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Sonntag, 14. Februar 2016
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Rennserie & der 24h-Klassiker auf der Nordschleife
News zur BfGoodrich Langstrecken Meisterschaft und den 24h am Nürburgring


GT86-Cup 2014 - mehr Wagen und schnellere Autos Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 7. November 2013

Toyotas GT 86-Cup doerr534.jpgkann im kommenden Jahr mit mehr Teilnehmern und einem leichten technischen Upgrade der Autos rechnen. Das wurde am Rande des VLN-Finallaufs vor 1 1/2 Wochen bekannt. Demnach sollen die Cup-Autos 2014 eine andere Bereifung von Pirelli erhalten und eine leicht geänderte Aufhängungsgeometrie bekommen. Ziel des Upgrades ist es die Rundenzeiten im Cup mit minmalem finanziellen Aufwand für die Teams permanent unter die 10 Minuten-Grenze zu bekommen. In dieser Saison stand als schnellste Rundenzeit bislang eine 9:58,551 im Training und eine 9:57,756 im Rennen – jeweils erzeilt durch Dörr Motorsport-Pilot Arne Hoffmeister - zu Buche.

Bei den Mannschaften rechnet man für 2014 mit einem Dutzend potentieller Teilnehmer. Die derzeit engagierten Teams haben dem Vernehmen nach alle ihre Absicht bekundet 2014 weiter anzutreten. 2013 waren Dörr Motorsport (mit 2 Autos), Toyota Swiss Racing, Ring-Racing, Leutheuser Racing, WH-Motorsport und die beiden belgischen Mannschaften von Renstal Excelsior und Holvoet Racing im Cup engagiert. Nach den Testfahrten im Rahmen der beiden letzten VLN-Läufe (wir berichteten ) sollen bereits mindestens 2 weitere Mannschaften bekundet haben 2014 jeweils mit 2 weiteren Wagen in den Cup einsteigen zu wollen.

Damit sind zumindest die Rahmenbedingungen für ein volleres Cup-Feld gegeben. In diesem Jahr krankte der neu eingeführte Toyota GT 86-Cup an einem späten Vorstellungstermin, der erst nach dem VLN-Finale 2012 erfolgte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich schon das Gros der VLN Langstreckenmeisterschaft-Teams andersweitig entschieden – etwa für den ebenfalls erstmals ausgetragenen Opel Astra OPC-Cup der in Konkurrenz zum preiswerten Toyota-Cup mit schnelleren Autos ausgetragen wurde und einige potentielle Teilnehmer kostete. Zudem verhinderten Unfallschäden zu Beginn der Saison – etwa bei Renstal Excelsior und Ring-Racing - mehrfach, das das Initialfeld von 6 Teilnehmern vollständig antreten konnte. Für nächstes Jahr scheinen diese Sorgen der Vergangenheit anzugehören. Man wird über den Winter gespannt sein dürfen, welche Teams sich für den Cup 2014 einschreiben werden.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 5. November 2013 )
 
Das SP7-Rennen beim VLN-Finale Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Thomas Bauer   
Samstag, 2. November 2013

Mit ihrem Sieg in der SP7-Klasse (VLN-Specials bis 4.000 ccm Hubraum) gelang Georg Weiss, Oliver Kainz und Michael Jacobs im Wochenspiegel Team Manthey-Porsche beim letzten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, dem 38. DMV-Münsterlandpokal-Rennen zum fünften Mal im neunten Rennen der Sprung ganz oben auf’s SP7-Podest und damit letztendlich Rang zwei in der Meisterschaft. Die neuen Vizemeister konnten mit ihrem leistungsstarken 997 RSR auf Platz 5 im Gesamtklassement nach vorne Fahren und gewannen souverän die SP7 Klasse vor den beiden Black Falcon Cup Porsche von Plesse/Scheerbarth/Weisshaupt und Devigus/Scheerbarth/Weisshaupt, die bei diesem Rennen mit einer Beklebung zu Ehren von Sean Edwards unterwegs waren und auf den Gesamtplätzen 9 und 10 ins Ziel einliefen. Das Manthey-Trio erfüllte damit alle Anforderungen um die VLN-Titelchancen zu wahren, musste sich aber, wie bereits berichtet, dem Clio der Gronek Brüder am Ende doch geschlagen geben.

Regelmässiger Teilnehmer in der Klasse ist das Team Destree Motorsport von Wolfgang Destree, Kersten Jodexnis und Dr.Edgar Althoff, die nach einem eher verhaltenen Qualifying sexbombvln10.jpg(P42) mit Startfahrer Eddi Althoff am Steuer wieder einige Plätze nach vorne fahren konnten. Doch beim ersten Stopp gab es Probleme mit der Hebeanlage des Fahrzeugs, die wertvolle 3min. kosten. Zeit die man in der hart umkämpften Klasse nicht verschenken kann - schließlich sind in der SP7-Klasse einige gut besetzte Fahrzeuge am Start. In Runde 13 übergab Althoff das Steuer an Kersten Jodexnis, ehe Wolfgang Destree den Sexbomb Porsche übernahm und noch mal einige Positionen gut machen konnte. In seiner letzten Saisonrunde fuhr Destree mit einer 8:38.401 noch mal die schnellste Rennrunde des Autos. Am Ende reichte es mit einer Minute Rückstand auf den 6.plazierten verbliebenen Kremer-Porsche (das Auto von Kaufmann/Schiewitz fiel nach der ersten Runde aus) zwar nur für Klassenrang 7, doch die 3. schnellste Rundenzeit der Klasse, zeigte das Potential des nach dem Unfall bei den 24h von Barcelona komplett neu sanierten Porsche noch einmal auf. Das ehrgeizige Ziel von Wolfgang Destree: “Im nächsten Jahr knacke ich die 8:30, nach dem es dieses Jahr knapp nicht gereicht hat!“

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 31. Oktober 2013 )
 
Beisiegel/Kudrass - die Meister im GT86-Cup 2013 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 2. November 2013

tmg_gt86_cup_kudrass_beisiegel.jpgMit dem VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf am vergangenen Wochenende wurde auch die Fahrer-Meisterschaft im Toyota GT 86-Cup entschieden: Jutta Beisiegel und Alexander Kudrass wurden mit einem 3. Platz im letzten Lauf mit 50,11 Punkten Sieger der Gesamtwertung. Wolfgang Kudrass, ebenfalls auf dem Toyota von Leutheuser Racing & Events unterwegs, sicherte sich mit 47,19 Zählern den zweiten Platz. Auf Rang 3 beendete Dörr Motorsport-Pilot Arne Hoffmeister mit 36,46 Punkten das Jahr. Hoffmeister hatte seine letzten Titelchancen nach einem frühen Unfall im Rennen begraben müssen.

