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Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21 (Gelesen: 11154 mal)
Jaguar44
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Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
16.03.18 um 16:52:44
 
FORD die tun was... und wollen nach dem GTE Programm in die Prototypen Klasse aufsteigen! Verhandlungen mit dem ACO/FIA & IMSA laufen z.Zeit in Sebring:
" Talks have continued this week at Sebring between manufacturers and officials from the FIA, ACO and IMSA on the concept of a single platform that would debut by as early as the 2020-21 WEC season, and potentially by 2021 in the WeatherTech Championship. "

Bericht zu den Plänen von FORD: Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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Abarth
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #1 - 16.03.18 um 18:11:01
 
Bis dorthin läuft noch viel Wasser die Isar runter. Und noch einmal werden sie die Regeln nicht so günstig ausgelegt bekommen wie bei den GTE. Obwohl, beim ACO hat es schon lange keine neuen Dienstwagen mehr gegeben.  Laut lachend
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Jaguar44
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XJR - Gr.C 4ever
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #2 - 16.03.18 um 18:21:26
 
Abarth schrieb am 16.03.18 um 18:11:01:
Bis dorthin läuft noch viel Wasser die Isar runter. Und noch einmal werden sie die Regeln nicht so günstig ausgelegt bekommen wie bei den GTE. Obwohl, beim ACO hat es schon lange keine neuen Dienstwagen mehr gegeben.  Laut lachend


Na... das Thema wird hier aber z.Teil so gerne gelesen wie die "Verschwörungstheorien"...  Augenrollen
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HAL9000
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GT-Eins-Forumsmitgli
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #3 - 17.03.18 um 16:11:43
 
Ist doch ganz einfach: Werkseinsätze nur noch als Motorenlieferant und das Chassis kommt vom Einsatzteam mit Budgetdeckel von 5 Mio.

Schon haben wir einen ausgeglichenen und echten Kampf um Siege und keine Promofahrten von millionenschweren Herstellern, die die Regelmacher erpressen.

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Fred G. Eger
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #4 - 17.03.18 um 17:22:58
 
HAL9000 schrieb am 17.03.18 um 16:11:43:
Ist doch ganz einfach: Werkseinsätze nur noch als Motorenlieferant und das Chassis kommt vom Einsatzteam mit Budgetdeckel von 5 Mio...

Kommt so sicherlich nicht. Dies widerspricht der ACO-Politik von Spec-as-Spec-can...
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Jaguar44
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XJR - Gr.C 4ever
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #5 - 21.03.18 um 17:39:17
 
Die Gespräche IMSA & ACO/FIA gehen weiter... Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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alfa2000
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #6 - 04.04.18 um 19:39:53
 
DPi vielleicht ab 2022 auch mit (Einheits?)-Hybrid.

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Blöd nur: FIA/ACO planen neues Reglement ab 2020...
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NoD48
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #7 - 25.04.18 um 16:12:50
 
alfa2000 schrieb am 04.04.18 um 19:39:53:
DPi vielleicht ab 2022 auch mit (Einheits?)-Hybrid.

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Blöd nur: FIA/ACO planen neues Reglement ab 2020...


Viele neue News hat Marcus Schurig dazu in der neuen Msa. So sind die IMSA-Macher im Zeichen des anstehenden Ausstiegs von Nissan und möglicher LMP2-Abgänge ein bisschen mit dem Rücken an der Wand.

FIA und ACO möchten wohl liebend gern ein Einheitschassis mit Hybrid in der LMP1. Zu teuer sagt IMSA.. Vielleicht gibt es am Ende doch keinen DPI/P1-Mix.


Woher denn dieser Sinneswandel jetzt?  hä? Pumpen die neuen Werkesteams (verpflichtend) dann mehr in die ACO-Kasse?  Cool Zunge
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KOTR
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #8 - 25.04.18 um 16:48:44
 
Einheitschassis, hm?

Dann wärs endgültig Zeit, mir ein anderes Hobby zu suchen.
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wekatz
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #9 - 25.04.18 um 17:26:46
 
Macht doch (irgendwie) Sinn  Zunge. Steht doch schon im Klassennamen:
LMP1 - 1 Chassishersteller
LMP2 - 2 Chassishersteller (defacto)
LMP3 - 3 Chassishersteller

Wie das aber bei den interessierten Fahrzeugherstellern ankommt Augenrollen
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HAL9000
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GT-Eins-Forumsmitgli
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #10 - 25.04.18 um 19:52:29
 
Warum erschrecken die Leute immer wenn sie "Einheitschassis" hören?

Wenn wir doch im Gegenzug richtig spannende Rennen auf sportlichem Wettkampf dafür kriegen, ist das doch besser als ein Wettkampf der Ingenieure. Die letzten LMP2-Jahre waren doch toll! Teilweise Duelle, die volle 6h liefen.

Und dazu noch Stabilität. Sind die Gruppe C, GT1-WM, alte DTM nicht gerade wegen zu vieler Freiheiten zugrunde gegangen?

Man muss ja nicht alles vereinheitlichen. Den Mittelteil gerne, die abnehmbare Front und das Heck könnte man ja zur freien Gestaltung frei geben. Dann haben wir (insbesondere im Tv) auch individuelle "Gesichter".

Immernoch besser wie die kommende SuperSeason, in der Toyota wahrscheinlich alle Rennen gewinnen wird. Selbst wenn sie ausfallen, und jemand anderes gewinnt, ist das doch nur ein Abstauber-Sieg für die Statistik. Sportlicher Wert = Null.

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« Zuletzt geändert: 25.04.18 um 20:07:54 von HAL9000 »  

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Frank-Do
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #11 - 25.04.18 um 20:26:43
 
Sehe ich ähnlich.  Zumal dadurch auch die fahrerische Leistung mehr in den Mittelpunkt rückt.
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HAL9000
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GT-Eins-Forumsmitgli
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #12 - 25.04.18 um 20:58:47
 
Ah, endlich sieht das auch mal jemand so.

Wenn ich sonst in F1-Foren so argumentiere werde ich gelyncht.  Laut lachend

Selbst mein Anti-Motorsport-Arbeitskollege hat das gecheckt. Wie kann es sein, dass einer der besten F1-Fahrer aller Zeiten seit Jahren im hinteren Mittelfeld rumgurkt? Und dass eine Nulpe wie Massa fast Weltmeister geworden wäre? Oder dass Mercedes seit Einführung der Hybrid fast alle Pole Positions inne hat, dass VW in der Rallye-WM jahrelang fast alle Läufe gewinnen konnte? Undsoweiter. Das gab es natürlich schon immer, aber seit die technische Ausfallquote in nahezu allen Motorsportkategorien fast gegen Null geht, haben wir diese drückenden Ergebnisse.

Es muss einen Sinneswandel geben; die Zeit der Bastlerpioniere und Erfinder wie Colin Chapman ist nunmal vorbei. Der sportliche Wettkampf der Piloten wird es danken.
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« Zuletzt geändert: 25.04.18 um 21:01:03 von HAL9000 »  

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KOTR
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #13 - 26.04.18 um 00:19:39
 
Für mich persönlich war der technische Wettbewerb, die Vielfalt der Konzepte, der Lösungsansätze, das Entwickeln, Machen, Probieren, das genaue Lesen und findige Auslegen von Regeln, um den kleinen oder etwas größeren Vorteil zu erlagen die Essenz des Motorsports. Für mich waren es zuerst immer die Fahrzeuge und deren Lösungen im Großen und im Detail, und erst danach die Menschen, die sie bewegten. Damit bin ich aufgewachsen und hat mich motiviert, ein Maschinenbaustudium aufzunehmen.

