GT-Eins - Sportwagen-News-Site über  Le Mans, FIA-GT, LMS, ALMS, & andere Sportwagenserien
Home
forum
Berichte
Links
GT-EINS.DE

10 Tage bis 4h Silverstone (ELMS)

11 Tage bis 6h von Silverstone (FIA-WEC)

31 Tage bis 6h von Spa (FIA-WEC)

Termine
Bilder
Impressum
Kontakt
Home arrow 24h & VLN Nring
Mittwoch, 1. April 2015
Rennserie & der 24h-Klassiker auf der Nordschleife
News zur BfGoodrich Langstrecken Meisterschaft und den 24h am Nürburgring


Pierre Ehret plant 2013 für die Nordschleife Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 27. Oktober 2012

Pierre Ehret ehretgrid24h.jpgplant gegen Ende der Rennsaison einen weiteren Gaststart in der VLN Langstreckenmeisterschaft . Nach dem vorzeitigen Ende seines FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Engagements nach den diesjährigen 24 Stunden Rennen von Le Mans tritt der 56-jährige Sportwagenroutinier heute beim Finale der deutschen Langstreckenserie, dem 37. DMV Münsterlandpokal, noch einmal auf einem Audi R8 LMS ultra der Audi Race Experience an. Seine Teamkollegen werden der deutsche GT1-WM-Pilot Frank Schmickler und Nordschleifenpilot Mike Jäger sein.

Der gebürtige Düsseldorfer freut sich auf das Finale, bei dem er sich in der mit 23 Teilnehmern exzellent besetzten Topklasse der SP9/GT3 auf die Jagd nach einem Top-10 Ergebnis begeben wird. „Das wird mein dritter Auftritt am Nürburgring in diesem Jahr, nachdem ich ja bereits einen VLN-Lauf und das diesjährige 24h-Rennen zusammen mit der Audi Race Experience bestritten habe. Damit kommt meine Saison zu einem versöhnlichen Abschluss da ja leider das FIA-WEC-Engagement so ungeplant beendet werden musste.“

Ehret erhält so die Gelegenheit weitere Erfahrungen auf der Nordschleife zu sammeln – die er vielleicht im kommenden Jahr vermehrt zum Einsatz bringen kann. greenhell.jpg„Zwar ist die Planung für meine Saison 2013 noch in den Grundzügen, aber ein weiteres Engagement in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft wird es wohl wegen des damit verbundenen Aufwands und nach den negativen Erfahrungen mit meinem diesjährigen Einsatzteam nicht mehr geben. Ich könnte mir derzeit vorstellen, statt dessen ein Doppelprogramm aus mehreren VLN Langstreckenmeisterschaft-Läufen und einigen 24h-Rennen zu bestreiten. Die Einsatzteams und der genaue Umfang müssen in den nächsten Monaten aber noch fixiert werden.“

Ehret hatte eigentlich in diesem Jahr vor die komplette Saison der  FIA Langstrecken Weltmeisterschaft zu bestreiten. Sein Einsatzteam, die Strassburger Ferrari-Mannschaft von Luxury Racing, zog jedoch nach den 24h von Le Mans beide F458 GTE aus der Meisterschaft zurück, nachdem man sowohl beim Auftaktrennen in Sebring als auch beim Klassiker in Le Mans jeweils Unfallschäden an beiden Autos verzeichnen musste. „Leider kam der Rückzug für uns Kundenpiloten sehr überraschend und man muss auch festhalten das einige Zusagen vom Teammanagement nicht eingehalten worden sind. Dem gegenüber stehen die ausnahmslos guten Erfahrungen die ich mit der Audi race experience am Nürburgring gesammelt habe. Das ist mit ein Grund warum ich nächstes Jahr den Schwerpunkt mehr auf die Nordschleife legen möchte.“

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 26. Oktober 2012 )
 
VLN - 10. Lauf : Viele prominente Nennungen zum Saisonfinale Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer& Maximilian Metzemacher   
Donnerstag, 25. Oktober 2012

z4schubertgteins.jpgNun ist es bald wieder soweit, das Saisonende steht am Samstag unmittelbar bevor. Zum letzten Mal werden die Boliden bei einem offiziellen VLN Wertungslauf ihre Zylinder fluten und auf die vierstündige Hatz gehen. Auch zum letzten Lauf wollen noch einmal viele Teams an die wundervolle Strecke gehen und sich gegen ihre Konkurrenz beweisen. Insgesamt haben sich noch einmal 181 Teilnehmer in der Startliste zusammengefunden.

Die wohl populärste Nennung ist wohl der BMW Z4 GT3 des Schubert-Teams, der zum Saisonabschluss noch einmal „Ja zum Ring“ sagen und sich damit in die Winterpause verabschieden wird. Eine Überraschung ist jedoch die Fahrerbesetzung des Münchner Renners. Uwe Alzen wird das Team mit seinen fahrerischen Fähigkeiten unterstützen, zuvor machten jedoch Gerüchte die Runde, dass Alzen mit einem eigenen Z4 an den Nürburgring kommen möchte. Die Fans des Schubert-Z4 dürften sich über den prominenten Fahrer jedoch freuen. Als weitere Fahrer stehen Niclas Kenntenich und Philipp Wlazik, der bereits auf dem von Alzen eingesetzten Cup- Porsche die Gangart des Betzdorfers miterleben durfte, zur Verfügung. Insgesamt wohl eine sehr starke Fahrerpaarung auf dem Ringliebling.Auch das Team Marc VDS Racing wird sich am Samstag beim 37. DMV Münsterlandpokal die Ehre geben ihren BMW Z4 GT3 an den Start zu bringen. Die beiden Belgier Markus Palttala (Wahlbelgier) und Maxime Martin steuern den Sportwagen über die vierstündige Distanz.

Ein weiterer Schmankerl ist mit Sicherheit der Aston Martin Vantage GT3 des Cyber Racing AMR Teams, der vor dem Winterschlaf einen Gastauftritt bei der VLN absolvieren darf. Die Fahrerpaarung Dominik Farnbacher und Allan Simonsen soll bei Cyber Racing für den nötigen Schwung auf der Nürburgring Nordschleife sorgen. Neben den eher unüblichen Nennungen finden natürlich auch die etablierten Audi-, Mercedes- und Porsche-Teams ihren Platz in der Starterliste und freuen sich auf den letzten VLN- Wertungslauf im Jahre 2012.blackfalconsp9.jpg

Die Ausgangslage vor dem Finale ist klar: Beste Aussichten auf den Titel haben Ulrich Andree (Köln), Dominik Brinkmann (Dortmund) und Christian Krognes (Norwegen). Das Trio hat im Volkswagen Scirocco von LMS Engineering in sieben Rennen fleißig Punkte gesammelt - und zwar in der stark besetzten Klasse der VLN-Specials bis 2.000 ccm Hubraum mit Turbo. In der Langstreckenmeisterschaft werden nur 80 Prozent der ausgetragenen Rennen gewertet, so dass das Team die zwei Ausrutscher beim dritten und sechsten Lauf verschmerzen kann. Ein Sieg ist für den Titel dennoch Pflicht, denn in Schlagdistanz lauern die beiden Berliner Elmar Jurek und Jannik Olivo. Mit seinem Renault Clio hat das Duo die gleichnamige Cup-Klasse dominiert. Allerdings war die Punkteausbeute aufgrund niedriger Starterzahlen etwas geringer, so dass bei ebenfalls zwei Streichergebnissen schon ein dritter Patzer von Andree / Brinkmann / Krognes vonnöten wäre, um den Titel in die Bundeshauptstadt zu holen. Gleiches gilt für die aktuellen Tabellenführer Marcel Belka (Lehrte) und Norbert Bermes (Krefeld). Mit dem Aston Martin Vantage von AVIA Racing errang das Team sieben Siege in der GT4-Klasse, die allerdings im Schnitt deutlich weniger Fahrzeuge aufwies als die Klassen der Mitstreiter.„Egal welches Team am Ende den Titel holen wird - die neuen Champions unterstreichen den Breitensport auf höchstem Niveau, für den die VLN steht“, sagt der VLN-Vorsitzende Rolf Krimpmann (Gladbeck). „Auch wenn die Spitzenfahrzeuge bei den einzelnen Rennen im Vordergrund stehen, um die Meisterschaft kämpfen stets Teams aus dem breiten Mittelfeld der Serie. Und so sind es am Ende nicht selten die kleinen Privatteams, die den Großen den Rang ablaufen. Diese Tatsache trägt zum unverwechselbaren Charakter der Serie einen großen Teil bei.“ (VLN.de)