Die 51-jährige Jutta Beisiegel begann 1986 mit dem Motorsport und konnte zuerst im Slalom und anschließend im Rallyesport Erfolge feiern. 1990 erfolgte der Wechsel in den Rundstrecken-Motorsport, in dem Beisiegel in den vergangenen 23 Jahren zahlreiche Siege in verschiedenen Cups für sich verzeichnen konnte. Dabei war der Einstieg in den Motorsport für die 51-Jährige alles andere als leicht: „In meiner Familie und meinem Freundeskreis war niemand besonders Rennsport-affin, anfangs habe ich viel Kopfschütteln geerntet. Auch hatte ich zu Beginn keine Ahnung von dem finanziellen und organisatorischen Aufwand, schließlich kam ich ja als Laie zu diesem Sport. Aber das hat mich nur noch mehr angespornt und ich wollte mich unbedingt durchsetzen – auch, um allen Zweiflern zu zeigen, dass ich es schaffen kann.“

Der 23-jährige Alexander Kudrass kam 2008 als Mechaniker in der Boxencrew von Lingmann Motorsport zur VLN Langstreckenmeisterschaft. Über die GLP und die RCN kam er 2011 zu seinem ersten VLN-Einsatz, war 2012 ausgewählter Teilnehmer des Nachwuchsforderungsprogramms der VLN und im Team Pro Sport Performance auf einem Seat Leon Supercopa Mk1 in der SP3T unterwegs. „Ich freue mich riesig, dass wir den Sieg in der Meisterschaft geholt haben. Ich sage bewusst ‚wir', denn diesen Sieg verdanke ich der erstklassigen Team-Arbeit, die alle Beteiligten bei Leutheuser Racing & Events abgeliefert haben. Dafür möchte ich mich auch nochmal herzlich bei der gesamten Crew bedanken."

3 Klassensiege reichten dem Leutheuser Racing-Duo in diesem Jahr zum Titelgewinn. An 2 Klassensiegen war Wolfgang Kudrass, der Vater von Alexander, als Teamkollege mit beteiligt. Kudrass Sr. errang zudem einen weiteren Klassensieg als Teamkollege von Arne Hoffmeister beim 2. VLN-Lauf. Hoffmeister war ebenfalls dreimal erfolgreich.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 31. Oktober 2013 )
 
GT86-Cup - Sieg für die Schweiz; Titel für Deutschland Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 31. Oktober 2013

Enge Zweikämpfe, 7 Führungswechsel und ein Zielfinish, bei dem die beiden Klassenführenden am Rennende nur um eine Sekunde getrennt waren – der letzte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft (das 38. DMV Münsterlandpokal-Rennen ) bot im TMG Toyota GT 86-Cup das bislang beste Rennen in der Saison auf. Am Ende fingen die beiden Schweizer Christoph Wüest und Benjiamin Albertalli den belgischen Holvoet Racing-Toyota noch auf der letzten Runde im Kampf um den Klassensieg ab und sicherten sich mit 1,005s Vorsprung nach 4 h Renndistanz den zweiten Klassensieg des Jahres für die vom Einsatzteam Ring-Racing betreute Mannschaft von Toyota Swiss Racing.

Gleich zu Beginn des Rennens hatte zunächst der von der Klassenpole gestartete Dörr Motorsport-GT86 von Arne Hoffmeister und Rudi Adams die Führung übernommen. Doch die letzte Hoffnung von Hoffmeister mit einem Klassensieg noch die Meisterschaftskonkurrenten von Leutheuser Racing abfangen zu können, verpuffte in der 3. Runde, als der Toyota mit der #533 am Schwedenkreuz von einem Konkurrenten aus dem Clio-Cup aus dem Rennen gerissen wurde. Damit stand die Mannschaft von Leutheuser Racing & Events bereits frühzeitig als Meisterteam fest.

Die Führung in der Klasse fiel an die belgischen Newcomer von Holvoet Racing die erst seit 3 Läufen im Toyota-Markenpokal innerhalb der VLN Langstreckenmeisterschaft antraten, bevor nach deren erstem Boxenstop für zunächst 2 Runden Leutheuser Racing mit der #530 die Führung übernahm. Die Belgier Olivier Muytjens & Teamkollege „Brody“ gelangten dann erneut in Führung, wobei sie sich gegen die verbliebene Dörr-Crew in der #534 zur Wehr setzen mussten. Dieses Auto fiel allerdings ab der 11. Runde wegen beginnenden Bremsproblemen zurück, die am Ende dazu führten, dass Teamchef Rainer Dörr das verbleibene Auto aus Sicherheitsgründen kurz vor dem Rennende zurückziehen liess.

Um P2 entwickelte sich zunächst ein Duell zwischen der Leutheuser Racing Mannschaft (Foto rechts) und dem schweizer Toyota. Die Eidgenossen setzten sich schliesslich durch und konnten in der vorletzten Runde mit nur 7s Rückstand auf die belgische Mannschaft auf die Nordschleife einbiegen. Dort gelang in der letzten Runde das Überholmanöver, mit dem Wüest / Albertalli der belgischen Mannschaft ihren potenziellen ersten Klassensieg im letzten Augenblick entrissen.

Der 3. Platz des Leutheuser Racing- Teams besiegelte am Ende die Meisterschaft für das Team und die Piloten Jutta Beisiegel und Alexander Kudrass, die sich gemeinsam den Fahrertitel in der Klasse holten. Dahinter belegte die belgische Mannschaft von Renstal Excelsior P4 beim Finale.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 31. Oktober 2013 )
 
Hintergründe zum RJN-Einsatz beim VLN-Finale Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 29. Oktober 2013

rjngtr_a.jpgDie britische Mannschaft von RJN-Motorsport absolvierte am vergangenen Samstag einen Gastauftritt im Rahmen des VLN Langstreckenmeisterschaft- Finales, des 38.DMV Münsterlandpokals (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten). Dabei gelang der britischen Mannschaft, die die Nordschleife bereits von früheren Einsätzen mit dem Nissan 350Z bzw. 370Z GT4 kannte mit dem Nissan GT-R Nismo GT3 eine beachtliche Vorstellung.

