebenfalls noch beste Chancen auf den Titel. Dieser ist ihm in der Division 2 jetzt schon sicher. Mit 96 Punkten Vorsprung auf Mirco Schultis konnte der Norma-Pilot den Division 2 Titel in Monza vorzeitig klar machen. Bei den GT Fahrzeugen liegt weiterhin Jürgen Bender an der Tabellenspitze, während Kaspar Huggenberg bei den Crossle der Titel nicht mehr zu nehmen ist.
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 3. Oktober 2009 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Patrick Holzer
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Freitag, 11. September 2009 |
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Den Fahrern und Teams der Sportscar Challenge blieb nach dem Auftritt in Most nur eine kurze Verschnaufpause vor dem nächsten Rennen. Bereits eine Woche später fand in Dijon der sechste Meisterschaftslauf statt. Im ersten Durchgang siegte noch Sabrina Hungerbühler im PRC-BMW knapp vor Gerd Beisel. Der drehte in Rennen 2 den Spieß um und verwies die Schweizerin auf den dritten Rang. Dabei durchlebten die beiden Sieger ein Rennwochenende mit Höhen und Tiefen. Für Gerd Beisel begann der Freitag nach Rang 2 im ersten Quali überhaupt nicht erfreulich. In der zweiten Trainingssitzung verabschiedete sich der Nissan-Motor mit einem kapitalen Motorschaden. Das bedeutete wie schon in Most Überstunden für die engagierte Truppe des Norma-Piloten. Für Sabrina Hungerbühler lief das Training im Gegensatz dazu optimal. Zweimal Pole bedeutete eine perfekte Ausgangslage für die Rennen auf der fahrerisch anspruchsvollen Strecke. In der Division 2 stanzte Thorsten Rüffer zweimal die beste Qualizeit in den Asphalt.
Gleich beim Start kam Sabrina Hungerbühler vor Siegmar Pfeifer (PRC-BMW) sehr gut weg. Dahinter folgten Jürgen Güllert, Gerd Beisel und Peter Kormann. In der Division 2 hatte sich Gerhard Münch (Norma-Honda) Markenkollege Thorsten Rüffer geschnappt. Nach der zweiten Runde hatte sich Hungerbühler einen vier-Sekunden-Vorsprung auf Beisel herausgearbeitet. Jürgen Güllert und Peter Kormann folgten mit etwas Abstand vor der Dreiergruppe Münch, Rüffer und Pfeifer. Der grüne PRC war nach einem Dreher Ende Start und Ziel auf P8 zurückgefallen. An der Spitze schmolz der Vorsprung von Sabrina Hungerbühler: Beisel kam nun langsam in Fahrt und stanzte in Runde 5 eine 1:14,994 in den Asphalt. Kurz vor Rennende wurde es dann spannend. Beisel zeigte sich groß im Rückspiegel und ging wenig später sogar an Hungerbühler vorbei. Die PRC-Pilotin konterte jedoch erfolgreich und rettete sich mit 0,586s über den Zielstrich. P3 ging ungefährdet an Jürgen Güllert vor Peter Kormann. Die Division 2 gewann Thorsten Rüffer, der gegen Rennmitte den stark fahrenden Gerhard Münch überholen konnte. Klassendritter wurde nach dem Ausfall von Mirco Schultis (PRC-Honda) in Runde 7 Felix Geisser im PRC- Honda. In der Wertung der GT-Fahrzeuge war Albert Kierdorf nicht zu schlagen. Der Zweitplatzierte Jürgen Bender (Porsche 997 Cup) hatte im Ziel eine Runde Rückstand auf den Markenkollegen. Die Wertung der Crosslé-Fahrzeuge ging an Kaspar Huggenberg. Das zweite Rennen am Samstag begann für die PRC-Werksmannschaft konfus. Laut Zeitplan sollte das Rennen um 14:25 Uhr gestartet werden, tatsächlich aber stand das Feld um diese Zeit schon in der Startaufstellung. „Wir haben zu diesem Zeitpunkt am PRC von Siegmar Pfeifer geschraubt und es hätte auch problemlos gereicht. Der Zeitplan hat auch das gesamte Wochenende gestimmt“, war Walter Pedrazza irritiert. So mussten alle fünf PRC aus der Box nachstarten.
Da Hungerbühler fehlte, durfte somit Thorsten Rüffer das Rennen von ganz vorne angehen. Jürgen Güllert kam aus der ersten Runde als Führender zurück. Dahinter lag bereits der von Position 8 aus gestartete Gerd Beisel (Foto) auf P2 vor Peter Kormann. Thorsten Rüffer fand sich auf Platz 4 vor Gerhard Münch wieder, der seit Most mit neuem Motor unterwegs ist. Nach vier Runden war Münch vorbei, doch in Runde 9 stellte Rüffer wieder die alte Rangfolge her. Dritter in der Division 2 wurde Noel Hagen. Gerd Beisel war indes der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen. Jürgen Güllert schaffte mit 20,855 Sekunden Rückstand den erneuten Sprung aufs Stockerl. Dritte wurde dann doch noch Sabrina Hungerbühler nach einer starken Aufholjagd. Die vierte Position holte sich Peter Kormann, der im Gegensatz zu Hungerbühler einen 2,5 Liter DTM-Motor im PRC verbaut hat. Bei den GT-Fahrzeugen und den Crosslé bot sich das selbe Bild wie in Rennen 1 - Kierdorf siegte vor Bender, während Huggenberg ebenfalls den Sieg davontrug. Damit bleibt es bei vier ausstehenden Rennen weiter spannend im Meisterschaftskampf. In der Tabelle führt Sabrina Hungerbühler (275) knapp vor Gerd Beisel (272) und Thorsten Rüffer (270). Viel spannender könnte die Meisterschaftsentscheidung kaum sein. Das nächste SCC-Rennen findet vom 24.-27. September auf der Highspeed-Strecke von Monza statt. |
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 11. September 2009 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Patrick Holzer
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Dienstag, 1. September 2009 |
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Mit Siegmar Pfeifer als Sieger im ersten Lauf der Sportscar Challenge im Rahmen des Truck-GP in Most hätten vor dem Rennen wohl die Wenigsten gerechnet, zumal das Qualifying eine andere Sprache sprach. Da hatten Norma-Pilot Gerd Beisel und die PRC-Amazone Sabrina Hungerbühler klar dominiert. Das zweite Rennen wurde dann wieder zur Favoritenbeute - Beisel siegte vor Hungerbühler und Güllert.
