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Gumpert gegen alle (Gelesen: 790 mal)
Martin-GTS
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Gumpert gegen alle
13.05.21 um 16:42:52
 
Ich habe gerade nen interessanten Bericht gefunden über alternative Antriebe.
Auch hier zeigt es mal wieder dass die Grossen den Markt diktieren.
und - wie träge unsere Politiker sind.

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Leo
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Re: Gumpert gegen alle
Antwort #1 - 13.05.21 um 19:19:12
 
Technisch kenn ich mich dabei leider überhaupt nicht aus, aber im Artikel klingt das alles sehr überzeugend. Interessant dass jetzt, wo sich alle auf den Akku eingeschworen haben sich plötzlich auch bei der Brennstoffzelle was tut. BMW will ja auch in Kleinserie ein Brennstoffzellenauto auf den Mark bringen. Das Problem ist halt dass alle Hersteller jetzt zig Milliarden in die Akku-Technologie gesteckt haben bzw. noch stecken werden. Die jetzt davon zu überzeugen dass das der falsche Weg ist und jetzt nochmals soviel Geld in was anderes zu stecken ist (fast) ein Ding der Unmöglichkeit. Das wird sich auch keiner leisten können. Und die Politik tut das was die Lobbyisten vorgeben und da hat die Brennstoffzellentechnologie halt keine.
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VIPERfan 89
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Re: Gumpert gegen alle
Antwort #2 - 13.05.21 um 20:11:14
 
Martin-GTS schrieb am 13.05.21 um 16:42:52:
Ich habe gerade nen interessanten Bericht gefunden über alternative Antriebe.
Auch hier zeigt es mal wieder dass die Grossen den Markt diktieren.
und - wie träge unsere Politiker sind.

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Zu dem Thema gibt es ja auch einen Fernsehbeitrag des BR, den Ich im Tread über den Wasserstoff Motor von Toyota mit untergebracht habe.

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Unglaublich wie Halsstarrig , Politik und Industrie sind!
In meinen Augen ist das die einzige Chance ein Elektroauto, wenn man eines Fahren möchte, wirklich Umweltfreundlich und vor allem einfach zu Betreiben!
Und vor allem ohne das man eine komplett neue Infrastruktur aus dem Boden stampfen muss.

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« Zuletzt geändert: 13.05.21 um 20:12:22 von VIPERfan 89 »  

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Andy
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Re: Gumpert gegen alle
Antwort #3 - 14.05.21 um 12:24:58
 
Ist zwar "bloß" ein Blog (und man muss auch den polemischen Stil des Autors nicht gut finden) aber in der Sache scheint mir der Text ganz ordentlich recherchiert zu sein, und setzt Gumperts "Erfindung" in ein anderes Licht:

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tt-zu-fragen-vergisst-wo-eigentlich-der-treibstoff-dafuer-herkommen-soll/

Zitat:
Wieso in aller Welt stellen Toyota und Hyundai dann überhaupt herkömmliche Wasserstoffautos und nicht Roland-Gumpert-Wundermaschinen her?

Kurze Antwort: Weil Methanol leider nicht an Bäumen wächst.

Lange Antwort: Welche Flüssigkeiten ihr auch immer in die Autos der Zukunft tanken wollt, die in diesen Flüssigkeiten gebundene Energie müsst ihr vorher irgendwo bereitstellen. [...]

Wie viel Energie brauche ich, um einen Liter Methanol klimaneutral herzustellen? Für die Antwort gibt es eine ganze Reihe von Annahmen zu treffen und da es eigentlich der Job von Christoph Arnowski [dem BR-Reporter, der den Beitrag gedreht hat] gewesen wäre, das herauszufinden, benutze ich jetzt einfach die Daten des Bundesenergieministeriums.

Danach muss ich ungefähr 11,7 kWh Strom aufwenden, um einen Liter Methanol zu synthetisieren, mit dem das Auto von Roland Gumpert laut seinen eigenen Angaben 9,5 Kilometer weit kommt. Das ist sehr wenig, denn das Tesla Model S fährt mit derselben Energiemenge 6 mal so weit. Oder anders: Für besagte 500 Kilometer benötige ich mit dem Bayerischen Wunderauto nochmals mehr Energie als ein Diesel-PKW: Ich könnte damit 2 Monate lang meinen Haushalt mit Strom versorgen.

Mit dieser Antriebstechnik würde selbst die gesamte deutsche Stromproduktion im Jahr 2020 nicht mal im Ansatz ausreichen, um die aktuelle Jahresleistung der deutschen PKW-Flotte zu erreichen. Wir müssten unsere Kraftwerkskapazität fast verdoppeln, nur um genug Sprit für unsere Autos herzustellen.


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« Zuletzt geändert: 14.05.21 um 12:25:53 von Andy »  
 
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Martin-GTS
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Re: Gumpert gegen alle
Antwort #4 - 14.05.21 um 14:10:11
 
Mir scheint der Blog auch ganz glaubwürdig.
Zeigt aber mir auch wie man sich von den Medien fehlleiten lassen kann.
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VIPERfan 89
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Re: Gumpert gegen alle
Antwort #5 - 14.05.21 um 15:45:43
 
Ah, aber das Model S und sein Akku wachsen schon auf den Bäumen?
Oder ist die Energie die man für deren Produktion braucht schon mit Eingerechnet?
Vom Sauberen Strom den es auch für Akkustromer nicht gibt, mal ganz Abgesehen.


