GT-Eins - Sportwagen-News-Site über  Le Mans, FIA-GT, LMS, ALMS, & andere Sportwagenserien
Home
forum
Berichte
Links
GT-EINS.DE

Heute: 4h Silverstone (ELMS)

1 Tag bis 6h Silverstone (WEC)

2 Tage bis Nogaro (Blancpain Sprint)

Termine
Bilder
Impressum
Kontakt
Home arrow 24h & VLN Nring
Samstag, 19. April 2014
GT86a
Rennserie & der 24h-Klassiker auf der Nordschleife
News zur BfGoodrich Langstrecken Meisterschaft und den 24h am Nürburgring


Ferrari P4/5 Competizione nimmt Formen an Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 15. Dezember 2010

p45competizione.jpgBeim ADAC-24 Stunden Rennen am Nürburgring gab es immer wieder ein „Hingucker“-Projekt. Sei es der Hybrid Apollo-Gumpert, der wuchtige Honda NSX oder auch die Lexus LF A, die die Fans begeistert haben. 2011 wird es sicherlich der Ferrari P4/5 Competizione der Scuderia Glickenhaus Cameron sein. Das Projekt nimmt nun deutliche Formen an, wie uns unsere Kollegen von Ring1.de aktuell berichten.

Der von Pinifarina gestaltete Ferrari P4/5 Competitzione, der beim 24h-Rennen eingesetzt werden soll, wird auf Basis des Ferrari 430 GT2 aufgebaut. Dass die Basis durchaus konkurrenzfähig sein kann, hat Farnbacher Racing 2011 eindrucksvoll bewiesen. In Zusammenarbeit LM Gianetti in Torino und N´Technology wird das Projekt durchgeführt. Etwa 50 Personen sind an diesem ambitionierten Projekt derzeit beteiligt.

p45competizioneb.jpgProjekt Manager Paolo Garella hält die Erwartungen bewusst klein und relativiert diese zu den vorhandenen Möglichkeiten. „Durchkommen und gut abschneiden“ heißt auch hier die Devise, wie bei vielen Exot-Projekten. Im Vergleich zu den potenten GT3 Rennwagen, z.T. mit Werksunterstützung, wird man wohl eher eine interessante und vielbeachtete Statisten-Rolle spielen. Die Fans werden sich aber gerne eines Besseren belehren lassen. Das erste Roll-Out soll Mitte Januar in Italien stattfinden und voraussichtlich zum ersten VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf soll der Ferrari P4/5 Competitzione dann auf der Nordschleife zum Einsatz kommen.

Die Bilder stammen unter anderem von der facebook-Seite des Teams, wo in mehreren Galerien der Aufbau des Ferraris P4/5 verfolgt werden kann.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 15. Dezember 2010 )
 
Farnbacher Racing macht weiter - mit dem F458! Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 7. Dezember 2010

FBR-F430Farnbacher Racing wird auch 2011 wieder ein Entwicklungsprogramm für Hankook durchführen. Das teilte uns Dominik Farnbacher am Rande der Motorshow in Essen mit. "Das Programm wird im Wesentlichen den gleichen Umfang wie 2010 haben. Wir fahren die komplette Le Mans Serie und die 24 Stunden von Le Mans. Auch die 24 Stunden am Nürburgring werden wir bestreiten und zur Vorbereitung dieses Rennens stehen auch einige VLN Langstreckenmeisterschafts-Läufe für uns auf dem Programm."

Dominik, dieses Jahr auf deutscher Seite der Preisträger des GT-Eins/Endurance-Info Awards für den besten Piloten bei beiden 24h-Klassikern, verriet uns das Farnbacher Racing 2011 den neuen Ferrari F458 GT2 einsetzen wird. "Das Fahrzeug wird in den kommenden Monaten an uns ausgeliefert. Unser alter F430 steht derzeit zum Verkauf. Ich bin schon recht gespannt auf das neue Auto: Angeblich soll der Wagen um einiges schneller als der F430 sein. Wenn das stimmt, dann haben wir jede Menge Potential für die kommende Saison."

430_academy_5l.jpgFür etwa 330.000 Euro will Dominik's Vater Horst Farnbacher den alten F430 des Teams verkaufen. Das dürfte freilich nur das untere Ende der Sammlerpreisspanne des Fahrzeugs darstellen, das eine aussergewöhnliche Rennhistorie angesammelt hat.

2008 wurde der F430 mit der Fahrgestellnr. F131-EVOGTC-2630 für das Oppermann-Team als erster GT2-Ferrari speziell für die Nürburgring-Nordschleife aufgebaut. Dem unter dem Teamnamen Academy-Racing antretenden Auto war freilich kein langes Leben beschieden. Nach nur drei Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft beendete ein 7-facher Überschlag im freien Training zum 40. Barbarossapreis das erste Leben des Chassis. Das Wrack und das dazugehörige umfangreiche Ersatzteilpaket verschwanden von der Bildfläche.

