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Donnerstag, 9. September 2010
Spezial Tourenwagen Trophy
Private GT- & Gruppe H Serie


Z4-Pilot Bäder stürmt in Luxemburg an die STT-Tabellenspitze Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Donnerstag, 9. September 2010

sttalzencolmarBeim fünften Spezial Tourenwagen Trophy Lauf im Luxemburgischen Colmar-Berg war Jürgen Alzen im Porsche 997 Turbo nicht zu bezwingen. Sowohl in beiden Trainingssitzungen, als auch in den Rennläufen war der Porsche Pilot nicht von der Spitze zu verdrängen. Spannung brachte der Kampf dahinter um die zweite Gesamtposition zwischen Michael Bäder im BMW Z4 V8 und Christopher Gerhard im Porsche 997 GT3. Am Ende entschied Bäder diesen zweimal für sich, so dass der weiße Z4 nun ganz an der Spitze des STT Klassements zu finden ist.

Der Sprung an die Tabellenspitze war mit einer ganz schönen Portion Arbeit verbunden. Nach dem zweiten Qualifying herrschte erstmals Ratlosigkeit als sich Christopher Gerhard als der Schnellere erwiesen hatte. 1:21,834 zu 1:21,861 stand auf dem Monitor der Zeitnahme, was durchaus Hoffnung auf einen spannenden Rennlauf machen konnte. Den boten die beiden Protagonisten auch, wobei es nicht nur um P2 hinter Alzen, sondern gleichfalls um den Sieg in der Klasse 2 bis 5000 ccm ging. Hinter dem davon stampfenden Alzen setzte sich Gerhard zunächst an die zweite Stelle. Im Windschatten folgte Bäder, der auf der langen Start- und Zielgeraden aber nicht am Porsche vorbeikam. sttduellcolmarFolglich blieb nur der kurvenreiche Teil der Strecke, der aber besonders eng war und nur wenig Überholmöglichkeiten bot. Im ersten Rennen schnappte sich Bäder den Vorjahresmeister in der ersten langgezogenen Kurve nach der langen Geraden, während im zweiten Rennen in der letzten Kurve vor Start- und Ziel der Positionswechsel stattfand. Als Bäder vorbei war, wuchs dessen Vorsprung auf Gerhard an, so dass das Ergebnis auf dem Papier einfacher aussah, als es letztlich war. „Es war in beiden Rennen am Anfang ein schöner Zweikampf, der besonders für die Zuschauer interessant und spannend war. Im weiteren Rennverlauf konnte ich Bäder dann nicht halten“, erklärte der Vorjahresmeister Christopher Gerhard.

Audi-Pilot Joachim Duscher hatte sich aufgrund ausbleibender Klassenkonkurrenz, die zum Teil noch mit Defekten aus der Hockenheimveranstaltung haderte, in die höchste STT-Klasse einstufen lassen. Dort erhoffte er sich die nötigen Punkte einsammeln zu können, um Luxemburg als erneuter Tabellenführer zu verlassen. Natürlich war Jürgen Alzen für den 2-Liter Turbo unangreifbar, doch zumindest Reiner Lutz im Porsche Cayman lag in Schlagdistanz. Die neu aufgezogenen Reifen auf dem Audi arbeiteten im ersten Rennabschnitt noch nicht ganz so wie erwartet, so dass Lutz deutlich vor Joachim Duscher lag. sttbaedercolmarAls mit zunehmender Renndauer die Reifen ihre Betriebstemperatur erreicht hatten, kam der Audi immer näher heran. Besonders spannend wurden die letzten zwei Runden, als Duscher dem Cayman im Heck klebte. „Es war ein toller Zweikampf. In den Kurven kam ich immer wieder ran, aber auf der langen Geraden hatte ich keine Möglichkeit“, so Duscher. Reiner Lutz ließ sich nicht beirren und zeigte bei seinem erst siebentes Autorennen eine bemerkenswerte Kaltschnäuzigkeit.

Der Cayman-Pilot war es auch, der im zweiten Rennen des Tages eines der interessantesten Duelle ausfocht. Den Zweikampf gegen Ulrich Becker um P5 entschied erst ein Dreher gegen Rennende . Dort wäre Joachim Duscher ebenfalls gerne angekommen, doch zu Problemen am Turbolader gesellte sich noch ein Plattfuß, was letztlich zur Aufgabe zwang. Damit war die Tabellenführung dahin.

Für den Finallauf Ende Oktober haben sich schon jetzt einige interessante Gastsstarter angekündigt, so dass mit einem tollen Starterfeld zu rechnen sein wird.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 8. September 2010 )
 
STT-Lauf Hockenheim endet mit BMW-Erfolg Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Freitag, 25. Juni 2010

stthockz4Den dritten Auftritt der Spezial Tourenwagen Trophy in dieser Saison auf der Hockenheimer GP-Strecke entschied Michael Bäder im BMW Z4 V8 für sich. Nach der Pole im Qualifying fuhr der BMW Pilot den zweiten Saisonsieg souverän nach Hause. Christopher Gerhard (Porsche 997 Cup) und Sven Fisch (V8 STAR) landeten auf dem Treppchen. Neuer alleiniger Tabellenführer ist Joachim Duscher (Audi 80 Turbo), nachdem das Team Schalk / Alzen im Rennen mit Getriebeschaden bereits im ersten Rennabschnitt ausgefallen waren. Hinter Duscher und Bäder schob sich Jochen Thissen (Opel Astra), der in Hockenheim die 2-Liter Klasse gewonnen hatte.

Gleich vom Start Weg diktierte Michael Bäder das Geschehen. Nur in der Anfangsphase konnte Christopher Gerhard dem weißen Z4 auf den Fersen bleiben. Einen ganz kleinen Makel hatte die ansonsten lupenreine Vorstellung in Hockenheim dennoch. „Ich bin in der Saftey Car-Phase zu spät rein, aber ansonsten lief es besser als erwartet. Ich bin richtig happy, dass das so gut gelaufen ist“, freute sich der neue Tabellenzweite der Meisterschaft. Der starke BMW war für Christopher Gerhard nicht zu halten. Mehr als Platz 2 war am Ende für den Meister der vergangen Saison nicht möglich. „Der Anfang war ja direkt gut, bin da auch eine 1:45er Runde gefahren. Aber das Auto geht nicht richtig. Wir fahren morgen auf den Prüfstand und nächste Woche möchte ich den Motor wegbringen“, so Gerhard. Da half auch der perfekt getimte Boxenstopp nicht. Exakt 20 Minuten betrug die Standzeit für den Cup 911er.

stthockv8starMehr zu kämpfen hatte da Sven Fisch, der beim Start zunächst hinter Horst von Saurma im Hohenester Audi A4 zurückgefallen war. Der V8 STAR blieb aber im Windschatten. Genau das wäre dem roten V8 Brummer fast zum Verhängnis geworden. In der schnellen Rechts nach Start- und Ziel wurde der Audi urplötzlich langsamer, wobei Sven Fisch gerade noch vorbei kam. Eine Schramme an der Front war das einzige Überbleibsel von dem haarscharfen Manöver. Den Hohenester-Audi A4 hatte ein Kurzschluss lahmgelegt. Zwar erreichte Horst von Saurma noch die Box, doch nach wenigen Runden war dann endgültig Schluss. Ulrich Becker konnte noch als Einziger Rang 3 gefährden und war zeitweise sogar kurz vorbei. Am Ende reichte es dann trotz stark abbauender Reifen zum dritten Gesamtplatz.

Ein richtig gutes Rennen lieferte Reiner Lutz im Porsche Cayman ab, der auf Gesamtposition 5 über die Ziellinie fuhr. Der Porsche Cayman setzte sich um knappe zwei Sekunden gegen die Le Mans-erfahrene Corvette von Gaststarter Heinz Roth durch. Während Lutz wieder knapp am Pokal vorbeischrammte, gelang dem Schweizer Corvette-Dompteur der erste Klassensieg bei den großen GT und Tourenwagen.

Bereits in zwei Wochen gastiert die Spezial Tourenwagen Trophy im Rahmen des Porsche Alpenpokal erneut in Hockenheim.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 25. Juni 2010 )
 
STT - Vorschau auf Hockenheim Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Freitag, 18. Juni 2010

stt_alzenNach dem geballten Auftakt mit zwei Rennen innerhalb von nur einer Woche steht nach etwas mehr als einem Monat Pause der dritte Saisonlauf der Spezial Tourenwagen Trophy bevor. In Hockenheim wird man erneut gemeinsam mit den AvD 100 Meilen an den Start gehen. Damit sind ein volles Teilnehmerfeld und viele Positionskämpfe auf der badischen Grand-Prix Strecke vorprogrammiert.

