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Dienstag, 30. Juni 2015
Rennserie & der 24h-Klassiker auf der Nordschleife
News zur BfGoodrich Langstrecken Meisterschaft und den 24h am Nürburgring


Fischer Racing plant GT86-Cup-Teilnahme Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 7. März 2013

tmggt86.jpg In der letzten Woche wurde seitens unserer Kollegen von Ring1.de vermeldet, dass auch die Fischer Racing Truppe von Teamchef Eberhard Fischer aus Paderborn Ambitionen besitzt, eventuell ein Fahrzeug im Toyota GT 86-Cup im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft einzusetzen. Sportwagenfans, denen die Mannschaft als Einsatzteam des Young Driver AMR-Projektes bzw. von ihren Einsätzen mit den Ford GT oder den Aston Martin Vantage GT3 im ADAC GT-Masters oder der FIA-GT3 Europa-Meisterschaft her bekannt ist, mögen ob dieser Ankündigung verwundert sein – doch der geplante Einsatz hat handfeste pragmatische Gründe, wie aus dem Umfeld des Teams zu erfahren war.

Nicht wenigen wird bekannt sein, dass Fischer Racing vor dem Einstieg mit den Ford GT3 ins GT-Masters eine erfolgreiche Markenpokal-Mannschaft aus der deutschen Tourenwagenszene war. So nahm die Mannschaft am Renault Clio Cup und dem Seat Leon Supercopa statt, wo man von 2005-2007 dreimal in Folge den Meistertitel mit Thomas Marschall und Florian Gruber erlang. Da die Mannschaft, deren letzter Ford GT3 nun auch zum Verkauf steht, abseits des noch nicht fixierten Programms mit den Aston Martin Vantage GT3 - zur Wahl stehen ADAC GT-Masters, Blancpain Endurance Serie und die neue FIA-GT-Serie – noch freie Kapazitäten besass, gab es Gedankenspiele, wie diese am Besten auszufüllen wären. Der GT-86-Cup bot sich Teamchef Fischer, der lockere Verbindungen zu Toyota besitzt – ein Teil seiner Crew sind ehemalige TMG-Mitarbeiter - hier als attraktive und preisgünstige Alternative an.

Ein Einsatz des Cup-Autos ist mit maximal 4 Mechanikern pro Einsatz bei überschaubarem Aufwand zu stemmen. Ausserdem erlaubt der Kostenrahmen des Cups interessieren Kundenfahrern eine vergleichsweise günstige Motorsportsaison. Fischer hat zudem Räumlichkeiten in der Nähe des Nürburgrings zur Verfügung stehen. Daher war es für die Truppe naheliegend, ein Programm für eine Teilnahme am Cup zu starten. Derzeit fehlen einzig noch die Piloten, um zumindest einen der vorbestellten Wagen für den Saisonstart zu bemannen. Man ist mit ersten Fahrern in Verhandlungen, sucht aber generell noch weitere Interessenten, wobei die von Toyota angebotene Fahrerbörse (wir berichteten) hier zusätzlich wertvolle Dienste leistet. Eine Einbindung in das Young Driver-Projekt – etwa für eine Junior-Förderung – ist nicht vorgesehen. Sollte sich der Einsatz realisieren lassen, dann darf man angesichts der erfolgreichen Markenpokal-Vergangenheit der Paderborner Truppe auf die Rennergebnisse am Ring im Rahmen des Cups gespannt sein.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 7. März 2013 )
 
Pirelli Challenge vergibt Freireifen bei der VLN 2013 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 28. Februar 2013

Die Unterstützung der VLN Langstreckenmeisterschaft durch zahlreiche Sponsoren ist ungebrochen. Nun hat auch Reifenausrüster Pirelli sich in die Liste der Unterstützer der Nordschleifenbasierten GT- und Tourenwagen-Langstreckenserie eingetragen. Für Teilnehmer, die ihre Fahrzeuge während der gesamten Saison mit Pirelli Reifen ausstatten, schreibt der italienische Hersteller in diesem Jahr eine eigene Prämien-Wertung aus, die Pirelli Challenge. Dabei belohnt er erfolgreiche Teilnehmer mit kostenfreien Reifen für ihre Rennwagen.

Die Pirelli Challenge ist an das VLN-Punktesystem gekoppelt. Für jeden Punkt, den ein Fahrzeug auf Pirelli Reifen nach einem Rennen aufgrund seiner Platzierung erhält, wird ihm ein Punkt auf dem Pirelli-Punktekonto gutgeschrieben. Basis der Berechnung ist die offizielle VLN-Ergebnisliste des jeweiligen Renn-Veranstalters. Die Punkte kann das Motorsport-Team gegen kostenfreie Pirelli Reifen eintauschen. Pro 30 VLN-Punkte gibt es einen Satz Reifen für den Rennwagen. Dabei entsprechen die Freireifen hinsichtlich Dimension und Mischung den auf dem Fahrzeug eingesetzten Pirelli-Reifen.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 23. Februar 2013 )
 
Haribo Racing 2013 auf der Nordschleife und in der BES Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 28. Februar 2013

Das Haribo Racing Team hat gestern sein Rennprogramm für 2013 bekanntgegeben: Die Bonner Mannschaft des rennbegeisterten Lebensmittelfabrikanten Hans-Guido Riegel wird in der kommenden Saison ausgewählte Läufe zur VLN Langstreckenmeisterschaft sowie das 24 Stunden Rennen am Nürburgring auf der Nürburgring-Nordschleife bestreiten. Hinzu kommen Einsätze in der Blancpain Endurance Serie, wo man mit dem 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps einen zweiten Enduro-Klassiker unter die Räder nimmt.

