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Dienstag, 6. Dezember 2016
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Rennserie & der 24h-Klassiker auf der Nordschleife
News zur BfGoodrich Langstrecken Meisterschaft und den 24h am Nürburgring


Nissan-Deutschland- und GT4-News Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 25. September 2014

Nissan 2015gtr.jpghatte am vergangenen Dienstag nach den 1000km am Ring zu einem Test des neuen 2015´er Nissan GT-R Nismo GT3 geladen. Wie bereits berichtet will der Deutschland-Vertrieb im kommenden Jahr mindestens je ein Kundenteam des japanischen Herstellers im ADAC GT-Masters und eins in der VLN Langstreckenmeisterschaft mit einem umfangreichen Support-Paket unterstützen. James Rumsey Motorsport hatte dazu einen Test des 2015er GTR auf der Nordschleife organisiert.

Zumindest aus der VLN Langstreckenmeisterschaft war eine prominente Mannschaft präsent. Walkenhorst Motorsport testete mit Ralf Oeverhaus und Stefan Aust das aktuelle Auto. Zudem gab es Presserunden mit dem deutschen GT-Academy-Gewinner und aktuellen Academy-Piloten Florian Strauss, der 20 Jornalisten im diesjährigen Auto über die Nordschleife kutschierte. Nach eigenen Angaben ist James Rumsey Motorsport mit einer Reihe von Teams aus beiden deutschen Meisterschaften in Kontakt, die aber derzeit noch ungenannt bleiben möchten.

Neben dem GT3-Engagement hierzulande will man 2015 zudem auch in den Verkauf des GT4-Modells des Nissan 370Z auf dem europäischen Markt neuen Schwung bringen. Dieses war vor einigen Jahren ja vom derzeitigen Einsatzteam RJN-Motorsport entwickelt worden, allerdings mit gerade mal einem halben Dutzend verkaufter Wagen nicht gerade zum grossen Verkaufsschlager avanciert. RJN-Motorsport hatte den Wagen erfolgreich zu einer High-Performance Langstreckenversion entwickelt die u.a. bei den 24h von Dubai einige Erfolge einfahren konnte. James Rumsey Motorsport schwebt nun vor die neue Version des Autos mehr in Richtung Sprint- und Cup-Rennen zu optimieren, was das Preis-Leistungsverhältnis noch einmal deutlich zugunsten des mit reichlich Potential versehenen Japaners verschieben könnte.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 25. September 2014 )
 
VLN8 - wieder schlägt das Eifelwetter zu Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 14. September 2014

Zur Nullnummer avancierte leider der gestern angesetzte 8. VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf, das 46. ADAC Barbarossarennen . Wegen gefahrenträchtiger Wetterbedingungen, - dichter Nebel hatte sich um die Nordschleife und die GP-Strecke zusammengezogen - wurde der Lauf nach einem ebenfalls unter grenzwertigen Bedingungen duchgeführten Qualifying nicht gestartet. Nach mehreren Startverlegungen gab VLN-Geschäftsführer Karl Mauer um 14:05 Uhr die Absage des 46. ADAC Barbarossapreis des MSC Sinzig bekannt. „Die Witterungsbedingungen ließen heute keinen Start zu“, sagte Mauer. DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck, der in die Entscheidung der Rennleitung involviert war, trug die Entscheidung ebenfalls mit.

„Die Sicht war viel zu gering, als dass wir dem Start des Rennens hätten zustimmen können“, erläutert Rennleiter Peter Bröcher , der in enger Abstimmung mit der Rennleitung, dem veranstaltenden MSC Sinzig und der VLN bis zum letztmöglichen Zeitpunkt abwartete, ehe er schlussendlich die Absage formulierte. „Neben der Beeinträchtigung der Sicht für die Teilnehmer war vor allem auch die Tatsache, dass der Rettungshubschrauber unter diesen Bedingungen nicht hätte starten können, für unsere Entscheidung ausschlaggebend. Zudem sagten unterschiedliche Wetterdienste keine Besserung voraus, so dass auch ein verkürztes Rennen keine Option war.“

Wegen des abgesagten Laufs haben wir im „Renn“-bericht auf unseren Seiten ausnahmsweise mal das vollständige Qualifying-Ergebnis aufgearbeitet. Als nächster und vorletzter VLN-Lauf steht nun das ROWE DMV 250-Meilen-Rennen am 11.10 auf dem Programm.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 14. September 2014 )
 
VLN-Lauf #8 - Rennbericht Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 13. September 2014

Unter diesem Link findet ihr den Rennbericht zum 8.VLN-Lauf. Über 170 Mannschaften stehen am Start. Die Pole hat die Mannschaft von Frikadelli Racing inne, die als Trainingsbestzeit eine 8:05.714 erreichte. Dahinter haben sich die Teams von Black falcon und Falken Motorsport plaziert. Das Rennen startet heute um 12 Uhr und kann auf der VLN Langstreckenmeisterschafts-Website live verfolgt werden.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 13. September 2014 )
 
Vorbericht zum 46.ADAC Barbarossapreis Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Freitag, 12. September 2014

gtcorse24hnringhoheacht.jpg177 Teilnehmer erwarten die Veranstalter und die Verantwortlichen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am kommenden Samstag zum 8.Saisonlauf, dem 46.ADAC Barbarossapreis. Generell beginnt in der Meisterschaft mit diesem Lauf die heiße Phase, denn inklusive Samstag sind noch drei Wertungsläufe zu absolvieren.

Um den Gesamtsieg tummeln sich auch an diesem Samstag wieder bekannte Gesichter. Allen voran das Team Phoenix Racing, die mit Marc Basseng und Frank Stippler zwei absolute Experten an den Start bringen können. Aber auch die Konkurrenz von Mercedes in Form von Black Falcon, McLaren in Form von Dörr Motorsport oder Porsche mit dem Frikadelli Racing Team und Uwe Alzen auf dem Haribo Porsche, werden ein Wörtchen mit um den Gesamtsieg sprechen.

Das Hauptaugenmerk vieler Fans geht am Wochenende aber wahrscheinlich in die Klasse SP-X, in der ein Honda Civic WTCC mit prominenter Besetzung an den Start geht. Auf dem vom Honda Racing Team JAS eingesetzten Fahrzeug nehmen neben Tourenwagen Legende Gabriele Tarquini auch der schnelle Portugiese Tiago Monteiro platz, die sich auf den WTCC Gastlauf im kommenden Jahr mit einem Testfahrzeug vorbereiten.