Von daher kann zumindest ich mit dem ganzen BoP-/Kundensport-/Einheitschassis-/Cup-Sport mal überhaupt nix anfangen. Klar, wenn der Fokus auf einer 'Ach, war das wieder mal knapp'-Bespaßung liegt, dann ist das toll, aber für mich hats absolut nix mehr mit dem Sport zu tun, den ich kennen und lieben gelernt habe.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #14 - 26.04.18 um 08:09:44
 
Ich halte auch nichts von Einheitschassis! Das Problem ist die Gaukelei des ACO und ewig lange Safetycar-Phasen oder FCY wegen einem einzigen Teil auf der Strecke, was zB jeden Vorteil eines früheren Stops zunichte macht. Statt das Benzin auf eine Runde zu reduzieren, sollte man lieber einen Rennsprit vorgeben wie in Gruppe C Zeiten, was dann auch zu Spannung durch unterschiedliche Taktiken führen wird. Dann sollte man schlichtweg die Möglichkeit zum eingreifen der Box verhindern. Fahrer sollten maximal über Boxentafeln über die Position ihrers Gegners informiert werden und zB selbst ihre Taktik (zumindest die spontane) festlegen müssen. Außerdem will ich Rennen mit Langstreckencharakter, wo es um Taktik und cleveres Fahren geht. Wer nur Sekundenabstände und dauerhaft Positionkämpfe will braucht keinen Langstreckensport...
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Frank-Do
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #15 - 26.04.18 um 09:40:59
 
KOTR schrieb am 26.04.18 um 00:19:39:
Für mich persönlich war der technische Wettbewerb, die Vielfalt der Konzepte, der Lösungsansätze, das Entwickeln, Machen, Probieren, das genaue Lesen und findige Auslegen von Regeln, um den kleinen oder etwas größeren Vorteil zu erlagen die Essenz des Motorsports. Für mich waren es zuerst immer die Fahrzeuge und deren Lösungen im Großen und im Detail, und erst danach die Menschen, die sie bewegten. Damit bin ich aufgewachsen und hat mich motiviert, ein Maschinenbaustudium aufzunehmen.

Von daher kann zumindest ich mit dem ganzen BoP-/Kundensport-/Einheitschassis-/Cup-Sport mal überhaupt nix anfangen. Klar, wenn der Fokus auf einer 'Ach, war das wieder mal knapp'-Bespaßung liegt, dann ist das toll, aber für mich hats absolut nix mehr mit dem Sport zu tun, den ich kennen und lieben gelernt habe.


Ich de­fi­nie­re das Wort Sport als Wettkampf zwischen Menschen und nicht zwischen Maschinen und Ingenieuren. Klar gehören diese beiden Komponenten im Motorsport dazu aber der Einfluss und die Leistung der Fahrer sollte im Mittelpunkt stehen. Idealer Weise sollten sie mit gleichen "Waffen" gegeneinander Kämpfen und sich fahrerisch einen sportlichen Wettkampf auf der Strecke liefern. Aus diesem Grund sehe mir sehr gerne Markenpokal Rennen an. Das hat nichts mit Bespaßung zu tun sondern mit einem sportlichen Wettkampf bei dem der bessere gewinnen sollte. Das ist der Sinn und Zweck in jedem Sport und nicht dass ein Haufen gut bezahlter Ingenieure irgendwo in einer Fabrik sich neue mehr oder weniger legale Tricks einfallen lässt um einen Vorteil zu haben oder ein Reifenhersteller eine neue Gummimischung heraus bringt die Besser als die der Konkurrenz ist. Das ist Business und kein Sport. Und Business habe ich jeden Tag auf der Arbeit. Das brauche ich nicht noch am Wochenende.

Dieses findige Auslegen der Regeln von dem du gesprochen hast führte doch in der Vergangenheit nur ständig zu endlosen Diskussionen. Ein Team hat gewonnen, ein anderes legt Protest ein. Nach dem Rennende steht erst mal kein Sieger fest. Stunden später treffen die Rennkommissare ihre Entscheidung. Der unterlegene geht in Berufung. Das Berufungsgericht entscheidet dann 3 Wochen später wer das Rennen gewonnen hat. Wer will denn ernsthaft so etwas sehen ?

Es ist ja schön wenn sich Leute für Technik interessieren. Aus meiner Erfahrung zeigt sich aber dass diese Leute eher zu Messen oder Tuning Veranstaltungen gehen als an die Rennstrecke. Welcher Technik Fan dem es wichtiger ist welche Komponenten in einem Motor oder Getriebe verbaut sind als das Resultat auf der Strecke fährt denn regelmäßig zu den Rennen? Und mit regelmäßig meine ich nicht 2-3 Mal im Jahr. Zumal man als Zuschauer diese technischen Details oftmals gar nicht zu sehen bekommt.
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« Zuletzt geändert: 26.04.18 um 10:30:08 von Frank-Do »  
 
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Frank-Do
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #16 - 26.04.18 um 09:58:19
 
Wenn man sich mit Fans an der Strecke unterhält geht es meistens um Themen wie die Fahrerbesatzungen der Teams, welche Teams wo fahren werden, Meisterschaftsstände, Sound der Fahrzeuge und ähnliches. Ich habe noch nie von jemandem zu hören bekommen dass er die Hybrid Technik so toll findet, es spannend findet das der Wagen nun einen neuen Schwungradspeicher hat oder sich auf neue Reifenmischungen freut. Alles Quatsch. Ein enger spannender Wettkampf auf der Strecke ist entscheidend.

Fans definieren sich entweder als Fan eine Fahrzeugmarke oder als Fan eines Fahrers. Sei es die große Porsche Fan Gemeinde in Le Mans, die Ferrari Fans in der Formel 1 oder die 10.000 Holländer die nun wegen Verstappen an die Strecke kommen. Ist letztendlich auch egal. Hauptsache sie kommen und halten damit die Fahne des Motorsports hoch. Ich habe noch nie Fans an der Strecke gesehen die jetzt Fan einer Reifenfirma oder eines Zulieferers für Getriebeteile waren. Was ich damit sagen will. Du brauchst den sportlichen Wettbewerb und keine Materialschlacht die viel Geld kostet und die Rennen langweilig macht.

In der Formel 1 z.B. wundert man sich seit Jahren über sinkende Zuschauerzahlen. Man schiebt es auf immer mehr Freizeitmöglichkeiten, Social Media ect. Ich würde eher behaupten dass es daran liegt dass die Rennen stink langweilig sind. Und das liegt daran dass 2 – 3 Werksteams mit riesigem Budget und entsprechendem technischen und materiellem Vorteil den anderen Teams auf und davon fahren. Das macht den Sport nicht besser sondern schadet ihm.
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« Zuletzt geändert: 26.04.18 um 10:32:28 von Frank-Do »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #17 - 26.04.18 um 10:58:08
 
Frank-Do notierte u.a.: "Dieses findige Auslegen der Regeln von dem du gesprochen hast führte doch in der Vergangenheit nur ständig zu endlosen Diskussionen. Ein Team hat gewonnen, ein anderes legt Protest ein. Nach dem Rennende steht erst mal kein Sieger fest. Stunden später treffen die Rennkommissare ihre Entscheidung. Der unterlegene geht in Berufung. Das Berufungsgericht entscheidet dann 3 Wochen später wer das Rennen gewonnen hat. Wer will denn ernsthaft so etwas sehen" ?

Ziemlich an den Haaren herbeigezogene Ausführungen. Nenne mir doch mal einen Fall in dem ein Gr. C oder Türenwagen, des angeblichen.. "Meisters"   Cool  der Regelauslegung Mr. Tom Walkinshaw, wegen Protest aus der Wertung geflogen ist. Das betrifft nicht nur die Rennkatzen sondern auch die anderen Fahrzeuge u.a. die Nissan GT1.

