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Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21 (Gelesen: 11155 mal)
Jaguar44
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XJR - Gr.C 4ever
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Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
16.03.18 um 16:52:44
 
FORD die tun was... und wollen nach dem GTE Programm in die Prototypen Klasse aufsteigen! Verhandlungen mit dem ACO/FIA & IMSA laufen z.Zeit in Sebring:
" Talks have continued this week at Sebring between manufacturers and officials from the FIA, ACO and IMSA on the concept of a single platform that would debut by as early as the 2020-21 WEC season, and potentially by 2021 in the WeatherTech Championship. "

Bericht zu den Plänen von FORD: Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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Abarth
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #1 - 16.03.18 um 18:11:01
 
Bis dorthin läuft noch viel Wasser die Isar runter. Und noch einmal werden sie die Regeln nicht so günstig ausgelegt bekommen wie bei den GTE. Obwohl, beim ACO hat es schon lange keine neuen Dienstwagen mehr gegeben.  Laut lachend
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Jaguar44
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XJR - Gr.C 4ever
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #2 - 16.03.18 um 18:21:26
 
Abarth schrieb am 16.03.18 um 18:11:01:
Bis dorthin läuft noch viel Wasser die Isar runter. Und noch einmal werden sie die Regeln nicht so günstig ausgelegt bekommen wie bei den GTE. Obwohl, beim ACO hat es schon lange keine neuen Dienstwagen mehr gegeben.  Laut lachend


Na... das Thema wird hier aber z.Teil so gerne gelesen wie die "Verschwörungstheorien"...  Augenrollen
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HAL9000
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GT-Eins-Forumsmitgli
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #3 - 17.03.18 um 16:11:43
 
Ist doch ganz einfach: Werkseinsätze nur noch als Motorenlieferant und das Chassis kommt vom Einsatzteam mit Budgetdeckel von 5 Mio.

Schon haben wir einen ausgeglichenen und echten Kampf um Siege und keine Promofahrten von millionenschweren Herstellern, die die Regelmacher erpressen.

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Fred G. Eger
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #4 - 17.03.18 um 17:22:58
 
HAL9000 schrieb am 17.03.18 um 16:11:43:
Ist doch ganz einfach: Werkseinsätze nur noch als Motorenlieferant und das Chassis kommt vom Einsatzteam mit Budgetdeckel von 5 Mio...

Kommt so sicherlich nicht. Dies widerspricht der ACO-Politik von Spec-as-Spec-can...
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Jaguar44
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XJR - Gr.C 4ever
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #5 - 21.03.18 um 17:39:17
 
Die Gespräche IMSA & ACO/FIA gehen weiter... Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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alfa2000
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #6 - 04.04.18 um 19:39:53
 
DPi vielleicht ab 2022 auch mit (Einheits?)-Hybrid.

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Blöd nur: FIA/ACO planen neues Reglement ab 2020...
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NoD48
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #7 - 25.04.18 um 16:12:50
 
alfa2000 schrieb am 04.04.18 um 19:39:53:
DPi vielleicht ab 2022 auch mit (Einheits?)-Hybrid.

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Blöd nur: FIA/ACO planen neues Reglement ab 2020...


Viele neue News hat Marcus Schurig dazu in der neuen Msa. So sind die IMSA-Macher im Zeichen des anstehenden Ausstiegs von Nissan und möglicher LMP2-Abgänge ein bisschen mit dem Rücken an der Wand.

FIA und ACO möchten wohl liebend gern ein Einheitschassis mit Hybrid in der LMP1. Zu teuer sagt IMSA.. Vielleicht gibt es am Ende doch keinen DPI/P1-Mix.


Woher denn dieser Sinneswandel jetzt?  hä? Pumpen die neuen Werkesteams (verpflichtend) dann mehr in die ACO-Kasse?  Cool Zunge
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KOTR
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #8 - 25.04.18 um 16:48:44
 
Einheitschassis, hm?

Dann wärs endgültig Zeit, mir ein anderes Hobby zu suchen.
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wekatz
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #9 - 25.04.18 um 17:26:46
 
Macht doch (irgendwie) Sinn  Zunge. Steht doch schon im Klassennamen:
LMP1 - 1 Chassishersteller
LMP2 - 2 Chassishersteller (defacto)
LMP3 - 3 Chassishersteller

Wie das aber bei den interessierten Fahrzeugherstellern ankommt Augenrollen
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HAL9000
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GT-Eins-Forumsmitgli
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #10 - 25.04.18 um 19:52:29
 
Warum erschrecken die Leute immer wenn sie "Einheitschassis" hören?

Wenn wir doch im Gegenzug richtig spannende Rennen auf sportlichem Wettkampf dafür kriegen, ist das doch besser als ein Wettkampf der Ingenieure. Die letzten LMP2-Jahre waren doch toll! Teilweise Duelle, die volle 6h liefen.

Und dazu noch Stabilität. Sind die Gruppe C, GT1-WM, alte DTM nicht gerade wegen zu vieler Freiheiten zugrunde gegangen?

Man muss ja nicht alles vereinheitlichen. Den Mittelteil gerne, die abnehmbare Front und das Heck könnte man ja zur freien Gestaltung frei geben. Dann haben wir (insbesondere im Tv) auch individuelle "Gesichter".

Immernoch besser wie die kommende SuperSeason, in der Toyota wahrscheinlich alle Rennen gewinnen wird. Selbst wenn sie ausfallen, und jemand anderes gewinnt, ist das doch nur ein Abstauber-Sieg für die Statistik. Sportlicher Wert = Null.

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« Zuletzt geändert: 25.04.18 um 20:07:54 von HAL9000 »  

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Frank-Do
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #11 - 25.04.18 um 20:26:43
 
Sehe ich ähnlich.  Zumal dadurch auch die fahrerische Leistung mehr in den Mittelpunkt rückt.
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HAL9000
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GT-Eins-Forumsmitgli
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #12 - 25.04.18 um 20:58:47
 
Ah, endlich sieht das auch mal jemand so.

Wenn ich sonst in F1-Foren so argumentiere werde ich gelyncht.  Laut lachend

Selbst mein Anti-Motorsport-Arbeitskollege hat das gecheckt. Wie kann es sein, dass einer der besten F1-Fahrer aller Zeiten seit Jahren im hinteren Mittelfeld rumgurkt? Und dass eine Nulpe wie Massa fast Weltmeister geworden wäre? Oder dass Mercedes seit Einführung der Hybrid fast alle Pole Positions inne hat, dass VW in der Rallye-WM jahrelang fast alle Läufe gewinnen konnte? Undsoweiter. Das gab es natürlich schon immer, aber seit die technische Ausfallquote in nahezu allen Motorsportkategorien fast gegen Null geht, haben wir diese drückenden Ergebnisse.

Es muss einen Sinneswandel geben; die Zeit der Bastlerpioniere und Erfinder wie Colin Chapman ist nunmal vorbei. Der sportliche Wettkampf der Piloten wird es danken.
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« Zuletzt geändert: 25.04.18 um 21:01:03 von HAL9000 »  

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KOTR
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #13 - 26.04.18 um 00:19:39
 
Für mich persönlich war der technische Wettbewerb, die Vielfalt der Konzepte, der Lösungsansätze, das Entwickeln, Machen, Probieren, das genaue Lesen und findige Auslegen von Regeln, um den kleinen oder etwas größeren Vorteil zu erlagen die Essenz des Motorsports. Für mich waren es zuerst immer die Fahrzeuge und deren Lösungen im Großen und im Detail, und erst danach die Menschen, die sie bewegten. Damit bin ich aufgewachsen und hat mich motiviert, ein Maschinenbaustudium aufzunehmen.

Von daher kann zumindest ich mit dem ganzen BoP-/Kundensport-/Einheitschassis-/Cup-Sport mal überhaupt nix anfangen. Klar, wenn der Fokus auf einer 'Ach, war das wieder mal knapp'-Bespaßung liegt, dann ist das toll, aber für mich hats absolut nix mehr mit dem Sport zu tun, den ich kennen und lieben gelernt habe.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #14 - 26.04.18 um 08:09:44
 
Ich halte auch nichts von Einheitschassis! Das Problem ist die Gaukelei des ACO und ewig lange Safetycar-Phasen oder FCY wegen einem einzigen Teil auf der Strecke, was zB jeden Vorteil eines früheren Stops zunichte macht. Statt das Benzin auf eine Runde zu reduzieren, sollte man lieber einen Rennsprit vorgeben wie in Gruppe C Zeiten, was dann auch zu Spannung durch unterschiedliche Taktiken führen wird. Dann sollte man schlichtweg die Möglichkeit zum eingreifen der Box verhindern. Fahrer sollten maximal über Boxentafeln über die Position ihrers Gegners informiert werden und zB selbst ihre Taktik (zumindest die spontane) festlegen müssen. Außerdem will ich Rennen mit Langstreckencharakter, wo es um Taktik und cleveres Fahren geht. Wer nur Sekundenabstände und dauerhaft Positionkämpfe will braucht keinen Langstreckensport...
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Frank-Do
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #15 - 26.04.18 um 09:40:59
 
KOTR schrieb am 26.04.18 um 00:19:39:
Für mich persönlich war der technische Wettbewerb, die Vielfalt der Konzepte, der Lösungsansätze, das Entwickeln, Machen, Probieren, das genaue Lesen und findige Auslegen von Regeln, um den kleinen oder etwas größeren Vorteil zu erlagen die Essenz des Motorsports. Für mich waren es zuerst immer die Fahrzeuge und deren Lösungen im Großen und im Detail, und erst danach die Menschen, die sie bewegten. Damit bin ich aufgewachsen und hat mich motiviert, ein Maschinenbaustudium aufzunehmen.

Von daher kann zumindest ich mit dem ganzen BoP-/Kundensport-/Einheitschassis-/Cup-Sport mal überhaupt nix anfangen. Klar, wenn der Fokus auf einer 'Ach, war das wieder mal knapp'-Bespaßung liegt, dann ist das toll, aber für mich hats absolut nix mehr mit dem Sport zu tun, den ich kennen und lieben gelernt habe.


Ich de­fi­nie­re das Wort Sport als Wettkampf zwischen Menschen und nicht zwischen Maschinen und Ingenieuren. Klar gehören diese beiden Komponenten im Motorsport dazu aber der Einfluss und die Leistung der Fahrer sollte im Mittelpunkt stehen. Idealer Weise sollten sie mit gleichen "Waffen" gegeneinander Kämpfen und sich fahrerisch einen sportlichen Wettkampf auf der Strecke liefern. Aus diesem Grund sehe mir sehr gerne Markenpokal Rennen an. Das hat nichts mit Bespaßung zu tun sondern mit einem sportlichen Wettkampf bei dem der bessere gewinnen sollte. Das ist der Sinn und Zweck in jedem Sport und nicht dass ein Haufen gut bezahlter Ingenieure irgendwo in einer Fabrik sich neue mehr oder weniger legale Tricks einfallen lässt um einen Vorteil zu haben oder ein Reifenhersteller eine neue Gummimischung heraus bringt die Besser als die der Konkurrenz ist. Das ist Business und kein Sport. Und Business habe ich jeden Tag auf der Arbeit. Das brauche ich nicht noch am Wochenende.

Dieses findige Auslegen der Regeln von dem du gesprochen hast führte doch in der Vergangenheit nur ständig zu endlosen Diskussionen. Ein Team hat gewonnen, ein anderes legt Protest ein. Nach dem Rennende steht erst mal kein Sieger fest. Stunden später treffen die Rennkommissare ihre Entscheidung. Der unterlegene geht in Berufung. Das Berufungsgericht entscheidet dann 3 Wochen später wer das Rennen gewonnen hat. Wer will denn ernsthaft so etwas sehen ?

Es ist ja schön wenn sich Leute für Technik interessieren. Aus meiner Erfahrung zeigt sich aber dass diese Leute eher zu Messen oder Tuning Veranstaltungen gehen als an die Rennstrecke. Welcher Technik Fan dem es wichtiger ist welche Komponenten in einem Motor oder Getriebe verbaut sind als das Resultat auf der Strecke fährt denn regelmäßig zu den Rennen? Und mit regelmäßig meine ich nicht 2-3 Mal im Jahr. Zumal man als Zuschauer diese technischen Details oftmals gar nicht zu sehen bekommt.
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« Zuletzt geändert: 26.04.18 um 10:30:08 von Frank-Do »  
 
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Frank-Do
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #16 - 26.04.18 um 09:58:19
 
Wenn man sich mit Fans an der Strecke unterhält geht es meistens um Themen wie die Fahrerbesatzungen der Teams, welche Teams wo fahren werden, Meisterschaftsstände, Sound der Fahrzeuge und ähnliches. Ich habe noch nie von jemandem zu hören bekommen dass er die Hybrid Technik so toll findet, es spannend findet das der Wagen nun einen neuen Schwungradspeicher hat oder sich auf neue Reifenmischungen freut. Alles Quatsch. Ein enger spannender Wettkampf auf der Strecke ist entscheidend.

Fans definieren sich entweder als Fan eine Fahrzeugmarke oder als Fan eines Fahrers. Sei es die große Porsche Fan Gemeinde in Le Mans, die Ferrari Fans in der Formel 1 oder die 10.000 Holländer die nun wegen Verstappen an die Strecke kommen. Ist letztendlich auch egal. Hauptsache sie kommen und halten damit die Fahne des Motorsports hoch. Ich habe noch nie Fans an der Strecke gesehen die jetzt Fan einer Reifenfirma oder eines Zulieferers für Getriebeteile waren. Was ich damit sagen will. Du brauchst den sportlichen Wettbewerb und keine Materialschlacht die viel Geld kostet und die Rennen langweilig macht.

In der Formel 1 z.B. wundert man sich seit Jahren über sinkende Zuschauerzahlen. Man schiebt es auf immer mehr Freizeitmöglichkeiten, Social Media ect. Ich würde eher behaupten dass es daran liegt dass die Rennen stink langweilig sind. Und das liegt daran dass 2 – 3 Werksteams mit riesigem Budget und entsprechendem technischen und materiellem Vorteil den anderen Teams auf und davon fahren. Das macht den Sport nicht besser sondern schadet ihm.
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« Zuletzt geändert: 26.04.18 um 10:32:28 von Frank-Do »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #17 - 26.04.18 um 10:58:08
 
Frank-Do notierte u.a.: "Dieses findige Auslegen der Regeln von dem du gesprochen hast führte doch in der Vergangenheit nur ständig zu endlosen Diskussionen. Ein Team hat gewonnen, ein anderes legt Protest ein. Nach dem Rennende steht erst mal kein Sieger fest. Stunden später treffen die Rennkommissare ihre Entscheidung. Der unterlegene geht in Berufung. Das Berufungsgericht entscheidet dann 3 Wochen später wer das Rennen gewonnen hat. Wer will denn ernsthaft so etwas sehen" ?

Ziemlich an den Haaren herbeigezogene Ausführungen. Nenne mir doch mal einen Fall in dem ein Gr. C oder Türenwagen, des angeblichen.. "Meisters"   Cool  der Regelauslegung Mr. Tom Walkinshaw, wegen Protest aus der Wertung geflogen ist. Das betrifft nicht nur die Rennkatzen sondern auch die anderen Fahrzeuge u.a. die Nissan GT1.

Ich stimme den Aussagen von KOTOR vollkommen zu. Einheitschassis, Einheitsmotoren, Einheitsreifen & Co., nein Danke !!
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #18 - 26.04.18 um 12:26:50
 
Ehrlich gesagt haben sowohl das freie Entwickeln von neuen Konzepten als auch Einheitsklassen Vor- und Nachteile. Ein absolut überlegenes Konzept in einer Serie, das reihenweise die Siege einfährt, führt zu Langeweile. Ich finde aber auch die meisten Markenpokale total langweilig. Am Ende ist wahrscheinlich ein einheitliches Grundkonzept mit einigen freien Gestaltungsmöglichkeiten beim Design und der Aerodynamik ein vernünftiger Kompromiss.
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Frank-Do
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #19 - 26.04.18 um 12:59:41
 
Jaguar44 schrieb am 26.04.18 um 10:58:08:
Ziemlich an den Haaren herbeigezogene Ausführungen. Nenne mir doch mal einen Fall in dem ein Gr. C oder Türenwagen, des angeblichen.. "Meisters"   Cool  der Regelauslegung Mr. Tom Walkinshaw, wegen Protest aus der Wertung geflogen ist. Das betrifft nicht nur die Rennkatzen sondern auch die anderen Fahrzeuge u.a. die Nissan GT1.



Vielleicht nicht bei Tom aber in der Vergangenheit hat es eine Reihe solcher Fälle gegeben die dem Sport am Ende nur geschadet haben.

Und Tom war auch z.B. bei Benetton in den 90er Jahren beteiligt wo es eine Reihe von Disqualifikationen und Sperren gab. In wie weit er oder eher Flavio Briatore dafür verantwortlich waren kann ich nicht beurteilen.
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KOTR
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #20 - 26.04.18 um 13:08:59
 
Sorry, ich muß das jetzt wegen der begrenzten Zeichen in mehrere Teile zerlegen.

Frank-Do schrieb am 26.04.18 um 09:40:59:
Ich de­fi­nie­re das Wort Sport als Wettkampf zwischen Menschen und nicht zwischen Maschinen und Ingenieuren. Klar gehören diese beiden Komponenten im Motorsport dazu aber der Einfluss und die Leistung der Fahrer sollte im Mittelpunkt stehen. Idealer Weise sollten sie mit gleichen "Waffen" gegeneinander Kämpfen und sich fahrerisch einen sportlichen Wettkampf auf der Strecke liefern.

Auch wenn ein Auto vielfach komplexer ist als ein Speer, Ski, Schlitten, Fahrrad, Schuh oder Gewehr ist, sollte man nicht den Aufwand unterschätzen, der in die Optimierung diese Sportgeräte gesteckt wird.
Oder auch nur Sportbekleidung. Sei es die perfekte Anpassung an den individuellen Sportler, oder um die Grenzen, die einem die Physik setzt, noch ein wenig weiter zu verschieben.

Zitat:
Aus diesem Grund sehe mir sehr gerne Markenpokal Rennen an. Das hat nichts mit Bespaßung zu tun sondern mit einem sportlichen Wettkampf bei dem der bessere gewinnen sollte.

Der bessere Fahrer oder das bessere Team, daß mit Hilfe besserer Ingenieure mit besseren Analysewerkzeugen zur besseren Abstimmung kommt, oder sich mehr Testfahrten leisten kann. Natürlich sind die Fahrer dann diejenigen, die das ganze umsetzen müssen, aber im Endeffekt sind wir wieder genau da, wo wir vorher schon mal waren.

Zitat:
Das ist der Sinn und Zweck in jedem Sport und nicht dass ein Haufen gut bezahlter Ingenieure irgendwo in einer Fabrik sich neue mehr oder weniger legale Tricks einfallen lässt um einen Vorteil zu haben oder ein Reifenhersteller eine neue Gummimischung heraus bringt die Besser als die der Konkurrenz ist. Das ist Business und kein Sport. Und Business habe ich jeden Tag auf der Arbeit. Das brauche ich nicht noch am Wochenende.

Ein Zeichen, daß Du auch nur noch den Motorsport zu kennen scheinst, wo OEMs homologierte Fahrzeuge an Teams verkaufen, die diese weitestgehend unmodifiziert an solvente Kunden vermietet einsetzen. Es gab Zeiten, da kaufte man sein Fahrzeug und erkannte im Einsatz Verbesserungspotential, das man mit systematischen kleineren und größeren Modifikationen aus der eigenen Erfahrung und etwas systematischer Arbeit herausholte, ohne daß der OEM oder ein großer Ingenieursstab da groß was mit  zu tun hatten. Manchmal wurde da auch was komplett neues draus gestrickt, wenn man die Unzulänglichkeiten anderster nicht mehr umgehen konnte. Dutzende Porsche 935 und 962-Varianten sind Zeugnis davon, und manchmal kam sogar das Werk und hat geguckt, was die da gemacht haben.
Wenngleich man festhalten muß, daß heute ein 991 GT3R/RSR ab Fabrik ein besseres Fahrzeug ist als es der 962 jemals war.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #21 - 26.04.18 um 13:36:57
 
Weiter:

Frank-Do schrieb am 26.04.18 um 09:40:59:
Dieses findige Auslegen der Regeln von dem du gesprochen hast führte doch in der Vergangenheit nur ständig zu endlosen Diskussionen. Ein Team hat gewonnen, ein anderes legt Protest ein. Nach dem Rennende steht erst mal kein Sieger fest. Stunden später treffen die Rennkommissare ihre Entscheidung. Der unterlegene geht in Berufung. Das Berufungsgericht entscheidet dann 3 Wochen später wer das Rennen gewonnen hat. Wer will denn ernsthaft so etwas sehen ?

Gefühlt ist es für mich eher so, daß die Proteste, Wertungsausschlüße und nichtbestätigte Ergebnisse zuletzt eher zugenommen haben, weil man sich Vorteile auf illegalem Wege sucht, in der Hoffnung, daß man nicht erwischt wird (was dann leider doch öfters mal vorkommt). Beispiele aus den letzten Jahren, die mir spontan in den Sinn kommen:

- 24h Daytona 2016, Wertungsausschluß der GTD-Lamborghini
- 24h Spa 2016, die Posse um die AMG-Motorensoftware
- GTM 2017, ZSpeed und AMG, Motorensoftware zum zweiten
- GTM 2016, die Geschichte mit dem Luftsammler an einem Audi
- 12h Bathurst 2018, schon wieder Motorensoftware, diesmal BMW

Gibt wahrscheinlich noch ein paar mehr, das sind nur die Vorfälle, die mir jetzt sofort einfallen

Und dann die permanenten Diskussionen über die BoP im Vorfeld und hinterher,  das ist dem Sport ja auch sehr dienlich. Im Ernst, wer will sich als jemand, der sich wirklich für den Sport interessiert, ständig antun?. Hat der siegreiche Fahrer jetzt gewonnen, weil er heute so stark war, seine Techniker die zündende Idee beim Setup hatten, oder weil der Hersteller die bessere BoP für sich rausgeschlagen hat?

