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Mittwoch, 19. Juni 2013
FIA-GT-Meisterschaft
News zur FIA-GT-WM


Finale der FIA-GT findet in Baku statt Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 1. Juni 2013

bakuparade.jpgDie FIA-GT-Serie hat nun ihre noch vakante Endrunde fixieren können. Die letzte Runde der Serie wird 2013 in Baku in Aserbaidschan ausgefahren. Der Stadtkurs hatte schon im letzten Jahr eine nicht zur Meisterschaft gehörende Runde der City Challenge – eines vom Deutschen Veranstalter Hartmut Bayer geplanten Pilotevents für eine eventuelle Stadtrennserie 2013/14 – beherbergt. Nun wird angesichts des Terminnotstands der FIA-GT-Serie der schon bestehende Vertrag der Veranstalter mit den lokalen Behörden einfach wieder in die FIA-GT-Serie eingebunden.

Dabei will man nun in Baku ein Feld von 30 Autos an den Start bringen, dieses soll neben den den Teilnehmern der SRO-Sprintserie auch einige Einladungsnennungen umfassen, welche die besten 6 Teams aus der Blancpain Endurance Serie - die besten 2 aus jeder Klasse -, den Sieger der Britischen GT-Serie und 2 Einladungsnennungen des Veranstalters umfassen soll.

Als Zeitpunkt des Rennwochenendes wurde der 18.-20. Oktober festgelegt. Die vorletzte Runde der FIA-GT-Serie in Navarra rutscht dabei auf den 28.-29. September.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 1. Juni 2013 )
 
FIA-GT Zolder enden mit Lamborghini-Sieg Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Mittwoch, 24. April 2013

20 Teams in beiden Rennen, reichlich Sprintaction am Wochenende, ein heisser, aber fairer Zweikampf zwischen Audi & Lamborghini um den finalen Sieg und am Ende ein Erfolg für die Meisterschaftsrückkehrer von Reiter Engineering. Das FIA-GT-Wochenende im belgischen Zolder (Link zum Rennbericht) liess keine Wünsche für die Rennfans offen. zudem war das Rahmenprogramm mit der Dutch Supercar Challenge und der Belgian Race Car Championship bestens bestückt.

In der Tabelle der FIA-GT-Serie führen nun nach dem 2. Rennwochende in der Pro-Wertung die Audi-Piloten Laurens Vanthor und Stephane Ortelli (44 Zähler) vor ihren Markenkollegen Edward Sandström und Frank Stippler (42). Der nächste Lauf findet am 06./07. Juli im niederländischen Zandvoort statt.

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 24. April 2013 )
 
FIA-GT in Zolder - Änderungen im Feld Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Thomas Bauer   
Freitag, 19. April 2013

fiagtnogaro.jpgAm kommenden Wochenende absolviert die neue FIA-GT-Serie ihre zweite von sechs Saisonstationen im belgischen Zolder. Im Starterfeld der 23 Fahrzeuge gab es ein paar kleine Änderungen im Vergleich zum Auftakt in Nogaro.

So fehlen beide Sofrev ASP-Ferrari und somit die Führenden der GTR-Kategorie. Dafür neu dabei ist Reiter Engineering, die unter der Nennung von Lamborghini Blancpain Reiter mit Peter Kox und Stefan Rosina einen neuen Gallardo GT3 FL2 an den Start bringen. Auch fehlt der Vita4One Racing-BMW Z4 GT3 erneut.

Eine weitere deutsche Mannschaft die in Zolder nicht am Start steht ist Dörr Motorsport. Teamchef Rainer Dörr erläutert: „Momentan ist das Gesamtpaket unseres McLaren MP4-12C GT3 nicht so, wie wir es gerne haben wollen. Wir tragen hier gegenüber unseren Kunden und Sponsoren eine Verantwortung, zu der wir auch stehen. Wir müssen jetzt unsere Hausaufgaben machen und werden dann beim nächsten Rennen in der FIA-GT-Serie in den Niederlanden wieder dabei sein.“

Unter diesem Link gibt es eine detaillierte Entrylist. Das Qualifyingrennen in Zolder findet am Samstag und das Hauptrennen am Sonntag jeweils um 12:15 Uhr statt.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 19. April 2013 )
 
FIA-GT - Nogaro - Championship Race: Stippler / Sandström erben den Sieg Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Thomas Bauer   
Montag, 1. April 2013

Das Championship-Race am Ostermontag wurde bei sehr nassen Bedingungen hinter dem Safety-Car gestartet. Nach zwei Runden hinter dem Safety-Car wurde das Rennen freigegeben. Sebastien Loeb (#9 Loeb Racing-McLaren MP4-12C) - von der Pole gestartet - und Niki Mayr-Melnhof (#12 WRT-Audi R8 LMS ultra) zogen davon. Dahinter das übliche Getümmel. Der #7 ACL-Ford GT mit Matheus Stumpf am Steuer geht an Ex-F1-Fahrer Karun Chandhok im Seyffahrt-Mercedes SLS vorbei. Der kommt bei diesen Bedingungen nicht so gut zurecht und hat schon einige Plätze verloren. Wenige Runden später wird er in der ersten Kurvenkombination außen von Stephane Ortelli im #11 WRT-Audi überholt. Kurz darauf dreht sich der BMW Team India-BMW Z4 von der Strecke, kann aber weiterfahren. In der Kampfgruppe um Platz 7 geht Andreas Zuber (#10 Sebastien Loeb Racing-McLaren) an der Haarnadel am #21 BMW Team Brazil-BMW Z4 mit Ricardo Zonta vorbei. Ihm gleich tut es Serguei Afanasiev (#2 HTP-SLS), der den #7 Ford GT mit Stumpf am Steuer kassiert. Eine Runde später versucht Afanasiev, Zonta auf der Geraden zu überholen, der Ford GT versucht es ebenfalls, setzt sich neben den SLS und wird mit zwei Rädern auf die nasse Wiese gedrängt. Zonta hält das Feld weiter auf, Afanasiev verliert die Geduld, fährt Zonta aufs Eck, der revanchiert sich und dreht den SLS am Kurvenausgang ins Gras. Chandhok hat weitere Probleme und dreht sich ebenfalls. Vorne führt Loeb vor Mayr-Melnhof. Einige Sekunden dahinter Maximilian Buhk im 1# HTP-SLS. Im Duell mit dem Grasser-Lamborghini dreht sich der vor ihm fahrende #7 Ford GT auf dem nassen Curb und verliert dadurch ein paar Positionen.

