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2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment (Gelesen: 69353 mal)
Dirk89
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #50 - 24.02.15 um 14:56:18
 
wird haben 3. Motorenanbieter aktuell. 4 mit dem vom Pilbeam. 5 mit Mazda...
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siggracer
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #51 - 24.02.15 um 15:06:42
 
Dirk89 schrieb am 24.02.15 um 14:56:18:
wird haben 3. Motorenanbieter aktuell. 4 mit dem vom Pilbeam. 5 mit Mazda...


ich meinte mehr:
- nissan
- judd
- honda
- mazda (diesel)

plus:
- das audi DTM derivat
- ev. auch der ford

pilbeam?

und die Liste der Hersteller – welche vier will man da wohl auswählen?

rollfertige Modelle:
- Onroak Automotive / Ligier
- ORECA
- Dome
- Gibson
- Pilbeam
- Wirth Research (HPD)
- BR Engineering

Pläne vorgestellt haben:
- Riley Technologies
– ADESS

darüber nachdenken tun:
- Coyote
- Dallara
- Multimatic (Lola)

Mir fallen ad hoc mal zwei Gesetzte  Augenrollen ein (ORECA, Ligier) plus einer aus den Staaten (Wirth HPD).
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« Zuletzt geändert: 24.02.15 um 15:26:21 von siggracer »  
 
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siggracer
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #52 - 24.02.15 um 15:36:00
 
weitere Bilder des Oreca 05:

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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #53 - 24.02.15 um 16:12:33
 
Laut SportAuto sollen die US-LMP2 ggf. mit Motoren aus der GT3 fahren, was ich viel sinnvoller halte.
Nen Einheitsmotor in der LMP2 halte ich für kontraproduktiv aus Kostensicht.
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hrkothe
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #54 - 24.02.15 um 16:29:37
 
Die Idee vom Einheitsmotor finde ich für die LMP3 Ok aber nicht für die LMP2!
Auch die Idee die Chassishersteller auf 4 zu begrenzen halte ich für kontraproduktiv.
Die LMP2 lebt doch auch von den Exoten die etwas neues/eigenes ausprobieren wollen, warum sollte man die ausschließen?
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Andy
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #55 - 24.02.15 um 17:00:22
 
Zitat:
Auch die Idee die Chassishersteller auf 4 zu begrenzen halte ich für kontraproduktiv.
Die LMP2 lebt doch auch von den Exoten die etwas neues/eigenes ausprobieren wollen, warum sollte man die ausschließen?


Ich sehe hier zwei Begründungen:
1) Man will feste Chassis-Zyklen, bei denen alle Hersteller ihre Autos gleichzeitig rausbringen und homologisieren. Das ist erstmal eine gute Idee, denn dann kann man vermeiden, dass in der Mitte des Zyklus ein neuer Hersteller auftaucht der alle verbläst.
2) Der weltweite P2-Markt dürfte um die 40 Autos betragen - jeder verkaufte Exot ist ein Verkauf weniger für die Großen. Und die haben wohl unter dem aktuellen Cost Cap bei den aktuellen Verkaufszahlen erhebliche Schwierigkeiten profitabel zu arbeiten.

Ich sage nicht, dass ich es gut finde, aber das dürften so in etwa die Begründungen dahinter sein.
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #56 - 24.02.15 um 17:32:49
 
Andy schrieb am 24.02.15 um 17:00:22:
Zitat:
Auch die Idee die Chassishersteller auf 4 zu begrenzen halte ich für kontraproduktiv.
Die LMP2 lebt doch auch von den Exoten die etwas neues/eigenes ausprobieren wollen, warum sollte man die ausschließen?


Ich sehe hier zwei Begründungen:
1) Man will feste Chassis-Zyklen, bei denen alle Hersteller ihre Autos gleichzeitig rausbringen und homologisieren. Das ist erstmal eine gute Idee, denn dann kann man vermeiden, dass in der Mitte des Zyklus ein neuer Hersteller auftaucht der alle verbläst.
2) Der weltweite P2-Markt dürfte um die 40 Autos betragen - jeder verkaufte Exot ist ein Verkauf weniger für die Großen. Und die haben wohl unter dem aktuellen Cost Cap bei den aktuellen Verkaufszahlen erhebliche Schwierigkeiten profitabel zu arbeiten.

Ich sage nicht, dass ich es gut finde, aber das dürften so in etwa die Begründungen dahinter sein.

Diese Begründungen verstehe ich, bin aber trotzdem dagegen. Naja, mal sehen wie die endgültigen Regeln aussehen.  Vielleicht kommt ja doch alles anders  Smiley
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Racing Harz
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #57 - 24.02.15 um 17:33:36
 
Was ein Schwachsinn...
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #58 - 24.02.15 um 17:37:46
 
Was für ein Schwachsinn...  Zunge   nur 4 Chassis Hersteller und "Einheitsbrei Triebwerk". Darf man schon Wetten abschliessen, dass der Motor von Nissan kommt ?!?
Das könnte evtl. ein Eingriff in die EU Regularien für die freie Marktwirtschaft sein. Hoffentlich klagt ein EU Hersteller der nicht berücksichtigt wird in Brüssel. Und das die Amis sich das gefallen lassen, dass in den USA nur ein Hersteller die Chassis bauen darf, möchte ich mal bezweifeln.
Toll auch, dass jeder der sich für 2015 einen neuen P2 gekauft hat, den nach 2017 in die Tonne   Laut lachend  hauen darf ! 
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deXXXa
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #59 - 24.02.15 um 20:40:15
 
