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2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment (Gelesen: 72811 mal)
Jaguar44
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #300 - 27.01.16 um 19:22:45
 
Von Riley gibt es schon erste Info's.. Oreca braucht ja nur den 05er zu modifizieren und Onroak testet schon das Modell im Windkanal:  Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen

NUR von Dallara hört man nichts- bis gar nichts... Augenrollen  arbeiten die eigentlich an einem neuen P2 für 2017 ??
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Jaguar44
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XJR - Gr.C 4ever
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #301 - 29.01.16 um 18:13:44
 
Und schon kommt die Meldung von Oreca.. aus Oreca 05 wird der 07'er und die Kunden des 05 bekommen ein upgrade Kit für 2017.
Auch John Dagys wunder sich über die "Stille" bei Dallara:  " There’s been no update on the progress of the Dallara chassis, the fourth of the approved LMP2 constructors for 2017. "

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Kai
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #302 - 30.01.16 um 11:35:09
 
Bentley bald als Motorenlieferant in der LMP2?

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Racing Harz
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #303 - 30.01.16 um 11:41:27
 
Kai schrieb am 30.01.16 um 11:35:09:
Bentley bald als Motorenlieferant in der LMP2?

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Nö. Da ist Zytek Standartlieferant. Aber einen DPI für Amerika wird Bentley wohl bauen.
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Kai
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #304 - 30.01.16 um 11:47:56
 
Racing Harz schrieb am 30.01.16 um 11:41:27:
Kai schrieb am 30.01.16 um 11:35:09:
Bentley bald als Motorenlieferant in der LMP2?

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Nö. Da ist Zytek Standartlieferant. Aber einen DPI für Amerika wird Bentley wohl bauen.


Oh Griesgrämig sorry  Lippen versiegelt Dann hatte ich den Text wohl falsch verstanden  Laut lachend
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Jaguar44
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XJR - Gr.C 4ever
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #305 - 01.02.16 um 20:29:42
 
Da ist Trouble ahead zwischen IMSA & ACO/FIA, denn das Meeting in Daytona war nicht vom Erfolg gekrönt ! Die Amis wollen, wie üblich, ihr eigenes Ding.. durchziehen:

" However, industry sources have indicated that IMSA’s DPi formula may be drifting further away from the ACO’s initial vision, with discussions ongoing about possible different electronics suppliers, mechanical differences and even different car dimensions, on top of the bodywork and engine differences. "

Bericht von John Dagys zur Lage: Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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1927AD
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #306 - 02.02.16 um 15:12:39
 
Ich muss nicht verstehen wieso die nicht einfach die LMP1 Plattform adaptieren, oder? Ist denen das zu wenig Steinzeittechnik?
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KOTR
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #307 - 02.02.16 um 16:18:54
 
Kosten?

Am Ende der ALMS waren regelmäßig drei LMP1 gemeldet, davon einer der Deltawing. Und das war noch die alte Generation LMP1, die noch als Kundenfahrzeuge vertrieben wurden. Das neue Reglement hat bisher noch keine wirklichen Kundenfahrzeuge hervorgebracht, und daß die US-Werke ins Hybrid-Reglement einsteigen, ist auch eher nicht zu sehen.
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alfa2000
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #308 - 02.02.16 um 16:53:24
 
wäre für mich ganz einfach: alles was über den gedeckelten Einheits-LMP2 hinausgeht, ist LMP1. Nach Regeln ACO ohne Hybrid (denn wollen sie eh nicht). Werk oder privat, Wurscht. Und damit auch WEC/LeMans-tauglich.
Aber was weiß ich schon...
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Flo
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #309 - 02.02.16 um 21:37:49
 
Der eigentliche Zankapfel dürfte wohl die BoP für Le Mans sein... Da wollen wohl einige Teams über ne Nennung in den USA und damit erlaubter Homologation von den Kits die BoP der WEC Einheits-LMP2 umschiffen...
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19senna94
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #310 - 02.02.16 um 21:50:23
 
KOTR schrieb am 02.02.16 um 16:18:54:
Kosten?

Am Ende der ALMS waren regelmäßig drei LMP1 gemeldet, davon einer der Deltawing. Und das war noch die alte Generation LMP1, die noch als Kundenfahrzeuge vertrieben wurden. Das neue Reglement hat bisher noch keine wirklichen Kundenfahrzeuge hervorgebracht, und daß die US-Werke ins Hybrid-Reglement einsteigen, ist auch eher nicht zu sehen.


Kein Wunder, solange bei denen noch immer beim kleinsten Windstoss die Holzhütten davonfliegen und vorsintflutliche Stromleitungen kollabieren... Durchgedreht
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Dirk89
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #311 - 02.02.16 um 22:58:30
 
Flo schrieb am 02.02.16 um 21:37:49:
Der eigentliche Zankapfel dürfte wohl die BoP für Le Mans sein... Da wollen wohl einige Teams über ne Nennung in den USA und damit erlaubter Homologation von den Kits die BoP der WEC Einheits-LMP2 umschiffen...


ich seh schon kommen das die US Teams ihre Motoren nicht nutzen dürfen in Le Mans.
IMSA´s und ACO´s Vorstellungen über die neue P2 gehen ja immer mehr auseinander und die Zeit geht langsam aus. in nicht mal einem Jahr ist Daytona.
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« Zuletzt geändert: 02.02.16 um 23:01:12 von Dirk89 »  
 
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Harald
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #312 - 03.02.16 um 04:36:14
 
1927AD schrieb am 02.02.16 um 15:12:39:
Ich muss nicht verstehen wieso die nicht einfach die LMP1 Plattform adaptieren, oder? Ist denen das zu wenig Steinzeittechnik?


Für ein durchschnittliches LMP1-H-Programm gibst du heute 30-40 Mio€ Minimum im Jahr aus. Oben offen

Ein LMP1-L-Programm kostet zwischen 5  und 15 Mio € jährlich.

Bei den LMP2 hatte der ACO ein Privatteam-Budget von 2-5 Mio Euro im Kopf - zumindest hat es sich in diese Region entwickelt (es sei denn du heisst Boris Rotenburg und willst dir dein eigenes Auto mit deinem Namen drauf bauen lassen.)

Werksprogramme wie die geplanten DPi-Engagements von Bentley oder Honda würden wieder an der 10 Mio$-Grenze kratzen - das können sich nur eine Handvoll Teams (=2-5 Mannschaften) leisten.