Im übrigen war es früher eher so, daß man die Lösungen, die den Regeln nach zumindest fragwürdig waren, eher schon vorher bei der Abnahme aussortiert hat, weil mans nicht verstecken mußte, um sich illegal einen Vorteil zu verschaffen.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #22 - 26.04.18 um 13:46:11
 
Und weiter:

Frank-Do schrieb am 26.04.18 um 09:40:59:
Es ist ja schön wenn sich Leute für Technik interessieren. Aus meiner Erfahrung zeigt sich aber dass diese Leute eher zu Messen oder Tuning Veranstaltungen gehen als an die Rennstrecke.

Das ist IMO aber eine komplett andere Zielgruppe mit einem eher oberflächlicheren Technikinteresse, aber weniger dafür, wie Technik funktioniert.

Zitat:
Welcher Technik Fan dem es wichtiger ist welche Komponenten in einem Motor oder Getriebe verbaut sind als das Resultat auf der Strecke fährt denn regelmäßig zu den Rennen? Und mit regelmäßig meine ich nicht 2-3 Mal im Jahr. Zumal man als Zuschauer diese technischen Details oftmals gar nicht zu sehen bekommt.

Tatsächlich waren die Fahrerlager mal offener und man bekam mehr zu sehen, auch Details, aber inzwischen ist ja alles zu abgeschirmt, um wirklich noch was zu sehen zu können, vor allem das Darunter.
Allerdings, ja, die Jungs, mit denen ich einst um die Strecken gezogen bin, haben sich durchaus dafür interessiert, wie so was gebaut wird und warum es Fahrzeuge schneller als andere macht. Von uns Vieren haben 2 Maschbau studiert, einer Informatik, und der Letzte ist KFZ-Mechaniker geworden und hat eine Zeit als Rennmechaniker gearbeitet.
Gut, das ist jetzt eine Gruppe aus einer anderen Generation, aber ich komm da gleich noch mal drauf zurück.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #23 - 26.04.18 um 14:15:05
 
KOTR schrieb am 26.04.18 um 13:08:59:
Auch wenn ein Auto vielfach komplexer ist als ein Speer, Ski, Schlitten, Fahrrad, Schuh oder Gewehr ist, sollte man nicht den Aufwand unterschätzen, der in die Optimierung diese Sportgeräte gesteckt wird.
Oder auch nur Sportbekleidung. Sei es die perfekte Anpassung an den individuellen Sportler, oder um die Grenzen, die einem die Physik setzt, noch ein wenig weiter zu verschieben.



Das ist richtig. Man wird die Einflussnahme von Sportgeräten oder Hilfsmittel niemals ausschließen können aber man sollte versuchen deren Einflussnahme auf das Ergebnis so gering wie möglich zu halten. Da ist in fast allen Sportarten noch deutlich Luft nach oben. Denn das Motto wer das meiste Geld hat kauft sich das beste Material und hat den größten Erfolg ist nicht unbedingt das er­stre­bens­werte Ziel eines sportlichen Wettkampfes.

KOTR schrieb am 26.04.18 um 13:08:59:
Es gab Zeiten, da kaufte man sein Fahrzeug und erkannte im Einsatz Verbesserungspotential, das man mit systematischen kleineren und größeren Modifikationen aus der eigenen Erfahrung und etwas systematischer Arbeit herausholte, ohne daß der OEM oder ein großer Ingenieursstab da groß was mit  zu tun hatten. Manchmal wurde da auch was komplett neues draus gestrickt, wenn man die Unzulänglichkeiten anderster nicht mehr umgehen konnte.



Klar, nur ist so etwas heutzutage noch praktikabel umsetzbar ?


KOTR schrieb am 26.04.18 um 13:36:57:
Gefühlt ist es für mich eher so, daß die Proteste, Wertungsausschlüße und nichtbestätigte Ergebnisse zuletzt eher zugenommen haben, weil man sich Vorteile auf illegalem Wege sucht, in der Hoffnung, daß man nicht erwischt wird (was dann leider doch öfters mal vorkommt).



Das kann möglich sein. Spielt aber auch letzendlich keine Rolle wann es war. Das Reglement hat so gestaltet zu werden dass so etwas annähernd ausgeschlossen ist (zu 100% wird es nie klappen). Und da gehört dann halt auch dazu die technischen Freiheiten so zu begrenzen dass es wenig bei keine Schlupflöcher mehr gibt.

Was mich in dem Zusammenhang schon des öfteren gewundert hat dass die Fahrzeuge im Vorfeld durch die technische Abnahme gekommen sind. Auch hier besteht wohl noch deutliches Verbesserungspotential.

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« Zuletzt geändert: 26.04.18 um 14:18:27 von Frank-Do »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #24 - 26.04.18 um 14:25:31
 
Frank-Do schrieb am 26.04.18 um 09:58:19:
Wenn man sich mit Fans an der Strecke unterhält geht es meistens um Themen wie die Fahrerbesatzungen der Teams, welche Teams wo fahren werden, Meisterschaftsstände, Sound der Fahrzeuge und ähnliches. Ich habe noch nie von jemandem zu hören bekommen dass er die Hybrid Technik so toll findet, es spannend findet das der Wagen nun einen neuen Schwungradspeicher hat oder sich auf neue Reifenmischungen freut. Alles Quatsch. Ein enger spannender Wettkampf auf der Strecke ist entscheidend.

Fans definieren sich entweder als Fan eine Fahrzeugmarke oder als Fan eines Fahrers. Sei es die große Porsche Fan Gemeinde in Le Mans, die Ferrari Fans in der Formel 1 oder die 10.000 Holländer die nun wegen Verstappen an die Strecke kommen. Ist letztendlich auch egal. Hauptsache sie kommen und halten damit die Fahne des Motorsports hoch.

Da hat sich dann tatsächlich auch etwas verändert seit ich vor rund 30 Jahren mit Motorsport infiziert wurde. Wenn ich meine ersten Sport Auto-Exemplare aufschlage, und dann die heutigen, da hat sich doch viel in der Berichterstattung verändert. Es wurde früher sehr viel mehr über Technik, Design, die Details der Fahrzeuge berichtet, und das durchaus sehr konkret, sehr detailliert. Heute wird darüber kaum noch etwas berichtet, und wenn, dann nur sehr abstakt und oberflächlich (und vielleicht auch sehr werbepartnerkonform), stattdessen wird heute minutiös aufgedröselt, wo Team x über 6, 12, 24h die 0,3 Sekunden verloren hat, die am Ende gefehlt haben. Auch irgendwo interessant, aber halt was komplett anderes, und hat vielleicht auch damit zu tun, daß Fahrzeuge heute so zurechtgebopt werden, daß sie wirklich keine konzepttypischen Eigenschaften haben.
Insofern hat sich tatsächlich Motorsport sowohl an der Strecke selber als auch medial von seinem technischen Aspekt weg entwickelt, hin zu einem mehr von Taktik und Strategien geprägtem Sport.

Wobei ich das mit dem Wunsch nach einem 'engen, spannenden Wettbewerb' in Zusammenhang mit Fans ein wenig Zweifel stelle. Fans wollen ihre Marke oder ihre Person gewinnen sehen. Gerne im spannenden Wettbewerb, gerne aber auch überlegen, und manchmal auch mit allen nicht immer fairen Mitteln. Aber Hauptsache gewinnen, und wenns mal nicht für den Sieg reicht, dann zumindest so, daß man das Gefühl hat, es hätte doch noch zum Sieg reichen können.

Zitat:
Ich habe noch nie Fans an der Strecke gesehen die jetzt Fan einer Reifenfirma oder eines Zulieferers für Getriebeteile waren. Was ich damit sagen will. Du brauchst den sportlichen Wettbewerb und keine Materialschlacht die viel Geld kostet und die Rennen langweilig macht.

Wenn man nicht wirklich persönlich was mit dem Hersteller zu tun hat, ists eher unwahrscheinlich. Andererseits ist ein Reifenhersteller auch schon mal aus einer Serie ausgestiegen, weil man klar der Meinung war, daß man als Alleinausstatter höchstens negative PR erwarten kann.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #25 - 26.04.18 um 14:57:26
 
So, gleich habt Ihr es geschafft: Zwinkernd

Frank-Do schrieb am 26.04.18 um 09:58:19:
In der Formel 1 z.B. wundert man sich seit Jahren über sinkende Zuschauerzahlen. Man schiebt es auf immer mehr Freizeitmöglichkeiten, Social Media ect. Ich würde eher behaupten dass es daran liegt dass die Rennen stink langweilig sind. Und das liegt daran dass 2 – 3 Werksteams mit riesigem Budget und entsprechendem technischen und materiellem Vorteil den anderen Teams auf und davon fahren. Das macht den Sport nicht besser sondern schadet ihm.


Als Motorsport für mich gerade mehr wurde als bunte schnelle Autos, fuhren gerade zwei Herren in rot-weißen Autos die fast perfekte Saison und trugen die Meisterschaft unter sich aus, und das war durchaus spannend, weil sie es von anderen unbehelligt machen konnten und das nicht gerade zimperlich taten. Und ein Jahr später legten sie da noch ein bisschen zu, da wurde es so richtig dreckig, mit gegenseitig in die Kiste fahren und so nem Spökes. Und auch wenn wir lieber ein ganz rotes Auto vorne gesehen hätten (Forza! Zwinkernd ), zumindest in der Gruppe mit gleichaltrigen waren wir beeindruckt und fanden nicht schlecht. Wie die Erwachsenen darüber dachten, kann ich allerdings nicht mehr so genau sagen.
Und als sich vor ein paar Jahren Hamilton und Rosberg sich so richtig gefetzt haben, weil sie als Fahrer auf Augenhöhe agierten und ein Auto hatten, mit dem sie sich nur um sich selber kümmern konnten, da hat mich das im positiven Sinne an die Zeit erinnert, als Senna und Prost die Geschichte unter sich austrugen. Nur inzwischen wird halt genölt, daß das alles langweilig sei, weil die anderen Teams nix mit dem Sieg zu tun haben. Die selben Leute haben aber glaube ich nicht genölt, als die Kombis Schumacher/Ferrari und Vettel/Red Bull drückend überlegen waren, obwohl die Rennen für mich damals sehr viel dröger waren. Also ist es eher etwas in der Erwartungshaltung oder Berichterstattung.

Was leider auch vollkommen untergeht ist, daß es hinter den großen Dreien ziemlich munter zugeht und je nach Wochenende jeder jeden schlagen kann, nur das geht entweder in der Berichterstattung unter oder es interessiert keinen so richtig, ich weiß es nicht.

Allerdings seh ich auch die Notwendigkeit, im Sinne des Sports einigen Extremen beizukommen, vor allem die Lücke, die sich hinter den drei Großen auftut. Wobei ich nicht wirklich glaube, daß die F1 noch mal zu so einem Massenphänomen wird wie sie es in den 90ern und 2000ern war. Aber das ist eh ein anderer Sport und etwas für ein anderes Forum. Zwinkernd


So, Abschließend vielen Dank für Eure Geduld mit meinen Ausschweifungen Smiley
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #26 - 26.04.18 um 15:44:24
 
Frank-Do schrieb am 26.04.18 um 14:15:05:
Das ist richtig. Man wird die Einflussnahme von Sportgeräten oder Hilfsmittel niemals ausschließen können aber man sollte versuchen deren Einflussnahme auf das Ergebnis so gering wie möglich zu halten. Da ist in fast allen Sportarten noch deutlich Luft nach oben. Denn das Motto wer das meiste Geld hat kauft sich das beste Material und hat den größten Erfolg ist nicht unbedingt das er­stre­bens­werte Ziel eines sportlichen Wettkampfes.

Naja, wo ist die Grenze? Wer Leistungssport auf einem bestimmten Niveau führt, kommt irgendwann bei der Materialfrage an, weil er merkt, daß das Material seine weitere Leistungsentwicklung begrenzt, und nicht sein Training. Nur die Masse der Sportgeräte und -kleidung wird von Hobby- und Freizeitsportlern gekauft, die gar nicht in den Bereich kommen, wo das bessere Sportgerät den Unterschied ausmacht. Man darf auch nicht aus den Augen verlieren, daß da eine riesige Industrie dahinter steht.

Zitat:
Klar, nur ist so etwas heutzutage noch praktikabel umsetzbar ?

Jedes halbwegs professionelle GT3- oder LMP2-Team wird vermutlich den einen oder anderen Punkt an seinem Fahrzeug benennen können, wo man der Meinung ist, es würde besser gehen. Und sicherlich wissen sie auch Wege, wie diese kleine Optimierungen ohne großen Aufwand durchführbar wären. Darf man halt net, weil alles homologiert ist.
Sichert den OEMs natürlich auch das gute Ersatzteilgeschäft Zwinkernd

Zitat:
Das kann möglich sein. Spielt aber auch letzendlich keine Rolle wann es war. Das Reglement hat so gestaltet zu werden dass so etwas annähernd ausgeschlossen ist (zu 100% wird es nie klappen). Und da gehört dann halt auch dazu die technischen Freiheiten so zu begrenzen dass es wenig bei keine Schlupflöcher mehr gibt.

Das würde vermutlich nur bei zentraler Vorbereitung gehen, wie sie manche Cups anwenden. Aber je restriktiver das technische Reglement gestaltet, desto mehr Anreize schafft man zum Betrug. Was dem Sport ja auch nicht dient.

Zitat:
Was mich in dem Zusammenhang schon des öfteren gewundert hat dass die Fahrzeuge im Vorfeld durch die technische Abnahme gekommen sind. Auch hier besteht wohl noch deutliches Verbesserungspotential.

Bei Software ist es ja so, daß man im Laufe eines Wochenendes mehrmals den Rechner anschließt, um die Daten abzurufen, und dabei kann man ja auch jederzeit ein neues Mapping aufspielen. Insofern macht es keinen großen Sinn, die Mappings am Anfang des Wochenendes zu überprüfen. Ich weiß jetzt nicht, ob so eine Abnahme genauer ist als eine äußere Inaugenscheinnahme, es scheint jedenfalls nicht so zu sein, daß man verdachtsunabhänge Teile zerlegt. Aber anderster kommt man an Dinge wie von innen modifizierte Airboxen (Spielberg 2016)
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #27 - 26.04.18 um 18:18:18
 
Manchmal machen doch auch einfache Sachen die Rennen schon spannender. Wenn sich jetzt zB Fahrer nicht auf die Box verlassen könnten und ihre Reifen selbst wählen müssten, dann würde ein Regenrennen oder einfache Wetterwechsel viel mehr Stimmung bringen. Kleine Teams wenden riskante Strategien an, welche Sie nach vorne spülen können und Vettel und Hamilton lassen sich vll noch Slicks aufziehen und landen im Kies oder haben 2 Boxenstops mehr. Das würde doch schon langen um alle Zuschauer zu flashen.

Sowas wie max. Stintlänge, Mindeststandzeiten, ständige Code-60-Strafen, festgeschriebene Reifenmarken, individuelle Reifen im Allgemeinen, verwirrend viele Fahrer (sry aber mehr als 3 Fahrer braucht man echt nicht...), splitternde Carbonteile, safety-first-einstellungen bei jedem noch so kleinen Zwischenfall, sowie fertige OEM-Wagen unterhalb der GT4 bzw TCR... dass sind für mich die Sachen die den Sport in erster Linie zerstören.

Ein flüssiges, spektakuläres Rennen, welches auch für nicht Hardcore-Fans übersichtlich ist und wo bis zum Ende gefightet wird. Da muss nicht 6 Stunden im Sekundenabstand gefahren werden, damit das Rennen gut wird... 2 wie Senna und Prost, de sich in jeder Kurve in die Mangel nehmen langen da schon... auch wenns nur um Platz 4 geht.  Zwinkernd

Und mal ehrlich... wie soll man den die BES verfolgen???... 3 Fahrerwechsel in 3h???... das können die Boys wohl gerade noch alleine Fahren bzw max. zu zweit....
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #28 - 26.04.18 um 21:37:20
 
Ich muss gestehen, dass Motorsport für mich mittlerweile auch hauptsächlich Unterhaltung ist. Unter der Woche ist die Arbeit anstrengend genug, darüber hinaus bringen die Kinder viele Verpflichtungen mit sich und das Leben insgesamt ist über die Jahre anstrengender geworden. Da möchte ich am Wochenende dann auch einfach mal nur unterhalten werden. Und zwar ohne dass ich komplexe Regelwerke kennen muss und jede Menge Technik verstehen muss, um zu begreifen warum das blaue Auto vor dem grünen Auto ins Ziel fährt.

Was mich stört, ist aber, dass immer mehr Rennen nicht im Zweikampf auf der Strecke entschieden werden, sondern weil das gelbe Auto Glück beim Boxenstop hatte (Gelb-Phase oder SC) und das weiße halt nicht. Das ist doch albern, dass unter Umständen 24h gefighted wird und am Ende nicht das Team oben steht, welches die schnellsten Fahrer und das schnellste Auto hatte, sondern Glück beim Boxenstop. Das SC sollte nur im allergrößten Notfall auf die Strecke gebracht werden, ansonsten sollte man schauen, dass die Abstände möglichst gleich bleiben und ein herausgefahrener Vorsprung erhalten bleibt.

Außerdem scheint die BoP die Autos teilweise so anzugleichen, dass Überholen extremst schwierig wird, auf machen Strecken fast unmöglich wird. Das fand ich vor ein Paar Jahren noch besser, speziell im GT-Bereich. Da waren die konzeptionellen Stärken und Schwächen ausgeprägter. Es gab halt den Dampfhammer mit hohem Speed auf der Geraden und den Aerodynamiker mit hohem Kurvenspeed. Allein dadurch war es schon spannender.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #29 - 26.04.18 um 21:40:24
 
956er schrieb am 26.04.18 um 18:18:18:
Manchmal machen doch auch einfache Sachen die Rennen schon spannender. Wenn sich jetzt zB Fahrer nicht auf die Box verlassen könnten und ihre Reifen selbst wählen müssten, dann würde ein Regenrennen oder einfache Wetterwechsel viel mehr Stimmung bringen. Kleine Teams wenden riskante Strategien an, welche Sie nach vorne spülen können und Vettel und Hamilton lassen sich vll noch Slicks aufziehen und landen im Kies oder haben 2 Boxenstops mehr. Das würde doch schon langen um alle Zuschauer zu flashen.

Sowas wie max. Stintlänge, Mindeststandzeiten, ständige Code-60-Strafen, festgeschriebene Reifenmarken, individuelle Reifen im Allgemeinen, verwirrend viele Fahrer (sry aber mehr als 3 Fahrer braucht man echt nicht...), splitternde Carbonteile, safety-first-einstellungen bei jedem noch so kleinen Zwischenfall, sowie fertige OEM-Wagen unterhalb der GT4 bzw TCR... dass sind für mich die Sachen die den Sport in erster Linie zerstören.

Ein flüssiges, spektakuläres Rennen, welches auch für nicht Hardcore-Fans übersichtlich ist und wo bis zum Ende gefightet wird. Da muss nicht 6 Stunden im Sekundenabstand gefahren werden, damit das Rennen gut wird... 2 wie Senna und Prost, de sich in jeder Kurve in die Mangel nehmen langen da schon... auch wenns nur um Platz 4 geht.  Zwinkernd

Und mal ehrlich... wie soll man den die BES verfolgen???... 3 Fahrerwechsel in 3h???... das können die Boys wohl gerade noch alleine Fahren bzw max. zu zweit....


Das mit den Fahrerwechseln hat wohl auch mit den Pro-Ams, Silvercup etc. zu tun. Da sind einige Fahrer unterwegs, die wohl ganz sicher keine 3h schaffen, zumindest nicht ohne das Auto zu zerlegen. Das sind aber gleichzeitig die Fahrer, die mit ihrer Kohle den Einsatz der Autos finanzieren und damit die Serie tragen.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #30 - 26.04.18 um 22:19:07
 
787B schrieb am 26.04.18 um 21:37:20:
[...]
Außerdem scheint die BoP die Autos teilweise so anzugleichen, dass Überholen extremst schwierig wird, auf machen Strecken fast unmöglich wird. Das fand ich vor ein Paar Jahren noch besser, speziell im GT-Bereich. Da waren die konzeptionellen Stärken und Schwächen ausgeprägter. Es gab halt den Dampfhammer mit hohem Speed auf der Geraden und den Aerodynamiker mit hohem Kurvenspeed. Allein dadurch war es schon spannender.

Meines Erachtens liegt darin auch die Ursache für viele Safetycars, weil dadurch, daß die Autos keine spezifischen Stärken oder Schwächen mehr haben das Überholen extrem schwer wird und Überholmanöver mit der Brechstange durchgeführt werden müssen, weil es sich durch die Rennsituation gerade anbietet oder Gefahr besteht, den Anschluß nach vorne zu verlieren. Mit den bekannten Folgen, wobei ich dabei dann nicht der Rennleitung den Vorwurf mache, daß sie ihre Streckenwarte schützen wollen/müssen.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #31 - 26.04.18 um 23:12:59
 
Leute, Ihr diskutiert hier Rennsport aus der Sicht eines (Rennsport-)Nerds.
Da draussen geht es nur noch um "Kindergeburtstag für Erwachsene".
Deshalb (diese ganze) BoP (-Sch...e), um Wettkampf zu simulieren. Wettkampf der Konzepte oder Wettkampf der was-auch-immer ist nicht mehr gefragt.

Früher: Sohn/Tochter "Papa, der blöde Sepp hat im Schwimmen gegen mich gewonnen". Vater "Ja, dann lern halt mal schwimmen".
Heute: Tochter/Sohn "Mama, der blöde Sepp hat im Schwimmen gegen mich gewonnen". Mutter "Guten Tag Herr Rektor/Sportdirektor, dem Sepp muss beim nächsten Schwimmwettbewerb ein Bleianzug angezogen werden. Es kann ja nicht angehen, dass unsere Kinder traumatisiert vom Wettkampf zurück kommen. Wie der kann besser schwimmen als alle anderen? Dann sorgen sie dafür, dass das aufhört".

Dazu kommt, dass z.B. im Falle des ACO, der nicht nur eine Einnahmequelle haben möchte - McKinsey & Konsorten lassen grüssen.
Früher hat der ACO ein Rennen ausgerichtet. Die Einnahmen kamen von den Teams/Hersteller in Form von Nenngelder. Dazu kamen noch die Einnahmen aus den Werbebanner rund um die Strecke. Das war´s im Grossen und Ganzen.
Ich vereinfache mal.