Was mich (neben der Tatsache das es keinen Wettbewerb unter den Herstellern gibt) am meisten am Einheitsmotor stört, ist das wir Europäer ja scheinbar einen Low-Tech V8 aufgebrummt bekommen. Ein Teil der Faszination von GT und Prototypen ist für mich aber auch die Technologie. Natürlich sind wir da in der LMP2 zuletzt nicht wirklich verwöhnt worden, aber dennoch hat man eine gute Mischung an verfügbaren Motoren mit verschiedeen Konzepten. Das am Ende jeder Zweite Wagen mit Nissan Motor fährt ist halt ein bisschen blöd, aber so ist halt der freie Markt.
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« Zuletzt geändert: 24.02.15 um 20:58:35 von deXXXa »  
 
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doomwarrior
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #60 - 24.02.15 um 21:59:59
 
der Low-Tech-V8 wird wie Sprotsfreund Jaguar44 schon richtig erkannt ein vom Nissan VK abgeleiteter Rennmotor sein... Ich würde mal sagen alles richtig gemacht.
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #61 - 24.02.15 um 23:35:46
 
doomwarrior schrieb am 24.02.15 um 21:59:59:
der Low-Tech-V8 wird wie Sprotsfreund Jaguar44 schon richtig erkannt ein vom Nissan VK abgeleiteter Rennmotor sein... Ich würde mal sagen alles richtig gemacht.


Bei Nissan...  Zwinkernd  und das ohne im Bereich Vorführ.. oder Dienstwagen Gestellung besonders aufgefallen zu sein..   Laut lachend
Traurig für Judd, da droht dann wohl der Weg zum Insolvenz Verwalter !!  
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Dirk89
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #62 - 24.02.15 um 23:59:14
 
HPD wirds auch nicht freuen, die sind auf einmal auch ausm geschäfft. wird zeit für nen Honda GTE/3 von denen
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siggracer
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #63 - 25.02.15 um 11:17:39
 
DPs auch über 2017 hinaus?

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Quote: "RACER has confirmed discussions involving an extension where DPs would race into 2017—and possibly longer—have taken place in Daytona Beach, although those plans have not necessarily been shared with the paddock.

die dinger wird man ja gar nicht mehr los ...  Ärgerlich
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deXXXa
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #64 - 25.02.15 um 11:42:43
 
doomwarrior schrieb am 24.02.15 um 21:59:59:
der Low-Tech-V8 wird wie Sprotsfreund Jaguar44 schon richtig erkannt ein vom Nissan VK abgeleiteter Rennmotor sein... Ich würde mal sagen alles richtig gemacht.


Dachte es wäre der übliche uralt Chevy V8.
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doomwarrior
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GT-Eins-Forumsmitgli
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #65 - 25.02.15 um 12:38:01
 
schon möglich, halte ich aber für unwahrscheinlich. Da mit dem Chevy im LMPC schon einige nicht so glücklich waren. Stichwort Drehmomentkurve.
Und der Nissan war lange Zeit der Defakto-einheitsmotor.
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #66 - 25.02.15 um 13:40:21
 
ich hätte es eher begrüßt, wenn man ein einheitliches Chassisreglement für P1/P2/P3 gemacht hätte (Stichwort Sicherheit). Das wäre dann auch ein Geschäftsmodell für die Hersteller gewesen. Aber der Zug ist ohnehin schon abgefahren.
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Frank-Do
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #67 - 25.02.15 um 14:11:00
 
siggracer schrieb am 25.02.15 um 11:17:39:
DPs auch über 2017 hinaus?

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Quote: "RACER has confirmed discussions involving an extension where DPs would race into 2017—and possibly longer—have taken place in Daytona Beach, although those plans have not necessarily been shared with the paddock.

die dinger wird man ja gar nicht mehr los ...  Ärgerlich


Das ist auch gut so ! Die haben wenigstens noch einen anständigen Sound. Bei den LMP´s kommt ja klangtechnisch nicht mehr viel.
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Jaguar44
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #68 - 25.02.15 um 17:58:45
 
Stimmt...  Zwinkernd  lieber mehr DP's als "Einheits P2" !!

Bei Chevy wirft man schon mal den 3.6-liter twin-turbo V6 aus dem Cadillac als P2 Triebwerk in den Ring. Und besonders glücklich...   Augenrollen   über ein eventuelles USA-Einheitschassis von Riley scheint man bei GM wohl nicht zu sein!

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Dirk89
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #69 - 25.02.15 um 22:28:26
 
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DSC Artikel zu der Schwachsinnsidee(sry meine Meinung -,- ich kotz immernoch)

interesant auch:

Unsurprisingly almost nobody wants to speak on the record but several players contacted by DSC have confirmed that this was the very first time they had seen these proposals, or that they had been discussed with them.


also woher kommt die idee ? wenns scheinbar net abgesprochen ist
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« Zuletzt geändert: 25.02.15 um 22:34:08 von Dirk89 »  
 
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Fred G. Eger
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #70 - 26.02.15 um 11:47:13
 
Nun, ich denke die Idee ist im Olymp der ACO entstanden und es liegt in der Natur der Sache, dass zu irgend einem Zeitpunkt niemand - ausser dem Ideenenhaber - etwas von einer neuen Idee weiss. Dann wird die Idee veröffentlicht und rumgereicht, dann reden die Beteiligten drüber und gut.