In der ELMS fahren für ein Saisonbudget von 2-5 Mio Euro gut ein Dutzend Mannschaften.

Welches Konzept ist demnach besser... ?
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alfa2000
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GT-Eins-Forumsmitgli
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #313 - 03.02.16 um 10:15:13
 
Harald schrieb am 03.02.16 um 04:36:14:
Bei den LMP2 hatte der ACO ein Privatteam-Budget von 2-5 Mio Euro im Kopf - zumindest hat es sich in diese Region entwickelt (es sei denn du heisst Boris Rotenburg und willst dir dein eigenes Auto mit deinem Namen drauf bauen lassen.)

Werksprogramme wie die geplanten DPi-Engagements von Bentley oder Honda würden wieder an der 10 Mio$-Grenze kratzen - das können sich nur eine Handvoll Teams (=2-5 Mannschaften) leisten.



Bei den DPis gehts ja um LMP2 mit zusätzlichen (Werks-)Modifikationen, und zwar Facelift und Motor. Da reichen die 5 Mio bei weitem nicht mehr aus, wie du richtig anmerkst. Und diese Fahrzeuge meine ich, wenn ich von LMP1 rede, meinetwegen auch LMP1DP...   Zwinkernd Und in dieser Klasse könnte man dann 1:1 in LM antreten.

Das hat früher auch funktioniert, da gabs im LM Gruppe C und IMSA und und und ...
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« Zuletzt geändert: 03.02.16 um 10:16:18 von alfa2000 »  
 
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KOTR
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #314 - 03.02.16 um 11:29:30
 
Ich könnt mir bloß vorstellen, daß der ACO genau das nicht mehr haben möchte, irgendwelche Subkategorien für irgendwelche National/Kontinentalmeisterschaften, die dann möglicherweise so schwach besetzt sind, daß man nicht mal ein Podium voll bekommt. Insofern war die Idee, eine weltweit einheitliche Prototypenklasse zu haben, gar net so blöd, nur daß zwei der Hauptakteure unter vollständig anderen Voraussetzungen arbeiten
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1927AD
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #315 - 03.02.16 um 15:36:56
 
Danke für die Aufklärung Harald, ich hatte jetzt auch spontan ein LMP1-L Thema im Kopf - also sowas Rebellion mäßiges. Hat irgendwer denn mal einen Vergleich und kennt die Kosten für die bisherigen DP?

Ich habe überhaupt keine Ahnung oder Erfahrung in der Szene, aber ich finde das Thema interessant und konnte die DP Extrawurst nie verstehen.
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Jaguar44
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #316 - 06.03.16 um 18:05:21
 
Für alle die Mitreden wollen... hier der Entwurf des 2017 Regelwerkes für die LMP2 Klasse. Und keine.. Panik, es sind nur 66 Seiten... das schaffen wir..   Durchgedreht  

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Dirk89
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #317 - 06.03.16 um 20:07:28
 
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und Dallara hat versehentlich seinen LMP2 enthüllt Durchgedreht zumindest sieht es ganz stark danach aus.
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« Zuletzt geändert: 06.03.16 um 20:08:49 von Dirk89 »  
 
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #318 - 15.04.16 um 12:28:01
 
Dirk89 schrieb am 06.03.16 um 20:07:28:
Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen

und Dallara hat versehentlich seinen LMP2 enthüllt Durchgedreht zumindest sieht es ganz stark danach aus.


Und vermeldet im Rahmen des WEC/ELMS Wochenendes, dass bereits Bestellungen für den neuen P2 vorliegen!!
" Progress on Dallara’s 2017 LMP2 car continues to be made, with the Italian constructor expecting to begin on-track testing at the end of August. “There is a lot of interest around our project and we already have orders for several cars,” said Dallara President and CEO Andrea Pontremoli !
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Jaguar44
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #319 - 26.05.16 um 01:56:11
 
Oreca offeriert ein Bild.. plus Info's vom neuen LMP2 für 2017

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Jaguar44
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #320 - 20.06.16 um 18:27:15
 
Erste Bilder und Bericht zum Gibson GK428 V8.. der mit satten 600 PS gerüchtelt wird. Da können sich die Rebellen & Kolles mal warm anziehen, wenn die neuen LMP2 vorbeirauschen..

DSC:   Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #321 - 16.08.16 um 22:14:54
 
Da isser ja Gibson's GK428 und ja, er wird mit 600 PS   Cool  angegeben !!
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Und die ersten vier Triebwerke werden an die Chassis Hersteller abgeliefert.
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #322 - 02.09.16 um 16:51:55
 
Gleich " 10 " der Riley Mk.30 LMP2 sollen im 1.Quartal 2017 auf Kiel gelegt werden. Also müssen da wohl diverse Bestellungen im Hause eingegangen sein...

*A total of ten Riley Mk.30 cars will be built by the first quarter of 2017, with an option for an additional ten to be produced by the end of the year.
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Oederland
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #323 - 02.09.16 um 17:54:00
 
Jaguar44 schrieb am 16.08.16 um 22:14:54:
Da isser ja Gibson's GK428 und ja, er wird mit 600 PS   Cool  angegeben !!
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Was kosten die neuen LMP2 jetzt eigentlich? Der Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen für die V de V hat jedenfalls 580 PS und soll unter 200.000 £ (240.000 €) kosten, bin gespannt, wenn Rundenzeiten zum Vergleich mit den neuen LMP2 vorliegen. Ich glaube ja weiterhin, dass man, wenn man schon auf Spec-LMP2 setzen will, das deutlich günstiger hätte haben können. Jedenfalls werde ich die LMP2 ab sofort auch nur noch als rollende Schikanen betrachten so wie die GTE. Augenrollen
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #324 - 02.09.16 um 22:09:46
 
Oederland schrieb am 02.09.16 um 17:54:00:
Jaguar44 schrieb am 16.08.16 um 22:14:54:
Da isser ja Gibson's GK428 und ja, er wird mit 600 PS   Cool  angegeben !!
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #325 - 03.09.16 um 11:39:20
 
787B schrieb am 02.09.16 um 22:09:46:
Oederland schrieb am 02.09.16 um 17:54:00:
Jaguar44 schrieb am 16.08.16 um 22:14:54:
Da isser ja Gibson's GK428 und ja, er wird mit 600 PS   Cool  angegeben !!
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #326 - 03.09.16 um 12:14:53
 
Oederland schrieb am 03.09.16 um 11:39:20:
787B schrieb am 02.09.16 um 22:09:46:
Oederland schrieb am 02.09.16 um 17:54:00:
Jaguar44 schrieb am 16.08.16 um 22:14:54:
Da isser ja Gibson's GK428 und ja, er wird mit 600 PS   Cool  angegeben !!
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Die LMP1?


