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Dienstag, 6. Dezember 2016
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Rennserie & der 24h-Klassiker auf der Nordschleife
News zur BfGoodrich Langstrecken Meisterschaft und den 24h am Nürburgring


Erster Mathol-Sieg im Toyota-Cup Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 29. Oktober 2016

Zum letzten Lauf des Toyota GT 86-Cups im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft 2016 gab es ein neues Siegertem zu feiern. Mathol Racing errang zum ersten Mal auch im Toyota-Markenpokal einen Klassensieg. Das aufgrund der Vorbereitung eines B-Permits gleich auf 2 Toyotas antretende DTM-Profi-Trio Lucas Auer (A), Felix Rosenqvist (S) und Daniel Juncadella (E) erzielte auf einem Auto der ringerfahrenen Mannschaft den Klassensieg mit einer Wertungsrunde Vorsprung vor dem Toyota Swiss Racing Auto der neuen Cup-Meister Manuel Amweg und Thomas Lampert. Der eigentliche Vorsprung war allerdings geringer da beide Teams bei der Zieldurchfahrt vom Gesamtsieger getrennt wurden.

Die zweitplazierte schweizer-/liechtensteiner Paarung querte die Ziellinie etwa eine Minute vor ihren Konkurrenten Jung/Wolf vom Ring-Racing Team und sicherte sich damit die letzen nötigen Punkte zum Titel. Hinter dem viertplazierten 2.Mathol-Auto der 3 Klassensieger sicherten sich Marcel Wilert und Klaus Nielsen den 5.rang vor den beiden Pit-Lane Toyotas. Deren Fahrzeug #532 musste diesen Lauf vorzeitig beenden nachdem man unter schwierigen Bedingungen von der Strecke abgekommen war.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 29. Oktober 2016 )
 
Apollo wird wiederbelebt - mit Hilfe der Scuderia Glickenhaus! Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 29. Oktober 2016

Dieapolloarrow.jpg Scuderia Cameron Glickenhaus hat sich in ein weiteres Sportwagenprojekt eingeklinkt. Zusammen mit der britischen Firma Ideal Team Ventures Ltd., die 2014 die Rechte am insolventen deutschen Supersportwagenfabrikanten Gumpert gekauft hatten will sich das Team von James Glickenhaus an der Wiederbelebung der Marke Apollo versuchen. Die beiden ersten Projekte werden auf Basis der 2016 in Genf vorgestellen Studie Apollo-Arrow in Angriff genommen. Unter dem Namen Apollo Titan soll ein V12-Sauger in ein radikal umgestaltetes Chassis des Arrow implantiert werden. Der Apollo Arrow ‘S’ hingegen soll weitestgehend der Studie (Bild) entsprechend mit einem V8-Biturbo ausgestattet werden. Beide Fahrzeuge sollen 2017 ihr Debüt erleben.

Obwohl der Gumpert Apollo in seiner Urversion viel Potential für die GT1 und GT2 zeigte kam es aus Budgetgründen nie zu einem ernsthaften Versuch den Wagen in der GT-Rennszene zu etabliebren. Lediglich 2008 setzte Heinz Harald Frenzen einen Gumpert Apollo mit Hybrid-Antrieb beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring 2008 ein. Der Wagen erreichte sogar das Ziel (wenn auch nach langer Standzeit in den Boxen) verschwand aber danach in der Versenkung. Noch nicht klar ist ob auch für die neue Version des Apollo Arrow ein Motorsport-Einsatz am Ring im Bereich der Möglichkeiten liegt.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 28. Oktober 2016 )
 
Michael Schrey und Alexander Mies - VLN Champions 2016 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 27. Oktober 2016

Alexander Mies und Michael Schrey sind nun auch offiziell die VLN Langstreckenmeisterschafts -Meister 2016. Nach dem 10. Lauf am vergangenen Samstag (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten ) nahmen die beiden vom VLN-Generalbevollmächtigten Karl Mauer symbolisch die Startnummer 1 entgegen. Im BMW M235i Racing Cup fuhren Mies und Schrey in der abgelaufenen Saison zu 8 Klassensiegen. Nach dem achten Lauf hatten die beiden Piloten von Bonk Motorsport bereits inoffiziell als Meister festgestanden, als ihnen ein dritter Rang reichte, um an der Spitze der Tabelle nicht mehr verdrängt werden zu können.

„Das ist für mich der größte Erfolg in meiner bisherigen Karriere. Unser Team hat großartige Arbeit geleistet.“, jubelte Mies, und Schrey fügte freudig hinzu: „Ein überwältigender Moment. In der Auslaufrunde sind bei mir die Tränen geflossen, da fiel der ganze Druck ab. Ich habe mich daran erinnert, dass mein Vater vor fast 30 Jahren auch VLN-Champion wurde.“

Wolfgang Schrey holte in der Saison 1988 den Titel in der VLN. Auch die Familie Mies ist in der VLN eine bekannte Größe: Vater Peter fuhr Rennen mit Honda und Porsche. Alexanders älterer Bruder Christopher Mies errang in dieser Langstreckenmeisterschaftssaison bislang 5 Gesamtsiege, den letzten im Finalrennen 2016.

Für Michael Schrey, der bislang den Gesamtsieg bei den 24h Bahrein 2006 als seinen grössten Erfolg zu Buche stehen hatte ist der VLN-Gesamtsieg das Highlight seiner bisherigen Karriere. Ebenso für Ex-BMW-Junior Alexander Mies, der 2013 schon die VLN-Junior Trophäe einfahren konnte. In einem ersten Meisterinterview betonten beide Piloten das sie den Titel in der VLN Langstreckenmeisterschafts-Saison 2017 zu verteidigen gedenken – nach Möglichkeit auf einem leistungsstärkeren Fahrzeug...

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 27. Oktober 2016 )
 
Land Motorsport holt dritten Saisonsieg bim VLN-Finale Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 24. Oktober 2016

Das Finale der VLN Langstreckenmeisterschaft, das 41.te Münsterlandpokalrennen   (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) ist am vergangenen Samstag vom Land Motorsport Duo Christopher Mies und Connor de Phillippi gewonnen worden. Die beiden ADAC GT-Masters-Champions kamen mit über 2 ½ Minuten Vorsprung auf die zweitplazierte RBM-BMW-Mannschaft mit den Piloten Jörg Müller und Nico Menzel über die Ziellinie. Der Land-Mannschaft kam ein taktischer Kniff zur Hilfe: Weil man im Gegensatz zur RBM-Mannschaft in der letzten Rennstunde stoppte musste man sich nicht mehr an die Mindest-Boxenstopstandzeit halten, während die taktisch noch nicht so versierte DTM-Truppe von Teamchef Bart Mampaey noch die volle Standzeit absolvieren musste. Durch den dritten Sieg avancierte das Land-Duo zur erfolgreichsten Mannschaft der Saison – Lands Comeback in den Top-GT-Sport konnte mit dem GT-Masters-Titel und dieser VLN-Bilanz wohl kaum erfolgreicher ausfallen.

