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Samstag, 22. November 2014
GT86a
Rennserie & der 24h-Klassiker auf der Nordschleife
News zur BfGoodrich Langstrecken Meisterschaft und den 24h am Nürburgring


24h Nürburgring: SP9 - die Gesamtsieger-Klasse Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Dienstag, 15. Mai 2012

startbild_gt-eins_format.jpgGanz klar: Die meisten Favoriten für den Gesamtsieg beim 40. 24 Stunden Rennen am Nürburgring lassen sich in der Klasse SP9 finden. Doch nicht nur beim Blick auf den Gesamtsieg erscheint die Gruppierung der GT3-Fahrzeuge interessant, auch die Markenvielfalt in der SP9 erschwert das Benennen eines eindeutigen Favoriten.

Neben 7 Audi R8, 6 Porsche 911, 6 Mercedes SLS AMG GT3 und 5 BMW Z4 GT3, gesellen sich drei McLaren MP4-12C GT3, zwei Aston Martin Vantage, ein Ford GT und eine Callaway Competition Corvette zu der Liga der auf dem FIA-GT3-Reglement basierenden Rennwagen. Während die Exoten von Ford, Chevrolet, Aston und McLaren eher nicht zu den klaren Gesamtfavoriten gehören, kann man im Vorfeld unter den deutschen Fabrikaten nur schwer einen eindeutigen Favoriten benennen.

porscheslauf1.jpgAls ersten Favoriten gilt es den Porsche 911 GT3 R vom Team Manthey Racing zu benennen. Auch wenn der gelbgrüne Bolide, der in den vergangenen Jahren den Klassiker des Öfteren dominierte, dieses Jahr nicht am Rennen teilnimmt, stellt das Team Manthey mit enormer Erfahrung im Ausdauerrennen einen klaren Favoriten dar. Während der Nadelstreifen- Porsche in den vergangenen VLN Läufen mit Gesamtsiegen punkten konnte, belegte das Fahrzeug des Wochenspiegel-Teams weniger erfolgreiche Platzierungen. Deshalb sorgt die Umbesetzung der Fahrer Marc Lieb, Lucas Luhr, Jochen Krumbach und Romain Dumas auf das Wochenspiegel-Fahrzeug zunächst für etwas verwirrte Blicke bei den Fans. Auch der Porsche 911 GT3 R von Timbuli Racing wartet mit Marc Hennerici, Marco Seefried, Norbert Siedler und Pilot Busch nur auf die Hatz über die Nordschleife - dieses Team sollte man auch auf keinen Fall von der Favoritenliste streichen.

Neben den Porsche kommen auch die BMW Z4 GT3 für einen Gesamtsieg in Frage. Vor allem der Schubert Motorsport-Z4 mit der Startnummer #19 mit Müller / Müller / Alzen / Adorf glänzt mit einer quasi perfekten Besatzung. Der zweite Z4 GT3 des Teams ist mit Hürtgen / Schwager / Bastian / Adorf equivalent gut besetzt. Schubert konnte in den vergangenen Jahren viel Erfahrung sammeln und gehört somit eindeutig zum Favoritenkreis. Weitere BMW Z4 GT3 von den Teams Marc VDS sowie Vita4One Racing sind ebenfalls gut besetzt und kommen für den Gesamtsieg oder Podiumspositionen in Frage. audi_r8sp9.jpg

Als dritte Favoriten sind die Audi R8 LMS ultra zu nennen. Während die Zuverlässigkeit in den vergangenen Jahren einen Sieg verhinderte, stellt sich Audi mit dem weiter entwickelten Ultra deutlich besser auf. Es wurde sowohl an der Performance als auch an der Zuverlässigkeit gearbeitet, somit steht einer guten Platzierung eigentlich nichts mehr im Wege. Vor allem die Mannschaften Audi Sport Team Phoenix und das Speedhunters Team WRT stehen mit einer guten Fahrerbesetzung ganz oben auf der Liste der Audi-Fans. Auch Raeder Motorsport sammelte die vergangenen Jahre viel Erfahrung und sollte nicht unterschätzt werden. Wie die Audis letztendlich mit dem erhöhten Spritverbrauch gegen die Konkurrenz da stehen, zeigt sich erst im laufenden Rennen. Ebenso bleibt der Nutzen des etwas größeren Tankvolumens der Audi noch abzuwarten.

blackfalconsp9.jpgLetzter großer Favorit der Klasse SP9 ist Mercedes-Benz. Dass die Mercedes SLS AMG GT3 schnell sind, bewiesen sie schon oft, doch ein Sieg bei dem legendären 24h Rennen auf den Nürburgring war bisher nicht realisierbar. Auch in diesem Jahr wird der Kampf gegen die Uhr und die anderen Teams kein leichtes Unterfangen für die Boliden aus Stuttgart. Die Piloten der Teams Black Falcon und Rowe Racing fahren auf einem konstant guten Niveau, doch ob sie sich gegen die großen Namen der Konkurrenz beweisen können, wird auch erst am Sonntagnachmittag feststehen.

Resümierend ist festzuhalten, dass der Kampf an der Spitze in diesem Jahr so hart wie noch nie wird. Alle Fahrer müssen das Material bis zum Limit belasten, um am Ende ganz vorne zu stehen. Wer letztendlich das 40. 24h Rennen auf dem Nürburgring für sich entscheidet, können die Fans also am Wochenende mit Spannung verfolgen!

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 15. Mai 2012 )
 
24h Nürburgring SP10 - 13 Teilnehmer in der GT4-Klasse Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 14. Mai 2012

matholsp10.jpg13 Teilnehmer zählt laut der aktuellen Version der Nennliste des 40. 24 Stunden Rennens am Nürburgring die Klasse der SP10-/GT4-Fahrzeuge. Das sind nicht nur ein Rekordfeld in der vor drei Jahren eingeführten Kategorie, sondern mit Verlaub gesagt gar nicht so viel weniger Autos wie der selige FIA-GT4 Europacup zu seinen Zeiten als durchschnittliche Teilnehmer für die Sprintrennen hatte. Vielleicht sollte SRO-Chef Stephane Ratel erwägen die GT4-Europa-Meisterschaft ebenfalls als Langstreckenkategorie im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft auszuschreiben – dann hätte die Meisterschaft zumindest weiter Bestand im FIA-Klassengefüge – aber das ist eine andere Baustelle ...

Schauen wir aufs ringrelevante Teilnehmerfeld für den Klassiker: 5 Aston Martin, 4 BMW M3-GT4 , 2 Ginetta G50 GT4 und 2 Porsche 997 GT4 stellen sich dem Kampf zweimal rund um die Uhr. Das grösste Kontingent stellen die Astons, die mit verschiedenen Versionen des GT4-Vantages am Start sind. Hier sind die Teams Mathol Racing, das von Mathol eingesetzte Avia Team Bradtke, ein privater Vantage unter der Nennung von Jochen Hudelmaier und das Hamburg Racing Team engagiert, wobei letztere neben einem eigenen Aston auch den Vantage GT4 des argentinischen Quartetts Silva / Martinez / Balbiani / Chahwan und einen zusätzlichen Porsche GT4 für bislang zwei italienische Piloten einsetzen. walkenhorstsp10.jpgHeissester Siegeskandidat ist der durch Mathol-Abstimmungstechniker Wolfgang Weber am Besten auf die Nordschleife angepasste Mathol-Aston, der bislang auch 2 der 3 VLN-Läufe gewinnen konnte und beim letzten Lauf auf P2 der Klasse ins Ziel kam. Schärfste Marken-Konkurrenten dürften die HRT-Piloten Kai Hauschild und Karl Pflanz sein, die nach einem Podium beim 2. VLN-Rennen beim 24h-Rennen mit amerikanischer Unterstützung – die ex-ALMS -Piloten Vic Rice und Shane Lewis sind hier an Bord – die Klassenfavoriten herausforden wollen.

Die BMW-Fraktion besteht aus den Wagen von Dörr Motorsport, Scheid Motorsport, Bonk Motorsport und Walkenhorst Motorsport. Einzig das Team von Henry Walkenhorst konnte bislang bei allen vorbereitenden Läufen aufs Podium klettern und sogar den dritten Lauf mit dem Klassensieg abschliessen. Allerdings sollte man auch den Eifelblitz mit der sogar gesamtsieg-erfahrenen Mannschaft von Scheid Motorsport - lang ist's her - nicht aus der Rechnung für den Gesamtsieg ausser Acht lassen.

