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Sonntag, 26. Juni 2016
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Rennserie & der 24h-Klassiker auf der Nordschleife
News zur BfGoodrich Langstrecken Meisterschaft und den 24h am Nürburgring


Toyota-Cup bei VLN-Lauf 4 - erneut ein britischer Sieg Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 22. Mai 2014

Nach einem schwierigen Start in die Saison und dem offenbar befreienden Erfolg beim 3. Lauf des Toyota GT 86-Cups wurde das britische Team Vantage Motorsport, auch im vierten Rennen des Jahres , bei der 45. Adenauer ADAC Simfy-Trophy der VLN, als Sieger abgewunken. Die Geschwister Sarah und Nigel Moore im Cockpit des TMG GT86 CS-V3 sind damit die ersten Doppelsieger in dieser Saison. Rang zwei sicherten sich Alexander und Wolfgang Kudrass mit Martin Tschornia für das Team Leutheuser Racing vor dem Vater-Sohn-Duo Wolfgang und Kevin Hönscheid auf dem WH-Motorsport-Toyota.

Wie unsere Rundenzeitenanalysen (Grafik unten) zeigen, beeindruckte wieder einmal  die Überlegenheit von Nigel Moore, der nach 3 Poles in Folge diesmal „nur“ von Rang 2 ins Rennen gegangen war. Schon in der ersten Runde übernahm der schnelle Brite die Führung in der Klasse und baute sie im Verlauf des weiteren Rennens kontinuierlich aus. Den Sieg fuhr Nigel Moore diesmal übrigens ganz allein heraus. Just als er auf dem Weg in die Box zum Fahrerwechsel auf seine Schwester war, wurde das Rennen abgebrochen. Wie gut Vantage Motorsport diesmal unterwegs war, zeigt auch ein Blick in die VLN-Gesamtwertung. Im Feld der insgesamt 207 gestarteten Autos hatte Moore das Rennen von Platz 138 aufgenommen. Als der Lauf nach rund 200 Minuten abgebrochen wurde, lag das britische Auto auf Gesamtrang 93.

So einsam der TMG GT86 CS-V3 mit der Startnummer 539 an der Spitze des Cup-Feldes seine Runden drehte, so spannend verlief der Kampf um die Podiumsplätze. Die beiden Autos von Leutheuser Racing&Events mit den Startnummern 540 und 545, WH-Motorsport (#538) gt86vln4whmsp.jpgund Toyota Swiss Racing (#532) lieferten sich einen hochspannenden Kampf um die Plätze auf dem Podium. Die Verfolger jagten sich phasenweise in Sichtweite und mit knappen Sekundenabständen um die Nordschleife, ehe die rote Flaggen die Hatz durch die grüne Hölle unverhofft beendete. Aufgrund des Rennabbruchs hatte dieses Mal der Leutheuser-GT86 von Kudrass/Kudrass/Tschornia das bessere Ende für sich. Dahinter erarbeitete das Familienteam von WH-Motorsport (Bild) sich mit einer soliden Leistung im Rennen und bei den Boxenstops den ersten Podestrang der Saison.

Ebenfalls in Richtung eines Podiumsplatzes war der Dörr Motorsport- Toyota von Hoffmeister/Wrabetz/Dreszer unterwegs. Ein vorgezogener Boxenstopp kostete dieser Crew aufgrund des Rennabbruches den verdienten Podestplatz. Pech hatte hingegen die zweite Dörr-Crew, die ein zwischenzeitlicher Bremsdefekt auf den letzten Klassenrang zurück warf.

rzdcup4vln1_820w.jpg

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 23. Mai 2014 )
 
Erster SP8-Klassensieg für racing one Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 22. Mai 2014

racing_one_f458_brunnchen2.jpg6 Starter, die beiden Ferraris von racing one und GT-Corse by Rinaldi Racing, je ein Aston Martin V12 Vantage und V8 Vantage des Aston Martin Testcenters und 2 von Ring-Racing eingesetzte Lexus starteten bei der 45. Adenauer ADAC Simfy-Trophy , dem 4. Rennen der VLN-Saison 2014 auf der Nürburgring-Nordschleife in der SP8-Klasse. Die Bestzeit im Qualifying erzielte Ferrari Pilot Markus Lungstrass auf dem racing-one-Ferrari F458 Challenge. Mit einer 8:33,710 verbesserte Lungstrass die bisherige Bestzeit des Teams bei idealen Wetterbedingungen um über 4s.

"Diese ist mir gleich auf der ersten Out-Lap gelungen. Die zweite Runde wäre laut den Angaben auf meinem Race-Navigator-System sogar noch besser gewesen. Ich hatte mich bis zum Berkwerk schon um 7s verbessert. Dann bin ich dort aber in eine Doppelgelbzone gekommen und anschliessend ist das Qualifying nach einem Unfall unterbrochen worden. Somit hatten wir keine Gelegenheit mehr die Zeit zu verbessern."

Der Ring-Racing-Lexus #135 von Kleen/Völker/Tresson und der Aston Martin V12 Vantage belegten mit Abstand dahinter die weiteren Startpositionen.

Im Rennen war die Pace von Ferrari-Startfahrer Lungstrass von Anfang an zu hoch für die Konkurrenz. "Ich hatte einen geilen Start! Von Anfang an war ich mitten drin im GT3-Pulk und konnte im dichten Kampfgetümmel der stärkeren GT3-Autos mitmischen, nachdem dort bei einigen Drehern ein wenig das Chaos ausgebrochen war. In der ersten Runde habe ich sogar kurz mit dem GT3-Ferrari fighten können, musste diesen dann aber später ziehen lassen. Ich habe gepusht like hell! Später gab es noch ein gutes Duell mit dem Getspeed-Porsche.“

gtcorsef457vln4.jpgWährend der auf weichen Reifen gestartete Ferrari in der Anfangsphase sogar mit den stärkeren GT3 mithalten konnte, strauchelten einige der anderen SP8-Teams im starken Verkehr. Der von GT-Corse an den Start gebrachte gelbe Challenge-Ferrari mit der #457 musste schon früh einen technischen Stopp einlegen. In der 6.Runde wurde das Team in eine Kollision mit einem GT4-Aston Martin verwickelt und musste mit einem Lenkungsschaden aufgeben. Der V12 Vantage der Aston-Werksmannschaft verlor fast eine Runde nach einem Reifenschaden zu Rennmitte. Der zweite Ring-Racing -Lexus mit der #137 musste nach einem Unterbodenschaden ebenfalls eine Runde Rückstand verbuchen.

