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Historische GT
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Dienstag, 29. Juni 2010 |
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Vor einer Woche fand im Rahmen des Eifelrennens auch das dritte Meeting der Orwell Supersports am Nürburgring statt. In Lauf 1 siegte der Italiener M. Liguori mit seinem 3l Lola-Ford vor Silvio Kalb im March 75S und Timo Scheibner im Can-Am Lola T222 sein erstes Saisonrennen. Scheibner übernahm zwar kurz vor Schluss von dem bis dahin souverän führenden Liguori die Führung, da das Überholmanöver aber unter gelber Flagge erfolgte, wurde er von der Rennleitung mit einer 30s-Zeitstrafe belegt und somit auf den dritten Platz zurückversetzt. Rennen 2, das als Regenrennen absolviert wurde, gewann ein souverän fahrender Silvio Kalb mit seinem March 75S vor den beiden Chevron-Piloten Sandy Watson und Kent Abrahmsson.
22 Fahrzeuge nahmen seitens der Orwell-Supersports an diesem Rennwochenende teil, zu dem unter diesem Link ein ausführlicher Bericht auf unseren Seiten zu finden ist. Das nächste Meeting der Serie findet von 1.-3. Oktober im französischen Dijon statt.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 29. Juni 2010 )
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Historische GT
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Donnerstag, 24. Juni 2010 |
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Heute vor 100 Jahren entstand aus dem italienischen Ableger der Automobiles Darracq SA, der Italiana Automobili Darracq, eine Automobilmarke, die sich in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts im Motorsport einen ähnlich klangvollen Namen erarbeitete wie ihn heute vielleicht nur Porsche oder Ferrari besitzen. Die Società Anonima Lombarda Fabbrica Automobili („Aktiengesellschaft Lombardische Automobilfabrik“) wurde nach Absatzproblemen im ersten Weltkrieg mit dem italienischen Rüstungskonzern Accomandita Ing. Nicola Romeo & Co unter dem klangvollen Namen ALFA-Romeo schnell ein Begriff im Motorsport und erlangte auf allen dessen damals zu Verfügung stehenden Bühnen einen Weltruhm, dessen Umfang heute den mehrheitlich der Gnade der späten Geburt anheim gefallenen Motorsportfans nur noch schemenhaft bekannt ist. Ein Indiz der frühen Erfolge ist das Image der Marke, das nach wie vor ein Hauch der damaligen sportlichen Erfolge umweht, der über die Jahrzehnte nicht zu vertreiben war, auch wenn man zuletzt nur im Tourenwagenbereich Akzente setzen konnte.
Diese Gedächtnislücke soll nun geschlossen werden. Unser langjähriges Forumsmitglied Reinhard Neubauer hat in akribischer Arbeit angesichts des heute anstehenden Jubiläums eine Übersicht über die Erfolge Alfas verfasst, die die Begeisterung, die Alfa bei den Sportwagenfreunden dieser Epoche entfachte, wieder aufleben lässt. Als der Autor dieser Zeilen von Neubauer vor etwa zwei Monaten die Anfrage erhielt ob man einen „kleinen Aufsatz“ über den Anlass ins Forum stellen könnte, wurde schnell vereinbart das man besser daraus ein dem Anlass passenden Bericht verfassen sollte. Das dann zugegangene Material liess der Redakteur erst mal fahrlässigerweise angesichts der 24h-Rennen am Ring und in Le Mans drei Wochen bis kurz vor dem heutigen Jubiläumsdatum liegen – um dann vor drei Tagen von den Fülle der Informationen und Bilder förmlich erschlagen zu werden!
Nach einer Nachtschicht ist nun eine umfassende Arbeit über die Motorsporthistorie der italienischen Traditionsmarke entstanden, die auf unseren Seiten ihresgleichen sucht und einen Überblick über Glanz, Gloria, Tragödien und Triumphe dieses klangvollen Namen liefert. Dabei ist das Material ob der Fülle auch noch kurzweilig zu lesen und enthält viele unterhaltsame Details und auch Links auf Webmaterial (Eines der Highlights: Le Mans Videos aus den 30´er Jahren!) die den Sportwagen-Fan gespannt vor dem Schirm fesseln dürften. Ein Tip nur: Dieser Artikel ist nichts zum kurzfristigen Überfliegen! Die ganzen Informationen verdienen eine gebührenden Zeit, die man sich nehmen sollte. Daher nehmt euch heute abend ein paar Stunden Zeit, macht einen (vorzugsweise italienischen) Rotwein auf, setzt euch vor den Bildschirm und feiert zusammen mit uns 100 Jahre Alfa Romeo im Motorsport. Vielleicht kommt die Marke ja doch noch einmal mit einem der seit Jahren angekündigten GT2 zurück in die Sportwagenszene – oder als LMP-Motorenlieferant. Zu wünschen wäre es! |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 24. Juni 2010 )
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Historische GT
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Geschrieben von Roland Neumann
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Samstag, 5. Juni 2010 |
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Vom 18.-20. Juni 2010 können die Motorsportfans auf dem Nürburgring ein großes Sportwagenfestival erleben. Die schon legendären Gruppe C-Boliden aus den 90er Jahren machen Station auf dem Nürburgring. Ein besonderes Highlight ist dabei sicherlich der Mercedes C11 Gr. C, auf dem schon Michael Schumacher seine ersten Gruppe C Erfahrungen sammelte. Das Starterfeld (18 Fahrzeuge) ist ein bunter Mix mit so bekannten Marken wie Mercedes, Jaguar, Aston Martin, Spice und Nissan.