Gestartet von Startplatz 10 fuhren Alex Buncombe und Lucas Ordonez den markant-wuchtigen Boliden im Rennen bis auf Rang 2 nach vorne. In der 10 Runde fuhr Ordonez nach der Übernahme des Fahrzeugs von Buncombe leider auf einen Konkurrenten auf und beschädigte sich das Fahrzeug. Zwar ging man nach einer Reparatur noch einmal auf die Strecke, kassierte aber in der Folge eine Durchfahrtsstrafe wegen Ignorieren einer Doppelgelbflagge und musste das Rennen kurz darauf wegen eines zu stark beschädigten Unterbodens aufgeben. rjngtr_b.jpg

Neben dem Einsatz des GT-R fand man in der Nennliste des Rennens auch die Nissan-Junioren Peter Pyzera, Wolfgang Reip und Marc Schulzhitskiy wieder, die auf einem Pro Sport Performance-Porsche Cayman in der V6 Klasse antraten und dort Gesamtrang 38 und Klassenrang 4 erzielten. Offizielle Nissan-Piloten auf einem Porsche? Grund genug für uns bei Lucas Ordonez nachzufragen:

„Der Grund war schlichtweg das wir nur einen GT-R als Einsatzwagen bereitstehen hatten. Die 3 anderen Piloten sollten aber noch einmal die Gelegenheit bekommen Streckenerfahrungen auf der Nordschleife zu sammeln, daher hat man sie bei einem bekannten Nordschleifenteam untergebracht.“ Streckenerfahrungen braucht man allerdings nur als Vorbereitung auf höhere Aufgaben – so zum Beispiel einen Einsatz beim 24h-Rennen am Ring. Die naheliegende Frage danach wurde von Ordonez und seinem Teammanager so plakativ ausweichend beantwortet, das dies Raum für reichlich Spekulationen lässt. „Fixiert ist diesbezüglich noch nichts. Wir müssen erst noch mit Nissan verhandeln was die Einsatzserien für das kommende Jahr sind. Unsere Mannschaft hat bereits einiges an Erfahrung auf der Nordschleife mit den diversen GT4-Modellen von Nissan. Diese kommen aber für zukünftige Einsätze nicht mehr in Frage, da wir uns auf den GT3 konzentrieren wollen.“

Zwischen den Zeilen ist ansatzweise zu erkennen das RJN-Motorsport zwar gerne einen Einsatz beim Langstreckenklassiker fahren möchte, dies aber noch nicht von Nissan abgesegnet ist. Sollte sich dieser Plan realisieren lassen dann könnten sich die Fans auf einen weiteres starkes Semi-Werksteam beim nächstjährigen 24h-Klassiker freuen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 29. Oktober 2013 )
 
Die VLN-Titelentscheidung - spannender als erwartet Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 28. Oktober 2013

Das VLN Langstreckenmeisterschafts-Finale beim 38.DMV-Münsterlandpokal (der Link führt zum ausführlichen Rennbericht auf unseren Seiten) bot noch einmal ein spannendes Finale. Auch bei der eigentlich schon feststehenden Meisterschaftsentscheidung wurde das Rennen noch einmal spannender als eigentlich vorgesehen.

Schon zu Rennbeginn hatte der Clio von Dirk und Tim Gronek an der Hohenrein-Schikane einen leichten Leitplanken-Kontakt. Nach etwa 90 Rennminuten kollidierte Dirk Gronek im Hatzenbach mit dem Eifelblitz-BMW. Zwar gelang der Rückweg zurück an die Box, doch dort wurden grobe Karosseriearbeiten fällig. Nach einer Runde über den Grand-Prix-Kurs war erneut ein Service nötig, weil das hintere linke Rad an der Karosserie schleifte. Mit vereinten Kräften - die Boxennachbarn packten tatkräftig mit an - wurde das Radhaus bearbeitet und das Problem gelöst. Auf dem siebten Rang der Cup3-Klasse ging es zurück auf die Strecke - zu diesem Zeitpunkt war der in der SP7 souverän in Führung liegende Wochenspiegel-Porsche auf Meisterschaftskurs.

Auf Position 7 in der Klasse reihten sich Groneck / Groneck wieder in das Renngeschehen ein und fuhren aus eigener Kraft bis auf Platz 5 nach vorne. Diese Position reichte für den Titelgewinn; abgewunken wurde das Duo schließlich auf P4. Da half dem Trio Weiss / Kainz / Jacobs auf dem Wochenspiegel-Porsche auch der Klassensieg in der SP7-Klasse nicht mehr.

„Das war eine riesige Schrecksekunde auf der Strecke und später unendlich dauernde Minuten an der Box“, sagte Dirk Groneck. „Alle haben mit angepackt, so dass wir das Rennen schnell fortsetzen konnten. Ein riesiges Dankeschön an die anderen Teams in unserer Box, die geholfen haben - die VLN ist wirklich eine große Familie!“

Vorne gewann Phoenix Racing mit dem Audi R8 LMS ultra von Marc Basseng, Chris Mamerow und Laurens Vanthoor den letzten Lauf vor dem Frikadelli-Porsche von Abbelen / Schmitz / Moser / Huisman und dem Alzen-BMW Z4 von Alzen / Wlazik / Kentenich. Alle weiteren Resultate können im Rennbericht auf unseren Seiten nachgeschlagen werden.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 29. Oktober 2013 )
 
das Schinkenrennen als Saisonabschluss der VLN 2013 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Donnerstag, 24. Oktober 2013

_mg_8820.jpgZum Saisonfinale in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, trifft sich am Wochenende die Motorsport Gemeinde zum 38. DMV Münsterlandpokal oder „Schinkenrennen“. Dabei haben drei Teams noch potenzielle Chancen auf die Meisterschaft: Dies sind neben dem Renault Clio von Dirk und Tim Groneck, die Porsche-Piloten des Wochenspiegel Team Manthey-Teams sowie Elmar Deegener und Chrristoph Breuer auf ihrem Audi TT RS 2.0. „Advantage“ liegt dabei bei den beiden Piloten mit der Raute auf der Motorhaube.

Auch wenn dieses Rennen den Saisonabschluss bildet, gibt es dennoch einige Debütanten auf der Nordschleife. Rob Huff, der amtierende Tourenwagen-Weltmeister gibt sein Debüt im Audi TT RS von Rotek Racing. Daneben setzt das RJN-Team, bekannt aus der Blancpain Endurance Series, einen Nissan GTR GT3 ein. Pilotiert wird der Wagen von keinen Geringeren als Alex Buncombe, der sich durch sein Weg vom Playstation Spieler zum Le Mans-Starter, in der ganzen Motorsport-Welt bekannt gemacht hat, und Lucas Ordonez.

Neben Meisterschaft und Gaststartern, ist natürlich auch der Tagessieg von Bedeutung. Besonders wer das letzte Saisonrennen für sich entscheiden kann, ist zum Beginn der neuen Saison noch in aller Munde. Zudem konnten sich dieses Jahr sieben verschiedene Teams in die Siegerliste eintragen. Neben den BMW-Teams von Schubert und Marc VDS, holten Phoenix Racing und Twin Busch für Audi, Frikadelli und Manthey für Porsche sowie ROWE Racing für Mercedes den Sieg am Ring. Somit bleibt es also wahrscheinlich bis in die letzte Runde spannend, bevor sich die Fans wieder bis Ende März gedulden müssen, bis am Ring die VLN in ihre 2014er Saison startet.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 24. Oktober 2013 )
 
Toyota GT86-Cup entscheidet sich beim VLN-Finale Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 24. Oktober 2013

Mit dem Finale der VLN Langstreckenmeisterschaft entscheidet sich am kommenden Samstag auch der Ausgang der ersten Saison des TMG Toyota GT 86-Cups. 6 Teilnehmer sind erneut am Start, wobei sich der Titel zwischen den Tabellenführenden Leutheuser Racing-Duo Jutta Beisiegel und Alexander Kudrass sowie Dörr Motorsport-Pilot Arne Hoffmeister entscheidet. Grund genug für uns noch einmal einen Blick auf die Tabelle und zuerst mal den letzten Lauf im Rahmen des ROWE-DMV 250 Meilen Rennens zu werfen.