Auch in der Meisterschaft wird das Finale langsam eingeläutet. Derzeit liegen Rolf Derscheid und Michael Flehmer in einem BMW 325i auf Titelkurs. Der härteste Verfolger kommt aus dem Hause Opel. Dort konnte der Finne Hannu Luostarinen mit vier Siegen in den letzten Läufen den (zweiten) Platz in der Gesamtwertung behaupten. Dahinter folgt mit Max Partl und Jörg Weidinger der erste Starter aus dem BMW M235i Racing Cup. Aber keiner der Anwärter auf die Meisterschaft kann sich im Prinzip einen Ausrutscher erlauben und nach der Erfahrung im letzten Jahr können wir uns mit Sicherheit bis auf das letzte Saisonrennen freuen, um den Sieger der diesjährigen VLN Gesamtwertung zu feiern.

 
Creventic Rennen als VLN-Alternative? Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 11. September 2014

Die 24 Stunden von Barcelona haben es wieder einmal an den Tag gebracht: die Serie die der VLN Langstreckenmeisterschaft am ehesten Konkurrenz machen könnte ist nicht das ADAC GT-Masters oder die Europäische Le Mans Serie sondern Creventics 24 Stunden-Serie. Obwohl (oder gerade weil?) es keine übergreifende Punktewertung für die 5 (im nächsten Jahr 6) Einzelrennen gibt erfreuen sich diese bei den deutschen Mannschaften die sonst auf der Nordschleife ihr Hauptengagement ausleben bester Beliebtheit. Immerhin bieten die 12h bzw. 24h-Rennen die Möglichkeit mit einem halbwegs VLN kompatiblen Reglement einmal wo anders als auf der Nordschleife zu fahren. Auch in Barcelona war das deutsche Kontingent das normalerweise auf den Höhen der Eifel zu finden ist nicht zu übersehen.

Car-Collection hatte die Creventic Events bereits seit einiger Zeit schon als Alternative für sich entdeckt. Seit diesem Jahr ist auch die BMW-Mannschaft von Walkenhorst Motorsport bei ausgewählten Rennen der Serie mit dabei. Hofor Racing, die Truppe von Pilot und Teamchef Michael Kroll, hatte über das Einsatzteam von Küpper Racing – Walkenhorstebenfalls ein VLN-Stammteam das mit einem eigenen Wagen in Barcelona antrat - die Rennen der Creventic-Serie schon in den letzten Jahren bestritten. Die Destree Motorsport Mannschaft ist am Ring mit ihrem „Sexbomb“-Porsche ebenfalls bestens bekannt. Weitere bekannte VLN-Mannschaften die am vergangenen Wochenende antraten waren die Teams von Bonk Motorsport, Sorg-Rennsport (die in der GT4-Klasse immerhin auf das Podium klettern konnten) das Besaplast Racing Team und Tischner Motorsport.

Auch für den letzten Lauf der diesjährigen Serie, die 12 von Ungarn, die am 3-4 Oktober abgehalten werden, haben sich Hofor Racing, Küpper Racing und Besaplast – diesmal mit dem Audi statt mit dem Mini – von Seiten des VLN-Kontingents eingeschrieben. Jedoch findet gleich am darauffolgenden Wochenende das Rowe-250 Meilen Rennen, der vorletzte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft statt. Andererseits hat der anstehende Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft den 24h in Barcelona auch nicht all zu viele Teilnehmer gekostet...

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 10. September 2014 )
 
GT86-Cup beim 6h Rennen Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 4. September 2014

vln7_cup4_534.jpgAn dieser Stelle gönnen wir uns noch einmal einen Rückblick auf das Rennen des Toyota GT 86-Cups im Rahmen des letzten VLN-Laufs vor knapp 2 Wochen. Dort triumphierte die Dörr Motorsport-Mannschaft mit dem Trio Maciej Dreszer, Arne Hoffmeister und Fabian Wrabetz – obwohl sie nicht als Sieger abgewunken wurden.

Einmal mehr hatte Nigel Moore vom britischen Vantage Motorsport-Team den Toyota mit der Startnummer 539 mit der schnellsten Trainingszeit auf die Pole-Position gestellt. Zu Beginn des Rennens lieferten sich Dörr Pilot Arne Hoffmeister und der bereits 3-fache Klassensieger Nigel Moore ein Rad an Rad-Duell mit tiefen 9:50´er Zeiten um die Spitze. Moore legte im Laufe dieser Phase mit einer 9:46,089 die Klassenbestzeit des Rennens vor. Knapp dahinter duellierten sich zunächst die beiden Leutheuser Racing-Wagen um P3 ehe die #545 von Jutta Beisiegel, Ralf Goral und Pawel Ledwon kurz nach dem ersten Stop zurück fiel.

Dafür griff nun der AMC St.Vith-Toyota des belgisch-Italienischen Quartetts Olivier Muytjens, Brody , Bruno Barbaro & Kurt Dujardin in den Kampf um die Top-Plätze ein. Zwischen Runde 17 und 21 führte das belgische Mannschaft, die auf das Team Pit Lane aus Aachen als Einsatzmannschaft vertraut, sogar die Cup4 Klasse an. Gegen Rennende zogen jedoch das Team Vantage und Arne Hoffmeister auf dem Dörr Motorsport-GT86 wieder an der belgischen Mannschaft vorbei.

vln7_cup4_540.jpgDoch die Dörr-Mannschaft vergriff sich kurz vor dem Rennende bei der Reifenwahl und musste in den letzten Runden noch einmal zusätzlich Regenreifen aufziehen. Während Nigel Moore bei immer schwieriger werdenden Streckenbedingungen auf dem britischen Wagen gegen Rennende in Führung liegend als erster die Ziellinie kreuzte, verlor die belgische Mannschaft in der letzten Runde P3 noch an den Leutheuser Racing-Toyota mit der #540 von Alexander Kudrass, Martin Tschornia, Wolfgang Kudrass und Zoran Radulovic.

Doch wegen Überholens unter gelber Flagge wurde den beiden Moore-Geschwistern 2h nach dem Rennende eine Rennrunde aberkannt, was den britischen Toyota auf Rang vier zurückwarf. Das Dörr-Trio Hoffmeister, Dreszer, Wrabetz erbte dadurch den 3. Saisonsieg und übernahm damit die vorläufige Tabellenführung vor den beiden Leutheuser Racing-Besatzungen. Durch die Rückversetzung rückte das belgische St Vith Team wieder auf das Podium vor.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 4. September 2014 )
 
Lexus Klassensieg in der SP8 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 28. August 2014

vln7_sp8_457.jpgDas Duell Ferrari gegen Lexus in der SP8-Klasse ging beim 7.VLN-Saisonrennen in eine erneute Runde. 3 Lexus des Teams von Ring-Racing standen die beiden Ferraris der Teams racing one und GT-Corse gegenüber. Bedingt durch das wechselhafte Wetter und eine vorzeitig abgebrchene Qualifying-Sitzung verpasste die racing one Crew nur knapp eine erneute Klassenpole. Diese holte sich statt dessen der GT-Corse Ferrari #457 mit Pilot Mike Jäger vor dem Ring-Racing Lexus von Kleen/Völker/Tresson und dem Racing one Ferrari F458 Challenge, auf dem VLN Rotinier Stefan Kuhs erstmals die 3 Stammpiloten Christian Kohlhaas, Carsten Struwe und Markus Lungstrass verstärkte. Zudem war der rote Ferrari zum ersten mal auf Michelin-Reifen statt der bisher benutzten Dunlops unterwegs.

