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Samstag, 25. Mai 2013
GT86a
Rennserie & der 24h-Klassiker auf der Nordschleife
News zur BfGoodrich Langstrecken Meisterschaft und den 24h am Nürburgring


Blick zurück auf die 15h am Nürburgring 2013 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 23. Mai 2013

Das 41. 24 Stunden Rennen am Nürburgring (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) sind vorüber – und das Berichterstatterteam ist endlich in der Lage, nach einem anstrengenden Wochenende noch einmal einen entspannten Blick auf das Rennen zurückwerfen zu können. Eines das in mehrerer Hinsicht bemerkenswert bleiben wird.

Zum einen war es die Renndistanz: Die 41. Ausgabe wird mit nur 88 absolvierten Runden als die kürzseste in der Geschichte des Klassikers geführt. Eine Extrem-Wetterlage mit einsetzendem Starkregen in der Nacht sowie Nebel in weiten Streckenabschnitten machte die Rennunterbrechung gegen 22:30 Uhr notwendig und führte zu einer 9½ stündigen Zwangspause, die vielen Teilnehmern eine wohlverdiente Unterbrechung brachte. Nach dem Restart gegen 08:20 Uhr Montag morgens dominierte eine Kombination das Rennen, die unter den trockenen und überfluteten Streckenbedingungen des Vortages noch im Schatten der Wettbewerber stand - die Mercedes SLS AMG GT3, die mit Dunlop-Reifen ausgestattet waren, dominierten die Michelin-bereifte Konkurrenz. Die setzte bei den Spitzenteams auf neu an den Ring gebrachte Entwicklungsreifen des französischen Herstellers, die sich jedoch angesichts der kalten Bedingungen am Montag-Morgen als mit einem zu engen Temperaturarbeitsfenster ausgestattet zeigten. Die bis zum Abbruch dominierenden Teams von Aston-Martin und Manthey Racing sowie die durchweg Michelin-bereiften Audi-Teams versanken nach dem Neustart in Statistenrollen – fuhren aber dennoch solide Top-10 Ergebnisse ein.

Dunlop und auch Falken – die in diesem Jahr leider nur ein einziges Auto ausrüsteten – zeigten sich besser gerüstet und so kam es am Ende zum ersten Mercedes-Sieg in der Geschichte des Klassikers. Black Falcon und Mercedes haben offensichtlich einen Lauf den man in diesem Jahr nicht aufhalten kann: Die 24 Stunden von Dubai, die 12h von Bathurst und nun – als Premiere – die 24h am Nürburgring. Die Mecedes-Top-Truppe räumt in diesem Jahr bei den Langstreckenklassikern alles mit den Flügeltürern ab. Mit Bernd Schneider – der in den letzten Jahren bei den 24h immer vom Pech verfolgt war, Sean Edwards, Nikki Thiim und Jeroen Bleekemolen hatte man eine der besten Fahrerbesatzungen auf den SLS am Start. Bleekemolen fehlte allerdings am Ende auf dem Siegerpodest – der Niederländer musste nach seinem letzten Stint die Strecke eiligst verlassen, um seiner Frau bei der Geburt der gemeinsamen Zwillige beizustehen – wieviel perfekter kann der Tag eines Rennfahrers noch verlaufen?

Fast wäre der Triumph der Mercedes perfekt gewesen. Bis 30 Minuten vor Schluss kämpften die beiden ROWE Racing-SLS um die beiden verbleibenden Podiumsplätze. Dass es zur Freude vieler BMW-Fans nicht zum dreifach-Triumph kam, sondern ein BMW Z4 GT3 am Ende auf Platz 2 des Treppchens klettern konnte. ist im Wesentlichen einem Mann des belgischen Quartetts zu verdanken: Maxime Martin zeigte mit einem wahren Husarenritt auf, was mit den Z4 gegangen wäre und fing trotz anfangs bis zu 2 Minuten Rückstand die beiden im Infight befindlichen Rowe-SLS in der vorletzten Runde noch im Hatzenbach ab. Das Votum der in unserem Forum vergebenen „Allan-McNish-Trophy“ für den kämpferischsten Einsatz entschied der talentierte Belgier klar für sich. Die Vorstellung der exzellent aufgeigenden Marc VDS-BMW dürfte Teamchef Torsten Schubert ein wenig gewurmt haben. Denn seine Wagen waren nach einer teaminternen Kollision in schon der 2. Runde des Rennens von anfang an chancenlos. Während Verursacher Uwe Alzen - letztes Jahr noch der Held der Qualifikation - mit seiner Crew gar das Rennen danach beenden musste, schlug sich der schwarze Z4 noch gut duchs Rennen, spielte aber mit den Michelin-Reifen keine entscheidende Rolle um den Rennausgang mehr.

Leider genauso klar wie die Allan-McNish-Trophy fiel auch die Entscheidung bei der inoffiziellen „JLOC-Trophy“ des Rennens aus: Dörr Motorsport musste mit dem extra aus Imola angereisten Peter Kox schon nach 4km Renndistanz am Flugplatz die Segel am McLaren nach einem kapitalen Motorschaden streichen. Zumindest tröstete sich die Truppe von Rainer Dörr am Ende mit einem hart erkämpften Klassensieg in der SP6, den man trotz zweier glimpflich überstandener Kollisionen erreichte.

Eine Ergebniskorrektur wurde am Ende noch in der SP10 Klasse verkündet: Dort verlor die siegreiche BMW-Truppe von Bonk Motorsport wegen angeblicher Unterschreitung des Mindestgewichtes den kklassensieg - ein Protest gegen diese Entscheidung wurde vom Team umgehend eingelegt Da auch der Ginetta der 2.plazierten italienische Nova Race-Truppe nach der technischen Abnahme wegen eines zu gross bemessenen Tanks aus der Wertung genommen wurde ist das Klassen-Ergebnis nach wie vor provisorisch. Potentieller Sieger wäre hier derzeit der zweite Bonk Motorsport-BMW #57.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 24. Mai 2013 )
 
Der Rennbericht zu den 24h am Nürburgring ... Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 18. Mai 2013

... ist unter diesem Link auf unseren Seiten zu erreichen. Am Pfingstwochenende kämpfen Audi, Porsche, BMW und Mercedes um den Sieg bei der 41. Ausgabe des prestigeträchtigen Eifelmarathons. Welche der 33 GT3-Mannschaften wird am Ende die Kühlerhaube vorne haben?

Als ob das Feld noch nicht eng genug beieinander ist, ist auch noch sehr wechselhaftes Wetter für den Klassiker angesagt – alle Zutaten für eine Battle Royale auf der Nordschleife sind also gegeben.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 21. Mai 2013 )
 
24h am Ring - SP8-Vorschau Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Donnerstag, 16. Mai 2013

lexus_sp8gteins.jpegDie SP8-Kategorie ist traditionell die hubraumstärkste beim 24h Rennen am Nürburgring. Zugleich ist die Markenvielfalt in dieser Klasse am größten - neben drei Aston Martin sind zwei Lexus, jeweils ein Porsche, BMW, Audi, Hyundai, Ferrari und eine Corvette gemeldet.