Ein weiteres Highlight sind die Rennen zum Supersportscup (ehemals Orwell-Supersportscup). Hier messen sich die Big Bangers aus der Can-Am/Interserie mit den schnellen 2 Ltr. Sportprototypen. Bei den ersten beiden Veranstaltungen dominierte bei den Big Bangers der Frankfurter Timo Scheibner mit seinem Lola T222. Bei den 2 Ltr. Sportprototypen gilt es die March 75S-Piloten S. Kalb bzw. den Engländer D. Hart zu schlagen.
Weitere Infos zum Wochenende sind unter www.adaceifelrennen.de einzusehen.
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 7. Juni 2010 )
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Historische GT
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Geschrieben von Stefan Eckhardt
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Donnerstag, 29. April 2010 |
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Hockenheim scheint ein gutes Pflaster für Michael Roock zu sein. Bereits zum vierten Mal hintereinander konnte der 50-jährige Leverkusener den Saisonauftakt der Classic Trophy im badischen Motodrom für sich entscheiden. War er in den Vorjahren mit Michael Martin und Claudia Hürtgen erfolgreich, bildete er in diesem Jahr mit Ex-DTM-Pilot Hubert Haupt ein erfolgreiches Team. Als beste Mannschaft wurden die beiden im Porsche 911 ST nach 86 Runden in 3:03:00,654 Stunden abgewinkt. Der zweite Platz ging an das Porsche 914/6 Team Claudia Hürtgen (Aachen) und Siegfried Lapawa (Langenfeld). James Bellinger / Keith Ahlers genossen als Gesamt-Dritte die Frischluft im Morgan Plus 8.
Mit dem ältesten Fahrzeug des Feldes - 58 Jahre hat der Lancia Aurelia B 20 auf dem Buckel - gewannen Jason und Louise Kennedy und Tim Burret die Klasse der GTs bis 1961 vor Julius Kolb, wie Vater Alexander im Austin Healey unterwegs, aber einen Rang besser platziert. Die stärkste Klasse war einmal mehr die 2-Liter-Kategorie, in der die Gesamt-Zweiten Hürtgen / Lapawa im 914/6er Porsche vor dem italienischen Team Andrea Damiani / Enrico Nervi (Porsche 911) siegten und somit die Tabellenführung in der Classic Trophy übernahmen. Wolfgang Schmidt / Lothar Wilms folgten auf dem dritten Rang im Alfa Romeo GTAM. Jürgen Pfleger, Michael Klotz und Patrik Bürgisser brachten in der 2-Liter-Klasse ein exotisches Fahrzeug an den Start. 43 Runden spulten sie bei der Jungfernfahrt im Opel GT ab. Man darf gespannt sein, welches Potential im Opel-Keil noch steckt. Bestes Sportwagenteam waren Paul Koppenwallner / Christian Graf von Wedel im Chevron B16. Mit dem 500km Rennen in Spa-Francorchamps wartet Ende Mai die nächste Herausforderung auf die Classic Trophy, bevor es dann Mitte Juni im Rahmen des ADAC Eifelrennens auf der Nordschleife rund geht. |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 29. April 2010 )
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Historische GT
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Donnerstag, 22. April 2010 |
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Die grossvolumigen Boliden der historischen Orwell Supersportsserie dominierten vom Motorenklang her das vergangene Wochenende der Hockenheim-Historics. Mit 17 bzw. 14 Wagen in den beiden Rennen blieb das Feld zwar etwas unter den Möglichkeiten der Serie, dennoch sollte dies angesichts des Saisonauftaktes nicht überbewertet werden.
Die beiden Rennen gewann Timo Scheibner in seinem gelben Lola T222, der sich an der Spitze jeweils herzhafte Duelle mit dem roten March 707 des Italieners Matteo Tullio lieferte. Ein ausführlicher Rennbericht von den beiden Läufen kann auf unseren Seiten unter diesem Link eingesehen werden. Die Rennergebnisse sind hier zu finden. |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 22. April 2010 )
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Historische GT
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Geschrieben von Roland Neumann
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Freitag, 16. April 2010 |
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Das Motorsportjahr 2010 startet bei der Hockenheim-Historic In Memory of Jim Clark vom 16.-18. April 2010 gleich mit einem großen Jubiläum 40 Jahre Interserie. Die Interserie ist heute neben der Formel 1 eine der am längsten aktiven Serie im Motorsport. Prägten anfangs der 70er Jahre Fahrzeuge wie der Porsche 917 PA mit dem ersten Gesamtsieger Juergen Neuhaus oder einem Ferrari 512 mit dem unvergessenen Herbert Müller sowie diversen Can-Am Fahrzeugen das Starterfeld, folgte in den 80er Jahren die Ära der Gruppe C Boliden. In dieser Zeit, die man auch als die Blütezeit der Interserie bezeichnen kann, waren neben den vielen Privatteams auch vermehrt Top-Teams aus der Gruppe C- Weltmeisterschaft und dem Würth-Supercup am Start. Mit so bekannten Fahrern wie Bob Wollek, Klaus Ludwig, H.J. Stuck und Manuel Reuter, um nur einige zu nennen, konnte man die Motorsportfans in ganz Europa mobilisieren. Vor allem im damaligen Ostblock wie zum Beispiel in Most / CZ waren 150.000 Zuschauer bei den Läufen der Interserie keine Seltenheit.