Anfang 2010 erwarb Horst Farnbacher das gesamte Paket für einen relativ günstigen Preis. Das total verbogene Original-Chassis wurde gegen ein neues von Michelotto ausgetauscht. 8h HTTTLediglich die Chassisnummer-Plakette und das Dashboard des Unfallwagens konnten weiter verwendet werden. Der aus dem Ersatzteilpaket und der neuen Karosse komplett neu aufgebaute Wagen bekam im Auftrag von Hauptsponsor Hankook ein spektakuläres Doppelprogramm aus VLN Langstreckenmeisterschaft und den 24 Stunden am Nürburgring auf der einen und der Le Mans Serie und Le Mans auf der anderen Seite spendiert. Zwischen den Läufen musste Farnbachers Team das Fahrwerk jeweils immer gemäß den Reglementsanforderungen der beiden Meisterschaften umbauen.

In Le Mans glänzte das Team mit einem zweiten Platz bei den GT2 und am Ring gelang es vor der verdutzten Fach- und TV-Presse sogar den vielumjubelten zweiten Gesamtrang einzufahren. Dieses Jahr will die Nürnberger Mannschaft nun mit dem F458 noch einen draufsetzen. Alleine die Chassiswahl dürfte schon eine Kampfansage an die arrivierten Teams auf der Nordschleife darstellen.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 10. Dezember 2010 )
 
Kommt ein 12h-Rennen am Ring? Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 11. November 2010

DMV-6h-RennenNicht nur in der ALMS kommen 2011 längere Rennen in Mode. Auch auf der Nordschleife könnte uns im kommenden Jahr ein neuer Langstreckenevent blühen, wie die Kollegen von Ring1.de melden. Demnach überlegt die VLN Langstreckenmeisterschaft als neuen Saisonhöhepunkt ein 12h-Rennen mit in den Kalender aufzunehmen. Bislang ist das DMV-6h-Rennen der längste Lauf der Saison.

Ob die Planungen konkret in einen entsprechenden Lauf münden, der nach ersten Informationen angeblich am 10.09.2011 stattfinden soll, wird man wahrscheinlich erst auf der Motorshow in Essen erfahren, wo traditionsgemäß eine erste Version des Kalenders vorgestellt wird.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 12. November 2010 )
 
VLN-Finale morgen früh auf Sport1 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 4. November 2010

Morgen früh am 5.11 um 9 Uhr zeigt der Sender Sport1 eine 30-minütige Zusammenfassung des VLN Langstreckenmeisterschafts-Finales, des 35. DMV Münsterlandpokals vom vergangenen Wochenende. Spätaufstehern sei daher an dieser Stelle empfohlen sich schon einmal rechtzeitig die Sendung aufnehmen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 4. November 2010 )
 
VLN: Bonk sichert sich die Meisterschaft, Manthey-Racing gewinnt Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Alexander Müller   
Mittwoch, 3. November 2010

vln1030_bericht.jpgIm letzten Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring hat Manthey Racing ein weiteres Mal den Gesamtsieg in diesem Jahr erobert. Phoenix Racing musste sich erneut mit dem zweiten Rang begnügen, Chris Mamerow und Bernd Schneider steuerten den SLS AMG GT3 zum zweiten Mal auf das Podium.

Wolf Silvester und Mario Merten machten für Bonk Motorsport die Meisterschaft perfekt.

Der Bericht zum Rennen ist unter diesem Link zu finden.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 7. November 2010 )
 
Mühlner brennt beim Comeback schnelle Zeiten auf die Nordschleife Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 3. November 2010

muehlnerfeuer.jpgDie Mühlner Motorsport Mannschaft absolvierte beim abgelaufenen VLN Langstrecken-meisterschafts-Finallauf ihre Rückkehr in der deutschen Langstreckenserie. Für den Testeinsatz hatte Bernhard Mühlner von seiner Mannschaft einen Porsche GT3 R mit Bilstein Nordschleifenfahrwerk, H&R-Federn und Michelin-Reifen aufbauen lassen. Die Fahrerpaarung Jörg und Tim Bergmeister versprach ein gesamtsiegfähiges Paket - dies wurde auch durch die zweitbeste Qualifyingzeit unterstrichen.

Im Rennen kämpfte Startfahrer Jörg erfolgreich um die Führung mit. Doch nach dem ersten Boxenstopp bemerkte Bruder Tim einen Leistungsverlust und eine veränderte Geräuschkulisse, die sich für die Zuschauer spektakulär als Feuer im Heck des Mühlner Porsches darbot. Das Rennen endete für die Tuppe an der Box. „Dort mussten unsere Techniker feststellen, dass auch die zweite Evolution des Original-Porsche Fächerkrümmers nicht standfest genug ist: Ein Rohr war weg gebrochen, so dass die Flammen bei jeder Verbrennung in diesem Zylinder aus dem Zylinderkopf schlugen. Das erklärte dann auch den Leistungsverlust, den Tim gemeldet hatte“, erläuterte der Teamchef den Ausfallgrund.