Die Fraktion der Aston Martin wird von den beiden Wagen des Aston Martin Test Centers angeführt. Jeweils ein V12 Vantage und ein V8 Vantage, letzterer mit dem Australier Mal Rose, der schon mit seinem V8 Supercar bei den 24h am Ring am Start war, werden hier eingesetzt. Auf dem V12 sitzt unter anderem mit Andreas Gülden der Chefinstruktor am Nürburgring. Der dritte Aston Martin wird vom Rheydter Club für Motorsport eingesetzt, der unter anderem von Kim Hauschild und dem Australier Ric Shaw pilotiert wird.

Wohl bekannt am Ring ist die Gazoo Racing-Truppe, die dieses Jahr einen Lexus LF-A sowie einen Lexus IS-F in der SP8 an den Start bringt. Der LF-A dürfte dabei auch die größten Chancen auf den Klassensieg und eventuell auch auf eine Top 20 Platzierung haben.

Kremer Racing setzt neben zwei Fahrzeugen in der SP7 auch einen Wagen in der SP8 ein. Dieser zeichnet sich durch einen veränderten Motor aus, sodass der Start nur in der hubraumstärksten Klasse in Frage kommt. Pilotiert wird der Wagen von Baunach / Karlsson / Bölck / Kalandrik.Der zweite Wagen, der die größten Chancen auf einen Klassensieg haben könnte, ist der Ferrari F458 italia der GT Corse-Mannschaft. Das Team, das schon in der VLN mit zwei Fahrzeugen unterwegs war, bringt fürs 24h Rennen einen Wagen an den Start. Dabei ist man zusätzlich mit dem GT-Masters- Fahrer Maximilian Götz sowie Alexander Mattschull stark besetzt.

Ebenfalls wieder dabei ist das Hyundai Genesis Coupe, das von Schumann / Schumann / Köppen / Bosi dilotiert wird. Dort wird sicherlich das Ziel sein, den fünften Platz in der Klasse aus dem letzten Jahr zu verbessern. Tobias Guttroff und sein Team sind auch dieses Jahr mit ihrer C6-Corvette wieder beim 24h Rennen am Start. Dadurch, dass diesmal keine GT3-Corvette am Start steht, hält man alleine die Fahnen für Chevrolet hoch.

Abschließend kommen wir noch zu zwei Exoten aus der SP8. Dies ist zum einen der Audi RS5 von Dupré Motorsport, der auch schon in der VLN dieses Jahr zu bestaunen war. Und zum anderen ein von Adrenalin Motorsport eingesetzter, aber von Ahles Motorsport aufgebauter BMW 1er Coupe GTS, der 2012 schon beim 6. Lauf der VLN zu sehen war.

Insgesamt ist die Klasse dieses Jahr stärker besetzt als letztes Jahr. Der Klassensieg sollte aber nur über den Lexus LF-A gehen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 16. Mai 2013 )
 
Die GT-Fahrzeuge in den restlichen Klassen am Ring Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 15. Mai 2013

adrenalinmotorsport2013.jpgAußer in den ausgesprochenen GT-Kategorien der SP10-7 starten bei den 24 Stunden am Nürburgring auch noch viele weitere Produktionssportwagen in den restlichen 14 Klassen. Hier eine kleine abschliessende Übersicht:

In der SP6-Klasse finden sich mit zwei BMW Z4, einer davon eingesetzt von Dörr Motorsport, und einem Porsche Cayman S drei GT-Fahrzeuge gegen 7 BMW-Tourenwagen. Insgesamt 7 Audi TT sind in der SP4T-Klasse (3) und der SP3T (4) unterwegs. Während das Besaplast-Team in der SP4T Favorit ist, hat es das Raeder-Team als Top-Mannschaft in der SP3T gegen insgesamt 13 Konkurrenten aus dem VW-, Seat- und Subaru-Lager schon deutlich schwerer. In der SP3 starten neben noch einem Honda S2000 zwei Toyota 86 des Gazoo-Teams.

Während die japanischen Exemplare des günstigen GT-Coupés renntechnisch schon deutlich weiter entwickelt sind, startet das Gros der Toyota-Flotte in der V3-Klasse. Nicht weniger als 7 Autos der Teams Toyota Swiss Racing, Dörr Motorsport und Leutheuser Racing werden dort den Klassensieg unter sich ausmachen – vorausgesetzt der einzige BMW 320 der Bonk Motorsport-Mannschaft spuckt den GT86-Teams nicht in die Suppe. In der V5-Klasse sind ein Porsche Cayman und drei BMW Z4 unter den 6 Teilnehmern in der Klasse zu finden. Und in der V6-Klasse (13 Starter) starten neben einem Porsche 991 Carrera des schwedischen Porsche Center Vast vier Z4 und zwei Caymans der beiden Teams Prosport Performance und Mathol Racing.

hybrid-hydrogen-rapide.jpgZwei aussergewöhnliche GT fehlen uns noch: Zum einen wird Titus Racing erneut mit der LPG-Gas-Viper in der AT-Klasse beim Rennen in der Eifel antreten. Ein aufregenderes Konzept bringt Aston-Martin zum Ring: Knapp 6 Wochen vor dem Debüt des wasserstoff-betriebenen Brennstoffzellen-Green-GT beim 24 Stunden Rennen von Le Mans bringt der britisch-deutsche Hersteller das erste Wasserstoff-Hybrid-Auto in einem Rennen an den Start. Der in der E1-XP2-Klasse gemeldete Aston Martin Rapide S ist mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet, der sowohl Benzin als auch Wasserstoff verfeuern kann. Zur Demonstration der Technologie beabsichtigt das Team die Qualifying-Runde komplett mit Wassserstoff zu fahren. Auf dem Wagen, der angesichts des 100.sten Geburtstages der Marke die Startnummer 100 trägt, ist auch Aston-Chef Ulrich Bez persönlich als Fahrer genannt.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 15. Mai 2013 )
 
24h am Ring - SP10-Vorschau Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 14. Mai 2013

matholaston.jpg9 SP10/GT4-Teams starten am kommenden Wochenende in die 41. Ausgabe des 24 Stunden Rennens am Nürburgring. Das ist zwar ein deutlicher Rückgang gegenüber den 13 Teams des Vorjahres, aber immer noch ein interessantes Feld, das zudem kaum an Markenvielfalt eingebüsst hat: 3 Aston Martin Vantage GT4, je 2 BMW M3 GT4 und Ginetta G50 GT4 sowie je ein Lotus Evora GT4 und ein Porsche 997 GT4 bilden das Klassenfeld beim Eifelklassiker.