Das Rennen am Samstag begann mit einem Paukenschlag. Gerd Beisel erwischte den besten Start, dahinter fuhren Güllert und Hungerbühler auf die Schikane nach Start und Ziel zu. Kurz nach dem Anbremsen berührten sich der aufs Gras gekommene Güllert und Beisel. Das Feld schoss um die mitten auf der Fahrbahn verhakten Fahrzeuge herum. Während Güllert mit einem beschädigten Fahrzeug weiterfuhr, musste Beisel aufgeben. "Öl- und Wasserkühler waren beschädigt. Aber für das zweite Rennen werden wir das Auto wieder flott machen", so der Norma Pilot. Auf Grund der ausgetretenen Flüssigkeiten musste das Saftey Car ab Runde 2 auf die Piste. Zu diesem Zeitpunkt lag Sabrina Hungerbühler vor Peter Kormann, Siegmar Pfeifer und Thorsten Rüffer in Führung. Nach dem Restart baute Hungerbühler ihren Vorsprung auf die Verfolger aus. Alles sah nach einem klaren Sieg für die Schweizerin aus, die mit über 10 Sekunden führte. In Anbetracht des sicheren Vorsprungs nahm Hungerbühler das Tempo raus - allerdings zu sehr. In der letzten Kurve wurde die PRC -Pilotin von Siegmar Pfeifer und Peter Kormann überrumpelt, die sich im Zweikampf um P2 wieder an die Führende herangejagt hatten. "So etwas ist mir in meiner Karriere noch nie passiert", so eine völlig enttäuschte Sabrina Hungerbühler. Pfeifer hatte sich den Sieg nach einem spannenden Zweikampf mit Peter Kormann redlich verdient. In Runde 7 hatte er von Kormann P2 übernommen. Kormann blieb zwar immer in Schlagdistanz, kam aber nicht wieder vorbei. "Das war ein schöner Kampf, der viel Spaß gemacht hat", meinte Pfeifer dazu. Platz vier ging an den gut aufgelegten Andreas Fiedler im PRC-BMW, der den Schnellsten der Division 2, Thorsten Rüffer im Norma-Honda) in Runde 10 überholen konnte. Rüffer selbst verlor in der letzten Runde den Klassensieg an Felix Geisser im PRC-Honda und P2 an Gerhard Münch im Norma-Honda. "Die letzten beiden Runden hatte ich keine Leistung mehr. Ich schätze mindestens 40% weniger als normal. Dabei habe ich einen guten Start erwischt und bin gut um den Unfall herumgekommen. Der Vorsprung auf die anderen war auch groß genug". Klassensieger Felix Geiser: "Mein Start war nach dem schwachen Quali sehr gut. Nach der Safety Car-Phase haben die Reifen der anderen wohl nicht so schnell aufgebaut wie meine. Zuerst bin ich dann an Münch und zwei Runden später an Schultis vorbei. In der letzten Kurve vor Start und Ziel überholte ich schließlich noch Thorsten Rüffer und bin auf eins vor". Bei den GT-Fahrzeugen war Richard Cvörnjek im Porsche 997 GT3 Cup S nicht zu stoppen. Mit 46s Vorsprung auf Markenkollege Philip Zumstein siegte der 19jährige Österreicher. Er sollte im Rennen am Sonntag diesen Erfolg wiederholen. Spannend war auch das zweite Rennen am Sonntagmorgen. Bis zur letzten Runde lag Sabrina Hungerbühler in Front, doch wieder reichte es nicht zum Sieg. Gerd Beisel kam in Runde 12 vorbei und siegte noch mit 0,5 Sekunden Vorsprung. P3 war ebenfalls lange umkämpft. Zunächst hielt diesen Platz Peter Kormann, der aber in Runde 7 Siegmar Pfeifer vorbeilassen musste. Von weiter hinten nahte bereits Jürgen Güllert, der sich zuerst Kormann schnappte. In der vorletzten Runde ging der Radical-Pilot auf Platz 3 nach vorne. Da Pfeifer in Runde 11 die Segel streichen musste, rutschte Kormann wieder auf Gesamtposition 4 vor. Fünfter vor Division 2 Sieger Gerhard Münch wurde Andreas Fiedler im ex-Hungerbühler-PRC . Für den Führenden der Division 2, Thorsten Rüffer, sollte sich Most als kein gutes Pflaster erweisen. Zu Rennbeginn lieferte sich Rüffer einen Zweikampf mit Felix Geisser. Doch schon in Runde 3 kam das Aus. "Der Schaltzug ist gebrochen. Das war nach 34 Rennen der erste Ausfall. Bis dahin hatte ich einen schönen Fight mit Felix Geiser. Ich hatte mir dahinter schon ein paar Stellen zum Überholen ausgeschaut", so Rüffer. "Ich hoffe in Dijon hört die kleine Pechsträhne wieder auf". Felix Geisser konnte von dem Ausfall des Kontrahenten aber nicht profitieren. Kurz vor Schluss landete er beim Überrunden neben der Strecke. Somit erbte Gerhard Münch vor Mirco Schultis und Noel Hagen den Klassensieg. Letzterer war ausnahmsweise in der Division 2 unterwegs, da der Motor des großen Autos noch nicht fertig geworden war. Beat Eggimann siegte in beiden Rennen in der Wertung der Crosslé.
Bereits am kommenden Wochenende geht es für die SCC Piloten weiter nach Dijon - dort steht bereits die sechste Veranstaltung auf dem Programm. |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 3. September 2009 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Patrick Holzer
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Donnerstag, 27. August 2009 |
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Nach dem Mega-Event ADAC Truck Grand Prix auf dem Nürburgring vor über 100.000 Zuschauern steht für die Piloten der Sportscar Challenge bereits das nächste Highlight an. Erneut geht es im Rahmen der FIA Truck Europameisterschaft vom 28. bis 30. August an den Start, diesmal im tschechischen Most.