In den bisherigen Rennen drückte Jürgen Alzen der Spezial Tourenwagen Trophy seinen Stempel auf. Schon Ende der 80er in der STT mit einem Ford Capri unterwegs, war der Porsche-Pilot zusammen mit Gerald Schalk in der großen GT-Klasse nicht zu bezwingen. Bei drei Rennen standen die beiden zweimal ganz oben auf dem Treppchen, dazu kam noch ein Klassensieg von Gerald Schalk. Die Konkurrenz in der Klasse 1 ist aber dennoch nicht kleiner geworden. In Hockenheim werden neben René Snel (Porsche 996 GT2) und Jörg Lorenz (Porsche dp 935) erstmals in dieser Saison zwei Audi in das Geschehen eingreifen. Sport Auto-Chefredakteur Horst von Saurma wird den überarbeiteten Hohenester-Audi A4, dem über 700 PS nachgesagt werden, pilotieren, da Jürgen Hohenester noch mit einer Schulterverletzung zu kämpfen hat. Seine STT-Premiere wird Ulf Ehninger mit einem Audi RS4 geben. Dazu kommt noch der Schweizer Heinz Roth, der seine rote ex-Le Mans-Corvette nach Hockenheim bringt.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 18. Juni 2010 )
 
STT-Saisonauftakt am Salzburgring Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Donnerstag, 29. April 2010

sttsalzaBeim Auftakt der Spezial Tourenwagen Trophy auf dem Salzburgring standen mit Jürgen Alzen (Porsche 997 Turbo) und Michael Bäder (BMW Z4 V8) zwei Neuzugänge ganz oben auf dem Treppchen. Im ersten Rennen war der BMW Pilot noch als Zweiter vor Christopher Gerhard (Porsche 997 Cup) über die Ziellinie gerauscht. Spannung pur bot das zweite Rennen: Hinter Gerhard landete Sven Fisch im V8 STAR nach einer starken Aufholjagd auf dem dritten Gesamtrang. Schon im ersten Zeittraining hatte Jürgen Alzen mit einer Topzeit von 1:21,493 geglänzt. Weder Porsche-Pilot René Snel, noch Michael Bäder konnten die Polemarke unterbieten. Das zweite Zeittraining war noch keine sechs Runden alt, als es abgebrochen werden musste. Ein Reifenplatzer hatte das Heck des Porsche von René Snel zerfleddert und die Strecke mit Teilen übersät. Für Snel bedeutete dies das Aus für das Wochenende. Doppeltes Pech für den Niederländer, denn die Rundenzeit hätte für Startposition eins gereicht. Damit stand Michael Bäder mit 1:25,710 ganz vorne in der Startaufstellung.

Gleich beim Start zum ersten Rennen setzte sich Jürgen Alzen vom Feld etwas ab. Mit konstant schnellen Rundenzeiten baute der Porsche-Pilot an der Spitze des Feldes seinen Vorsprung aus. Gegen Rennende nahm der routinierte Langstreckenspezialist das Tempo etwas raus, so dass Michael Bäder bis auf sieben Sekunden herankam. Christopher Gerhard gelang zwar der Sprung aufs Podest, doch in der Klasse musste er sich dem BMW Z4 V8 geschlagen geben. Lange umkämpft war die vierte Positionen. Am Ende der 18 Rundendistanz behielt hier Sven Fisch mit 2,035 Sekunden die Oberhand gegenüber Ulrich Becker.

sttsalzbAn der Spitze nahm das zweite Rennen fast den selben Verlauf wie beim ersten Durchgang. Diesmal hieß der Hauptdarsteller jedoch Michael Bäder. Eine lupenreine Vorstellung bedeutete den Gesamtsieg vor Klassenkonkurrent Christopher Gerhard. "Mehr war hier einfach nicht drin. Warten wir ab, wie es am Nürburgring läuft", so ein etwas enttäuschter Christopher Gerhard. Lange umkämpft war der dritte Platz auf dem Treppchen. Ulrich Becker lag bis zur Fahrerlagerkurve vor Gerhard auf Rang, musste dann aber zurückstecken. Im weiteren Rennverlauf kam Reiner Lutz immer näher heran. In der zehnten Runde war der Cayman sogar an Becker vorbei. In der folgenden Runde drehte sich Lutz jedoch in der Emcokurve, sodass er auf Position 8 zurückfiel. Der dritte Gesamtrang schien damit für Ulrich Becker fast zum Greifen nahe - aber nur fast. Sven Fisch, auf Grund des zu früh abgebrochenen zweiten Trainings von ganz hinten gestartet, hatte sich durch das gesamte Starterfeld eifrig nach vorne gekämpft. Runde um Runde machte der STT-Meister von 2001 Boden auf den Cup-Porsche von Becker gut. In der vorletzten Runde zog der V8 STAR vorbei. Damit landete Sven Fisch erstmals auf dem Gesamtpodest bei einem STT-Rennen.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 28. April 2010 )
 
STT - Salzburgring - Vorschau Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Freitag, 23. April 2010

stt_baederz4Als die Spezial Tourenwagen Trophy 2006 das letzte Mal auf dem Salzburgring antrat, gab es mit Willi Herold im Audi S2 einen überlegenen Sieger. Zum 25-jährigen Jubiläums ist die STT erneut auf der schön in der Berglandschaft der Alpen eingebetteten Strecke zu Gast. Die Frage nach dem Sieger lässt sich aber weit schwerer beantworten als vor vier Jahren, denn bekannte Namen haben den Weg in die Traditionsrennserie gefunden.

In der Vergangenheit waren die Gesamtsieganwärter meist in der großen STT-Klasse über 5000 ccm zu finden. Letztes Jahr ärgerte Christopher Gerhard die PS- und hubraumstarken Boliden und siegte dreimal. Am Ende stand er nicht nur in den Rennen, sondern auch in der Endabrechnung der Meisterschaft ganz oben. Im Gegensatz zur letzten Saison rückt der Viersener in die Klasse 2 bis 5000 ccm. Das erlaubt dem Vorjahreschamp weit mehr Freiheiten am Fahrzeug, als dies in der 997 Cup Klasse der STT möglich ist. Den selben Weg wählte auch Ulrich Becker, der in der vergangenen Saison sein Potential andeutete.

Mit Michael Bäder ist ein starker Fahrer in die STT gekommen. Das über 500 PS starke Z4M-Coupé dürfte auf der schnellen Alpenrennstrecke sicherlich ganz weit vorne zu finden sein. Der Aufschwung der STT ist auch an der Klasse 2 deutlich sichtbar. War die Klasse letzte Saison erst beim Saisonfinale gut besetzt, starten in diesem Jahr gleich fünf Fahrer fest. Walter Vonwyl bringt einen Porsche 996 GT3-RS nach Österreich, während Reiner Lutz erstmals mit dem Porsche Cayman in der STT antritt. Für die Fahrer der großen Klasse bedeutet das verstärkte Konkurrenz beim Kampf um die vorderen Plätze. Auf dem Salzburgring kann genug Leistung nie schaden und davon verfügt der Porsche 996 GT2 von René Snel über jede Menge. Wenn der Porschepilot letztes Jahr ins Ziel kam, dann landete der Niederländer immer auf Platz eins. stt_schalk_alzenDa würde Daniel Schrey auch gerne häufiger stehen. Noch zickt die Chrysler Viper GTS-R und verhinderte ein erstes Proberennen vor zwei Wochen in Hockenheim. Bis zum Saisonstart hofft der Schlangenbeschwörer jedoch auf Besserung.

Ein noch unbekannter Faktor stellt der Porsche 997 Turbo von Gerald Schalk dar. In der Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring Nordschleife war das Fahrzeug ein Favorit auf den Gesamtsieg. Nun darf der Turbo noch frei atmen und kann ohne Restriktoren sein wahres Leistungsvermögen aufzeigen. Gerald Schalk teilt sich das Porschecockpit mit Jürgen Alzen, der bereits in der Anfangszeit der STT mit seinem roten Ford Capri mit dabei war. Die Gegner waren damals die zahlreichen Porsche dp 935, von denen Jörg Lorenz seit 2007 einen in der STT einsetzt.