Beim Start liess Lungstrass erneut sein Ausnahmetalent aufblitzen und eroberte gleich in der 2. Kurve die Klassenführung nachdem dem schweizer Startfahrer Devegius auf dem GT-Corse-Ferrari ein Dreher auf kalten Reifen in der Mercedes-Arena unterlief. Der rote Ferrari der Mannschaft aus Andernach wurde von Lungstrass in seinem Stint von Startplatz 40 bis auf P11 im 167 Wagen starken Starterfeld nach vorne pilotiert. Doch nach der Übergabe an Stefan Kuhs bremsten plötzlich Benzindruckprobleme die Performance des Ferraris ein. Ein unerwarteter Defekt an der Hardware der Kraftstoffversorgung sorgte für den ersten technischen Ausfall in der Saison für die Mannschaft aus Andernach.

vln7_sp8_135.jpgDie Führung übernahm daraufhin der Ring Racing Lexus von Uwe Kleen, Klaus Völker und dem Franzosen Jordan Tresson. Doch die GT-Corse Mannschaft kämpfte sich unterdessen an den schnellsten der 3 Lexus IS/F heran. Ein Reifenschaden liess kurz nach dem Führungswechsel die Spitze erneut an die Lexus-Mannschaft fallen, die sich mit dem gelben Ferrari über das ganze Rennen einen Kampf um den Klassensieg lieferte.

Die Entscheidung fiel letztlich abseits der Strecke. Ein Vergehen unter Doppelgelb - einer der Ferrari-Piloten hatte in einer Doppelgelbzone zu früh beschleunigt - führte zu einer Rückversetzung des als Klassensiegers abgewunkenen SP8-Ferrari. Somit erbten Kleen/Völker/Tresson den Klassensieg vor ihren Teamkollegen Baumann/Baumann und dem Ferrari-Quartett Jäger/Devegius/Barlesi/Köhler. Aber auch die Ring-Racing Truppe blieb nicht ganz ohne Blessuren: der dritte Lexus mit einem asiatischen Pilotenquartett rollte kurz vor dem Rennende in der letzten Runde auf der Start-Zielgerade mit einem technischen Defekt aus.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 28. August 2014 )
 
6h Ruhrpokal Rennen - wenn das Eifelwetter zuschlägt... Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 25. August 2014

Schliesslich hat es doch mit dem Hattrick geklappt! ROWE Racing holte am vergangenen Samstag mit den beiden Piloten Jan Seyffarth und Thomas Jäger beim Opel ADAC 6h Ruhrpokal-Rennen den 3. Gesamterfolg in Folge seit 2012. Die Wormser Mercedes-Mannschaft von Teamchef Michael Zehe hatte nur ein Fahrzeug in das 6h-Rennen – den Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft - geschickt. Das der Erfolg mit über 3 Minuten Vorsprung vor dem zweitplazierten Haribo-Porsche am Ende so deutlich ausfiel war allerdings mit etwas Glück verbunden, denn einmal mehr spielte das launische Eifelwetter eine entscheidende Rolle im Poker um die Podiumsplätze.

Nach dem Qualifying hatte es zunächst nach einem Hausrennen für die Porsche-Teams ausgesehen. Die Pole holte sich Peter Dumbreck im vom Schnabel Engineering als Einsatzteam betreuten Team Falken Porsche. Die Falken-Reifen funktionierten bei der kalten August Witterung und der in Abschnitten noch feuchten Strecke augenscheinlich am Besten. Dahinter konnte sich Uwe Alzen bei seinem Gaststart auf dem Haribo-Porsche – ein Ersatzchassis für seinen beim letzten Lauf zerstörten Z4 ist bereits im Aufbau – und dann die Fahrzeuge von ROWE Racing, Dörr Motorsport , Frikadelli Racing, Aston-Martin und der Wochenspiegel-Manthey-Porsche plazieren, ehe das Training in den letzten Minuten wegen einsetzender Wolkenbrüche unterbrochen werden mussste – man erhielt dabei eine erste Vorahnung was im Rennen passieren würde.

Nach dem Rennstart bei noch guten äusseren Bedingungen bei dem zuerst die 4 Top-Porsche die Show an der Spitze bestimmten, pokerte ROWE Racing und legte seinen ersten Boxenstop taktisch bedingt schon nach 3 Runden ein – um bei der in Aussicht stehenden Maximaldistanz von 39 Runden sich einen letzten Splash & Dash sparen zu können und eine leere Boxengasse beim Stop nutzen zu können. Das spielte der Mercedes-Mannschaft dann im entscheidenden Moment in die Hände. Als ziemlich genau zu Rennmitte ein Wolkenband sich über der Nordschliefe zu entleeren begann war die Mercedes Truppe auf der Döttinger Höhe bereit für einen rechtzeitigen Wechsel auf Regenreifen, derweil die auf einem anderen Boxenstop-Rythmus befindliche slick-bereifte Konkurrenz noch eine halbe Runde über die verregnete Nordschleife vor sich hatte. Während die ROWE Racing-Mannschaft so einen entscheidenden Vorsprung gewann, spülte der Platzregen die beiden führenden Porsche von Falken Motorsport und Frikadelli Racing genauso von der Strecke wie das halbe SP7-Feld den Aston Martin Vantage GT3 von Stefan Mücke und Pedro Lamy, den zwischenzeitlich zweitplazierten Hofor Racing Mercedes SLS AMG GT3 und den Dörr McLaren MP4-12C GT3 der sein Rennen nach einer Kollision an genau der selben Stelle im Haugg-Haken beendete die ihm auch beim letzten Lauf schon zum Verhängnis wurde. 