Als das Rennen nach fast 3 Stunden Renndistanz vorzeitig nach einem schweren Unfall auf der Döttinger Höhe abgebrochen werden musste, hatte sich die racing one-Mannschaft an der Spitze der Klasse schon mit einem Vorsprung von 4:45min auf den zweitplazierten Lexus von Ring-Racing abgesetzt. Den Ferrari Piloten Markus Lungstrass , Christian Kohlhaas und Carsten Struwe gelang der erste Klassensieg der Saison mit dem Ferrari F458 Challenge. Dahinter wurde der Ring-Racing Lexus von Uwe Kleen, Klaus Völker und dem Franzosen Jordan Tresson als Klassenzweiter gewertet. sp8v8vantage.jpgWertungs-Dritter wurde das Aston Martin Werksteam mit dem V8 Vantage und Aston-Vorstand Ulrich Bez, Aston Testfahrer Wolfgang Schuhbauer und Pilot Andreas Gülden.

Racing-one Teamchef Martin Kohlhaas war nach den Rückschlägen beim letzten Lauf mehr als zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft: "Markus hat wieder eine Super-Performance gezeigt und unsere beiden anderen Piloten Christian und Carsten haben ebenfalls einen perfekten Job gemacht. Was uns besonders gefreut hat, ist das wir unser selbst gestecktes Ziel einer 8:30´er Runde schon jetzt erreicht haben - und das wir nun wissen das es mit unserem Auto sogar noch schneller geht!"

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 22. Mai 2014 )
 
Der Rennbericht zum vierten VLN-Lauf Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 17. Mai 2014

..., der 45. Adenauer ADAC Simfy-Trophy, kann unter diesem Link auf unseren Seiten eingesehen werden. Nach Audi (VLN1), Porsche (VLN2) und BMW (VLN3) stand nun mit Mercedes der 4.Hersteller im vierten Rennen ganz oben auf dem Siegertreppchen. Lance David Arnold, Andreas Simonsen und Christian Menzel fuhren für Black Falcon den Sieg beim vierten Rennen ein.Im besagten Rennbericht findet ihr auch alle relevanten Rennergebnisse zum 4.Lauf.

Dieser wurde leider nach einem schweren Unfall auf der Döttinger Höhe, der für die beteiligten Piloten gottlob glimpflich ausging, vorzeitig abgebrochen. Mit Marc VDS und dem Frikadelli Racing Team standen zudem 2 Siegerteams der vorigen Läufe mit auf dem Treppchen.

Eins scheint klar: die kommenden 24 Stunden Rennen Nürburgring werden eine heiß umkämpfte Schlacht werden!

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 17. Mai 2014 )
 
Olaf Manthey: "Die Agressivität bei der VLN macht mir Sorgen" Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 17. Mai 2014

olafmanthey.jpgOlaf Manthey Herz hängt immer noch an der Nordschleife, auch wenn der FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Teamchef seine Prioritäten derzeit auf die WM und Le Mans konzentrieren muss. Bei den 6h von Spa fragten wir daher nach ob er erwägen würde seine WM-Einsatzgeräte auch irgendwann im Rahmen des Klassikers auf der Nordschleife einzusetzen gedenkt:

„Wir wären dumm wenn wir uns keine Gedanken über den Einsatz des 991 GTE auf der der Nordschleife machen würden. Ob dieser 2015 oder später erfolgen wird werden wir sehen. Derzeit konzentriert sich die Entwicklung des Wagens auf die FIA-WEC. Weitergehende Einsätze müsste von Porsche erst abgewogen und dann freigegeben werden.“

Das Manthey der Serie auf der Nordschleife nach wie vor eine hohe Bedeutung beimisst ist kein Geheimnis und seine Ansichten über die aktuellen Entwicklungen liessen aufhorchen: „Die VLN Langstreckenmeisterschaft und besonders die 24h am Nürburgring haben viel Potential und wachsen immer weiter. Man hat dies besonders vor 2 Jahren gesehen, wo wirklich alles was Rang und Namen hatte beim 24h-Rennen am Start war. Was mir aber derzeit Sorgen macht ist die wachsende Agressivität die wir bei den letzten beiden Läufen beobachten konnten. Man kann diese nicht auf eine spezifische Klasse fixieren, es zog sich vielmehr quer durch alle Klassen. Viele der Fahrer, speziell viele der Rookies, scheinen den Respekt vor der Nordschleife verloren zu haben. Und wenn das geschieht dann wird’s gefährlich – denn dann bist du irgendwann verloren. Ich habe zu meiner aktiven Zeit als Teamchef meinen Piloten immer eingebleut, bei anstehenden Überrundungen lieber noch 1-2 Kurven zu warten und dann sicher überholen zu können. Auch den kleineren Klassen muss man den Platz für ihr Rennen lassen. Aber die 24h-Rennen haben heute ihren Charakter geändert – es sind heute Sprintrennen bei denen du von Anfang an am Ball bleiben musst.“

„Das die kleinen Cup-Klassen mit ihren engen Zweikämpen für ein engeres Rennen sorgen und den schnelleren GT3 im Weg stehen ist in meinen Augen dabei nicht das Problem. Wir brauchen für die Nachwuchsförderung diese kleinen Klassen und als kosteneffiziente Basis sind sie dafür ideal. Eine internationale Serie auf dem Niveau sehe ich daher auch nicht kommen. Die VLN Langstreckenmeisterschaft besteht in ihrer jetzigen Form seit über 20 Jahren und wird immer eine Serie bleiben die in ihrer Breitensportbasis auf die Privatiers angewiesen ist. Diese werden immer eine lokale Serie bevorzugen und sich nicht in eine EM oder WM pressen lassen.“

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 16. Mai 2014 )
 
VLN4 - 208 Wagen ziehen in die Schlacht Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 15. Mai 2014

Ganze 208 Autos sind auf der Nennliste des vierten Laufs zur VLN Langstreckenmeisterschaft, der am Samstag anstehenden 45.ten Adenauer ACAC Simfy-Trophy verzeichnet. Beim letzten Lauf vor dem 24h-Rennen in einem Monat präsentiert sich das Feld somit fast in Maximalstärke. Das lässt in Anbetracht der schon gelinde gesagt turbulent verlaufenden Vorgängerrennen einiges befürchten, zumal gerade die Top-Klassen der grossvolumigen und schnellen Fahrzeuge sehr stark besetzt sind.

28 GT3-Fahrzeuge bedeuten das die maximale Punktzahl von 9,8 Punkten bei diesem Lauf in dieser Klasse vergeben wird. 6 Mercedes SLS AMG GT3, 6 BMW Z4 GT3, 5 Audi R8 LMS GT3, 4 Porsche, 3 Nissan GT-R Nismo GT3 und je ein Ferrari, Ford, McLaren und Aston Martin Vantage GT3. Gegenüber dem letzten Lauf kommen 2 Nissan GT-R von Schulze Motorsport und der zweite RJN-Wagen beim Testlauf vor der grossen 24h-Schlacht hinzu. Auf dem Wagen mit der #23 gibt Nick Heidfeld sein Nordschleifendebüt für die Japaner.

Die 2.stärkste Kategorie ist die mit 22 Wagen besetzte V6-Klasse der Produktionswagen mit 3-3,5l Hubraum. 22 Teams streiten hier um die Maximalpunktzahl von 9,77 Zählern die für die Meisterschaft zu vergeben sind. 10 BMW, 11 Porsche und ein Mercedes sind hier in der Kategorie zu finden.

