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Samstag, 25. Oktober 2014
Rennserie & der 24h-Klassiker auf der Nordschleife
News zur BfGoodrich Langstrecken Meisterschaft und den 24h am Nürburgring


Rennabbruch beschert Moskovskaya-Porsche den Sieg Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer& Maximilian Metzemacher   
Montag, 16. April 2012

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Das Qualifying startete gegen 8:30 Uhr bei überwiegend trockenen Bedingungen auf der Nordschleife. Das mag wohl auch der Grund dafür sein, dass die schnellsten Zeiten in der ersten Hälfte des Qualifikationsabschnittes in den Belag gebrannt wurden. Gegen Ende der Zeitenjagd erschwerten die unterschiedlichen Wetterlagen rund um die Strecke eine schnelle Gesamtrundenzeit. Da die Teams auf Nummer sicher gehen wollten, wagten dann nur noch wenige den Weg auf die tückische Nordschleife.

Von der ersten Startposition startete das Vita4one-Team, welches sich mit einer Zeit von 8:15,624 qualifizierte, die in der allerersten gezeiteten Runde der Quali herausgefahren wurde. Dahinter startete das Audi-Team Phoenix mit weniger als einer Sekunde auf dem zweiten, und der Falken-Porsche mit knapp vier Sekunden Rückstand auf dem dritten Rang. Eine besondere Rolle wird der Schubert Motorsport-BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20 im Rennverlauf spielen, der sich mit rund 18 Sekunden Rückstand auf den Polesetter mit der 14. Starposition zufrieden geben musste.

Das knapp 190 Auto starke Starterfeld startete in drei getrennten Gruppen gegen 11:41 Uhr in die Einführungsrunde des 37. DMV 4-Stunden-Rennens. Ausgang des Karussells drehte sich noch in der Formationsrunde ein VW Scirocco der Startnummer 333 und ging in Flammen auf. Trotz schnellem Handeln der Streckensicherung gelang erst nach einigen langen Minuten die Löschung des Brandes. Das Karussell war deshalb bis circa eine Stunde nach Rennbeginn für die restlichen Teilnehmer versperrt. Das Wetter zum Zeitpunkt des Startes war weitestgehend trocken, dennoch waren Slicks die sicherste Wahl der Teams. Die erste Kurve gehörte Polesetter Jens Klingmann im Vita4One-Z4 GT3, der sich auf  der Geraden gegen seine Verfolger durchsetzen konnte. 

Der R8 des Raeder- Teams konnte sich von der vierten Position auf die dritte verbessern, der von Platz 2 gestartete Bolide aus Ingolstadt findet sich weiter hinten in den Top-10 wieder. Während der ersten Runde machte Uwe Alzen, in dem auf Platz 5 qualifizierten BMW Z4 GT3, mit einem Durchmarsch bis auf die zweite Position auf sich aufmerksam. Der Pilot aus Betzdorf startete neben dem Schubert-Team auch noch mit einem eigenen Porsche 911 in der Cup- Klasse.

Den ersten drei gelang es immer weiter den Verfolgern zu entkommen. Trotz rutschigen Abschnitten in der „Grünen Hölle" schenkten sich die BMW Z4 GT3 und der Porsche 911 GT3 R keinen Zentimeter. Uwe Alzen nutzte in diesem Rennabschnitt seine Chance den Schubert-Z4 auf die erste Position zu befördern, auch der zweite Z4 Schuberts kämpfte sich tapfer nach vorne. Nachdem die Top-Teams die ersten Boxenstopps beendet hatten, lag der Vita4One-BMW Z4 aufgrund technischer Probleme überraschend weit hinten. Auch der Dörr-McLaren von Adams, Aust und Riemer, der im Bereich Hohe Acht einen Unfall erleiden musste, beendete das Rennen nicht. Mit dem zweiten MP4 GT3, der mit einem Top-10-Ergebnis ohne größere Schwierigkeiten um die Strecke pilotiert wurde, sah wenigstens ein Rennwagen für Dörr-Motorsport die Zielflagge des zweiten VLN-Laufs. 

Peter Dumbreck und Sebastian Asch, die einen ordentlichen Speed mitgehen konnten, stellten ihren Falken-Porsche 911 GT3 R aufgrund eines Antriebswellenbruches kurz nach Hälfte der absolvierten Distanz ab. Auch der sonst äußerst zuverlässig von Manthey betreute Wochenspiegel-GT3 R fiel mit einem Motorschaden aus. Vor Anbruch der letzten Rennstunde führten Krumbach und Lieb im Moskovskaya-Porsche 911 GT3 R vor Hürtgen, Schwager und Adorf im BMW Z4 und Alzen und Bastian auf einem weiteren Z4 GT3. Kurz vor Ende des Rennens entschied sich die Rennleitung überraschend für einen Abbruch durch die rote Flagge. Man wollte dem aufziehenden schlechten Wetter nicht noch weitere Autos zum Fraß vorwerfen. Im Rennverlauf verabschiedeten sich einige Teams aufgrund der Streckenverhältnisse in die Leitplanken oder wurden von der Technik im Stich gelassen.

Das vorzeitige Ende des Rennens bescherte dem Moskovskaya-Porsche 911 GT3 R den Sieg des 37. DMV 4 Stunden- Rennens. Auch wenn Pilot Marc Lieb sicher war, dass ein Sieg auch ohne Abbruch durchaus realistisch gewesen wäre: „Ich bin davon überzeugt, dass wir auch ohne den Rennabbruch aus eigener Kraft hätten gewinnen können. Unser Porsche lief heute sehr gut, nur mit Slickreifen auf nasser Piste war es etwas schwierig - aber das war noch nie unsere Stärke." Wäre das Rennen bis zum Ende gelaufen, wäre ein enger spannender Kampf um den Rennsieg sicherlich ein krönender Abschluss für die samstägliche Hatz über die Nordschleife gewesen.moskovskaya_gt-eins_format.jpg

Hinter den Siegern freuten sich die Piloten der beiden Schubert-Z4 über Podiumsplatzierungen, obwohl auch ein Sieg möglich gewesen wäre. „Nach einem unglücklichen Qualifying mit Startplatz 14 haben wir im Rennen viel Boden gutgemacht, auch wenn das im Verkehr nicht immer einfach war. Dabei haben wir unser Programm fehlerfrei abgespult", gab der zweitplatzierte Dirk Adorf zufrieden zu Protokoll. Mit den Plätzen 2 und 3 bewies das Schubert-Team die Konstanz des BMW Z4 GT3 und zählt bei folgenden Rennen eindeutig zum Favoritenkreis.