Auch wenn das Comeback so mit einem Ausfall endete. Die in Spa-Francorchamps stationierte deutsche Truppe sieht sich auf dem richtigen Weg um 2011 um Gesamtsiege mitkämpfen zu können.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 7. November 2010 )
 
VLN-Finale heute mit weiteren Wagenpremieren Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 30. Oktober 2010

DMV 250 MeilenDas Finale der VLN Langstreckenmeisterschaft wird am heutigen Samstag beim 35. DMV Münsterlandpokal ausgefahren. Während die Gesamtwertung schon fast zugunsten des Bonk-Motorsport-Duos Mario Merten (Nürburg) und Wolf Silvester (Nürnberg) entschieden ist, geht es im Feld der fast 190 Fahrzeuge noch einmal um den prestigeträchtigen Gesamtsieg. Dabei sollen auch wieder einige interessante Rennpremieren zu begutachten sein.

Nach einem Rennen Pause ist die GT3-Corvette von Callaway Competition in Kooperation mit GMAXX Cars wieder mit von der Partie. Der amtierende FIA-GT3 Europa-Meisterschafts-Champion Christian Hohenadel und Lance David Arnold sorgten bei der Nordschleifen-Premiere des US-Sportlers im September mit Platz 3 für Aufsehen. Starken Zuwachs erhält die GT3-Klasse zudem durch Mühlner Motorsport. Der Traditionsrennstall aus dem belgischen Spa-Francorchamps setzt für Jörg und Tim Bergmeister einen Porsche 911 GT3 R ein. Auch Schubert Motorsport geht mit einer starken Fahrerbesetzung in der GT3-Klasse an den Start. Die beiden Nordschleifen-Spezialisten Claudia Hürtgen und Jörg Viebahn (Engelskirchen) teilen sich das Cockpit des BMW Z4 GT3 mit dem Ungarn Walter Csaba, Leiter des Fahrsicherheitszentrums am Hungaroring in Budapest. Im Phoenix Racing-Audi R8 LMS GT3 starten Marc Basseng / Frank Stippler, nachdem die Rückkehr von Stuck Sr. wegen einer verstauchten Hand (Treppensturz!) abermals verschoben werden muss.Porsches Manthey Racing hat sich mit Christian Menzel / Richard Westbrook / Patrick Long sowie Lucas Luhr / Marc Lieb / Arno Klasen zwei Top-Trios zusammengestellt. Ergänzt wird der Kreis der Siegkandidaten durch die beiden SLS AMG GT3 des Black Falcon Team und von Mamerow Racing. Nach dem viel beachteten ersten Sieg beim letzten Rennen wollen Thomas Jäger / Christopher Haase sowie Bernd Schneider / Chris Mamerow nachlegen. Die beiden Mercedes-Benz starten dabei nach wie vor in der Klasse E1-XP.

Für frischen Wind in der SP10/GT4-Klasse sorgen die beiden BMW-Werksfahrer Dirk Werner und Dirk Adorf. Das Duo pilotiert beim Finale den neuen ‚Eifelblitz’ von Teamchef Johannes Scheid, einen BMW M3 GT4. Die Konkurrenz in der Klasse ist nicht zu unterschätzen. Die beiden Aston Martin Vantage GT4 von ‚Gentle Swiss Racing’ und ‚Mathol Racing’ sind ebenso Siegkandidaten wie die Ginetta G50 der ‚Kornmeyer Carbon-Group’, die GT4-Corvette des Teams ‚dieselspeed’ und der Porsche 911 des MSC Adenau. Zudem hat in der SP8T das einheimische Team von Schulze Motorsport aus Tagewerben einen neu aufgebauten Nissan GT-R zum Renndebüt genannt.

Tickets für das Fahrerlager sowie die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs können vor Ort für familienfreundliche 12 Euro erworben werden. Das Zeittraining findet zwischen 09:00 und 10:30 Uhr statt, das Rennen über die Distanz von vier Stunden startet um 12:30 Uhr.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 30. Oktober 2010 )
 
VLN: Mühlner Motorsport feiert Comeback Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Alexander Müller   
Donnerstag, 21. Oktober 2010

1021_muehlner.jpgNachdem man in diesem Jahr bei den bisherigen Läufen zur Langstreckenmeisterschaft und auch beim 24 Stunden Rennen nicht am Start war, hat das im belgischen Spa-Francorchamps ansässige Mühlner Motorsport Team bereits die Rückkehr in die „Grüne Hölle“ für 2011 bekannt gegeben. Den anstehenden letzten VLN Lauf 2010 wird man zudem als Vorbereitung auf das nächste Jahr bestreiten. Der Porsche 911 GT3 R wird am 30. Oktober von Jörg und Tim Bergmeister pilotiert werden. Man darf gespannt sein, wozu diese Fahrerbesatzung in der Lage sein wird.

