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Mittwoch, 22. Mai 2013
FIA-GT-Meisterschaft
News zur FIA-GT-WM


Marc Hennerici fährt 2011 Ford Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 3. Februar 2011

hennerici.jpgMarc Hennerici macht 2011 weiter in der FIA-GT1 Weltmeisterschaft. Während sein Vorjahresteam Phoenix Racing bislang noch kein offizielles Statement über die Fortsezung des Corvette-Engagements verlautet hat, wird der 28-jährige gebürtige Mayener 2011 mit dem Marc VDS Team auf deren Ford GT antreten. Dort wurde er als dritter Pilot nach Bas Leinders und Maxime Martin verpflichtet.

Als Pilot der Phoenix Racing-Corvette gewann Hennerici das Auftakt-Qualifying-Rennen in Abu Dhabi und erzielte in der Fahrerwertung der FIA-GT1 Weltmeisterschaft Rang 5. Nach der Corvette steigt Hennerici nun in den ebenfalls aus Nordamerika stammenden Ford GT um, dessen GT3-Version er schon seit der ersten GT-Masters-Saison kennt. Der ehemalige Privatpiloten-Weltmeister der WTTC wird den Ford GT1 des Teams des belgischen Aristokraten Marc van der Straten erstmals in der kommenden Woche am 14.-15. Februar in Portimao testen. Bis dahin werden die Autos im britischen Windkanal der Motor Industry Research Association überarbeitet.

VDS-FordHennerici brennt darauf 2011 wieder in der spektakulären FIA-GT1 WM angreifen zu können. „Ich bin froh, dass ich auch 2011 wieder dort starten werde und die Chance habe, gegen die besten GT Piloten der Welt anzutreten. Marc VDS stand im Vorfeld der Planungen ganz oben bei mir auf der Liste! Umso glücklicher bin ich, dass Moweko Motorsport Management und Dr. Klaus Hugo Koch dieses Engagement fixieren konnten.“

Teammanager Jean-Michel Delporte sieht sich nun auf Pilotenebene bestens aufgestellt. „Marc stand ganz oben auf unserer Liste nachdem er uns schon 2010 mit seiner Konstanz beeindruckt hat. Wir wollen 2011 beide Wagen mit siegfähigen Piloten an den Start bringen und mit unseren jetzigen drei Piloten sind wir nahe am Ziel. Verhandlungen mit weiteren Piloten laufen und wir hoffen den vierten Sitz bis zu unserem Test in Portugal noch besetzen zu können.“

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 3. Februar 2011 )
 
Erste Aston-Piloten für die GT1-WM 2011 Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 27. Januar 2011

Die beiden Aston Martin-Teams in der FIA-GT1 Weltmeisterschaft werden auch 2011 wieder antreten und haben bereits erste Fahrerverpflichungen für die kommende Saison der Top-GT1-Serie bekannt gegeben. Christian Hohenadel und Tomas Enge starten 2011 in der spektakulären Sprintserie auf den DBR9.

Die französische Mannschaft von Hexis Racing hat die Volanteure für ihre beiden Autos bereits komplett fixiert. Der amtierende FIA-GT3-Europa-Meister Christian Hohenadel teilt sich sein Auto in seiner GT1-Debütsaison mit dem Italiener Andrea Picchini, der schon letzte Saison bei den Franzosen fuhr und reichlich GT1-Erfahrung aus der FIA-GT Meisterschaft und aus Le Mans mitbringt. Das zweite Auto teilen sich der Niederländische Ex-F3-Pilot Step Dusseldorp - 2008 Vizemeister der deutschen ATS-F3-Serie - und der in Monaco lebende Clivio Piccione. Das Team hat für diese und nächste Woche bereits erste Tests mit den Wagen in Ledenon und Nogaro angesetzt, bei denen man bis zu 4000km abspulen möchte.

Hohenadel kennt das Team schon aus der Saison 2008, als die Franzosen im GT-Masters antraten und mit dem Saarländer den ersten Sieg am Sachsenring in der deutschen Serie holten. „Seit dieser Zeit haben wir eine sehr gute Verbindung und waren uns schnell einig, nachdem wir über die Möglichkeit gesprochen haben, 2011 gemeinsam in der GT1-Weltmeisterschaft anzutreten. Hexis war in der GT1-WM im letzten Jahr als Vizeweltmeister sehr erfolgreich. Ich kann mir also kaum ein besseres Team wünschen.”

