GT-Eins - Sportwagen-News-Site über  Le Mans, FIA-GT, LMS, ALMS, & andere Sportwagenserien
Home
forum
Berichte
Links
GT-EINS.DE

1 Tag bis Nürburgring (ADAC-GT)

2 Tage bis 6h Sao Paulo (WEC)

7 Tage bis Dijon (DMV-TWC)

Termine
Bilder
Impressum
Kontakt
Home arrow 24h & VLN Nring
Freitag, 29. August 2014
Ehret Winery
Rennserie & der 24h-Klassiker auf der Nordschleife
News zur BfGoodrich Langstrecken Meisterschaft und den 24h am Nürburgring


Carvell bringt Diesel-Jaguar auf die Nordschleife Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Donnerstag, 2. Februar 2012

carvelljagxf.jpgCarvell Motorsport Limited schwimmt mit dem neuen Jaguar Projekt etwas gegen den Strom. Während der einfache Weg ein bewährter BMW 3er Diesel wäre, wagt dieses Team etwas ganz anderes. Mit einem Jaguar XF möchte das Team die VLN Langstreckenmeisterschafts-Saison 2012 in der D3T- Klasse absolvieren.

Als Triebwerk soll ein 3 Liter Diesel-Motor für ausreichend Vortrieb sorgen. Das Potential des Autos sei erkennbar und man habe nicht wiederstehen können, aus dem braven britischen Auto einen wettbewerbsfähigen Rennwagen zu entwickeln, heißt es aus Teamkreisen. Wie sich der Jaguar jedoch gegen die übrigen Konkurrenten schlägt, müssen die ersten Tests im April zeigen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. Februar 2012 )
 
P4/5 Competitione in Hybrid-Version für 2012 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Samstag, 28. Januar 2012

In der VLN Langstreckenmeisterschafts Saison 2012 muss sich der etwas andere Ferrari F430 GT2 P4/5 Competizione beweisen. Der 4 Liter große V8-Motor wird mit einem etwa 41 PS starken Elektromotor von Magneti Marelli kombiniert. Das KERS-System stammt aus dem Red Bull- bzw. Toro Rosso-Formel 1. Im letzten Jahr erwies sich der Ferrari ohne Hybridsystem beim 24 Stunden Rennen als nicht sonderlich standfest und wurde bei seiner rasanten Fahrt durch technische Probleme ausgebremst. Die anspruchsvollen Langstreckenrennen verlangen der noch weitestgehend rennunerprobten Kombination alles ab. Ob die Ingenieure rund um Paolo Garella gute Arbeit geleistet haben und der P4 / 5 sich auf der Distanz mit einer guten Performance bewährt, können die Fans rund um den Nürburgring dieses Jahr beobachten. Der VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf am 14. April ist schon für einen Einsatz vorgemerkt!

Dass die Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor im Motorsport keine schlechte Figur macht, haben sowohl die Formel 1 als auch das Projekt von Porsche (911 GT3 R Hybrid) bewiesen. Vor allem letzteres erwies sich als äußerst erfolgreich. Der Hybrid-Porsche führte 2010 sogar einige Zeit das legendäre 24h Rennen auf der Nordschleife an, bis er aufgrund eines technischen Defektes leider aufgeben musste. In der Königsklasse des Motorsports wird auch die Hybridtechnik mit dem Energierückgewinnungssystem KERS verwendet. Dieses beschert den Piloten auf Knopfdruck durch einen Elektromotor für etwas über 6 Sekunden pro Runde über 80 Zusatz-PS. Für die Zukunft sind leistungsstärkere KERS-Versionen für noch mehr Rennaktion geplant. Ein positiver Nebeneffekt dieser Technologie ist die geringere Belastung der Umwelt. Zwar wird der Motorsport nie wirklich mit dem Umweltschutz in Einklang kommen, doch sind die Verantwortlichen stets bemüht, die Emissionen zu senken und die Akzeptanz für den Motorsport zu sichern.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 28. Januar 2012 )
 
Mehr zum Alzen-Ford GT3 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Donnerstag, 26. Januar 2012

alzenfordwerkstatt.jpgSchon im letzten Jahr wurden Gerüchte laut, dass Jürgen Alzen die VLN Langstrecken-meisterschafts-Saison 2012 auf einem Ford GT bestreiten werde. Dies scheint sich nun ebenso zu bestätigen wie der zweite Fahrer Artur Deutgen.

Ob es die Führungsrunden des GT3-Fahrzeuges von Dirk Adorf beim 24h-Rennen 2009 waren, die Alzen zu diesem Boliden hingezogen haben, bleibt wohl vorerst sein Geheimnis. Fest steht jedoch, dass der Ford GT Potential aufweist! Artur Deutgen beschreibt seine Vorfreude auf sein neues Einsatzgefährt bei den Kollegen von Ring1.de mit folgenden Worten: „Wir wollten mal was anderes machen als mit einem 30. Porsche 911 GT3 R anzutreten. Deshalb haben wir uns auch für den Ford GT entschieden. Das Auto hat viel Potenzial und Jürgen hat ja schon öfters mit ausgefallenen Fahrzeugen gezeigt, was machbar ist.“

Wie sich der Ford GT im doch immer stärker besetzten GT3-Segment aufstellt, wird wohl die bedeutendste Frage sein. Die starke Konkurrenz von Audi und Mercedes scharrt schon jetzt mit den Hinterhufen und wartet nur darauf, mit dem Ford GT um jede Position zu kämpfen. Die Ziele des Teams sind dabei optimistisch definiert: „Wir wollen natürlich auch um den Gesamtsieg mitfahren. Am Anfang wird das sicher nicht möglich sein, bis zum 24-Stunden-Rennen wollen wir aber konkurrenzfähig sein“, so die Erwartungen Deutgens für die VLN-Saison 2012.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. Januar 2012 )
 
Porsche-Vorstand genehmigt weitere 911 GT3 R Hybrid-Einsätze Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 18. Dezember 2011

Der Porsche 911 GT3 R Hybrid wird in einer weiterentwickelten Version auch 2012 auf der Rennstrecke zu sehen sein. Mit dem rollenden Rennlabor will Porsche zusätzliche Praxiserfahrung im Rennbetrieb sammeln und den Hybridantrieb noch effizienter machen. Dies teilte Porsche nun im Rahmen der Saisonabschlussfeier "Porsche Night of Champions" mit. Zwar wurden noch keine Angaben darüber gemacht, welche Rennen man mit dem Fahrzeug bestreiten würde, jedoch darf davon ausgegangen werden, dass Porsche den Wagen zumindest bei den 24 Stunden am Nürburgring wieder zum Einsatz bringen wird. Zusätzliche Einsätze in der ALMS sind wegen des dortigen guten Klimas zwischen der IMSA und dem schwäbischen Hersteller wahrscheinlicher als Rennen im Rahmen der FIA-Langstrecken-WM, obwohl auch dort nichts ausgeschlossen werden kann.

