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Dienstag, 30. August 2016
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Rennserie & der 24h-Klassiker auf der Nordschleife
News zur BfGoodrich Langstrecken Meisterschaft und den 24h am Nürburgring


VLN5 - ein Skandallauf ? Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 6. Juli 2014

Der 5. VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf – das 54.te Reinoldus-Langstreckenrennen (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) - wird noch für einige Zeit für Diskussionen sorgen. Die VLN-Organisation hatte wohl vor, nach den Vorfällen beim 24h-Rennen ernst zu machen und Vergehen unter Doppelgelb konsequent zu bestrafen. Pech nur das nach einem Abflug am Flugplatz – mutmasslich war der Opel Astra von Mario Merten und Jürgen Nett der Auslöser – gleich über 50 Teams wegen Geschwindigkeitsvergehen in der Doppelgelbzone gemeldet wurden.

Uns liegen derzeit keine Informationen vor warum es an dieser Stelle so viele Teams erwischte; waren es ungenau angezeigte Flaggensignale oder wirklich ein nicht regelkonformes Verhalten der meisten Teilnehmer? Jedenfalls sorgte die Fülle der ausgesprochenen Strafen, Rundenstreichungen und Startzurückversetzungen, sowie zahlreich vorgetragene Einsprüche dagegen dafür, das das Rennen erst mit 2 Stunden Verspätung starten konnte, nachdem eine offensichtlich mit den Auswirkungen ihrer Konsequenz überforderte Rennleitung die entgültige Startaufstellung erst nach ca. 80 Minuten Verspätung erstellen konnte – und das obwohl mit nur 148 Teilnehmern das bislang kleinste Feld der Saison am Start stand. Bei der Fülle der Verstösse waren auch einige aufgrund von Verwechslungen zu Unrecht zur Rennleitung zitierte Teams dabei.

Zudem erfolgte während der über 2-stündigen Wartephase nur eine äusserst spärliche Information an die Teilnehmer, warum es zu den Verzögerungen kam. Zum Teil wussten Zuschauer und Teilnehmer bis kurz vor dem Rennstart nicht wann und wie die Startaufstellung erfolgen sollte. Ein hier ungenannt bleibender Teamchef machte seinem Unmut Luft: „Anscheinend ist der Rennleitung nicht bewusst, das es neben Werks und Hobbyteams auch zunehmend professionelle Kundenteams gibt die zahlende Piloten auf dem Auto betreuen – denen dann erklären zu müssen wer jetzt wegen dem verküzten Rennen nicht auf dem Auto sitzen kann ist eine äusserst unglückliche Situation die der VLN Langstreckenmeisterschaft auf lange Sicht viele Teilnehmer vergraulen kann.“

Das dann nur noch über 2 ¾ h Restdistanz ausgetragene Rennen wurde angesichts eines überschaubaren GT3-Feldes - von den 6 genannten Startern verzichtete Uwe Alzen mit seinem BMW Z4 GT3 aus Verärgerung über die Streichung aller seiner Zeiten komplett auf den Start – ausnahmsweise in den Top-10 mal von Teams aus den kleineren Klassen dominiert. Während sich die Frikadelli-Mannschaft von Sabine Schmitz, Frank Stippler und Patrick Huisman an der Spitze zum 2. Saisonsieg davon machte (die Porsche Mannschaft ist nun das erste Team dem in dieser Saison ein 2. Sieg gelang) kämpften dahinter die beiden Cup2-Teams von GetSpeed Performance performance und raceunion Teichmann Racing in einem von mehreren Überholmanövern geprägten Zweikmpf um Gesamtrang 2, wobei sich erst in der letzten Runde das GetSpeed Performance Trio Adam Osieka, Christopher Mies und Steve Jans durchsetzen konnte. Ebenfalls in der letzten Runde – bzw letzten Kurve – gelang dem Manthey-SP7-Porsche von Kräling/Gindorf/Brück das entscheidende Manöver um P4 gegen den Black Falcon-Porsche von Weisshaupt/Scherbarth, die einen besseren Platz nach einem Leitplankenanschlag in der Tiergartenschikane verspielten. Der beste SP3T Audi TT RS wurde auf Gesamtrang 6 mit dem Wagen von Oestreich/Schmid klassiert, die sich noch vor dem zweitbesten SP9, dem Walkenhorst-BMW auf P7 klassieren konnten.

Allerdings sorgen weitere Strafen die nach dem Rennen ausgesprochen wurden nun schon wieder für weitere Verwirrung und zeitweise als „vorläufig“ vermeldete Rennresultate. eEs wird sich nun zeigen müssen ob bei den nächsten Läufen die Organisatoren aus den gemachten Erfahrungen lernen und ihre Disziplinarstrafen in akzeptabler Zeit und mit transparenter Kommunikation aussprechen können oder ob das Chaos des 5.Laufs dann zum Prinzip wird.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 6. Juli 2014 )
 
Vorbericht 54. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Mittwoch, 2. Juli 2014

Die letzten Berichte und Analysen zum diesjährigen 24h-Rennen sind soeben auf den Seiten der verschiedensten Online-Portale verschwunden, da kündigt sich schon das nächste Rennen zur VLN Langstreckenmeisterschaft an. Das 54. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen fällt zum einen genau in den Ferienbeginn in vielen Bundesländern, als auch nur 2 Wochen nach dem 24h Rennen. Oftmals sind beim ersten Rennen nach dem Klassiker deutlich weniger Starter angemeldet, also erfreulich, dass diesmal 150 Fahrzeuge auf der Nennliste zu finden sind. Die sonst größte Klasse, die SP9, ist diesmal mit nur sechs Startern eher eine der kleineren Klassen. Allerdings rücken dadurch nun die anderen Klassen in den Mittelpunkt, in denen es auch regelmäßig spannende Kämpfe um die Positionen gibt. Der Kreis der Gesamtsiegkandidaten könnte sich so erstmals auf mehrere Klassen erstrecken, da sonst wie gewohnt die SP9 in den vorderen Reihen zu finden ist. So könnte diesmal auch der Sieger aus den Reihen der SP7 oder Porsche Cup Fahrzeugen kommen.

Favorit sollte aber dennoch der Porsche GT3-R der Frikadelli Truppe sein. Zu der üblichen Fahrerpaarung stößt mit Frank Stippler einer der ganz schnellen Nordschleifencracks zu dem Porsche Team aus Barweiler. Dahinter sind aber auch der Z4GT3 von Uwe Alzen und der Ford GT seines Bruders Jürgen mit Siegchancen ausgestattet. Aber auch die übrigen drei Vertreter, ein Walkenhorst Motorsport BMW Z4 GT3 , der GT-Corse-Ferrari der just einen Klassensieg bei der letzten Blancpain Endurance Serie-Runde landen konnte und der Twin-Busch Audi, könnten je nach Rennverlauf am Ende ganz oben landen. So wie es die Busch Zwillinge bereits in Lauf 8. im vergangenen Jahr zeigen konnten.

 In der Porsche Cup Klasse ist mit der Porsche von GetSpeed Performance einer der heißen Kandidaten auf den Klassensieg. Die #101 ist mit Adam Osieka, Christopher Mies und Steve Jans sehr stark besetzt und könnte über die Distanz auch eine Chance auf eine vordere Platzierung haben.

In den Fokus rücken nun natürlich auch die Fahrzeuge der SP8. Dort starten neben den beiden schnellen Lexus ISF auch zwei Ferrari F458. Besonders die racing one GmbH mit Christian Kohlhaas und Carsten Struwe wollen an dem Klassensieg beim letzten Lauf vor dem 24h Rennen anknüpfen. Aber auch für die Fahrzeuge der SP8 kann es am Samstag durchaus Richtung Top10 gehen. Erwähnenswert ist hier ein neues Fahrzeug des Hömberg Motorsport Teams - hier bringen Bernd Hömberg und Bernhard Henzel, nach dem Ausfall des Audi TT beim 24h-Rennen nun einen eigens aufgebauten Audi R8 in die SP8.