Bereits in zwei Wochen können sich die Fans wieder zur  VLN-Langstreckenmeisterschaft zur Rennstrecke begeben. Neben dem 54. ADAC ACAS H&R Cup am 28. April stellt das Tourenwagen-Revival einen besonderen Höhepunkt dar.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 18. April 2012 )
 
Rennvorschau 37.DMV 4-Stunden-Rennen Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Mittwoch, 11. April 2012

Am kommenden Samstag ist es wieder soweit - mit dem 37. DMV 4-Stunden-Rennen findet die Fortsetzung der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring statt.

Auf der vorläufigen Starterliste sind neben 184 Nennungen auch einige Neulinge vertreten, die besonders in der SP9 Klasse für hochwertigen Motorsport sorgen könnten. Mit dabei ist diesmal ein zweiter Schubert-Z4, wobei beide Wagen des Teams mit neuen Fahrerkonstellationen aufwarten. Da diesmal auch keine Überschneidung mit den ADAC GT-Masters stattfinden wird, sind von dort auch einige Neuzugänge zu verzeichnen. Neben Gemballa Racing mit einem McLaren MP4 hat auch Heico Motorsport einen ihrer Mercedes-Benz SLS AMG genannt.

mamerowaudi.jpgMit Interesse erwartet wird sicherlich der Auftritt der Stuck Brüder, die auf einem neuen Aston Martin Vantage GT3 von Young Driver AMR an den Start gehen werden. Ebenfalls in der Nennliste zu finden ist ein Vita4One-Z4 GT3, der am vergangenen Wochenende noch in Nogaro bei der GT-WM im Einsatz zu sehen war.

Mamerow Racing wird ebenfalls auf der Nordschleife im Einsatz sein. Der Neuzugang im Audi-Lager wird von Christian Mamerow, Armin Hahne und Crister Jöns pilotiert. Phoenix Racing wird ebenfalls eine neue Besatzung an den Start bringen. Mit Marc Basseng, dem Le Mans-Champion Marcel Fässler und Andrea Piccini gehört man sicherlich zu den Top-Fahrzeugen der Kategorie. In der SP8-Klasse erwartet uns diesmal auch ein Ferrari 458 Italia Challenge pilotiert von Christian Kohlhaas sowie ein Lexus LF-A, eingesetzt von der Kölner Truppe um Toyota Motorsport.

Nicht mit von der Partie sind die drei Starter der Blancpain Endurance Serie, das Haribo Racing Team im Goldbär Porsche GT3 R sowie Marc VDS mit ihren Z4 GT3. Zusätzlich ist auch Black Falcon mit ihren beiden Mercedes Benz SLS AMG in Monza im Einsatz.

Bleibt die Hoffnung, dass es am Wochenende zu einem vier-Stunden-Rennen über die volle Distanz gibt und nicht wieder wegen Wetterkapriolen am Ring abgebrochen werden muss.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 12. April 2012 )
 
VLN Spotlight: SP9 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Mittwoch, 4. April 2012

raederaudi.jpeg

Insgesamt 21 GT3 Fahrzeuge waren für das erste Saisonrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft genannt. Darunter 7 Porsche GT3 R, je 4 BMW Z4 und Mercedes SLS, 3 Audi R8 LMS (2 davon ultra) und die neuen Fahrzeuge am Ring von McLaren sowie der Ford GT von Alzen, der nun doch in der SP9 läuft.

Die Pole-Position sicherten sich mit einer 8:20,891 das Team Falken Tire Motorsport mit ihrem Porsche GT3 R vor dem Z4 von Schubert Motorsport und dem von Manthey eingesetzten Nadelstreifen GT3 R, der von Romain Dumas und Jochen Krumbach pilotiert wurde.

Auf Startplatz 15 und 26 sortierten sich die neuen McLaren ein, so zeigte sich Teamchef Rainer Dörr für den ersten Auftritt unter Rennbedingungen zufrieden. Pech hatte  hingegen Jürgen Alzen im Ford GT. Auf der schnellen Qualirunde bemerkte er am Flugplatz Vibrationen am Auto und entschloss sich die Runde im gedrosselten Tempo zu Ende zu bringen. Leider blieb am Ende keine Zeit mehr für eine weitere Runde und somit stand nach Ablauf der Uhr nur Startplatz 72 im Zeitenklassement.

Startfahrer auf den SP9 Fahrzeugen waren in den Top-10 : Wolf Henzler #27,Dirk Müller #19,Romain Dumas #10, Marco Holzer #12, Mike Stursberg #8, Christopher Brück#30, Sean Edwards #2, Rene Rast #5, Frank Stippler #15.

falkenporsche.jpgDer Beginn des Rennens war dominiert durch die Porsche GT3 R, die sich früh in Führung setzten. So kam es nach zwei Runden bereits zu einer vierfach-Führung. Weniger Glück hatte die Nr. 24, der Dörr-McLaren, denn nach einem Unfall in Wehrseifen war schon mitte der ersten Rennrunde Feierabend. Immerhin eine Runde schaffte die Nr.18 - der Vita4One-Z4 blieb im Bereich Hohenrain-Schikane stehen - Ausfall. Schnellstes Fahrzeug im Feld war allerdings der Audi R8 von Frank Stippler, der sich nach einem Dreher in der Mercedes Arena durch das Feld kämpfen musste.

In Rennrunde 3 erwischte es dann den zweiten McLaren und auch das Schwesterauto der Vita4One-Truppe musste die Segel streichen. Damit waren nach einer halben Stunde schon vier GT3-Renner aus dem Rennen.

Nach den ersten Boxenstopps konnte sich der Black Falcon-SLS mit der Startnummer #2 an die Spitze setzen, da man schon in Runde 5 getankt hatte. Auf Platz 3 lag der Schubert-Z4 gefolgt von Stippler im Phoenix-R8, auf Platz 5 nach einer starken Vorstellung in den ersten Runden, der Timbuli-Porsche von Hennerici / Siedler / Busch. Kurz darauf kam es allerdings zum Führungswechsel, da der Startnummer #2 aufgrund von Missachtung der Flaggensignale eine Runde abgezogen wurde, welche aber später aufgrund einer Falschmeldung wieder gutgeschrieben werden konnte. Kurz darauf verunfallte der führende Audi #15 im Metzgesfeld. Und auch der R8 der Raeder-Truppe musste nach einem massiven Schaden im Frontbereich das Rennen aufgeben.