„Wir freuen uns total auf das Rennen auf unserer heiß geliebten Nordschleife. Sicherlich macht es auch Spaß auf fast allen Europäischen Rennstrecken, aber auch im Mittleren Osten (Bahrain, Dubai, Abu Dhabi) und in Asien (China, Japan) Rennen zu fahren, aber die Nordschleife ist halt etwas ganz Besonderes und seit über 20 Jahren unsere Heimat“, erklärt Bernhard Mühlner.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 21. Oktober 2010 )
 
Audi TT-RS mit starkem Debüt Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 21. Oktober 2010

Audi TT-RSAngesichts der ersten Gesamtsieges eines Mercedes seit zwölf Jahren bei der VLN Langstreckenmeisterschaft bei den DMV-250 Meilen (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) ging das nicht minder erfolgreiche Debüt einer weiteren signifikanten Neukonstruktion ein wenig unter: Der Audi TT-RS der vom Einsatzteam von Raeder Motorsport in Zusammenarbeit mit der Technischen Entwicklung sowie der Produktion der Audi AG & der quattro GmbH sein Renndebüt erlebte, konnte von den drei Piloten Christoph Breuer, Marc Hennerici und Christopher Mies beim Rennen gleich auf dem schten Gesamtrang ins Ziel gebracht werden. Damit kam man nur 40s hinter dem schnellsten Audi R8 LMS GT3 ins Ziel.

Marc Hennerici fand im Nachhinein lobende Worte für die Neuentwicklung „Das Debüt ist wirklich super gelaufen. Zusätzlich kam uns die Witterung entgegen, die die Motorenleistung gegenüber den schnelleren GT3 egalisierte. Zwar hatte ich im Auftaktstint noch etwas Gewöhnungsprobleme mit dem Reifensetup, doch das darf bei einem Debüt mit einem brandneuen Wagen schon mal passieren. Wenn die Entwicklung des SP4T-Modells weiter so gute Schritte wie am Wochenende macht, halte ich bei trockenen Bedingungen mit dem Auto Zeiten im 8:40´er Bereich für möglich.“ Im Rennen bei nassen bis feuchten Bedingungen musste man sich beim Debüt mit einer 9:52,44 als schnellster Runde begnügen, damit lag man nur 12s oberhalb der schnellsten Runde des Schwestermodells Audi R8 LMS GT3.

Dennoch wird die GT3-Klasse nicht das Ziel des neuen Wagens sein, wie vergangenen Woche von uns bereits spekuliert wurde. Dies stellte Entwicklungsingenieur Peter Oberndorfer in einem kurzen Telefoninterview klar: „Wir wollten mit dem Einsatz ein mögliches modulares Kundensportmodell unterhalb des R8 LMS testen. Geplant ist dabei, ein Modell anzubieten, das aufgrund der modularen Bauteil- und Motorenpalette für die SP4T-, die SP3T- und die GT4-Klasse hergerichtet werden könnte. An einen GT3 ist dabei nicht gedacht, weil diese Klasse weiter dem R8 LMS vorbehalten sein soll. Aber der neue Wagen soll deutlich preiswerter als der R8 werden. Unsere Zielvorstellung ist dabei, dass der SP4T, den wir am Wochenende auch getestet haben, in etwa in der Preisregion eines gut ausgestatteten Cup-Porsches angesiedelt werden soll. Audi TT-RSIn der stark besetzten SP3T könnte man mit diesem Auto sogar um den Titel mitfahren. Ob daraus auch ein GT4-Modell wird, bleibt erst mal abzuwarten, weil es das erste Modell dieser Art mit Frontantrieb wäre. Das ist natürlich gewöhnungsbedürftig, bringt aber im Gegenzug eine leichtere Fahrbarkeit für die Kunden mit sich.

Wir haben mit der Entwicklung des höchst entwickelten Modells - also des SP4 - angefangen, um den Wagen quasi Top-down zu entwickeln, da dies eventuelle Haltbarkeitsprobleme sofort offenlegen könnte. Allerdings hatten wir am Wochenende keinerlei Probleme zu beklagen. Somit werden wir die Tests bis über den Winter ausweiten und auch eventuelle Langstreckeneinsätze über 12 oder 24h simulieren. Im Vordergrund werden dabei die Haltbarkeit und Festigkeit aller Komponenten stehen, da wir diesbezüglich bei Audi hohe Ansprüche gegenüber den Kunden erfüllen wollen.“

Auch wenn bei Audi noch keinerlei offizieller Beschluss bezüglich eines TT-RS-Kundenprogramms vorliegt, hat der Einsatz doch genügend Interesse bei den VLN-Teams generiert, wie Oberndorfer erläuterte. „Wir hatten sogar Kaufanfragen und die gingen so weit, dass wir am Wochenende mehrere Autos hätten an den Mann bringen können. Das ist natürlich schön, weil es ein wenig Fahrt in das Programm bringt. Aber bevor das Kundenprogramm offiziell startet, brauchen wir natürlich einen entsprechenden Beschluss des Vorstands in diese Richtung.“

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 21. Oktober 2010 )
 
VLN: Erster Sieg des SLS AMG GT3! Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Alexander Müller   
Dienstag, 19. Oktober 2010

1016_bf_win.jpgThomas Jäger und Christopher Haase haben mit der Black Falcon-Mannschaft den ersten Sieg des Mercedes Benz SLS AMG GT3 perfekt gemacht. Bei turbulentem Eifel-Wetter triumphierte das Duo vor Timo Bernhard / Lucas Luhr / Arno Klasen (Manthey-Porsche 911 GT3 R), gefolgt von Dirk Adorf / Jörg Müller (BMW Z4 GT3). 