Im Kampf um den dritten Rang setzte sich ebenfalls eine BMW M6-GT3-Mannschaft durch. Das skandinavische Walkenhorst Motorsport-trio Krognes/Bouveng/Krohn knnte den letzten Podiumsplatz erobern da die 35s später einlaufende HTP-Motorsport-Mercedes-Mannschaft beim Überrunden eines Konkurrenten ihren Kotflügel onduliert hatte. Mit einem beachtenswerten 5.Platz - ihrem bis dato besten-Resultat – kam dahinter das Nissan-Trio Asch/Strauss/Gassner vor dem Frikadelli Racing Team Porsche ins Ziel. Der SPX-Klassensieger – der Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003 - der Wochenspiegel-Porsche, der 2.Walkenhorst M6 und der SP7-Klassensieger, der Black Falcon Porsche – komplettierten die Top-10.

Auch in diesem Lauf spielte das Wetter wieder eine Hauptrolle. Auf ein nasses Qulalifying folgte ein Rennbeginn auf feuchter Strecke dem ein Mittelteil und ein Rennende unter sonnigen Bedingungen folgte. Die Teams mussten daher so lange wie möglich den Wechsel auf Trockenreifen herauszögern. Der zu Rennbeginn noch um die Führung mitkämpfende Phoenix-mannschaft wurde dies zum Verhängnis: Beim Versuch einen 10 Runden-Stint zu absovieren zog man sich in der letzten Runde auf der Döttinger Höhe den Tank trocken. Beim Infight mit dem immer stärker auftrumpfenden BMW legte Uwe Alzen den 2.plazierten Haribo Racing Team Mercedes AMG GT in Runde 17 nach einem Dreher noch 2 mal unsanft in die Leitplanken ab was die Jagd nach einem 3.Laufsieg für die AMG-GT-Mannschaft vorzeitig beendete. Der sechstplazierte Manthey Racing Porsche haderte dieses Mal mit den Streckenbedingungen und wurde nach einem Bremsdefekt vorzeitig abgestellt.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 24. Oktober 2016 )
 
Der Rennbericht zum VLN-Finale... Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 23. Oktober 2016

... kann unter diesem Link auf unseren Seiten eingesehen werden.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 22. Oktober 2016 )
 
140 Teams beim VLN-Finale Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 19. Oktober 2016

Ein letztes Mal geht es am Samstag zum VLN Langstreckenmeisterschafts-Finale auf die Nordschleife, bevor die Winterpause den Rennbetrieb auf der Nordschleife zur Ruhe bringt. 140 Mannschaften haben laut vorläufiger Nennliste für den 41,ten Münsterlandpokal – das traditionelle „Schinkenrennen“, so genannt wegen der westfälischen Schinken als Sonderpreis für die Klassensieger – als Finalrennen genannt. Auch wenn in einigen Klassen die Anzahl der Starter zurückgegangen ist, gibt es dafür in anderen sogar Zuwächse – möglicherweise ein Indiz für sich anbahnende Klassenumschichtungen über den Winter.

15 Teilnehmer in der gesamtsiegfähigen Klasse der SP9/GT3 lassen einen spannenden Lauf und einen ungebrochenen Enthusiasmus der Top-Teams für diese Klasse für 2017 erwarten. 4 BMW, 3 Audi, 3 Mercedes, 3 Porsche ein Nissan und ein Bentley starten in der Top-Kategorie. Sowohl die bisherigen 2-fachen Saisonsieger von Land Motorsport, Phoenix Racing und Haribo Racing starten ebenso wie die Manthey-Mannschaft (1 Sieg) und der im letzten Lauf siegreiche Farnbacher Racing-Lexus der aber wieder in der SP-X antritt. Weitere Top-Teams wie HTP-Motorsport, Walkenhorst Motorsport, der erneut von Marc Gassner, Florian Strauss und Sebastian Asch bewegte Nissan GT-R Nismo GT3 und das Frikadelli Racing Team kommen ebenfalls als Kandidaten für den Gesamtsieg in Betracht. Das „Dark Horse“ des 10. Laufs dürfte der unter der Nennung der DTM-Mannschaft von RBM MV genannte BMW M6-GT3 von Jörg Müller und Nico Menzel sein, der angeblich von der Mtek-DTM-Mannschaft als Einsatzteam an den Start gebracht wird.

Neben dem bereits erwähnten Farnbacher-Lexus startet in der SP-X ein von Thomas Mutsch und Felipe Fernandez Laser pilotierter Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003 als weiteres Fahrzeug mit Gesamtpodiumschancen. Ein Manthey-Cayman und die beiden durch Phoenix Racing eingesetzten TCR-Prototypen des Audi RS3 komplettieren die Klasse.

Überraschung in der SP7: Nur 2 Autos (!) von Black Falcon und dem clickvers.de-Team starten in der einstigen Porsche-Parade-Klasse. Die CUP2-Klasse kann dagegen mit 5 Teilnehmern aufwarten. Unerwartete Verstärkung hat dagegen die SP8-Klasse bekommen, in der 2 ehemalige SP7-Porsche nun mit einem zwischenzeitlich vergrösserten Motor in der SP8 an den Start gehen. Offensichtlich haben die Erfolge des Weiland-Porsches im Laufe der Saison einige wechselwillige SP7 und SP10-Teilnehmer zum Umstieg animiert. 3 Porsche, 2 Aston Martin, 2 Lexus, 1 Ferrari und ein Ford Mustang – das macht 9 Teilnehmer zu denen sich ein mit den DTM-Piloten Kuno Wittmer, Bruno Spengler und Felix da Costa besetzter BMW in der SP8T hinzugesellt. 4 SP10/GT4 (2 Cayman und 2 Aston Martin ) kommen in den GT-Klassen hinzu.