Auch die Klasse der Toyota GT 86 Cup Fahrzeuge ist mittlerweile konstant gut besetzt. Dort werden die Fahrzeuge von Dörr Motorsport , allen voran die Paarung mit Dreszer/ Hoffmeister/ Wrabetz, auf harte Konkurrenz aus dem Hause Leutheuser Racing & Events treffen. Ebenfalls dort mit von der Partie die Fahrzeuge von Hönscheid Motorsport, die Belgier des AMC Sankt Vith, ein Wagen des Toyota Swiss Racing Teams und last but not least die pfeilschnellen Geschwister aus England, Nigel und Sarah Moore.

Die bestbesetzten Klassen sind bei diesem Lauf die SP7-Klasse und die Cup1-Klasse der Opel-Fahrzeuge mit jeweils 15 Startern, die damit ihren Teams beste Aussichten auf Meisterschaftspunkte in der VLN-Gesamtwertung gewähren. Abschließend könnte auch das Wetter ein Wörtchen mitreden. Da das 24h Rennen trocken war, ist es nun rein statistisch unwahrscheinlich, dass weitere Rennen in der Eifel vom typischen Eifelwetter verschont bleiben.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 3. Juli 2014 )
 
Reifenschaden beendet Ferrari-Fahrt bei den 24h vorzeitig Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 28. Juni 2014

Der erste Auftritt gtcorse24hnringhoheacht.jpgeines GT3-Ferraris bei den 42.ten 24h am Nürburgring ist für Pierre Ehret und seine Teamkollegen Alexander Mattschull, Andrea Barlesi und Mike Jäger leider nicht mit einem erfolgreichen Finish zu Ende gegangen. Ein Abflug am Streckenabschnitt Flugplatz um 6 Uhr morgens, kurz nach dem Sonnenaufgang beendete die bis dahin fehlerlose Fahrt des GT-Corse Ferrari Quartetts und seines grünen Einsatzgefährts abrupt.

Im Qualifying hatte die Ferrari-Mannschaft noch einen ersten Teilerfolg feiern können. Mit einer 8:33,491 hatte das Team einen der noch 11 freien Plätze im Top-30 Qualifying erobern können. Dieser sicherte dem Team die begehrte blaue Leuchte. Im Top-30 Quallifying bestätigte Pilot Alexander Mattschull mit einer 8:33,521 die Performance des Teams.

Pierre Ehret sass nach 14 ereignisfrei abgespulten Rennstunden am Steuer als den auf dem 19.ten Gesamtrang liegenden Ferrari in der 86.ten Runde, knapp nach der Rennhalbzeit, der Ausfall ereilte. "Hinter dem Hatzenbach in der Linkskurve auf dem Weg zum Flugplatz, explodierte mir der rechte hintere Reifen. Dies resultierte in einem 180° Dreher und einem anschließenden Einschlag links vorne in die Leitplanke.Der Instruktion vom Team folgend manövrierte ich den angeschlagenen Wagen noch bis zur Breitscheider Brücke, wo ich dann von der Strecke abfuhr. Unsere herbeigeeilten Mechaniker stellten schnell fest , dass der Schaden an Aufhängung sowie Scheibenbremse zu umfangreich für eine Reparatur war.

Wir glauben das sich ein Karbonsplitter in den Reifen fest gefressen hatte, der dann in die Auflösung des Reifens resultierte. Unser Wagen ist leider noch nicht mit einem Reifendruckwarnsystem ausgestattet. Dieses werden wir nach dieser Erfahrung in Kürze nachrüsten. Ich bin jedenfalls froh, das der Unfall in der 3.Gang Linkskurve passiert ist, und nicht der folgenden, noch schnelleren Linkskurve zum Schwedenkreuz. Nach der Vorstellung hier wissen wir zumindest was mit dem Ferrari möglich ist und werden im kommenden Jahr eine Rückkehr in das Rennen ins Auge fassen."

Auch Teamchef Danny Pfeil vom GT-Corse Team zog eine positive Bilanz: "Es war ein großartiges Rennen mit viel Spannung über 24 Stunden. Wir haben unser Ziel, einen Platz in den Top 10, zwar nicht erreichen können, sind mit unserem Auftritt generell aber sehr zufrieden. Liebend gern hätten wir das Rennen beendet. Die Konstanz und die technische Zuverlässigkeit sind insgesamt beeindruckend. Eines kann ich versichern: Wir kommen im nächsten Jahr mit dem Ferrari zurück!"

Schon am heutigen Wochenende steht der nächste Renneinsatz von Ehret und dem GT-Corse Team an. Dann will die deutsche Mannschaft bei den 3h von Le Castellet, dem 3.Lauf der Blancpain Endurance Serie starten.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 28. Juni 2014 )
 
43.te 24h Nürburgring am 14-17.5.2015 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 23. Juni 2014

Die Planungen für das 43. 24 Stunden Rennen am Nürburgring können von Fans und Teams im Grunde schon jetzt in Angriff genommen werden: Der ADAC hat noch am Abend des Rennens bekannt gegeben, das das Rennen im kommenden Jahr am 14-17.Mai, also 5 Wochen früher als die Ausgabe dieses Jahres, statt finden wird. Ebenso wurde der Termin des Qualifikationsrennens bekannt: dieses soll am 12-13. April über die Bühne gehen. “Wir wollten unseren Teilnehmern eine frühe Planung für das Rennen 2015 ermöglichen“, erklärte Rennleiter Walter Hornung die frühe Bekanntgabe.

Im Vorfeld wurde zudem bekannt das die Tourenwagen-WM WTCC im Vorprogramm des 24h-Rennen eine Runde der Weltmeisterschaft auf der Nordschleife ausfahren wird, die über die doppelte Distanz eines normalen WTCC-Laufs geht und daher noch ein Sonderreglement der FIA benötigt. Zusätzlich zu den deutschen Herstellern Audi, Mercedes, BMW und Porsche (letztere zumindest mit Kundenteams) , hat sich Bentley im Vorfeld des Rennens mit seinem Werksteam angekündigt.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 23. Juni 2014 )
 
24h Nürburgring - Audi stellt neuen Distanzrekord auf Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 23. Juni 2014

Die 24 Stunden am Nürburgring 2014 (der Link führt zum vollständigen Rennbericht auf unseren Seiten) endeten am vergangenen Sonntag-Nachmittag mit dem 2 Sieg für Audi in der 44.jährigen Geschichte des Rennens. Bei der 42.ten Ausgabe des 24h-Klassikers gelang dem Phoenix-Racing Quartett Christopher Haase , Christian Mamerow, Rene Rast und Markus Winkelhock ein neuer Distanzrekord. Gutes Wetter und ein mit Ausnahme der Anfangsphase weitestgehend unfallfreies Rennen ermöglichten eine Siegdistanz von 159 Runden oder 4035 km. Damit wurde zum ersten Mal im Rennen die 4000km-Schallmauer durchbrochen.

Für die Phoenix Racing Mannschaft um Ernst Moser und Dirk Theimann war es gar der 4.te Sieg bei den 24h nach 2000 mit Porsche, 2003 mit dem DTM-Opel und 2012 mit dem ersten Sieg für Audi. Christopher Haase und Markus Winkelhock stiegen am Sonntag in die Riege der 2-fachen Sieger des Klassikers auf. Für Mamerow und Rast war es der jeweils erste Erfolg.

Dabei hatte es zu Rennbeginn gar nicht gut für die Chancen der Phoenix-Mannschaft ausgesehen: Das zweiter stark besetzte Auto mit Marc Basseng , Marcel Fässler , Frank Stippler und Laurens Vanthoor zerschellte von einer Bodenwelle ausgehebelt mit Basseng am Steuer schon am Samstag nachmittag an den Leitplanken der Tiergarten-Schikane. Die Audi des Prosperia-Abt-Racing Teams hatten mit zahlreichen technischen Gebrechen zu kämpfen und mussten wie auch die G-Drive Mannschaft 40 minütige Getriebewechsel an ihren Fahrzeugen vornehmen. Bei der Audi Race Experience kam nur der Wagen von Felix Baumgartner und dem Profi-Trio Kaffer/Biela/Werner unbeschadet durch und wurde als zweitbestes Fahrzeug der Ingolstädter auf einem starken Gesamt-Rang 9 abgewunken. Mit dem Twin Busch Audi kam sogar noch ein dritter R8 LMS ultra in den Top-10 an.