Zu dieser Zeit zog bereits Nebel über die Strecke und die Situation wurde durch einsetzenden Regen an manchen Streckenteilen zu gefährlich. Folgerichtig brach die Rennleitung das Rennen ab und Sieger des ersten Laufes waren somit BMW Team Schubert #19 mit Dirk Adorf, Dirk Müller und Jörg Müller. Insgesamt wurden 76% der gestarteten Fahrzeuge gewertet. Die Top 5 der Klasse waren:

 

1. BMW Team Schubert-BMW Z4 GT3

2. Timbuli Racing-Porsche 911 GT3 R

3. Pinta Racing-Porsche 911 GT3R

4. Black Falcon-Mercedes Benz SLS AMG GT3

5. Haribo Racing Team-Porsche 911 GT3 R

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 5. April 2012 )
 
Schubert-Z4 gewinnt ersten VLN-Lauf nach Rennabbruch Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer & Maximilian Metzenmacher   
Dienstag, 3. April 2012

schubertlauf1.jpgDass das Wetter in der Eifel nahezu unberechenbar ist, hat sich am Rennsamstag des ersten VLN Langstreckenmeisterschaft Laufes wieder mal gezeigt. Startete das Feld noch bei trockenen Bedingungen in die 59. ADAC Westfalenfahrt, schlug die Wetterlage nach gut zwei Stunden um. Regen und Nebel sorgten letztendlich für einen Abbruch des Rennens - die Sicht auf der Start- und Zielgeraden und im Bereich Metzgesfeld betrug teilweise unter 20 Meter. Bei den widrigen Umständen hatten Dirk Adorf und Dirk und Jörg Müller ihren BMW Z4 GT3 vom Team Schubert Motorsport am besten im Griff und entschieden den ersten Wertungslauf für sich.

Das Qualifying war sicherlich für alle Piloten ein schwieriges Unterfangen. Neben feuchten Stellen raubte vor allem die Kälte den benötigen Grip. Die Zeiten fielen erst gegen Ende des Qualifyings unter die 8:30-Minuten-Marke. Trotz dieser suboptimalen Verhältnisse sicherte sich das Falken-Duo Peter Dumbreck und Wolf Henzler mit einer Zeit von 8:20,891 die Poleposition. Über 6 Sekunden dahinter platzierte sich das spätere Siegerteam (Adorf, Müller, Müller) im Schubert BMW Z4 GT3. Mit geringem Abstand folgten Romain Dumas und Jochen Krumbach (Moskovskaya) beziehungsweise Oliver Kainz, Marco Holzer und Richard Lietz (Wochenspiegel) in den beiden Porsche GT3 R von Manthey Racing.

Um 11:45 Uhr startete die erste von drei Startgruppen in die Einführungsrunde der 59. ADAC Westfalenfahrt. Gegen 12 Uhr hieß es dann endlich wieder Ring frei für die VLN Langstreckenmeisterschaft Langstreckenmeisterschaft. porscheslauf1.jpgDer erste Start der Saison verlief noch recht gesittet und zurückhaltend. Alle Teams konnten den Weg durch die erste Kurve ohne größere Schwierigkeiten finden. Auch Frank Stippler setzte nach einem Dreher die Fahrt in seinem Audi R8 fort und erzielte über Runden hinweg die schnellsten Zeiten des gesamten Feldes. Den Speed an der Spitze gab zunächst der Falken Porsche 911 GT3 R, gefolgt von zwei Manthey Racing- und dem Frikadelli Racing-Porsche, vor. Der Schubert-BMW Z4 GT3 fiel zu Beginn des Rennens einige Positionen zurück, ließ aber zu den schnellen Porsche nie ganz abreißen.

Innerhalb weniger Sekunden Abstand schenkte man sich in den ersten Runden keinen Zentimeter Asphalt und auch in den ersten Überrundungen - ab der dritten Runde - war Motorsport vom feinsten zu beobachten. Technische Probleme unterbrachen die Dominanz der Rennwagen aus Zuffenhausen, die bis zu diesem Zeitpunkt die klaren Favoriten für den Sieg waren. Gut unterwegs waren auch Marc Hennerici, Norbert Siedler und Dennis Busch, die den Timbuli Racing-Porsche 911 GT3 R konstant und mehr oder weniger unauffällig in die Spitzengruppe spülten. Hochzufrieden beendete das Team das Rennen auf der zweiten Gesamtposition. „Wir haben zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen getroffen und unsere Stärke angedeutet. Allerdings sind wir mit dem Fahrzeug noch lange nicht bei 100 Prozent angekommen“, stellt Hennerici fest. Norbert Siedler bestätigte: „Man darf die Erwartungen nun nicht zu hoch schrauben. Das Projekt hat Potential, aber wir brauchen auch die entsprechende Erfahrung.“ Auf dem dritten Rang stellten Christian Menzel und Wolfgang Kohler den Manthey-Porsche GT3 Cup ab. Menzel bestätigt die gute Leistung seines Teams: „Damit haben wir nicht gerechnet. Aber wir sind sauber und konstant durchgefahren - die schwierigen Bedingungen haben dann ihr Übriges getan.“

Pech hatte vor allem das Team Dörr Motorsport. Beide McLaren MP4-12C GT3 wurden unsanft zu Beginn des Rennens aus dem Rennen verabschiedet. Jeweils ein Missverständnis in der ersten beziehungsweise in der dritten Runde sorgte für eine große Beschädigung, die eine Weiterfahrt nicht zuließen.

Gegen Rennhalbzeit verschlechterte sich allmählich das Wetter, viele Teams unterschätzten die Bedingungen und fanden ihre Boliden in den Leitplanken der Nordschleife wieder. Mit einem Reifenwechsel zum richtigen Zeitpunkt gelang es zu dieser Zeit dem von Adorf / Müller / Müller bewegten BMW Z4 GT3 vom Team Schubert Motorsport an die Spitze zu gelangen. Mit einer kontrolliert konstanten Performance fuhr das Team bei immer schlechteren Sichtverhältnissen mit über 2 Minuten Vorsprung auf P1. Um 14:43 Uhr entschied sich die Rennleitung, den Lauf vorerst zu unterbrechen, um Piloten, Fahrzeuge und Streckenpersonal nicht zu gefährden. Da auch in näherer Zukunft keine Besserung in Sicht war, wurde der Lauf kurz darauf beendet. Auch die Schubert-Piloten waren heilfroh: „Ich habe kein bisschen Adrenalin mehr in meinem Körper“, scherzte Jörg Müller nach der Siegerehrung. „Bei einsetzendem Regen und dann auch noch Nebel wurde es auf der Strecke echt kritisch. Zum Glück hat mich das Team früh an die Box geholt, um auf Regenreifen zu wechseln.“ Dirk Müller ergänzte: „Wir hatten ein wirklich gutes Rennen, denn bei allen Bedingungen hat unser Fahrzeug gut funktioniert. Nur in der Anfangsphase hatten wir gegen die starken Porsche keine Chance.“