Im Rahmenprogramm werden die Kollegen der FALKEN Drift Show in der Mercedes Arena nach dem Zeittraining ordentlich die Socken qualmen lassen und die Zuschauer rund um die Mercedesarena mit quietschenden Reifen und heulenden Motoren versorgen. Ob es der Wettergott am letzten VLN Rennsamstag gut mit den Fans meint, steht noch in den Sternen, der vorläufige Wetterbericht deutet aber auf einen trockenen Saisonabschluss 2012 mit Temperaturen knapp oberhalb des Gefrierpunktes hin.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 25. Oktober 2012 )
 
„Sag ja zum Ring“ – Z4 zum Saisonabschluss dabei Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Sonntag, 14. Oktober 2012

z4schubertgteins.jpgDie Fans des besonders auffällig mit einer Nordschleifenlackierung betonten BMW Z4 GT3 dürfen sich zum Saisonabschluss am 27. Oktober noch einmal freuen.

Wie Schubert Motorsport auf der offiziellen Facebookseite bekannt gibt, wird der beliebte Z4 zum Abschluss der VLN Saison noch einmal an den Start gehen. Die Piloten sind noch nicht bekannt gegeben, aber der von vielen gewünschte Einsatz von Uwe Alzen ist auszuschließen. Dieser wird zum letzten Wertungslauf der VLN Saison 2012 mit einem eigenen BMW Z4 GT3 auf die vierstündige Eifelfahrt gehen. Ein Einsatz des Z4 durch Uwe Alzen in der nächsten Saison ist äußert wahrscheinlich, ein Mitmischen in der Spitzengruppe ist dem Betzdorfer ebenfalls zuzutrauen. Wie sich der Schubert Z4 zum Saisonabschluss schlägt, werden wir am 27. Oktober an der Nordschleife bewundern dürfen.

 
Haribo Racing 2013 - Stand der Überlegungen Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 3. Oktober 2012

Haribo Racing-hgriegel.jpgChef Hans-Guido Riegel will auch 2013 wieder ein umfangreiches Rennprogramm absolvieren. Zwar sind noch nicht alle Optionen eindeutig ausgewählt, doch vor einer Woche am Ring gab er uns einen exklusiven Einblick in seine aktuellen Überlegungen.

„Was derzeit fix ist, sind das 24 Stunden Rennen am Nürburgring und die davor gelegenen VLN Langstreckenmeisterschafts-Rennen. Dann werden wir noch einzelne ausgewählte VLN-Läufe nach den 24h bestreiten, so zum Beispiel das 6h-Rennen. Alle anderen Termine sind noch nicht endgültig fixiert. Wir würden gerne wieder die 24 Stunden von Spa-Francorchamps und die Blancpain Endurance Serie fahren, aber nur wenn sich die Vermarktung und die Medienpräsenz der Serie für das kommende Jahr verbessert. Der Sport hier ist exzellent, nur bekommt das das Gros der motorsport-interessierten Zuschauer hierzulande kaum mit. Weitere Serien-Optionen prüfen wir zur Zeit. Am GT-Masters haben wir wegen der zu undurchsichtigen BoP-Geschichte und der hauptsächlich auf Deutschland beschränkten Rennen weniger Interesse. Da würde uns und unserer Firma eine internationale Serie besser passen.“

Statt der GT-Open oder der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft - die Riegel aus Kostengründen ausschliesst - könnte sich noch eine weitere Option ergeben. „Wir sprechen gerade mit Porsche, ob wir vielleicht im Porsche Mobil1 Supercup eine Kooperation mit einem Team eingehen könnten, das seine oder unsere Autos bei ausgewählten Events in unseren Farben an den Start bringen könnte. Eine ganze PSC-Saison – wie von Porsche gewünscht – würde für uns bei einigen der Runden, wo die Marke Haribo noch nicht im Markt präsent ist, wenig Sinn machen. Diese Idee haben wir allerdings erst locker mit Porsche diskutiert.“

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 3. Oktober 2012 )
 
VLN - 9. Lauf: Black Falcon gewinnt mit Bernd Schneider Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer& Maximilian Metzemacher   
Montag, 1. Oktober 2012

2si.jpgBeim ROWE DMV 250-Meilen-Rennen bescherte die Rennikone Bernd Schneider den Gesamtsieg des Black Falcon-Teams. Zusammen mit Jeroen Bleekemolen setzte sich das Team nach langer Durststrecke gegen seine harten Konkurrenten durch. Das Qualifying dominierte Timbuli-Racing - Norbert Siedler jagte den Porsche 911 GT3 R über die Kombination von Spritstrecke und der Nürburgring Nordschleife, die Uhr stoppte bei 8:06,032 min. Mit geringen Zeitabstand platzierten sich Audi Team Phoenix mit Biela / Haase und Team Manthey Racing mit Dumas, Bernhard und Krumbach.

Die Rennleitung ordnete das Feld dann nach dem Zeittraining neu, da einige Teams die Flaggensignale der Streckenposten missachteten. Letztendlich startete der ROWE-Mercedes vor Frikadelli Racing und den Markenkollegen Rehfeld, Seyffarth und Engel. Vom vierten Rang aus ging unerwartet der von Uwe Alzen eingesetzte Cup-Porsche ins Rennen. Etwas verspätet führt Startfahrer Bastian das Feld mit dem Mercedes SLS AMG in den vierstündigen Wertungslauf der VLN Langstreckenmeisterschaft. Gleich zu Beginn dominiert wieder das Timbuli-Team den Kampf um die Spitze des Feldes. Von Platz 5 aus gehört die erste Startposition nach nur wenigen Metern den Porschepiloten.

„Sehr cool war es, von der Pole-Position in das Rennen zu gehen. Mein Ziel war es, als erster auf die Nordschleife einzubiegen. Das ist mir leider nicht gelungen, da die Top-Porsche im Gegensatz zu mir keine Probleme hatten, in der Einführungsrunde ihre Reifen auf Temperatur zu bringen“, kommentierte Bastian nach dem vierstündigen Lauf. Auch Frikadelli Racing überholt den SLS relativ schnell und verbannt den Mercedes zunächst auf Position 3. Die nächsten Runden kämpft der auf dem zweiten Platz liegende Porsche mit dem Rowe-SLS, während Timbuli an der Spitze die Führung mit ein paar Wagenlängen Vorsprung behaupten kann. timb.jpg

Nach den ersten Boxenstopps beginnt der Nadelstreifenporsche mit Krumbach, Dumas und Bernhard die Aufholjagd nach vorne und überholt zunächst die Markenkollegen von Frikadelli. Dann überschlagen sich in der Spitzengruppe die Ereignisse. Zunächst kostet ein Reifenschaden beim Führenden wichtige Positionen, dann wird ein Einschlag des Frikadelli-Porsche vermeldet und zuletzt schleppt sich der Nadelstreifen-Porsche in langsamer Fahrt zurück an die Box. Auch der ROWE-SLS verliert durch einem Reifenschaden wichtige Zeit. Die Schäden der führenden Teams zur Rennhälfte verhelfen Rehfeld, Seyffarth und Engel zur Rennführung mit etwa 15 Sekunden Abstand auf den zweitplatzierten Black Falcon-Mercedes, der zu dieser Zeit des Rennes mit beachtlichen Zeiten um die Nürburg raste. Wenige Runden später erbt das Team Black Falcon aufgrund eines unvorhergesehenen Boxenstopps des führenden SLS die Spitzenposition und beginnt ab diesem Zeitpunkt das Rennen zu dominieren. Auf den weiteren Plätzen liegen zu diesem Zeitpunkt des Rennens der Nadelstreifen-Porsche vor dem Bilstein-Audi, der jedoch aufgrund eines Boxenstartes eine einminütige Zeitstrafe aussitzen muss.