Auch 2013 vertraut Riegel dabei auf sein bewährtes Einsatzteam von Bale Motorsport, das den Porsche bereits mit einem Upgrade-Kit auf die 2013´er Aerodynamik aufgerüstet hat, sowie auf die Unterstützung des Porsche Zentrums Bonn. Neu im Haribo Racing Team: Der Porsche 997 GT3 R verfügt für der Saison 2013 unter der Karosserie über die aktuellste Renntechnik aus Zuffenhausen und ist auch optisch erkennbar breiter geworden. Bei ausgewählten Läufen in der VLN Langstreckenmeisterschaft wird außerdem ein Schwesterauto im Goldbären-Look am Start stehen. Der Porsche 911 GT3 Cup wird unter der Nennung des HARIBO Junior-Teams eingesetzt.

Bereits jetzt stehen die Fahrer für das 24h-Rennen im Mai auf dem Nürburgring fest. Neben den beiden Profis Richard Westbrook und Emmanuel Collard werden der Wermelskirchener Mike Stursberg und Teambesitzer Hans-Guido Riegel ins Volant greifen. „Bei den Läufen zur Blancpain Endurance Serie und in der VLN sind Teams mit drei Piloten gängig, sodass Richard und Emmanuel jeweils wechselnd dabei sind“, erklärt Mike Stursberg. „Alle vier Piloten im Kader arbeiten nun schon länger zusammen, unser Einsatzteam von Bale Motorsport aus Andernach ist ebenfalls unverändert: Die Vorzeichen für eine erfolgreiche Saison sind bestens.“

Eine Neuerung gegenüber dem vergangenen Jahr ist der planmäßige Einsatz eines zweiten Porsche in den Farben von HARIBO: Der Porsche GT3 Cup wird bei zwei VLN-Rennen und dem 24h-Rennen auf der Nordschleife starten. Am Steuer sitzen dann der 21-jährige Dortmunder Dominik Brinkmann, der als amtierender VLN-Meister zur Bonner Truppe wechselt. Auch der zweite Haribo-Junior ist hier nicht unbekannt: Mario Farnbacher, jüngerer Bruder von Viper-Werkspilot Dominik Farnbacher, kennt die Nordschleife und den Cup-Carrera bereits. Die Youngster teilen sich das Auto mit Stammfahrer Christian Menzel, der als Mentor fungieren soll. Als Partner des Projekts unterstützen das Porsche Zentrum Bonn, die Porsche AG selbst sowie der ADAC als Veranstalter des 24h-Rennens das Haribo-Junior Team.

Das Design und die Optik des 2013´er Haribo-Porsches will das Team am 2. März im Porsche Zentrum Bonn vorstellen. Das erste bestätigte Blancpain Endurance Series Rennen absolviert man dann am 14.04. in Monza. Da sich dieser Lauf mit dem 38.ten DMV 4h-Rennen am 13.03. überschneidet, ist wahrscheinlich, dass als die beiden VLN-Läufe vor dem 24h-Rennen der VLN-Saisonauftakt am 23.03. und der ADAC-ACAS-Cup am 27.04. geplant sind.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 28. Februar 2013 )
 
Klaus Graf 2013 mit ALMS- und Nürburgring-Programm Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 22. Februar 2013

Die beiden ALMS-Championsluhrgraf.jpg Klaus Graf (auf dem Foto rechts) und Lucas Luhr werden auch 2013 in der letzten ALMS-Saison wieder gemeinsam auf Titeljagd gehen - das haben unsere Kollegen von Motorsport-aktuell vermeldet. Demnach wird auch Graf, der wie Luhr im Team von Greg Pickett mit dem neuen HPD ARX-03c LMP1 an den Start geht, 2013 ein Doppelprogramm fahren. Neben den 10 Rennen in der amerikanischen Sportwagenserie, die das diesjährige Hauptprogramm des 43-jährigen Schwarzwälders darstellen, will Graf auch 2013 wieder das 24 Stunden Rennen am Nürburgring und zwei vorangeschaltete VLN Langstreckenmeisterschaft-Läufe im Team von ROWE Racing auf dem Mercedes SLS AMG GT3 bestreiten. Dort wird er voraussichtlich Teamkollege des neu zu ROWE Racing gewechselten Nico Bastian (wir berichteten gestern).

Luhr hingegen hat gleich drei Programme auf drei Wagen bei drei verschiedenen Teams auf der Agenda: Neben der Titelverteidigung in Nordamerika mit dem HPD ARX-03a LMP1 des Pickett Racing Muscle Milk-Teams hat der 33-jährige gebürtige Koblenzer das 24 Stunden Rennen von Le Mans auf dem LMP2-Zytek des Team Jota und die Blancpain Endurance Serie mit James Rumsey Motorsport auf dem Nissan GT-R Nismo GT3 in seinem Terminkalender stehen.