Nach dem grosssen Regen blieben nur der Haribo Racing Team Porsche, auf dem Norbert Siedler sich während der schwierigen Wetterphase als „Regengott“ betätigte, der Twin Busch Audi und der Wochenspiegel-Porsche in aussichtsreichen Verfolgerpositionen übrig. Die Busch-Zwillinge verloren ihren verdienten Podiumsrang in der letzten Rennstunde als der Kumho-bereifte R8 nach einem Motorbrand auf dem GP-Kurs strandete. Somit eroberte der Haribo Racing-Porsche von Norbert Siedler, Mike Stursberg und Uwe Alzen Rang 2 vor dem Wochenspiegel Team Manthey-Porsche, von Weiss/Kainz/Jacobs/Krumbach, die das Schwesterfahrzeug von Menzel/Kohler/Strobel schon nach dem Qualifying durch einen Motorschaden verloren hatten.

Das detaillierte Rennergebnis und weitere Zwischenergebnisse können im Rennbericht auf unseren Seiten nachgeschlagen werden.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 25. August 2014 )
 
Rennbericht 6h Ruhrpokal Rennen Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 23. August 2014

Unter diesem Link auf unseren Seiten findet sich der Rennbericht vom Opel 6h Ruhrpokal-Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft. 183 Starter gehen heute in das längste Rennen der VLN-Saison. Wir einer der 3-Top-Porsches gewinnen? Oder erneut ROWE Racing? Oder holen Dörr Motorsport oder Aston-Martin einen Überraschungserfolg?

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 23. August 2014 )
 
6h-Ruhrpokal wieder mit vollem Feld Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 21. August 2014

193 Wagen stehen für den Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft - dem Opel 6h ADAC Ruhrpokalrennen - auf der vorläufigen Nennliste. Damit findet das Feld am kommenden Samstag wieder zu der Grösse wieder, die man unmittelbar vor dem 24h Rennen erreicht hatte. Es ist zwar nicht das grösste Grid was sich in diesem Jahr formieren wird – bei VLN4 standen über 200 Mannschaften am Start – aber für reichlich Action auf der Strecke dürfte hinreichend gesorgt sein.

An der Spitze dürfte es kurzweilig werden: 14 GT3-Mannschaften tummeln sich dort im Kampf um den Gesamtsieg. 4 Porsche, je 3 Audi R8 LMS ultra und Mercedes SLS AMG GT3, 2 BMW Z4 GT3 und je ein Aston Martin Vantage GT3 und McLaren MP4-12C GT3. verzeichnet die Starterliste der SP9-Klasse. In Abwesenheit der Top-Mannschaften von BMW (Schubert, Marc VDS) und Audi (Phoenix, Prosperia-Abt-Racing ) stehen die Porsche Mannschaften mit reellen Siegchancen da. Neben dem bereits 3 mal erfolgreichen Frikadelli Racing Team und den Top-Mannschaften von Falken Motorsports und Haribo Racing, wo Uwe Alzen nach dem spektakulären Unfall vom Vorlauf einen Gaststart auf dem Porsche gibt, gibt es 3 Teams die hier an der Spitze dagegen halten wollen. Neben ROWE Racing , die wie bereits berichtet den 3. 6h-Sieg in Folge holen wollen, und dem Dörr McLaren, der immerhin bei den 24h mit der Pole glänzte, steht am Samstag mit dem Aston Martin Vantage GT3 von Stefan Mücke und Pedro Lamy ein weiterer Top-besetzter Gaststarter parat. Es dürfte nicht weit hergeholt sein wenn man behauptet das der Gesamtsieger aller Wahrscheinlichkeit nach aus diesem Kreis von 6 Top-Autos kommen wird.

Mit 19 Startern ist die SP7-Klasse die bei diesem Lauf am stärksten besetzte Kategorie. Das bedeutet für die Tabellendritten Brück/Gindorf/Kräling in der #62 eine gute Gelegenheit hier noch Punkte auf die Tabellenführer Derscheid/Flehmer in ihrem V4-BMW 325i gut zu machen. Zusätzlich zu dieser fast reinen Porsche-Klasse (nur ein M3 ist hier genannt) starten in den Klassen Cup2 und SPX 8 weitere Porsche-Rennfahrzeuge. Die weiteren GT-relevanten Klassen: 2 Ferrari und 3 Lexus bedeuten 5 Starter in der SP8-Klasse. Mit immerhin 6 Teilnehmern ist die SP10/GT4-Klasse besetzt, die sich aber mit einer Ausnahme (Sorg BMW M3-GT4) als reine Aston-Klasse präsentiert.

Stark besetzt ist auch wieder die grossvolumigen V6-Klasse, wo 16 Starter (Porsche Cayman, Porsche 991, Mercedes SLK, diverse BMW) zu finden sind. In der V3-Klasse für die kleinen GT (Toyotas, Mazda, Honda, Peugeots) starten immerhin 9 Teilnehmer, die von 7 Startern im Toyota GT 86-Cup (Cup4) flankiert werden. Hier fehlt noch der das Toyota Swiss Racing Team auf der Liste. Insgesamt stellen die Cup-Klassen mit 55 Startern ( Opel: 14, Porsche: 6, Toyota: 7, BMW: 15 Renault: 11) über ein Viertel des Feldes.

Das Zeittraining läuft am Samstag von 8.30-10 Uhr. Ab 11 Uhr wird die Startaufstellung geöffnet ehe es um 12 Uhr auf in das 6-stündige Rennen geht, das um 18 Uhr abgewunken wird. Auf diesen Seiten wird erneut ein Rennbericht parallel zum Rennen live von einem Team vor Ort erstellt.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 21. August 2014 )
 
GT-Corse verstärkt SP8-Klasse beim 6h-Rennen Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 20. August 2014

GT-Corse , die gtcorsef457vln4.jpgFerrari Einsatzmannschaft aus der Blancpain Endurance Serie und vom Nürburgring, wird mit zumindest einem Challenge Ferrari die SP8-Klasse beim 6h-Rennen am kommenden VLN Langstreckenmeisterschafts Wochenende verstärken. Das teilte Teammanager Danny Pfeil GT-Eins vorab exklusiv auf Anfrage mit. „Wir sind beim ADAC Ruhrpokal-Rennen am Start und werden wie geplant einen SP8-Ferrari einsetzen. Allerdings kommt der GT3-Ferrari nicht zum Einsatz. Auf dem SP8-Auto können wir auf ein Stammpiloten-Quartett vertrauen. Dort werden aller Voraussicht nach Andrea Barlesi, Mike Jäger, Stephan Köhler und unser schweizer Pilot Arturo Devigus zum Einsatz kommen.“