Der grosse Verlierer war hingegen BMW. Schon am Samstag um ein Auto dezimiert, das eines der Opfer des Curbs des Veedol-Z wurde, kämpfte die Schubert Mannschaft in der Endphase des Rennens vehement um die verbleibende Chance um die Führung. Dieser Kampf wurde erst 2h vor dem Ende durch eine 30s Strafe entschieden die sich Pilot Martin Tomczyk beim Rammstoss gegen einen Black Falcon Porsche in der Castrol-Schikane eingehandelt hatte. Später warf eine gebrochene Radaufhängung den Z4 von Hürtgen/Tomczyk/Klingmann/Baumann noch auf P6 zurück. Die zweite Werksunterstützte Truppe von Marc VDS wurde in der Nacht durch 2 nahezu zeitgleiche Unfälle aus dem Rennen gerissen. Zumindest der Am-Walkenhorst-BMW schaffte es mit einem 8.Gesamtrang am Ende noch in die Top-10 während der Pro-Am-Wagen nach einem Unfall in der Nacht in den Tiefen des Reglements versank.

Das machte den Platz auf dem Podium frei für die Mercedes, die wie schon im Vorjahr wieder 2 SLS aufs Podium stellen konnten. Die Vorjahresseieger von Black Falcon brachten den bestbesetzten Mercedes SLS AMG GT3 von Bleekemolen/Menzel/Simonsen/Arnold als einzige noch in der selben Runde wie die Gesamtsieger mit 3 Minuten Abstand ins Ziel. Die Rad-an-Rad-Duelle mit dem Schubert-Z4 die man sich am Sonntag morgen auf der Nordschleife geliefert hatte werden uns noch lange Zeit in Erinnerung bleiben. 2 Runden dahinter brachte die Rowe-Mannschaft mit dem Wagen von Zehe/Hohenadel/Bastian/Engel erneut wie schon im Vorjahr einen ihrer Wagen auf das Treppchen.

Die Mannschaft um Teamchef Hans Peter Naundorf setzte sich in einem ebenso hart ausgefochtenen Duell mit dem Falken-Porsche durch, der die Flaggen von Hauptsponsor Falken und Porsche mit einem 4.Gesamtrang besser als zunächst erwartet hoch hielt. Die anderen 3 Porsche waren nicht nur wegen der BoP chancenlos. Unfälle und technische Defekte warfen die „Frikadelle“ sowie den Manthey-Porsche schon früh aus dem Rennen. Der Haribo-Porsche hielt es zumindest bis Sonntag mittag durch ehe man im Karussel nach einer Fahrzeugberührung in die Leitschienen flog. BMW´s Pech bescherte den dieses Mal durchrollenden Aston Martin-Team in den Farben von Hauptsponsor Bilstein einen eindrucksvollen 5. Gesamtrang, den man in der Endphase noch durch einen harten aber fairen Zweikampf bis in die letzte Runde hinein gegen den Schubert BMW verteidigen musste. Der HTP-Motorsport SLS komplettierte die Top 10 am Ende.

Das volle Resultat kann unter diesem Link eingesehen werden.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 23. Juni 2014 )
 
24h Nürburgring Rennbericht Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 22. Juni 2014

Die 42.ten 24h am Nürburgring stehen am kommenden Wochenende nur eine Woche nach den 24h in Le Mans für alle Langstreckenfans auf dem Programm. Erneut wird GT-Eins mit einem Team vor Ort sein, das die Berichterstattung von allen Sitzungen übernehmen wird. Am Renntag - der Start erfolgt am Samstag um 16 Uhr - werden wir wie gewohnt in annähernd stündlichen Updates vom Rennen und der Schlacht um den Sieg zwischen Audi, BMW, Mercedes und Porsche berichten.

Der Rennbericht auf unseren Seiten, der zumindest schon mal die Geschehnisse und Ergebnisse vom Qualifikationsrennen vor 2 Monaten beinhaltet, ist unter diesem Link auf unseren Seiten erreichbar.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 19. Juni 2014 )
 
Welches SP9-Team macht das Rennen am Ring? Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 18. Juni 2014

31 SP9/GT3 bilden beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring den Ring der Gesamtsiegkandidaten. Mit Audi, BMW, Mercedes, Porsche, Nissan, McLaren und Ferrari stehen Fahrzeuge von 7 Herstellern am Start. Die grössten Chancen auf den Sieg lassen sich allerdings bei 2 Herstellern lokalisieren, die beide gleich mehrere gut besetzte Wagen in die selektive Schlacht auf die Nordschleife schicken.

Da wäre zum einen Audi, die mit gleich 8 Audi R8 LMS GT3 am Ring vertreten sind. Neben dem Team Phoenix Racing, das mit Le Mans Sieger Marcel Fässler , sowie Marc Basseng , Frank Stippler und Laurent Vanthor auf der #3 und den ex-Siegern Christopher Haase , Markus Winkelhock, sowie René Rast und Chris Mamerow auf der #4 mit 2 stark besetzten Quartetten antritt, hat auch die GT-Masters-Mannschaft von Prosperia-Abt-Racing 2 R8 genannt. Deren Besatzungen bestehen aus Vorjahressieger Nicki Thiim, Alex Müller, Richard Westbrook und Marco Seefried auf einem Auto und Christopher Mies, Christer Jöns, Niclas Kentenich und Dominik Schwager auf dem 2.Auto. Fahrerisch stark besetzt schlägt als Handikap für dieses Team möglicherweise die mangelnde Nordschleifenerfahrung der Einsatzmannschaft zu Buche. Der alternative Reifenpartner Hankook muss kein Nachteil sein, spielt aber im Vergleich zu den durchweg auf Michelin antretenden Top-Teams sicher eine Rolle.

Mit den beiden mehrfachen Le Mans Siegern Marco Werner, Frank Biela, sowie Pierre Kaffer und dem Red-Bull Schützling Felix Baumgartner ist zumindest ein weiterer R8 für ein Top-Ergebnis gut, solange Nordschleifennovize Baumgartner seine Erfahrungen aus dem freien Fall hinreichend in kontrolliertem Speed auf dem Asphalt umsetzen kann. Ein weiterer Audi für die Race Experience, der Twin Busch R8 und der ebenfalls von Phoenix eingesetzte G-Drive-Audi runden das Lineup der Ingolstädter ab.

BMW hat zwar nur 6 Fahrzeuge aufzubieten, davon sind aber 4 hochklassig und gesamtsiegfähig besetzt. Das Team Schubert bietet die Quartette Dirk Werner , Dirk Müller, Lucas Luhr und Alexander Sims, sowie Jens Klingmann, Claudia Hürtgen, Dominik Baumann und Martin Tomczyk auf seinen Z4 auf. Marc VDS, in diesem Jahr bereits Sieger eines VLN-Laufs, setzt auf Maxime Martin, Jörg Müller, Uwe Alzen und Marco Wittmann sowie Bas Leinders, Markus Palttala, Nicky Catsburg und Dirk Adorf auf dem zweiten Auto. Die beiden Walkenhorst-Z4 komplettieren die BMW-Flotte am Ring. Vorjahressieger

Mercedes ist in diesem Jahr zwar wieder mit 6 Mercedes SLS AMG GT3 der Teams Black Falcon, HTP-Motorsport, Car-Collection und ROWE Racing präsent, allerdings fehlt ein durchgängig stark besetztes Auto. Der Speed der SLS dürfte aber ausreichen um erneut wie im Vorjahr mindestens einen der 3 Top-SLS, die Gesamtsieger der Ausgabe des Vorjahres - Black Falcon #1 mit Bleekemolen/Simonsen/Menzel/Arnold - oder einen der beiden ROWE Racing-Autos mit Zehe/Hohenadel/Bastian/Engel und Graf/Seyffarth/Jäger/Göransson bis auf einen Podiumsrang vorkommen zu lassen.

Porsche hat seine Ressoucen auf die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft so konzentriert, das ein Gesamtsieg am Ring in diesem Jahr nicht mehr auf der Agenda steht. Von den 4 911´ern im Feld (Haribo Racing Team, Frikadelli Racing Team, Manthey Racing und Falken Motorsports) schaut der Falken-Porsche mit dem Quartett, Henzler/Dumbreck/Ragginger/Imperatori am homogensten besetzt aus, muss aber dafür erst mal über die Distanz kommen um einen Top-10 Rang einfahren zu können. Die bisherigen VLN-Ergebnisse (ein Podium, 3 Top-10, ein Ausfall) zeigten das Potential des Autos bislang exemplarisch auf.