Der Bericht zum Rennen ist unter diesem Link zu finden. 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 19. Oktober 2010 )
 
VLN-Siegerteam Black Falcon 2011 auch im GT-Masters Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 19. Oktober 2010

sls250miles.jpgDas Black Falcon Team war von uns kürzlich als einer der Kandidaten für einen der neuen Mercedes SLS AMG GT3 genannt worden. Am vergangenen Wochenende nun setzte man schon erstmals einen der neuen GT3-Wagen beim 9. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, dem DMV 250 Meilen Rennen ein - und wurde prompt nach einem erfolgreichen Reifenpoker mit einem Erfolg belohnt: Christopher Haase und Thomas Jäger fuhren den ersten Gesamtsieg für die Truppe aus Kelberg ein. Der zweite Testeinsatz für das Team steht beim VLN Langstreckenmeisterschaft -Saisonfinale am 30. Oktober, dem DMV Münsterlandpokal, auf dem Programm.

Und das ist erst der Auftakt! Wie unsere Kollegen von Ring1.de melden, soll das zweifache VLN-Meisterteam (2008 & 2009) in der kommenden Saison mindestens drei SLS AMG GT3 an den Start bringen: In der VLN Langstreckenmeisterschaft, dem ADAC-GT-Masters sowie bei den 24 Stunden am Nürburgring und dem 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps. Damit hat die Truppe um Teamchef Alex Böhm und Teammanager Marc Schramm ein Mammutprogramm mit 20 Rennwochenenden in Planung. Keine Rolle mehr spielt dagegen die FIA-GT3. Diese wird zugunsten des GT-Masters aufgegeben.

Black Falcon, Mamerow Racing, Heico Motorsport und Graff Racing sind somit die vier ersten Kundenteams, die den Mercedes 2011 einsetzen werden. Auch Mamerow absolvierte das Debüt am Ring im Rahmen des 9. Saisonlaufs, der zweite SLS im Feld wurde allerdings schon nach fünf Runden als Ausfall verbucht. Sowohl Black Falcon als auch Mamerow nahmen die Testeinsätze mit direkter Unterstützung durch AMG durch. Der Rennbericht zum Rennen folgt auf unseren Seiten in Kürze.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 19. Oktober 2010 )
 
Goldener Oktober in der VLN Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Alexander Müller   
Donnerstag, 14. Oktober 2010

vln0925_spitze_d.jpgZum vorletzten Lauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburging dürfen sich die Zuschauer erneut über ein äußerst interessantes und abwechslungsreiches Starterfeld freuen.

Nachdem der SLS AMG GT3 beim letzten Lauf seine Premiere gefeiert hat, übernehmen nun Mamerow-Racing und Black-Falcon als erste Kunden-Teams den Einsatz von jeweils einem Mercedes. Bei der Kelberger Mannschaft werden Christopher Haase und Thomas Jäger sich das Volant teilen, das andere Fahrzeug wird von Chris Mamerow und Bernd Schneider bewegt werden.

Zurück an den Ring kommt die Mannschaft von BMW Motorsport – allerdings nicht mit dem beim diesjährigen 24h Rennen siegreichen M3 GT2 sondern einem Z4 GT3, dessen Einsatz jedoch größtenteils von der Schubert Mannschaft übernommen werden wird. Dirk Adorf und Jörg Müller werden sich die GT3 Flunder teilen. Den Dreikampf zwischen den drei Premiummarken komplettieren vier Audi R8 LMS, wobei nur das Phoenix-Fahrzeug mit Basseng / Stippler als ernsthafter Kandidat auf den Sieg angesehen wird. Doch die Fahrzeuge von BMW, Audi und Mercedes kämpfen alle gegen Porsche, wo die Manthey-Flotte wieder einmal mit den besten Chancen ins Rennen geht.

Eine weitere Weltpremiere erlebt die VLN durch das Debüt des Audi TT RS. Marc Hennerici, Christopher Mies und Christoph Breuer werden Audis neuste Kundensport-Innovation unter Betreuung der Raeder-Mannschaft fahren. Es wird spannend zu beobachten sein, wo sich das Fahrzeug zeitenmäßig bewegen wird.

Wettertechnisch scheint sich das goldene Oktoberwetter der vergangenen Tage nicht bis zum Wochenende in der Eifel zu halten, es wird eher wechselhaftes Wetter prognostiziert. Der Start erfolgt wie gewohnt um 12 Uhr, im Rahmenprogramm trägt diesmal der Northern European Cup der Formel Renault 2.0 sein Finale aus.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 15. Oktober 2010 )
 
Vorhang auf für den Audi TT RS Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 9. Oktober 2010

audi_tt_rs.jpgAudi plant eine Erweiterung seiner motorsportlichen Produktpalette für den Kundensport. Nach dem  Debüt des Audi R8 LMS GT3 vor knapp zwei Jahren soll ein zweites Modell, der Audi TT RS im kommenden Jahr einen zusätzlichen Kundenkreis für die Audi-Motorsport Division erschliessen.