Zur Rennhalbzeit geht Sebastien Loeb in die Box, er löst die Gurte etwas zu früh, was noch folgen haben wird. Eine Runde später übergibt Mayr-Melnhof an Rene Rast, dieser kommt ganz knapp vor Alvaro Parente im Loeb-McLaren wieder auf die Strecke. Dieser attackiert Rast sofort, bei einer Überrundung dreht Parente Rast, der spät nach innen zieht um. Er kann aber weiterfahren und kommt vor Alan Day (#1 HTP-SLS) wieder auf die Strecke und holt mit einem dicken Hals immens auf den führenden Parente auf. Weiter hinten im Feld versucht Jan Seyffahrt, die verlorenen Plätze wieder gut zu machen, schnappt sich an der Haarnadel den #21 BMW Team Brazil-Z4 und liegt somit auf Rang 12.

16 Minuten vor Schluss ist Edward Sandström im #13 WRT-R8 an Alan Day dran. Mit etwas Abstand folgt Enzo Ide im Phoenix-Audi. Währenddessen bekommt der führende #9 Sebastien Loeb Racing-McLaren eine Drive-Through-Penalty. Sandström kam an Day vorbei, der hat jetzt den Phoenix-Audi und Parente im Nacken sitzen. Der Gruppe nähert sich Laurens Vanthoor im #11 WRT-Audi. Dieser knackt in einem packenden Duell am Ende der Haarnadel Alvaro Parente, der jetzt das Tempo der Gruppe vor ihm nicht mehr mitgehen kann. Laurens Vanthoor will aber mehr. Er überrascht in der ersten Kurvenkombination der letzten Runde Enzo Ide und zieht vorbei, Ausgang der Haarnadel drückt er sich auch noch an Alan Day vorbei und liegt somit auf Rang 3.

Niki Mayr-Melnhof / Rene Rast überqueren die Ziellinie mit großem Abstand vor Frank Stippler / Edward Sandström und Stephane Ortelli / Laurens Vanthoor - alle für das Team WRT am Start. Doch die Freude wehrt nicht lange - nach dem Rennen bekommen Rast / Mayr-Melnhof eine 30-Sekunden-Strafe, weil bei ihrem Boxenstopp der Motor nicht sofort abgestellt wurde. Ihre WRT-Teamkollegen rücken dadurch auf die Ränge 1 und 2 vor, Maximilian Buhk / Alan Day im HTP Gravity Charouz-SLS finden sich auf Rang 3. Vierte werden Kumpen / Ide vor Loeb / Parente, Viera / Campanico (Novadriver-Audi) und Mayr-Melnhof / Rast. Die weiteren deutschsprachigen Teams belegten folgende Plätze: 9. Dominik Baumann / Hari Proczyk (Grasser Racing Team-Lamborghini), 11. Karun Chandhok / Jan Seyffarth, 17. Daniel Keilwitz / Niclas Kentenich (Dörr Motorsport-McLaren).

Vom 19.-21. April wird die FIA-GT-Serie im belgischen Zolder zu Gast sein.

 
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 2. April 2013 )
 
FIA-GT - Nogaro - Loeb / Parente gewinnen das Qualifying-Race Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Thomas Bauer   
Montag, 1. April 2013

22 GT3 Fahrzeuge nahmen das Qualifikations-Rennen am Ostersonntag in Nogaro unter die Räder. Nicht am Start war der deutsche Vita4One-BMW Z4, der bereits vor dem Wochenende zurückgezogen wurde - bei der zweiten Station in Zolder will man wieder dabei sein. Ebenso fehlte der Sainteloc-Audi. In Nogaro zwar vor Ort - aber nicht zum Qualifikations-Rennen angetreten - waren der #17 Dörr-McLaren und der #51 AF Corse-Ferrari.  

WRT-Audi R8 LMS ultra - www.fiagtseries.comAuf der Pole stand Rene Rast im #12 WRT-Audi vor Alvaro Parente im #9 Sebastian Loeb Racing-McLaren und zwei weiteren WRT-Audi. Bereits in der zweiten Kurve wurde der #11 WRT-Audi mit Laurens Vanthoor von dem #0 BMW Team Brazil-Z4 ins Kiesbett gedreht. Noch in der 1. Runde bremst sich der #16 Dörr-McLaren an der Haarnadel am #1 HTP-Mercedes vorbei, dahinter räumte der #30 Sofrev ASP-Ferrari den #2 HTP-SLS ab - ersterer musste das Rennen mit einem kaputten Kühler in der Box beenden. Durch Kühlwasser auf der Strecke kam nach der 1. Runde das Safety-Car zum Einsatz, das nach nur zwei Runden wieder abbog. 

Während Parente Rene Rast im führenden WRT-Audi immer wieder angriff, musste sich der #10 Sebastian Loeb-McLaren mit Mike Parisy dem #28 Seyffahrt-Mercedes SLS in der ersten Kurvenkombination geschlagen geben. Eine größere Kampfgruppe fiel ebenfalls über ihn her - der McLaren hatte einen Reifenschaden.  

Rene Rast musste sich immer wieder den Angriffen von Alvaro Parente erwehren. Nach dem Pflichtboxenstopp, der WRT besser gelang, war der Abstand zwischen beiden Fahrzeugen auf einige Sekunden angewachsen, doch Sebastian Loeb war deutlich schneller und konnte auf Niki Mayr-Melnhof, der von Rast übernommen hatte, aufschließen. 17 Minuten vor Schluss griff Loeb das erste Mal in der Haarnadel außen an, doch Mayr-Melnhof wehrte sich tapfer. Für das Geburtstagskind des Wochenendes Stephane Ortelli im #11 WRT-Audi lief das Rennen nach dem Dreher ins Kiesbett nicht besser - er erlitt einen Reifenschaden. 