Bei Young Driver AMR, der aus Deutschland stammenden zweiten Mannschaft, die die DBR9 in der GT1-WM einsetzt, hat unterdessen Tomas Enge seinen Vertrag verlängert. Der tschechische ex-F1-Pilot gehörte schon letztes Jahr zum Kader der Piloten im Team von Teamchef Hardy Fischer. Die weiteren Piloten der Mannschaft werden in Kürze bekannt gegeben.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 27. Januar 2011 )
 
GT1-WM nun am Sachsenring fixiert Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 19. Januar 2011

Nachdem der geplante Auftritt der FIA-GT1 Weltmeisterschaft am Sachsenring kurzfristig in der Schwebe hing, gab es nun von offizieller Stelle Entwarnung. Wie unsere Kollegen von der Speedweek berichten, ist der Termin des gemeinsamen Auftritts der Boliden der FIA-GT1 Weltmeisterschaft und des GT-Masters nun fix. Wie der ADAC Sachsen demnach nun bestätigte, sollen beide Serien am 14.-15.05.2011 auf der anspruchsvollen Berg- & Talbahn bei Hohenstein-Ernstthal antreten. Damit bekommt die fünfte permanente deutsche Rennstrecke ein neues Highlight im Automobil-Sportbereich. Bislang war das DTM die ranghöchste Serie die auf der 3,671 km langen Strecke angetreten ist. Nun gastiert 2011 erstmals eine Sportwagen-Serie mit WM-Status auf dem mit 14 Kurven ausgestatteten Kurs.

Wieviele Autos dabei allerdings starten werden, ist noch nicht vorhersehbar. Mit Matech-Concepts und dem Triple H Team Hegersport verlassen zumindest zwei Mannschaften aus der vergangenen Saison die WM. Marc VDS, Vitaphone Racing und Young Driver AMR habe dagegen schon eine Fortsetzung des Engagements angekündigt. Insider gerüchteln mittlerweile ein 22 Wagen-Feld für die nächste Saison als wahrscheinlich.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 19. Januar 2011 )
 
FIA-GT1-WM: Änderungen im sportlichen Reglement Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 27. Dezember 2010

Start Quali SpaAuch in der FIA-GT1 Weltmeisterschaft gab es in den letzten Tagen Änderungen im sportlichen Reglement zu melden. Diese fielen allerdings mehr als Detailanpassungen aus und beinhalten keine signifikanten Änderungen. So darf als Konsequenz aus den Problemen mit den Pneus ab der nächsten Saison auf sechs Reifensätze pro Wochenende zurückgegriffen werden. Einer dieser Sätze darf als Reserve in das folgende Rennwochenende hinübergerettet werden.

In den Qualifikationsrennen bekommen nunmehr die ersten sechs Teams Punkte zugeteilt (8/6/4/3/2/1 Zähler). Von einem Modell dürfen nun im Verlauf der Saison 2-6 Autos antreten, wobei schon das Ziel ist am Anfang der Saison mit vier Wagen pro Modell zu starten. Sollte nur, wie in dieser Saison geschehen, ein Team ausfallen, dann könnte ein weiteres zwei-Wagen-Team nachrücken, das dann ein bestehendes oder ein noch nicht in der Meisterschaft vertretenes Modell an den Start bringt. Nur Teams welche die gesamte Saison bestritten haben, haben bei mehr als zwölf Einschreibungen ein Vorzugsrecht auf das Bestreiten der Saison 2011. Änderungen gab es auch bezüglich der Handicap-Gewichte: Das „Ehrenblei“ wird nun auch im Rahmen der Qualifikationsrennen vergeben (1.: +10kg, 2./3.: +5kg) bzw. abgebaut (ab dem 8. Platz), wobei diese Änderungen erst am jeweils nächsten Rennwochenende umgesetzt werden.

Die Einschreibefrist der FIA-GT1 Weltmeisterschaft 2011 endet am 31.01.2011. Dann müssen die interessierten Mannschaften die 120.000 Euro Einschreibegebühr bei der FIA hinterlegt haben. Erst dann wird man erfahren, wie groß das Interesse an der neuen Saison bei den Mannschaften wirklich ist.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 28. Dezember 2010 )
 
GT1-WM mit 4 neuen Rennen Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 18. Dezember 2010

Start PortugalEs ist gerade Kalendersaison – so langsam haben fast alle Serien ihre Kalender veröffentlicht. Auch die FIA-GT1 Weltmeisterschaft hat in den vergangenen Tagen einen ersten Entwurf ihres Terminplans für 2011 veröffentlicht. Demnach nimmt die spektakuläre Serie einen neuen Anlauf, in China Fuss zu fassen, und will im kommenden Jahr auf einigen neuen Strecken antreten.

Gleich vier neue Austragungsorte sind im neuen, zehn Rennen umfassenden Kalender der GT1-Serie enthalten. Statt in Spa-Francorchamps wird die belgische Runde gleich als zweites Rennen im flämischen Zolder ausgetragen. Die deutsche Runde zieht vom anscheinend überteuerten Nürburgring an den Sachsenring um, wo sich die veranstaltende SRO deutlich mehr Besucher verspricht. Statt in Interlagos findet das vorletzte, brasilianische Rennen in Curitiba statt - einer Strecke, die so ein wenig als das brasilianische Oschersleben angesehen werden kann. Vorher will man am 4. September allerdings eine Runde auf dem neuen chinesischen Kurs von Ordos durchführen. Die 18 Kurven umfassende Strecke (Bild unten) liegt in der inneren Mongolei und soll nach dem Auftakt in Abu Dhabi die zweite asiatische Runde im Kalender darstellen.