Die Spezial Tourenwagen Trophy startet auf dem Salzburgring bereits am heutigen Freitag mit den Qualifyings, während die Rennen am Samstag über die Bühne gehen sollen. Danach heißt es für die Teilnehmer schnell die Koffer packen, denn bereits ab dem darauffolgenden Samstag steht die zweite Veranstaltung auf dem Nürburgring vor der Tür.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 24. April 2010 )
 
STT-Vorschau 2010 - die 25.te Saison Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Montag, 22. März 2010

stt_rene_snelFür die Teams der Spezial Tourenwagen Trophy wird es langsam ernst. Noch wird an dem einen oder anderen Fahrzeug eifrig geschraubt, doch schon Ende April steigt der erste Lauf STT 2010 in ihrer 25.ten Saison . Auf dem Salzburgring wird sich vom 23.-24. April zeigen, wer seine Hausaufgaben über den Winter gemacht hat. Die Powerstrecke in Österreich stand zuletzt 2006 im Terminkalender. Damals siegte Willi Herold im Audi S2 Turbo doppelt. Der Blick auf die Starterliste der Saison 2010 verspricht schon jetzt Hochspannung für die gesamte Saison.

In der Klasse 1 für die großen GT- und Tourenwagen tummeln sich jede Menge Gesamtsieganwärter. Letztes Jahr standen meist René Snel (Porsche 996 GT2; Bild) oder Daniel Schrey (Chrysler Viper GTS-R) ganz oben auf dem Treppchen. Vor allem der Niederländer war kaum zu schlagen. Bei sechs von zehn Rennen war die "Het Wilhelmus" - die niederländische Nationalhymne - zu hören. Daniel Schrey indes betrachtete seine erste Saison in der bärenstarken, aber noch ungewohnten Viper GTS-R als Lehrjahr. Konkurrenz bekommen die beiden durch ein starkes Fahrergespann: Gerald Schalk, bekannt aus der Rundstrecken Challenge Nürburgring, wird seinen Porsche 997 Turbo in die STT bringen. Als Partner fungiert Jürgen Alzen, der mit dem erstmals ohne leistungsmindernde Restriktoren fahrenden 911er sicherlich für Gesamtsiege gut sein wird. Mit etwas weniger Leistung müssen Jack Rozendaal und Jörg Lorenz auskommen. Beide haben in ihren Porsche Monoturbos verbaut, was aber für gute Top-10-Platzierungen allemal reicht. Am Ende zählt in der STT auch die Konstanz, beständig in die Punkte zu fahren, um ein Wörtchen um den Titel mitreden zu können.

Eine Vorhersage lässt sich in der Klasse 2 ebenfalls kaum machen. Drei neue Fahrer treffen hier auf den Meister der Saison 2009, Christopher Gerhard. Genau wie Ulrich Becker rückt Gerhard mit dem Porsche 997 GT3 Cup in diese Klasse auf. Schon letztes Jahr am Start war Walter Vonwyl - der Schweizer trat beim Saisonfinale auf dem Nürburgring erstmals in der STT an und gab danach früh seine Nennung für die kommende Saison ab. Er setzt auf einen Porsche 996 GT3-RS, der früher in der Langstreckenmeisterschaft zum Einsatz kam. Aus diesem Umfeld kommen auch die weiteren Starter der Klasse: Michael Bäder bringt sein schnelles BMW Z4 M-Coupé mit V8 Motor in die STT. Genau wie der Z4 stammt der Porsche Cayman von Reiner Lutz aus der Langstreckenmeisterschaft und wurde dort von Jürgen Alzen Motorsport in der Saison 2007 eingesetzt.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 22. März 2010 )
 
STT-Kalender fast komplett Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 26. Februar 2010

sttvonwylporscheNun stehen fünf der sechs geplanten Renntermine der Spezial Tourenwagen Trophy 2010 fest. Die Auftaktveranstaltung wird vom 23.-24. April auf dem Salzburgring steigen, während das Finale vom 22.-24. Oktober wie schon in den letzten Jahren in der Eifel stattfindet. Der zweite Lauf wird ebenfalls auf dem Nürburgring im Rahmen der AvD 100 Meilen ausgetragen. Genau wie im vergangen Jahr wird dabei das STT-Feld gemeinsam mit den 100 Meilen ins Rennen geschickt. Die gleiche Variante wird es auch beim dritten Lauf in Hockenheim geben. Das badische Motodrom ist Anfang Juli Austragungsort des vierten Laufes. Eine Veranstaltung wird noch gesucht, nachdem die Ardennen Trophy in Spa erneut abgesagt werden musste.

Wie die Termine nimmt auch die Starterliste der Spezial Tourenwagen Trophy Gestalt an. Mit Michael Bäder (BMW Z4 V8) und Gerald Schalk, der sich seinen Porsche 997 Turbo mit Jürgen Alzen teilen wird, hat die STT hochkarätige Neuzugänge aus der Langstreckenmeisterschaft für die kommende Saison überzeugen können. Aus der Schweiz bekommt die Serie mit Christian Hofmaenner (Mitsubishi Evo 10) und Walter Vonwyl (Porsche 996 GT3 RS - Foto) ebenfalls Zuwachs.

STT-Termine 2010:
23.-24. April   Salzburgring
01.-02. Mai   Nürburgring
19.-20. Juni   Hockenheim
02.-03. Juli   Hockenheim
5. Veranstaltung wird noch gesucht!
22.- 24. Oktober   Nürburgring

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 26. Februar 2010 )
 
Statistik-Rückblick auf die STT-Saison 2009 Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Mittwoch, 18. November 2009

christophergerhardDie Saison 2009 der Spezial Tourenwagen Trophy war eine Saison mit Veränderungen. Sportlich war die Saison geprägt vom Zweikampf zwischen Christopher Gerhard im Porsche 997 Cup und Viper-Pilot Daniel Schrey um die Gesamtführung. Erfreulich war, dass die Entscheidung um den Titel erst beim letzten Rennen am Nürburgring fiel. Durch den Ausfall von Daniel Schrey rückten Joachim Bunkus und Rüdiger Klos noch auf die Plätze 2 und 3 vor. Mit Christopher Gerhard (Foto) hat die STT einen souveränen und verdienten Meister, der als Neueinsteiger in die Serie der Saison 2009 seinen Stempel aufdrückte. Weitere Interessante Zahlen und Fakten der abgelaufenen Saison seien im Folgenden aufgelistet:

  • Insgesamt starteten 44 verschiedene Fahrer aus sechs Nationen an den sechs Rennwochenenden der Spezial-Tourenwagen-Trophy, wobei die Fahrer aus Deutschland, Holland, der Schweiz, Österreich, Dänemark und Australien kamen. Mit Petra Kolic-Wiese und Alexandra Irmgartz waren auch erstmals seit 1994 wieder zwei Damen in der STT am Start. Das größte Starterfeld konnte die STT beim Finale am Nürburgring mit 27 Fahrern aufbieten. In Assen waren es mit einer Gastserie 44 Starter.

  • 2009 wurde die Serie von der Marke Porsche dominiert. 12 verschiedene Marken waren in der STT vertreten, darunter die Marke Porsche mit insgesamt 19 Fahrzeugen, gefolgt von Volkswagen (6), BMW (4) und Mitsubishi (3), des weiteren Audi, Opel und Ford mit jeweils zwei Fahrzeugen sowie Chrysler, Chevrolet, Triumph, V8STAR und LM 3000 Prosport.

  • Von den zehn Gesamtsiegen gingen neun an die Marke Porsche, einmal war Chrysler erfolgreich.

  • danielschrey_chryslerviperRundenkönig war Christopher Gerhard mit insgesamt 177 zurückgelegten Runden. Dabei kam er auf eine Gesamtdistanz von 748,469 Kilometer. Auf Platz 2 folgt Rüdiger Klos mit 174 Runden, der dabei 737,484 Kilometer zurücklegte. Rang 3 ging an Triumph-Dolomite-Pilot Joachim Bunkus mit 166 Runden und einer Gesamtdistanz von 700,904 Kilometer, vor Pierre Bonhote (163 Runden / 690,353 Kilometer).

  • Hart umkämpft war die begehrte Pole-Position unter zahlreichen Fahrern, geschafft haben es vier. Christopher Gerhard konnten vier Poles verbuchen, gefolgt von Rene Snel (Porsche GT2) mit drei Poles, Daniel Schrey (Chrysler Viper) mit zwei und Ulrich Becker (Porsche 997 Cup), der einmal als erster ins Rennen gehen durfte.

  • Die meisten schnellsten Rennrunden (7) wurden durch Rene Snel (Porsche GT2) herausgefahren, wobei die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit mit 157,1 km/h im ersten Rennlauf in Assen erzielt wurde. Die restlichen schnellsten Rennrunden gingen auf das Konto von Daniel Schrey (2 / Chrysler Viper) und Christian Ott (1 / Porsche 997 Cup). Die schnellste Rennrunde mit der niedrigsten Durchschnittsgeschwindigkeit wurde von Christian Ott mit 137,512 km/h in Oschersleben erzielt.