„An der Hybridtechnik im Motorsport führt kein Weg vorbei“, betonte Wolfgang Hatz, Vorstand für Forschung und Entwicklung am Samstag. „Mit dem Projekt 911 GT3 R Hybrid haben wir gezeigt, wie man auf der Rennstrecke wichtige Zukunftstechnologien erproben kann und das Thema Motorsport erfolgreich in die Zukunft führt. Wir werden unseren eingeschlagenen Weg zielstrebig fortsetzen und die Hybridtechnik weiterentwickeln.“

Wie in den Vorjahren unterstützt Porsche seine erfolgreichsten Kundenteams auch 2012 mit Werksfahrern. Der Fahrerkader bleibt mit Jörg Bergmeister, Timo Bernhard, Romain Dumas, Wolf Henzler, Marco Holzer, Marc Lieb, Richard Lietz, Patrick Long und Patrick Pilet unverändert. „Um im Motorsport die Nase vorne zu haben, bedarf es auch der richtigen Rennfahrer. Und die haben wir zweifelsohne“, betonte Matthias Müller, Vorsitzender des Vorstands der Porsche AG. Die meisten Porsche-Werksfahrer starten bei den 24 Stunden von Daytona der Grand Am am 28. Januar in die Saison. Jörg Bergmeister und Patrick Long pilotieren einen Porsche 911 GT3 Cup des Teams Flying Lizard Motorsport . Marco Holzer unterstützt die Mannschaft von Alex Job Racing, Wolf Henzler und Patrick Pilet das Team TRG. Marc Lieb startet für das Traditionsteam Brumos Racing, Richard Lietz für Magnus Racing. Auch der Rookie-Champion des Porsche Mobil1 Supercup kommt in Daytona zum Einsatz. Kévin Estre steuert einen Neunelfer des Teams The Racers Group.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 18. Dezember 2011 )
 
Dörr kündigt offiziell 2 McLaren GT3 für VLN 2012 an Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Donnerstag, 1. Dezember 2011

mclaren_rainerdoerr.jpgDörr Automotive gab während der offiziellen Pressekonferenz zur Eröffnung des eigenen McLaren Showrooms - mit der Eröffnung in Frankfurt gibt es nun mittlerweile vier McLaren Showrooms auf deutschem Boden - bekannt, dass ein Einsatz des auf dem Straßensportwagen McLaren MP4-12C basierenden GT3 Rennwagens geplant sei. Teamchef Rainer Dörr (Foto) will gleich auf zwei dieser Rennboliden für die VLN Langstreckenmeisterschafts-Saison 2012 setzen. Außerdem möchte Dörr Motorsport bei den 24 Stunden am Nürburgring die Haltbarkeit dieses neu entwickelten Fahrzeuges unter Beweis stellen.

Ob sich der McLaren MP4-12C GT3 letztendlich gegen die übrigen GT3- Konkurrenten durchsetzen kann, bleibt bis zu den Test- und Einstellfahrten noch ungewiss. Gerade die GT3-Klasse gewinnt immer mehr an Bedeutung, da nun auch Gerüchte die Runde machen, dass Aston Martin einen Werkseinsatz für die erfolgreiche Langstreckenmeisterschaft in Erwägung zieht.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 1. Dezember 2011 )
 
Marco Werner zurück auf der Nordschleife Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 29. November 2011

Marco Werner wird auch im kommenden Jahr auf der Nordschleife im Audi R8 LMS GT3 zu sehen sein. Das gab der dreifache Le Mans-Sieger uns auf der Essen-Motorshow bekannt: „Es wird zumindest zu drei bis vier Einsätzen in der VLN Langstreckenmeisterschaft und zum Einsatz bei den 24 Stunden am Nürburgring kommen. Ob ich dabei allerdings auf einem Werksauto von Abt Sportsline oder Phoenix Racing starten kann, ist derzeit noch in der Schwebe. Der Termin überschneidet sich mit dem DTM-Rennen in Brands Hatch und daher ist derzeit noch nicht beschlossen, ob Audi bei den 24h werksseitig antreten kann. Es gibt aber zumindest die zwei Autos der Audi Race Experience, wo ich dann fahren könnte. Die Audi Race Experience wird auch mein Einsatzteam für die VLN-Läufe sein. Dort stehen einige neue und vielversprechende Privatfahrer für 2012 bereit.“

Zumindest scheint damit der Verbleib von Audi beim Klassiker an der Nordschleife gesichert. Technische Malaisen hatten den Ingolstädtern in den Vorjahren jeweils einen Sieg beim deutschen Langstreckenklassiker verhagelt, weswegen sich auch einige der Kunden vom R8 LMS abgewandt hatten. Mit dem neuen R8 LMS ultra (wir berichteten) hofft man nun verlorenes Terrain wieder zurück zu gewinnen. Dazu wird allerdings ein Werkseinsatz erfolgen müssen, will man nicht wieder gegen BMW und Porsche das Nachsehen haben.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 30. November 2011 )
 
Kein weiterer Einsatz für den Conti-Artega Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 28. November 2011

contiartega.jpgEbenfalls auf der Essen Motorshow zu sehen ist der gelb-schwarze Continental-Artega, der im Sommer bei den 24h am Nürburgring eine Zielankunft einfahren konnte. Leider war aber zu erfahren, dass die Fans vergeblich auf einen weiteren Einsatz des pittoresken Flitzers gehofft haben, wie Conti-Entwickler Burkhard Wies erläuterte: „Aus unserer Sicht ist das Ergebnis vom Ring ohne unverhältnismässig hohen Aufwand nicht mehr zu toppen. Um jetzt noch besser zu werden, müssten wir reine Slickreifen entwickeln und Artega müsste Arbeit in den Wagen stecken, um ihn eventuell in einer anderen Klasse zu homologieren. Beides ist allerdings nicht geplant.“ Der Artega (wir berichteten) hatte mit sportlich angehauchten Serienreifen in der hart umkämpften SP7-Klasse starten müssen, aber dennoch durch ein tadelloses Rennen einen 70. Gesamtrang im Klassiker belegt. Von dem Auto plant der westfälische Hersteller im kommenden Jahr eine rein elektrisch betriebene Variante, die ebenfalls in der Halle 3 zu sehen war.

Conti konzentriert sich nun laut Wies für das kommende Jahr motorsportlich auf die weitere Förderung der Grand Am-Programme mit Entwicklungspartner Hoosier, mit denen die gemeinsame Reifenentwicklung für die Grand Am und die Continental Tire Challenge weiter ausgebaut wird. Über weitergehende geplante Entwicklungsschritte im Motorsport hüllte man sich auf der Motorshow hingegen in Schweigen.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 28. November 2011 )
 
VLN-Termine 2012 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 26. November 2011

img_3199_copy.jpgDie VLN Langstreckenmeisterschaft hat zum Beginn der Essen Motorshow die Termine der Zehn Langstreckenmeisterschaftsläufe 2012 bekannt gegeben. Am 24. März läutet die VLN Test- und Einstellfahrt inoffiziell die neue Saison ein. Den Auftakt macht die 59. ADAC Westfalenfahrt am 31. März. Es folgen am 14. April (37. DMV 4-Stunden-Rennen) und 28. April (54. ADAC ACAS H&R-Cup) zwei weitere Rennen vor dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring (17. bis 20. Mai). In den Sommermonaten kollidieren lediglich zwei Rennen mit zwei Großveranstaltungen - die 43. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy am 23. Juni mit der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine sowie am 21. Juli das 35. RCM DMV Grenzlandrennen mit den Olympischen Spielen in London. Dazwischen liegt das 52. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen am 7. Juli. Das 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen bildet am 4. August als einziger Lauf, der nicht über die gewohnte Distanz von vier Stunden geht, den Höhepunkt. Das letzte Saisondrittel besteht aus dem 44. ADAC Barbarossapreis am 25. August, dem 36. DMV 250-Meilen-Rennen am 28. September und dem 37. DMV Münsterlandpokal am 27. Oktober.