Ich stimme den Aussagen von KOTOR vollkommen zu. Einheitschassis, Einheitsmotoren, Einheitsreifen & Co., nein Danke !!
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #18 - 26.04.18 um 12:26:50
 
Ehrlich gesagt haben sowohl das freie Entwickeln von neuen Konzepten als auch Einheitsklassen Vor- und Nachteile. Ein absolut überlegenes Konzept in einer Serie, das reihenweise die Siege einfährt, führt zu Langeweile. Ich finde aber auch die meisten Markenpokale total langweilig. Am Ende ist wahrscheinlich ein einheitliches Grundkonzept mit einigen freien Gestaltungsmöglichkeiten beim Design und der Aerodynamik ein vernünftiger Kompromiss.
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Frank-Do
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #19 - 26.04.18 um 12:59:41
 
Jaguar44 schrieb am 26.04.18 um 10:58:08:
Ziemlich an den Haaren herbeigezogene Ausführungen. Nenne mir doch mal einen Fall in dem ein Gr. C oder Türenwagen, des angeblichen.. "Meisters"   Cool  der Regelauslegung Mr. Tom Walkinshaw, wegen Protest aus der Wertung geflogen ist. Das betrifft nicht nur die Rennkatzen sondern auch die anderen Fahrzeuge u.a. die Nissan GT1.



Vielleicht nicht bei Tom aber in der Vergangenheit hat es eine Reihe solcher Fälle gegeben die dem Sport am Ende nur geschadet haben.

Und Tom war auch z.B. bei Benetton in den 90er Jahren beteiligt wo es eine Reihe von Disqualifikationen und Sperren gab. In wie weit er oder eher Flavio Briatore dafür verantwortlich waren kann ich nicht beurteilen.
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KOTR
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #20 - 26.04.18 um 13:08:59
 
Sorry, ich muß das jetzt wegen der begrenzten Zeichen in mehrere Teile zerlegen.

Frank-Do schrieb am 26.04.18 um 09:40:59:
Ich de­fi­nie­re das Wort Sport als Wettkampf zwischen Menschen und nicht zwischen Maschinen und Ingenieuren. Klar gehören diese beiden Komponenten im Motorsport dazu aber der Einfluss und die Leistung der Fahrer sollte im Mittelpunkt stehen. Idealer Weise sollten sie mit gleichen "Waffen" gegeneinander Kämpfen und sich fahrerisch einen sportlichen Wettkampf auf der Strecke liefern.

Auch wenn ein Auto vielfach komplexer ist als ein Speer, Ski, Schlitten, Fahrrad, Schuh oder Gewehr ist, sollte man nicht den Aufwand unterschätzen, der in die Optimierung diese Sportgeräte gesteckt wird.
Oder auch nur Sportbekleidung. Sei es die perfekte Anpassung an den individuellen Sportler, oder um die Grenzen, die einem die Physik setzt, noch ein wenig weiter zu verschieben.

Zitat:
Aus diesem Grund sehe mir sehr gerne Markenpokal Rennen an. Das hat nichts mit Bespaßung zu tun sondern mit einem sportlichen Wettkampf bei dem der bessere gewinnen sollte.

Der bessere Fahrer oder das bessere Team, daß mit Hilfe besserer Ingenieure mit besseren Analysewerkzeugen zur besseren Abstimmung kommt, oder sich mehr Testfahrten leisten kann. Natürlich sind die Fahrer dann diejenigen, die das ganze umsetzen müssen, aber im Endeffekt sind wir wieder genau da, wo wir vorher schon mal waren.

Zitat:
Das ist der Sinn und Zweck in jedem Sport und nicht dass ein Haufen gut bezahlter Ingenieure irgendwo in einer Fabrik sich neue mehr oder weniger legale Tricks einfallen lässt um einen Vorteil zu haben oder ein Reifenhersteller eine neue Gummimischung heraus bringt die Besser als die der Konkurrenz ist. Das ist Business und kein Sport. Und Business habe ich jeden Tag auf der Arbeit. Das brauche ich nicht noch am Wochenende.

Ein Zeichen, daß Du auch nur noch den Motorsport zu kennen scheinst, wo OEMs homologierte Fahrzeuge an Teams verkaufen, die diese weitestgehend unmodifiziert an solvente Kunden vermietet einsetzen. Es gab Zeiten, da kaufte man sein Fahrzeug und erkannte im Einsatz Verbesserungspotential, das man mit systematischen kleineren und größeren Modifikationen aus der eigenen Erfahrung und etwas systematischer Arbeit herausholte, ohne daß der OEM oder ein großer Ingenieursstab da groß was mit  zu tun hatten. Manchmal wurde da auch was komplett neues draus gestrickt, wenn man die Unzulänglichkeiten anderster nicht mehr umgehen konnte. Dutzende Porsche 935 und 962-Varianten sind Zeugnis davon, und manchmal kam sogar das Werk und hat geguckt, was die da gemacht haben.
Wenngleich man festhalten muß, daß heute ein 991 GT3R/RSR ab Fabrik ein besseres Fahrzeug ist als es der 962 jemals war.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #21 - 26.04.18 um 13:36:57
 
Weiter:

Frank-Do schrieb am 26.04.18 um 09:40:59:
Dieses findige Auslegen der Regeln von dem du gesprochen hast führte doch in der Vergangenheit nur ständig zu endlosen Diskussionen. Ein Team hat gewonnen, ein anderes legt Protest ein. Nach dem Rennende steht erst mal kein Sieger fest. Stunden später treffen die Rennkommissare ihre Entscheidung. Der unterlegene geht in Berufung. Das Berufungsgericht entscheidet dann 3 Wochen später wer das Rennen gewonnen hat. Wer will denn ernsthaft so etwas sehen ?

Gefühlt ist es für mich eher so, daß die Proteste, Wertungsausschlüße und nichtbestätigte Ergebnisse zuletzt eher zugenommen haben, weil man sich Vorteile auf illegalem Wege sucht, in der Hoffnung, daß man nicht erwischt wird (was dann leider doch öfters mal vorkommt). Beispiele aus den letzten Jahren, die mir spontan in den Sinn kommen:

- 24h Daytona 2016, Wertungsausschluß der GTD-Lamborghini
- 24h Spa 2016, die Posse um die AMG-Motorensoftware
- GTM 2017, ZSpeed und AMG, Motorensoftware zum zweiten
- GTM 2016, die Geschichte mit dem Luftsammler an einem Audi
- 12h Bathurst 2018, schon wieder Motorensoftware, diesmal BMW

Gibt wahrscheinlich noch ein paar mehr, das sind nur die Vorfälle, die mir jetzt sofort einfallen

Und dann die permanenten Diskussionen über die BoP im Vorfeld und hinterher,  das ist dem Sport ja auch sehr dienlich. Im Ernst, wer will sich als jemand, der sich wirklich für den Sport interessiert, ständig antun?. Hat der siegreiche Fahrer jetzt gewonnen, weil er heute so stark war, seine Techniker die zündende Idee beim Setup hatten, oder weil der Hersteller die bessere BoP für sich rausgeschlagen hat?

Im übrigen war es früher eher so, daß man die Lösungen, die den Regeln nach zumindest fragwürdig waren, eher schon vorher bei der Abnahme aussortiert hat, weil mans nicht verstecken mußte, um sich illegal einen Vorteil zu verschaffen.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #22 - 26.04.18 um 13:46:11
 
Und weiter:

Frank-Do schrieb am 26.04.18 um 09:40:59:
Es ist ja schön wenn sich Leute für Technik interessieren. Aus meiner Erfahrung zeigt sich aber dass diese Leute eher zu Messen oder Tuning Veranstaltungen gehen als an die Rennstrecke.

Das ist IMO aber eine komplett andere Zielgruppe mit einem eher oberflächlicheren Technikinteresse, aber weniger dafür, wie Technik funktioniert.

Zitat:
Welcher Technik Fan dem es wichtiger ist welche Komponenten in einem Motor oder Getriebe verbaut sind als das Resultat auf der Strecke fährt denn regelmäßig zu den Rennen? Und mit regelmäßig meine ich nicht 2-3 Mal im Jahr. Zumal man als Zuschauer diese technischen Details oftmals gar nicht zu sehen bekommt.