  • Mit Christopher Gerhard stand der STT-Meister auch am häufigsten auf einem Podiumsplatz. Neunmal durfte sich der Porschepilot auf dem Balkon feiern lassen. Sieben Podiumsplätze konnte Rene Snel verbuchen, Daniel Schrey stand genau wie Christian Ott sechsmal auf dem Treppchen, Norbert Janz einmal.

  • renesnel_porschegt2Insgesamt sechsmal stand der Niederländer Rene Snel auf dem obersten Podestplatz, wobei er in Hockenheim und in Assen jeweils einen Doppelsieg landen konnte. Drei Gesamtsiege gingen auf das Konto von Christopher Gerhard, Daniel Schrey war beim Saisonauftakt am EuroSpeedway einmal erfolgreich. Siegerkönig in der Klassenwertung ist Joachim Bunkus, der mit zehn Klassensiegen in der gesamten Saison über ungeschlagen blieb - eine beeindruckende Leistung. An zweiter Stelle der Klassensiege liegen Christopher Gerhard (Porsche 997 Cup) und der Schweizer Pierre Bonhote (Mitsubishi) mit jeweils neun.

  • Bester Gaststarter der Saison 2009 war Helmut Maier im VW Spies Golf mit insgesamt sechs Klassensiegen und Gesamtposition 11.

  • Als jüngster Teilnehmer in der STT feierte Marcel Ernst in Assen sein Debüt. Mit seinen 17 Jahren ist er 49 Jahre jünger als der älteste Fahrer Helmut Maier.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 18. November 2009 )
 
STT-Finale : Christopher Gerhard ist Champion Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Donnerstag, 29. Oktober 2009

sttfinaZufrieden nahm der neue Meister der Spezial Tourenwagen Trophy 2009, Christopher Gerhard bei der Siegerehrung am Samstagabend die Pokale für die Klassensiege entgegen. Wieder hatte er die Porsche 997 Cup-Klasse gewinnen und sogar noch das erste Rennen als Gesamtsieger beenden können. Damit endete die Saison für den Viersener fast so, wie sie im Mai begonnen hatte.

Zuvor musste der Pilot des rot-weissen Cup-Porsches aber noch zittern. Daniel Schrey (Chrysler Viper GTS-R) hatte genau wie Joachim Bunkus (Triumph Dolomite) und Rüdiger Klos (Porsche 996 GT2) noch Chancen auf den Titel. René Snel sicherte sich deutlich die Pole für beide Rennen. Dahinter platzierte sich die schnelle Meute der 911er Cup Porsche. Im ersten Zeittraining stellte Christopher Gerhard seinen Porsche neben den des Niederländers. Heinz-Bert Wolters und Christian Ott (beide 997 Cup) teilten sich die zweite Startreihe. Erst auf Startposition 5 folgte Daniel Schrey. Dem wurde es heißer als gewünscht, als die Viper wieder einmal freudig Flammen sowohl nach außen, als auch nach innen warf. Nach nur drei Runden war das zweite Training für Schrey beendet.

sttfinbChristian Ott erwischte beim Start zu Rennen 1 René Snel hinten am Heck, was dem einen die vordere Lampe und dem anderen viele Plätze kostete. Christopher Gerhard nutzte den Trubel aus, um auf frischen Reifen in Führung zu gehen und gleich etwas Abstand herauszufahren. Hinter Christopher Gerhard bildete sich eine Dreiergruppe um die Cup-Porsche von Christian Ott, Heinz-Bert Wolters und Ulrich Becker. Sven Fisch (V8 STAR) und Rüdiger Klos kämpften dahinter um den fünften Gesamtplatz. Erst auf P6 wurde Daniel Schrey geführt, der bei der Anfahrt Mercedes Arena Volker Bähr im Porsche 993 überholen konnte. An der Spitze schien das Rennen bereits entschieden, doch plötzlich war Christian Ott an Christopher Gerhard dran. Doch beim Anbremsen der Mercedes Arena verschätzte sich Ott, so dass Gerhard ohne Probleme seinen dritten Spezial Tourenwagen Trophy Gesamtsieg nach Hause fahren konnte. Mit 3,821 Sekunden Rückstand lief der Pilot von TKS Motorsport als Gesamtzweiter ins Ziel ein. Dritter wurde nach starker Aufholjagd René Snel vor Heinz-Bert Wolters und Ulrich Becker. „Der Dreher war natürlich ärgerlich, aber danach war es ein tolles Rennen, das für mich noch einigermaßen gut ausging“, resümierte Snel. In der zehnten Runde musste Daniel Schrey die Viper dann aber mit technischen Problemen abstellen. Damit war die Meisterschaft entschieden. 14,5 Punkte waren in dem verbleibenden Rennen nicht mehr aufzuholen.

Während Christopher Gerhard völlig entspannt in das zweite Rennen starten konnte, war bei Joachim Bunkus und Rüdiger Klos noch etwas Nervenkitzel angesagt. Daniel Schrey trat erst gar nicht mehr zum Rennen an, so dass er kampflos seinen zweiten Platz abgab. „Insgeheim hatte ich eh nicht mehr mit der Meisterschaft gerechnet. Hätte es geklappt, wäre es natürlich schön gewesen. Aber dafür war die Saison einfach zu unbeständig“, so Schrey.

sttfincDer Start war somit eine klare Angelegenheit für René Snel, der bereits auf der Start- und Zielgeraden einen kleinen Vorsprung hatte. Dahinter erwischte Heinz-Bert Wolters den besten Start. In der NGK Schikane leistete sich Wolters einen Dreher. Christian Ott profitierte am meisten davon und schob sich vor Gerhard auf P2. Hinter Gerhard hatte sich Michael Tischner eingereiht, der für das zweite Rennen Ulrich Becker`s Porsche übernommen hatte. Ben Lake hatte beim Start drei Positionen gut gemacht und lag auf Position 5 vor Rüdiger Klos und Volker Bähr. Ein schönes Duell lieferten sich Joachim Bunkus und Helmut Maier, die beide aus der STT nicht wegzudenken sind. Dahinter folgten die drei Schweizer Walter Vonwyl, Pierre Bonhôte und Christian Hofmaenner. Während René Snel mit 15s Vorsprung Saisonsieg 6 einstrich, wurde es dahinter spannend. Christopher Gerhard tauchte immer größer im Rückspiegel von Christian Ott auf, der den Klassenkonkurrenten nicht abschütteln konnte. In der letzten Runde setzte sich Gerhard in der NGK Schikane neben Ott und zog in der darauffolgenden letzten Kurve noch vorbei. 0,163 Sekunden trennte die Beiden beim Überqueren der Ziellinie. Michael Tischner fuhr vor Ben Lake und Rüdiger Klos auf die vierte Position. Lake gelang damit der zweite Sieg in der Klasse 2, wieder vor Dr. Thomas König und Walter Vonwyl.

Nach einem spannenden Saisonfinale geht der Spezial Tourenwagen Trophy H&R Cup in die Winterpause, ehe 2010 das 25-jährige Jubiläum ansteht. Mit 16 Gaststartern war der Abschluss in der Eifel stark besetzt und macht Lust auf mehr in der nächsten Saison. Zuvor werden aber noch am 28. November die STT Fahrer auf der Essen Motorshow vor großem Publikum geehrt.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 29. Oktober 2009 )
 
STT-Meisterschaftsentscheidung am Ring Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Freitag, 9. Oktober 2009

sttfinalprevNach Assen war Porsche-Pilot Christopher Gerhard noch als Tabellenzweiter in der Spezial-Tourenwagen-Trophy gereist. Zwei Tage später hatte sich das Blatt zu Gunsten des Vierseners gewendet. Somit ist Gerhard Favorit auf den Meistertitel in der bereits 24. Spezial Tourenwagen Trophy Saison.

Dabei sah es in Assen anfangs eher so aus, als könnte Daniel Schrey seinen Vorsprung halten. In beiden Qualis lag die bärenstarke Viper vor Klassenkonkurrent und Lokalmatador René Snel ( Porsche 996 GT2). Doch ein Dreher und ein Ausfall Schreys liessen die Führung in der Meisterschaft auf Gerhard übergehen. Aus einem Rückstand war ein komfortabler 9,5 Punkte-Vorsprung geworden.