Achso! Aber für die ist doch eh alles, was sonst noch da rumfährt, eine Schikane. Außerdem sind das ja nicht sooo viele. Die kann man ruhig ein wenig schikanieren, sonst wird denen doch langweilig, wenn sie einsam ihre Kreise ziehen. Durchgedreht Durchgedreht Durchgedreht
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #327 - 03.09.16 um 15:56:39
 
Dann muß mer halt die LMP1 streichen.
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Oederland
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #328 - 05.09.16 um 15:50:47
 
KOTR schrieb am 03.09.16 um 15:56:39:
Dann muß mer halt die LMP1 streichen.

Genau, stattdessen wieder Gruppe C einführen. Gibt genug fahrfähige Wagen, um ein deutlich größeres und interessanteres Feld zusammen zu bekommen. Die haben zwar kein Hybridsystem, aber darauf kann ich im Motorsport gerne verzichten. Zunge
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #329 - 05.09.16 um 19:36:02
 
In Form von Histo-Rennen oder wie?

Weil auch mit einem anderen Reglement wäre das Grundproblem nicht gelöst, nämlich daß ein paar Werke im Jahr dreistellige Millionenbeträge ausgeben können, während unabhängige Chassishersteller kein funktionierendes Geschäft daraus entwickeln und Privatteams das Entwicklungstempo nicht mitgehen können.

Die Bedingungen waren vor 30 Jahren etwas anderst
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #330 - 06.09.16 um 17:38:56
 
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Laut DSC Quellen hat der 2017er Ligier heute sein Rennstrecken Debüt
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #331 - 06.09.16 um 20:28:50
 
KOTR schrieb am 05.09.16 um 19:36:02:
In Form von Histo-Rennen oder wie?

Weil auch mit einem anderen Reglement wäre das Grundproblem nicht gelöst, nämlich daß ein paar Werke im Jahr dreistellige Millionenbeträge ausgeben können, während unabhängige Chassishersteller kein funktionierendes Geschäft daraus entwickeln und Privatteams das Entwicklungstempo nicht mitgehen können.

Die Bedingungen waren vor 30 Jahren etwas anderst


Komplettverbot von Windkanaltests wäre ne Option wieder faireren Wettbewerb zu bekommen.
Außerdem noch Zwangsverkäufe von Vorjahreswagen! (auch wenn der Motor vll nicht zu stemmen ist, so ist das Chassis sicher sehr gut)

Und dann brauch man noch ein Motor wie der Cosworth V8 für die F1. Externer Hersteller, von der Serie in Auftrag gegeben, so dass er billig, zuverlässig und relativ schnell ist.

Anschließend rupft man ein paar Datenkabel aus allen Wagen (zB Reifendrucksensor) und promt kann bei den Werksteams mal was schief gehen, sodass die Privaten vorbeischlüpfen können.

Auf der Strecke wird man die Werksteams mit ihren dicken Brieftaschen aber wohl unter keinem Reglement der Welt schlagen.

War aber auch schon zu Gruppe C Zeiten so.  Laut lachend

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KOTR
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #332 - 06.09.16 um 21:26:24
 
956er schrieb am 06.09.16 um 20:28:50:
Komplettverbot von Windkanaltests wäre ne Option wieder faireren Wettbewerb zu bekommen.

Würde den Unterschied noch mehr vergrößern, weil sich die Werke CFD im großen Stile leisten können.

Zitat:
Außerdem noch Zwangsverkäufe von Vorjahreswagen!

Na, da werden sie sich Werke aber ganz doll freuen, und sich ein Spielfeld suchen, in denen der Veranstalter einen mit solchen Regeln in Ruhe lässt. Ansonsten kann man zu den Nebenwirkungen des Einsatzes zeitgenössischer Werksfahrzeuge auch gerne mal Herrn Pescarolo befragen.

Zitat:
(auch wenn der Motor vll nicht zu stemmen ist, so ist das Chassis sicher sehr gut)

Obs hilft, das Grundproblem zu lösen? Wenn man statt, beispielsweise eines Toyotas einen Cosworth ins Chassis pflanze würde, muß man alles wieder von vorne integrieren, insbesondere die Elektronik. Ob sich dann mit Fahrzeugen, die als integrierte Systeme entwickelt wurden, überhaupt sinnvoll ist, sei dahingestellt

Zitat:
Und dann brauch man noch ein Motor wie der Cosworth V8 für die F1. Externer Hersteller, von der Serie in Auftrag gegeben, so dass er billig, zuverlässig und relativ schnell ist.

Den Einheitsmogor kriegen wir nächstes Jahr in der LMP2. Und durch die Begrenzung der Anzahl der Hersteller entsteht plötzlich die Situation, daß theoretisch für jeden Hersteller eine Stückzahl beisammenkommt, bei der sich das Investment sogar lohnt.

Zitat:
Anschließend rupft man ein paar Datenkabel aus allen Wagen (zB Reifendrucksensor) und promt kann bei den Werksteams mal was schief gehen, sodass die Privaten vorbeischlüpfen können.

Genau, Glücksspiel-Elemente machen den Sport ja so viel besser. Nix aus den Fehlentwicklungen anderer sog. Topserien gelernt, die genau den Weg gegangen sind?

Zitat:
Auf der Strecke wird man die Werksteams mit ihren dicken Brieftaschen aber wohl unter keinem Reglement der Welt schlagen.

War aber auch schon zu Gruppe C Zeiten so.  Laut lachend

Eben
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« Zuletzt geändert: 06.09.16 um 21:26:48 von KOTR »  
 
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #333 - 06.09.16 um 22:00:15
 
Zu 1.: Soweit ich weiß beschweren sich die meisten Privatteams darüber das Werksteams ihre Aero in endlosen Windkanalstunden perfektionieren und die Privaten somit trotz Reglementsvorteilen und selbst wenn Sie bessere Motoren hätten da nicht rankommen. Wenn man die Werksteams mehr zum ausprobieren zwingen würde, würden die Verbesserungen vll auch mal nach hinten losgehen oder zumindest nicht so rasch voran gehen.