Wie Audi just bekannt gab, wird der Prototyp des neuen Rennmodells bei den letzten beiden Läufen der VLN Langstreckenmeisterschaft am 16. und 30. Oktober auf der Nordschleife sein Renndebüt erleben. Als Einsatzteam startet das Team Raeder Motorsport in der Klasse SP 4T mit dem Prototyp eines Audi TT RS, der gemeinschaftlich von der Technischen Entwicklung und der Produktion der AUDI AG sowie der quattro GmbH entwickelt wurde. Bei den Testeinsätzen wird das Fahrzeug, das ein mögliches modularen Kundensport-Konzepts auf TT-Basis darstellt, von Marc Hennerici und Christopher Mies pilotiert. Audi reagiert damit auf die große Nachfrage der Kunden, den TT und andere Fahrzeuge der Marke im Motorsport einsetzen zu können. Der von einem Fünfzylinder-TFSI-Motor befeuerte Prototyp weist rennspezifische Neuentwicklungen in den Bereichen Karosserie, Fahrwerk und Aerodynamik auf. Zudem wurden einige Teile aus dem R8 LMS übernommen.

Raeder Motorsport setzt seit dieser Saison einen Audi TTS in der SP3T-Klasse ein, wo das Fahrzeug gegen Konkurrenz aus dem Seat Leon Supercopa, VW Golfs und Audi A3 antritt. Insofern hat man mit dem TT-Modell bereits Rennerfahrung gesammelt. Das neue Auto startet nun eine Klasse höher in der schwächer besetzten SP4T, wo bislang nur Ford mit dem Focus vertreten ist. Das Audi den Wagen allerdings nur für die VLN Langstreckenmeisterschaft plant, ist aufgrund des erwähnten „modularen Konzepts“ eher unwahrscheinlich. Man kann eher spekulieren, dass der TT RS ähnlich dem 911 GT3 Cup von Konkurrent Porsche zum Basismodell für den Audi-Kundensport werden könnte. Vom Markenpokal-Modell über GT4-Versionen bis hin zum zukünftigen GT3 stünden damit eine Menge Optionen offen, die allesamt preiswerter als Audis Top-Modell R8 LMS wären - und damit Audi einen weiten Kundenkreis öffnen könnten.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 9. Oktober 2010 )
 
VLN: Manthey-Racing erneut mit Doppelsieg Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Alexander Müller   
Mittwoch, 29. September 2010

0929_vln8.jpgLucas Luhr und Richard Westbrook (Porsche) sicherten sich vor Romain Dumas / Arno Klasen (Porsche) sowie Christian Hohenadel / Lance David Arnold (Corvette) den Sieg beim achten Saisonlauf der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.

Der Bericht zum Rennen kann unter diesem Link eingesehen werden.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 29. September 2010 )
 
VLN: Mit vielen Highlights in den Herbst Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Alexander Müller   
Donnerstag, 23. September 2010

slsgt3.jpgWenn am kommenden Samstag nach der „Sommer“-Pause der letzte Teil der VLN Saison eingeläutet wird, darf man auf viele Neuerungen im Starterfeld gespannt sein:

Den spektakulärsten Zuwachs bringt Mercedes mit dem neuen Mercedes Benz SLS AMG GT3 an den Start. Kein geringerer als DTM-Rekordchampion Bernd Schneider wird zusammen mit Thomas Jäger den Sportwagen beim Comeback der Stuttgarter im GT-Sport pilotieren. Da das Fahrzeug noch nicht das „Balance of Performance“ Programm der FIA durchlaufen hat, startet man zunächst in der E1-XP, im kommenden Jahr wird der SLS dann gegen die anderen GT3-Fahrzeuge in der Klasse SP9 antreten.

Ebenfalls neu ist die „MAOAM-Corvette“ - in Zusammenarbeit mit GMAXX Cars und Callaway Competition wird jene Süßwarenmarke eine Corvette Z06 GT3 einsetzen. Fahrer werden Lance David Arnold sowie der frisch gebackene GT3-Europameister Christian Hohenadel sein.

Lucas Luhr kehrt wie bereits berichtet für kurze Zeit zu Manthey-Racing zurück, an der Seite von Richard Westbrook wird er im Haribo-911 GT3 R Platz nehmen. Das gelb-grüne Schwesterfahrzeug werden sich Romain Dumas und Arno Klasen teilen.

Auch Christopher Haase ist diesmal auf einem GT3-Boliden in der VLN unterwegs. Im BMW Z4 GT3 von Dörr Motorsport wird er zusammen mit Rudi Adams und Stefan Aust angreifen. „Ich freue mich sehr, in diesem Auto Rennen zu fahren. Das Team arbeitet sehr professionell“, zeigt sich der GT1-Pilot zuversichtlich für das Wochenende.