Von den noch in Spa-Francorchamps im Juli angekündigten Runden in Nordamerika ist somit nichts übrig geblieben. Dort hatte Stephane Ratel noch Verhandlungen mit amerikanischen und kanadischen Streckenbetreibern angekündigt, die sich aber nun anscheinend nicht in Rennen ummünzen lassen konnten. Auch eine australische oder japanische Runde – bei Nissan als beteiligtem Hersteller eigentlich zu erwarten – konnte nicht fixiert werden. Wie das vergangene Jahr gezeigt hat ist der Kalender zu diesem Zeitpunkt auch noch keine Garantie, dass alle Rennen stattfinden können. ordos.jpgSo sollten die Fans nicht zu enttäuscht sein, wenn die Runden in China und Brasilien noch aus dem Kalender kippen sollten. Denn die im letzten Jahr geplanten Läufe in Südafrika und Zhuhai mussten auch gestrichen werden.

Der derzeitige Kalender liest sich wie folgt:
26. März: Abu Dhabi (VAE)
10. April: Zolder (B)
08. Mai: Portimao (P)
15. Mai: Sachsenring (D)
05. Juni: Silverstone (GB)
03. Juli: Navarra (E)
17. Juli: HTTT (F)
04. September: Ordos (RC)
23. Oktober: Curitiba (BR)
06. November: San Luis (ARG)

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 18. Dezember 2010 )
 
Titel Nr.5 für Vitaphone Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 6. Dezember 2010

champs2010.jpgDie Würfel sind gefallen: Das in Herborn stationierte Vitaphone Racing Team hat beim Finale in Argentinien sowohl den Fahrer- als auch den Teamtitel in der FIA-GT1 Weltmeisterschaft erringen können. Einzig der Herstellertitel ging nicht an Maserati. Hier darf sich aufgrund einer herausragenden Leistung des Hexis Racing-Teams Aston Martin über die Trophäe freuen. Die Franzosen holten sowohl im Qualifying Race als auch in der entscheidenden Meisterschaftsrunde ihren ersten Saisonsieg und sicherten damit dem britischen Sportwagen-Hersteller die begehrte Trophäe.

vitaphonearg.jpgFür die Truppe um Pilot und Teamchef Michael Bartels ist es der fünften GT1-Titel in Folge, allerdings der erste unter dem Banner der neu ausgetragenen GT1 Weltmeisterschaft. Viermal hatte man zuvor seit 2006 die FIA-GT Meisterschaft gewinnen können, wobei Bartels und seinem Co-Piloten Andrea Bertolini selber nun der vierte Fahrertitel nach 2006, 2008 und 2009 gelang. Dabei ist der mittlerweile in die Jahre gekommene Maserati MC12 nicht mehr das Überauto, das man noch 2005 präsentierte. Der 1,2 Mio € teure Bolide ist durch reichliche BoP-Runden auf einem Level mit den anderen Autos der Meisterschaft gebracht worden. Doch die Teamleistung der perfekt eingespielten Mannschaft resultierte in fehlerfreien Vorstellungen über die gesamte Saison, während sich die Konkurrenz wieder einmal öfters neben und auf der Strecke Schwächen erlaubte. So verloren Young Driver AMR, Matech-Concepts und Reiter Engineering entscheidende Punkte auf der Jagd nach den türkis-schwarzen Boliden.

Zweiter in der Fahrerwertung wurde übrigens nun doch Thomas Mutsch, dessen Matech-Ford sich gegen die Konkurrenz in Argentinien am Besten zur Wehr setzte. Die beiden Siege auf dem Kurs von San Luis hievten Hexis Racing-Pilot Frederic Makowiecki am Ende doch noch auf P3, vor Darren Turner und Tomas Enge, die mit dem verordneten „Ehrenblei“ nach den Erfolgen in Brasilien chancenlos auf dem Kurs von Portrero de los Funes herumrutschten. In der Teamwertung zog Hexis Racing (177 Punkte) durch 40 zusätzliche Zähler sogar noch an Reiter Engineering (155) auf P2 vorbei. Dritter in der Herstellerwertung wurde Ford.

Eine Zusammenfassung der Rennberichte wird morgen auf unseren Seiten veröffentlicht. Die Video-Zusammenfassung der Läufe kann auf GT1-TV eingesehen werden.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 6. Dezember 2010 )
 
Heute beide Final-Rennen der GT1-WM Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 5. Dezember 2010

portrerodelosfunes.jpgHeute werden die beiden letzten Rennen der FIA-GT1 Weltmeisterschaft auf dem argentinischen Kurs von Potrero de los Funes bei San Luis ausgetragen. Der spektakuläre Strassenkurs um einen Vulkansee wird die Entscheidung um den Fahrertitel zwischen Michael Bartels / Andrea Bertolini und Darren Turner / Tomas Enge auf Fahrerseite bzw. Vitaphone Racing sowie Reiter Engineering in der Teamwertung bringen.

reiter_arg.jpgReiter hat sich als letzte Mannschaft mit einem einheimischen Piloten verstärkt. An der Seite von Frank Kechele wird der Brasilianer Sergio Jimenez anstelle von Ricardo Zonta das Rennen bestreiten.