Die letzten Boxenstopps verlaufen ohne weitere Zwischenfälle. Zwar kann der zweitplatzierte Porsche noch etwas Vorsprung aufholen, jedoch ist der Sieg des Black Falcon-Mercedes SLS AMG nicht mehr gefährdet. Sowohl für Schneider, als auch für Bleekemolen ist der Gesamtsieg die Belohnung für einen perfekten VLN-Wertungslauf. Das Podium komplettierten die Mannschaft von Manthey Racing mit dem Nadelstreifen-Porsche und die Mercedes SLS Piloten von ROWE Racing.

wosp.jpg„Ich bin hier in meiner Karriere viel zu selten gefahren, um als Experte zu gelten und es gibt sicherlich hier eine Menge Fahrer, die sich in der ‚Grünen Hölle’ wohler fühlen. Daher ist der Sieg doppelt wertvoll“, gab Schneider zu Protokoll. Sein Kollege Bleekemolen ergänzte:„Ich hatte in meinem Doppelstint zu Beginn des Rennens jede Menge Spaß und viele gute Zweikämpfe. Mit dem Ergebnis können wir bei der starken Konkurrenz in der VLN mehr als zufrieden sein.“

 Der neue Wochenspiegel Porsche 911 RSR feiert beim 9. VLN Lauf direkt eine Zielankunft auf der 5. Position und sorgt mit diesem Ergebnis für zufriedene Mienen beim Team. Auch Uwe Alzen und Philipp Wlazik sind mit ihrer 4. Position im Gesamtklassement mehr als zufrieden, in der Cup-Klasse erreichte das schnelle Duo den Klassensieg. Für Dörr Motorsport war der vorletzte Wertungslauf der VLN Langstreckenmeisterschaft trotz weiterentwickeltem McLaren ein Rückschlag. Das neue Fahrwerk des britischen Boliden sei zwar ein weiterer Schritt nach vorne - so die ersten Auskünfte des Teams, jedoch verhinderte ein Defekt am Differential den Start. Zuversichtlich gibt man sich jedoch beim finalen VLN-Lauf vor der Winterpause, denn bei Tests in Portugal möchte Dörr Motorsport das Fahrzeug weiter optimieren und sich vor dem Winterschlaf noch einmal zurückmelden.

Dazu bietet das Saisonfinale der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am 27. Oktober beim 37. DMV Münsterlandpokal geeignete Voraussetzungen.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 5. Oktober 2012 )
 
VLN - ROWE 250-Meilen-Rennen - Vorbericht Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Donnerstag, 27. September 2012

tmggt86.jpgZu Beginn der Herbstsaison gibt es am Nürburgring an diesem Wochenende noch einmal packenden Motorsport zum vorletzten Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zu sehen. Zum Rowe 250-Meilen-Rennen haben sich laut Teilnehmerliste nicht weniger als 186 Teams eingeschrieben. Dies ist ein deutlicher Zuwachs gegenüber den Teilnehmerzahlen der vergangenen Läufe.

Dazu starten an diesem Wochenende mit Ex-Formel-1-Pilot Christian Danner und DTM-Rekord-Champion Bernd Schneider zwei echte Deutsche Rennsportgrößen in der VLN. Schneider wird zusammen mit Jeroen Bleekemolen auf einem Mercedes SLS AMG GT3 von Black Falcon Platz nehmen. Danner wird wiederum für Schirra Motoring in einem Mini an den Start gehen. Natürlich werden auch die Sieger des letzten Wertungslaufes, Christian Hohenadel und Thomas Mutsch für Raeder Motorsport versuchen, ihren Sieg zu verteidigen. Diesmal allerdings ohne Frank Biela. Dieser wird mit Christopher Haase zusammen für Phoenix Racing den Siegerwagen des 24h Rennens auf dem Nürburgring pilotieren. Insgesamt sind 12 (13?) Fahrzeuge in der SP9 genannt. 5 Porsche, je 3 Mercedes und Audi sowie ein Mclaren versprechen spannende Kämpfe um den Laufsieg. Die SP7 kann sogar satte 19 Starter vorzeigen. Eine Premiere gibt es in der ATG-Klasse. Heico Sportiv, bekannt für sein Volvo-Tuning, setzt ein Volvo C30 D5 in der Klasse für alternative Antriebe ein. Ebenfalls Premiere feiert der Nisssan GT-R GT3 von Schulze Motorsport. Allerdings ist dieser nicht in der SP9 sondern in der SP8 genannt. Könnte schlichtweg ein Fehler der Teilnehmerliste sein, denn ein GT3 müsste eigentlich in der SP9 an den Start gehen.

In den kleinen Special-Klassen kommt auch Gazoo Racing wieder an den Ring. In der SP3 werden die Japaner zwei ihrer neuen Toyota 86GT an den Start bringen, die bereits vom 24h Rennen bekannt sind. Sollte das Herbstwetter mitspielen, so kann man ein spannendes Rennen erwarten. Eben auch, weil die Meisterschaft dieses Jahr noch offen ist. Neben Jurek / Olivio im Gazprom-Clio und dem Scirocco von LMS Engineering mit Krognes / Brinkman / Andree haben auch die SP10-Starter von Mathol Racing rund um Belka / Bermes / Weber noch Chancen auf die Meisterschaft.

Los geht’s am Samstag ab 08:30 Uhr mit der Qualifikation und um 12 Uhr mit dem Rennen.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 29. September 2012 )
 
24h Nürburgring 2013 erstmals an Pfingsten Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 11. September 2012

Das 41.ste ADAC Zurich 24 Stunden Rennen am Nürburgring findet im 2013 am Pfingstwochenende statt. Die Organisatoren der größten Rennveranstaltung auf der Nürburgring-Nordschleife betreten mit dem Termin vom 17. bis 20. Mai 2013 in mehrfacher Hinsicht Neuland: Nie zuvor fand der Langstreckenklassiker an Pfingsten statt. An die Trainingstage am Freitag und Samstag wird sich das Rennen von Sonntag auf Montag anschließen. Auch wer freitags regulär arbeiten muss, hat laut Argumentation der Veranstalter beste Chancen, pünktlich zum spektakulären Nachttraining am Nürburgring zu sein. Höhepunkt am Samstag wird das Einzelzeitfahren um die besten Startpositionen sein – das 2012 neu eingeführte Top-40-Qualifying wird aufgrund des grossen Erfolges auch 2013 wieder über die vordersten Startplätze entscheiden. Vom Rennstart am Sonntagnachmittag bis zum Zieleinlauf am Montagnachmittag wird dann das 41. ADAC Zurich 24h-Rennen wieder zum Höhepunkt der Tourenwagen- und GT-Saison werden.

Statt der traditionellen Termine am Himmelfahrts- oder Fronleichnams-Wochenende wählten die Organisatoren beim ADAC Nordrhein für 2013 erstmals die Pfingsttage. Terminkollisionen mit anderen Top-Events ließen die neue Konstellation sinnvoll erscheinen. „Wir können so die gute Tradition beibehalten, das 24h-Rennen an einem verlängerten Wochenende zu veranstalten“, schildert Rennleiter Walter Hornung die Hintergründe. „So zwingen wir trotz der vier Veranstaltungstage weder die Fans noch die Tausenden von Helfer dazu, für das Rennen einen zusätzlichen Urlaubstag zu opfern.“ Die neue Konstellation gibt dem Rennwochenende zudem einen neuen Rhythmus. „Der Freitag setzt mit dem Abendtraining einen glänzenden Startschuss, und der Samstag mit dem Top-40-Qualifying wird aufgewertet“, sagt Walter Hornung. „So wird das 24h-Wochenende noch attraktiver.“

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 11. September 2012 )
 
V-Klassen der VLN stehen vor der Überarbeitung Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 9. September 2012

Wie unsere Kollegen vom Motorsport-Guide melden stellt die Organisation der VLN Langstreckenmeisterschaft am Ende des Jahres die Sonderbestimmungen der VLN-Serienwagenklassen V1-V6 auf den Prüfstand. Den Hintergrund dieser Aktion erklärt Bernd Burkhard, bei der VLN-Orga Leiter der Organisation Technik, so: tmggt86.jpg„Wir wollen die V-Klassen wieder bezahlbar machen. Es sind in den letzten Jahren so viele Sonderbestimmungen dazu gekommen, dass niemand mehr durchblickt. Natürlich werden keine Sicherheitsbestimmungen reduziert.“ Burkhard hat die V-Klassen damals mit ins Leben gerufen, um preiswerten Rennsport in der VLN einzuführen. Mitte der neunziger Jahre wurden sie als Einsteigerklasse eingeführt, nach oben hin abgegrenzt durch die SP (Spezial)-Klasse – die reinen Rennfahrzeuge.