Heute will der ACO darüber hinaus noch Lizenzen kassieren an den Fahrzeugen, die bei seinem Rennen antreten dürfen. Deshalb Einheitschassis und Einheitsmotoren von ausgesuchten und limitierten Hersteller, nach dem Motto "Sie erstellen ein Fahrzeug nach unseren Regeln, daher haben wir einen Anteil an der IP des Fahrzeugs".

Bei LMP3 und LMP2 hat das schon funktioniert, LMP1 kommt noch.

Für die die Kids da draussen reicht eine Unterscheidung in der Lackierung - gut, die excessive Verwendung der Farbe Rot in Verbindung mit Schwarz und Weiss (Letztere beiden sind übrigens keine Farben) hat noch Potential zur Verbesserung.

Vermutlich würde man 80% der Zuseher mit einem Hinweis auf Unterschiede in der Technik eh nur verwirren - also lässt man das besser eh weg.
Im täglichen Leben reicht denen schon, dass das Display in ihrer Karre ihr Ei-Fon oder anderes Gedöns genau so bunt anzeigt wie sie es zuhause vom Fernseher gewohnt sind.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #32 - 26.04.18 um 23:15:30
 
Um zurück zu kommen auf das Thema. Wäre der ACO an wirklichem Wettbewerb interessiert - so wie in den Anfangszeiten - so gäbe es ein kurzes und knappes Reglement:
LMP - eine Klasse - (es muss nur ein Fahrzeug gebaut werden): so lang, so breit, so hoch. Ist uns egal was für ein Antrieb, solange er in Höhe, Breite und Länge passt. Aufgenommene Energiemenge innerhalb dieser 24 Stunden ist die Summe X.
Wer als Erster nach 24 Stunden über die Ziellinie fährt hat gewonnen.

Dazu gibt es noch die Klasse der Produktionsfahrzeuge. Was auch immer irgendwo strassenzugelassen bei einem Händler erstanden werden kann, darf hier mitfahren. Zugelassene Umbauten nur sicherheitstechnischer Art. Chassis, Antrieb, Fahrwerk ist Serie. Aufgenommene Energiemenge innerhalb dieser 24 Stunden ist das, was der Hersteller im Prospekt angibt.

Vielleicht hätten wir dann in ein paar Jahren einen Gesamtsieg eines Drecks-Elektro-SUV, ja mei, dann ist das halt so.
Wenn nicht dann nicht.
Pech gehabt, falsches Konzept.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #33 - 27.04.18 um 07:49:18
 
KOTR schrieb am 26.04.18 um 22:19:07:
787B schrieb am 26.04.18 um 21:37:20:
[...]
Außerdem scheint die BoP die Autos teilweise so anzugleichen, dass Überholen extremst schwierig wird, auf machen Strecken fast unmöglich wird. Das fand ich vor ein Paar Jahren noch besser, speziell im GT-Bereich. Da waren die konzeptionellen Stärken und Schwächen ausgeprägter. Es gab halt den Dampfhammer mit hohem Speed auf der Geraden und den Aerodynamiker mit hohem Kurvenspeed. Allein dadurch war es schon spannender.

Meines Erachtens liegt darin auch die Ursache für viele Safetycars, weil dadurch, daß die Autos keine spezifischen Stärken oder Schwächen mehr haben das Überholen extrem schwer wird und Überholmanöver mit der Brechstange durchgeführt werden müssen, weil es sich durch die Rennsituation gerade anbietet oder Gefahr besteht, den Anschluß nach vorne zu verlieren. Mit den bekannten Folgen, wobei ich dabei dann nicht der Rennleitung den Vorwurf mache, daß sie ihre Streckenwarte schützen wollen/müssen.



Sicher kein Vorwurf! Aber der Schutz muss auch der Situation angemessen sein! Frühe gabs es keinerlei Safetycars und die Streckenposten waren höchstwahrscheinlich weniger geschult, trz sind Unfälle mit Streckenposten schon immer extrem selten gewesen! Und wenn dann befand sich der Streckenposten meistens nicht im Fahrbereich, sondern wurde von Teilen getroffen. Wenn ein Auto im Kies steht reicht für mich eine ganz normale gelbe Flagge mit Überholverbot in dieser einen(!) Kurve aus um den Wagen zu entfernen. Wenn er an keiner gefährlichen oder schnellen Stelle steht (zB Kurveninnenseite) kann man den Wagen auch einfach bis Rennende stehen lassen. Die Fahrer können heutzutage sehr gut informiert werden, wo zurzeit Personen auf der Fahrbahn sind und deshalb Überholverbot herrscht und werden sich dahingehend auf den Kurvenausgang konzentrieren und verhältnismäßig sicher durch den Scheitelpunkt fahren, wodurch keine Marshalls übermäßig gefährdet werden.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #34 - 27.04.18 um 09:56:59
 
Fred G. Eger schrieb am 26.04.18 um 23:15:30:
Um zurück zu kommen auf das Thema. Wäre der ACO an wirklichem Wettbewerb interessiert - so wie in den Anfangszeiten - so gäbe es ein kurzes und knappes Reglement:
LMP - eine Klasse - (es muss nur ein Fahrzeug gebaut werden): so lang, so breit, so hoch. Ist uns egal was für ein Antrieb, solange er in Höhe, Breite und Länge passt. Aufgenommene Energiemenge innerhalb dieser 24 Stunden ist die Summe X.
Wer als Erster nach 24 Stunden über die Ziellinie fährt hat gewonnen.

Dazu gibt es noch die Klasse der Produktionsfahrzeuge. Was auch immer irgendwo strassenzugelassen bei einem Händler erstanden werden kann, darf hier mitfahren. Zugelassene Umbauten nur sicherheitstechnischer Art. Chassis, Antrieb, Fahrwerk ist Serie. Aufgenommene Energiemenge innerhalb dieser 24 Stunden ist das, was der Hersteller im Prospekt angibt.

Vielleicht hätten wir dann in ein paar Jahren einen Gesamtsieg eines Drecks-Elektro-SUV, ja mei, dann ist das halt so.
Wenn nicht dann nicht.
Pech gehabt, falsches Konzept.

Danke Fred, wo darf ich unterschreiben? Wahre Worte.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #35 - 27.04.18 um 16:33:34
 
956er schrieb am 27.04.18 um 07:49:18:
Sicher kein Vorwurf! Aber der Schutz muss auch der Situation angemessen sein! Frühe gabs es keinerlei Safetycars und die Streckenposten waren höchstwahrscheinlich weniger geschult, trz sind Unfälle mit Streckenposten schon immer extrem selten gewesen! Und wenn dann befand sich der Streckenposten meistens nicht im Fahrbereich, sondern wurde von Teilen getroffen. Wenn ein Auto im Kies steht reicht für mich eine ganz normale gelbe Flagge mit Überholverbot in dieser einen(!) Kurve aus um den Wagen zu entfernen. Wenn er an keiner gefährlichen oder schnellen Stelle steht (zB Kurveninnenseite) kann man den Wagen auch einfach bis Rennende stehen lassen. Die Fahrer können heutzutage sehr gut informiert werden, wo zurzeit Personen auf der Fahrbahn sind und deshalb Überholverbot herrscht und werden sich dahingehend auf den Kurvenausgang konzentrieren und verhältnismäßig sicher durch den Scheitelpunkt fahren, wodurch keine Marshalls übermäßig gefährdet werden.

Du darfst auch nicht vergessen, daß der Frage der Haftung für den Fall, das etwas passiert, heute konsequenter nachgegangen wird als in der Vergangenheit, alleine, weil die Versicherung, welche der Veranstalter abschließen muß, ihr Geld lieber verdient als ausgibt und somit an strengere Bedingungen knöpft. Irgendjemand hier im Forum hat in dem Zusammenhang mal geschrieben, daß es eine Forderung der Versicherungen ist, daß während des laufenden Trainings oder Rennens Streckenwarte nur dann vor Leitplanke treten dürfen, wenn das Ganze durch Neutralisation gesichert ist.

Ich nehm ja gerne Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen zur Verdeutlichung dessen, was ich meine. Ging zwar für die beteiligten Streckenposten alles noch mal gut aus, aber so lustig es im ersten Moment erscheint, ist es nicht. So wenig es ein Veranstalter gebrauchen kann, wenn jemand im Rahmen der Veranstaltung durch einen Unfall umkommt, alleins wegen der juristischen und versicherungstechnischen Probleme, die auf ihn zukommen werden, aber wenn dabei jemand live, in Großaufnahme und HD vor voller Tribüne totgefahren wird, wird das wird zum richtig großen Problem. Und sehr viele Serien sind heute gut mit Fernsehkameras abgedeckt...

In Erweiterung ist es vielleicht auch ein Wettbewerbsvorteil für die Serie, wenn der Veranstalter  versucht, die Werte seiner Kunden (die Teams) zu schützen und stattdessen lieber mal eine Session abbricht, um sicher ein Auto aus dem Kiesbett zu ziehen, statt schulterzuckend zwei Schrotthaufen abzuliefern. Sichert kurzfristig die eigenen Starterfelder, und langfristig schont es die Budgets der Teams, und macht somit die eigene Serie für die Teams attraktiver.

Aber der Exkurs hat nur sehr weitläufig mit dem Ausgangsthema zu tun. Zwinkernd
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« Zuletzt geändert: 27.04.18 um 16:33:56 von KOTR »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #36 - 04.05.18 um 15:35:31
 
starkes Interesse.. jetzt kommt auch Aston Martin aus der Deckung bezüglich LMP1 ab 2020/21
Bericht:  Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #37 - 04.05.18 um 16:41:09
 
Du bist sicher dass es 2021 noch eine LMP1 Klasse gibt ?
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #38 - 04.05.18 um 19:46:11
 
Frank-Do schrieb am 04.05.18 um 16:41:09:
Du bist sicher dass es 2021 noch eine LMP1 Klasse gibt ?


JA ! Evtl. ohne Ginetta, deren Kunden wohl nie "Cash in de Täsch" haben, wie wir in Düsseldorf sagen..  Zwinkernd
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #39 - 08.05.18 um 16:44:23
 
Frank-Do schrieb am 04.05.18 um 16:41:09:
Du bist sicher dass es 2021 noch eine LMP1 Klasse gibt ?

Sorry, Du hattest recht, der Name wird geändert ab der Saison 2020/21 !
Und selbst Jean Todt, sieht wie einst Helmut K. in der DDR, blühende Landschaften in der neuen Top Klasse.
Fünf- bis sieben Hersteller sollten es dann schon zum Start sein und richtig ab geht's dann wenn 10 Hersteller involviert sind.
Private.. dürfen aber auch noch mitfahren...  Durchgedreht

News vom Meeting aus Spa:  Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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« Zuletzt geändert: 08.05.18 um 16:44:35 von Jaguar44 »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #40 - 10.05.18 um 12:06:49
 
WEC 2020/21: Kommt auch Ferrari in die Topklasse??
Das wird sicher u.a. auch unseren Fred erfreuen: "Ja, wir sitzen mit am Tisch", bestätigt Ferrari-GT-Rennleiter Antonello Coletta.

Bericht:  Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #41 - 10.05.18 um 16:57:44
 
Ob nun Ferrari oder eine andere Marke, ich freue mich schon, wenn sich da in den WEC-Klassen überhaupt etwas tut.
Motorsport mit Verbrenner-Motoren, in welchen Klassen auch immer, ist auf dem absteigenden Ast. Die Zukunft wird anders aussehen.

Für die künftige Top-Klasse der WEC - The Class Formerly Known As LMP1 - prophezeie ich mal Strassen-homologierte-Fahrzeuge als Ausgangsbasis.
Anders sind mehr als ein halbes Dutzend Hersteller kaum dazu zu bewegen, sich zu engagieren.
Die brauchen schon im Hinblick auf künftige Käuferschichten etwas das halbwegs mit den Prospektfahrzeugen zu tun hat. (Die Digital Naives, mit einer Aufmerksamkeitspanne eine Eintagsfliege, will man ja nicht mit unterschiedlichem Aussehen verwirren, ne.)
Das Problem hier ist hier halt nur, dass in einer Klasse mit Markenvielfalt am Ende eines Rennes nur einer der Sieger sein kann. Etwas, das den Rotstiftakrobaten und PR-Luftblasenblubberer im Sold der Hersteller gar nicht schmeckt.

Es kann natürlich auch sein, dass der ACO kurz vor der (Verhandlungs-)Ziellinie aus reiner Gier noch eine Kamikaze-Aktion macht und alles bei den "P" auf Spec dreht.

Es bleibt spannend...
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #42 - 10.05.18 um 20:05:50
 
Haha, als ob Todt zulassen würde, dass in Le Mans mehr Werke in der Topklasse fahren (insbesondere inklusive Ferrari) als in der F1. Und sowieso wäre die Abkehr vom Proto zum Hypercar der langfrisitge Tod. Warum wurde die GT1-WM 1999 nochmal eingetütet  Griesgrämig ?

Der ACO checkt mal wieder nicht, dass das eine Falle ist. Genauso wie mit der Anpassung der Motoren Anfang der 90er an die F1-Aggregate. Ruckzuck waren die Hersteller (Peugeot, Mercedes) zur F1 übergelaufen und die WSPC war tot.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #43 - 14.05.18 um 12:34:04
 
HAL9000 schrieb am 10.05.18 um 20:05:50:
Haha, als ob Todt zulassen würde, dass in Le Mans mehr Werke in der Topklasse fahren (insbesondere inklusive Ferrari) als in der F1. Und sowieso wäre die Abkehr vom Proto zum Hypercar der langfrisitge Tod. Warum wurde die GT1-WM 1999 nochmal eingetütet  Griesgrämig ?

Der ACO checkt mal wieder nicht, dass das eine Falle ist. Genauso wie mit der Anpassung der Motoren Anfang der 90er an die F1-Aggregate. Ruckzuck waren die Hersteller (Peugeot, Mercedes) zur F1 übergelaufen und die WSPC war tot.


Schön das da kompetente Personen, a'la McLaren Executive Director Zak Brown, dass komplett anders sehen und an der evtl "GTP" genannten Klasse sehr interessiert sind !  

New Prototype Regs “Compelling” to McLaren: Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #44 - 15.05.18 um 08:24:46
 
Das ist nunmal der Unterschied zwischen "kurzfristig" und "langfristig" (siehe oben).

In der GT1-WM waren 1997 auch viele Werke dabei (McLaren, Porsche, Mercedes, etc.), de facto wurde sie aber nur 2 Jahre danach eingemottet. Das nenne ich "kurzfristiges" Interesse.

Wir lästern hier viel über die F1, aber es ist bis heute die einzige Motorsport-Weltmeisterschaft, die seit 1950 durchgängig läuft. Und das liegt mMn auch daran, dass Chassis- und Motorhersteller nicht aus einer Hand kamen, sondern kombiniert wurden (mit wenigen Ausnahmen: Ferrari, Renault, Mercedes).
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #45 - 16.05.18 um 21:43:09
 
Hab gerade in einem anderen Zusammenhang etwas gelesen, das auch wunderbar hier rein passt: "Reduktion schärft das Profil". Gefällt mir.  Smiley


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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #46 - 16.05.18 um 23:08:06
 
HAL9000 schrieb am 16.05.18 um 21:43:09:
Hab gerade in einem anderen Zusammenhang etwas gelesen, das auch wunderbar hier rein passt: "Reduktion schärft das Profil". Gefällt mir.  Smiley


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Toller Artikel über die Paulianer - keine Frage!
Der Verein (übrigens mein 2. liebster nach S04) basiert aber auf Historie und andauernder 'Fan-Kultur' --- und das kannst du (leider) niemals in der heutigen Zeit auf irgendetwas vergleichbares im Motorsport übertragen weinend
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #47 - 16.05.18 um 23:19:43
 
Hm, manches ist vielleicht schon anwendbar, vor allem der Aspekt im ersten Absatz, die Vermeidung dieses Marketinglingos, der bei mir häufig einfach Brechreiz auslöst.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #48 - 17.05.18 um 09:55:33
 
Andere Länder haben durchaus eine Motorsport-Fankultur, natürlich nicht so stark wie beim Vereins-Fußball, aber sie ist da: Die Briten kennen die Startaufstellung bis zum letzten Platz auswendig, die Italiener vergöttern Ferrari.

Komischerweise hat Deutschland, selbst mit Schumi, keine richtige Kultur entwickeln können. Die damaligen Schumi-Fans waren auch nur Erfolg-Fans und bis heute herrscht ja im Lande immernoch ein ambivalentes Verhältnis zum Motorsport bzw. zur Automobilindustrie. Dazu noch die grottenschlechte Übertragung auf RTL...
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« Zuletzt geändert: 17.05.18 um 09:59:07 von HAL9000 »  

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #49 - 17.05.18 um 23:31:10
 
Da mögt ihr Beiden schon Recht haben. Aber die Fan-Kultur der Engländer basiert auf jahrzehntelanger Motorsportgeschichte, aber nicht auf Basis von Werksteams (wie in Deutschland), sondern auf 'privaten Bastelbuden'.
Zumindest ist sie daraus entstanden - und das fehlt uns einfach weinend
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #50 - 18.05.18 um 08:26:32
 
19senna94 schrieb am 17.05.18 um 23:31:10:
Da mögt ihr Beiden schon Recht haben. Aber die Fan-Kultur der Engländer basiert auf jahrzehntelanger Motorsportgeschichte, aber nicht auf Basis von Werksteams (wie in Deutschland), sondern auf 'privaten Bastelbuden'.
Zumindest ist sie daraus entstanden - und das fehlt uns einfach weinend


Sie basiert vor allem auf spannenden Cuprennen und abwechslungsreichen Naturstrecken, wogegen die Safetycar-Präzisionen der Serie GT-Masters einfach nicht ankommen.  Laut lachend (Vgl. das mal mit der BTCC  Zwinkernd)

DMV GTC ist zwar eigentlich ziemlich gut gewesen, aber ohne Profis halt schwer zu vermarkten. (Zumal es hier auch immer mehr Einheitsbrei gibt)
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #51 - 18.05.18 um 10:20:20
 
956er schrieb am 18.05.18 um 08:26:32:
19senna94 schrieb am 17.05.18 um 23:31:10:
Da mögt ihr Beiden schon Recht haben. Aber die Fan-Kultur der Engländer basiert auf jahrzehntelanger Motorsportgeschichte, aber nicht auf Basis von Werksteams (wie in Deutschland), sondern auf 'privaten Bastelbuden'.
Zumindest ist sie daraus entstanden - und das fehlt uns einfach weinend


Sie basiert vor allem auf spannenden Cuprennen und abwechslungsreichen Naturstrecken, wogegen die Safetycar-Präzisionen der Serie GT-Masters einfach nicht ankommen.  Laut lachend (Vgl. das mal mit der BTCC  Zwinkernd)

DMV GTC ist zwar eigentlich ziemlich gut gewesen, aber ohne Profis halt schwer zu vermarkten. (Zumal es hier auch immer mehr Einheitsbrei gibt)


Absolut richtig. Man wundert sich manchmal wieviele Zuschauer dort zu kleinen Clubrennen an die Strecke kommen. Bei Veranstaltungen wo die Zuschauerzahl in Deutschland gegen 0 tendieren würde was sehr schade ist da diese Rennen meistens sportlich sehr gut sind.

Zumal es in diesen Rennen keine werkspolitischen Spielchen und keine BOP Diskussionen gibt. Auch Dinge wie Strafen und Safty Car halten sich dort noch in Grenzen.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #52 - 18.05.18 um 13:02:05
 
Könnt ihr mir mal eine gut besuchte Club-Rennstrecke nennen? Irgendwann möchte ich mir das mal live anschauen gehen.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #53 - 18.05.18 um 14:38:54
 
HAL9000 schrieb am 18.05.18 um 13:02:05:
Könnt ihr mir mal eine gut besuchte Club-Rennstrecke nennen? Irgendwann möchte ich mir das mal live anschauen gehen.


Meine Favouriten sind der Oulton Park und der Cadwell Park. Die Strecken sind aber schon mit viel Reise Aufwand verbunden. Wenn du dir mal ein Club Rennen ansehen willst wäre Brands Hatch die einfachste Möglichkeit.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #54 - 18.05.18 um 14:44:56
 
Briten gehen allerdings nicht nur zu Clubrennen, die gehen zu allem, was irgendwie Ähnlichkeit mit einem sportlichen Wettstreit hat, und sei es Baumstammwerfen.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #55 - 18.05.18 um 15:44:56
 
KOTR schrieb am 18.05.18 um 14:44:56:
Briten gehen allerdings nicht nur zu Clubrennen, die gehen zu allem, was irgendwie Ähnlichkeit mit einem sportlichen Wettstreit hat, und sei es Baumstammwerfen.


Windhundrennen finde ich auch sehr spannend.  Smiley Wobei es da ja eher ums wetten geht.

Aber sie haben schon eine ganz andere Fankultur wie wir. Bei uns funktionieren ja eigentlich nur Events richtig gut.

Aber wir schweifen hier doch wieder ziemlich vom Thema des Threads ab.
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« Zuletzt geändert: 18.05.18 um 15:46:11 von Frank-Do »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #56 - 18.05.18 um 16:13:16
 
Frank-Do schrieb am 18.05.18 um 15:44:56:
KOTR schrieb am 18.05.18 um 14:44:56:
Briten gehen allerdings nicht nur zu Clubrennen, die gehen zu allem, was irgendwie Ähnlichkeit mit einem sportlichen Wettstreit hat, und sei es Baumstammwerfen.


Windhundrennen finde ich auch sehr spannend.  Smiley Wobei es da ja eher ums wetten geht.

Aber sie haben schon eine ganz andere Fankultur wie wir. Bei uns funktionieren ja eigentlich nur Events richtig gut.

Aber wir schweifen hier doch wieder ziemlich vom Thema des Threads ab.

Manchmal ist es hilfreich, den Blickwinkel ein wenig zu erweitern, um die dahinterstehende Kultur als Ganzes erfassen zu können. Das Wetten gehört auf jeden Fall mit zur britischen Sportkultur Zwinkernd

Womit ich es jetzt auch wirklich belassen möchte Smiley
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #57 - 18.05.18 um 16:15:26
 
Frank-Do schrieb am 18.05.18 um 15:44:56:
KOTR schrieb am 18.05.18 um 14:44:56:
Briten gehen allerdings nicht nur zu Clubrennen, die gehen zu allem, was irgendwie Ähnlichkeit mit einem sportlichen Wettstreit hat, und sei es Baumstammwerfen.