Die Idee ist natürlich sch...e, weil Einheitsbrei und Planwirtschaft immer unspassig und deshalb sch...e ist. Die Motivation kann ich verstehen. Dem ACO ist es lieber 4 Hersteller zu haben, die vom Geschäft leben können, als zuzuschauen, wie (fast) alle vom Markt verschwinden, weil sich P2 nicht rechnet. Und P2 rechnet sich wegen "Cost-cap" halt nur ab einer bestimmten Stückzahl. Man versucht halt die erste bescheuerte Idee (Cost-cap) mit der zweiten bescheuerten Idee (begrenzte Zahl an Hersteller) zu retten.

Das hätte man leichter über das Reglement regeln können, aber aus irgend welchen - mir verschlossenen - Gründe wollte man das nicht.
Motor-seitig hätte man sagen können, alles was in der GTE verwendet werden darf, kann in der P2 verwendet werden.
Chassis-seitig dann noch Höhe, Breite, Länge festlegen. Einheitsflügel mit hohem Abtrieb, sprich Luftwiderstand. Verbot aller von der Seite und von oben sichtbaren aerodynamischen Elemente und keine Löcher im Unterboden.
Ob Spider oder Coupe ist egal, Hauptsache, die Minimalvoraussetzungen bezüglich Sicherheit sind erfüllt.

Aber was weiss ich schon...
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hrkothe
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #71 - 26.02.15 um 12:21:20
 
Die Idee mit der Cost Cap finde ich gar nicht so bescheuert,  sonst würden die Preise immer weiter steigen, wie es momentan bei den GT3 der fall ist.
Beim Rest stimme ich Fred zu.
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #72 - 26.02.15 um 17:40:36
 
" There May Be Trouble Ahead " 2017 LMP2 Proposals...

Top Bericht von Graham Goodwin (DSC) und wenn man etwas zwischen den Zeilen lesen kann, dann dass es auch mal wieder um das liebe Geld geht. Nicht nur bei der FIA/ACO sondern auch:

A.) Chassis Hersteller.. (da soll der eine- oder andere... schon ganz tolle Lobbyarbeit   Augenrollen  in Paris geleistet haben...
B.) WEC/ELMS/AsLMS = Einheitstriebwerk = und siehe da... evtl. ein Bieterwettbewerb (da fließt doch immer was) und der VAG Konzern möchte da wohl gerne die No. I. sein !
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Fred G. Eger
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #73 - 26.02.15 um 18:03:06
 
Schick. Dann haben wir in der P2 bald einen Markenpokal. Das geht dann ein paar Jahre bis die Luft raus ist, weil die Teams darauf keinen Bock mehr haben.
Irgendwie kommt mir das bekannt vor...
History repeats itself, oder wie?
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Andy
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #74 - 26.02.15 um 18:50:46
 
Zitat:
Schick. Dann haben wir in der P2 bald einen Markenpokal. Das geht dann ein paar Jahre bis die Luft raus ist, weil die Teams darauf keinen Bock mehr haben.


Ich bin kein großer Fan von den Plänen, aber für die Teams ist es doch SUPER! Zumindest für die, bei denen die Rennerei zur Befriedigung der Eitelkeit reicht und nicht auch noch ein eigen-konstruiertes Chassis her muss. Und das dürften die allermeisten sein. Schaut doch mal, wo der Trend z.B. in der VLN hingeht: Die Cup-Klassen boomen und die SP mit der größeren technischen Freiheit darbt dahin. Oder als anderes Beispiel: Der Verkaufserfolg der LMP3.

Für die Teams sehe ich da fast nur Vorteile:
  • Du hast einen Chassis-Zyklus mit festem Anfang und Ende und musst nicht wie TDS eventuell drei Chassis in drei Jahren durchwechseln, um bei der Musik zu bleiben.
  • Du kannst nicht mehr auf den falschen Motor setzen und sparst dir teure Umbauarbeiten
  • Vielleicht verkaufen Oreca und Co dann so viele Autos, dass es auch zu einem Ersatz-Teil-Truck bei allen Rennen reicht?
  • Das allgemeine Preis-Niveau sinkt
  • Niemand kann mehr den Preis-Cap umgehen in dem er (Verluste in Kauf nehmend) ein nicht zum Verkauf bestimmtes Chassis baut.


Die LMP2 in der ELMS und WEC ist eine Klasse, die sich in erster Linie an die Fahrer richtet, und die dürften dabei gut auf ihre Kosten kommen.
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« Zuletzt geändert: 26.02.15 um 18:51:18 von Andy »  
 
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #75 - 26.02.15 um 19:05:19
 
Naja, die Teams werden zum einen immer dort fahren, wo es sich für sie lohnt. Inwieweit dann diejenigen, die das bezahlen, noch bereit sind, für eine Semi-Specserie ihre Brieftasche aufzumachen, ist eventuell eine andere Frage.

Mit VW's Interesse als LMP2-Motorenlieferant werden für mich auch etwas die Lamborghini-Gerüchte etwas klarer.