Mit dem Ende der Gruppe C-Ära veränderte sich auch das Erscheinungsbild der Interserie, durch eine Regeländerung im Reglement wurden nun auch Formel-Fahrzeuge aus der Formel 1, Indy-Cart und F3000 zugelassen. Die Regeländerung besagte dass alle freistehenden Räder durch Kotflügel abgedeckt sein mussten. Das brachte so richtig den Ideenreichtum der Konstrukteure auf den Plan. So entstanden recht skurrile Fahrzeuge wie der March F2/Can-Am von K. Hasenbichler oder der Horag Lola Can-Am von M. Hotz, die teilweise mit regulierbaren Turbomotoren bis zu 800 PS erreichten.
Ende der 90er Jahren ging der Trend immer mehr zu Formel-Fahrzeugen, jetzt allerdings ohne Kotflügel. Neben den verbliebenen Gruppe C-Fahrzeugen von R. Stirling im Lola T92 Judd und dem Argo Chevy von M. Schuster gab es tolle Duelle mit dem Formel 1 Minardi von J. Neuhauser oder einem Indy-Cart March mit I. Gerstl. Bei keiner anderen Rennserie konnten die Motorsportfans so einen direkten Vergleich zwischen Gruppe C und Formel-Fahrzeugen erleben. In Hockenheim gibt es eine Zeitreise mit über 50 Fahrzeugen aus vier Jahrzehnten Interserie zu sehen.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 16. April 2010 )
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Historische GT
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Geschrieben von Roland Neumann
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Donnerstag, 15. April 2010 |
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Der Orwell-Supersportscup startet bei der Hockenheim Historic - In Memory of Jim Clark vom 16.-18. April 2010 in seine elfte Saison. Auch in diesem Jahr hat es das Orga-Team um Silvio und Angela Kalb wieder geschafft, ein buntes Feld mit den spektakulären Can-Am Fahrzeugen und den schnellsten 2 Ltr.-Sportprototypen an den Start zu bringen.
Beim Blick in die Nennliste fällt auf, dass der amtierende Champion Michele Liguori, seinen 2 Ltr. Lola T296 gegen einen 3 Ltr. Lola T292 mit Cosworth DFV-Power getauscht hat. In der großen Can-Am Klasse ist sicherlich der Frankfurter Timo Scheibner mit seinem Lola T222 ein heißer Titelkanditat. Aber auch die March-Fraktion mit dem schnellen Italiener Matteo Tullio im roten STP-March 707 und dem Briten Frank Bradley im March 717 sind immer für eine Überraschung gut. Nicht zu vergessen ist die McLaren-Armada mit dem Lokalmatador Peter Hoffmann sowie den Briten John Grant und Richard Piper.
In der 2 Ltr.-Klasse gilt es den viermaligen Champion Silvio Kalb mit seinem March 76S-BMW zu schlagen. Seine größten Konkurrenten sind dabei der Ex-Chevron-Werksfahrer John Burton im Chevron B31 und Doug Hart im March 75S-Ford. Eine besondere Würze im Starterfeld sind auch die Gaststarter, so hat für Hockenheim Freisinger-Motorsport einen Can-Am Porsche 917/10 und einen Porsche 908 gemeldet. Weitere Infos gibt es unter www.hockenheim-historic.de.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 16. April 2010 )
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Historische GT
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Geschrieben von Roland Neumann
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Sonntag, 13. Dezember 2009 |
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Der Italiener Michele Liguori ist der neue Champion im Orwell Supersportscup 2009. Mit seinem 2 Ltr. Lola T296-BMW sicherte er sich mit einem Klassensieg am Eurospeedway Lausitzring, fünf zweiten und drei dritten Plätzen mit 54 Punkten die Gesamtwertung. Organisator Silvio Kalb konnte auch 2009 wieder ein großes Teilnehmerfeld für die fünf Veranstaltungen aufstellen. Mit 23 fest eingeschriebenen und 20 Gast-Fahrern ergab dies ein buntes Feld aus CanAm und den 2 Ltr. Sportwagen.
Saisonstart war bei den RMU-Classics in Spa-Francorchamps. 24 Teilnehmer gingen auf der traditionsreichen Rennstrecke an den Start. Für den Briten John Grant war es ein Auftakt nach Maß, er sicherte sich mit seinem CanAm McLaren M8D beide Laufsiege. Die weiteren Klassensiege holten sich J.Burton/GB (Chevron B26) und Silvio Kalb/D (March 75S) in der Klasse E. In der flügellosen Kl. D hießen die Sieger K. Abrahamsson/SWE (Chevron B19) und F. Hahn/D (Chevron B21). In der Klasse F gewann beide Rennen der Belgier P.Govaerts auf einem Osella PA6/9. In der Crossle-Wertung sicherte sich B. Eggimann aus der Schweiz beide Läufe.