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« Zuletzt geändert: 14.05.21 um 15:47:56 von VIPERfan 89 »  

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Re: Gumpert gegen alle
Antwort #6 - 14.05.21 um 17:33:48
 
VIPERfan 89 schrieb am 14.05.21 um 15:45:43:
Ah, aber das Model S und sein Akku wachsen schon auf den Bäumen?
Oder ist die Energie die man für deren Produktion braucht schon mit Eingerechnet?
Vom Sauberen Strom den es auch für Akkustromer nicht gibt, mal ganz Abgesehen.




Auch da "gewinnt" in beiden Punkten der Tesla: Zum einen hat der Gumpert neben der Brennstoffzelle auch noch eine nicht eben kleine Batterie, wodurch der Vorteil bei der Herstellung zumindest deutlich verkleinert, je nachdem welche exotischen Materialien in der Brennstoffzelle verbaut sind, eventuell sogar gänzlich negiert wird. Zum anderen macht es gerade, wenn wir keinen sauberen Strom haben, doch Sinn, den Antrieb zu wählen, der am wenigsten von dem dreckigen Strom verbraucht - und da ist der Stromer dem Auto mit der Methanol-Brennstoffzelle wie gesagt überlegen und braucht pro gefahrenem Kilometer nur ein Sechstel des Stroms, den man für die Herstellung der äquivalenten Menge Methanol bräuchte.

Was noch interessant wäre, wäre ob sich Methanol ähnlich Ethanol auch aus Biomasse herstellen lässt - da könnte man dann eventuell tatsächlich einen Vorteil haben, wobei da dann halt wieder die Frage ist, ob man die entsprechenden landwirtschaftlichen Flächen dafür zur Verfügung hat oder ob das evtl. auch mit Biomüll, Algen oder ähnlichem geht.
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« Zuletzt geändert: 14.05.21 um 17:34:28 von Andy »  
 
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Re: Gumpert gegen alle
Antwort #7 - 14.05.21 um 17:52:47
 
Andy schrieb am 14.05.21 um 17:33:48:
VIPERfan 89 schrieb am 14.05.21 um 15:45:43:
Ah, aber das Model S und sein Akku wachsen schon auf den Bäumen?
Oder ist die Energie die man für deren Produktion braucht schon mit Eingerechnet?
Vom Sauberen Strom den es auch für Akkustromer nicht gibt, mal ganz Abgesehen.




Auch da "gewinnt" in beiden Punkten der Tesla: Zum einen hat der Gumpert neben der Brennstoffzelle auch noch eine nicht eben kleine Batterie, wodurch der Vorteil bei der Herstellung zumindest deutlich verkleinert, je nachdem welche exotischen Materialien in der Brennstoffzelle verbaut sind, eventuell sogar gänzlich negiert wird. Zum anderen macht es gerade, wenn wir keinen sauberen Strom haben, doch Sinn, den Antrieb zu wählen, der am wenigsten von dem dreckigen Strom verbraucht - und da ist der Stromer dem Auto mit der Methanol-Brennstoffzelle wie gesagt überlegen und braucht pro gefahrenem Kilometer nur ein Sechstel des Stroms, den man für die Herstellung der äquivalenten Menge Methanol bräuchte.

Was noch interessant wäre, wäre ob sich Methanol ähnlich Ethanol auch aus Biomasse herstellen lässt - da könnte man dann eventuell tatsächlich einen Vorteil haben, wobei da dann halt wieder die Frage ist, ob man die entsprechenden landwirtschaftlichen Flächen dafür zur Verfügung hat oder ob das evtl. auch mit Biomüll, Algen oder ähnlichem geht.



Genau aus diesem Grund kann Ich die Engstirnige und Bockbeinige Haltung, von Politik und Industrie nicht verstehen!
Um das herauszufinden braucht es eben die Evolutionären und Innovativen Ideen die Ich mir wünsche und die wir Brauchen wenn wir, egal ob mit Strom durch eine Brennstoffzelle oder mit Synthetischen Treibstoffen mit Verbrenner, wirklich Umweltfreundlich und vor allem Jeder mit dem Antrieb der ihm besser gefällt und ohne es Schönzurechnen unterwegs sein wollen!

Also weg mit dem Blinden Aktionismus der zum reinen Akkuauto tendiert, und die Ärmel Hochgekrämpelt!
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« Zuletzt geändert: 14.05.21 um 17:59:13 von VIPERfan 89 »  

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Re: Gumpert gegen alle
Antwort #8 - 14.05.21 um 18:08:42
 
... oder ob das evtl. auch mit Biomüll, Algen oder ähnlichem geht.

