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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Alexander Müller
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Dienstag, 3. August 2010 |
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Christian Menzel und Lance David Arnold sicherten sich beim sechs-Stunden-Rennen den zweiten Sieg in dieser Saison, gefolgt von Christian Hohenadel, Arno Klasen und Timo Bernhard auf dem grün-gelben Manthey-Fahrzeug sowie Armin Hahne, Jochen Krumbach und Marc Gindorf auf dem dritten Manthey-997 GT3 R. Zudem wurde zum ersten Mal bei einem sechsstündigem Rennen für Tourenwagen auf der Nordschleife die 1000 Kilometer-Marke geknackt.
Der Bericht zum Rennen ist unter diesem Link zu finden.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 3. August 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Alexander Müller
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Freitag, 30. Juli 2010 |
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Am 31. Juli wird mit dem 6h ADAC Ruhrpokalrennen das traditionelle Saisonhighlight zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring über die Bühne gehen. Mit mehr als 190 Teilnehmern ist das Feld gut gefüllt und vor allem an der Spitze gibt es regen Zuwachs zu vermelden.
So kehrt der 997 GT3 RSR von Manthey Racing mit Mark Bullit und Klaus Graf am Steuer aus den USA in die Eifel zurück. Auf dem GT3 R wird GT3-Spezialist Christian Hohenadel die Stammfahrer unterstützen. Auch Schubert Motorsport setzte beide Z4 GT3 beim sechs-Stunden-Rennen ein. Zudem kehrt Joest mit dem R8 LMS unter Nennung der Audi Race Experience an den Nürburgring zurück. Für das sechsstündige Rennen wird kein Niederschlag erwartet, sodass einem perfektem Samstag in der Eifel nichts mehr im Wege steht. Start ist wie gewohnt um 12 Uhr. |
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 30. Juli 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Alexander Müller
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Montag, 19. Juli 2010 |
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Im Qualifikationstraining bot sich den Fans der mittlerweile üblich gewordene Schlagabtausch zwischen dem Manthey-Porsche mit der Nr. 114 und dem Phoenix Racing-Audi R8 LMS. Wie vor zwei Wochen behauptete sich auch diesmal die Truppe rund um Olaf Manthey im Duell um die Pole Position zwischen den beiden in Meuspath ansässigen Mannschaften. Zwar kam Romain Dumas nicht ganz an jene 8:07 Min. heran - eine Fabelzeit die Marc Lieb vor zwei Wochen im Quailifying in den Nordschleifenasphalt gebrannt hatte - aber mit 8:11,126 hielt man dennoch die Konkurrenz in Schach.
Startposition 3 ging an das zweite Manthey-Fahrzeug, das von Menzel und Arnold beim sechsten Lauf pilotiert wurde. Bei Mamerow Racing setzte man diesmal lediglich auf den 911 GT3 Cup S, das Trio Zehe / Schelp / Roloff stellte den Porsche auf Startposition 4. Die Top-Five komplettierte der „Nadelstreifenporsche“ pilotiert von Hahne / Krumbach / Gindorf. Für den Wochenspiegel-GT3 R erfuhr man zwar die achte Position, jedoch musste das Trio nach einem Unfall auf die Teilnahme am Rennen verzichten.
Vom Start weg behauptete Dumas seine Führung und bog als Erster vor Stippler und Arnold, die sich um die zweite Position duellierten, in die Mercedes-Arena ein. Dahinter folgte der dritte Manthey-GT3 R von Hahne / Krumbach / Gindorf und die Vulkan-Racing Viper.
Wie schon beim letzten Lauf sollte Frank Stippler in der Lage sein, als Führender aus der ersten Runde zurück auf Start und Ziel zu kommen. Im hauchdünnen Abstand folgten die beiden Manthey-Porsche mit Dumas und Arnold am Steuer. In den folgenden Umläufen sollten jene beiden Teamkollegen die Positionen tauschen, ehe Romain Dumas in der dritten Runde durch einen Unfall auf einer Flüssigkeitsspur im Bereich Klostertal das Rennen der #114 vorzeitig beendete. Somit schnupperte von fortan Christopher Brück mit der Viper auf P3 Podestluft, während Lance David Arnold an der Spitze den Druck auf Stippler immer weiter erhöhte, ehe er in Runde sechs den Phoenix-R8 LMS in der Mercedes-Arena niederringen konnte.
Durch verschiedene Strategien wechselte die Führung zwischen dem Haribo Team Manthey und Phoenix Racing noch einige Male im Rennen, am Ende siegten Lance David Arnold und Christian Menzel mit knapp 26 Sekunden vor Frank Stippler, Hans Joachim Stuck und Marc Basseng.
Unbemerkt hatten sich im Laufe des Rennens Armin Hahne, Jochen Krumbach und Marc Gindorf in einem weiteren Manthey Racing-Porsche 911 GT3 R auf das Podest vorgearbeitet.
In einem harten Fight um die vierte Position setzte sich am Ende die Vulkan Racing-Dodge Viper mit Christian Kohlhaas, Dirk Riebensahm und Christopher Brück gegen den Mamerow-GT3 Cup S von Alexander Roloff, Marco Schelp und Michael Zehe durch. Ebenfalls der Viper geschlagen geben mussten sich Ralf Schall und Mike Stursberg, die den zweiten Haribo-Porsche auf Gesamtrang 6 ins Ziel brachten.
Nach dem ersten Triumph in diesem Jahr zeigte sich Lance David Arnold sehr zufrieden: „Der Sieg war mehr als überfällig. Unser ganzes Team hat von Beginn des Jahres an sehr hart gearbeitet und den Erfolg haben wir uns mehr als verdient. Wir haben an der Spitze auf Augenhöhe mit dem Audi gekämpft. Als die Temperaturen gegen Rennende anzogen, war es dann ganz schön hart.“
Stippler dankte noch einmal seinem Team für die hervorragende Arbeit, nachdem der Audi nach dem Unfall Stucks beim letzten Lauf sehr stark beschädigt worden war: „Ich muss zunächst dem Phoenix-Team ein großes Lob aussprechen, denn sie haben innerhalb von nur vier Tagen den R8 von Grund auf neu aufgebaut. Das war nach unserem Unfall beim fünften Lauf unumgänglich. Allerdings haben wir das Setup mit dem neuen Fahrzeug noch nicht hundertprozentig hinbekommen.“
Für Armin Hahne war es der erste Podestbesuch in 2010, dementsprechend zufrieden war seine Gemütslage im Ziel: „Endlich hat es geklappt. Wir haben im Gegensatz zu unseren Porsche-Mitstreitern einen anderen Reifenpartner und verbessern uns Schritt für Schritt. Der Abstand auf die Spitze ist groß, aber ich bin zuversichtlich, dass dies nicht unsere letzte Podiumsplatzierung in diesem Jahr gewesen ist.“
In der Meisterschaft führen nun Böhm / Leisen / Knechtges in einem BMW Z4 von Black Falcon. Die Spitze der Tabelle musten Deegener / Wohlfahrt / Breuer nach einem siebten Platz in ihrer Klasse abgeben.