Der wie sein Teamkollege Luhr zweimalige Vizechampion und amtierende LMP1-Champion Graf geht davon aus, dass er auch 2014 weiter im Team von Pickett an den Start gehen wird. Zuvor muss man sich in der kommenden Saison mit den Konkurrenten der Teams von Dyson Racing, Rebellion Racing mit Neel Jani und Nick Heidfeld und - in Sebring - Audi herumschlagen. Die Ingolstädter nutzen die Gelegenheit der letzten LMP1-Saison der ALMS für ein Farewell-Rennen der Audi R18 e-tron Quattro in Florida.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 22. Februar 2013 )
 
Rowe Racing verstärkt sich mit Nico Bastian Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 21. Februar 2013

nico_bastian.jpgDer ehemalige Mini Challenge-Champion und letztjährige BMW-Werkspilot Nico Bastian wechselt von BMW Motorsport zu ROWE Racing. Ab sofort tauscht der 22-jährige Frankfurter das Z4-Cockpit gegen einen Platz im Mercedes SLS AMG GT3 der Bubenheimer Nordschleifentruppe. Nun soll er für mindestens 2 Jahre auf der Nürburgring-Nordschleife sowohl beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring als auch bei der VLN Langstreckenmeisterschaft an den Start gehen.

Der Gewinner der Mini Challenge 2011 belegte im vergangenen Jahr im Rahmen des BMW-Werkseinsatzes den achten Gesamtrang beim 24h-Klassiker. In der VLN erzielte er drei Podiumsplätze bei insgesamt vier Rennteilnahmen, einen davon als Gaststarter des ROWE Racing Teams, bei dem er seinem Team auch die Poleposition sicherte. Grund genug für die Mannschaft von Teamchef Hans-Peter Naundorf den Youngster nun von BMW abzuwerben:

„Nico ist ein echter Gewinn für unsere noch junge Mannschaft, denn wir schätzen nicht nur seine Schnelligkeit sondern auch sein Verständnis für die Technik und Taktik im Motorsport. Außerdem ist er ein extrem sympathischer Junge, der prima zu uns passt.“

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 17. Februar 2013 )
 
Weitere News zum GT86 Cup Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 16. Februar 2013

Toyota tmg_gt86_cropped.jpgbietet weitere Starthilfen für den Toyota GT86 Cup, der im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft 2013 im Rahmen einer eigenen Cup-Klasse, die unter dem Reglement der V3-Klasse ausgetragen wird, abgehalten wird. Um den Cup-Start für angehende Fahrer und Teams im März noch attraktiver und komfortabler zu gestalten, hat TMG eigens dafür eine Team- und Fahrerbörse eingerichtet. Diese fungiert als neutrale Plattform, die eine Vermittlung zwischen suchenden Fahrern und suchenden Teams durchführt. Entsprechende Anfragen können per Email an TMG-GT86cup@ikmedia.de gestellt werden.

Als Reifenpartner für den Cup hat man mittlerweile Pirelli gewinnen können. Der TMG GT86 Cup wird 2013 vom italienischen Ausrüster mit Slicks und Regenreifen ausgestattet. Die zulässigen Reifendimensionen betragen jeweils 245/620 R17. Das Cup-Reglement 2013 befindet sich noch zur Freigabe beim DMSB und soll baldmöglichst an alle Interessenten, Fahrer und Teams versendet werden.

In der Jahresendwertung werden die ersten 4 Teams des Cups mit Preisgeldern in Höhe von 20T€, 14T€, 10T€ und 6T€ bedacht. Zusätzlich erhält das Siegerfahrzeug für jeden Klassensieg in der TMG GT86 Cup-Klasse einen vorgeschriebenen Reifensatz kostenfrei zur Verfügung gestellt. Zudem lobt TMG für den Besitzer des Meisterfahrzeugs einen speziellen Sonderpreis aus: Dieser erhält eine exklusive Fahrt im Formel-1-Simulator der Kölner Sportwagenschmiede zugestanden.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 16. Februar 2013 )
 
Ring Racing startet im GT86 Cup Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 16. Februar 2013

Ein weiteres Team hat in dieser Woche seine Teilnahmeambitionen am GT86 Cup innerhalb der VLN-Saison 2013 formuliert. Die in Boxberg ansässige Truppe von Ring Racing will in der kommenden Saison zumindest ein eigenes der in der V3-Klasse der VLN Langstreckenmeisterschaft antretenden Sportcoupés an den Start bringen. Darüber hinaus fungiert die Mannschaft der Gebrüder Meino und Uwe Kleen auch als Einsatzteam für die Toyota GT86 von Toyota-Swiss Racing (wir berichteten), wie uns Uwe Kleen erklärte: „Neben den 3-4 Kundenautos, die wir 2013 wahrscheinlich mit betreuen werden, wird auch ein Wagen unter unserer Nennung starten. Als Hauptfahrer ist Theo Kleen gesetzt. Die Verhandlungen mit 2-3 anderen Kundenpiloten für das Auto stehen kurz vor dem Abschluss.“