Zu 2.: Also weder du noch ich kennen die genauen Verträge zwischen Peugeot und Pescarolo. Aber nur mal so nebenbei: Oreca ist nicht pleite gegangen! Und es ist sicher billiger ein Werkchassis abzuändern als ein komplett neues zu konstruieren.
Mir ist auch klar dass es den Herstellern nicht gefällt, aber selbst wenn die 3 derzeitigen daraufhin ihr Engagement beenden werden wieder neue Hersteller kommen, da Le Mans einfach einen riesigen Ruf hat.

Denk als Bsp nur mal an die Einführung der Schikanen die damals niemand wollte, wo sich am Ende die FIA mit Gewalt durchgesetzt hat und die meisten Hersteller sind trz angetreten!

Zu 3: Hab noch nie ne Elektronik integriert aber sollte ja wohl möglich sein. Mit eigenem Chassis müsste man das auch machen.

Zu 4. Ich meine keine Einheitsmotoren sondern lediglich einen guten zuverlässigen Motor, mit dem auch Privatteams eine gute Basis haben!

Bsp: Den Porsche Turbo hat Yves Courage in seinen Prototypen und ist damit ziemlich gut gefahren (3. in LM 87)

Zu 5. Ja ich finde schon dass es in LM spannend ist wer das Rennen heil übersteht und wer nicht. Wenns mir nur um Rad an Rad Sport geht würde ich mir wohl Sprintserien anschauen. Ich finde verschiedene Boxenstrategien und der Umgang mit verschiedenen Defekten macht den Langstreckensport aus. Und wenn jmd ein Reifenschaden bekommt dann will ich das auch sehen und mitkriegen und nicht erst im Nachhinein im Interview hören!
Solche Systeme sind in meinen Augen Eingriffe ins Renngeschehen, welche es kleineren Teams unmöglich machen Erfolg zu haben.
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #334 - 07.09.16 um 00:45:11
 
956er schrieb am 06.09.16 um 22:00:15:
Zu 1.: Soweit ich weiß beschweren sich die meisten Privatteams darüber das Werksteams ihre Aero in endlosen Windkanalstunden perfektionieren und die Privaten somit trotz Reglementsvorteilen und selbst wenn Sie bessere Motoren hätten da nicht rankommen. Wenn man die Werksteams mehr zum ausprobieren zwingen würde, würden die Verbesserungen vll auch mal nach hinten losgehen oder zumindest nicht so rasch voran gehen.

Man braucht nicht mehr zwingend einen Windkanal um die Aero zu entwickeln, dafür gibt es Media Dateien und klickbare Links in Beiträgen und Signaturen sind nur für registrierte Mitglieder verfügbar!!  Du musst Dich Einloggen. Die Acura ARX haben beispielsweise nie einen Windkanal von innen gesehen, die waren komplett mittels CFD entwickelt worden. Man braucht dafür halt reichlich Rechenkapazität und damit ist man wieder beim Thema wie viele Ressourcen einem zur Verfügung stehen. BMW-Sauber hatte irgendwann mal für CFD-Berechnungen den zu der Zeit leistungsfähigsten Rechner der Welt.

Zitat:
Zu 2.: Also weder du noch ich kennen die genauen Verträge zwischen Peugeot und Pescarolo. Aber nur mal so nebenbei: Oreca ist nicht pleite gegangen!

Stümmt, Oreca hat Peugeot auch keinen Kernschrott zurückgeliefert. Treluyer hat den 908 nachts nachhaltig in die Mauer gestopft, Peugeot hat Pesca dafür die volle Rechnung ausgestellt, und von dem Schlag, so heißt es, hat sich das Team nie mehr erholen können.

Zitat:
Und es ist sicher billiger ein Werkchassis abzuändern als ein komplett neues zu konstruieren.

Nachdem momentan keine Chassis verfügbar sind, lässt sich die Frage nicht beantworten. Entwicklungskosten dürfen sie auf jeden Fall nicht umlagern, weil sonst wars das mit dem 'billiger'.
Ich glaub, Pascal Vasselon hat mal auf die Frage, was ein LMP1 so kostet, geantwortet, wegen der Entwicklungskosten kann man gar keinen Preis für ein Fahrzeug ermitteln.

Zitat:
Mir ist auch klar dass es den Herstellern nicht gefällt, aber selbst wenn die 3 derzeitigen daraufhin ihr Engagement beenden werden wieder neue Hersteller kommen, da Le Mans einfach einen riesigen Ruf hat.

Am Ende sind ACO und FIA wirtschaftlich mehr von den Herstellern abhängig, als die vom Ruf von LM. Zumal die drei Parteien an einem Tisch sitzen und zusammen die Regeln aushandeln.

Zitat:
Denk als Bsp nur mal an die Einführung der Schikanen die damals niemand wollte,

'niemand' dürfte etwas verklärend sein. Teams und Fahrer hatten, wenn ich mich recht entsinne, durchaus sehr unterschiedliche Ansichten dazu. Die Hersteller hatten zu der Zeit eher Sorgen ob des WM-Status.

Zitat:
wo sich am Ende die FIA mit Gewalt durchgesetzt hat und die meisten Hersteller sind trz angetreten!

Schon ein bisschen ein Vergleich zwischen Äpfel und Birnen. Das eine sind die Umgebungsbedingungen, mit denen man sich halt arrangiert, das andere Werte (und zwar mehr immaterielle, wie z.B. Wissen), die sie partout nicht aus der Hand geben wollen
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #335 - 07.09.16 um 00:47:42
 
Zitat:
Zu 3: Hab noch nie ne Elektronik integriert aber sollte ja wohl möglich sein. Mit eigenem Chassis müsste man das auch machen.

Machbar ist das stets, braucht halt Zeit, Geld, Ressourcen. Auch die Werke haben solche Probleme im Laufe der Zeit. Bloß haben die Möglichkeiten, sie auf Prüfständen und Testfahrten zeitnah auszusortieren. Pesca ist 2012 von einem Elektronik- und Softwareproblem ins nächste gestolpert und kam kaum zum Fahren

Zitat:
Zu 4. Ich meine keine Einheitsmotoren sondern lediglich einen guten zuverlässigen Motor, mit dem auch Privatteams eine gute Basis haben!

Bekommt man heute auch noch, nur ist momentan halt einfach kein Markt da, weswegen es eine Reihe Angebote auf dem Papier gibt, und einen einzigen, der wirklich liefern kann. Und über den wird hier halt auch nicht immer so ganz nett gesprochen. Wobei die Probleme sicher nicht alleine am Motor liegen.