Letztes Jahr bestaunten über 55.000 Zuschauer die Rennen der Racetrucks. Mit den beiden Rennen der Sportscar Challenge wird den Truckern ein starkes Rahmenprogramm geboten, waren doch alle Rennen in dieser Saison von großer Spannung geprägt. In der Division 1 führt Gerd Beisel mit 182 Punkten die Tabelle an. Nach zwei Nullrunden in Oschersleben punktete der Norma-Pilot auf dem Nürburgring voll. Damit verdrängte er Sabrina Hungerbühler (PRC-BMW) wieder von der Spitze, die mit 171 Punkten auf dem zweiten Platz rangiert. Am konstantesten sammelte Jürgen Güllert im Radical SR8 seine Punkte. Dadurch hat Güllert die dritte Tabellenposition fest im Griff, aber auch die vorderen beiden Plätze noch im Blickfeld. Thorsten Rüffer (Norma-Honda) punktete in der Division 2 ebenfalls bei jedem der insgesamt acht Rennen. Mit sechs Klassensiegen ist er bis dato der erfolgreichste SCC-Pilot. 198 Punkte und die klare Tabellenführung heißt dies in nackten Zahlen ausgedrückt. Auf dem zweiten Platz liegt Mirco Schultis mit 151 Punkten vor Mitch Mitländer (beide PRC-Honda), der 110 Zähler aufweisen kann. Die Wertung der GT-Fahrzeuge ist fest in den Händen von Porsche Pilot Jürgen Bender - komfortable 22 Punkte beträgt dessen Vorsprung auf Markenkollege Martin Dechent. Los geht es für die Sportscar Challenge bereits am Freitag um 09:00 Uhr mit einem freien Training. Die Rennläufe finden dann am Samstag (15:10 Uhr) und Sonntag (09:45 Uhr) statt. |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 27. August 2009 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Patrick Holzer
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Mittwoch, 12. August 2009 |
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Eine fantastische Zuschauerkulisse bot sich den Teilnehmern der Sportscar Challenge bei der letzten Meisterschaftsrunde vor zwei Wochen am Nürburgring. Im Rahmen des Truck Grand Prix trug die zentraleuropäische Sportprototypen-Serie ihre Meisterschaftsläufe 7 & 8 vor mehr als 100.000 begeisterten Zuschauern aus. Der große Gewinner des Rennwochenendes hieß Gerd Beisel, der einen zweifachen überlegenen Tagessieg einfahren konnte.
Bereits im freien Training hatte der Norma-Nissan-Pilot seine Ansprüche auf den obersten Podestrang angemeldet und die Bestzeit erzielt. Dies bestätigte er im Qualifying und stellte seinen Norma-Nissan zweimal auf Pole. Die bis dato Gesamtführende Sabrina Hungerbühler musste sich mit Platz 2 zufrieden geben. Im ersten Rennen kam Gerd Beisel beim Start nicht optimal weg und die Schweizerin von PRC-Racing machte mächtig Druck. Brenzlig wurde es in dieser Phase, als Noel Hagen an den beiden Führenden vorbei in die Auslaufzone fuhr. „Während dem Bremsmanöver fraß mein rechter Bremssattel an fünf der sechs Kolben und mein Auto wurde unbremsbar. Um niemanden zu gefährden, löste ich die Bremse wieder und fuhr absichtlich in den Notausgang, wendete dort ohne großen Zeitverlust und reihte mich wieder ein", erklärte Noel Hagen die Situation. Nach der ersten Kurve hatte Gerd Beisel das Geschehen im Griff. Runde um Runde vergrößerte der Norma-Nissan-Pilot den Vorsprung vor seinen Verfolgern. Als Sabrina Hungerbühler nach einigen Runden ihren PRC-BMW mit einem gelockerten Rad abstellen musste, war der Weg für Gerd Beisel endgültig frei, der einen ungefährdeten Sieg nach Hause fuhr. Platz 2 in der Division I ging an Radical-Pilot Jürgen Güllert vor Siegmar Pfeifer auf PRC-BMW. In der Division II entschied Thorsten Rüffer auf seinem Norma-Honda das erste Rennen für sich. Hier belegten Mitch Mitländer (PRC Honda) und Mirco Schultis die nächsten Plätze. Einziger Starter in der GT-Klasse war Jürgen Bender auf einem Porsche GT3 Cup.
Im zweiten Rennen am Sonntag das gleiche Bild: Gerd Beisel zog dem übrigen Feld auf und davon und bog als Führender in die erste Kurve ein. Kontinuierlich fuhr Beisel einen Vorsprung von 4 bis 5s heraus und verteidigte diesen bis zum Fallen der schwarz-weiß-karierten Flagge. Mehr Glück als im ersten Rennen hatte diesmal Sabrina Hungerbühler, die den zweiten Rang belegte. Platz 3 in der Division I ging an Jürgen Güllert im Radical V8. In der Division II drehte Mirco Schultis den Spieß um und landete im zweiten Rennen vor Thorsten Rüffer. P3 konnte Mitch Mitländer herausfahren.
Durch seine beiden Siege übernahm Gerd Beisel mit 182 Punkten wieder die Gesamtführung vor Sabrina Hungerbühler mit 171 Punkten. Dicht dahinter Jürgen Güllert mit 164 Punkten. Die Division II ist bisher eine klare Angelegenheit von Thorsten Rüffer, der die Gesamtwertung mit 198 Punkten anführt. Mirco Schultis liegt auf Rang 2 (151 Punkte), eine Position dahinter Mitch Mitländer, der 110 Punkte aufweist. In der GT-Klasse führt GT3 Cup Pilot Jürgen Bender mit 120 Punkten die Wertung an. Das nächste Rennen der Sportscar Challenge findet vom 28. bis 30. August wiederum im Rahmen des Truck GP im tschechischen Most statt.
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 13. August 2009 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Patrick Holzer & Harald Gallinnis
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Donnerstag, 16. Juli 2009 |
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Sabrina Hungerbühler entschied im ersten Rennen der SCC in der Motorsport Arena Oschersleben gleich den Start für sich. Dahinter kamen sich Gerd Beisel im Norma-Nissan und Hagen Noel im PRC beim Anbremsen der Schikane in die Quere - für beide bedeutete die Kollision das frühe Aus. An der Spitze hatte Sabrina Hungerbühler das Feld fest im Griff, mit großen Schritten enteilte sie den Verfolgern zu einem lupenreinen Start-Ziel-Sieg.