Beim Finallauf auf dem Nürburgring vom 23.-24. Oktober spricht alles für einen Titelgewinn des Porsche 997 Cup-Piloten. Sogar zwei dritte Plätze würden Christopher Gerhard zum Gewinn der Spezial Tourenwagen Trophy-Meisterschaft reichen. Nur Ausfallen darf er nicht, denn dann könnte Schrey doch noch vorbeiziehen. Daniel Schrey selbst muss aber möglichst zweimal auf Klassenrang 2 über die Ziellinie rollen. Dann wäre ihm der zweite Platz in der Meisterschaft und damit auch das beste Endergebnis seiner STT-Karriere sicher. Dahinter lauern Joachim Bunkus im Triumph Dolomite und Rüdiger Klos. Der Siegener könnte mit Gesamtrang 4 ebenfalls sein bis dato bestes Meisterschaftsergebnis einfahren.

So wird sich wie schon die Jahre zuvor erneut in der Eifel entscheiden, wer den Titel mit nach Hause nehmen darf und Nachfolger von Jürgen Hohenester wird. Der Titelträger darf dann die Nummer 1 im 25. Jubiläumsjahr der STT tragen.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 7. Oktober 2009 )
 
STT-Heimsiege für Rene Snel in Assen Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Mittwoch, 9. September 2009

stt_assen_snelBei seinem Spezial Tourenwagen Trophy -Heimrennen in Assen war der Niederländer Rene Snel auf seinem Porsche 996 GT2 nicht zu schlagen. Viper-Pilot Daniel Schrey schien zwar nach der Doppelpole im Quali ein heißer Sieganwärter zu sein, doch konnte er diese Leistung im Rennen nicht richtig auf den Asphalt bringen. Dahinter tobte der spannende Kampf der Porsche 997 Cup, den Christian Ott im ersten und Christopher Gerhard im zweiten Rennen für sich entschieden.

Im Gegensatz zum Renntag schüttete es im ersten Quali noch aus allen Kübeln. Daniel Schrey holte sich mit einer Zeit von 2:03,546 die Pole vor Christopher Gerhard. In der zweiten Startreihe stand Ulrich Becker (Porsche 997 Cup) vor Rene Snel. Das zweite Qualifying bei nun trockenen Streckenbedingungen sah erneut die Chrysler Viper von Schrey vorne. Snel verpasste die erste Startposition um 0,192 Sekunden. Den drittbesten Startplatz sicherte sich Christian Ott mit seiner letzten Runde, nachdem diese lange Zeit in den Händen von Ulrich Becker gewesen war.

stt_assen_schreyDas erste Rennen am Sonntag begann furios. Beim Start blieb Daniel Schrey vorne, Ulrich Becker und Christopher Gerhard lagen dicht dahinter. An der Spitze geriet Daniel Schrey in Runde 2 unter Druck. René Snel hatte sich an den Cup-Porsche vorbei gekämpft und lag dicht hinter der Viper. In Runde 3 leistete sich der Viper-Pilot einen Dreher, so dass René Snel vorbeiziehen konnte. Christopher Gerhard, Christian Ott und Ulrich Becker kamen ebenfalls vorbei - damit fand sich Schrey auf dem fünften Gesamtrang wieder. An der Spitze drehte René Snel seine Runden, dahinter tobte ein packendes Duell zwischen Christopher Gerhard und Christian Ott. In der letzten Runde ging Ott dann an Gerhard vorbei. "Ich wollte nicht mit Gewalt zumachen", so Gerhard, der damit genau wie Schrey 10 Punkte sammeln konnte. Daniel Schrey selbst beendete das Rennen noch als Gesamt-Vierter, nachdem er sich in Runde 7 Becker geschnappt hatte. Sechster wurde Rüdiger Klos, der gegen Rennmitte Joachim Duscher abschütteln konnte. Der Klassensieg vor dem Tischner-BMW war Duscher aber nicht mehr zu nehmen.

stt_assen_gerhardDas zweite Rennen bot in der Anfangsphase ein ähnliches Bild. Zunächst lag Schrey vor Snel, während Ulrich Becker die Porschegruppe anführte. Christopher Gerhard hatte sich während der Startphase an Ott vorbei quetschen können und lag auf P4. In Runde 2 ging Snel erstmals kurz an der Viper vorbei, doch Schrey konterte nur wenige Kurven später. Im Verlauf der Runde musste er den weißen Porsche erneut passieren lassen. Abschütteln konnte Snel die Giftschlange aber nicht - doch als es ans Überrunden ging, kam für Schrey das Aus. "Wir sind auf ein langsames Fahrzeug aufgelaufen. Dieses zog plötzlich auf Rene's Seite, woraufhin er in meine Richtung zog. Ich musste in die Wiese, um eine Kollision zu verhindern", so ein geknickter Daniel Schrey. Damit war das Rennen an der Spitze entschieden. Ulrich Becker lag dadurch auf einem starken zweiten Gesamtrang. Zudem hatten sich Christian Ott und Christopher Gerhard parallel in Runde 8 einen Dreher geleistet. "Es war Flüssigkeit auf der Strecke und wir haben uns im Duett gedreht. Christian konnte schneller Fahrt aufnehmen und war erst mal weg", erklärte Christopher Gerhard zu der Situation. Zwei Runden zuvor hatte Ott Rang 3 von Christopher Gerhard übernommen. Wenige Runden vor Schluss wurde gegen Becker und Ott eine Durchfahrtsstrafe wegen Überholens unter Gelb verhängt. Während Ott an die Box kam, sah Becker das Schild zu spät und verschätzte sich außerdem noch mit den zu fahrenden Runden. Dadurch bekam er am Ende eine 30 Sekunden Zeitstrafe aufgebrummt, die ihn am Ende auf Platz 4 zurückwarf. Platz 2 erbte somit Christopher Gerhard, der damit die Tabellenführung in der Spezial Tourenwagen Trophy übernehmen konnte. Dritter wurde noch Christian Ott, der seine Drive Through in der letzten Runde absolviert hatte.

Mit dem Ergebnis von Assen reist Christopher Gerhard mit einem Punktepolster von 8,5 Punkte zum letzten Rennen an den Nürburgring.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 9. September 2009 )
 
2. STT Saisonsieg für Christopher Gerhard Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Freitag, 17. Juli 2009

sttosch1Nach der Spezial Tourenwagen Trophy-Pole im Qualifying sicherte sich Christopher Gerhard auf seinem Porsche 997 Cup in der Motorsport Arena Oschersleben den zweiten Sieg in dieser Saison. Bis zu seinem Boxenstopp hatte Daniel Schrey auf dem Porsche 935 K3 in Führung gelegen. Christopher Gerhard stoppte etwas später und kam an Schrey vorbei, der Platz 2 vor Christian Ott auf dem Porsche 997 Cup verteidigte. Vierter wurde mit Ulrich Becker ein weiterer Porsche 997 Cup-Pilot.

Daniel Schrey erwischte von Startposition 3 aus den besten Start, zog aber beim Anbremsen der ersten Schikane den Kürzeren. Auf der Innenseite hatte Christopher Gerhard die bessere Linie und behauptete die Führung. Ulrich Becker fiel beim Start noch hinter René Snel im Porsche 996 GT2 zurück. Dahinter kamen Rüdiger Klos, Christian Ott und der stark gestartete Joachim Bunkus im unverwüstlichen Triumph Dolomite. Im Verlauf der ersten Runde setzte sich Daniel Schrey vor Christopher Gerhard, der aber am großen Heck des Porsche 935 K3 kleben blieb. „Mit so einem alten Auto habe ich hier keine Chance“, stapelte Schrey vor dem Rennen noch tief. Ulrich Becker schnappte sich René Snel und lag damit auf P3. Der Niederländer wurde bereits von Christian Ott unter Druck gesetzt. Mit zunehmender Renndauer vergrößerte Daniel Schrey den Abstand auf Platz 2. Umkämpft war die dritte Position zwischen Ulrich Becker, René Snel und Christian Ott. Zuerst ging Snel vorbei, wenig später konnte sich Ott ebenfalls vor den Porsche von Becker setzen. Kurz vor den ersten Boxenstopps kam für Rene Snel nach einer Kollision mit einem Sportwagen des AvD 100 Meilen-Feldes, das im selben Rennen startete, das Aus.

sttosch2Nach der Boxenphase ging Christopher Gerhard wieder an Daniel Schrey vorbei. Dieser fuhr als Gesamtzweiter mit 3,134 Sekunden Rückstand über den Zielstrich. „Das ist natürlich super, dass ich hier meinen zweiten Saisonsieg geholt habe. Leider hat mich im Rennen einer der Sportwagen lange aufgehalten, so dass Christian Ott anfangs wieder näher kam. Im ersten Stint hatten wir auch zu viel Luftdruck, aber ansonsten sind wir natürlich sehr zufrieden“, freute sich der Porsche-Pilot. Auf Platz drei landete Ott, der 5s zu kurz gestoppt hatte und dafür eine 15-Sekunden-Strafe erhielt. Der Viertplazierte Ulrich Becker war nicht ganz so glücklich mit seinem Wochenende, Fünfter wurde Joachim Duscher vor Rüdiger Klos und Joachim Bunkus.

