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FIA-GT-Meisterschaft
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Sonntag, 5. September 2010 |
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Am vergangenen Wochenende erlebte der Chevrolet Camaro GT4 in den Händen des Europa-Importeurs Equipe Verschuur auf dem Nürburgring sein Renndebüt. In den gemeinsamen Wertungsläufen der HTC Dutch GT4-Meisterschaft und des FIA-GT4 Europacups gab es eine erfolgreiche Premiere für die beiden ersten existierenden GT4-Chassis des Camaro, die von Mike Verschuur / Tim Buijs sowie Donald Molenaar / Ardi van der Hoek gefahren wurden
Der Motorsport-Unternehmer aus der niederländischen Stadt Nijmegen entschloss sich Anfang des Jahres, den von Riley Technologies für die Continental Tire Challenge gebauten Chevrolet Camaro in einer GT4-Version nach Europa zu importieren. Kurze Zeit später kündigte Verschuur an, mit seinem eigenen Team zwei Camaro in der Niederländischen GT4-Meisterschaft einsetzen zu wollen. Dass die Rennpremiere länger als geplant auf sich warten ließ, ist die Folge von Verschuurs Philosophie. „Es macht keinen Sinn, das Auto im Rennen einzusetzen, wenn es nicht völlig unseren Voraussetzungen entspricht. So haben wir basierend auf unseren Erfahrungen mit dem RS Spyder und aus dem Clio-Cup Riley Technologies Vorschläge gemacht, wie einzelne Details an dem Auto gemäss den GT4-Anforderungen zu gestalten sind. Besonders in Hinblick auf die geplante Langstreckentauglichkeit des Autos das ja auch 24h Rennen überstehen soll. Dabei taten sich die Amerikaner auch etwas schwer mit einzelnen Hightech-Lösungen, die vor allem die Motorelektronik betrafen. Aber dort baut man sehr solide Rennwagen und die technischen Details haben wir später gemeinsam erarbeitet“, erklärte Frans Verschuur gegenüber GT-Eins. Der Niederländer hofft die 150T€ teuren Wagen in Zukunft auch billiger anbieten zu können. „Riley hat in den Wagen eine Menge europäische Technikteile eingebaut, die sinnvoller hier in Europa montiert werden könnten, um die doppelten Importzölle zu sparen. Wir werden in Zukunft daher vielleicht nur noch die Karossen beziehen und die Montage der Kundenautos bei uns vornehmen.“ Wie so oft auf dem Nürburgring war das Wetter sehr wechselhaft. „So konnten wir sowohl auf einer trockenen Strecke als auch auf nassem Asphalt verschiedene Abstimmungen ausprobieren. Im Bereich der Technik lief das Auto absolut ohne Probleme, so dass wir uns völlig auf die Fahrwerksabstimmung konzentrieren konnten.“ Im ersten freien Training ließen die Camaro bereits mit der viert- und fünftschnellsten Zeit im Feld der insgesamt 34 Autos aufhorchen. Schließlich wurden Donald Molenaar und Ardi van der Hoek im Gesamtklassement der beiden Rennen jeweils als Sechste gewertet. In der Wertung der Dutch GT4 belegten sie im ersten Lauf Rang 4 und im zweiten Rennen Platz 5. Wegen eines Problems im Zeittraining kamen Tim Buijs und Mike Verschuur im ersten Rennen auf Gesamtrang 18 und als neuntbestes niederländisches Team ins Ziel. Im zweiten Lauf fuhren sie auf Position 15 ein, was erneut Platz 9 in der internen niederländischen Wertung bedeutete.
„Wir hätten uns keine bessere Veranstaltung für die Premiere wünschen können, denn neben den regulären Teilnehmern der HTC Dutch GT4 Championship waren dort auch alle Fahrer des GT4-Europacups vor Ort“, sagt Frans Verschuur. „Während des Wochenendes haben uns sehr viele Teams und Fahrer angesprochen und reges Interesse an unseren Autos gezeigt. Wir werden auf jeden Fall noch bei den zwei verbleibenden Saisonveranstaltungen der Dutch GT4 Championship in Zandvoort an den Start gehen. Auch wollen wir die Weiterentwicklung des Autos vorantreiben, denn derzeit sind nur etwa 80% unserer Ideen umgesetzt.“ So sollen die Wagen auch eine etwas martialischere Optik bekommen. "Das sind wir dem Image des Camaros als Muscle-Car einfach schuldig", so Verschuur. |
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 4. September 2010 )
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FIA-GT-Meisterschaft
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Sonntag, 5. September 2010 |
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Wie sieht nächstes Jahr das Feld der FIA-GT1 Weltmeisterschaft aus? Am Nürburgring war nicht viel konkret Neues zu den bislang im Gespräch befindlichen neuen GT1-Modellen zu erfahren. In der Versenkung verschwunden scheint das vor einigen Wochen angekündigte Projekt eines Veritas GT1. Auf die für den Ring angekündigte Vorstellung des entsprechenden Autos wartete man vergebens. Auch bei Aurora Racing soll die Entwicklung des Alpina GT1 (wir berichteten) zur Zeit im Stocken sein. Angeblich arbeitet man nach der Komplettierung der Designstudien nun an der Finanzierung für die vier geplanten Autos.