Die beiden Rennen starten um 09:15 Uhr (Qualifying Race) bzw. 15:00 Uhr (Championship Race) Ortszeit, was 13:15 Uhr bzw. 19:00 Uhr MEZ (ohne Gewähr!) entsprechen dürfte. Die Rennen können live auf GT1-TV verfolgt werden. Sport1 bringt um 16:30 Uhr eine Aufzeichnung des Qualifying Rennens und um 20:30 Uhr eine verkürzte Zusammenfassung des Hauptrennens.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 5. Dezember 2010 )
 
All-Inkl holt sich argentinische Unterstützung Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 4. Dezember 2010

#37Das All-inkl.com-Racing Team hat sich für das FIA-GT1 Weltmeisterschafts-Finale in San Luis verstärkt. Nach einem Schnitzer des Franzosen Christophe Bouchut im Qualifying beim letzten Lauf in Interlagos war der zweite Murcielago des Teams für das gesamte Wochenende vom Meeting ausgeschlossen worden. Teamchef Rene Münnich hat daher den Franzosen für das Finale durch den einheimischen Argentinier Ricardo Risatti ersetzt.

Der 25-jährige Risatti war 2006 spanischer F3-Meister und hat in der GP2 und der Renault Weltserie Rennen bestritten. Aktuell ist er Pilot in der argentinischen TC 2000-Tourenwagen-Serie. 2008 teilte er sich mit Marcel Fässler eine Phoenix Racing Corvette bei der FIA-GT Meisterschafts-Runde in Argentinien.

“Ricardo hat hier offensichtlich einen Heimvorteil und auf solch einem schwierigen Kurs hier sollte sein Wissen uns von Vorteil sein“ sagt sein Teamkollege Marc Basseng. “Ricardo bekommt unsere aufgesparten Reifen, um sich auf den Lamborghini einzustellen. Das Layout der Strecke sollte unserem Lamborghini entgegen kommen.“ Basseng hofft somit auf einen Ausgleich für das entgangene Rennen in Brasilien.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 4. Dezember 2010 )
 
Fahrerwechsel bei Young Driver AMR fürs Finale Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 1. Dezember 2010

youngdriveramrnring.jpgYoung Driver AMR tritt beim Finale der FIA-GT1 Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende in Argentinien mit Chancen auf den Titel in der Fahrerweltmeisterschaft an. Für die beiden Rennen auf der anspruchsvollen Strecke rund um einen Vulkansee hat sich die Truppe um Teamchef Hardy Fischer die Dienste eines einheimischen Piloten gesichert. Der 27-jährige José María López verstärkt die Aston Martin-Mannschaft beim WM-Finale in Portrero de los Funes in der Provinz San Luis. Er wird anstelle von Christopher Nygaard einen der beiden DBR9 an der Seite von Stefan Mücke steuern.

„Wir kämpfen in Argentinien um die WM, die Strecke ist für fast alle Teams und Fahrer im Feld Neuland“, so Young Driver-Teamchef Hardy Fischer. „Daher haben wir uns dazu entschieden, mit José María López einen einheimischen Piloten mit an Bord zu holen. Die Entscheidung zum WM-Finale noch einen Fahrerwechsel vorzunehmen, ist uns nicht leicht gefallen. Aber wir denken, dass alle unsere Fahrer davon profitieren, wenn wir beim entscheidenden Rennen in Argentinien einen Mann mit Streckenkenntnis mit im Boot haben, denn die Trainingszeit in der GT1-WM ist sehr stark limitiert. jmlopez.jpgJosé María kennt die Strecke bereits aus einem Einsatz in der FIA-GT Meisterschaft vor zwei Jahren und er hat auch bereits mit unserem Ingenieur Johannes Grube in der Vergangenheit zusammengearbeitet.“

José Maria López fuhr zwischen 2004 und 2006 in der Formel 3000 und GP2-Serie. 2007 zog es ihn zurück in seine Heimat. Dort bestreitet er seitdem die TC2000 Tourenwagenmeisterschaft, in der der 27-Jährige in den letzten beiden Jahren den Titel holte. 2008 bestritt López vier Rennen in der FIA-GT Meisterschaft auf einem Ferrari 550 und startete auch in der ALMS mit einem Ferrari.

„Die beiden Rennen in Argentinien werden nicht einfach, denn es wird dort sehr heiß werden und Darren und Tomas müssen nach dem Erfolg in Brasilien mit 40kg Erfolgsballast antreten“, so Hardy Fischer. „Wir sind aber dennoch optimistisch und werden unser Bestes geben. Vor Darren und Tomas liegt eine schwere Aufgabe, aber man weiß nie, was passiert. In der Teamwertung ist unser festes Ziel unsere erste Saison in der GT1-Weltmeisterschaft mit dem Vizetitel zu beenden.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 2. Dezember 2010 )
 
GT1-WM bleibt offen bis zum Finale Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 29. November 2010

Young Driver AMRDer Titelkampf in der FIA-GT1 Weltmeisterschaft bleibt bis zum Lauf in Argentinien am kommenden Wochenende offen. Mit ihrem zweiten Rang im Hauptrennen in Interlagos (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) bewahrte sich das Young Driver AMR-Duo Thomas Enge und Darren Turner eine mathematische Chance den Vitaphone Racing-Maserati von Bartels / Bertolini noch beim Finallauf in einer Woche abfangen zu können. Bei noch 35 zu vergebenden Punkten beträgt der Rückstand nunmehr 28 Punkte für die beiden DBR9-Piloten. Diese müssen nun in Argentinien schon im Qualirennen punkten - sonst geht der Titel vorzeitig nach Herborn. Dagegen musste sich in Interlagos Ford-Pilot Thomas Mutsch aus dem Kreis der Verfolger nach einem erneuten Nuller verabschieden.