Dort holten sich Beisiegel und Kudrass mit einem astreinen Start-Ziel-Sieg den vielleicht entscheidenden Vorsprung für die Meisterschaft. Das Leutheuser Racing- Auto lag über die gesamte Renndistanz mit den beiden Meisterschaftsaspiranten sowie deren Teamkollegen Martin Tschornia und Wolfgang Kudrass an der Spitze der Klasse und räumte die bei 6 Startern maximal vorgesehene Punkteausbeute von 9 Zählern ab. gt86_525.jpgDa Konkurrent Arne Hoffmeister sich bei Dörr um 3 amerikanische Gastpiloten kümmern musste und dort auch nicht den gewohnten Speed anschlagen konnte, stand am Ende dort nur der 4. Platz zu Buche. Damit erhöhte sich die Punktedistanz zwischen den Meisterschaftskonkurrenten auf 44,28 zu 36,46 Zähler. Eine Zielankunft für Leutheuser Racing würde somit schon den Titel für die 51-jährige Beisiegel und den 23-jährigen Kudrass bedeuten.

Hinter dem siegreichen Team lieferten sich die beiden Mannschaften von Toyota Swiss Racing und Rennstal Excelsior über das gesamte Rennen ein Kopf-an-Kopf-Duell um den 2. Platz. Nur anfänglich konnte auch die zweite belgische Mannschaft von St.Vieth Racing im Kampf um einen Podiumsplatz den Anschluss halten, bevor man am Ende kurz vor Rennschluss nach einem Unfall in der Furchsröhre ausschied.

vln9gt86rdz.jpgDoch das Podium entschieden andere - die beiden Schweizer Christoph Wüest und Rene Lüthi hatten am Ende die Nase vorne vor der Familie Stessens, die die belgischen Farben auf dem Podium vertraten. Der 2. Dörr-GT86 war ebenfalls mit einem US-Trio besetzt, das sich zwar noch erst mit der Nordschleife anfreunden musste, aber am Ende die Ziellinie in Wertung auf Klassenrang 5 kreuzte.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 24. Oktober 2013 )
 
Testfahrten für GT86-Cup-Interessenten beim VLN-Finale Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 17. Oktober 2013

Der TMG Toyota GT 86-Cup gt86cup1.jpgkommt in seiner Debütsaison immer weiter in Schwung. Nach der Verlängerung bis einschließlich 2015 im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft bietet TMG für am Einstieg interessierte Teams und Fahrer im Rahmen des Saisonfinales in 10 Tagen erneut - wie auch schon beim vergangenen Lauf - Info-Veranstaltungen sowie Testfahrten an.

Die Testfahrten finden jeweils freitags vor den VLN-Rennen während des offiziellen Vormittagstrainings auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings statt (25.10.2013). Die interessierten Piloten müssen über eine gültige Fahrerlizenz (mindestens Nationale A-Lizenz) sowie über eine eigene Rennausrüstung (Overall, HANS, Handschuhe, etc.) nach gültigen FIA-Normen verfügen. Die Anmeldung zu einer Testfahrt ist unter diesem Link möglich. Sowohl Gesprächspartner von TMG als auch die Cup-Organisation stehen Rede und Antwort und stellen den Markenpokal sowie das Reglement gerne vor. Zusätzlich können sich die Interessenten vor Ort für die Infobörse sowie für die Team- und Fahrer-Datenbank registrieren. Die Info-Veranstaltungen finden jeweils freitags (25.10.2013) vor den VLN Rennen in der TMG Lounge (Lounge 6) von 18:30 bis 19:30 Uhr statt.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 16. Oktober 2013 )
 
Twin Busch oben auf - Meisterschaft fast entschieden Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Montag, 14. Oktober 2013

twinbusch_r8gteins.jpgDer vorletzte Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, das ROWE DMV 250 Meilen Rennen (der Link führt zum ausführlichen Rennbericht auf unseren Seiten) hatte im Vorfeld bereits wettertechnisch viel zu bieten. Auf der Strecke allerdings sollte sich den Zuschauern rund um die Nürburgring Nordschleife ebenfalls ein hoch spannender Kampf um Klassensiege und Meisterschaft präsentieren. Alles begann mit einem nebligen Samstagmorgen, der das Training zur Startaufstellung um einige Zeit verschieben sollte.

Aus diesem mittelgroßen Wetterchaos ging der Dörr Motorsport-McLaren - in Anbetracht der Konkurrenz - sicherlich als Überraschung als Erstplatzierter in die Startaufstellung.Diese musste gut eine Stunde nach hinten geschoben werden.

Sieger des Starts war ebenfalls der Dörr-McLaren, der mit Arno Klasen am Steuer und mit einer schnellen und frühen Beschleunigung als Führender in die ersten Kurven gehen konnte.

Bereits zu Beginn absolvierten der Manthey-Porsche sowie der Rowe-Mercedes SLS mit der #7 einen frühen Boxenstopp, um am Ende keinen Splash & Dash mehr absolvieren zu müssen. Vorne bildete sich eine Spitzengruppe heraus, die neben dem McLaren auch aus dem Black Falcon-SLS, dem Busch-Audi R8 LMS ultra, dem Phoenix-Audi, sowie aus dem BMW Z4 GT3 von Uwe Alzen bestand.

Der Phoenix-Audi musste sich als Erstes aus der Reihe der Siegkandidaten verabschieden. Mit einem Problem an der Vorderachse wurde das Auto in die Box geschoben. Lange Zeit konnte dadurch der Manthey-Porsche #145 die Führung übernehmen und bewegte sich durch die frühe Boxenstrategie mit einem großen Vorsprung an der Spitze. Zeitweise konnte sich auch der Falken-Porsche GT3 R mit Martin Ragginger und Sebastian Asch an die zweite Position fahren, bis er in der letzten Stunde durch einen Reifenschaden nach hinten geworfen wurde.

In Sachen Meisterschaft sah es zu Beginn für den Wochenspiegel Team Manthey-RSR #59 sehr gut aus. Position 3 zur Rennhälfte hätte wichtige Punkte im Kampf um den Titel bedeutet. Leider mussten sowohl die #59 als auch das führende Manthey-Fahrzeug die Segel streichen - Grund dafür war bei beiden Fahrzeugen ein Schaden an der Antriebswelle. Langsam und heimlich schob sich unter anderem dadurch der Frikadelli-GT3 R nach vorne.img_1458a.jpg

40 Minuten vor Schluss kristallisierten sich dann die Fahrzeuge heraus, die um den Sieg mitfahren sollten. Der Audi R8 der beiden Busch-Brüder hatte dabei die größten Chancen und konnte die Führung sogar bei einem letzten Stopp 3 Runden vor Schluss behalten.