Neben HRT bringt auch die Mannschaft von Viebahn Rennsport einen Porsche GT4 für den Klassiker am Ring an den Start. Die Ginetta-Fraktion zeigt sich nach dem Unfall des britischen G50 greenmambasp10.jpgvon Knox / Richards, der zum Rennabbruch beim 3. VLN-Lauf führte, auf nur noch zwei Fahrzeuge eingedampft. Neben einem italienischen Fahrzeug des Nova Racing Teams wird auch die deutsche Ring-Truppe von Green Mamba Racing das Rennen wieder in Angriff nehmen.

Im letzten Jahr siegte in der SP10 der 2012 nicht mehr engagierte Pole-Promotion-M3 von Rostek / Simonsen / Landmann / Kraeling drei Runden vor dem Green Mamba-Ginetta und dem eine weitere Runde zurückliegenden Dörr-M3. Es darf erwartet werden, das die Klasse auch 2012 wieder ein spannendes Rennen im Rennen abliefern wird, dessen Ausgang zwischen den vier beteiligten Marken erneut sehr offen sein wird.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 14. Mai 2012 )
 
40.te 24h am Ring - SP7 Vorschau Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Montag, 14. Mai 2012

kremer_sp7gteins_format.jpegDie Klasse SP7 ist dieses Jahr mit 19 Fahrzeugen besetzt - 18 davon gehören der Porsche-Fraktion an, lediglich ein Nissan 370Z hat es neben der Armada aus Weissach auf die Starterliste geschafft. Dennoch lohnt es sich, dort einmal genau nachzulesen, denn auf dem Nissan sind mit Frank Hufstadt und Wolfgang Drabiniok die beiden bekannten Stimmen des Nürburgring-Fan Radios genannt. Interessant hierbei wohl die direkten Eindrücke von der Strecke, die nach dem Stint direkt an die Fans weitergegeben werden können. In der VLN startete man noch beim 2. Lauf in der Klasse V4 in einem BMW 325i.

Neben den beiden rasenden Reportern ist die besser als Porsche Cup-Klasse bekannte SP7 stark besetzt. Neben einigen schon seit vielen Jahren regelmäßig teilnehmenden Gaststartern, wie etwa dem aus Schweden kommenden Porsche Zentrum Väst oder Moore Motorsport, sind auf mehreren Fahrzeugen erfahrene Nordschleifencracks am Steuer. Startnummer #12 vom Wochenspiegel Team Manthey mit dem GT3 MR und  den Fahrern Weiss / Kainz / Jacobs / Krumbach aber auch die Startnummer #14 ebenfalls von Manthey Racing  mit Kräling / Gindorf / Scharmach / Schelp sind am Sonntag, sollten die Fahrzeuge durchkommen, sicherlich in den Top-15 zu erwarten. Georg Weiss dazu: „ Ich habe einen Traum. Ein Wochenspiegel-Porsche kommt aufs Podium, der andere fährt in die Top 10."

Ebenfalls stark besetzt ist der GT3 Cup von Teichmann Racing #50 mit Nicolas Kentenich und Andreas Gülden. Nach dem Comeback im letzten Jahr ist auch das Kölner Kremer Racing-Team dieses Jahr wieder mit zwei Fahrzeugen am Start. Die Speerspitze ist sicherlich der modifizierte 997 Cup KR, der mit den Fahrern Kaufmann / Heger / Schornstein / Küke ein großes Wörtchen mit um den Klassensieg sprechen wird. Auch Ringexperte Olli Martini rechnet  dem Kölner Team mit dieser Besetzung eine Chance auf eine Top-15 Platzierung aus.teichmanncupgteins.jpeg

Timbuli Racing ist neben der SP9 auch in der SP7 mit einem Cup Porsche vertreten. Mit der Startnummer #47 und den Fahrern Busch / Allgäuer / Al-Azhari bleibt abzuwarten, ob man die Favoriten in der Klasse bis Sonntag Nachmittag ärgern kann. Diese VLN Saison sehr schnell unterwegs waren auch die Fahrer der Startnummer #54 mit Forbes / Horn /  Zöchling / Wirtz könnte hier der lachende Dritte im Kampf um den Klassensieg am Start stehen.

Insgesamt sind unter den 18 Porsche-Fahrzeugen einige verschiedene Cup-Modelle, die neben unterschiedlichen Baujahren auch unterschiedliche Modifikationen der Teams bekommen. Genannt wurde oben schon der GT3 MR oder KR. Vielen Fans wird sicherlich auch der Sex Bomb-Porsche bekannt sein. Dieser Porsche, der schon seit vielen Jahren auf der Nordschleife unterwegs ist, besitzt ein R-Bodykit, welches an die GT3-Version angelehnt ist. Das Fahrzeug ist also nichtmehr ein 996 mit RSR-Optik sondern gehört der 997 Baureihe an. Pilotiert wird das Fahrzeug von Destrée / Jodexnis / Schratz / Michaelian.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 14. Mai 2012 )
 
40.te 24h am Ring - Vorhang auf zur Schlacht! Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 13. Mai 2012

Es ist das Rennen der Superlative: 176 Teams mit an die 750 Piloten starten am kommenden Samstag auf eine fast 4000km lange Reise über die grösste Rennstrecke der Welt. Zum 40. Mal wird das 24 Stunden Rennen am Nürburgring ausgefahren. Dieses Rennen, das um so viel anders ist als so manche Endurance-Veranstaltung, ist in diesem Jahr umkämpfter denn je. Die 2009 vollzogene Einführung der GT3-Klasse hat abseits der bis dato erfolgreichen Sonderkonstruktionen eine Spitzengruppe entstehen lassen, die nun 20-30 Autos breit ist. Audi, BMW, Mercedes und Porsche kämpfen mit ihren Privatmannschaften um den Sieg - wobei Audi mit dem Semi-Werksteam von Phoenix Racing und den starken Privatiersmannschaften von WRT Raeder Motorsport und Mamerow Racing auf weitere Podiumskandidaten hofft.

In der 39-jährigen Geschichte haben sowohl Audi als auch Mercedes noch nie den Klassiker gewinnen können. Dies ist insbesonders den Ingolstädtern ein Dorn im Auge, obwohl ihre spritdurstigen V10-Wagen seit zwei Jahren vom Reglement des ADAC Nordrhein mit höheren Tankvolumina (125l) statt der Porsche (100l / Cup-Fahrzeuge nur 90l) bedacht werden - angesichts Audis demonstriertem Willen zum Sieg ein heikles sportpolitisches Thema.

Da steht Konkurrent BMW schon besser da: Die Münchner schielen auf den 20. Sieg auf der Nordschleife. In Abwesenheit der offiziellen Werksmannschaft sollen die Privatteams mit den BMW Z4 GT3 es richten - allen voran Schubert Motorsport, Vita4One-Racing und Marc VDS. BMW´s Wohnzimmer ist die Nordschleife trotz dieser eindrucksvollen Bilanz noch lange nicht - dafür hat Porsche in Gestalt von Olaf Mantheys Team dem Münchner Hersteller zu lange die Butter vom Brot geholt. 11 Siege - davon 5 in den letzten 10 Jahren - gingen an die Zuffenhausener.

Ein paar statistische Daten zum Feld aus der Nennliste vorneweg: 176 Teams werden am kommenden Samstag in 20 Klassen an den Start gehen. 25 Hersteller (Aston Martin, Audi, BMW, Corvette, Viper, Ford, Ginetta, Honda, Hyundai, Jaguar, Lexus, McLaren, Mercedes, Mini, Nissan, Opel, Porsche, Renault, Seat, Toyota, Subaru, Volvo und VW) sind involviert. Die Teams kommen in diesem Jahr aus 12 Nationen. In den kommenden Tagen folgen wie gewohnt die Überblicke über die sportwagen- und gesamtsiegrelevanten Klassen. Am Donnerstag beginnt dann die Vor-Ort-Berichterstattung unserer Seiten vom Ring.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 13. Mai 2012 )
 
40.ADAC Zurich 24h-Rennen Pressekonferenz Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Donnerstag, 3. Mai 2012

Etwa 150 Vertreter aus Presse, Fernsehen und dem Deutschen Motorsport hatten sich gestern im  Nord-Komplex der Köln Messe zur offiziellen Pressekonferenz für das 40. ADAC Zurich 24h Rennen zusammengefunden. Eine große Neuerung dieses Jahr wird der Auftritt der ARD am Nürburgring sein. Mit einem eigenen Team wird man etwa 90 Minuten aus der Eifel berichten.