Zitat:
Bsp: Den Porsche Turbo hat Yves Courage in seinen Prototypen und ist damit ziemlich gut gefahren (3. in LM 87)

Wenn der Antrieb net so kugelsicher gewesen wäre, die Karriere der Gr. C/IMSA GTP-Porsche wäre wahrscheinlich einiges kürzer gewesen. Und weil Porsche das Chassis-bauen irgendwann anderen überlassen hat, weil sie die Stückzahl nicht stemmen konnten und eh so ziemlich jedes andere Chassis spürbar besser war, eröffnete ganz andere Möglichkeiten in der Teileversorgung, was in der Motorsportgeschichte doch eine sehr einmalige Konstellation war.

Zitat:
Zu 5. Ja ich finde schon dass es in LM spannend ist wer das Rennen heil übersteht und wer nicht. Wenns mir nur um Rad an Rad Sport geht würde ich mir wohl Sprintserien anschauen. Ich finde verschiedene Boxenstrategien und der Umgang mit verschiedenen Defekten macht den Langstreckensport aus. Und wenn jmd ein Reifenschaden bekommt dann will ich das auch sehen und mitkriegen und nicht erst im Nachhinein im Interview hören!
Solche Systeme sind in meinen Augen Eingriffe ins Renngeschehen, welche es kleineren Teams unmöglich machen Erfolg zu haben.

Reifendrucksensoren sind kein technisches Hexenwerk und eigentlich ein Sicherheitsthema. Eine Diskussion über eine Begrenzung von Sensoren, wegen mir (wobei Motorsport m.E. auch immer der technische Wettbewerb ist und den Stand des technisch Machbaren repräsentiert), aber dann bitte nicht an den falschen Stellen. Ehrlich gesagt ist das so ne Ansicht, wo mir echt vor Entsetzen die restlichen Haare zu Berg stehen.
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #336 - 07.09.16 um 09:56:16
 
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #337 - 07.09.16 um 16:16:06
 
Zu Gruppe-C-Zeiten gab es mehrere Serien, in denen man mit den Wagen fahren konnte, die World Championship, die DRM / Porsche Supercup, die Interserie und die JSPC. Entsprechend hatte man als Team viele Optionen, wie man den Wagen bewegen konnte, auf nationaler oder internationaler Ebene, auf der Langstrecke und bei Sprintrennen. Entsprechend hatte man auch viele Optionen, wie man seinen Wagen wieder loswerden bzw. mit anderen Teams man zusammenspannen konnte, wenn das nötig werden sollte. Entsprechend interessant war es auch für Chassishersteller. Wenn man sich heute einen LMP1 zulegt oder zu produzieren plant, hat man nur die WEC als Einsatzfeld. Das ist ein gewaltiger Unterschied zu früher.

Man kann also auch anders fragen, warum soll sich ein Privatteam überhaupt einen LMP1 zulegen, wenn es ein LMP2 auch tut? Die Aussicht auf einen Gesamtsieg hat man mit einem normalen Budget aktuell sowieso nicht (dazu müsste man letztendlich die Hybride wieder abschaffen; wenn man Hybride und Nicht-Hybride zu sehr anpasst, was ja grundsätzlich kein Thema wäre, verlieren die aktuell vertretenen Hersteller ihre Lust; Werke, die Lust auf ein Low-Budget-Programm hätten, hält man fern) und mit einem LMP2 bleibt man flexibel. Zu hinterfragen ist auch, wie gut Rebellion und ByKolles arbeiten. Wenn es mehr Teams gäbe, die LMP1 einsetzen, gäbe es vielleicht auch bessere Teams. Nur, wo sollen die Teams herkommen, wenn sie sofort mit einem neuen Wagen in die WEC und damit quasi ins kalte Wasser geschmissen werden.

Das ist m.E. das Hauptproblem und nicht der Abstand zu den Werken. Der war in früheren Zeiten auch oft gegeben und es hat keinen gestört. Man kann halt nicht sinnvoll auf eine Wagenklasse setzen, die nur in einer internationalen Serie eingesetzt werden darf. Das ginge allenfalls mittelfristig, wenn die WEC deutlich mehr Zuschauerzuspruch erfahren würde. Der ACO hintertreibt das bisher aber. Ein kostenloser WEC-Stream in niedriger Auflösung und ohne Zusatzfunktionen wie Cockpit-Kameras wäre z.B. ein erster Schritt, um neue Zuschauer zu gewinnen. Ein Sprintrennen wäre eine Möglichkeit, um vielleicht mal in TV-Sender mit größerem Marktanteil und zu mehr Aufmerksamkeit zu kommen (sowas wie die Norisring-Trophäe früher). Wenn man sich die Wagen so anschaut, scheinen sie auch nicht alle von Sponsoren überrannt zu werden.
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #338 - 07.09.16 um 19:01:26
 
Ein anderer Aspekt ist, daß in den 80ern bei den Sportwagen noch weitestgehend Alu im Chassisbau verwendet wurde, und der Maschinenpark, um so nen Teil zu Formen und Zusammenzufügen ist doch recht überschaubar. Das wichtigste ist eigentlich eine Abkantbank, die groß genug ist, 2m-Modell fängt bei Ebay bei rund 1000€ an. Akkubohrer, Nietpistole, eine Doppelgarage, ein erfahrener Metallarbeiter, und ab dafür. Gut, Luftfahrtalu und -niete hauen etwas ins Kontor (eine geeignete Kühltruhe für die Niete dürfte noch nötig sein). Fast alle Fähigkeiten, die man dafür braucht, hab ich persönlich eigentlich in meiner Industriemechanikerausbildung gelernt.

Ein CFK-Monocoque braucht ungleich höhere Investitionen in den Maschinenpark, die man sich nicht mal eben so in die Garage stellt, für die Fertigung braucht man eine Form (während sich ein Aluchassis, je nach Gestaltung, auch mal aus der Hüfte bauen lässt), usw. Weswegen es sich damals für einen Hersteller oder Team auch wirtschaftlich machbar war, auch mal nur ein einzelnes Chassis für sich selber oder einen Kunden zu bauen, während heute ein unabhängiger Hersteller schon eine zweisstellige Anzahl Fahrzeuge absetzen muß, um in einem wirtschaftlich vertretbaren Bereich zu kommen.
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #339 - 07.09.16 um 22:23:16
 
Wenn man es böse formuliert, ist die private LMP1 derzeit eine reine Fun-Veranstaltung zum Geldverbrennen.  Zwinkernd Wer den sportlichen Wettkampf sucht, um sich mit der Konkurrenz zu messen, fährt LMP2.