Am 31. Juli findet mit dem 6-Stunden-Rennen der Saisonhöhepunkt und nächste Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring statt.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 19. Juli 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Alexander Müller
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Donnerstag, 8. Juli 2010 |
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Marc Lieb und Arno Klasen sicherten sich beim 50. ADAC Reinoldus Langstreckenrennen den Sieg vor Frank Stippler / Hans Joachim Stuck, Dritte wurden Chris Mamerow / Alexander Roloff.
Die Pace des Manthey-Porsche konnten im Rennen nur Stippler und Stuck mitgehen, wodurch sich diese beiden Fahrzeuge über die gesamte Distanz ein Duell um den Sieg lieferten.
Zum vorzeitigen Ende des Rennens führte ein Unfall von Strietzel Stuck im Bereich Aremberg, ausgelöst durch einsetzenden Regen. Stuck wurde daraufhin mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung in ein Krankenhaus gebracht. Die Wertung des Rennens erfolgte nach 25 Runden.
Um Platz 3 duellierten sich über lange Zeit Mamerow-Racing und der Haribo-911 GT3 R von Lance David Arnold / Richard Westbrook. „Wir haben bis zum Schluss alles gegeben“, so Mamerow. „Das hat sich am Ende ausgezahlt. Platz 3 war heute das Maximum - mehr war einfach nicht drin.“ Arnold und Westbrook beendeten das Rennen somit auf P4. Auf den Positionen 5 und 6 wurden Mike Stursberg / Oliver Kainz im zweiten Haribo-Porsche, Rudi Adams / Stefan Aust / Peter Posavac im BMW Z4 GT3 von Dörr Motorsport gewertet. Die Top-10 komplettierten Sabine Schmitz / Klaus Abbelen im Porsche 911 GT3 R, Dirk Riebensahm / Christian Kohlhaas / Christopher Brueck in der Dodge Viper GT3 des Vulkan Racing Team Mintgen Motorsport sowie Georg Weiss, Michael Jacobs und Peter-Paul Pietsch in einem weiteren Porsche 911 GT3 R des Wochenspiegel Team Manthey. Für zusätzliches Aufsehen sorgte im Quaifying Marc Lieb, als er den gelb-grünen Porsche mit einer Zeit von 8:07,5 Minuten auf die Poleposition stellte.
Mit ihrem vierten Klassensieg übernehmen nun Breuer / Wohlfahrt / Deegener nach fünf Läufen die Führung in der Meisterschaft.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. Juli 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Alexander Müller
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Freitag, 2. Juli 2010 |
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Am Samstag, den 3. Juli, werden rund 180 Fahrzeuge den fünften Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2010 in Angriff nehmen. Für die Zuschauer wird ein sehr umfangreiches und auf die Fußball-Weltmeisterschaft abgestimmtes Programm geboten:
So erfolgt der Start bereits um 11:30 Uhr, wodurch man mit dem Zieleinlauf um 15:30 Uhr 30 Minuten Zeit hat, ehe man auf dem Ring Boulevard mittels Public Viewing das Viertelfinalspiel Deutschland gegen Argentinien verfolgen kann. Aus diesem Grund beginnt auch die Qualifikation schon um 08:00 Uhr.
Auf der Strecke wird das siegreiche Duo, das beim letzten Lauf für eine äußerst spannende Schlussphase sorgte, nicht zusammen an den Start gehen, da Marc Basseng durch die FIA-GT1 WM in Paul Ricard verhindert ist. Ob Chris Mamerow als Solist die vierstündige Distanz absolvieren muss, was bei den zu erwartenden heißen Temperaturen zusätzlich hart würde, bleibt abzuwarten.
Verlor man vor drei Wochen den Sieg auf den letzten Metern, so wittern Hans Joachim Stuck und Frank Stippler nun ihre Chance auf eine Revanche – zu den Topfavoriten sind sie auch diesmal zu zählen.
Bei Manthey-Racing bilden der Haribo-GT3 R, der diesmal von Westbrook und Arnold pilotiert werden wird, sowie der andere, in klassichen Manthey-Farben lackierte 911er mit Lieb / Kainz / Klasen, die Speerspitzen im Kampf um das Podium. Marcel Tieman ist hingenen auf dem Weg der Besserung.
Bei dem Vulkan Racing Team Mintgen Motorsport wird man hingegen hoffen, beim fünften Lauf 2010 ohne Probleme mit der Viper über die Distanz zu kommen – dann sollte ein zählbares Resultat möglich sein, wenn man bedenkt, dass das grüne Fahrzeug im letzten Rennen zeitweise auf Position 4 im Klassement zu finden war.
Besonders freuen dürfen sich die Fans auf den BMW M1, der ein weiteres Mal die Nordschleife am Samstag unter die Räder nehmen wird.
Der Wetterbericht sagt Temperaturen von über 30°C voraus, allerdings sind für den Nachmittag auch Gewitter angekündigt.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 2. Juli 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Alexander Müller
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Dienstag, 15. Juni 2010 |
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In einem der wohl spannensten Rennen der vergangenen Jahre sicherten sich Chris Mamerow und Marc Basseng auf den letzten Metern den Sieg vor Hans Joachim Stuck und Frank Stippler. Die Wetterkapriolen der Eifel spielten auch diesmal eine große Rolle. Der Bericht kann unter diesem Link gefunden werden. |
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 15. Juni 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Alexander Müller
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Freitag, 11. Juni 2010 |
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Vier Wochen sind nun schon seit dem 24h Rennen vergangen und so geht es nun mit dem vierten Lauf zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring endlich wieder rund in der „Grünen Hölle“.
An der Spitze gibt es einige Veränderungen: So wird auf der Manthey Speerspitze, dem 911 GT3 R mit der Nummer #114 Oliver Kainz an der Seite von Arno Klasen Platz nehmen. Stammfahrer Marcel Tiemann liegt nach seinem schweren Unfall in Imola noch immer in einem künstlichen Koma, doch sein Zustand verbessert sich, wie Teamchef Olaf Manthey erklärt: „Marcel ist derzeit stabil, aber er ist noch nicht über den Berg. Wann er in das Renncockpit zurückkehren wird, ist noch nicht absehbar.“
Erfreulichere Neuigkeiten gibt es hingegen in der Mannschaft rund um Sabine Schmitz und Klaus Abbelen: Nach dem 24h Rennen hat man die betagte „Frikadelle“ nun in den wohlverdienten Ruhestand geschickt, mit einem neuen 911 GT3 R setzt auch dieses Duo nun auf ein GT3-Fahrzeug. In jener Klasse ist Phoenix Racing am Samstag mit einem R8 LMS vertreten, der von „Strietzel“ Stuck und Frank Stippler pilotiert werden wird. Der beim 24h Rennen noch drittplatzierte R8 LMS von Dennis Rosteck fehlt in der Nennliste.