Zum Hintergrund: Jedes Fahrzeug verfügt beim Kraftfahrtbundesamt über eine Fahrzeugliste mit allen verbauten Teilen. Alle deutschen Fahrzeuge besitzen eine derartige Liste eines jeden Modells. Falls Teams ausländischer Fahrzeuge auch eine solche Liste nachweisen können, sind die Fahrzeugteile ebenfalls zulässig.

Die Liste der Sonderbestimmungen ist lang: Getriebekühler, Hinterachskühler, andere Bremsen, optimierte Gelenklager, freie Motorelektronik, Leistungschips, größere spezielle Sicherheitstanks (FT3), verschweisste Sicherheitszellen, usw. Nicht nachweisbare Teile oder Veränderungen an Hubräumen und Leistungszahlen sollen nun in Zukunft nicht mehr erlaubt sein.

Denn mit einem Serienwagen auf der Straße haben die Wagen der V-Klassen  schon lange nichts mehr gemein. Der langjährige VLN-Fahrervertreter Johannes Scheid erklärt dazu: „Anfangs kosteten diese Fahrzeuge noch 20.000 DM. Heute sind es 80.000 Euro und das kann es ja wohl nicht sein!“ Scheid gibt aber auch zu bedenken, dass nicht alle Fahrzeugkonzepte als Motorsportplattform dienen müssen, insofern auch nicht jedes Fahrzeug über Sonderbestimmungen in das Reglement gepresst werden muss.

Auch Michael Bonk, von Bonk Motorsport, ist der Neuanfang ganz Recht. „Alles auf null setzen und neu anfangen“, lautet sein Motto - und er würde sogar noch weiter gehen: „Meiner Meinung nach sollte man die Basisausstattung eines Fahrzeugs als Grundlage für das Rennfahrzeug nutzen und nicht das Beste aus dem Zubehörkatalog zulassen.“ Dann würden sich einige Fahrzeugmodelle von vorneherein ausschließen.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 9. September 2012 )
 
Rückschau auf den 44. Barbarossapreis Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer & Harald Gallinnis   
Mittwoch, 5. September 2012

vln44barba.jpgWir schulden euch noch den Rennbericht vom 44. Barbarossalauf, dem 8. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, der vor 10 Tagen auf der Nordschleife über die Bühne ging. Während beim Qualifying die Porsche die Spitzenplätze belegten, rechnete Audi erst im Rennen ab.

Das Rennen um die erste Startposition machten die Porsche unter sich aus. Am Ende behauptet sich der Nadelstreifen-Porsche von Manthey Racing vor Timbuli Racing und dem Frikadelli-Team. Auch die Platzierungen danach gehörten größtenteils den Boliden aus der Zuffenhausener Schmiede. Lediglich ein Mercedes SLS AMG GT3 schaffte es auf Position 6, die SP9-Audi starteten nur von der siebten bzw. achten Position.

vln44barbb.jpgZum Start führte der erstplatzierte Manthey-Renner das dicht gestaffelte Feld durch die Hohenrheinschikane in das 4h lange Rennen auf der Nordschleife. Die Porsche-Armada konnte sich direkt wichtige Meter absetzen, jedoch hatte VLN-Neuling Patrick Pilet alle Mühe mit dem stetig drängelnden Timbuli-Piloten Marc Hennerici. Der Franzose musste sich geschickt verteidigen und blieb die ersten Runden an der Spitze des Feldes. Der drittplatzierte Frikadelli-Porsche fiel nach 3 gefahrenen Runden auf P11 zurück. Bis zu den ersten Boxenstopps bewegte sich der Abstand der beiden führenden Porsche innerhalb von nur 1s. Beide Piloten kamen zeitgleich zum regulären Boxenstopp. Auch hier konnte sich das Manthey Racing-Team vor dem Team Timbuli Racing behaupten. Der Bilstein-Audi war Gewinner der ersten Boxenstop-Phase und sicherte sich zunächst P3. In der nächsten Runde hatten sich Schall und Rösler mit dem früher betankten Mercedes SLS AMG GT3 des Black Falcon-Teams an die Spitze des Feldes geschlichen, wurden aber relativ zeitnah von Teams Manthey und Bilstein überholt. vln44barbc.jpg

Gegen Rennhalbzeit führte der Manthey-Porsche vor dem Bilstein-Audi und dem Timbuli-Porsche, Dahinter lag der Rowe-Mercedes von Roloff / Rehfeld, die gegen die Mercedes-Markenkollegen Rösler / Schall um P4 kämpften. Kurze Zeit später rutschte der Bilstein-Audi in der Boxengasse auf den Nadelstreifen-Porsche auf, beide Rennwagen konnten das Rennen aber mit Karosserieverformungen fortsetzen. Die Runde nach den Boxenstopps nutzt der Bilstein-Audi dann, um sich am Porsche eingangs der Nordschleife vorbei zu drängeln.

Die Positionen wechseln in den nächsten Rennminuten einige Male. Nach den letzten Boxenstopps fanden sich Hohenadel, Biela und Mutsch auf dem Raeder Motorsport Audi R8 LMS GT3 an der Spitze des Feldes wieder, dahinter lag der Bilstein-R8 mit Basseng / Stippler. Der Nadelstreifen-Porsche verlor beim letzten Boxenstopp zwei Positionen und belegte nun P3. Somit konnte Audi mit einem Doppelsieg beim 44. Barbarossapreis glänzen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 6. September 2012 )
 
Vln - 44. ADAC Barbarossapreis - Vorschau Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Mittwoch, 22. August 2012

kampfgteins.jpgAm kommenden Wochenende steht auf der Nürburgring Nordschleife der 44. ADAC Barbarossapreis an. Zum 8. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft hofft man - nach den etwas schwächer besetzten letzten beiden Läufen - diesmal wieder auf ein volles Starterfeld mit einigen interessanten Namen. Die ersten Meldungen versprechen jedenfalls viel. Bei Manthey Racing steht mit Patrick Pilet ein weiterer neuer Porsche-Werksfahrer am Start. Nun sollte Manthey, mit dem 24h Rennen gesehen, diese Saison bereits alle Werksfahrer einmal am Steuer eines der Fahrzeuge aus Meuspath gehabt haben. Für Freunde der Süßwaren gibt es auch Neuigkeiten - der Haribo-Porsche wird wieder zurück auf der Nordschleife sein. Die Busch-Zwillinge Dennis und Marc werden nach ihren Tests im vor kurzem erworbenen Audi R8 LMS nun auch mit diesem am Start stehen.

In den letzten Wochen haben viele Nordschleifenfans sicherlich die Aufnahmen des brennenden Wochenspiegel-Porsches im Vorfeld des 6h-Rennens gesehen. Deswegen die gute Nachricht: Besitzer Georg Weiss lässt einen neuen GT3 RSR für das Rennen am Wochenende aufbauen. Zwar gab es auf die schnelle kein neues Modell, dennoch konnte ein Bausatz ausgeliefert werden, der derzeit in den Garagen von Manthey Racing aufgebaut wird. Geballte Erfahrung wird dieses Wochenende auf einem Aston Martin Vantage V12 unterwegs sein. Wolfgang Schuhbauer, der Leiter des Aston Martin Test Centers Nürburgring pilotiert diesen zusammen mit Instruktor Andreas Gülden und Volker Strycek.