Zur zweiten Veranstaltung traf man sich auf dem Eurospeedway Lausitzring wo man im Rahmen des Jim Clark Revivals antrat. Mit nur 12 Teilnehmern war das Feld mehr als dürftig. Gesamtsieger im ersten Lauf wurde P.Hoffmann auf einem McLaren M8F, die weiteren Klassen-Sieger waren T. Scheibner/D (McLaren M1C) in der Kl. B, J. Brunstedt/SWE im Lola T212 in der Kl. D sowie S.Kalb/D mit seinem March 75S in der Kl. E. Im zweiten Lauf kamen nur noch sechs Fahrzeuge in die Wertung, den Gesamtsieg sicherte sich K. Abrahamsson/SWE auf einem Chevron B19. In der CanAm-Kategorie gewann der Franzose Y. Mahe auf dem letzten noch vorhandenem CanAm BRM P154. Die Klasse E gewann der neue Champion M.Liguori/ITA auf einem Lola T296.
Zur dritten Station ging es dann im Juli auf die Insel nach Brands Hatch, wo man im Rahmen des Superprix antrat. Diese Veranstaltung ist traditionell neben dem OGP auf dem Nürburgring ein Highlight im Orwell-Rennkalender und so gingen auch wieder 24 Teilnehmer an den Start. Auf der recht selektiven Strecke waren diesmal die schnellen 2 Ltr.Sportwagen im Vorteil. Den ersten Lauf gewann der Brite D. Hart auf seinem 2 Ltr. March 75S, die CanAm-Klasse sicherte sich R. Piper/GB auf einem McLaren M8F. Die Kl. B ging an T. Scheibner auf einem McLaren M1C und in der Kl. D war der Brite H. Price auf einem Chevron B21 erfolgreich.
Der zweite Lauf wurde kurz nach Rennbeginn aufgrund des schweren Unfalls des Franzosen Yvan Mahe mit seinem BRM P154 abgebrochen und nicht gewertet. Yvan Mahe kam ohne Fremdverschulden von der Strecke ab und schlug so vehement in die Leitplanken ein, dass man das Schlimmste befürchten musste. Mahe musste an diesem Tag wohl sämtliche Schutzengel um sich versammelt haben - er kam mit etlichen Knochenbrüchen nochmals glimpflich davon und ist momentan auf dem Wege der Besserung. Seinen wunderschönen BRM P154 (wie erwähnt der letzte noch vorhandene CanAm-BRM) werden wir jedoch nicht mehr wieder sehen.
Zum Saisonhighlight trafen sich dann 29 Teilnehmer, um im Rahmen des Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring an den Start zu gehen. Einen ausführlichen Bericht gibt es unter diesem Link.
Zum Saisonfinale traf man sich im französischen Dijon-Prenois, die Titelentscheidung sollte hier zwischen dem Italiener M. Liguori im Lola T296 und dem Deutschen T. Scheibner im Lola T222 fallen. Für eine kleine Vorentscheidung im Titelkampf sorgte dann in dem 16 Teilnehmer starken Feld der Grieche L. Voyazides mit seinem Lola T280. Er gewann den ersten Lauf vor Scheibner und dem schnellsten 2 Ltr.-Piloten M. Catlow im Lola T296. Weitere Klassensieger waren Dr. A. Lienau auf einem McLaren M6B (Kl. B) und S. Watson auf einem Chevron B19 in der Kl. D. Im zweiten Lauf konnte dann Scheibner im Lola T222 den Spieß umdrehen und sicherte sich den Laufsieg vor dem Markenkollegen Voyazides. Dem Italiener Liguori in seinem T296 reichten zwei zweite Plätze in der Klasse E, um sich mit zwei Punkten Vorsprung die Gesamtmeisterschaft zu sichern. Die weiteren Klassensieger beim zweiten Lauf waren Dr. Lienau in der Kl. B., V. Rivet/F im Chevron B19 (Kl. D) und der Brite M. Catlow im T296 (Kl. E).
Übers Jahr gesehen waren 13 CanAm-Fahrzeuge und 30 2 Ltr.-Sportwagen am Start, dabei gingen sieben Laufsiege an die CanAm-Piloten, zweimal ging der Gesamtsieg an einen Piloten aus der 2 Ltr. Fraktion.
Das erste Highlight für 2010 sollten sich die Motorsportfans schon mal ganz dick im Kalender ankreuzen! Vom 16.-18. April 2010 findet auf dem Hockenheimring die Hockenheim Historic-In Memory of Jim Clark statt. Neben dem Saisonstart des Orwell Supersportscup 2010 wird auch der 40. Geburtstag der Interserie und der 70.Geburtstag von Kurt Ahrens gefeiert.
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 17. Dezember 2009 )
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Historische GT
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Geschrieben von Roland Neumann & Harald Gallinnis
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Dienstag, 18. August 2009 |
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Wie schon in den Jahren zuvor zählte das Teilnehmerfeld des Orwell Supersportscup sowohl beim AvD Oldtimer Grand Prix als auch in der laufenden Meisterschaft des Orwell Supersportscup zum absoluten Saisonhöhepunkt. Mit 30 Nennungen brachte man wieder ein spektakuläres Starterfeld bunt gemischt mit den großen Boliden aus der ehemaligen CAN-AM Serie und den schnellsten 2 Ltr. Sportwagen aus den 70er Jahren in die Eifel.