S. Loeb Racing-McLaren Mp4-12C GT3 - www.fiagtseries.com / VIMAGES/Fabre6 Minuten vor Ende knackte Loeb zur Freude der französischen Zuschauer den lange Zeit Führenden. Vor der Haarnadel zog er von außen nach innen und wieder nach außen, Mayr-Melnhof verbremste sich darauf, Loeb ging vorbei. Auch der HTP-SLS mit Maximilian Buhk kam nun immer näher an den nun Zweitplatzierten heran, konnte diesen aber nicht mehr überholen. Kurz vor Ende des Rennens drehte Lucas Ordonez im #35 GT Academy-Nissan den #6 BMW Team India-Z4 um. Während der BMW das Rennen fortsetzen konnte, war für den Nissan dieser Lauf in der Box beendet.  

Der mehrfache Rallye-Champ Sebastian Loeb und Alvaro Parente gewannen vor Rast / Mayr-Melnhof und dem 1# HTP Gravity Charouz-Mercedes mit Buhk / Day. Der #5 Phoenix-Audi (Kumpen / Ide) wurde 4., der #28 Seyffahrt-Mercedes (Chandhok / Seyffahrt) 6. und der #25 Grasser-Lamborghini (Baumann / Proczyk) 12., der Dörr-McLaren war zur Rennhalbzeit mit technischem Defekt ausgefallen. Die GTR-Wertung gewann der #31 Sofrev ASP-Ferrari auf Gesamtrang 15.

Am Ostermontag um 14:15 Uhr startet das Hauptrennen, RTL Nitro ist ab 14:00 Uhr aus Nogaro auf Sendung.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 1. April 2013 )
 
RTL wird zum Sportwagensender Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 29. März 2013

Mit den freien Trainings am heutigen Freitag beginnt die FIA-GT Serie ihre 2013er Saison. Das Qualifying findet am morgigen Samstag statt. Das Qualifying-Race startet am Sonntag um 14:15 Uhr und das erste Championship-Race der 6 Meetings umfassenden Serie kann am Ostermontag um 14:15 Uhr live verfolgt werden.

Dabei können sich die Fans nicht nur auf den Live-Stream von der FIA-GT Website verlassen. Gerade für Deutschland hat die SRO mit RTL in diesem Jahr einen gewichtigen TV-Partner finden können, der mit Vorberichten im Rahmen der F1-Berichterstattung und Live-Übertragungen auf dem Zweitkanal RTL-Nitro ein vielversprechendes TV-Paket bildet. Dieses war für eine Reihe von deutschen Mannschaften Grund genug sich in die serie einzuschreiben, so für Phoenix Racing, Dörr Motorsport, Vita4One Racing, Grasser Racing und Seyffarth Motorsport.

Seitens RTL Nitro wird man auch die Coverage der Blancpain Endurance Serie im TV übernehmen, dann allerdings in zeitgestrafften Zusammenfassungen. Moderatoren der Sendungen sind Peter Reichert, Sunny Bansemer und Roland Hoffmann. Auch wenn man am Anfang noch nicht detailliertes Insiderwissen vom neuen Sender verlangen sollte, so bedeutet der Einstieg von RTL doch eine Aufbesserung des deutschsprachigen TV-Angebotes zur Sportwagenszene, nachdem die Konkurrenzgruppe von SAT1/Kabel 1 sich um das ADAC GT-Masters kümmert und Eurosport und DSF ihre vielversprechenden Potentiale dazu jahrelang nur ansatzweise nutzten.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 29. März 2013 )
 
FIA-GT-Revival mit 26 Teams Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 23. März 2013

auditest.jpgDie neue FIA-GT-Serie hat nun, eine Woche vor dem Saisonstart endlich die Nennliste für den Auftakt am kommenden Wochenende veröffentlicht. Mit 26 Autos, an den Start gebracht von 16 Teams aus 10 Nationen und 8 verschiedenen Fabrikaten ist der Entry für die Premiere in Nogaro deutlich besser als zunächst befürchtet ausgefallen. Mit 6 deutschsprachigen Teams und mindestens 11 Piloten aus dem deutschen Sprachraum fährt auch zumindest ein grosses deutsches Kontingent mit. Das verwundert auf den zweiten Blick nicht, denn die veranstaltende SRO hat als einen der ersten TV-Deals ein Abkommen mit RTL geschlossen, die einzelne Rennen sogar live übertragen werden – dazu später mehr.

Mit 6 Audi R8 LMS GT3, 4 Mercedes SLS AMG GT3, 4 BMW Z4 GT3, 4 McLaren MP4-12C GT3, 3 Ferrari, 2 Ford GT, 2 Nissan GT-R Nismo GT3 und einem Lamborghini der österreichischen Grasser Racing-Mannschaft ist die Team- und Markenvielfalt endlich dort angekommen, wo auch schon die alte FIA-GT-WM ohne die widersinnige Herstellerkontingentierung von zuletzt nur 2 Autos und einem Team pro Fabrikat hätte hinkommen können. Für die 2. Runde in Zolder stehen angeblich sogar noch mehr Teams auf der Warteliste. Doch zunächst lohnt es sich einen Blick auf die Nennliste zu werfen – wie immer bei uns mit nationalem Blickwinkel:

Für die am 31.03.-01.04. abgehaltenen Rennen stehen gleich 3 Mercedes SLS AMG GT3 des HTP-Gravity-Charouz-Teams unter deutscher Nennung mit den Startnummern 1-3 auf der Liste. Damit soll den Erfolgen der Mercedes in der letzten Saison (Titel für die in die Tourenwagen-WM abgewanderte All-Inkl.com Münnich Motorsport-Truppe und Charouz in der FIA-GT3 Europa-Meisterschaft) Tribut gezollt werden. Die tschechisch-deutsche Mannschaft hat als einzigen deutschen Piloten den amtierenden FIA-GT3 Europa-Meister Maximilian Buhk an Bord. Als zweite Mercedes Mannschaft hat Seyffarth-Motorsport einen SLS für Jan Seyffarth und den Inder Karum Chandrok – loebmclarentest.jpgletztes Jahr noch mit James Rumsey Motorsport in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft auf einem HPD ARX-03a LMP1 unterwegs – gemeldet. Phoenix Racing kommt mit einem Audi R8 an den Start, der durch 3 R8 des belgischen WRT-Teams - u.a. mit den Piloten René Rast, Frank Stippler und Niki Mayr-Melnhoff – ergänzt wird. Dörr Motorsport hat 2 McLaren genannt, wobei einer mit Daniel Keilwitz und Niclas Kentenich stark besetzt ist. Das Grasser Racing-Team bringt seinen Gallardo mit Hari Proczyk und dem zweiten amtierenden FIA-GT3-Champion Dominik Baumann an den Start. Auf dem Vita4One Racing- Z4 wird Frank Kechele an der Seite von Greg Franchi ins Steuer greifen. Der Österreicher Andreas Zuber komplettiert die deutschsprachige Fraktion in einem der Sebastian Loeb Racing-McLarens.