Auch im Rahmenprogramm zwischen Qualifikation und Rennen ist für viel Abwechslung gesorgt: So wird nach 2009 nun ein zweites Mal das Tourenwagen-Revival im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring gastieren und die alten Zeiten der DTM noch einmal auf der Grand Prix Strecke aufleben lassen.

Der Start erfolgt wie gewohnt um 12 Uhr, die Qualifikation beginnt um 08:30 Uhr.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 24. September 2010 )
 
VLN: Lucas Luhr wieder im Manthey Porsche Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Alexander Müller   
Donnerstag, 16. September 2010

luhr.jpgNach 2006 kehrt Lucas Luhr für drei Läufe zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wieder zurück in das Team von Olaf Manthey. Der Audi-Werksfahrer wird ab dem kommenden VLN-Lauf im Porsche 911 GT3 R Platz nehmen und zeigt sich auf seiner Homepage glücklich mit der Gelegenheit:

„Mein Arbeitgeber Audi hat mir dankenswerterweise eine Freigabe erteilt, damit ich in privaten Teams mit den Produkten der Konzernmarke Porsche antreten kann. Für mich ist es eine Rückkehr in eine alte Familie: Ich werde für das Team von Olaf Manthey aus Meuspath starten. Für seine Porsche-Mannschaft bin ich schon früher Langstreckenrennen gefahren. Zusammen mit drei weiteren Fahrern habe ich 2006 bereits die 24 Stunden Nürburgring für Olaf gewonnen. Auf dem Ring steuere ich den Porsche 911 mit der Startnummer #114. Das ist eine schöne Gelegenheit, für die ich mich bei Olaf sehr bedanken möchte.“

Der nächste Lauf zur VLN findet am Samstag, den 25. September statt.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
 
3. VLN-Fanpage Kartevent: Es sind noch Plätze frei! Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Markus Plützer   
Samstag, 4. September 2010

kartevent_foto1_c_oliver_wegen_copyDas VLN-Fanpage Kartevent geht in diesem Jahr in die bereits dritte Runde. Ein weiteres Mal werden Motorsportfans die Gelegenheit haben, zusammen mit ihren Idolen aus der Langstreckenmeisterschaft ein spannendes Kartrennen zu bestreiten. Alle diejenigen, die bei der Veranstaltung am 14. November 2010 im X-Kartcenter Limburg gerne aktiv ins Lenkrad greifen möchten, sollten nicht lange zögern und sich anmelden, ehe alle Plätze vergeben sind.

Wie auch in den letzten Jahren wird beim diesjährigen Event ein vierstündiges Langstreckenrennen auf dem Programm stehen. Dabei bilden immer drei Fans und ein Profifahrer ein Kartteam. Für Chancengleichheit wird hier mithilfe eines Losverfahrens gesorgt.

Die 1000 Meter lange Indoor-Strecke im X-Kartcenter Limburg, welche durch zwei Hallen führt, gestaltet sich anspruchsvoll und durchaus interessant. Die verschiedenen Beläge in den beiden Hallen sorgen für das gewisse Extra. Bereits im letzten Jahr bereitete die schwierige Strecke Fans und Profis gleichermaßen große Freude.

Piloten wie Ex-DTM-Spezialist Volker Strycek, Nordschleifenprofi Marc Basseng oder FIA GT3-Meister Christopher Mies waren im letzten Jahr bereits mit von der Partie. Für die diesjährige Ausgabe laufen die Gespräche mit den Aktiven auf Hochtouren. „Die meisten Profis haben einen recht engen Zeitplan, weshalb wir zum aktuellen Zeitpunkt leider noch keine konkreten Namen nennen können. Wir sind aber sehr zuversichtlich, dass wir erneut ein buntes Teilnehmerfeld zusammenstellen werden“, erklärt das Organisationsteam des Kartevents.

Jeder, der also Lust und Laune auf einen spannenden und interessanten Motorsporttag nach vollendeter Rennsaison haben sollte, sollte sich nun einen der letzten Plätze für das Kartevent sichern. 75 Fans werden neben 25 Rennspezialisten am Start sein können. Die Teilnehmergebühr beträgt 60 Euro. Alle weiteren Infos zum 3. VLN-Fanpage Kartevent, sowie die zur Anmeldung benötigten Formulare stehen auf www.fanpage-kartevent.de zum Download bereit.

„Nach dem positiven Zuspruch in den letzten Jahren sind wir uns sicher, dass wir ein weiteres Mal einen schönen Tag auf die Beine stellen werden, an dem der Spaß am Kartsport und das gesellige Zusammentreffen von Fans und Langstreckenpiloten an erster Stelle stehen wird“, so das Organisationsteam abschließend.

0717_startIm Qualifikationstraining bot sich den Fans der mittlerweile üblich gewordene Schlagabtausch zwischen dem Manthey-Porsche mit der Nr. 114 und dem Phoenix Racing-Audi R8 LMS. Wie vor zwei Wochen behauptete sich auch diesmal die Truppe rund um Olaf Manthey im Duell um die Pole Position zwischen den beiden in Meuspath ansässigen Mannschaften. Zwar kam Romain Dumas nicht ganz an jene 8:07 Min. heran - eine Fabelzeit die Marc Lieb vor zwei Wochen im Quailifying in den Nordschleifenasphalt gebrannt hatte - aber mit 8:11,126 hielt man dennoch die Konkurrenz in Schach.