Nur 3 V6-Starter – 3 Porsche von Team Securtal Sorg Rennsport, Mathol Racing und aesthetic Racing – bedeuten eine lange nicht erlebte Minimal-Starterzahl für diese Klasse. Wenigstens kann die V5-Klasse dies mit 8 Startern (4 Cayman gegen 4 BMW) auffangen. Erfreulich dagegen die Starterzahl in der CUP4-Klasse: gleich 7 Toyota GT 86 starten im Markenpokal, der durch gleich 3 Mathol Racing-Fahrzeuge verstärkt wird. 11 Teilnehmer in der Cup3 Cayman-Trophy werden daneben wieder ein interessantes Rennen in dieser Klasse garantieren, wobei die Seriensieger Hennerici/Oberheim im Teichman-Cayman wieder das Mass der Dinge sein werden. Auf Seiten der GT-Fahrzeuge kommen 3 Porsche in der H4-Klasse hinzu.

Der Zeitplan ist wie gehabt: 8.30 Uhr beginnt das Qualifying. 12 Uhr das Rennen – das dann auch im VLN Livestream übertragen wird – und 16 Uhr fällt die letzte Zielflagge der Saison. Ein GT-Eins-Rennbericht vom Saisonfinale wird wieder wie gewohnt aktuell von einem Team vor Ort erstellt.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 19. Oktober 2016 )
 
RCN-Titel für Mathol-Toyota-Pilot Alex Fielenbach Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 15. Oktober 2016

Der rcnchamp_fielenbach.jpgLohmarer Mathol Racing-Pilot Alex Fielenbach ist neuer Meister der Rundstrecken Challenge Nürburgring . Beim 8.Saisonlauf vor 2 Wochen gelang dem Toyota GT 86-Piloten mit Unterstützung von Co-Pilot Wolfgang Weber der siebte Klassensieg in Folge. Vor dem Start hatte er 0,13 Punkte Vorsprung auf seine härtesten Konkurrenten, Christopher Rink/Niklas Steinhaus (Frankfurt/Wermelskirchen, BMW 325i) aus der V4. Da die Klassenstärke beim Finale in der V3 und der V4 fast identisch waren, stand schon vor dem Fallen der Startflagge fest: Wenn Fielenbach seine Klasse gewinnt, war ihm der Titel nicht mehr zu nehmen. Rink/Steinhaus belegten in ihrer Klasse Rang zwei und sicherten sich dadurch den Vizetitel.

Das 8 und vorletzte Saisonrennen, den „Bergischen Schmied“, gewann Christopher Gerhard im TAM-Racing Porsche 991 GT3 Cup, der sich den sechsten Saisonsieg sicherte. „ Platz zwei belegten überraschend die beiden Russen Alexander Akimenkov/Vasilii Selivanov (Porsche 991) vom Team Black Falcon vor Christopher Bruchmann (Jüchen, Nissan 350Z). Das Finale der Serie findet am kommenden Wochenende mit dem Rundstrecken Challenge Nürburgring 3h-Rennen statt.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 13. Oktober 2016 )
 
Amweg/Lampert vor dem Titel im Toyota-GT86-Cup Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 13. Oktober 2016

Im Toyota GT 86-Cup gab es beim 9.VLN-Lauf, dem DMV 250 Meilen Rennen (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) eine Art Vorentscheidung im Kampf um den Titel: Das Toyota Swiss Racing Duo Manuel Amweg und Thomas Lampert sicherte sich mit dem 3 Saisonerfolg in Folge und dem 5. Klassensieg in dieser Saison erneut die Maximal-Punktzahl und baute seinen Vorsprung auf das erneut zweitplazierte Ring-Racing Duo Florian Wolf und Nils Jung auf 17 Zähler aus. Somit kann nur noch ein Ausfall des schweizer- / liechtensteiner Duos beim Finale in 1 Woche und ein gleichzeitiger Klassensieg von Jung/Wolf das Heft noch wenden.

Beim von Wetterkapriolen bestimmten Lauf am vergangenen Samstag kamen die Piloten des weiss-roten Toyotas deutlich besser mit den Streckenverhältnissen zurecht wie ihre Markenkollegen im blau roten GT-86. Auf den Rängen 3 und 4 schlug die deutsche Mannschaft von Mathol Racing die belgische Pit Lane Racing-AMC-St.ViethTtruppe um Oliver Muytiens. VLN Langstreckenmeisterschaft Debütant Achim Wawer und Eric Curran, der im Mathol-Toyota erneut ein Rennen zum Erringen des B-Permits bestritt. Rang 4 ging an das schweizer Mathol-Duo Veronelli/Timbal. Pech hatte dagegen das Pit-Lane Team das trotz der schnellsten Rennrunde der #532 (9:48,139) den Anschluss an die Spitze nicht halten konnte.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 13. Oktober 2016 )
 
VLN9 - die Klassenergebnisse Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 11. Oktober 2016

Der 9. VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf, das DMV 250 Meilen Rennen brachte auch in den Klassen interessante Entscheidungen, Abgesehen vom Gesamtsieg eines SPX-Fahrzeugs und dem SP9-Klassensieg der ROWE Racing Mannschaft verzeichneten wir folgende Entscheidungen in den sportwagenrelevanten Klassen:

In der SP7-Klasse gab es wie bereits erwähnt eine denkbar knappe Entscheidung. Auf dem Zielstrich setzte sich auf P9 der Black Falcon Porsche von Toril-Bourqui/Scheerbarth mit 0,38s Vorsprung vor dem Manthey Racing Porsche von Laser/Tonic durch. Die Cup2-Klasse gewann auf P11 der Kappeler Motorsport Porsche von  Hennes/Gerling/Kappeler mit 26s Vorsprung vor dem Getspeed-Porsche #101 von Osieka, Nana, Lauck. Wegen eines schwebenden technischen  Protestes wurde jedoch die Siegerehrung in der Klasse ausgesetzt.

Das Duell der KTM X-Bow in der SP10 entscheiden am Ende die Isert Racing Piloten Hoffmeister/Haase (P16 - Foto) 54s vor Stuck/Stuck beim Debüt der neuen GT4-Konstruktion für sich. Der schnellste CUP3-Cayman war auf P18 erneut der Teichmann Racing Wagen von Hennerici/Oberheim. P2 in der Cayman Trophy wurde von ihren Teamkollegen Hoppe/Gusenbauer mit dem denkbar knappen Vorsprung von 7 Tausendstel Sekunden auf den GetSpeed Performance-Cayman von "Max" und "Jens" eingefahren.