Große Hoffnungen auf eine Podestplatzierung dürfen sich auch Christian Menzel und Lance David Arnold im Haribo Porsche 911 GT3 R machen. Sofern die Technik hält, muss man dieses Duo auf der Rechnung haben, selbiges gilt für die Sieger des letzten Laufes, Mamerow Racing.
Nachdem man mit dem neuen BMW Z4 GT3 beim 24h Rennen ein beachtliches Debüt gefeiert hat, setzt Dörr Motorsport nun auch in der VLN auf die neuste Errungenschaft der BMW-Kundensportabteilung.
Insgesamt sind etwas mehr als 180 Fahrzeuge eingeschrieben, der Wetterbericht sagt eher wechselhaftes Wetter in der Eifel voraus. Start ist wie gewohnt um 12:00 Uhr, das Qualifying findet von 08:30 bis 10:00 Uhr statt.
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 12. Juni 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Sonntag, 30. Mai 2010 |
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Noch vor dem Beginn der 24h am Nürburgring stand uns Porsche Sportchef Hartmut Kristen für einige Fragen bereit. Porsche zeigte werksseitig beim deutschen Klassiker Flagge um sich dem Kampf gegen die Konkurrenten Audi und BMW zu stellen. Auch wenn der erneute Griff nach dem Gesamtsieg dieses mal fehl schlug – Marc Lieb wurde zu Rennmitte in Führung liegend Opfer eines Unfalls - so sammelte man mit dem rollenden Rennlabor GT3 R Hybrid weitere wichtige Erfahrungen. Zeitweise lag sogar die Sensation eines Rennsieges mit dem Technologieträger in der Luft, doch die löste sich 2h vor dem Rennende auf als Jörg Bergmeister – ebenfalls an P1 liegend – ein Motorschaden bei Breitscheid ereilte.
Kristen sah dann auch den Einsatz des Hybrid als Porsches wichtigste Aufgabe beim Klassiker an. „Der GT3R Hybrid ist derzeit unser rollendes Rennlabor. Wir lernen damit worauf wir achten müssen um die Hybridtechnik im Rennbetrieb zu etablieren. Der neue GT3 Cup R erschien uns dabei als sinnvollste Basis um Erfahrungen mit der neuen Technik im Laufe von Langstreckenrennen zu sammeln.“
Das man sich dabei die VLN Langstreckenmeisterschaft und die 24 Stunden am Nürburgring als Einsatzgebiet suchte hatte pragmatische Gründe. „Wir sind hier, da wir hier ein Reglement vorfinden, das uns den Einsatz eines solchen Autos erlaubt. Auch der ACO und die FIA sind interessiert, aber dort müssen die Reglements noch langfristig entwickelt und definiert werden. Wir wollten aber nicht so lange warten.“ Entsprechende Andeutungen von GT1-Promotor Stephane Ratel, Porsche könnte in Zukunft mit Hybrid-Technik in die FIA-GT1 Weltmeisterschaft einsteigen schwächte Kristen ab: „Ratel ist nur Promotor und kein Reglementsmacher. Sicher haben Projekte wie der 918 Hybridspyder da entsprechende Fantasien kreiert. Aber bis zu einem GT1 wäre es noch ein weiter Weg.“ Und ein Hybrid-LMP? „In der Richtung gibt es nichts Neues zu berichten. Das Programm mit dem RS Spyder war zeitlich begrenzt und ist in dem vorgesehenen Umfang von drei Jahren gelaufen. Es gibt derzeit noch ein Team das den Wagen in Amerika einsetzt aber damit wird der Einsatz Ende des Jahres beendet sein. Pläne einen neuen LMP – dann mit Hybridtechnik – aufzulegen gibt es bei der derzeitigen Reglementssituation nicht. Wir würden uns wünschen das die Organisatoren reglemensseitig etwas mutiger werden. Die Sportwagenhoheiten haben derzeit die einmalige Chance sich an die Spitze der mobilitätrelevanten Technik zu setzen.“ Warum nutzte Porsche die von Williams entwickelte Schwungscheibe statt der allseits favorisierten batterietechnik als Energiespeicher für den Hybrid? „Die Speichertechnologe ist die kritische Frage beim Hybrid. Mann muss aus Rennsportsicht beim Speicher betrachten ob man viel Leistung oder lange Reichweite benötigt. Elektrischen Speicher brauchen relativ lange Ladezeiten und stellen die Energie dann im Gegenzug für einige Minuten zur Verfügung. Das ist im Rennsport aber nicht die vorrangige Priorität. Daher haben wir uns für die von Williams entwickelte Lösung entschieden, die nach unseren Vorstellungen modifiziert wurde.“ Derzeit gibt es nur einen Prototyp des GT3R-Hybrid. An eine Kleinserie ist derzeit nicht gedacht.
Die Basis des Wagens – der GT3 R - wurde übrigens um ein Jahr gegenüber dem ursprünglichen Plan von Porsche vorgezogen. „Der GT3 Cup S war vom Handling her zu sehr als Rennwagen designt. Das hatte zur Folge das das Fahrverhalten als zu spitz von den Kunden empfunden wurde. Daher haben wir den R vorgezogen um die Fahrbarkeit für für Gentlemanfahrer zu verbessern. Die Limits sind nun weicher was auch bei Langstreckenrennen vorteilhafter gegenüber dem Cup S ist.“ |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 2. Juni 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Dienstag, 18. Mai 2010 |
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Die diesjährigen 24h am Nürburgring (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) darf man getrost als eines der spannendsten Ausgaben der letzten 5 Jahre bezeichnen. Nicht nur wegen der Favoritenschwemme im Vorfeld oder weil die Siegesserie des Manthey Racing Teams so abrupt in der Nacht riss. Das Rennen bot alles - von Führungswechsel, Ausfälle der Top-Teams, ein am Schluss glückliches Siegerteam und einem Überraschungskandidaten auf dem Podium auf dessen Zielankunft auch die hartnäckigsten Optimisten vor dem Rennen keinen Euro verwettet hätten.
Die Verlierer waren Audi & Porsche. Audi nicht nur, weil trotz der Vierfachpole der Phoenix- und Abt-Audis der Manthey-Porsche von Marcel Tiemann gerade mal 1 Minute brauchte um schon auf dem GP-Kurs in der ersten Runde in Führung zu stechen. Erneut rieben technische Defekte und auch Unfälle fast das gesamte R8 LMS GT3-Kontingent auf. Lediglich die verhaltener fahrende #97 von Phoenix, der Black Falcon-R8 #102 und der serienmässige R8 des Laptime-Teams – letzterer allerdings stark geruft - erreichten am Ende die Zielline auf dem Plätzen 3, 5 und 95. Der 3.plazierte Phoenix-Audi von Luca Ludwig, Dennis Rostek, Marc Bronzel und Markus Winkelhock gewann dabei auch die hart umkämpfte SP9/GT3-Klasse.