Die bislang als Einsatzteam diverser Rennclios am Ring in Erscheinung getretene Mannschaft, die auch 2013 einige Renaults in der VLN einsetzen will, war in der vergangenen Saison eng an der Entwicklung des Einsatzfahrzeuges für den Cup beteiligt. „Wir haben in der Tat die ersten Fahrzeuge im Vorfeld des 24h-Rennens aufgebaut und auch die ersten Renneinsätze absolviert. Danach hat sich TMG des Fahrzeugs angenommen, die Entwicklung weiter fortgeführt und das Auto noch weiter verfeinert. Wir arbeiten schon seit einiger Zeit mit Toyota Deutschland, Belgien und Japan zusammen, so war die Kooperation nichts Neues. Natürlich hat sich das herumgesprochen und wir hatten in den letzten Wochen eine Reihe von Anfragen interessierter Kunden. Doch die leiten wir derzeit alle an TMG weiter, weil dort die Organisation des Cups und die Vergabe der Fahrzeuge erfolgt.“

Zwar ist der GT86 Cup in diesem Jahr nicht der einzige Markenpokal der im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft erfolgt, doch die Konkurrenz – namentlich in Form des Opel Astra OPC-Cups – macht Toyota und Ring Racing weniger Sorgen als bislang angenommen, wie Kleen erläutert: „Der Opel mag zwar auf dem Papier stärker sein, aber dafür hat der nicht minder schnelle Toyota GT86 eindeutige Vorteile bei den Einsatzkosten. Wenn man wie zum Beispiel beim Frontgetriebenen Opel Antrieb, Bremsen und Lenkung gemeinsam mit 300 PS auf die Vorderachse wirken lässt, dann geht das enorm auf den Verschleiss – das Problem kennen wir schon von unseren Rennclios. Beim GT 86 sind der Antrieb über die Hinterachse und die Lenkung konzeptionell getrennt – so in etwa wie bei den BMW. Das hat sich auch schon in den Einsätzen angedeutet. Wir haben mit den Autos das 24h-Rennen und 4 VLN-Läufe absolviert und mussten bislang nur die Bremsbeläge wechseln. Von daher glauben wir, dass der GT86 Cup Vorteile gegenüber seinen Konkurrenzcups haben wird, besonders wenn es um den Aspekt des kostengünstigen Motorsports geht. Ich gehe davon aus das zum Saisonstart ein volles Feld von bis zu 15 Cup-Fahrzeugen in der Klasse antritt."

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 16. Februar 2013 )
 
Eifelblitz auch 2013 in der SP10 dabei Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 14. Februar 2013

eifelblitz2012.jpgScheid Motorsport startet auch 2013 wieder mit dem bei den Fans als „Eifelblitz“ bekannten BMW M3 GT4 in der VLN Langstreckenmeisterschaft. Teamchef Johannes Scheid hat nun die ersten beiden Piloten für die kommende Saison in der Nordschleifenserie fixieren können. Laut einem Statement auf der FB-Seite des Teams werden Max Partl und Jörg Weidinger sich das Steuer des blauen BMW teilen. Ein dritter Pilot wird derzeit von Teamchef Johannes Scheid noch gesucht.

Der 22-jährige Partl und Weidinger kennen sich bereits aus den Einsätzen in der Mini Trophy im Team von Partls Vaters, das unter anderem auch an den 24h von Barcelona im vergangenen Jahr teilnahm – damals schon in Kooperation mit Scheid Motorsport. Der 38-jährige Weidinger war 2005 & 2006 Berg-EM-Tourenwagenmeister und ist in den letzten Jahren regelmässig in der VLN Langstreckenmeisterschaft und der Mini Challenge angetreten. Bereits 2012 hatte er sporadische Starts im Eifelblitz-BMW unternommen.

Die Truppe von Johannes Scheid ist eines der BMW-Einsatzteams in der SP10/GT4-Klasse der VLN Langstreckenmeisterschaft. Dort fuhr man 2012 gegen die Konkurrenzfabrikate von Aston Martin und Ginetta. Markeninterne Konkurrenz lieferten die Teams Dörr Motorsport, Bonk Motorsport und Walkenhorst Motorsport die ebenfalls alle auf den BMW M3 GT4 setzten. Der Fortbestand der Klasse ist erst just durch eine erneuerte BoP-Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen der VLN-Veranstaltergemeinschaft und der SRO gesichert worden.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 14. Februar 2013 )
 
Kremer Racing betreut französisches Team bei den 24h Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 14. Februar 2013

Das Kölner Kremer Racing-Team hat für die laufende Saison eine Kooperation mit der französischen BG Racing-Mannschaft geschlossen. Die bislang im französischen Porsche Carrera Cup antretende gallische Equipe von Inhaber Pascal Bour will gemeinsam mit dem rheinischen Traditionsrennstall das 24 Stunden Rennen am Nürburgring und die voran geschalteten VLN Langstreckenmeisterschafts-Läufe bestreiten. Gemeinsam will man dabei mit einem bei Porsche Kremer Racing in Köln vorbereiteten 997 GT3 Cup in der Klasse SP7 antreten. Das dafür vorgesehene 2011´er Chassis wurde über den Winter auf den aktuellen Stand gebracht und mit ABS-System sowie einer Paddleshift-Schaltung nachgerüstet. Die Arbeiten wurden in Köln durchgeführt, wo das Fahrzeug auch während der Saison gewartet wird.