Aston Martin stellt schon seit Jahren das Gros der Wagen in der SP10 am Ring, wo die deutsch-britische Marke auch eines ihrer Entwicklungszentren betreibt. Mathol Racing, das ebenfalls von Mathol Racing unterstützte Team Bratke sowie ein unter der Nennung des Rheydter Motorsport-Clubs genannter Vantage bilden in diesem Jahr das Kontingent der V8-Geschosse. Der mit Mathols Fahrwerk-Guru Wolfgang Weber und Norbert Bermes sowie 2 weiteren Piloten besetzte Aston Martin dürfte dabei die besten Chancen auf den Klassensieg haben.

bonkm3gt4.jpgDas BMW-Kontingent – im letzten Jahr noch 4 Wagen stark – hat sich halbiert. Lediglich Bonk Motorsport setzt noch 2 BMW M3-GT4 ein, wobei die #58 von Wolf Silvester, Emin Akata, Jochen Übler und Alexander Mies (Bruder von GT-Masters-Pilot Christopher) die besten Voraussetzungen als Herausforderer des Mathol-Astons mit sich bringt.

novaraceginetta.jpg

Ginetta wird in diesem Jahr am Ring von einer ungünstigen BoP-Einstufung eingebremst, die dem leichtgewichtigen GT einen kleineren Tank und 160kg Zusatzgewicht (!) verordnet haben. Mintgen Motorsport hat daraufhin ihr Fahrzeug schon vom 24h-Rennen zurückgezogen, weil die Zuladung Schäden am Antriebsstrang zur Folge hatte. Inwieweit die beiden italienischen Nova Race G50 mit dieser technischen Belastung klar kommen, wird sich zeigen müssen.

Während dem Cor Euser Racing-Lotus Evora GT4 trotz Newcomer-Status dennoch Aussenseiter-Chancen beim Klassiker am Ring zugestanden werden müssen – der Wagen hat bereits mehrere Langstreckenrennen in diesem Jahr absolviert (Dubai, Bathurst, Budapest) und die beiden Amerikaner Vic Rice und Shane Lewis bestreiten nicht ihren ersten Eifelmarathon – liegt der Fall beim Prosport Performance-Porsche GT4 noch nicht so klar. Hier ist die vollständige Fahrercrew noch nicht bekannt. Da es sich beim GT4 aber technisch gesehen um einen Cup-Porsche mit kleineren Zusatzperformance-Teilen handelt – also aus technischer Sicht ein absolut langstreckentaugliches Paket coreuserracingevora.jpg– bringt auch dieser Wagen das Potential für ein Podiums-Finish mit. 

Im Vorjahr gewann der Bonk Motorsport-BMW M3 GT4 der Piloten Silvester / Akata / Merten / Flack die Klasse (Gesamt-23.) mit einer Runde Vorsprung vor dem Mathol Racing-Aston Martin Vantage GT4 und einem weiteren BMW von Viebahn-Rennsport. Mathol Racing konnte zudem die Klassenwertung in den beiden VLN Langstreckenmeisterschafts-Läufen in diesem Jahr für sich entscheiden. Daher dürfte auch der Weg zum Klassensieg in der SP10 beim Eifelklassiker auch in diesem Jahr nur über diese beiden Crews gehen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 16. Mai 2013 )
 
24h am Ring - SP7-Vorschau Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Montag, 13. Mai 2013

sexbombporsche.jpgGenauso wie im letzten Jahr ist die SP7 in diesem Jahr mit 19 Fahrzeugen stark besetzt. Neben einem Nissan 370Z mit den Streckensprechern Frank Hufstadt und Wolfgang Drabiniok verteilen sich die übrigen 18 Starter auf verschiedene Modelle der Porsche RSR- und Cup-Varianten. Die Sieg-Aspiranten in der SP7 sind mit Sicherheit die beiden Porsche 911 RSR Baujahr 2012.

Mit der #12 startet wie auch in den vergangenen Jahren die erfahrene Truppe der Wochenspiegel-Mannschaft. Mit der Besatzung Weiss / Kainz / Jacobs / Krumbach ist man sehr solide aufgestellt. Besonders Jochen Krumbach hat in der letzten Saison gezeigt, wie nah man als Amateurfahrer an den Profis dran sein kann, und wurde im N-Forum zu Recht zum Fahrer des Jahres gewählt. Mit der #18 geht einer der großen Gesamtsieg-Favoriten an den Start

Der Manthey-RSR, besetzt mit den den vier Porsche-Werksfahrern Lieb / Dumas / Luhr / Bernhard, bringt mit ziemlich zutreffender Wahrscheinlichkeit das stärkste Fahrerquartett an den Start. Abzuwarten bleibt, wie sich der RSR im Vergleich zu den SP9 Autos verhält, nachdem man in den beiden VLN-Läufen nicht ganz vorne mithalten konnte/wollte. Ist das Fahrzeug aber am Montagmorgen noch unterwegs, dann sollte der Gesamtsieg nur über dieses Fahrzeug gehen.

Die übrigen 16 Fahrzeuge gehören der Porsche Cup Fraktion aus verschiedenen Jahrgängen an. Die Top Fahrzeuge in der inoffiziellen Cup Wertung sind der Kremer Porsche #36 mit Kaufmann / Schornstein / Posavac / J.Alzen. einer der beiden Black Falcon Porsche #55 mit Plesse / Jans / Jahn / Rosenberg, die #77, einer von Teichmann Racing eingesetzten Wagen mit Menten / Landmann / Vancampenhoud, sowie der Haribo Junior-Porsche #88 mit Menzel / Farnbacher / Brinkmann / Schmidt, dem die größten Chancen zugerechnet werden können. Neben diesen Wagen sind in der SP7 auch bekannte Wagen am Start, die schon seit mehreren Jahren regelmäßig am 24h-Rennen teilnehmen. Dazu zählt neben dem bekannten Sex Bomb-Porsche mit Jodexnis / Destreé / Pauels auch der Moore Motorsport-Porsche, der von den Briten Moore / Cameron sowie Peter Bonk pilotiert wird.

Daneben sind neun weitere Cup-Fahrzeuge am Start, oftmals mit international besetzten Fahrzeugen, so setzt beispielsweise Kremer Racing einen weiteren Cup für ein französisches Quartett ein und auch für Roadrunner Racing werden vier Franzosen an den Start gehen.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 13. Mai 2013 )
 
24h am Ring - SP9-Vorschau Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Simon Sommer   
Montag, 13. Mai 2013

Auch beim 41. 24 Stunden Rennen am Nürburgring wird der Gesamtsieger wahrscheinlich wieder ein Vertreter der Klasse SP9 sein, doch wer wird den Gesamtsieg im Jahre 2013 einfahren? Ein kurzer Blick in die Nennungsliste verrät, dass wieder alle namenhaften deutschen Hersteller vertreten sind. Neben 10 Porsche, 8 Audi, 7 Mercedes und 5 BMW, mischen auch jeweils ein McLaren, ein Aston Martin und ein Nissan die Klasse SP3 mit den auf dem FIA-GT3-Reglement basierenden Rennwagen. Die Klasse zählt somit insgesamt stolze 33 Fahrzeuge! Eines ist ganz klar: Einen eindeutigen Favoriten kann im Vorfeld niemand benennen. In den vergangenen VLN Langstreckenmeisterschaft-Läufen waren viele der GT3 Boliden über die gesamte Distanz sehr schnell und zuverlässig unterwegs. Für das 24 Stunden Rennen haben sich die Teams mit den weltbesten Fahrern bestückt, um konstant über die gesamte Renndistanz zu fahren.