„Es sind derzeit andere Marken, die bei den FIA-Arbeitsgruppen-Meetings zu den GT wirklich aktiv mitarbeiten“, bestätigten uns einige aktive Teamchefs. So soll Lexus, mit dem LF-A als einer der aktuellsten Kandidaten für ein neues GT1-Engagement, sehr aktiv sein. Allerdings fehlt bei den Japanern, die von Toyota an der kurzen Leine gehalten werden, derzeit ein konkreter Zeitplan und eine verbindliche Absichtserklärung für ein GT1-Programm. McLaren ist bei den Meetings ebenfalls regelmässig vertreten. Der MP4-12C soll wie bereits berichtet nach dem Willen von Firmenchef Ron Dennis ebenfalls ein Rennprogramm bekommen. Ob als GT2 oder GT1 ist derzeit noch offen. A propos GT2: Am Ring verneinten Vertreter von Nissan jegliche Fragen zu einem potentiellen GT2-Engagement, nachdem angeblich beim ACO wie auf der Pressekonferenz in Le Mans behauptet diesbezügliche Info-Anfragen des japanischen Herstellers aufgeschlagen waren. Ob der GT-R also neben der FIA-GT1 Weltmeisterschaft und der Japanischen Super GT Meisterschaft ein weiteres Tätigkeitsgebiet für 2011 bekommt ist daher wieder fraglich. Einzig Ford hat über Matech-Concepts ein zusätzliches GT2-Programm angekündigt. |
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 4. September 2010 )
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Samstag, 4. September 2010 |
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Im Vorfeld der Saison wurde viel über die Rentabilität der FIA-GT1 Weltmeisterschaft spekuliert. Ein Kalender mit zehn Meetings und 22 Rennen, hinzu die teuren GT1, für die nun kaum noch Nachfolgemodelle in Sicht sein könnten. Wir nutzten das Wochenende am Nürburgring, um mit einigen der Teamchefs zu sprechen um ihre Meinungen einzuholen.
Für Lamborghini-Teamchef Hans Reiter war der Schritt von den 2h-Rennen zum 2x1h-Format ein profitabler: „Das Budget, das du pro Auto brauchst, hat sich im Prinzip halbiert. Wenn du ganz knapp kalkulierst, dann könntest du mit einer Mini-Crew von vier Mann ein Auto einsetzen. Reparieren während der Rennen wie bei den Langstreckenrennen brauchst du nämlich nicht mehr. Ist ein Auto beschädigt, dann kannst du es stehen lassen, weil du eh nicht mehr in die Punkte kommst. Zudem ist die Vermarktung und das TV-Paket um Längen besser wie bei der Le Mans Serie. Ich denke das der ACO da im kommenden Jahr ein viel grösseres Problem bekommt, was die zahlenden Kundenpiloten angeht. Für die Privatiers könnte die FIA-GT1 Weltmeisterschaft sich da wirklich zur Alternative entwickeln.
Ähnlich positiv äusserte sich Hardy Fischer, dessen Crew die GT1-Aston Martin einsetzt. „Wir fühlen uns hier wohl und die Rahmenbedingungen der Meisterschaft stimmen. Klar gibt es kleinere technische Details wie zum Beispiel die Geschichte mit den schnell verschleissenden Reifen. Diese sind aber adressiert und jetzt warten wir auf Lösungsvorschläge.“
Skeptisch dagegen war Phoenix Racing-Teammanager Dirk Theimann - allerdings aus individuellem Grunde. Der deutschen Mannschaft war im Vorfeld der logistische Partner Carsport Holland mit seiner Corvette abhanden gekommen. „Das ist der Grund, warum wir nur noch mit einem Auto unterwegs sind. Dadurch haben wir derzeit erhöhten Aufwand bei der Besetzung des Cockpits, da wir hier mit den Connections von Carsport mit kalkuliert hatten.“ Theimann bestätigte die Budgetangaben von Hans Reiter, konnte sich nach den 24h von Spa-Francorchamps aber auch vorstellen, eine Teilnahme an der für nächstes Jahr angedachten GT2-Langstreckenserie in Erwägung zu ziehen. „Mit unseren GT3-Audis waren wir auf feuchter Strecke recht gut dabei. Vielleicht sollte die FIA den Fokus dieser Serie mehr auf die GT3 statt auf die GT2 legen.“
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Mittwoch, 1. September 2010 |
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Ist der FIA-GT4 Europacup wirklich nächstes Jahr wie in Spa angekündigt Geschichte? Anlässlich der Pressekonferenz am Nürburgring stellte Stefan Ratel noch einmal klar, dass die geplante GT2-Langstreckenserie noch nicht automatisch das Aus für den Europacup bedeuten würde. "Unsere Ankündigung dieser Serie, in der auch GT3 und GT4 mitfahren sollen, ist bislang lediglich als Vorschlag zu sehen. Wir müssen jetzt erst einmal abwarten, wie die Resonanz bei den Teams bezüglich dieses Vorschlags ausfällt. Wir haben bei den GT2 einiges an Boden verloren und wollen mit unserem Vorschlag einer 3h-Serie diesen wieder zurückgewinnen."
FIA-GT4-Presseoffizier Joost Custers erläuterte uns weitere Aspekte: "Wir haben unter unseren Teilnehmern sowohl Fahrer, die gerne Langstrecke fahren möchten, als auch welche, die das Sprintformat ganz reizvoll finden. Ob daher der bestehende Europacup so einfach eingestellt werden kann, ist daher in der Diskussion. Es könnte durchaus sein, dass wir 2011 beide Formate für die GT4 ausrichten.“ Unter der Hand klang allerdings bei anderen FIA-Vertretern durch, dass die Langstreckenserie auch aus einem anderen Grund noch fraglich ist: Die Resonanz bei den GT2-Teams ist bislang noch nicht so deutlich, wie man sich das bei der Zugpferd-Kategorie der Serie vorstellt. Hier hat die SRO noch einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten, bis die geplanten 8-10 Teams parat stehen. Die GT4-Teams können daher also mit dem bestehenden Format weiter planen. |
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Dienstag, 31. August 2010 |
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Zwei Rennen der spektakulären FIA-GT1 Weltmeisterschaft, dazu zwei Rennen des ADAC-GT-Masters, die sich an Spannung bis zur letzten Runde überboten, hinzu der FIA-GT4 Europacup, der mit einem Feld von 35 spektakulär um die Ecken driftetenden Boliden und neuen Autos eine Augenweide bot - von Seiten der Rennaction hatte das Wochenende am Nürburgring für die Sportwagenfans wenig Steigerungspotential.