Die 26 Wagen treten in 3 Kategorien (Pro: 11 Autos, Pro-Am: 11, Gentleman: 4) an. Mit dieser Feldgrösse ist sowohl Luft nach oben als auch - viel Wichtiger - nach unten vorhanden. Selbst wenn ein halbes Dutzend Teams abspringen würde, hätte man immer noch ein Feld, das grösser als das WM-Feld der letzten Saison wäre. Das erste Rennen in Nogaro findet am kommenden Samstag in einer Woche um 14:15 Uhr statt.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 23. März 2013 )
 
FIA-GT-Runde in Zandvoort vorgezogen Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 19. März 2013

startlauf2.jpgDie FIA-GT-Serie hat eine Terminänderung für das Rennen in Zandvoort bekannt gegeben. Das Rennen findet nun am 6./7. Juli 2013 statt, nachdem wegen einer Terminvermeidung mit der ebenfalls um eine Woche vorgezogenen DTM-Runde am Norisring das Datum des Formel 3 Masters in Zandvoort vorgezogen wurde.

Die FIA GT Serie besucht den niederländischen Dünenkurs im Rahmen seiner 3. Saisonrunde zum ersten Mal und tritt dort gemeinsam mit dem F3-Masters an. Am Samstag wird ein Qualifying Rennen abgehalten, das am Sonntag in ein Hauptrennen mündet. Noch steht eine vollständige Nennliste der Meisterschaft aus, allerdings dürfen sich die Fans in Kürze auf weitere News, so die Nennung eines deutschen McLaren-Teams, das mit zwei Wagen in der Serie antreten will, freuen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 19. März 2013 )
 
Die FIA-GT Serie ist offiziell zurück Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 11. Januar 2013

Die SRO hat gestern auf der Autosport International Show in Birmingham die im kommenden Jahr neu formierte Sprintserie vorgestellt. Mit dem Titel FIA-GT-Serie bekommt das Konstrukt einen altbekannten Namen. Mit allerdings nur noch 6 Rennwochenenden wird das Programm im Vergleich zu den ersten Planungen aus Kostengründen deutlich eingeschränkt. Diese Rennen finden dazu noch auf Strecken aus der 2. & 3. Reihe der internationalen Kurse statt.

Der Kalender lautet derzeit wie folgt:
01. April - Nogaro, (F)
21. April - Zolder (B)
14. Juli - Zandvoort (NL)
18. August - Slovakiaring (SVK)
13. Oktober - Navarra (E)
16. oder 23. November - TBA (Arabien)

10 zwei-Wagen-Teams haben angeblich ihre Teilnahme schon so gut wie zugesagt: Namentlich genannt werden die Mannschaften von WRT, Phoenix Racing, Novadriver und Sunred (alle mit Audi), Vita4One-Racing (BMW), Reiter Engineering (Lamborghini), das tschechische HDC-Team (Mercedes), Prospeed Competition (Porsche), Rodrive Competições aus Portugal (Ford GT) und Sebastien Loeb Racing (McLaren). Weitere Mannschaften aus Brasilien und Frankreich hätten zumindest Interesse an Gaststarts angemeldet. Von daher ist SRO-Chef Stephane Ratel zuversichtlich, mehr als 20 Wagen über die Saison präsentieren zu können. Die endgültige Nennliste soll zum Nennschluss der Serie am 1. Februar bekannt gegeben werden.

Wie im letzten Jahr in der FIA-GT Weltmeisterschaft wird die Serie mit GT3-Wagen ausgefahren. Neu eingeführt werden lediglich Subklassen für Pro-Am und Nachwuchsfahrer. Trotz dreier deutscher Teams im Feld gibt es also auch 2013 keine deutsche Runde im Kalender. Zumindest scheint der nun angepeilte Verlauf der Saison finanzierbar. Auch ist das unsinnige „zwei Autos pro Marke“-Limit endlich gekippt worden, das 2012 die FIA-GT Weltmeisterschaft in den Ruin stürzte. Allerdings muss die Resonanz der Teams nun deutlich besser als im letzten Jahr ausfallen - sonst rutscht Ratels Sprintserie in der Bedeutung noch weiter hinter die GT-Open zurück.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 11. Januar 2013 )
 
FIA-GT Nachfolgeserie mit Weltcup-Status? Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Montag, 5. November 2012

Stephane Ratel, Chef der SRO, versucht laut unseren Kollegen von Autosport.com nun auch die Nachfolgeserie der FIA-GT Weltmeisterschaft mit einem Welt-Titel zu versehen. Die geplante 1h-Sprintserie im Rahmen der BES könnte nach Gesprächen von Ratel mit der FIA entsprechende Weltcup-Prädikate bekommen, sofern die SRO ein zweites Rennen ausserhalb Europa zu ihrem Kalender hinzuaddiert. Derzeit steht mit dem Saisonauftakt in Abu Dhabi erst ein solcher Event im Kalender. Kandiaten für ein zweites aussereuropäisches Rennen wären der Buddh International Circuit in Indien oder Interlagos in Brasilien. Die Serie würde in diesem Fall als FIA-GT Weltserie firmieren.

Laut unseren britischen Kollegen will man die Fahrerklassensruktur der Blancpain Endurance Serie mit einer Pro-, einer Pro-Am und Gentlemanklasse übernehmen. Sowohl in der 5 Rennen umfassenden Blancpain Endurance Serie als auch der 7 Rennen umfassenden Sprintserie, in der nur zwei-Wagen-Teams zugelassen werden sollen, sollen in allen Klassen Hersteller- und Teamtitel vergeben werden. Im Gegensatz zum letzten Jahr in der FIA-GT Weltmeisterschaft ist jedoch eine Kontingentierung von maximal zwei Autos pro Hersteller mittlerweile vom Tisch.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 5. November 2012 )
 
Umstrittenes Manöver entscheidet FIA-GT1-Titel Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Donnerstag, 4. Oktober 2012

Es war ein unschöner Abschluss, den die FIA-GT Weltmeisterschaft in Donington erlebte. Doch das lag nicht an dem zu klein geratenen Feld – über die Hintergründe haben wir hier ausgiebig berichtet – und mit Sicherheit nicht an einem Mangel an Rennaction, welche die Teilnehmer bei der definitiv letzten Runde der WM (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) zelebrierten.