Den Ansatz vom Andy find ich sehr gut !
Das wäre der richtige Weg.
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VIPERfan 89
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Re: Gumpert gegen alle
Antwort #9 - 14.05.21 um 18:44:34
 
Martin-GTS schrieb am 14.05.21 um 18:08:42:
... oder ob das evtl. auch mit Biomüll, Algen oder ähnlichem geht.

Den Ansatz vom Andy find ich sehr gut !
Das wäre der richtige Weg.


Ganz Eindeutig!  Smiley  Smiley
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Re: Gumpert gegen alle
Antwort #10 - 14.05.21 um 19:27:01
 
VIPERfan 89 schrieb am 14.05.21 um 18:44:34:
Martin-GTS schrieb am 14.05.21 um 18:08:42:
... oder ob das evtl. auch mit Biomüll, Algen oder ähnlichem geht.

Den Ansatz vom Andy find ich sehr gut !
Das wäre der richtige Weg.


Ganz Eindeutig!  Smiley  Smiley


Was mich etwas enttäuscht -
So eine Diskussion hier kann man wohl nicht anschieben.
Da ist ist jeder Furz den ein Mechaniker im Fahrerlager vom  GTM lässt wichtiger wie so etwas.
Lieber über einen Aufkleber diskutieren als über wichtige Themen.
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Harald
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Der Autor dieser Zeilen...

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Re: Gumpert gegen alle
Antwort #11 - 14.05.21 um 20:30:24
 
Martin-GTS schrieb am 13.05.21 um 16:42:52:
Ich habe gerade nen interessanten Bericht gefunden über alternative Antriebe.
Auch hier zeigt es mal wieder dass die Grossen den Markt diktieren.
und - wie träge unsere Politiker sind.

....


Danke erst mal für den interessanten Beitrag!

Mir fehlen in dem Artikel allerdings ein paar wichtige Fakten (sorry vielleicht habe ich sie übersehen) :
Wie hoch ist die "Well to Wheel"-Bilanz bei dem postulierten Verfahren von "klimaneutral" erzeugten Methanol?

Salopp & bösartig übersetzt  Smiley : Wenn ich sagen wir mal ein Kohlekraftwerk brauche um 10000. Elektroautos 1000km fahren zu lassen - wieviele Kohlekraftwerke brauche ich um das Methanol zu erzeugen um  10000 Methanol-Brennstoffzellen-Wagen  1000km weit zu bringen?

Oder um den Gedanken der Klima-Neutralität aufzugreifen: Wieviele Hektar landwirtschaftliche Fläche werden verbraucht um 1000 Methanol-Brennstoffzellen-Autos  1000km weit zu bringen und wieviel Fläche an Solarzellen (die nicht zwingenderweise auf landwirtschaftlichen Flächen stehen müssten) steht dem für die selbe ebenfalls klimaneutral erbrachte Leistung an Elektromobilität gegenüber?

Die Zahlen die mir in diesem Zusammenhang bisher untergekommen sind gelinde gesagt ernüchternd . Der Well to Wheel-Faktor von Wasserstoff zu E-Mobilität ist etwa 2-2,5 - das heisst du braucht mehr als die doppelte Menge an Kohle/Atom/Solar- oder Windkraftwerken um den Wasserstoff für die selbe Mobilitätsleistung zu erzeugen - und du kannst bei getankten Kraftstoffen deinen Energieträger nicht autark selber erzeugen sondern bist wieder auf die Energiemultis angewiesen - für mich der einzige Grund warum die Wirtschaft eine Wasserstoffinfrastruktur so vehement von der Politik einfordert und lobbyiert.

Bei Biokraftstoffen sieht es bezüglich der zusätzlich hinzukommenden ILUC-Problematik noch ernüchternder aus: Zahlen die mir vor 10 Jahren untergekommen sind besagen das auf einem qm Rapsfeld Biodiesel für eine etwa 3km-Fahrt in einem Jahr gewonnen werden kann.

Hausaufgabe: Wir haben 40 Mio Verbrenner-Kraftfahrzeuge in D. Jedes fährt im Schnitt etwa 10.000 km und sie verbrauchen im Schnitt sagen wir mal 7l/100km.
(Eine Modellrechnung - Da ist jetzt alles eingerechnet und gemittelt; vom Mofa bis zum Leopard 2 der BW)
Wieviel Fläche müssten wir in D bepflanzen um das alles auf Biosprit umzustellen? Ich habs mal ausgerechnet - mal sehen ob ihr auf den selben Wert kommt    Zwinkernd Augenrollen

Zum Vergleich: 1 qm Solarzellen erzeugt bei den herrschenden Bedingungen in Deutschland in einem Jahr Strom für 300km Fahrt (Angaben sind 10 Jahre alt - die Zellen sind mittlerweile effizienter) - das ist grob um den Faktor 100 effizienter! Und dafür musst du kein Land versiegeln solange es ungenutzte Industriehallen-Dachflächen gibt.  

Solche Vergleichswerte gehören in einen jeden seriösen Artikel über solche Energieformen rein - fehlen die dann ist der nicht anderes als reine Lobbyarbeit.
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« Zuletzt geändert: 15.05.21 um 14:59:41 von Harald »  
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