Die neue Trophy zwischen dem 24h Rennen auf dem Nürburgring und in Spa ist auch bereits bekannt. Interessant war hier jedoch die Info, dass auch Le Mans Interesse bekundet hätte, in eine Trophy einzusteigen. Dieses Jahr wird auch zum ersten Mal ein eMagazin von den Zuschauern und Fans einsehbar sein. Dort kann man interaktiv am PC oder am Smartphone durch ein Heft Blättern, das mit vielen Informationen rund um die Veranstaltung aufwartet. Dieses Magazin ist manchen Fans  schon vom 24h Rennen in Dubai bekannt. Bei der anschließenden Fahrer-Talkrunde waren sich alle anwesenden Fahrer einig, dass dieses Jahr nur ein Null-Fehler-Job zum Sieg führen kann. Olaf Manthey lehnte sich dann am weitesten aus dem Fenster und meinte, nach seinem richtigen Tipp vor zwei Jahren auf BMW würde er dieses Jahr wieder auf einen BMW-Sieg setzen. Ebenfalls sei der Moskovskaya-Porsche noch nicht zu 100% finanziert.

Nach der Vorstellung des 24h Rennen-Soundtrack ging es dann vor die Tür, um ein paar Demo-Runden der Fahrer zu genießen, bei der neben den Boliden des 24h Rennens auch ein paar Teilnehmer des 24h Classic ein paar heiße Runden drehten.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 3. Mai 2012 )
 
Rennbericht 54. ADAC ACAS H&R-Cup Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Dienstag, 1. Mai 2012

moskovskaya_gt-eins_format.jpgDie Generalprobe vor dem 24h Rennen wurde von allen Fans mit Spannung erwartet. Alleine 27 Nennungen in der SP9, dazu die insgesamt über 200 Fahrzeuge, sollten bei tollen Temperaturen für ein spannendes und actionreiches drittes Saisonrennen sorgen.

Im Zeittraining am Samstagmorgen war die Strecke noch etwas nass, daher dauerte es bis zum Ende des Trainings bis die Top Zeiten herausgefahren wurden, so lag zwischendurch sogar der P4/5 auf dem dritten Platz. Die Poleposition sicherten sich im BMW Z4 #19 mit Alzen / Müller / Müller mit einer 8:20,281. Besonders stark präsentierten sich in der Qualifikation die Mercedes SLS, die in den vergangenen beiden Rennen eher hinterher fuhren, diesmal jedoch auf den Plätzen 2, 3 und 4 starteten. Den gleichen Eindruck behielt man nach dem Start: Die Mercedes SLS gaben das Tempo vor und fuhren schnell einige Sekunden Vorsprung auf die Verfolger im Schubert-Z4 und Marc Lieb im Nadelstreifen-Porsche heraus. Die Audis lagen dahinter in Lauerstellung - allen voran die #5 mit Mies / Winkelhock / Rast.

Noch in der ersten Stunde mussten sich dann fast alle SLS aus der Spitzengruppe verabschieden. Zwei Unfälle und Rundenstrafen nach Missachtung der gelben Flaggen ließen den Kampf um den Tagessieg auf eine Fünfergruppe schrumpfen. Aus dieser verabschiedete sich dann die in den bisherigen Saisonrennen starke Nummer #15 nach einem Reifenschaden. Der letzte verbliebene Mercedes SLS fand sich eine Stunde vor Schluss auf einmal in der Box wieder und rutschte im Klassement immer weiter nach unten.

Zwischenzeitlich ging es an der Spitze heiß her. Der Nadelstreifen-Porsche und der BMW Z4 wechselten sich - je nach Boxenstopp -  mit der Führungsposition ab. Nachdem aber Uwe Alzen am Steuer des BMW die Nordschleife glühen ließ, setzte dieser sich auf gut 30 Sekunden vor Jochen Krumbach im Nadelstreifen-Porsche ab.

Die letzten Boxenstops sorgten dann für die finale Reihenfolge. Der Nadelstreifen-Porsche übernahm nun mit Marc Lieb am Steuer erneut die Führung vor dem Schubert-Z4 und Christopher Mies im Audi.

Kurz vor Schluss sah man dann im VLN Fan TV erschreckende Bilder. Die Senke Ende Döttinger Höhe / Tiergarten war übersäht von Trümmerteilen und Streckensprecher Olli Martini fiel sofort auf, dass der Schubert-Z4 in der Spitzengruppe fehlte. Erst die rote Flagge 5 Minuten vor regulärem Rennende brachte dann die Gewissheit, dass es sich um einen Unfall des drittplazierten Schubert-Z4 mit einem britischen SP10-Ginetta von David Knox und Clive Richards handelte. Während Dirk Müller mit dem Schrecken davonkam, wurde Richards zur Untersuchung in Adenau eingeliefert. Es wurden keine schweren Verletzungen festgestellt, so dass er die Klinik noch am Abend verlassen konnte.

Ein Augenzeugenbericht von der Unfallstelle eines unserer Forenmitglieder: „Die beiden müssen sich auf jeden Fall beim Überrunden in die Quere gekommen sein. Vom Ginetta war außer dem Käfig nicht mehr viel übrig. Die komplette Frontpartie lag im Linksknick nach der Bilstein-Brücke verteilt, die Leitplanke war auch auf 30 Meter mächtig verbogen. Den Spuren zu urteilen, hat sich der Ginetta seitlich in die rechte Leitplanke gewickelt und ist dann auf die linke Fahrbahnseite, wo er sich dann noch einmal seitlich überschlagen hat. ..."

Durch die rote Flagge wurde dann das Ergebnis aus der zurückliegenden Runde gewertet. So lautete das Endergebnis wie folgt:

1. Manthey Racing #10 - Lieb / Krumbach
2. Phoenix Racing #5 - Mies / Rast / Winkelhock
3. BMW Team Schubert #19
4. Phoenix Racing #15 - Basseng / Stippler / Haase
5. Manthey Racing #96 - Menzel / Kohler

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. Mai 2012 )
 
Rennvorschau 54. ADAC ACAS H&R-Cup Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Mittwoch, 25. April 2012

startbild_gt-eins_format.jpg219 (!) Nennungen sind für die Generalprobe des 24h Rennens an diesem Samstag in der Eifel eingegangen. 27 Meldungen zählt alleine die Klasse SP-9 - das ist mehr als so manche Meisterschaften aufbieten können. Die Nennliste liest sich wie das "who is who" des deutschen und internationalen GT Sports. 7 Audis, 6 Mercedes SLS, 5 BMW Z4, 4 Porsche, 2 McLaren und Aston Martin sowie eine Corvette werden die 4-Stunden-Hatz zum 54. ADAC ACAS H&R-Cup antreten. Hinzu kommt der Publikumsliebling aus der E1-XP der Glickenhaus-P4/5 Competitione.

Ganz heiße Kandidaten auf den Sieg sind die Gesamtersten des letzten Laufes. Mit Marc Lieb, Patrick Long und Jochen Krumbach sitzen nicht weniger als zwei erfahrene Porsche-Werksfahrer auf dem Nadelstreifen-Porsche aus dem Hause Manthey. Ebenfalls ganz oben auf den Rechnungen der Nordschleifen-Fans stehen die beiden Z4 des Schubert Teams, die mit einem Sieg und mit einem Doppelpodium nahezu perfekte Resultate in den ersten Rennen erreichten. Im Audi-Lager geht man derweil voll auf Attacke. Nach eher enttäuschenden Ergebnissen in den ersten Läufen mit vielen, teils unnötigen Unfällen und Schäden an den Fahrzeugen bietet man nun mit 7 Wagen einen kleinen Einblick auf das, was beim 24h Rennen endlich im ersten, lang angestrebten Sieg in der Eifel enden soll.

Die größten Überraschungen der Starterliste sind jedoch die Namen Haribo-Corvette und Nick Heidfeld. Erstere wird von Callaway vorbereitet und unter dem Haribo Racing Team von keinem geringerem als Tommy Milner und Jan Magnussen pilotiert. Nick Heidfeld wird fünf Jahre nach seiner Demo-Runde auf dem BMW Formel 1-Fahrzeug erneut auf die Nordschleife zurückkehren. Mit Sascha Bert ist er auf dem Gemballa-McLaren MP4 GT3 unterwegs. Gespannt sein dürfen auch die Fans der Mercedes SLS - ebenso wie bei Audi kann man hier noch nicht mit den bisherigen Ergebnissen zufrieden sein, obwohl die Top-Teams der SLS-Flotte teilweise durch andere Meisterschaftseinsätze bisher abwesend waren.