Ich bin mal gespannt, wie die Perspektive für diese Klasse ist. Wesentlich schneller werden die mit dem derzeitigen Engagement wahrscheinlich nicht. Die LMP2 werden allerdings mit ziemlicher Sicherheit schneller. Also besteht das Risko, dass die LMP2 zeitweise schneller sind als die LMP1. Und von ganz unten drückt die LMP3 nach, die sich regen Zufluss erfreut und wo garantiert noch einige Entwicklungen passieren werden.

Davon abgesehen finde ich auch jede andere Klasse interessanter zum Zuschauen. In jeder anderen Klasse kann man einem Team oder einer Marke die Daumen drücken. In der LMP1 ist ja die Frage eher, wer überhaupt ankommt, als wer gewinnt. Wobei Ersteres häufig mit Zweiterem gleichzusetzen ist. Macht für mich nicht wirklich Sinn...

Trotzdem finde ich, dass der ByKolles und der Rebellion interessante Autos sind. Mir fehlt derzeit nur der sportliche Wettkampf in der Klasse. Das ist mehr Kampf mit der Technik als Wettkampf auf der Strecke.

Wäre schön, wenn es 2017 besser wird und sich in Zukunft vielleicht noch ein 3. Team findet.
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #340 - 07.09.16 um 23:00:39
 
Um die private LMP1 zu fördern könnte man sich vll etwas bei der IMSA Serie abschauen. Da gibts ja auch Rennen wo nur manche Klassen zugelassen sind. Vll könnte man da auch 1-2 Rennen in der WEC veranstalten wo nur Private P1 und GT2 Fahrzeuge antreten. (Den Rest könnte man ja dann mit GT3 auffüllen, vll in Kombination mit einer nationalen Serie)

Wobei die Rennen dann natürlich auch interessant sein müssen damit da Intresse aufkommt. Monza wäre vll so ne Rennstrecke wo man das Veranstalten könnte.

Da würden die Privaten wenigstens einmal im Rampenlicht stehen und, falss die Autos halten, für ihre Arbeit belohnt werden.

Aber ist nur ein Vorschlag - weiß nicht ob es wirklich etwas Anreiz schafft  Smiley
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #341 - 20.09.16 um 09:36:36
 
956er schrieb am 07.09.16 um 23:00:39:
Um die private LMP1 zu fördern könnte man sich vll etwas bei der IMSA Serie abschauen. Da gibts ja auch Rennen wo nur manche Klassen zugelassen sind. Vll könnte man da auch 1-2 Rennen in der WEC veranstalten wo nur Private P1 und GT2 Fahrzeuge antreten. (Den Rest könnte man ja dann mit GT3 auffüllen, vll in Kombination mit einer nationalen Serie)

Wobei die Rennen dann natürlich auch interessant sein müssen damit da Intresse aufkommt. Monza wäre vll so ne Rennstrecke wo man das Veranstalten könnte.

Da würden die Privaten wenigstens einmal im Rampenlicht stehen und, falss die Autos halten, für ihre Arbeit belohnt werden.

Aber ist nur ein Vorschlag - weiß nicht ob es wirklich etwas Anreiz schafft  Smiley



Wird niemals passieren. Die privaten Teams waren ja schon überhaupt nicht begeistert das mit Mexiko ein weiteres Rennen zum Kalender hinzugefügt wurde. Ein weiteres Rennen, wo nur ein kleiner Teil des Feldes von profitieren würde, würde wohl auch noch weniger Gegenliebe stoßen.

Problem für die private LMP1 ist halt die Tatsache das es die LMP2 gibt. Man ist damit zwar etwas langsamer, hat aber sehr überschaubare Kosten. Einen LMP1 stetig weiterzuentwicklen verlangt ein sehr hohes Budget bei sehr hohem Risiko. Bei einem LMP2 von Oreca oder Ligier weiß man halt genau was man bekommt: Ein siegfähiges Auto zu einem festen Budget. Natürlich ist das für Privatiers reizvoller. LMP1 ist halt die Technikspielwiese für Hersteller.

Problematisch wird es, sollten die Hersteller der LMP1-H irgendwann aussteigen und die privaten LMP1 Teams nicht mehr da sein. Dann bestünde die Top-"Prototypen" Klasse aus einer Spec-Racer Klasse ...  Augenrollen
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #342 - 21.09.16 um 18:35:36
 
956er schrieb am 07.09.16 um 23:00:39:
Vll könnte man da auch 1-2 Rennen in der WEC veranstalten wo nur Private P1 und GT2 Fahrzeuge antreten. (Den Rest könnte man ja dann mit GT3 auffüllen, vll in Kombination mit einer nationalen Serie)

Fragt sich, wer sich das ansehen möchte. Man darf sich nichts vormachen, die ALMS hat z.B. nur deswegen in Europa begeistern können, da zu Beginn Audi und BMW dabei waren. Die IMSA gab es auch vorher schon und in Europa gab es die ISRS / SRWC / FIA SC, die großen Namen/Marken haben aber dort gefehlt. Mit BMS-Ferrari vs. Kremer-Porsche lassen sich nun mal weniger Leute begeistern als mit Werksaudi vs. Werksporsche.

Das WEC-Starterfeld ist mit etwas über 30 für eine Langstreckenserie, die Prototypen und GT vereint, recht klein. Ich habe daher auch gewisse Zweifel, ob die GTE als solche eigentlich richtig funktioniert. Klar, man hat Werksmannschaften mit aufgeplusterten GT3, aber es ist nur etwas mehr als eine Handvoll Wagen. Mit anderen Worten, könnten die GTE-Werksmannschaften ziehen, wenn es eine LMP2-GTE-Serie wäre, ggf. zusammen mit privaten LMP1, ggf. aufgefüllt mit GT3? Ausschlaggebend sind wohl doch insbesondere die Werks-LMP1. Weil man die sehen will, sieht man den "Rest" automatisch mit, wobei die Mehrzahl wohl mehr mit GTE anfangen kann als mit LMP2 und es in Kauf nimmt, dass es nur wenige GTE sind (im Gegensatz z.B. zur BES), eben weil auch die LMP1 antreten.