Tatsächlich waren die Fahrerlager mal offener und man bekam mehr zu sehen, auch Details, aber inzwischen ist ja alles zu abgeschirmt, um wirklich noch was zu sehen zu können, vor allem das Darunter.
Allerdings, ja, die Jungs, mit denen ich einst um die Strecken gezogen bin, haben sich durchaus dafür interessiert, wie so was gebaut wird und warum es Fahrzeuge schneller als andere macht. Von uns Vieren haben 2 Maschbau studiert, einer Informatik, und der Letzte ist KFZ-Mechaniker geworden und hat eine Zeit als Rennmechaniker gearbeitet.
Gut, das ist jetzt eine Gruppe aus einer anderen Generation, aber ich komm da gleich noch mal drauf zurück.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #23 - 26.04.18 um 14:15:05
 
KOTR schrieb am 26.04.18 um 13:08:59:
Auch wenn ein Auto vielfach komplexer ist als ein Speer, Ski, Schlitten, Fahrrad, Schuh oder Gewehr ist, sollte man nicht den Aufwand unterschätzen, der in die Optimierung diese Sportgeräte gesteckt wird.
Oder auch nur Sportbekleidung. Sei es die perfekte Anpassung an den individuellen Sportler, oder um die Grenzen, die einem die Physik setzt, noch ein wenig weiter zu verschieben.



Das ist richtig. Man wird die Einflussnahme von Sportgeräten oder Hilfsmittel niemals ausschließen können aber man sollte versuchen deren Einflussnahme auf das Ergebnis so gering wie möglich zu halten. Da ist in fast allen Sportarten noch deutlich Luft nach oben. Denn das Motto wer das meiste Geld hat kauft sich das beste Material und hat den größten Erfolg ist nicht unbedingt das er­stre­bens­werte Ziel eines sportlichen Wettkampfes.

KOTR schrieb am 26.04.18 um 13:08:59:
Es gab Zeiten, da kaufte man sein Fahrzeug und erkannte im Einsatz Verbesserungspotential, das man mit systematischen kleineren und größeren Modifikationen aus der eigenen Erfahrung und etwas systematischer Arbeit herausholte, ohne daß der OEM oder ein großer Ingenieursstab da groß was mit  zu tun hatten. Manchmal wurde da auch was komplett neues draus gestrickt, wenn man die Unzulänglichkeiten anderster nicht mehr umgehen konnte.



Klar, nur ist so etwas heutzutage noch praktikabel umsetzbar ?


KOTR schrieb am 26.04.18 um 13:36:57:
Gefühlt ist es für mich eher so, daß die Proteste, Wertungsausschlüße und nichtbestätigte Ergebnisse zuletzt eher zugenommen haben, weil man sich Vorteile auf illegalem Wege sucht, in der Hoffnung, daß man nicht erwischt wird (was dann leider doch öfters mal vorkommt).



Das kann möglich sein. Spielt aber auch letzendlich keine Rolle wann es war. Das Reglement hat so gestaltet zu werden dass so etwas annähernd ausgeschlossen ist (zu 100% wird es nie klappen). Und da gehört dann halt auch dazu die technischen Freiheiten so zu begrenzen dass es wenig bei keine Schlupflöcher mehr gibt.

Was mich in dem Zusammenhang schon des öfteren gewundert hat dass die Fahrzeuge im Vorfeld durch die technische Abnahme gekommen sind. Auch hier besteht wohl noch deutliches Verbesserungspotential.

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« Zuletzt geändert: 26.04.18 um 14:18:27 von Frank-Do »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #24 - 26.04.18 um 14:25:31
 
Frank-Do schrieb am 26.04.18 um 09:58:19:
Wenn man sich mit Fans an der Strecke unterhält geht es meistens um Themen wie die Fahrerbesatzungen der Teams, welche Teams wo fahren werden, Meisterschaftsstände, Sound der Fahrzeuge und ähnliches. Ich habe noch nie von jemandem zu hören bekommen dass er die Hybrid Technik so toll findet, es spannend findet das der Wagen nun einen neuen Schwungradspeicher hat oder sich auf neue Reifenmischungen freut. Alles Quatsch. Ein enger spannender Wettkampf auf der Strecke ist entscheidend.

Fans definieren sich entweder als Fan eine Fahrzeugmarke oder als Fan eines Fahrers. Sei es die große Porsche Fan Gemeinde in Le Mans, die Ferrari Fans in der Formel 1 oder die 10.000 Holländer die nun wegen Verstappen an die Strecke kommen. Ist letztendlich auch egal. Hauptsache sie kommen und halten damit die Fahne des Motorsports hoch.

Da hat sich dann tatsächlich auch etwas verändert seit ich vor rund 30 Jahren mit Motorsport infiziert wurde. Wenn ich meine ersten Sport Auto-Exemplare aufschlage, und dann die heutigen, da hat sich doch viel in der Berichterstattung verändert. Es wurde früher sehr viel mehr über Technik, Design, die Details der Fahrzeuge berichtet, und das durchaus sehr konkret, sehr detailliert. Heute wird darüber kaum noch etwas berichtet, und wenn, dann nur sehr abstakt und oberflächlich (und vielleicht auch sehr werbepartnerkonform), stattdessen wird heute minutiös aufgedröselt, wo Team x über 6, 12, 24h die 0,3 Sekunden verloren hat, die am Ende gefehlt haben. Auch irgendwo interessant, aber halt was komplett anderes, und hat vielleicht auch damit zu tun, daß Fahrzeuge heute so zurechtgebopt werden, daß sie wirklich keine konzepttypischen Eigenschaften haben.
Insofern hat sich tatsächlich Motorsport sowohl an der Strecke selber als auch medial von seinem technischen Aspekt weg entwickelt, hin zu einem mehr von Taktik und Strategien geprägtem Sport.

Wobei ich das mit dem Wunsch nach einem 'engen, spannenden Wettbewerb' in Zusammenhang mit Fans ein wenig Zweifel stelle. Fans wollen ihre Marke oder ihre Person gewinnen sehen. Gerne im spannenden Wettbewerb, gerne aber auch überlegen, und manchmal auch mit allen nicht immer fairen Mitteln. Aber Hauptsache gewinnen, und wenns mal nicht für den Sieg reicht, dann zumindest so, daß man das Gefühl hat, es hätte doch noch zum Sieg reichen können.

Zitat:
Ich habe noch nie Fans an der Strecke gesehen die jetzt Fan einer Reifenfirma oder eines Zulieferers für Getriebeteile waren. Was ich damit sagen will. Du brauchst den sportlichen Wettbewerb und keine Materialschlacht die viel Geld kostet und die Rennen langweilig macht.

Wenn man nicht wirklich persönlich was mit dem Hersteller zu tun hat, ists eher unwahrscheinlich. Andererseits ist ein Reifenhersteller auch schon mal aus einer Serie ausgestiegen, weil man klar der Meinung war, daß man als Alleinausstatter höchstens negative PR erwarten kann.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #25 - 26.04.18 um 14:57:26
 
So, gleich habt Ihr es geschafft: Zwinkernd

Frank-Do schrieb am 26.04.18 um 09:58:19:
In der Formel 1 z.B. wundert man sich seit Jahren über sinkende Zuschauerzahlen. Man schiebt es auf immer mehr Freizeitmöglichkeiten, Social Media ect. Ich würde eher behaupten dass es daran liegt dass die Rennen stink langweilig sind. Und das liegt daran dass 2 – 3 Werksteams mit riesigem Budget und entsprechendem technischen und materiellem Vorteil den anderen Teams auf und davon fahren. Das macht den Sport nicht besser sondern schadet ihm.