Bleibt zu hoffen, dass diesmal die Wetterlage der Eifel bei diesem tollen Starterfeld stabil bleibt und die Fans rund um die Nordschleife am Samstag ein tolles Rennen sehen werden - hoffentlich ohne größere Schäden vor dem 24h Rennen in knapp 25 Tagen.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 25. April 2012 )
 
Audi Race experience - Generalprobe für die 24h Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 25. April 2012

ehret.jpgDie Audi Race Experience hat nun offiziell die Besatzungen für die beiden Audi R8 LMS ultra für das 24 Stunden Rennen am Nürburgring bekannt gegeben. Auf den beiden Wagen des Kundenteams werden zwei international erfahrene Quartette an den Start gehen.

Auf dem einem Fahrzeug teilen sich der italienische ex-FIA-GT Weltmeisterschafts-Champion Luca Capellari, der Malaiische ex-F1-Pilot Alex Yoong, der australische GT-Pilot Warren Luff und Audi-Werksinstruktor Florian Gruber das Cockpit. Und auch auf dem zweiten Wagen findet sich ein illustres Quartett: Neben dem Briten Peter Venn und dem deutschen Christian Bollrath wird FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Pilot Pierre Ehret auf dem R8 LMS ultra starten, dessen Crew von keinem geringeren als dem 3-fachen ALMS-Champion und 3-fachen Le Mans Sieger Marco Werner angeführt wird.

Für den den Lesern unserer Seiten sicherlich nicht unbekannten Pierre Ehret ist die Nordschleife neues Terrarin, dem er sich mit Respekt nähern muss. Zusammen mit anderen Piloten der Audi Race Experience sammelte er bei den VLN-Testtagen erste Eindrücke und praktische Erfahrungen. „Bei meinen ersten Runden standen nicht schnelle Zeiten sondern die Streckenkenntnis im Vordergrund. Du musst erst mal wissen wo es bei diesem Monster von Rennstrecke langgeht, ehe du anfangen kannst, dich mit den eingefuchsten Nordschleifenspezialisten zu messen.  

Zudem mussten wir uns auf die technischen Feinheiten des Audi R8 GT3 einstimmen, der zwar ein im Fahrverhalten gutmütiges, aber doch hochkomplexes Renngerät ist. Insgesamt hat der Test vor vier Wochen aber schon eine Menge Spass gemacht und daher freue ich mich auf die beiden anstehenden Rennen.“

Am kommenden Wochenende findet beim 3. VLN-Lauf, dem ADAC ACAS H&R-Cup, die Generalprobe unter Rennbedingungen für die beiden Mannschaften der Audi Race Experience statt. Dann wird auch Ehret in einem der R8 sitzen. Weitere Einsätze plant die Audi Race Experience beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring am 19.05. und bei den VLN Langstreckenmeisterschafts-Läufen am 23. Juni, am 4. August und am 27. Oktober. Zudem plant Audi zur Jubiläumsausgabe der 24h - der Klassiker wird in diesem Jahr zum 40. Mal ausgefahren - einen erneuten Anlauf auf den ersten Sieg. Nicht weniger als sieben R8 – eingesetzt von der Audi Race Experience, dem WRT-Team, Mamerow Racing, Raeder Motorsport sowie Phoenix Racing als alleinige Werksmannschaft und Speerspitze der Ingolstädter GT3-Phalanx, werden den Gegnern von BMW, Porsche und Mercedes Paroli bieten.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 25. April 2012 )
 
VLN Spotlight - SP10 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Mittwoch, 18. April 2012

mathol_gt-eins_format.jpgDie SP10 ist neben der SP9 die zweite Klasse, die nach einem FIA-Reglement aufgebaut wird. Hierbei handelt es sich um das GT4 Reglement. 2007 wurde diese Klasse von Stéphane Ratel auf die Beine gestellt und seit 2009 ist die SP10 in der VLN Langstreckenmeisterschaft offiziell als GT4 unterwegs.

In dieser Saison gab es bisher 13 Nennungen im ersten Lauf  und einmal 8 Nennungen im zweiten zu verzeichnen. 5 Aston Martin Vantage, 4 BMW M3 GT4, 3 Ginetta G50 und zuletzt auch ein Porsche 911 GT4. Vielen ist die Klasse vor allem durch den neuen Eifelblitz von Scheid Motorsport ein Begriff. Allerdings zählen auch Mathol Racing mit ihren Aston Martin Vantage zu den Fahrzeugen, die jeder Ring-Fan sofort erkennt. Neu dabei ist diese Saison das HRT Performance-Team mit bis zu zwei Aston Martin Vantage und einem Porsche 911 GT4. Ebenfalls einen Aston Martin setzt das Team Avia Racing ein, welche am vergangenen Samstag einen heftigen Abflug im Tiergarten hatten. Die Ginettas eroberten in der letzten Saison zum ersten Mal die Nordschleife. Die vor allem aus dem britischen GT-Sport bekannten Sportwagen werden hier vorzugsweise von Green Mamba Racing eingesetzt. Zu den Einsatzteams der BMW M3 gehören mit Bonk Motorsport, Dörr Motorsport und Walkenhorst Motorsport sowie den bereits oben erwähnten Eifelblitz  Teams, die zu festen Größen in der VLN zählen und auch in anderen Klassen viele Fahrzeuge an den Start bringen.Trotz der ganz ordentlichen Starterzahlen in der VLN wird die GT4-Klasse immer etwas unter den Tisch fallen gelassen. Nicht zuletzt auch durch die Absage des GT4-Europacup gibt es innerhalb Europa demnach nur noch wenig Einsatzmöglichkeiten für die Teams, abgesehen von nationalen Cups in den Niederlanden oder in Großbritannien (GT-Eins berichtete), denn auch die boomende Blancpain Endurance Series hat die GT4-Klasse aufgrund von Überfüllung vor die Tür gesetzt.ginetta_gt-eins_format.jpg

 

Wäre also hier nicht die Möglichkeit gegeben, die Fahrzeuge in zehn Saisonrennen im Langstreckenmodus an den Start zu bringen? Immerhin ist die Klasse mit interessanten Herstellern und Fahrzeugen vertreten und verfügt auch preislich über deutliche Vorteile gegenüber den GT3-Fahrzeugen. Man spricht hier von etwa 120.000 Euro zu knapp 400.000 Euro im Höchstpreis. Bleibt also abzuwarten, ob sich in den kommenden Rennen und auch beim 24h Rennen noch neue Gesichter einfinden werden.

Sieger der beiden bisherigen Läufe war jeweils die Startnummer #188 von Mathol Racing, gefolgt von einem BMW M3 jeweils von Scheid Motorsport und von Walkenhorst Motorsport eingesetzt.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 19. April 2012 )
 
Rennabbruch beschert Moskovskaya-Porsche den Sieg Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer& Maximilian Metzemacher   
Montag, 16. April 2012

startbild_gt-eins_format.jpg

Das Qualifying startete gegen 8:30 Uhr bei überwiegend trockenen Bedingungen auf der Nordschleife. Das mag wohl auch der Grund dafür sein, dass die schnellsten Zeiten in der ersten Hälfte des Qualifikationsabschnittes in den Belag gebrannt wurden. Gegen Ende der Zeitenjagd erschwerten die unterschiedlichen Wetterlagen rund um die Strecke eine schnelle Gesamtrundenzeit. Da die Teams auf Nummer sicher gehen wollten, wagten dann nur noch wenige den Weg auf die tückische Nordschleife.

Von der ersten Startposition startete das Vita4one-Team, welches sich mit einer Zeit von 8:15,624 qualifizierte, die in der allerersten gezeiteten Runde der Quali herausgefahren wurde. Dahinter startete das Audi-Team Phoenix mit weniger als einer Sekunde auf dem zweiten, und der Falken-Porsche mit knapp vier Sekunden Rückstand auf dem dritten Rang. Eine besondere Rolle wird der Schubert Motorsport-BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20 im Rennverlauf spielen, der sich mit rund 18 Sekunden Rückstand auf den Polesetter mit der 14. Starposition zufrieden geben musste.

Das knapp 190 Auto starke Starterfeld startete in drei getrennten Gruppen gegen 11:41 Uhr in die Einführungsrunde des 37. DMV 4-Stunden-Rennens. Ausgang des Karussells drehte sich noch in der Formationsrunde ein VW Scirocco der Startnummer 333 und ging in Flammen auf. Trotz schnellem Handeln der Streckensicherung gelang erst nach einigen langen Minuten die Löschung des Brandes. Das Karussell war deshalb bis circa eine Stunde nach Rennbeginn für die restlichen Teilnehmer versperrt. Das Wetter zum Zeitpunkt des Startes war weitestgehend trocken, dennoch waren Slicks die sicherste Wahl der Teams. Die erste Kurve gehörte Polesetter Jens Klingmann im Vita4One-Z4 GT3, der sich auf  der Geraden gegen seine Verfolger durchsetzen konnte. 