Die weiteren Klassen: 17 Starter die ausnahmslos Porsches an den Start bringen sind in der Klasse der SP7-Fahrzeuge genannt. Hinzu kommen für die Weissacher noch einmal 9 Starter in der Cup2 Klasse der Porsche-Cupfahrzeuge. Die SP8-Klasse ist mit 6 Autos – je 2 Lexus, Ferraris und Astons – besetzt. Die beiden Lexus LFA von Gazoo Racing fehlen allerdings dieses Mal. Ebenfalls 6 Starter, 4 Astons und je ein BMW und Porsche, hat die SP10-Klasse der GT4-Fahrzeuge aufzuweisen. 5 Audi TTRS starten in der mit 12 Wagen besetzten SP3T-Klasse. Die Cup-Klassen bringen jeweils 14 (Cup1-Opel), 9 (Cup2 – Porsche), 13 (Cup3 – Renault), 9 (Cup4 - Toyota ) und 14 (Cup5 – BMW) Teilnehmer an den Start.

Das Zeittraining für den 4.VLN-Lauf ist am Samstag von 8.30 Uhr bis 10 Uhr angesetzt. Das Rennen wird um 12 Uhr gestartet. Die aktuelle Wettervorhersage lautet wolkig aber trocken mit Temperaturen um die 15 °C.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 15. Mai 2014 )
 
BMW stellt seine Junioren vor Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 8. Mai 2014

bmwjunioren2014.jpgBMW Motorsport hat die Teilnehmer seines ersten Jahrgangs seines neuen Programms zur Nachwuchsförderung offiziell vorgestellt. Jesse Krohn (FIN), Jake Hughes (GB), der bereits vor einigen Wochen vorgestellte Alexander Mies (D) und Moisés Soriano (E) (Bild: v.l.n.r.) gehören zum Aufgebot des Junior Programms 2014.

Das jüngste Mitglied des Nachwuchsprogramms ist der Spanier Moisés Soriano. Der 19-Jährige ist seit 2005 im Kartsport erfolgreich und ging 2012 zum ersten Mal in einem Formel-3-Fahrzeug an den Start. Mit drei Siegen wurde er Zweiter in der Cup-Klasse der European F3 Open.

Wie Soriano ist auch der Brite Jake Hughes 19 Jahre alt. Obwohl er erst mit 15 Jahren sein Debüt im Kart gegeben hatte, feierte er schnell erste Erfolge. 2013 bestritt er die erste Saison in der britischen BRDC Formula 4 Series und gewann überlegen den Titel. Er wurde in Anerkennung seiner Leistungen für den renommierten McLaren Autosport BRDC Award nominiert.

Jesse Krohn aus Finnland hat mit seinen 23 Jahren bereits viel Erfahrung auf der Rennstrecke gesammelt. Er ist bereits 170 Rennen gefahren und hat 43 davon gewonnen. 2008 errang er die Formel-Renault-Titel in Finnland, Estland und Neuseeland. 2012 stand er im ADAC GT-Masters als Pilot des Lambda-Ford GT zweimal auf dem Podium.

Die BMW Junioren durchlaufen von Mai bis Oktober ein intensives Programm mit theoretischen und praktischen Inhalten. Als Highlights werden sie im BMW M235i Racing an drei Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife teilnehmen. Als Mentor des Programms ist unter anderem Dirk Adorf aktiv.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 8. Mai 2014 )
 
3.Lauf & 3.Sieger: Vantage Motorsport gewinnt Toyota-Cup Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 1. Mai 2014

vln3g.jpgBeim 3. VLN Langstreckenmeisterschafts -Lauf, dem 56. ADAC-ACAS-H&R-Cup (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) gab es erneut neue Sieger im Toyota GT 86-Cup. Die britische Mannschaft von Vantage Motorsport mit dem Geschwisterpaar Nigel und Sarah Moore kam nach 2 Ausfällen bei den ersten beiden Rennen zum ersten Mal ungeschoren über die Runden und konnte den bisher gezeigten Speed zum ersten Mal nicht nur in ein zählbares Ergebnis sondern gleich in einen Klassensieg ummünzen. Neben dem Cup-Erfolg stand am Ende nach 23 Runden der 78. Gesamtrang im 195 Autos grossen Starterfeld für die Engländer zu Buche. Im Ziel betrug der Vorsprung des mit minimalem Aufwands am Ring antretenden Truppe über eine halbe Runde auf die nächsten Konkurrenten.

Den zweiten Rang nahm das Toyota Swiss Racing Team mit dem Auto von Werner Schmid, Oliver Burri und Roger Vögli ein. Das schweizer Trio konnte sich verhältnismässig knapp mit 16s Vorsprung vor dem Leutheuser Racing GT86 der amtierenden Meisterin Jutta Beisiegel und ihrer beiden Teamkollegen Pawel Ledwon und Ralph Goral durchsetzen. Die eidgenössischen Piloten Schmidt und Vögli übernahmen durch den 2. Platz die Tabellenführung im Cup. vln3h.jpg

Das Feld der 10 Cup-Autos, das im Vergleich zum Lauf vor 2 Wochen durch einen dritten von Dörr Motorsport eingesetzten Toyota verstärkt wurde, musste ein turbulentes Rennen verzeichnen: gleich die Hälfte der Teilnehmer konnten die Zielflagge nicht entgegen nehmen. Neben den 3 vorgenannten Teams schafften nur noch der belgische AMC St.Vieth-GT86 und das neue Dörr-Auto die Zielankunft.

Trotz der Pole-Position und einer neuen schnellsten Cup-Rennrunde durch Arne Hoffmeister von 9:44,291 war dem Dörr-Siegerauto des 2.Laufs von Hoffmeister/Dreszer/Wrabetz kein Glück beschieden: mit einem Defekt im Antriebsstrang rollte der GT86 4 Runden vor dem Schluss aus. Das Schwesterauto von Pilot Francesco Fanaroi wurde schon in der 6. Runde Opfer einer Kollision mit einem der Walkenhorst-BMW´s am Flugplatz. Ebenfalls ein unverschuldetes Unfallopfer wurde Mothes GP-Pilot Domenico Solombrino, der am Berkwerk von einem Porsche Cayman mit Bremsdefekt aus dem Rennen gerissen wurde. WH-Motorsports mussten ihren Toyota schon nach der ersten Runde mit einem Getriebedefekt abstellen. Auch das 2. Leutheuser-Auto mit Co-Champion Alexander Kudrass erreichte nicht das Ziel.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. Mai 2014 )
 
Rückblick auf das Rennen in der SP8-Klasse der VLN Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 1. Mai 2014

gtcorsesp8vln3.jpgIm Vergleich zum 2.VLN-Lauf vor 2 Wochen wuchs das Feld der SP8-Klasse bei der ADAC-ACAS H&R-Trophy , dem 3 Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft 2014, um ein weiteres Team an. Zusätzlich zu den 4 Lexus  - 3 vom Team Ring-Racing und eine LFA des japanischen Gazoo Racing-Teams - und dem Aston Mantin Vantage V12 des Aston Martin Testcenter Teams trat ein weiterer Ferrari der GT-Corse-Mannschaft in der in der SP8-Klasse für hubraumstarke Rennfahrzeuge mit Serienmotoren an. Eine willkommene Konkurrenz für das racing one Team, das ebenfalls mit einem Ferrari F458 startete.