Kritik gab es dagegen von Seiten der Fans an den Zugangsregelungen der Ring-GmbH über das Wochenende. So war die Müllenbachschleife bis zum Samstag abend geschlossen – möglicherweise um die Fans auf den Boulevard-Bereich zu konzentrieren. Zum Glück hatten die Veranstalter am Sonntag ein Einsehen und öffneten diesen Bereich. Insgesamt konnten diese und einige andere für Einzelne ärgerlichen Details, die deutliches Verbesserungspotential für die Ring GmbH beim Umgang mit den zahlenden Kunden aufzeigen, das Gesamtbild der Veranstaltung nicht trüben. Wenn im kommenden Jahr ein wenig fanfreundlicher verfahren wird, dürften angesichts des Paketes und des gebotenen Sports die Resonanzen positiver ausfallen. Leider dünnte auch das ausserordentlich kalte Eifelwetter der letzten Tage wieder die Zuschauerränge aus. Der gebotene Sport hätte definitiv mehr Zuschauer verdient. Da zeitgleich jenseits der Grenze eine populäre Nachwuchsserien-Veranstaltung für angehende Sportwagenpiloten stattfand, gäbe es da sicherlich für das kommende Jahr noch Potential zur Steigerung der Zuschauerzahlen, wenn solche Terminkonflikte dann vermieden werden könnten. |
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 31. August 2010 )
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FIA-GT-Meisterschaft
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Montag, 30. August 2010 |
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Der zweite Lauf des gemeinsamen Auftritts des FIA-GT4 Europacups und der Niederländischen GT4-Meisterschaft ist an ein Team des FIA-Cups gegangen. Matt Nicoll-Jones gewann im blauen Ginetta G50 den Lauf am Sonntag vor sechs Teilnehmern aus dem niederländischen Cup. Das Gesamtpodium teilte er sich mit den beiden holländischen BMW M3-GT4-Teams von Huisman / van der Ende und de Groot.
Zweiter im FIA-Feld wurde auf P8 Lotus-Evora Pilot Ollie Hancock. Paul Meijer im Aston Martin Vantage GT4 des Rhesus Racing Teams belegte dahinter den neunten Gesamtrang. Da der von Lotus werkseingesetzte Evora bei seinem ersten Rennauftritt nur als Gaststarter gemeldet war, konnte Nicoll-Jones einen Doppelsieg und somit volle Punkte für die Meisterschaft verbuchen. Dritter in der niederländischen Wertung wurde das Corvette-Duo Zumbrink / van Dongen. Die Supersport-Wertung gewann Lotus-Pilot Julian Griffin. In der Meisterschaftstabelle führt weiter Paul Meijer (68 Zähler) vor Michael Mallock (50) und Matt Nicoll-Jones (46) Das nächste Rennen findet am 19. September in Portimao statt. |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 30. August 2010 )
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FIA-GT-Meisterschaft
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Sonntag, 29. August 2010 |
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Den ersten Vergleichskampf der GT4-Felder aus den Niederlanden und des FIA-GT4-Europacups haben unsere westlichen Nachbarn klar für sich entschieden. Das gemeinsame Rennen der beiden Serien gewannen Duncan Huismann und Ricardo van der Ende auf dem Ekris Motorsport-BMW M3-GT4 vor den PS Autosport-Porsche-Piloten Christian Frankenhut / Ferdinand Kool und dem Bilderberg-Porsche von Phil Bastiaans / Mathijes Harkema.
Erst auf Gesamtrang 4 kam der beste Vertreter des FIA-Feldes ins Ziel. Ollie Hancock, Bruder des ehemaligen LMS-LMP2-Meisters Sam Hancock, fuhr für Lotus den Premierensieg des GT4-Evora bei dessen erstem Rennauftritt ein. Hancock konnte sich mit 0,339s gegen Ginetta-Pilot Matt Nicoll-Jones durchsetzen. Der dritten Rang bei der FIA-Wertung errang in dem über 16 Runden ausgetragenen Rennen auf kalter, feuchter Strecke der Rhesus Racing-Aston Martin Vantage GT4-Pilot Paul Meijer. Bester Supersport-Pilot war auf Gesamtrang 11 Gianni Giudici, der eine ganze Flotte an Lotus-Kollegen als Unterstützung im Meisterschaftskampf gegen KTM-X-Bow-Pilot Ladas genannt hatte. Insgesamt starteten 34 Autos zum Lauf am Samstag. In den Top-15 konnten sich sieben Autos des FIA-Feldes und acht Autos der Niederländer platzieren, was auf Chancenparität schliessen lässt. Das nächste Rennen findet am heutigen Sonntag um 13:35 Uhr statt. |
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 29. August 2010 )
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FIA-GT-Meisterschaft
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Freitag, 27. August 2010 |
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Gibt es am Nürburgring das bislang grösste GT4-Feld aller Zeiten zu bestaunen? 18 Boliden des FIA-GT4 Europacups, fünf Supersports-Fahrzeuge und zusätzlich 15 bis 20 GT4 der Niederländischen GT4-Meisterschaft werden für die beiden Rennen am Samstag um 17:10 Uhr und am Sonntag um 13:35 Uhr erwartet. Anders als beim letzten gemeinsamen Auftritt vor einem Jahr in Spa-Francorchamps sollen die beiden Felder in einem gemeinsamen Starterfeld ins Rennen geschickt werden. Das wird ein spektakuläres Bild geben, wenn sich dieses Feld, welches das grösste des Wochenendes sein dürfte, in die Rennen aufmacht. Zudem sollte dann die Frage geklärt werden, welche der beiden GT4-Meisterschaft das hochklassigere Pilotenfeld am Start hat – wird ein Fahrer des Europacups oder der Dutch-GT4 als erster die Ziellinie kreuzen?