Mir ist auch die grundsätzliche Überlegung des ACO klar, nämlich einmal für die Hersteller Bedingungen zu schaffen, die Entwicklung und Bau eines LMP2 für die Hersteller wirtschaftlich tragbar macht, weil sie Aussicht auf einen brauchbaren Anteil eines doch eher begrenzten Marktes erhalten, und weiter zu verhindern, daß auf mittlere Sicht über nicht für Kunden vorgesehene Einzelexemplare und von LMP1-Programmen abgeleiteten P2 der Cost Cap unterlaufen wird.
Wenn man jetzt liest, daß ein Hersteller bereits mehr zu wissen scheint als andere, was den technischen Rahmen für die 2017er LMP2 angeht, dann ist damit zu rechnen, daß die Entscheidungen für die Hersteller, welche LMP2 bauen dürfen und welche nicht, am Ende ein ziemlich unangenehmes Geschmäckle hinterlassen dürfte. Daß ich weiterhin die Idee, in der USCC mehrere Hersteller zulassen zu wollen und die dann in LM gegen das Einheitstriebwerk boppen zu wollen, für dämlich halte, hab ich zuvor schon geschrieben.

Wenn ich mir all das mal vor Augen halte, einschließlich den Gedankenspielen, in den USA Bodyworks mit Serienbezug einsetzen zu wollen, dann erscheint es mir umso dringlicher, daß vielleicht mal die LMP1L langsam auf die Füße kommt.
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Andy
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #76 - 26.02.15 um 19:23:52
 
Zitat:
Naja, die Teams werden zum einen immer dort fahren, wo es sich für sie lohnt. Inwieweit dann diejenigen, die das bezahlen, noch bereit sind, für eine Semi-Specserie ihre Brieftasche aufzumachen, ist eventuell eine andere Frage.


Okay, hätte da vielleicht Teams und Fahrer schreiben sollen. Aber dass die Brieftasche aufgeht, da bin ich mir fast sicher. Eben aus den oben erwähnten Gründen - der Trend geht eh zum Spec.

Basteln und Tüfteln und Trial and Error kann oder will sich nur eine Minderheit leisten. Wobei die aktuelle P2 hier eh das schlechteste aus beiden Welten vereint: Es gibt verschiedene Chassis mit Performance-Unterschieden, aber sobald ein Chassis homologiert ist, darf es nicht mehr verändert werden. Ergo bleibt, wenn man da als Team bei der Anschaffung ins Klo gegriffen hat, nur der Neukauf. Eine Gurke mit Gehirnschmalz und Windkanalstunden konkurrenzfähig zu machen, ist unter den aktuellen Regeln kaum möglich.
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« Zuletzt geändert: 26.02.15 um 19:24:32 von Andy »  
 
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alfa2000
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #77 - 27.02.15 um 12:05:56
 
KOTR schrieb am 26.02.15 um 19:05:19:
daß vielleicht mal die LMP1L langsam auf die Füße kommt.


Da werden wir vielleicht den einen oder anderen LMP2ler wiedersehen? Ist das der Hintergedanke dabei?
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #78 - 27.02.15 um 14:11:04
 
Mit Sicherheit. Die beiden Klassen sollen/werden verschmelzen.
Damit ist P1 (H) eindeutig für die Werke und P2 für die Privaten.


Noch ein Gedanke zur Regeländerung und der Begrenzung der Hersteller für die P2: Natürlich wird die Auswahl ein "Geschmäckle" aufweisen - um das Wort Korruption zu vermeiden, das im Zusammenhang mit einer mehr oder weniger "privaten" Sportveranstaltung des ACO eh Fehl am Platz wäre - aber da steckt sicher auch der Gedanke dahinter, die Werke vom P2-Markt abzuhalten.
Denn was wäre denn, wenn AudiPorscheToyota&Konsorten plötzlich auf die Idee kämen ihre P1 auf P2 umzustricken und mit all dem Service eines Werks zum Cost-cap-Preis am Markt anbieten würden? Klar würden die bei jedem verkauften Fahrzeug Geld verlieren. Der Gewinn an Marketing würde das "verlorene" Geld allemal aufwiegen. Das rechnen sich deren Vorstände zweimal durch und zahlen das aus der Portokasse. (Der Verlust wäre sicherlich weniger als z.B. Audi für die DTM aufwendet.)
Die betuchten P2-Teams würden da sicher zuschlagen und schwupp wäre in der P2 eine Kluft, die so schnell nicht zu schliessen wäre.

Das ging mir gerade so durch den Kopf. Ist vielleicht ein blöder Gedanke, aber was weiss ich schon...
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #79 - 27.02.15 um 17:11:08
 
alfa2000 schrieb am 27.02.15 um 12:05:56:
KOTR schrieb am 26.02.15 um 19:05:19:
daß vielleicht mal die LMP1L langsam auf die Füße kommt.


Da werden wir vielleicht den einen oder anderen LMP2ler wiedersehen? Ist das der Hintergedanke dabei?


Wenn es sich rechnen würde, manch ein Team und Hersteller dürfte wohl schon ein Auge auf die LMP1L haben, durchaus willens eine technische Herausforderung so anzunehmen wie Rebellion es macht - und schaut man z.B. den Dome an, der wurde eher aus der Not ein LMP2, weil die Aussicht auf LMP1-Kundschaft im Augenblick eher net so rosig ist - und die eine oder andere Neukonstruktion der letzten Monate könnte durchaus von den LMP1-Plänen ihrer Hersteller profitiert haben.

Und dann ist da noch der Zustand in den USA, wo die LMP2 - eigentlich eine den Privatiers vorbehaltene Klasse - die Spitzenkategorie bildet. Kein Ding, wenn man bloß eine reine Profimannschaft auf die Fahrzeuge hockt. Wenn aber die Werke gerne noch mitmischen möchten, indem sie Fahrzeuge als Vertreter und Mitglieder ihrer Marken erkennbar haben möchten, läuft das der Idee der Privatfahrerklasse zuwider. Und wenn wir dann eine US-LMP2 und eine Rest of World-LMP2 bekommen, dann erscheint mir etwas im Grundsatz gehörig falsch zu laufen.