Zu den Exoten in der SP9 Klasse gehören in diesem Jahr der Nissan GT-R Nismo GT3 von Schulze Motorsport und der Aston Martin Vantage GT3 des Aston Martin Racing-Teams. Sie scheinen auf den ersten Blick eher nicht in der Lage zu sein, den Gesamtsieg im diesjährigen Kampf gegen die Uhr auszumachen. Eine schwierig einzuschätzende Größe bleibt nach wie vor der Dörr-McLaren MP4-12C GT3, der immer wieder mit schnellen Zeiten die Aufmerksamkeit auf sich zieht, aber auch immer durch die fehlende Konstanz gute Ergebnisse verschenkt. Das Team arbeitet stetig an der Weiterentwicklung des Langstrecken-Exoten und wird sich auch im Jahre 2013 wieder intensiv auf den Ausdauerklassiker vorbereiten. Auch die starke Besetzung des McLaren lässt darauf schließen, dass es Dörr Motorsport in diesem Jahr ernst meint. Neben Rudi Adams und Arno Klasen findet man auch Namen wie Peter Kox und Niclas Kenntenich in der Nennungsliste.

Im Porsche-Lager sind drei Größen zu nennen: Zum ersten ist das Team Timbuli Racing mit zwei Autos auf der Nennungsliste. Das noch recht junge Team schrieb sich aber durch die guten Resultate in den letzten Rennen eindeutig auf die Favoritenliste! Daneben ist auch Frikadelli Racing nicht zu verachten. Teamchef Klaus Abbelen zieht es schon viele Jahre mit seiner Crew an die Nordschleife und die Erfahrung mit Porsche spricht eindeutig für Frikadelli. Zur Stammbesetzung von Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Patrick Huisman gesellt sich der Franzose Patrick Pilet.

Der von Manthey Racing eingesetzte Wagen #26, pilotiert von namenhaften Persönlichkeiten aus dem Hause Porsche ist ebenfalls ein heißer Kandidat. Marco Holzer, Nick Tandy, Jörg Bergmeister und Richard Lietz haben alle enorme Erfahrungen mit dem Zuffenhausener Renner und dürften für viele ganz oben auf der Liste der potentiellen Sieger notiert sein.

Ebenfalls feste Motorsportgrößen hat das Audi Team Phoenix auf ihren R8 LMS ultra unter Vertrag genommen. Neben den Stuck Brüdern, Marcel Fässler, Marc Basseng, Luca Ludwig und René Rast stehen auch ex Formel-1-Fahrer Markus Winkelhock, Frank Biela, Christer Joens, Christian Abt, Christian Mamerow und Oliver Jarvis zur Elite der GT- Wagen Fahrern. Auch das WRT-Team ist beim Kampf um die Spitze nicht zu unterschätzen, ebenso wie die beiden Race Experience-Audi R8 - beide Teams zählen jedoch nicht zu den größten Favoriten.

Auch im Mercedes-Lager scheint man äußerst motiviert zu sein. ROWE Racing zieht gleich mit vier Mercedes SLS AMG GT3 an den Nürburgring. Hier setzt man ebenfalls auf GT-Spezialisten. Christian Hohenadel, Thomas Jäger, Jan Seyffarth und Lance David Arnold sind nur einige Namen die für zuverlässige Resultate stehen. Das Black Falcon-Team setzt ebenfalls auf das Drehmomentmonster aus Stuttgart und hat gleich drei Fahrzeuge für das 24 Stunden Rennen vorbereitet. Auch ihnen ist ein Gesamtsieg durchaus zuzutrauen.

Nun fehlt noch der Blick auf die Boliden aus der bayrischen Schmiede. Hier sind vor allem das Schubert Motorsport Team und das Team Marc VDS zu nennen. Das Schubert-Team, mit zwei Fahrzeugen vertreten, ist wohl für viele ein Hauptfavorit. Jörg Müller, Dirk Müller, Uwe Alzen und Augusto Farfus auf einem Fahrzeug vereint sind eindeutig eine Kampfanasage an die Konkurrenz. Marc VDS setzt ebenfalls zwei BMW Z4 GT3 ein, diese sind aber von der Nordschleifenerfahrung etwas hinter den Schubert-BMW einzuordnen.

Lässt man die vergangen Zeilen noch einmal Revue passieren, so stellt man wieder fest, dass jedes Lager alles was Rang und Namen hat für die 24-Stunden-Hatz an den Start geholt hat, um am Ende des Rennmontags ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Die Renndistanz ist so lang, dass im voraus Favoriten wie Schubert Motorsport, Manthey Racing, ROWE Racing und Phoenix Racing notiert werden können - der Rennverlauf wird dann jedoch zeigen, wer den besten Kompromiss zwischen Schonen des Materials, schnellen Rundenzeiten und überlegten Überholmanövern finden wird.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 13. Mai 2013 )
 
Noch eine Woche bis zu den 24h am Ring Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 11. Mai 2013

Noch eine Woche – dann beginnen die ersten Trainings zur 41.ten Ausgabe des 24 Stunden Rennens am Nürburgring. Der Enduro-Klassiker in der Eifel hat zwar noch nicht eine so lange Geschichte wie seine Pendants in den Ardennen oder an der Sarthe vorzuweisen – jedoch arbeitet der veranstaltende ADAC Nordrhein, den Ruf der Veranstaltung dementsprechend auszubauen. Das Ergebnis kann sich mittlerweile sehen lassen und verspricht auch in diesem Jahr wieder zum grössten Motorsport-Spektakel in Deutschland zu werden.

179 Teams stehen auf der aktuellen Version der Nennliste. Die Teilnehmer verteilen sich dabei auf 18 Klassen. Das Feld der etwa 720 erwarteten Piloten wird dabei immer internationaler. Herstellerseitig sind mit Aston Martin, Audi, BMW, Dodge, Corvette, Ferrari, Ford, Ginetta, Honda, Hyundai, Lexus, Lotus, McLaren, Mercedes, Mini, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Subaru, Toyota und VW 24 Hersteller am Start. Die grössten Fahrzeug-Kontingente kommen dabei von Porsche (36 Fahrzeuge) und BMW (46 Wagen). Teamseitig kommen die Mannschaften zum Gros aus Deutschland. Aber auch Australien, Belgien, die Schweiz, Estland, Frankreich, Gross-Britannien, Italien Japan, Liechtenstein, die Niederlande und Schweden sind mit eigenen Teams vertreten.

Einen Favoriten für dieses Jahr auszumachen erscheint schwierig. Die einzige sichere Voraussage ist, dass der Gesamtsieger wahrscheinlich wieder aus der mit 33 Wagen bestens besetzten SP9-Klasse kommen wird. Audi - denen im Vorjahr der erste Sieg beim Klassiker gelang -  Porsche (11 Siege), BMW (19!) und vielleicht auch Mercedes (noch kein Sieg!) scheinen auf Augenhöhe miteinander agieren zu können. Audi und BMW haben die einzigen beiden VLN-Läufe im Vorfeld gewinnen können.