Die beim letzten Blancpain Endurance Serie-Wochenende mit ihren beiden Ferrari F458 GT3 Italia arg gebeutelte Einsatzmannschaft konzentriert sich bei ihren Top-Autos jetzt schon auf die Vorbereitung des Finales bei den 1000km am Nürburgring , bei denen man die nun deutlich geschrumpften Titelchancen von Gentleman-Pilot Alexander Mattschull wahren möchte: „Zum Blancpain Finale am Nürburgring werden wir wieder mit 2 Autos am Start stehen. Nach den Erlebnissen in Spa, wünschen wir uns jetzt am kommenden Samstag erst Mal ein ruhiges Wochenende.“

Bei den 24h von Spa-Francorchamps hatte die Bad Homburger Mannschaft punktelos den Heimweg mit 2 zerstörten Einsatzwagen wieder antreten müssen. Das Auto mit der #458 aus der Gentleman-Klasse war in die Massenkarambolage die zur 4. Gelbphase führte verwickelt worden. Einsatzpilot Tim Müller war in den mitten in Radillion gestrandeten, havarierten AF Corse-Ferrari von Andrew Danilew – am Ring auch schon als Kundenpilot von GT Corse unterwegs – gedrückt worden, wobei das Chassis der #458 schwer beschädigt wurde. Zur 5h-Marke verunfallte dann Vadim Korgay in Stavelot mit dem 2. Einsatzfahrzeug schwer, wobei das Chassis der #333 komplett in Flammen aufging. Pfeil: „Das war ein furchtbarer Unfall. Wir sind sehr froh, dass beide Piloten diese schreckliche Szene überstanden haben. Dies stimmt uns nach einem extrem enttäuschenden Wochenende froh, denn die Gesundheit aller Piloten steht immer im Vordergrund.”

 
Jürgen Alzen Motorsport muss 6h Rennen auslassen Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 19. August 2014

alzenfordgt2.jpgBeim 37. RCM DMV Grenzlandrennen, dem bislang letzten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft hatte das Ford-Team von Jürgen Alzen Motorsport im Qualifying gleich 3 aufeinander folgende Reifenschäden zu verzeichnen. Der dritte hätte für die Mannschaft fast in einer Katasdrophe enden können. Bei Top-Speed - rund 280 km/h - platzte der linke Hinterreifen am Ford GT3 und nur mit allem Geschick und viel Glück konnte Dominik Schwager seinen Renner auf der Strecke halten. Der sich auflösende Reifen zerschlug dabei allerdings große Teile der Karosserie und den Heckflügel des Ford. Auch an den technischen Komponenten im Motoren und Fahrwerksbereich wurden wichtige Teile beschädigt, so dass für die Ford-Mannschaft ein Start beim sechsten Saisonrennen unmöglich wurde.

Während man im Team noch rätselt, warum gleich 3 Reifenschäden in Folge an der Hinterachse auftraten blickt Alzens Mannschaft wieder nach vorne – und muss sich dabei mit dem weiteren Einsatz des schnellen Boliden noch etwas Zeit lassen: „Wir werden am kommenden Wochenende leider nicht am 6h Rennen teilnehmen können. Unser Fahrzeug ist noch nicht wieder völlig instand gesetzt worden. Bei den kommenden VLN-Läufen sind wir aber wieder mit dem Ford GT dabei“ liess Jürgen Alzen uns wissen.

Auch mit dem neuen Einsatzwagen, dem in der Gruppe H-Klasse gemeldeten ex Marc VDS- GT3-Ford Mustang, setzt Alzen sich nicht unter Druck und verfolgt weiter den anvisierten Zeitplan: „Einen weiteren Test für den Ford Mustang haben wir zum 8. VLN-Lauf, dem 46. ADAC Barbarossapreis am 13.9, eingeplant. Sollte der Wagen sich bei dem Test als gut auf der Nordschleife fahrbar erweisen, sind die VLN-Läufe 9 und 10 mit dem Mustang geplant.“

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 19. August 2014 )
 
Rowe peilt 3. Ruhrpokalsieg in Folge an Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 18. August 2014

Mit dem ADAC 6h-Ruhrpokal Rennen steht am kommenden Samstag der längste Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Programm. In den letzten beiden Jahren konnte dabei ein Team 2 mal in Folge das Saisonhighlight gewinnen: ROWE Racing - die Mercedes-Mannschaft aus Worms – konnte das Rennen sowohl 2012 mit Thomas Jäger, Alexander Roloff und Jan Seyffarth als auch 2013 mit Jan Seyffarth, Nico Bastian und Lance David Arnold gewinnen. "In den letzten beiden Jahren gingen die Siege beim 6-Stunden-Rennen an uns - entsprechend motiviert gehen wir die Aufgabe auch diesmal an. Unser Ziel ist das Triple", so Teamchef Hans-Peter Naundorf.

Um die Siege von 2012 und 2013 zu wiederholen, schickt das Wormser Rennteam dieses Mal nur einen Mercedes SLS AMG GT3 auf die Nürburgring-Nordschleife. Am Steuer der Nummer 6 werden sich Jan Seyffarth und Thomas Jäger abwechseln, die schon 2012 das Rennen gemeinsam für sich entscheiden konnten.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 18. August 2014 )
 
Hintergründe zum Führungswechsel in der VLN Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Wolfgang Sievernich   
Donnerstag, 14. August 2014

karlmaurer.jpgMit einem Paukenschlag hat die VLN Langstreckenmeisterschaft vor einer Woche für eine Sensationsmeldung gesorgt. Der erst zuvor zurückgetretene ehemalige VLN-Geschäftsführer Karl Mauer wurde von den Gesellschaftern der Serie einstimmig zum neuen alleinigen Geschäftsführer gewählt. Rolf Krimpmann, Vorsitzender der Gesellschafter der bisherigen GbR, schied ebenso wie sein Stellvertreter Bernd Burkhardt infolge der Umwandlung aus der VLN Führungsriege aus. Das Leitungsgremium der VLN wird nun vervollständigt durch Peter Bröcher, der die Verantwortlichkeit für den Bereich Sport übernimmt sowie durch Dietmar Busch, der wie bisher die Geschäftsstelle leitet.

Neben der neuen Firmierung lagen wie Maurer unseren Kollegen von Motorsport-Guide erklärte, die Gründe für das Comeback in die neue Spitze der Rennserie, auch in der kritischen Betrachtung durch Teilnehmer und Medien nach zweifelhaften Entscheidungen der bisherigen Führungsmannschaft in den letzten Wochen. Mauer erklärte, dass auch für ihn die Ernennung zum alleinigen Geschäftsführer überraschend gekommen sei, die Vorgeschichte aber notwendig war, um die Gesellschafter der VLN aufzurütteln.