Zum FIA-GT4-Feld: Neun (!) Aston Martin Vantage GT4, darunter die beiden Tabellenführer Paul Meijer (52 Zähler) und Michael Mallock (36) sind im Feld vertreten. Auch das deutsche Mathol Racing-Team wird mit seinen drei N24 und den Piloten Wolfgang Weber, Chris Bauer und Scott Preacher das Feld vergrößern. Damit startet wieder ein deutsches Team und deutsche Fahrer im Cup. Je zwei Ginetta und Porsche Cayman sowie die beiden Nissan 370Z des britische RJN Motorsport-Teams stellen sich den Aston Martin entgegen. Je ein BMW M3-GT4, Maserati und der neue Lotus Evora – genannt durch das Team von Gianni Giudici – komplettieren das Feld der GT4.
Ob der schon mehrfach angekündigte Lotus kommt, bleibt abzuwarten. Dagegen soll eine weitere Premiere perfekt sein: Im Rahmen der Niederländischen GT4-Meisterschaft sollen erstmals zwei der Camaro GT4 starten. Damit können die Fans wieder Vertreter der amerikanischen Muscle-Cars bewundern, die in der Anfangsphase des FIA-GT4 Europacups in der Gestalt des Ford Mustang so erfolgreich waren.
Bei unseren westlichen Nachbarn führt derzeit BMW M3-GT4-Pilot Duncan Huisman in der Meisterschaft, knapp vor Phil Bastiaans im Porsche 997 GT4 und Henry Zumbrink in der Datahouse-Corvette C6.
Schliesslich starten auch noch einmal fünf Supersport-Boliden am Ring. Neben dem KTM von Athanasios Ladas sind angeblich vier Lotus 2-Eleven gemeldet. Damit bäumt sich die Kategorie noch einmal auf, deren Zukuft nach der Umgestaltung der Meisterschaft im nächsten Jahr ungewiss ist. 2011 soll der FIA-GT4 Europacup zugunsten der Langstrecken-FIA GT2-Serie eingestellt werden. Dort werden die GT4 als Basisklasse mit den GT2 und GT3 um Klassensiege mitrennen. Welchen langfristigen Einfluss dies auf die Zukunft dieser Wagenkategorie haben wird, bleibt abzuwarten.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 27. August 2010 )
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FIA-GT-Meisterschaft
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Donnerstag, 26. August 2010 |
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Noch drei Tage, dann steht die FIA-GT1 Weltmeisterschafts-Runde auf dem Nürburgring an. Heuer müssen die von den 1000km-Rennen der letzten Jahre verwöhnten Fans noch mit dem Sprintformat des Wochenendes vorlieb nehmen, ehe im nächsten Jahr möglicherweise mit dem GT2-EM-Langstreckenformat wieder ein grösseres Feld zu einem längeren Rennen am Ring starten könnte.
Die zwölf regulären Teams der WM haben für den Ring 23 Autos angekündigt. Lediglich eine Phoenix Racing-Corvette für Marc Hennerici und Mike Hezemans ist von dem am Nürburgring ansässigen Team genannt worden. Gegenüber der letzten Runde in Spa-Francorchamps haben sich auch noch einige Änderungen in den Fahrerkadern ergeben.
So hat bei Matech-Concepts der in der Meisterschaft eigentlich gut plazierte Roman Grosjean das Lenkrad aus der Hand gegeben und sich in die GP2 zurückgezogen. Am Ring wird er durch Nicolas Prost ersetzt, der zusammen mit Neel Jani den zweiten Ford GT des Teams steuert. Beide Piloten kamen just bei den 1000km von Ungarn ebenfalls als Teamkollegen auf das LMP1-Podium. Bei Hexis Racing hofft man nun mit Yann Clairay einen konstanten Partner für Frederic Markowiecki gefunden zu haben. In der Mad Croc-Corvette wird Mika Salo wieder an der Seite von Pertti Kuismanen fahren. Der Finnische Reedereiunternehmer muss sich darüber hinaus einen weiteren Partner suchen, nachdem Oliver Gavin angekündigt hat sich nur noch auf die ALMS konzentieren zu wollen. Gavin hatte eigentlich noch einige Einsätze in der Corvette ausstehen, kommt aber anscheinend mit dem Speedhandicap seines Partners nicht mehr zurecht. Dafür dürfen sich die deutschen Fans auf einen Gastauftritt von Salo in einer GT-Masters-Corvette von Callaway Competition freuen. Im All-inkl.com-Racing-Lamborghini #37 wird am Ring Thomas Jäger an der Seite von Marc Basseng fahren. Der Deutsche ersetzt damit Christophe Bouchut der zeitgleich in Mosport um ALMS-Punkte im Level 5 Motorsport-LMPC kämpft.
Das Qualifying-Rennen der FIA-GT1 WM findet am Samstag um 14:15 Uhr statt, das Hauptrennen startet am Sonntag um 15:15 Uhr.
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. August 2010 )
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FIA-GT-Meisterschaft
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Mittwoch, 18. August 2010 |
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Das ging schnell – natürlich war es keine grosse Aufgabe für die meisten von euch: Die Antworten des kleinen Quiz zur Verlosung der Freikarten für die FIA-GT1 Weltmeisterschaft am Ring waren nach kurzer Recherche für die meisten sicher schnell zu bestimmen.
Zum letzten Mal starteten die FIA-GT-Boliden 2001 in der Eifel. Damals setzte sich der links abgebildete Lister Storm von Jamie Campbell-Walter und Mike Jordan in dem 3h langen Rennen durch. Dass Saleen die nicht zur WM zugelassene Marke ist, wussten ebenfalls alle. Die meisten Schwierigkeiten machte die maximale Streckenlänge. Dabei war die Kombination aus der Nordschleife und der leider nicht mehr existenten Südschleife gemeint, die bis zum Bau der GP-Strecke maximal 28,29 km Länge hatte.