Die Pole in der Klasse erzielte wie beim 2. VLN-Lauf der vom japanischen Gazoo-Team eingesetzte Lexus LFA SP8, der von einem Schwesterfahrzeug in der SP-Pro-Klasse ergänzt wurde. Mit einer 8:21,640 stiess das japanische Testfahrerduo Kinoshita/Ishiura sogar in die Top-20 vor. Dahinter belegten der racing one Ferrari F458 racingonevln3.jpgund der Ferrari des GT-Corse-Teams die folgenden Startpositionen. 

Im Rennen eroberte sich racing one Startfahrer Markus Lungstrass zunächst in der ersten Runde die Klassenführung vom bärenstarken Lexus LFA . Doch die Fahrt der Ferrari-Crew wurde durch einen Raddefekt eingebremst, dem später ein Elektrikdefekt und schliesslich sogar ein Feuer bei einem Tankstopp folgten. Teamchef Martin Kohlhaas: "Beim Abziehen der Tankkanne hat diese nicht korrekt geschlossen und dadurch sind etwa 5l Benzin ausgetreten, die sich beim Losfahren entzündet haben. Zwar stand der Wagen selber nicht in Flammen, aber alle Feuerlöscher waren sofort auf das Auto gerichtet. Theoretisch hätte der Ferrari weiterfahren können, aber wir haben ihn nach dem Vorfall sofort stehen lassen. ..."

ringracingsp8winnervln3.jpgZunächst übernahm wieder der Lexus von Gazoo Racing die Führung, doch zwei technische Defekte bei den Boxenstopps liessen den Wagen am Ende mit 4 Runden Rückstand auf die 5.Klassenposition zurück fallen. Die Führung übernahm der GT-Corse Ferrari, der sich jedoch in einer der zahlreichen Doppelgelb-Zonen ein Überholmanöver unter Gelb leistete. Dieses ahndete die Rennleitung mit einer harten Strafe: Trotz des Klassensieges wurde die Ferrari-Mannschaft um 3 Positionen in der Klasse nach hinten versetzt und somit nur als Gesamt-93.tes Team gewertet.

Den Klassensieg erbten die Klassensieger aus dem 1.VLN-Lauf: das auf Gesamtrang 40 klassierte Ring-Racing Lexustrio Kleen/Völker/Tresson, die damit auch die Klassenführung in der Meisterschaft weiter ausbauten. Auf Rang 2 kam der Aston V12 Vantage ins Ziel den ein Ausrutscher in die Reifenstapel am Metzgesfeld den mutmasslichen Klassensieg kostete. Klassenrang 3 belegte ein weiterer unter der Nennung des Toyota Swiss Racing Teams startender Lexus.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. Mai 2014 )
 
Nissan kommt werksseitig zu den 24h am Ring Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 29. April 2014

Nissan hat offiziell ein werksunterstütztes Engagement bei den 24 Stunden Rennen am Nürburgring mit dem Ziel des Gesamtsieges bekannt gegeben. Gleich 3 Nissan GT-R Nismo GT3 eingesetzt vom Nissan GT Academy Team RJN und Schulze Motorsport werden dazu beim Klasssiker auf der Nordschleife eine Woche nach dem 24h-Rennen in Le Mans antreten.

Für den Werks-Auftritt hat man sich kompetenter Unterstützung versichert. Nick Heidfeld - LMP1-pilot bei Rebellion Racing und ehemaliger F1-Pilot sowie in der Nissan Playstation Academy einer der Juroren wird eines der britischen Top-Fahrzeuge – jenes mit der #80 aus Anlass des 80 jährigen Bestehens der japanischen Marke - pilotieren. Mit ein seinem Team werden der diesjährige deutsche Academy-Finalist Florian Strauss, Alex Buncome und Lucas Ordonez sitzen. Die 3 RJN-Piloten starteten bereits am vergangenen Wochenende beim 3. VLN-Lauf . Auf dem 2. RJN-Wagen mit der #30 werden Michael Krumm und die 3 Japaner Kazuki Hoshino, Katsumasa Chiyo und Tetsuya Tanaka zusammen starten.

Auf dem Schulze Motorsport GT-R wird wie im Vorjahr Grand Tourismo Schöpfer Kazanori Yamauchi starten, der vom GT Academy-Sieger 2009, Jordan Tresson, unterstützt wird.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 28. April 2014 )
 
VLN 3 - diesmal siegte BMW Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 27. April 2014

Hier geht es zum Rennbericht des 3. VLN Langstreckenmeisterschafts-Laufs vom vergangenen Wochenende. Beim 56.ADAC ACAS H&R-Cup trat am Ende ein Feld von über 200 Autos zum Training an. Ins Rennen schafften es immerhin 195 Autos. An der am Ende zwischen 4 Teams hart umkämpften Spitze trug der Marc VDS BMW Z4 GT3 von Nicky Catsburg und Dirk Adorf den Sieg davon. Damit gab es nach Siegen von Audi (VLN1) und Porsche (VLN2 ) nun das dritte Siegerteam und Siegerfabrikat in diesem Jahr zu feiern.

Nur 3 Sekunden dahinter errang Dörr Motorsport mit dem McLaren MP4-12C GT3 von Kevin Estre, Rudi Adams und Arno Klasen einen verdienten erfolg, der ein Ende der langen Leidenszeit der Truppe von Rainer Dörr mit dem britischen Boliden andeutet. Um den letzten podiumsplatz setzten sich die Saisonauftaktsieger von Phoenix Racing knapp um nur 0,3s gegen den Alzen-BMW durch. Der vollständige Rennbericht mit dem Gesamtergebnis kann unter diesem Link eingesehen werden.

 
Rückblick auf den GT86-Cup vor 2 Wochen Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 24. April 2014

Wir schulden euch noch einen Rückblick auf den letzten Lauf des Toyota GT 86-Cups im Rahmen des DMV-4h-Rennens vor 2 Wochen.  Dort gewann das Dörr Motorsport-Trio Maciej Dreszer (PL), Arne Hoffmeister (D) & Fabian Wrabetz (D) den zweiten Saisonlauf.