Die langjährigen Sieger Porsche dagegen brachten noch nicht mal einen Wagen auf das Podium. Lediglich auf Platz 6 lief der von Jürgen Alzen Motorsport betreute private H&R Spezialfedern GT3-Cup S am Ende als bestes Weissacher Chassis über die Linie. Die neuen GT3-Cup R laborierten dagegen an Getriebeproblemen, die 2 Wagen (Mamerow Racing und den Wochenspiegel Porsche) aus dem Verkehr zogen. Im Seriensieger der letzten Jahre wurde Marc Lieb in Führung liegend in der Nacht in einen Unfall verwickelt, der den Porsche rundum beschädigte. Der ebenfalls von Olaf Mantheys Manschaft betreute Hybrid-Porsche übernahm danach die Rolle des Top-Wagens und sah am Sonntag schon wie der sichere Sieger aus – bis 2h vor Schluss bei Breitscheid der Motor einging.
Das spülte die späteren Sieger, den vom Schnitzer Team betreuten BMW-Motorsport M3-GT2 mit der #25 an die Spitze. Deren Schwesterfahrzeug hatte schon zu Rennbeginn 4 Runden durch einen Unfall am Aremberg verloren. Doch der Sieg – der 19.te eines BMW – stand auf des Messers Schneide. Am M3-GT2 hatte sich schon der 4.Gang abgemeldet. Die Schnitzer Mannschaft tat alles um den Wagen ohne den fälligen Getriebewechsel über die Distanz zu tragen. Auch ein Feuer beim letzten Tankstopp konnte den Sieg von Jörg Müller, Augusto Farfus, Uwe Alzen und Pedro Lamy nicht mehr verhindern. Der Portugiese zog dabei mit seinem 5.Sieg nach 2001, 2002, 2004 und 2005 beim Klassiker mit Rekordsieger Marcel Tiemann gleich. BMW´ neueste Kreation – der Z4-GT3 – legte mit Gesamtrang 4 & 9 (Schubert & Dörr) ein viel versprechendes Debüt hin. Beachtlich – zudem das Top-Auto des noch in der Erprobung befindlichen GT3 am Samstag abend Opfer eines Unfalls wurde.
Hätte BMW noch einen Reperaturstopp einlegen müssen dann wäre die Sensation perfekt gewesen – denn der einzige Wagen der noch in der selben Runde lag war der Hankook-Farnbacher-Ferrari GT2. Das auch in der Le Mans Serie engagierte Fahrzeug hatte schon am Donnerstag mit sensationell schnellen Zeiten auf sich aufmerksam gemacht, war aber am Freitag im Qualifying Opfer eines Unfalls geworden - der rückblickend vielleicht dem Team den Sieg kostete. Ohne blaue Überrundungslampe ausgestattet musste Horst Farnbachers Mannschaft von Rang 46 aus das Rennen aufnehmen. Obwohl kaum jemand dem Team zutraute die 24h zu überstehen, legte die Mannschaft einen problemlosen Lauf hin und wurde schliesslich durch die Ausfälle der Konkurrenten an P2 gespült. Dominik Farnbacher, Marco Seefried, Allan Simonsen und Lee Keen gelang damit eine Sensation und ein Debüt - noch nie zuvor in der 38.jährigen Geschichte hatte ein Ferrari einen Klassensieg beim Marathon erzielt.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 18. Mai 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Sonntag, 16. Mai 2010 |
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...kann unter diesem Link auf unseren Seiten erreicht werden. Zum Start morgen ist die Top-20 fest in deutscher Hand. Audi, Porsche und BMW teilen sich die vordersten 15 Startplätze. Erst auf Rang 16 ist die Vulkan Viper zu finden. Weitere Details zum morgen um 15 Uhr startenden Rennen können unter dem ausführlichen Rennbericht auf unseren Seiten eingesehen werden. |
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 14. Mai 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Donnerstag, 13. Mai 2010 |
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Die SP10 Klasse ist beim 24 Stunden am Nürburgring die letzte reine GT-Klasse die wir noch nicht in einer Vorschau behandelt haben. Angelehnt an die SRO-GT4-Kategorie wurde die Klasse zusammen mit der SP9/GT3 im vergangenen Jahr offiziell eingeführt. Starteten 2009 noch nur 6 SP10 Autos (4 Aston Martin & je ein BMW und ein Nissan) sind es heuer schon 10 Autos von 5 Herstellern.
Aston Martin stellt mit 6 Autos der Teams Mathol Racing, Gentle Swiss Racing und Mark Griffith das Gros der Konkurrenten. Mathol bringt dabei 3 der V8 Vantage an den Start. Gentle Swiss Racing ist mit 2 N24 vertreten. Gegen die gesammelte Aston-Konkurrenz setzen sich je ein BMW M3-GT4, ein Ginetta, ein Porsche und eine Corvette zur Wehr. Das Black Falcon Team - in der SP9 mit 2 Audi R8 LMS GT3 engagiert – hält BMW über den Einsatz des einzigen GT4-Wagen die Treue. Porsche ist über das französische Team von Eric van de Vyver – Organisator der VdeV-Rennserie – mit einem GT4-Cayman vertreten.
Den Ginetta setzt die deutsche Mannschaft von Boes Motorsport ein. Die Corvette wird vom Team von Tobias Gutroff genannt – hinter dem als Einsatzteam Callaway Competition stehen dürfte. Mit FIA-GT3-Laufsieger Christian Hohenadel dürfte diese Mannschaft nicht nur im Qualifying zu den Top-Kandidaten der Klasse gehören.