„Die VLN ist mit den Terminen, die wir mit der Nürburgring Automotive GmbH ausgehandelt haben, zufrieden“, sagt VLN-Geschäftsführer Dietmar Busch (Radevormwald). „Das erste und zweite Saisondrittel umfasst jeweils drei Rennen im kompakten Zwei-Wochen-Rhythmus.vlnlauf4c.jpg Dazwischen liegt das 24h-Rennen mit ausreichend Abstand zu unseren Veranstaltungen, so dass sich die Teams auf der einen Seite perfekt vorbereiten können und auf der anderen Seite das Risiko überschaubar ist, durch einen Unfall oder technischen Defekt die Teilnahme am Langstreckenklassiker zu gefährden.“

Die Termine 2012 lauten im Einzelnen wie folgt (Stand 25.11.2011):
24.03. - VLN Probe- und Einstellfahrt
31.03. - 59. ADAC Westfalenfahrt
14.04. - 37. DMV 4-Stunden-Rennen
28.04. - 54. ADAC ACAS H&R-Cup
23.06. - 43. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy
07.07. - 52. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen
21.07. - 35. RCM DMV Grenzlandrennen
04.08. - 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen
25.08. - 44. ADAC Barbarossapreis
29.09. - 36. DMV 250-Meilen-Rennen
27.10. - 37. DMV Münsterlandpokal

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 26. November 2011 )
 
Gibt es ein "Porsche-Sterben" auf der Nordschleife? Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Donnerstag, 24. November 2011

img_3199_copy.jpgVieles hat sich an der Nordschleife getan in den letzten Jahren, aber insgesamt waren viele Teams der VLN Langstreckenmeisterschaft treu und machten sie zu einer der erfolgreichsten Motorsport-Breitensportveranstaltungen in Deutschland! Auch bei den Fahrzeugen hat sich einiges verändert. Wurde früher vermehrt auf die Sportwagen aus Zuffenhausen vertraut, wenden sich nun immer mehr Teams von Porsche ab. Gefragte Fabrikate sind heute beispielsweise ein Audi R8 LMS GT3, Mercedes SLS AMG GT3 oder gar ein McLaren MP4-12C GT3. Gibt es einen konkreten Grund für ein "großes Porsche-Sterben" an der Spitze?

Eines sei gewiss - am Fahrzeug selber liegt es nicht: Keiner hat die 24 Stunden am Nürburgring so häufig gewonnen wie Porsche. Es muss einen Grund dafür geben, warum ein grün-gelber Manthey Racing-GT3 R bereits zum fünften Mal den Ausdauerklassiker und etliche Läufe zur VLN Langstreckenmeisterschaft gewonnen hat. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass auch Jürgen Alzens Team nicht mehr mit Porsche in der VLN Langstreckenmeisterschaft zu sehen sein wird. Letztes Jahr schon wechselten Mamerow Racing auf einen Mercedes SLS AMG GT3. vln_9_manthey.jpgSind letztendlich die Reglementanpassungen zu sehr auf die neuen Hersteller ausgelegt - und nehmen Porsche die „Luft zum Atmen“?

Um diese These zu belegen, kann man sich einmal Folgendes zu Gemüte führen: Im Jahr 2011 gewann Porsche drei VLN- Wertungsläufe. Ebenso viele Siege gingen an Audi, Mercedes gewann immerhin noch zwei Rennen, BMW und Ferrari konnten jeweils einen Sieg einfahren. Schaut man sich die Siege in den Jahren 1983-2011 an, stellt man schnell fest, dass Porsche mit 162 Gesamtsiegen deutlich vor Mercedes (39 Siege), BMW (29 Siege) und Audi (4 Siege) liegt (Quelle: www.vln.de).

Auf der anderen Seite schadet die Abwechslung nicht. War vor wenigen Jahren eigentlich immer mit einem Porsche-Sieg zu rechnen, müssen die Mannschaften heute erbittert mit ihren Kollegen von Audi, Mercedes & Co kämpfen, wenn sie am Ende des Tages ganz oben stehen wollen. Am Ende bleibt eines festzuhalten: Der Kampf um die Spitze wird immer härter - und genau das wollen die Fans rund um die Nordschleife sehen!

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 24. November 2011 )
 
Jürgen Alzen Motorsport - 2012 mit Ford? Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Donnerstag, 17. November 2011

Eines vorweg: die Chancen dafür stehen nicht schlecht! Jürgen Alzen, der vor allem durch den legendären Turbo-Porsche namens „Turbinchen“ bei den VLN Langstreckenmeisterschafts-Fans bekannt wurde, setzt womöglich nächstes Jahr auf einen anderen Hersteller. Bereits vor einiger Zeit gab das Team auf der Homepage bekannt, dass man nächstes Jahr nicht mehr mit Porsche an den Start gehen würde. Nun melden unsere Kollegen von Ring1.de, dass man die Fahrzeugwahl abgeschlossen habe: Man wolle auf einen Ford GT setzen. Als weiterer Fahrer neben Alzen ist Artur Deutgen im Gespräch.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 18. November 2011 )
 
Black Falcon sichert sich den dritten Meistertitel Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Alexander Müller   
Dienstag, 1. November 2011

start_vln_10.jpgDer Jubel im Team Black Falcon kannte keine Grenzen. Die neuen Meister der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring heißen Carsten Knechtges (Mayen), Manuel Metzger (Rickenbach-Hütten) und Tim Scheerbarth (Dormagen). Das junge Fahrertrio sicherte dem Rennstall aus Kelberg in der Eifel nach 2008 und 2009 den dritten Titel. Zwei weitere Pokale gingen ebenfalls an Black Falcon, denn neben der Meisterschaftswertung entschieden Knechtges / Metzger / Scheerbarth auch den VLN-Serienwagen-Cup sowie die VLN-Junior-Trophäe für sich. Bei strahlendem Sonnenschein feierten Marc Basseng (Leutenbach), Christopher Mies (Heiligenhaus) und Michael Ammermüller (Pocking) den zweiten Sieg eines Audi R8 LMS. Schlussfahrer Basseng überquerte die Ziellinie mit einem Vorsprung von 59,225 Sekunden vor den zweitplatzierten Chris Mamerow (Castrop-Rauxel) und Armin Hahne (Wimbach) im Mercedes SLS AMG GT3 von Mamerow-Racing. Als Dritte feierten Edward Sandström (Schweden), Nico Bastian (Frankfurt) und Hendrik Vieth (Leer) den zweiten Podiumsrang 2011 für den BMW Z4 GT3 des Need for Speed Team Schubert. Eine 30-minütige Zusammenfassung des Rennens wird am 8. November um 17:30 Uhr auf dem Sender Sport 1 ausgestrahlt.