Aufgrund der absolvierten Distanz ist eine Punktevergabe in voller Höhe möglich. Schon in zwei Wochen - am 14.04. - geht die VLN Langstreckenmeisterschaft beim 37. DMV 4-Stunden-Rennen erneut auf eine vier Stunden lange Hatz auf die Nordschleife.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 16. April 2012 )
 
Starkes Fahrerfeld beim ersten VLN Wertungslauf 2012 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer & Maximilian Metzenmacher   
Donnerstag, 29. März 2012

Zur 59. ADAC Westfalenfahrt haben sich über 180 Teilnehmer angemeldet, um die vier Stunden Renndistanz für das Jahr 2012 das erste Mal in Angriff zu nehmen. Mit einem so vollen Starterfeld wird die VLN Langstreckenmeisterschafts Saison 2012 nach den Test- und Einstellfahrten am vergangenen Freitag und Samstag optimal eingeläutet. Auch wenn die Terminüberschreitung mit dem Saisonauftakt der ADAC GT-Masters in Oschersleben einige Fahrzeuge von der Nordschleife fern hält, können sich die Fans auf einen spannenden Saisonstart freuen.

Der Kampf um die Spitze wird spannend wie lange nicht mehr. Viele unterschiedliche GT3-Fahrzeuge haben neben den Porsche die Möglichkeit auf den Gesamtsieg. Obwohl eine Prognose wirklich schwer fällt, kristallisieren sich drei Teams für einen möglichen Gesamtsieg beim ersten VLN-Lauf des Jahres 2012 heraus. Zum einen gilt das neu gegründete Team Timbuli Racing mit einer wirklich starken Fahrerpaarung auf einem Porsche GT3 R als echter Favorit. Sowohl Marc Hennerici als auch Norbert Siedler haben in vergangenen Rennen bewiesen, dass sie zu den Top Piloten gehören.

Neben Timbuli Racing muss man auch das Team Schubert Motorsport auf dem Zettel haben. Auch der BMW Z4 GT3 geht mit einer souveränen Mannschaft an den Start des ersten Laufes. Neben Dirk Adorf geben sich Dirk und Jörg Müller die Ehre, das GT3-Fahrzeug um die Nordschleife zu manövrieren. Als drittes Team gilt Manthey Racing mit dem „Nadelstreifen-Moskovskaya-Porsche“ als Siegkandidat. Romain Dumas hat schon schon diverse Gesamtsiege in dem gelb-grünen Manthey-Boliden gefeiert, auch Jochen Krumbach kann Erfahrung auf der Nordschleife vorweisen. Wer den ferner auf dem Fahrzeug genannten aber in Sebring verletzten Timo Bernhard ersetzen wird, stand bis zu Redaktionsschluss noch nicht fest.

Neben den drei oben aufgeführten Teams kommen natürlich auch weitere schnelle Teams für einen Gesamtsieg in Frage. Dörr Motorsport wird beim ersten Lauf nicht zu den Favoriten zählen, auch wenn Teamchef Rainer Dörr mit der Performance der beiden McLaren MP4-12C GT3 durchaus zufrieden war. Das größte Fragezeichen ist die Zuverlässigkeit des neu entwickelten Rennwagens. Auch das „Frikadelli“-Team rund um Klaus Abbelen und Sabine Schmitz wird es schwer haben, den Gesamtsieg einzufahren - unterschätzen sollte man das ortsansässige Team aber keinesfalls. Seit Jahren schon wird der Porsche mit der Frikadelle auf der Seite im vorderen Feld um die Nordschleife pilotiert.

Weitere Kandidaten für den Platz auf dem Podium sind mit Sicherheit die Audi R8 LMS GT3. Zu Beginn der Saison stehen zwei Fahrzeuge des Phoenix-Teams auf der Entrylist. Die Fahrzeugbesatzungen Rast / Jarvis und Stippler / Haase / Winkelhock sind, sollten die Autos unbeschadet die vier Stunden überstehen, heiße Kandidaten auf eine vordere Platzierung. Zusätzlich setzt diesmal Raeder Motorsport einen weiteren Audi R8 ein. Die Mercedes SLS AMG GT3 sind nach dem Gesamtsieg beim 24h Rennen in Dubai im Januar und nach guten Platzierungen in der letzten Saison nicht nur bei den Insidern ganz oben auf dem Zettel. Zwar fehlen aufgrund der GT-Masters in Oschersleben die stärksten Fahrzeuge, aber mit insgesamt vier Autos ist man immer noch stark aufgestellt. Speerspitze ist sicherlich die Startnummer #2 mit Bleekemolen / Metzger / Schall und das Rowe-Fahrzeug mit der Nummer #7 mit Klaus Graf / Thomas Jäger / Alexander Roloff.

Schaut man sich im breiten Starterfeld weiter um, lassen sich einige exotische Fahrzeuge finden. Der Ford GT von Jürgen Alzen Motorsport, der von Artur Deutgen unterstützt wird, zählt ebenso wie der Ferrari P4/5 Competizione, pilotiert von Nicola Larini, Fabrizio Giovanardi und dem deutschen Manuel Lauck zu den auffälligsten Vertretern. Beide Teams werden wohl noch etwas Erfahrung mit ihren Renngeräten sammeln müssen, um ganz vorne an der Spitze mitfahren zu können.

Neben der spektakulären Spitzengruppe fahren auch viele kleinere Teams mit ebenso viel Einsatz um die jeweiligen Klassensiege. Freuen wir uns also auf das kommende Rennwochenende!

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 29. März 2012 )
 
Test- und Einstellfahrten zur VLN unter wolkenlosem Himmel Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer & Harald Gallinnis   
Montag, 26. März 2012

Die Test- und Einstellfahrten fanden am vergangenen Freitag und Samstag statt. Im letzten Jahr haben vielleicht manche spekuliert, dass dieser Termin aufgrund schlechter Wetterverhältnisse nicht stattfinden wird - doch weit gefehlt! Der Wettergott meinte es gut mit dem VLN Langstreckenmeisterschaft-Fans.