Zum Fahrer-Pool gehören neben dem nordschleifenerfahrenen Teambesitzer Pascal Bour vier weitere Franzosen. Auch Franck Bulté, Patrick Henry, Jean-Luc Deblangey sowie Nicolas Béraud sind jeweils sowohl mit dem Einsatzgerät als auch mit der Strecke vertraut. Bour und Beraud fuhren den Klassiker im vergangenen Jahr auf einem vom MSC Rhoen genannten BMW M3 mit und beendeten das Rennen auf dem 67.ten Platz. Als Teammanager fungiert der Franzose René Wolff, der 2004 den VLN-Meistertitel erringen konnte.

Geplant sind bisher die Starts bei den ersten drei VLN-Rennen und beim 24 Stunden Rennen. In welchem Umfang das Programm nach dem Klassiker fortgeführt wird, ist derzeit noch offen. Weitere Läufe sollen jedenfalls auf dem Programm stehen, wobei dann auch noch Fahrerplätze auf dem Porsche zu vergeben sind.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 9. Februar 2013 )
 
Car Collection setzt auf Power aus Stuttgart Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Mittwoch, 6. Februar 2013

carcollectionsls.gifDas Team Car Collection, welches jeder Nordschleifen-Kenner automatisch mit der Marke Porsche verbindet, plant für die Saison 2013 mit einem Mercedes SLS AMG GT3 in der VLN Langstreckenmeisterschaft zu starten. Ein Start beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring auf der Nordschleife soll ebenfalls mit dem Mercedes bestritten werden. Noch vor wenigen Woche sah man das Team mit einem Cup-Porsche beim 24h Rennen von Dubai.

Den Porsche wird das Team jedoch treu bleiben. Neben dem Einsatz des SLS stehen auch noch drei bis vier Porsche 911 Cup auf dem Zettel. „Wir wollen mit dem SLS 6 bis 8 Rennen in der VLN bestreiten. Zusätzlich sind die beiden 24-Stunden-Rennen am Nürburgring und in Barcelona geplant. Für uns ist der Mercedes natürlich auch eine große Herausforderung, der wir uns gerne stellen.“ So äußerte sich Teamchef Peter Schmidt bei unseren Kollegen von Ring1.de.

Damit wächst die SP9/GT3-Klasse immer weiter und der Kampf um die Spitze wird nun härter. Auch wenn Peter Schmidt bisher noch keine Kampfansage an die Spitze herausposaunte, wissen die Kenner genau, dass das Car Collection Team mit Sicherheit keine halben Sachen veranstaltet. Gerade bei dem kürzlich veranstalteten 24h Rennen von Dubai kreiste der Einsatzwagen munter und zuverlässig um den Kurs.

Die Frage nach den Fahrern ließ Schmidt bislang unbeantwortet: „Wir müssen erst einmal sehen, wer letztlich am Steuer sitzt und wie schnell wir mit der Abstimmung klar kommen. Dann kann man auch seriöse Aussagen über die Platzierung machen. Natürlich haben wir schon einige Interessenten und wir wollen mit Bedacht auswählen. Aber wenn sich noch jemand meldet, mit dem Auto fahren zu wollen, sind wir nicht abgeneigt.“

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 6. Februar 2013 )
 
Jürgen Alzen bleibt Ford GT treu Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Mittwoch, 30. Januar 2013

alzenford.jpgWie unsere Kollegen von Ring 1 berichten, bleibt der Ford GT von Jürgen Alzen auch 2013 den Nordschleifenfans erhalten. Der kernige V8-Renner wird sicherlich etwas Farbe in das Feld der GT3-Fahrzeuge in die SP9 bringen.

Durch den langjährigen Sponsor H&R und den neuen Reifenpartner Dunlop sind alle VLN Läufe abgesichert, auch das 24h-Rennen ist wieder eingeplant. Der endgültige Beschluss steht allerdings noch aus. Als Fahrer wird neben Jürgen Alzen auch Arthur Deutgen ins Lenkrad des Ford greifen. Hinzu kommt 2013 der Litauer Andzej Dzikevic, der bereits Erfahrung in der VLN sowie dem Porsche Carrera- und Super Cup aufweisen kann. „Er ist mir durch sehr gute Leistungen in den verschiedensten Rennserien aufgefallen“, so Jürgen Alzen über den Entschluss.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 30. Januar 2013 )
 
Uwe Alzen auf einem BMW Z4 GT3 in die VLN Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Samstag, 26. Januar 2013

Nun ist es offiziell: Uwe Alzen will um den Gesamtsieg fahren. Schon länger machten Gerüchte die Runde, dass Uwe Alzen in der Saison 2013 den anderen SP9-Piloten den Gesamtsieg streitig machen will. Nun bestätigt Uwe Alzen den Einsatz eines eigenen BMW Z4 GT3 in der VLN Langstreckenmeisterschaft 2013. Erfahrungen mit dem Boliden konnte Alzen bereits im BMW-Werksteam sammeln, somit steht dem Betzdorfer der Sieg mit dem eigenen Team nicht mehr allzu viel im Wege.