audi_vln_10.jpgBlack Falcon hat mit dem dritten Triumph zu dem etablierten VLN-Team Bonk-Motorsport aufgeschlossen, das in der Vergangenheit ebenfalls drei Titel für sich verbuchen konnte. „Großartig“, strahlte Teamchef Alex Böhm, der 2008 und 2009 noch selber am Volant des Meisterautos gesessen hatte. „Natürlich sind wir zu Beginn des Jahres angetreten, um bei der Meisterschaftsentscheidung ein Wörtchen mitreden zu können. Aber dass die drei Jungs am Ende so souverän gewinnen würden - damit konnten wir bei der starken Konkurrenz nicht rechnen. Ein toller Erfolg für Carsten, Manuel und Tim. Und natürlich auch für unsere Teammitglieder, die unermüdlich für den Erfolg gearbeitet haben.“ Für die drei Nachwuchsracer ist der Gewinn der Meisterschaft ein erster großer Meilenstein ihrer motorsportlichen Laufbahn. „In der Langstreckenmeisterschaft am Ende ganz oben zu stehen, bedeutet mir sehr viel“, sagte Scheerbarth und Teamkollege Metzger ergänzte: „Wir haben auf der schönsten und schwierigsten Rennstrecke der Welt eine Reihe erfahrener Piloten hinter uns gelassen.“ Welche Möglichkeiten sich den neuen Titelträgern nun auftun können, zeigt nicht zuletzt die Laufbahn von Christer Jöns (Ingelheim), der mit Black Falcon zwei Mal in Folge die Junior-Wertung für sich entscheiden konnte. In der Saison 2011 war Jöns für das Audi Team Abt Sportsline im ADAC GT Masters am Start. „Ich bin gespannt, wie es jetzt weitergeht“, sagte Knechtges. „Mit dem Titel in der Tasche hoffe ich, auch in der kommenden Saison ein gutes Cockpit zu finden.“

mamerow_vln_10.jpgNachdem sie beim Saisonfinale von den beiden VLN-Geschäftsführern Dietmar Busch (Radevormwald) und Karl Mauer (Ahütte) symbolisch die Startnummer eins übergeben bekommen haben, werden Knechtges, Metzger und Scheerbarth am 10. Dezember im Dorint Hotel am Nürburgring im Rahmen der großen VLN-Jahressiegerehrung ihre Trophäen in Empfang nehmen. Dann werden auch die beiden Renault-Clio-Fahrer Dominik Brinkmann (Dortmund) und Stephan Epp (Wuppertal) für ihren zweiten Platz in der Meisterschaft geehrt. Auf dem dritten Rang beendeten die Vorjahresmeister Mario Merten (Nürburg) und Wolf Silvester (Nürnberg) im BMW von Bonk-Motorsport die Saison 2011.

Von der Pole-Position aus gestartet, schied der zuletzt zweifach siegreiche Manthey-Porsche nach 14 Runden mit Lucas Luhr (Schweiz) und Marc Lieb (Ludwigsburg) am Steuer vorzeitig aus. Luhr klagte über mangelnden Vortrieb. Bastian übernahm im Schubert Z4 zeitweise die Führung. „Das war ein tolles Gefühl, bei meinem ersten Einsatz auf einem GT3-Fahrzeug das Rennen anzuführen“, sagte der frisch gebackene Champion der Mini-Challenge. „Der Z4 ist ein richtig tolles Rennauto, das mir auf der Nordschleife viel Spaß gemacht hat - und vor allem Lust auf mehr.“ schubert_vln_10.jpgAufgrund einer abweichenden Boxenstrategie ging die Führung schließlich an das Phoenix-Team, dass diese bis zum Erreichen der vier Stunden Renndistanz nicht mehr hergab. „Der Sieg ist für Audi wirklich eine Erlösung“, sagte Basseng. „Viele Menschen haben jede Menge Energie in das Projekt gesteckt und es nun verdient, dafür auch den Erfolg zu ernten. Für mich war das Rennen am Ende alles andere als einfach - ich musste wirklich alles geben.“ Das Mamerow-Team konnte mit dem SLS nicht an die Performance des R8 heranreichen. „Ein erneuter zweiter Platz zum Saisonabschluss ist wunderbar“, sagte Hahne. „Wir hätten natürlich gerne ganz oben auf dem Podium gestanden, aber dazu war der Audi heute einfach zu stark.“ Hinter dem Spitzentrio betrieben Mike Stursberg (Wermelskirchen) und Richard Westbrook (Großbritannien) im Haribo-Porsche Schadensbegrenzung für das Manthey-Team. Auf Platz 5 landete nach 28 Runden der SLS AMG GT3 von ROWE-Racing mit den Fahrern Alexander Roloff (Berlin), Hubert Haupt (München) und Roland Rehfeld (Blankenfelde).

Dieser Bericht stammt von der Homepage der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 1. November 2011 )
 
166 Starter beim VLN-Finale Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 28. Oktober 2011

Die VLN Langstreckenmeisterschaft steht vor ihrem Finale. Der 36. DMV Münsterlandpokal wartet mit einem 166 Wagen starken Teilnehmerfeld auf. Im Blickpunkt steht dabei das Comeback des N.Technology P4/5 Competizione. Daneben bestreiten beim letzten Nordschleifen-Rennen des Jahres mit dem Abt Sportsline, Kremer Racing und Need for Speed Team Schubert drei große deutsche Rennställe ein Gastspiel auf der Nürburgring Nordschleife. Nachdem die Meisterschaft praktisch schon von Black Falcon Team entschieden ist, dürfen sich die Zuschauer auf einen spannenden Kampf um die weiteren Platzierungen in der Endwertung der populären Breitensportserie gefasst machen.

Zu Beginn des Jahres sorgte der N-Technology P4/5 für jede Menge Aufsehen. Der schnittige Prototyp auf Ferrari-Basis des automobilen Enthusiasten James Glickenhaus war zur Vorbereitung auf das 24h-Rennen auf dem Nürburgring im Frühjahr bereits in der VLN Langstreckenmeisterschaft zu Gast. An der Seite der beiden bekannten Motorsport-Asse aus Italien, Nicola Larini und Fabrizio Giovanardi, nimmt beim Münsterlandpokal der Nordschleifenspezialist Christian Menzel am Volant der Supersportlers Platz. Einen weiteren Einsatz des Alpina B6 GT3 plant hingegen die Dörr Motorsport-Mannschaft. Hier steht neben Dominik Schwager Niclas Kentenich auf der Fahrerliste.