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Mittwoch, 12. Mai 2010 |
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16 Autos starten in der SP7-Klasse bei den 24 Stunden am Nürburgring. Diese haben wir in der Vergangenheit immer als „Nürburgring GT2“ deklariert, weil Teams wie Manthey Racing zum Beispiel ihre RSR dort plazierten. Da die grossen Favoriten nun nach dem erfolgreichen Experiment 2009 mit einem GT3 in der SP9 starten wird es etwas unwahrscheinlicher das der Gesamtsieger aus dieser Kategorie kommt, dennoch haben eine zuverlässige Teamleistung und Rennglück in der Vergangenheit immer wieder für Überraschungen aus dieser Klasse auf dem Podium gesorgt. 16 Autos – 11 Porsche, 2 Nissan, 2 BMW und ein Ferrari – starten in diesem Jahr beim Klassiker auf der Nordschleife. Fangen wir mit den Exoten an. Horst Farnbachers GT2-Ferrari aus der Le Mans Serie dürfte der am meisten beachtetste SP7-Wagen auf der Nordschleife sein. Ferraris beim 24h-Rennen sind nach wie vor Exoten und ihre Bilanz ist bislang sehr bescheiden gewesen. Auch von der Hankook-Entwicklungsmannschaft sollten keine Wunderergebnisse bei ihrem ersten Antreten beim Marathon erwartet werden. Die beiden Nissan kommen von Falken Racing aus Japan und RJN Motorsport aus Grossbritannien. Letztere bringen mit Michael Krumm, Alex Buncombe und Kurt Thiim hochkklassige Fahrer mit. Die BMW von Heribert Steiner und Dörr Motorsport dürften sich gegen die Porsche-Konkurrenten schwer tun, wobei abzuwarten bleibt ob der BMW M3-GT4 von Dörr nicht am Ende doch in die SP10 umklassiert wird. Unter den 11 Porsche sind die beiden Autos von Abbelen und Mamerow wohl die Favoriten. Der „Frikadelli“-Porsche ist mit Abbelen, Schmitz und Althoff mit 3 Piloten mit hochkarätiger Nordschleifenerfahrung besetzt. Das Gleiche lässt sich vom Mamerow-GT3-Porsche mit Kräling, Gindorf und Scharmach behaupten. Auf dem Mspeed-Porsche dürfte Marco Seefried für die ein oder andere Bestzeit in der Klasse gut sein. Auch die porsche AG hat unter Werksnennung einen GT3 RS in der Klasse genannt, auf dem mit Patrick Simon, Roland asch, Horst von Saurma und Chris Harris Piloten sitzen die um das Klassenpodium mitkämpfen können. Neben den GT2 starten insgesamt 7 Cup-Porsche in der SP7. Deren Starterzahl in der SP6 hat dagegen im Vergleich zu den Vorjahren abgenommen. Dennoch bleiben die Weissacher neben BMW eine der verbreitetsten Marken beim deutschen 24h Klassiker |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 12. Mai 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von David Heimann
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Dienstag, 11. Mai 2010 |
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Seit letztem Jahr ist sie fester Bestandteil der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring und gleichzeitig auch des 24-Stunden-Rennens auf der Nordschleife: die Klasse SP9 GT3. Insgesamt 27 Fahrzeuge – sieben Audi R8 LMS, vier Porsche 911 GT3 R, drei Z4 GT3, ein Viper Competition Coupe sowie zwölf Cup-Porsche– sind für das Wochenende in dieser Kategorie gemeldet, potenzielle Podiumskandidaten so weit das Auge reicht. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Gesamtsieger aus den Reihen der GT3-Fahrzeuge kommt, ist unglaublich hoch. Doch wer bringt die größten Chancen mit?
Allen voran steht Manthey Racing, die sich nach vier erfolgreichen Jahren von dem RSR trennen und auf den Einsatz mit dem GT3 R konzentrieren. Bei zwei Starts in der aktuellen Saison erreichte man zwei Gesamtsiege, nun zielt man für das 24-Stunden-Rennen auf den fünften Erfolg in Serie ab. Mit dabei ist natürlich auch der eingespielte Kader, bestehend aus Timo Bernhard, Romain Dumas, Marc Lieb und Marcel Tiemann. Sofern keine Kinderkrankheiten auftreten, muss man das Quartett auf seinem Zettel haben. Mit dem Haribo Team Manthey hat man zudem ein weiteres heißes Eisen im Feuer, hier greifen nämlich Lance David Arnold, Christian Menzel, Richard Westbrook und Alex Margaritis ins Lenkrad. Mamerow Racing stellt mit Chris Mamerow, Jörg Hardt und Wolf Henzler ebenfalls ein gutes Paket auf die Räder.
Audi startet nach dem zweiten Platz im vergangenen Jahr die Großoffensive. Phoenix Racing setzt drei R8 LMS ein, die größtenteils mit starken Fahrern besetzt sind. Unter anderem werden Marc Hennerici, Luca Ludwig, Marc Basseng und Pierre Kaffer für die am Nürburgring beheimatete Mannschaft antreten. Bei Abt Sportsline bestückt man sich ebenso hochkarätig, neben Teamchef Christian Abt sind beispielsweise Christopher Mies, Timo Scheider und Matthias Ekström mit an Bord. Die Marschroute ist bei beiden Mannschaften klar auf das Podium ausgerichtet. Zudem sollen die Reifenprobleme mit dem kurzfristig organisierten Wechsel von Dunlop zu Michelin beseitigt sein. Wie weit es für das Black Falcon Team nach vorne geht, muss sich indes noch zeigen.
Schubert Motorsport vertraut für die Langstrecke seit dieser Saison auf die Neuentwicklung aus dem Hause BMW, den Z4 GT3. Dass das Team mit um das Podium kämpfen kann, scheint nach den ersten VLN-Läufen vom Rennspeed her noch unwahrscheinlich, Priorität wird es sein, bis zum Ende durchzuhalten und weitere Erfahrungen mit dem Auto zu sammeln. Gleiches gilt für Dörr Motorsport, die mit dem GT3-Boliden sogar ihr Debüt auf der Nordschleife geben. Wenn es an der Spitze großflächig Probleme geben sollte, könnte sich unter Umständen auch einer der zwölf Cup-Porsche in Szene setzen. Stark ist dabei der Cup S von H&R Spezialfedern besetzt, hier treten Jürgen Alzen, Dominik Schwager, Thomas Jäger und Sascha Bert an.