In der Klasse SP11 für alternative Fahrzeuge gibt es diesmal Zuwachs. Neben dem BMW M3 von David Schiewitz, der von Musiker Victor Smolski unterstützt wird, ist auch die Skateboard-Legende Titus Dittmann und dessen Sohn Julius mit der bekannten Chrysler Viper mit Erdgasantrieb am Start. Interessant ist auch die Nennung von Falken Motorsport: Nicht etwa die Teilnahme, denn das Team gehört schon lange zur festen Größe in der SP9 Klasse, sondern die Fahrerbesetzung - eben ALMS-Fahrer Wolf Henzler wird Marco Mapelli am Steuer des Porsche GT3 R sein. Mapelli ist ansonsten für Autorlando Sport in der International GT-Open unterwegs.

Der Start findet wie gewohnt um 12 Uhr am Samstag statt. Wettervorhersagen zufolge könnte es am Samstag Regen geben.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 22. August 2012 )
 
Toyota baut Kundenauto für die VLN Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 21. August 2012

tmggt86.jpgNach BMW, Porsche, Audi, und Aston Martin steigt nun auch Toyota in das Geschäft mit Kundenautos für die VLN Langstreckenmeisterschaft ein. Die Kölner TMG hat heute die Rennversion des beim 24h-Rennen debütierten GT86, den TMG GT86 CS-V3, vorgestellt. Der mit einer DMSB-Homologation sowie einer Zulassung für die V3-Klasse der VLN Langstreckenmeisterschaft ausgestattete Wagen ist im Vergleich zu den Kundenautos der Wettbewerber allerdings ein echtes Schnäppchen. Für 45,815€ incl. Mehrwertsteuer erhalten die Kunden einen seriennahen Rennwagen, der von TMG in den Bereichen Bodengruppenversteifung, Gewichtsverteilung, Aufhängung und Bremsen modifiziert wurde sowie einen zusätzlichen Rennauspuff erhalten hat.

TMG-Chef Yoshiaki Kinoshita preist den Wagen als kostengünstige Alternative an. „Der GT86 ist bereits rennerprobt und sogar ein Klassensieger bei den 24 Stunden vom Nürburgring. Wir hoffen schon bald zahlreiche Autos im Einsatz zu sehen. Der GT86 ist ein optimales Einsatzauto für den seriennahen Motorsport. Mit der Renn- und Sicherheitsausstattung haben wir also ein attraktives, wettbewerbsfähiges Auto geschaffen, das dennoch extrem kostengünstig ist.“

Bei TMG geht die Entwicklungsarbeit derzeit im Hinblick auf eine GT86 Cup-Version weiter, ein Markenpokal ist derzeit eine der Überlegungen. Bestellungen für den TMG GT86 CS-V3 werden bereits entgegen genommen. Nähere Informationen zum TMG GT86 CS-V3, können bei TMG per Mail angefragt werden.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 21. August 2012 )
 
6h ADAC Ruhr-Pokal - Rennbericht Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Montag, 6. August 2012

kampfgteins.jpgGleich eine schlechte Nachricht vom freitäglichen Training vorweg. Der Wochenspiegel-Porsche des Manthey-Teams hat es leider aufgrund eines heftigen Brandes im Bereich Pflanzgarten nicht mehr zum Qualifying, geschweige denn in die Startaufstellung, geschafft. Trotz der Löschversuche der Streckenposten, sowie Teamchef Olaf Manthey persönlich, geriet das Löschen des Fahrzeuges zu einem unmöglichen unterfangen.Der Brand war zuweit fortgeschritten,um das Auto zu retten. Somit musste Teamchef Olaf Manthey leider mit ansehen, wie der frisch erworbene 911er den Flammen erlag. Der Fahrer erlitt glücklicherweise keine Verletzungen.

Das diesjährige 6h-Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft wurde bei trockenen Bedingungen ausgetragen. Zwar hielten sich an vereinzelten Streckenabschnitte hin und wieder ein paar dichtere Wolken auf, richtig feucht war die Strecke jedoch nur stellenweise in den letzten beiden Runden. Der Rowe-Mercedes Benz SLS AMG triumphierte beim siebten VLN Wertungslauf mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg. Thomas Jäger, Alexander Roloff und Jan Seyffarth qualifizierten sich mit einer Zeit von 8:07,736 Minuten an der Spitze des Feldes. vln6hwinner.jpg„Im Qualifying ist mir eine Megarunde gelungen. Die Temperaturen waren für unsere Reifen absolut perfekt und ich hatte kaum Verkehr. Auch im Rennen funktionierte unser Paket bestens", stellte Jäger zufrieden fest.

Hinter dem Mercedes kamen die beiden Audi R8 pilotiert von Biela / Hohenadel / Mutsch (Team Raeder Motorsport) und Haase / Ludwig / Jöns (Team Phoenix) nach einem verbitterten Zweikampf über die Ziellinie. Der zweitplatzierte Frank Biela kommentierte: „Mit Platz 2 sind wir absolut zufrieden - ein schönes Rennen. Das war ein absolutes Vollgasduell, auch wenn man mit einem Markenkollegen sicherlich etwas vorsichtiger umgeht, um nicht zu viel zu riskieren." Christer Jöns stimmte seinem Markenkollegen - mit dem Gesamtergebnis zufrieden - zu: „Wir haben und nichts geschenkt. Aber selbst im buchstäblichen D-Zug mit dem Raeder-R8 kamen wir nicht näher an die Spitze heran. Trotzdem ist Platz 3 ein gutes Ergebnis. Ich habe zwar schon die Meisterschaft gewonnen - ein Podiumsergebnis im Gesamtklassement blieb mir bisher allerdings verwehrt. Dieses Ziel konnte ich heute abhaken. Auf dem vierten Rang reihten sich die Kollegen der Timbuli-Truppe ein. Aufgrund einiger Ausfälle erreichten Norbert Siedler, Marco Seefried und Dennis Busch mit dem vierten Rang eine gute Platzierung für Timbuli Racing. Das Team rund um Olaf Manthey war an diesem Wochenende wirklich nicht zu beneiden. Neben dem Brand des Wochenspiegel Porsche, überschattete auch ein Defekt am Nadelstreifen-Porsche alle Hoffnungen auf einen Gesamtsieg.

Der Porsche 911 GT3 R rollte in der ersten Rennhälfte aufgrund eines Motorschadens im Bereich Schwalbenschwanz aus. Kurz zuvor sorgte ein Reifenschaden schon für einen herben Zeitverlust des Manthey-Hoffnungsträgers. Insgesamt waren beim 6-Stunden Ruhr-Pokal-Rennen äußerst viele Reifenschäden der Spitzengruppe zu verzeichnen.vln6hb.jpg Die Hoffnungen, das Ziel zu erreichen, wurden für das Dörr-Team endlich Wirklichkeit. Während der Gemballa-Konkurrent die Zielflagge nicht erreichte, kreiste der MP4 GT3 von Dörr Motorsport ohne dramatische Zwischenfälle seine Runden auf der Nordschleife und beendete das Rennen auf einer guten fünften Position. Auch das Missverständnis mit Claudia Hürtgen im BMW Z4 des Schubert Teams in der Mercedes- Arena, welches einen Dreher zur Folge hatte, unterbrach die Fahrt in Richtung Zielflagge nur kurz. Gerade das Beenden des 6-Stunden-Rennens dürfte für das Team eine längst fällige Belohnung der harten Arbeit sein. Teamchef Uwe Isert zeigt sich mit der Leistung seiner Truppe sehr zufrieden: „Nach dem Reifenschaden und der Kollision am Anfang lief es für uns wirklich gut. Wenn man bedenkt, dass uns die beiden Zwischenfälle rund drei Minuten gekostet haben, wäre vielleicht sogar noch Position 4 möglich gewesen. In der letzten Runde hat es Arno Klasen noch mal spannend gemacht, doch jetzt wissen wir, dass wir acht Runden am Stück fahren können." Der extra für dieses Rennen mit der „Ja zum Nürburgring" lackierte Schubert-Z4 beendete das Rennen leider nicht. Technische Probleme beendeten die Fahrt des bejubelten GT3-Boliden aus München gegen Rennmitte.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 6. August 2012 )
 
6h ADAC Ruhr-Pokal - Vorschau Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Donnerstag, 2. August 2012

startbild_gt-eins_format.jpgDer Höhepunkt der VLN Saison 2012 steht am Samstag mit dem 6h ADAC Ruhr-Pokal- Rennen an. 165 Teams wollen die Herausforderung annehmen, ihre Rennwagen über die Distanz zu bringen. Besonders erfreulich ist das starke Aufgebot der Klasse SP9 mit 16 Startern. Das BMW-Team Schubert Motorsport möchte sich mit der „Ja zum Nürburgring"-Lackierung zum Erhalt des etwas angeschlagenen Ringes bekennen und schickt seinen BMW Z4 GT3 mit der legendären BMW M1-Lackierung des 1000km Rennens in den frühen 80er Jahren auf die sechsstündige Hatz über die Nordschleife. Peter Posavac und Anders Burchard haben das Vergnügen den Bayern über die Distanz zu bringen.