Dass All-Inkl.com Münnich Motorsport den in England fixierten Titel nur mit einem schalen Beigeschmack feiern kann, werden auch unabhängige Beobachter ausschliesslich am meisterschaftsentscheidenden Manöver von Markus Winkelhock festmachen, mit dem der konkurrierende Vita4One Racing-BMW Z4 GT3 von Michael Bartels und Yelmer Buurman in die britischen Mauern katapultiert wurde. Zwar überstand Buurman den Crash am Ende weitestgehend unverletzt, doch eine sportliche Meisterschaftsentscheidung sieht definitiv anders aus.

Das umstrittene Manöver in den britischen Midlands entwertete damit leider eine packende und sportlich bis dahin hochinteressante Saison, die das sächsische All-Inkl.com Münnich Motorsport-Mercedes-Team und die Konkurrenten vom Herborner Vita4One-Racing-BMW-Team bis dato ausgefochten hatten. Unabhängig von den Querelen um die dahinsiechende GT1-WM hätte man gerne den Titel für eine der beiden deutschen Mannschaften feiern mögen. Rein vom Tabellenstand her sind Markus Winkelhock und Marc Basseng sicher nun die letzten Fahrer-Meister der FIA-GT Weltmeisterschaft 2012, die ja im kommenden Jahr von der neuen SRO-Europaserie abgelöst werden wird. Ob sie ohne Einschränkungen würdige Meister sind, mag jeder Betrachter selbst entscheiden.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 4. Oktober 2012 )
 
Geschichte der FIA-GT1-WM endet mit Titelentscheidung in GB Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 28. September 2012

Am kommenden Wochenende kommt die Geschichte der FIA-GT1 Weltmeisterschaft nach drei Jahren mit FIA-Weltmeisterschaftsstatus im britischen Donnington Park zu einem vorläufigen Ende. Mit einem Restfeld von immerhin noch 13 Autos wird die Serie am Samstag ihr letztes Qualifying-Race und am Sonntag ihr letztes Championship-Rennen bestreiten.

Auf die Gründe für die Entwicklung sind wir in der Vergangenheit hinreichend eingegangen, ebenso wie auf die gar nicht mal so schlecht aussehenden Perspektiven für 2013. Konzentrieren wir uns bei der Vorschau also auf die Meisterschaftsentscheidungen, bei denen zwei deutschsprachige Teams und Pilotenpaarungen im Fokus stehen.

Nach den beiden Rennen am Nürburgring (siehe nebenstehendes Video, führen in der Fahrerwertung die beiden All-Inkl.com Münnich Motorsport-Mercedes SLS AMG GT3-Piloten Marc Basseng und Markus Winkelhock mit 143 Punkten mit nur einem Zähler Vorsprung auf die Vita4One-Racing-Mannschaft von Michael Bartels und Yelmer Buurman. Zwar haben die Hexis-Piloten Makowiecki / Dusseldorp mit 111 Zählern bei maximal 33 zu vergebenen Punkten auch noch eine mathematische Chance auf den Titel, die aber - wie man sich leicht ausrechnen kann - lediglich theoretischer Natur ist. Hier hat sich der sonst fehlerfrei agierende Makowiecki am Ring mit der Zeitstrafe nach dem Rempler gegen die FIA-GT3 Europa-Meisterschafts-Champions Baumann / Buhk eigentlich um alle Chancen auf den Titel gebracht.

Die Rennen finden am Samstag um 14:45 GMT und am Sonntag um 12:45 Ortszeit statt (MEZ: +1h) und können auf der Website der FIA-GT Weltmeisterschaft live als Stream verfolgt werden.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 28. September 2012 )
 
GT1 & GT3 noch ein letztes Mal zusammen am Ring Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 21. September 2012

moskaucr1.jpgIm Rahmen des Blancpain Endurance Serie-Wochenendes am Nürburgring findet auch die vorletzte Runde der FIA-GT Weltmeisterschaft und das Finale der FIA-GT3 Europa-Meisterschaft statt. Je 11 Autos sind in beiden Championaten verblieben. Für nicht wenige Fahrer und Teams ist es die Heimrunde - und einige könnten sich sogar mit Meisterehren krönen.

In der FIA-GT Weltmeisterschaft geht es für die deutschen Mannschaften von All-Inkl.com Münnich Motorsport und dem Vita4One Racing bei ihrem Heimspiel um eine möglichst vorzeitige Titelentscheidung. Das BMW-Duo Michael Bartels / Yelmer Buurmann führt mit 127 Zählern vor dem Mercedes-Duo Marc Basseng / Markus Winkelhock (121). Auch das Hexis-Duo Makowiecki / Dusseldorp (110) und die WRT-Audi-Piloten Vanthoor / Ortelli (90) haben noch genauso rechnerische Chancen wie das zweite Mercedes SLS AMG GT3-Duo Pastorelli / Jäger (86).

In der FIA-GT3 Europa-Meisterschaft sind mit dem deutschen Einsatzteam von Heico-Gravity-Charouz und Leipert Motorsport zwei deutsche Mannschaften vertreten, die mit David Mengersdorf und Harry Proczyk (Leipert) und Dominik Baumann / Maximilian Bukh jeweils ein deutsch/österreichisches Duo auf dem Wagen haben. Bukh / Baumann führen mit 164 Punkten die Tabelle an und können sich am Ring zu den letzten Champions der Meisterschaft krönen, die im kommenden Jahr mit der GT1-Serie vereinigt und ohne FIA-Prädikat neu aufgesetzt wird.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 21. September 2012 )
 
FIA-GT1-WM endet in Donington Park Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Dienstag, 18. September 2012

Gut eine Woche vor der vorletzten Runde am Nürburgring ist die letzte Runde der FIA-GT Weltmeisterschaft angesichts des massiv geschrumpften Feldes von Indien nach Donington Park verlegt worden. Wegen des Restfeldes von nur noch 11 Autos kam die Verlegung nicht überraschend. Das Finale der Meisterschaft wird nun am 30. September in den britischen Midlands im Rahmen einer Runde der britischen GT und der britischen F3 abgehalten werden.