Zu den Underdogs: Nissan zeigt sich in diesem Jahr mit 3 Autos und einem zumindest beim RJN-Auto mit der #80 beeindruckenden Lineup (Nick Heidfeld, Alex Buncombe, Lucas Ordonez, Florian Strauss). Allerdings ist wahrscheinlich, das sowohl die mangelnde Nordschleifenroutine sowie die Pirellireifen einem Top-Ergebnis im Wege stehen werden.

Ebenfalls auf Pirellis setzt Dörr Motorsport mit seinen beiden McLaren MP4-12C GT3. Bei Dörr gibt es je ein Auto mit internationaler Top-Besetzung (Kox/Estre/Mullen/Parente) und eines mit Nordschleifenroutiniers (Adams/Asch/Bert/Klasen). Allerdings ist man von den Dörr-Autos bislang eher gewohnt gewesen das weniger die fahrerische Klasse als die technische Zuverlässigkeit ausschlaggebend war. Ob sich das mit den letzten technischen Updates der Boliden hinreichend geändert hat wird sich noch herausstellen müssen.

Aston Martin bringt mit dem Bilstein-Aston Martin Vantage GT3 und der Le Mans-erfahrenen Crew Mücke/Turner/Lamy einen Wagen an den Start der für ein Top-Ergebnis gut ist. Allerdings ist der plakative Wagen die einzige Kugel im Lauf der Briten. Ein ernsthafter Angriff auf den Gesamtsieg sieht anders aus, würde angesichts des umfangreichen  FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Engagements die begrenzten Ressourcen des britisch/deutschen Herstellers deutlich überschreiten.

Ferrari schliesslich steht mit dem privaten Engagement der GT-Corse-Mannschaft und dem Ferrari F458 GT3 Italia der Piloten Mattschull/Barlesi/Ehret/Jäger erstmals seit 3 Jahren wieder in einer Top-Klasse am Start. Vom ersten Ferrari Engagement in der SP9 sollte angesichts der starken Werkskonkurrenz im besten Falle nicht mehr als maximal eine Top-10-Ankunft erwartet werden.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 18. Juni 2014 )
 
42. 24h am Nürburgring - der nächste 24h-Sprint-Krimi Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 17. Juni 2014

Nur eine Woche nach den 24h in Le Mans (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) die mit einem mehr als spanennden Rennverlauf die Fans begeisterten, steht am kommenden Wochenende am Nürburgring der zweite 24h-Event innerhalb von nur einer Woche an. Und auch hier können sich die Fans auf ein Rennen freuen das mindestens genauso knapp, wenn nicht noch härter umkämpft sein wird. Denn anders als in Le Mans gibt es nicht nur 7 Autos die gewinnen können, sondern mindestens ein Dutzend.

Im 6.ten Jahr der Präsenz der GT3 beim grössten Event auf der Nürburgring-Nordschleife kämpfen die bisherigen Gesamtsieger BMW, Porsche, Audi und Mercedes, sowie Aston Martin, Nissan, McLaren und Ferrari um den Gesamtsieg bei der 42.ten Ausgabe des Klassikers. Doch bevor wir morgen in einer seperaten News die Gesamtsiegkandidaten in der SP9-Klasse unter die Lupe nehmen wollen wir erst mal die puren Fakten der diesjährigen Ausgabe zusammenfassen, und die sind schon eindrucksvoll genug.

172 Mannschaften in 20 Wertungsklassen starten, wenn die Qualifyings und freien Trainings keine Opfer fordern, am Samstag in die 42. Ausgabe des Nordschleifenklassikers. Die gesamtsiegverdächtige SP9/GT3-Klasse stellt mit 31 Startern das grösste Kontingent. Die SP7-Klasse in der neben den VLN-SP7 auch die Cup2-Autos der Porsche Cup-Klasse der VLN Langstreckenmeisterschaft starten, stellt 21 Fahrzeuge. Mit 14 Autos ist die Cup2-Klasse der BMW 235i-Fahrzeuge (=VLN-Cup4) noch vor der V3-Klasse die drittstärkste Klasse im Feld.

Fahrzeuge von 23 Herstellern sind in diesem Jahr am Start. Rekordsieger BMW (19 Siege) stellt traditionell das grösste Kontingent: in diesem Jahr werden 43 Mannschaften auf Einsatzfahrzeuge der Münchner vertrauen. Porsche macht den Bajuwaren aber den Titel fast streitig: denn 38 Mannschaften vertrauen auf diversen Einsatzfahrzeugen der Weissacher. Audi (18) Opel (12) und Toyota kommen auf eine 2-stellige Anzahl an Teilnehmern. Weitere Hersteller die in diesem Jahr vertreten sind, sind Aston Martin, Corvette, Dodge, Ferrari, Ford, Ginetta, Honda, Hyundai, Lexus, Mazda, McLaren, Mini, Nissan, Renault, Seat, Subaru und VW.

Bei den Teams haben die deutschen Equipen die Oberhand. Aber die 24h am Ring sind schon lange keine rein deutsche Angelegenheit mehr. Das stärkste ausländische Teamkontingent stellen mittlerweile die Briten mit 9 Teams, gefolgt von den Japanern (6 Autos) und den Schweizern (5). Mannschaften aus Österreich, Belgien Finland, Ungarn Italien, den Niederlanden, Schweden und Thailand ergänzen die Equipen.

Le Mans ist hinreichend prominent im Feld vertreten. Während Porsche nur Jörg Bergmeister (Haribo Racing-Porsche) und Patrick Pilet (Frikadelli-Porsche) aus dem Le Mans Kader am Ring einsetzt, wird bei Phoenix der aktuelle Le Mans-Sieger Marcel Fässler ins Steuer der #5 greifen. Auf dem Audi Race Experience Wagen den auch Stratosphärenheld Felix Baumgartner steuert, sitzen mit Marco Werner und Frank Biela gleich 2 mehrfache Le Mans-Sieger, die durch Pierre Kaffer unterstützt werden. Mit René Rast, Richrad Westbrook, Nicki Thiim und Roman Rusinov haben die Ingolstädter weitere Protagonisten des Klassikers aus der vergangenen Woche am Start.

Die LMP2-Siegermannschaft vom Team Jota setzt einen eigenen Mazda MX5 in der V3 Klasse ein, der unter anderem mit Wolfgang Kaufmann und Stefan Johansson besetzt sein wird. Ligier-Pilot Tristan Gommendy startet zudem auf einem Seat Leon zusammen mit den beiden Salini-Brüdern.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 17. Juni 2014 )
 
SP7 Vorschau auf das 24H Rennen Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Montag, 16. Juni 2014

sexbomb2014.jpgBeim diesjährigen 24h- Rennen auf dem Nürburgring ist die SP 7 fest in Hand der Porsche Fahrzeuge. Stand im letzten Jahr noch ein Nissan 370Z als rollende Sprecherkabine am Start, so werden dieses Jahr 21 Fahrzeuge aus dem Zuffenhausener Haus am Start stehen. Mit dabei sind vor allem Typen des 997 Cups aus verschiedenen Baujahren. Allerdings setzt das italienische GDL Racing Team auch einen Porsche 991 Cup.