Auf Platz 2 lag Jürgen Güllert vor Thorsten Rüffer. Bei den GT-Fahrzeugen führte Jürgen Bender im Porsche 997 Cup die Klasse an, da Albert Kierdorf (Porsche 997 RSR) Opfer des Startunfalls geworden war und als Letzter dem Feld hinterher jagte. Im Verfolgerfeld fand Peter Kormann nach einigen Runden den Anschluss an Güllert und Rüffer. Dahinter führte Gerhard Münch mittlerweile eine Dreiergruppe aus Mirco Schultis, Siegmar Pfeifer und Lucchini-Pilot Mauro Barisone an. In diesem Mittelfeld spielten sich das ganze Rennen über sehenswerte Positionskämpfe ab. In der Shell-Kurve schlüpfte Schultis gemeinsam mit Kormann an Thorsten Rüffer vorbei. Peter Kormann fing sogar noch den lange Zeit auf Platz 2 geführten Jürgen Güllert ab, der auch noch hinter Rüffer zurückfiel. Mit Platz 3 sicherte sich Rüffer hinter dem Zweitplazierten Kormann den Sieg in der Division 2. Fünfter wurde Mirco Schultis vor AvD 100 Meilen-Sieger Mauro Barisone, der sich gegen Rennende vor Siegmar Pfeifer geschoben hatte. Albert Kierdorf führte seine Aufholjagd bis auf Platz 12 und damit zum Sieg in der Division 3 vor Jürgen Bender. Nicht minder spannend ging es im zweiten Lauf zu. Dafür sorgte in erster Linie das Wetter, als kurz vor dem Start ein Regenschauer Verwirrung stiftete. Nach drei Runden hinter dem Saftey Car wurde das Rennen abgebrochen. Jetzt entschied die richtige Reifenwahl über Sieg oder Niederlage. Nach einer kurzen Pause wurde der Lauf erneut gestartet und abermals gewann Hungerbühler den Start vor Jürgen Güllert und Thorsten Rüffer. Im Verlauf der ersten Runde kam Güllert an Hungerbühler vorbei, die von Hagen Noel unter Druck gesetzt wurde. Auf der schnell abtrocknenden Strecke bauten die Regenreifen bereits nach wenigen Runden stark ab.
Hagen Noel setzte sich an die Spitze, während Kormann, der vom letzten Platz gestartet war, bereits auf dem zweiten Rang lag. Vor diese beiden schob sich Siegmar Pfeifer, der in der Box auf Slicks gewechselt hatte. Während Noel vorbeikam, hing Kormann hinter dem grünen PRC fest. Nach acht Runden entschieden 1,218 Sekunden über den Sieg zugunsten Hagen Noels. Hinter Noel und Kormann feierte Felix Geisser seinen ersten Sieg in der Division 2. Auf Platz 4 folgte mit Jürgen Bender bereits das erste Fahrzeuge der GT-Division. Sabrina Hungerbühler fuhr als Schnellste der Regenreifen-Fraktion auf Platz 5 über den Zielstrich. Mit zwei spannenden Rennen machte die Sports Car Challenge in Oschersleben beste Werbung für sich. Damit kann das große Saisonhighlight auf dem Nürburgring kommen, wo über 200.000 Zuschauer zum ADAC Truck Grand Prix erwartet werden. |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 16. Juli 2009 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Patrick Holzer
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Donnerstag, 25. Juni 2009 |
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Bei schönstem Sommerwetter feierte Gerd Beisel mit seinem Norma-Nissan auf der Hockenheimer GP-Strecke seinen zweiten und dritten Saisonsieg. Einzig Sabrina Hungerbühler im PRC-BMW konnte bei der starken Vorstellung mithalten. Schon im Zeittraining demonstrierten Beisel und Hungerbühler ihre Favoritenrollen. Eine Zeit von 1:39,738 bedeutete die Pole des RWT-Piloten und Teamchefs vor Sabrina Hungerbühler, dem Schnellsten der Division 2 Thosten Rüffer im Norma-Honda.
Den Grundstein für den Sieg im ersten Durchgang legte Gerd Beisel gleich in den ersten Runden. Fast zwei Sekunden konnte Beisel in Runde 1 auf den Zweitplatzierten Peter Kormann gutmachen. Dieser hatte beim Start an Sabrina Hungerbühler vorbeiziehen können. Eine Runde später holte sich Hungerbühler den zweiten Gesamtrang zurück. Da war Beisel aber schon zu weit enteilt, um noch einmal zittern zu müssen. "Ich kam am Start nicht so gut weg und fiel etwas zurück. Dann habe ich aber eine Lücke gesehen und konnte dies ausnutzen, um auf zwei vorzufahren", so Sabrina Hungerbühler. Mit guten Rundenzeiten kam die 26-jährige zwar näher an den Führenden heran, doch zwei schnelle Runden kurz vor Schluss von Beisel reichten für einen Vorsprung von 6,013 Sekunden im Ziel. Während an der Spitze so alles relativ schnell klar war, tobten dahinter packende Positionskämpfe. Hinter den beiden Führenden kämpften der stark fahrende Albert Kierdorf im Porsche 997 RSR mit PRC-Pilot Peter Kormann, Emanuel Pedrazza im PRC-Honda, Siegmar Pfeifer (PRC-BMW), Jürgen Güllert (Radical SR8) und Thorsten Rüffer (Norma-Honda). Die Top 10 komplettierten Gerhard Münch (Norma-Honda) und Mirco Schultis (PRC-Honda). In der Division 3 der GT-Fahrzeuge hatte Felix Geiser im Lamborghini Super Trofeo anfangs auf Klassenrang 2 gelegen. Probleme an der Getriebesteuerung stoppten jedoch den weißen Lambo. Dadurch rückten die beiden Porsche 997 Cup-Piloten Jürgen Bender und Martin Dechent auf die klasseninternen Podestplätze nach vorne. Eng war das Finish bei den Crosslés. Kaspar Huggenberg siegte mit 0,732 Sekunden Vorsprung auf Beat Eggimann. Den Start zu Rennen 2 entschied Gerd Beisel vor Sabrina Hungerbühler und Jürgen Güllert für sich. Es folgten Peter Kormann, Siegmar Pfeifer sowie Thorsten Rüffer als Erster der Division 2. Beisel setzte sich gleich in der Anfangsphase etwas von Sabrina Hungerbühler ab. Alles schien wieder auf das Duell aus dem ersten Rennen hinauszulaufen. Dann löste sich beim PRC von Hungerbühler das Hinterrad. "Im zweiten Rennen habe ich mein Hinterrad verloren. Ich habe das in der Spitzkehre bemerkt. Vermutlich hat es sich aber schon früher gelöst. Das war heute Pech, aber so ist eben Rennsport", zog die PRC-Pilotin ihr Resümee. Peter Kormann überholte Jürgen Güllert in Runde 2 wieder und lag an gesamtdritter Position. Dem Radical klebten schon Siegmar Pfeifer und Emanuel Pedrazza (PRC-Honda), der an Rüffer vorbeigehen konnte, am Heck. Nach und nach ging zuerst Pfeifer, wenig später auch Pedrazza und Rüffer vorbei. Pfeifer lief im grünen PRC auf Markenkollege Kormann auf. Rundenlang kämpften die beiden um den zweiten Rang, ehe Kormann auf Öl ausrutschte und Pfeifer vorbeischlüpfte. In der letzten Runde wurde es für Kormann erneut spannend. Thorsten Rüffer, der sich den ersten Platz in der Division 2 zurückgeholt hatte, versuchte sich beim Beschleunigen auf die Zielgerade aus dem Windschatten heraus noch einmal neben Kormann zu setzen. Am Ende entschied der PS-kräftigere Division 1 Bolide von Kormann das Duell für sich. Zweiter in der Division 2 wurde Mirco Schultis, der sich mit 0,244 Sekunden gegen Emanuel Pedrazza durchsetzte. Dabei musste er noch den Italiener Mauro Barisone im Lucchini-BMW passieren lassen, der als Gesamtfünfter das schwarz-weiß karierte Tuch sah. Bei den GT-Fahrzeugen siegte Felix Geisser im Lamborghini nach seinem Ausfall im ersten Rennen. Er verwies die beiden Porsche 997 Cup von Martin Dechent und Lucius Fox auf die Plätze. Bei den Crosslés war es wie schon in Rennen 1 Kaspar Huggenberg, der den Klassensieg nach Hause fuhr. |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 25. Juni 2009 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Freitag, 22. Mai 2009 |
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Auftakt am Nürburgring: 24 Teilnehmer stellten sich zum ersten Rennen des Jahres in der Sports Car Challenge 2009 ein. Die Pole-Position hatte Jürgen Güllert im Radical SR8, neben ihm mit Thorsten Rüffer im Norma-Honda der schnellste Zweiliter-Pilot.