Viele erstklassige Fahrer auf siegfähigen Autos, das umschreibt die SP9-Klasse am ehesten. Dennoch muss man seinen Blick auf noch in andere Richtungen wenden, beispielsweise auf die Truppe von BMW Motorsport oder den Hybrid-Porsche. Doch eines scheint sicher: Selten gab es in den letzten Jahren so viele potenzielle Siegkandidaten, was es auch im Vorfeld nicht nur ungemein schwierig macht, Prognosen abzugeben, aber auch auf ein äußerst spannendes 24-Stunden-Rennen in seiner 38. Auflage hoffen lässt.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 11. Mai 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Dienstag, 11. Mai 2010 |
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Angesichts der Tatsache das hier vom GT2-Prototyp bis zum GT4 alles an nicht in andere Klassen passende Wagen in dieser Klasse beim 24 Stunden am Nürburgring startet, ist es zwar seit Jahren nur ein Wortkonstrukt dieser Seiten, aber so lassen sich die SP8-, E1-XP- und SP8T-Autos unserer Meinung nach am Besten Charakterisieren. Hier finden sich neben der SP9-GT3 die Hubraumstärksten Wagen, die allerdings deswegen nicht zwangshaft was mit dem Gesamtsieg zu tun haben müssen. 17 Nennungen sind für diese 3 Kategorien heuer eingegangen – werfen wir im Voraus einen Blick darauf. 5 Audi, 4 Aston Martin, Je 3 BMW und Lexus, und je ein Porsche und eine Corvette starten in dem Klassenkonglomerat. 4 Werksteams dürften hier das Hauptaugenmerk auf sich ziehen. Zum Einen ist da das BMW-Motorsportteam – eingesetzt von Charley Lamms Schnitzer Truppe – das mit 2 M3-GT2 BMW´ s stärkstes Faustpfand im Kampf um den 19.ten Gesamtsieg beim Klassiker sein dürfte. Porsche und Manthey Racing bringen den in der E1-XP-Klasse homologierten GT3-Hybrid an den Start, der mit einem Podium im letzten VLN-Rennen sein Potential schon andeutete. Die dritte Werksmannschaft ist die japanische Equipe von Gazoo Racing, die mit den mittlerweile als Strassenmodell erhältlichen und inoffiziell schon als GT1 gerüchtelten LF-A antreten wird. Aston Martin bringt den 4-Türer Rapide und den schon im letzten Jahr eingesetzten V12 Vantage (Foto) an den Start. Daneben werden 2 N24 in der Klasse geführt, die nicht auf den GT4-Stand der SP10-Klasse umgebaut worden sind. Insgesamt starten dieses Jahr 11 Wagen der britischen Marke in den verschiedenen Klassen SP8, SP10 und SP5. Bei den 5 startenden Audi verdient der privat aufgebaute R8 des Teams Laptime Racing Beachtung, den Teambesitzer Alexander Krebs mit dem seriennahen 4,2l FSI-V8 gegen die V10 der 7 GT3-Boliden der SP9/GT3 ins Rennen wirft. Der Gesamtsieg dürfte hier allerdings nicht so dermassen im Vordergrund stehen wie bei den GT3-Teams von Abt, Phoenix und Black Falcon. Die Corvette schliesslich wird vom Gmaxx-Team eingesetzt und ist einer von 2 Vertretern dieses Fabrikats 2010, während das andere in der SP10-Klasse startet. |
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 11. Mai 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Alexander Müller
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Sonntag, 9. Mai 2010 |
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Vom 13. auf den 16. Mai 2010 wird die
38. Auflage des 24h Rennens auf der Nürburgring Nordschleife mit
rund 200 Teilnehmern stattfinden. Nachdem bereits 2009 der
Langstreckenklassiker zu einer 24 Stunden Hatz zwischen Porsche und
Audi wurde, verschärft sich heuer durch die werksseitige Teilnahme
von BMW der Konkurrenzkampf nochmals drastisch. Zuletzt war jene
Konstellation zwischen so vielen verschiedenen Herstellern 2003 und
2004 vorhanden, als Opel und Audi mit DTM Fahrzeugen gegen BMW und
etablierte Privatteams wie Manthey-Racing, Jürgen Alzen Motorsport
mit dem legendären „Turbinchen“ oder Zakspeed Racing antraten.
2009 zeichnete sich mit der Einführung
der GT3 Fahrzeuge ein erster Trend hingehend zu dieser neuen Klasse
ab, 2010 hat sich dies bestätigt. Aus den bewährten
Gesamtsiegerklassen Sp7 und Sp8 wird diesmal nur mit sehr, sehr
geringer Wahrscheinlichkeit ein Resultat auf dem Podium zustande
kommen. Die Top Favoriten sind in der Sp9 angesiedelt, lediglich BMW
setzt mit dem M3 auf einen GT2 Boliden, der in der E1-XP gemeldet
ist.
Nach 2008 kehrt auch das Opel Racecamp
mit einem Line-up aus ambitionierten Neueinsteigern, das in einem
aufwändigen Castingverfahren zusammengestellt wurde, in die „Grüne
Hölle“ zurück.
Der direkte Konkurrent für Opel aus
2008, Volkswagen Motorsport, setzt diesmal ausschließlich auf Erdgas
betriebene Fahrzeuge. Auch seitens Porsche legt man Wert auf neue,
umweltfreundliche Antriebstechnologien und bringt so einen Porsche
997 GT3 R mit Hybridsystem an den Start. Das System wurde von
Williams entwickelt und baut entgegen herkömmlicher Systeme auf
einen Schwungradspeicher auf. Man erhofft sich dadurch einen
geringeren Verbrauch, ein Merkmal, das bei einer solch langen Distanz
eine entscheidende Rolle spielen könnte. Dennoch steht beim Einsatz
des GT3 R Hybrids in erster Linie das Sammeln von neuen Erfahrungen
im Vordergrund, angepeilt wird eine Platzierung in den Top 10.
Zwar sind die Fahrzeuge der
werksunterstützten Teams allesamt mit etablierten Piloten aus der
internationalen Langstrecken und Tourenwagenszene besetzt, dennoch
darf man nicht vergessen, dass das 24h Rennen auf der Nordschleife
einzigartig ist und besonders durch die großen
Geschwindigkeitsunterschiede spezielle Anforderungen an die Fahrer
stellt.
Die erste Trainingssitzung für die
Teams des 24h Rennens beginnt mit dem Freien Training am Donnerstag
Mittag um 13 Uhr, das erste Qualifying findet danach von 19:30-23:30
Uhr statt, ehe am Freitag Mittag von 12:45-14:45 Uhr die finale
Startaufstellung ermittelt wird.
Auch im Rahmenprogramm ist für
Abwechslung gesorgt: So macht am Donnerstag Morgen die RCN den Anfang
des viertägigen Wochenendes, das durch das ADAC 24h Classic, das
Renault Race Festival und der Mini Challenge/Seat Leon Supecopa
zusätzlich aufgewertet wird.
Eine detaillierte Vorschau auf die
Klasse der GT3 Fahrzeuge sowie auf die Sp7,8 und 10 folgt in den
kommenden Tagen auf unseren Seiten.
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Alexander Müller
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Samstag, 24. April 2010 |
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Beim dritten Lauf zur VLN Langstrecken-meisterschaft Nürburgring ereignete sich ein tragischer Unfall, bei dem der 43-jährige Leo Löwenstein aus Laudenbach ums Leben kam.
Der Unfall ereignete sich in der 22. Runde des auf vier Stunden angesetzten 52. ADAC ACAS H&R-Cups im Streckenabschnitt Bergwerk der Nürburgring Nordschleife. Löwenstein fuhr mit seinem Aston Martin in eine Lücke zwischen den Fahrzeugen mit der Startnummer 137 und der Startnummer 511. Dabei stieg das Fahrzeug nach einer Kollision auf und überschlug sich. Beim Aufprall auf die Leitplanke wurde die Heckpartie des Aston Martin stark beschädigt und das Fahrzeug fing Feuer. Die Rettungsmaßnahmen wurden umgehend eingeleitet. Löwenstein, der sich nicht selbstständig aus dem Wrack befreien konnte, erlag seinen Verletzungen.