Timo Scheibner auf einem Lola T222 gewann am Ende beide Läufe Lauf vor March 707-Pilot M. Tullio. Der hellblaue March 717 von F. Bradley sowie Doug Hart auf einem March 75S belegten jeweils die dritten Plätze in den beiden Rennen am 08./09.08. Ein ausführlicher Bericht auf unseren Seiten kann unter diesem Link eingesehen werden. Die detailierten Ergebnisse sind unter diesem Link auf der Seite des Orwell Supersport Cups einzusehen. |
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 18. August 2009 )
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Historische GT
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Geschrieben von Roland Neumann
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Donnerstag, 6. August 2009 |
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Vom 7. bis 9. August 2009 findet bereits die 37. Auflage des AvD Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring statt. Der AvD als Veranstalter hat auch in diesem Jahr weder Kosten noch Mühen gescheut, um den Rennsportfans ein attraktives Rennprogramm zu bieten. Neben einem offenen Fahrerlager werden den Besuchern am Freitag verschiedene Rennveranstaltungen auf der legendären Nordschleife (25,378km) mit historischen Rennfahrzeugen geboten. Ein weiterer fester Bestandteil dieser hochkarätigen Veranstaltung sind die Fahrzeuge der Deutschen Rennsportmeisterschaft und der Procar-Serie. Mit 30 Nennungen bringt der ORWELL Supersportscup wieder ein imposantes Starterfeld an den Start. Hier sind neben den großen Big Bangers aus der CanAm-Serie auch wieder die schnellen 2 Liter Sportprototypen am Start (Bild links).
Ein weiteres Highlight in diesem Jahr sind die Fahrzeuge aus der Gruppe C, die nicht nur in Le Mans sondern auch in den 80er Jahren beim Würth Supercup für Furore gesorgt haben. Mit 25 Nennungen, darunter so erfolgreiche Marken wie der Porsche 962 (Bild rechts), Jaguar XJR, Spice SE90C und der legendäre Sauber-Mercedes C9, der nicht nur in Le Mans sondern auch beim 1000km Rennen auf dem Nürburgring erfolgreich war. In den insgesamt vier Rennklassen der Gruppe C sind Fahrzeuge aus den Jahren 1982-1993 vertreten. Mit dem Ford C100, March 85G, Ford Maxum, ALD C2, Tiga C2 und dem Gebhardt C2 sind auch einige Exoten in diesem Gruppe-C-Feld enthalten. Mit über 600 Teilnehmer aus der ganzen Welt ist diese Veranstaltung wohl einzigartig. Zudem sind die Eintrittspreise sehr familienfreundlich gehalten für drei Tage Motorsport vom feinsten.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 7. August 2009 )
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Historische GT
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Geschrieben von Harald Musileck
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Sonntag, 12. Juli 2009 |
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Greg Crick, australischer GT-Champion des Jahres 2006 und down under nunmehr Driver Standard Officer der nationalen GT-Meisterschaft, bekommt demnächst Gelegenheit, ein Auto aus der Gruppe-C-Ära zu bewegen: Bei dem von 24.-26.07. stattfindenden Silverstone Classic soll der 55-jährige Tasmanier in einem Sauber C9 als Co-Pilot von Fahrzeug-Eigentümer Rob Sherrard antreten.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 12. Juli 2009 )
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Historische GT
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Geschrieben von Markus Zieger
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Samstag, 16. Mai 2009 |
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Auch Stephane Ratel als erfolgsverwöhnter Rennserien-Promoter, hat so seine Sorgenkinder. Eines davon heisst, GT90´s und hatte dieses Jahr in Dijon seinen ersten Auftritt. So ehrenwert Ratels Projekt auch ist, bis jetzt haben die GT90's bei weitem nicht den erhofften Zuspruch und die beiden Läufe in Dijon ließen keine Hoffnung auf eine Änderung aufkommen. Eine - zugegeben herrliche - GT1-Viper, zwei GT2-Porsche 993, ein Lambo Diablo GTR , ein Ferrari 360 Modena GT, zwei GT2-Viper GTS-R und ein paar Venturi 400 Trophy, waren bei weitem nicht ausreichend, um von einem wirklichen Revival zu sprechen, selbst wenn in Dijon auch mehr als doppelt so viele Fahrzeuge starteten wie in Hockenheim im Jahr 2008.