Schon bei Abbruch des Rennens nach der roten Flagge lag die Mannschaft um Team-Manager Uwe Isert in Führung. Obwohl das beim Saisonauftakt Anfang April erfolgreiche Team von Leutheuser Racing&Events den zweiten Abschnitt des Rennens für sich entscheiden konnte, verteidigte das Dörr-Trio in der Addition beider Teilergebnisse seinen Vorsprung bis ins Ziel. Da die vom VLN-Reglement bei einem Vier-Stunden-Rennen vorgeschriebene Minimalfahrzeit von insgesamt 160 Minuten knapp überschritten wurde, gibt es trotz der Rennunterbrechung auch für den zweiten Lauf dieser Saison die volle Punktzahl.

Knapp geschlagen geben musste sich in der Tages-Wertung des TMG GT86 Cup die zweitplatzierte Toyota Swiss Racing-Equipe. Die 3 Eidgenossen Roland Schmidt, Roger Vögeli und Werner Schmidt kamen in der Addition beider Läufe 20,6s hinter der siegreichen Frankfurter Mannschaft ins Ziel. Rang drei sicherte sich die noch beim ersten Lauf siegreiche Mannschaft von Leutheuser Racing& Events.

toyota_team_thailand_leipert_motorsport_.jpgIm Qualifying hatte erneut das Vantage Motorsports aus Grossbritannien mit Ausnahmepilot Nigel Moore erneut mit einer 9:46,481 die Bestzeit erzielt. Doch wie schon in Lauf 1 endete die Fahrt des Briten nach 3 Runden vorzeitig – wie auch wenig später die Vorstellung des 2. Dörr-GT86. Ein gutes Debüt auf der Nordschleife gab hingegen die erstmals im TMG GT86 Cup gestartete und vom Team Leipert Motorsport betreute Mannschaft vom Toyota Team Thailand. Die Fahrer Nattavude Charoensukhawatana, Nattapong Hortongkam und Smittachartch Suttipong brachten ihr Auto mit der #541 sicher auf P8 in der Klasse ins Ziel. Es war das erste Mal überhaupt, dass ein Team aus Thailand in der VLN am Start stand

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 24. April 2014 )
 
Fast 200 Autos beim 3. VLN-Lauf Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 24. April 2014

Die VLN Langstreckenmeisterschaft ist dafür bekannt, dass die Teilnehmerlisten zumeist Überraschungen parat halten, so dass Langeweile bei den zehn Rennen ein Fremdwort ist. Dies trifft auch auf den dritten Lauf der Saison 2014 zu. Der veranstaltende AC Altkreis Schwelm verkündet für den 56. ADAC ACAS H&R-Cup Zuwachs in nahezu allen Klassen. 199 Fahrzeuge – so die Nennliste – planen am Samstag, 26. April pünktlich um 12 Uhr die ‚Grüne Hölle’ unter die Räder nehmen.

Gleich auf 23 Teilnehmer und damit als stärkste besetzte Klasse wächst die Zahl der Teams in der gesamtsiegverdächtigen GT3/SP9-Klasse. Je 5 BMW, Porsche & Audi, 3 Mercedes-Benz und je ein Ford GT, Nissan GT-R Nismo GT3, Aston Martin Vantage GT3; Ferrari F458 GT3 Italia und McLaren MP4-12C GT3 stehen am Start. Neben den zusätzlichen Audis der Audi Race experience, debütieren der GT-Corse Ferrari mit den Piloten Mattschull/Seefried/Devegius RJN-Motorsport Motorsport mit dem Nissan der 3 Academy Piloten Buncombe/Ordonez/Strauss in der diesjährigen Meisterschaft. 1

6 Porsche starten in der SP7-Klasse. 8 weitere Cup-911´er sind in der Cup2-Klasse am Start. Auch die SP8-Klasse bekommt mit einem zusätzlichen Ferrari von GT Corse by Rinaldi-Racing gegenüber der 2. Runde einen zusätzlichen Starter. In der SP-Pro Klasse bringt Gazoo-Racing einen zweiten LFA „Code X“ zusätzlich zum SP8-LFA an den Start. Die SP10/GT4-Klasse wächst auf 8 Teilnehmer an: 4 Aston Martin , 2 BMW ein Porsche und eine Ginetta sind hier am Start.

Einen neuen Starter gibt es auch im Toyota GT 86-Cup: zwar fehlt der thailändische Toyota der Vorrunde, doch dafür bring Dörr Motorsport einen weiteren Toyota GT 86 für das Trio Bolz/Schmidt/Wolf an den Start. Und auch in der EXP-X2-Klasse steht mit einem Erdgas-betriebenen Nissan 350Z erstmals ein Team am Start.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 24. April 2014 )
 
Das SP8-Rennen beim 2. VLN-Lauf - Sieg für Lexus Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 17. April 2014

lexuslfa.jpg6 Konkurrenten starteten beim 2 VLN Langstreckenmeisterschaft -Lauf der Saison, dem 39. DMV-4h-Rennen in der SP8-Klasse für hubraumstarke Rennfahrzeuge mit Serienmotoren. Zusätzlich zu den Fahrzeugen aus dem ersten Lauf (racing one Ferrari F458 Challenge, 2 Lexus IS-F, Aston Martin V12 Vantage) kamen mit dem vom japanischen Gazoo Racing Team eingesetzten Lexus LFA und dem ebenfalls von Ring-Racing an den Start gebrachten Lexus ISC 2 neue starke Konkurrenten hinzu. Sowohl der ISC als auch die beiden IS-F treibt ein kräftiger Lexus 5,0-Liter-V8 mit rund 400 PS an.

Die Klassen-Pole eroberte dann auch der aus den vergangenen Jahren den Fans am Ring bestens bekannte LFA mit einer 8:18,164 auf Gesamtrang 18 im 171 Fahrzeuge starken Feld. Auf dem racing one-Ferrari waren gleich 3 Piloten für den Lauf genannt. Neben Christian Kohlhaas und Carsten Struwe verstärkte erstmals Markus Lungstrass (31) die Fahrercrew der Mannschaft aus Andernach. Der zweimalige Alfa-147-Cup-Champion von 2002 und 2004 bekam dann auch mehr Fahrpraxis auf dem Ferrari racingoneflugplatz.jpgals geplant, als Pilot Struwe krankheitsbedingt am Wochenende passen musste.

Während der Lexus LFA der japanischen Testpiloten Takayuki Kinoshita und Kazuya Oshima im Rennen unangefochten einem Start-Ziel-Sieg in der Klasse entgegen fuhr, entspann sich dahinter ein Duell zwischen dem racing one Ferrari von Markus Lungstrass und dem vom japanischen Duo Iida Akira & Hiroki Yoshimoto bewegten Lexus ISC, das Ferrari-Pilot Lungstrass bis zum Rennabbruch in der 5.Runde für sich entscheiden konnte.