Fred G. Eger schrieb am 27.02.15 um 14:11:04:
Mit Sicherheit. Die beiden Klassen sollen/werden verschmelzen.
Damit ist P1 (H) eindeutig für die Werke und P2 für die Privaten.


Noch ein Gedanke zur Regeländerung und der Begrenzung der Hersteller für die P2: Natürlich wird die Auswahl ein "Geschmäckle" aufweisen - um das Wort Korruption zu vermeiden, das im Zusammenhang mit einer mehr oder weniger "privaten" Sportveranstaltung des ACO eh Fehl am Platz wäre - aber da steckt sicher auch der Gedanke dahinter, die Werke vom P2-Markt abzuhalten.


Korruption ist nicht ganz das richtige Wort, Nepotismus, also Vettern- oder Günstlingswirtschaft, triffts eher. Es wäre nicht überraschend, wenn die beiden französischen Hersteller den Zuschlag bekämen - und das wahrscheinlich nicht nur deshalb, weil Oreca und Oak zur Zeit die Hauptausrüster der Startfelder sind.

Was die Überlegung angeht, daß die großen Hersteller in den LMP2-Markt einsteigen könnten mit Fahrzeuge, die aufgrund der zur Verfügung stehenden Ressourcen deutlich überlegen sind und durch Subventionierung das Performancegleichgewicht zum Kentern bringen, das wäre zwar durchaus möglich, aber IMHO nicht besonders wahrscheinlich. P2 bringt IMHO nicht die Medienaufmerksamkeit. Einheitsmotorenausrüster zu werden könnte dagegen durchaus ein interessantes, lukratives Geschäftsmodell werden.
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #80 - 27.02.15 um 17:43:02
 
Andy schrieb am 26.02.15 um 18:50:46:
Zitat:
Schick. Dann haben wir in der P2 bald einen Markenpokal. Das geht dann ein paar Jahre bis die Luft raus ist, weil die Teams darauf keinen Bock mehr haben.


Ich bin kein großer Fan von den Plänen, aber für die Teams ist es doch SUPER! Zumindest für die, bei denen die Rennerei zur Befriedigung der Eitelkeit reicht und nicht auch noch ein eigen-konstruiertes Chassis her muss. Und das dürften die allermeisten sein. Schaut doch mal, wo der Trend z.B. in der VLN hingeht: Die Cup-Klassen boomen und die SP mit der größeren technischen Freiheit darbt dahin. Oder als anderes Beispiel: Der Verkaufserfolg der LMP3.

Für die Teams sehe ich da fast nur Vorteile:
  • Du hast einen Chassis-Zyklus mit festem Anfang und Ende und musst nicht wie TDS eventuell drei Chassis in drei Jahren durchwechseln, um bei der Musik zu bleiben.
  • Du kannst nicht mehr auf den falschen Motor setzen und sparst dir teure Umbauarbeiten
  • Vielleicht verkaufen Oreca und Co dann so viele Autos, dass es auch zu einem Ersatz-Teil-Truck bei allen Rennen reicht?
  • Das allgemeine Preis-Niveau sinkt
  • Niemand kann mehr den Preis-Cap umgehen in dem er (Verluste in Kauf nehmend) ein nicht zum Verkauf bestimmtes Chassis baut.


Die LMP2 in der ELMS und WEC ist eine Klasse, die sich in erster Linie an die Fahrer richtet, und die dürften dabei gut auf ihre Kosten kommen.



a.) Hat Thiriet / TDS soviel Kohle, dass die sich alle 6 Monate ein neues Fahrzeug leisten könnten... das Probleme beim Ligier (Brembo Bremsanlage) schon lange aussortiert ist und Thiriet halt lieber einen neuen Oreca 05 als "Spielzeug" haben wollte !
b.) Um bei der "Musik" zu bleiben reicht ein ur ur alter Zytek, der jetzt sein Gibson update bekommt.
c.) Was hat die VLN mit der WEC & ELMS gemein ??
d.) Kommen GTE- oder LMP1 etwa ohne Fahrer aus ??!!
Und bei den P2 läuft ohne 2 Platin Fahrer und einen TOP Gentleman nichts mehr. Die einzige Spaßfraktion bildet die rüstige Rentner Band bei Onroak/Ligier.    
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #81 - 27.02.15 um 18:18:44
 
Zitat:
a.) Hat Thiriet / TDS soviel Kohle, dass die sich alle 6 Monate ein neues Fahrzeug leisten könnten... das Probleme beim Ligier (Brembo Bremsanlage) schon lange aussortiert ist und Thiriet halt lieber einen neuen Oreca 05 als "Spielzeug" haben wollte !
b.) Um bei der "Musik" zu bleiben reicht ein ur ur alter Zytek, der jetzt sein Gibson update bekommt.


Nur weil es jetzt so ist, heißt nicht, dass es langfristig funktioniert... da der ACO keine Chassis-BoP macht, besteht sehr wohl die Gefahr, dass ein neues Chassis in die Klasse kommt, das das restliche Material obsolet macht. Gibt in der Rennsport-Historie mehr als genug Beispiele für einen solchen Vorgang, meistens mit üblen Konsequenzen für die Zukunftsaussichten der entsprechenden Klassen.