Bei Audi Sport Team Abt Sportsline kämpfen Christer Jöns und Norbert Siedler mit dem Audi R8 LMS GT3 um den Tagessieg. Vor allem Jöns verfügt als Gewinner der VLN Junior-Trophäe in den Jahren 2008 und 2009 über exzellente Nordschleifen-Kenntnisse. In der aktuellen Saison war Jöns für den Rennstall aus Kempten im ADAC GT-Masters am Start. Mit Kremer Racing kehrt zum Ende der Saison 2011 einer der traditionsreichsten deutschen Rennteams in die Langstreckenmeisterschaft zurück. An der Seite von Sportwagen-Profi Wolfgang Kaufmann nimmt Adam Osieka am Volant des SP7-Porsche 911 GT3 Platz. Das Schwesterfahrzeug pilotieren Egon Allgäuer, Michael Ostermann und Michael Küke. Die beiden Kremer-Porsche treffen in der Klasse unter anderem auf den 28-fachen VLN-Rennsieger Jürgen Alzen, der sich das Cockpit seines Porsche 911 GT3 mit Klaus Graf und Mark Bullitt teilt.

Michael Ammermüller ist in der Langstrecken-meisterschaft spätestens seit seinem Gesamtsieg im Audi TT-RS beim 6h-Rennen kein Unbekannter mehr. Beim Münsterlandpokal stellt sich das junge Talent einer neuen Herausforderung: Zusammen mit Marc Basseng und Christopher Mies startet Ammermüller im Audi R8 LMS GT3 von Phoenix Racing; eben jenem Fahrzeug, das er bei wechselhaften Bedingungen Ende August auf Platz 2 verwiesen hatte.

Der 36. DMV Münsterlandpokal führt am 29. Oktober über die gewohnte Distanz von 4h. Die Startplätze werden im Zeittraining am Samstagmorgen von 08:30 bis 10:00 Uhr ausgefahren. Pünktlich um 12 Uhr erlischt dann zum letzten Mal in der Saison 2011 die Startampel und schickt die Fahrerinnen und Fahrer ins Rennen. Rund um die Nordschleife ist der Eintritt frei. Tickets für den Zugang zum Fahrerlager und den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs sind für 12 Euro an den Tageskassen erhältlich. Eine 30-minütige Zusammenfassung des Rennens wird am 8. November um 17:30 Uhr auf dem Sender Sport 1 ausgestrahlt.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 29. Oktober 2011 )
 
Schubert mit 3 Z4 GT3 beim VLN-Finale Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 27. Oktober 2011

dubaisieger.jpgDas Need-for Speed Team Schubert wird beim letzten VLN-Lauf am kommenden Wochenende, der 36sten DMV Münsterland Trophy, alle drei BMW Z4 GT3 der Mannschaft einsetzen. Die Wagen werden beim Lauf am kommenden Samstag von den Besatzungen Claudia Hürtgen und Marko Hartung (auf dem Z4 #6), Peter Posavac, Anders Buchardt und Csaba Walter (#16) und Edward Sandström, Nico Bastian sowie Hendrik Vieth (#26) gesteuert. Bei Sandströms Co-Piloten handelt es sich um die beiden Meister der deutschen Mini Challenge 2010 und 2011.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 27. Oktober 2011 )
 
Luhr / Klasen gewinnen bei goldenem Herbstwetter Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Alexander Müller   
Montag, 17. Oktober 2011

vln_9_manthey.jpgStrahlender Sonnenschein, packende Rennaction und anspruchsvolle Zahlenspiele zeichneten das 35. DMV 250-Meilen-Rennen aus. An einem goldenen Oktobertag fuhren Arno Klasen (Karlshausen) und Lucas Luhr (Schweiz) im Manthey-Porsche den zweiten Sieg in Folge ein. Der neunte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wurde aufgrund einer Rennunterbrechung in zwei Teilen gewertet. In der Addition hatten die zweitplatzierten Chris Mamerow (Castrop-Rauxel) und Armin Hahne (Wimbach) einen Rückstand von 4,524 Sekunden. Platz drei sicherten sich Sabine Schmitz und Klaus Abbelen (beide Barweiler) in einem weiteren Porsche 911 GT3 R. Im Kampf um die Meisterschaft ist eine Vorentscheidung gefallen. Das Black-Falcon-Trio Carsten Knechtges (Mayen), Manuel Metzger (Rickenbach-Hütten) und Tim Scheerbarth (Dormagen) errangen im BMW Z4 den siebten Klassensieg und liegen in der Tabelle praktisch uneinholbar in Führung. Eine 30-minütige Zusammenfassung des Rennens wird am 19. Oktober um 17:30 Uhr auf dem Sender Sport 1 ausgestrahlt.

vln_9_start.jpgDas 35. DMV 250-Meilen-Rennen wurde nach 70 Minuten mit der Roten Flagge unterbrochen. „Zu diesem Zeitpunkt hatten sich unabhängig voneinander mehrere Unfälle ereignet und es waren alle Streckensicherungsfahrzeuge im Einsatz“, sagt Rennleiter Peter Bröcher (Olpe). „Die Sicherheit war so nicht mehr gewährleistet, so dass wir uns gezwungen sahen, das Rennen zu unterbrechen.“ Der Re-Start erfolgte um 14:57 Uhr, die Restdistanz wurde auf 2:20 Stunden festgelegt.

Mamerow und Hahne sicherten sich im Zeittraining mit einer Fabelzeit von 8:11,006 Minuten die Pole-Position. Nach dem ersten Rennabschnitt wurde das Duo mit einem Vorsprung von 2,857 Sekunden auf Platz eins gewertet. In Abschnitt zwei büßte Mamerow dann wertvolle Zeit ein, so dass Luhr den Sieg nach Hause fahren konnte. „Ein großes Lob an die Manthey-Truppe, die nach Schaltproblemen im Qualifying bis zum Rennstart in Rekordzeit das Getriebe gewechselt hat“, lobte Luhr. „Wir sind von Position 21 aus gestartet und haben gewonnen - fantastisch. img_4495.jpgIn der Schlussphase musste ich alles geben, um mir Chris vom Leib zu halten.“ Mamerow räumte ein: „Das war heute ein Russisches Roulette mit den vielen Gelbphasen. Lucas hat am Schluss bei einer Situation mehr Glück gehabt als ich. Dabei habe ich mir den Rückstand eingefangen.“

Marc Basseng (Leutenbach), Frank Stippler (Bad Münstereifel) und Christopher Mies (Heiligenhaus) fuhren im Audi R8 LMS von Phoenix-Racing auf Platz vier. Dahinter wurden Alexandros Margaritis (Griechenland) und Dominik Schwager (München) im BMW Alpina B6 GT3 von Dörr-Motorsport gewertet. Ralf Schall (Dornstadt) und Andrii Lebed (Ukraine) belegten im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Black Falcon Platz sechs. Die Top 10 komplettierten Martin Ragginger (Österreich) und Sebastian Asch (Ammerbuch) im Falken-Porsche, Sean Paul und Patrick Breslin (beide Irland) im zweiten Black-Falcon-Flügeltürer, Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Kottenheim) und Michael Jacobs (Roetgen-Rott) im Wochenspiegel-Porsche sowie Wolfgang Kohler (Aldingen), Frank Kräling (Winterberg) und Christian Menzel (Kelberg) im schnellsten Cup-Porsche.

vln_9_frikadelli.jpgIm Kampf um den Titel in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist eine Vorentscheidung gefallen. Drei der vier potentiellen Siegerteams blieben beim neunten Lauf auf der Strecke. Maik Rosenberg (Attendorn) haderte früh mit technischen Problemen am Volkswagen Scirocco von LMS Engineering. Jannik Olivo und Elmar Jurek (beide Berlin) schieden im Renault Clio nach einer unverschuldeten Kollision aus und auch für Markus Schmickler (Bad Neuenahr/Ahrweiler) und Lars Heisel (Bielefeld) war das Rennen im BMW 325 nach 17 Runden vorzeitig beendet. Somit liegen die Black-Falcon-Junioren Knechtges / Metzger / Scheerbarth in der Tabelle praktisch uneinholbar in Führung. Unter normalen Umständen wird das Trio in zwei Wochen symbolisch die Startnummer eins in Empfang nehmen. Der Titel wäre ihnen nur noch zu nehmen, wenn sie beim zehnten Lauf aus der Wertung ausgeschlossen würden. Ein Ausschluss darf nicht als Streichergebnis herangezogen werden.