Ebenso motiviert wie das Schubert Team, rechnen auch die 24h von Spa-Sieger mit einer Top-Platzierung ihrer Audi R8 LMS ultra. René Rast gibt sich mit Luca Ludwig die Ehre, einen der beiden Phoenix-Renner zu bewegen, der zweite R8 wird von Frank Stippler / Christopher Haase pilotiert werden. Auch das Manthey-Team möchte mal wieder in der Mitte des Treppchens stehen. Nach zwei guten Platzierung der beiden letzten VLN-Läufe, ist der Sieg des 6-Stunden-Rennens angepeilt. Die Rückkehr von Timo Bernhard gibt dem Team vielleicht den nötigen extra Schub, um zusammen mit den Romain Dumas und Jochen Krumbach an die Spitze zurückzukehren. Bei Testfahrten in Sebring im März 2012 geriet Bernhard in einen Unfall und wurde an der Halswirbelsäule verletzt. „Nach dem Unfall habe ich mich voll auf meine Genesung und ab Mitte April auf die Reha-Maßnahmen konzentriert", gab Timo Bernhard zu Protokoll. „Anfang Juli waren meine Verletzungen vollständig ausgeheilt und ich konnte mit dem motorsportspezifischen Training beginnen. Meine Ärzte, mein Trainer und ich haben hart gearbeitet und die richtigen Schritte zur rechten Zeit unternommen. Jetzt fühle ich mich bereit, ins Cockpit zurückzukehren. Ich bin so fit und belastbar wie vor dem Unfall. Auch wenn ich in meiner Karriere schon viele Rennen in aller Welt gefahren bin - so sehr habe ich mich selten darauf gefreut, das erste Mal aus der Boxengasse zu fahren."

Ein großes Fragezeichen bleibt der McLaren MP4 GT3 von Dörr Motorsport. Dass er schnell ist, hat er beim letzten VLN-Lauf eindrucksvoll unter Beweis gestellt - ob man jedoch einen Sieg des stetig weiter entwickelten Briten schon prognostizieren kann, ist fraglich. Auch der zweite McLaren des Gemballa-Teams ist mit Sascha Bert / Pedro Lamy / Tom Coronel stark aufgestellt und blickt nach vorne. Letztendlich wird der gewinnen, der im dichten Verkehr die Nerven behält und sich nicht in die Leitplanken der Nordschleife graviert. Die gute Besetzung der SP9 Klasse garantiert schon im Vorfeld ein spannendes 6-Stunden-VLN-Rennen am kommenden Samstag!

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. August 2012 )
 
35. RCM DMV Grenzlandrennen - Ergebnis Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Mittwoch, 25. Juli 2012

audi_r8sp9.jpgDen Sieg im 6. Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft sicherten sich das Duo Basseng / Stippler für Phoenix Racing mit einem neuen Distanzrekord von 29 Runden. Platz 2 ging an das Duo Dumas / Krumbach für Manthey Racing, das Podium komplettierten Seyffarth / Jäger / Roloff auf dem Mercedes Benz SLS AMG.

Die Überraschung des Tages gelang allerdings den Jungs von Dörr Motorsport: Kai Riemer - konnte von P2 gestartet -  die Führung noch in der Anbremszone der Mercedes Arena übernehmen. Die ersten Führungskilometer für den neuen GT3-Boliden aus dem Hause McLaren in der VLN Langstreckenmeisterschaft. Leider musste das Team den Wagen nach dem ersten Fahrerwechsel aufgrund einer Kollision mit einem überrundeten Fahrzeug abstellen. Der Rennverlauf blieb dennoch spannend.

Porsche und Audi lieferten sich ein tolles Duell mit den beiden Rowe-Flügeltürern aus dem Hause Mercedes. Erst in Runde 18 konnte sich Marc Basseng absetzten und etwa eine halbe Minute Vorsprung herausfahren, die für den Sieg reichen sollte. Bemerkenswert auch die Leistung der Drittplatzierten auf dem Podium, die sich nach einem Reifenschaden wieder nach vorne kämpfen konnten.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 25. Juli 2012 )
 
35. RCM DMV Grenzlandrennen - Vorschau Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Donnerstag, 19. Juli 2012

siegergteins.jpgNur 140 Fahrzeuge nehmen das 35. RCM DMV Grenzlandrennen unter die Räder. Der Grund dafür ist sicherlich neben dem Sommerloch auch das 24. Stunden Rennen in Spa in der kommenden Woche. Und hoffentlich nicht die desaströsen Umstände, die zurzeit rund um die schönste Rennstrecke der Welt wie Aasgeier kreisen. Dennoch sind die Spitzenteams alle am Start vertreten.

In der SP9 schickt Rowe wieder 2 Mercedes SLS an den Start - nach dem Sieg im letzten VLN-Lauf und den für die Zuschauer packenden letzten beiden Runden, bei denen man Alexander Roloff und Marc Lieb im Manthey-Porsche, absolut am Limit bei Top-Motorsport zuschauen konnte. Mit Sicherheit ist dieses Finale bisher eines der Saisonhighlights. Diesen Samstag wird Jochen Krumbach von Romain Dumas unterstützt. Am Start steht diesmal  auch wieder der Gemballa-McLaren mit Sascha Bert und keinem geringeren als Pedro Lamy, dem Sieger der GT-AM-Klasse beim 24h Rennen in Le Mans vor knapp einem Monat. Ebenfalls für McLaren am Start ist Dörr Motorsport mit einem Fahrzeug, auf dem Arno Klasen nach seiner verletzungsbedingten Pause wieder am Volant dreht. Audi schickt Frank Stippler und Marc Basseng ins Rennen, ebenso dabei ist Raeder Motorsport mit ihrem R8. Die größte Fraktion - und es war nicht immer so diese Saison - stellt Porsche in der SP9. Neben Manthey sind natürlich Frikadelli Racing und Timbuli Racing mit dabei. Ebenso ist nun auch Pinta Racing wieder mit von der Partie, was die Fans rund um die Nordschleife sicherlich erfreuen wird.

In der SP7 ist erfreulicherweise der Wochenspiegel-Porsche genannt. Wer den Unfall beim letzten Lauf in der Fuchsröhre mitverfolgt oder bei Youtube gesehen hat, kann sich nur wundern, wie schnell das Fahrzeug wieder fahrbereit ist. In den kleinen Klassen wird es dennoch genauso harte Kämpfe geben - wie bei jedem Rennen. Eine Chance für diese in Abwesenheit der „Großen“ die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf ein tolles Renngeschehen zu lenken.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 19. Juli 2012 )
 
VLN - neue Tabellenführer kommen aus der SP10 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 12. Juli 2012

Beim 52. ADAC Reinoldusrennen starteten in der SP10 Klasse für GT4 Fahrzeuge immerhin noch 6 Teilnehmer. 2 Aston Martin Vantage GT4 der Teams Mathol Racing und Hamburg Racing Team und 4 BMW M3-GT4 der Mannschaften von Scheid Motorsport, Dörr Motorsport, Walkenhorst Motorsport und Bonk Motorsport kämpften hier um den Klassensieg.