Wir werden versuchen, in den nächsten Tagen einen Überblick über die Starter in den verschiedenen GT-relevanten Klassen abzuliefern, ehe sich unser Team ab kommenden Freitag vor Ort auf die Berichterstattung vom Klassiker konzentrieren wird.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 11. Mai 2013 )
 
Dörr gewinnt GT86-Cup-Wertung Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 2. Mai 2013

Bei der letzten Vorbereitungsrunde vor den 24h am Ring, die nicht zum GT 86-Cup im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft hinzuzählen, bei denen aber dennoch mehrere Teams mit den Wagen in der V3-Klasse starten wollen, sollten eigentlich 4 Autos am Start stehen. Leider verunfallte der beim VLN-Auftakt erfolgreiche Toyota Swiss Racing-GT 86 im Qualifying im Bereich Kesselchen, so dass am Ende nur 3 Starter das Rennen aufnehmen konnten - Dörr Motorsport hatte für den zweiten VLN-Lauf zumindest einen zweiten Toyota GT 86 besetzen können.

Der Dörr-Wagen mit Fabian Wrabetz und Stefan Kenntemich geriet allerdings schon in der Startrunde in Probleme und hatte in der Folge mit dem Ausgang um den Klasssensieg nichts mehr zu tun. Auf abtrocknender Strecke setzte sich am Ende das Dörr Motorsport-Trio Arno Klasen, Wolfgang Kudrass und Arne Hoffmeister von der Klassenpole aus gegen den Leutheuser Racing-Toyota des Quartetts Tschornia / Beisiegel / Kudrass / Jöns durch.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. Mai 2013 )
 
BMW mit Schubert als Semi-Werksmannschaft bei den 24h Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 1. Mai 2013

Stark besetzt geht das Schubert Motorsport-Team in die kommende Ausgabe des 24 Stunden Rennens am Nürburgring. Nachdem man sich in den letzten beiden Jahren Audi und Porsche beim Klassiker in der Eifel beugen musste, will der erfolgreichste Hersteller in der Geschichte des Eifelklassikers mit der Schubert-Mannschaft als Semi-Werksteam in der Gesamtsiegfähigen SP9 Klasse mit 2 homogenen Lineups einen Anlauf zum 20. BMW-Sieg nehmen.

Auf der # 19 teilen sich Dirk Müller, Jörg Müller und Uwe Alzen das Cockpit mit DTM-Pilot Augusto Farfus. Gemeinsam bringt es dieses Quartett bereits auf sechs Gesamtsiege beim 24h-Rennen. Im zweiten Fahrzeug mit der Nummer 20 kämpfen Claudia Hürtgen, Dirk Adorf, Jens Klingmann und Martin Tomczyk um eine Top-Platzierung. Die beiden BMW Werksfahrer Farfus und Tomczyk werden dabei am selben Rennwochenende auch im Rahmen der DTM in Brands Hatch antreten.

„BMW blickt auf eine ruhmreiche Historie beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring zurück“, sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Entsprechend hoch ist der Stellenwert dieses Klassikers für uns alle bei BMW Motorsport. Dem tragen wir mit unserem Aufgebot für die 41. Auflage dieses Klassikers Rechnung. Das BMW Team Schubert schickt Fahrer an den Start, die bereits mehr als einmal nachgewiesen haben, dass sie es erfolgreich mit der Nordschleife aufnehmen können“.

Unterstützung kommt nebenher von 3 weiteren in der SP9-Klasse startenden BMW Z4 GT3. Neben den beiden Schubert Autos starten 2 Z4 des Marc VDS-Teams, sowie der Walkenhorst Motorsport-Z4 GT3 in der Top-Klasse.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 1. Mai 2013 )
 
Phoenix Racing siegt beim VLN-Lauf 2 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 30. April 2013

Am vergangenen Wochenende fand der 2. Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft 2013, der 54.te ADAC-ACAS-Cup, auf der Nürburgring-Nordschleife statt (Hier der Link zum Rennbericht auf unseren Seiten). Fast 220 Starter hatten sich versammelt um einen letzten Lauf unter Rennbedingungen vor dem 24h-Rennen im kommenden Mai zu absolvieren.

Die schnellste Trainingszeit bei überaus widrigen Wetterbedingungen erzielte zwar der Alzen Motorsport-BMW Z4 GT3 mit der einzigen Runde unter 10 Minuten, jedoch wurde die Zeit Uwe Alzen von der Rennleitung wieder aberkannt, so dass am Ende der #21 ROWE Racing-Mercedes SLS AMG GT3 von Hannawald / Drews / Arnold vor dem G-Drive-Phoenix-Audi von Fässler / Stippler die Pole inne hatte.

Das Rennen beendete dann nach 24 Runden die Audi-Crew als Sieger mit knapp einer Minute Vorsprung auf den Schubert Motorsport-BMW Z4 GT3 von Adorf / Tomczyk / Klingmann und dem Timbuli Racing-Porsche von Pierre Kaffer, Norbert Siedler und Marco Seefried.

Hinter dem viertplazierten Frikadelli-Porsche kam der Aston Martin Vantage GT3 von Stefan Mücke und Darren Turner als Fünfter ins Ziel, gefolgt vom zweiten Timbuli-Porsche auf Platz 6 und weiteren 2 Z4 von Alzen Motorsport und Schubert.

17 GT3 in den Top-20 zeigen wie eng die Spitze der Klasse für den 24h-Klasiker aufgestellt ist. Bestes Porsche-Cup-Auto war der Getspeed Performance-Porsche von Osieka / Lauck auf P13.

Nun steht nur noch ein zusätzlicher Testtag an bevor in 3 Wochen die Vorbereitungen zum 41. 24 Stunden Rennen am Nürburgring beginnen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 30. April 2013 )
 
Phoenix am Ring mit G-Drive als Hauptsponsor Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 26. April 2013

Phoenix Racing gdrivephoenix.jpghat die Besatzungen der beiden Audi R8 LMS ultra für das 24 Stunden Rennen am Nürburgring bekannt gegeben. Die beiden in dieser Saison vom russischen Lukoil-Konzern gesponsorten Wagen der Vorjahressieger werden 2013 statt mit den Bilstein-Farben - die in diesem Jahr von Aston-Martin an den Start gebracht werden - unter den Farben von G-Drive, der Premium-Treibstoffmarke des russischen Konzerns, mit den Besatzungen Marc Basseng, Markus Winkelhock, Frank Stippler und Marcel Fässler sowie Frank Biela, Christer Jöns, Luca Ludwig und Roman Rusinov an den Start gehen.

Mit Basseng, Winkelhock und Stippler, die im Vorjahr den ersten Sieg für Audi beim Klassiker holten, vertraut Teamchef Ernst Moser auf ein eingespieltes Team, das mit dem zweifachen Le Mans-Sieger und amtierenden FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Champion Fässler bestmöglich verstärkt wird. Mit dem erfolgeichsten deutschen Le Mans-Piloten Frank Biela im zweiten Auto (5 Siege an der Sarthe) dürfte diese Mannschaft nicht weniger stark besetzt sein.

Das Team wird den 3. VLN Langstreckenmeisterschaft-Lauf und den zusätzlich anberaumten Testtag für die 24h nutzen, um sich mit beiden Autos auf den Klassiker vorzubereiten. Inwieweit das VLN Langstreckenmeisterschaft-Programm nach den 24h weitergeführt wird, entscheidet sich nach dem Klassiker am 17.-20. Mai.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 24. April 2013 )
 
Vorschau auf VLN-Lauf 2 - Generalprobe auf der Nordschleife Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Freitag, 26. April 2013

Das 24h Rennen rückt immer näher - so ist es nicht verwunderlich, dass beim 55. ADAC ACAS H&R-Cup über 227 Nennungen eingegangen sind. Es geht explizit um die Vorbereitung auf den 24h Klassiker, denn die Wetterlage des Frühjahres ließ die Testbedingungen vor allem in den mittleren Breiten erheblich erschweren.