Das Saisonfinale der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 29. Oktober statt. Der 36. DMV Münsterlandpokal führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

Dieser Bericht stammt von der Homepage der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.

 
Dörr Motorsport greift wieder mit dem Alpina an Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Alexander Müller   
Donnerstag, 13. Oktober 2011

drr_alpina.jpgZum neunten Saisonlauf setzt Dörr Motorsport aus Butzbach zum zweiten Mal in dieser Saison den Alpina B6 GT3 ein. Pilotiert werden wird das bullige Fahrzeug von keinen geringeren als Alexandros Margaritis und Dominik Schwager.

Margaritis sicherte sicherte sich vor knapp zwei Wochen den Meistertitel im ADAC GT-Masters, Schwager sammelte seine Erfahrungen besonders in der Japanischen Super GT-Meisterschaft und der FIA GT1 Weltmeisterschaft.
Mit dieser starken Fahrerpaarung hofft Dörr Motorsport zusammen mit Alpina beim vorletzten Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring noch mal ein Ausrufezeichen setzen zu können.
Teamchefin Evelyn Dörr erklärte im Vorfeld der Veranstaltung: „Als im Vorfeld des 24 Stunden Rennens Alpina die Nennung des B6 GT3 zurückgezogen hat, hat Alpina Teamchef Andreas Bovensiepen den Fans versprochen, dass das Fahrzeug am Ende der Saison noch mal auf die Nordschleife zurückkehren wird. Wir freuen uns, dass wir dieses Versprechen zusammen mit Alpina halten können.“
Mit dem Gewinn des Titels im ADAC GT-Masters blickt Alpina auf eine erfolgreiche Saison zurück. Nun möchten alle Beteiligten noch mal zeigen, dass das Fahrzeug auch auf der Nordschleife konkurrenzfähig ist.

Neben dem B6 bringt Dörr Motorsport auch wieder das BMW Z4 M Coupe, den BMW M3 GT4 und den BMW Mini des ADAC Rookie Teams an den Start. Auf dem Z4 werden Rudi Adams, Stefan Aust und Uwe Ebertz versuchen, den vierten Klassensieg in Folge zu erzielen. Auf dem M3 werden sich Stefan Kenntemich, Reinhard Prenzel und Dennis Trebing abwechseln. Sönke Glöde, Maximilian Schwarz, Dieter Fabisch und Felix Körbel hoffen nach zwei Rückschlägen bei den letzten Veranstaltungen auf ein problemfreies Wochenende und ihre erste Zielankunft mit dem Mini in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 13. Oktober 2011 )
 
Arno Klasen feiert seinen 25. Gesamtsieg Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Alexander Müller   
Mittwoch, 28. September 2011

vln_8_manthey.jpgStrahlender Sonnenschein rund um die Nürburgring Nordschleife und strahlende Sieger auf dem Podium - Arno Klasen (Karlshausen) feierte beim 43. ADAC Barbarossapreis einen historischen Sieg. Der 44-Jährige bestieg an der Seite von Lucas Luhr (Schweiz) zum 25. Mal in seiner Karriere die oberste Stufe des Siegertreppchens. Das Duo wurde beim achten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing mit einem Vorsprung von 2:35,971 Minuten auf die zweitplatzierten Frank Stippler (Bad Münstereifel) und Christopher Haase (Kulmbach) im Audi R8 LMS von Phoenix-Racing abgewinkt. Für das HARIBO Team Manthey am Start, feierten Mike Stursberg (Wermelskirchen), Hans Guido Riegel (Leubsdorf) und René Rast (Stolzenau) ihre erste Podiumsplatzierung in der populärsten Breitensportserie Europas. Die Veranstaltung des MSC Sinzig markierte aus statistischer Sicht einen weiteren Höhepunkt der laufenden Saison: Luhr/Klasen sind die achten neuen Sieger im achten Rennen, der Porsche 911 GT3 R ist das siebte unterschiedliche Siegerfahrzeug. Eine derartige Vielfalt gab es noch nie in der 35-jährigen Geschichte der Serie. Eine 30-minütige Zusammenfassung des Rennens wird am 30. September um 17:30 Uhr auf dem Sender Sport 1 ausgestrahlt.

vln_8_start.jpg„Ich freue mich riesig über diesen Sieg und bin schon etwas stolz“, sagte Klasen nach dem Rennen. „So ein Erfolg ist nur mit der richtigen Mannschaft und dem richtigen Teamgefährten machbar. Lucas und ich haben heute keine Fehler gemacht. Speziell ich bin stellenweise eher etwas zurückhaltend gefahren. Am Ende hat sich herausgestellt, dass dies die richtige Taktik war.“ Zu Beginn des Rennens hatte Rast das Geschehen an der Spitze des Feldes diktiert. „Das Rennen heute hat mir richtig viel Spaß gemacht“, sagte der 24-Jährige. „Als Cup-Spezialist die ganzen alten Langstreckenhasen hinter mir zu wissen - das war schon toll.“ Im weiteren Verlauf verteidigten die beiden ambitionierten Hobby-Racer Stursberg und Riegel die Position in der Spitzengruppe. „Endlich wurde die Leistung des Teams mit einem Podiumsplatz belohnt“, sagte Stursberg, der den letzten Stint gefahren war. „Auf meinen ersten Metern stellte ich leichte Probleme mit dem Getriebe fest, daher habe ich mir schon ein paar Gedanken gemacht, ob wir es ins Ziel schaffen würden. Umso schöner ist, dass es am Ende noch zu Platz drei gereicht hat.“ In der Schlussphase hatten Stippler/Haase den Sieg vor Augen. In der vorletzten Runde rutschte Stippler dann jedoch in der Arembergkurve auf einer Ölspur aus und schlug in die Streckenbegrenzung ein. „Das war wirklich ärgerlich - wie hatten schon so viel Pech in dieser Saison“, sagte ein enttäuschter Stippler. „Zum Glück konnte ich unseren R8 noch ins Ziel retten, aber zufrieden sind wir mit Platz zwei natürlich nicht.“ Zumindest Haase erreichte sein Minimalziel, Punkte für die Deutsche GT3 Meisterschaft zu sammeln. Neben ausgesuchten Rennen der Langstreckenmeisterschaft gehen in die Wertung des DMSB auch die Rennen des ADAC GT Masters und das 24h-Rennen auf dem Nürburgring ein. Hinter dem Spitzentrio fuhren mit Sabine Schmitz und Klaus Abbelen (beide Barweiler), Michael Illbruck (Unterföhring) und Marco Seefried (Wemding) sowie Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Kottenheim) und Michael Jacobs (Roetgen-Rott) drei Porsche-Teams auf die Plätze vier bis sechs. Den schnellsten Mercedes-Benz SLS AMG GT3 pilotierten Michael Zehe (Floersheim), Klaus Rader (München) und Marco Schelp (Berlin) für ROWE RACING auf Platz sieben.