Unterstützung erhält Uwe Alzen durch seinen früheren Kollegen Philipp Wlazik. Uwe Alzen sieht dem Einsatz hoffnungsvoll entgegen: „Ich freue mich auf die Herausforderung mit dem BMW Z4 GT3. Ich bin meinen langjährigen Partnern sehr dankbar, dass sie mich auch auf dieser Reise begleiten, unterstützen und diese Herausforderung erst möglich machen.“

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 26. Januar 2013 )
 
Toyota Swiss Racing 2013 mit bis zu 5 GT86 am Ring Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 26. Januar 2013

toyota-swiss-racing.jpgDie eidgenössische Mannschaft von Toyota Swiss Racing wird sich auch 2013 wieder an der VLN Langstreckenmeisterschaft beteiligen. Wie uns Teamdirektor Hannes Gautschi exklusiv mitteilte, wird die Mannschaft zumindest einen Toyota GT 86 für den GT86-Cup in der VLN Langstreckenmeisterschaft permanent nennen. Geplant ist nach Abschluss aller Fahrergespräche ein Antreten von 2-3 der seriennahen GT-Modelle im Cup innerhalb der V3-Klasse.

Toyota Swiss Racing besitzt 5 Chassis des Rennwagens, die bestenfalls alle 5 bei den VLN-Läufen zum Einsatz kommen könnten. Allerdings sind nicht alle Wagen im von Toyota geplanten Cup nennfähig, wie uns Gautschi im Detail erläuterte. „Wir haben uns als eines der ersten Teams für den Toyota GT 86 entschieden, da er ein überaus günstiges Renngerät darstellt und ihn auch gleich beim 24h-Rennen 2012 mit 2 Autos eingesetzt. Die Crux ist nun, das TMG das Cup-Auto erst in der Folge gemeinsam mit dem Aufbauteam von Ring-Racing, die auch alle unsere Chassis aufgebaut haben, entwickelt hat und dann in die Cup-Modelle noch Änderungen eingeflossen sind, die sich unter anderem auf die Chassissteifigkeit der Modelle niedergeschlagen haben. Daher entsprechen nicht alle unsere Autos der Cup-Spezifikation. Gemäss mündlicher Zusage, werden wir aber bestimmt mit mindestens 2-3 Fahrzeugen teilnehmen können. Wieviele Autos wir am Ende einsetzen, hängt von den derzeit laufenden Fahrerverhandlungen ab. Da Geräte- und Einsatzkosten für unsere Wagen überschaubar sind, sind wir guter Hoffnung 2-3 Autos komplett besetzen zu können. Ob diese über die ganze Saison zum Einsatz kommen, ist derzeit noch nicht definiert."

Führende Pilotin auf dem ersten Auto soll Natacha Gachnang sein. Die 26-jährige Eidgenossin, oben abgebildet mit ihren letztjährigen Teamkollegen Olivier Burri und Andreas Lanz, hat in der Vergangenheit bereits Sportwagen-Erfahrungen im Radical European Masters, im LMPC und auf den GT1-Ford von Matech in der FIA-GT Weltmeisterschaft und in Le Mans gesammelt. Nach einem schweren Unfall 2010 im GT1-Ford in Abu Dhabi und dem Comeback beim 24h-Rennen in Le Mans war es still um die Schweizerin geworden, die nun aber wieder auf der Nordschleife ihre Rennbegeisterung weiter ausleben will.

Beim leider abgesagten VLN-Finale im vergangenen November war die eidgenössische Equipe bereits mit dem gesamten Fahrzeugpark präsent – der dann leider trotz voller Besetzung wegen der teils vereisten Strecke nicht zum Einsatz kam. Sollte die Mannschaft es schaffen, 2-3 Wagen in den kommenden Wochen besetzt zu bekommen, dann wird man mit Sicherheit eine der bestimmenden Kräfte im seriennahen Klassencup in der VLN Langstreckenmeisterschaft 2013 werden.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 26. Januar 2013 )
 
Ein zweiter GT Corse-Ferrari für die SP8 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 24. Januar 2013

Der deutsche Sportwagenpilot Pierre Ehret hat seine VLN Langstreckenmeisterschafts-Pläne für 2013 ein wenig konkretisieren können. Während beim kommenden 24 Stunden Rennen am Nürburgring ein erneutes Antreten im Team der Audi Race Experience in Planung ist, will der 56-jährige Langstreckenpilot die VLN-Saison mit einem Ferrari in der SP8-Klasse bestreiten.

„Ich habe meinen eigenen Ferrari-Challenge Wagen von dem GT Corse-Team von Danny Pfeil auf den selben Stand umbauen lassen, den auch der Tin-Tag-Ferrari hat. Danny und seine Truppe haben da ein sehr interessantes Paket geschnürt, mit man bewiesen hat, dass man mit dem Nordschleifen-Fahrwerkskit für den Ferrari F458 Challenge in den Top-10 mithalten kann. Neben dem Tin-Tag-Chassis wird die Mannschaft also auf ein zweites Auto während der Saison zurück greifen können. Ob diese im Wechsel oder sogar einmal beide gleichzeitig zum Einsatz kommen, wird von den verpflichteten Fahrern und meinem sonstigen Rennkalender abhängen“.