Windhundrennen finde ich auch sehr spannend.  Smiley Wobei es da ja eher ums wetten geht.

Aber sie haben schon eine ganz andere Fankultur wie wir. Bei uns funktionieren ja eigentlich nur Events richtig gut.

Aber wir schweifen hier doch wieder ziemlich vom Thema des Threads ab.



Einsicht, der erste ... Laut lachend
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #58 - 18.05.18 um 23:24:41
 
Logo! Wäre dann der Zweite Smiley
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #59 - 19.05.18 um 14:42:05
 
Da wir hier gerade das Thema "Bastelbuden" streifen, würde ich gerne noch einen Aspekt der Idee "Vereinfachtes Chassis + Werksmotor" erwähnen: Wenn die Einsatzkosten sinken würden, würden vielleicht renommierte F1-Bastelbuden-Teams (Sauber, Williams, McLaren, ?) noch ein Team in der WEC eröffnen. McLaren könnte doch Zb auch einen LMP1-McLaren-Renault einsetzen, Sauber sogar einen Sauber-Ferrari usw., wenn der Jahresetat + Siegchance in #LM24 nicht gerade bei >100Mio liegen würde. Das wäre doch auch eine Win-Win-Situation (ein WEC-Lauf wäre auch eine weitere, erkenntnisbringende Testfahrt für die Motoren).

Das Spiel der Überläufer geht auch anders herum, liebe FIA.  Laut lachend
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« Zuletzt geändert: 19.05.18 um 14:42:34 von HAL9000 »  

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #60 - 19.05.18 um 18:30:25
 
HAL9000 schrieb am 19.05.18 um 14:42:05:
Da wir hier gerade das Thema "Bastelbuden" streifen, würde ich gerne noch einen Aspekt der Idee "Vereinfachtes Chassis + Werksmotor" erwähnen: Wenn die Einsatzkosten sinken würden, würden vielleicht renommierte F1-Bastelbuden-Teams (Sauber, Williams, McLaren, ?) noch ein Team in der WEC eröffnen. McLaren könnte doch Zb auch einen LMP1-McLaren-Renault einsetzen, Sauber sogar einen Sauber-Ferrari usw., wenn der Jahresetat + Siegchance in #LM24 nicht gerade bei >100Mio liegen würde. Das wäre doch auch eine Win-Win-Situation (ein WEC-Lauf wäre auch eine weitere, erkenntnisbringende Testfahrt für die Motoren).

Das Spiel der Überläufer geht auch anders herum, liebe FIA.  Laut lachend


Nur, wenn es sich rechnet. Ist ja nicht so, daß es noch nie passiert wäre (der BMW V12 LM wurde einst von Williams gebaut), aber aus freien Stücken nicht, nur wenn jemand den entsprechenden Auftrag mit entsprechender Finanzierung erteilt.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #61 - 26.05.18 um 19:11:46
 
HAL9000 schrieb am 19.05.18 um 14:42:05:
Wenn die Einsatzkosten sinken würden, würden vielleicht renommierte F1-Bastelbuden-Teams (Sauber, Williams, McLaren, ?) noch ein Team in der WEC eröffnen.

Für diese Formel-1-Teams dürfte ein WEC-Engagement komplett uninteressant sein, da es im Vergleich zur Formel 1 kaum Einnahmen gibt. Die finanzielle Situation bei den Teams mag teilweise (Sauber) schlecht sein, aber interessant wäre ja, wieviel die Teaminhaber am Ende verdienen und nicht, zu welchem Zeitpunkt welche Rechnungen nicht gezahlt sind oder ob Geld für Weiterentwicklungen fehlt und man nur irgendwo am Ende des Feldes herumkrebst.

Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen, statt Spec und Styling Cues (ohne Spec-Elemente wird man die Kosten nicht kontrollieren können) wäre mir persönlich dann ein weniger professionelles Starterfeld wie in den 90ern in der IMSA lieber. Das waren mit die ersten Rennen, die ich verfolgt habe und ich war immer gespannt, was wohl aufkreuzen würde. Heute weiß man ja schon zu Saisonbeginn, was zu erwarten ist, da nur ganz wenige Wagen überhaupt "erlaubt" sind, "gebastelt" wird sowieso nicht mehr bzw. es ist dann das Upgrade-Kit vom Hersteller, das an alle geht. Entsprechend gleichgültig habe ich auch in den letzten Jahren die LMP2 verfolgt, auch wenn es da durchaus spannende Wettkämpfe gegeben haben mag.
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« Zuletzt geändert: 26.05.18 um 19:34:26 von Oederland »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #62 - 27.05.18 um 11:47:34
 
Ich frage mich sowieso, wie sich "das rechnet"?

ByKolles z. B., fährt seit ein paar Jahren ohne Sponsor, Abseits jeglicher Tv-Präsenz und ohne realistische Chance aufs Podium. Wie kann sich das rechnen? Oder ist das ein Multimillionär, der sich zu Hause langweilt?
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #63 - 27.05.18 um 16:07:08
 
Oederland schrieb am 26.05.18 um 19:11:46:
HAL9000 schrieb am 19.05.18 um 14:42:05:
Wenn die Einsatzkosten sinken würden, würden vielleicht renommierte F1-Bastelbuden-Teams (Sauber, Williams, McLaren, ?) noch ein Team in der WEC eröffnen.

Für diese Formel-1-Teams dürfte ein WEC-Engagement komplett uninteressant sein, da es im Vergleich zur Formel 1 kaum Einnahmen gibt. Die finanzielle Situation bei den Teams mag teilweise (Sauber) schlecht sein, aber interessant wäre ja, wieviel die Teaminhaber am Ende verdienen und nicht, zu welchem Zeitpunkt welche Rechnungen nicht gezahlt sind oder ob Geld für Weiterentwicklungen fehlt und man nur irgendwo am Ende des Feldes herumkrebst.

Um zum eigentlichen Thema zurückzukommen, statt Spec und Styling Cues (ohne Spec-Elemente wird man die Kosten nicht kontrollieren können) wäre mir persönlich dann ein weniger professionelles Starterfeld wie in den 90ern in der IMSA lieber. Das waren mit die ersten Rennen, die ich verfolgt habe und ich war immer gespannt, was wohl aufkreuzen würde. Heute weiß man ja schon zu Saisonbeginn, was zu erwarten ist, da nur ganz wenige Wagen überhaupt "erlaubt" sind, "gebastelt" wird sowieso nicht mehr bzw. es ist dann das Upgrade-Kit vom Hersteller, das an alle geht. Entsprechend gleichgültig habe ich auch in den letzten Jahren die LMP2 verfolgt, auch wenn es da durchaus spannende Wettkämpfe gegeben haben mag.


Würde mir auch gut gefallen, allerdings wird das nicht mehr möglich sein außer der Sport und die Vorgaben des Weltverbands an die Rennstrecken ändern sich drastisch. Bastelbuden-Teams haben halt einfach kein Nerv dafür sich 6000 Seiten Reglement anzuschauen und die komplette Kiste auseinander nehmen zu lassen bis Sie mal iwo starten dürfen und die vielen Cup-Kisten haben halt einfach nen zu guten Hersteller-Support.
Zusätzlich kommen heute etliche Reifenkosten, 100 faches Streckenpersonal, ständig zu finanzierende neue Sicherheitsvorgaben, nervige elektronische Kontrollgeräte, Mindeststandzeiten, Zwangsreparaturen und eine ständig sich einmischende, überstrikte und gottähnliche Rennleitung dazu, was mir als "Hobby"-Fahrer bzw Mechaniker oder Teamchef auch gehörig auf den Sack gehen würde  Zwinkernd
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #64 - 27.05.18 um 17:28:35
 
HAL9000 schrieb am 27.05.18 um 11:47:34:
Oder ist das ein Multimillionär, der sich zu Hause langweilt?

Vielleicht läuft die eigene Zahnarztpraxis bzw. die seiner Mutter tatsächlich so prächtig. Oder aber es ist genug Geld von seinem Vater Romulus vorhanden. Vielleicht sind das Team und die Einrichtungen auch mehr als Geldanlage zu betrachten. Die Entwicklungskosten bei Kolles müssen eigentlich überschaubar sein, der aktuelle Wagen hat, wenn ich mich nicht sehr täusche, immer noch das Chassis des alten LMP2.

956er schrieb am 27.05.18 um 16:07:08:
Würde mir auch gut gefallen, allerdings wird das nicht mehr möglich sein außer der Sport und die Vorgaben des Weltverbands an die Rennstrecken ändern sich drastisch.

Leider... aber träumen kann man ja Zwinkernd
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« Zuletzt geändert: 27.05.18 um 17:30:01 von Oederland »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #65 - 27.05.18 um 19:40:02
 
Wieso kommt mir bei der Geldverbrennung im Motorsport immer der Gedanke von Geldwäsche?
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #66 - 27.05.18 um 19:40:46
 
Maggo schrieb am 27.05.18 um 19:40:02:
Wieso kommt mir bei der Geldverbrennung im Motorsport immer der Gedanke von Geldwäsche?


Weil es nicht ganz abwegig ist  Zwinkernd
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #67 - 27.05.18 um 21:42:35
 
HAL9000 schrieb am 27.05.18 um 11:47:34:
Ich frage mich sowieso, wie sich "das rechnet"?

ByKolles z. B., fährt seit ein paar Jahren ohne Sponsor, Abseits jeglicher Tv-Präsenz und ohne realistische Chance aufs Podium. Wie kann sich das rechnen? Oder ist das ein Multimillionär, der sich zu Hause langweilt?


Brille.. Fielmann ??   Durchgedreht
Also in den letzten 2 Jahren waren u.a. an Sponsoren dabei: Jaques LeMans (Uhren), Vigier Beton AG, Stock's, SUPERCAR DAYS etc. Richtig ist, in diesem Jahr ist die Anzahl der "Aufkleber".. noch überschaubar.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #68 - 27.05.18 um 21:44:27
 
Frank-Do schrieb am 27.05.18 um 19:40:46:
Maggo schrieb am 27.05.18 um 19:40:02:
Wieso kommt mir bei der Geldverbrennung im Motorsport immer der Gedanke von Geldwäsche?


Weil es nicht ganz abwegig ist  Zwinkernd


International Marijuana Smugglers Association? Zwinkernd
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« Zuletzt geändert: 27.05.18 um 21:45:37 von KOTR »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #69 - 27.05.18 um 21:51:29
 
Das Ende.. ist nahe... frei nach Jim Morisson (The Doors), when the Sound is over, turn out the Lights  !    Traurig
Jean Todt läutet das Totenglöckchen der Verbrennungsmotoren ein:  Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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« Zuletzt geändert: 27.05.18 um 21:53:14 von Jaguar44 »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #70 - 27.05.18 um 22:25:12
 
Jaguar44 schrieb am 27.05.18 um 21:51:29:
Das Ende.. ist nahe... frei nach Jim Morisson (The Doors), when the Sound is over, turn out the Lights  !    Traurig
Jean Todt läutet das Totenglöckchen der Verbrennungsmotoren ein:  Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen


Dann würde ich mit einem anderen Mister MoJo-Zitat antworten:
“I don’t know what’s gonna happen, but I wanna have my kicks before the whole shithouse goes up in flames” Cool

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #71 - 28.05.18 um 13:49:29
 
Zu allem was an Negativen Vermutungen bezügl des neuen Regelwerkes in Richtung ACO & FIA bereits notiert wurde, passt der Spruch wie Knüppel auf Kopf...  Smiley

= Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!", und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!!!

Der gewöhnlich gut informierte Marcus Schurig zerlegt in der Juni Ausgabe das angedachte Regelwerk in alle Einzelteile.

= Einige Eckpunkte: Keine Einigung mit der IMSA, Hybrid muss sein, Leistung soll auf über 1000 PS steigen.. man setzt alles auf die Karte "Einstieg von FORD".. der Rest ist Wurscht !! Private sollen ein "Einheits" Hybridsystem bekommen, evtl. "Einheits"   Laut lachend Laut lachend   Chassis für die P1, usw.

Die Mutigen können ja in der Sport Auto den mehrseitigen Bericht konsumieren.  
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« Zuletzt geändert: 28.05.18 um 14:00:27 von Jaguar44 »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #72 - 29.05.18 um 14:44:35
 
Zum Todt-Artikel:

Also, wenn es im Motorsport tatsächlich immer so weiter geht, dass die Fahrer immer mehr in Watte gepackt werden und der Sound der Autos immer unattraktiver wird, dann ist in 5-10 Jahren der Ofen aus.

Dieser brachiale Sound ist einer der Hauptgründe, warum man überhaupt zur Strecke fährt. Je nachdem wo man beim F1-Rennen z. B. sitzt, bekommt man vom Rennen sowieso nichts mit bzw. man starrt auf die Videoleinwand. Und dafür über 300 Euro ausgeben? Formel E versucht ja nur, durch die Kinder-Events um das Rennen herum, Leute anzulocken. Ein Freund von mir war für 5 Euro in Berlin. Vom Rennen hat er nur den Start gesehen, dann hat er sich ein paar Stände angeschaut und ist nach Hause.

Und dann noch immer mehr unnütze Sicherheit, immer mehr Sensoren, die dem Fahrer mitteilen, was gerade los ist... was soll an so einem Fahrer bewundernswert sein? Da wird niemals irgendein Funke aufs Publikum überspringen. Formel E ist was für Heidfelds und Massas.

Da lobe ich mir doch die MotoGP oder die Rallye-WM. Diese Piloten haben Eier aus Stahl!

Würde mal zu gern wissen, wer von den heutigen Piloten sich trauen würde, mit einem vollgetankten BRM 16H über die Nordschleife zu brettern. Was meint ihr?
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« Zuletzt geändert: 29.05.18 um 14:47:25 von HAL9000 »  

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #73 - 29.05.18 um 15:45:41
 
Ich lasse einfach mal Dr. Andreas Baenziger, R-Motorsport, zu diesem Thema für mich sprechen:


I see strategically investing in racing because I see a big business in the market going forward. Normal cars are getting boring, automised, self-driving, whether you buy a BMW or a Mercedes, who cars, it’s a battery on wheels, boring, whatever. That’s why I think the Formula E thing must happen, but it’s a marketing tool to sell E cars, it will never be racing.

“For example in Switzerland there’s no racing, now they’re starting with Formula E, and it’s all the Green Thing, and now Zurich says we go green. All the support trucks make more noise and more CO2 and everything else. It’s ridiculous, they send them to the middle of a city, and the cars of Formula One, that’s the irrelevant part. Petrol, noise, the whole paddock is the problem not the cars.”

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Zum eigentlichen Thema hat er auch noch einen passenden Satz auf Lager:

What will R-Motorsport be doing in five years time?

“We have an entry in Le Mans, whatever it looks like, with an LMP whatever, hypercar.”
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #74 - 29.05.18 um 18:16:42
 
HAL9000 schrieb am 29.05.18 um 14:44:35:
Zum Todt-Artikel:

Also, wenn es im Motorsport tatsächlich immer so weiter geht, dass die Fahrer immer mehr in Watte gepackt werden und der Sound der Autos immer unattraktiver wird, dann ist in 5-10 Jahren der Ofen aus.

Dieser brachiale Sound ist einer der Hauptgründe, warum man überhaupt zur Strecke fährt. Je nachdem wo man beim F1-Rennen z. B. sitzt, bekommt man vom Rennen sowieso nichts mit bzw. man starrt auf die Videoleinwand. Und dafür über 300 Euro ausgeben? Formel E versucht ja nur, durch die Kinder-Events um das Rennen herum, Leute anzulocken. Ein Freund von mir war für 5 Euro in Berlin. Vom Rennen hat er nur den Start gesehen, dann hat er sich ein paar Stände angeschaut und ist nach Hause.

Und dann noch immer mehr unnütze Sicherheit, immer mehr Sensoren, die dem Fahrer mitteilen, was gerade los ist... was soll an so einem Fahrer bewundernswert sein? Da wird niemals irgendein Funke aufs Publikum überspringen. Formel E ist was für Heidfelds und Massas.

Da lobe ich mir doch die MotoGP oder die Rallye-WM. Diese Piloten haben Eier aus Stahl!

Würde mal zu gern wissen, wer von den heutigen Piloten sich trauen würde, mit einem vollgetankten BRM 16H über die Nordschleife zu brettern. Was meint ihr?


Dem was du Sagst kann ich mich nur Anschließen.

Ich würde zu gern mal sehen wie  sich zum beispiel Vettel oder Verstappen in einem echten Formel 1 Auto mit Normalem H Getriebe und ohne  den ganzen Firlefanz den ein aktuelles Formel Flip Flop  Auto so hat schlagen würden und ob Sie sich überhaupt Trauen würden die Autos so schnell zu fahren wie es möglich wäre.
Da würde sich Zeigen wer am Lenkrad wirklich was kann und wer besser nur Zuschauen sollte.
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« Zuletzt geändert: 29.05.18 um 18:20:48 von ZAKSPEEDfan 89 »  

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #75 - 29.05.18 um 19:12:55
 
ZAKSPEEDfan 89 schrieb am 29.05.18 um 18:16:42:
Ich würde zu gern mal sehen wie  sich zum beispiel Vettel oder Verstappen in einem echten Formel 1 Auto mit Normalem H Getriebe und ohne  den ganzen Firlefanz den ein aktuelles Formel Flip Flop  Auto so hat schlagen würden und ob Sie sich überhaupt Trauen würden die Autos so schnell zu fahren wie es möglich wäre.
Da würde sich Zeigen wer am Lenkrad wirklich was kann und wer besser nur Zuschauen sollte.


Niki Lauda in Automobilsport #16:

Zitat:
Frage: Können sie einen Vergleich zwischen der Formel-1-Zeit damals und der Mercedes-AMG-Zeit heute ziehen?

Antwort:
Das ist schwierig. Alles entwickelt sich weiter und modernisiert sich, alles wird anders, aber eines ist unverändert geblieben: Das schnelle Autofahren bleibt immer das gleiche. Damals genauso wichtig wie heute. Heuto so ein Auto zu bedienen ist natürlich wesentlich einfacher als früher. (*) Man braucht keine schwere H-.Schaltung mehr zu bedienen, stattdessen schaltet man über Wippen am Lenkrad. Es gibt vielerlei Hilfen, die Autos sind wesentlich stärker weiterentwickelt und ausgereift. Ganz anders als damals.

Aber so eine Hamilton-Runde hinknallen, das must Du heute genauso können wie damals


(*) Ich weiß nicht mehr in welchem Zusammenhang und in welchem Medium, vor einigen Wochen meinte jemand mal, daß das eigentliche Fahren, also beschleunigen, bremsen, lenken, schalten, in den modernen Autos zwar einfacher wäre (davon ab, daß alles einiges schneller geht), aber die Bedienung ungleich schwerer, weil man, um die mögliche Performance wirklich abrufen zu können, wissen muß, was all die Knöpfe, Schalter und Regler bewirken. Mehr noch so mit Hybrid als wenn man nur mit einem Verbrenner unterwegs ist. Die Fahrer von heute müssen Dinge wissen, beherrschen, abrufen können, welche die Fahrer vor 20, 30, 40, 50... Jahren nicht mußten.
Sein Schluß war allerdings, daß die Champions von damals auch die Champions von heute wären, und umgekehrt. Weil sie ein bestimmter Typ Sportler sind und darüber hinaus das Mehr an Kapazitäten gegenüber ihren Mitbewerbern haben, die den Unterschied zwischen den Champions und den anderen guten und sehr guten Fahrern macht.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #76 - 29.05.18 um 22:10:49
 
ZAKSPEEDfan 89 schrieb am 29.05.18 um 18:16:42:
HAL9000 schrieb am 29.05.18 um 14:44:35:
Zum Todt-Artikel:

Also, wenn es im Motorsport tatsächlich immer so weiter geht, dass die Fahrer immer mehr in Watte gepackt werden und der Sound der Autos immer unattraktiver wird, dann ist in 5-10 Jahren der Ofen aus.

Dieser brachiale Sound ist einer der Hauptgründe, warum man überhaupt zur Strecke fährt. Je nachdem wo man beim F1-Rennen z. B. sitzt, bekommt man vom Rennen sowieso nichts mit bzw. man starrt auf die Videoleinwand. Und dafür über 300 Euro ausgeben? Formel E versucht ja nur, durch die Kinder-Events um das Rennen herum, Leute anzulocken. Ein Freund von mir war für 5 Euro in Berlin. Vom Rennen hat er nur den Start gesehen, dann hat er sich ein paar Stände angeschaut und ist nach Hause.

Und dann noch immer mehr unnütze Sicherheit, immer mehr Sensoren, die dem Fahrer mitteilen, was gerade los ist... was soll an so einem Fahrer bewundernswert sein? Da wird niemals irgendein Funke aufs Publikum überspringen. Formel E ist was für Heidfelds und Massas.

Da lobe ich mir doch die MotoGP oder die Rallye-WM. Diese Piloten haben Eier aus Stahl!

Würde mal zu gern wissen, wer von den heutigen Piloten sich trauen würde, mit einem vollgetankten BRM 16H über die Nordschleife zu brettern. Was meint ihr?


Dem was du Sagst kann ich mich nur Anschließen.

Ich würde zu gern mal sehen wie  sich zum beispiel Vettel oder Verstappen in einem echten Formel 1 Auto mit Normalem H Getriebe und ohne  den ganzen Firlefanz den ein aktuelles Formel Flip Flop  Auto so hat schlagen würden und ob Sie sich überhaupt Trauen würden die Autos so schnell zu fahren wie es möglich wäre.
Da würde sich Zeigen wer am Lenkrad wirklich was kann und wer besser nur Zuschauen sollte.


Also ich denke, der Verstappen würde jedes Auto ans Limit und auch drüber bringen. Zwinkernd Immer wieder erstaunlich, wie naiv er seine Manöver setzt und wo die enden. Aber wenn der mal etwas reift, fährt er vielleicht dauerhaft ganz vorne mit.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #77 - 29.05.18 um 23:34:11
 
Ich befürchte es Auch das der Verstappen irgendwann seine Konstanz gefunden hat das er dann ganz Vorne mitfahren wird.
Allerdings dann zu meinem Leitwesen.
Der Verstappan gehört nämlich zu den Größten A....löchern die es im Motorsport gibt!
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #78 - 31.05.18 um 11:46:17
 
2016 wurde sogar schon in einem Mainstream-Blatt von einem Ausstieg der Werke und dem Niedergang der Meisterschaft gewarnt. Ideen gibt es genug.