Mit am Start sind neben neuen Teams auch wieder alt erfahrene Nordschleifenrecken mit viel Erfahrung. Aber auch Teams, die bei einem guten Rennverlauf Richtung Top 15 fahren können, sind diesmal wieder mit von der Partie.black_falcon_cup_porsche_.jpg

Zu den bekanntesten Teams der SP7 gehört mit Sicherheit der Sex Bomb Porsche, der auch für das ein oder andere Inboard Video von unserem Kollegen Thomas Bauer im Forum gesorgt hat. Diesmal geht man mit dem Quartett Jodexnis, Destree, Althoff, Pauels an den Start und könnte, sollte man schadenfrei durchkommen, auch eine Rolle um den Klassensieg mitspielen. Die drei Favoriten in dieser Klasse sind aber mit Sicherheit andere Teams. Neben der #41 von Manthey Racing und Schelp, Gindorf, Scharmach, Kräling, die zu einem der erfahrensten Teams im Feld der SP7 gehören auch die #60 von GetSpeed Performance und Osieka, Jans, Schornstein mit zu den Faboriten. Das Team konnte schon während den VLN Rennen eine starke Leistung zeigen und zwischen den GT3 auch an den Top10 schnuppern. Auch mit von der Partie ist ein Fahrzeug von raceunion Teichmann Racing, die in der #67 neben Scholze, van Campenhoudt, Trebing auch Marc Hennerici als Profi hinter das Volant bringen konnten. So wie im letzten Jahr ist dieses Jahr erneut der 997 KR von Kremer Racingt mit von der Partie. Die #71 ist mit Wolfgang Kaufmann auch für eine vordere Platzierung in der Klasse zu haben. Aber auch bekannte Starter aus anderen VLN Klassen sind beim 24h Rennen in der SP7 zu finden. So fährt zum Beispiel Kim Hauschild, bekannt aus der Toyota GT 86 Klasse in einem Porsche 997 Cup mit Svepes, Shaw und Borness. Ebenfalls hervorzuheben ist das Team Moore Motorsport, die schon seit mehreren Jahren regelmäßig am 24h Rennen am Nürburgring teilnehmen. Abschließend kann man noch einen klenen Geheimfavoriten ausfindig machen. Mit der #56 startet unter der Flagge von Black Falcon Team Reissforf Alkoholrei Hannes Plesse mit Weishaupt, Rosenberg und David Jahn.

Insgesamt kann man schon einen der SP7 Cup Porsche am Ende in den Top 10 erwarten, da die Fahrzeuge in der Regel sehr zuverlässig sind. Je nach Rennverlauf kann man sich sicher sein, dass der ein oder andere Wagen in den vorderen Reihen der Timinglisten auftauchen kann.

 

 
Prosport mit 2 Klassensiegen beim vergangenen VLN-Lauf Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 29. Mai 2014

997gt4prosport.jpgBeim 4. VLN-Lauf vor einer Woche (der Link führt zum ausführlichen Rennbericht auf unseren Seiten) feierte auch das Pro Sport Performance Team ein erfolgreiches Abschneiden: gleich in 2 Klassen, der SP6 und der GT4/SP10-Klasse durfte das Team aus Herschbroichebenso über den Gewinn der Klasse jubeln. Mit insgesamt vier Porsche-Fahrzeugen in den Klassen SP10, SP6 und V6 stellte PROsport Performance auch zum vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft ein starkes Fahrzeugkontingent auf.

Wie bereits in den ersten 3 Saisonrennen, knüpften die Piloten Andreas Patzelt, Fabian Hamprecht und Marko Stipp nahtlos an die vorausgegangenen Erfolge des ersten Saisondrittels an. Nach einer deutlichen Pole-Position mit rund 22s Vorsprung, konnte der SP6-Cayman mit der # 204 einen Abstand von rund einer Minute auf seinen ärgsten Verfolger herausfahren, so dass die Piloten ab da nur noch die Anweisung einer sicheren Zielankunft befolgen mussten. Weil der Hofor Racing BMW mit der #211 wegen eines Vergehens unter Gelb 3 positionen zurückversetzt wurde wurde das Team am Ende mit Rundenvorsprung auf die beiden nächsten Konkurrenten , den Leutheuser Racing M3 von Dupont/Giavedoni und den 2. Hofor-M3 gewertet.

Gleichermaßen erfolgreich lässt sich das Resultat des SP10-911´ers in den Ergebnislisten ablesen. Dominik Schöning, Thomas Koll und Jörg Viebahn konnten den rund 400 PS starken GT4 - Cup Porsche (Bild) ebenso auf das oberste Siegertreppchen der Klassenwertung pilotieren und nach dem Sieg bei VLN 1 bereits den zweiten Klassensieg der laufenden Saison feiern. Auch beim Kampf um die schnellste Rennrunde behielt das PROsport-Trio gegenüber den 4 konkurrierenden Aston Martin Vantage GT4 die Oberhand und drehte mit einer 9:04.067 Min die schnellste Klassenrunde des Tages. Dahinter belegten der Avia-Aston von Mathol Racing und der Vantage mit der #179 die verbleibenden Podiumsränge

In der stark besetzten Produktionswagenklasse V6 wurden die PROsport-Flaggen zum einen durch das US-amerikanische Duo Charlie Putman (USA) und Charles Estenlaub (USA) mit dem Porsche Carrera 991 (#420) sowie Klaus Bauer (CH) und Arno Klasen auf einem Porsche Cayman S hochgehalten. Während letztere durch einen technischen Folgeschaden einer Berührung im morgendlichen Qualifying schon vorzeitig die Segel streichen mussten, konnte die Besatzung des Porsche Carrera wertvolle Trainingsrunden für das in rund vier Wochen anstehende 24h-Rennen absolvieren. Mit dem 7. Platz in einer mit 22 Fahrzeugen äußerst stark besetzten Klasse war man am Ende sehr zufrieden.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 29. Mai 2014 )
 
Ein grüner Ferrari in der grünen Hölle Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 24. Mai 2014

Pierre Ehret barlesiehret.jpghat am vergangenen Wochenende bei der 45. Adenauer ADAC Simfy-Trophy die Generalprobe zum 24 Stunden Rennen am Nürburgring erfolgreich abgeschlossen. Zusammen mit seinen Teamkollegen Alexander Mattschull, Mike Jäger und dem belgisch-italienischen Piloten Andrea Barlesi (auf dem Foto links) fuhr Ehret beim vierten VLN-Lauf einen 17 Gesamtrang (16. in der GT3-Klasse) heraus. Dabei stand für das GT-Corse by Rinaldi Team im hart umkämpften GT3-Feld die Vorbereitung auf den Klassiker im Vordergrund. 

"Bestzeiten standen für uns gar nicht auf der Agenda. Du hattest bei jeder Runde irgendwo geschwenkte Doppelgelb-Flaggen.gtcorsef458vln4.jpg Für mich ging es nach einer langen Pause mehr darum sich wieder an die Nordschleife zu gewöhnen. Der Verkehr und die Strecke hier stellen doch ganz eigene Anforderungen. Speziell auf der Döttinger Höhe mit ihren Hochgeschwindigkeitspassagen musste man sehr aufpassen das man im über 200 Wagen starken Feld aus dem Windschatten nicht auf ein langsameres Fahrzeug auffährt. Ein solcher Unfall hat ja schliesslich auch zum Rennabbruch geführt. Es ist angesichts des Verkehrs manchmal schon erstaunlich das hier nicht mehr passiert."

Die "GT-Corse by Rinaldi Racing" Mannschaft setzt beim diesjährigen 24h-Renenn den einzigen GT3-Ferrari im Feld ein. Nach seinem Teamkollegen Alexander Mattschull fuhr Ehret den 2. Stint im Rennen, bevor er an Mike Jäger übergab. Pilot Barlesi kam aufgrund des Abbruchs nicht mehr zum Einsatz. Im Qualifying hatte die Mannschaft den 23. Startplatz im 208 Wagen grossen Feld erzielt.

"Gerade die 24h am Ring sind ein Rennen wo es mehr darauf ankommt den Wagen sicher ins Ziel zu bringen. Genau das haben wir beim ersten Einsatz mit unserem Ferrari auch vor. Wenn man sich aus den gröbsten Problemen heraus hält wäre ein Finish in den Top-10 ein wünschenswertes und mögliches Ergebnis. Das alleine wird aber schon ein hartes Unterfangen in diesem engen, stark besetzten Feld sein das volle Konzentration und Disziplin der Piloten erfordert" so Ehret.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 24. Mai 2014 )
 
Toyota-Cup bei VLN-Lauf 4 - erneut ein britischer Sieg Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 22. Mai 2014

Nach einem schwierigen Start in die Saison und dem offenbar befreienden Erfolg beim 3. Lauf des Toyota GT 86-Cups wurde das britische Team Vantage Motorsport, auch im vierten Rennen des Jahres , bei der 45. Adenauer ADAC Simfy-Trophy der VLN, als Sieger abgewunken. Die Geschwister Sarah und Nigel Moore im Cockpit des TMG GT86 CS-V3 sind damit die ersten Doppelsieger in dieser Saison. Rang zwei sicherten sich Alexander und Wolfgang Kudrass mit Martin Tschornia für das Team Leutheuser Racing vor dem Vater-Sohn-Duo Wolfgang und Kevin Hönscheid auf dem WH-Motorsport-Toyota.