Im Championship-Rennen siegten die Vitaphone Racing-Teamkollegen Bernoldi und Negrao, die damit den zweitplazierten Turner / Enge sieben wertvolle Punkte aus den Rippen schnitzten. Der Enthusiasmus über den Sieg der einheimischen Piloten war so gross, dass auf dem Podium für das Vitaphone Racing Team die brasilianische Flagge und Hymne zum Einsatz kamen. Der Begeisterung der Brasilianer für die spektakulären GT1-Boliden und ihre einheimischen Piloten sei dies nachzusehen. Dritte wurden die Phoenix-Piloten Hennerici und Margaritis auf der Corvette.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 29. November 2010 )
 
2. Titelmatchball für Bartels / Bertolini Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 28. November 2010

Start Qualilauf Sao PauloMit dem gestrigen Qualifying-Rennen ist Michael Bartels seinem vierten GT1-Fahrertitel einen grossen Schritt näher gekommen. Zwar holten der Plettenberger und sein Maserati-Werkspilotenkollege Andrea Bertolini beim Qualifying-Lauf in Interlagos der erstmals in dieser Form ausgetragenen FIA-GT1 Weltmeisterschaft keine Punkte, aber auch die direkten Konkurrenten blieben mit einer Ausnahme punktelos. Bartels und Bertolini haben somit heute beim um 18 Uhr auf Sport1 live übertragenen Championship-Race einen weiteren Matchball, um den Titelsack vorzeitig zu zu machen.

Aufgrund eines Schnitzers in der Vorqualifikation startete der in der Meisterschaft weit in Front liegende Vitaphone Racing-MC12 von weit hinten und war somit chancenlos in Bezug auf die Punkte. Jedoch riss die Kollision von Frank Kecheles Reiter-Lamborghini mit Richard Westbrooks Matech-Concepts-Ford GT gleich zwei der direkten Verfolger in der Fahrerwertung aus dem Rennen. Bei noch 58 zu vergebenden Punkten müssen Bartels / Bertolini heute nur noch drei Punkte mehr holen als Westbrooks Teamkollege Thomas Mutsch, um als Fahrer-Meister zum Finale in Argentinien fahren zu können. Zudem startet der Maserati aus P8, während Mutsch von P22 aus losfahren muss. Alle anderen Titelkandidaten wie die gestrigen Laufsieger Thomas Enge und Darren Turner (-44 Punkte), Marc Hennerici (-46), Frank Kechele (-47) und Ricardo Zonta (-55) haben nunmehr lediglich noch mathematisch unwahrscheinliche Chancen.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 28. November 2010 )
 
GT1-WM - vorletzter Lauf in Sao Paulo Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 26. November 2010

interlagos.jpgAn diesem Wochenende startet der Tross der FIA-GT1 Weltmeisterschaft seine Tour durch Südamerika. Zum Ende der Saison stehen noch die beiden Rennen in Interlagos und Portero de los Funes an. Die brasilianische Runde macht dabei den Auftakt. Es ist das erste offizielle Auftreten der FIA-GT Meisterschaft auf brasilianischem Boden. Schon einmal hatte man in den Vorjahren versucht die FIA-GT Meisterschaft nach Brasilien zu holen. Es blieb jedoch letztlich beim Gastauftritt einiger GT1-Boliden und -Piloten im Rahmen des Langstreckenrennens Mil Milhas auf dem Kurs bei Sao Paulo.

madcrocsaopaulo.jpgNach ersten Informationen präsentiert sich das Feld gegenüber der letzten Runde in Navarra unverändert. Auf der Mad Croc-Corvette (Bild) ist lediglich Thomas Servin als Co-Pilot an der Seite von Xavier Maassen hinzugekommen. Der Däne Servin ist nach Juilan Jousse und Jos Menten der dritte Partner des Belgiers. In Sao Paulo könnte es bereits eine Vorentscheidung bezüglich des Titels für die Vitaphone Racing-Mannschaft geben. Das in Herborn stationierte Team führt mit 22 Punkten Vorsprung vor der Mannschaft von Reiter Engineering. In der Fahrerwertung könnten Michael Bartels und Andrea Bertolini wieder einmal einen Titel in der GT1 nach Hause holen.