Alleine in der GT3-Klasse sind mehr als 30 Wagen am Start. Bei vielen Autos kommen schnelle Fahrer hinzu und auch die Fahrzeuge, die vor 2 Wochen noch in anderen Rennserien unterwegs waren, werden nun mit von der Partie sein. So ist am Samstag das Falken-Team mit Wolf Henzler und Peter Dumbreck das erste mal dieses Jahr am Ring unterwegs, nachdem das Fahrzeug von einigen Fans schon vermisst wurde. Auch das Haribo Racing Team testet ihre Fahrerbesetzung für das 24h Rennen. So unterstützt unter anderem Richard Westbrook das Team. Phoenix Racing setzt neben dem bekannten Stuck-Audi nun zwei weitere Fahrzeuge ein, die auch das 24h Rennen in Angriff nehmen werden. Als Fahrer stoßen unter anderem der Le Mans-Sieger Marcel Fässler, der Titelverteidiger des 24h Rennens Markus Winkelhock, Michael Ammermüller, Frank Biela, Luca Ludwig und Roman Rusinov zum Team. Die Audi-Flotte komplettiert die Audi Race Experience-Mannschaft, die mit Marco Werner zusammen schon seit mehreren Jahren für den Audi Kundensport steht sowie das belgische WRT-Team mit Edward Sandström und Christopher Haase.

Für Mercedes gehen die Fahrer Bernd Schneider, Jeroen Bleekemolen sowie Sean Edwards mit dem Black Falcon-Team an den Start. Für Schneider verlief das Frühjahr bisher sehr erfolgreich, so konnte man die 24h Dubai sowie die 12h Bathurst schon gewinnen. Auch am Ring gilt das Auto mit dieser Besetzung auf jedenfall zum engeren Favoritenkreis.

Bei BMW steigt Marc VDS mit gleich drei Fahrzeugen in die Nordschleifen-Saison ein.

Auch bei Porsche geht nun die Saison in der Eifel richtig los. Nahezu alle Werksfahrer Kollegen sind im Einsatz. Patrick Pilet verstärkt Frikadelli Racing, Richard Lietz wird für Pinta am Volant drehen. Bei Timubil wird Marc Hennerici sowie Pierre Kaffer das erste Mal an den Start gehen. Der RSR von Manthey Racing setzt auf das bekannte Duo Roman Dumas und Timo Bernhard.

Auch das dieses Jahr ihr 100-Jähriges Werksjubiläum feiernde Aston Martin kommt mit einem Vantage GT3 und den Fahrern Turner und Mücke an den Ring.

Aber nicht nur die SP9 ist grandios besetzt. Auch viele kleinere Klassen sorgen dafür, dass auch außerhalb des Rennens um den Gesamtsieg, spannender Motorsport zu sehen sein wird. So gehen wieder 20 Starter beim neuen Opel Astra Cup ins Rennen und auch der von Toyota anfangs der Saison ins Leben gerufenen GT 86 Cup kann mit fünf Startern rechnen.

Obwohl also die Wetterbedingungen wohl alles andere als rosig aussehen, sollte es richtig zur Sache gehen am Ring.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 26. April 2013 )
 
Nürburgring 24h - Pressekonferenz Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Mittwoch, 24. April 2013

130423b-15.jpgAm gestrigen Dienstag fand am Butzweiler Hof in Köln die Pressekonferenz der Veranstalter des diesjährigen 24h-Rennens auf dem Nürburgring statt. Vor einer tollen Kulisse im alten Kölner Flughafen führten die Moderatoren Eve Scheer und Patrik Simon durch den Abend.

179 Nennungen sind beim ADAC für das Rennen eingegangen. Das Top 40 Qualifying ist auch dieses Jahr wieder eines der Höhepunkte - dazu findet am Samstag um 15 Uhr die Auslosung der Fahrer statt. Sport 1, vertreten durch Kommentator Peter Kohl, wird auch dieses Jahr wieder volle Rennaction bieten. Alleine am Montag ist man 9 Stunden live am Ring auf Sendung.

Am Donnerstag wird der Adenauer Racing Day wieder ins Programm genommen. Auf dem Platz hinter der Kirche in Adenau sollen die Autos ein wenig durch die Stadt rollen sowie dem Publikum vorgestellt werden, denn schließlich soll auch die Region von dem Rennen profitieren. Von den anwesenden Fahrern gab es keinen, der nicht schon voller Vorfreude auf das Rennen war. Niemand wollte sich die Favoritenkarte zuschieben lassen, wobei Jörg Müller die zugespielten Karten nicht ganz abwehren konnte, da man schließlich VLN 1 gewinnen konnte. Neben Müller waren auch Timo Bernhard, Bernd Schneider, Markus Winkelhock sowie Johannes Stuck auf der Bühne vertreten. Keiner wollte sich aber eine richtige Einschätzung der eigenen stärken aus der Nase ziehen lassen.130423b-16.jpg

Das Rahmenprogramm besteht dieses Jahr aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland, der Mini Challange Bohemia, dem Renault Clio Cup, dem ATS Formel 3 Cup, sowie wie gewohnt direkt Freitag früh um 8 Uhr die RCN Rundstreckenchallenge auf der Nordschleife. Insgesamt wird das Rennen wohl nochmals eine Steigerung zum Vorjahr, obwohl langsam die Superlative ausgehen. Das Aufzählen der Favoriten würde jedenfalls zu lange dauern.

Es sei soviel gesagt: Neben Porsche, Mercedes, Audi und BMW könnte auch Aston Martin dieses Jahr ein Geheimtipp sein. Allerdings sollte sich jeder selber seinen Favoriten aus der Teilnehmerliste suchen - genug für jeden sollte es allemal geben.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 24. April 2013 )
 
Schweizer gewinnen Auftakt zum GT86-Cup Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 18. April 2013

Toyota Suisse RacingLeider nur 4 Mannschaften nahmen im Rahmen des VLN Langstreckenmeisterschafts-Auftakts - dem 38. DMV 4h Rennen (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) - den Start zur ersten Runde des Toyota GT86-Cups auf. Dem in diesem Jahr neu aufgelegten Cup kam Anfang des Jahres die Konkurrenz durch den neuen Opel OPC-Cup in die Quere. Zudem hatte der mehrfach verschobene Saisonstart die Testmöglichkeiten für interessierte Teams erheblich eingeschränkt. Die Teams von Dörr Motorsport, Ring Racing, Toyota Swiss Racing und Leutheuser Racing hatten dennoch jeweils ein Auto gemeldet.

Im Qualifying setzte sich die Truppe von Rainer Dörr mit Arno Klasen, FIA-GT-Pilot Arne Hoffmeister und Fabian Wrabetz als schnellste GT86-Truppe durch. Die Teams von Leutheuser, Ring Racing und Toyota Swiss Racing folgten dahinter.