Wie unsere Rundenzeitenanalysen (Grafik unten) zeigen, beeindruckte wieder einmal  die Überlegenheit von Nigel Moore, der nach 3 Poles in Folge diesmal „nur“ von Rang 2 ins Rennen gegangen war. Schon in der ersten Runde übernahm der schnelle Brite die Führung in der Klasse und baute sie im Verlauf des weiteren Rennens kontinuierlich aus. Den Sieg fuhr Nigel Moore diesmal übrigens ganz allein heraus. Just als er auf dem Weg in die Box zum Fahrerwechsel auf seine Schwester war, wurde das Rennen abgebrochen. Wie gut Vantage Motorsport diesmal unterwegs war, zeigt auch ein Blick in die VLN-Gesamtwertung. Im Feld der insgesamt 207 gestarteten Autos hatte Moore das Rennen von Platz 138 aufgenommen. Als der Lauf nach rund 200 Minuten abgebrochen wurde, lag das britische Auto auf Gesamtrang 93.

So einsam der TMG GT86 CS-V3 mit der Startnummer 539 an der Spitze des Cup-Feldes seine Runden drehte, so spannend verlief der Kampf um die Podiumsplätze. Die beiden Autos von Leutheuser Racing&Events mit den Startnummern 540 und 545, WH-Motorsport (#538) gt86vln4whmsp.jpgund Toyota Swiss Racing (#532) lieferten sich einen hochspannenden Kampf um die Plätze auf dem Podium. Die Verfolger jagten sich phasenweise in Sichtweite und mit knappen Sekundenabständen um die Nordschleife, ehe die rote Flaggen die Hatz durch die grüne Hölle unverhofft beendete. Aufgrund des Rennabbruchs hatte dieses Mal der Leutheuser-GT86 von Kudrass/Kudrass/Tschornia das bessere Ende für sich. Dahinter erarbeitete das Familienteam von WH-Motorsport (Bild) sich mit einer soliden Leistung im Rennen und bei den Boxenstops den ersten Podestrang der Saison.

Ebenfalls in Richtung eines Podiumsplatzes war der Dörr Motorsport- Toyota von Hoffmeister/Wrabetz/Dreszer unterwegs. Ein vorgezogener Boxenstopp kostete dieser Crew aufgrund des Rennabbruches den verdienten Podestplatz. Pech hatte hingegen die zweite Dörr-Crew, die ein zwischenzeitlicher Bremsdefekt auf den letzten Klassenrang zurück warf.

rzdcup4vln1_820w.jpg

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 23. Mai 2014 )
 
Erster SP8-Klassensieg für racing one Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 22. Mai 2014

racing_one_f458_brunnchen2.jpg6 Starter, die beiden Ferraris von racing one und GT-Corse by Rinaldi Racing, je ein Aston Martin V12 Vantage und V8 Vantage des Aston Martin Testcenters und 2 von Ring-Racing eingesetzte Lexus starteten bei der 45. Adenauer ADAC Simfy-Trophy , dem 4. Rennen der VLN-Saison 2014 auf der Nürburgring-Nordschleife in der SP8-Klasse. Die Bestzeit im Qualifying erzielte Ferrari Pilot Markus Lungstrass auf dem racing-one-Ferrari F458 Challenge. Mit einer 8:33,710 verbesserte Lungstrass die bisherige Bestzeit des Teams bei idealen Wetterbedingungen um über 4s.

"Diese ist mir gleich auf der ersten Out-Lap gelungen. Die zweite Runde wäre laut den Angaben auf meinem Race-Navigator-System sogar noch besser gewesen. Ich hatte mich bis zum Berkwerk schon um 7s verbessert. Dann bin ich dort aber in eine Doppelgelbzone gekommen und anschliessend ist das Qualifying nach einem Unfall unterbrochen worden. Somit hatten wir keine Gelegenheit mehr die Zeit zu verbessern."

Der Ring-Racing-Lexus #135 von Kleen/Völker/Tresson und der Aston Martin V12 Vantage belegten mit Abstand dahinter die weiteren Startpositionen.

Im Rennen war die Pace von Ferrari-Startfahrer Lungstrass von Anfang an zu hoch für die Konkurrenz. "Ich hatte einen geilen Start! Von Anfang an war ich mitten drin im GT3-Pulk und konnte im dichten Kampfgetümmel der stärkeren GT3-Autos mitmischen, nachdem dort bei einigen Drehern ein wenig das Chaos ausgebrochen war. In der ersten Runde habe ich sogar kurz mit dem GT3-Ferrari fighten können, musste diesen dann aber später ziehen lassen. Ich habe gepusht like hell! Später gab es noch ein gutes Duell mit dem Getspeed-Porsche.“

gtcorsef457vln4.jpgWährend der auf weichen Reifen gestartete Ferrari in der Anfangsphase sogar mit den stärkeren GT3 mithalten konnte, strauchelten einige der anderen SP8-Teams im starken Verkehr. Der von GT-Corse an den Start gebrachte gelbe Challenge-Ferrari mit der #457 musste schon früh einen technischen Stopp einlegen. In der 6.Runde wurde das Team in eine Kollision mit einem GT4-Aston Martin verwickelt und musste mit einem Lenkungsschaden aufgeben. Der V12 Vantage der Aston-Werksmannschaft verlor fast eine Runde nach einem Reifenschaden zu Rennmitte. Der zweite Ring-Racing -Lexus mit der #137 musste nach einem Unterbodenschaden ebenfalls eine Runde Rückstand verbuchen.

Als das Rennen nach fast 3 Stunden Renndistanz vorzeitig nach einem schweren Unfall auf der Döttinger Höhe abgebrochen werden musste, hatte sich die racing one-Mannschaft an der Spitze der Klasse schon mit einem Vorsprung von 4:45min auf den zweitplazierten Lexus von Ring-Racing abgesetzt. Den Ferrari Piloten Markus Lungstrass , Christian Kohlhaas und Carsten Struwe gelang der erste Klassensieg der Saison mit dem Ferrari F458 Challenge. Dahinter wurde der Ring-Racing Lexus von Uwe Kleen, Klaus Völker und dem Franzosen Jordan Tresson als Klassenzweiter gewertet. sp8v8vantage.jpgWertungs-Dritter wurde das Aston Martin Werksteam mit dem V8 Vantage und Aston-Vorstand Ulrich Bez, Aston Testfahrer Wolfgang Schuhbauer und Pilot Andreas Gülden.

Racing-one Teamchef Martin Kohlhaas war nach den Rückschlägen beim letzten Lauf mehr als zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft: "Markus hat wieder eine Super-Performance gezeigt und unsere beiden anderen Piloten Christian und Carsten haben ebenfalls einen perfekten Job gemacht. Was uns besonders gefreut hat, ist das wir unser selbst gestecktes Ziel einer 8:30´er Runde schon jetzt erreicht haben - und das wir nun wissen das es mit unserem Auto sogar noch schneller geht!"

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 22. Mai 2014 )
 
Der Rennbericht zum vierten VLN-Lauf Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 17. Mai 2014

..., der 45. Adenauer ADAC Simfy-Trophy, kann unter diesem Link auf unseren Seiten eingesehen werden. Nach Audi (VLN1), Porsche (VLN2) und BMW (VLN3) stand nun mit Mercedes der 4.Hersteller im vierten Rennen ganz oben auf dem Siegertreppchen. Lance David Arnold, Andreas Simonsen und Christian Menzel fuhren für Black Falcon den Sieg beim vierten Rennen ein.Im besagten Rennbericht findet ihr auch alle relevanten Rennergebnisse zum 4.Lauf.

Dieser wurde leider nach einem schweren Unfall auf der Döttinger Höhe, der für die beteiligten Piloten gottlob glimpflich ausging, vorzeitig abgebrochen. Mit Marc VDS und dem Frikadelli Racing Team standen zudem 2 Siegerteams der vorigen Läufe mit auf dem Treppchen.

Eins scheint klar: die kommenden 24 Stunden Rennen Nürburgring werden eine heiß umkämpfte Schlacht werden!