Der Lauf wurde mit der roten Flagge abgebrochen - als Sieger wurden Chris Mamerow und Wolf Henzler vor den beiden BMW M3 gewertet. Audi hatte zu Beginn alle Dunlop bereiften R8 LMS wegen Reifenschäden aus dem Rennen genommen. Alle sportlichen Geschehnisse treten jedoch an diesem Tag in den Hintergrund.
Das gesamte Team von GT-Eins.de drückt den Angehörigen und Betroffenen sein Beileid aus.
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 24. April 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Alexander Müller
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Mittwoch, 21. April 2010 |
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Drei Wochen vor dem 24h Rennen bietet
sich am kommenden Samstag mit dem 52. ADAC ACAS H&R Cup für die
Teilnehmer des Langstreckenklassikers die letzte Gelegenheit, unter
Rennbedingungen einen Test für das Saisonhighlight zu absolvieren.
Dementsprechend groß ist auch das Starterfeld, 201 Fahrzeuge sind
bereits für das vierstündige Rennen am Samstag eingeschrieben.
Fest steht bereits schon jetzt, dass es
heuer eine neue Mannschaft sein wird, die den dritten Lauf 2010 für
sich entscheiden wird, da die bisherigen Sieger in Form von
Manthey-Racing auf einen Start mit dem grün gelben 997 GT3 R
verzichten werden, selbiges gilt für die Schubert Z4 GT3.
Stattdessen feiern Jochen Krumbach, Armin Hahne und Marc Gindorf ihr
Debüt auf einem weiteren GT3 R, den das Trio erstmalig dieses Jahr
nun steuert. Doch die Liste der potentiellen Podiumsanwärter fällt
auch diesmal recht üppig aus: So kehrt BMW nach dem zweiten Rennen
wieder mit beiden M3 GT2 in die Eifel zurück, Phoenix-Racing ist
ebenfalls mit zwei R8 LMS vertreten, wo unter anderem auch Marc
Hennerici, sofern er es denn rechtzeitig aus Abu Dhabi zurück nach
Deutschland schafft, ins Lenkrad des R8 LMS greifen wird und auch
Abt-Sportsline ist mit einem der Ingolstädter GT3 Boliden vertreten.
Schied man im letzten Rennen kurz vor
Ende in aussichtsreicher Position aus, wird man bei Mamerow-Racing
nun sicherlich das erste zählbare Resultat in dieser Saison
einfahren wollen. Nach der Trennung von Sascha Bert wird sich Chris
Mamerow das Cockpit des GT3 R mit Wolf Henzler teilen.
Ähnlich wie bei BMW war auch
Farnbacher-Racing beim zweiten Lauf durch den LMS Einsatz verhindert,
nutzt nun jedoch noch einmal den dritten Lauf, um sich optimal mit
dem Ferrari F430 auf das 24h Rennen vorbereiten zu können. Neben
diesem Exot wird auch Aston Martin mit dem Rapide sein Debüt feiern.
Wie sich die Audi Race Experience bei ihrem ersten Auftritt schlagen
wird, bleibt abzuwarten.
Das Qualifying zum 52. ADAC ACAS H&R
Cup findet wie gewohnt um 8:30 Uhr statt und dauert 90 Minuten, das
vierstündige Rennen wird um 12 Uhr beginnen.
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Daniel Gensch
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Samstag, 17. April 2010 |
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Am Mittwoch fand in den Kölner Messehallen die obligatorische Pressekonferenz zum 24h-Rennen auf dem Nürburgring statt. Inhaltlich gibt es wenig Neues zu berichten - hier die interessantesten Fakten:
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Laut einer vorläufigen Starterliste sind wieder über 200 Fahrzeuge gemeldet, darunter sind 28 Starter aus der GT3-Klasse SP9 und stattliche 11 Autos der SP10-GT4-Kategorie.
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Rallye-Legende Walter Röhrl wird nicht wie ursprünglich geplant das Sport-Auto-Projekt unterstützen, er muss aufgrund eines Bandscheibenleidens passen. Ihn ersetzt Patrick Simon im Cockpit des seriennahen Porsche GT3 RS.
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Sport1 überträgt 20,5 Stunden aus der Eifel.
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Es wird wie im letzten Jahr einen DVB-T-Sender mit Live-Bildern aus der Box und von der Strecke geben, der rund um die Nordschleife empfangen werden kann. Dazu kommt ab Freitag vor dem Rennen ein Internet Live-Stream auf www.24h-rennen.de.
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Keine großen Änderungen auch beim Rahmenprogamm: Donnerstag morgen wird traditionell mit der Leistungsprüfung der RCN begonnen, außerdem werden 24h Classics, die Mini Challenge, der Seat Leon Supercopa-Cup und das Renault Race Festival ihre Rennen auf der Nordschleife austragen. Der Adenau Racing Day zieht in den Ring-Boulevard um, neben vielen anderen Veranstaltungen rund um die Neubauten an Start und Ziel ist außerdem die Top Gear Live Show in der Ring-Arena zu Gast.
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Lucas Luhr und Timo Bernhard waren sich einig: „Mindestens 20 Teams können dieses Jahr Gesamtsieger werden“. Alles andere als ein Sieg der Werksmannschaften von BMW, Audi oder Porsche wäre jedoch eine Überraschung.
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 17. April 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von Daniel Gensch
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Dienstag, 13. April 2010 |
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Bei kühlen, aber trockenen Bedingungen sahen die zahlreich erschienenen Zuschauer einen spannenden zweiten Wertungslauf der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife. Das 35. DMV 4-Stunden-Rennen stellt zwar für die meisten Top-Teams eher einen Test unter Wettkampfbedigungen für das Saisonhighlight der 24 Stunden am Nürburgring dar, dennoch wurde packender Motorsport in allen Klassen geboten.
Nach einem engen Qualifying startete der von Marcel Tiemann, Timo Bernard und Romain Dumas pilotierte Manthey Racing-Porsche GT3 R zunächst von der fünften Position. Die Pole-Zeit fuhr Marcel Fässler im Phoenix-Audi R8 LMS in 8:18,659 Minuten. Knapp dahinter platzierte sich der Schnitzer-BMW M3 mit Lamy / Farfus / Priaulx / Adorf gefolgt von Stuck / Rosteck / Biela im zweiten Phoenix Racing-Audi R8 LMS GT3 und dem Porsche GT3 von Chris Mamerow und Sascha Bert. Die Kontrahenten trennten nur wenige Zentelekunden, die besten zehn Fahrzeuge des Trainings lagen innerhalb von acht Sekunden.
Nach dem Start lieferten sich die Schnellsten der Qualifikation einen packenden Fünfkampf um die Spitze. Im Zentimeterabstand ging es durch die „Grüne Hölle“. Nach schwachem Start erkämpfte sich kurzzeitig H.-J. Stuck die Führung, bevor er wieder von Mamerow und Fässler kassiert wurde. Nach vier Runden verabschiedete sich der Schnitzer-BMW M3 aus der Kampfgruppe und steuerte mit Antriebswellenschaden die Box an.