Als Motorsport für mich gerade mehr wurde als bunte schnelle Autos, fuhren gerade zwei Herren in rot-weißen Autos die fast perfekte Saison und trugen die Meisterschaft unter sich aus, und das war durchaus spannend, weil sie es von anderen unbehelligt machen konnten und das nicht gerade zimperlich taten. Und ein Jahr später legten sie da noch ein bisschen zu, da wurde es so richtig dreckig, mit gegenseitig in die Kiste fahren und so nem Spökes. Und auch wenn wir lieber ein ganz rotes Auto vorne gesehen hätten (Forza! Zwinkernd ), zumindest in der Gruppe mit gleichaltrigen waren wir beeindruckt und fanden nicht schlecht. Wie die Erwachsenen darüber dachten, kann ich allerdings nicht mehr so genau sagen.
Und als sich vor ein paar Jahren Hamilton und Rosberg sich so richtig gefetzt haben, weil sie als Fahrer auf Augenhöhe agierten und ein Auto hatten, mit dem sie sich nur um sich selber kümmern konnten, da hat mich das im positiven Sinne an die Zeit erinnert, als Senna und Prost die Geschichte unter sich austrugen. Nur inzwischen wird halt genölt, daß das alles langweilig sei, weil die anderen Teams nix mit dem Sieg zu tun haben. Die selben Leute haben aber glaube ich nicht genölt, als die Kombis Schumacher/Ferrari und Vettel/Red Bull drückend überlegen waren, obwohl die Rennen für mich damals sehr viel dröger waren. Also ist es eher etwas in der Erwartungshaltung oder Berichterstattung.

Was leider auch vollkommen untergeht ist, daß es hinter den großen Dreien ziemlich munter zugeht und je nach Wochenende jeder jeden schlagen kann, nur das geht entweder in der Berichterstattung unter oder es interessiert keinen so richtig, ich weiß es nicht.

Allerdings seh ich auch die Notwendigkeit, im Sinne des Sports einigen Extremen beizukommen, vor allem die Lücke, die sich hinter den drei Großen auftut. Wobei ich nicht wirklich glaube, daß die F1 noch mal zu so einem Massenphänomen wird wie sie es in den 90ern und 2000ern war. Aber das ist eh ein anderer Sport und etwas für ein anderes Forum. Zwinkernd


So, Abschließend vielen Dank für Eure Geduld mit meinen Ausschweifungen Smiley
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #26 - 26.04.18 um 15:44:24
 
Frank-Do schrieb am 26.04.18 um 14:15:05:
Das ist richtig. Man wird die Einflussnahme von Sportgeräten oder Hilfsmittel niemals ausschließen können aber man sollte versuchen deren Einflussnahme auf das Ergebnis so gering wie möglich zu halten. Da ist in fast allen Sportarten noch deutlich Luft nach oben. Denn das Motto wer das meiste Geld hat kauft sich das beste Material und hat den größten Erfolg ist nicht unbedingt das er­stre­bens­werte Ziel eines sportlichen Wettkampfes.

Naja, wo ist die Grenze? Wer Leistungssport auf einem bestimmten Niveau führt, kommt irgendwann bei der Materialfrage an, weil er merkt, daß das Material seine weitere Leistungsentwicklung begrenzt, und nicht sein Training. Nur die Masse der Sportgeräte und -kleidung wird von Hobby- und Freizeitsportlern gekauft, die gar nicht in den Bereich kommen, wo das bessere Sportgerät den Unterschied ausmacht. Man darf auch nicht aus den Augen verlieren, daß da eine riesige Industrie dahinter steht.

Zitat:
Klar, nur ist so etwas heutzutage noch praktikabel umsetzbar ?

Jedes halbwegs professionelle GT3- oder LMP2-Team wird vermutlich den einen oder anderen Punkt an seinem Fahrzeug benennen können, wo man der Meinung ist, es würde besser gehen. Und sicherlich wissen sie auch Wege, wie diese kleine Optimierungen ohne großen Aufwand durchführbar wären. Darf man halt net, weil alles homologiert ist.
Sichert den OEMs natürlich auch das gute Ersatzteilgeschäft Zwinkernd

Zitat:
Das kann möglich sein. Spielt aber auch letzendlich keine Rolle wann es war. Das Reglement hat so gestaltet zu werden dass so etwas annähernd ausgeschlossen ist (zu 100% wird es nie klappen). Und da gehört dann halt auch dazu die technischen Freiheiten so zu begrenzen dass es wenig bei keine Schlupflöcher mehr gibt.

Das würde vermutlich nur bei zentraler Vorbereitung gehen, wie sie manche Cups anwenden. Aber je restriktiver das technische Reglement gestaltet, desto mehr Anreize schafft man zum Betrug. Was dem Sport ja auch nicht dient.

Zitat:
Was mich in dem Zusammenhang schon des öfteren gewundert hat dass die Fahrzeuge im Vorfeld durch die technische Abnahme gekommen sind. Auch hier besteht wohl noch deutliches Verbesserungspotential.

Bei Software ist es ja so, daß man im Laufe eines Wochenendes mehrmals den Rechner anschließt, um die Daten abzurufen, und dabei kann man ja auch jederzeit ein neues Mapping aufspielen. Insofern macht es keinen großen Sinn, die Mappings am Anfang des Wochenendes zu überprüfen. Ich weiß jetzt nicht, ob so eine Abnahme genauer ist als eine äußere Inaugenscheinnahme, es scheint jedenfalls nicht so zu sein, daß man verdachtsunabhänge Teile zerlegt. Aber anderster kommt man an Dinge wie von innen modifizierte Airboxen (Spielberg 2016)
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #27 - 26.04.18 um 18:18:18
 
Manchmal machen doch auch einfache Sachen die Rennen schon spannender. Wenn sich jetzt zB Fahrer nicht auf die Box verlassen könnten und ihre Reifen selbst wählen müssten, dann würde ein Regenrennen oder einfache Wetterwechsel viel mehr Stimmung bringen. Kleine Teams wenden riskante Strategien an, welche Sie nach vorne spülen können und Vettel und Hamilton lassen sich vll noch Slicks aufziehen und landen im Kies oder haben 2 Boxenstops mehr. Das würde doch schon langen um alle Zuschauer zu flashen.

Sowas wie max. Stintlänge, Mindeststandzeiten, ständige Code-60-Strafen, festgeschriebene Reifenmarken, individuelle Reifen im Allgemeinen, verwirrend viele Fahrer (sry aber mehr als 3 Fahrer braucht man echt nicht...), splitternde Carbonteile, safety-first-einstellungen bei jedem noch so kleinen Zwischenfall, sowie fertige OEM-Wagen unterhalb der GT4 bzw TCR... dass sind für mich die Sachen die den Sport in erster Linie zerstören.

Ein flüssiges, spektakuläres Rennen, welches auch für nicht Hardcore-Fans übersichtlich ist und wo bis zum Ende gefightet wird. Da muss nicht 6 Stunden im Sekundenabstand gefahren werden, damit das Rennen gut wird... 2 wie Senna und Prost, de sich in jeder Kurve in die Mangel nehmen langen da schon... auch wenns nur um Platz 4 geht.  Zwinkernd

Und mal ehrlich... wie soll man den die BES verfolgen???... 3 Fahrerwechsel in 3h???... das können die Boys wohl gerade noch alleine Fahren bzw max. zu zweit....
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #28 - 26.04.18 um 21:37:20
 
Ich muss gestehen, dass Motorsport für mich mittlerweile auch hauptsächlich Unterhaltung ist. Unter der Woche ist die Arbeit anstrengend genug, darüber hinaus bringen die Kinder viele Verpflichtungen mit sich und das Leben insgesamt ist über die Jahre anstrengender geworden. Da möchte ich am Wochenende dann auch einfach mal nur unterhalten werden. Und zwar ohne dass ich komplexe Regelwerke kennen muss und jede Menge Technik verstehen muss, um zu begreifen warum das blaue Auto vor dem grünen Auto ins Ziel fährt.