Sport1 überträgt am Samstag um 18 Uhr das Qualifying Race aus Brasilien. Am Sonntag folgt um 18 Uhr das Hauptrennen. Auf GT1-TV dürften sowohl der Live-Stream als auch der Zeitenmonitor wieder online zur Verfügung stehen, sofern die brasilianische Internet-Verbindung eine Übertragung erlaubt.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 26. November 2010 )
 
Christian Hohenadel vor dem Einstieg in die GT1-WM 2011 Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 13. November 2010

FIA-GT3 Europa-Meister hohenadel.jpgChristian Hohenadel hat von der SRO und Michelin den Michelin-Award für die erzielten Renn- und Qualifyingzeiten während der vergangenen Saison erhalten. Der 34-jährige Saarländer setzte sich im direkten Vergleich der Zeiten knapp gegen seinen Teamkollegen und ebenfalls als GT3-Meister geführten Piloten Daniel Keilwitz durch. Der Michelin-Award ist mehr oder weniger eine Eintrittskarte in die FIA-GT1 Weltmeisterschaft 2011. Er besteht aus einem Preisgeld von 150.000 Euro und 40 Sätzen GT1-Reifen, was den gesamten Saisonverbrauch eines Wagens in der SRO-Top-Serie wiederspiegelt. Man braucht wenig Fantasie, um sich vorzustellen, dass eine solche Mitgift die Verhandlungen mit den GT1-Teams für die kommende Saison enorm vereinfacht.

Im vergangenen Jahr hatte Christopher Haase die begehrte Trophäe erhalten. Der Kulmbacher sicherte so seinem Team Reiter Engineering die Teilnahme an der FIA-GT1 Weltmeisterschaft, wo er bislang als bestes Ergebnis im Lauf am Nürburgring einen zweiten Platz erzielen konnte. Vor Haase kamen schon Henri Moser und Sean Edwards in den Genuss des Paketes.

Christian Hohenadel wusste spontan, bei wem er sich zu bedanken hatte: „Ich bin natürlich sehr glücklich, den Preis zu erhalten, der mir die Fortsetzung meiner GT-Karriere ermöglicht. Mein Dank geht an Callaway Competition, die mir einen fantastischen Wagen zur Verfügung gestellt haben und an Daniel Keilwitz, der in der vergangenen Saison ein schneller Teamkollege war. Ich freue mich schon auf die FIA-GT1 Weltmeisterschaft, da die Rennen - wie ich beobachtet habe - sehr eng sind und ich dort gegen einige der besten Piloten der Welt fahren kann.“ Mit dem symphatischen Saarländer vergrössert sich die deutsche Fahrerriege in der FIA-GT1 Weltmeisterschaft um einen weiteren aussichtsreichen und schnellen Kandidaten.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 13. November 2010 )
 
GT1-WM: Kechele / Zonta holen maximale Punkteausbeute Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 25. Oktober 2010

Die Motorsportwelt kannte in der vergangenen Woche nur ein Thema: Wie wird die neue Strecke zu fahren sein? Wird der Kurs rechtzeitig fertig? Und erlaubt er spannende Rennen? Nach diesem Wochenende dürfte klar sein: Über mangelnde Action darf man sich auf der neuen spanischen Strecke von Navarra nicht beschweren. Das machten die beiden Rennen zur FIA-GT1 Weltmeisterschaft deutlich.

Während der Sportwagennachwuchs in den fernen Osten zu einem Gastauftritt im Rahmen der koreanischen Hyundai-Challenge abgeschoben wurde, dürften die Recken der FIA-GT1 Weltmeisterschaft das Auftaktrennen auf dem neuen 3,933km langen europäischen Kurs von Navarra (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) in Angriff nehmen. Am Ende konnte sich die Crew von Reiter Engineering über die maximale Punkteausbeute freuen. Frank Kechele und Ricardo Zonta gewannen nach dem Rennen in Spa ihren zweiten Weltmeisterschaftslauf. Sowohl das Qualifying-Rennen als auch das Championship Race konnte das deutsch-brasilianische Duo mit seinem von Reiter Engineering eingesetzten Lamborghini Murcielago gewinnen. Kechele konnte sich dadurch in der Fahrerpunktewertung auf Platz 5 verbessern. Rang 2 und 3 gingen an den Hexis Racing-Aston Martin DBR9 von Frederic Makowiecki / Yann Clairay sowie den Sumo Racing-Nissan GTR von Jamie Campbell-Walter / Warren Hughes.

In den Meisterschaftswertungen fielen noch keine vorzeitigen Entscheidungen. Diese sind auf die beiden abschliessenden südamerikanischen Runden vertagt, deren erste am 28. November in Interlagos in Brasilien statt findet.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 26. Oktober 2010 )
 
Maserati in Navarra vor der ersten GT1-Entscheidung? Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 22. Oktober 2010

navarra_startgerade.jpgDie FIA-GT1 Weltmeisterschaft geht langsam in ihre Endphase. Nur noch drei Rennwochenenden entscheiden über die ersten Meistertitel zwischen den zwölf teilnehmenden Teams und ihren 23 Wagenbesatzungen. An diesem Wochenende steht die letzte europäische Runde im spanischen Navarra auf dem Programm, ehe es zu den beiden Übersee-Auftritten nach Brasilien und Argentinien geht.