"Viele Dinge die auf dem Tisch lagen, sind einfach nicht angepackt worden. Ich mache alles für die VLN, konnte aber für vieles nicht mehr die Verantwortung als Vorstand übernehmen", so erklärt er heute seine Beweggründe für den Rücktritt. Insbesondere das Verhalten der Rennleitung zu den Bestrafungen der Gelbvergehen durch viele Teilnehmer im fünften Rennen und die damit verbundenen schwerwiegenden Verzögerungen der Rennveranstaltung hätten sich durchaus seiner Meinung nach in diesem Jahr wiederholen können, wenn nicht vom DMSB getragene Veränderungen im Reglement noch in dieser Saison ausgeführt worden wären. Bereits beim darauffolgenden sechsten Saisonlauf wurden Vergehen im Zeittraining erst im Rennen geahndet, sodass der fliessende Zeitplan nicht unterbrochen werden musste.

Karl Mauer erwartet nun, dass sich die Serie wieder auf ihre Kernaufgaben konzentriert und sich die Wogen der Aufregung legen. "Wir müssen jetzt das Vertrauen der Teilnehmer zurückgewinnen und keine Worthülsen produzieren." 173 Teilnehmer nannten zum sechsten Rennen der Saison, die Substanz sieht Mauer zwischen 160 und 170 pro Rennen. "Wichtig ist es jetzt unsere Teilnehmer zu behalten und in Zukunft noch neue zu gewinnen."

Erfreulich wertet er die Anfragen von Bentley und einem Werksteam aus der WTCC im kommenden Jahr in der VLN Langstreckenmeisterschaft zu starten, um im Hinblick auf das 24 Stunden Rennen am Nürburgring im Rennbetrieb testen zu können.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 14. August 2014 )
 
Dritter Cup4-Sieg für die Geschwister Moore Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 7. August 2014

vantagevln4.jpgZu Beginn der 2. Saisonhälfte der VLN Langstreckenmeisterschaft hat sich in der Cup4-Klasse der Toyota GT 86-Fahrzeuge  eines der Favoritenteams eindrucksvoll in Szene gesetzt. Die britische Mannschaft von Vantage Motorsport mit dem Geschwisterpaar Nigel und Sarah Moore konnte beim 37. DMV RCM-Grenzlandrennen den dritten Saisonsieg im Cup einfahren.

Die beiden britischen Geschwister setzten sich in einem über das gesamte Rennen geführten Zweikampf gegen den Dörr Motorsport-GT86 von Arne Hofffmeister, Fabian Wrabetz und Marcej Dreszer durch. Dabei konnte das junge britische Geschwisterpaar den Sieg trotz eines Reifenschadens in der 11. Runde gegen die Dörr-Truppe herausholen. Insbesonders zu Beginn des Rennens hatte sich Dörr-Pilot Arne Hoffmeister ein packendes Duell mit Nigel Moore geliefert, der mit einer 9:49,604 die schnellste Rennrunde im Cup drehte . Im immer stärker werdenden Verkehr konnten Hoffmeisters Teamkollegen Dreszer und Wrabetz die Zeiten ihres Teamkollegen nicht ganz mitgehen. Dennoch reichte es zum 2. Platz.

Hinter dem Spitzenduo wurde der Kampf um P3 nicht minder hart geführt. Die beiden Leutheuser Racing-Wagen, der von Ring-Racing betreute Toyota GT 86 des Toyota Swiss Racing Teams und der WH-Motorsport Wagen kämpften in einer kampfgruppe um P3 . Die Truppe von WH-Motorsport hatte dabei am meisten Pech. Nach einem Dreher zu Rennbeginn und einer bis kurz vor Schluss erfolgreichen Aufholjagd sorgte ein Abflug am Schwedenkreuz für einen gottlob glimpflich ausgehenden beidseitigen Leitplankenkontakt des gerade erst nach einem Unfallschaden neu aufgebauten Fahrzeugs. Leutheusers Toyota mit der #540 mussste zwar einen Reifenschaden in der ersten Rennhälfte verzeichnen, konnte sich aber nach guter Leistung von Alexander und Wolfgang Kudrass sowie Martin Tschornia in den letzten Runden gegen den Wagen der Teamkollegen durchsetzen und die letzte verbleibende Stufe auf dem Podium sichern.

8 Teams starteten in der Cup-Klasse zum 6.Saisonlauf - alle 8 kamen auch ohne Ausfall in Wertung an. Nun steht in 3 Wochen mit dem 6h Ruhrpokalrennen das längste Saisonrennen im Cup an.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 7. August 2014 )
 
Dritter Ferrari SP8-Sieg bei VLN6 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 7. August 2014

racingonevln6pflanzgarten2.jpg5 Teams gingen beim 6. VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf, dem 37. RCM-DMV Grenzlandrennen , in der SP8-Klasse für Rennfahrzeuge mit seriennahen Motoren von 4-6,25l Hubraum an den Start: Neben dem racing one Ferrari und einem Aston V12 Vantage des Aston Martin Testcenters brachte die Boxberger Mannschaft Ring-Racing 3 Lexus IS-F an den Start.

Im Qualifying dominierte der racing one Ferrari mit einer durch Pilot Markus Lungstrass erzielten 8:27,663´er Runde, die im mit 15 GT3 Fahrzeugen besetzten Gesamtfeld immerhin für die 16.te Startposition reichte. Lungstrass: „Bei der 8:27 lag das Auto perfekt. Allerdings bin ich auch an zwei Stellen auf der Strecke noch etwas behindert worden. 2 Sekunden hat mich das sicherlich gekostet." Teamchef Martin Kohlhaas sieht nun weiteres Potential beim Auto: "Die 8:25´er Marke sollte beim nächsten Lauf im Bereich unserer Möglichkeiten liegen." Mit über 20s Rückstand musste sich der Aston Martin von Egon Allgäuer, Wolfgang Schuhbauer und Andreas Gülden als Klassenzweiter auf Gesamtstartposition 44 einreihen. Bester der 3 Lexus war der IS-F von Uwe Kleen, Klaus Völker und Jordan Tresson.

Im Rennen setzte sich die Dominanz des Ferraris von racing one fort. Startfahrer Markus Lungstrass konnte am Anfang sogar mit dem Mittelfeld der GT3-Fahrzeuge mithalten und verschaffte seinen Mitpiloten Carsten Struwe und Christian Kohlhaas einen beruhigenden Vorsprung. Pech hatten hingegen die Konkurrenten aus dem Aston-Lager. Ex-Truck-Racer Egon Allgäuer flog auf Rang 2 liegend mit dem Vantage V12 in der Fuchsröhre in Runde 6 nach beidseitigem Leitplankenkontakt ab. Wegen der Schwere den Unfalls musste Allgäuer zum Sicherheitscheck ins Krankenhaus Adenau gebracht werden wo zum Glück nur Prellungen diagnostiziert wurden.ringracing135.jpg Einen Ausfall hatten auch die beiden Lexus-Piloten Horst und Helmut Baumann zu verzeichnen, die ihren IS-F mit einer defekten Kühlpumpe vorzeitig nach 11 Runden abstellen mussten.