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Jetzt sind 2 Jahre vergangen und außer einem wir-müssen-unbedingt-toyota-gewinnen-lassen-sonst-steigen-die-auch-noch-aus gibt es keinen richtigen Plan.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #79 - 31.05.18 um 21:06:45
 
ZAKSPEEDfan 89 schrieb am 29.05.18 um 23:34:11:
Ich befürchte es Auch das der Verstappen irgendwann seine Konstanz gefunden hat das er dann ganz Vorne mitfahren wird.
Allerdings dann zu meinem Leitwesen.
Der Verstappan gehört nämlich zu den Größten A....löchern die es im Motorsport gibt!

Ich würde niemals einen Menschen, den ich persönlich nicht kenne, derart bewerten.  Just my little opinion.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #80 - 01.06.18 um 01:08:49
 
Ralli schrieb am 31.05.18 um 21:06:45:
ZAKSPEEDfan 89 schrieb am 29.05.18 um 23:34:11:
Ich befürchte es Auch das der Verstappen irgendwann seine Konstanz gefunden hat das er dann ganz Vorne mitfahren wird.
Allerdings dann zu meinem Leitwesen.
Der Verstappan gehört nämlich zu den Größten A....löchern die es im Motorsport gibt!

Ich würde niemals einen Menschen, den ich persönlich nicht kenne, derart bewerten.  Just my little opinion.


Glücklicherweise kann das bei uns jeder Handhaben wie er möchte  Zwinkernd
So und jetzt genug OT.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #81 - 01.06.18 um 20:54:07
 
Nochmal zurück zum Thema.

Mich würde mal gerne ein direkter Vergleich zwischen Todts neuem Lieblingspielzeug und der Formel 1 oder LMP interessieren. So wie hier, zum Beispiel: Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen

Wahrscheinlich würde dem Formel-E-Auto nach der 2. Chicane der Saft ausgehen und mit etwas Glück rollt es bis zum Mulsanne-Knick aus...  Laut lachend
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« Zuletzt geändert: 01.06.18 um 20:55:32 von HAL9000 »  

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #82 - 07.06.18 um 12:58:58
 
FIA Confirms ‘Hypercar’ Design Concept for New Prototype Class

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #83 - 07.06.18 um 16:22:16
 
Dirk schrieb am 07.06.18 um 12:58:58:
FIA Confirms ‘Hypercar’ Design Concept for New Prototype Class

Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen


Nichts genaues weiß man nicht... Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen

Aber der Genderwahn hält nun auch in der WEC Einzug. Mehr Frauen  Kuss  in die LMP's, wird sicher bald zur Pflicht..   Cool
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #84 - 07.06.18 um 17:33:52
 
Wenn's denn so kommt, dann hatten die privaten LMP1 ja immerhin eine Halbwertszeit doppelt so lang wie Formel 1   unentschlossen

Frage mich grad, ob die auch Klappflügel und  "Super-Mario-Power-Button" wie in der Formel E geplant bekommen Smiley
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #85 - 07.06.18 um 22:08:37
 
µkrobe schrieb am 07.06.18 um 17:33:52:
und  "Super-Mario-Power-Button" wie in der Formel E geplant bekommen Smiley


Dann aber auch bitte mit Bananen auf der Strecke und Schildkröten Panzer zum schießen.  Laut lachend
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #86 - 08.06.18 um 08:18:18
 
Warum machen die eigentlich keine Resterampe auf?
Da war doch letzte Woche so ne Spaßveranstaltung in Ungarn...der Name fällt mir jetzt grad nicht ein... Cool
Das waren doch so ne Art Hyper-Prototypen mit Wiedererkennungswert!
Dann nimmt man dann noch -"natürlich mit etwas ge-BoP-fe" die Boliden aus der japanischen SuperGT dazu und schwupps hat man ne Menge Hersteller im Boot.  Durchgedreht

Sollte zumindest für 2-3Jahre reichen, bis dahin hat man dann ja vielleicht auch die Akku- bzw. Brennstoffzellentechnik im Griff, und dann wird eh' alles anders...
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #87 - 08.06.18 um 08:37:06
 
Meiner Meinung nach die absolut falsche Entscheidung, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Ein paar Fragen hätte ich da noch:

- Muss es von diesen Hypercars auch Strassenversionen geben? Wenn ja, wie viele?
- Was ist in der 30 Mio.-Deckelung drin? Entwicklungs- und Produktionskosten eines solchen Hypercars? Der Jahresetat für eine WEC-Saison?
[EDIT]- Abgesehen davon, dass er häßlich ist, frage ich mich, inwiefern der Hypercar-Toyota Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen  einen höheren Wiedererkennungswert als Toyota hat als der LMP1-Toyota?
- Ich dachte es wurde als Erfolg gefeiert, dass einige private Teams in der LMP1 aufgeschlagen haben. In wiefern wurde an diese gedacht und wo haben dann diese Teams in diesem Reglement Platz?
- Wass passiert, wenn ein Hersteller eifrig das Reglement mitbestimmt, aber dann doch abspringt?
- Glaubt Todt tatsächlich (d.h. außerhalb von werkspolitischem Gelaber), dass Ferrari kommen wird? Würde er auch seine Frau als Wetteinsatz dafür hergeben?
- Was wird aus der LMP2?
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« Zuletzt geändert: 08.06.18 um 09:28:14 von HAL9000 »  

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #88 - 08.06.18 um 09:20:05
 
HAL9000 schrieb am 08.06.18 um 08:37:06:
Meiner Meinung nach die absolut falsche Entscheidung, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

Ein paar Fragen hätte ich da noch:

- Muss es von diesen Hypercars auch Strassenversionen geben? Wenn ja, wie viele?
- Was ist in der 30 Mio.-Deckelung drin? Entwicklungs- und Produktionskosten eines solchen Hypercars? Der Jahresetat für eine WEC-Saison?
- Ich dachte es wurde als Erfolg gefeiert, dass einige private Teams in der LMP1 aufgeschlagen haben. In wiefern wurde an diese gedacht und wo haben dann diese Teams in diesem Reglement Platz?
- Wass passiert, wenn ein Hersteller eifrig das Reglement mitbestimmt, aber dann doch abspringt?
- Glaubt Todt tatsächlich (d.h. außerhalb von werkspolitischem Gelaber), dass Ferrari kommen wird? Würde er auch seine Frau als Wetteinsatz dafür hergeben?
- Was wird aus der LMP2?


meine Vermutung:
- Strassenversionen wird's keine geben, da diese den Etat sprengen
- reine Entwicklungskosten
- die LMP1 werden entsorgt
- da passiert dann nix
- wäre interessant für Ferrari einzusteigen
- LMP2 fahren weiter
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #89 - 08.06.18 um 11:10:51
 
Meine persönliche Meinung dazu:
Das aktuelle Dilemma der LM1 ist doch, das es auf der einen Seite die Werke gibt/gab und auf der anderen Seite die Privaten.
Die Werke haben bis zum 10-fachen dessen ausgegeben was die Privaten investieren konnten, sind demnach auch mit technologisch weit vorschrittlicheren Autos unterwegs gewesen. Die privaten hätten solch einen ex-Werkswagen nie kaufen können/dürfen und auch ohne massive Unterstützung des Werks nicht betreiben können.
So klafft also eine technologishce und finanzielle Lücke zwischen den Werkswagen und den Privaten.
Das man jetzt zu so kruden Mitteln wie einer verordneten Rundenzeitdifferenz greifen muss, ist aus sportlicher Sicht total daneben. Aus politischer Sicht (siehe Punkte oben) irgendwo verständlich und dank EoT auch relativ einfach umzusetzen. Dem Fan das näher zu bringen, warum wieso, weshalb ist da schon wesentlich schwieriger. Grundsätzlich ist die ganze Situation in der Form recht verfahren und eine andere Lösung muss her...ich denke da sind wie uns Alle einig.
Die Fans, der ACO und auch die Hersteller träumen noch immer von den gloreichen Gruppe-C Zeiten in den 80/90ern mit vollen Starterfeldern in der Top Kategorie als z.B. die Porsche 965/962c in Kundenhand durchaus Siegfähig waren.
Wie eingangs schon erwähnt, einen aktuellen LMP1-Hybrid kann durch kundenhand nicht betrieben werden und selbst die gloreichen Privateinsätze des Peugeot oder Audi waren doch mehr Semi-Werkseinsätze.

Die neue Lösung sieht vor das Rennfahrzeuge die auf straßenzugelassen, frei verkäuflichen Supersportwagen basieren, gebaut werden und die Hersteller entsprechende Kundenfahrzeuge anbieten müssen.
Das hört sich im Ansatz erstmal vernünftig an. Die Kosten sollten dadurch massiv sinken (wichtig für die privaten), die Technologie bleibt weiterhin auf einem sehr hohen Niveau (wichtig für die Werke, da es als Showcase dienen soll) und es gibt dadurch hoffentlich wieder volle Starterfelder in der Top-Kategorie (wichtig für Fans und Veranstalter)

Zwei Punkte die mich dennoch etwas skeptisch machen
* Die erfahrungen mit der damaligen GT1, die schlussendlich doch an den zu hohen Kosten gescheitert ist.
* Die Fahrzeuge werden alle mit Hybridtechnologie ausgestattet sein, die im Rennsport nicht immer einfach zu handeln ist. Ich weiß nicht wie man es Kundenfreundlich gestalten will.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #90 - 08.06.18 um 12:06:02
 
Ich gehe mal davon aus das es so laufen wird wie in LeMans von 2001 bis 2003. Wo Bentley den Speed 8 oder EXP 8 gebracht hat, was ja lediglich ein Audi R8 mit Dach und etwas grüner Farbe war.  Augenrollen

Da gab es halt 2 Klassen LMGTP und LMP900. Ich nehme mal an das Werke in der LMGTP antreten sollen, und Ihren Motor/Hybridsystem zur Verfügung stellen, die privaten weiterhin Chassis von Oreca oder BR usw. verwenden und einfach dort ein Hybrid vom Werk kaufen und einbauen.

Ich kann mir wirklich nicht vorstellen das Lawrence Tomlinson (Ginetta) von 5-10 Jahren LMP1, oder wie sie dann auch immer heißt, spricht und nach 2 Jahren alles wegwerfen kann. Da wird er schon mit dem ACO gesprochen haben.... hoffe ich für ihn.  Augenrollen
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« Zuletzt geändert: 08.06.18 um 14:06:34 von Kevin N. »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #91 - 08.06.18 um 13:50:06
 
@Kevin

Ich dachte, ein Privat-Team wäre mit einem Hybridstrang völlig überfordert? Denen wurde doch ein Diesel auch nur unter Aufsicht zur Verfügung gestellt.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #92 - 08.06.18 um 14:03:10
 
HAL9000 schrieb am 08.06.18 um 13:50:06:
@Kevin

Ich dachte, ein Privat-Team wäre mit einem Hybridstrang völlig überfordert? Denen wurde doch ein Diesel auch nur unter Aufsicht zur Verfügung gestellt.


Ich denke, dass der Pool an fähigen Leuten, die mit einem Hybridantrieb umgehen können, durch die Formel E in den letzten Jahren durchaus gewachsen ist; zumindest so lange man nicht an der vordersten Front des technologischen Fortschritts operiert, wie es die LMP1-Hersteller in den letzten Jahren gemacht haben. Für ein relativ schnödes  5 MJ KERS System müssten auch ambitionierte Privatiers Leute finden können, die so was handeln können.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #93 - 08.06.18 um 14:21:55
 
HAL9000 schrieb am 08.06.18 um 13:50:06:
@Kevin

Ich dachte, ein Privat-Team wäre mit einem Hybridstrang völlig überfordert? Denen wurde doch ein Diesel auch nur unter Aufsicht zur Verfügung gestellt.


Wie Andy schon geschrieben hat, denke ich das es durchaus genug qualifiziertes Personal geben wird um diese Systeme anständig betreiben zu können. Zumal ich, wenn es denn überhaupt so kommt, davon ausgehe das die Werke welche den Hybridantrieb liefern sicher auch Personal zur Unterstützung stellen können.

Außerdem wird das kommende System dann nicht mehr so komplex sein wie in den aktuellen LMP1-HY, sondern eher ein plug-and-play System.

Aber auch das ist natürlich nur Spekulation meinerseits.  Smiley
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #94 - 08.06.18 um 14:22:08
 
Zumindst müssen Mechaniker und Ingenieure speziell geschult werden (da kommt man nicht drum herum).
System zu laden und entladen erfordert spezielle Equipment
Es geht aber noch viel weiter. Das Bremssystem z.B. ist sehr komplex (wenn denn Bremsenergie rekuperiert werden soll, was eigentlich immer der Fall ist) und die ganzen Boost/Recovery-Strategien sind auch recht komplex.
Auf der Straße OK, aber im Rennsport wo viel mehr mit und an den entsprechenden Teilen gearbeitet, ist es eben nicht mehr so einfach!
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #95 - 08.06.18 um 14:33:50
 
Wofür soll dieser Hybrid Quatsch eigentlich gut sein ? Für die Privat Teams ist das nur deutlich mehr Aufwand und deutlich höhere Kosten. Für den Zuschauer völlig uninteressant da durch diesen Schnick Schnack die Rennen nicht spannender werden. Und es braucht mir auch keiner mit dem Thema Umwelt zu kommen. Der Motorsport wird nie grün sein.

Der einzigste Zweck dieser Übung ist doch dass sich bestimmte Leute wieder die Taschen voll machen. Viele werden aber wieder mit machen und finden das super. Denen ist aber auch nicht mehr zu helfen.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #96 - 08.06.18 um 14:39:44
 
@Frank-Do
der "SInn" soll wohl sein, die WEC "grüner" zu machen um mittel- bis langfristig die Verbrenner ganz rauszudrücken.
Und ich sehe nicht, dass gewünscht sein wird in dieser Klasse Privatteams fahren zu lassen. Einige Hersteller haben Hybridsysteme, andere -noch- nicht und jedes Werksteam wird sein System einsetzen wollen und sich weigern eins von der Stange einzusetzen.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #97 - 08.06.18 um 15:14:35
 
µkrobe schrieb am 08.06.18 um 14:39:44:
der "SInn" soll wohl sein, die WEC "grüner" zu machen


Schon klar aber wie oben erwähnt zieht dieses Argument nicht. Selbst die E-Motoren sind nicht emis­si­ons­frei da der Strom nunmal produziert werden muss.

Und ohne Verbrennungsmotoren ist die Serie für mich erledigt. Genau so oft wie ich zur Formel E fahre werde ich zukünftig dann zur WEC fahren - nämlich genau 0 mal. Selbiges gilt auch ab 2020 für die Rally Cross WM.  Ärgerlich
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #98 - 08.06.18 um 15:41:52
 
Das neue Reglement ziehlt auf die sogenannten "Hypercars" ab. Wenn man sich diese jetzt mal so ansieht, wird man relativ schnell feststellen das jedes einzelne dieser Fahrzeuge ein Hybrid ist, da braucht es gar keine Regeln vom ACO oder FIA oder sonst wem, dass sehen die Hersteller als die Zukunft des Sportwagens an. Ein Fahrzeug mit einer Kombination aus Elektro und Verbrenner.

Das hat auch recht wenig mit dem "Wir machen einen auf Grün" zu tun. Der ACO macht die Regeln im groben so das ein Hersteller bereit ist Geld zu investieren und seine Autos in einer Serie starten zu lassen um etwas für die Straße zu entwickeln.

Das sowas natürlich nichts mehr für den Hardcore Rennfan ist muss man nicht dazu schreiben, sowas wissen auch Hersteller, aber den paar Leuten auf der Welt will man auch kein Hybrid verkaufen, sondern der breiten Masse die sich vielleicht gar nicht für den Rennsport interessiert sondern für die Technik.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #99 - 08.06.18 um 15:58:21
 
µkrobe schrieb am 08.06.18 um 08:18:18:
Warum machen die eigentlich keine Resterampe auf?
Da war doch letzte Woche so ne Spaßveranstaltung in Ungarn...der Name fällt mir jetzt grad nicht ein... Cool
Das waren doch so ne Art Hyper-Prototypen mit Wiedererkennungswert!
Dann nimmt man dann noch -"natürlich mit etwas ge-BoP-fe" die Boliden aus der japanischen SuperGT dazu und schwupps hat man ne Menge Hersteller im Boot.  Durchgedreht
[...]

Ich hatte schon für eine andere Diskussion, weil das Thema BoP bestimmt wieder auf den Tisch kommen wird, schon mal die provokante Frage vorbereitet, warum hier so viele Probleme mit dem Türenwagenmasters haben, aber BoP für unabdingbar halten... Zwinkernd
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #100 - 08.06.18 um 16:19:12
 
Kevin N. schrieb am 08.06.18 um 14:21:55:
HAL9000 schrieb am 08.06.18 um 13:50:06:
@Kevin

Ich dachte, ein Privat-Team wäre mit einem Hybridstrang völlig überfordert? Denen wurde doch ein Diesel auch nur unter Aufsicht zur Verfügung gestellt.


Wie Andy schon geschrieben hat, denke ich das es durchaus genug qualifiziertes Personal geben wird um diese Systeme anständig betreiben zu können. Zumal ich, wenn es denn überhaupt so kommt, davon ausgehe das die Werke welche den Hybridantrieb liefern sicher auch Personal zur Unterstützung stellen können.

Außerdem wird das kommende System dann nicht mehr so komplex sein wie in den aktuellen LMP1-HY, sondern eher ein plug-and-play System.

Aber auch das ist natürlich nur Spekulation meinerseits.  Smiley

Ich zieh mal kurz eine Analogie zu den Einbäumen...

...bitte nur die kleinen Kiesel werfen! Schockiert/Erstaunt

1989 hat Ferrari als erstes Team ein semiautomatisches Getriebe eingeführt, feierte auf Anhieb einen Sieg, zahlte danach aber eine zeitlang viel Lehrgeld, weil sich dieses Getriebe als ziemlich komplex und anfällig erwies.

Anfang der 90er wurde einige Zeit dann recht intensiv gefordert und diskutiert, diese halbautomatischen Getriebe komplett zu verbieten, weil sie zu komplex und zu teuer wären, und für die kleinen Teams nicht erreichbar.

Knapp 10 Jahre später waren sie Standard im Motorsport, zuverlässig genug für ein 24h-Rennen, fanden langsam den Weg in die Serienfertigung, und für die Konstrukteure gab es zahlreiche kommerziell erwerbbare Lösungen, die beherrschbar sind und kein Vermögen kosten.

Was spricht dagegen, daß Hybrid und Elektro nicht eine vergleichbare Entwicklung nehmen könnten, daß es irgendwann Lösungen kommerziell angeboten werden, die zuverlässig, beherrschbar und bezahlbar sind?
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #101 - 08.06.18 um 16:24:21
 
Kevin N. schrieb am 08.06.18 um 15:41:52:
Das neue Reglement ziehlt auf die sogenannten "Hypercars" ab. Wenn man sich diese jetzt mal so ansieht, wird man relativ schnell feststellen das jedes einzelne dieser Fahrzeuge ein Hybrid ist, da braucht es gar keine Regeln vom ACO oder FIA oder sonst wem, dass sehen die Hersteller als die Zukunft des Sportwagens an. Ein Fahrzeug mit einer Kombination aus Elektro und Verbrenner.

Das hat auch recht wenig mit dem "Wir machen einen auf Grün" zu tun. Der ACO macht die Regeln im groben so das ein Hersteller bereit ist Geld zu investieren und seine Autos in einer Serie starten zu lassen um etwas für die Straße zu entwickeln.

Das sowas natürlich nichts mehr für den Hardcore Rennfan ist muss man nicht dazu schreiben, sowas wissen auch Hersteller, aber den paar Leuten auf der Welt will man auch kein Hybrid verkaufen, sondern der breiten Masse die sich vielleicht gar nicht für den Rennsport interessiert sondern für die Technik.

Jedes einzelne?
Pagani Huayra BC ( 6.0L V12 Bi-Turbo   750PS )
Brabham BT62 ( 5.4L V8    700PS )
Hennessey Venom F5 ( 8.0L V8 Bi-Turbo     1600PS )
GTA Spano ( 8.0L V10 Bi-Turbo    925PS )
Apollo IE ( 6.3L V12     780PS )
Koenigsegg Agera RS ( 5.0L V8 Bi-Turbo      1360PS )
Bugatti Chiron ( 8.0L W16  4x Turbolader         1500PS )
McLaren Senna ( 4.0L V8 Bi-Turbo      800PS )

Ich würde nicht behaupten das jedes Hypercar ein Hybrid System hat.
( Mir ist klar das die meisten hiervon auch überhaupt nicht für ein Le Mans Programm in Frage kommen, wollte es nur erwähnen  Zwinkernd )
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« Zuletzt geändert: 08.06.18 um 16:26:08 von hrkothe »  

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #102 - 08.06.18 um 16:54:38
 
Hypercars! Ob mit oder ohne Hybrid, ist egal! Wobei die meisten eben ein System an bord haben!

Stom zu produzieren ist nicht immer Umweltfreundlich. Ein Hybrid (sollte das tatsächlich noch immer nicht klar sein?) rekuperiert primär beim Bremsen.
Das heiß wo normaleweise die kinetische Energie in (carbon-)Bremsstaub und Wärme umgewandelt und an die Umwelt abgegeben wird, wird hier Strom erzeugt und in einer Batterie o.Ä. gespeichert.

Der "Hybrid-Quatsch" ist in seiner jetztigen LMP1-Form von Privatteams kaum zu bezahlen und zu handeln. Ich schrieb es ja bereits!
Mit den neuen Hypercars sollen die Kosten angeblich um 75% gesekt werden, vor allem ist die Technologie aber jedem frei zugänglich (was es derzeit defenitif nicht ist)
Sprich, jede der ein paar Euronen, Dollares, Slotti oder sonst was zu viel hat kann sich nen Hypercar besorgen und damit LM fahren...vielleicht. Denn ob die Straßenversion, umgebaute Straßenversionen oder reine rennfahrzeuge die irgendwann mal auf Straßenversionen basierten homologiert werden, wurde noch nicht bekannt gegeben.
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« Zuletzt geändert: 08.06.18 um 17:07:03 von leverkusenER78 »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #103 - 08.06.18 um 18:39:06
 
leverkusenER78 schrieb am 08.06.18 um 16:54:38:
Hypercars! Ob mit oder ohne Hybrid, ist egal! Wobei die meisten eben ein System an bord haben!