Im Prinzip starten die selben 23 Autos wie bei den letzten zwei Auftritten. Einige Umbesetzungen auf der Fahrerseite sind auch dieses Mal nicht ausgeblieben. So kehren Christopher Nygaard und Ricardo Zonta in ihre angestammten Cockpits bei Young Driver AMR und Reiter Engineering zurück. Auf dem Ford GT des Matech-Teams ersetzt der frisch gebackene Porsche Carrera Cup Deutschland-Champion Nicolas Armindo Nicolas Prost an der Seite von Neel Jani. Marc VDS holt sich dagegen den ehemaligen FIA-GT-Champion Matteo Bobbi als Copilot für Markus Palttala in den Ford GT. Und bei Mad Croc Racing hat Pertti Kuismanen an diesem Wochenende Duncan Huisman zur Unterstützung an seiner Seite.

MC12In der Fahrerwertung haben die Vitaphone Racing Team Maserati-Piloten Michael Bartels und Andrea Bertolini einen ersten Matchball auf den Titel. Beide führen mit 122 Punkten vor Ford-Pilot Thomas Mutsch mit 95. Die Teamwertung führt Vitaphone Racing Team mit 152 Zählern vor Reiter Engineering mit 109 an. Und auch in der Herstellerwertung liegt Maserati vorne. Somit könnte das Renndebüt des neue Kurs im Norden Spaniens an diesem Wochenende für die Marke mit dem Dreizack schon die erste Entscheidung bringen.

Das Qualifying-Rennen startet am Sonntag um 10 Uhr und das Hauptrennen am Sonntag um 16 Uhr. Beide Läufe werden live auf GT1-TV und das Hauptrennen am Sonntag live auf Sport1 übertragen.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 22. Oktober 2010 )
 
Vitaphone enteilt in Portugal der Konkurrenz Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 20. September 2010

bartelsbertolini.jpgEines kann man dem Vitaphone Racing Team nach der überzeugenden Vorstellung an der Algarve (der Link führt zum Rennbericht) nicht vorhalten - mangelnden Kampfgeist. Die vierfache Meistertruppe aus der FIA-GT Meisterschaft scheint ihren Siegeszug trotz aller Balance-of-Performance- Bemühungen der FIA auch in der neu geschaffenen FIA-GT1 Weltmeisterschaft fortsetzen zu können. Schlüssel zum Sieg war dabei nicht der technische Vorteil der Maseratis sondern die Teamleistung. In beiden Läufen an diesem Wochenende fertigten die Mechaniker des Teams die beiden MC12 der Mannschaft schneller ab als die direkten Konkurrenten. Das - und die tadellose Vorstellung von Bartels / Bertolini - lässt die Mannschaft erneut der Konkurrenz enteilen.

Mittlerweile hat das Pilotenduo drei Meetings vor dem Ende der Meisterschaft mit 122 Zählern einen Vorsprung von 28 Punkten auf Matech-Ford-Pilot Thomas Mutsch (95). Weitere 15 Punkte dahinter schwinden die Meisterschaftchancen für Phoenix Racing-Pilot Marc Hennerici schon deutlich. Turner / Enge haben trotz einer erneut guten Vorstellung mit 56 Punkten Rückstand nur noch theoretische Titelchancen. Und auch in der Teamwertung führt Vitaphone Racing mit 152 Punkten klar vor Reiter Engineering (109). Zumindest diese Wertung könnte man beim nächsten Meeting in Navarra in einem Monat schon mal mit dem ersten Matchball des Jahres einsacken.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 20. September 2010 )
 
aktuelle Berichte von der GT1-WM aus Portugal ... Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 19. September 2010

... können unter diesem Link eingesehen werden.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 19. September 2010 )
 
Weitere Änderungen im GT1-Fahrerkader in Portugal Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 18. September 2010

vds_port.jpgMittlerweile sind sind in Portimao am gestrigen Freitag die ersten Trainingssitzungen für die an diesem Wochenende anstehende Runde der FIA-GT1 Weltmeisterschaft gelaufen. Dabei sind weitere Änderungen in den Besatzungen der Autos gegenüber der Runde am Nürburgring zu Tage getreten.

Die signifikanteste betrifft das Siegerteam von der letzten Runde am Ring: Young Driver AMR stellt Stefan Mücke Lokalmatador Pedro Lamy zur Seite - der Portugiese aus dem Peugeot-Werksfahrerkader ersetzt den wegen Familienangelegenheiten an diesem Wochenende abkömmlichen Christopher Nygaard. Jos Menten, sonst bei Mad Croc Racing an der Seite von Xavier Maassen unterwegs, ist in Portugal anstelle von Ricardo Zonta im Reiter Engineering-Murcielago von Frank Kechele angestellt. Seinen Platz in der Mad Croc-Corvette nimmt statt dessen Julien Jousse ein. Triple H Team Hegersport bietet Nicolaus Mayr-Melnhof an der Seite von Alessandro Pier Guidi im MC12 auf - der österreichische S-Berg Racing-Alpina GT3-Pilot sammelt heuer erste Erfahrungen im GT1.