vln_8_audi.jpgIn der Tabelle führen nach acht von zehn Läufen Thomas Kappeler (Bad Saulgau), Harald Hennes (Eschweiler) und Thomas Gerling (Uchte) im BMW M3. Das Trio errang bei den VLN-Specials bis 3.000 ccm Hubraum den fünften Sieg. Seinen ersten Klassensieg in der Langstreckenmeisterschaft feierte hingegen Christian Schmitz (Herresbach). Der Absolvent der Nachwuchsförderung des dmsj und der Motorsportakademie Nürburgring sowie Mitglied des VLN-Clubs MSC Adenau gewann zusammen mit Thomas Koll (Houverath) im Porsche Cayman die Klasse V6 (VLN-Serienwagen bis 3.500 ccm Hubraum).

Der neunte Lauf des Jahres, das 35. DMV 250-Meilen-Rennen des AC Monheim, findet am 15. Oktober statt.

Dieser Bericht stammt von der Homepage der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.

 
Audi TT RS - Audi eröffnet das Orderbuch Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Audi Pressetext   
Donnerstag, 8. September 2011

Audi Sport customer racing bietet neben dem Audi R8 LMS GT3 künftig einen zweiten Kundensport-Rennwagen an: Die Rennversion des Audi TT RS kann ab sofort bestellt werden. Audi bietet seinen Kunden den TT RS rennfertig zum Nettopreis von 180.000€ in der SP4T-Konfiguration an.

Der 279 kW/380 PS starke frontangetriebene TT RS wurde von der quattro GmbH in Zusammenarbeit mit der Technischen Entwicklung der AUDI AG für die Klasse SP4T der VLN Langstreckenmeisterschaft entwickelt und rund ein Jahr lang intensiv erprobt. Nach dem Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife im Juni gelang Ende August zum Abschluss der Erprobungsphase eine eindrucksvolle Vorstellung: die erste Pole-Position eines frontangetriebenen Fahrzeugs in der Geschichte der VLN und ein Gesamtsieg vor nominell stärkeren Konkurrenten.

Der seriennahe und auf Laufleistung ausgelegte 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbomotor treibt über ein sequenzielles Sechsgang-Renngetriebe die Vorderräder an. Lenkrad-Schaltwippen ermöglichen den Kunden im Rennbetrieb eine volle Konzentration auf das Geschehen. Audi hat für den TT RS eine Rennsport-Karosserie entwickelt, die auf maximale Sicherheit ausgelegt und aerodynamisch sehr effizient ist. Ein aufwendiges Rennsport-Fahrwerk mit vielfältigen Einstellmöglichkeiten sorgt für die Straßenlage und eine besonders ausgewogene Balance.

"Mit dem TT RS steht interessierten Teams der nächste attraktive Kundensport-Rennwagen von Audi zur Verfügung", erklärt Romolo Liebchen, Leiter von Audi Sport customer racing. "Wie es unsere Kunden gewohnt sind, ist auch der TT RS für vielseitige Einsatzbedingungen konzipiert worden und leicht zu handeln. Die Beanspruchungen beim 24-Stunden-Rennen hat der TT RS perfekt bewältigt, während er beim 6-Stunden-Rennen bei unberechenbarem Wechselwetter seine außerordentlich gutmütigen Handling-Eigenschaften beweisen konnte."

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 8. September 2011 )
 
Sensationserfolg für den Audi TT RS Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Alexander Müller   
Montag, 29. August 2011

lauf_7_1.jpgAuch in der 35. Saison nach ihrer Gründung ist die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring noch für Überraschungen gut. Frank Biela (Monaco), Christian Hohenadel (Quierschied) und Michael Ammermüller (Pocking) feierten beim 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen des MSC Ruhrblitz Bochum den ersten Sieg überhaupt für ein Fahrzeug aus der Klasse der VLN-Specials bis 2.600 ccm Hubraum mit Turbolader (SP4). Bei wechselhaften Bedingungen setzte sich das Trio im frontgetriebenen Audi TT RS von Raeder Motorsport gegen die von der Leistung her weit überlegene Konkurrenz durch. Zuvor hatte sich das Team die erste Pole-Position für einen Fronttriebler in der Geschichte der Serie gesichert. Den Audi-Triumph komplettierte der Audi R8 LMS von Phoenix Racing auf Platz zwei mit den Fahrern Christopher Mies (Heiligenhaus), Christopher Haase (Kulmbach) und Luca Ludwig (Kempten). Als Dritte wurden Pedro Lamy (Portugal) und Marko Hartung (Wallroda) gewertet, die die erste Podiumsplatzierung des BMW Z4 GT3 des Need for Speed Team Schubert in der Saison 2011 feierten. Eine 30-minütige Zusammenfassung des turbulenten und abwechslungsreichen Rennens wird am 2. September um 16:00 Uhr auf dem Sender Sport 1 ausgestrahlt.

Wie nahe Freud und Leid beieinander liegen, erlebte das Raeder-Team in der Schlussphase des 6h-Rennens. In Führung liegend steuerte der Audi TT RS nach 35 Runden mit Vibrationen am linken Vorderrad die Box an. Der Vorsprung auf die Zweitplatzierten betrug zu diesem Zeitpunkt rund 1:20 Minuten. Das Team diagnostizierte Spiel im Radlager. Ammermüller ging trotz des Defektes auf die Strecke zurück, der Vorsprung war derweil allerdings aufgebraucht. Um 17:53 Uhr - sieben Minuten vor dem geplanten Ende - brach die Rennleitung das Rennen mit der roten Flagge ab. Bei einsetzendem starkem Regen in den Streckenabschnitten Aremberg, Wehrseifen, Breidscheid und Brünnchen kam es zu Aquaplaning. „Die Fahrzeuge rutschten selbst bei Geschwindigkeiten von 30 km/h unkontrolliert von der Strecke“, so Rennleiter Horst Golombeck (Bochum). „Daher sahen wir uns gezwungen, das Rennen vorzeitig zu beenden.“ Auch der Raeder-Audi wurde Opfer des einsetzenden Regens, das Team profitierte schlussendlich vom Rennabbruch.

lauf_7_3.jpg„Bis kurz vor Ende sah es für uns ziemlich gut aus, dann kam das Problem am Radlager. Aber das erledigte sich dann zum Glück kurze Zeit später“, schmunzelte Biela. „Wir waren die ganze Zeit über ganz gut unterwegs, was für uns vielleicht selber etwas überraschend war. Letztendlich haben wir verdient gewonnen.“