Stom zu produzieren ist nicht immer Umweltfreundlich. Ein Hybrid (sollte das tatsächlich noch immer nicht klar sein?) rekuperiert primär beim Bremsen.
Das heiß wo normaleweise die kinetische Energie in (carbon-)Bremsstaub und Wärme umgewandelt und an die Umwelt abgegeben wird, wird hier Strom erzeugt und in einer Batterie o.Ä. gespeichert.

Der "Hybrid-Quatsch" ist in seiner jetztigen LMP1-Form von Privatteams kaum zu bezahlen und zu handeln. Ich schrieb es ja bereits!
Mit den neuen Hypercars sollen die Kosten angeblich um 75% gesekt werden, vor allem ist die Technologie aber jedem frei zugänglich (was es derzeit defenitif nicht ist)
Sprich, jede der ein paar Euronen, Dollares, Slotti oder sonst was zu viel hat kann sich nen Hypercar besorgen und damit LM fahren...vielleicht. Denn ob die Straßenversion, umgebaute Straßenversionen oder reine rennfahrzeuge die irgendwann mal auf Straßenversionen basierten homologiert werden, wurde noch nicht bekannt gegeben.


Eigentlich wurde noch nichts so richtig bekannt gegeben. Vermutungen, evtl. Halbwahrheiten einiger Journalisten sind noch lange keine Fakten! Die wird es (eventuell..) auf der üblichen Le Mans PK geben und wir sollten eigentlich abwarten, bis die großen Meister der Regelkunde (ACO/FIA) uns ihre Weisheiten verkaufen...
Wie bereits notiert, hat u.a. Marcus Schurig im Gegensatz zu den Kollegen von DSC/sportscar365, einen anderen Blick auf das neue Regelwerk.  
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #104 - 08.06.18 um 18:58:35
 
Meine Prophezeiung ist - und das hatte ich schon an anderer Stelle geschrieben - die Prototypen verschwinden als Topklasse in Le Mans und werden durch Sportwagen/GT ersetzt.

Diese Topklasse werden die Sportwagen/GT werden, die (derzeit) in ungefähr zweistelligen Stückzahlen weltweit einen Abnehmer finden. Also ungefähr die Marken/Fahrzeuge, die unter anderem bereits oben namentlich genannt wurden.

Darunter wird es die Klasse der Sportwagen/GT geben, die in dreistelligen und/oder höheren Stückzahlen derzeit verkauft werden. Also ungefähr das, was wir derzeit als LMGT oder GT2 bis GT4 auf der Strecke sehen.

Das wird dann eine Win-Win-Win-Situation für ACO. Hersteller und Zuschauer.
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« Zuletzt geändert: 08.06.18 um 18:59:26 von Fred G. Eger »  
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #105 - 10.06.18 um 14:08:42
 
= FIA technical director Gilles Simon... nennt die neue Proto Klasse: " Concept Race Cars "
= Die Privaten.. sollen ab Saison 2020/21 für ihre Boliden, mit HY Power, nicht mehr bezahlen als zur Zeit !!
= HY-System, Spec. ist vom Tisch, Simon said hybrid systems will be available “at quite a reasonable price”....
= Hersteller können Triebwerke nach Wahl verbauen, vom 4- bis zum 12 Zylinder..  Durchgedreht

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #106 - 11.06.18 um 12:18:08
 
Das Regelwerk 2020, soll 2024 schon wieder überholt sein....  Durchgedreht Laut lachend
Fillon Teases New LMP1 Regulations For 2020 & 2024 !!!

Als 2020 Ein/Aufststeiger werden Alpine & Jackie Chan DC Racing gerüchtelt.

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #107 - 11.06.18 um 13:57:10
 
Normalerweise schätze ich die Meinung von Marcus Schurig, da er immer recht gut informiert ist und aus Motorsportlicher Sicht die richtigen Schlüsse zieht. Beim 2020-Reglement hat er scheinbar das von FIA/ACO angedachte Konzept nicht ganz überrissen. Zumindest konnte ich seine Zweifel und Ängste nicht ganz nachvollziehen.

Naja, es war bis dato allerdings auch wenig Konkretes aus Frankreich verkündet worden.

Wie Fred G. Eger bereits geschrieben hat, wird es eine Win-Win-Win Situation geben, sollte alles nach Plan laufen.
Win für die Hersteller: Staßenrelevante technologie auf der Rennstrecke/LM. Lässt sich besser vermarkten als Prototypen. Mehr „eigene“ Fahrzeuge im Feld durch Kundeneinsätze, geringere Kosten.
Win Privatteams: Fahrzeuge die näher an den Werkswagen dran sind, im Idealfall günstiger als aktuelle Kunden-LMP1, ggf. Möglichkeit die Fahrzeuge in Eigenregie zu optimieren.
Win Zuschauer: volleres Starterfeld in der Top-Kategorie, mehr Hersteller, ggf. mehr Fahrzeuge pro Hersteller da Werkswagen und Pritave
Win ACO/FIA: dito, mehr Fahrzeuge, mehr Hersteller, bessere Vermarktungsmöglichkeiten.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #108 - 11.06.18 um 20:01:23
 
Schurig hat (oftmal auch gemeinam mit seinem Kompanion Cotton)in den letzten 400 Tagen gefühlt 100mal über die neue P1 sinniert und davon 95mal komplett andere Konzepte eruiert, getreu dem Motto "wenn ich lang genug im Nebel stochere werde ich schon mal was treffen...


Noch einer hat Lust da einzusteigen: Jim Glickenhaus

Auf Facebook notiert er dazu:

"Das könnte für uns durchaus interessant werden. Wir benötigen aber auf jeden Fall noch zusätzliche Sponsoren, aber mit unserer P4/5 Competizione Hybrid und SCG003 Erfahrung könnte uns das zu einer weiteren Expansion unseres Rennprogramms bringen"

Im Allgemeinenen erstaunlich was die "kleinen" Schmieden alles machen wollen... er will dazu ja auch noch mit dem 004 GTE, GT3 und GT4 Versionen machen und ganz nebenbei auch noch in die Baja Szene einsteigen, McLaren WEC und Indy hinzufügen und bei Aston kokettiert man neben GT3 Expansion, GTLM Addition und "neue" P1 auch noch mit F1 und DTM.

Tanz auf allen Hochzeiten... aber ich wäre der letzte der was dagegen hätte, wenn das alles so kommen würde Cool
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #109 - 11.06.18 um 21:06:22
 
Schurig, hm...

...gefällt sich IMHO in der Rolle des meinungsstarken Leitartikelschreibers, der sich an vielen Dingen persönlich abarbeitet, aber ab und an hinterlässt er bei mir den Eindruck, daß er selber nicht ganz überblickt, worüber er schreibt. Rein persönliche Meinung.  


Ansonsten ists ja wie so oft, Pläne haben viele, und jeder, der in der Richtung aktiv ist, schaut auch mal, ob und was er machen kann. Und häufig wird das auch mal kommuniziert, um Partner mit ins Boot zu holen. Aber letztlich scheitert vieles halt an der Marie
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« Zuletzt geändert: 11.06.18 um 21:06:46 von KOTR »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #110 - 12.06.18 um 09:35:02
 
Soundlover schrieb am 11.06.18 um 20:01:23:
Schurig hat (oftmal auch gemeinam mit seinem Kompanion Cotton)in den letzten 400 Tagen gefühlt 100mal über die neue P1 sinniert und davon 95mal komplett andere Konzepte eruiert, getreu dem Motto "wenn ich lang genug im Nebel stochere werde ich schon mal was treffen...

Ich habe keine seiner Artikel gelesen, weil er in Medien schreibt die mich nicht erreichen.
Aber versetz dich in seine Lage. Er wird pro Wort oder pro Zeile bezahlt und seine Wichtigkeit beruht darauf, dass er in den Medien präsent ist. Vielleicht hat er auch Informationen von hinter den Kulissen - "off the records", wie es so schön heisst. Also schreibt er dass es sich liesst, als wäre er das "Fachwissen". Jedes mal. Insofern alles verständlich.

Soundlover schrieb am 11.06.18 um 20:01:23:
Noch einer hat Lust da einzusteigen: Jim Glickenhaus

Den hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Aber der ist genau die Blaupause für das, was die - von mir prophezeite neue - Topklasse ausmachen könnte.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #111 - 12.06.18 um 14:56:34
 
Mal eine Frage an die Historiker:

Wir reden ja hier auch über BoP ja/nein, da hat sich bei mir die Frage aufgetan, wie das denn früher war, zB in der DRM wo Ford Capri, Lancia Beta, BMW M1, Porsche 935, US-Camaro gegeneinander fuhren? Wie wurden da die verscheidenen Gewichte der Fahrzeuge, Motorkonzepte etc. unter einen Hut gebracht? Oder was da das Motto "Freie Fahrt für freie Hersteller" (was letztenendes zum Tod der Meisterschaft führte)?

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« Zuletzt geändert: 12.06.18 um 14:58:05 von HAL9000 »  

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #112 - 12.06.18 um 17:16:37
 
HAL9000 schrieb am 12.06.18 um 14:56:34:
Mal eine Frage an die Historiker:

Wir reden ja hier auch über BoP ja/nein, da hat sich bei mir die Frage aufgetan, wie das denn früher war, zB in der DRM wo Ford Capri, Lancia Beta, BMW M1, Porsche 935, US-Camaro gegeneinander fuhren? Wie wurden da die verscheidenen Gewichte der Fahrzeuge, Motorkonzepte etc. unter einen Hut gebracht? Oder was da das Motto "Freie Fahrt für freie Hersteller" (was letztenendes zum Tod der Meisterschaft führte)?

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Nach Anhang J, 76er Ausführung: Gr. 1 & 3 war Mindestgewicht das Homologationsgewicht (definiert als das veröffentlichte Gewicht der einfachsten Ausführung des Serienfahrzeugs mit Reserverad und allen Flüssigkeiten ohne Benzin), Gr. 2, 4 und 5 Mindestgewicht in Abhängigkeit vom Hubraum in 100ccm bis 500ccm-Schritten, sowie in gröberen Schritten Beschränkungen bei den Radgrößen.

IMSA GTO und GTX orientierten sich am Anhang J, Gr. 4 und Gr. 5, GTU hatten ein Mindestgewicht, das in Abhängigkeit der Motorbauart (Pushrod, OHC, 2 Ventile, 4 Ventile) x tatsächlichen Hubraum (im Gegensatz zur FIA erlaubte die IMSA beliebiges Ausbohren, solange der homologierte Motorblock benutzt wurde und man unter der GTO-Trennlinie von 2,5l blieb). Praktisches Beispiel nach der 81er Liste: Porsche 914/6, mit 1991 ccm mit 2 Venitl-OHC Motor (Faktor 0,9lbs/ccm) müßte mit 1780lbs/815kg antreten. Absolute Minimum für GTU waren aber immer 1600lbs. Die Gewichte und Faktoren variierten jedes Jahr immer ein bisschen, sowohl für GTO als auch GTU und GTX. Für Wankelmotoren galten etwas andere Bestimmungen. Weiterhin konnten bestimmte Beschränkungen oder Freigaben für bestimmte Fahrzeuge festgelegt sein (z.B. durften Besitzer eines Porsche 924 Turbo zwischen zwei bestimmten Ladern wählen).
Für GTPs wurden zunächst drei Gewichtsklassen festgelegt, 700, 800 und 900kg, und Höchsthubräume für sieben verschiedene Kategorien von Motoren festgelegt (Pushrod, OHC, 2 Ventile, 4 Ventile, Motoren auf Serienbasis, reine Rennmotoren, mit und ohne Aufladung. Später wurde auch dort die 'Sliding Scale' angewandt, die für die GTU galt.

Sowohl FIA als auch IMSA veröffentlichten ihre Listen einmal vor der Saison und es wurde nicht während der Saison oder zwischen Rennen nachgeregelt.
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µkrobe
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #113 - 12.06.18 um 22:11:41
 
Glickenhaus sehe ich auch als potenten Anwärter.
Und der gute alte Don Panoz hätte evtl. auch was dafür im Programm....
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #114 - 13.06.18 um 13:45:54
 
ein kanditat?

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #115 - 15.06.18 um 11:25:38
 
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Die Idee gefällt mir schon mal.  Cool
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #116 - 15.06.18 um 11:52:32
 
Kevin N. schrieb am 15.06.18 um 11:25:38:
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Die Idee gefällt mir schon mal.  Cool

Liest sich nicht schlecht, mal sehen was am Ende raus kommt
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #117 - 15.06.18 um 12:52:53
 
Dirk schrieb am 13.06.18 um 13:45:54:
ein kanditat?

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Sehr gut.. aber der aktuelle Ford GT könnte da heute schon mitfahren.
Die Bleiplatten raus, mehr Ladedruck für die 2 Turbolader und fertig ist das Hypercar/GTP der Amis !!
Ein GTE ist & wird das niemals werden... das sagt doch alles:  16. Dezember 2016 – Das erste serienmäßige Exemplar der Straßenversion des Ford GT ist heute im Multimatic-Werk (Markham/Ontario/Kanada) vom Band gerollt !
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« Zuletzt geändert: 15.06.18 um 12:53:06 von Jaguar44 »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #118 - 15.06.18 um 15:23:43
 
So, die ersten konkreten Info's zum Reglement sind draussen:

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Was mir nicht klar ist:
Wären theoretisch auch die aktuellen privaten LMP1 Chassis weiter zu verwenden, wenn sie denn eine angepasste Karosse bekommen ?
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #119 - 15.06.18 um 15:43:50
 
µkrobe schrieb am 15.06.18 um 15:23:43:
So, die ersten konkreten Info's zum Reglement sind draussen:

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Besonders interessant finde ich den letzten Abschnitt des Artikels. Bei der kurzen Einschätzung bringt Oli die Sache gut auf den Punkt. Insbesondere mit den Egos aller Beiteiligten. Das könnte nämlich wie so oft zum Knackpunkt werden.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #120 - 15.06.18 um 17:42:48
 
Zitat:
" - Mehr bei SPEEDWEEK: Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen

Dass die Prototypen dann auch wieder mehr an Straßenfahrzeuge erinnern, wird nicht nur die jeweiligen Marketingabteilungen freuen, sondern auch die Fans. Denn ein Wiedererkennungswert mit dem eigenen Gefährt ist somit gegeben"


Wie viele Fans wohl selber ein Hypercar zuhause in der Garage stehen haben mögen...  Zwinkernd
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« Zuletzt geändert: 15.06.18 um 17:43:03 von leverkusenER78 »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #121 - 15.06.18 um 19:07:52
 
Jaguar44 schrieb am 15.06.18 um 12:52:53:
Dirk schrieb am 13.06.18 um 13:45:54:
ein kanditat?

Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen


Sehr gut.. aber der aktuelle Ford GT könnte da heute schon mitfahren.
Die Bleiplatten raus, mehr Ladedruck für die 2 Turbolader und fertig ist das Hypercar/GTP der Amis !!
Ein GTE ist & wird das niemals werden... das sagt doch alles:  16. Dezember 2016 – Das erste serienmäßige Exemplar der Straßenversion des Ford GT ist heute im Multimatic-Werk (Markham/Ontario/Kanada) vom Band gerollt !

Wer von uns hatte keine Traumwagenposter im Kinder-/Jugendzimmer? Zwinkernd
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #122 - 15.06.18 um 20:11:52
 
leverkusenER78 schrieb am 15.06.18 um 17:42:48:
Zitat:
" - Mehr bei SPEEDWEEK: Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen

Dass die Prototypen dann auch wieder mehr an Straßenfahrzeuge erinnern, wird nicht nur die jeweiligen Marketingabteilungen freuen, sondern auch die Fans. Denn ein Wiedererkennungswert mit dem eigenen Gefährt ist somit gegeben"


Wie viele Fans wohl selber ein Hypercar zuhause in der Garage stehen haben mögen...  Zwinkernd


ich denke du hast das neue reglement noch nicht so ganz verstanden...
es geht nicht um einen speziellen wagen sondern um ein wiedererkennungsmerkmal eines herstellers.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #123 - 16.06.18 um 10:01:55
 
McLaren will bis Ende des Jahres entscheiden ob man in der GT-Proto Klasse mitmacht: " CEO Zak Brown = McLaren is set to make a decision on a potential 2020 ‘LMP1’ programme by the end of this year "
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Und die IMSA sucht nach jedem Haar in der Suppe, immer noch zu Teuer, Hybrid...  Augenrollen  kennen die Amis wohl nicht usw.
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« Zuletzt geändert: 16.06.18 um 10:06:11 von Jaguar44 »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #124 - 16.06.18 um 11:12:31
 
Jaguar44 schrieb am 16.06.18 um 10:01:55:
Und die IMSA sucht nach jedem Haar in der Suppe, immer noch zu Teuer, Hybrid...  Augenrollen  kennen die Amis wohl nicht usw.
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Das war doch schon immer die Ansicht der IMSA - kein Hybrid wegen zu hoher Kosten. Die in der IMSA beteiligten Hersteller sehen das offensichtlich genau so. Ich würde da als IMSA auch keinen Millimeter von Abweichen. Zumal man beim ACO nie weiß was als nächstesn kommt. Heute Hü, morgen Hott und übermorgen macht man was ganz anderes.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #125 - 17.06.18 um 21:35:17
 
Das neue Reglement soll ja ab 2020 gelten. Aber wie sieht der Fahrplan bis dahin aus ? Die "Supersaison" (einen dümmeren Namen hätte man sich nicht aussuchen können) geht bis Le Mans 2019. Diese Saison muss man ja als Übergangssaison beschreiben da der ACO die Zeichen der Zeit, die nach dem Audi Ausstieg vor zwei Jahren eigentlich unübersehbar waren, nicht erkannt hat und keine entsprechenden Maßnahmen ergriffen hat.

Die neue Saison müsste dann ja im Spätsommer 2019 beginnen und bis Le Mans 2020 gehen. Das wäre dann die nächste Übergangssaison.  Augenrollen Ab wann sollen die neuen Hypercars ins geschehen eingreifen ? In Le Mans 2020 ? Das wäre dann zum Saisonfinale. Ziemlich bescheuert oder ? Erst zu darauf folgenden Saison ? Dann würden sie Le Mans verpassen - noch bescheuerter.
Oder schon zu Beginn es Jahres 2020 - das wäre dann mitten in der Saison. Das ist auch nicht viel besser.

Was passiert wenn Toyota nach Le Mans 2019 sagt: Wir haben nun Le Mans gewonnen (vermutlich 2 Mal), sind Weltmeister, haben keine wirklichen Geger. Das macht keinen Sinn mehr. Wir sind raus. Welche Fahrzeugklasse ist dann die Top Kategorie für die Übergangssaison ?

Hat sich überhaupt schon mal jemand darüber Gedanken gemacht ? Der ACO vermutlich nicht ! Die zählen lieber noch ihr Geld was sie den diesjährigen Le Mans Besuchern für eine lächerliche Darbietung aus der Tasche gezogen haben.
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« Zuletzt geändert: 17.06.18 um 21:40:18 von Frank-Do »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #126 - 17.06.18 um 21:55:09
 
Frank-Do schrieb am 16.06.18 um 11:12:31:
Jaguar44 schrieb am 16.06.18 um 10:01:55:
Und die IMSA sucht nach jedem Haar in der Suppe, immer noch zu Teuer, Hybrid...  Augenrollen  kennen die Amis wohl nicht usw.
Scott Atherton: Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen


Das war doch schon immer die Ansicht der IMSA - kein Hybrid wegen zu hoher Kosten. Die in der IMSA beteiligten Hersteller sehen das offensichtlich genau so. Ich würde da als IMSA auch keinen Millimeter von Abweichen. Zumal man beim ACO nie weiß was als nächstesn kommt. Heute Hü, morgen Hott und übermorgen macht man was ganz anderes.


Hybrids sind doch auch kagge. Dieses Lift and Coast, näh. Rennen fahren ohne Energieverbrauchsmessung pro Runde.

Zu dem Thema Hypercar und ab wann sollen die fahren. Das ist mir auch ein Rätsel. Sollen se machen was se wollen. So lange die GT boomt ist mir das echt egal.
Vor allem weil das wieder so ein Hybridkram wird
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #127 - 17.06.18 um 22:14:09
 
Die sollen die Fahrer mal wieder ordentlich Rennen fahren lassen und nicht hier straffe wegen ne Kleinigkeit  dort wegen durchgehende Räder  boah   Ärgerlich  fahren lassen fertig bischen auf den finger schauen wenn es übertrieben wird fertig .
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #128 - 17.06.18 um 22:41:49
 
Jetzt haben Ginetta, SMP und Rebellion nur für eine Saison ein neues Auto entwickelt ??
Irgendwo hab ich gelesen das die LMP1 noch neben den Hypercars fahren dürfen.
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Fred G. Eger
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #129 - 18.06.18 um 11:44:08
 
Auf Mariantic ist ein Bild, wie sich der ACO die nächste Generation Topklasse vorstellen könnte/würde: Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen

Dies ginge ja grob in die Richtung meiner Prophezeiung.
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« Zuletzt geändert: 18.06.18 um 11:51:03 von Fred G. Eger »  
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #130 - 18.06.18 um 15:06:19
 
Könnte theoretisch  solch ein Wagen nach 2020 Reglement schon nächstes Jahr mitfahren ?
Sozusagen als Test ,meinetwegen auch" hors classement"

Denn die LMP1 Klasse , vor allem Hybrid, ist ja jetzt auf dem "abgestorbenen" Ast.

Toyota hat ja jetzt endlich erreicht was sie wollten und es macht wenig Sinn mit dem TS050 nochmal anzutreten.

Obwohl...,habe ganz vergessen dass die Weltmeisterschaft ja erst nach
LM2019 endet.Und die will man ja wahrscheinlich auch noch gewinnen.

Also war ne blöde Frage.

Einfach vergessen.

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« Zuletzt geändert: 18.06.18 um 15:07:02 von group44 »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #131 - 18.06.18 um 15:43:39
 
Ich vermute mal eine Einführung zu Beginn der 20/21er Saison. Das gäbe interessierten Herstellern jetzt zwei Jahre zur Entwicklung und Vorbereitung.
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Racing Harz
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #132 - 18.06.18 um 15:52:41
 
Einführung ist doch die Saison 2020/2021, die im Sommer 2020 nach Le Mans startet. Wurde doch so kommuniziert.