Gegen Rennmitte führten dann die beiden Porsche von Manthey und Mamerow das Feld an, gefolgt vom Porsche GT3 R Hybrid mit Henzler / Bergmeister am Steuer, der sich von Startposition 13 nach vorne gearbeitet hatte, aber mächtig Druck vom Phoenix-Audi mit Fässler / Rockenfeller / Stippler bekam. Der zweite Phoenix-Audi schied kurz darauf nach einem Reifenschaden aus. Und auch der verbliebene Wagen vom Team von Ernst Moser bekam Reifenprobleme und musste einen zusätzlichen Boxenstopp einlegen.
Nach den letzten Tankstopps lief alles auf ein Duell um den Gesamtsieg zwischen Mamerow und Manthey hinaus, Chris Mamerow riskierte in den Schlussrunden alles und flog - wohl nach einem Missverständnis mit einem langsameren Fahrzeug - im Streckenabschnitt Schwalbenschwanz ab, so dass sich die Manthey-Truppe ungefährdet den zweiten Sieg im zweiten Rennen der Saison sicherte. Zwei Runden vor Schluss konnte der Phoenix-R8 noch den Hybrid-Porsche überholen und Rang 2 übernehmen.
Porsche schaffte durch den dritten Platz von Henzler / Bergmeister den ersten Podestplatz eines Hybrid-Fahrzeugs in der Langstreckenmeisterschaft, auf dem vierten Gesamtplatz landete der Audi R8 LMS GT3 mit der Startnummer #1 vom Black Falcon Team. Der nächste Lauf findet in zwei Wochen im Rahmen des 52. ADAC ACAS H&R-Cups statt, das Rennen ist für viele Teams die Generalprobe für das 24 Stunden am Nürburgring im Mai.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 13. April 2010 )
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Nürburgring Nordschleife
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Geschrieben von David Heimann
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Montag, 29. März 2010 |
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Am vergangenen Samstag stand die Eifel nach langer Winterpause wieder im Zeichen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Viele Anhänger und Fans der Serie waren angereist, um sich das erste Kräftemessen der Spitzenteams bei der 57. ADAC Westfalenfahrt nicht entgehen zu lassen. Und sie wurden nicht enttäuscht, sah man doch vor allem in der Anfangsphase einen hochgradig spannenden Lauf, der am Ende noch von vielen kleineren Positionskämpfen und einem bunten Podium ergänzt wurde. Der erste Gesamtsieg ging nach vier Stunden an die Truppe von Manthey Racing mit Marcel Tiemann, Marc Lieb und Timo Bernhard. Mattias Ekström und Emmanuel Collard erreichten im Abt-R8 den zweiten Rang vor dem #742 BMW M3 von Augusto Farfus, Pedro Lamy und Uwe Alzen.
Zu Beginn lag das Zepter allerdings noch in den Händen von Johannes Stuck, der mit dem Audi R8 LMS von der Pole-Position aus ins Rennen ging. Eine Runde lang konnte sich der Pilot von Black Falcon Racing gegen den Markenkollegen Frank Stippler wehren, doch Phoenix Racing sollte in der zweiten Runde die Führung übernehmen und danach vorerst das Renngeschehen diktieren. Timo Bernhard, der nach dem Start etwas zurückgefallen war, sah sich in einer Kampfgruppe mit Mattias Ekström, Oliver Kainz, Frank Biela und Richard Lietz wieder. Uwe Alzen, Startfahrer auf dem ersten BMW M3 von BMW Motorsport, kämpfte sich an die Gruppe ebenfalls noch heran. Währenddessen baute Stippler seinen Vorsprung binnen zwei Runden auf gute 20 Sekunden aus.
Nach etwas mehr als einer Stunde kann sich Black Falcon wieder an die Spitze setzen. Man hatte einen frühen ersten Stopp eingelegt und war dadurch zurückgefallen. Gejagt wurde das Meisterteam von drei weiteren Audi-Mannschaften, erst auf der fünften Position war Timo Bernhard auf dem 911 GT3 R unterwegs. Der zweite Boxenstopp von Stuck spielte die Führung wieder Ekström und Collard zu, die jetzt unter Druck der beiden Phoenix-R8 gerieten. Doch kurz nachdem man zur Rennhalbzeit den ersten Platz erobert hatte, kam der Audi von Stippler, Basseng und Kaffer mit technischen Problemen an die Box. Das Rennen war für das Trio hier vorzeitig beendet.
In der letzten Rennstunde kamen die beiden Spitzenreiter zeitgleich an die Box, Marcel Tiemann übernahm die Führung und bahnte sich seinen Weg durch den Verkehr. Eine halbe Stunde vor Schluss musste aber auch das Manthey-Trio zum letzten Service an die Box kommen. Ganz knapp behauptete man beim Herausfahren die Platzierung vor Rostek, Ludwig und Biela im noch verbliebenen Audi R8 von Phoenix Racing. Ekström und Collard, die auf die dritte Position zurückgefallen waren, mussten sich nun gegen Augusto Farfus im BMW wehren. Der Brasilianer war den beiden Piloten dicht auf den Fersen. Der Ausfall der zweiten Phoenix-Mannschaft zementierte dann die Reihenfolge auf dem Podium.
Somit überquerten Marcel Tiemann, Marc Lieb und Timo Bernhard nach vier Stunden die Ziellinie als erste Gesamtsieger 2010. Die Rennpremiere des 911 GT3 R glückte mit Bravour. Mattias Ekström und Emmanuel Collard belegten Rang zwei vor Uwe Alzen, Augusto Farfus und Pedro Lamy, die für BMW Motorsport das Podium komplettierten. Dirk Adorf, Dirk Müller und Dirk Werner hatten das Schwesterfahrzeug schon früh in der Box abstellen müssen. Erfolgreich verlief auch das Debüt des Hybrid-Porsche, der mit Bergmeister, Lietz und Ragginger auf dem sechsten Gesamtrang ins Ziel kam. Zufrieden sein dürfte auch Schubert Motorsport, beim ersten Härtetest des Jahres belegte man die Plätze neun und elf.
„Das ist ein super Einstand mit dem neuen Porsche“, freute sich Lieb nach dem Rennen. „Wir hatten heute keinerlei Probleme. Das Team rund um Olaf Manthey hat den Wagen perfekt vorbereitet und uns eine gute Basis zur Verfügung gestellt.“ Auch BMW-Pilot Uwe Alzen gibt sich nach dem ersten Saisonlauf positiv gestimmt: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben im Vorfeld sehr viel getestet. Die Schnitzer-Truppe arbeitet extrem professionell. Uns fehlt im Gegensatz zu unseren Mitstreitern noch etwas Topspeed – aber daran werden wir arbeiten.“ Der zweite Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, das 35. DMV 4-Stunden-Rennen, findet am 10. April statt.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 29. März 2010 )
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