Nur auf Platz 16 postierte sich Gerd Beisel - der Deutsche legte in seinem Norma-Nissan die größte Aufholjagd hin und entschied Lauf 1 für sich. Nur 0,9 Sekunden hinter ihm folgte Güllert, Sabrina Hungerbühler komplettierte als beste PRC-Fahrerin auf Rang 3 auch das Siegerfoto der Division 1. Der schnellste Zweiliter-Wagen folgte schon auf Platz 4, Mitch Mitländer steuert heuer den PRC-Honda von Hoffmann Racing. Er setzte sich vor Rüffer und dem heuer auf Ligier umgestiegenen Mirco Schultis durch. Martin Dechent war diesmal der einzige GT-Starter, er kam auf Position 10 ins Ziel. Der Schnellste der vier Autos umfassenden Crosslé-Fraktion war Kaspar Huggenberg vor Heinz Grau und Beat Eggimann. Dieselbe Besetzung, vertauschte Rollen: Das zweite Zehn-Runden-Rennen brachte den Sieg für Sabrina Hungerbühler vor Beisel und Güllert. Rüffer vor Schultis und Mitländer auf den Rängen 4 bis 6, das war auch das Ergebnis der Division 2. Jürgen Bender und Martin Dechent sicherten sich die Punkte in der GT-Wertung und bei den Crosslé gesellte sich zu Huggenberg und Grau diesmal Rainer Küschall als Drittplatzierter. In der Tabelle führen vor den Läufen 3 und 4 in Hockenheim jetzt Gerd Beisel (Div. 1), Thorsten Rüffer (Div. 2), Martin Dechent (Div. 3) sowie Kaspar Huggenberg (Crosslé). |
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 22. Mai 2009 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Mittwoch, 18. Februar 2009 |
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Die SCC plant für 2009 eine enge Kooperation mit einer weiteren Sportprototypenserie. Wie Serienorganisator Walter Pedrazza nun in einem Informationsschreiben bekannt gab, will man 2009 mit der britisch organisierten WSCO kooperieren. Dabei handelt es sich um eine weitere Serienidee der Speed UK (vormals VdeV UK)-Organisatoren um Stuart Mc Crudden.
Die unbescheiden World Sportscar Organisation betitelte Serie will in ihrer Premierensaison sieben Meetings für Sportprototypen aus dem Amateurbereich organisieren. Dabei baut man auf Kooperationen mit Serien wie der selbst organisierten Speed UK, der SCC und der VdeV. Sportprototypen aus dem Amateurbereich sollen hier auf professionell vermarkteter Ebene eine attraktive Bühne finden. Die zugrunde liegenden Reglements sind das FIA-CN-Reglement nach Appendix J 259 und das erweiterte zusätzliche Motorenreglement gemäß FIA Appendix J 263. Somit können CN-Wagen bis 2l sowie C2-Wagen und C1-Wagen mit 2l-Turbo gemäß Super-2000-Reglement in der Serie antreten. Für eine Übergangsphase sind 2009 auch Wagen mit bis zu 3,5l großen Motoren wie in der SCC zugelassen. Spezifisch für die WSCO ist die vorgeschriebene Verwendung eines standardisierten Micro-Hybridsystems. Damit will man eine ökologischen Vorreiterrolle in der Amateur-Sportwagenszene übernehmen. Punktberechtigt für die WSCO sind nur jene Fahrzeuge, die über das Hybrid-System verfügen. Dieses ist angeblich mit geringem Aufwand für etwa 3000 Euro als Kit unversell nachrüsbar.
Derzeit ist zumindest ein gemeinsamer Termin der WSCO mit der SCC fixiert. Es wird ein gemeinsames Antreten im Rahmen des Truck-GP auf dem Nürburgring mit gemeinsamen Rennen geben. Weitere vier Joint-Venture Events in Hockenheim, Dijon und Vallelunga sind in Planung. Das geplante Rennformat der WSCO präsentiert sich variabel – Renndistanzen zwischen 200 Meilen und 30 Minuten sind derzeit beabsichtigt. Die WSCO wirbt dabei mit einem existierenden TV-Vertrag.