Nach gut 4 Stunden Renndistanz wurde der racing one Ferrari nach 26 Runden als Klassensieger und Gesamt-18.ter abgewunken. Damit gelang der racing one -Mannschaft der dritte Klassensieg in Folge in der SP8-Klasse. Auf Gesamtrang 28 erreichte der Lexus von Uwe Kleen, Klaus Völker und Jordan Tresson den zweiten Klassenrang. Dahinter erreichten die beiden japanischen Nordschleifenneulinge Nobuo Matsushita und Akiomi Tsuruta bei ihrem Debüt die Zielflagge und machten damit das Doppelpodium für Ring-Racing komplett.

Die Ferrari-Mannschaft aus Andernach schaffte bei diesem Lauf einen wichtigen Meilenstein bei der Entwicklung ihres Nordschleifenkits für den Ferrari F458 Challenge: zum ersten Mal war man im Qualifying schneller als die zahlreichen Cup-Porsche in den Klassen SP7 und CUP2 unterwegs. Auch im Rennen gelang es, mit den Zeiten der Top-Porsche aus den Cup-Klassen gleichzuziehen. Damit wird der Ferrari zunehmend zur attraktiven Alternative für Piloten und Teams die bislang auf die Sportwagen des deutschen Premiumherstellers vertrauen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 7. August 2014 )
 
VLN6 - die Schallmauer fällt Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 3. August 2014

Die 2. Saisonhälfte der VLN Langstreckenmeisterschaft ist beim 37. RCM DMV Grenzlandrennen (der Link führt zum ausführlichen Rennbericht auf unseren Seiten) mit einem erneuten Sieg des Frikadelli Racing Porsches gestartet. Patrick Huisman, Sabine Schmitz und Klaus Abbelen kamen in einem endlich mal fast ohne Störungen ablaufenden Rennen – lediglich der Start mussste um 15 Minuten verschoben werden weil Fans mit frischer Farbe die Strecke verziert hatten – zu ihrem dritten Saisonsieg. Dabei lieferte sich das Porsche-Trio über das Rennen hinweg ein Duell mit dem Schubert Motorsport BMW Z4 GT3 von Jens Klingmann , Thomas Jäger, Max Sandritter und Dominik Baumann. Die wurden zwar am Ende wegen einer 3-Min Zeitstrafe wegen überholens unter gelb um die Früchte ihrer Arbeit gebracht, schrieben aber in der 3. Rennrunde Nordschleifengeschichte als Jens Klingmann die erste Runde unter 8 Minuten Rundenzeit gelang. Mit einer 7:59,045 schaffte der BMW-Pilot im verkehrsfreien 3. Umlauf die schnellste bis dato realisierte Runde auf der Nordschleife. Rang 3 belegte am Ende nach zahlreichen Ausfällen von Spitzenautos der ROWE Racing Mercedes SLS AMG GT3 von Michael Zehe und Jan Seyffarth, die mit 5 Minuten Abstand hinter dem siegreichen Porsche die Ziellinie kreuzten.

Bei warmen Temperaturen mussten eine Reihe von Teams zahlreiche Reifenschäden auf der Nordschleife hinnehmen. Zahlreiche Podiumskandidaten kamen daher, oder aufgrund von anderen Zwischenfällen ins Straucheln. Der zwischenzeitlich führende Dörr Motorsport McLaren MP4-12C GT3 wurde mit Arno Klasen am Steuer (nicht Nicky Catsburg wie ursprünglich von uns vermeldet - Danke an Lars Gutsche für die Korrektur!) Opfer einer Kollision mit einem Black Falcon Porsche im Haugg Haken. Uwe Alzen warf auf dem 2. Rang liegend seinen BMW Z4 GT3 bei der Überrundung eines Renault Clios im Hatzenbach über die Leitplanke – er überstand den spektakulären Unfall im Gegensatz zu seinem Einsatzfahrzeug unverletzt. Der am Podium kratzende Falken Porsche verunfallte in der Fuchsröhre. Reifenschäden warfen den Haribo Racing Team Porsche und den #12 Manthey Racing Porsche aus dem Rennen um den 3. Rang.

Der Klassensieg in der Cup2-Porsche Klasse ging mit Gesamtrang 6 an den GetSpeed Performance-Porsche von Adam Osieka, Christopher Mies und Steve Jans. SP7 Sieger wurde das Gesamt-8.te Black Falcon Duo Andreas Weishaupt & Tim Scheerbarth. Die SP3T-Klasse wurde durch einen engen 3-Kampf zwischen den LMS-Engineering Wagen und dem Raeder-Motorsport Audi geprägt und ging zugunsten des TT-RS von Daniela Schmid, Christopher Tiger und Roland Botor aus. In der SP8-Klasse gelang dem racing one Ferrari der dritte Klassensieg in Folge und erstmals Zeiten auf Cup-Porsche Niveau. Der SP10-Klassensieg ging an das Mathol Racing Aston-Trio Norbert Bermes , Wolfgang Weber und Hendrik Still.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 15. August 2014 )
 
Nordschleifenlizenz ab 2015 Pflicht am Ring Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 2. August 2014

Der Deutsche Motorsportbund hat auf die steigenden Unfallzahlen am Nürburgring reagiert und die Einführung einer eigenen Nordschleifen-Lizenz beschlossen. Auf der Sitzung am 29. Juli hat das Präsidium für die kommende Saison 2015 für die Teilnehmer an Läufen der VLN Langstreckenmeisterschaft und am 24 Stunden Rennen am Nürburgring eine eigene Lizenzstufe zur Vorbedingung gemacht. Das DMSB-Präsidium reagiert mit der Einführung der "DMSB-Nordschleifen-Lizenz" auf wachsende Unfallzahlen auf der längsten Rennstrecke der Welt.

Die Lizenz soll Teilnehmer besser auf die Besonderheiten der Strecke vorbereiten und damit für mehr Sicherheit sorgen. Das verabschiedete Konzept sieht die Abstufung der Lizenz in 2 nach Leistungsgewichten eingeteilte Fahrzeugdivisionen vor. Nordschleifen-Neulinge erhalten demnach erst nach einem Zusatzlehrgang oder einer Mindestzahl an absolvierten Leistungsprüfungen zunächst eine eingeschränkte Lizenzstufe und müssen auf "kleineren" Fahrzeugen Erfahrungen sammeln, bevor sie auf leistungsstarke Rennwagen umsteigen dürfen.