Jedenfalls stehen jetzt die drei glücklichen Gewinner fest. Bis nächsten Dienstag werden die Karten per Post auf den Weg gebracht – viel Spaß am Ring!
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 19. August 2010 )
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FIA-GT-Meisterschaft
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Mittwoch, 18. August 2010 |
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In 10 Tagen steigt am Nürburgring die FIA-GT1 Weltmeisterschafts-Runde. Der Event in der Eifel ist - abgesehen von den 24h - heuer der grösste Sportwagenevent am Ring, nachdem das 1000km-Rennen in diesem Jahr nicht stattfindet. Für noch nicht entschlossene Fans haben wir möglicherweise noch eine Gelegenheit zum verbilligten Besuch. GT-Eins hat dreimal 2 Wochenend-Karten zu verlosen, die den Besuch der Tribünen und des Fahrerlagers am gesamten Wochenende ermöglichen. Wir wollen zur Verlosung lediglich drei Fragen von euch beantwortet haben:
Welche 2 Piloten gewannen die letzte FIA-GT-Runde am Nürburgring? Welcher derzeit noch aktive GT1-Hersteller bekam für die FIA-GT1 Weltmeisterschaft 2010 keine Zulassung? Wie lang war die längste existierende Streckenvariante des Nürburgrings die je bei Automobil-Rennen benutzt wurde? (Angabe auf 100m genau reicht)
Bitte sendet eure Antwort an webmaster@gt-eins.de (Betreff: Nring-Gewinnspiel). Die ersten drei Einsender, die alle drei Fragen richtig beantworten, bekommen die Karten Anfang nächster Woche zugestellt. Mitarbeiter von GT-Eins.de sind nicht zur Teilnahme berechtigt. Ebenso ist der Rechtsweg ist bei dieser Verlosung ausgeschlossen. |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 19. August 2010 )
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Donnerstag, 12. August 2010 |
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Ab sofort können interessierte Teams den neuen Mercedes-Benz SLS AMG GT3 bestellen. Der Flügeltürer für die Rennstrecke wird pünktlich zur kommenden Motorsportsaison ab Februar 2011 ausgeliefert. Der Verkaufspreis beträgt 397.460 EUR (inkl. MwSt.). Die Rennversion des SLS AMG wird von AMG in enger Zusammenarbeit mit der HWA AG entwickelt und produziert. Interessierte Rennteams können den neuen SLS AMG GT3 bei allen Rennserien nach dem FIA GT3-Reglement einsetzen, beispielsweise in der FIA-GT3 Europa-Meisterschaft, dem ADAC-GT-Masters, der VLN Langstreckenmeisterschaft sowie bei den 24 Stunden am Nürburgring oder in Spa-Francorchamps.
Mercedes-AMG und HWA werden den Teams auch bei Service- und Ersatzteilfragen innerhalb Europas zur Seite stehen. Das Konzept für die europäische Motorsportsaison 2011 sieht vor, bei den drei bedeutendsten Meisterschaften und wichtigsten 24-Stunden-Rennen mit Teilnahme des SLS AMG GT3 eine umfassende Unterstützung anzubieten. Für alle weiteren Renntermine und Testfahrten steht ein 24-Stunden-Service für Ersatzteile und eine Technik-Hotline zur Verfügung. Das Fahrzeug wird nur als Linkslenker-Ausführung angeboten. Die Auslieferung beginnt ab Februar 2011 nach erfolgter Homologation gemäß GT3-Reglement durch den Automobil-Weltverband FIA. Die Entwicklung des neuen Mercedes-Benz SLS AMG GT3 verläuft planmäßig; das Testprogramm wurde im Juni 2010 auf dem Eurospeedway Lausitzring gestartet. Als Testfahrer konnten der langjährige Mercedes-Benz Werksfahrer und AMG Markenbotschafter Bernd Schneider sowie Thomas Jäger gewonnen werden. Bernd Schneider gilt mit fünf Titeln in der DTM sowie je einem in der ITC- und in der FIA-GT Meisterschaft als einer der erfolgreichsten deutschen Rennfahrer. Thomas Jäger ist amtierender Meister des Porsche Carrera Cup Deutschland und war von 2000 bis 2003 DTM-Fahrer für Mercedes-Benz. In der aktuellen Saison startet er im GT-Masters. Außer auf dem Eurospeedway Lausitzring und dem Sachsenring wird der SLS AMG GT3 auch auf der Nürburgring-Nordschleife getestet - und dies bei realistischen Rennbedingungen. Neben reinen Test- und Abstimmungsfahrten wird der Flügeltürer im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft im September ins erste Rennen gehen. Im Fokus des umfangreichen Entwicklungs- und Testprogramms stehen unterschiedliche Fahrwerkeinstellungen, Motor-Mappings, Reifenmischungen und Aerodynamik-Konfigurationen. Außerdem muss sich das Gesamtpaket hinsichtlich der Standfestigkeit und der Servicefreundlichkeit unter Beweis stellen.
Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug: „Mit dem Mercedes SLS AMG GT3 beginnt eine neue Ära im Mercedes-Benz Kundenmotorsport. Es freut mich sehr, dass die Nachfrage nach diesem neuen und einmaligen Wettbewerbsfahrzeug derart groß ist - es gibt viel mehr Anfragen für Bestellungen, als zunächst bedient werden können. Aber keine Angst, die Produktionskurve wird nach und nach steil nach oben gesteuert werden, um sukzessive alle ernsthaften SLS AMG GT3-Interessenten bedienen zu können." Neben Audi, BMW und Porsche engagiert sich damit der dritte deutsche Grosserienhersteller in der GT3-Klasse. Auf die nächsten 24h am Nürburgring dürfen sich die Fans daher jetzt schon einmal diebisch freuen! |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 12. August 2010 )
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Samstag, 7. August 2010 |
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Bei den FIA-GT1 WM-Teams regt sich Unmut über die in der Meisterschaft gebräuchlichen Reifen. Wie unsere Kollegen von Msa recherchierten, stossen die von Alleinausrüster Michelin gestellten Pneus aufgrund ihres Abriebverhaltens nicht gerade auf grosse Gegenliebe. Für ein Rennwochenende sind aus Kostengründen nur vier Sätze zulässig. Diese bauen innerhalb eines Stints relativ schnell ab - dadurch verändert sich das Fahrverhalten während des Rennens massiv. Dies stösst bei einigen Teams, deren Wagen mehr Reifen fressen als andere, offensichtlich auf Ablehnung, während sich andere Teams damit arrangieren und den Reifenverbrauch als taktische Komponente einbauen.