Damit ist die als GT1-WM geplante Saison endgültig auf eine Europameisterschaft reduziert worden. Von den ursprünglich geplanten Überseeläufen in China, Argentinien und Indien wurde kein einziger Lauf absolviert. Die weiteste Reise führte den Tross, der sich von 17 Autos am Saisonstart über die Saison hinweg auf 11 Wagen reduzierte, heuer lediglich bis nach Moskau. Im kommenden Jahr soll nun eine von der SRO organisierte Europaserie für GT3 im Paket mit der Blancpain Endurance Serie das nach 3 Jahren gescheiterte WM-Projekt ersetzen.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 18. September 2012 )
 
Rückschau auf die FIA-GT1-Läufe in Moskau Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 8. September 2012

moskaucr1.jpgWir schulden euch noch die Rennergebnisse der Läufe der FIA-GT Weltmeisterschaft in Moskau auf der neuen Rennstrecke, die am vergangenen Wochenende erstmals Veranstaltungsort eines bedeutenden Sportwagenveranstaltung waren. Durch die Zusammenlegung der FIA-GT Weltmeisterschaft und der FIA-GT3 Europa-Meisterschaft kam bei der Veranstaltung zumindest ein Feld von 22 Wagen zustande. Nach dem Rückzug der Teams von Lamborghini, Porsche und Aston Martin hatte ja auch die WM nur noch ein Rumpffeld von 11 Autos aufzuweisen.

moskauqr1.jpgDer Sieg im Qualifyingrennen ging an den WRT Racing-Audi R8 LMS GT3 von Stephane Ortelli und Laurens Vanthoor. Der als Regenrennen gestartete Lauf brachte gleich beide der belgischen Audis in Front, die sich über einen Grossteil des Rennens um die Führung duellierten. Im Zweikampf Ortelli gegen Frank Stippler hatte der monegassische Audi-Pilot am Ende das bessere Ende für sich während Stippler sich noch dem All-Inkl.com Münnich Motorsport-Mercedes SLS AMG GT3 von Marc Basseng und Markus Winkelhock beugen musste. Zumindest gelang es dem deutschen Piloten und Teamkollegen von Oliver Jarvis P3 gegen den Hexis Racing-McLaren MP4-12C GT3 von Fred Makowiecki zu verteidigen. Die GT3-EM-Wertung gewann der Heico Motorsport Gravity Charouz-SLS von Dominik Baumann und Maximilian Bukh vor dem rhinos Leipert-Gallardo von Proczyk / Mengersdorf und dem AF Corse- Ferrari von Perez / Ciro.

moskaucr2.jpgDas Championship Race hatte mit schwerem Regen zu kämpfen. So erfolgte der Start hinter dem Safety-Car, das ein zweites Mal auf die Strecke geschickt wurde, als der Regen und die resultierende Gischt zu heftig wurden. Am Ende gelang den beiden McLaren MP4-12C GT3 des Hexis -Racing-Teams ein überzeugender Doppelsieg: Frederic Makowiecki /Stef Dusseldorp brachten ihren McLaren mit einem beruhigenden Vorsprung von 25,4s ins Ziel, gefolgt von den Teamkollegen Alvaro Parente / Gregoire Demoustier und dem WRT Team-Audi von Frank Stippler und Oliver Jarvis. Der zweite Audi und der Mercedes von Basseng / Winkelhock folgten auf den dahinter liegenden Rängen. Die GT3-EM-Wertung gewann hier der Team Novadriver-Audi R8 LMS GT3 vor den beiden russischen Esta Motorsports-Ferrari von Björn Grossman / Aleksey Basov und den Teamkollegen Skryabin / Pierguidi.

In der Punktewertung konnte das siegreiche McLaren-Duo entscheidende Zähler gut machen und belegt nun mit 110 Punkten Rang 3 hinter Basseng / Winkelhock (121) und den nach wie vor führenden Bartels / Buurman (127), die in Moskau mit P7 im Meisterschaftsrennen und P10 im Quali-Race hinter ihren Möglichkeiten zurückblieben. In der Teamwertung kann nun All-Inkl.com Münnich Motorsport mit 207 Punkten bei der nächsten Runde am Nürburgring schon die Meisterschaft klar machen. Vita4One-Racing (173), das WRT Team (165) und Hexis Racing (154) müssen bei maximal 57 zu vergebenden Punkten pro Wochenende auf rein theoretische Totalausfälle der Mercedes-Mannschaft hoffen, um bei den beiden verbleibenden Meetings am Ring und in Indien noch auf einen Gewinn der Teamwertung spekulieren zu können.

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 8. September 2012 )
 
FIA-GT-WM & -EM vor gemeinsamen Start in Moskau Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Freitag, 31. August 2012

moskau2011.jpgZwei Wochen nach der FIA-GT Weltmeisterschafts-Runde in der Slovakei geht die Abschiedstournee der Meisterschaft in die nächste Runde. Der revidierte Kalender der GT1-WM führt das verbliebene Rumpffeld zu einer Premiere: Zum ersten Mal gastiert eine Sportwagenserie auf dem neuen Moscow Raceway, der 80km westlich vor den Toren der russischen Hauptstadt liegt. Immerhin sollen dort GT1 und GT3 zusammen auf der 3,931km langen Variante der vor zwei Monaten eröffneten Strecke (das Bild stammt noch aus der Bauphase) starten. Nach dem Rückzug der russischen Aston Martin und der von chinesischem Sponsorgeld bezahlten Porsche des Mühlner Motorsport-Teams waren nur noch 13 Autos im Feld verblieben. Mit den 11 verbleibenen GT3 der FIA-GT3 Europa-Meisterschaft kommt wenigstens ein halbwegs passables Feld von 24 Autos für die beiden Sprintrennen zusammen.