Die geplante Kooperation soll aber nicht bedeuten, dass die SCC ihre Eigenständigkeit aufgeben will. Walter Pedrazza schreibt dazu: „In jedem Fall sollten die beiden Rennserien ihre Eigenständigkeit bewahren. So kann jeder Fahrer für sich entscheiden, wo und wie oft er fahren will. »Geteilte Kosten sind halbe Kosten!« Die Einsparungen verwenden wir für attraktivere Rennen und Preisgelder! Gemäß dieser Devise können im Fall einer Kooperation der WSCO mit der SCC alle Vorteile wie hier gezeigt genutzt werden, die Kosten können jedoch deutlich verringert werden. Die SCC wird dabei zur Gänze ihre Eigenständigkeit wie gewohnt beibehalten, um der Tradition und Philosophie dieser Serie, wie in den letzten 13 Jahren, auch weiterhin treu zu bleiben.“
Damit reagiert die SCC auf die angekündigte Konkurrenz der rein deutsch basierten geplanten ISC-Serie. Ob sich die ambitionierten Pläne der britischen Kooperationspartner angesichts der technischen und organisatorischen Aufgaben in vollem Umfang realisieren lassen, bleibt sicher abzuwarten. PRC-Chef und SCC-Gründer Pedrazza jedenfalls stellt wieder unter Beweis, dass er für den Fortbestand seiner Serie auch mutige Schritte nicht scheut.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 18. Februar 2009 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Sonntag, 8. Februar 2009 |
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2009 geht die österreichische Sportscar Challenge nun schon in ihre 14. Saison. In drei Klassen (zwei für Prototypen, eine für GT-Fahrzeuge aller Art) werden sich die Teilnehmer an der mitteleuropäischen Sportwagenserie 2009 wieder verschiedene Klassen- und Gesamtsieger-Pokale ausfahren. Es gilt, einen Nachfolger für Gerd Beisel zu ermitteln, der 2008 den Gesamttitel gewann und auch sicher 2009 wieder ein Wörtchen im Kampf um die Pokale in der grossen Division ein Wörtchen mitreden wird.
2009 wird man wieder bei allen Terminen der AvD 100 Meilen Rennserie am Start sein, was neben den Sprintrennen der SCC den Teilnehmern auch eine Gelegenheit zum Start bei den Mittelstreckenrennen des AvD ermöglicht. Derzeit stehen acht Veranstaltungen im Raum, deren Termine wie folgt lauten: 16.-17.05. Nürburgring 19.-20.06. Hockenheim 10.-12.07. Oschersleben August TBA 04.-06.09. Dijon 19.-20.09. Brünn 25.-27.09. Monza 16.-18.10. Hockenheim |
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 8. Februar 2009 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von J. Gauglica; Foto: Radical Sportscars
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Freitag, 5. Dezember 2008 |
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Mit der schon traditionellen Siegerehrung in St. Anton am Arlberg nahm die Saison 2008 der Sports Car Challenge ihren Ausklang. Veranstalter Walter Pedrazza ehrte die Sieger des Jahres:
Gerd Beisel holt sich den Titel in der Division 1 und auch die Gesamtwertung, Thorsten Rüffer gewinnt die Division 2. Die Classic Trophy für ältere Sportwagen geht an Bruno Küng; die GT-Tabelle sieht Jürgen Bender voran. In der Wertung der Crosslé 9S ist Heinz Grau der Gewinner des Jahres.
Offizielles Endergebnis der SCC 2008
Neben dem offiziellen Teil und etlichen Benzingesprächen kam auch die Unterhaltung nicht zu kurz. Die Bilanz der SCC ’08 sieht jedenfalls positiv aus, auch was das Starterfeld angeht: insgesamt waren 43 FahrerInnen eingeschrieben, sie vertraten sieben verschiedene Nationen.
14 Hersteller waren in den einzelnen Klassen vertreten. Die französische Marke Norma ist in der Division 1 und 2 der Prototypen siegreich, PRC holt den Titel in der Classic Trophy nach Österreich, bei den GT hat Porsche die Nase vorne.
Apropos Hersteller: Änderungen gibt es bei der Einstufung des 2,8l-Achtzylinder-Motors von Powertec. 2009 wird dieser Motor analog zu den 3000ccm-Motoren mit sechs Zylindern eingestuft; das bedeutet für Autos mit diesem Triebwerk (zum Beispiel dem Radical SR8) ein Basisgewicht von 700 Kilogramm.
Die Begründung liegt in der Leistung des Powertec-V8, die mit Motoren wie dem Reihen-Sechszylinder auf BMW-Basis oder dem V6 auf Nissan-Basis vergleichbar ist.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 5. Dezember 2008 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Johannes Gauglica
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Donnerstag, 20. November 2008 |
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Walter Pedrazza ist das Multitalent des österreichischen Rennsportes: Chef der Sports Car Challenge, Chef des Teams PRC Racing, Chef der Firma PRC. Er resümiert in dreifacher Eigenschaft die Saison 2008!
Fangen wir mit dem Serien-Chef an. Wie hat sich deiner Meinung nach die Meisterschaft heuer entwickelt?
„Die Meisterschaft ist konstanter geworden, die Starterzahlen sind stabil, bei keinem Rennen unter 20 Autos. Ich denke, dass sich die Sportwagen etabliert haben.“
Was ist dir besonders positiv aufgefallen?
„Ganz einfach: heuer hatte die Sports Car Challenge die größte Starterzahl bei den einzelnen Rennen seit Bestehen der Serie. Das ist der deutlichste Gradmesser für erfolgreiche Entwicklung.“
Und womit warst du nicht so happy?
„Mit den zwei Absagen heuer, Spa und Lausitzring. Das belgische Rennen war die erste Absage seit Bestehen der SCC, leider fiel das Ersatzrennen ohne unser Zutun ebenfalls ins Wasser. Das hat für eine übermäßig lange "Sommerpause" gesorgt, und wir mussten bei den letzten beiden Meetings jeweils drei Rennen fahren.“
Ein Wort zur Entwicklung der Starterfelder; welche Klasse war heuer die sportlich beste?
„Die Division 1 der Autos über 2 Liter Hubraum. Vor einigen Jahren war diese Klasse schwach besetzt, jetzt hat sie sich deutlich erholt.“
Wie siehst du die Situation in der GT- und der Crosslé-Klasse sowie in der Classic Trophy?
„Die GT-Felder bekommen wir momentan nur dann ausreichend zusammen, wenn wir mit den AvD 100 Meilen zusammen fahren, wo einige GT-Teams die Chance auf den Doppelstart wahrnehmen. Die Zusammenarbeit mit den AvD Raceweekends rund um Rudi Philipp ist übrigens tadellos! Die Crosslé 9S passen gut in die SCC, allein schon wegen der Classic Trophy, die an sich schon eine Bereicherung ist.“
Wie beurteilst du die Partnerschaft mit den AvD Raceweekends? Geht es 2009 weiter?
„Ja, auf alle Fälle! Wir arbeiten bei sechs Veranstaltungen wieder zusammen; dazu fährt die Sports Car Challenge separat beim tschechischen Truck-GP in Most und eine Veranstaltung in Brünn.“
Was wird für 2009 geändert?
„Nichts! Es wird acht Rennwochenenden geben, das Regelwerk bleibt unverändert.“
Zum Teamchef: was war das Highlight aus der Sicht von PRC Racing?