Aktuell machte ein von Matech-Racing arrangiertes Protestschreiben bei der GT1-WM-Runde in Spa die Runde, das von einigen Teamchefs mit unterzeichnet wurde. Darin werden haltbarere Reifen gefordert, da besonders in Hinblick auf die abrasive Strecke in Interlagos in Brasilien befürchtet wird, dass es dort serienweise zu Reifenschäden kommen könnte. Ob sich die SRO und Michelin darauf einlassen werden, bleibt abzuwarten. |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 9. August 2010 )
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Freitag, 6. August 2010 |
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Beim 62. 24h Rennen von Spa-Francorchamps fuhr erstmalig die GT4-Klasse als eigene Kategorie mit – und lieferte ein nicht in allen Bereichen überzeugendes Bild ab. Dennoch besteht Grund zur Annahme, dass dies ein einmaliger Ausrutscher war.
Zur Rennhistorie: Auf dem Papier waren die beiden Porsche GT4 des Speedlover-Teams die klaren Favoriten. Ungeachtet ihrer fahrerischen Besetzung waren die beiden Porsche die einzigen Autos, die eine zentrale Radmutter hatten, während der RJN Motorsport-Nissan und der Team Jota Aston Martin Vantage GT4 jeweils fünf Radmuttern pro Felge und Rad zu lösen hatten. Dieser Nachteil bei den obligatorischen Reifenwechseln wäre nur schwer aufzuholen gewesen. Doch schon bei der technischen Abnahme fingen die Schwierigkeiten für das belgische Porsche-Team an. Der 911´er waren nicht mit einem für die 24h obligatorischen Sicherheitstank ausgerüstet. Da sich in der Kürze der Zeit nur ein Porsche mit einem derartigen Tank nachrüsten liess, setzte die Speedlover-Mannschaft ersatzweise ebenfalls einen Aston Martin Vantage GT4 ein. Das Rennen der GT4 bei den 24h entschied sich dann im Prinzip schon nach einer Stunde. Zuerst verunfallte der Speedlover-Vantage nach nur drei Runden, was eine 7-stündige Reparatur erforderlich machte. Dann crashte in der 19. Runde - nach kaum einer Stunde - der Porsche des Teams, der ebenfalls erst nach sechs Stunden Reparatur ins Rennen zurückkehren sollte. RJN Motorsport-Pilot Rob Barff strandete nach der ersten Rennstunde mit einem Bruch im Antriebsstrang, den Barff noch fünf Stunden lang vor Ort zu reparieren versuchte, ehe er genervt von der einsetzenden Dunkelheit und dem einsetzenden Regen abbrach.
Das liess den Team Jota-Vantage schon früh eine komfortable 60 Runden-Führung aufbauen, obwohl der Wagen bei seinem ersten Renneinsatz mit regelmässigen Elektronikproblemen zum steten Pflegefall seiner Mechaniker-Crew wurde. Alleine dreimal musste das elektronische Gaspedal getauscht werden. Die letzten zwei Stunden liess man den Wagen dann wohlweislich in der Garage, nachdem der GT4 zum wiederholten Male mit Elektrikschaden auf der Strecke gestrandet war. Das Team Jota um Manager Sam Hignett und Teammitbesitzer und Pilot Sam Hancock fuhr mit einer letzten Out-Lap kurz vor Schluss seinen ersten GT4-Sieg ein.
Ein gut vorbereitetes KTM- oder Lotus Team hätte somit heuer den Klassensieg in der GT4-Kategorie in Spa-Francorchamps erzielen können. Rückblickend war es schade dass das 6h-Rennen am Nürburgring (Link zum Rennbericht) am gleichen Wochenende wie die 24h in den Ardennen angesetzt waren. Die Teams die dort in der SP10 starten - wie Mathol Racing, Gentle Swiss Racing oder Boes Motorsport - hätten mit ihrer 24h-Erfahrung vom Marathon am Ring möglicherweise den belgischen und britischen Mannschaften den Klassensieg streitig gemacht. Vielleicht gibt dies den deutschen GT4-Teams einen Anlass, mal über eine Teilnahme bei der neu ins Leben gerufenen FIA-GT-Langstreckenmeisterschaft nachzudenken. Für 2011 bleibt zu hoffen, dass es dort nicht wieder zu einer Terminkollision zwischen dem VLN-Saisonhöhepunkt und den 24h in den Ardennen kommt. Vielleicht gibt es dann ein paar deutschsprachige Teams die in der GT4-Klasse um den Klassensieg kämpfen könnten. |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 9. August 2010 )
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Donnerstag, 5. August 2010 |
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Wie im Rahmen der 24h von Spa-Francorchamps bekannt wurde, wird es in diesem Jahr keine FIA-GT1 Weltmeisterschaft Runde in Südafrika geben. Statt dessen soll eine Ersatzrunde auf dem neuen spanischen Kurs von Navarra (Bild) am 24.-25. Oktober veranstaltet werden. Die Verlegung wurde laut Organisator Stephane Ratel notwendig, da auf Teilen des ehemaligen Stadtkurses von Durban für die Fussball-WM ein neues Stadion gebaut wurde und ein alternativ vorgesehenes Layout bis dato keine FIA-Homologation bekommen hatte.