Im Folgenden die wichtigsten Neuerungen für die Saison 2012:

Was einem zuerst auffällt, sind die vielen unterschiedlichen Fahrzeugkonzepte der einzelnen Teams. Neben extrem flachen Ford GT von Jürgen Alzen Motorsport gesellen sich auch der neu entwickelte McLaren MP4-12C GT3 und der Ferrari P4/5 Competizione vom Team Glickenhaus zu den alt bekannten und überarbeiteten Porsche-, BMW- und Mercedes-Boliden. Leider verunfallte der Gemballa Racing-McLaren am Freitag mit Klaus Ludwig am Steuer gegen Ende der Trainingssession, so das dessen Debüt beim ersten Saisonlauf kommende Woche derzeit in Frage steht. Dafür drehte Peter Kox im Dörr Motorsport-McLaren MP4-12C GT3 auch am Samstag fleissig seine Runden. 

testbmw.jpgDarüber hinaus fiel auf, dass viele Teams auf den BMW Z4 in der Serienwagenklasse, beziehungsweise den BMW Z4 GT3 in der Klasse SP9 setzen. Gerade in der Serienwagenklasse konnte der Z4 in den letzten Jahre mit zahlreichen Erfolgen punkten. In der hart umkämpften GT3-Klasse, in der die meisten Neunennungen Einzug gehalten haben, fällt eine Prognose für den Z4 GT3 schon deutlich schwerer. Helfen wird dem Schubert Motorsport-Z4 GT3 wahrscheinlich die Erfahrung des Teams mit dem Fahrzeug.

Des Weiteren kam mit Timbuli Racing ein Team in die VLN, das neben einer starken Fahrerpaarung auch die soziale Verantwortung nicht vernachlässigt. alzenford.jpgTimbuli Racing startet auf zwei Porsche GT3 und engagiert sich durch einen eigens gegründeten Verein Timbuli e.V. für ein Jugend- und Kinderhospiz in Balthasar.

Für einige Diskussionen sorgte im Vorfeld auch der neue Astroturf-Belag im Bereich der Hohen Acht, der schon in den vergangenen Tagen für erste Unfälle verantwortlich zeichnete. Insgesamt betrachtet kann man aber schon nach den Test- und Einstellfahrten garantieren, dass die VLN Langstreckenmeisterschaft 2012 packenden Motorsport liefern wird! Der soll zudem in dieser Saison durch Livestream-Bilder von Wige bei jedem Event unterstützt werden.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 26. März 2012 )
 
‚Timbuli Racing‘ startet für einen guten Zweck Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Dienstag, 20. März 2012

timbuli_racing_team2012.jpgFür das Jahr 2012 startet das Team Timbuli Racing mit einem ganz besonderen Hintergrund in der VLN Langstreckenmeisterschaft. Neben der Freude am Motorsport sammelt das Team rund um Volker Wolf Spendengelder für das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar. Mit zwei gelben Porsche 911 GT3 werden Marc Hennerici, Marco Seefried, Norbert Siedler, Dennis und Marc Busch und Egon Allgäuer an den Start gehen.

Teamchef Wolf: „Wir verbinden Motorsport mit einem ernsten Thema, denn wir sammeln mit unserem Renneinsatz in diesem Jahr über den Verein Timbuli e.V. Spendengelder für das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar. Ich bin stolz, dass wir namhafte und gleichermaßen schnelle Fahrer für unser Projekt gewinnen konnten. Wir können so zwei Top-Fahrzeuge an den Start bringen, die in der Lage sind an der Spitze des Feldes ein Wörtchen mitreden zu können.“

Mit Marc Hennerici gesellt sich zum Timbuli Racing Team in der Tat ein Fahrer, der bereits einige Erfolge auf der Nordschleife vorzuweisen hat. Neben zahlreichen Siegen in der Langstreckenmeisterschaft, ist der Sieg beim 24h Rennen in Spa wohl die größte Trophäe im Regal des Diplom-Volkswirts. „Ich freue mich riesig, nach 2007 wieder eine komplette Saison auf der Nordschleife zu fahren. Das Projekt ‚Timbuli Racing‘ ist sehr interessant und mit Volker Wolf und Michele Rinaldi stehen zwei echte Enthusiasten hinter dem Team. In dieser Konstellation sind wir natürlich Neulinge und wir dürfen unsere Erwartungen nicht zu hoch schrauben“, verkündet Hennerici seine Vorfreude.

Da auch die anderen Piloten diverse Erfolge vorweisen können, hält mit dem neuen Team Timbuli Racing ein ernst zu nehmendes Team in die VLN Langstreckenmeisterschaft Einzug. Mit einer konstanten Leistung wird das ehrenamtliche Team aller Voraussicht nach im vorderen Feld unterwegs sein.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. März 2012 )
 
Vulkan Racing-Mintgen Motorsport konzentriert sich auf VLN Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Sonntag, 18. März 2012

nbrvulkan.jpgDie grüne Schlange mit dem bollernden Klang wird es dieses Jahr wohl nicht mehr ins ADAC GT-Masters und auf die Nordschleife schaffen, jedoch möchte sich das Team rund um Michael Mintgen im Jahre 2012 voll und ganz auf die VLN Langstreckenmeisterschaft konzentrieren!

„Wir haben alles versucht, einen Einsatz mit unseren Vipern auf die Beine zu stellen. Leider hat es nicht geklappt - das stimmt uns schon etwas traurig. Die Gründe sind vielfältig. Ein Grund war unter anderem die Homolgation: Das Dodge Viper GT3 Competition Coupe hätte auf einem Stand umgebaut werden müssen, bei dem wir einfach nicht mehr konkurrenzfähig gewesen wären. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber es hätte einfach keinen Sinn gemacht", bedauert Michael Mintgen.

Für dieses Jahr sollen zwei französische Fahrzeuge, ein Renault Clio und eine Megané für den Erfolg des Teams sorgen. Karl Brinker, der zu den schnelleren Vertretern der Sp3-Klasse auf einem Clio gehört, kann sich derzeit über die Vorbereitung seines Rennflitzers freuen. Mit zahlreichen Detailverbesserungen wird der Clio bald hoffentlich etwas erfolgreicher als im vergangenen Jahr seine Runden um die Nürburg kreisen. Zu unseren Kollegen von Ring1.de äußerte Mintgen sich wie folgt: „Wir wollen den Renault Clio noch weiter verbessern. Der Motorsport in dieser Klasse wird auf einem viel höheren Niveau geführt als viele das vermuten. Dieses Jahr müssen auch Erfolge her. Die sind uns in der vergangenen Saison leider verwehrt geblieben."