Während das Ring Racing-Auto mit Theo Kleen am Steuer gleich in der Startrunde unverschuldet in einen Unfall mit einem Peugeot verwickelt wurde und ausschied, hielt sich Dörr-Startpilot Hoffmeister zu Rennbeginn aus allen Zwischenfällen heraus und übergab den Toyota GT86 in Führung liegend in Runde 7 an Wrabetz. Der verlor allerdings die Führung an das Leutheuser-Auto, auf dem Martin Tschornia in seinem Stint die Führung übernahm. Als Arno Klasen ins Dörr-Auto stieg, wendete sich das Blatt wieder zugunsten der Dörr-Truppe, die Arne Hoffmeister gegen Rennende wieder auf das Auto setzte.

Doch der musste in Klassenführung liegend kurz vor Ende des Rennens den Toyota aufgrund eines Defekts im Bremssystem abstellen, um einen rabenschwarzen Tag für das Dörr Motorsport-Team – dessen 3 Autos fielen alle Unfällen oder Defekten zum Opfer – zu komplettieren. Die daraufhin führende Leutheuser-Truppe verlor in der letzten Runde dann noch die Führung an die Toyota Swiss Racing-Mannschaft, in der Christoph Wüest (CH), Toni Büeler (CH) und Roger Vögeli (CH) eine eher konservative konstante Leistung mit dem ersten Sieg des Teams im Cup krönten.

Für den nächsten Lauf in 3 Wochen wird das Feld um zumindest ein weiteres Toyota GT86-Auto anwachsen: Die TMG-“Werks“-Mannschaft hat im Rahmen des Trainings zum ersten Lauf unter über 100 Bewerbungen einen ersten Nachwuchspiloten für die 5 Einsätze im Rahmen des Cups ausgewählt: Der 21-jährige Markus Oestreich aus Petersberg wird die Kölner Mannschaft komplettieren. Ob man dabei allerdings nur in der V3-Klasse – hier starteten im Rennen 2 weitere Toyota GT 86 des Toyota Swiss Racing, die nicht im Cup eingeschrieben waren - oder auch im GT-86-Cup antreten wird, ist noch offen.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 18. April 2013 )
 
Schubert gewinnt VLN-Auftakt unter 206 Teilnehmern Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 16. April 2013

206 Fahrzeuge im Training, 194 im Rennen, Pole für den Frikadelli-Porsche, Sieg für den Schubert Motorsport-BMW Z4 GT3der VLN-Saisonauftakt (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) hielt, was die Fans sich von ihm erwartet hatten. Von fast allen Fans, Teams und Piloten war der dreimal verschobene Saisonstart herbei gesehnt worden. Daher gab es allgemeine Erleichtung, als das Rennen auf der nun schneefreien Nordschleife endlich stattfinden und auch regulär nach 4 Stunden beendet werden konnte.

Im Qualifying stellte Patrick Huismann den neuen Frikadelli Racing-Porsche GT3R mit einer 8:29,176 auf die Pole. Der Schubert-BMW musste sich als Zweiter 7 1/2s dahinter plazieren. Startreihe 2 belegten die beiden Wagen von Alzen Motorsport – der Ford GT und der neue BMW verwiesen den schnellsten ROWE Racing-Mercedes SLS AMG GT3 von Jäger / Seyffarth / Heyer / Roloff und den zweiten Schubert-Z4 in die dritte Reihe. Schnellster SP7-Porsche war der Manthey Racing-GT3 RSR von Krumbach / Holzer auf Startposition 8. Die Mannschaft von Olaf Manthey, der persönlich in Silverstone das Debüt des neuen GTE-Porsches beaufsichtigte, stellte mit der #96 von Kohler / Menzel auch das schnellste Cup2-Fahrzeug, das von P14 aus ins Rennen ging.

Im Rennen selber hatte die Polesetter dann kein Glück. Nach 4 Stunden und 27 Runden wurden Dirk Müller, Jörg Müller und Augusto Farfus auf dem zweiten Schubert Motorsport-BMW Z4 GT3 15s vor dem Timbuli Racing-Porsche GT3 R #35 von Christopher Brück und Jaap van Lagen abgewunken. Platz 3 belegte das Schwesterauto von Schubert, die #20 mit Hürtgen, Tomczyk und Klingmann, Rang 4 ging an das Schwesterauto von Timbuli vor dem Alzen Motorsport-BMW Z4 #2. Die Top 10 komplettierten der #60 Manthey-RSR, der #7 ROWE Racing-Mercedes SLS AMG GT3, der Audi der Busch-Brüder, der zweite ROWE Racing-Mercedes von Lance David Arnold, Sven Hannawald und Thorsten Drewes sowie der ehemalige Pinta-Porsche, der jetzt unter Flagge von Manthey Racing mit Michael Illbruck fährt.

Der nächste VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf, der 55. ADAC ACAS H&R-Cup findet in 2 Wochen am 27. April statt. Dann werden sogar noch mehr Autos erwartet, weil die dieses Wochenende in in Monza bei der Blancpain Endurance Serie startenden Teams dann den letzten Lauf vor dem 24 Stunden Rennen am Nürburgring auch noch zur Vorbereitung auf den Klassiker nutzen dürften.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 17. April 2013 )
 
Der Rennbericht von der Auftaktrunde der VLN ... Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 13. April 2013

... ist unter diesem Link zu finden.

 
214 Teilnehmer zum Saisonauftakt der VLN erwartet Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Maximilian Metzemacher   
Mittwoch, 10. April 2013

vln6hwinner.jpgEndlich geht es los am Nürburgring - mit knapp einem Monat Verspätung kann die VLN Langstreckenmeisterschaft endlich ihre Saisoneröffnung feiern. Durch die witterungsbedingten Ausfälle befinden sich nun über 200 Fahrzeuge auf der aktuellen Starterliste.

Mit satten 21 Nennungen ist die GT3-Klasse hervorragend besetzt, wenn man bedenkt, dass durch die Blancpain Endurance Series sowie durch ELMS und WEC einige Teams und Fahrer noch nicht am Start sein können.

Die Liste derer, die für den Gesamtsieg in Frage kommen, ist aus diesem Grund natürlich sehr lang.  Nun lohnt es sich auf die einzelnen Marken einzugehen: Für die SLS Flotte von Mercedes  gehen 5 Fahrzeuge an den Start. Rowe Motorsport schickt gleich 3 Wagen ins Rennen, unter anderem mit Ex-Skisprungstar und GT Masters-Fahrer Sven Hannawald.

Vier BMW Z4 GT3 werden erwartet. Große Favoriten auf den Gesamtsieg ist hier sicherlich das Team Schubert mit den beiden Müllers sowie Augusto Farfus, Claudia Hürtgen, Martin Tomczyk sowie Jens Klingmann. Dazu kommt der neu erworbene Z4 der Walkenhorst-Mannschaft, die aus der SP10 bekannt ist, sowie Uwe Alzen, der nun seinen eigenen Z4 einsetzt.