Der R8 des Raeder- Teams konnte sich von der vierten Position auf die dritte verbessern, der von Platz 2 gestartete Bolide aus Ingolstadt findet sich weiter hinten in den Top-10 wieder. Während der ersten Runde machte Uwe Alzen, in dem auf Platz 5 qualifizierten BMW Z4 GT3, mit einem Durchmarsch bis auf die zweite Position auf sich aufmerksam. Der Pilot aus Betzdorf startete neben dem Schubert-Team auch noch mit einem eigenen Porsche 911 in der Cup- Klasse.

Den ersten drei gelang es immer weiter den Verfolgern zu entkommen. Trotz rutschigen Abschnitten in der „Grünen Hölle" schenkten sich die BMW Z4 GT3 und der Porsche 911 GT3 R keinen Zentimeter. Uwe Alzen nutzte in diesem Rennabschnitt seine Chance den Schubert-Z4 auf die erste Position zu befördern, auch der zweite Z4 Schuberts kämpfte sich tapfer nach vorne. Nachdem die Top-Teams die ersten Boxenstopps beendet hatten, lag der Vita4One-BMW Z4 aufgrund technischer Probleme überraschend weit hinten. Auch der Dörr-McLaren von Adams, Aust und Riemer, der im Bereich Hohe Acht einen Unfall erleiden musste, beendete das Rennen nicht. Mit dem zweiten MP4 GT3, der mit einem Top-10-Ergebnis ohne größere Schwierigkeiten um die Strecke pilotiert wurde, sah wenigstens ein Rennwagen für Dörr-Motorsport die Zielflagge des zweiten VLN-Laufs. 

Peter Dumbreck und Sebastian Asch, die einen ordentlichen Speed mitgehen konnten, stellten ihren Falken-Porsche 911 GT3 R aufgrund eines Antriebswellenbruches kurz nach Hälfte der absolvierten Distanz ab. Auch der sonst äußerst zuverlässig von Manthey betreute Wochenspiegel-GT3 R fiel mit einem Motorschaden aus. Vor Anbruch der letzten Rennstunde führten Krumbach und Lieb im Moskovskaya-Porsche 911 GT3 R vor Hürtgen, Schwager und Adorf im BMW Z4 und Alzen und Bastian auf einem weiteren Z4 GT3. Kurz vor Ende des Rennens entschied sich die Rennleitung überraschend für einen Abbruch durch die rote Flagge. Man wollte dem aufziehenden schlechten Wetter nicht noch weitere Autos zum Fraß vorwerfen. Im Rennverlauf verabschiedeten sich einige Teams aufgrund der Streckenverhältnisse in die Leitplanken oder wurden von der Technik im Stich gelassen.

Das vorzeitige Ende des Rennens bescherte dem Moskovskaya-Porsche 911 GT3 R den Sieg des 37. DMV 4 Stunden- Rennens. Auch wenn Pilot Marc Lieb sicher war, dass ein Sieg auch ohne Abbruch durchaus realistisch gewesen wäre: „Ich bin davon überzeugt, dass wir auch ohne den Rennabbruch aus eigener Kraft hätten gewinnen können. Unser Porsche lief heute sehr gut, nur mit Slickreifen auf nasser Piste war es etwas schwierig - aber das war noch nie unsere Stärke." Wäre das Rennen bis zum Ende gelaufen, wäre ein enger spannender Kampf um den Rennsieg sicherlich ein krönender Abschluss für die samstägliche Hatz über die Nordschleife gewesen.moskovskaya_gt-eins_format.jpg

Hinter den Siegern freuten sich die Piloten der beiden Schubert-Z4 über Podiumsplatzierungen, obwohl auch ein Sieg möglich gewesen wäre. „Nach einem unglücklichen Qualifying mit Startplatz 14 haben wir im Rennen viel Boden gutgemacht, auch wenn das im Verkehr nicht immer einfach war. Dabei haben wir unser Programm fehlerfrei abgespult", gab der zweitplatzierte Dirk Adorf zufrieden zu Protokoll. Mit den Plätzen 2 und 3 bewies das Schubert-Team die Konstanz des BMW Z4 GT3 und zählt bei folgenden Rennen eindeutig zum Favoritenkreis.

Bereits in zwei Wochen können sich die Fans wieder zur  VLN-Langstreckenmeisterschaft zur Rennstrecke begeben. Neben dem 54. ADAC ACAS H&R Cup am 28. April stellt das Tourenwagen-Revival einen besonderen Höhepunkt dar.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 18. April 2012 )
 
Rennvorschau 37.DMV 4-Stunden-Rennen Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Mittwoch, 11. April 2012

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit - mit dem 37. DMV 4-Stunden-Rennen findet die Fortsetzung der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring statt.

Auf der vorläufigen Starterliste sind neben 184 Nennungen auch einige Neulinge vertreten, die besonders in der SP9 Klasse für hochwertigen Motorsport sorgen könnten. Mit dabei ist diesmal ein zweiter Schubert-Z4, wobei beide Wagen des Teams mit neuen Fahrerkonstellationen aufwarten. Da diesmal auch keine Überschneidung mit den ADAC GT-Masters stattfinden wird, sind von dort auch einige Neuzugänge zu verzeichnen. Neben Gemballa Racing mit einem McLaren MP4 hat auch Heico Motorsport einen ihrer Mercedes-Benz SLS AMG genannt.

mamerowaudi.jpgMit Interesse erwartet wird sicherlich der Auftritt der Stuck Brüder, die auf einem neuen Aston Martin Vantage GT3 von Young Driver AMR an den Start gehen werden. Ebenfalls in der Nennliste zu finden ist ein Vita4One-Z4 GT3, der am vergangenen Wochenende noch in Nogaro bei der GT-WM im Einsatz zu sehen war.

Mamerow Racing wird ebenfalls auf der Nordschleife im Einsatz sein. Der Neuzugang im Audi-Lager wird von Christian Mamerow, Armin Hahne und Crister Jöns pilotiert. Phoenix Racing wird ebenfalls eine neue Besatzung an den Start bringen. Mit Marc Basseng, dem Le Mans-Champion Marcel Fässler und Andrea Piccini gehört man sicherlich zu den Top-Fahrzeugen der Kategorie. In der SP8-Klasse erwartet uns diesmal auch ein Ferrari 458 Italia Challenge pilotiert von Christian Kohlhaas sowie ein Lexus LF-A, eingesetzt von der Kölner Truppe um Toyota Motorsport.

Nicht mit von der Partie sind die drei Starter der Blancpain Endurance Serie, das Haribo Racing Team im Goldbär Porsche GT3 R sowie Marc VDS mit ihren Z4 GT3. Zusätzlich ist auch Black Falcon mit ihren beiden Mercedes Benz SLS AMG in Monza im Einsatz.

Bleibt die Hoffnung, dass es am Wochenende zu einem vier-Stunden-Rennen über die volle Distanz gibt und nicht wieder wegen Wetterkapriolen am Ring abgebrochen werden muss.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 12. April 2012 )
 
VLN Spotlight: SP9 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Mittwoch, 4. April 2012

raederaudi.jpeg

Insgesamt 21 GT3 Fahrzeuge waren für das erste Saisonrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft genannt. Darunter 7 Porsche GT3 R, je 4 BMW Z4 und Mercedes SLS, 3 Audi R8 LMS (2 davon ultra) und die neuen Fahrzeuge am Ring von McLaren sowie der Ford GT von Alzen, der nun doch in der SP9 läuft.

Die Pole-Position sicherten sich mit einer 8:20,891 das Team Falken Tire Motorsport mit ihrem Porsche GT3 R vor dem Z4 von Schubert Motorsport und dem von Manthey eingesetzten Nadelstreifen GT3 R, der von Romain Dumas und Jochen Krumbach pilotiert wurde.

Auf Startplatz 15 und 26 sortierten sich die neuen McLaren ein, so zeigte sich Teamchef Rainer Dörr für den ersten Auftritt unter Rennbedingungen zufrieden. Pech hatte  hingegen Jürgen Alzen im Ford GT. Auf der schnellen Qualirunde bemerkte er am Flugplatz Vibrationen am Auto und entschloss sich die Runde im gedrosselten Tempo zu Ende zu bringen. Leider blieb am Ende keine Zeit mehr für eine weitere Runde und somit stand nach Ablauf der Uhr nur Startplatz 72 im Zeitenklassement.