Die SP8 gewann auf P29 der Ring-Racing Lexus RC-F vor dem racing one Ferrari F458 und dem #133 Aston Martin Vantage GT8. Der Gruppe H-Klassensieg ging nach einem Getriebeschaden am TAM-Porsche an den Bonk Motorsport Porsche von Bonk/Moentefind/Piepmeyer. Die V-Klasse gewann nach einer Ausfallorgie der V6-Teams für dieses mal ein V5-Fahrzeug: der BMW von Dominik Thiemann, Hajo Müller und Jens Riemer auf P46. Und den Klassensieg in der Toyota GT 86-Cup-Klasse konnten sich erneut Amweg/Lampert im Toyota Swiss Racing GT86 auf P73 gut schreiben lassen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 11. Oktober 2016 )
 
Historischer Sieg für Farnbacher bei VLN9 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 10. Oktober 2016

Der 9. VLN-Lauf, das DMV 250 Meilen Rennen (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) ist mit dem historischen ersten VLN-Gesamtsieg eines asiatischen Herstellers zu Ende gegangen. Der Farnbacher Racing Lexus RC-F GT3-Prototyp der beiden Brüder Mario und Dominik Farnbacher erzielten nach 28 Runden auf der Nürburgring Nordschleife den Sieg mit dem neuen Entwicklungschassis der japanischen GT3-Konstruktion, bei der es sich mittlerweile um die 4. Version des RC-F-Rennfahrzeugs handelt. Dessen erster Renneinsatz endete somit gleich mit dem ersten Sieg für Hersteller Lexus, wobei berücksichtigt werden muss das der Erfolg, wie auch schon die Premierenerfolge von Mercedes und Porsche im vergangenen Jahr ohne eine wirksame BoP-Einstufung (die finale Homologations-Einstufung des Lexus steht noch aus, auch wenn der BoP-Test im französischen Ladoux schon absolviert wurde) in der SPX-Klasse eingefahren wurde.

33s hinter dem Lexus kam der ROWE Racing BMW M6-GT3 der beiden Rowe-Piloten Alexander Sims und Stef Dusseldorp über die Ziellinie. Die BMW-Crew hatte nach einem furiosen Auftaktstint des Briten Sims in der ersten Rennhälfte lange die Führung inne, musste sich aber dem immer schneller agierenden Bruderduo in der 10. Runde kurz vor dem 2. Boxenstop beugen und verlor darauf hin immer mehr Distanz.

Auf dem dritten Rang kamen die frischgebackenen ADAC GT-Masters-Meister Connor de Phillippi und Christopher Mies mit dem Land Motorsport Audi R8 LMS GT3 8s hinter dem BMW ins Ziel. Das amerikanisch-deutsche Meisterduo musste bei der Jagd nach dem Sieg 2 Leitplankenkontakten Tribut zollen, rettete sich aber dennoch vor den Markenkollegen Stippler/Fjordbach auf das Podium.

Das Rennen war geprägt vom beinahe ringtypischen Wetterverlauf. Auf eine anfangs nasse aber schnell abtrocknende Strecke folgte Sonnenschein bis etwa 45 min vor Schluss der Regen wieder auf die Nordschleife zurückkehrte Aus dem anfangs vernebelten Quali war der dieses Mal nur mit dem Profi-Duo Huisman/Siedler besetzte Frikadelli Racing Team-Porsche 991 GT3 R als schnellster hervorgegangen, doch 2 Kontakte mit den Streckenbegrenzungen warfen die Porsche-Mannschaft am Ende auf den 7. Gesamtrang zurück, wofür auch die schnellste Rennrunde mit einer 7:59,858 nur unzureichend entschädigte.

P5-8 gingen um die Porsche Mannschaft an 3 BMW-Crews: Walkenhorst Motorsport , die mit der #35 anfänglich zu lange auf geschnittenen Slicks draussen blieb, den Schnitzer M6 des Duos Klingmann/Menzel Jr. die mit einem sechsten Platz beim Comeback gut in die Meisterschaft wieder einstiegen und dem Falken Motorsport M6, auf dem das Duo Imperatori/Eng mal ein anderes Fabrikat mit den Falkenreifen ausprobieren dürfte. Die Top-10 komplettierte das Kampfduo der SP7-Porsches von Black Falcon und Manthey, wobei sich der BF-Porsche von Toril-Burquoi/Scheerbarth mit dem Hauch von 0,38s Vorsprung vor Tonic/Laser zum Klassensieg über die Ziellinie retten konnte.

Einige der GT3 Crews mussten ihre Ambitionen auf ein gutes Abschneiden früh begraben, Das Trio Heyer/Asch/Keilwitz auf dem Mann-Filter-AMG GT haderte mit der Reifenwahl und einer Code60 bedingten Zeitstrafe und kam nur auf P15 ins Ziel. Einen frühen Ausfall musste der ebenfalls mit einem Profi-Trio (Gassner/Strauss/Coronel) besetzte Nissan GT-R Nismo GT3 der selben Einsatzmannschaft nach einem kapitalen Reifenschaden im Karussell verzeichnen. Black Falcon musste auf P6 liegend das Rennen nach einem Abflug im Hatzenbach zu Beginn der erneuten Regenphase beenden. Den in den Top-10 Rängen liegenden #36 BMW von Walkenhorst warf ein Unfall im Bereich Hocheichen aus dem Rennen. Die beiden HTP-Motorsport Mercedes AMG GT fielen schon früh im Rennen zur 7. bzw. 10 Runde aus. In Runde 8 quittierte auch der Falken Porsche nach 2 Abflügen den Dienst. Die Haribo Racing-Mannschaft musste dagegen ihre Ambitionen auf einen erneuten Sieg schon in der 5. Runde nach einem Auffahrunfall von Uwe Alzen im Kampf um die Führung begraben.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 10. Oktober 2016 )
 
Der Rennbericht zu VLN9.... Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 8. Oktober 2016

... ist unter diesem Link auf unseren Seiten einzusehen. 153 Teams werden unter schwierigen Bedingungen auf der Nordschleife zum vorletzten Saisonlauf starten. Frikadelli-Racing steht mit dem Duo Siedler / Huisman auf der Pole, Schnitzer ist mit P5 in den Top-10 vertreten und die KTM haben die Bestzeit in der SP10/GT4-Klasse erzielt.