Nach dem zweiten gemeinsamen Auftritt mit den AvD 100 Meilen geht es für die Spezial-Tourenwagen-Trophy schon in zwei Wochen weiter. Auf dem Hockenheimring tritt man vom 24.-25. Juli im Rahmen des Porsche Alpenpokal dann wieder in gewohnter Form an.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. Juli 2009 )
 
STT-Rennbericht aus Hockenheim Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Samstag, 27. Juni 2009

stt2aDie gemeinsame Rennpremiere mit den AvD 100 Meilen Meilen hatte sich Spezial Tourenwagen Trophy Serienorganisator Rolf Krepschik sicherlich anders vorgestellt. Zeitverzögerungen und heftige Regenschauer sorgten für eines der turbulentesten Rennen in der 24jährigen Seriengeschichte. Christopher Gerhard im Porsche 997 Cup zeigte sich von alledem unbeeindruckt und holte sich seinen ersten STT-Gesamtsieg.

Bereits im Quali erwies sich der Porsche-Pilot als Siegfavorit. Mit einer Topzeit von 1:45,613 stellte Gerhard seinen Porsche auf die Spezial Tourenwagen Trophy-Pole und P8 im Gesamtfeld mit den AvD 100-Meilen-Sportwagen. Damit war er zugleich schnellster Cup-Porsche an diesem Wochenende. Dennoch musste er ein Auge auf René Snel im Porsche 996 GT2 und Chrysler-Viper Pilot Daniel Schrey haben. Während Schrey im Trockenen mit der Viper noch nicht so zurecht kam wie gewünscht, "... das Auto fährt mehr mit mir, als ich mit ihm", deutete zumindest der Niederländer den Speed seines Turbo-Porsche im freien Training an. Die Zeit von 1:44,962 konnte er dann im Quali nicht mehr bestätigen und landete hinter der Schrey-Viper auf dem klasseninternen dritten Startplatz. Die viertbeste STT-Zeit gelang Neueinsteiger Christian Ott, der genau wie Gerhard einen Porsche 997 GT3 Cup fährt.

Bei trockenen Bedingungen konnte das Rennen mit einer Stunde Verspätung endlich gestartet werden. Weit kam das Feld aber nicht, denn bereits in der ersten Runde landete ein Porsche der AvD 100 Meilen auf dem Dach. Für die nächsten drei Runden wurde das Saftey-Car auf die Strecke geschickt. Beim anschließenden Restart übernahm Daniel Schrey vor Gerhard und René Snel die Führung. Auf den weiteren Positionen folgten Christian Ott, Rüdiger Klos (Porsche 996 GT2) und Ulrich Becker (Porsche 997 GT3 Cup). Dann kam schon Jörg Lorenz, der im Porsche dp 935 den Audi 80 Turbo von Joachim Duscher in Schach hielt. Hinter dem Führenden der 2-Liter Klasse Joachim Bunkus (Triumph Dolomite) hatte sich eine Dreiergruppe aus Sandro Merino (BMW M3 E36), René Freisberg (VW Golf I) und Pierre Bonhôte (Mitsubishi Evo 7) gebildet. Jürgen Stockmar im Ford Escort RS hatte sich in der gut besetzten 2-Liter Klasse vor Hajo Chorus (Ford Focus) geschoben. Plötzlich wurde Daniel Schrey langsamer, so dass René Snel und Christopher Gerhard vorbeikamen. Der Heckflügel an der Viper war eingeknickt. "Ich weiß nicht, wie das passiert ist, habe es nicht einmal bemerkt. Zuvor habe ich mich noch über Funk beschwert, dass sich das Auto so schlecht fährt", erzählte Schrey nach dem Rennen. Die gelbe Viper fiel immer weiter zurück und als das Zeitfenster für die STT-Piloten öffnete, war Schrey als Erster an der Box.

stt2bDer Himmel wurde nun immer dunkler. Ein plötzlich einsetzender Wolkenbruch verwandelte die Strecke in eine Rutschbahn. Fast jeder Teilnehmer drehte sich einmal oder rutschte von der Strecke. Heftig erwischte es René Freisberg, der zu diesem Zeitpunkt auf dem zweiten Klassenrang lag. Am Hinterrad hatte sich eine Halterung gelöst, so dass der Golf unlenkbar bei der Einfahrt ins Motodrom in die Reifenstapel schoss. "Ich war langsam unterwegs und bremste sehr früh. Aber nichts tat sich. Dann sah ich nur noch die grüne Wand auf mich zukommen", so Freisberg zu seinem Abflug. Kurz darauf wurde das Rennen abgebrochen und nach einer kurzen Pause erneut gestartet. Nach dem Restart war Daniel Schrey zwar Schnellster, doch Christopher Gerhard konnte er nicht mehr abfangen. Damit ging der Gesamtsieg an den Viersener vor Schrey und Christian Ott. Pierre Bonhôte gewann seine Klasse, genau wie Joachim Duscher. Im zweiten Teil war zwar Klassenkonkurrent Stephan Bobst im BMW M3 E36 schneller, doch profitierte Duscher von seiner Zeit vor dem Rennabbruch. Joachim Bunkus festigte mit seinem Klassensieg vor Hajo Chorus seine Tabellenführung. Platz 2 hat Daniel Schrey vor Hockenheim-Sieger Christopher Gerhard inne.

Schon am 11. Juli geht es für die STT-Piloten in Oschersleben weiter. Dort fährt man wieder gemeinsam mit den AvD 100 Meilen - hoffentlich bei angenehmeren Wetterbedingungen.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 27. Juni 2009 )
 
Nachtrag: STT-Runde 1 am Eurospeedway Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Mittwoch, 3. Juni 2009

stt1aBeim Auftakt der Spezial Tourenwagen Trophy auf dem Eurospeedway Lausitzring am 15.-17.05. gewann Daniel Schrey auf seiner Chrysler Viper vor den beiden Porsche 997 Cup-Piloten Christopher Gerhard und Norbert Janz (beide Porsche 997 Cup) den ersten Durchgang. Im zweiten Rennen lag Schrey lange in Führung. Kurz vor Schluss kam René Snel im Porsche 996 GT2 an der Viper vorbei. Christopher Gerhard schaffte dahinter erneut den Sprung aufs Treppchen.

Gerhard stellte im ersten Quali seinen Porsche 997 GT3 Cup auf Pole. Mit 1;27,028 behielt er die Oberhand gegenüber Georg Engelhardt (Porsche 997 Cup). Die dahinter platzierten Norbert Janz (Porsche 997 Cup) und René Snel (Porsche 996 GT2) blieben ebenfalls unter 1:28. Das zweite Quali holte sich Ulrich Becker im Porsche 997 Cup vor Christopher Gerhard und Audi 80 Turbo-Pilot Joachim Duscher. Damit etablierten sich die dieses Jahr in einer eigenen Klasse startenden Cup-Porsche gleich an der Spitze. Beim zweiten Zeittraining sorgte leichter Regen für eine feuchte Fahrbahn. stt1bEin Teil der Starter zog Slicks auf, doch nach und nach trocknete die Strecke ab. Ulrich Becker erwischte den besten Zeitpunkt und wechselte frühzeitig auf Slicks. "Der Mut zum Risiko hat sich ausgezahlt. Wir waren die Ersten, die gewechselt haben."