Startfahrer auf den SP9 Fahrzeugen waren in den Top-10 : Wolf Henzler #27,Dirk Müller #19,Romain Dumas #10, Marco Holzer #12, Mike Stursberg #8, Christopher Brück#30, Sean Edwards #2, Rene Rast #5, Frank Stippler #15.

falkenporsche.jpgDer Beginn des Rennens war dominiert durch die Porsche GT3 R, die sich früh in Führung setzten. So kam es nach zwei Runden bereits zu einer vierfach-Führung. Weniger Glück hatte die Nr. 24, der Dörr-McLaren, denn nach einem Unfall in Wehrseifen war schon mitte der ersten Rennrunde Feierabend. Immerhin eine Runde schaffte die Nr.18 - der Vita4One-Z4 blieb im Bereich Hohenrain-Schikane stehen - Ausfall. Schnellstes Fahrzeug im Feld war allerdings der Audi R8 von Frank Stippler, der sich nach einem Dreher in der Mercedes Arena durch das Feld kämpfen musste.

In Rennrunde 3 erwischte es dann den zweiten McLaren und auch das Schwesterauto der Vita4One-Truppe musste die Segel streichen. Damit waren nach einer halben Stunde schon vier GT3-Renner aus dem Rennen.

Nach den ersten Boxenstopps konnte sich der Black Falcon-SLS mit der Startnummer #2 an die Spitze setzen, da man schon in Runde 5 getankt hatte. Auf Platz 3 lag der Schubert-Z4 gefolgt von Stippler im Phoenix-R8, auf Platz 5 nach einer starken Vorstellung in den ersten Runden, der Timbuli-Porsche von Hennerici / Siedler / Busch. Kurz darauf kam es allerdings zum Führungswechsel, da der Startnummer #2 aufgrund von Missachtung der Flaggensignale eine Runde abgezogen wurde, welche aber später aufgrund einer Falschmeldung wieder gutgeschrieben werden konnte. Kurz darauf verunfallte der führende Audi #15 im Metzgesfeld. Und auch der R8 der Raeder-Truppe musste nach einem massiven Schaden im Frontbereich das Rennen aufgeben.

Zu dieser Zeit zog bereits Nebel über die Strecke und die Situation wurde durch einsetzenden Regen an manchen Streckenteilen zu gefährlich. Folgerichtig brach die Rennleitung das Rennen ab und Sieger des ersten Laufes waren somit BMW Team Schubert #19 mit Dirk Adorf, Dirk Müller und Jörg Müller. Insgesamt wurden 76% der gestarteten Fahrzeuge gewertet. Die Top 5 der Klasse waren:

 

1. BMW Team Schubert-BMW Z4 GT3

2. Timbuli Racing-Porsche 911 GT3 R

3. Pinta Racing-Porsche 911 GT3R

4. Black Falcon-Mercedes Benz SLS AMG GT3

5. Haribo Racing Team-Porsche 911 GT3 R

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 5. April 2012 )
 
Schubert-Z4 gewinnt ersten VLN-Lauf nach Rennabbruch Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer & Maximilian Metzenmacher   
Dienstag, 3. April 2012

schubertlauf1.jpgDass das Wetter in der Eifel nahezu unberechenbar ist, hat sich am Rennsamstag des ersten VLN Langstreckenmeisterschaft Laufes wieder mal gezeigt. Startete das Feld noch bei trockenen Bedingungen in die 59. ADAC Westfalenfahrt, schlug die Wetterlage nach gut zwei Stunden um. Regen und Nebel sorgten letztendlich für einen Abbruch des Rennens - die Sicht auf der Start- und Zielgeraden und im Bereich Metzgesfeld betrug teilweise unter 20 Meter. Bei den widrigen Umständen hatten Dirk Adorf und Dirk und Jörg Müller ihren BMW Z4 GT3 vom Team Schubert Motorsport am besten im Griff und entschieden den ersten Wertungslauf für sich.

Das Qualifying war sicherlich für alle Piloten ein schwieriges Unterfangen. Neben feuchten Stellen raubte vor allem die Kälte den benötigen Grip. Die Zeiten fielen erst gegen Ende des Qualifyings unter die 8:30-Minuten-Marke. Trotz dieser suboptimalen Verhältnisse sicherte sich das Falken-Duo Peter Dumbreck und Wolf Henzler mit einer Zeit von 8:20,891 die Poleposition. Über 6 Sekunden dahinter platzierte sich das spätere Siegerteam (Adorf, Müller, Müller) im Schubert BMW Z4 GT3. Mit geringem Abstand folgten Romain Dumas und Jochen Krumbach (Moskovskaya) beziehungsweise Oliver Kainz, Marco Holzer und Richard Lietz (Wochenspiegel) in den beiden Porsche GT3 R von Manthey Racing.

Um 11:45 Uhr startete die erste von drei Startgruppen in die Einführungsrunde der 59. ADAC Westfalenfahrt. Gegen 12 Uhr hieß es dann endlich wieder Ring frei für die VLN Langstreckenmeisterschaft Langstreckenmeisterschaft. porscheslauf1.jpgDer erste Start der Saison verlief noch recht gesittet und zurückhaltend. Alle Teams konnten den Weg durch die erste Kurve ohne größere Schwierigkeiten finden. Auch Frank Stippler setzte nach einem Dreher die Fahrt in seinem Audi R8 fort und erzielte über Runden hinweg die schnellsten Zeiten des gesamten Feldes. Den Speed an der Spitze gab zunächst der Falken Porsche 911 GT3 R, gefolgt von zwei Manthey Racing- und dem Frikadelli Racing-Porsche, vor. Der Schubert-BMW Z4 GT3 fiel zu Beginn des Rennens einige Positionen zurück, ließ aber zu den schnellen Porsche nie ganz abreißen.

Innerhalb weniger Sekunden Abstand schenkte man sich in den ersten Runden keinen Zentimeter Asphalt und auch in den ersten Überrundungen - ab der dritten Runde - war Motorsport vom feinsten zu beobachten. Technische Probleme unterbrachen die Dominanz der Rennwagen aus Zuffenhausen, die bis zu diesem Zeitpunkt die klaren Favoriten für den Sieg waren. Gut unterwegs waren auch Marc Hennerici, Norbert Siedler und Dennis Busch, die den Timbuli Racing-Porsche 911 GT3 R konstant und mehr oder weniger unauffällig in die Spitzengruppe spülten. Hochzufrieden beendete das Team das Rennen auf der zweiten Gesamtposition. „Wir haben zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen getroffen und unsere Stärke angedeutet. Allerdings sind wir mit dem Fahrzeug noch lange nicht bei 100 Prozent angekommen“, stellt Hennerici fest. Norbert Siedler bestätigte: „Man darf die Erwartungen nun nicht zu hoch schrauben. Das Projekt hat Potential, aber wir brauchen auch die entsprechende Erfahrung.“ Auf dem dritten Rang stellten Christian Menzel und Wolfgang Kohler den Manthey-Porsche GT3 Cup ab. Menzel bestätigt die gute Leistung seines Teams: „Damit haben wir nicht gerechnet. Aber wir sind sauber und konstant durchgefahren - die schwierigen Bedingungen haben dann ihr Übriges getan.“

Pech hatte vor allem das Team Dörr Motorsport. Beide McLaren MP4-12C GT3 wurden unsanft zu Beginn des Rennens aus dem Rennen verabschiedet. Jeweils ein Missverständnis in der ersten beziehungsweise in der dritten Runde sorgte für eine große Beschädigung, die eine Weiterfahrt nicht zuließen.