An der Spitze des Feldes kämpfen die in der Teamwertung führenden All-Inkl.com Münnich Motorsport-Mercedes SLS AMG GT3 von Basseng / Winkelhock und Jäger / Pastorelli mit dem Vita4One Racing-BMW Z4 GT3 von Bartels / Buurmann – die ihrerseits die Teamwertung anführen - um die Meisterschaftswertungen, wobei auch das Hexis-McLaren-Duo Makowiecki / Dusseldorp noch aussichtsreich nicht all zu weit hinter der Spitze zurück liegt. Die beiden Rennen an diesem Wochenende könnten den Favoritenkreis für die Meisterschaftsentscheidungen allerdings schon signifikant eingrenzen.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 31. August 2012 )
 
FIA-GT-WM - BMW dominiert auf dem Slovakia-Ring Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Daniel Gensch   
Donnerstag, 23. August 2012

slov_start.jpgMichael Bartels und Yelmer Buurman kehren mit maximaler Punktausbeute aus der Slowakei zurück. Nach einem ungefährdeten Sieg im Qualifikationsrennen gewann das Vita4One-Duo auch das Hauptrennen auf dem Slovakia-Ring mit einem lupenreinen Start-Ziel-Sieg. "Das war ein perfektes Wochenende für uns. Die hohen Temperaturen haben uns sicher geholfen, das wird in Moskau und am Nürburgring sicher anders, aber hier hat alles gepasst", freute sich Buurman. Die stärksten Verfolger des BMW-Paares in der Meisterschaft, die All-Inkl-AMG-Mercedes-Piloten Markus Winkelhock und Marc Basseng, wurden Zweite.

In einem für GT-WM-Verhältnisse zunächst recht ereignisarmen Rennen kam erst gegen Rennende richtig Spannung auf. Alvaro Parente entledigte sich in der Bremsschikane vor dem Sprunghügel seiner Heckverkleidung, so dass große Trümmerteile auf der Piste lagen. Die Folge war eine Safety-Car-Phase, die zur Überraschung der meisten Beobachter und auch einiger Fahrer nach nur 2 Runden wieder beendet wurde, obwohl die Strecke nach wie vor nicht frei von Trümmern war. So gab es einen Sprint über eine Runde bis ins Ziel, an dem sich die zahlreich erschienenen Zuschauer (unter ihnen auch einige hochrangige Regierungsvertreter) erfreuen konnten. Ein Schelm, wer hier Böses denkt. Der bis zum Safety-Car-Einsatz auf einem sicheren zweiten Rang liegende Mathias Lauda gehörte zu denen, die nicht mit einer Freigabe des Rennens rechneten. all_inkl_slov.jpgMarkus Winkelhock sah sofort seine Chance und überholte den Österreicher mit einem sehenswerten Manöver in Kurve 1. Winkelhock kommentierte die Szene so: "Das Überholmanöver am Ende war gut für uns. Als wir hinter dem Safety-Car waren, wusste ich nicht wann es rein fährt, also hab ich mich nur auf die Autos vor mir konzentriert. Dann gab Michael (Bartels) Gas und ich hab es genauso gemacht."

Für WRT-Audi lief es nach zuletzt enttäuschenden Ergebnissen diesmal mit den Plätzen 4 und 5 etwas besser. Für Vanthoor / Ortelli wäre sogar noch mehr drin gewesen, wenn man nicht just zu Beginn der Safety-Car-Phase eine Durchfahrtstrafe hätte antreten müssen, weil beim Boxenstopp zu viele Mechaniker am Auto arbeiteten.

Ein Wochenende zum Vergessen erlebte das Hexis-McLaren-Team. Als Parente das bereits erwähnte Missgeschick passierte, war das Top-Auto mit Dusseldorp / Mackowiecki bereits aus dem Rennen. In der Startphase hatte Makowiecki eine Berührung mit einem Konkurrenten, die zu heftig für die Radaufhängung des McLarens war.

Ein Ausfall ist angesichts eines nur 13 Wagen "starken" Feldes besonders ärgerlich, da man eigentlich nur ins Ziel kommen muss, um zu punkten. Die nächste Möglichkeit dazu haben die Teams der GT-WM am 1. und 2. September auf dem neuen Kurs in Moskau.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 24. August 2012 )
 
FIA-GT-WM - Vita4One auf Pole am Slovakiaring Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Harald Gallinnis   
Samstag, 18. August 2012

Das Vita4One Racing-Team hat mit dem BMW Z4 GT3 von Yelmer Buurman und Michael Bartels die Poleposition des Qualifying Race in der FIA-GT Weltmeisterschaft am Slovakia Ring erzielt. Buurman legte eine 2:00,684 vor - und war damit nur 4 Hunderstel Sekunden schneller als der Mercedes SLS AMG GT3 der All-Inkl.com Münnich Motorsport-Mannschaft der von Marc Basseng und Markus Winkelhock bewegt wurde.

Startplatz 3 für den heute um 17:30 Uhr startenden Lauf hat der zweite Vita4One-Racing BMW inne, der sich vor den beiden WRT Team-Audi R8 LMS ultras plazieren konnte.

Heute um 17:30 Uhr startet der Qualifying-Lauf mit 13 teilnehmenden Teams. Er kann im nebenstehenden Stream und auf der Website der FIA-GT Weltmeisterschaft (Live-Timing) verfolgt werden.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 19. August 2012 )
 
FIA-GT-WM - Slovakiaring, die Zweite Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Daniel Gensch   
Freitag, 17. August 2012

vita4one_no.17_bmw_slovakia_free_practice_1.jpgAm kommenden Wochenende steht uns der 6. Lauf der FIA-GT-Weltmeisterschaft ins Haus. Nachdem die WM im Rahmen der SRO-Pressekonferenz in Spa-Francorchamps bereits zu Grabe getragen wurde, versucht SRO-Chef Stephane Ratel nun, die laufende Saison noch möglichst erträglich für die Teams und Sponsoren zu Ende zu bringen.