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 17. Mai 2014 )
 
Olaf Manthey: "Die Agressivität bei der VLN macht mir Sorgen" Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 17. Mai 2014

olafmanthey.jpgOlaf Manthey Herz hängt immer noch an der Nordschleife, auch wenn der FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Teamchef seine Prioritäten derzeit auf die WM und Le Mans konzentrieren muss. Bei den 6h von Spa fragten wir daher nach ob er erwägen würde seine WM-Einsatzgeräte auch irgendwann im Rahmen des Klassikers auf der Nordschleife einzusetzen gedenkt:

„Wir wären dumm wenn wir uns keine Gedanken über den Einsatz des 991 GTE auf der der Nordschleife machen würden. Ob dieser 2015 oder später erfolgen wird werden wir sehen. Derzeit konzentriert sich die Entwicklung des Wagens auf die FIA-WEC. Weitergehende Einsätze müsste von Porsche erst abgewogen und dann freigegeben werden.“

Das Manthey der Serie auf der Nordschleife nach wie vor eine hohe Bedeutung beimisst ist kein Geheimnis und seine Ansichten über die aktuellen Entwicklungen liessen aufhorchen: „Die VLN Langstreckenmeisterschaft und besonders die 24h am Nürburgring haben viel Potential und wachsen immer weiter. Man hat dies besonders vor 2 Jahren gesehen, wo wirklich alles was Rang und Namen hatte beim 24h-Rennen am Start war. Was mir aber derzeit Sorgen macht ist die wachsende Agressivität die wir bei den letzten beiden Läufen beobachten konnten. Man kann diese nicht auf eine spezifische Klasse fixieren, es zog sich vielmehr quer durch alle Klassen. Viele der Fahrer, speziell viele der Rookies, scheinen den Respekt vor der Nordschleife verloren zu haben. Und wenn das geschieht dann wird’s gefährlich – denn dann bist du irgendwann verloren. Ich habe zu meiner aktiven Zeit als Teamchef meinen Piloten immer eingebleut, bei anstehenden Überrundungen lieber noch 1-2 Kurven zu warten und dann sicher überholen zu können. Auch den kleineren Klassen muss man den Platz für ihr Rennen lassen. Aber die 24h-Rennen haben heute ihren Charakter geändert – es sind heute Sprintrennen bei denen du von Anfang an am Ball bleiben musst.“

„Das die kleinen Cup-Klassen mit ihren engen Zweikämpen für ein engeres Rennen sorgen und den schnelleren GT3 im Weg stehen ist in meinen Augen dabei nicht das Problem. Wir brauchen für die Nachwuchsförderung diese kleinen Klassen und als kosteneffiziente Basis sind sie dafür ideal. Eine internationale Serie auf dem Niveau sehe ich daher auch nicht kommen. Die VLN Langstreckenmeisterschaft besteht in ihrer jetzigen Form seit über 20 Jahren und wird immer eine Serie bleiben die in ihrer Breitensportbasis auf die Privatiers angewiesen ist. Diese werden immer eine lokale Serie bevorzugen und sich nicht in eine EM oder WM pressen lassen.“

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 16. Mai 2014 )
 
VLN4 - 208 Wagen ziehen in die Schlacht Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 15. Mai 2014

Ganze 208 Autos sind auf der Nennliste des vierten Laufs zur VLN Langstreckenmeisterschaft, der am Samstag anstehenden 45.ten Adenauer ACAC Simfy-Trophy verzeichnet. Beim letzten Lauf vor dem 24h-Rennen in einem Monat präsentiert sich das Feld somit fast in Maximalstärke. Das lässt in Anbetracht der schon gelinde gesagt turbulent verlaufenden Vorgängerrennen einiges befürchten, zumal gerade die Top-Klassen der grossvolumigen und schnellen Fahrzeuge sehr stark besetzt sind.

28 GT3-Fahrzeuge bedeuten das die maximale Punktzahl von 9,8 Punkten bei diesem Lauf in dieser Klasse vergeben wird. 6 Mercedes SLS AMG GT3, 6 BMW Z4 GT3, 5 Audi R8 LMS GT3, 4 Porsche, 3 Nissan GT-R Nismo GT3 und je ein Ferrari, Ford, McLaren und Aston Martin Vantage GT3. Gegenüber dem letzten Lauf kommen 2 Nissan GT-R von Schulze Motorsport und der zweite RJN-Wagen beim Testlauf vor der grossen 24h-Schlacht hinzu. Auf dem Wagen mit der #23 gibt Nick Heidfeld sein Nordschleifendebüt für die Japaner.

Die 2.stärkste Kategorie ist die mit 22 Wagen besetzte V6-Klasse der Produktionswagen mit 3-3,5l Hubraum. 22 Teams streiten hier um die Maximalpunktzahl von 9,77 Zählern die für die Meisterschaft zu vergeben sind. 10 BMW, 11 Porsche und ein Mercedes sind hier in der Kategorie zu finden.

Die weiteren Klassen: 17 Starter die ausnahmslos Porsches an den Start bringen sind in der Klasse der SP7-Fahrzeuge genannt. Hinzu kommen für die Weissacher noch einmal 9 Starter in der Cup2 Klasse der Porsche-Cupfahrzeuge. Die SP8-Klasse ist mit 6 Autos – je 2 Lexus, Ferraris und Astons – besetzt. Die beiden Lexus LFA von Gazoo Racing fehlen allerdings dieses Mal. Ebenfalls 6 Starter, 4 Astons und je ein BMW und Porsche, hat die SP10-Klasse der GT4-Fahrzeuge aufzuweisen. 5 Audi TTRS starten in der mit 12 Wagen besetzten SP3T-Klasse. Die Cup-Klassen bringen jeweils 14 (Cup1-Opel), 9 (Cup2 – Porsche), 13 (Cup3 – Renault), 9 (Cup4 - Toyota ) und 14 (Cup5 – BMW) Teilnehmer an den Start.

Das Zeittraining für den 4.VLN-Lauf ist am Samstag von 8.30 Uhr bis 10 Uhr angesetzt. Das Rennen wird um 12 Uhr gestartet. Die aktuelle Wettervorhersage lautet wolkig aber trocken mit Temperaturen um die 15 °C.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 15. Mai 2014 )
 
BMW stellt seine Junioren vor Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 8. Mai 2014

bmwjunioren2014.jpgBMW Motorsport hat die Teilnehmer seines ersten Jahrgangs seines neuen Programms zur Nachwuchsförderung offiziell vorgestellt. Jesse Krohn (FIN), Jake Hughes (GB), der bereits vor einigen Wochen vorgestellte Alexander Mies (D) und Moisés Soriano (E) (Bild: v.l.n.r.) gehören zum Aufgebot des Junior Programms 2014.

Das jüngste Mitglied des Nachwuchsprogramms ist der Spanier Moisés Soriano. Der 19-Jährige ist seit 2005 im Kartsport erfolgreich und ging 2012 zum ersten Mal in einem Formel-3-Fahrzeug an den Start. Mit drei Siegen wurde er Zweiter in der Cup-Klasse der European F3 Open.

Wie Soriano ist auch der Brite Jake Hughes 19 Jahre alt. Obwohl er erst mit 15 Jahren sein Debüt im Kart gegeben hatte, feierte er schnell erste Erfolge. 2013 bestritt er die erste Saison in der britischen BRDC Formula 4 Series und gewann überlegen den Titel. Er wurde in Anerkennung seiner Leistungen für den renommierten McLaren Autosport BRDC Award nominiert.

Jesse Krohn aus Finnland hat mit seinen 23 Jahren bereits viel Erfahrung auf der Rennstrecke gesammelt. Er ist bereits 170 Rennen gefahren und hat 43 davon gewonnen. 2008 errang er die Formel-Renault-Titel in Finnland, Estland und Neuseeland. 2012 stand er im ADAC GT-Masters als Pilot des Lambda-Ford GT zweimal auf dem Podium.