Amüsanterweise sorgten ausgerechnet die zu Gast weilenden Caterham-Fahrer für Kurzweil innerhalb der beiden 45-Minuten-Rennen. Während die GT1-Viper und die beiden Porsches ihre eigenen Rennen fuhren, bildeten sich immer wieder Kampfgruppen von Caterhams, welche die grossen GT vor sich her jagten und für spannende Situationen sorgten. Gewonnen hat das erste Rennen Patrice Milesi im GT2 Porsche vor Michel Mhitarian im Diablo GTR und dem Deutschen Frank Jacob in der GT2 Viper. Erik Behrens, der das Rennen in der GT1 Viper anführte, musste kurz vor Schluss nach einem Differentialschaden aufgeben. Das Sonntagsrennen - das letzte des Rennwochenendes - wurde vom Regen dominiert. Diesmal gewannen Moulin / Chevalard mit Ihrer GT2-Viper vor Peter Kuteman, unterwegs auf dem infernalisch klingenden Ferrari 360, und Milesi im Porsche 993 GT2. Der zweite und zugleich letzte (!) Event in diesem Jahr wird für die GT90´s vom 30.10.-01.11. in Paul Ricard stattfinden. |
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 16. Mai 2009 )
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Historische GT
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Geschrieben von Roland Neumann
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Donnerstag, 30. April 2009 |
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Anlässlich des "Hockenheim Historics - In Memory of Jim Clark“ Wochenendes fand am Samstagnachmittag am Jim Clark-Denkmal (Foto mit Ehrengästen)) eine offizielle Gedenkfeier zu Ehren der Sportwagen und F1-Legende statt. Mit bewegenden Worten erinnerten Harald Roth (Präsident des BMC) und Clarks Freund Kurt Ahrens an den am 7. April 1968 in Hockenheim bei einem Formel 2 Rennen tödlich verunglückten Rennfahrer.
Die Interserie die im Rahmen des Wochenendes ein Sportwagen-Revival veranstaltete, ist heute neben der Formel 1 eine der ältesten Rennserie im Motorsport. In den fast 40 Jahren trugen sich so bekannte Fahrer wie der erste Gesamtsieger 1970 Jürgen Neuhaus auf einem Porsche 917 PA, Emerson Fittipaldi / BR, Leo Kinnunen / SF, Herbert (Stumpenherbie) Müller / CH, Willi Kauhsen / D und Reinhold Joest / D in die Teilnehmer bzw. Siegerlisten ein. In den 80er Jahren zu Beginn der Gruppe C-Ära feierten dann Jochen Maas, Hans Joachim Stuck, Klaus Ludwig, Klaus Niedzwiedz, Bernd Schneider und Manuel Reuter ihre ersten Sportwagensiege in der Interserie. Highlights beim Revival-Rennen waren der Gebhardt C2 Prototyp vom Schweizer Interserie Ur-Gestein Ruedi Jauslin und das Ex-Siegerauto von Robbie Stirling / CND, dem Lola T92/10 Judd V10 (Foto) aus dem Jahr 1996, das in Hockenheim vom neuen Eigner Peter Schleifer pilotiert wurde. |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 30. April 2009 )
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Historische GT
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Geschrieben von Roland Neumann
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Mittwoch, 29. April 2009 |
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Im Rahmen der "Hockenheim Historic – In Memory of Jim Clark" fand das erste Interserie Revival statt. Bei strahlendem Sonnenschein wurde den Freunden des Historischen Motorsports eine Zeitreise durch fast vier Jahrzehnte Interserie geboten.
Mit von der Partie waren auch die damaligen Rennfahrer-Größen wie z.B. der heutige fast 78-jährige Brite David Piper, dessen Markenzeichen die in Britisch Racing Green lackierten Porsche 917K und Ferrari 330 P4 (Bild links) waren.
Ein weiterer Ehrengast war Kurt Ahrens, ein enger Freund von Jim Clark - beide waren noch am Vorabend vor Clarks Tod 1968 im Aktuellen Sportstudio zu Gast. Der Aachener Willi Kaushen startete damals mit einem Porsche 917/30 sowohl in der CanAm als auch in der Interserie und hatte Dank Turboladertechnik zeitweise mehr als 1200 PS zur Verfügung.
Ein weiteres Highlight waren die LeMans Rennwagen aus dem Hause Porsche, so pilotierte Hans Herrmann einen Porsche 908 Coupe und August Deutsch die Porsche 908 Flunder (Foto) von Steve Mc Queen. Das offene Fahrerlager nutzten dann auch die zahlreichen Zuschauer (laut Veranstalter waren es 15.000 an diesem Wochenende), um sich Autogramme und Fotos von ihren Legenden zu holen.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 29. April 2009 )
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Historische GT
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Mittwoch, 15. April 2009 |
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Fast genau heute auf die Stunde vor 10 Jahren startete ein Sportwagenfan ein kleines aber ambitioniertes Webprojekt zum Thema GT- und Prototypensport. Das Internet war schon seit einigen Jahren im Kommen, aber es hatte sich gezeigt, dass es eine Informationslücke speziell im deutschsprachigen Bereich zum Thema Strassensportwagen und seiner Rennsportderivate in der internationalen und deutschen Rennsportszene gab. Das am 15. April 1999 gestartete Projekt sollte diese Lücke in Form eines webbasierten Fanzines ein wenig auffüllen und – so hoffte sein Autor zumindest – sich auch irgendwann mal als feste Grösse der Szene bezüglich Informationen und Berichten zum Thema etablieren.