Der Lauf startet heute um 12.15 Uhr und kann auf der VLN-Website live im Stream verfolgt werden.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 8. Oktober 2016 )
 
RN Vision TV Motorsport Talk heute mit 4 Gästen Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 7. Oktober 2016

Die RN Vision TV Motorsport Talk-Runde von Moderator Wolfgang Drabiniok hat am heutigen Abend in Vorbereitung zum 9. VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf 4 Gesprächspartner in der live ins Internet ausgestrahlten Sendung zu Gast. Walkenhorst-Motorsport-Pilotin Daniela Schmid, die in der Regel auf dem BMW Z4 GT3 der Mannschaft von Henry Walkenhorst startet, Frikadelli Racing-Pilotin und Top-Gear-Moderatorin Sabine Schmitz sowie die Brüder Johannes und Ferdinand Stuck, die morgen ihr Debüt mit einem KTM X-Bow GT4 geben werden sind eingeladen. Beim Talk am Freitag werden die beiden die ersten Nordschleifen-Kilometer absolviert haben und können direkt von den ersten Eindrücken berichten. Der RN Vision TV Motorsport Talk beginnt am Freitag pünktlich um 19.15 Uhr und wird live auf www.rn-vision.tv ausgestrahlt.

 
GT86-Cup-Sieg für die Schweizer - last man standing Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 6. Oktober 2016

Minimales Risiko, maximale Punktausbeute – mit dieser Strategie wollten Manuel Amweg und Thomas Lampert als Spitzenreiter die letzten Saisonrennen im TMG-Toyota GT 86 Cup . Beim 8.Lauf der VLN, dem 48.ten ADAC Barbarossapreis , ging diese Taktik voll auf. Das Duo vom Toyota Swiss Racing Team fuhr bei perfektem Rennwetter in der Eifel seinen vierten Saisonsieg ein und baute so den Vorsprung in der Gesamtwertung aus.

Dabei profitierte man von den Problemen der Konkurrenten. So mussten Nils Jung und Florian Wolf schon zu einem frühen Zeitpunkt im Rennen wegen eines Elektrikproblems außerplanmäßig die Box aufsuchen. Zwar bekamen die Mechaniker vom Team Ring-Racing das Auto wieder flott, dennoch verloren Jung/Wolf so viel Zeit, dass sie im Kampf um den Klassensieg diesmal keine Rolle mehr spielten.

Noch mehr Pech hatten die Tabellendritten „Brody“ und Bruno-Francesco Barbaro ( Pit Lane Racing - AMC Sankt Vith), die das Rennen diesmal ohne den beruflich verhinderten Olivier Muytjens bestritten. Schon nach gut einer halben Stunde wurde Barbaro in einen Unfall verwickelt und krachte frontal in die Streckenbegrenzung. Barbaro blieb unverletzt und schaffte es, das an der Front stark beschädigte Auto zurück an die Box zu bringen. Leider war die schnelle Reparatur der engagierten Mannschaft umsonst, denn mit einem Folgeschaden schied das Team später ebenso aus wie ihre Teamkollegen Kurt Dujardyn und Jacques Derenne, die das Rennen 45 Minuten vor Schluss mit einem technischen Defekt beenden mussten.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 6. Oktober 2016 )
 
Lexus GT3 die vierte - Debüt bei VLN9 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 6. Oktober 2016

Farnbacher Racing hat nun auch offiziell bestätigt, was Dominik Farnbacher uns gegenüber bereits beim letzten VLN-Lauf, dem 48. Barbarossapreis , (der Link führt zum Rennbericht) andeutete. VLN9 wird zusätzlich zu einigen Premieren das Debüt der aktuellen, mittlerweile vierten Variante des Lexus RC-F GT3 erleben. Diese ist die Version die 2017 nun auch die volle SRO/FIA-GT3-Homologation erhalten soll und damit dann auch offiziell in allen GT3-Serien startberechtigt sein wird. Neben der neuesten Ausbaustufe des bereits beim letzten Lauf sehr omnipotenten Motors – Dominik Farnbacher gelang im Rennbetrieb erstmals eine Rundenzeit von unter 8 Minuten - weist das Chassis einen zusätzlichen aerodynamischen Feinschliff auf, der durch zahlreiche Stunden im Windkanal von TMG verfeinert wurde. Damit sollt die neue Konstruktion, die aufgrund der immer noch nicht abgeschlossenen Homologation immer noch in der SPX-Klasse startet, endlich voll wettbewerbsfähig sein. Der erneut von Dominik und Mario Farnbacher unter Leitung von Vater Horst eingesetzte RC-F soll dabei zuallererst einmal ein fehlerfreies Rennen absolvieren.

Die Geschichte des Lexus RC-F würde demnach nach langen Geburtswehen endlich zu einem versöhnlichen Abschluss kommen. Im Frühjahr 2014 berichteten wir erstmals über das ambitionierte GT3-Projekt , das allerdings damals wie sich im Nachhinein herausstellte eher eine Fingerübung einiger weniger Werksstudenten des japanischen Herstellers war. Dennoch traf die Studie wohl auf ein wenig Wohlwollen des japanischen Managements, das nach langem Zögern und weiterer Entwicklung erst ein jahr später den Rollout des ersten Entwicklungsprototypen in der japanischen Super-GT erlebte. „Der ursprüngliche GT3 des ersten Entwurfes war mehr nach dem Geist der 2006 eingeführten GT3-Klasse als erweitertes Cup-Auto entwickelt worden. 2007 hättest du mit dem Auto vielleicht noch konkurrenzfähig mitfahren können, aber 2014 war der Wagen anfänglich hoffnungslos unterentwickelt.“

Das auch mit dem ab 2015 auf der Nordschleife vom Emil-Frey-Team und Ring-Racing sowie von Farnbacher Racing bewegten Wagen der 2. Generation gegen die neuen Autos von Audi, Porsche, BMW und Mercedes kein Blumentopf mehr zu gewinnen war wurde auch den Japanern schnell klar. 2 vergebliche Versuche zur Homologation bestätigten die Erkenntnis das das Performance-Fenster des Autos zu eng bemessen war und der Wagen beim kleinsten Einsatz einer BoP hoffnungslos den Konkurrenten hinterher fuhr. Das Projekt stand daher auch wegen der anhaltenden Umstrukturierungen bei Toyota-Entwicklungspartner Gazoo streckenweise auf der Kippe . Erst ab der dritten Stufe Anfang des Jahres, die mit einem deutlich stärkeren Motor unterwegs war, hellten sich die Minen der Einsatzteams deutlich auf. Lorenz Frey, der Kopf hinter  dem zweiten Entwicklungsteam gab gegenüber unseren Kollegen von DailySportsCar noch einen weiteren Aspekt zur Entwicklungsphilosophie preis. "Die Entwicklung folgte lange dem bei Toyota ausgeprägten "Kaizen"-Gedanken - der stetigen Verbesserung in kleinen Schritten." Die nun anvisierte neue vierte Version des Autos soll nun auch von der Performance und von der Zuverlässigkeit her die Ergebnisse bringen die man heutzutage von einem GT3 erwarten darf.