In den ersten Sessions haben die Ford GT der Teams Matech-Concepts und Marc VDS den Ton angegeben. Laut Richard Westbrook, der in der Vorqualifikation die schnellste Zeit erzielte, liegt die Strecke dem GT einfach gut. Dies könnte Partner Thomas Mutsch erlauben, den am Nürburgring auf Vitaphone Racing und Young Driver AMR verlorenen Boden wieder gut zu machen.

Das Qualifying Race startet heute um 16:45 Uhr Ortszeit (17:45 Uhr MEZ) und wird ab 17:55 Uhr live von Sport1 übertragen. Das Hauptrennen startet am Sonntag um 16:30 Uhr MEZ und läuft ab 16:25 ebenfalls auf Sport1.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 18. September 2010 )
 
GT1-WM Portimao - alle jagen Vitaphone Racing Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 16. September 2010

MaseratiAm kommenden Wochenende startet die FIA-GT1 Weltmeisterschaft in Portimao zu ihrer siebten von zehn Runden. Der eigentlich als Europa-Finale geplante Lauf ist nun doch - nach der Absage der Runde in südafrikanischen Durban (wir berichteten) - der vorletzte Lauf in der alten Welt. Erst nach der Runde auf dem neuen spanischen Kurs von Navarra wird sich der Tross der FIA-GT1 Weltmeisterschaft auf den Weg nach Südamerika machen, wo die Runden in Argentinien und Brasilien die Titelentscheidung in der ersten Saison der neuen WM bringen soll.

In der Nennliste der 23 gemeldeten Autos haben sich keine grossen Änderungen ergeben. Im All-inkl.com-Racing-Lamborghini Murcielago GT1 wird wieder Christophe Bouchut an der Seite von Marc Basseng starten, der am Ring noch wegen eines ALMS-Engagements des Franzosen auf die Unterstützung von Thomas Jäger bauen dürfte. In der Mad Croc-Corvette hat Pertti Kuismanen nun im Franzosen Laurent Cazenave einen neuen Partner gefunden. Phoenix Racing wird auch weiterhin - wie bereits vermeldet - nur noch eine Corvette für Alexander Margaritis und Marc Hennerici an den Start bringen.

In den Punktewertungen hat sich im Vergleich zu den Vorjahren nicht viel verändert: Wieder jagen alle Konkurrenten nach sechs absolvierten Runden die Vitaphone Racing Team-Maseratis! Bartels / Bertolini führen in der Fahrerwertung mit 95 Punkten vor Thomas Mutsch (77), der am Nürburgring komplett leer ausging, und Enge / Turner (65), die sich durch die beiden Siege am Ring um 33 Punkte verbesserten. In der Teamwertung führt Vitaphone Racing mit 121 Zählern vor Reiter Engineering (95) und Young Driver AMR (91). Die Herstellerwertung machen derzeit Maserati (186) und Aston Martin (166) untereinander aus.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. September 2010 )
 
Gibt es 2011 überhaupt neue GT1-Modelle? Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Sonntag, 5. September 2010

Lexus LF-AWie sieht nächstes Jahr das Feld der FIA-GT1 Weltmeisterschaft aus? Am Nürburgring war nicht viel konkret Neues zu den bislang im Gespräch befindlichen neuen GT1-Modellen zu erfahren. In der Versenkung verschwunden scheint das vor einigen Wochen angekündigte Projekt eines Veritas GT1. Auf die für den Ring angekündigte Vorstellung des entsprechenden Autos wartete man vergebens. Auch bei Aurora Racing soll die Entwicklung des Alpina GT1 (wir berichteten) zur Zeit im Stocken sein. Angeblich arbeitet man nach der Komplettierung der Designstudien nun an der Finanzierung für die vier geplanten Autos.

„Es sind derzeit andere Marken, die bei den FIA-Arbeitsgruppen-Meetings zu den GT wirklich aktiv mitarbeiten“, bestätigten uns einige aktive Teamchefs. So soll Lexus, mit dem LF-A als einer der aktuellsten Kandidaten für ein neues GT1-Engagement, sehr aktiv sein. Allerdings fehlt bei den Japanern, die von Toyota an der kurzen Leine gehalten werden, derzeit ein konkreter Zeitplan und eine verbindliche Absichtserklärung für ein GT1-Programm. McLaren ist bei den Meetings ebenfalls regelmässig vertreten. Der MP4-12C soll wie bereits berichtet nach dem Willen von Firmenchef mclaren_mp4_12cRon Dennis ebenfalls ein Rennprogramm bekommen. Ob als GT2 oder GT1 ist derzeit noch offen.

A propos GT2: Am Ring verneinten Vertreter von Nissan jegliche Fragen zu einem potentiellen GT2-Engagement, nachdem angeblich beim ACO wie auf der Pressekonferenz in Le Mans behauptet diesbezügliche Info-Anfragen des japanischen Herstellers aufgeschlagen waren. Ob der GT-R also neben der FIA-GT1 Weltmeisterschaft und der Japanischen Super GT Meisterschaft ein weiteres Tätigkeitsgebiet für 2011 bekommt ist daher wieder fraglich. Einzig Ford hat über Matech-Concepts ein zusätzliches GT2-Programm angekündigt.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 4. September 2010 )
 
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