Nun: es ist ein langer und teilweise auch steiniger Weg seitdem gewesen, der seinem Autor so manches abverlangte und es bis heute noch tut. GT-One wurde schnell - um Namensrechte-Streitigkeiten mit einem Hersteller vorsorglich zu umgehen und den Anspruch, eine deutschsprachige Website zu sein, zu unterstreichen - in GT-Eins umbenannt. Schon bald arbeitete ein ganzes Kollektiv an Autoren und Fotographen an der Site. Nicht wenige von ihnen haben von der nach wie vor mit semiprofesionellen Anspruch arbeitenden Seite den Sprung in die professionelle Schiene erfolgreich geschafft. Rückblickend muss man sagen, dass sich die Vision, ein gemeinsames Forum der Fans und Aktiven zu schaffen, das als fester Anlaufpunkt der Szene diesen könnte, erfüllt hat. Was den Autor dieser Zeilen doch mit ein wenig Stolz am Ende eines langen und aufregenden Jahrzehnts zurückblicken lässt: Aufstieg und Fall der FIA-SWM, die Entwicklung der FIA-GT Meisterschaft, die Kooperation mit der SCC, der Aufstieg der Le Mans Serie zur weltweit besten Sportwagenserie, der lang ersehnten Start einer deutschen Meisterschaft (ADAC-GT-Masters) - wir können sagen: wir waren dabei! Der Dank gebührt an dieser Stelle allen, die in den vergangenen Jahren dazu beigetragen haben bzw. es noch immer tun, dass dieses Projekt es bis hierhin geschafft hat und sich dabei einen Ruf als kompetentes und unabhängiges Medium zum Thema erarbeitet hat. Allen gebührt angesichts ihres eigenen unentgeltlichen Engagements tiefer Respekt. In der Hoffnung, dass wir dieses Level noch einige Jahre durchstehen können, nimmt sich der Autor dieser Zeilen daher heute einen Tag von der Routinearbeit für seine Familie und Freunde frei und hofft dafür auf Verständnis beim hochgeschätzten Publikum. |
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 15. April 2009 )
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Historische GT
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Geschrieben von Sören Herweg
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Samstag, 14. Februar 2009 |
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Janos Wimpffen, eine Legende unter den Autoren von Sportwagenbüchern, hat im vergangenen Jahr sein Buch Monocoques and Ground Effects auf den Markt gebracht. Es behandelt die glorreiche Zeit der Gruppe C Fahrzeuge.
Noch bis zum 21. März, dem Tag an dem die 12 Stunden von Sebring stattfinden, gibt es von Bull Publishing ein Sonderangebot: Beim Kauf von Monocoques and Ground Effects zum Preis von 149,95 Dollar kann man eines der folgenden beiden Bücher, Spyders and Silhouettes oder Winged Sports Cars and Enduring Innovation, zum halben Preis von 74,97 Dollar zusätzlich erwerben. Die Bestellung kann entweder direkt telefonisch bei Bull Publishing erfolgen - (001) 602-852-9500 - oder per E-Mail an Tracy Moore (tmoore@bullpublishing.com).
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 15. Februar 2009 )
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Historische GT
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Montag, 12. Januar 2009 |
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Organisator Ronny Bredhauer hat nun eine Ausweich-Location für das diesjährige Jim Clark Revival gefunden. Wie berichtet hatten Terminverschiebungen um die DTM zu einer Absage in Hockenheim geführt. Nun steht aber Ersatz parat: „Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass das 5. Internationale Jim Clark-Revival Historic Grand Prix in gewohnter Form ... am 14.-17. Mai 2009 am Eurospeedway Lausitzring stattfinden wird. Und dies alles selbstverständlich wieder zu historisch günstigen Eintrittspreisen.“ Auf lange Sicht strebt Bredhauer aber wieder eine Rückkehr der Veranstaltung für historische Sport- und Rennwagen nach Hockenheim an. |
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Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. Januar 2009 )
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Historische GT
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Sonntag, 21. Dezember 2008 |
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Das Jim Clark Revival-Meeting hat sich in den letzten Jahren als eine der deutschen Top-Veranstaltungen in Sachen historischen Motorsports in Deutschland etabliert. Umso überraschender schlug nun die Absage des Events durch den Organisationsleiter Ronny Bredhauer per schriftlicher Mitteilung ein. Dieser liess dabei offen durchblicken, dass er, entnervt durch die wiederholten DTM-bedingten Terminverlegungen keine Planungsbasis mehr für die Organisation des Events im April in Hockenheim hatte.