Gegen Rennhalbzeit verschlechterte sich allmählich das Wetter, viele Teams unterschätzten die Bedingungen und fanden ihre Boliden in den Leitplanken der Nordschleife wieder. Mit einem Reifenwechsel zum richtigen Zeitpunkt gelang es zu dieser Zeit dem von Adorf / Müller / Müller bewegten BMW Z4 GT3 vom Team Schubert Motorsport an die Spitze zu gelangen. Mit einer kontrolliert konstanten Performance fuhr das Team bei immer schlechteren Sichtverhältnissen mit über 2 Minuten Vorsprung auf P1. Um 14:43 Uhr entschied sich die Rennleitung, den Lauf vorerst zu unterbrechen, um Piloten, Fahrzeuge und Streckenpersonal nicht zu gefährden. Da auch in näherer Zukunft keine Besserung in Sicht war, wurde der Lauf kurz darauf beendet. Auch die Schubert-Piloten waren heilfroh: „Ich habe kein bisschen Adrenalin mehr in meinem Körper“, scherzte Jörg Müller nach der Siegerehrung. „Bei einsetzendem Regen und dann auch noch Nebel wurde es auf der Strecke echt kritisch. Zum Glück hat mich das Team früh an die Box geholt, um auf Regenreifen zu wechseln.“ Dirk Müller ergänzte: „Wir hatten ein wirklich gutes Rennen, denn bei allen Bedingungen hat unser Fahrzeug gut funktioniert. Nur in der Anfangsphase hatten wir gegen die starken Porsche keine Chance.“

Aufgrund der absolvierten Distanz ist eine Punktevergabe in voller Höhe möglich. Schon in zwei Wochen - am 14.04. - geht die VLN Langstreckenmeisterschaft beim 37. DMV 4-Stunden-Rennen erneut auf eine vier Stunden lange Hatz auf die Nordschleife.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 16. April 2012 )
 
Starkes Fahrerfeld beim ersten VLN Wertungslauf 2012 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer & Maximilian Metzenmacher   
Donnerstag, 29. März 2012

Zur 59. ADAC Westfalenfahrt haben sich über 180 Teilnehmer angemeldet, um die vier Stunden Renndistanz für das Jahr 2012 das erste Mal in Angriff zu nehmen. Mit einem so vollen Starterfeld wird die VLN Langstreckenmeisterschafts Saison 2012 nach den Test- und Einstellfahrten am vergangenen Freitag und Samstag optimal eingeläutet. Auch wenn die Terminüberschreitung mit dem Saisonauftakt der ADAC GT-Masters in Oschersleben einige Fahrzeuge von der Nordschleife fern hält, können sich die Fans auf einen spannenden Saisonstart freuen.

Der Kampf um die Spitze wird spannend wie lange nicht mehr. Viele unterschiedliche GT3-Fahrzeuge haben neben den Porsche die Möglichkeit auf den Gesamtsieg. Obwohl eine Prognose wirklich schwer fällt, kristallisieren sich drei Teams für einen möglichen Gesamtsieg beim ersten VLN-Lauf des Jahres 2012 heraus. Zum einen gilt das neu gegründete Team Timbuli Racing mit einer wirklich starken Fahrerpaarung auf einem Porsche GT3 R als echter Favorit. Sowohl Marc Hennerici als auch Norbert Siedler haben in vergangenen Rennen bewiesen, dass sie zu den Top Piloten gehören.

Neben Timbuli Racing muss man auch das Team Schubert Motorsport auf dem Zettel haben. Auch der BMW Z4 GT3 geht mit einer souveränen Mannschaft an den Start des ersten Laufes. Neben Dirk Adorf geben sich Dirk und Jörg Müller die Ehre, das GT3-Fahrzeug um die Nordschleife zu manövrieren. Als drittes Team gilt Manthey Racing mit dem „Nadelstreifen-Moskovskaya-Porsche“ als Siegkandidat. Romain Dumas hat schon schon diverse Gesamtsiege in dem gelb-grünen Manthey-Boliden gefeiert, auch Jochen Krumbach kann Erfahrung auf der Nordschleife vorweisen. Wer den ferner auf dem Fahrzeug genannten aber in Sebring verletzten Timo Bernhard ersetzen wird, stand bis zu Redaktionsschluss noch nicht fest.

Neben den drei oben aufgeführten Teams kommen natürlich auch weitere schnelle Teams für einen Gesamtsieg in Frage. Dörr Motorsport wird beim ersten Lauf nicht zu den Favoriten zählen, auch wenn Teamchef Rainer Dörr mit der Performance der beiden McLaren MP4-12C GT3 durchaus zufrieden war. Das größte Fragezeichen ist die Zuverlässigkeit des neu entwickelten Rennwagens. Auch das „Frikadelli“-Team rund um Klaus Abbelen und Sabine Schmitz wird es schwer haben, den Gesamtsieg einzufahren - unterschätzen sollte man das ortsansässige Team aber keinesfalls. Seit Jahren schon wird der Porsche mit der Frikadelle auf der Seite im vorderen Feld um die Nordschleife pilotiert.

Weitere Kandidaten für den Platz auf dem Podium sind mit Sicherheit die Audi R8 LMS GT3. Zu Beginn der Saison stehen zwei Fahrzeuge des Phoenix-Teams auf der Entrylist. Die Fahrzeugbesatzungen Rast / Jarvis und Stippler / Haase / Winkelhock sind, sollten die Autos unbeschadet die vier Stunden überstehen, heiße Kandidaten auf eine vordere Platzierung. Zusätzlich setzt diesmal Raeder Motorsport einen weiteren Audi R8 ein. Die Mercedes SLS AMG GT3 sind nach dem Gesamtsieg beim 24h Rennen in Dubai im Januar und nach guten Platzierungen in der letzten Saison nicht nur bei den Insidern ganz oben auf dem Zettel. Zwar fehlen aufgrund der GT-Masters in Oschersleben die stärksten Fahrzeuge, aber mit insgesamt vier Autos ist man immer noch stark aufgestellt. Speerspitze ist sicherlich die Startnummer #2 mit Bleekemolen / Metzger / Schall und das Rowe-Fahrzeug mit der Nummer #7 mit Klaus Graf / Thomas Jäger / Alexander Roloff.

Schaut man sich im breiten Starterfeld weiter um, lassen sich einige exotische Fahrzeuge finden. Der Ford GT von Jürgen Alzen Motorsport, der von Artur Deutgen unterstützt wird, zählt ebenso wie der Ferrari P4/5 Competizione, pilotiert von Nicola Larini, Fabrizio Giovanardi und dem deutschen Manuel Lauck zu den auffälligsten Vertretern. Beide Teams werden wohl noch etwas Erfahrung mit ihren Renngeräten sammeln müssen, um ganz vorne an der Spitze mitfahren zu können.

Neben der spektakulären Spitzengruppe fahren auch viele kleinere Teams mit ebenso viel Einsatz um die jeweiligen Klassensiege. Freuen wir uns also auf das kommende Rennwochenende!

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 29. März 2012 )
 
Test- und Einstellfahrten zur VLN unter wolkenlosem Himmel Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer & Harald Gallinnis   
Montag, 26. März 2012

Die Test- und Einstellfahrten fanden am vergangenen Freitag und Samstag statt. Im letzten Jahr haben vielleicht manche spekuliert, dass dieser Termin aufgrund schlechter Wetterverhältnisse nicht stattfinden wird - doch weit gefehlt! Der Wettergott meinte es gut mit dem VLN Langstreckenmeisterschaft-Fans.

Im Folgenden die wichtigsten Neuerungen für die Saison 2012:

Was einem zuerst auffällt, sind die vielen unterschiedlichen Fahrzeugkonzepte der einzelnen Teams. Neben extrem flachen Ford GT von Jürgen Alzen Motorsport gesellen sich auch der neu entwickelte McLaren MP4-12C GT3 und der Ferrari P4/5 Competizione vom Team Glickenhaus zu den alt bekannten und überarbeiteten Porsche-, BMW- und Mercedes-Boliden. Leider verunfallte der Gemballa Racing-McLaren am Freitag mit Klaus Ludwig am Steuer gegen Ende der Trainingssession, so das dessen Debüt beim ersten Saisonlauf kommende Woche derzeit in Frage steht. Dafür drehte Peter Kox im Dörr Motorsport-McLaren MP4-12C GT3 auch am Samstag fleissig seine Runden. 

testbmw.jpgDarüber hinaus fiel auf, dass viele Teams auf den BMW Z4 in der Serienwagenklasse, beziehungsweise den BMW Z4 GT3 in der Klasse SP9 setzen. Gerade in der Serienwagenklasse konnte der Z4 in den letzten Jahre mit zahlreichen Erfolgen punkten. In der hart umkämpften GT3-Klasse, in der die meisten Neunennungen Einzug gehalten haben, fällt eine Prognose für den Z4 GT3 schon deutlich schwerer. Helfen wird dem Schubert Motorsport-Z4 GT3 wahrscheinlich die Erfahrung des Teams mit dem Fahrzeug.

Des Weiteren kam mit Timbuli Racing ein Team in die VLN, das neben einer starken Fahrerpaarung auch die soziale Verantwortung nicht vernachlässigt. alzenford.jpgTimbuli Racing startet auf zwei Porsche GT3 und engagiert sich durch einen eigens gegründeten Verein Timbuli e.V. für ein Jugend- und Kinderhospiz in Balthasar.