Sonderregeln gelten für Piloten mit internationaler B-Lizenz oder höher, die die "große" Lizenzstufe unmittelbar durch einen Zusatz-Lizenzlehrgang auf der Nordschleife erwerben können. Bereits erfahrene VLN-Teilnehmern wird die DMSB-Nordschleifen-Lizenz ohne weitere Qualifikation gemäß der Leistungsklasse erteilt, in der sie bisher angetreten sind.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 2. August 2014 )
 
Das ist der zweite Alzen-Ford Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 31. Juli 2014

alzenmustang.jpgJürgen Alzen hat nun die Katze – oder besser gesagt das Pony - aus dem Sack gelassen, Neben dem Ford GT mit dem er weiterhin mit Dominik Schwager um Gesamtsiege in der VLN fahren will, will das Team nun mit einem weiteren spektakulären Wagen aus dem Hause Ford um Klassensiege fahren. Ein Ford Mustang GT, der in der Gruppe H an den Start gehen soll, wird im Vorfeld des sechsten Saisonlaufes seinen ersten Roll-Out erleben. Im Laufe der zweiten Saisonhälfte sollen dann die ersten Renneinsätze in der VLN Langstreckenmeisterschaft erfolgen.

„Dass wir keinen Ford Fiesta aufbauen würden, hat sich sicherlich jeder denken können“, so Teamchef Alzen bei der Vorstellung des Wagens: „Wir setzen dieses Auto sobald es ‘nordschleifentauglich‘ ist, in der zweiten Saisonhälfte erstmals ein und hoffen, damit in der Gruppe H um Siege kämpfen zu können. Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem Projekt ein zweites Auto aus dem Hause Ford an den Start bringen können und bin selbst sehr gespannt auf dieses erste Roll-Out mit dem Brummer. Die Fahrer stehen noch nicht endgültig fest.“

Der bei Jürgen-Alzen-Motorsport modifizierte Ford Mustang ist wie auch schon der Ford GT ein ex-Marc VDS Auto. Statt in der GT3 Klasse mit den seinerzeit bekannten Homologationsproblemen hinterher zu fahren hat sich Alzen entschlossen den Wagen in der Gruppe H einzusetzen, wo zumindest Klassensiege im Bereich der Möglichkeit liegen und man eine spektakuläre Bühne für Kundeneinsätze zur Verfügung hat.

Der Ford verfügt über einen Rush Yates V8 mit vier Ventilen pro Zylinder und vier obenliegenden Nockenwellen. Die Leistung sollte bei knapp 600 PS liegen und die Kraft wird über ein sequentielles X-Trac 6-Gang Getriebe per Paddle-Shift an die Hinterachse übertragen. Beim Fahrwerk wurden an der Vorderachse McPherson Federbeine verbaut. Die Hinterachse wir mit Doppelquerlenkern geführt. Rundum arbeiten die bewährten Dämpfer von Sponsor H&R. Die AP-Racing Bremsanlage verfügt an der Vorderachse über einen 6-Kolben Bremssattel mit 380 mm Scheiben. An der Hinterachse sorgt eine 4-Kolben Anlage mit 360 mm Scheiben für entsprechende Verzögerung des 1375 Kilogramm schweren Renners. Die Bereifung aus dem Hause Dunlop wird in der Dimension 30/660/18 vorne und 31/710/18 hinten, auf dreiteiligen BBS Felgen der Breite 12 und 13 Zoll mit Zentralverschluss gefahren. Das Tankvolumen des Wagens ist mit 100l angegeben.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 31. Juli 2014 )
 
DMV-Grenzlandrennen läutet 2.VLN-Saisonhälfte ein Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 31. Juli 2014

170 Teams stehen für den Beginn der 2. Hälfte der VLN Langstreckenmeisterschafts-Saison 2014, das 37. RCM DMV Grenzlandrennen, auf der vorläufigen Teilnehmerliste. Nach den Wirren des 5 Laufes, den ein Gezerre um zahlreiche Zeitstrafen im Qualifying prägte, hoffen alle Teilnehmer darauf, das die sportlichen Aspekte diesmal wieder im Vordergrund stehen werden. Mit einem attraktiven Feld ist die Grundvoraussetzung für ein spannendes Rennen jedenfalls gegeben.

15 Teams haben in der Top-Klasse der GT3/SP9 Fahrzeuge genannt. 4 Porsche der Mannschaften von Falken Motorsports, Haribo Racing (mit Jörg Bergmeister ) Manthey Racing (feat. Fred Markowiecki) und Frikadelli Racing stehen 4 Mercedes SLS AMG GT3 Car-Collection , ROWE Racing und Hofor Racing (Bild) die mit Keneth Heyer ihr Debüt geben, 3 BMW Z4 GT3, 2 Audi R8 LMS GT3 und je einem McLaren MP4-12C GT3 und einem Ford GT gegenüber. Auf dem Dörr Motorsport-McLaren greift BMW-Routiniert Nicky Catsburg zur Abwechslung mit ins Steuer. Uwe Alzen der nach dem Rückzug beim letzten Lauf doch am Start ist hat Yelmer Buurmann mit im BMW sitzen.

Mit 17 Fahrzeugen ist die SP7-Klasse, in der in der Regel verschidenste Porsche-Cup-Fahrzeuge starten, wieder einmal die am Besten besetzte Klasse. Hinzu kommen 7 Porsche die in der CUP2-Klasse starten und der Manthey-Porsche in der SPX den Christian Menzel zusammen mit Wolfgang Kohler bewegt. Nach der Enttäuschung bei den 24h von Spa-Francorchamps startet der Wochenspiegel-Porsche  hingegen erneut in der SP-Pro-Klasse.

Weitere GT-Fahrzeuge finden sich in der SP10/GT4-Klasse, wo 4 Aston Martin Vantage GT4 gegen den Pro Sport Performance Porsche antreten, und in der SP8-Klasse, wo 3 Ring-Racing-Lexus gegen den racing one-Ferrari und einen V12 Vantage antreten. Seriennahe GT-Starter findet man in der mit 14 Autos besetzten V6-Klassse, wo diverse Porsche- BMW und Mercedes-Mannschaften gegeneinander antreten. Nur 6 Starter hat dieses mal der Toyota GT 86-Cup aufzuweisen, in dem auf der Nennliste allerdings das Leutheuser Racing -Team mit seinen beiden Toyota GT 86 fehlt.

Das Zeittraining beginnt am Samstag wie gewohnt um 8.30 Uhr. Das 4-stündige Rennen soll, so denn nicht wieder zu viel Sportstrafen anfallen, pünktlich um 12 Uhr beginnen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 31. Juli 2014 )
 
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