Das erste Rennen startete gleich turbulent. Christopher Gerhard entschied den Start vor Georg Engelhard und Norbert Janz (Porsche 997 GT3 Cup) für sich. Dahinter reihte sich René Snel ein, der aber kurz nach Start und Ziel mit Ulrich Becker kollidierte. Während Snel mit einer gebrochenen Felge das Rennen beenden musste, konnte Becker weiterfahren. Ende der ersten Runde gab es bei der Einfahrt von Start und Ziel eine weitere Kollision - diesmal zwischen V8STAR-Treter Sven Fisch und Hermann Speck (Porsche 997 GT3 Cup). Die Beiden schlugen heftig in die Betonmauer ein, konnten aber danach ohne Blessuren das Fahrzeug verlassen. Bis zur siebten Runde musste das Saftey-Car auf der Strecke bleiben, um die Strecke von den Trümmern befreien zu lassen. Danach wurden die Fahrzeuge erneut auf die Reise geschickt. Christopher Gerhard und Norbert Janz kämpften um den Platz an der Spitze. "Es war ein tolles Rennen. Ich lag kurz mal auf eins, bin dann aber noch auf drei zurückgefallen", zog Janz sein Resümee. Platz 2 verfehlte der Porsche Cup-Pilot bei seinem Heimspiel nur um 0,75 Sekunden. Den Sieg schnappte sich Daniel Schrey, der in der selben Runde sowohl Gerhard als auch Janz überholt hatte. Auf der vierten Position landete Georg Engelhardt, der in der stark besetzten Porsche 997 Cup-Kategorie den dritten Klassenrang belegte.

stt1cSpannung boten auch die zahlreichen Zweikämpfe im Hinterfeld. Besonders eng war es zwischen Jörg Lorenz (Porsche dp 935) und Joachim Bunkus (Triumph Dolomite). Um 0,232 Sekunden musste sich Bunkus geschlagen geben. Platz elf bedeute dennoch den Sieg in der 2-Liter Klasse vor Sascha Ernst und Heinz-Josef Chorus.

Nach einem Rennen mit vielen Führungswechseln hieß der Sieger des zweiten Laufs beim Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge René Snel (Porsche 996 GT2). Der Niederländer schnappte sich kurz vor Schluss Daniel Schrey in der Chrysler Viper GTS-R. Christopher Gerhard kletterte dahinter noch aufs Treppchen, nachdem er sich haarscharf gegen Georg Engelhardt (beide Porsche 997 Cup) durchgesetzt hatte. Der Viersener feierte damit einen gelungen Einstand als STT-Feststarter. Den Start hatte er noch vor Ulrich Becker und Snel für sich entschieden. Snel ging in Runde 3 vorbei, einen Umlauf später war Schrey ebenfalls vorbei. In Runde 6 konnte Schrey die Führung übernehmen, musste aber nach 19 Runden den Turbo- Porsche wieder passieren lassen. Christopher Gerhard belegte dahinter die dritte Position knapp vor Georg Engelhardt. Bei den 2-Litern siegte erneut Joachim Bunkus im Triumph Dolomite. In den übrigen Klassen waren Pierre Bonhote, Joachim Duscher und Helmut Maier erfolgreich. Das nächste Rennen des Spezial Tourenwagen Trophy H&R Cup findet vom 20.-21. Juni in Hockenheim statt.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 3. Juni 2009 )
 
STT mit neuen Klassen für Porsche-Cup-Fahrzeuge Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Freitag, 27. März 2009

sttcupporscheDie Spezial Tourenwagen Trophy zollt der großen Nachfrage nach Einsatzmöglichkeiten für die Porsche 997 und 996 Cup im aktuellen Reglement ihren Tribut. 2009 dürfen die Cup 911er erstmals in zwei eigenen Klassen um Meisterschaftspunkte kämpfen. In den vergangenen Jahren mussten die Cup Fahrzeuge gegen meist 100 PS stärkere Porsche 996 GT3 RS antreten. Durch die Schaffung der Klassen "Porsche 996 GT3 Cup" und "Porsche 997 GT3 Cup" bleiben nun gleichstarke Fahrzeuge unter sich und haben beste Chancen auf den Meistertitel im STT H&R Cup.

Bereits letztes Jahr boten Ulrich Becker und Christopher Gerhard mit ihren Porsche 997 Cup Fahrzeugen einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Saison. Beim Saisonfinale schaffte Langstreckenspezialist Gerhard sogar zweimal den Sprung aufs Treppchen. Christopher Gerhard hat sein erster Einsatz überzeugt, denn der Viersener hat sich für diese Saison fest in die Spezial Tourenwagen Trophy eingeschrieben. Seit 2000 betreibt der 41 jährige Motorsport, vornehmlich auf der Nürburgring Nordschleife. Ebenfalls fest in der STT startet Ulrich Becker, der Ende der letzten Saison von seinem beliebten BMW M3 auf einen Porsche 997 Cup wechselte. Beim Saisonauftakt werden die beiden nach dem derzeitigen Stand auf den letztjährigen Porsche Sports Cup Piloten Georg Engelhardt und den Leipziger Rudi Bartsch treffen.

Den Auftakt bestreitet die Spezial Tourenwagen Trophy vom 15.-17.Mai beim Jim Clark Revival am Eurospeedway Lausitzring .

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 25. März 2009 )
 
STT-Kalender 2009 Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Freitag, 16. Januar 2009

sttcobraRechtzeitig zu Beginn des neuen Jahres kann Spezial Tourenwagen Trophy Organisator Rolf Krepschik den Rahmenterminplan 2009 präsentieren. So konzentriert sich die STT besonders auf Strecken in Deutschland, den Niederlanden und Belgien: Zweimal Nürburgring, Hockenheim und - bedingt durch die Verlegung des Jim Clark Revivals - der Eurospeedway Lausitzring stehen im Terminplan der STT, außerdem fährt man in Spa und Assen.

„Dass wir den Traditionskurs in den Ardennen wieder im Programm haben, macht mir besonders viel Freude, denn Spa-Francorchamps hat eben eine gewisse Anziehungskraft bei den Rennfahrern“, gibt sich Krepschik optimistisch. „Sowohl der Lauf in Hockenheim als auch beide Rennen auf dem Nürburgring werden auf den Grand Prix Varianten ausgetragen. Aber auch die ehemalige Motorrad-GP Strecke von Assen genießt bei den Fahrern immer mehr Popularität, mit den schnellen und leicht überhöhten Kurven und dem gepflegten und großräumigen Fahrerlager. Die Anpassung der Nenngelder - siehe Ausschreibung - ist ein weiterer Schritt nach vorne. Zwei neue Klassen, Porsche 996 und 997 GT3 Cup, sind auf besonderen Wunsch eingeführt worden, die Resonanz bleibt abzuwarten. Der offizielle Nennungsschluss ist der 15. Januar 2009.“

Die Termine lauten wie folgt:
16.-17.05.:  Eurospeedway Lausitzring
07.06.:  Spa Francorchamps
20.-21.06.:  Hockenheim GP
05.-06.09.:  Assen
09.-11.10.:  Nürburgring
25.-26.10.:  Nürburgring

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 16. Januar 2009 )
 
STT Jahressiegerehrung 2008 auf der Motorshow Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer & Harald Gallinnis   
Samstag, 13. Dezember 2008

sttchampsIm Rahmen der Essen Motorshow hat die Spezial Tourenwagen Trophy die Jahresabschlussfeier der Saison und die Ehrung der erfolgreichen Fahrer vorgenommen. Nebenbei gab es Informationen zur kommenden Saison.

Triumph Dolomite-Pilot Joachim Bunkus (Bild rechts) freute sich über den dritten Platz in der Meisterschaft, während Porsche-Treter Michael Schrey den Vizetitel mit nach Hause nahm. Für Audi-TT-Pilot Jürgen Hohenester (mitte) bedeutete der Titelgewinn 2008 bereits den 5. STT-Meistertitel. Das Team von Hohenester Sport gehört zu den erfolgreichsten STT-Teilnehmern der letzten Jahre. Schon Vater Alfons Hohenester sorgte in den Anfangsjahren der Spezial Tourenwagen Trophy mit seinem VW Golf für Action auf der Piste. Als Pokalsammler erwies sich das Team Klos / Irmgartz, die gleich zweimal unter den besten 15 zu finden waren.

Serienorganisator Rolf Krepschik äußerte sich zufrieden über die Veranstaltung auf der Essen Motorshow. "Eine Siegerehrung auf so einer Veranstaltung und vor so viel Publikum ist schon was Besonderes ... Ich hoffe, dass solche Aktionen das Fahrerfeld der Etablierten anspricht und erweitert. Auch die Kameradschaft innerhalb der STT, die diesjährige Auswahl der Strecken und die sehr moderaten Preise sprechen für uns. Es ist natürlich zu wünschen, dass die Fahrer dies anerkennen und sich frühzeitig für die STT 2009 entscheiden." Auch 2009 plant die Spezial Tourenwagen Trophy wieder mit der Option gemeinsam mit der Procar in einem Einladungsrennen ohne Meisterschaftsstatus beim 24 Stunden Rennen auf der Nordschleife zu starten."

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 12. Dezember 2008 )
 
STT-Saisonrückblick Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 6. November 2008

sttsiegerIm Laufe der vergangenen Saison kam auf diesen Seiten der Verlauf der Spezial Tourenwagen Trophy leider viel zu kurz. Grund genug dies nun an dieser Stelle kurz nachzuholen. Wie bereits berichtet hatte Jürgen Hohenester im Audi TT bei der letzten Runde am Nürburgring sich den Titel sichern können.