Ein Verkaufsschlager wird der Lexus wohl dennoch nicht werden. Angesichts einen Preises der sich inoffiziellen Schätzungen nach eher am oberen Limit eines Bentley als am unteren Limit eines Lamborghini Gallardo orientiert, dürfte es auch in Zukunft bei einer handverlesenen Liste an Einsatzteams bleiben, die den zweiten japanischen GT3 nach dem Nissan GT-R Nismo GT3 in Zukunft einsetzen werden. (Mittlerweile steht ja mit dem Honda NSX GT3 schon der dritte Bolide aus Fernost in den Startlöchern).

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 6. Oktober 2016 )
 
VLN 9 - Zuwachs in den GT-Klassen Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 5. Oktober 2016

159 Fahrzeuge werden am kommenden Wochenende den 9.Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, das dieses Mal vom MSC Adenau ausgerichtete DMV 250 Meilen Rennen unter die Räder nehmen. Die vorläufige Teilnehmerliste weist wieder ein teilweise deutlich gestärktes GT-Feld auf: unter anderem treten 18 Teams in der Top-Klasse der Gesamtsiegfähigen GT3/SP9 an.

6 BMW, 5 Mercedes AMG GT, 3 Audi, 3 Porsche und ein Nissan GT-R Nismo GT3 sind in der Top-Klasse gemeldet. Das BMW-Kontingent wächst um 2 weitere Fahrzeuge. Neben den 3 Walkenhorst Motorsport Fahrzeugen tritt ROWE Racing zum Saisonabschluss noch einmal auf ihrer Heimstrecke mit Alexander Sims und Sef Dusseldorp an. Das Schnitzer Team gibt ein viel beachtetes Comeback bei dem Jens Klingmann und Nico Menzel den BMW M6-GT3 bewegen werden. Schliesslich absolviert auch Falken Motorsports einen Testeinsatz mit dem M6 bei dem Alexandre Imperatori und Philipp Eng das Steuer des BMW absolvieren werden. Auf dem Porsche des Teams treten Wolf Henzler und Fred Makowiecki an. Neben dem Frikadelli Racing Team ist auf Seiten der Weissacher lediglich der Manthey-Kundenporsche von Klohs/Renauer/Schlotterer engagiert.

Mercedes fährt gegen Saisonende noch einmal die volle Kundenflotte auf. Frisch vom Finale der BSS in Barcelona mit dem Fahrer- und Teamtitel der Blancpain Sprintserie ausgestattet verstärkt das HTP-Motorsport Team mit 2 Mercedes AMG GT für die Pilotenquartette Buhk/Baumann/Bastian/Dontje und Baumann/Hohenadel/Schiller/Szymkowiak die AMG-Armada. Black Falcon und die Sieger des Vorlaufs vom Haribo Racing Team - Uwe Alzen und Lance David Arnold - sind ebenso dabei wie der zuletzt beim 4.VLN-Lauf eingesetzte Mann-Filter-AMG der mit Kenneth Heyer und Sebastian Asch besetzt ist. Vom selben Einsatzteam steht wiederum der Nissan GT3 Nismo am Start, der von Florian Strauss, Marc Gassner und Tom Coronel pilotiert werden wird. Audis Streitmacht wird von den frischgebackenen ADAC GT-Masters-Meistern Land Motorsport - Christopher Mies und Connor de Phillippi – verstärkt, die den Phoenix Audi und einen der Car-Collection R8-LMS an ihrer Seite haben.

Alsktm-x-bow-gt4-vln-2016-isert-01.png wäre dieses Feld nicht schon eindrucksvoll genug, verstärken sich auch einige der weiteren GT-Klassen. Seinen ersten Einsatz erlebt der just vorgestellte neue Cup-Porsche in der SPX-Klasse durch das Manthey-Team, wo der Wagen durch Lars Kern und Marco Seefried pilotiert wird. 7 GT4/SP10 sind ein weiterer Saisonhöhepunkt. 3 Aston Martin Vantage GT4 treffen auf 2 Cayman GT4 – der Wochenspiegel-Cayman und ein zusätzliches Manthey-Fahrzeug – und erstmals auf 2 KTM X-Bow GT4. Während das österreichische True Racing Team den KTM X-Bow mit den beiden Stuck-Brüdern Johannes und Ferdinand besetzt, hat ex-Dörr Teamchef Uwe Isert seine eigene Mannschaft nach 10 Jahren Pause wieder reaktiviert und tritt dabei mit dem viel versprechenden Pilotenduo Arne Hoffmeister – 2facher Toyota GT 86-Cup-Meister - und Christopher Haase an. Alles andere als ein Klassensieg wäre bei dieser Besatzung eine Überraschung. Auf gleich 9 SP8-Boliden (7 SP8 und 2 SP8T) darf man sich in der hubraumstärksten Kategorie freuen. 2 Lexus, 2 Aston Martin, und je ein Ferrari, Ford und Porsche treffen auf 2 BMW in der 8T-Subkategorie.

Stark präsentieren sich auch die Porsche-Cup-Klassen, so starten 7 Teams in der SP7, 8 in der CUP2-Klasse und 9 in der Cayman-Trophy, die zudem von 3 Gruppe H-Porsche unterstützt werden. Während die Toyota GT 86-Cup-Klasse dank zweier zusätzlicher Fahrzeuge von Mathol Racing mit 6 Teilnehmern wieder gut besetzt ist dürfte dank 20 Startern in der BMW-CUP-Klasse der Titel für Michael Schrey so gut wie in trockenen Tüchern sein. 10 Starter in der V6 und 11 in der V5 verstärken weiter das GT-Feld.