Die BMW Junioren durchlaufen von Mai bis Oktober ein intensives Programm mit theoretischen und praktischen Inhalten. Als Highlights werden sie im BMW M235i Racing an drei Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife teilnehmen. Als Mentor des Programms ist unter anderem Dirk Adorf aktiv.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 8. Mai 2014 )
 
3.Lauf & 3.Sieger: Vantage Motorsport gewinnt Toyota-Cup Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 1. Mai 2014

vln3g.jpgBeim 3. VLN Langstreckenmeisterschafts -Lauf, dem 56. ADAC-ACAS-H&R-Cup (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) gab es erneut neue Sieger im Toyota GT 86-Cup. Die britische Mannschaft von Vantage Motorsport mit dem Geschwisterpaar Nigel und Sarah Moore kam nach 2 Ausfällen bei den ersten beiden Rennen zum ersten Mal ungeschoren über die Runden und konnte den bisher gezeigten Speed zum ersten Mal nicht nur in ein zählbares Ergebnis sondern gleich in einen Klassensieg ummünzen. Neben dem Cup-Erfolg stand am Ende nach 23 Runden der 78. Gesamtrang im 195 Autos grossen Starterfeld für die Engländer zu Buche. Im Ziel betrug der Vorsprung des mit minimalem Aufwands am Ring antretenden Truppe über eine halbe Runde auf die nächsten Konkurrenten.

Den zweiten Rang nahm das Toyota Swiss Racing Team mit dem Auto von Werner Schmid, Oliver Burri und Roger Vögli ein. Das schweizer Trio konnte sich verhältnismässig knapp mit 16s Vorsprung vor dem Leutheuser Racing GT86 der amtierenden Meisterin Jutta Beisiegel und ihrer beiden Teamkollegen Pawel Ledwon und Ralph Goral durchsetzen. Die eidgenössischen Piloten Schmidt und Vögli übernahmen durch den 2. Platz die Tabellenführung im Cup. vln3h.jpg

Das Feld der 10 Cup-Autos, das im Vergleich zum Lauf vor 2 Wochen durch einen dritten von Dörr Motorsport eingesetzten Toyota verstärkt wurde, musste ein turbulentes Rennen verzeichnen: gleich die Hälfte der Teilnehmer konnten die Zielflagge nicht entgegen nehmen. Neben den 3 vorgenannten Teams schafften nur noch der belgische AMC St.Vieth-GT86 und das neue Dörr-Auto die Zielankunft.

Trotz der Pole-Position und einer neuen schnellsten Cup-Rennrunde durch Arne Hoffmeister von 9:44,291 war dem Dörr-Siegerauto des 2.Laufs von Hoffmeister/Dreszer/Wrabetz kein Glück beschieden: mit einem Defekt im Antriebsstrang rollte der GT86 4 Runden vor dem Schluss aus. Das Schwesterauto von Pilot Francesco Fanaroi wurde schon in der 6. Runde Opfer einer Kollision mit einem der Walkenhorst-BMW´s am Flugplatz. Ebenfalls ein unverschuldetes Unfallopfer wurde Mothes GP-Pilot Domenico Solombrino, der am Berkwerk von einem Porsche Cayman mit Bremsdefekt aus dem Rennen gerissen wurde. WH-Motorsports mussten ihren Toyota schon nach der ersten Runde mit einem Getriebedefekt abstellen. Auch das 2. Leutheuser-Auto mit Co-Champion Alexander Kudrass erreichte nicht das Ziel.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. Mai 2014 )
 
Rückblick auf das Rennen in der SP8-Klasse der VLN Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 1. Mai 2014

gtcorsesp8vln3.jpgIm Vergleich zum 2.VLN-Lauf vor 2 Wochen wuchs das Feld der SP8-Klasse bei der ADAC-ACAS H&R-Trophy , dem 3 Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft 2014, um ein weiteres Team an. Zusätzlich zu den 4 Lexus  - 3 vom Team Ring-Racing und eine LFA des japanischen Gazoo Racing-Teams - und dem Aston Mantin Vantage V12 des Aston Martin Testcenter Teams trat ein weiterer Ferrari der GT-Corse-Mannschaft in der in der SP8-Klasse für hubraumstarke Rennfahrzeuge mit Serienmotoren an. Eine willkommene Konkurrenz für das racing one Team, das ebenfalls mit einem Ferrari F458 startete.

Die Pole in der Klasse erzielte wie beim 2. VLN-Lauf der vom japanischen Gazoo-Team eingesetzte Lexus LFA SP8, der von einem Schwesterfahrzeug in der SP-Pro-Klasse ergänzt wurde. Mit einer 8:21,640 stiess das japanische Testfahrerduo Kinoshita/Ishiura sogar in die Top-20 vor. Dahinter belegten der racing one Ferrari F458 racingonevln3.jpgund der Ferrari des GT-Corse-Teams die folgenden Startpositionen. 

Im Rennen eroberte sich racing one Startfahrer Markus Lungstrass zunächst in der ersten Runde die Klassenführung vom bärenstarken Lexus LFA . Doch die Fahrt der Ferrari-Crew wurde durch einen Raddefekt eingebremst, dem später ein Elektrikdefekt und schliesslich sogar ein Feuer bei einem Tankstopp folgten. Teamchef Martin Kohlhaas: "Beim Abziehen der Tankkanne hat diese nicht korrekt geschlossen und dadurch sind etwa 5l Benzin ausgetreten, die sich beim Losfahren entzündet haben. Zwar stand der Wagen selber nicht in Flammen, aber alle Feuerlöscher waren sofort auf das Auto gerichtet. Theoretisch hätte der Ferrari weiterfahren können, aber wir haben ihn nach dem Vorfall sofort stehen lassen. ..."

ringracingsp8winnervln3.jpgZunächst übernahm wieder der Lexus von Gazoo Racing die Führung, doch zwei technische Defekte bei den Boxenstopps liessen den Wagen am Ende mit 4 Runden Rückstand auf die 5.Klassenposition zurück fallen. Die Führung übernahm der GT-Corse Ferrari, der sich jedoch in einer der zahlreichen Doppelgelb-Zonen ein Überholmanöver unter Gelb leistete. Dieses ahndete die Rennleitung mit einer harten Strafe: Trotz des Klassensieges wurde die Ferrari-Mannschaft um 3 Positionen in der Klasse nach hinten versetzt und somit nur als Gesamt-93.tes Team gewertet.

Den Klassensieg erbten die Klassensieger aus dem 1.VLN-Lauf: das auf Gesamtrang 40 klassierte Ring-Racing Lexustrio Kleen/Völker/Tresson, die damit auch die Klassenführung in der Meisterschaft weiter ausbauten. Auf Rang 2 kam der Aston V12 Vantage ins Ziel den ein Ausrutscher in die Reifenstapel am Metzgesfeld den mutmasslichen Klassensieg kostete. Klassenrang 3 belegte ein weiterer unter der Nennung des Toyota Swiss Racing Teams startender Lexus.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. Mai 2014 )
 
Nissan kommt werksseitig zu den 24h am Ring Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 29. April 2014

Nissan hat offiziell ein werksunterstütztes Engagement bei den 24 Stunden Rennen am Nürburgring mit dem Ziel des Gesamtsieges bekannt gegeben. Gleich 3 Nissan GT-R Nismo GT3 eingesetzt vom Nissan GT Academy Team RJN und Schulze Motorsport werden dazu beim Klasssiker auf der Nordschleife eine Woche nach dem 24h-Rennen in Le Mans antreten.

Für den Werks-Auftritt hat man sich kompetenter Unterstützung versichert. Nick Heidfeld - LMP1-pilot bei Rebellion Racing und ehemaliger F1-Pilot sowie in der Nissan Playstation Academy einer der Juroren wird eines der britischen Top-Fahrzeuge – jenes mit der #80 aus Anlass des 80 jährigen Bestehens der japanischen Marke - pilotieren. Mit ein seinem Team werden der diesjährige deutsche Academy-Finalist Florian Strauss, Alex Buncome und Lucas Ordonez sitzen. Die 3 RJN-Piloten starteten bereits am vergangenen Wochenende beim 3. VLN-Lauf . Auf dem 2. RJN-Wagen mit der #30 werden Michael Krumm und die 3 Japaner Kazuki Hoshino, Katsumasa Chiyo und Tetsuya Tanaka zusammen starten.

Auf dem Schulze Motorsport GT-R wird wie im Vorjahr Grand Tourismo Schöpfer Kazanori Yamauchi starten, der vom GT Academy-Sieger 2009, Jordan Tresson, unterstützt wird.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 28. April 2014 )
 
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