Zitat:
c.) Was hat die VLN mit der WEC & ELMS gemein ??

Es sind beides Renn-Serien?! Zwinkernd

Aber wenn du was näherliegendes willst, nimm die ALMS. Welche Klassen haben die über Wasser gehalten: LMPC und GTC, also die Spec-Klassen. Und auch in der TUSC wäre die LMPC noch eine der teilnehmerstärksten Klassen (letztes Jahr im Herbst standen Spekulationen von 18-20 Entries im Raum), wenn die IMSA nicht ihr bestes gegeben hätte, um das abzuwürgen. Der durchschnittliche Herrenfahrer will Rennen fahren und dabei konkurrenzfähig sein, wenn er scheitert, dann bitte auf Grund der eigenen Unfähigkeit und nicht auf Grund des Materials. Und im Gegensatz zu den GTs kommen bei den LMPs noch nicht mal so sentimentale Gründe wie "hübscheres Auto" oder "BMW ist meine Lieblingsmarke" ins Spiel.

Zitat:
d.)Kommen GTE- oder LMP1 etwa ohne Fahrer aus ??!!

Nein, aber in den Pro-Klassen tragen die Hersteller das Budget.

Zitat:
Und bei den P2 läuft ohne 2 Platin Fahrer und einen TOP Gentleman nichts mehr. Die einzige Spaßfraktion bildet die rüstige Rentner Band bei Onroak/Ligier.  
 
Tracy Krohn könnte man noch nennen.
Und der Gentleman (top oder nicht) ist aber dann wohl der, der für die Chose aufkommt. Und der hat mehr vom Geld, wenn er nicht bei der Technik immer wieder nachschießen muss.
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #82 - 27.02.15 um 22:49:45
 
Es lebe die Vielfalt. Kein Mensch braucht einen weiteren Markenpokal. Der letzte wirklich gute war der mit den R5.  Laut lachend Und es sind schon genügend Rennserien verseucht.  Augenrollen
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #83 - 02.03.15 um 11:58:08
 
Habe heute meinen Wirtschaftslehrer gefragt und er meint es wäre Marktwirtschaftlich sehr problematisch da man manchen Herstellern somit deren Existenzgrundlage entzieht
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #84 - 02.03.15 um 17:21:21
 
Ich bin mir ziemlich sicher, dass man da ein Konstrukt basteln könnte, mit dem man um die rechtlichen Probleme herum kommt, z.B. in dem man eine Gesellschaft gründet, die die Chassis einkauft und dann wiederum an die Serienteilnehmer weiterverkauft.

Man zwingt ja auch keinen Supermarkt, alle Schokoladen-Marken, die es gibt zu führen. Und wenn der P2-Chassis-Markt die Existenzgrundlage der Hersteller ist, haben sie eh was massiv falsch gemacht.

Oder man setzt die Hürden in Sachen Support an der Strecke so hoch, dass da nur die großen Hersteller in Frage kommen.
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #85 - 02.03.15 um 19:23:04
 
Andy schrieb am 02.03.15 um 17:21:21:
Und wenn der P2-Chassis-Markt die Existenzgrundlage der Hersteller ist, haben sie eh was massiv falsch gemacht.

Ja stimmt, sich auf einen solch kleinen Markt zu spezialisieren ist nicht das beste was ein Unternehmen machen kann. Hätte meinem Lehrer wohl auch sagen sollen das die Hersteller auch andere Tätigkeitsfelder haben  Smiley
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #86 - 02.03.15 um 20:10:21
 
hrkothe schrieb am 02.03.15 um 19:23:04:
Andy schrieb am 02.03.15 um 17:21:21:
Und wenn der P2-Chassis-Markt die Existenzgrundlage der Hersteller ist, haben sie eh was massiv falsch gemacht.

Ja stimmt, sich auf einen solch kleinen Markt zu spezialisieren ist nicht das beste was ein Unternehmen machen kann. Hätte meinem Lehrer wohl auch sagen sollen das die Hersteller auch andere Tätigkeitsfelder haben  Smiley
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Dann gib ihn mal Motorspoernachhilfe und zerr ihn mit zur Strecke  Cool
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #87 - 02.03.15 um 20:28:40
 
Racing Harz schrieb am 02.03.15 um 20:10:21:
hrkothe schrieb am 02.03.15 um 19:23:04:
Andy schrieb am 02.03.15 um 17:21:21:
Und wenn der P2-Chassis-Markt die Existenzgrundlage der Hersteller ist, haben sie eh was massiv falsch gemacht.

Ja stimmt, sich auf einen solch kleinen Markt zu spezialisieren ist nicht das beste was ein Unternehmen machen kann. Hätte meinem Lehrer wohl auch sagen sollen das die Hersteller auch andere Tätigkeitsfelder haben  Smiley
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Dann gib ihn mal Motorspoernachhilfe und zerr ihn mit zur Strecke  Cool

Einen Versuch wäre es wert  Smiley
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #88 - 05.03.15 um 15:49:42
 
Warum wundert es mich nicht, dass Oreca Cheffe H. de Chaunac "PRO" Reduzierung der Chassis Hersteller ist. Sollte er etwa schon wissen...  Augenrollen  das Oreca zu den 3 Herstellern aus Europa gehört ??!!