Kurz nach dem Restart schlug der von 2 japanischen Lexus-Testpiloten bewegte ISC der Japaner in Runde 6 schlug im Bereich Pflanzgarten in die Leitplanken ein, so das die vorderen 2 Positionen in der Klasse bezogen waren. Um Rang 3 setzten sich die Klassensieger aus dem vorigen Rennen, der Ring Racing Lexus IS-F von Kleen/Völker/Tresson, gegen den vom Aston Martin Testcenter eingesetzten V12 Vantage durch.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 16. April 2014 )
 
BMW´s neues Junior-Förderungsprogramm Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 10. April 2014

cup5siegervln1.jpgEtwas untergegangen ist in den letzten Wochen eine Meldung aus dem BMW-Lager. Die Motorsportabteilung um BMW-Motorsportchef Jens Marquardt hat ein neues Förderprogramm für Junior-Piloten aus dem GT- und Tourenwagensport aufgelegt. Basis dieses Programms ist der BMW M235i-Cup in der VLN Langstreckenmeisterschaft. Piloten die im ersten Jahr hier einsteigen und sich bewähren können sich im zweiten Jahr in einer GT4-Kategorie bewähren. In ihrer dritten Saison sind die stärksten Teilnehmer im Idealfall bereit dafür, sich in einer internationalen GT3-Klasse mit der Konkurrenz zu messen. Tests im BMW Z4 GT3 oder im BMW Z4 GTLM bis hin zu „Schnupperfahrten“ im BMW M4 DTM runden das Programm ab.

Im Zentrum stehen Fahrerinnen und Fahrer im GT- und Tourenwagensport, die mindestens 18 Jahre alt sind und über die Zulassung für Rennen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife verfügen. Diese Zulassung ist wichtig, schließlich werden Einsätze in der BMW M235i Racing Cup Klasse im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft ein fester Bestandteil des umfangreichen Ausbildungsprogramms sein. Bei drei Rennen bietet die VLN den Teilnehmern die Bühne, um Erfahrungen am Steuer des neu entwickelten Einsteigermodells BMW M235i Racing, in einem professionellen Einsatzteam und auf der anspruchsvollen Nordschleife zu sammeln. Zusätzlich zu den Starts in der VLN sind Testfahrten im Formel BMW FB02 Rennwagen sowie intensive Theorieschulungen in den Bereichen Fitness, PR sowie Mental- und Simulator-Training vorgesehen.

„Mit dieser Neuausrichtung unterstreichen alexmies.jpgwir unseren Fokus auf den Produktionswagensport und verlagern unsere Nachwuchsförderung wieder auf den GT- und Tourenwagenbereich“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Im Formelsport hat unser Konzept in der Formel BMW und zuletzt im Formel BMW Talent Cup über Jahrzehnte Früchte getragen und Fahrer wie Sebastian Vettel, Nico Rosberg oder Nico Hülkenberg den Einstieg in den Rennsport geebnet. Die Tradition, junge Tourenwagen-Piloten zu unterstützen, reicht bis in die 1970er Jahren zurück, als sich das BMW Junior Team einen Namen machte. Diese Verbundenheit mit dem Produktionswagensport möchten wir ab 2014 wieder aufleben lassen. Sie passt sehr gut zu unserem aktuellen Rennsport-Programm. Im BMW M235i Racing haben wir das perfekte Einsteigermodell in unserer Produktpalette, die BMW M235i Racing Cup Klasse bietet zudem eine ideale Plattform. Das BMW Motorsport Junior Programm ist auf mehrere Jahre angelegt. 2014 machen wir die ersten Schritte in Richtung unseres langfristigen Ziels, BMW Werkspiloten für den Einsatz im GT3-Bereich aus der eigenen Nachwuchsförderung einsetzen zu können.“

Der erste von bis zu vier BMW Motorsport Junioren des ersten Jahrgangs 2014 steht bereits in den Startlöchern: der 21-jährige Alexander Mies (Bild), Bruder von Audi-Pilot Christopher Mies hat bereits in der VLN Langstreckenmeisterschaft seine ersten Erfahrungen in einem Tourenwagen gesammelt und wurde 2013 als bester Junior in dieser Serie ausgezeichnet. Seinen ersten Einsatz absolvierte er am vergangenen Wochenende: in einem BMW M235i Racing trat er beim Qualifikationsrennen für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am 6. April an. Neben Mies will BMW Motorsport im Laufe der Saison bis zu 3 weitere Junioren ins Förderungsprogramm 2014 aufnehmen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 10. April 2014 )
 
39. DMV 4h-Rennen: 177 Teams erwartet Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 10. April 2014

177 Teilnehmer stehen auf der aktuellen Nennliste des 2. VLN Langstreckenmeisterschafts-Laufes am kommenden Samstag. Beim 39.ten DMV 4h-Rennen werden dabei 20 Autos in der Gesamtsieger-Klasse der SP9/GT3 erwartet. 7 BMW Z4 GT3, 4 Porsche 911, je 3 Audi R8 LMS GT3 und Mercedes SLS AMG GT3, sowie je ein Ford, Aston Martin Vantage GT3 und McLaren MP4-12C GT3 sind in der Liste zu finden.

Neu hinzu kommen gegenüber dem ersten Lauf vor 2 Wochen ein weiterer ROWE Racing SLS für Thomas Jäger und Richard Göransson, der nach dem Abflug des Schweden beim VLN-Testtag wieder hergestellt worden ist, und ein weiterer Phoenix Racing Audi für das schnelle Duo René Rast und Christian Mamerow, während Marcel Fässler und Markus Winkelhock nun den Siegerwagen vom VLN-Lauf Nr.1 steuern. Auch bei den BMW-Crews gibt es Umbesetzungen: Lucas Luhr ist nicht auf dem 2. Schubert-BMW an der Seite von Dirk Werner und Alexander Sims gelistet. Auf der #25 von Marc VDS ersetzt BMW-Werkspilot Maxime Martin Marco Wittmann während das Schwesterfahrzeug dieses Mal von Markus Palttala und Dirk Adorf bewegt wird.

Zu den weiteren Klassen: Gleich 16 Teilnehmer starten bei den SP7; 15 davon Porsche Fahrzeuge in den verschiedensten Konfigurationen. 10 weitere Cup-Porsche kommen in der Cup2-Klasse hinzu. Die SP8-Klasse, in der auch der racing one Ferrari startet, wächst mit 2 zusätzlichen Lexus von Gazoo Racing auf 6 Fahrzeuge an. Erneut 6 Starter hat die SP10/GT4-Klasse aufzuweisen. Die diversen Markenpokale steuern 14 (Opel), 9(TMG-Toyota), 7(Renault) bzw. 13 (BMW 235i) Starter bei. Mit 21 Wagen ist die V6-Klasse, in der diverse Porsche-Cayman bzw -Carrera und BMW-Z4 bzw. -M3-Teams starten, mit am stärksten besetzt. Hingegen fehlt noch der bei den Fans an der Nordschleife beliebte BMW M1 auf der Liste.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 10. April 2014 )
 
BMW-Durchmarsch beim Qualirennen zu den 24h Nürburgring Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 6. April 2014

Mit einem BMW-4-fach Sieg ist das Qualifikationsrennen zum 24 Stunden Rennen am Nürburgring an diesem Sonntag zu Ende gegangen. Der Marc VDS- BMW Z4 GT3 von Maxime Martin, Uwe Alzen und Marco Wittmann gewann das 6-stündige Rennen mit knapp einer Minute Vorsprung vor dem BMW Team Schubert Z4 von Claudia Hürtgen , Jens Klingmann und Dominik Baumann, sowie dem zweiten Schubert Z4 von Dirk Werner, Dirk Müller, Lucas Luhr und dem Briten Alexander Sims. Der vierte Z4 von Marc VDS rundete den BMW-Durchmarsch der Münchner Semi-Werksteams ab.