Für einige Diskussionen sorgte im Vorfeld auch der neue Astroturf-Belag im Bereich der Hohen Acht, der schon in den vergangenen Tagen für erste Unfälle verantwortlich zeichnete. Insgesamt betrachtet kann man aber schon nach den Test- und Einstellfahrten garantieren, dass die VLN Langstreckenmeisterschaft 2012 packenden Motorsport liefern wird! Der soll zudem in dieser Saison durch Livestream-Bilder von Wige bei jedem Event unterstützt werden.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 26. März 2012 )
 
‚Timbuli Racing‘ startet für einen guten Zweck Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Dienstag, 20. März 2012

timbuli_racing_team2012.jpgFür das Jahr 2012 startet das Team Timbuli Racing mit einem ganz besonderen Hintergrund in der VLN Langstreckenmeisterschaft. Neben der Freude am Motorsport sammelt das Team rund um Volker Wolf Spendengelder für das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar. Mit zwei gelben Porsche 911 GT3 werden Marc Hennerici, Marco Seefried, Norbert Siedler, Dennis und Marc Busch und Egon Allgäuer an den Start gehen.

Teamchef Wolf: „Wir verbinden Motorsport mit einem ernsten Thema, denn wir sammeln mit unserem Renneinsatz in diesem Jahr über den Verein Timbuli e.V. Spendengelder für das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar. Ich bin stolz, dass wir namhafte und gleichermaßen schnelle Fahrer für unser Projekt gewinnen konnten. Wir können so zwei Top-Fahrzeuge an den Start bringen, die in der Lage sind an der Spitze des Feldes ein Wörtchen mitreden zu können.“

Mit Marc Hennerici gesellt sich zum Timbuli Racing Team in der Tat ein Fahrer, der bereits einige Erfolge auf der Nordschleife vorzuweisen hat. Neben zahlreichen Siegen in der Langstreckenmeisterschaft, ist der Sieg beim 24h Rennen in Spa wohl die größte Trophäe im Regal des Diplom-Volkswirts. „Ich freue mich riesig, nach 2007 wieder eine komplette Saison auf der Nordschleife zu fahren. Das Projekt ‚Timbuli Racing‘ ist sehr interessant und mit Volker Wolf und Michele Rinaldi stehen zwei echte Enthusiasten hinter dem Team. In dieser Konstellation sind wir natürlich Neulinge und wir dürfen unsere Erwartungen nicht zu hoch schrauben“, verkündet Hennerici seine Vorfreude.

Da auch die anderen Piloten diverse Erfolge vorweisen können, hält mit dem neuen Team Timbuli Racing ein ernst zu nehmendes Team in die VLN Langstreckenmeisterschaft Einzug. Mit einer konstanten Leistung wird das ehrenamtliche Team aller Voraussicht nach im vorderen Feld unterwegs sein.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. März 2012 )
 
Vulkan Racing-Mintgen Motorsport konzentriert sich auf VLN Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Sonntag, 18. März 2012

nbrvulkan.jpgDie grüne Schlange mit dem bollernden Klang wird es dieses Jahr wohl nicht mehr ins ADAC GT-Masters und auf die Nordschleife schaffen, jedoch möchte sich das Team rund um Michael Mintgen im Jahre 2012 voll und ganz auf die VLN Langstreckenmeisterschaft konzentrieren!

„Wir haben alles versucht, einen Einsatz mit unseren Vipern auf die Beine zu stellen. Leider hat es nicht geklappt - das stimmt uns schon etwas traurig. Die Gründe sind vielfältig. Ein Grund war unter anderem die Homolgation: Das Dodge Viper GT3 Competition Coupe hätte auf einem Stand umgebaut werden müssen, bei dem wir einfach nicht mehr konkurrenzfähig gewesen wären. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber es hätte einfach keinen Sinn gemacht", bedauert Michael Mintgen.

Für dieses Jahr sollen zwei französische Fahrzeuge, ein Renault Clio und eine Megané für den Erfolg des Teams sorgen. Karl Brinker, der zu den schnelleren Vertretern der Sp3-Klasse auf einem Clio gehört, kann sich derzeit über die Vorbereitung seines Rennflitzers freuen. Mit zahlreichen Detailverbesserungen wird der Clio bald hoffentlich etwas erfolgreicher als im vergangenen Jahr seine Runden um die Nürburg kreisen. Zu unseren Kollegen von Ring1.de äußerte Mintgen sich wie folgt: „Wir wollen den Renault Clio noch weiter verbessern. Der Motorsport in dieser Klasse wird auf einem viel höheren Niveau geführt als viele das vermuten. Dieses Jahr müssen auch Erfolge her. Die sind uns in der vergangenen Saison leider verwehrt geblieben."

Die Renault Megané RS von Axel Linther und Don Draper wird ebenfalls für die bevorstehende Saison optimiert und darf, wie viele andere Fahrzeuge, schon am nächsten Wochenende ihr Herz mit frischer Eifelluft beatmen.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 18. März 2012 )
 
VLN-Bestand bis 2015 fixiert Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Freitag, 9. März 2012

start_vln_10.jpgDie VLN Langstreckenmeisterschafts-Fans können aufatmen. Am 01. Februar einigten sich die Veranstaltungsgemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring und die Nürburgring Automotive GmbH über einen Vertrag bis zum Jahr 2015. Damit sind die nächsten Jahre der beliebten Rennserie gesichert.

Sowohl für die Teams, Fahrer und Sponsoren als auch für die Nürburgring Automotive GmbH ist der neue Vertrag über vier Jahre äußerst bedeutend. Die Teams können über einen langen Zeitraum planen und die Nürburgring GmbH ist über eine solide, gut besuchte Veranstaltung wie der VLN Langstreckenmeisterschaft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sicherlich hoch erfreut.

Auch der Vorstand der VLN Langstreckenmeisterschaft verkündete seine Freude über weitere Jahre packenden Motorsport am Nürburgring: „Ein Vertrag über die Laufzeit von vier Jahren ist heute im Motorsport etwas Besonderes. Die Nordschleife ist unser Alleinstellungsmerkmal in der Motorsport-Landschaft. Dazu gibt es keine Alternativen. Umso glücklicher sind wir über die Vertragsverlängerung.“

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. März 2012 )
 
Mamerow wechselt von Mercedes auf Audi Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Dienstag, 6. März 2012

mamerowaudi.jpgGut eine Saison genügte der Mercedes SLS AMG GT3 den Ansprüchen von Mamerow Racing - nun steht erneut ein anderes Fahrzeug im Mittelpunkt des Teams aus Castrop-Rauxel. Für die Saison 2012 bedienen sie sich eines neuen Audi R8 LMS ultra. Für Audi ist die Zusammenarbeit mit dem Mamerow-Team nicht unwesentlich, um das neue GT3 Fahrzeug im Kundensport-Segment mit Erfolg zu präsentieren: „Wir freuen uns, Mamerow Racing als neues Team in der Audi-Kundensportgemeinde willkommen zu heißen. Die Mannschaft ist auf der Nordschleife des Nürburgrings seit Jahren eine absolute Größe und hat sich jetzt für unser Produkt entschieden“, urteilt Romolo Liebchen, Leiter Audi Sport customer racing der quattro GmbH über die Kooperation mit Mamerow Racing.

Der Grund für den Wechsel ist nicht bekannt, man kann jedoch vermuten, dass Audi mit dem Kundenmotorsport- Programm mehr Know-how in das Team Mamerow einfließen lässt als Mercedes in der vergangenen Saison. Da Mamerow jedoch im letzten Jahr flott unterwegs war, überrascht der Wechsel dennoch.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 6. März 2012 )
 
Philipp Wlazik bei Uwe Alzen Automotive Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Freitag, 2. März 2012

wlazik.jpgUwe Alzen hat für die VLN Langstreckenmeisterschaft einen zweiten Piloten für seinen Porsche GT3 Cup verpflichtet: Philipp Wlazik. Der 25-jährige aus Gladbeck ist unter anderem bekannt aus dem Porsche Carrera Cup und der VLN Langstreckenmeisterschaft. Seit 2006 ist er auf Porsche unterwegs und hat im letzten Jahr mit Manthey Racing die Langstreckenserie am Ring bestritten. In diesem Jahr wird er neben Uwe Alzen im Porsche GT3 Cup auf dem Nürburgring auf die Jagd nach Klassensiegen und Top-6-Plazierungen gehen.

Gespräche über die gemeinsame Zusammenarbeit gab es schon zu Beginn der Saison. Uwe Alzen: „Philipp ist für uns der ideale zweite Fahrer. Er hat viel Erfahrung auf Porsche und auch auf der Nordschleife. Zusammen werden wir richtig Gas geben und hoffen, dass wir auch im Gesamtklassement ein Wörtchen mitreden können.“ Alzen sieht die Verpflichtung Wlaziks langfristig und denkt dabei schon über die laufende Saison hinaus an weitere gemeinsame Einsätze.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 2. März 2012 )
 
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