Der zunächst als sicherer zweitplatziert aussehende Black Falcon-Mercedes SLS wurde dann als Pechvogel der letzten Runde am Podium gehindert - ein Reifenschaden verhinderte für das Duo Basseng / Simonsen einen Podestrang. Dadurch war damit der Frikadelli-Porsche sicher auf dem Podium, obwohl in der Runde zuvor ordentlich Druck durch den H&R Spezialfedern-BMW Z4 ausgeübt wurde, und es um Platz 3 noch einmal richtig spannend hätte werden können. So gelang es allerdings dem Audi von Marc und Dennis Busch, den ersten Gesamtsieg einzufahren und die guten Leistungen der letzten Monate durch einen Sieg zu krönen. Zudem konnte man sich gegen sehr starke Konkurrenz souverän durchsetzen.

In der Meisterschaft ist die Entscheidung hingegen fast gefallen: Durch den Rückschlag des Wochenspiegel-Teams und den Ausfall der Raeder-Mannschaft mit Chris Breuer und Elmar Deegener sind Tim und Dirk Groneck (Bild) mit knapp 4,7 Punkten Vorsprung nicht mehr einzuholen. Auf dem zweiten Platz liegen fast ebenso sicher Michael Jacobs, Oliver Kainz und Geog Weiss.

Foto Clio : Jürgen Ruhrmann

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 15. Oktober 2013 )
 
GT Corse plant 2014 umfangreiches Langstreckenprogramm Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 12. Oktober 2013

Die GT Corse-Mannschaft von Danny Pfeil hat mit den drei Vorstellungen ihres Ferrari F458 GT3 Italia am Nürburgring in den vergangenen drei Wochen – zwei VLN-Läufe und das Blancpain Endurance Serie-Finale mit dem Podium in der GTR-Klasse – deutlich ihre Konkurrenzfähigkeit bewiesen. Die ursprünglich in der Ferrari-Challenge gross gewordene Mannschaft wird man 2014 in mehreren Serien im Einsatz sehen wie Danny Pfeil uns am Nürburgring erklärte:

„2014 planen wir Einsätze in mehreren Langstreckenserie. So wollen wir für mindestens 3 Rennen in der Blancpain Endurance Serie an den Start gehen wobei das 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps und natürlich wieder die Blancpain 1000km am Nürburgring fest gebucht haben. In der VLN Langstreckenmeisterschaft werden wir über die ganze Saison unsere SP8-Ferraris betreuen, während der SP9-Ferrari etwa 4 ausgewählte Rennen bestreiten wird. Mit auf dem Programm steht das 24 Stunden Rennen am Nürburgring. Allerdings wollen wir mit dem GT3 noch mindestens zwei weitere Langstreckenläufe bestreiten, wobei an die 24h von Dubai - das wird unser nächstes Rennen – und die Gulf 12 hours 2014 gedacht ist. Damit stehen für das Autos 2014 nicht weniger als drei 24h-Rennen, ein 12h-Rennen, ein 1000km Lauf und vier weitere Einsätze auf dem Programm.“

Auch wenn das Programm noch nicht offiziell fixiert ist: An den Anblick der GT Corse-Crew wird man sich für 2014 bei den wichtigsten Langstreckenevents gewöhnen können. Wagenbesitzer Pierre Ehret fühlt sich nach den guten Vorstellungen mit seinem Baby (3. Klassenrang bei den Blancpain 1000km; beim 45. ADAC-Barbarossapreis fuhr man auf Gesamtrang 5) ebenfalls gut aufgehoben: „Das GT Corse-Team von Danny Pfeil macht einfach einen tollen Job! Die Crew steht voller Passion dahinter und fiebert genauso mit wie wir Fahrer. Ein dickes Lob an die ganze Mannschaft!“

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 12. Oktober 2013 )
 
Die Titelentscheidung in der VLN Langstreckenmeisterschaft naht Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Mittwoch, 9. Oktober 2013

startbild_gt-eins_format.jpgDiesen Samstag findet der achte und vorletzte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring statt. 174 Teilnehmer sind auf der vorläufigen Starterliste gemeldet, sodass den Fans an der Strecke toller Motorsport geboten werden kann.

Der Namensgeber des ROWE DMV 250 Meilen Rennens verspricht eine Top-Besetzung bei den beiden gemeldeten Flügeltürern aus dem Hause ROWE - ganz klar mit dem Ziel, den zweiten Laufsieg in dieser Saison einzufahren.

Dagegen stemmen sich in der SP9 unter den bekannten Kandidaten auch ein paar Rückkehrer in die VLN wie etwa der Schulze Motorsport-Nissan GT-R oder der Falken-Porsche mit Martin Ragginger und Sebastian Asch.

Für die meiste Aufmerksamkeit wird allerdings sicherlich das SP8-Modell des bekannten  BMW Z4 des PIXUM-Team Schubert sorgen. Das Fahrzeug basiert auf der 2010er Version des Z4 GT3 und besitzt einen 4,4 Liter Motor aus dem BMW M3 GTS. Diskussionen über dieses Fahrzeug und die Spekulationen über die Absicht des Einsatzes konnten hier Forum bereits die ganze Woche verfolgt werden.

In der Meisterschaft ist weiterhin alles offen. Die Spitzenposition verwalten derzeit Dirk und Tim Groneck auf einem Renault Clio Cup. Ebenfalls vorne mit dabei sind weiterhin Elmar Deegener und Christoph Breuer auf einem Audi TT RS 2.0 sowie der Porsche GT3 RSR der Wochenspiegel Team Manthey-Mannschaft.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 9. Oktober 2013 )
 
Toyota GT86-Cup beim Barbarossapreis Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 3. Oktober 2013

Arne Hoffmeister und die beiden Australier Angus Chapel & Rob Thomson überquerten beim letzten VLN Langstreckenmeisterschaftslauf, dem 45. ADAC Barbarossapreis (der Link führt auf den ausführlichen Rennbericht auf unseren Seiten), als Sieger der bei diesem Lauf mit 7 Teilnehmern besetzten Toyota GT 86-CUP4-Klasse im Dörr Motorsport-Toyota GT86 die Ziellinie.

Nachdem Chapel von der vierten Klassen-Position ins Rennen gestartet war, verbesserte sich der Australier bis zum Ende seines ersten Stints auf die zweite Position. Hoffmeister, der danach das japanische Sportcoupé übernahm, sicherte sich und seinen beiden australischen Teamkollegen die Führung. Schlussfahrer Rob Thomson brachte diese schließlich mit einem Vorsprung von über 3 Minuten ins Ziel und stellte somit den fünften Klassensieg in diesem Jahr für Dörr Motorsport sicher.