Wieviel Rennen der F458 Challenge 2013 wirklich bestreitet, ist vom noch in Arbeit befindlichen Saisonplan des sportwagenbegeisterten Privatiers abhängig: „Eigentlich wollte ich noch die Europäische Le Mans Serie bestreiten, musste aber feststellen, dass sich dort fast alle Rennen mehr oder weniger mit der VLN Langstreckenmeisterschaft überschneiden. Zudem stehen weitere Langstreckenrennen, wie die 24 Stunden Rennen von Le Mans, noch bei mir auf dem Plan.“ Ehret hatte just bei den 24h von Dubai sein erstes Rennen 2013 absolviert und dieses mit dem DragonSpeed-Audi R8 LMS ultra solide auf dem 11.Platz abgeschlossen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 24. Januar 2013 )
 
Manthey Racing 2013 mit 5 Porsche in der VLN Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Samstag, 19. Januar 2013

vln_9_manthey.jpgWie die Kollegen von Speedweek berichten, gab es gestern auf einer kleinen Pressekonferenz im Hause Manthey nicht nur Neuigkeiten in Bezug auf das FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Engagement sowie zur Fusion mit Raeder Motorsport, sondern auch interessante Meldungen zur VLN Langstreckenmeisterschaft.

Demnach wird der „DICKE“ nach einem Jahr Abstinenz in der GT-Open wieder zurück auf die Nordschleife gelassen. Der 911 GT3 RSR (Typ 997) in der Version 2012 wird dabei während der VLN Langstreckenmeisterschaft hauptsächlich von Jochen Krumbach pilotiert, der jeweils von Rennen zu Rennen von weiteren bekannten Piloten unterstützt wird. Daraus resultiert, dass der Nadelstreifen-Porsche GT3 R nicht mehr im Aufgebot von Manthey Racing stehen wird. Das Wochenspiegel-Team Manthey-Team von Georg Weiss wird ebenfalls auf den GT3 RSR Baujahr 2012 setzten.

Einen Neuzugang gibt es derweil mit dem Porsche GT3 R von Michael Illbruck. Der den Fans als „Pinta“ Porsche bekannte 911 wird 2013 von der Manthey-Mannschaft eingesetzt. Zusätzlich zu dem derzeit 5 Wagen umfassenden Aufgebot, kommen die beiden Cup-Porsche von Wolfgang Kohler und Frank Kräling.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 19. Januar 2013 )
 
VLN Terminkalender 2013 präsentiert Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Dienstag, 15. Januar 2013

Die VLN Langstreckenmeisterschaft beginnt am 16.03.2013 mit den Test- und Einstellfahrten auf dem Nürburgring. Die Termine der 10 Saisonrennen sind ebenfalls festgelegt: 

23.03.2013      60. ADAC Westfalenfahrt                               

13.04.2013      38. DMV 4-Stunden-Rennen        

27.04.2013      55. ADAC ACAS H&R-Cup                        

22.06.2013      44. Adenauer ADAC Simfy Trophy               

20.07.2013      53. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen

24.08.2013      6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen                        

14.09.2013      36. RCM DMV Grenzlandrennen                   

28.09.2013      45. ADAC Barbarossapreis                           

12.10.2013      ROWE 250-Meilen-Rennen                           

26.10.2013      38. DMV Münsterlandpokal

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 16. Januar 2013 )
 
Gazoo Racing kommt mit dem LFA zum Ring Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 11. Januar 2013

gazoolfa2013.jpgGazoo Racing hat heute offiziell die Teilnahme an den 41. 24 Stunden Rennen am Nürburgring bekannt gegeben. Die japanische Semi-Werksmannschaft von Toyota wird drei Wagen - einen Lexus LFA und zwei Toyota GT86 - an den Start bringen. Zum Einsatz kommen dabei ausnahmslos japanische Piloten. Es ist der insgesamt siebente Einsatz, den man in Auftrag des japanischen Herstellers beim 24h-Klassiker auf der Nordschleife vornimmt.

Auch wenn der grosse Einsatzwagen nur als „LFA“ bezeichnet wird, so lässt das beiliegende Foto doch vermuten, dass man dabei das Chassis des bei TMG in Köln entwickelten LFA-GTE einsetzen wird. Damit treten die Japaner mit einem aus technischer Sicht prinzipiell gesamtsiegfähigen Auto (wir berichteten) an. Ob man angesichts der nicht lokalen Crew - auch die Mechaniker werden wieder von der japanischen Mannschaft gestellt – und des ersten Renneinsatzes des eigentlich für Le Mans entwickelten Autos allerdings wirklich am Ende auf das Gesamt-Podium gelangen wird, ist eine noch zu klärende Frage. Jedenfalls wird das Feld der Top-Autos am Ring in diesem Jahr um einen gewichtigen Vertreter erweitert.