Die Marke Porsche hat die meisten Fahrzeuge in der SP9 an den Start gebracht. Neben alten Bekannten wie Frikadelli, Timbuli und Manthey setzt nun auch Farnbacher Racing einen GT3 R in der SP9 ein. Am Steuer des 911 ist unter anderem Leh Keen aus den USA zu finden. Bemerkenswert ist ebenfalls, dass der grün-weisse Pinta-Porsche nun mit Michael Illbruck für die Manthey-Flotte an den Start geht.

Durch die Blancpain Endurance Series etwas gerupft ist die sonst so starke Armada der Audi R8 LMS ultra - lediglich drei stehen bis heute auf der Starterliste. Neben dem Mamerow Audi und dem Twin Busch-Fahrzeug, welches die User von Facebook auf der Team-Seite während der Entstehung begleiten konnten, sind die Stucks nun mit einem Audi R8 LMS unterwegs.

Einfache Nennungen gab es hingegen von Dörr Motorsport mit einem ihrer McLaren MP4, von Schulze Motorsport, die ihren Nissan GTR nun auf GT3 Niveau aufgerüstet haben, und von Jürgen Alzen, der dieses Jahr erneut seinen schwarzen Ford GT an den Start bringt.

Darüber hinaus gibt es auch in den anderen Klassen einige Hingucker zu bestaunen.

In der E1XP-Klasse wird ein Aston Martin Rapide S an den Start gehen. Dieses Jahr wird im Hause Aston Martin durch das 100-jährige Markenjubiläum an und um der Nordschleife einiges geboten sein. Darunter auch eher exotische Fahrzeuge, wohingegen die GT3-Renner bei diesem Lauf noch fehlen.

In der SP7-Klasse gibt es einen Rückkehrer zu feiern, der rund um die Strecke mit Sicherheit die meisten Fans, und den größten Wiedererkennungswert hat. Der gelb-grüne Manthey Racing-RSR wird von Olaf Manthey wieder, nach einem Jahr GT-Open an den Start geschickt. Neben Marko Holzer wird Jochen Krumbach, im letzten Jahr noch auf einem R unterwegs, in den RSR aufsteigen. Daneben wird auch wieder der Wochenspiegel-RSR von Georg Weiss am Start stehen.

In der SP8 sind gleich 2 Ferrari F458 Challange mit von der Partie. Das Team GT Corse rund um Christian Kohlhaas ist den Nordschleifenfans mit ihren roten Rennern durchaus schon bekannt. Daneben wird ein Audi RS 5 GT von Dupre an den Start gebracht.

coreuserracingevora.jpgDie GT4-Klasse erfreut sich ebenso großer Beliebtheit. Ein Neuzugang sticht dort besonders heraus: Cor Euser bringt einen Lotus Evora an den Ring.  Insgesamt werden 12 Starter gezählt. BMW, Porsche, Ginetta und Aston Martin V8 Vantage sind dort die üblichen verdächtigen.

Bleibt zuletzt noch ein Blick in die neu eingerichteten Cup-Klassen am Ring.

Der Opel Astra OPC Cup wird gleich mit 18 Autos üppig besetzt sein Debüt feiern. Dazu muss man sagen, dass fast alle der ausgelieferten neuen Opel Astra damit auf der Nordschleife am Start stehen.

Der von Toyota ins Leben gerufene GT86 Cup beginnt mit 5 Teilnehmern. Aus Firmenkreisen ist jedoch herauszuhören, dass im Laufe der Saison noch mehr Teilnehmer hinzukommen wollen bzw. noch einige Teams mit dem Kauf eines GT86 liebäugeln. Daneben werden 3 Fahrzeuge nicht in der Cup Klasse, sondern in der V3 an den Start gehen.

Bleibt nur zu hoffen, dass auch Petrus ein Motorsportfreund ist und am Wochenende neben den guten Temperaturen auch die Sonne durchblinzeln lässt. Start ist am Samstag um 12 Uhr und das Qualifying findet wie gewohnt ab 08:30 Uhr statt.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 10. April 2013 )
 
Es wird eng auf der Nordschleife ... Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Wolfgang Sievernich   
Donnerstag, 4. April 2013

nochmehrschnee.jpgDer Winter hat die Eifel und vor allem den Nürburgring noch fest im Griff. Musste die VLN Langstreckenmeisterschaft bereits die ersten Test- und Einstellfahrten Mitte März absagen und sogar das erste Rennen Ende März aufgeben, so hat der lange Winter auch die Ersatz-Testfahrten am 5. und 6. April gecancelt. Zwar ist das Asphaltband der Nürburgring-Nordschleife aktuell schneefrei, in den Auslaufzonen mehrerer Passagen befinden sich jedoch noch erhebliche Schneereste, so dass die Sicherheit der Teilnehmer nicht gewährleistet ist.

Die erneute Absage bringt nun die Teams in Schwierigkeiten, die neben der VLN Langstreckenmeisterschaft auch das 24 Stunden Rennen am Nürburgring in Angriff nehmen wollen. Zwar hat der ADAC Nordrhein bereits reagiert und die Startvoraussetzungen für Neulinge von drei auf zwei Vorbereitungsrennen in der VLN plus Nordschleifenlehrgang reduziert, doch müssen nun Ausweichstrecken für ausführliche Tests gefunden werden. Die so wichtigen Nordschleifen-Veranstaltungen beschränken sich auf die Rennen der VLN am 13. und 27.04., zusätzlich bietet sich die Gleichmässigkeitsprüfung der RCN am 20.04.2013 für weitere 24h-Vortests an.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 4. April 2013 )
 
Adrenalin Motorsport - 4 BMW in der V5 Drucken E-Mail
Nürburgring Nordschleife
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 30. März 2013

adrenalinmotorsport2013.jpgMit vier BMW-Fahrzeugen wird Adrenalin Motorsport, ein Rennstall aus der Nähe von Frankfurt, die VLN Langstreckenmeisterschaft 2013 bestreiten. Die Mannschaft bringt je zwei BMW Z4 3.0si und E36 M3 GT in der Klasse V5 an den Start.

Der erste Wagen ist mit einem eingespielten Trio besetzt: Neben dem VLN-Meister von 2008 und Teamchef Matthias Unger, gehören erneut Daniel Zils und Norbert Fischer zum Aufgebot der eingespielten Mannschaft. Hinter dem Volant des zweiten BMW Z4 werden sich Rückkehrer Uwe Ebertz sowie die Neuzugänge Christian Konnerth und Niklas Steinhaus abwechseln.

Auch auf den beliebten BMW E36 M3 GT müssen die Nordschleifenfans in diesem Jahr nicht verzichten. Christian Büllesbach, Christian Drauch und Torsten Kratz gehen hier an den Start und möchten ebenfalls dauerhaft vorne in der V5-Klasse mitmischen. Abgerundet wird das Fahrzeugaufgebot von einem BMW E36 M3, der vom Trio Joe Kramer, Joachim Schulz und Stephan Wolff um den Eifelkurs pilotiert wird.

„Neben den vier Fahrzeugen, die wir permanent im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft einsetzen, werden wir sporadisch auch noch andere Wagen über die Saison hinweg an den Start bringen. Interessente Fahrer können dazu gerne mit uns in Kontakt treten“, so Unger.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 29. März 2013 )
 
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