Dabei sah es für die Dörr-Truppe nach dem Training gar nicht nach einem Start-Ziel-Sieg aus: Im Qualifying legten Ludo, Marc und Ken Stessens im Renstal Excelsior-Toyota mit 10:05,681 die Bestzeit hin und sicherten sich vor Leutheuser Racing&Events (#530) und dem Ring Racing-GT86 mit Theo Kleen, Vincent Kolb und Thomas Knoll (#536) die Pole-Position. Ein Unfall an der Quiddelbacher Brücke zwang die schnellen Belgier vorzeitig zum Rennabbruch und machte den Weg für die Konkurrenz frei.

So konnten die drei Dörr-Piloten bereits in der ersten Hälfte des Rennens das Teilnehmerfeld von Startplatz 4 aufrollen und sich an der Spitze absetzen. Hoffmeister, Thomson und Chapel ließen sich die Position des Führenden bis zum Rennende nicht mehr nehmen, brachten mit 09:57,756 die schnellste Runde auf den Asphalt und überquerten mit 3:14,501 Vorsprung auf Leutheuser Racing mit den Piloten Alexander Kudrass, Jutta Beisiegel, Martin Tschornia & Wolfgang Kudrass die Ziellinie. Theo Kleen, Vincent Kolb und Thomas Knoll behaupteten ihre Position aus dem Qualifying und beendeten das Rennen auf Platz 3.

In Sachen Meisterschaftstitel ist in der Klasse noch nichts entschieden: Jutta Beisiegel (Kaiserslautern) und Alexander Kudrass (Lohmar) führen die Gesamtwertung mit 35,28 Punkten an. Arne Hoffmeister (33,46 Punkte) könnte in den kommenden zwei Rennen den hauchdünnen Vorsprung minimieren und die Saison sogar noch als Gesamtsieger abschließen. Es bleibt also bis zum letzten Rennen am 26.10.2013 alles offen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 3. Oktober 2013 )
 
Marc VDS gewinnt den 45. ADAC Barbarossapreis Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Sonntag, 29. September 2013

img_1977.jpgStrahlender Sonnenschein in der Eifel begleitete die Teilnehmer beim siebten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring.

Grund genug für Bestleistungen dachte sich wohl auch Uwe Alzen, der in der Quali-Sitzung am Morgen mit einer 8:01,069 einen neuen inoffiziellen Rundenrekord für die Streckenvariante mit Kurzanbindung aufstellen konnte. Doch ab dem Start sollte auch das Rennen mit spannenden Zweikämpfen bis zum Schluss aufwarten.

Zu Beginn konnte sich der Manthey-Porsche an die Spitze setzen, musste jedoch nach kurzer Zeit in die Box kommen und sich neue Reifen aufziehen lassen. Dadurch konnte der Frikadelli-Porsche mit Huisman, Abbelen, Schmitz die Führung vor dem BWM Z4 GT3 von Uwe Alzen, Philipp Wlazik und Niclas Kentenich übernehmen. Allerdings gab es für die Truppe des Betzdorfers wieder nichts zu feiern, denn das Rennen endete jäh im Streckenabschnitt Eschbach, durch einen Unfall.

Bei diesem Unfall waren mehrere Fahrzeuge betroffen darunter auch der zweite BMW des Marc VDS Teams. Ursache dafür war eine Betriebsmittelspur, die von einem anderen Teilnehmer verursacht worden war. Dadurch konnte sich der Manthey Porsche erneut an die Spitze des Feldes setzen. Dahinter folgte der Audi R8 LMS ultra von Marc und Dennis Busch sowie dem Rowe SLS AMG GT3, der in der Folge durch eine Rundenstreichung aus dem Kreis der Siegkandidaten genommen wurde.

Daraufhin konnte sich der Manthey-Porsche immer weiter absetzen. Allerdings kam auf dem dritten Rang der junge Niederländer Nicky Catsburg in verbliebenen Marc VDS BMW Z4 GT3 immer näher an die Spitze heran. Durch das unterschiedliche Boxenstoppfenster der Teams ergaben sich bis kurz vor Rennende weitere Positionsveränderungen, wobei sich die Dramatik noch weiter zuspitzen sollte. Zuerst erwischte es den Manthey-Porsche, der mit einem technischen Defekt auf der Strecke ausrollte. Schlimmer erging es dem Audi der Buschs, dieser musste ohne Sprit in der Hohenrain-Schikane stehen bleibenimg_2131.jpg

Auf der Strecke ging es derweil hitzig zu, denn zwischen dem nun an der Spitze liegenden Frikadelli-Porsche und dem Marc VDS-BMW entbrannte ein heißer Kampf - am Schluss konnte letzterer für den ersten Saisonsieg des belgischen Teams auf dem Ring sorgen. Für Maxime Martin, der den Nürburgring und besonders die Nordschleife dieses Jahr für sich entdeckt zu haben scheint, ein weiteres tolles Ergebnis nach dem zweiten Platz beim 24h Rennen in diesem Jahr. Ebenfalls erwähnenswert ist der dritte Platz des ansonsten so defektgeplagten Dörr Motorsport-McLaren, der durch konstante Fahrweise das Podium komplettierte. Rang 4 belegte die Truppe rund um Jürgen Alzen im Ford GT vor dem GT Corse-Ferrari mit Alexander Mattschull und Pierre Ehret.

Das tolle Ergebnis von Dörr Motorsport an diesem Wochenende konnte auch im Toyota GT 86 Cup fortgeführt werden. Dort siegten Arne Hoffmeister, Rob Thompsen und Angus Chapel vor dem Wagen von Leutheuser Racing & Events sowie Kleen, Kolb und Koll mit knapp einer Minute Rückstand.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 29. September 2013 )
 
2 neue Teams für den GT86-Cup in der VLN Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 26. September 2013

wh-motorsport_002.jpgBereits an diesem Wochenende startet der TMG GT86 Cup mit zwei neuen Teams in die nächste Runde. Mit Holvoet Racing und WH-Motorsport gehen zwei neue Teams an den Start. Zwar können die vier neuen Fahrer, Wolfgang und Kevin Hönscheid (WH-Motorsport, Hennef) sowie Olivier Muytjens und Brody Broodcorens (Holvoet Racing, Belgien) nicht mehr die Gesamtwertung gewinnen, gelten aber als zusätzliche Konkurrenz bei der Jagd um wichtige Punkte. Aktuell führen im Cup Jutta Beisiegel und Alexander Kudrass vom Team Leutheuser Racing punktgleich mit einem hauchdünnen Vorsprung vor Teamkollege Wolfgang Kudrass sowie Arne Hoffmeister (Dörr Motorsport).