Peter Oberndorfer, Mitinitiator des Audi TT RS Kundensportprojekts, ergänzte: „Der Sieg kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Wir haben am Freitag die ersten ernsthaften Interessenten den Wagen testen lassen und dabei viel positives Feedback erhalten. Der Erfolg zeigt, dass der Audi TT ein echter Sportwagen ist.“ Respekt zollte auch der zweitplatzierte Mies: „Ich habe den TT letztes Jahr mitentwickelt. Wenn man von seiner eigenen Waffe geschlagen wird, kann man sich eigentlich nicht beschweren. Audi auf den Positionen 1 und 2, für uns den Klassensieg - ich glaube, wir haben alles richtig gemacht.“ Glücklich über den Podiumsplatz war Lamy: „Das war heute ein sehr schwieriges Rennen. Aber wir haben es geschafft, auf der Strecke zu bleiben. Marco hat einen tollen Job gemacht. Am Ende sind wir Dritte geworden, das ist sehr gut. Bei solchen Bedingungen kann man nicht damit rechnen, gut abzuschneiden.“

lauf_7_2.jpgHinter dem Spitzentrio wurden Michael Zehe (Floersheim), Hubert Haupt, Klaus Rader (beide München) und Marco Schelp (Berlin) im Mercedes Benz SLS AMG GT3 von ROWE Racing gewertet. Den zweiten Schubert-Z4 pilotierten Peter Posavac (Essen), Anders Buchardt (Norwegen) und Dominik Schwager (München) auf Rang 5. Hinter dem schnellsten Cup-Porsche von Wolfgang Kohler (Aldingen), Frank Kräling (Winterberg) und Christian Menzel (Kelberg) fuhr Ex-F1-Pilot Alex Yoong (Malaysia) zusammen mit Florian Gruber (Aham) und Luca Cappellari (Monaco) im Audi R8 LMS der Audi race experience auf Platz 7.

In der Tabelle haben Thomas Kappeler (Bad Saulgau), Harald Hennes (Eschweiler) und Thomas Gerling (Uchte) im BMW M3 die Tabellenführung verloren und sind auf Platz 2 zurückgefallen. Die neuen Spitzenreiter sind Wolfgang Weber (Vilshofen), Norbert Bermes (Krefeld) und Rickard Nilsson (Balduinstein), die im Aston Martin Vantage von Mathol Racing den sechsten Sieg bei den GT4-Fahrzeugen feierten.

Der achte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, der 43. ADAC Barbarossapreis, startet am 24. September. Über die Distanz von vier Stunden läutet die Veranstaltung des MSC Sinzig dann die heiße Phase in der Entscheidung um den Gewinn der Meisterschaft ein.

Dieser Bericht stammt von der Homepage der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 30. August 2011 )
 
Dörr Motorsport erstes deutsches McLaren GT3 Team Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Alexander Müller   
Donnerstag, 18. August 2011

6b1bee99-278e-4c1c-bdcd-5c605374ece2.jpgAb der Saison 2012 wird das Team Dörr Motorsport mit zwei McLaren MP4-12C GT3 an den Start gehen. Bis dahin gibt es noch viel zu tun: Es gilt in Zusammenarbeit mit McLaren-Ingenieuren das perfekte Setup für die Nordschleife zu finden. Abseits der Rennstrecke setzt Dörr Automotive bereits jetzt auf McLaren: Als Vertriebspartner für den Frankfurter Raum wird Dörr noch dieses Jahr einen eigenen McLaren Showroom eröffnen, in dem die Straßenversion des neuen McLaren Supersportwagens präsentiert wird.

Der britische Sportwagenhersteller McLaren hat von seinem neuen Supersportler MP4-12C eine Rennversion für die GT3-Klasse aufgelegt. Und im Rahmen des 12C-GT3-Entwicklungsprogrammes werden 20 brandneue McLaren GT3-Fahrzeuge an private Rennställe ausgeliefert. Das Team Dörr Motorsport freut sich, gleich zwei dieser Rennmaschinen einsetzen zu dürfen – ab 2012 in der VLN Langstreckenmeisterschaft und natürlich beim ADAC 24h-Rennen am Nürburgring.

„Als wir erfahren haben, dass es vom neuen MP4-12C eine GT3 Variante geben wird, war für uns klar: Wir wollen dieses Fahrzeug fahren! Jetzt freuen wir uns natürlich riesig, dass wir als Team ausgewählt worden sind. Das zeugt von Wertschätzung für viele Jahre harter, enthusiastischer Arbeit und zeigt auch die Entwicklung des Teams: Wir haben mit einem BMW 318ti Compact angefangen und werden nächste Saison eines der modernsten GT3-Fahrzeuge fahren. Das ist schon eine tolle Sache – und auch die Chance uns nochmals weiterzuentwickeln. Denn McLaren betreibt Motorsport auf höchstem Niveau. Davon werden wir sicherlich in allen Belangen profitieren“, freut sich Teamchef Rainer Dörr.

508b52e2-6acd-495c-a28b-09a81bdf1c23.jpgDer MP4-12C GT3 überzeugt vor allem durch einen revolutionär leichten, aus einem Stück geformten Carbon-Chassis (die "MonoCell“), das in keinem anderen GT3-Fahrzeug zu finden ist. Auch mit seinem hohen aerodynamischen Abtrieb, seiner hohen Leistung und intelligentem Design wird der MP4-12C GT3 auf dem Nürburgring Maßstäbe setzen.

Darauf hofft Teamchef Rainer Dörr: „Wir möchten mit dem 12C GT3 natürlich ganz vorne mitfahren“, erklärt er. „Wir vertrauen voll und ganz auf das Entwicklungsteam bei McLaren GT und wir freuen uns darauf, das Fahrzeug auf der Nordschleife zu testen. McLaren bietet uns dabei die Möglichkeit, ihre volle Ingenieurkompetenz zu nutzen: Es werden Ingenieure abgestellt, die mit uns gemeinsam arbeiten werden. Das wird auch das Team Dörr Motorsport weiter bringen.“ Die beiden McLaren MP4-12C GT3 werden rechtzeitig zur Saison 2012 geliefert.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 18. August 2011 )
 
Aston Martin Zagato geht in Serie Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 19. Juli 2011

Nach dem Interesse erregenden Einsatz bei den 24 Stunden am Nürburgring hat Aston Martin nun eine Entscheidung bezüglich der Serienfertigung des Zagato Sportcoupé´s getroffen. Die beiden handgefertigten Prototypen mit den Cosenamen „Zig“ und „Zag“ waren im Vorfeld der 24h bei einzelnen VLN Langstreckenmeisterschafts-Läufen und beim Klassiker selber angetreten. Dort belegten beide die Gesamtplätze 89 und 111 und die Ränge 5 und 6 in der SP8-Klasse. Der auf der Technik des V12 Vantages beruhende Zagato soll nun in einer limitierten Auflage von 150 Exemplaren als Kleinserie gefertigt werden. Der Preis soll ca. 375.000 € betragen. Der Zagato ist mit einer handgefertigten Aluminium-/Carbon-karosserie ausgestattet. Weitergehende Motorsportpläne existieren für das Sondermodell allerdings bislang nicht.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 19. Juli 2011 )
 
<< Anfang < Vorherige 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 241 - 260 von 587