Vielleicht wäre es für den Rennsport besser, wenn die WEC-Läufe in Europa zusammen mit den LMP2 und GTE aus der ELMS ausgetragen würden, da wäre man bei etwas über 50 Wagen. Die LMP3 aus der ELMS könnte man in ein Begleitrennen packen (ggf. auch die WEC-GTE-Am und/oder die ELMS-GTE dazu), das sollte für die eigentlich auch kein Problem sein bzw. vielleicht bekommen sie dann sogar eher noch mehr Beachtung, zumindest an der Strecke. In der AsLMS gibt es eh nur vier LMP2, die könnte man problemlos in die WEC integrieren Zwinkernd und den Rest LMP3 / CN / GT3 wieder als Begleitrennen. Und für den einen Nordamerika-Lauf der WEC sollte das auch möglich sein. Die Amerikaner werden wohl kaum mehr ihre Prestigerennen Daytona / Sebring / Road Atlanta hergeben, um hinter den LMP1 die zweite Geige zu spielen, aber für ein anderes Rennen wäre vielleicht eine Einigung möglich.

Die WEC hätte dann mehr etwas von einer Welttournée, man würde auf den Kontinenten mit Unterbauserien auf zusätzliche Starter treffen, damit gäbe es über die Saison mehr Abwechslung, die WEC und die Unterbauserien wären auch stärker verzahnt. Im Moment fährt sie halt doch recht losgelöst von der ELMS/AsLMS/SCC.
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« Zuletzt geändert: 21.09.16 um 18:40:09 von Oederland »  
 
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #343 - 21.09.16 um 18:46:12
 
Ich selber verfolge jedenfalls die Rennen bis Le Mans intensiv, danach ist die Luft raus. Insofern sehe ich auch keine Lösung, wenn man den Kalender erweitern würde (übrigens hat mein Interesse an der F1 mit Erweiterung des Kalenders abgenommen, seit die DTM samstags und sonntags Rennen veranstaltet, gucke ich fast gar keines mehr Augenrollen). Ja, es gibt einen Weltmeistertitel, aber der ist halt mehr was für die Chronik. Er kann einen Nicht-Gewinn in Le Mans nicht ausgleichen, und wenn man Le Mans gewinnt, ist der WM-Titel uninteressant. Das wäre vielleicht anders, wenn die WEC auch ein paar Sprintrennen beinhalten würde, idealerweise mit mindestens einem Stadtrennen, der WM-Titel hätte dann etwas von einem Vielseitigkeitstitel. Und wenn es einen stärken Austausch mit ELMS/AsLMS/SCC gäbe, wäre über die Saison hinweg auch mehr Abwechslung.

Wenn ich mir die Gruppe-C-Zeiten anschaue, die Japan-Läufe hatten immer etwas besonderes, da man Wagen aus der JSPC sah, die sonst nicht in der WEC vertreten waren bzw. allenfalls in Le Mans. Von daher, wenn man auf die regionalen Besonderheiten eingehen würde, würde das vielleicht etwas Würze reinbringen. Wer sagt denn eigentlich, dass WEC-Läufe nur mit LMP1/LMP2/GTE ausgetragen werden dürfen.

Wobei letztendlich wieder die Frage wäre, wer diese Abwechslung überhaupt schätzt, denn es liefe ja wieder auf zusätzliche LMP2 / GTE / GT3 hinaus und keine weiteren LMP1 als Zugpferde. Augenrollen
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« Zuletzt geändert: 21.09.16 um 19:08:42 von Oederland »  
 
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #344 - 21.09.16 um 20:15:20
 
Oederland schrieb am 21.09.16 um 18:46:12:
Das wäre vielleicht anders, wenn die WEC auch ein paar Sprintrennen beinhalten würde, idealerweise mit mindestens einem Stadtrennen, der WM-Titel hätte dann etwas von einem Vielseitigkeitstitel.



Das ganze hätte dann was genau mit einer Langstrecken WM zu tun ?


Oederland schrieb am 21.09.16 um 18:46:12:
Wer sagt denn eigentlich, dass WEC-Läufe nur mit LMP1/LMP2/GTE ausgetragen werden dürfen ?



Das Reglement ! Aber vielleicht würden so ein paar Clio´s der Serie gut tun.  Augenrollen

Oederland schrieb am 21.09.16 um 18:46:12:
Vielleicht wäre es für den Rennsport besser, wenn die WEC-Läufe in Europa zusammen mit den LMP2 und GTE aus der ELMS ausgetragen würden, da wäre man bei etwas über 50 Wagen.



Das ganze hatten wir schon mal vor der WEC. Und das war ziemlich gut. Aber dann fühlten sich ja einige Leute zu höherem berufen.




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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #345 - 22.09.16 um 10:01:36
 
Oederland schrieb am 21.09.16 um 18:46:12:
Ja, es gibt einen Weltmeistertitel, aber der ist halt mehr was für die Chronik. Er kann einen Nicht-Gewinn in Le Mans nicht ausgleichen, und wenn man Le Mans gewinnt, ist der WM-Titel uninteressant.


Das sehe ich anders. Seit der Einführung der WEC hat der WM-Titel (scheinbar auch für die Teams) mit jedem Jahr an Bedeutung gewonnen. Man hat ja gesehen wie wichtig es zB. Porsche im letzten Jahr war, und das obwohl man Le Mans gewonnen hat. Die WM war ja auch bis zum letzten Rennen hin spannend. Porsche und Audi trennten halt nur 5 Punkte. Und auch in der GT Meisterschaft blieb es bis zuletzt spannend.

Toyota war es 2014 ja auch ziemlich wichtig die WM zu gewinnen, wo sie schon in Le Mans keinen Erfolg hat.
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #346 - 22.09.16 um 11:12:16
 
deXXXa schrieb am 22.09.16 um 10:01:36:
Oederland schrieb am 21.09.16 um 18:46:12:
Ja, es gibt einen Weltmeistertitel, aber der ist halt mehr was für die Chronik. Er kann einen Nicht-Gewinn in Le Mans nicht ausgleichen, und wenn man Le Mans gewinnt, ist der WM-Titel uninteressant.


Das sehe ich anders. Seit der Einführung der WEC hat der WM-Titel (scheinbar auch für die Teams) mit jedem Jahr an Bedeutung gewonnen. Man hat ja gesehen wie wichtig es zB. Porsche im letzten Jahr war, und das obwohl man Le Mans gewonnen hat. Die WM war ja auch bis zum letzten Rennen hin spannend. Porsche und Audi trennten halt nur 5 Punkte. Und auch in der GT Meisterschaft blieb es bis zuletzt spannend.