„Aus meiner Sicht war das das VdeV-Rennen in Jarama, dort hatten wir mit dem PRC-Honda die Pole Position. Es freut mich auch, dass das Auto mit dem 3l-BMW-Schiebermotor ein starkes Auto ist, wenn der richtige Fahrer drin sitzt.“
Bist du insgesamt mit der Teamleistung zufrieden?
„Ja, ganz sicher, vor allem bei dem Arbeitspensum, das die Mechaniker zu bewältigen hatten. Auch fahrerisch hat's gepasst, wenngleich wir im SCC-Titelkampf knapp verloren haben. Das wollen wir 2009 richtigstellen!“
Zur Firma PRC: was wird man tun, um sich 2009 den Titel wieder zurückzuholen?
„Nun, vom Produkt her ist das möglich. Wir kennen die engültige Fahrer-Besetzung noch nicht; aber wenn beispielsweise ein Drei-Auto-Team mit Sabrina Hungerbühler, Bruno Küng und Wolfgang Payr in 3l-Autos antritt, könnte das schon reichen, um den Titel zu holen. Siegmar Pfeifer bekommt einen neuen Wagen, Hubert Jouhsen wird auch wieder fahren, wenn alles gut geht.“
Außerdem geht die Mannschaft von Mirco Schultis verstärkt in der VdeV an den Start, ein drittes Langstreckenauto steht noch zur Verfügung – ist das der Beginn eines noch stärkeren internationalen Auftrittes von PRC?
„Sofern Mirco seine Autos weiter bei PRC betreuen lässt, was wir natürlich hoffen, werden wir an der Teamstruktur etwas ändern. Wir würden die beiden Teams dann voneinander trennen, da käme dann Emanuel (Pedrazza, der Junior-Chef von PRC, Anm.) zum Zug, ein eigenes Team zu gestalten - mit eigenem Transporter und Leuten. 2008 waren bis zu sieben Autos in einem Team, das geht auf die Dauer nicht.“
Weitere Projekte: was kann man schon für nächstes Jahr verraten?
„Es gibt einen neuen Honda 2l C/N, der dem Hill sehr ähnlich ist. Mit anderem Outfit, und klarerweise auch technisch verbessert - wir wollen ja auch in der Division 2 schnell sein. Die Zweiliter sind die Klasse, in der man sich international behaupten muss.“
Welche weiteren Projekte verfolgt PRC im nächsten Jahr?
„Ein neuer Power-Puch für Georg Pacher ist in Arbeit - ich sage nur: V8, Hewland-Getriebe, usw.!“
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 20. November 2008 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Donnerstag, 23. Oktober 2008 |
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SCC-Organisator Walter Pedrazza war mit der abgelaufenen 12. Saison der Sportscar Challenge in Hockenheim mehr als zufrieden. „Wir hatten durch die zusätzlichen Klassen mit den GT, der SCC-Classic und den Crossles in den meisten Fällen Felder mit mehr als 25 Wagen am Start. Das gibt uns eine gesunde wirtschaftliche Basis für die Planung 2009. Dort wollen wir die Zusammenarbeit mit der DMV 100 Meilen Rennserie bei sieben Veranstaltungen fortsetzen und gleichzeitig den Kalender um interessante Locations erweitern. Fixiert sind die Events zwar noch nicht, aber wir gehen davon aus, dass Dijon, Monza, der Nürburgring und Hockenheim im Kalender bleiben. In Planung sind darüber hinaus Events in Imola, Oschersleben und Spa, wo wir gerne noch einmal fahren möchten.“
Dazu ist anzumerken, dass es 2003 zum bislang einzigen Auftritt der SCC auf der Ardennenachterbahn kam. Aus diesem Jahr stammt auch das nebenstehende Bild mit dem diesjährigen Champion Gerd Beisel, der seinerzeit mit einem PRC-Mugen-Honda antrat. In diesem Jahr wurde die geplante Runde nach organisatorischen Schwierigkeiten abgesagt. Promoter Pedrazza, der in diesem Jahr mit seiner Firma PRC wieder sechs neue Rennchassis baute (drei „Langstreckenautos“ für die VdeV mit langem Radstand und drei Sprintwagen), hat zwar schon wieder jede Menge Interessenten für die Serie, „... aber es ist definitiv zu früh, um hier schon Namen zu nennen. Die Pläne einiger Interessenten sind ambitioniert, aber die Erfahrung lehrt, dass man erst wenn die Nenngelder da sind Aussagen zur Feldgrösse machen sollte.“ |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 23. Oktober 2008 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Johannes Gauglica; Bilder: Eike Funke/H.Gallinnis
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Dienstag, 21. Oktober 2008 |
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Die letzten Rennen des Jahres: die Sports Car Challenge lud zu den Läufen 13 und 14 der Saison 2008 auf den Hockenheimring. Eine Entscheidung fiel bereits im Vorfeld: Wolfgang Payr musste verletzungsbedingt w.o. geben, damit war Gerd Beisel de facto bereits Gesamtsieger der SCC.
In der Division 2 ging es noch ums Ganze zwischen Mirco Schultis und Thorsten Rüffer. In Lauf 1 wendete sich das Blatt langsam zugunsten des deutschen Norma-Fahrers. Er kam auf Platz 5 ins Ziel, Schultis im PRC-Honda hingegen nur an achter Stelle.
An der Spitze konnte einer unbeschwert aufgeigen: Emanuel Pedrazza gab wieder einen kurzfristig angesetzten Auftritt im Auto von Hubert Jouhsen. Der Vorarlberger setzte sich am Start zu Lauf 1 ab, hinter ihm seine PRC-Markenkollegen Peter Kormann und Sabrina Hungerbühler sowie Hans-Jürgen Güllert im Radical.
Kormann konnte sich anfangs von Hungerbühler lösen, die Schweizerin arbeitete sich jedoch wieder heran und ging in der Schlussphase vorbei auf Platz 2. Pedrazza siegte von alldem unbeeindruckt.
Der neue Meister Gerd Beisel (Bild) musste vom Ende des Feldes starten, machte dann aber viel Boden gut und erreichte noch Endrang 7.
Jürgen Bender vor Martin Dechent hieß die Reihenfolge bei den GT, Robert Wallenborn fiel aus. Die Klasse der Crosslé 9S entschied Andi Feigenwinter vor „Mr. Crosslé“ Beat Eggimann und Heinz Grau für sich.
Im zweiten Rennen gab es an der Spitze dasselbe Bild: Pedrazza präsentierte sich in unüberwindlicher Form. Der Österreicher beendete das Jahr mit einem Doppelsieg.