Was mich stört, ist aber, dass immer mehr Rennen nicht im Zweikampf auf der Strecke entschieden werden, sondern weil das gelbe Auto Glück beim Boxenstop hatte (Gelb-Phase oder SC) und das weiße halt nicht. Das ist doch albern, dass unter Umständen 24h gefighted wird und am Ende nicht das Team oben steht, welches die schnellsten Fahrer und das schnellste Auto hatte, sondern Glück beim Boxenstop. Das SC sollte nur im allergrößten Notfall auf die Strecke gebracht werden, ansonsten sollte man schauen, dass die Abstände möglichst gleich bleiben und ein herausgefahrener Vorsprung erhalten bleibt.

Außerdem scheint die BoP die Autos teilweise so anzugleichen, dass Überholen extremst schwierig wird, auf machen Strecken fast unmöglich wird. Das fand ich vor ein Paar Jahren noch besser, speziell im GT-Bereich. Da waren die konzeptionellen Stärken und Schwächen ausgeprägter. Es gab halt den Dampfhammer mit hohem Speed auf der Geraden und den Aerodynamiker mit hohem Kurvenspeed. Allein dadurch war es schon spannender.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #29 - 26.04.18 um 21:40:24
 
956er schrieb am 26.04.18 um 18:18:18:
Manchmal machen doch auch einfache Sachen die Rennen schon spannender. Wenn sich jetzt zB Fahrer nicht auf die Box verlassen könnten und ihre Reifen selbst wählen müssten, dann würde ein Regenrennen oder einfache Wetterwechsel viel mehr Stimmung bringen. Kleine Teams wenden riskante Strategien an, welche Sie nach vorne spülen können und Vettel und Hamilton lassen sich vll noch Slicks aufziehen und landen im Kies oder haben 2 Boxenstops mehr. Das würde doch schon langen um alle Zuschauer zu flashen.

Sowas wie max. Stintlänge, Mindeststandzeiten, ständige Code-60-Strafen, festgeschriebene Reifenmarken, individuelle Reifen im Allgemeinen, verwirrend viele Fahrer (sry aber mehr als 3 Fahrer braucht man echt nicht...), splitternde Carbonteile, safety-first-einstellungen bei jedem noch so kleinen Zwischenfall, sowie fertige OEM-Wagen unterhalb der GT4 bzw TCR... dass sind für mich die Sachen die den Sport in erster Linie zerstören.

Ein flüssiges, spektakuläres Rennen, welches auch für nicht Hardcore-Fans übersichtlich ist und wo bis zum Ende gefightet wird. Da muss nicht 6 Stunden im Sekundenabstand gefahren werden, damit das Rennen gut wird... 2 wie Senna und Prost, de sich in jeder Kurve in die Mangel nehmen langen da schon... auch wenns nur um Platz 4 geht.  Zwinkernd

Und mal ehrlich... wie soll man den die BES verfolgen???... 3 Fahrerwechsel in 3h???... das können die Boys wohl gerade noch alleine Fahren bzw max. zu zweit....


Das mit den Fahrerwechseln hat wohl auch mit den Pro-Ams, Silvercup etc. zu tun. Da sind einige Fahrer unterwegs, die wohl ganz sicher keine 3h schaffen, zumindest nicht ohne das Auto zu zerlegen. Das sind aber gleichzeitig die Fahrer, die mit ihrer Kohle den Einsatz der Autos finanzieren und damit die Serie tragen.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #30 - 26.04.18 um 22:19:07
 
787B schrieb am 26.04.18 um 21:37:20:
[...]
Außerdem scheint die BoP die Autos teilweise so anzugleichen, dass Überholen extremst schwierig wird, auf machen Strecken fast unmöglich wird. Das fand ich vor ein Paar Jahren noch besser, speziell im GT-Bereich. Da waren die konzeptionellen Stärken und Schwächen ausgeprägter. Es gab halt den Dampfhammer mit hohem Speed auf der Geraden und den Aerodynamiker mit hohem Kurvenspeed. Allein dadurch war es schon spannender.

Meines Erachtens liegt darin auch die Ursache für viele Safetycars, weil dadurch, daß die Autos keine spezifischen Stärken oder Schwächen mehr haben das Überholen extrem schwer wird und Überholmanöver mit der Brechstange durchgeführt werden müssen, weil es sich durch die Rennsituation gerade anbietet oder Gefahr besteht, den Anschluß nach vorne zu verlieren. Mit den bekannten Folgen, wobei ich dabei dann nicht der Rennleitung den Vorwurf mache, daß sie ihre Streckenwarte schützen wollen/müssen.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #31 - 26.04.18 um 23:12:59
 
Leute, Ihr diskutiert hier Rennsport aus der Sicht eines (Rennsport-)Nerds.
Da draussen geht es nur noch um "Kindergeburtstag für Erwachsene".
Deshalb (diese ganze) BoP (-Sch...e), um Wettkampf zu simulieren. Wettkampf der Konzepte oder Wettkampf der was-auch-immer ist nicht mehr gefragt.

Früher: Sohn/Tochter "Papa, der blöde Sepp hat im Schwimmen gegen mich gewonnen". Vater "Ja, dann lern halt mal schwimmen".
Heute: Tochter/Sohn "Mama, der blöde Sepp hat im Schwimmen gegen mich gewonnen". Mutter "Guten Tag Herr Rektor/Sportdirektor, dem Sepp muss beim nächsten Schwimmwettbewerb ein Bleianzug angezogen werden. Es kann ja nicht angehen, dass unsere Kinder traumatisiert vom Wettkampf zurück kommen. Wie der kann besser schwimmen als alle anderen? Dann sorgen sie dafür, dass das aufhört".

Dazu kommt, dass z.B. im Falle des ACO, der nicht nur eine Einnahmequelle haben möchte - McKinsey & Konsorten lassen grüssen.
Früher hat der ACO ein Rennen ausgerichtet. Die Einnahmen kamen von den Teams/Hersteller in Form von Nenngelder. Dazu kamen noch die Einnahmen aus den Werbebanner rund um die Strecke. Das war´s im Grossen und Ganzen.
Ich vereinfache mal.

Heute will der ACO darüber hinaus noch Lizenzen kassieren an den Fahrzeugen, die bei seinem Rennen antreten dürfen. Deshalb Einheitschassis und Einheitsmotoren von ausgesuchten und limitierten Hersteller, nach dem Motto "Sie erstellen ein Fahrzeug nach unseren Regeln, daher haben wir einen Anteil an der IP des Fahrzeugs".

Bei LMP3 und LMP2 hat das schon funktioniert, LMP1 kommt noch.

Für die die Kids da draussen reicht eine Unterscheidung in der Lackierung - gut, die excessive Verwendung der Farbe Rot in Verbindung mit Schwarz und Weiss (Letztere beiden sind übrigens keine Farben) hat noch Potential zur Verbesserung.

Vermutlich würde man 80% der Zuseher mit einem Hinweis auf Unterschiede in der Technik eh nur verwirren - also lässt man das besser eh weg.
Im täglichen Leben reicht denen schon, dass das Display in ihrer Karre ihr Ei-Fon oder anderes Gedöns genau so bunt anzeigt wie sie es zuhause vom Fernseher gewohnt sind.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #32 - 26.04.18 um 23:15:30
 
Um zurück zu kommen auf das Thema. Wäre der ACO an wirklichem Wettbewerb interessiert - so wie in den Anfangszeiten - so gäbe es ein kurzes und knappes Reglement:
LMP - eine Klasse - (es muss nur ein Fahrzeug gebaut werden): so lang, so breit, so hoch. Ist uns egal was für ein Antrieb, solange er in Höhe, Breite und Länge passt. Aufgenommene Energiemenge innerhalb dieser 24 Stunden ist die Summe X.
Wer als Erster nach 24 Stunden über die Ziellinie fährt hat gewonnen.