Dazu trifft sich der FIA-GT-Tross heute am Slovakiaring, nachdem die ursprünglich geplanten Rennen in China gestrichen wurden. Dass ausgerechnet die 50 Kilometer vor Bratislava gelegene Piste erneut einen WM-Lauf beherbergt, ist nach der erfolgreichen Premiere im Juni mit vollen Rängen und spannenden Rennen keine Überraschung. Damals gelang Bartels / Buurman ein Sieg im Hauptrennen, jedoch war der Rennspeed der BMW Z4 GT3 keineswegs überlegen, nur ein grandioser Boxenstopp der Vita4One-Crew sicherte dem Duo den Erfolg. Den Auftritten im Juni zufolge sollten die Mittelmotor-Sportwagen von Ferrari und McLaren leicht favorisiert sein. Aber auch das dominierende Team des letzten Rennens in Portimao, All-Inkl Münnich Motorsport, rechnet sich Chancen auf die vorderen Ränge aus: "Wir hatten hier beim ersten Mal große Probleme im Qualifying, aber nach einem Rennwochenende kennt man die Strecke und ihre Tücken, so dass ich hoffe, dass wir uns unter den ersten Acht qualifizieren können", so Fahrer und Teamchef Marc Basseng.

Angesichts von nur 13 Teilnehmern sollte dieses Ziel kein allzu große Hürde darstellen. Nach dem Rückzug des russischen Aston Martin-Teams hat auch Mühlner Motorsport keine Porsche GT3-R mehr gemeldet. Wieder dabei ist aber ein Sunred-Ford GT.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 17. August 2012 )
 
SRO Pressekonferenz - Ratel wagt neuen Anlauf in Sachen GT-Sprintrennen Drucken E-Mail
FIA-GT-Weltmeisterschaft
Geschrieben von Daniel Gensch   
Freitag, 27. Juli 2012

ratel.jpgSRO-Chef Stephane Ratel hat auf der alljährlichen Pressekonferenz im Rahmen des 24 Stunden Rennens von Spa-Francorchamps seine Pläne für den GT-Sport im Jahr 2013 vorgestellt. Danach baut der Franzose zukünftig auf zwei Meisterschaften mit GT3-Sportwagen: Die erfolgreiche Blancpain Endurance Series und die neue "Sprint Series", die nach dem Format der jetzigen GT1-WM ausgefahren wird. "Es gibt einige Gründe, warum die GT1-WM scheiterte, aber das Format mit zwei 1h-Läufen war sicher nicht schuld", so Ratel.

Wenig Neues gibt es von der Blancpain Endurance Series für das kommende Jahr zu berichten. Es wird 5 oder 6 Events (je 2 Tage) inklusive der 24 Stunden von Spa-Francorchamps geben, davon wird möglicherweise eines als 1000-Kilometer-Rennen ausgetragen. Evolutionen an den Wagen sind komplett verboten, neue Modelle sind aber gerne gesehen. Ratel sprach von "zwei oder drei neuen Fahrzeugen", die kommen könnten. Außerdem zeigte er sich mit der Balance of Performance sehr zufrieden: "Man hört nur ganz wenige Kritik, also können die Einstufungen so verkehrt nicht sein". Des Weiteren werde es 2013 Einheitsreifen von Pirelli geben, mit denen man schon in der GT1-WM sehr gute Erfahrungen gemacht habe, erkärte Ratel.

Offiziell zu Grabe getragen wurde die FIA GT1-Weltmeisterschaft: "Wir wollen die Saison mit Stil zu Ende bringen, gemäß den Vereinbarungen mit den Teams, Fahrern, Herstellern, Promotern, TV-Sendern und der FIA", so der Franzose. Dazu wurde ein neuer Kalender für den Rest der 2012er Saison veröffentlicht:

18.-19. August - Slovakiaring / 01.-02. September - Moskau / 22.-23. September - Nürburgring (zusammen mit der Blancpain Endurance Series) / 01.-02. Dezember - Neu-Dehli

Auch die GT3-EM wird es im nächsten Jahr nicht mehr geben. Als Ursache für den Misserfolg beider Serien machte Ratel die schwierige wirtschaftliche Lage, die Konkurrenz durch nationalen GT3-Serien und den WEC sowie die fehlende Unterstützung durch die Hersteller aus. "Ich dachte, die Hersteller unterstützen ihre Teams finanziell, aber damit lag ich falsch. Wenn Hersteller kommen, wollen sie alles selbst machen", zeigte sich der SRO-CEO einsichtig.

Mit der "Sprint Series " erfolgt nun ein neuer Versuch der SRO, eine internationale GT-Serie mit Sprintrennen zu etablieren - diesmal allerdings ohne das WM-Prädikat der FIA. Dazu sollen die beteiligten Teams als Partner der SRO auftreten und auch an den Einnahmen partizipieren. Die Beschränkung von 2 Autos (möglicherweise auch 3) pro Team und Marke bleibt vorerst bestehen und wird nur gelockert, wenn bis Ende September noch nicht genug Nennungen eingegangen sind.

Neu ist die enge Verbindung mit der Blancpain Endurance Series. Die Teams sollen sowohl alle Rennen der "Sprint Series" als auch die Langstreckenrennen mit denselben Fahrzeugen fahren können. Die BoP soll für beide Serien identisch sein, außerdem sind die Kalender aufeinander abgestimmt. Am Ende der Saison werden zusätzlich noch eine Team- und Hersteller-Meisterschaft vergeben, welche die Ergebnisse aus beiden Serien berücksichtigt. Hier spricht Ratel von der "GT World Series". Diese setzt sich aus den 5 (bzw. 6) Rennen der Blancpain Endurance Series und den 7-9 Rennen der "Sprint-Series" zusammen. Fahrertitel werden hier nicht vergeben, weil die Teams die Möglichkeit haben sollen, verschiedene Fahrer in den beiden Serien einzusetzen. Außerdem soll es ein attraktives TV-Paket für alle Rennen geben.

Als Austragungsorte für die "Sprint Series" werden folgende Strecken erwogen: Yas Marina (Abu Dhabi), Nogaro, Zolder, Navarra, Zandvoort, Slovakiaring, Moskau, Algarve (Portimão) und Indien.

Der Kalender der Blancpain Endurance Series bleibt für 2013 nahezu unverändert: 14. April - Monza / 02. Juni - Silverstone  / 30. Juni - Paul Ricard / 28. Juli - 24h Spa / 22. September - Nürburgring. Der Nürburgring-Termin ist wegen der momentanen unklaren Lage in der Eifel noch unter Vorbehalt.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 27. Juli 2012 )
 
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