Toyota war es 2014 ja auch ziemlich wichtig die WM zu gewinnen, wo sie schon in Le Mans keinen Erfolg hat.


Ne da muss ich Oederland recht geben. Auf LM schauen zehnmal so viele Leute wie auf die WM. Das ein Team wenigstens den kleinen Titel gewinnen will, wenns beim großen nicht klappt ist klar.

Aber meiner Meinung nach müssen in der Sportwagen-WM auch die WICHTIGSTEN Sportwagenrennen vertreten sein.

Und da müssten ACO, IMSA und FIA mal zusammenarbeiten, anstatt sich gegenseitig zu konkurrieren. Wie spannend die WM ist, ist nicht mal entscheidend wenn die letzten 2 Rennen so historische Bomben wie Shanghai und Bahrain sind.  Augenrollen

Es ist wie Oederland sagt. 95% der Leute (unabhängig von Nationalität) schauen sich Spa und LM wegen der Rennen an, Silverstone wegen der neuen Wagen und hören dann aber vor oder nach den 6h Nürburgring auf die Serie zu verfolgen, weil besser wirds nicht mehr.  Smiley
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #347 - 22.09.16 um 11:51:58
 
Naja, das finde ich schon ein wenig ignorant zu sagen das "es nicht mehr besser" wird nach Le Mans oder Nürburgring...
WEC bietet schon gut anzusehenden Sport und wer sich drei oder vier rennen dieser Serie anschaut und dann aus Desinteresse abschaltet, der sollte sich schon fragen ob er bei der richtigen Veranstaltung ist.

Das die Strecken im Kalender, gerade zum Saisonende hin, diskutabel sind steht auf einem anderen Blatt , aber das der Sport der Teams nach LM schlechter wird, das kann man beim besten Willen so nicht stehen lassen!
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #348 - 22.09.16 um 12:02:45
 
Andy962 schrieb am 22.09.16 um 11:51:58:
Naja, das finde ich schon ein wenig ignorant zu sagen das "es nicht mehr besser" wird nach Le Mans oder Nürburgring...
WEC bietet schon gut anzusehenden Sport und wer sich drei oder vier rennen dieser Serie anschaut und dann aus Desinteresse abschaltet, der sollte sich schon fragen ob er bei der richtigen Veranstaltung ist.

Das die Strecken im Kalender, gerade zum Saisonende hin, diskutabel sind steht auf einem anderen Blatt , aber das der Sport der Teams nach LM schlechter wird, das kann man beim besten Willen so nicht stehen lassen!


Habe ja auch in keinem Wort erwähnt dass die Teams weniger gut arbeiten oder sich die Fahrer weniger Mühe geben. Zwinkernd

Aber die Strecken gehören halt auch dazu und da sind halt einige, wie du so nett sagst, diskutierbar  Zwinkernd

Und nicht jeder kann sich mit ihnen anfreunden  Smiley
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Re: 2017: ACO und IMSA arbeiten an neuem LMP2 Regelment
Antwort #349 - 22.09.16 um 12:07:26
 
Frank-Do schrieb am 21.09.16 um 20:15:20:
Das ganze hätte dann was genau mit einer Langstrecken WM zu tun ?

Wer sagt, dass ein Langstreckenrennen 6 h dauern muss? Die BES fährt z.B. 3-Stunden-Rennen, das wäre im Vergleich zu den aktuellen 6 h schon "Sprint".

Frank-Do schrieb am 21.09.16 um 20:15:20:
Das Reglement ! Aber vielleicht würden so ein paar Clio´s der Serie gut tun.  Augenrollen

Das Reglement kann man jederzeit ändern. Ich hätte z.B. nichts gegen GT500 im Japan-Lauf, und seien es nur drei Gaststarter. Mit den Gaststartern scheint es eh nicht zu klappen, aus den ACO-Klassen wären sie erlaubt und zumindest früher hieß es mal, dass man zum ganzjährigen WEC-Aufgebot ein paar Wagen einkalkuliert hätte. Scheint wohl kaum einer Interesse zu haben bzw. vielleicht sind die Startgebühren auch zu hoch.

deXXXa schrieb am 22.09.16 um 10:01:36:
Toyota war es 2014 ja auch ziemlich wichtig die WM zu gewinnen, wo sie schon in Le Mans keinen Erfolg hat.

Das ist genau der Punkt. Toyota hat 2014 die WM gewonnen, ABER sie wurden in Le Mans geschlagen. Ein Sieg in Le Mans, letztlich ja nur ein überlanges Einzelrennen, ist mindestens gleichwertig zum WM-Titel, die Niederlage in Le Mans wurde für Toyota durch den WM-Titel nur teilweise relativiert. Was wird von 2016 voraussichtlich in Erinnerung bleiben? Wie Toyota kurz vor Schluss den sicher geglaubten Sieg verloren hat. Bei den LMP2 ist es noch etwas anders, da sie nie um die Gesamtsiege fahren. Ein erster, zweiter, dritter Platz in den Trophies zeigt dann, dass man über die Saison auf gutem Niveau war, dass man sich als Fahrer gut geschlagen hat. Für ein Werk bringt das aber nicht so viel. Die Werke bauen LMP1 und fahren in der WEC, um in Le Mans zu gewinnen.

956er schrieb am 22.09.16 um 11:12:16:
Aber meiner Meinung nach müssen in der Sportwagen-WM auch die WICHTIGSTEN Sportwagenrennen vertreten sein.

Guter Punkt. Die WEC ist EINE Sportwagenserie, aber sie vereinigt weder die wichtigsten Sportwagenrennen noch wird sie unbedingt dem Anspruch einer Weltmeisterschaft gerecht, abgesehen von den Hybrid-LMP1. Ich erkenne nicht, dass der GTE World Endurance Cup die absolute Krönung des GT-Sports ist. Es gibt diverse GT-Serien und unter anderem fahren eben auch GTs (okay, GTEs) in der WEC.

Um auf das Titelthema zurückzukommen, sind die privaten LMP1 etwas, wo alle Welt hinguckt / aufschaut? Ich fürchte nein Zwinkernd Die DPi sind in der WEC nicht erlaubt, d.h. die WEC schafft es noch nicht mal richtig, einen krönenden Abschluss für den privaten/unteren LMP-Bereich anzubieten.
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