„Es wurde sogar eine Verlegung der RMU-Classic in Spa-Francorchamps vom 15.-17.05. auf den 24.-26.04.2009 mit dem königlich belgischen Automobilclub ausgehandelt. Wer das unbeständige Wetter im April in Spa kennt, weiß nur zu gut, welches Risiko der dortige Veranstalter zum Wohle des JCR damit eingegangen ist. Eine erneute Verlegung des JCR, auf den jetzt wieder vom Hockenheimring offerierten ursprünglichen Termin Ende April ist nun leider nicht mehr möglich, da unsere hochkarätigen „Stammrennserien“ bereits Verträge mit anderen Veranstaltern abgeschlossen haben. Ohne attraktive Rennserien wie die FIA-F1, FIA-Lurani, Formel Ford, F2, Supersports, Group C, GTC-TC, dem ATS-Formel-3-Cup, der Formel Renault, usw. würde das JCR leider zu einer Durchschnittsveranstaltung mutieren. Alle anderen, nach Rücksprache mit den Rennserien von mir vorgeschlagen Termine, konnten vom Hockenheimring aus den unterschiedlichsten Gründen nicht für das JCR 2009 zur Verfügung gestellt werden. Deshalb ist die traurige aber einzige Konsequenz die Absage des JCR 2009 am Hockenheimring !“
Als Interimslösung für 2009 will Bredhauer nun versuchen, das Jim Clark Revival an einem anderen Termin auf einer Ausweichstrecke stattfinden zu lassen. Für 2010 will man dann wieder einen Termin am Hockenheimring finden. „... schließlich ist der Name Jim Clark für immer mit dem Hockenheimring verbunden. Voraussetzung hierzu müsste allerdings eine gewisse Planungssicherheit sein, da wir alle ein solches Fiasko nicht noch einmal erleben möchten.“
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 21. Dezember 2008 )
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Historische GT
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Geschrieben von Johannes Gauglica
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Samstag, 13. Dezember 2008 |
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Die Altspatzen wollen es wieder wissen: 2009 nimmt die Trans-Am Series einen neuen Anlauf.
Vier Jahre nach der letzten Kür eines Meisters und drei Jahre nach den letzten beiden Jubiläumsrennen gräbt der Sports Car Club of America die traditionsreiche Marke wieder aus, auch die bulligen Rohrrahmen-Autos werden exhumiert.
Ein weiterer T/A-Haudegen stellt das Budget auf: Gregg Pickett war vor 30 Jahren Champion, mit dem Bodybuilder-Shake Muscle Milk seiner Firma Cytosport macht er den Hauptsponsor.
Der Markt hat sich in den vier Jahren der Abwesenheit sehr gewandelt: die ehemaligen T/A-Teams haben sich in alle Winde zerstreut.
Denn Alternativen gibt es mittlerweile ja einige – sei es die Grand-Am samt ihrer Koni Challenge oder die heute bestens etablierte Speed World Challenge des SCCA.
Ob alle früheren Fixstarter, geschweige denn neue Teams, dem Ruf folgen werden? Außerdem - und das wiegt vermutlich noch schwerer - findet gerade eine Wirtschaftskrise statt.
Der SCCA organisiert den Relaunch wieder selbst (von 2001 bis ’05 war die Meisterschaft ja quasi in Lizenz verpachtet), und zwar auf niedrigerem Niveau: Als Basis dienen die großen Clubrennen („Nationals“) des SCCA, wo die guten alten Rohrrahmen-Autos der Klasse GT-1 (die nichts mit der FIA-GT1 zu tun hat) heute ihre Heimstatt haben.
Acht Rennen soll es nächstes Jahr geben, fünf Termine stehen schon fest:
21./22. März Road Atlanta
17.-19. April Virginia International Raceway
15.-17. Mai Mosport
12.-14. Juni Portland
11./12. Juli Watkins Glen
Das Format: jeder Lauf geht über 90 Meilen oder ca. 144 Kilometer, ohne Boxenstopp.
Club-Präsident Jim Julow spricht von einer „Grass-Roots-Serie, die in den nächsten Jahren das Potential hat, zu einer Profiserie heranzuwachsen.“ – Dann sollte man sich allerdings auch eine schlaue Reglementänderung überlegen, denn mit denselben alten Autos hat man bei allem V8-Zauber auf längere Sicht wohl nichts mehr zu bestellen.
Seit 2005 hat es einige Versuche einer Trans-Am-Nachfolgerin gegeben, mit phantasievollen Namen wie American GT oder die Pan-American GT. Gefruchtet haben sie letztlich ebenso wenig wie der NASCAR-Wunsch, die GT-Klasse seiner Grand-Am in Trans-Am umzunennen. Am Leben ist noch die V8 StockCar Road Racing Series, die sich hauptsächlich an die Betreiber von NASCAR-Rundstreckenautos wendet.
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 14. Dezember 2008 )
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Historische GT
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Geschrieben von Harald Gallinnis
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Dienstag, 11. November 2008 |
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Die zweite Saison der GT90´s Revival Serie haderte leider auch mit eher verhaltenen Nennungszahlen. Beim Saisonabschluss der vier Meetings umfassenden Serie 2009 (Mugello, Hockenheim, Dijon, Paul Ricard) zeigte sich schliesslich das größte Feld des Jahres. Mit 15 Wagen (2 GT1-Ferraris, 8 GT2, 5 GT3-Cup-Wagen) kam ein halbwegs ansehnliches Grid zu Stande. Der Franzose Roland Berville dominierte im Solution F F550 das gesamte Wochenende und fuhr den Sieg in beiden Rennen nach Hause. Die Plätze 2 und 3 belegten abwechselnd der Deutsche Frank Jakob in der Springbok Racing-Chrysler Viper GT2 und der Franzose Michel Mihtarian im Lamborghini Diabolo GTR.
Frank Jakob, der über die Saison von Ex-RWS-Teamchef Rudi Walch technisch unterstützt wurde, wurde am Ende als Meister der Serie gekrönt. Stephane Ratel, der selber in einem seiner ehemaligen Venturi-Rennwagen teilnahm, hofft nun für 2009 auf einen besseren Zuspuch für die Serie.
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Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 11. November 2008 )
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