Die Vorjahressieger von Black Falcon kamen mit dem Mercedes SLS AMG GT3 auf P5 ins Ziel. Nur Sechste wurde der beste der hoch favorisierten Audis, der G-Drive-WRT-Racing R8 GT3 von Rusinov/Ortelli/Sandström/Müller. Siebter und Klassensieger in der SP7 wurde der Cup-Porsche von Osieka/Jans/Schornstein. Als Neunter und Klassensieger in der SP4T kam der Rotek Racing Audi TT-RS von Huff/Gleason/Meins ins Ziel.

Fotos , ein ausführlicher Rennbericht und Ergebnisse folgen in Kürze auf unseren Seiten.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 7. April 2014 )
 
GT86-News aus der VLN Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 5. April 2014

Zwar beherrscht eine Woche vor der 2. VLN Langstreckenmeisterschafts-Runde das Qualifikationsrennen zum 24 Stunden Rennen am Nürburgring die Schlagzeilen, dennoch sei uns ein weiterer Blick in den Toyota GT 86-Cup vom vergangenen Wochenende gestattet, bevor uns die aktuellen Geschehnisse am Ring und die 2. Saisonrunde den Blick darauf versperren.

rzdcup4vln1.jpg Die Rundenzeitenstatistiken des Feldes der Cup4-Klasse enthüllen das es bei den Ausfällen fast ausnahmslos die schnellsten Teams traf. doerrtoyota534.jpgMit der Leutheuser Racing-Crew Kudrass/Kudrass/Tschornia gewann zwar verdientermassen die im Schnitt schnellste Mannschaft, doch bei einem regulären Rennverlauf für die ausgefallenen Teams wäre es wohlmöglich knapp mit einem Podiumsplatz für die späteren Sieger geworden. Ausnahmetalent Nigel Moore zeigte bei seinem Renndebüt im Vantage Racing  Toyota am Ring eine eindrucksvolle Vorstellung bis sein Toyota GT 86 einen Reifenstapel küsste und in der Folge ausfiel. Auch Dörr Motorsport (Foto) hat um den schon in der letzten Saison überzeugenden Arne Hoffmeister mit Fabian Wrabetz und Maciej Dreszer ein Team gescharrt das zeigte das bei einem zwischenfallfreien Rennen jederzeit mit ihnen zu rechnen ist. Eine positive Überraschung war das Team von WH-Motorsport: Wolfgang und Kevin Hönscheid glänzten zwar nicht mit den schnellsten Rundenzeiten, zeigten dafür aber eine verblüffende Konstanz. Hier darf man auf die kommenden Auftritte der Mannschaft gespannt sein.

Wie bereits berichtet kommt beim nächsten Lauf noch eine weiter Mannschaft dazu. Leipert Motorsport hat neben seinen Lamborghini Einsatzprogramm in der Lamborghini Blancpain Super Trofeo Europe charlottewilking.jpgin der letzten Woche auch bekannt gegeben sein VLN-Comeback 2014 im Toyota GT 86-Cup zu absolvieren. Dazu bringt man unter der Nennung von Toyota Team Thailand einen Einsatzwagen für 4 Thailändische Piloten an den Start, die beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring mit einem selbst vorbereiteten Toyota Corolla Altis in der SP3-Klasse zu starten. Bis dahin haben das Team und besonders die Streckensprecher am Ring genügend Zeit und Gelegenheit die korrekte Aussprache der Einsatzpiloten Arto Suttipong Smittachartch, Kiki Sak Nana, Nattapong Hortongkam und Nattavude Charoensukhawatana fehlerfrei auswendig zu lernen...

Schliesslich hat auch das TMG-Einsatzteam von TMG United, die neue Junior-Pilotin für das VLN-Programm des Werks-GT86 in der V3-Klasse bekannt gegeben: Dort wird die 28 jährige Charlotte Wilking an der Seite des letztjährigen Förderpiloten Moritz Oestreich 6 Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft bestreiten. Die mit reichlich Nordschleifenerfahrung gesegnete Pilotin setzte sich bei der Sichtung von TMG gegen 4 männliche Mitbewerber durch.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 5. April 2014 )
 
Blick zurück auf die SP8-Klasse beim VLN-Auftakt Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 5. April 2014

ringracinglexusvln1.jpgIn der SP8-Klasse für Rennfahrzeuge mit einem Hubraumvolumen von 4-6,25l Hubraum starteten am vergangenen Wochenende bei der 60.ten ADAC Westfahlenfahrt (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) insgesamt 4 Fahrzeuge. Neben dem Ferrari des Racing One-Teams waren dies 2 vom Team Ring-Racing an den Start gebrachte Lexus IS-F und ein Aston-Martin V12 Vantage des Aston Martin Testzentrums.

Zu Rennbeginn übernahm der Ferrari von Struwe/Kohlhaas die Klassenführung, bis beim Boxenstop in der 7. Runde eine fällige Reparaturpause die Führung an den Ring-Racing-Lexus mit der #135 übergehen liess. Dessen Schwesterfahrzeug rutschte in Runde 7 auf eine Ölspur in die Leitplanken des Schwalbenschwanzes. Und auch das Aston-Team kam nicht ungeschoren beim ersten Boxenstop davon. Eine lange Reparaturpause liess die Mannschaft gleich 2 Runden hinter den Klassenführenden zurückfallen, so das die Positionen in dieser Klasse schon nach den ersten Stops bezogen waren.

Klaus Völker und Uwe Kleen teilten sich das Cockpit des siegreichen Lexus mit der Startnummer 135 mit Jordan Tresson. Der französische Rennfahrer begann seine Karriere 2010 mit dem Sieg der Nissan GT Academy. Auf dem Ring-Racing-IS-F durfte er sich über den ersten Klassensieg des Jahres freuen.

f458jump.jpgFerrari-Teamchef Martin Kohlhaas zog nach der ersten Vorstellung des racing one-Teams unter eigener Flagge trotz P2 am Ende ein positives Fazit aus dem Rennwochenende. „Wir hätten bei diesem Debüt eigentlich noch besser abschneiden können. Bis zu unserem ersten Reifenschaden haben wir die Konkurrenz in der Klasse locker im Griff gehabt. Leider kamen in der Folge ein weiterer Reifenschaden an der Hinterachse und ein Kühlerleck hinzu, die unsere erfahrene Mechaniker-Truppe aber schnell beheben konnte. Das Rennen hat uns in der Hinsicht eine Menge Erkenntnisse gebracht die wir nun mit unserem Reifenpartner Dunlop auswerten und nutzen können. Unsere Piloten waren danach auch mit dem Wagen schnell genug um verlorenen Boden in der Klasse gut machen zu können. Die beiden Fahrer waren von der Performance des Autos begeistert und haben uns bestätigt dass das neue Paket mehr Sicherheit und Vertrauen beim Einsatz auf der Nordschleife vermittelt.“