Daneben wird das japanische Team auch wieder mit zwei GT86 - vermutlich in der SP3-Klasse - antreten. Die beiden japanischen Exemplare unterscheiden sich deutlich von den von TMG entwickelten V3-Autos, die in diesem Jahr im Toyota GT86-Cup in der VLN Langstreckenmeisterschaft antreten werden, und die auch beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring - das selber nicht zur Cup-Wertung zählt - startberechtigt sind.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 11. Januar 2013 )
 
Erstes Kundenteam plant Einsatz im GT86-Cup Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 5. Januar 2013

tmggt86.jpgNach der Ankündigung von Toyota einen GT86 Cup in der V3 Klasse der VLN Langstreckenmeisterschaft auszurichten hat nun ein erstes Team seine Teilnahmeambitionen konkretisiert. Die Mannschaft Konrad-Motorsport aus Sinzig von Teamchef Marcel Konrad - nicht zu verwechseln mit Franz Konrads Konrad Motorsport-Team aus Verl, das man aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland bzw. dem Porsche Mobil1 Supercup kennt - will in der kommenden Saison bis zu zwei der Cup-Fahrzeuge in der VLN Langstreckenmeisterschaft an den Start bringen.

„Wir haben aufgrund unserer Ankündigung schon eine Menge Resonanz von interessierten Piloten bekommen und warten nun auf die Zusagen, die wir auf unsere vor den Festtagen rausgeschickten Angebote bekommen. Je nach Anzahl der Zusagen werden wir dann ein oder zwei Autos konkret bei Toyota bestellen. Derzeit sind dort zwei Wagen für uns reserviert. Daneben wollen wir auch einen Golf in der SP3T-Klasse an den Start bringen. Den GT86 sehen wir als preisgünstigen attraktiven Einsteigerpokal an und ein Engagement mit zwei Wagen würde wegen der dann noch geringeren Einsatzkosten für das Equipment am meisten Sinn für uns machen, weswegen wir auch noch offen für weitere Anfragen sind“, teilte uns Teamchef Marcel Konrad mit.

Konrad hatte seine Mannschaft 1999 nach dem Einstieg in den Citroen Saxo-Cup gegründet, wobei man gleich im Premierenjahr auch das 24 Stunden Rennen am Nürburgring unter die Räder nahm. Nach einer Zwischenstation im Ford Puma ist man seit 2003 mit Seat verbandelt, wobei man unter anderem auch 2008 in Zusammenarbeit mit Jörg van Ommen dessen ADAC GT-Masters-Aktivitäten und den Audi TT-Einsatz am Ring betreute. Die Mannschaft hat insgesamt vier Teilnahmen beim 24h-Klassiker auf der Nordschleife zu Buche stehen.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 5. Januar 2013 )
 
Neuerscheinung in der VLN – GetSpeed-Porsche GT3 Cup Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Montag, 24. Dezember 2012

getspeedporsche.jpgIm Gewerbepark Meuspath siedelt sich unweit der Nürburgring-Nordschleife ein neues Team an. Adam Osieka wird im nächsten Jahr mit einem neu aufgebauten Porsche 911 GT3 Cup im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft an den Start gehen. Das Unternehmen GetSpeed bietet neben dem Einsatz des neuen Porsche auch eine Reihe von Dienstleitungen an. Neben Fahrertrainings gehört auch die Instandhaltung und das Tuning von Fahrzeugen zum Repertoire von GetSpeed.

Bislang sind noch keine weiteren Infos über Fahrer oder andere Einsätze bekannt - im Laufe der nächsten Wochen werden wohl noch Infos folgen.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 24. Dezember 2012 )
 
Timbuli Racing verpflichtet Pierre Kaffer Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Samstag, 22. Dezember 2012

timbuligteins.jpgNach der Verpflichtung von Christopher Brück im November vermeldet Timbuli Racing kurz vor den Weihnachtstagen einen weiteren Neuzugang: Pierre Kaffer wird 2013 die VLN Langstreckenmeisterschaft sowie das 24h Rennen auf dem markanten Porsche bestreiten. Damit besteht der Fahrerkader für die Saison 2013 aus den Fahrern Christopher Brück, Pierre Kaffer, Marc Hennerici, Marco Seefried und Norbert Siedler.

„Pierre hat in den vergangenen Jahren seinen Speed und seine Zuverlässigkeit in der internationalen Sportwagen-Szene eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, sagt Jessica Wolf, Sprecherin von Timbuli Racing. „Wir wollen 2013 nahtlos an die Erfolge aus diesem Jahr anknüpfen und frühzeitig die Weichen stellen. Pierre ist die perfekte Ergänzung zu Marc, Marco, Norbert und Christopher.“

Pierre Kaffer selbst vermeldete: „Ich freue mich, in der Saison 2013 für Timbuli Racing an den Start zu gehen. Das Team hat in seinem Debütjahr eine starke Performance gezeigt und ich bin davon überzeugt, dass wir im kommenden Jahr gemeinsam erfolgreich sein werden.“

Neben seiner Tätigkeit in der VLN Langstreckenmeisterschaft wird Pierre Kaffer voraussichtlich auch wieder bei Pecom Racing in der World Endurance Championship am Start stehen. Dort gab es 2012 auf dem Oreca 03 unter anderem einen neunten Gesamtplatz in Le Mans zu feiern.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 22. Dezember 2012 )
 
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