They will come into effect for the 2020-21 WEC season and make their 24 Hours of Le Mans debut in June 2021.

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Frank-Do
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #133 - 18.06.18 um 17:05:02
 
OK dann kann man also die nächsten zwei Le Mans Rennen vergessen.
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Jaguar44
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #134 - 26.06.18 um 15:43:22
 
Wenn es US$.. oder Euronen...  Augenrollen  vom Himmel regnet, ja dann will auch Glickenhaus was in Richtung "GTP/Hypercars" unternehmen: Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #135 - 26.06.18 um 17:08:48
 
Jaguar44 schrieb am 26.06.18 um 15:43:22:
Wenn es US$.. oder Euronen...  Augenrollen  vom Himmel regnet, ja dann will auch Glickenhaus was in Richtung "GTP/Hypercars" unternehmen: Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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Und was ist daran neu? Das sagt er doch schon seit gefühlten 100 Jahren..
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #136 - 26.06.18 um 19:25:45
 
Soundlover schrieb am 26.06.18 um 17:08:48:
Jaguar44 schrieb am 26.06.18 um 15:43:22:
Wenn es US$.. oder Euronen...  Augenrollen  vom Himmel regnet, ja dann will auch Glickenhaus was in Richtung "GTP/Hypercars" unternehmen: Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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Und was ist daran neu? Das sagt er doch schon seit gefühlten 100 Jahren..


Zumindest für mich ist Neu, dass er nur was machen wird.. wenn er irgendwo her.. die passenden Millionen $$$ auftreiben kann.  Durchgedreht
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« Zuletzt geändert: 26.06.18 um 19:26:10 von Jaguar44 »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #137 - 27.06.18 um 08:44:15
 
Racing Harz schrieb am 18.06.18 um 15:52:41:
Einführung ist doch die Saison 2020/2021, die im Sommer 2020 nach Le Mans startet. Wurde doch so kommuniziert.

They will come into effect for the 2020-21 WEC season and make their 24 Hours of Le Mans debut in June 2021.

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Verstehe ich nicht, wie kann LeMans 2021 das Debut der Hypercars sein, wenn LeMans das letzte Rennen der Saison ist? Die Saison 2020/21 startet doch im Herbst 2020 und endet mit LeMans 2021. Mit welchem Auto werden dann die Rennen davor gefahren? LMP1? Man fährt also z.B. 9 Rennen der Saison mit LMP1 und der letzte Lauf mit dem neuen Hypercars-Reglement?
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Fred G. Eger
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #138 - 27.06.18 um 09:42:42
 
Vermutlich gibt es dann für die 24h in 2021 übergangsweise eine fünfte Fahrzeugklasse.

Die 60 Startplätze in Le Mans verteilen sich dann auf die WEC-Teilnehmer plus die neue Klasse.
Einzelbewerber, die sich nur für Le Mans anmelden, werden bevorzugt, wenn sie mit einem Fahrzeug der neuen Klasse antreten, landen ansonsten auf der Reserveliste ganz unten.

Die Premiere der neuen Klasse zu Le Mans ergibt deshalb Sinn, da die 24h eine grösseres Feld zulassen als manch WEC Lauf - von der PR mal ganz abgesehen.
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wekatz
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #139 - 27.06.18 um 18:37:23
 
Zitat:
They will come into effect for the 2020-21 WEC season and make their 24 Hours of Le Mans debut in June 2021

Ich lese diesen Satz so: Das neue Reglement tritt zu Beginn der Saison 2020-2021 in Kraft. Und im Juni 2021 kommen die neuen Wagen zum ersten Mal nach Le Mans.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #140 - 27.06.18 um 18:51:12
 
wekatz schrieb am 27.06.18 um 18:37:23:
Zitat:
They will come into effect for the 2020-21 WEC season and make their 24 Hours of Le Mans debut in June 2021

Ich lese diesen Satz so: Das neue Reglement tritt zu Beginn der Saison 2020-2021 in Kraft. Und im Juni 2021 kommen die neuen Wagen zum ersten Mal nach Le Mans.


Genau so ist es und steht da drin.
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Fred G. Eger
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #141 - 27.06.18 um 20:10:54
 
Hm, stimmt. Wer richtig lesen kann ist klar im Vorteil.
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homieray
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #142 - 27.06.18 um 20:18:16
 
Also 2020 kein Le Mans ?
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HAL9000
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #143 - 27.06.18 um 20:37:17
 
Nee, das erste Rennen danach, also der Saisonauftakt 2020/21. Ich frage mich, welche Strecke diesen Platz einnehmen wird bzw. wann der sein wird? Der Saisonauftakt sollte schon ein bisschen besonders sein.
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Dirk89
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #144 - 27.06.18 um 23:39:33
 
HAL9000 schrieb am 27.06.18 um 20:37:17:
Nee, das erste Rennen danach, also der Saisonauftakt 2020/21. Ich frage mich, welche Strecke diesen Platz einnehmen wird bzw. wann der sein wird? Der Saisonauftakt sollte schon ein bisschen besonders sein.


Mein Tipp Silverstone.
Vermutlich wirds dann wieder einen Double Header mit der ELMS geben.
und falls Aston und Mclaren wirklich einsteigen, wärs perfekt.
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Mr.Harman
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #145 - 28.06.18 um 09:51:31
 
Dirk89 schrieb am 27.06.18 um 23:39:33:
HAL9000 schrieb am 27.06.18 um 20:37:17:
Nee, das erste Rennen danach, also der Saisonauftakt 2020/21. Ich frage mich, welche Strecke diesen Platz einnehmen wird bzw. wann der sein wird? Der Saisonauftakt sollte schon ein bisschen besonders sein.


Mein Tipp Silverstone.
Vermutlich wirds dann wieder einen Double Header mit der ELMS geben.
und falls Aston und Mclaren wirklich einsteigen, wärs perfekt.


Das wäre klasse. Aber ich habe gelesen das Aston vermutlich in diese pseudo Deutsche Tourenwagen Serie einsteigen möchte.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #146 - 28.06.18 um 12:15:39
 
Mr.Harman schrieb am 28.06.18 um 09:51:31:
Dirk89 schrieb am 27.06.18 um 23:39:33:
HAL9000 schrieb am 27.06.18 um 20:37:17:
Nee, das erste Rennen danach, also der Saisonauftakt 2020/21. Ich frage mich, welche Strecke diesen Platz einnehmen wird bzw. wann der sein wird? Der Saisonauftakt sollte schon ein bisschen besonders sein.


Mein Tipp Silverstone.
Vermutlich wirds dann wieder einen Double Header mit der ELMS geben.
und falls Aston und Mclaren wirklich einsteigen, wärs perfekt.


Das wäre klasse. Aber ich habe gelesen das Aston vermutlich in diese pseudo Deutsche Tourenwagen Serie einsteigen möchte.


Ist laut MaA zusätzlich.
Red Bull ist da wohl die treibende Kraft dahinter (während R die Treibende Kraft hinter einem LM Engagement wäre)
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #147 - 16.07.18 um 17:06:17
 
Marcus Schurig notiert in der neuen August Ausgabe, dass Ford wohl schon abgesprungen ist, McLaren und Aston Martin bald folgen werden. Somit bleibt allen beim "Alten" = Toyota = als einziges Werk dabei. Und die P1 Teams haben keine Lust auf überteuerten Hybrid Müll...
Schade ACO/FIA, langsam geht wohl alles den Bach runter...  Laut lachend
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #148 - 17.07.18 um 08:48:22
 
wäre ja nicht das erste mal das Schurig falsch liegt.
Irgendiw habe ich sowieso das Gefühl er versteht das ganze Konzept hinter den neuen GTPs nicht so ganz.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #149 - 20.07.18 um 19:22:53
 
Die Scuderia Cameron Glickenhaus führt ihre Planungen für einen Einstieg weiter fort.
Der Clou: die Einsatzfahrzeuge werden nicht wie gewöhnlich im Renntransporter an den Rundkurs gebracht, sondern auf der öffentlichen Strasse. Finanzieren soll sich das Projekt über 7 Straßenfahrzeuge des Hypercars sowie einen Kundensport Rennwagen.
Die Konstruktion soll auf den Namen SCG007 hören, weitere News sollen über Facebook kommuniziert werden.

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #150 - 20.07.18 um 19:50:53
 
Soundlover schrieb am 20.07.18 um 19:22:53:
Die Scuderia Cameron Glickenhaus führt ihre Planungen für einen Einstieg weiter fort.
Der Clou: die Einsatzfahrzeuge werden nicht wie gewöhnlich im Renntransporter an den Rundkurs gebracht, sondern auf der öffentlichen Strasse. Finanzieren soll sich das Projekt über 7 Straßenfahrzeuge des Hypercars sowie einen Kundensport Rennwagen.
Die Konstruktion soll auf den Namen SCG007 hören, weitere News sollen über Facebook kommuniziert werden.

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Hat Kremer 1979 nicht seine 935er (also auch den Ludwig / Whittington / Whittington) auf öffentlichen Straßen nach LM gefahren?
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #151 - 20.07.18 um 20:41:53
 
007.. da wird man bei Aston Martin not amused sein.   Durchgedreht Laut lachend
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #152 - 20.07.18 um 21:09:20
 
956er schrieb am 20.07.18 um 19:50:53:
Soundlover schrieb am 20.07.18 um 19:22:53:
Die Scuderia Cameron Glickenhaus führt ihre Planungen für einen Einstieg weiter fort.
Der Clou: die Einsatzfahrzeuge werden nicht wie gewöhnlich im Renntransporter an den Rundkurs gebracht, sondern auf der öffentlichen Strasse. Finanzieren soll sich das Projekt über 7 Straßenfahrzeuge des Hypercars sowie einen Kundensport Rennwagen.
Die Konstruktion soll auf den Namen SCG007 hören, weitere News sollen über Facebook kommuniziert werden.

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Hat Kremer 1979 nicht seine 935er (also auch den Ludwig / Whittington / Whittington) auf öffentlichen Straßen nach LM gefahren?



Genau an diese Zeit soll es ja auch eine Homage sein Zwinkernd



@Jaguar44 das ist halt die SCG Nomenklatur. Da dass das 7. Modell ist folgerichtig die 7 Zwinkernd
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #153 - 26.07.18 um 08:51:12
 
Soundlover schrieb am 20.07.18 um 21:09:20:
956er schrieb am 20.07.18 um 19:50:53:
Soundlover schrieb am 20.07.18 um 19:22:53:
Die Scuderia Cameron Glickenhaus führt ihre Planungen für einen Einstieg weiter fort.
Der Clou: die Einsatzfahrzeuge werden nicht wie gewöhnlich im Renntransporter an den Rundkurs gebracht, sondern auf der öffentlichen Strasse. Finanzieren soll sich das Projekt über 7 Straßenfahrzeuge des Hypercars sowie einen Kundensport Rennwagen.
Die Konstruktion soll auf den Namen SCG007 hören, weitere News sollen über Facebook kommuniziert werden.

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Hat Kremer 1979 nicht seine 935er (also auch den Ludwig / Whittington / Whittington) auf öffentlichen Straßen nach LM gefahren?



Genau an diese Zeit soll es ja auch eine Homage sein Zwinkernd



@Jaguar44 das ist halt die SCG Nomenklatur. Da dass das 7. Modell ist folgerichtig die 7 Zwinkernd


Hier ein Update und erste Zeichnungen des SCG 007.

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #154 - 26.07.18 um 11:32:44
 
Erinnert ein bisschen an den alten 993 GT1 (vor dem 98er Update)
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #155 - 06.08.18 um 15:49:12
 
leverkusenER78 schrieb am 17.07.18 um 08:48:22:
wäre ja nicht das erste mal das Schurig falsch liegt.
Irgendiw habe ich sowieso das Gefühl er versteht das ganze Konzept hinter den neuen GTPs nicht so ganz.


Dieses mal liegt er 100% richtig.. Ford & Ferrari sind raus aus der HYPER-Car Geschichte!
Von den Werken nur noch Aston Martin & Toyota dabei und McLaren hat nen Angestellten   Laut lachend zum Meeting geschickt.
Also das wird wohl nix mehr mit der Hyper.. Hyper Sause a'la Scooter....  Durchgedreht Durchgedreht

FIA/ACO wollen in LM Werke sehen und keine Privaten Bastelbuden, welche kein Geld für VIP Paläste haben.

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #156 - 06.08.18 um 17:39:51
 
Mit Ferrari hab ich eh nicht ernsthaft gerechnet.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #157 - 06.08.18 um 20:13:45
 
Ich hatte bei Ford noch grössere Zweifel. Was sollen die damit? Die hatten ihr GT40-Revival. Kleinserie-Hypercar brauchen die wie ein Loch im Kopf.

Dass Ferrari raus ist überrascht mich jetzt ein klitzekleinwenig, Die hätten das Produkt und den Markt. Aber die Zielgruppe von denen wird wahrscheinlich durch Mythos und F1 ausreichend abgedeckt.

Die ganzen BugattiKoenigseggLcLarenUndWieSieAlleHeissen verkaufen ihr Produkt auch ohne im Juni Paläste an die Sarthe zu setzen.
Da kann ich gut verstehen, dass man da sagt, "lass mal stecken".

Also die LMP1 im derzeitigen Zustand sind tot, sobald die nächsten 2 Saisons vorüber sind. Den ACO sehe ich in der Lage die jetzigen privaten P1 sauber zu vergraulen, die können das, und stellen das auch unter Beweis.
Die Spec-LMP2 will niemand als Top-Klasse (ich auch nicht, auch wenn es teilweise Spass macht denen zuzuschauen).
Die GTE bringen nur bedingt Mehrwert gegenüber GT3 (bis 8).

Der ACO hat m.M. nach für die Zukunft 2 Optionen:
1. die Idee die Glickenhaus skizziert (Strassenzugelasser GT3 fährt zum Rennen und bestreitet das Rennen)
2. Totale Zukunftstechnologie, was heisst offenes Reglement. Nur Länge, Breite und Höhe ist begrenzt.

Beides sehe ich nicht.

Aber war eine schöne Zeit bislang...
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #158 - 06.08.18 um 21:35:44
 
Fred G. Eger schrieb am 06.08.18 um 20:13:45:
Ich hatte bei Ford noch grössere Zweifel. Was sollen die damit? Die hatten ihr GT40-Revival. Kleinserie-Hypercar brauchen die wie ein Loch im Kopf.

Dass Ferrari raus ist überrascht mich jetzt ein klitzekleinwenig, Die hätten das Produkt und den Markt. Aber die Zielgruppe von denen wird wahrscheinlich durch Mythos und F1 ausreichend abgedeckt.

Die ganzen BugattiKoenigseggLcLarenUndWieSieAlleHeissen verkaufen ihr Produkt auch ohne im Juni Paläste an die Sarthe zu setzen.
Da kann ich gut verstehen, dass man da sagt, "lass mal stecken".

Also die LMP1 im derzeitigen Zustand sind tot, sobald die nächsten 2 Saisons vorüber sind. Den ACO sehe ich in der Lage die jetzigen privaten P1 sauber zu vergraulen, die können das, und stellen das auch unter Beweis.
Die Spec-LMP2 will niemand als Top-Klasse (ich auch nicht, auch wenn es teilweise Spass macht denen zuzuschauen).
Die GTE bringen nur bedingt Mehrwert gegenüber GT3 (bis 8).

Der ACO hat m.M. nach für die Zukunft 2 Optionen:
1. die Idee die Glickenhaus skizziert (Strassenzugelasser GT3 fährt zum Rennen und bestreitet das Rennen)
2. Totale Zukunftstechnologie, was heisst offenes Reglement. Nur Länge, Breite und Höhe ist begrenzt.

Beides sehe ich nicht.

Aber war eine schöne Zeit bislang...


Halt mal, Glickenhaus hat nix von  "Strassenzugelassenen GT3" bzgl. LM gesagt!

Er will ein Strassenzugelassenes Hypercar bauen, mit welchem er an die Strecke fährt, das dann leicht umgebaut wird und mit dem er nach dem Rennen wieder nach Hause fährt.

Von GT3 war zu keinem Zeitpunkt die Rede.

Ich glaube eher du bringst dass mit seinem 004 Projekt durcheinander, aber auch da soll es keinen "strassenzugelassenen GT3" geben, sondern eine GT3/E Rennvariante und eben jenes Projekt wo ein reines 004 Strassenauto die N24h fahren soll, ähnlich dem Porsche Projekt rund um Roland Asch, Patrick Simon und Co. vor ein paar Jahren.

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Ich muss aber ehrlich zugeben wenn ich nicht so ein großer Fan der Autos wäre würde ich da auch nicht mehr durchblicken, weil seine Kommunikationsstrategie ist naja etwas eigenartig... aber genau das ist auch das was ich an SCG so sehr mag... Smiley Zwinkernd

Hab gerade jetzt auch das erste mal gelesen dass künftig alle Autos von GM Agregaten berfeuert werden, der Artikel von DSC wurde dahingehend überarbeitet...
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #159 - 06.08.18 um 22:11:51
 
" Hab gerade jetzt auch das erste mal gelesen dass künftig alle Autos von GM Agregaten berfeuert werden, der Artikel von DSC wurde dahingehend überarbeitet... "

Der gute.. alte.. 6.2L V8   Cool  ist einfach nicht Tot zu kriegen. O.k. man könnte den noch durch einen 8.4l Viper V10 toppen...      Durchgedreht
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #160 - 06.08.18 um 23:00:10
 
Soundlover schrieb am 06.08.18 um 21:35:44:
Halt mal, Glickenhaus hat nix von  "Strassenzugelassenen GT3" bzgl. LM gesagt!.

Er nicht aber ich.
Soundlover schrieb am 06.08.18 um 21:35:44:
Von GT3 war zu keinem Zeitpunkt die Rede..

Ich weiss.
Ich habe das einfach mal verkürzt und komprimiert dargestellt, deshalb habe ich auch skizziert geschrieben.
Betrachte "GT3", "strassenzugelassen", "fährt zu Rennen" und "bestreitet das Rennen" als Metapher und als als Gegenstück zu dem was ich zu Pos.2 geschrieben habe.

Mir ist auch klar, dass "Glickenhaus´ skizziertem Traum", ein rennfähiger GT fährt nach Le Mans oder sonst einer Rennstrecke, dank Marodeuren wie TÜV, Dekra und Konsorten eh nix wird - vor 30 Jahren vielleicht, aber eher auch schon nicht.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #161 - 07.08.18 um 23:47:30
 
Jaguar44 schrieb am 06.08.18 um 15:49:12:
leverkusenER78 schrieb am 17.07.18 um 08:48:22:
wäre ja nicht das erste mal das Schurig falsch liegt.
Irgendiw habe ich sowieso das Gefühl er versteht das ganze Konzept hinter den neuen GTPs nicht so ganz.


Dieses mal liegt er 100% richtig.. Ford & Ferrari sind raus aus der HYPER-Car Geschichte!
Von den Werken nur noch Aston Martin & Toyota dabei und McLaren hat nen Angestellten   Laut lachend zum Meeting geschickt.
Also das wird wohl nix mehr mit der Hyper.. Hyper Sause a'la Scooter....  Durchgedreht Durchgedreht

FIA/ACO wollen in LM Werke sehen und keine Privaten Bastelbuden, welche kein Geld für VIP Paläste haben.

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Stimmt haargenau: denen geht's echt nur noch um die Kohle von den Werken und das Abzocken der Zuschauer... weinend
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #162 - 08.08.18 um 13:22:06
 
Wer ist denn überhaupt noch an der Sache interessiert ?
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #163 - 08.08.18 um 14:44:43
 
homieray schrieb am 08.08.18 um 13:22:06:
Wer ist denn überhaupt noch an der Sache interessiert ?


Also ich jedenfalls nicht mehr. Unter diesen Voraussetzungen macht es für mich keinen Sinn die WEC weiter zu verfolgen. Geschweige denn Rennen zu besuchen.

Das hat mit Rennsport nicht das geringste mehr zu tun.  
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« Zuletzt geändert: 08.08.18 um 14:46:46 von Frank-Do »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #164 - 08.08.18 um 17:25:21
 
Frank-Do schrieb am 08.08.18 um 14:44:43:
homieray schrieb am 08.08.18 um 13:22:06:
Wer ist denn überhaupt noch an der Sache interessiert ?


Also ich jedenfalls nicht mehr. Unter diesen Voraussetzungen macht es für mich keinen Sinn die WEC weiter zu verfolgen. Geschweige denn Rennen zu besuchen.

Das hat mit Rennsport nicht das geringste mehr zu tun.  


Hatte zwar die Hersteller gemeint kann dich aber verstehen.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #165 - 08.08.18 um 17:43:21
 
homieray schrieb am 08.08.18 um 13:22:06:
Wer ist denn überhaupt noch an der Sache interessiert ?


1. TOYOTA
2. TOYOTA
3. Glickenhaus.. ?!?

Das war es denn aber wohl schon..   Augenrollen
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #166 - 08.08.18 um 23:48:54
 
Noch irgendwelche Fragen, warum es ob der Unfähigkeit der Regelmacher von FIA/WEC/ACO so schlecht um dieses Rennen bzw. die WM bestelt ist weinend weinend weinend

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #167 - 09.08.18 um 21:45:04
 
Sicherlich wurden von den Regelmachern Fehler gemacht und das Wettrüsten von Porsche, Audi und Toyota mit Abstrichen, bei dem aktuellen Reglement, sowie die Konsequenzen unterschätzt. Die aktuelle Entwicklung läuft scheinbar auch nicht nach Plan.

Ich finde hier wird sehr oft zu schnell kritisiert ohne selbst einen Vorschlag zu machen, wie der Job besser erledigt würde. Im Nachhinein kann man immer die Keule rausholen und behaupten „das war aber sch...“.

Wie müsste denn ein zukunftsorientiertes Reglement mit Chancen auf Erfolg aussehen?
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #168 - 10.08.18 um 12:49:32
 
Jaguar44 schrieb am 08.08.18 um 17:43:21:
homieray schrieb am 08.08.18 um 13:22:06:
Wer ist denn überhaupt noch an der Sache interessiert ?