Zwar hat Ratel den Kurs von Durban für 2011 wieder im geplanten Kalender, jedoch liegen die Prioritäten in Asian und Nordamerika. "Wir arbeiten vorrangig daran, die GT1-WM in die USA oder nach Kanada zu bringen. Wir haben bei einigen Besuchen dort gute Kontakte aufgebaut und sind zuversichtlich dort im nächsten Jahr ein bis zwei Runden abhalten zu können, da Nordamerika einer der grössten Märkte für unsere Meisterschaft ist. Nach China haben wir ebenfalls sehr gute Kontakte. Dies ist einer der am Stärksten wachsenden Kernmärkte für den Automobilsektor." Ratel kündigte an, dass im Falle einer kontinentalen Erweiterung einige der europäischen Runden wegfallen müssten. „Wir richten eine Weltmeisterschaft aus und wollen daher auch auf allen Kontinenten präsent sein, speziell in den grössten, schnell wachsenden und wichtigsten Märkten so wie die USA oder China.“
Schon in diesem Jahr war eine Runde in Fernost geplant. Doch diese musste letztlich im Vorfeld aus organisatorischen Gründen gestrichen werden. Mit Rennen in Europa, dem Nahen Osten und Südamerika verbleibt immerhin 2010 noch die von der FIA für eine Weltmeisterschaft geforderte Mindestanzahl von drei Kontinenten, auf denen man präsent ist. Ob sich diese Situation für 2011 wie angekündigt bessert, bleibt abzuwarten.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 6. August 2010 )
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Mittwoch, 4. August 2010 |
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Einige Fakten zu den abgelaufenen 24 Stunden von Spa-Francorchamps (der Link führt zu unserem Rennbericht) in Kurzform:
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Insgesamt war es schon die 62.te Ausgabe des mit Unterbrechungen seit 1924 ausgetragenen Klassikers. Das 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps ist damit mindestens ebenso traditionsreich wie der fast gleich alte, aber etwas bedeutendere Marathon an der Sarthe.
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Der BMS Scuderia Italia gelang nach dem Sieg mit dem Prodrive Ferrari F550 2004 der zweite Gesamtsieg. Insgesamt war es schon der fünfte Klassensieg (2003 und 2004: GT1; 2007, 2008 und 2010: GT2) in den Ardennen für die italienische Truppe. Mit Ferrari und Porsche hatte man die beiden klassischen GT-Hersteller im Programm.
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Ebenfalls fünf Klassensiege - aber alle in der selben Kategorie - hat nun Mühlner Motorsport zu Buche stehen. Die in Spa-Francorchamps ansässige Truppe von Bernhard und Renate Mühlner brachte ihre Porsche-Besatzungen nun nach 2004, '05, '07 und '08 ein fünftes Mal ganz oben auf dem GT3/G3-Podium ans Ziel – und das jedes mal mit einer anderen Besatzung. Gegen stärkste Konkurrenz (Phoenix-Audis, Marc VDS-Fords, ...) wurde auch heuer ein reines Kundenteam Klassensieger. Mühlners Vorbereitung und die Zuverlässigkeit der Weissacher Einsatzgeräte sind eine dauerhafte Kombination, die in Spa-Francorchamps mittlerweile als Zielvorgabe für den Klassensieg bei den 24h angesehen werden kann.
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Erster Klassensieg für Aston Martin bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps seit Beginn der neueren GT-Ära! Diese Ehre gebührt dem neu in die GT-Szene eingestiegenen Team Jota, das einen störrischen, mit zahlreichen Kurzschlüssen und elektrischen Widrigkeiten kämpfenden GT4-Vantage ins Ziel manövrierte. Die Konkurrenz war zum Glück noch schwächer – mehr dazu in den nächsten Tagen.
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A propos GT-Ära: Es war die zehnte GT-Ausgabe, seitdem die 24h 2001 von einer reinen Tourenwagen-Veranstaltung zu einem GT-Marathon umgewidmet wurden. Zum ersten Mal startete man mit einer anderen Klassenstruktur, nachdem die GT1 eliminiert und die GT4 neu in das Programm mit aufgenommen wurden.
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Es war das einzige verbliebene Rennen der geplanten GT2-Europameisterschaft, die 2011 mit dem Format der 24h als Langstreckenserie neu aufgelegt werden soll. Ein FIA-GT-Championnat mit nur einem Rennen hatten wir unseres Wissens auch noch nicht. Sieger wurde die BMS Scuderia Italia vor IMSA-Performance und AF Corse.
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Zum sechsten Male siegte ein Porsche nach 1967, '68, '69, '93 und 2003. Damit hat man in Weissach nun ebenso viele Siege wie Ford zu Buche stehen. Erfolgreicher waren nur Alfa-Romeo (7 Siege von 1928-38) und BMW (21 Gesamtsiege).
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Zum ersten Mal nach 1949 (Luigi Chinetti) gewann mit Romain Dumas wieder ein Fahrer die 24h von Le Mans und den Marathon in den Ardennen im selben Jahr.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 4. August 2010 )
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FIA-GT-Meisterschaft
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Dienstag, 3. August 2010 |
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Während des 24 Stunden Rennens von Spa-Francorchamps wurde im Fahrerlager von AMG ein erstes Showcar des Mercedes SLS GT3 ausgestellt. Die Entwicklung des in der Rennversion 330.000 € teuren Boliden (Serienpreis ca 145.000 €) liegt gemäß der AMG-Vertreter vor Ort im Plan. Im September soll das erste komplettierte Chassis an einem VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf - dem ADAC-Barbarossa Preis am 25.09. - teilnehmen. Nachdem dann im Oktober ein zweiter Lauf bestritten worden ist, will AMG die ersten Bestellungen entgegen nehmen.