Die Renault Megané RS von Axel Linther und Don Draper wird ebenfalls für die bevorstehende Saison optimiert und darf, wie viele andere Fahrzeuge, schon am nächsten Wochenende ihr Herz mit frischer Eifelluft beatmen.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 18. März 2012 )
 
VLN-Bestand bis 2015 fixiert Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Freitag, 9. März 2012

start_vln_10.jpgDie VLN Langstreckenmeisterschafts-Fans können aufatmen. Am 01. Februar einigten sich die Veranstaltungsgemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring und die Nürburgring Automotive GmbH über einen Vertrag bis zum Jahr 2015. Damit sind die nächsten Jahre der beliebten Rennserie gesichert.

Sowohl für die Teams, Fahrer und Sponsoren als auch für die Nürburgring Automotive GmbH ist der neue Vertrag über vier Jahre äußerst bedeutend. Die Teams können über einen langen Zeitraum planen und die Nürburgring GmbH ist über eine solide, gut besuchte Veranstaltung wie der VLN Langstreckenmeisterschaft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sicherlich hoch erfreut.

Auch der Vorstand der VLN Langstreckenmeisterschaft verkündete seine Freude über weitere Jahre packenden Motorsport am Nürburgring: „Ein Vertrag über die Laufzeit von vier Jahren ist heute im Motorsport etwas Besonderes. Die Nordschleife ist unser Alleinstellungsmerkmal in der Motorsport-Landschaft. Dazu gibt es keine Alternativen. Umso glücklicher sind wir über die Vertragsverlängerung.“

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. März 2012 )
 
Mamerow wechselt von Mercedes auf Audi Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Dienstag, 6. März 2012

mamerowaudi.jpgGut eine Saison genügte der Mercedes SLS AMG GT3 den Ansprüchen von Mamerow Racing - nun steht erneut ein anderes Fahrzeug im Mittelpunkt des Teams aus Castrop-Rauxel. Für die Saison 2012 bedienen sie sich eines neuen Audi R8 LMS ultra. Für Audi ist die Zusammenarbeit mit dem Mamerow-Team nicht unwesentlich, um das neue GT3 Fahrzeug im Kundensport-Segment mit Erfolg zu präsentieren: „Wir freuen uns, Mamerow Racing als neues Team in der Audi-Kundensportgemeinde willkommen zu heißen. Die Mannschaft ist auf der Nordschleife des Nürburgrings seit Jahren eine absolute Größe und hat sich jetzt für unser Produkt entschieden“, urteilt Romolo Liebchen, Leiter Audi Sport customer racing der quattro GmbH über die Kooperation mit Mamerow Racing.

Der Grund für den Wechsel ist nicht bekannt, man kann jedoch vermuten, dass Audi mit dem Kundenmotorsport- Programm mehr Know-how in das Team Mamerow einfließen lässt als Mercedes in der vergangenen Saison. Da Mamerow jedoch im letzten Jahr flott unterwegs war, überrascht der Wechsel dennoch.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 6. März 2012 )
 
Philipp Wlazik bei Uwe Alzen Automotive Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Freitag, 2. März 2012

wlazik.jpgUwe Alzen hat für die VLN Langstreckenmeisterschaft einen zweiten Piloten für seinen Porsche GT3 Cup verpflichtet: Philipp Wlazik. Der 25-jährige aus Gladbeck ist unter anderem bekannt aus dem Porsche Carrera Cup und der VLN Langstreckenmeisterschaft. Seit 2006 ist er auf Porsche unterwegs und hat im letzten Jahr mit Manthey Racing die Langstreckenserie am Ring bestritten. In diesem Jahr wird er neben Uwe Alzen im Porsche GT3 Cup auf dem Nürburgring auf die Jagd nach Klassensiegen und Top-6-Plazierungen gehen.

Gespräche über die gemeinsame Zusammenarbeit gab es schon zu Beginn der Saison. Uwe Alzen: „Philipp ist für uns der ideale zweite Fahrer. Er hat viel Erfahrung auf Porsche und auch auf der Nordschleife. Zusammen werden wir richtig Gas geben und hoffen, dass wir auch im Gesamtklassement ein Wörtchen mitreden können.“ Alzen sieht die Verpflichtung Wlaziks langfristig und denkt dabei schon über die laufende Saison hinaus an weitere gemeinsame Einsätze.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 2. März 2012 )
 
Manuel Lauck im Scuderia Glickenhaus-Team Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Donnerstag, 1. März 2012

Nach dem 24h Rennen am Ring 2011 sollte der P4/5 Competizione eigentlich in einer privaten Autosammlung zur Ruhe kommen ... - doch weit gefehlt! Für die Saison wurde der Ferrari noch weiter optimiert und bekam mit dem KERS-System ein interessantes neues Konzept. Für die Saison 2012 sind zunächst Einsätze bei den Pflichtläufen zum 24h Rennen und dem Langstreckenklassiker selbst geplant. Weitere Renneinsätze scheinen äußerst wahrscheinlich.

Als neuer Fahrer stößt der junge Deutsche Manuel Lauck zum Scuderia Cameron Glickenhaus Team. Lauck ist hoch motiviert und freut sich auf seine neue Aufgabe: „Das Fahrzeug bzw. das Konzept ist natürlich sehr interessant und einzigartig mit dem KERS System. Ich denke, dass wir ein Top Ten-Ergebnis bei der VLN Langstreckenmeisterschaft anpeilen können.“

Darüber hinaus ist Manuel Lauck für die weitere Zukunft positiv gestimmt: „Das Auto hat auch noch ein riesen Potential, was man vielleicht beim ersten Lauf noch nicht ganz ausschöpfen kann, also lassen wir uns überraschen! Ich freue mich schon sehr.“

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. März 2012 )
 
GT-Corse plant volle VLN-Saison Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Mittwoch, 29. Februar 2012

gt-corse_ferrari.jpgDie Mannschaft von GT-Corse plant - nach dem Debüt beim 9. Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft 2011 - in diesem Jahr eine komplette VLN-Saison. Einsatzfahrzeug ist ein durch ein Aerokit leicht modifizierter Ferrari 458 Challenge, der auf den Spitznamen „Pinocchio“ hört. Pilotiert wird das Fahrzeug von dem erfahrenen Nordschleifenpiloten Christian Kohlhaas und dem Unternehmer Alexander Mattschull.