Die beiden Aston Martin-Mannschaften bestimmten in der ersten Phase des Rennens das Geschehen an der Spitze, nachdem zuvor die Dörr Motorsport-Mannschaft mit ihrem schwarzen M3 die Pole erobert hatte. Der von Klassenrang 2 gestartete Vantage von Mathol Racing übernahm in der Startphase die Spitze vom Dörr-BMW, obwohl zuvor die Mannschaft umbesetzt werden musste. Die Stammpiloten Norbert Bermes und Marcel Belka wurden diesmal von Reinhold Renger unterstützt. vln5walk.jpg„Wolfgang Weber hat sich leider bei seinem zweiten Hobby einen Bruch zugezogen und konnte deshalb nicht antreten“, so Teamchef Matthias Holle. Zusätzlich zum neuen Mann im Fahrertrio, konnte Norbert Bermes wegen einer aus dem letzten Lauf resultierenden Rippenprellung nicht über die normale Distanz gehen. 

Vielleicht war dies der Grund, warum der Mathol-Vantage im ersten Stint hinter dem stark aufkommenden Hamburg Racing Team-Vantage zurückfiel, der sich von Startposition 5 in der Klasse kommend mit Startfahrer Kim-Andre Hauschild nach vorne arbeitete. Der junge Norddeutsche Pilot hatte just die Klassen-Spitze erobert, als ihm ein kleines Missgeschick passierte: „Leider hab ich kurz vor meinem Boxenstopp einmal die Leitplanke touchiert, weswegen wir beim Halt den Kotflügel richten mussten. Das hat uns rückblickend vielleicht ein noch besseres Ergebnis gekostet.“ Der weisse Aston Martin fiel auf P3 in der Klasse zurück, den man trotz eines Drehers in der Mitte des Rennens noch halten konnte.

Mathol Racing übernahm erneut die Führung vor dem gelben Walkenhorst Motorsport-BMW auf dem Henry Walkenhorst und Ralf Oeverhaus in Schlagdistanz zum Führenden blieben. 203si.jpgThermische Probleme gegen Ende des Rennens verhinderten am Dunlop-bereifeten BMW jedoch eine letzte Attacke, obwohl auch bei Mathol Racing der Sieg am Ende noch auf des Messers Schneide stand. Grund dafür war ein Reifenplatzer von Ronald Renger am Aston Martin 500 Meter vor der Ziellinie beim Anbremsen der Hohenrainschikane.

Nach 5 Rennen übernahmen damit Norbert Bermes und Marcel Belka mit nun 46,26 Punkten die Führung in der Gesamtwertung der VLN. „Wir werden alles versuchen, dass es so bleibt. Wenn die Konkurrenten in den anderen Klassen allerdings so weiter punkten, wird es schwer, da wir nicht so viele Starter in der Klasse haben“, freute sich Teamchef Holle.

Hinter dem zweitplazierten Walkenhorst-BMW und dem Klassendritten Vantage des Hamburg Racing Team belegte der Bonk Motorsport-M3 den undankbaren 4. Rang. Grund: der gelbe Schäffler-BMW war mit vier Piloten unterwegs und musste daher einen Stop mehr einlegen. Noch hinter dem dieses Mal unauffälligen „Eifelblitz“-BMW fiel der Dörr-M3 zurück, den ein gebrochener Radbolzen gegen Rennmitte an das Ende der Klasse verbannte.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 13. Juli 2012 )
 
52. Reinolduslauf - Ein packendes Duell zum Schluss Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 9. Juli 2012

Der 5. VLN Langstreckenmeisterschaft-Lauf, das 52.te Reinoldus-Rennen, hatte es in sich. Trotz „nur“ 152 Startern (jede andere Rennserie wäre vermutlich froh, wenn sie nur ein Viertel dieser Starterzahl aufweisen würde) und einem im Grunde genommen auf ein Duell zwischen zwei Teams reduzierten Spitzenkampf zwischen den beiden Mannschaften von Manthey Racing und ROWE Racing gab es in den Top-10 ein wechselhaftes Spiel um die Positionen. Am Ende fesselte allerdings das Duell zwischen Porsche-Werkspilot Marc Lieb und ROWE Racing-Fahrer Alexander Roloff das Publikum am Ring. Der 32-jährige Berliner Mercedes SLS AMG GT3-Pilot Roloff musste seine Führung 2 Runden lang gegen den direkt an seiner hinteren Stossstange klebenden Marc Lieb verteidigen. Wer weiss, was für ein anerkannter Gaspedal-Akrobat vor dem Herrn der Porsche-Werksfahrer ist, mag erahnen, was für einem Druck Roloff – zugegebenermassen in einem geschwindigkeitsmässig dem Porsche leicht überlegenen Fahrzeug – standhalten musste.

Am Schluss kam das zweitknappste Ergebnis der VLN-Historie mit nur 0,3s Unterschied zwischen dem Mercedes und dem Porsche zustande. Audi bleib mit dem 3. Platz des Raeder Motorsport-Teams zumindest ein Podiumsrang, nachdem beide Phoenix-Audis noch im ersten Renndrittel ausfielen. Ein vollständiger Rennbericht kann unter diesem Link auf unseren Seiten eingesehen werden.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 9. Juli 2012 )
 
VLN - 52. Rheinoldus-Langstreckenrennen - Vorschau Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Donnerstag, 5. Juli 2012

blackfalconsp9.jpgAm Wochenende steht in der VLN der 5. Saisonlauf dieses Jahr an. Zum 52. ADAC Rheinoldus-Langstreckenrennen sind bisher 149 Teams auf der Meldeliste zu finden. Wenig im Vergleich mit den Starterzahlen in den ersten Saisonläufen - doch man muss festhalten, dass es an diesem Wochenende in der halben Bundesrepublik Sommerferien gibt oder diese bereits angefangen haben. Für Spannung und Action auf der Strecke sollte auch bei diesen Starterzahlen garantiert sein, so kommt doch mit Schubert Motorsport ein Z4 GT3 zurück in die große SP-9 Klasse, zudem wird Klaus Abbelen, ansonsten bekannt von der schnellsten Frikadelle der Welt, einen Gaststart auf dem bayerischen Flitzer tätigen. Die GT3 Klasse ist mit 12 Startern zudem gewohnt stark besetzt. Neben den 3 Audi R8 LMS ultra, denen zurzeit wohl die Favoritenrolle zugeschrieben wird, machen sich auch die Mercedes SLS nach Platz 2 beim letzten Lauf durchaus berechtigte Hoffnungen auf das Siegerpodest. Bei Manthey Racing und Jochen Krumbach im Nadelstreifen-Porsche GT3R wird an diesem Wochenende Marc Lieb als Co-Pilot am Steuer Platz nehmen. Das Feld der GT3 Autos wird von Dörr Motorsport in ihrem McLaren, die eventuell ein kleiner Geheimtipp auf die ersten Ränge sein werden, Black Falcon in ihrem Mercedes SLS, Raeder Motorsport im R8 ultra, den beiden Porsche-Teams von Frikadelli und Timbuli sowie Jürgen Alzen in seinem Ford GT3 komplettiert.

In der Special-Klasse bis 4 Liter Hubraum wird es ein reines Porsche-Rennen geben. 11 Teilnehmer auf  unterschiedlichsten Cup-Versionen werden dort am Start versuchen, die Sieger des letzten Laufes aus dem Hause Kremer Racing zu schlagen. In der SP-8 Klasse darf sich TinTag Racing über prominente Unterstützung freuen. Pierre Kaffer wird dort das Team mit ihrem Ferrari F458 Challange verstärken. Ein ganz interessantes Fahrzeug geht in der Klasse SP11 an den Start. Dort wird wohl der Gas angetriebene M3 E92 von David Schiewitz starten.

Auch in den kleineren Klassen gibt es an diesem Wochenende Neuigkeiten: So geht das Team von Claus Dieter Rusack mit dem  Golf 3 GTI nach über einem Jahr wieder an den Start - in die 15.VLN Saison. Ebenso gibt es bei Sing Motorsport einen prominenten Gaststarter aus der WTCC - Charles Kaki Ng wird mit am Steuer des Mercedes SLK 350 sitzen.