Olivier Muytjens und Brody Broodcorens vom belgischen Toyota-Importeursteam Holvoet Racing sind bereits seit 2006 ein eingespieltes Team. Zusammen blicken die belgischen Landsmänner auf insgesamt 28 Jahre Motorsport-Erfahrung zurück und konnten dieses Jahr mit einem 15. Gesamtrang bei den 12 Stunden von Bathurst schon unter Beweis stellen, dass sie ein starkes Duo sind. Olivier Muytjens: „Brody und ich wollten in einem Markenpokal starten, da aufgrund der gleichen Bedingungen jedes Team dieselben Gewinn-Chancen hat. Der TMG GT86 CS-V3 ist nicht nur ein zuverlässiger Bolide, sondern bringt auch viel Fahrspaß mit sich und überzeugt durch sein Potenzial. Daher haben wir uns für eine Teilnahme am TMG Toyota GT 86 Cup entschieden.“ 

wh-motorsport_01.jpgWolfgang und Kevin Hönscheid (WH-Motorsport) glänzen ebenso als eingespieltes Duo, schließlich handelt es sich hier um eine „Vater-Sohn-Kombination“, die sich auch in der Vergangenheit schon des Öfteren ein Renncockpit teilte. Speziell Wolfgang Hönscheid könnte man als Nürburgring-Profi bezeichnen, denn der 49-Jährige sammelt bereits seit 30 Jahren Rennerfahrung auf der Nordschleife. Kevin Hönscheid: „Wir wollten auf hohem motorsportlichen Niveau als ‚Vater-Sohn-Team’ auftreten, da war der TMG Toyota GT 86 Cup die beste Option. Schließlich bietet der TMG GT86 CS-V3 super Voraussetzungen: Ein grundsolides, schnelles Fahrzeug, das auch für private Teams erschwinglich ist. Besonders gefällt uns, dass aufgrund des Reglements wirklich jeder Fahrer und jedes Team die gleichen Chancen haben. Das verspricht auch für die kommende Saison eine faire Meisterschaft, in der das fahrerische Können über das Siegen entscheidet und nicht die finanziellen Mittel, die einem Team zur Verfügung stehen.“

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. September 2013 )
 
Regenwetter in der Eifel Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Sonntag, 15. September 2013

_mg_9365_1.jpgEin Jubiläum feierte Porsche am Wochenende auf der Nordschleife. Durch den Gesamtsieg beim 36. RCM DMV Grenzlandrennen konnte der 500. Wertungsgruppensieg in der Geschichte der VLN Langstreckenmeisterschaft gefeiert werden.

Zugleich war der Sieg aber auch eine Premiere. Denn der neue 4,4 Liter Motor im Porsche 911 GT3 RSR des Manthey Teams feierte erst beim 6 Stunden Rennen vor zwei Wochen seine Rennpremiere.

Ebenfalls freuen konnte sich das Manthey Racing-Team über das Ende einer relativ langen Durststrecke in der Langstreckenmeisterschaft. Für das Team um Teamchef Olaf Manthey war es nach 504 Tagen der erste Sieg. Pilotiert wurde das Fahrzeug vom Trio Jochen Krumbach, Jörg Bergmeister und Lucas Luhr. Den zweiten Platz auf dem Podium sicherte sich ebenfalls ein Manthey-Porsche. Dort fuhren Christian Menzel und Wolfgang Kohler zugleich noch den Klassensieg in der Porsche Cup-Klasse. Das Porsche-Podium komplettierte der Porsche von GetSpeed Performance rund um Adam Osieka, Steve Jans und Dominik Brinkmann.

Geprägt wurde das Rennen dabei von unterschiedlichsten Wetterbedingungen. War es zu Beginn noch trocken, so wurde das Rennen im späteren Verlauf immer mehr zur Regenschlacht, bei der nicht nur einige Teams mit Unfällen und Defekten aus dem Rennen ausschieden, sondern auch das Rennen gut zehn Minuten vor Schluss wegen Starkregen durch die rote Flagge abgebrochen werden musste. Viel Pech hatte besonders das Rowe Racing-Team mit ihren beiden Mercedes Benz SLS AMG. Das Fahrzeug von Jan Seyffarth und Nico Bastian konnte nach einem Unfall in Führung liegend nicht mehr weiter fahren._mg_8953.jpg

Selbst am Morgen musste das Zeittraining aufgrund von Nebel verschoben werden, sodass das Rennen mit einer dreiviertelstündigen Verspätung startete. Einen perfekten Einstieg hatte auch das Meisterteam. Mit dem neuen Audi TT RS2 lag man zwischenzeitlich sogar in Führung. Am Ende sprang mit dem sechsten Platz ein hervorragendes Ergebnis heraus.

Den Sieg in der Toyota GT 86 Cup-Kategorie sicherte sich das Dörr Motorsport-Team mit knapp 50 Sekunden Vorsprung vor dem Wagen von Leutheuser Racing & Events mit unter anderem Martin Tschornia und Wolfgang Kudrass am Steuer. Den dritten Platz auf dem Klassen-Podium sicherte sich das Fahrzeug mit Theo Kleen und Andreas Gülden.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 16. September 2013 )
 
Vorbericht zum 6. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Mittwoch, 11. September 2013

vln6h_457pitstop.jpgAm Samstag, 14.09.2013 steht der nächste Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft an. Zum 36. RCM DMV Grenzlandrennen werden mehr als 170 Fahrzeuge erwartet. Gleichzeitig wird damit die zweite Phase der Saison eingeläutet.

Neben dem Kampf um den Tagessieg, rückt auch die Entscheidung in der Meisterschaft, Schritt für Schritt näher. Dazu kommt die Abwechslung auf dem Siegerpodest, die es in den bisherigen fünf Rennen gleich viermal gegeben hat. Lediglich Frank Stippler konnte sich diese Saison breits zweimal zum Laufsieger küren lassen. Zuletzt gelang dem Team Rowe Racing mit Jan Seyffarth, Nico Bastian und Lance David Arnold im Mercedes Benz SLS AMG GT3 der Sieg.

So lassen sich für dieses Wochenende gleich mehrere Teams nennen, die - bei den ausgeglichenen Chancen dieses Jahr - gerne auf das Siegerpodest kommen wollen.

Der prominenteste Neuzugang im Feld hingegen ist ein Ferrari F458 GT3. Das Fahrzeug, welches vom GT Corse-Team eingesetzt wird, steht nun erstmalig in der SP9 am Start (GT-Eins berichtete bereits). In der Klasse SP3T bringt das Meisterteam des Jahres 2012 einen Audi TTRS2 an den Start. Damit wird es Klassenintern heiß her gehen, denn dort wartet auch die starke Konkurrenz von Raeder Motorsport mit Christoph Breuer und Elmar Deegener.

Zusätzlich zur Rennaction in der VLN Langstreckenmeisterschaft wird diesmal der Niederländische Renault Clio Cup im Rahmenprogramm an den Start gehen. Der erste Lauf findet Samstag bereits um 08:05 Uhr statt, der zweite startet zwischen Quali und Rennen der VLN.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 12. September 2013 )
 
Der erste SP9-Ferrari kommt auf die Nordschleife Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 11. September 2013

Das gt_corsef458test.jpgTeam GT Corse wird wie angekündigt beim kommenden VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf am Samstag den ersten Ferrari F458 GT3 Italia auf der Nordschleife einsetzen. Der F458 wird von Wagenbesitzer Pierre Ehret, Alexander Mattschull und Pierre Kaffer pilotiert werden.