" de Chaunac  though was clearly in full support of the proposal to reduce the current number of chassis manufacturers from an open marketplace (with six different manufacturers currently represented in ACO rules racing and others expressing interest in joining) to a mandated and licensed maximum of four, one (at least) of which would be based in North America. "

“It is an acknowledgment of the economic situation,” Hugues told Radio Le Mans’ John Hindhaugh. “It is better to have a smaller number of commercial manufacturers than to allow teams to effectively build cars for themselves.

Neben Oreca hätten wir in merry old Europe noch: Gibson/Zytek * Onroak * BR/SMP * Strakka/Dome * und Wolf wollte ab 2016 kommen...
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #89 - 05.03.15 um 18:05:15
 
Eigentlich steht es immer noch jedem einzelnen frei, sich selber zu ruinieren, indem er für den Eigenbedarf ein Fahrzeug baut und sich dabei verhebt. Wichtig ist nur, daß die Waffengleichheit bei den Ressourcen gewahrt bleibt.

Aber als einer derjenigen, die mit dem Zuschlag rechnen dürfen, darf man ruhig mal öffentlich darlegen, warum freier Wettbewerb eigentlich Schei$$e ist... Lippen versiegelt
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Andy
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #90 - 05.03.15 um 21:25:25
 
Zitat:
Eigentlich steht es immer noch jedem einzelnen frei, sich selber zu ruinieren, indem er für den Eigenbedarf ein Fahrzeug baut und sich dabei verhebt.


Das Problem, das de Chaunac sieht, ist aber doch ein anderes: Er hat Angst, dass jemand mit einem überlegenen "Fahrzeug für den Eigenbedarf" die Klasse leer fährt und ihm damit die Knden wegbrechen. Da er - anders als andere Teams - schauen muss, dass er das ganze wirtschaftlich betreibt, kann er bei so einem Wettrüsten nicht mitmachen.

Zitat:
Wichtig ist nur, daß die Waffengleichheit bei den Ressourcen gewahrt bleibt.


Genau die ist in dem Fall ja nicht mehr gegeben.

Ich denke, dass es durchaus elegantere Wege gäbe das Problem zu lösen - der ACO behält sich ja im P2 Reglement ausdrücklich vor, eine Homologation von Fahrzeugen abzulehnen, die nicht dem Geist der Klasse entsprechen - aber den Gedankengang von de Chaunac kann ich durchaus nachvollziehen und halte ihn für sich genommen nicht für verwerflich.
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« Zuletzt geändert: 05.03.15 um 21:27:58 von Andy »  
 
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #91 - 05.03.15 um 23:05:04
 
Natürlich schützt er zunächst mal seine Pfründe. Zugriff auf ein (theoretisches) Viertel vom Markt zu haben ist eine deutlich angenehmere Situation, als lediglich den Zugriff auf ein Sechstel oder Achtel vom Markt zu haben - und de Chaunac hat gerade tüchtig investiert in ein Fahrzeug, daß ein Modell ablöst, das in seiner Basis fast 10 Jahre alt und in verschiedenen Iterationen als P1, P2 und PC dutzendweise verkauft und sein Geld längst wieder eingespielt hat. Da kann ers nicht gebrauchen, wenn irgendwer meint, er kanns genausogut und, obgleich es sich wirtschaftlich nicht wirklich rechnet, sein eigenes Fahrzeug entwickelt, egal ob ers Kunden zur Verfügung stellen möchte oder nicht.. Aber solange nicht einer richtig dick Geld reinstopft, dürfte das recht eng gestrickte LMP2-Reglement keine Fahrzeuge gestatten, die der Konkurrenz drastisch überlegen wäre. So dick dürfte auch SMP das Geld nicht sitzen, um einen Klassenkiller bauen, aber wenn ein Hersteller auf die Idee käme, daß es interessant wäre, könnte das tatsächlich die Balance kippen.

Daß damit mal eben ein wesentlicher Aspekt, der Motorsport von anderen Sportarten abhebt, in Frage gestellt wird, nämlich der technologische Wettbewerb, wird durchaus in Kauf genommen. Vermutlich ist man bereits zu sehr an BoP, Spec-Racing und Motorsport als Entertainment gewohnt, um sich noch groß an solcher Kartellbildung zu stören...
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #92 - 05.03.15 um 23:41:22
 
man darf nicht vergessen. Oreca hat nen US stützpunkt jetzt und sicher gut geld ausgegeben. also haben sie großes interesse 2017 dabei zu sein , weil es vermutlich dann keine PC mehr in den USA gibt

aber ehrlich Oreca wird dabei sein. das haben sie sich erarbeitet und viel Erfolg gehabt.

Das selbe Gilt wird OAK.  Danach hf ACO zuentscheiden

wär ne Riesenüberraschung wenn beide nicht oder nur einer dabei wäre
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #93 - 06.03.15 um 00:44:52
 
Andy schrieb am 05.03.15 um 21:25:25:
Zitat:
Eigentlich steht es immer noch jedem einzelnen frei, sich selber zu ruinieren, indem er für den Eigenbedarf ein Fahrzeug baut und sich dabei verhebt.


Das Problem, das de Chaunac sieht, ist aber doch ein anderes: Er hat Angst, dass jemand mit einem überlegenen "Fahrzeug für den Eigenbedarf" die Klasse leer fährt und ihm damit die Knden wegbrechen. Da er - anders als andere Teams - schauen muss, dass er das ganze wirtschaftlich betreibt, kann er bei so einem Wettrüsten nicht mitmachen.

Zitat:
Wichtig ist nur, daß die Waffengleichheit bei den Ressourcen gewahrt bleibt.