Man darf sich also auf gutes Wetter freuen - die Vorhersage sagt 21 Grad - und darauf hoffen, dass trotz Ferien viele Zuschauer den Weg zum Ring finden.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 5. Juli 2012 )
 
RCN erprobt die Nordschleifen-Alternative Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 4. Juli 2012

streckenplan_lausitz.jpgNormalerweise gehört die RCN – die Nürburgringrennserie bei der reine Zeitfahrten um die legendäre Nürburgring-Nordschleife absolviert werden - nicht zu den regelmässigen Newslieferanten auf unseren Seiten. Ein interessantes Debüt, das nun für den 18./19. August angekündigt wurde, lässt jedoch Tieferes erahnen: Zum ersten Mal verlässt die Serie ihren angestammten Spielplatz und zieht in den Osten Deutschlands. Auf der 13 km-Variante des Eurospeedway Lausitzring wird die RCN erstmalig ein Rennen austragen, das nicht auf der Eifelachterbahn abgehalten wird. Zugleich dürfte dies nach Wissen des Autors dieser Zeilen die erste Rennveranstaltung auf dieser Streckenvariante, der ostdeutschen Strecke seit der Eröffnung im Jahre 2000 sein, die erstmals das Dekra-Oval in den Streckenverlauf mit einschliesst.

Auch wenn noch nicht alle Details, etwa zur Art der Einbindung der spektakulären Steilkurven des besagten Ovals, bekannt sind und auch wenn die RCN weiterhin beteuert, dass der Nürburgring die Heimat der Serie ist, beinhaltet der Lauf doch einige politische Brisanz. Nachdem die rechtlichen Auseinandersetzungen um den Pachtvertrag am Nürburgring und dem Land Rheinland-Pfalz nun eskalieren und die Renn-Veranstalter zunehmend verstört auf die rechtlichen Konsequenzen für sie als Ausrichter hinweisen, machen sich die Serienveranstalter zunehmend Gedanken um Alternativen – die angesichts der Einzigartigkeit der Nordschleife rar gesät sind. Einzig die besagte Variante des Eurospeedway Lausitzring bot bislang theoretisch einen Chance, die aber die Streckenbetreiber in Brandenburg bislang nicht aktiv offeriert hatten. Sollte die Veranstaltung in 6 Wochen jedoch ein Erfolg werden, so wird sich das schnell herumsprechen – was auch weitere Rennserien wie die VLN Langstreckenmeisterschaft zumindest einmal zu einem Probeauftritt veranlassen würde. Das könnte auch den Druck auf die Betreiber am Nürburgring erhöhen, die angesichts der miserablen wirtschaftlichen Lage des überdimensionierten Erlebnisparks am Ring die Streckenmieten bis an die Schmerzgrenze herauf und darüber hinaus angehoben haben.

Ob nun gar auch das 24h-Rennen am Nürburgring in den Osten abwandert – wie vom ADAC Nordrhein hinter vorgehaltener Hand bereits geäussert – dürfte fraglich sein. Auf jeden Fall bleibt abzuwarten, wie sich die Strecke in der Lausitz bei dieser Rennveranstaltung schlägt. Der Raum für ein weiteres 12h- oder 24h-Rennen in Deutschland ist auf jeden Fall vorhanden.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 4. Juli 2012 )
 
VLN 43. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy - Rennbericht Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer& Maximilian Metzemacher   
Sonntag, 24. Juni 2012

kampf.jpegUnter sonnigem Himmel wurde die 43. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy ausgetragen. Auch wenn es einige Top Teams nicht an die Nürburgring- Nordschleife geschafft haben, schenkte dem Audi Team Phoenix mit den Piloten Frank Stippler / Marc Basseng niemand den Sieg des 4. VLN Wertungslaufes. Im Qualifying zeigte der Bilstein-Audi, pilotiert von Frank Stippler, mit einer Zeit von 8:05,783 den Verfolgern schon gleich, wer die größten Ambitionen auf dem Gesamtsieg beim 4. VLN-Wertungslauf hat. „Ich hatte eine nahezu freie Runde, in der ich nur zwei Fahrzeuge überholen musste - das passiert nicht sehr oft“, gab Stippler zu Protokoll. „Zudem waren die kalten, aber trockenen Bedingungen optimal für die maximale Leistungsausbeute des Motors." Von der ersten Position aus dominierten Frank Stippler und Marc Basseng mit ihrem blau-gelben Audi R8 LMS ultra das vier Stunden lange Rennen von Beginn an.

In der Verfolgergruppe der Top Ten war die Gangart zunächst eine andere. Alle Verfolger bestritten die ersten Runden mit nur wenigen Sekunden Abstand - absoluter Top-Motorsport in der Eifel. In dieser frühen heißen Phase des Rennens sammelte der Renner aus Ingolstadt auf der ersten Position wichtigen Vorsprung, während der zweitplatzierte Mercedes Benz SLS AMG des Rowe-Teams in fairen Zweikämpfen seine Platzierung auf dem Treppchen hart erarbeiten musste. Zudem sorgte eine Panne bei der Betankung für einen kleinen Zeitverlust. Jan Seyffarth, der mit Teamkollege Roloff von der sechsten Position in das Rennen startete, zeigte sich letztendlich jedoch mit dem zweiten Rang zufrieden: „Wir haben direkt beim Start einige Positionen gutgemacht und manövrierten dann stets in Schlagdistanz zur Spitze. Für den Sieg hat es heute nicht gereicht, so werden wir bei den nächsten Rennen angreifen.“

Ein weiterer Audi R8 mit Haase / Ludwig komplettierte das Podium des vierten Laufes. Zum Rennende wurde der Audi R8 noch einmal hart rangenommen, um die zweite Position zu ergattern. Diese Mission scheiterte mit gerade einmal 1,5 Sekunden Rückstand hinter dem SLS des Rowe Teams. Auf dem vierten Rang verpasste der von Platz 2 aus ins Rennen gegangene Falken-Porsche mit Ragginger und Asch nur knapp das Podium, aber auch der vierte Platz sollte für das Team ein gutes und zufriedenstellendes Ergebnis sein.audi_r8sp9.jpg

Zufrieden dürfte auch das Team von Dörr Motorsport sein. Der McLaren MP4 12 GT3 hat das Rennen auf dem fünften Rang beendet und ist ohne nennenswerte Schwierigkeiten durch das Langstreckenrennen gekommen. Nach dem Totalschaden beim 24h Rennen mit Sicherheit eine sehr positive Nachricht, die auch zeigt, was mit einem McLaren in dieser Saison noch möglich sein kann. Darüber hinaus sorgte der Z4 mit einem Klassensieg für eine glückliche Miene im Gesicht des Teammanagers Uwe Isert: „Wir hatten von der ersten bis zur letzten Runde absolut gar keine Probleme und das Auto hat heute wirklich super funktioniert, was uns sehr glücklich macht. Die vorgenommenen Fahrwerksveränderungen waren genau richtig, auch wenn wir nicht viel im Vergleich zum 24h Stunden Rennen geändert haben. Rudi Adams, Henri Moser und Kai Riemer haben alle einen super Job heute gemacht.“

Für das Timbuli Team hingegen lief es nicht so optimal. Kurz vor Rennende warf ein Reifenschaden die Kollegen Hennerici / Seefried / Busch auf den siebten Gesamtrang zurück. Dort hat man sich nach dem Start auf dem fünften Rang wahrscheinlich eher nach vorne orientiert.

Der vierte Wertungslauf der VLN Langstreckenmeisterschaft war ein weiterer Beweis für die Zuverlässigkeit und den Speed des Phoenix-Teams nach dem Sieg beim 24h Rennen. Bereits in zwei Wochen wird mit dem 52. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen am 07.07.2012 die erste Saisonhälfte mit einem vier Stunden Rennen abgeschlossen.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 25. Juni 2012 )
 
<< Anfang < Vorherige 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 241 - 260 von 645