Anfang September wurde der F458 GT3 von Ferrari offiziell an das Team um Teamleiter Danny Pfeil und den technischen Leiter Martin Kohlhaas übergeben. Während der drei Testtage in Imola, Misano und auf dem Adria Raceway lernte das Team den Renner aus Maranello mit jeder Rennrunde besser kennen und war von der ausführlichen Übergabe sowie der gesamten Betreuung beeindruckt. „Ich freue mich über die tolle Unterstützung von Ferrari und insbesondere darüber, dass der Leiter des GT3-Projektes selbst den Roll-out auf der Nordschleife begleiten wird", so Danny Pfeil. „Wenn Du ein deutsches Rennauto kaufst, bekommst Du einen Anruf, wirst einbestellt, rollst das Auto selbst aus der Halle und bist fertig. Ferrari jedoch lädt Dich nach Italien ein, mietet eine Rennstrecke, liefert das Auto, bringt vier Techniker und einen Formel-1-Fahrer mit und übergibt Dir aktiv auf der Strecke das Auto. Es war nicht immer leicht, aber der Mut und das Engagement wird jetzt nach drei Jahren Zusammenarbeit belohnt.“

„Das gesamte Team freut sich nach den erfolgreichen Testfahrten in Italien auf die Nordschleifen-Premiere“, sagt Teamchef Danny Pfeil weiter. „Beim ersten Einsatz auf dem Nürburgring wollen wir so viel Erfahrung wie möglich sammeln. Es ist für uns zugleich der Startschuss für die Saison 2014, in der wir mit dem großen Bruder unseres serienahen 458 dann bei den 24h-Klassikern richtig angreifen wollen.“

Am kommenden Samstag will die Mannschaft von Pfeil dann neben dem neuen SP9-Auto wieder 2 Challenge-Ferraris in der Klasse SP8 (VLN Specials über 4.000 ccm bis 6.200 ccm Hubraum) einsetzen. Am Steuer der #457 wechseln sich Mike Jäger und Patrik Kaiser ab, bei der #458 teilen sich der ehemalige DTM-Pilot Carsten Struwe und Christian Kohlaas die Cockpitarbeit mit Doppelstarter Pierre Kaffer.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 12. September 2013 )
 
Mercedes plant "kleines" Kundensportmodell Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 7. September 2013

cla45amg.jpgMercedes will auf der IAA ein weiteres Kundensportmodell für den Motorsporteinsatz vorstellen. Die zur Zeit noch als Studie gedachte Version des Mercedes CLA 45 AMG ist für nationale Markencups und die VLN Langstreckenmeisterschaft vorgesehen und könnte auch als Basis für ein GT4-Modell dienen. Noch ist das Fahrzeug eine Konzeptstudie, die je nach Einsatzgebiet mit Front- oder auch Allradantrieb geliefert werden kann. Mercedes spricht selber davon, dass die technische Spezifikation des Rennwagens an das Reglement der jeweiligen Rennserie angepasst werden kann.

Das mit einem AMG 2,0-Liter-Turbomotor (265 kW/360 PS/450 Nm) befeuerte Gefährt ist mit einem 7-Gang Sportgetriebe ausgestattet. Aerodynamisch tritt das Modell mit Front- und Heckschürze, Heckdiffusor, Carbon-Heckflügel und großer Kühlluftöffnungen für die Motor- und Bremsenkühlung auf. Motorhaube und Heckdeckel sind mit Schnellverschlüssen ausgestattet. Im CLA 45 Racing Series wird ein Rennsportfahrwerk mit einer breiteren Spurweite verbaut, das bezüglich der Einstellmöglichkeiten für Fahrzeughöhe, Federrate und Dämpferkennung sowie die Spur- und Sturzwerte an Vorder- und Hinterachse kaum Wünsche offen lässt. ABS und Leichtmetallräder für Reifen der Dimension 265/18 gehören ebenso wie eine elektromechanische Servolenkung und eine Luftheberanlage zu den Ausstattungsoptionen.

Wie schon der Mercedes SLS AMG GT3 wird auch der CLA 45 AMG Racing Series von Mercedes-AMG in enger Zusammenarbeit mit der HWA AG entwickelt. Bernd Schneider soll als einer der Entwicklungsfahrer fungieren.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 8. September 2013 )
 
Erster belgischer Sieg im GT-86-Cup Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 29. August 2013

renstalgt86.jpgDer letzte VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf lieferte ein turbulentes Rennen im TMG Toyota GT86-Cup. Bei wechselnden Bedingungen traten die Mannschaften von Renstal Excelsior (B), Leutheuser Racing, Dörr Motorsport und dem Toyota Swiss Racing (CH) mit ihren TMG GT86 CS-V3 zum Opel 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen auf der Nordschleife an, welches das belgischeTeam mit der #525 am Ende für sich entscheiden konnte. Mit 29 absolvierten Runden fuhren Ludo, Marc und Ken Stessens die ersten Punkte in der Gesamtwertung ein, profitierten aber dabei vom Pech ihrer Konkurrenten.

Nicht ganz so viel Glück hatte der in der Gesamtwertung führende Arne Hoffmeister. Zwar konnten er und Fabian Wrabetz sich im Qualifying mit dem Dörr Motorsport-Toyota an der Spitze der Startaufstellung platzieren und auch im Rennen die schnellste Runde drehen - ein Unfall zwang das Team jedoch nach Runde 2 zur Aufgabe. Schon zuvor war der Toyota des schweizer Trios Wüest / Lötscher / Lüthi einer Kollision mit einem Porsche GT3 zum Opfer gefallen. Ähnlich viel Pech hatte Leutheuser Racing: Parallel zum Dörr-Crash wurde auch diese Mannschaft in Runde 2 in einen Unfall verwickelt. Zwar gelang es dem Team, den GT86 wieder in einer dreistündigen Reparatur herzurichten. Da der Rennbolide nach der Reparatur jedoch nicht mehr dem VLN-Reglement entsprach, konnten Alexander Kudrass, Jutta Beisiegel, Martin Tschornia und Wolfgang Kudrass nicht im Cup gewertet werden.

Das zweite Auto von Dörr Motorsport sowie der Ring Racing-GT86 fehlten mangels Fahrern bzw. aufgrund eines Testunfalls im Vorfeld. Wie am Rande des Laufes zu erfahren war, haben jedoch bereits zwei weitere Teams Autos für den Cup bei Toyota bestellt, die noch in dieser Saison debütieren sollen.

Die Gesamtwertung blieb an der Spitze unverändert: Arne Hoffmeister führt das Feld mit 20 Zählern an, dicht gefolgt von Jutta Beisiegel und Alexander Kudrass (beide 19,92 Punkte). Auf Platz 3 rangiert Wolfgang Kudrass mit 17,00 Punkten.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 29. August 2013 )
 
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