Zwölf Rennen, am Nürburgring, der vier Läufe erlebte, in Oschersleben, auf dem Eurospeedway Lausitzring, in Rijeka und auf dem Djurslandring in Dänemark hatte die STT in ihrer 23.Saison in Folge auf dem Plan stehen. Sechsmal (Oschersleben, Rijeka, Djurslandring) war Michael Schrey im Porsche 996 Turbo erfolgreich. In den restlichen sechs Rennen siegte Petti Kuismanen in der Chrysler Viper. Aufgrund einiger ungewollter Terminkollisionen mit der DMV-Tourenwagen Challenge waren die Nennzahlen in diesem Jahr nicht so üppig wie noch in der vergangenen Saison. 17 Wagen starteten im Durchschnitt, wobei der erste Lauf am Lausitzring mit 36 Startern das Highlight der Saison bildete.

stteswElfmal kletterte Michael Schrey auf das Podium. Je sechsmal gelang dem Finnen Kuismanen und dem Niederländer Rene Snel im Porsche 996 RS der Sprung aufs Stockerl. Dreimal kletterte Jürgen Hohenester im Audi TT auf das Podium, während je zwei Podien an 911 GT2-Pilot Rolf Rummel, A4 Quattro-Lenker Robert Egner sowie das Viper-Duo Irmgartz / Klos gingen. In der Punktetabelle setzte sich Jürgen Hohenester mit 124,5 Punkten gegen Seriensieger Schrey mit 111,5 Zählern durch. Schrey wurden ein Nuller beim sechsten Lauf am Nürburgring und die schwächer besetzte Klasse im Kampf um die Meisterschaft zum Verhängnis. Joachim Bunkus im Triumph Dolomite belegte am Ende der Saison mit 109,5 Punkten Rang 3 vor Audi-Pilot Egner mit 83 Zählern. BMW- & Porsche-Pilot Ulrich Becker lies die Runden in Dänemark und Kroatien aus, weshalb er mit 78 Punkten nicht über Rang 5 in der Tabelle heraus kam. Audi-Pilot Duscher (76) sowie de Viper-Bändiger Kuismanen (60) und Irmgartz / Klos (54) folgten in der Endklassierung.

2008 stellte für die Spezial Tourenwagen Trophy ein schwieriges Jahr dar. Nun gilt es die Weichen für eine erfolgreiche Saison 2009 zu stellen, in der die traditionelle Serie ihre Starterzahlen festigt. Der Focus wird dabei auf der Überarbeitung der Klassenstruktur und bei der Wahl der Termine liegen.

sttdjurs

Ergebnisse 2008:

Oleben 
1 M.Schrey, 2 R.Rummel, 3. D.Schrey
1 M.Schrey, 2 R.Rummel, 3. D.Schrey

Djursland
1 M Schrey, 2 L.Schönemann, 3. R.Snel
1 M Schrey, 2 R.Snel, 3. R.Egner

Nürburgring
1 P.Kuismanen, 2. R.Snel, 3. M.Schrey
1 P.Kuismanen, 2. M.Irmgartz/R.Klos 3. R.Snel

Rijeka
1 M.Schrey, 2. J.Hohenester, 3. R.Egner
1 M.Schrey, 2.J. Duscher, 3. J.Hohenester

ESW
1 P.Kuismanen, 2. M.Schrey, 3.M.Irmgartz/R.Klos
1 P.Kuismanen, 2. M.Schrey, 3.J.Hohenester

Nürburgring

1 P.Kuismanen, 2. M.Schrey 3.R.Snel,
1 P.Kuismanen, 2. M.Schrey 3.R.Snel,
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 6. November 2008 )
 
STT Finale - Jürgen Hohenester ist Meister 2008 Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Dienstag, 21. Oktober 2008

sttnringfinalestart2Am Ende war es eine ganz klare Angelegenheit für Jürgen Hohenester. Dem Audi TT-Piloten war beim 30. RGB Saisonfinale auf dem Nürburgring der Meistertitel nicht mehr zu entreißen. Schon durch den Klassensieg im ersten Durchgang machte Hohenester die Titelverteidigung perfekt. Für Michael Schrey (Porsche Turbo) bedeutete dies den Vizetitel in der Spezial Tourenwagen Trophy.

juergen_hohenesterIn der Eifel hatte der Wallenhorster zudem mit Pertti Kuismanen in der Chrysler Viper einen starken Gegner. Zwar kam Schrey in der Anfangsphase kurzzeitig vorbei, doch der erfahrene Finne spielte die ganze Power der Rennschlange gekonnt aus. Zwei souveräne Laufsiege vor Michael Schrey war die Ausbeute des Wochenendes. Dadurch kann Kuismanen, der die erste Saisonhälfte wegen einer Handverletzung verpasst hatte, zumindest den Titel als bester Gaststarter feiern. Zweimal aufs Treppchen kam außerdem René Snel im Porsche 996 GT3-RS. Dabei hatte der schnelle Holländer Glück, dass sich Lars Schönemann (Porsche 993 GT2) einen Dreher leistete und Snel nicht mehr angreifen konnte. Einen starken Eindruck hinterließ Gaststarter Christopher Gerhard, der mit seinem Porsche 997 GT3 Cup zweimal als Gesamtvierter gewertet wurde.

Für 2009 sind im STT H&R Cup zwei Klassen (996 und 997 Cup Klasse) für die schnellen Cup 911er geplant. Platz drei in der Meisterschaft ging an Joachim Bunkus, der mit seinem Triumph Dolomite auf dem Nürburgring eine blendende Vorstellung abgab.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 21. Oktober 2008 )
 
Noch 3 Fahrer mit STT-Titelchancen vor dem Finale Drucken E-Mail
Spezial Tourenwagen Trophy
Geschrieben von Patrick Holzer   
Freitag, 17. Oktober 2008

stt_hohenester_vor_bunkus Vor dem Finale der Spezial-Tourenwagen-Trophy auf dem Nürburgring am 18.-19. Oktober können sich noch drei Fahrer Titelhoffnungen machen. Mit 102,5 Punkten führt Vorjahresmeister Jürgen Hohenester die Meisterschaftstabelle vor Michael Schrey (93,5) und Joachim Bunkus (91,5) an. Die neun Punkte Vorsprung stellen im Grunde ein beruhigendes Polster für den Audi TT-Piloten dar, das für Michael Schrey oder Joachim Bunkus nur schwer zu knacken ist.

Für Schrey führt der Weg zum Titelgewinn in der STT nur über den Klassensieg in der stark besetzten STT-Klasse über 5000 ccm. Mit Pertti Kuismanen und Robert Wallenborn lauern dort bärenstarke Gegner. Dennoch wäre Schrey selbst dann auf gütige Mithilfe seitens Hohenester angewiesen, der zumindest einmal nicht punkten dürfte oder zweimal auf Klassenplatz 4 ins Ziel kommen müsste. Für Jürgen Hohenester sind solche Rechenspielchen nichts Neues, schon letztes Jahr sicherte er sich beim Finale den STT-Titel gegenüber Pertti Kuismanen. Dabei ärgerte er sogar im Regen die deutlich PS-stärkere Viper beim Kampf um den Rennsieg. Für beide Piloten spricht auf jeden Fall ihre Erfahrung, die sie vor allem im internationalen Motorsport sammelten. Während Michael Schrey im Porsche Supercup unterwegs war und als größten Triumph einen Gesamtsieg beim 24h Rennen in Bahrein zu verbuchen hat, triumphierte Hohenester je viermal in der Deutschen Tourenwagen Challenge und der STT. Bei vielen Audi-Fans unvergessen sind seine Auftritte im ADAC GT Cup, als er im Audi S2 der Porschekonkurrenz das Fürchten lehrte.

Ebenfalls Titelchancen hat noch Joachim Bunkus, der 2005 den STT-Titel schon einmal mit nach Bönningstedt nahm. Der sympathische Spezialist für britische Fahrzeuge zeigt mit seinem liebevoll aufgebauten Triumph Dolomite Sprint, dass in der Spezial-Tourenwagen-Trophy selbst ältere Fahrzeuge beste Titelchancen haben können. Bereits 31 Jahre hat der Dolomite auf dem Bucke. Während starke Konkurrenz andere Fahrer abschreckt, sieht es Joachim Bunkus sportlich. "Dann müssen wir eben noch schneller werden", so der Vorjahreselfte. Platz 3 ist ihm dieses Jahr auf jeden Fall sicher, wenn es mehr werden sollte, würde es Joachim Bunkus sicherlich genauso freuen.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. Oktober 2008 )
 
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