1. TOYOTA
2. TOYOTA
3. Glickenhaus.. ?!?

Das war es denn aber wohl schon..   Augenrollen


Und im Jahr 2037 ... Toyota ist neuer Rekordsieger. Cool
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #169 - 10.08.18 um 16:30:34
 
Schau an.. AF-Racing, bekanntlich in das Aston Martin Valkyrie Project involviert, möchte in der "GTP" Klasse aufschlagen:

"Racing in the proposed GTP formula, which the ACO revealed back in June at Le Mans, is something Kamelgar feels fits AF Racing’s aspiration’s going forward, though. "

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #170 - 11.08.18 um 02:03:54
 
Ach was?!.

(Glaube ich dann, wenn das erste Auto über die Startlinie rollt.)
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #171 - 13.08.18 um 23:09:04
 
Jaguar44 schrieb am 10.08.18 um 16:30:34:
Schau an.. AF-Racing, bekanntlich in das Aston Martin Valkyrie Project involviert, möchte in der "GTP" Klasse aufschlagen:

"Racing in the proposed GTP formula, which the ACO revealed back in June at Le Mans, is something Kamelgar feels fits AF Racing’s aspiration’s going forward, though. "

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Laut DTM-Berger ist Aston Martin aber z.Zt. auch der unumstrittene Heilsbringer der DTM hä?
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #172 - 17.08.18 um 13:57:34
 
ollitheo schrieb am 09.08.18 um 21:45:04:
Sicherlich wurden von den Regelmachern Fehler gemacht und das Wettrüsten von Porsche, Audi und Toyota mit Abstrichen, bei dem aktuellen Reglement, sowie die Konsequenzen unterschätzt. Die aktuelle Entwicklung läuft scheinbar auch nicht nach Plan.

Ich finde hier wird sehr oft zu schnell kritisiert ohne selbst einen Vorschlag zu machen, wie der Job besser erledigt würde. Im Nachhinein kann man immer die Keule rausholen und behaupten „das war aber sch...“.

Wie müsste denn ein zukunftsorientiertes Reglement mit Chancen auf Erfolg aussehen?



Da hast du schon Recht, das hier im Forum viel schwarz gemalt wird. Auf der anderen Seite liegt uns der Langstreckensport sehr am Herzen und es war schon eine Schande, das es 15 Jahre lang keine richtige Meisterschaft um LM24 gab. Jetzt haben wir eine, die allerdings nach 6 Jahren wegen Fehlplanung wieder auf der Intensivstation liegt.

Natürlich will der ACO lieber die VIP-Paläste der Werke im Fahrerlager stehen sehen, aber wollen und können sind 2 Paar Schuhe und leider gibt es da eine andere Meisterschaft, die viel öfters in Tv und Medien präsent ist.

Anstatt sich auf seine Stärken zu berufen, wird versucht, eine Konkurrenz aufzubauen, was schon in der Vergangenheit 2x schief gegangen ist. Jetzt blasen die Deppen tatsächlich zum 3. Angriff!

Mit dem Hypercar-Reglement gibt es gar keinen Platz für Privatteams oder sollen Rebellion, ByKolles, etc. tatsächlich ein eigenes Hypercar entwickeln?

Ich hätte die LMP1 so belassen, aber mit Kostendeckel und mehr Einheitsteilen (Unterboden, Cockpit, etc.). Dazu hätte ich noch irgendwie eine Tür aufgemacht, damit auch Privatteams einen Werksmotor ins Heck bauen könnten. Nach 2-3 Jahren hätten sich entweder neue Hersteller gemeldet (Kostendeckel!) oder die Privatteams hätten sich (ohne EoT, aber durch Einheitsteile + Werksmotor) der Spitze genähert.

Im übrigen merken wir Zuschauer, wenn wir um ein sportliches Ergebnis beschissen werden und uns stattdessen ein Showrennen gezeigt wird. Der ACO sollte das nicht unterschätzen!
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« Zuletzt geändert: 17.08.18 um 22:41:50 von HAL9000 »  

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #173 - 17.08.18 um 18:31:24
 
Einheitsteile kommen für mich auf das selbe wie EoT raus. Unterschiedliche Streckentypen, unterschiedliche Distanzen und kein zu strenges Reglement sind für mich der richtige Weg. Begrenzte Crewgröße v.a. bei Ingenieuren, Wetterexperten und Taktikern.

Die Werksteams waren immer schneller als die Privaten und auch zwischen denen gab es immer einige Geschwindigkeitsunterschiede. (Fahrer, Auto und Streckenbedingt)

Reifenbegrenzungen fände ich auch nicht schlecht... die jetzigen P1-Reifen sind viel zu teuer und können die Performance viel zu lange halten
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #174 - 17.08.18 um 21:07:07
 
Ähm...


...das Reifenkontingent bei den LMP1 und den GTE ist jetzt schon begrenzt. Um die Kosten zu senken. Weswegen sie so lange halten müssen.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #175 - 17.08.18 um 22:53:45
 
956er schrieb am 17.08.18 um 18:31:24:
Einheitsteile kommen für mich auf das selbe wie EoT raus.

Bei EoT hast du aber unaufhörliche Diskussionen über Bevorteilung oder Benachteiligung, die einfach schlecht für die Aussendarstellung sind (siehe Le Mans 2018). So bekommt jeder zB den gleichen Unterboden und Ruhe ist.

956er schrieb am 17.08.18 um 18:31:24:
kein zu strenges Reglement sind für mich der richtige Weg

Das führte bisher in jeder Rennserie zu Kostenexplosion und deren Ende (Alte DTM, GT-1 WM, WSPC)

956er schrieb am 17.08.18 um 18:31:24:
Die Werksteams waren immer schneller als die Privaten

Das ist aber nicht gottgegeben, sondern vom Reglement begünstigt. Das kann man auch ändern, bzw. den Abstand verringern (wie ich schon schrieb). Außerdem stimmt die Aussage nicht ganz, Oreca hat im ausgeliehenen 908 die 12h Sebring 2011 gewonnen. Im gleichen Jahr hat sogar ein LMP2 in Budapest gewonnen. In der F1 gab es auch einige "private" die einige zeitlang schneller als das Werksteam waren (Lotus-Renault vs Renault, McLaren Mercedes vs Mercedes).
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #176 - 17.08.18 um 23:02:00
 
HAL9000 schrieb am 17.08.18 um 22:53:45:
956er schrieb am 17.08.18 um 18:31:24:
kein zu strenges Reglement sind für mich der richtige Weg

Das führte bisher in jeder Rennserie zu Kostenexplosion und deren Ende (Alte DTM, GT-1 WM, WSPC)

Irgendwann explodieren aber auch bei den vermeintlichen Low Cost-Reglements die Kosten, weil irgendwann hat man die Konzepte durch und dann erhöht sich für den weiteren Performancegewinn (und sei es über Setup-Arbeit) der Aufwand. Die STW waren am Ende auch kaum billiger als die Klasse 1. Die Kosten des Ganzen hängen wesentlich von der Härte des Wettbewerbs (sprich: Anzahl seriöser Mitbewerber) ab.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #177 - 18.08.18 um 10:15:32
 
Wenn ich schaue, dass Mercedes F1 über 200 Aerodynamikexperten hat, dann hat da ein Privatteam auch bei gleichem Unterboden keine Chancen, weil sich die Werksteams dann halt auf andere Komponenten spezialisieren können!

Ja ich weiß, dass es dieses Reifenkontingent gibt, allerdings sind Sie mMn immer noch zu teuer und zu gut... mal ehlrich die könnten ja auch mit 225er Straßenschlappen fahren - dann würd ich mir mal anschauen, welcher Pilot die Power damit am besten auf die Straße bekommt.  Laut lachend

Aber unterschiedliche Strecken ist für mich der Schlüssel! Ein Auto was in LM, der Nordschleife, in Suzuka und in Monaco gut ist, dass kriegen selbst Werksteams nur richtig schwer gebacken!
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #178 - 18.08.18 um 13:41:28
 
@KOTR
Die Kunst ist es, ein kleines Wachstum zu erlauben, aber eine Explosion zu vermeiden. Es gibt auch einige Beispiele, wo das funktioniert: IndyCars, LMP2.


@956er
Um es mal etwas radikal auszudrücken: ich würde das komplette Mittelteil eines LMP1 vereinheitlichen. Die 200 Aerodynmaiker können sich dann an der Anordnung der Scheinwerfer auslassen. Zwinkernd

Aber egal, die Entscheidung ist gefallen, die Hypercars werden (hoffentlich) kommen.

Letztenendes muss sich ein Autohersteller überlegen, wo er seinen Umsatz verpulvert:

- 400 Mio für Formel 1
- 180 Mio für Le Mans + WEC Saison (demnächst ca. 50 Mio)
- 20 Mio für Rallye-WM
- 10 Mio für Einzelevents (Pikes Peak, Dakar)

oder auch einfach eine Fußballmannschaft   Griesgrämig
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #179 - 18.08.18 um 17:48:52
 
HAL9000 schrieb am 18.08.18 um 13:41:28:
@KOTR
Die Kunst ist es, ein kleines Wachstum zu erlauben, aber eine Explosion zu vermeiden. Es gibt auch einige Beispiele, wo das funktioniert: IndyCars, LMP2.

Weißt Du, wie das bei den Indycars funktioniert? Einzelne Teams, welche die Kapazitäten haben, kaufen 10, 20, 50 Aerokits bei Dallara, probieren jeden einzelnen im Windkanal aus, um die im Rahmen der Fertigungstoleranzen besten zu finden, der Rest wird wieder verkauft oder gleich verschrottet. Da wird die nicht gerade billige Windkanalzeit halt nicht für die Entwicklung neuer Ideen genutzt, sondern zur aufwendigeren Wareneingangsprüfung. Angeblich kann man von dem Budget für diese Form der Optimierung bereits eine Saison mit einem Fahrzeug bestreiten. Als Adabei wohl, außer man hat mal Glück mit Taktik, Wetter und äußeren Umständen.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #180 - 18.08.18 um 18:34:44
 
956er schrieb am 18.08.18 um 10:15:32:
Wenn ich schaue, dass Mercedes F1 über 200 Aerodynamikexperten hat, dann hat da ein Privatteam auch bei gleichem Unterboden keine Chancen, weil sich die Werksteams dann halt auf andere Komponenten spezialisieren können!

Der Unterboden ist in seiner Grundform bereits ein Einheitsteil, lediglich hinten bei der genauen Positionierung der Strakes hat man etwas Entwicklungsspielraum.

Zitat:
Ja ich weiß, dass es dieses Reifenkontingent gibt, allerdings sind Sie mMn immer noch zu teuer und zu gut... mal ehlrich die könnten ja auch mit 225er Straßenschlappen fahren - dann würd ich mir mal anschauen, welcher Pilot die Power damit am besten auf die Straße bekommt.  Laut lachend


Straßenreifen werden bei dem Abtriebslevel der LMP einfach kollabieren. 225er o.ä. wirds auch keine geben, die bis 350 freigegeben sind, muß ich aber gleich noch mal gucken. Im Endeffekt läufts auf einen Spezialreifen raus, der für die Lasten und Geschwindigkeiten geeignet ist, es sei denn, der Sport soll so ein wenig in eine Lotterie verwandelt werden, was man so ein wenig aus der Forderung nach künstlich schlechten Reifen herauslesenn könnte. Kann aber auch schon mal dazu führen, daß ein Rennen zur kompletten Farce wird, wenn Wetter, Streckenzustand etc. dafür sorgen, daß die Reifen aus dem Fenster fallen und zerbröseln. Dann ist auch noch der Reifenhersteller der Dumme, weil er geliefert hat, was von ihm verlangt wurde. Den Fehler haben übrigens schon andere gemacht, namentlich Pirelli, in ihrer (ich glaube) ersten F1-Saison. Erst haben die Fahrer IMO zurecht gemault, daß wenn man in der bereits ein wenig zu flott in der Aufwärmrunde übertreibt, die Reifen nicht mal eine schnelle Qualirunde überstehen, geschweige denn das Auto wirklich am Limit bewegen kann. Und dann gab es diesen spektakulären britischen GP, bei dem ws einige sehr spektakuläre Reifenschäden zu sehen gab, bei dem Pirelli sich sehr viel Kritik dafür anhören durfte, daß sie leferten, was man sich von ihnen gewünscht hat: einen Reifen mit künstlich begrenzter Haltbarkeit. Das DTM ist ja wieder davon abgerückt, mit verschiedenen Reifentypen als zusätzliches Spannungselement zu arbeiten. Aber wenn das die Zukunft des Sportes sein soll, ihn mit irgendwelchem Schwachsinn zum Zwecke des künstlich aufregender machens, soll man nicht überrascht sein , wenn man ihn dabei versehentlich vollends zerstört. Mir solls zur Not egal sein, ich find andere Freizeitaktivitäten.

Azo, Dinge werden günstiger, wenn man von der selben Sache mehr produziert. Ein Plädoyer dafür, mehr Fahrzeuge in die Spitzenkategorie zu bekommen, wekche dann zusammen mehr Reifen verbrauchen.
Wobei die Frage ist, ob das so überhaupt ein Aspekt ist, Michelin kamm bekanntlich sehr gut den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Kunden entsprechend Reifen auf den Punkt bauen.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #181 - 18.08.18 um 22:53:39
 
Das mit den 225ern war nicht zu ernst gemeint  Laut lachend - wobei meine 225er bis 300kmh zugelassen sind

aber soweit ich weiß lässt sich doch jedes P1 Team (zumindest die Werksteams) einen speziellen Reifen anfertigen? - womit man die Massenproduktion aufgrund der unterschiedlichen Gummimischungen / Profillierungen ja nicht vollziehen kann.

Meinte damit aber eher auch grundsätzlich, dass wir beim Autorennen sind. Die brauchen nicht wie Züge auf Schienen fahren.  Zwinkernd
Zumal Griplevel & Reifenhaltbarkeit nochmal zwei unterschiedliche Themen sind. Es gibt durchaus robuste Reifen mit wenig Grip.

MMn ist es halt einfach schwer die Aerodynamik fair anzugehen, weil zB ein Team mit gutem Chassis aber schlechtem Motor druch Einheitsteile dauerhaft benachteiligt wird. Man kann da halt bei den Reifen ansetzen und dafür sorgen, dass der Vorteil halt nicht so einfach ausgespielt werden kann. So hat man zB mehr PS, benötigt aber auch einen Fahrer der evtl etwas gefühlvoller zu Werke geht um den Vorteil auch dauerhaft zu nutzen. Finde halt gerade durch diesen Zusatzantrieb der Vorderachse kann man halt volles Rohr drauflatschen und mir persönlich gefällts da einfach besser wenn das ein bisschen behutsamer vorwärts geht und der Fahrer ein bisschen mehr mit dem Auto kämpft.

Aber jedem seinen Meinung  Smiley Zwinkernd
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #182 - 18.08.18 um 23:46:31
 
956er schrieb am 18.08.18 um 22:53:39:
Das mit den 225ern war nicht zu ernst gemeint  Laut lachend - wobei meine 225er bis 300kmh zugelassen sind
Aber vermutlich macht Dein Auto gleichzeit nicht 3+ g in den Kurven... Zwinkernd

Zitat:
aber soweit ich weiß lässt sich doch jedes P1 Team (zumindest die Werksteams) einen speziellen Reifen anfertigen? - womit man die Massenproduktion aufgrund der unterschiedlichen Gummimischungen / Profillierungen ja nicht vollziehen kann.

Wie es bei den privaten LMP1-Teams ist, weiß ich auch nicht, aber die Werke hatten tatsächlich alle ihre eigenen Spezifikation, obgleich die Reifen alle die gleichen Dimensionen haben.

Zitat:
Meinte damit aber eher auch grundsätzlich, dass wir beim Autorennen sind. Die brauchen nicht wie Züge auf Schienen fahren.  Zwinkernd
Zumal Griplevel & Reifenhaltbarkeit nochmal zwei unterschiedliche Themen sind. Es gibt durchaus robuste Reifen mit wenig Grip.

Die jederzeit perfekte Balance (unabhängig von von Abtrieb- und Griplevel) ist aber genau das, was Fahrer und Ingenieure suchen, weil die richtigete Balance genau das ist, was ein Auto am Ende eigentlich schnell macht.

Zitat:
MMn ist es halt einfach schwer die Aerodynamik fair anzugehen, weil zB ein Team mit gutem Chassis aber schlechtem Motor druch Einheitsteile dauerhaft benachteiligt wird. Man kann da halt bei den Reifen ansetzen und dafür sorgen, dass der Vorteil halt nicht so einfach ausgespielt werden kann. So hat man zB mehr PS, benötigt aber auch einen Fahrer der evtl etwas gefühlvoller zu Werke geht um den Vorteil auch dauerhaft zu nutzen. Finde halt gerade durch diesen Zusatzantrieb der Vorderachse kann man halt volles Rohr drauflatschen und mir persönlich gefällts da einfach besser wenn das ein bisschen behutsamer vorwärts geht und der Fahrer ein bisschen mehr mit dem Auto kämpft.

Aber jedem seinen Meinung  Smiley Zwinkernd

Diese Idee vom Kampf mit dem Auto ist so eine Vorstellung (oder auch Idealisierung) aus der Vergangenheit. Die Ingenieure kennen und verstehen inzwischen die Zusammenhänge zwischen den ganzen Faktoren, welche die Performance auf der Rennstrecke beeinflussen, so, daß sie diese von vorneherein im Entwurf mit berücksichtigen. Auch weiche Faktoren, z.B. daß sich ein Fahrer im Fahrzeug so wohl fühlen muß, damit er selber seine optimale Leistung erbringen kann.  Darüber ist heute Material erhältlich, daß stets den Einsatzzwecken gewachsen ist. Früher gab es ja häufiger Phasen, in der Entwicklungsschritte - häufig bei Motoren - so steil erfolgten, daß die restliche Chassis-, Fahrwerks- und Reifenentwicklung nicht mithalten konnte. Aber die Zeiten sind vorbei.
Das Verständnis, wie genau die Reifen arbeiten und sich verhalten ist im Übrigen auch ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg, der umso bedeutender wird, je kritischer man den Reifen gestaltet. Also auch wieder ein Vorteil für diejenigen, die mehr in Testfahrten und die richtigen Analystetools investieren können...
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #183 - Gestern um 10:40:37
 
KOTR schrieb am 18.08.18 um 23:46:31:
Zitat:
aber soweit ich weiß lässt sich doch jedes P1 Team (zumindest die Werksteams) einen speziellen Reifen anfertigen? - womit man die Massenproduktion aufgrund der unterschiedlichen Gummimischungen / Profillierungen ja nicht vollziehen kann.

Wie es bei den privaten LMP1-Teams ist, weiß ich auch nicht, aber die Werke hatten tatsächlich alle ihre eigenen Spezifikation, obgleich die Reifen alle die gleichen Dimensionen haben.

Die Privaten nutzen die selben Reifen wie Toyota:

“They’ve got four-wheel drive and the tires that we use were built for a Toyota, so we overheat the rears and we never get the fronts working, because the fronts are built to be driven by power.

“The fronts are as wide as the rears so balance [is] really tricky, and we get a lot of pick-up on the front tires. Everything works against the privateer.

“In traffic, we’re four seconds per lap slower. I guess we’ll be four laps down. We’re not racing them.”

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #184 - Gestern um 12:05:13
 
Aston Martin an allen Fronten.. ?!?  

= Weiter on board bei den GTP/Hypercars, Fahrzeuge würden Kunden angeboten werden..
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= Mit einem erfahrenen US Partner (WTR??) Offensive in der IMSA, 2 GTE Vantage plus VK. der GT3 & GT4 Modelle.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #185 - Gestern um 21:58:10
 
hrkothe schrieb am Gestern um 10:40:37:
KOTR schrieb am 18.08.18 um 23:46:31:
Zitat:
aber soweit ich weiß lässt sich doch jedes P1 Team (zumindest die Werksteams) einen speziellen Reifen anfertigen? - womit man die Massenproduktion aufgrund der unterschiedlichen Gummimischungen / Profillierungen ja nicht vollziehen kann.

Wie es bei den privaten LMP1-Teams ist, weiß ich auch nicht, aber die Werke hatten tatsächlich alle ihre eigenen Spezifikation, obgleich die Reifen alle die gleichen Dimensionen haben.

Die Privaten nutzen die selben Reifen wie Toyota:

[...]

Danke für die Klarstellung, sehr aufschlußreich. Bleibt die Frage, ob Michelin den Privatiers nix anderes anbietet, oder ob die Teams nicht in passende Reifenmischungen investieren wollen oder können.

Mit Reifen, die nicht auf das Auto passen, kommt man jedenfalls nie auf einen grünen Zweig, da helfen auch sämtliche EoT-Diskussionen nicht weiter.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #186 - Gestern um 22:23:33
 
KOTR schrieb am Gestern um 21:58:10:
hrkothe schrieb am Gestern um 10:40:37:
KOTR schrieb am 18.08.18 um 23:46:31:
Zitat:
aber soweit ich weiß lässt sich doch jedes P1 Team (zumindest die Werksteams) einen speziellen Reifen anfertigen? - womit man die Massenproduktion aufgrund der unterschiedlichen Gummimischungen / Profillierungen ja nicht vollziehen kann.

Wie es bei den privaten LMP1-Teams ist, weiß ich auch nicht, aber die Werke hatten tatsächlich alle ihre eigenen Spezifikation, obgleich die Reifen alle die gleichen Dimensionen haben.

Die Privaten nutzen die selben Reifen wie Toyota:

[...]

Danke für die Klarstellung, sehr aufschlußreich. Bleibt die Frage, ob Michelin den Privatiers nix anderes anbietet, oder ob die Teams nicht in passende Reifenmischungen investieren wollen oder können.

Mit Reifen, die nicht auf das Auto passen, kommt man jedenfalls nie auf einen grünen Zweig, da helfen auch sämtliche EoT-Diskussionen nicht weiter.


Das hat Alex Wurz bei ESP vorhin gut erklärt Zwinkernd Michelin hatte noch gar nicht die Zeit und Möglichkeiten für die priv. LMP1 die passenden Reifen zu entwickeln. Man arbeitet allerdings daran, alleine durch die Reifen hätte man noch das Potenzial 1 Sekunde zu gewinnen.
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KOTR
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #187 - Gestern um 22:46:13
 
Ah, okay, Danke. Ich konnte das Rennen heute nicht mitverfolgen, weil ich Spätdienst hatte.  Smiley
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