Die Ferrari-Mannschaft von racing one plant für 2014 die volle Saison auf der Nordschleife im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft und des ADAC 24h-Rennens zu absolvieren.

resultsp8vln1.jpg

 

 
24h-Qualirennen mit 52 Startern Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 4. April 2014

52 Starter treten an diesem Wochenende zu erstmals ausgetragenen Qualifikationsrennen zum 24 Stunden Rennen am Nürburgring an. Eigentlich hätten es noch mehr sein können, jedoch wurden im Vorfeld einige Crews abgewiesen da keiner deren Piloten eine internationale Rennlizenz vorweisen konnte, was als Startbedingung kommuniziert wurde. Wie dem auch sei: somit werden an diesem Wochenende 10 weitere dieser über 50 Teams die Gelegenheit haben, sich über die Qualifikationsergebnisse zum Qualirennen direkt in das Top-30 Qualifying zu kommen. Die Ergebnisse des Rennens sind da eher zweitrangig. Dieses dient dann vorrangig dazu das die Newcomer Piloten im Vorfeld ihres 24h-Engagements ihre 18 Pflichtrunden für die Zulassung zum 24h-Rennen – 16 im Rennen und 2 im Qualifying dafür – als Nachweis erbringen können.

Die umstrittene Zusatzveranstaltung verspricht aufgrund einer weitestgehend verkehrsbefreiten Nordschleife, - 52 Autos bedeuten im Schnitt das jeder Teilnehmer 500m Strecke für sich hat – ein Bestzeitenfestival erster Güte. 15 GT3 treten in der Top-Klasse an: 5 Audi R8 LMS ultra der Teams Prosperia-Abt-Racing, Audi Race experience und G-Drive Phoenix, 4 BMW Z4 GT3 der Teams Schubert Motorsport marcvdsvln1.jpgund Marc VDS, 3 Mercedes SLS AMG GT3 von Black Falcon, HTP-Motorsport und ROWE Racing, sowie die beiden Porsche von Falken Motorsports und dem Haribo Racing Team und der Nissan GTR des Schulze Motorsport-Teams. Insgesamt 3 Starter bei den SP8 – darunter auch die 25h Thunderhill-Sieger von Rotek Racing mit einem Audi RS4, 8 SP7-Teams - alle mit Porsche-Fahrzeugen - 9 Teams aus den V-Klassen sowie 6 Starter aus dem neuen BMW-M235-Cup runden die Teilnehmerliste ab.

Die Eintrittspreise für die doch eher spärlich besetzte Veranstaltung sind mit 15 € am Renntag und 25€ fürs Wochenende angesetzt. Zu Hause Gebliebene können den Stream zum Quali-Rennen incl. Live-Timing auf der Seite des 24 Stunden Rennen am Nürburgring verfolgen. Die rennaction startet am Samstag ab 8.30 Uhr mit zusätzlichen Rahmenrennen zur GLP bzw. RCN. Das Qualirennen selber ist für Sonntag ab 12 Uhr angesetzt.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 4. April 2014 )
 
Cup4-Klasse - Leutheuser Doppelsieg im Toyota-Markenpokal Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 3. April 2014

Mit 9 Autos im Toyota GT 86-Cup trat zum Saisonstart der VLN Langstreckenmeisterschaft bei der 60.ten ADAC Westfahlenfahrt das bislang grösste Feld im Markenpokal der seriennahen Klasse an. Das gesamte Feld, das wir bereits vor einer Woche vorgestellt hatten , lieferte sich über die Dauer des 4 stündigen Rennens eine kurzweilige Schlacht um die Positionen, aus der am Ende das letztjährige Meisterteam von Leutheuser Racing als Doppelsieger hervor ging.

Schon im Qualifying hatte ein Newcomer-Team die Pole erobern können. Die britische Familienmannschaft von Vantage-Motorsport mit ex-Ginetta-LMP2-Werkspilot Nigel Moore und seiner Schwester Sarah hatte mit der bislang schnellsten GT86-Zeit von 9:48,942 die Klassenpole vor den Teams von Dörr Motorsport - das Auto von Hoffmeister/Wrabetz/Dreszer – und dem Toyota Swiss Racing-GT86 erobern können. Alle 3 Teams blieben dabei unter der 10-Minuten Marke.

Im Rennen setzte sich die schnelle britische Equipe trotz mangelnder Nordschleifen-Erfahrung schnell an der Spitze ab, wobei Nigel Moore mit einer erneuten 9:48er Zeit als schnellste Rennrunde seine Leistung aus dem Qualifying untermauerte. In Runde 6 verpasste er jedoch die Boxeneinfahrt und musste eine extra-Runde auf der GP-Strecke zurücklegen was den Wagen auf den letzten Klassenrang zurückfallen liess. Ein späterer Ausrutscher nach einem Bremsdefekt verwehrte dem Team in der Folge seine erste Zielankunft.

In der Folge übernahm der Dörr Motorsport-Toyota von Hoffmeister & Co die Klassenführung. Bis zur dritten Rennstunde sah die Frankfurter Mannschaft wie der sichere Klassensieger aus, dann vereitelte ein Bremsdefekt dem schnellen Trio den sicheren Klassensieg. Auch der zweite Toyota der Mannschaft musste nach einem frühen Unfall die Segel vorzeitig streichen.

Die Klassenführung nahm das Leutheuser Racing dankend an. Das Autos von Vorjahres-Cup-Champion Alexander Kudrass, Martin Tschornia und Wolfgang Kudrass querte nach 23 Runden die Ziellinie vor den Teamkollegen Jutta Beisiegel, Pawel Ledwon und Ralf Goral. Dahinter musste das zeitweise 2.plazierte WH-Motorsport-Duo Wolfgang & Kevin Hönscheid aufgrund einer missglückten Tankstop-Strategie und eines kurz vor Rennende eingetretenen Defektes ihren Podiumsplatz an das internationale Pilotenquartett Brody/Muytjens/Vannelt/Barbaro räumen, die mit dem Würselener Team Pit Lane Racing an den Start gingen. Das Toyota Swiss Racing Team und die Newcomer von Mothes GP nahmen ebenfalls die Zielflagge entgegen. 

Nun steht in 2 Wochen die 2 VLN-Runde an. Dann wird das Feld des Cups noch um einen weiteren internationalen Teilnehmer wachsen: das ADAC GT-Masters-Team von Leipert-Motorsport wird bei seinem VLN-Comeback dann einen Toyota GT 86 unter der Flagge des Toyota-Team Thailand einsetzen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 3. April 2014 )
 
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