Startposition 3 ging an das zweite Manthey-Fahrzeug, das von Menzel und Arnold beim sechsten Lauf pilotiert wurde. Bei Mamerow Racing setzte man diesmal lediglich auf den 911 GT3 Cup S, das Trio Zehe / Schelp / Roloff stellte den Porsche auf Startposition 4. Die Top-Five komplettierte der „Nadelstreifenporsche“ pilotiert von Hahne / Krumbach / Gindorf. Für den Wochenspiegel-GT3 R erfuhr man zwar die achte Position, jedoch musste das Trio nach einem Unfall auf die Teilnahme am Rennen verzichten.

Vom Start weg behauptete Dumas seine Führung und bog als Erster vor Stippler und Arnold, die sich um die zweite Position duellierten, in die Mercedes-Arena ein. Dahinter folgte der dritte Manthey-GT3 R von Hahne / Krumbach / Gindorf und die Vulkan-Racing Viper.

0717spitzeWie schon beim letzten Lauf sollte Frank Stippler in der Lage sein, als Führender aus der ersten Runde zurück auf Start und Ziel zu kommen. Im hauchdünnen Abstand folgten die beiden Manthey-Porsche mit Dumas und Arnold am Steuer. In den folgenden Umläufen sollten jene beiden Teamkollegen die Positionen tauschen, ehe Romain Dumas in der dritten Runde durch einen Unfall auf einer Flüssigkeitsspur im Bereich Klostertal das Rennen der #114 vorzeitig beendete. Somit schnupperte von fortan Christopher Brück mit der Viper auf P3 Podestluft, während Lance David Arnold an der Spitze den Druck auf Stippler immer weiter erhöhte, ehe er in Runde sechs den Phoenix-R8 LMS in der Mercedes-Arena niederringen konnte.

Durch verschiedene Strategien wechselte die Führung zwischen dem Haribo Team Manthey und Phoenix Racing noch einige Male im Rennen, am Ende siegten Lance David Arnold und Christian Menzel mit knapp 26 Sekunden vor Frank Stippler, Hans Joachim Stuck und Marc Basseng.

Unbemerkt hatten sich im Laufe des Rennens Armin Hahne, Jochen Krumbach und Marc Gindorf in einem weiteren Manthey Racing-Porsche 911 GT3 R auf das Podest vorgearbeitet.

0717_hahneIn einem harten Fight um die vierte Position setzte sich am Ende die Vulkan Racing-Dodge Viper mit Christian Kohlhaas, Dirk Riebensahm und Christopher Brück gegen den Mamerow-GT3 Cup S von Alexander Roloff, Marco Schelp und Michael Zehe durch. Ebenfalls der Viper geschlagen geben mussten sich Ralf Schall und Mike Stursberg, die den zweiten Haribo-Porsche auf Gesamtrang 6 ins Ziel brachten.

Nach dem ersten Triumph in diesem Jahr zeigte sich Lance David Arnold sehr zufrieden: „Der Sieg war mehr als überfällig. Unser ganzes Team hat von Beginn des Jahres an sehr hart gearbeitet und den Erfolg haben wir uns mehr als verdient. Wir haben an der Spitze auf Augenhöhe mit dem Audi gekämpft. Als die Temperaturen gegen Rennende anzogen, war es dann ganz schön hart.“

Stippler dankte noch einmal seinem Team für die hervorragende Arbeit, nachdem der Audi nach dem Unfall Stucks beim letzten Lauf sehr stark beschädigt worden war: „Ich muss zunächst dem Phoenix-Team ein großes Lob aussprechen, denn sie haben innerhalb von nur vier Tagen den R8 von Grund auf neu aufgebaut. Das war nach unserem Unfall beim fünften Lauf unumgänglich. Allerdings haben wir das Setup mit dem neuen Fahrzeug noch nicht hundertprozentig hinbekommen.“

0717_vulkanFür Armin Hahne war es der erste Podestbesuch in 2010, dementsprechend zufrieden war seine Gemütslage im Ziel: „Endlich hat es geklappt. Wir haben im Gegensatz zu unseren Porsche-Mitstreitern einen anderen Reifenpartner und verbessern uns Schritt für Schritt. Der Abstand auf die Spitze ist groß, aber ich bin zuversichtlich, dass dies nicht unsere letzte Podiumsplatzierung in diesem Jahr gewesen ist.“

In der Meisterschaft führen nun Böhm / Leisen / Knechtges in einem BMW Z4 von Black Falcon. Die Spitze der Tabelle musten Deegener / Wohlfahrt / Breuer nach einem siebten Platz in ihrer Klasse abgeben.

Am 31. Juli findet mit dem 6-Stunden-Rennen der Saisonhöhepunkt und nächste Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring statt.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 19. Juli 2010 )
 
<< Anfang < Vorherige 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 241 - 260 von 547