Der 9. VLN-Lauf findet am kommenden Samstag ab 12 Uhr mittags statt. Das Qualifying läuft wie gehabt von 8.30-10Uhr. Das Rennen kann wie üblich auf der VLN Langstreckenmeisterschafts-Website verfolgt werden. Ein Rennbericht vom Rennen wird zeitnah auf unseren Seiten zu finden sein.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 6. Oktober 2016 )
 
2. Haribo-Sieg beim 48. Barbarossa-Preis Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 27. September 2016

Der 48.te Barbarossapreis, das 8. Saisonrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft 2016 (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) ist mit dem 2 Saisonsieg des Haribo Racing Teams zu Ende gegangen. Zwar querte der Mercedes AMG GT von Uwe Alzen und Lance David Arnold die Ziellinie nach einer spannenden Schlussphase nach 28 Runden nur 0,3s hinter dem Manthey-Racing-Porsche von ex-Le Mans Sieger Earl Bamber und Kevin Estre, aber Schlussfahrer Estre hatte im Eifer des Gefechts in den letzten beiden Runden den Beginn einer Gelbphase knapp verpasst und so folgte ein unerbittlicher 35s-Zeitaufschlag nach dem Zieldurchlauf. Es wäre sonst der 2. Sieg in Folge der Manthey-Mannschaft gewesen.

Rang 3 belegte mit 2 ½ Minuten Rückstand der Team Falken Porsche von Martin Ragginger und Peter Dumbreck. Die Porsche hatten im Vorfeld des Rennens eine Restriktorvergrössserung um 1mm zugestanden bekommen, was sich im Endergebnis überdeutlich niederschlug. Mit dem Klohs-Manthey-Porsche auf P5 und dem Frikadelli-Porsche auf P6 kamen alle 4 gestarteten GT3-Porsche auf den ersten 6 Plätzen im Rennen ins Ziel.

Dabei profitierte man allerdings auch vom Pech einiger Gegner. Der in der letzte Runde noch als vierter klassierte Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 von Schmid/Henkola/di Martino verunfallte eine halbe Runde von der Zielflagge im Bereich Klostertal. Dadurch erbte der weisse Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003C von Franck Mailleux und Felipe Fernandez Laser einen hervorragenden 4.Gesamtrang. Schon zur 12.ten Runde musste der noch besser plazierte Schwesterwagen von Walkenhorst, mit dem Pilot Christian Krognes im Vorfeld des Laufs mit 7:53,375 einen neuen Qualifying-Rekord aufgestellt hatte, nach einem Einschlag von Pilot Jesse Krohn im Karussell die Segel zur Rennhalbzeit streichen. Krohn hatte ein Abschleppfahrzeug zu spät bemerkt und und musste um eine Kollision zu vermeiden den Ausweg in die Leitplanken wählen. Der streckenweise in Führung liegende Lexus RF-C der Farnbacher Racing-Mannschaft wurde in Führung liegend nach einem spektakulären Tankfeuer aus dem Rennen gerissen. Ein Mechaniker musste mit leichten Verbrennungen die Nacht im Krankenhaus verbringen. Beim Auto handelte es sich noch um das alte Chassis – das neue wird man erst beim nächsten VLN-Lauf debütieren. Der Black Falcon Mercedes AMG GT verunfallte ebenfalls in Führung liegend nach 18 Runden auf einer Ölspur in der Tiergarten-Schikane.

Nach haribowinnervln8.jpgdiesem Favoritensterben war klar das auch andere Teams mal die Gelegenheit hatten bei einem regulären Rennen bei besten Wetterbedingungen in den Top-10 zu glänzen. Hinter den erwähnten Top-6 kam der Car-Collection Audi von Basseng/Weishaupt/“Tonic“ eine Runde hinter den Siegern auf P7 ins Ziel. Der Walkenhorst Motorsport BMW Z4 GT3 von Posavac/Buchardt/Hamprecht errang nur 1s dahinter P8. Beim debüt des Ferrari F488 erzielte die Wochenspiegel-Crew Weiss/Kainz/Krumbach P9 und war dabei mit dem Ferrari auf Anhieb keine Sekunde langsamer wie bisher mit dem Wochenspiegel-Porsche. Mit Gesamtrang 10 erzielten die Gruppe-H Wertungsklassensieger Ralf Schall und Christopher Gerhard auf dem TAM-Porsche ein weiteres Achtungsergebnis.

Der nächste VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf, das DMV-250 Meilen Rennen, findet am 8.Oktober in 2 Wochen statt.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 27. September 2016 )
 
Der Rennbericht zu VLN 8.. Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 24. September 2016

... kann unter diesem Link auf unseren Seiten eingesehen werden. Alles zum 2. Saisonsieg von Haribo Racing und warum Manthey Racing den Sieg nach dem Rennen verlor.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 24. September 2016 )
 
VLN8: die Spitzengruppe wird neu durchmischt Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 21. September 2016

156 Teilnehmer sind laut der heute veröffentlichten aktuellen Nennliste für den 8.ten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, dem 48. ADAC Barbarossapreis gemeldet. Die Nennliste lässt dabei einen Kampf um den Gesamtsieg zwischen bis zu 17 verschiedenen Fahrzeugen erwarten.

13 GT3-Teams – 4 Porsche, 3 BMW, 3 Audi, 2 Mercedes und ein Ferrari – treten zum Rennen an. Über den Test der Wochenspiegel-Mannschaft mit dem Rinaldi-Ferrari hatten wir bereits gestern berichtet. Auf Porsches Seite starten 2 Manthey-Fahrzeuge, der Frikadelli Racing Team und auch der Falken-Porsche wieder beim Rennen. Audi derhält durch einen zweiten Car Collection-R8 Verstärkung. Mercedes ist mit dem Haribo Racing Team Mercedes AMG GT und einem Black Falcon-Fahrzeug vertreten.

In der SP-X kommen 4 weitere siegfähige Fahrzeuge hinzu. Die Scuderia Glickenhaus setzt auf 2 schnelle Fahrerduos statt der bisherigen Trios und wird Franck Mailleux und Felipe Fernandez Laser sowie Thomas Mutsch und Jeff Westphal auf den beiden Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003 Boliden zum Einsatz. Der Jürgen Alzen Motorsport Ford GT versucht nach dem Sieg im Vorjahr beim 47.Barbarossapreis einen weiteren Anlauf auf ein Top-Ergebnis. Farnbacher Racing ist zudem wieder mit dem Lexus präsent, wobei es sich wahrscheinlich schon um das neue von TMG mit überarbeitete Chassis aus Japan handelt, das nun für die endgültige Homologation des japanischen GT3-Modells vorgesehen ist. Zwar ist mit dem Manthey Racing Cayman GT4 ein weiterer Wagen in der Klasse genannt, jedoch wird das Entwicklungsfahrzeug keine Rolle im Kampf um die Top-10 Plätze spielen.