GT-Corse ist ein deutschsprachiges Rennteam, welches 2012 neben der VLN auch in der Ferrari Challenge an den Start gehen will. Verantwortlich für die Motorsporteinsätze sind die aktiven und ehemaligen GT- und Tourenwagen-Piloten Pierre Kaffer, Rolf Flachbarth und Danny Pfeil. Ob auch ein Antreten beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring geplant ist, ist bisher nicht bekannt.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 29. Februar 2012 )
 
Dörr präsentiert sein McLaren-Programm Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Montag, 27. Februar 2012

doerrmclpraes.jpgBereits vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass Dörr Motorsport in der VLN Langstreckenmeisterschafts Saison 2012 auf zwei McLaren MP4-12C GT3 setzen wird. Am 25. Februar wurden nun die ersten Eindrücke des brandneuen Renners im Showroom in Frankfurt eingefangen! Teamchef Rainer Dörr äußert durchaus optimistische Ziele für die bevorstehende VLN Saison 2012:

„Es ist unser Ziel, mit dem McLaren MP4-12C GT3 ganz vorne mitzufahren. Wir vertrauen voll und ganz auf das Entwicklungsteam bei McLaren GT und wir freuen uns darauf, das Fahrzeug auf der Nordschleife zu testen. McLaren bietet uns dabei die Möglichkeit, ihre volle Ingenieurkompetenz zu nutzen: Es werden Ingenieure abgestellt, die mit uns gemeinsam arbeiten werden. Das wird auch das Team Dörr Motorsport weiter bringen.“

Darüber hinaus scheinen sich immer mehr folgende Fahrer für das Jahr 2012 auf dem McLaren zu bestätigen: Arno Klasen, Kai Riemer, Rudi Adams, Stefan Aust und Peter Posavak. Sowohl Arno Klasen als auch Rudi Adams waren für die Kenner wahrscheinlich keine sonderlich große Überraschung. Mit Kai Riemer kommt jedoch etwas frischer Wind in das Team von Dörr Motorsport. Der 43-jährige kann bereits einige Erfahrung in diversen Markenpokalen vorweisen. Auf der Nordschleife hat er im vergangenen Jahr auf einem Porsche 997 GT3 Cup bewiesen, dass er auch dort zu der schnelleren Sorte von Piloten gehört.

Zu diesem starken Fahreraufgebot wird sich zum 24h Rennen aller Voraussicht nach McLaren Chef Tester Chris Goodwin die Ehre erweisen. Goodwin gehört zum engsten Kreis der Schöpfer des McLaren MP4-12C GT3, er kennt das Auto folglich besser als seine Westentasche. Dies sollte gerade beim Langstreckenklassiker ein bedeutender Vorteil sein. Wie sich das Team letztendlich über die harten Rennen in der VLN und speziell beim legendären 24h Rennen schlagen wird, kann man erst beurteilen, wenn die ersten Rennen absolviert wurden. Sowohl der Optimismus des Teams als auch die Wahl des Fahrzeuges sprechen aber eine eindeutige Tendenz in Richtung Treppchen aus!

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 29. Februar 2012 )
 
Audi Race Experience tritt fünfmal auf der Nordschleife an Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Mittwoch, 15. Februar 2012

audiraceexp.jpgFür die Kundenpiloten der Marke Audi bietet sich dieses Jahr am Ring ein ganz besonderes Programm. Gleich bei vier VLN Langstreckenmeisterschafts-Wertungsläufen startet die Audi race experience, darüber hinaus stellt die Teilnahme am 24h Rennen einen ganz besonderen Höhepunkt dar.

Dazu der neue Leiter des Rennteams Josef Haider: „Ich freue mich sehr, dass Audi mir 2012 die Leitung des gesamten Programms anvertraut hat. Die Aufgabe besteht darin, den Kunden mit einem professionell arbeitenden Rennteam ein perfektes Umfeld zu bieten und ihnen ein unvergessliches Erlebnis zu garantieren. Mit unseren beiden neuen Audi R8 LMS ultra und dem Nürburgring haben wir dafür die besten Voraussetzungen.“ Haider gibt einen ersten Ausblick auf die Besatzungen der beiden Audi: „Wir setzen auch in diesem Jahr unsere Zusammenarbeit mit Florian Gruber, Frank Schmickler und Marco Werner fort. Unsere Programm-Teilnehmer bestätigen uns immer wieder, dass dieses Konzept sie begeistert und sie eigene Fortschritte bei ihrem Fahrstil spüren. Gleichzeitig macht es unseren Profis Spaß, ihr Wissen an die sportlichen Audi-Fahrer weiterzugeben."

„Schon vor der Veröffentlichung der Termine lagen zahlreiche Anfragen für dieses Jahr vor. Für die VLN Langstreckenmeisterschaft-Rennen Nummer 4 und 7 sind deshalb nur noch einzelne Plätze frei. Der Saisonhöhepunkt wird einmal mehr das 24 Stunden Rennen am Nürburgring sein. Wer mit uns fahren möchte, sollte sich rasch entscheiden."

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 16. Februar 2012 )
 
Manthey weiter mit mindestens 3 Porsche am Ring Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Sonntag, 12. Februar 2012

3manthey.jpgObwohl wir diese Saison nicht den gelb-grünen Manthey Racing-Porsche in der VLN Langstreckenmeisterschaft zu sehen bekommen, bleibt das Team - entgegen anderer Vermutungen - der Nordschleife treu!

Mit gleich drei Porsche GT3 wird 2012 hoffentlich ebenso erfolgreich für das Team aus Meuspath verlaufen wie die vergangen Jahre. Neben dem Moskovskaya-Porsche (SP9) und dem Wochenspiegel-GT3 (SP7) startet auch noch ein Porsche GT3 Cup von Wolfgang Kohler.

„Dass wir ganz aus der VLN Langstreckenmeisterschaft aussteigen, stand nie zur Disposition! Lediglich der Rückzug unseres Spitzenautos in gelb-grün erfolgte nach gründlicher Überlegung“, korrigiert Teamchef Olaf Manthey die Meinung einiger, die einen Komplettrückzug des Teams aus der Serie berichteten. „Da drei 2011er-Fahrzeuge in der neuen Saison nicht mehr unter unserer Nennung an den Start gehen, verfügen wir aktuell noch über die Kapazitäten, zwei bis drei weitere Porsche im Kundenauftrag vorzubereiten und an den Start zu bringen“, ergänzt Manthey bei unseren Kollegen von Ring1.de.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 12. Februar 2012 )
 
Frikadelli Racing geht ambitioniert in VLN-Saison 2012 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Sonntag, 5. Februar 2012

Nach erfolgreichen Jahren in der VLN Langstreckenmeisterschaft definiert Frikadelli-Racing in der Saison 2012 ganz ehrgeizige Ziele. Der weiter optimierte Porsche 911 GT3 R soll mit seiner neuen Fahrerbesetzung das legendäre 24h Rennen auf der Nordschleife für sich entscheiden. Ein wirklich ambitioniertes Vorhaben der eher kleinen Truppe, die jedoch mit ihrer konstanten Leistung schon desöfteren auf dem Podium stand!