Dazu gibt es noch die Klasse der Produktionsfahrzeuge. Was auch immer irgendwo strassenzugelassen bei einem Händler erstanden werden kann, darf hier mitfahren. Zugelassene Umbauten nur sicherheitstechnischer Art. Chassis, Antrieb, Fahrwerk ist Serie. Aufgenommene Energiemenge innerhalb dieser 24 Stunden ist das, was der Hersteller im Prospekt angibt.

Vielleicht hätten wir dann in ein paar Jahren einen Gesamtsieg eines Drecks-Elektro-SUV, ja mei, dann ist das halt so.
Wenn nicht dann nicht.
Pech gehabt, falsches Konzept.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #33 - 27.04.18 um 07:49:18
 
KOTR schrieb am 26.04.18 um 22:19:07:
787B schrieb am 26.04.18 um 21:37:20:
[...]
Außerdem scheint die BoP die Autos teilweise so anzugleichen, dass Überholen extremst schwierig wird, auf machen Strecken fast unmöglich wird. Das fand ich vor ein Paar Jahren noch besser, speziell im GT-Bereich. Da waren die konzeptionellen Stärken und Schwächen ausgeprägter. Es gab halt den Dampfhammer mit hohem Speed auf der Geraden und den Aerodynamiker mit hohem Kurvenspeed. Allein dadurch war es schon spannender.

Meines Erachtens liegt darin auch die Ursache für viele Safetycars, weil dadurch, daß die Autos keine spezifischen Stärken oder Schwächen mehr haben das Überholen extrem schwer wird und Überholmanöver mit der Brechstange durchgeführt werden müssen, weil es sich durch die Rennsituation gerade anbietet oder Gefahr besteht, den Anschluß nach vorne zu verlieren. Mit den bekannten Folgen, wobei ich dabei dann nicht der Rennleitung den Vorwurf mache, daß sie ihre Streckenwarte schützen wollen/müssen.



Sicher kein Vorwurf! Aber der Schutz muss auch der Situation angemessen sein! Frühe gabs es keinerlei Safetycars und die Streckenposten waren höchstwahrscheinlich weniger geschult, trz sind Unfälle mit Streckenposten schon immer extrem selten gewesen! Und wenn dann befand sich der Streckenposten meistens nicht im Fahrbereich, sondern wurde von Teilen getroffen. Wenn ein Auto im Kies steht reicht für mich eine ganz normale gelbe Flagge mit Überholverbot in dieser einen(!) Kurve aus um den Wagen zu entfernen. Wenn er an keiner gefährlichen oder schnellen Stelle steht (zB Kurveninnenseite) kann man den Wagen auch einfach bis Rennende stehen lassen. Die Fahrer können heutzutage sehr gut informiert werden, wo zurzeit Personen auf der Fahrbahn sind und deshalb Überholverbot herrscht und werden sich dahingehend auf den Kurvenausgang konzentrieren und verhältnismäßig sicher durch den Scheitelpunkt fahren, wodurch keine Marshalls übermäßig gefährdet werden.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #34 - 27.04.18 um 09:56:59
 
Fred G. Eger schrieb am 26.04.18 um 23:15:30:
Um zurück zu kommen auf das Thema. Wäre der ACO an wirklichem Wettbewerb interessiert - so wie in den Anfangszeiten - so gäbe es ein kurzes und knappes Reglement:
LMP - eine Klasse - (es muss nur ein Fahrzeug gebaut werden): so lang, so breit, so hoch. Ist uns egal was für ein Antrieb, solange er in Höhe, Breite und Länge passt. Aufgenommene Energiemenge innerhalb dieser 24 Stunden ist die Summe X.
Wer als Erster nach 24 Stunden über die Ziellinie fährt hat gewonnen.

Dazu gibt es noch die Klasse der Produktionsfahrzeuge. Was auch immer irgendwo strassenzugelassen bei einem Händler erstanden werden kann, darf hier mitfahren. Zugelassene Umbauten nur sicherheitstechnischer Art. Chassis, Antrieb, Fahrwerk ist Serie. Aufgenommene Energiemenge innerhalb dieser 24 Stunden ist das, was der Hersteller im Prospekt angibt.

Vielleicht hätten wir dann in ein paar Jahren einen Gesamtsieg eines Drecks-Elektro-SUV, ja mei, dann ist das halt so.
Wenn nicht dann nicht.
Pech gehabt, falsches Konzept.

Danke Fred, wo darf ich unterschreiben? Wahre Worte.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #35 - 27.04.18 um 16:33:34
 
956er schrieb am 27.04.18 um 07:49:18:
Sicher kein Vorwurf! Aber der Schutz muss auch der Situation angemessen sein! Frühe gabs es keinerlei Safetycars und die Streckenposten waren höchstwahrscheinlich weniger geschult, trz sind Unfälle mit Streckenposten schon immer extrem selten gewesen! Und wenn dann befand sich der Streckenposten meistens nicht im Fahrbereich, sondern wurde von Teilen getroffen. Wenn ein Auto im Kies steht reicht für mich eine ganz normale gelbe Flagge mit Überholverbot in dieser einen(!) Kurve aus um den Wagen zu entfernen. Wenn er an keiner gefährlichen oder schnellen Stelle steht (zB Kurveninnenseite) kann man den Wagen auch einfach bis Rennende stehen lassen. Die Fahrer können heutzutage sehr gut informiert werden, wo zurzeit Personen auf der Fahrbahn sind und deshalb Überholverbot herrscht und werden sich dahingehend auf den Kurvenausgang konzentrieren und verhältnismäßig sicher durch den Scheitelpunkt fahren, wodurch keine Marshalls übermäßig gefährdet werden.

Du darfst auch nicht vergessen, daß der Frage der Haftung für den Fall, das etwas passiert, heute konsequenter nachgegangen wird als in der Vergangenheit, alleine, weil die Versicherung, welche der Veranstalter abschließen muß, ihr Geld lieber verdient als ausgibt und somit an strengere Bedingungen knöpft. Irgendjemand hier im Forum hat in dem Zusammenhang mal geschrieben, daß es eine Forderung der Versicherungen ist, daß während des laufenden Trainings oder Rennens Streckenwarte nur dann vor Leitplanke treten dürfen, wenn das Ganze durch Neutralisation gesichert ist.

Ich nehm ja gerne Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen zur Verdeutlichung dessen, was ich meine. Ging zwar für die beteiligten Streckenposten alles noch mal gut aus, aber so lustig es im ersten Moment erscheint, ist es nicht. So wenig es ein Veranstalter gebrauchen kann, wenn jemand im Rahmen der Veranstaltung durch einen Unfall umkommt, alleins wegen der juristischen und versicherungstechnischen Probleme, die auf ihn zukommen werden, aber wenn dabei jemand live, in Großaufnahme und HD vor voller Tribüne totgefahren wird, wird das wird zum richtig großen Problem. Und sehr viele Serien sind heute gut mit Fernsehkameras abgedeckt...

In Erweiterung ist es vielleicht auch ein Wettbewerbsvorteil für die Serie, wenn der Veranstalter  versucht, die Werte seiner Kunden (die Teams) zu schützen und stattdessen lieber mal eine Session abbricht, um sicher ein Auto aus dem Kiesbett zu ziehen, statt schulterzuckend zwei Schrotthaufen abzuliefern. Sichert kurzfristig die eigenen Starterfelder, und langfristig schont es die Budgets der Teams, und macht somit die eigene Serie für die Teams attraktiver.

Aber der Exkurs hat nur sehr weitläufig mit dem Ausgangsthema zu tun. Zwinkernd
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« Zuletzt geändert: 27.04.18 um 16:33:56 von KOTR »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #36 - 04.05.18 um 15:35:31
 
starkes Interesse.. jetzt kommt auch Aston Martin aus der Deckung bezüglich LMP1 ab 2020/21
Bericht:  Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #37 - 04.05.18 um 16:41:09
 
Du bist sicher dass es 2021 noch eine LMP1 Klasse gibt ?
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #38 - 04.05.18 um 19:46:11
 
Frank-Do schrieb am 04.05.18 um 16:41:09:
Du bist sicher dass es 2021 noch eine LMP1 Klasse gibt ?