Insgesamt 15 Cup-Porsche – 9 SP7 und 6 CUP2 – verstärken das GT-Feld das durch 5 Gruppe H-Porsche noch weiter verstärkt wird. In der SP8 sind dieses Mal nur 6 Wagen (incl SP8T) gemeldet. 2 BMW und je ein Ferrari, Lexus, Ford und Porsche beleben dieses Mal die im letzten Lauf noch von 10 Fahrzeugen frequentierte Klasse. In der SP10 scheint dagegen die Konkurrenz des Manthey-Caymans die Klasse wieder zu beleben. 3 Aston Martin Vantage GT4 stehen dem Cayman gegenüber.

7 V6-GT (4 Porsche, 2 BMW und ein Mercedes) und 9 V5 (4 Porsche und 5 BMW) sind in den seriennahen Klassen am Start. Der Toyota GT 86-Cup ist bei diesem Lauf mit 5 Fahrzeugen unterwegs. 20 BMW im M235i-Cup und 12 Cayman in der Cup3-Cayman Trophy runden das Feld auf GT-Seite ab.

Der Zeitplan ist wie gehabt: Qualifying am Samstag ab 8.30 Uhr bis 10Uhr und Rennstart um 12 Uhr. Das Rennen wird wieder wie gehabt auf der VLN Langstreckenmeisterschafts-Website live gestreamt. Der Rennbericht auf unseren Seiten wird wieder noch während des Rennens erstellt.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 21. September 2016 )
 
Wochenspiegel-Ferrari by Rinaldi startet bei VLN8 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 20. September 2016

Das Wochenspiegel-Team plant einen Testeinsatz eines Ferrari F488 beim kommenden VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf am Samstag. Das Team von Georg Weiss wird einen von Rinaldi Racing als Einsatzteam betreuten Ferrari in GT3-Spezifikation beim 48. ADAC Barbarossapreis einsetzen. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um den Ferrari von Blancpain Endurance Cup-Pilot Pierre Ehret , den dieser dem Team für den Testeinsatz überlassen hat. Bereits beim vorangegangenen Lauf hatte Rinaldi Racing Testpilot Dominik Schwager am Freitag vor dem 7.VLN-Lauf erste Runden auf der Nordschleife drehen lassen um ein eventuelles Setup zu erarbeiten.

Auf der Website der WTM-Racing-Teams finden sich weitere Deteials zum Einsatz: so wird das bekannte Wochenspiegel Racing Trio Georg Weiss, Oliver Kainz und Jochen Krumbach zum Einsatz kommen. Georg Weis hat mit dem Testeinsatz einen Performance-Vergleich der hochpreisigen Sportwagen von Porsche und Ferrrari im Sinn und zieht den Einsatz des italienischen Modells aus Imagegründen einem Test eines Mercedes AMG GT, BMW M6-GT3 oder Audi R8 LMS vor. weisskrumbachkainz.jpg

„Der Mercedes ist schnell und zuverlässig, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Aber für mich ist das kein echtes GT-Fahrzeug mehr. Das gleiche gilt für den BMW M6 GT3, auch mit dem Audi R8 LMS konnte ich mich nicht richtig anfreunden. Der GT3-Ferrari ist für mich dagegen noch ein echter GT, zudem hat der Italiener seine Qualitäten bereits in anderen Serien bewiesen. Also war es für mich eine logische Entscheidung, einmal den Ferrari 488 GT3 zu testen. Für den Test habe ich keinerlei konkrete Erwartungen. Zumal die Technik-Kommission den Ferrari mittels Restriktor und Motor-Mapping direkt eingebremst hat. Ich fand das wenig kundenfreundlich. Ohne dass wir eine Runde gefahren sind, mussten wir einiges investieren und wurden in der Leistung beschränkt. Wir werden am Freitagvormittag auf dem GP-Kurs testen und nachmittags dann die Nordschleife in Angriff nehmen. “

Weiss schliesst für das VLN-Finale den Test eines weiteren GT-Modells für sein Team nicht aus. VLN9 wird man nach seinen Worten auslassen und dann über den Winter eine Entscheidung über die weiteren Einsatzfahrzeuge treffen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 20. September 2016 )
 
Neue Tabellenführer im GT 86 Cup Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 8. September 2016

Das Toyota Swiss Racing Duo Manuel Amweg und Thomas Lampert fuhr beim 7.VLN-Lauf, dem ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) , den dritten Klassensieg in diesem Jahr im dieses Mal mit 5 Autos besetzten Toyota GT 86-Cup der VLN Langstreckenmeisterschaft ein. Das Schweizer/Liechtensteiner Duo lieferte sich dabei über das gesamte Rennen ein Duell mit der belgischen Truppe vom Team Pit Lane Racing, in der die Stammfahrer „Brody“, Bruno-Francesco Barbaro und Olivier Muytjens vom deutschen Msa-Journalisten Michael Bräutigam als Gaststarter ergänzt wurde. Mehrfach wechselte im 6h-Rennen die Führung zwischen den beiden Crews ehe sich die schweizer Truppe aufgrund eines Antriebswellenschadens am Pit Lane Racing-Toyota in der letzten Rennstunde entscheidend absetzen konnte. Ohne den Defekt hätte vielleicht sogar ein zweiter Saisonsieg der belgischen Truppe drin gelegen.

Gänzlich leer aus gingen dieses mal die beiden Tabellenfüher Nils Jung und Florian Wolf vom Ring-Racing Team, nachdem Wolf den Wagen im Qualifying auf der GP-Strecke ausgangs der Warsteiner-Kurve vehement in den Leitschienen abgelegt hatte. Durch den resultierenden Startverzicht zogen sowohl das Toyota Swiss Racing-Duo als auch die Pit Lane Racing-Mannschaft in der Punktewertung des Cups an beiden vorbei was noch reichlich Spannung für die folgenden Läufe verspricht.

Im Kampf um den dritten Rang setzte sich eine Newcomer-Mannschaft durch. Das zum ersten mal im Cup und der VLN Langstreckenmeisterschaft startende Team BTG mit den Piloten Lucian Gavris, Dale Lomas, Jean-Francois Brunot und dem vom RAM-Racing-Team bekannten Briten Tom Onslow-Cole gelang beim Debüt ein Sprung auf das Klassenpodium. Das deutsch-amerikanisch-britische Quartett setzte sich damit gegen den zweiten Pit Lane Racing Toyota durch, den technische Gebrechen lange in der Box fesselten.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 8. September 2016 )
 
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