Neben Sabine Schmitz und Klaus Abbelen setzt das Team auf den 27-jährigen Christopher Brück, der sowohl Erfahrung in der VLN Langstreckenmeisterschaft als auch im Porsche Carrera Cup vorweisen kann, und den Porsche Supercup-erprobten Patrick Huismann. Da alle Piloten das Einsatzgerät aus Zuffenhausen perfekt kennen und beherrschen, scheint das gesteckte Ziel nicht abwegig!

Neben dem Erfolg soll vor allem der Spaß am Motorsport im Jahre 2012 nicht zu kurz kommen, betont Sabine Schmitz: “Wir machen professionellen Motorsport auf hohem Niveau und haben uns dabei den Spaß an der Sache und die Freundschaft untereinander niemals nehmen lassen.” Für die nächste Saison sollte das Team auf jeden Fall hoch motiviert sein.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 5. Februar 2012 )
 
Carvell bringt Diesel-Jaguar auf die Nordschleife Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Donnerstag, 2. Februar 2012

carvelljagxf.jpgCarvell Motorsport Limited schwimmt mit dem neuen Jaguar Projekt etwas gegen den Strom. Während der einfache Weg ein bewährter BMW 3er Diesel wäre, wagt dieses Team etwas ganz anderes. Mit einem Jaguar XF möchte das Team die VLN Langstreckenmeisterschafts-Saison 2012 in der D3T- Klasse absolvieren.

Als Triebwerk soll ein 3 Liter Diesel-Motor für ausreichend Vortrieb sorgen. Das Potential des Autos sei erkennbar und man habe nicht wiederstehen können, aus dem braven britischen Auto einen wettbewerbsfähigen Rennwagen zu entwickeln, heißt es aus Teamkreisen. Wie sich der Jaguar jedoch gegen die übrigen Konkurrenten schlägt, müssen die ersten Tests im April zeigen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. Februar 2012 )
 
P4/5 Competitione in Hybrid-Version für 2012 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Samstag, 28. Januar 2012

In der VLN Langstreckenmeisterschafts Saison 2012 muss sich der etwas andere Ferrari F430 GT2 P4/5 Competizione beweisen. Der 4 Liter große V8-Motor wird mit einem etwa 41 PS starken Elektromotor von Magneti Marelli kombiniert. Das KERS-System stammt aus dem Red Bull- bzw. Toro Rosso-Formel 1. Im letzten Jahr erwies sich der Ferrari ohne Hybridsystem beim 24 Stunden Rennen als nicht sonderlich standfest und wurde bei seiner rasanten Fahrt durch technische Probleme ausgebremst. Die anspruchsvollen Langstreckenrennen verlangen der noch weitestgehend rennunerprobten Kombination alles ab. Ob die Ingenieure rund um Paolo Garella gute Arbeit geleistet haben und der P4 / 5 sich auf der Distanz mit einer guten Performance bewährt, können die Fans rund um den Nürburgring dieses Jahr beobachten. Der VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf am 14. April ist schon für einen Einsatz vorgemerkt!

Dass die Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor im Motorsport keine schlechte Figur macht, haben sowohl die Formel 1 als auch das Projekt von Porsche (911 GT3 R Hybrid) bewiesen. Vor allem letzteres erwies sich als äußerst erfolgreich. Der Hybrid-Porsche führte 2010 sogar einige Zeit das legendäre 24h Rennen auf der Nordschleife an, bis er aufgrund eines technischen Defektes leider aufgeben musste. In der Königsklasse des Motorsports wird auch die Hybridtechnik mit dem Energierückgewinnungssystem KERS verwendet. Dieses beschert den Piloten auf Knopfdruck durch einen Elektromotor für etwas über 6 Sekunden pro Runde über 80 Zusatz-PS. Für die Zukunft sind leistungsstärkere KERS-Versionen für noch mehr Rennaktion geplant. Ein positiver Nebeneffekt dieser Technologie ist die geringere Belastung der Umwelt. Zwar wird der Motorsport nie wirklich mit dem Umweltschutz in Einklang kommen, doch sind die Verantwortlichen stets bemüht, die Emissionen zu senken und die Akzeptanz für den Motorsport zu sichern.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 28. Januar 2012 )
 
Mehr zum Alzen-Ford GT3 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Donnerstag, 26. Januar 2012

alzenfordwerkstatt.jpgSchon im letzten Jahr wurden Gerüchte laut, dass Jürgen Alzen die VLN Langstrecken-meisterschafts-Saison 2012 auf einem Ford GT bestreiten werde. Dies scheint sich nun ebenso zu bestätigen wie der zweite Fahrer Artur Deutgen.

Ob es die Führungsrunden des GT3-Fahrzeuges von Dirk Adorf beim 24h-Rennen 2009 waren, die Alzen zu diesem Boliden hingezogen haben, bleibt wohl vorerst sein Geheimnis. Fest steht jedoch, dass der Ford GT Potential aufweist! Artur Deutgen beschreibt seine Vorfreude auf sein neues Einsatzgefährt bei den Kollegen von Ring1.de mit folgenden Worten: „Wir wollten mal was anderes machen als mit einem 30. Porsche 911 GT3 R anzutreten. Deshalb haben wir uns auch für den Ford GT entschieden. Das Auto hat viel Potenzial und Jürgen hat ja schon öfters mit ausgefallenen Fahrzeugen gezeigt, was machbar ist.“

Wie sich der Ford GT im doch immer stärker besetzten GT3-Segment aufstellt, wird wohl die bedeutendste Frage sein. Die starke Konkurrenz von Audi und Mercedes scharrt schon jetzt mit den Hinterhufen und wartet nur darauf, mit dem Ford GT um jede Position zu kämpfen. Die Ziele des Teams sind dabei optimistisch definiert: „Wir wollen natürlich auch um den Gesamtsieg mitfahren. Am Anfang wird das sicher nicht möglich sein, bis zum 24-Stunden-Rennen wollen wir aber konkurrenzfähig sein“, so die Erwartungen Deutgens für die VLN-Saison 2012.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. Januar 2012 )
 
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