Hinter ihm war anfangs Hungerbühler die schnellste der Verfolger-Meute, sie verlor gegen Rennende allerdings an Vortrieb und musste Auto um Auto passieren lassen. Somit rückte Gerd Beisel auf Platz 2 nach, Radical-Pilot Hans-Jürgen Güllert komplettiert das Podium.
Thorsten Rüffer und Mirco Schultis führten ihr Duell um die Division 2 noch in diesem letzten Lauf des Jahres weiter, Rüffer hatte letztlich die Nase vorne. Er kommt auf Platz 4 ins Ziel, einen Rang vor Schultis. Damit heißt der Champion der Division 2 Thorsten Rüffer, er überholt außerdem Payr in der Gesamtwertung und setzt sich auf Platz 2.
Bender vor Dechent bei den GT, die beiden verpassen knapp die Top 10. Bei den Crosslé gewinnt Andi Feigenwinter vor Kaspar Huggenberger und Heinz Grau.
Damit endet eine spannende Saison der Sports Car Challenge. Promoter Walter Pedrazza kündigt an, dass die gute Zusammenarbeit mit den AvD Raceweekends auch 2009 weitergeht.
Endstände der Sports Car Challenge 2008 (inoffiziell)
Division 1 - Sports Car Challenge Sportprototypen
Pos. Fahrer Nation Fahrzeug Gesamtpunkte
1. Beisel Gerd A Norma - Nissan 297
2. Payr Wolfgang A PRC - BMW 256
3. Hungerbühler Sabrina CH PRC - BMW 237
4. Kormann Peter A PRC - BMW 202
5. Küng Bruno A PRC - BMW 143
6. Pedrazza Emanuel A PRC - BMW 94
7. Mitländer Mitch A PRC - BMW 93
8. Barisone Mauro I Lucchini - BMW 64
9. Jouhsen Hubert D PRC - BMW 63
10. Hagen Henning-Noel D PRC - BMW 58
11. Meneghetti Renzo I Lucchini - BMW 55
12. Hallau Georg D Pilbeam - Nissan 51
13. Pfeifer Siegmar A PRC - BMW 50
14. Droste Kati D PRC - BMW 48
15. Solieri Glauco I Lucchini - BMW 45
16. Bahlsen Hubertus D PRC - BMW 41
16. Güllert Hans-Jürgen CH Radical 41
18. Fischer Gregor CH PRC - BMW 39
19. Wolfert Thomas D Pilbeam - Nissan 30
20. Fiedler Andreas A 19
21. Gärtner Adi CH Martini - Alfa 17
22. Matzinger Karl-Heinz A PRC - Nissan 16
23. Kohler Hans-Ueli CH PRC - BMW 10
24. Baillet Christoph F 9
Division 2 - Sports Car Challenge Sportprototypen-Light
Pos. Fahrer Nation Fahrzeug Gesamtpunkte
1. Rüffer Thorsten D Norma - Honda 262
2. Schultis Mirco D PRC - Honda 249
3. Münch Gerhard A Norma - Honda 173
4. Hoffmann Roman A PRC - Honda 129
5. Pfeifer Siegmar A PRC - Honda 114
6. Grau Heinz CH Crosslé - Ford 103
7. Brazdzionis Darius LV Radical - Honda 96
8. Feigenwinter Andi CH Crosslé - Ford 87
9. Eggimann Beat CH Crosslé - Ford 72
10. Huggenberg Kaspar CH Crosslé - Ford 71
11. Uhlig Henry D Norma - Honda 59
11. Hallau Georg D MRP - Honda 59
13. Suhr Rainer CH Crosslé - Ford 58
14. Zlvatkauskas Poulius LV Radical - Honda 52
15. Baillet Christophe F Norma - Honda 50
15. Hummel Valentin D PRC - Honda 50
17. Hunziker Herbert CH Norma - Honda 43
18. Schell Julien F Ligier - Honda 28
19. Herberth Jean-Louis F 20
20. Wolfert Thomas D 18
21. Van Sande Leo F Ligier - Honda 15
22. Küschatt Rainer CH Crosslé - Ford 11
23. Seher Rudi D Lucchini - Opel 6
Division 3 - GT-Cup 
Pos. Fahrer Nation Fahrzeug Gesamtpunkte
1. Bender Jürgen D Porsche 276
2. Dechent Martin D Porsche 203
3. Wallenborn Robert D Porsche 80
4. Pladwig Dieter D Porsche 45
5. Kehl Heinz CH Porsche 42
6. Herberth Jean-Louis F Caterham 29
7. Pladwig Christian D Porsche 27
8. Senn Andreas D Porsche 26
9. Kirchdorf Albert D Porsche 22
10. Jauslin Ruedi CH Ultima 19
11. Brückl Martin A Porsche 17
Classic Trophy - Division 1
Pos. Fahrer Nation Fahrzeug Gesamtpunkte
1. Küng Bruno CH PRC - BMW 80
2. Mitländer Mitch A PRC - BMW 68
3. Fischer Gregor CH PRC - BMW 23
4. Gärtner Adi CH Martini - Alfa 14
Classic Trophy - Division 2
Pos. Fahrer Nation Fahrzeug Gesamtpunkte
1. Grau Heinz CH Crosslé - Ford 104
2. Feigenwinter Andi CH Crosslé - Ford 96
3. Eggimann Beat CH Crosslé - Ford 68
4. Huggenberg Kaspar CH Crosslé - Ford 66
5. Suhr Rainer CH Crosslé - Ford 52
6. Küschatt Rainer CH Crosslé - Ford 18
7. Seher Rudi D Lucchini - Opel 3
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 22. Oktober 2008 )
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Sportscar Challenge
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Geschrieben von Johannes Gauglica
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Dienstag, 14. Oktober 2008 |
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Wenige Tage vor dem Finale der SCC in Hockenheim gibt es einen schweren Rückschlag für die Titelhoffnungen von PRC: Wolfgang Payr muss verletzungsbedingt auf den Start verzichten.
Der Tiroler hat sich einen komplizierten Bruch einer Hand zugezogen, damit muss er neben allem Schmerz auch noch zwangsweise null Punkte in den letzten beiden Rennen hinnehmen. Wir wünschen jedenfalls baldige Genesung!
Payr hat in der Tabelle der Division 1 der Sports Car Challenge nur 2 Zähler Vorsprung auf RWT-Prinzipal Gerd Beisel. Diese beiden liegen sicher an der Spitze nicht nur ihrer Klasse, sondern auch der Gesamtwertung.
Beisel hat somit also die Chance, bei den letzten beiden Läufen die Wertung noch umzudrehen und sich ohne direkte Rivalen den Gesamt- und Divisionstitel zu holen.
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