JA ! Evtl. ohne Ginetta, deren Kunden wohl nie "Cash in de Täsch" haben, wie wir in Düsseldorf sagen..  Zwinkernd
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #39 - 08.05.18 um 16:44:23
 
Frank-Do schrieb am 04.05.18 um 16:41:09:
Du bist sicher dass es 2021 noch eine LMP1 Klasse gibt ?

Sorry, Du hattest recht, der Name wird geändert ab der Saison 2020/21 !
Und selbst Jean Todt, sieht wie einst Helmut K. in der DDR, blühende Landschaften in der neuen Top Klasse.
Fünf- bis sieben Hersteller sollten es dann schon zum Start sein und richtig ab geht's dann wenn 10 Hersteller involviert sind.
Private.. dürfen aber auch noch mitfahren...  Durchgedreht

News vom Meeting aus Spa:  Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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« Zuletzt geändert: 08.05.18 um 16:44:35 von Jaguar44 »  
 
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #40 - 10.05.18 um 12:06:49
 
WEC 2020/21: Kommt auch Ferrari in die Topklasse??
Das wird sicher u.a. auch unseren Fred erfreuen: "Ja, wir sitzen mit am Tisch", bestätigt Ferrari-GT-Rennleiter Antonello Coletta.

Bericht:  Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #41 - 10.05.18 um 16:57:44
 
Ob nun Ferrari oder eine andere Marke, ich freue mich schon, wenn sich da in den WEC-Klassen überhaupt etwas tut.
Motorsport mit Verbrenner-Motoren, in welchen Klassen auch immer, ist auf dem absteigenden Ast. Die Zukunft wird anders aussehen.

Für die künftige Top-Klasse der WEC - The Class Formerly Known As LMP1 - prophezeie ich mal Strassen-homologierte-Fahrzeuge als Ausgangsbasis.
Anders sind mehr als ein halbes Dutzend Hersteller kaum dazu zu bewegen, sich zu engagieren.
Die brauchen schon im Hinblick auf künftige Käuferschichten etwas das halbwegs mit den Prospektfahrzeugen zu tun hat. (Die Digital Naives, mit einer Aufmerksamkeitspanne eine Eintagsfliege, will man ja nicht mit unterschiedlichem Aussehen verwirren, ne.)
Das Problem hier ist hier halt nur, dass in einer Klasse mit Markenvielfalt am Ende eines Rennes nur einer der Sieger sein kann. Etwas, das den Rotstiftakrobaten und PR-Luftblasenblubberer im Sold der Hersteller gar nicht schmeckt.

Es kann natürlich auch sein, dass der ACO kurz vor der (Verhandlungs-)Ziellinie aus reiner Gier noch eine Kamikaze-Aktion macht und alles bei den "P" auf Spec dreht.

Es bleibt spannend...
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #42 - 10.05.18 um 20:05:50
 
Haha, als ob Todt zulassen würde, dass in Le Mans mehr Werke in der Topklasse fahren (insbesondere inklusive Ferrari) als in der F1. Und sowieso wäre die Abkehr vom Proto zum Hypercar der langfrisitge Tod. Warum wurde die GT1-WM 1999 nochmal eingetütet  Griesgrämig ?

Der ACO checkt mal wieder nicht, dass das eine Falle ist. Genauso wie mit der Anpassung der Motoren Anfang der 90er an die F1-Aggregate. Ruckzuck waren die Hersteller (Peugeot, Mercedes) zur F1 übergelaufen und die WSPC war tot.
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XJR - Gr.C 4ever
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #43 - 14.05.18 um 12:34:04
 
HAL9000 schrieb am 10.05.18 um 20:05:50:
Haha, als ob Todt zulassen würde, dass in Le Mans mehr Werke in der Topklasse fahren (insbesondere inklusive Ferrari) als in der F1. Und sowieso wäre die Abkehr vom Proto zum Hypercar der langfrisitge Tod. Warum wurde die GT1-WM 1999 nochmal eingetütet  Griesgrämig ?

Der ACO checkt mal wieder nicht, dass das eine Falle ist. Genauso wie mit der Anpassung der Motoren Anfang der 90er an die F1-Aggregate. Ruckzuck waren die Hersteller (Peugeot, Mercedes) zur F1 übergelaufen und die WSPC war tot.


Schön das da kompetente Personen, a'la McLaren Executive Director Zak Brown, dass komplett anders sehen und an der evtl "GTP" genannten Klasse sehr interessiert sind !  

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #44 - 15.05.18 um 08:24:46
 
Das ist nunmal der Unterschied zwischen "kurzfristig" und "langfristig" (siehe oben).

In der GT1-WM waren 1997 auch viele Werke dabei (McLaren, Porsche, Mercedes, etc.), de facto wurde sie aber nur 2 Jahre danach eingemottet. Das nenne ich "kurzfristiges" Interesse.

Wir lästern hier viel über die F1, aber es ist bis heute die einzige Motorsport-Weltmeisterschaft, die seit 1950 durchgängig läuft. Und das liegt mMn auch daran, dass Chassis- und Motorhersteller nicht aus einer Hand kamen, sondern kombiniert wurden (mit wenigen Ausnahmen: Ferrari, Renault, Mercedes).
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #45 - 16.05.18 um 21:43:09
 
Hab gerade in einem anderen Zusammenhang etwas gelesen, das auch wunderbar hier rein passt: "Reduktion schärft das Profil". Gefällt mir.  Smiley


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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #46 - 16.05.18 um 23:08:06
 
HAL9000 schrieb am 16.05.18 um 21:43:09:
Hab gerade in einem anderen Zusammenhang etwas gelesen, das auch wunderbar hier rein passt: "Reduktion schärft das Profil". Gefällt mir.  Smiley


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Toller Artikel über die Paulianer - keine Frage!
Der Verein (übrigens mein 2. liebster nach S04) basiert aber auf Historie und andauernder 'Fan-Kultur' --- und das kannst du (leider) niemals in der heutigen Zeit auf irgendetwas vergleichbares im Motorsport übertragen weinend
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #47 - 16.05.18 um 23:19:43
 
Hm, manches ist vielleicht schon anwendbar, vor allem der Aspekt im ersten Absatz, die Vermeidung dieses Marketinglingos, der bei mir häufig einfach Brechreiz auslöst.
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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #48 - 17.05.18 um 09:55:33
 
Andere Länder haben durchaus eine Motorsport-Fankultur, natürlich nicht so stark wie beim Vereins-Fußball, aber sie ist da: Die Briten kennen die Startaufstellung bis zum letzten Platz auswendig, die Italiener vergöttern Ferrari.

Komischerweise hat Deutschland, selbst mit Schumi, keine richtige Kultur entwickeln können. Die damaligen Schumi-Fans waren auch nur Erfolg-Fans und bis heute herrscht ja im Lande immernoch ein ambivalentes Verhältnis zum Motorsport bzw. zur Automobilindustrie. Dazu noch die grottenschlechte Übertragung auf RTL...
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« Zuletzt geändert: 17.05.18 um 09:59:07 von HAL9000 »  

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Re: Neues LMP1/DPi Regelwerk ab 2020/21
Antwort #49 - 17.05.18 um 23:31:10
 
Da mögt ihr Beiden schon Recht haben. Aber die Fan-Kultur der Engländer basiert auf jahrzehntelanger Motorsportgeschichte, aber nicht auf Basis von Werksteams (wie in Deutschland), sondern auf 'privaten Bastelbuden'.
Zumindest ist sie daraus entstanden - und das fehlt uns einfach weinend
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