Laut Aussage vor Ort könnten 2011 maximal bis zu 20 Chassis des GT3 aufgebaut werden. Realistisch betrachtet dürfte etwa eine halb so grosse Zahl an SLS abgesetzt werden können. Interessentenanfragen gäbe es bereits jede Menge, doch sei man derzeit eben noch nicht in der Phase das konkrete Bestellungen aufgenommen würden. Ob die in Spa gezeigte Lackierung, der Wagen war komplett in Silber beklebt, auch bei den ersten Rennen beibehalten wird, ist derzeit ebenfalls noch offen.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 4. August 2010 )
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FIA-GT-Meisterschaft
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Dienstag, 3. August 2010 |
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„Da hast du keine Zeit mehr, viel drüber nachzudenken. Du merkst, dass was gebrochen ist und weisst innerhalb einer Sekunde, dass es aus ist und du das Rennen verloren hast.“ So beschrieb Dirk Werner den Moment als eine Dreiviertel Stunde vor dem Ende BMW´s Siegeshoffnungen bei der 62.Ausgabe der 24h von Spa (nicht die 63.te wie im Vorfeld mehrfach von uns behauptet) durch einen abrupten Querlenker-Bruch verrauchten. Dabei war das Werksteam schon in einem Schonmodus. „Wir hatten von den Rundenzeiten her schon runter geschaltet und waren 4-5s pro Runde langsamer unterwegs als die Konkurrenten. Eigentlich hätte der Wagen sicher nach Hause rollen sollen. Wir sind jetzt einfach nur enttäuscht und leer“.
Der Wagen der „Dirks“ (Werner, Müller, Adorf) wurde auf dem Podium dennoch von den Fans mit dem grössten Applaus begrüsst. Zu dominant war die Vorstellung der M3-GT2 gewesen, die von den Rundenzeiten her 2-3s auf die Konkurrenz der Porsche, Ferrari und Audi gut machen konnten. Die #78 hatte mit einem Kupplungsproblem und einer im Regen am Samstag Wasser ziehenden ECU zu kämpfen und verlor deswegen neun Runden. Ausserdem wurden parallel durch einen zeitweisen Ausfall der Klimaanlage die Piloten im Wagen durchgekocht, weswegen auch Uwe Alzen total dehydriert aus dem Wagen gezogen werden musste und bei der Pressekonferenz am Ende fehlte. Der Querlenkerbruch an der #79 in der letzten Rennstunde kostete den bis dato sicher führenden Wagen drei Runden. Wie am bei den 24h am Nürburgring 2010 war auch dieses Rennen von Favoritenstürzen geprägt. Der AF-Corse Ferrari #2 war der erste Führende. Nach einem Zusammenkommen mit einem Konkurrenten zur zweiten Rennstunde fiel man durch einen Felgenbruch zwei Runden zurück. Bruni hatte sich im F430 bis zur Nacht schon wieder in Führung gekämpft ehe sein Kollege van der Poele um 4 Uhr morgens von Anthony-Kumpen im drittplazierten Phoenix-Audi #50 von der Strecke geräumt wurde. Beide Top-Autos hatten versucht, parallel einen Porsche links und rechts zu überholen, dabei war Kumpen mutmasslich zu früh eingeschert und in den Ferrari katapultiert worden, was für beide das Aus bedeutete. Die #51 von Phoenix war schon früh durch Elektronikprobleme zurückgefallen, die man erst beheben konnte, nachdem man die TC und das ABS abschaltete. Am Sonntag Morgen endete der Wagen als Totalschaden in den Reifenstapeln von Radillion. Die Phoenix-GT3-Audis hatten insbesondere im Regen auf feuchter Strecke alle anderen Konkurrenten abhängen können und waren während der Boxenstopps zeitweise sogar in Führung gelegen.
Das dampfte den Kampf an der Spitze auf ein Duell von drei Porsche gegen den #79 BMW zusammen. Prospeeds #13 verlor das Rennen durch einen Bruch des Antriebsstrangs (Kardanwelle). Damit blieben am Ende nur der französische IMSA-Porsche #16 und der italienische BMS-Porsche #23 über, die auf der Strecke keine Mittel gegen den Speed der BMW finden konnten. Nach dem Pech der von Schnitzer betreuten #79 gaben nur Details den Ausschlag zugunsten der italienischen Mannschaft, auf dessen Einsatzgerät mit Jörg Bergmeister, Wolf Henzler, Martin Ragginger und Romain Dumas immerhin drei Werksfahrer und ein werksunterstützter Pilot (Raggi) Dienst taten. IMSA-Performance hatte mit Lietz, Pilet, Long und Narac auch drei Werkspiloten und einen talentierten Teambesitzer am Steuer – vielleicht gab das den Ausschlag.
Es war jedenfalls der zweite Gesamtsieg für einen GT2-Porsche in den letzten zehn Jahren und der fünfte Klassensieg für die BMS Scuderia Italia, die sich in diesem Jahr lediglich auf die beide 24h-Klassiker in Le Mans und Spa-Francorchamps konzentriert hatte und beide Male auf das Podium kam. In der 86-jährigen Geschichte des Rennens war es der sechste Erfolg von Porsche. Mehr zu den Statistiken des Rennens in den kommenden Tagen. |
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 3. August 2010 )
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FIA-GT-Meisterschaft
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Sonntag, 1. August 2010 |
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Aktuelle Berichte und Bilder zum 24h-Rennen in Spa-Francorchamps können unter diesem Link und der Bericht zur FIA-GT1 Weltmeisterschaft unter diesem Link eingesehen werden.
Das Qualirace zur FIA-GT1 gewannen am Freitag die Lokalmatadoren Jos Menten und Xavier Maassen auf der Mad Croc-Corvette. Am Samstag starten dann nach dem GT1-Hauptrennen 40 Autos in die 24h-Hatz. |
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 3. August 2010 )
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