Genau die ist in dem Fall ja nicht mehr gegeben.

Ich denke, dass es durchaus elegantere Wege gäbe das Problem zu lösen - der ACO behält sich ja im P2 Reglement ausdrücklich vor, eine Homologation von Fahrzeugen abzulehnen, die nicht dem Geist der Klasse entsprechen - aber den Gedankengang von de Chaunac kann ich durchaus nachvollziehen und halte ihn für sich genommen nicht für verwerflich.


Wofür gibt es seit 2 Jahren von der FIA/ACO eine BoP ( noch nie angewendet weil es keine "Ausreißer" gab ) für die LMP2 Klasse ??!!
BOP regiert überall...  Augenrollen  leider geht die Tendenz jedoch zur " Gleichmacherei  "...   Zunge  Schöne neue Einheitswelt...
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #94 - 16.03.15 um 18:16:05
 
DSC nimmt mit scharfen Worten und diversen Kommentaren (von Teams - Chassis Herstellern - etc..) die von keinem gewollte- oder angefragte Regeländerungen auf's Korn.

Bis auf H. de Chaunac/Oreca, der fröhlich dem ACO/FIA Beifall   Ärgerlich   zollt, gibt es nur Saures für die Franzmänner !

"It seems we are, in effect, being blamed for Oreca’s inability to make enough money in LMP2. The penalty for this is likely to mean our exit from the industry. How wrong can they get this ? ”

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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #95 - 16.03.15 um 18:33:29
 
Auch bei Racer.com "Feuer frei"...   Smiley   in Richtung ACO und Konsorten:

" If I’m a WEC P2 team owner, the 2017 regs feel a lot like Grand-Am 2005 ! " (Mashall Pruett)

A bizarre direction for P2: Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #96 - 16.03.15 um 18:48:29
 
" For a tech haven like the WEC – one where its LMP1-Hybrid class serves as a beacon of inspiration, turning the P2 class into a limited, spec-minded affair would be a shocking, bi-polar course to follow."

vom Racer.com Artikel

sehr seltsam das ganze
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #97 - 17.03.15 um 12:58:22
 
DSC zu diesem Topic mit bemerkenswerten Statements der Teams u. Konstrukteure:

“It seems we are, in effect, being blamed for Oreca’s inability to make enough money in LMP2. The penalty for this is likely to mean our exit from the industry. How wrong can they get this?”

“When I read your story (on DSC) I checked it wasn’t 1 April!”

"This set of proposals is more ‘P3’ than the actual LMP3 regulations are!”

Mehr hier:
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #98 - 17.03.15 um 20:59:50
 
Ich denke man will die Privatiers halt mit aller Macht in die LMP1 L drücken. Das passt zum aktuell eingeschlagenen Weg der WEC. Drei sich optisch unterscheidende Klassen sind halt für den Zuschauer deutlich leichter zu verkaufen als 3 Klassen von denen sich zwei nur durch Budget und Motorisierung unterscheiden. Für den Laien sind LMP2 und LMP1-H nämlich gleich. Denke die FIA/ACO Leute bauen ein bisschen darauf das man den Wettberwerb der Chassis und Motorhersteller in die LMP1 L verlagern kann. Ist zwar ein gefährliches Spiel, aber wenn es dazu führt das wir mehr LMP1 sehen ist mir das eigentlich egal. Wer das erhöhte Budget für die LMP1 L nicht aufbringen kann, kann sich dann halt noch immer in der Spec-Klasse versuchen.

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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #99 - 17.03.15 um 21:57:40
 
deXXXa schrieb am 17.03.15 um 20:59:50:
Ich denke man will die Privatiers halt mit aller Macht in die LMP1 L drücken. Das passt zum aktuell eingeschlagenen Weg der WEC. Drei sich optisch unterscheidende Klassen sind halt für den Zuschauer deutlich leichter zu verkaufen als 3 Klassen von denen sich zwei nur durch Budget und Motorisierung unterscheiden. Für den Laien sind LMP2 und LMP1-H nämlich gleich. Denke die FIA/ACO Leute bauen ein bisschen darauf das man den Wettberwerb der Chassis und Motorhersteller in die LMP1 L verlagern kann. Ist zwar ein gefährliches Spiel, aber wenn es dazu führt das wir mehr LMP1 sehen ist mir das eigentlich egal. Wer das erhöhte Budget für die LMP1 L nicht aufbringen kann, kann sich dann halt noch immer in der Spec-Klasse versuchen.



Ich bin ja teilweise bei Dir, jedoch wurde die L-Klasse für 2015 vom ACO/FIA abgeschafft. Die "Privaten" fahren in der gleichen Wertung wie die H-Werke und bekommen am Ende der Saison nur nen Pokal..  Augenrollen  für das beste Private Team.
Das die Richtung jedoch darauf abzielt "Solvente" P2 Teams (a'la SMP - ESM) in die P1 zu zerren vermute ich auch. Der Schuss könnte aber auch nach hinten losgehen und diese z.B. in die GT-Szene (evtl. sogar zu Meister Ratel..) abwandern !

Das die FIA/ACO die LMP2 Klasse abwerten will erkennt man an der soeben festgestellten Tatsache, dass früher in den Entry Listen die Reihenfolge war: LMP1 H + L, dann LMP2, GTE-Pro, GTE-Am.
Jetzt lautet dieses für das 1. Rennen in Silverstone: LMP1, GTE-PRO !!, dann erst LMP2 und GTE-AM !!  

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